Behind Business

Selbstständig vs. Unternehmer

Mia & Karim Allouche Season 1 Episode 8

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0:00 | 39:15

In dieser Woche beschäftigen sich Mia & Karim mit dem Thema Selbstständigkeit im Leben. Woher kommt die echte Lebensschule, warum sollte man an sich glauben und ab wann ist man nochmal ein Unternehmer? Das und noch viel mehr in dieser Episode! Viel Spaß!

SPEAKER_04

Das ist so wichtig, auch für die Persönlichkeitsschulung, einfach Dinge zu machen, wo man keinen Bock drauf hat. Keine 16-Jährige hat Lust drauf, im Sommer, wenn es 30 Grad draußen hat, die anderen Baden gehen, dann ein Zimmer zu putzen. Aber das ist einfach eine Persönlichkeitsschulung.

SPEAKER_01

Es gibt immer noch viel zu wenig Frauen, meiner Meinung nach, die Bock auf Startup haben und die was erreichen wollen, was aufbauen wollen. Und ich glaube, in Frauen sind halt auch so viele Talente. Genauso wie bei Männern, ihr könnt so viel.

SPEAKER_04

Das ist für mich 9 to 5. Ich habe gehustelt und bin gerannt, aber ich hatte nichts davon im Endeffekt. Ich hatte meine 10 Euro in der Stunde, was nichts ist für das, was man in der Gastro macht. Also Respekt an jeden, der in der Gastro und so weiter ist. Und deswegen, wenn dein Input zum Output passt, dann bleibst du halt motiviert, egal wie hoch die Pace ist. Dann willst du ja auch mehr machen, weil du dir denkst, umso mehr ich mache, umso mehr passiert. Bevor es mit der Folge jetzt los, geht noch eine ganz kurze Einmeldung vorab, damit keine Verwirrung entsteht. Die Folge wurde schon vor ein paar Wochen aufgenommen und damals hieß unsere App noch Benmo. Deshalb werdet ihr den Namen in der Folge auch noch öfters zu hören bekommen. Aber mittlerweile heißt die App ja schon seit mehreren Wochen Move to Pay. Also keine Sorge, es wurde nichts irgendwie zurückgeändert oder so. Die Aufnahme ist einfach schon etwas älter. Also wenn wir von Benmo sprechen, dann meinen wir eigentlich Move to Pay. So, und jetzt viel Spaß mit der Folge. Welcome back!

SPEAKER_01

Hey, Mia, ready für meinen Dad joke?

SPEAKER_04

Unbedingt.

SPEAKER_01

Okay.

SPEAKER_00

Wer springt höher als der Eiffelturm?

SPEAKER_02

Sag's mir.

SPEAKER_00

Jeder kann ihn nicht springen.

SPEAKER_02

Oh.

SPEAKER_04

Oh. Oh. Ja, ja, ja, ja. Nicht schlecht. Aber es waren schon bessere, waren schon bessere im Business.

SPEAKER_01

Ja?

SPEAKER_04

Ja, also.

SPEAKER_01

Okay, dann bist du heute dran mit unserem Thema. Über was reden wir heute?

SPEAKER_04

Heute reden wir darüber, wo wir uns ziemlich gut auskennen wahrscheinlich, du besser als ich, darüber selbstständig zu sein im Business. Also quasi sein eigener Chef zu sein, ob das mehr Freiheit oder mehr Druck mit sich bringt.

SPEAKER_01

Okay. Da würde ich gern zuerst mal den Begriff definieren, weil es gibt ja selbstständig und Unternehmer.

SPEAKER_02

Okay.

SPEAKER_01

Also für mich zum Beispiel ist ein Selbstständiger jemand, der, wenn er ins Flugzeug steigt, abstürzt, am nächsten Tag ist die Firma pleite.

SPEAKER_03

Okay.

SPEAKER_01

Weil alles von dieser einen Person abhängt. Unternehmer ist jemand, der ein System entwickelt, das selbstständig von ihm weiter funktionieren kann. Auch wenn worst case passiert, der founder dieses Unternehmens existing. Wenn er Unternehmer war, dann hat er ein System entwickelt, das auch ohne ihn weiter funktioniert. Beispiel Apple.

SPEAKER_04

Beispiel Apple. Ja, okay, yeah, weil ich wollte gerade sagen, weil ich kenne, darüber haben wir schon mal gesprochen, ich kenne das Beispiel oder die Definition. Und ich finde, mit deiner Erklärung wirkt es vielleicht so, als wäre es was Schlechtes, selbstständig zu sein anders Unternehmer zu sein. It is sicher nicht von Vorteil, wenn du abstürzt und dann auch deine ganze Firma abstürzt, jetzt am I so gesehen. Aber es gibt ja auch so viele unglaublich erfolgreiche Firmen, Unternehmen, wo eigentlich nur funktionieren wegen der Person.

SPEAKER_01

Das stimmt.

SPEAKER_04

Beispiel bei uns, oder? Wir sind ja auch eher selbstständig.

SPEAKER_01

Also wenn wir jetzt machst du fast auf.

SPEAKER_04

Dann sind wir im Arsch.

SPEAKER_01

Im Moment ja, gebe ich dir recht.

SPEAKER_04

Ja, ja, klar.

SPEAKER_01

Geb ich dir recht, aber wir wollen ein Unternehmen entwickeln. Ja, klar. Unternehmen entwickeln mit einem System, nämlich einem System, mit einer Technologie, die Bewegung in Währung umwandelt. Bewegung in Währung umrechnet. Und das System soll ja dann auch ohne uns funktionieren können.

SPEAKER_04

Toll. Und ich meine, wir sind ein Startup, also jedes Startup ist am Anfang so, dass es abhängig ist von denen, die dahinter stecken. Ein Startup im Endeffekt. Hast du jemals in deinem Leben ein 9 to 5 gearbeitet? Das frage ich mich. Weil ich glaube, wenn dann überhaupt kurz mal. Aber nie wirklich, oder?

SPEAKER_01

Ja, es war tatsächlich mal so, als ich Mama kennengelernt habe. Stimmt. Da musste ich auf der Raiffeisenbank in der Werbung Kommunikation arbeiten als Angestellter. Und ja, das einzige Positive war, dass ich Heidi kennengelernt habe an dem Job. Wie lange hast du es ausgehalten? Ein paar Monate.

SPEAKER_04

Nur ein paar Monate. Also du hast maximal nicht mal ein Jahr, 9 to 5 gemacht.

SPEAKER_01

Nein, das war nichts für dich. Also war nicht das Richtige für mich, weil ich habe mehr Zeit damit verbracht, mir zu überlegen, wie ich das Unternehmen profitabler machen kann, umstrukturieren würde, anstatt mir Gedanken zu machen, welche Werbemaßnahmen jetzt für die Bank gerade die richtigen wären. Oder wenn wir da irgendwo auch vorgaben bekommen haben, wie ich die am besten umsetze, das war nicht so mein Ding.

SPEAKER_04

But then it's eighteen good, when we wenigstens a bit of Erfahrung in 9 to 5 hast, weil son hätten wir ja nicht die andere Perspektive. Sonst kannst du ja nicht quasi bei beiden mitreden. But dadurch kannst du es ja.

SPEAKER_01

The only highlight war my fruit.

SPEAKER_04

Yeah. Yeah, yeah.

SPEAKER_01

We hast ja auch die Erfahrung gemacht und da muss ich auch sagen, das begeistert mich, weil du hast ja als Zimmermädchen in einem Hotel gearbeitet hast, 20 Zimmer durchgefetzt, hast die Schwerenmatratzen hoch, lagen rüber, schwermatratzen wieder runter. Ich weiß gar nicht, wie alt warst du damals? 15, 16?

SPEAKER_03

15, sowas, ja.

SPEAKER_01

Also erster Filialjob, dann hast du hart gearbeitet in einem Café. Wie viele Schritte waren da auf deinem.

SPEAKER_04

Oh, jeden Tag in den acht Stunden hatte ich, glaube ich, so um die höchstens, also allerhöchstens waren es 30.000 Schritte. So um die 20 waren es immer. Und wenn es PC war, dann waren es 30.000 Schritte hin und her.

SPEAKER_01

Also wo hast du gearbeitet? Im Hotel in der Gastronomie? Gab es noch einen Job, den du. Ich habe Obst verkauft. Stimmt. Bei jedem Wetter.

SPEAKER_03

Ja, boah, ja.

SPEAKER_01

Also größten Respekt mir. Du hast schon ganz früh gezeigt, dass du es drauf hast und dir für nichts so schade bist. Und das respektiere ich auch. Das habe ich immer wieder vor Augen. Was du eigentlich jetzt mit deinen bald 19 Jahren alles schon gemacht hast und wie viel Energie du auch investiert hast, um einfach selbst die Erfahrung zu machen, was es heißt, mal das erste eigene Geld zu verdienen.

SPEAKER_04

Ja, das kann ich auch wirklich jedem empfehlen, also ich würde nicht sagen, so früh wie möglich anfangen zu arbeiten neben der Schule and so weiter. Das würde ich auch nicht unbedingt sagen. Es ist schon schön kind of this to genießen, weil it's getting so shallby. But I think trotzdem, that it without the mic had, and I think that we should never arbeite, ganz wichtig, and in denial einfach mal selber zu spüren, wie viel harte Arbeit hinter dem ganzen Geld steckt, what man from the eltern becomes. And then this rationaler sehen kann. Und dankbarer auch für das ist, was man von den Eltern auch bekommt. Weil das Geld halt wirklich nicht auf den Bäumen wächst, wie die Eltern immer sagen. Und deswegen, das ist so wichtig, auch für die Persönlichkeitsschulung, einfach Dinge zu machen, wo man keinen Bock drauf hat. Keine 16-Jährige hat Lust drauf im Sommer, wenn es 30 Grad draußen hat, die anderen Baden gehen, dann ein Zimmer zu putzen. Aber das ist einfach eine Persönlichkeitsschulung. Deswegen, das würde ich auf jeden Fall empfehlen, das zu machen. Ja. Aber hast du auch gemacht?

SPEAKER_00

Ja, klar.

SPEAKER_04

In deinen jungen Jahren warst du auch am Klamotten zusammenlegen an den Wochenenden, um dein Leben zu finanzieren?

SPEAKER_01

Ja, klar, bei mir war es Mittel zum Zweck, weil ich relativ schnell dann auf eigenen Füßen stehen musste. Ich habe ja schon mit 13, 14 die ersten Jobs gemacht, weil ich einfach ohne Mama, ohne Papa hier nach Österreich gekommen bin. Und dann war es halt echt Notwendigkeit. Also ich habe es mir damals nicht ausgesucht. Aber ja, es war genau so. Also ich habe auch Klamotten nach Ladenschluss zusammengelegt, war super cool. Da gibt es auch noch eine Geschichte dazu, die können wir dann irgendwann mal erzählen. Also damals mein Chef, der mir die Möglichkeit gegeben hat, mit so einer Schablone und den Skills, die man halt braucht, um Klamotten ordentlich wieder zusammenzulegen, mein erstes Geld zu verdienen, der spielt in meinem Leben dann noch wesentlich später nochmal eine Rolle, so ungefähr 30 Jahre später. Und die Geschichte erzählen wir dann mal.

SPEAKER_04

Ja, ja, unbedingt.

SPEAKER_01

Ja, ich war ja ausgetragen. Post habe ich auch ausgetragen, genau, Zeitung ausgetragen, Post ausgetragen, dann habe ich in einem Kühlhaus gearbeitet, morgens früh die Eckewiss beladen mit dem Obst, das dann in die Supermärkte musste. Ich habe auf der Baustelle mit der Hilti gearbeitet, Central Staubsauger-Rohre verlegt.

SPEAKER_04

Ich wollte gerade sagen, das war dein 9 to 5, where du mal auf der Baustelle hast for a yeah, but that was 9 to 5, that was some space up and so.

SPEAKER_01

That was in unserem exit. Da wollte ich einfach was machen. Also ich had ein lieber Freund von meinem, der is Charlusine Monteur, der Boys, den kennst du. And habe den angequatscht und habe gesagt, Boys, bevor ich jetzt keine Ahnung, ich glaube, das waren 500, 600 Euro pro Monat, die wir an Versicherungen zahlen hätten müssen.

SPEAKER_04

And deswegen.

SPEAKER_01

Und dann habe ich zum Boys gesagt, hey Boys, also ich weiß genau, wenn ich ein paar Stunden angestellt bin, dann werden aus den 500, 600 Euro für die genau gleiche Versicherungsleistung, muss man sich einfach mal auch mal überlegen, werden daraus 80 oder 100 Euro, die ich für uns vier dann damals bezahlt habe und war halt dann montags auf Baustelle und habe Jalousien montiert. Das hat eigentlich tierisch Spaß gemacht.

SPEAKER_04

Ja, ja. Ich find's cool.

SPEAKER_01

Ich bin auch stolz drauf, weil ich hatte auch meine eigenen Baustellen. Also ich durfte so auch so mein Einfamilienhaus so am Tag oder in zwei Tagen habe ich da Jalousin mit Führungsschienen und so montiert. Habe ich fünf Jahre lang so jeden, naja, jeden Montag war es dann nicht mehr, aber so jeden zweiten, dritten, vielleicht dann auch vierten.

SPEAKER_04

Ich find's richtig cool. Ja. Vom Millionen-Exit auf die Baustelle. Das ist eigentlich schon cool. Finde ich echt gut.

SPEAKER_01

Ja, es ist, glaube ich, einfach cool, beide Füße am Boden zu haben und auch den richtigen Blick auf die Dinge zu haben, weil der Exit war möglich, weil ich einfach 250 Leute an Bord hatte, die committed waren, die alles dafür gegeben haben, den Exit überhaupt möglich zu machen. Mit unglaublich guter Arbeit in kürzester Zeit ein richtig cooles Unternehmen aufgebaut. Und da war ich dann nicht der, der sich für den Exit feiern lassen musste. Das waren schon die Jungs und Mädels, die da mit mir gemeinsam Vollgas gesehen anderswogen haben. Mir brennt mir echt unter Fingerna. Du hast ja jetzt auch miterlebt which rollercoaster so ein Startup is. Also we arbeiten ja seit five years on this verrückten Idee, a technologie to entwick, with which many Bewegung in echte Währung umrechnen kann. Daraus auch Kaufkraft entstehen soll. Also ganz ehrlich, when ich das jetzt in deinem alter so miterlebt hätte, ich had keinen Bock auf selbstständig sein. Also ich had absolut überhaupt keinen Bock, selbst irgendwie ein Business aufzubauen. Bei dir ist es ja irgendwie anders, habe ich das Gefühl, warum?

SPEAKER_04

Wir machen eine kurze Werbepause, denn wir möchten uns beim Hyatt Regency Hotel in Wien bedanken, dass wir unseren Podcast hier aufnehmen dürfen und dadurch auch immer so tolle Locations hier haben. Und das Hotel hat wirklich nicht nur eine wunderschöne Inline-Einrichtung, sondern auch ein Gym and ein Wellnessbereich. Und was mir persönlich besonders wichtig ist, unglaublich gemütliche Betten. Also man schläft hier wirklich richtig gut. Und wir müssen uns echt auch für das tolle Personal hier bedanken und das mal kurz erwähnen. Und das ist jedes Mal wirklich so, so herzlich.

SPEAKER_01

Absolut, ja, das stimmt. Also, wenn ihr mal einen Städtetrip nach Wien plant oder beruflich hier seid, wir können euch das Hyatt Regency wirklich wärmstens empfehlen. Besonders das Frühstück ist wahnsinnig gut und bietet alles, was das Herz begehrt. Das Frühstück gibt es übrigens auch für externe Gäste. Also, falls ihr eine richtig coole, leckere Brunch Location in Wien sucht, seid ihr hier genau richtig.

SPEAKER_04

Also, Abends Hyatt Regency mit euch in der Arsenalstrasse 10 im 10. Bezirk and jetzt geht's weiter mit der Folge. This hab ich mich auch gefragt, weil ich glaube that, dass es auch schwer ist, so ein Startup Lifestyle zu führen. Einfach this unglaublich viel Arbeit, this auf and up, that anders is and yeah, it's in the easy. But I think when dual dash, was duchst, wirklich brennst, dann spürst du auch nicht wirklich die Zeit, die gerade drauf geht. Fünf Stunden gehen anders vorbei mit Freunden, als wie wenn du zum Beispiel das irgendwie anders verbringst. Und so ist es halt auch, wenn du nicht nur viel arbeitest, sondern viel für das arbeitest, was du wirklich liebst, und auch ein bisschen so für dich selbst arbeitest. Ich finde, es hat schon echt, es macht einen Riesenunterschied, ob du für einen Chef arbeitest oder für dich selber. Oder im Team so. Also, wo ich meine 925s gemacht habe und wusste ich, ich arbeite gerade, ich verdiene gerade das Geld für meinen Chef, für das Unternehmen. Meine Chefs dachte ich mir auch so, ja, ich mache sie, ich würde es lieber selber machen. Ich würde lieber myles have.

SPEAKER_01

Deswegen, ja, das ist bei dir auch eher so, weil wir die Differenzierung gemacht haben, selbstständig Unternehmer. Is it bei dir und nochmal zu betonen, beides super cool? Is it bei dir eher die Selbstständigkeit? Also hast du, wenn dann irgendwas nach Benmo bei bei dir noch kommt, weil du auch so jung bist, ist es dann eher etwas, wo, sag ich mal, du die Hauptrolle spielst oder denkst du auch eher an Unternehmer sein? So? Ich will auch was entwickeln, das dann irgendwann selbstständig funktioniert, ein System, das skalierbar ist, oder ist es eher dann auch die Selbstständigkeit?

SPEAKER_04

Ich finde beides cool, aber ich glaube, langfristig gesehen ist es schon echt am besten, wenn du, wenn du ein System aufbaust. Vor allem, weil ich einfach auch gerne reise und nicht immer gerne im gleichen Ort bin. Also umso viele Veränderungen, also umso mehr Veränderungen es geben kann, dafür bin ich schon sehr offen und befürworte das. Deswegen, also wenn ich jede Woche in einem anderen Ort sein kann, finde ich das super. Und wenn du halt selbstständig bist, also du die Hauptrolle in der Firma spielst, dann geht das nicht. Und deswegen, vor allem jetzt mit den ganzen Möglichkeiten, mit dem Internet, mit social media, wie auch immer, kannst du dir online ein krasses Business aufbauen, wo du dann wirklich in Thailand, in New York, sitzen kannst anders. And that möchte ich eigentlich schon in Zukunft haben.

SPEAKER_01

Ja, ich komme dich überall besuchen. Also wenn das für dich okay ist. Schau ich mal vorbei, egal wo du gerade bist.

SPEAKER_03

Natürlich.

SPEAKER_01

Das ist schon cool, aber ich finde die Einstellung von dir großartig. Und dann hat auch das Thema Unternehmer sein, selbstständig sein auch wieder das Gefühl, frei zu sein. Das ja auch viele einfach haben wollen, deshalb sich ja auch für Selbstständigkeit entscheiden, weil sie glauben, da steckt sowas.

SPEAKER_04

Aber du fängst von null wieder an, im Endeffekt.

SPEAKER_01

Das ist schon krass. Genau, also du läufst halt im Marathon. Und wenn du dann so sieben, acht Kilometer vom Ziel, wenn es richtig wehtut, so Kilometer 32, 33, du durftest ja auch zweimal machen, einen Marathon laufen. Und du dann, wenn es richtig weh tut, noch stolperst, hast du keine Chance mehr aufzustehen. Das ist halt auch Startup-Leben, das passiert.

SPEAKER_04

Yeah.

SPEAKER_01

Und unterschätzen viele.

SPEAKER_04

Ich weiß nicht genau, genau, ich habe mal eine Statistik angeschaut, weiß die Zahl nicht mehr. Aber von grob gesagt, so 100 Startups schaffen es vielleicht zehn oder so. Also es ist jetzt nur gerade die ebene Zahl. Auf jeden Fall nicht viele. Also das ist ja. Aber es ist auch ein Unterschied, ob man ein Startup ist oder einfach ein Unternehmen gründet, weil Startup ist ja oft so eine innovative Idee. Stimmt. Und du hast ja auch Unternehmen gegründet und das ist jetzt ja dein erstes Startup, oder?

SPEAKER_01

So richtig. So richtig Startup.

SPEAKER_04

Ja, eben, deswegen ist es noch ein Unterschied. Aber ja, wenn du so eben gerade erzählt hast von den jungen Startuppern, sagst du, also wo ist der Unterschied zwischen ich werde jung, selbstständig oder ich werde selbstständig, wenn ich dann so um die 30, 40 bin. Zu was redst du? Wo denkst du, liegen die Unterschiede? Was ist Wahrscheinlichkeit, dass es erfolgreich wird? Was denkst du?

SPEAKER_01

Ich glaube, Typsache. Also wenn du ein Typ bist, der mit, keine Ahnung, zwölf Jahren vom Haus schon angefangen hat, so Bücher zu verkaufen oder, keine Ahnung, irgendwas Kreatives gemacht hat und dann auf Leute zugegangen ist und gesagt hat, hey, ich habe was richtig Cooles gebastelt, würde ich dir gerne geben und du kriegst ein bisschen was dafür und das auch dann richtig Spaß macht.

SPEAKER_04

Weißt du noch, dass kurz noch zu dem, mein Bruder und ich, das haben wir ja die ganze Zeit gemacht, wir haben Karten gebastelt. Dann haben wir Kastanien gesammelt und die Kastanien so aufeinander geklebt mit Heißkleber und dann mit Zahnstochern so Männchen aus Kastanien gemacht, haben dann die ganze Box genommen und sind dann bei unseren Nachbarn in ganzem Dorf, die wir klingen gegangen und haben Geld dafür bekommen. Und dann, das war auch ein starkes Bisses tatsächlich, immer im Sommer, wo ich draußen den Muffinstand gemacht habe, wo ich richtig viele Muffins gebacken habe, draußen einen Stand gehabt habe und Muffins und Libonade verkauft habe.

SPEAKER_01

Ja, das war eine coole Zeit. Das war richtig cool.

SPEAKER_04

Aber zurück zu dem.

SPEAKER_01

Da war eine Kaffeemaschine noch dabei gemacht.

SPEAKER_04

Kaffeemaschine kam dann auch noch, das war aber deine Idee.

SPEAKER_01

Colondasirup, Muffins.

SPEAKER_04

Ja.

SPEAKER_01

War auch eine coole Zeit. War schön, euch auch da zu sehen. Also ich glaube, es ist einfach ganz wichtig, diesen inneren Antrieb zu spüren. Den kannst du mit 10, 12 schon haben und da sieht man dann auch schon, okay, das ist ein kreativer Mensch, der überlegt sich, mit was kann ich Menschen begeistern, was für ein Produkt brauchen die, oder was für eine Dienstleistung, war ja nichts anderes. Kaffee oder die Postkarten oder die Kasannen-Männchen. Und es kann aber genauso jemand erst mit 30 erleben. Dass er dann auf einmal in den Start-up-Modus kommt und sagt, jetzt habe ich was.

SPEAKER_04

Das ist ein gutes Stichwort, weil ich habe irgendwie das Gefühl, dass es jetzt auch bei uns in der jungen Generation so ist, dass irgendwie jeder diesem 9-to-5 und diesem ganzen System so entkommen will und quasi frei sein möchte, was auch richtig coole Einstellung ist, also das kritisiere ich nicht, aber dass voll viele dann so um zu verrecken einfach irgendwas machen wollen und dann Sachen machen, wo vielleicht nicht ganz so ehrlich sind, also jetzt nicht legal oder so, aber also nicht illegal, das meine ich damit nicht, aber so einfach so Ideen, wo man vielleicht schnell mal Geld machen kann, aber vielleicht jetzt nicht die besten Beweggründe dahinter sind, wie auch immer. Und das finde ich ziemlich schade, weil du ja auch gesagt hast, so wenn die Idee dann erst mit 30 kommt, dann ist es mit 30. Und ich glaube, es ist wirklich wichtig, dass es so, dass es eine Idee, dass eine Idee hinter dem Unternehmen oder dem Startup steckt, wo wirklich nachhaltig ist und gut für die Menschen ist, Mehrwert mitgibt und so weiter. Also dass Recken irgendwie so sein eigenes Ding haben will. Was auch ja cool, aber ich habe schon auch das Gefühl, dass.

SPEAKER_01

Dass das Startup jetzt wieder zurückkommt. Und bin mir aber auch ziemlich sicher, dass es extrem viel Energie braucht, Glück braucht, zur richtigen Zeit am richtigen Ort die Leute kennenzulernen, die man dann auch braucht als Unterstützer, die einen auch einen Teil des Weges mitbegleiten, zum vielleicht auch mal tragen, wenn man selber keine Power mehr hat. Also Hut up, muss ich ehrlich sagen, so die jungen Startups, die ich jetzt auch so kennengelernt habe über die letzten Jahre. Zum einen finde ich so, die attitude, ja, ich mache das so neben meinem Job.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_01

Finde ich okay. Ich bin halt überzeugt, so für die Lebensschule mal all in zu gehen.

SPEAKER_04

Ja, da.

SPEAKER_01

Was soll man mal gemacht haben.

SPEAKER_04

Wollte ich dich nämlich auch fragen, wie du das siehst, wenn andere noch quasi Fulltime oder Teilzeit arbeiten und währenddessen ein Startup aufbauen, wie du das siehst. Aber ich glaube, dass es halt für viele nicht anders möglich ist, weil da musst du sonst echt viel angespart haben, um deinen Lebensunterhalt zu decken, wenn du keinen Job hast und dein Startup oder dein Unternehmen noch keinen Gewinn macht oder keinen Umsatz macht. Dann musst du, musst du ja irgendwie nebenbei noch arbeiten. Aber ich glaube, dieses All-In, das ist auch etwas, was echt schon wichtig ist, glaube ich.

SPEAKER_01

Ja, und einmal mal erlebt haben, auch mal Family and Friends Crowdfunding zu machen, zu sagen, hey.

SPEAKER_04

Crowdfunding.

SPEAKER_01

Ja klar, so mit 1000 Euro würde es mir schon mega helfen und also ist vielleicht untypisch für unsere Region, wo wir hier leben, aber ich finde halt, auch das muss man mal gemacht haben. Und um zu zeigen, hey, ich glaube an eine Idee und auch das Verantwortungsgefühl zu haben gegenüber Menschen, die einem geholfen haben, das ist auch nochmal eine intrinsische Motivation, richtig, richtig durchzustarten. Aber was mich jetzt noch interessieren würde, du bist ja als Frau in der Start-up-Szene, wenn ich das so sagen darf, so eine Minderheit im Moment immer noch. Es gibt immer noch viel zu wenig Frauen meiner Meinung nach, die Bock auf Startup haben und die was erreichen wollen, was aufbauen wollen. Und ich glaube, in Frauen sind halt auch so viele Talente. Denn genauso wie bei Männern, ihr könnt so, so viel. Ich merke das ja bei dir, was du auf dem Kasten hast, mit deinem Alter, was du alles schon durchgezogen hast, was du für eine Energie auch mitbringst. Grandios. Also für mich eine große Ehre, mit dir gemeinsam Benno durch die Decke gehen zu lassen. Mit allen Up and Downs, die wir in unserer Co-Founder-Beziehung ja auch haben, aber ich finde, es sollte noch mehr geben wie dich, die einfach sagen, hey, let's go.

SPEAKER_04

Ich glaube, es ist halt immer noch so, dass es als Frau einfach noch schwieriger ist, glaube ich, das in das Ganze reinzukommen. Weil man jetzt, also ob wir jetzt um über Startup oder generell Unternehmen gründen reden, weil ich finde das schon unterschied, ob man Startup ist oder irgendwie als Frau seine eigene Agentur aufmacht oder irgendwie sowas. Aber wenn man das so verallgemeinert, man hat es schon, glaube ich, ein bisschen schwerer, auch ernst genommen zu werden. Also wenn da so eine Frau vielleicht einen Kunden anwerben will, wenn das jetzt zum Beispiel ein B2B-Business is und die auf ein großes Business zugeht, bin ich schon noch der Meinung, dass Frauen einfach im ersten Eindruck vielleicht anders rüberkommen könnten. Einfach wegen den ganzen Stereotypes und was da einfach immer noch existiert. Und viele davor Angst haben und vielleicht gar nicht erst anfangen oder generell einfach Frauen mehr Ängste haben als Männer. Weil da gibt es ja auch die Studie, dass viele Männer sich überschätzen beim Dating zum Beispiel. Dass die denken, sie können so eine große, dünne Blondine sich angeln, obwohl sie klein und dick sind, die sich einfach überschätzen. Was ja auch irgendwie gut im Unternehmertum ist, so sich auch ab und zu mal zu überschätzen und so auch weiter zu kommen. Oder dass sich viele Männer, das ist, wenn man wieder zurück zu dem kommt, Unternehmer sein, dass sich viele Männer auf Jobs bewerben, wo sie eigentlich nicht ganz dafür geeignet sind, einfach weil sie denken, ja, ich bewerbe mich mal und so. Und Frauen, wenn sie da lesen, das und das ist erfordert und sie sagen, da bin ich nicht ganz so sicher, dann bewerben sie sich gar nicht. Also ich glaube, Frauen sind halt einfach immer noch ein bisschen unsicher, so generell, was richtig schade ist, weil ich glaube, dass Frauen schon definitiv gleich viel wie Männer auf dem Kasten haben, wenn nicht sogar noch mehr, einfach weil wir schon viel mit uns bringen, alleine schon, dass wir Kinder haben können und so weiter, diese Empathie und alles mögliche. Das ist halt einfach auch so eine geheimwaffe, finde ich, im Business, wo die Frauen schon eher haben. Deswegen, wir brauchen mehr von den Frauen.

SPEAKER_01

Bin ich absolut dafür. Aber eins, das du jetzt angesprochen hast, ich glaube so, diese Angst zu scheitern, ich glaube, die haben Männer wie Frauen, aber bei den Frauen generell das Thema Angst ist ein guter Aspekt, den hätte ich so nicht auf dem Schirm gehabt, wenn es darum geht, warum es weniger Frauen in der Founder-Szene an sich gibt.

SPEAKER_04

Wobei jetzt in einem Startup, also jetzt bei uns zum Beispiel, in einem Startup-Haus, schon ist es schon gut ausgeglichen.

SPEAKER_01

Ja, stimmt.

SPEAKER_04

Also ich glaube, beim Start, in der Start-up-Szene kommen immer mehr Frauen auch. Aber ich glaube, generell selbstständig werden mehr Männer. Also mehr Männer und Kunden, Unternehmen und so weiter. Aber in der Start-up-Szene wird es besser, glaube ich.

SPEAKER_01

Nochmal ein anderes Thema, weil das mich auch wirklich interessiert und wir finde ich auch viel zu wenig darüber reden, was so emotional und auch mental bei dir passiert, so in dem Mode, in dem wir gerade unterwegs sind, auch mit der extrem hohen Geschwindigkeit, die wir gerade haben. Was passiert da emotional und mental bei dir, gerade wenn du mal so die letzten Monate Revue passieren lässt?

SPEAKER_04

Gute Frage. Ich stelle dir nachher dir gleich, also denk du auch mal drüber nach. Umso vollgepackter, desto mehr Output hat man im Endeffekt auch. Also außer man geht das Ganze ganz falsch an. Aber deswegen, klar, ist schon eine schnelle Pace und es passiert immer viel. Aber wenn man den Ausblick drauf hat, dass alles, was man tut und wo man gerade die Arbeit reinsteckt, auch wirklich einen krassen Outcome hat. Und das ist halt das, was wir spüren, oder? Und das hält mich so motiviert, weil ich habe auch schon voll viel gemacht, wo einfach, wie genau, das ist für mich 9 to 5, wo ich gearbeitet habe, ich habe gehustelt und bin gerannt, aber ich hatte nichts davon im Endeffekt. Ich hatte meine 10 Euro in der Stunde, was nichts ist für das, was man in der Gastro macht, also Respekt an jeden, der in der Gastro und so weiter is. Und deswegen, wenn dein Input zum Output passt, dann bleibst du halt motiviert, egal wie hoch die Pace is, dann willst du ja auch mehr machen, weil du dir denkst, umso mehr ich mache, umso mehr passiert. Von dem her bin ich motiviert. Und klar, ab und zu schon auch ein bisschen müde oder oder ja, das schon, aber ansonsten. Ja, und es hilft ja auch, so ein cooles Team zu haben.

SPEAKER_00

Absolut.

SPEAKER_04

Weil ich glaube, wenn man das alleine macht, dann kann es schon schwer werden, das durchzuhalten. Wenn man ein motiviertes Team hat, dann geht das schon leichter. Wie ist es bei dir?

SPEAKER_01

Er spielt natürlich viel mit. Also wenn ich ganz ehrlich bin, der finanzielle Druck jetzt im Startup-Mode ist schon enorm hoch, weil wir halt jetzt wirklich performen müssen, um das Ding über die Ziellinien zu bringen. Auf der anderen Seite auch die hundertprozentige Überzeugung, dass diese Transformation von Bewegung in echte Währung, das wird die Welt verändern. Wir werden mit Benmo etwas weltweit erleben, dass es so noch nie gab. Da bin ich mir hundertprozentig sicher. Mit dem Gedanken einzuschlafen und wieder aufzustehen, zu wissen, da ist jetzt gerade was ganz Großes am Start. Und es geht nur noch um Zeit, bis es mal Klick macht und es geht nicht mehr darum, ob wir schaffen, es geht nur noch darum, wann wir schaffen. Und es stehen wirklich alle Ampeln auf grün, fokussiert bleiben, Pace hochhalten und die Kunst einfach mehr richtige Entscheidungen zu treffen als falsche. Wobei richtig falsch, was wer bewertet das am Ende? Aber Entscheidungen zu treffen, wo man am Ende sieht, okay, die haben uns genau dahin gebracht, wo wir mit Benmo hin wollen. Und das ist schon was, das mir im Kopf im Moment kaum mal Ruhe gibt. Und ja, dann bin ich jetzt auch in der Situation mit dir, mit Noah, mit Mama, einfach auch Verantwortung für eine Familie zu haben, auch da sein zu wollen, was im Moment nicht so möglich ist, weil wir einfach viel Zeit auch investieren, um unsere Vision.

SPEAKER_04

Das ist kein 9 to 5, das ist ein Six to 24-7 eigentlich.

SPEAKER_01

Aber es ist cool. Ich finde es einfach schön, auch wie du sagst, so im Team und jetzt auch das mit als Familie mit erleben zu dürfen. Ich glaube, das ist so eine Zeit, die jetzt einfach auch genossen werden soll. Hey, wir haben die Zeit eigentlich unseres Lebens als Familie, finde ich jetzt gerade zumindest. Weil so viel jeden Tag passiert. Und ja, wie Marco Rossi postet heute in seiner Story Uns are Real, and we haben einfach einen NJL Star, der davon überzeugt ist, dass Bewegung die neue Währung ist. Also Highlight, Hammer oder was gestern alles passiert ist.

SPEAKER_04

Aber auch zu dem, was du gesagt hast, mit weniger Zeit für Familie und so, ich glaube, das muss man sich auch bewusst sein und das muss man auch mal gesagt sein, wenn du Familienvater, Familienmama bist oder sonst ein Partner und so weiter hast, da wird schon viel davon gefordert, von der Zeit, du wirst weniger präsent sein, egal wie krass das Unternehmen, also ob du nur eine Agentur aufmachst oder einen ganzen Konzern aufbaust, was auch immer du. Du wirst da schon weniger Zeit für Freunde und Familie wahrscheinlich haben. Absolut. Zeitweise auf jeden Fall. Das muss man sich bewusst sein. Aber ich sage lieber das für eine gewisse Zeit, als wie ich bin unglücklich in einem 9-to-5.

SPEAKER_01

Also die Lebensschule ist ganz eine andere, wenn man mal eine eigene Idee einfach auch verwirklicht. Oder zumindest mal anfängt, sie zu verwirklichen. Ich sage das ja auch ganz oft. Ich glaube, der wichtigste Aspekt ist, keinen Plan B zu haben. Plan B killt die Idee, sage ich ganz oft. Aber es ist einfach so, sobald man sich überlegt, was mache ich, wenn es nicht klappt, hat man schon mal falsch abgebogen. Genau.

SPEAKER_04

Christian Wolff und Erik Demut sagen auch immer, einfach anfangen. Genau. Gar nicht erst viel zu viel drüber nachdenken, sondern einfach anfangen. Das ist, glaube ich, echt so, so wichtig.

SPEAKER_00

Ja, und dann einfach gucken, was passiert.

SPEAKER_04

Ich glaube, echt viele sind wirklich, also ich weiß, dass es so ist, viele sind echt in einem 9 to 5 gefangen und sind wirklich unglücklich damit. Mit diesen fünf Wochen oder einem Jahr oder was es sind. Und dieses, einfach dieses im Zahnrad stecken und das Gefühl zu haben, so, wie heißt das? Jeden Tag irgendwas mit Murmeltier. Täglich größer das Murmeltier, genau. Genau sowas. Deswegen willst du irgendeine Motivation rausgeben an alle, die vielleicht mit größeren Wünschen und Visionen für ihr Leben leben, aber immer noch nicht das Leben leben, was sie eigentlich sich wünschen.

SPEAKER_01

Ich glaube, einfach sich bewusst zu machen, dass wir in Strukturen heute leben, in Systemen leben, in denen man Träume den entsprechenden Raum geben kann. Es ist heute wirklich so, dass zumindest im deutschsprachigen Raum keiner mehr durch den Rost fällt und man sozial immer abgesichert ist, auf irgendeine Weise. Man hat Familie, man hat Freunde, man hat auch finanzielle Unterstützung vom Staat. Wenn man wirklich mal komplett scheitert, es kann eigentlich, klingt jetzt verrückt, aber es kann wirklich nichts passieren. Das Einzige, was passieren kann, ist, dass man eine Wahnsinnszeit erlebt hat mit Up and Downs, mit Siegen und Niederlagen. Und wenn es am Ende nicht geklappt hat, who cares? Man hat es mal gemacht. Und wenn es klappt, dann hat man einfach ein Lebensgefühl, dass es in einem 9-to-5-Job einfach nicht gibt.

SPEAKER_04

Das ist so. Ich meine, viele haben auch echt schöne 9-to-5-Jobs und um das geht es jetzt gar nicht. Es geht wirklich um die, die echt unglücklich sind mit ihrem Job und ihrer Arbeit und sich mehr wünschen. Und ich glaube, ich denke mir immer, wenn es nicht klappt, dann endest du halt wieder im 9-to-5. Aber schlimmer kann es ja, es kann, weißt du, wenn du jetzt schon unglücklich bist, dann probier es doch aus, was trau dich, mach, lass deine Wünsche und deine Visionen wahr werden. Und wenn es nicht klappt, dann gehst du halt wieder zurück in 9 to 5.

SPEAKER_02

Absolut.

SPEAKER_04

Aber wenigstens hast du das dann probiert. Und man muss wirklich so nach den Sternen greifen, weil da wirst du doch das Leben da im Endeffekt.

SPEAKER_01

Absolut. Sehe ich auch so. Sehe ich auch so. Schöner Gedanke. Hab den mood nach den Sternen zu greifen und zum Start-up-Himmel dann einer dieser Sterne to sein, die dann richtig hell leuchten und auch das Leben der Menschen heller machen, mit dem, was man da vielleicht im Kopf hat. I think the Libra zum Menschen, when many have and for the Menschen selbst was entwickeln möchte, dass sein Leben auf irgendeine Art schöner macht, wenn man mit so einem sinnvollen Gedanken sein Alltag bestreiten darf, das hat schon so viel Qualität. Das hat schon so viel Qualität um aus einer intrinsischen Motivation die Liebe zum Menschen, wenn man da was an den Start bringt. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Absolut.

SPEAKER_04

Und es ist auch ein Zeichen von Respekt vor dir selber, wenn du das machst. Weil ich persönlich bin der Meinung, dass wenn du dir viel mehr für dein Leben wünschst und deine Träume zurückhältst, dann hast du keinen Respekt vor dir selber. Wieso traust du dir so wenig zu? Alles, was du dir visuell, alles, was du dir vorstellen kannst in deinen Fantasien, in deinen Visionen, das kann auch Realität werden. Und du hältst dich nur klein, wenn du es nicht machst. Deswegen ein bisschen selber sich was zutrauen und sich selber genug dafür respektieren, zum Wissen, dass man nicht das Leben führen muss, was man eigentlich gar nicht machen möchte.

SPEAKER_01

Schöner Schlussgedanke mir. Ich habe großen Respekt vor dir, ganz ehrlich.

SPEAKER_04

Ich auch vor dir, ne?

SPEAKER_01

Ich bin sehr dankbar, dass wir gemeinsam hier die Startup-Reise machen und finde es einen sehr, sehr schönen Schlussgedanken von dir. Dinge durchzuziehen, Dinge zu starten, hat auch mit ganz großem Respekt vor allem selber zu tun. Respekt vor dir, Respekt vor allen da draußen, die durchziehen, die richtig Gas geben.

SPEAKER_04

Und das jetzt auch als Motivation sehen. Dann haben wir alles erreicht für heute. Das war mir eine Freude. Bis zum nächsten Mal.

SPEAKER_01

Bald.

SPEAKER_04

Ciao, ciao.