Was KI kann - mit Florian Zsifkovics
Journalist Florian Zsifkovics begleitet dich durch die KI-Revolution und spricht mit Experten, Visionären und Warnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Was KI kann - mit Florian Zsifkovics
Die vierte Waffe: KI beendet das Atomzeitalter | Andreas Grassl
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In der neuen Folge von "Was KI kann" spreche ich mit dem Politinfluencer Andreas Grassl über die radikale Transformation der modernen Kriegsführung durch künstliche Intelligenz. Wir analysieren die kontroversen Thesen von Palantir-CEO Alex Karp, der ein neues Zeitalter der globalen KI-Abschreckung als Ersatz für Atomwaffen prophezeit. Gemeinsam beleuchten wir die ethischen Gefahren von automatisierten Befehlsketten wie der "Three Click Killchain", den drohenden Verlust des "Human in the Loop" auf dem Schlachtfeld sowie die Verschiebung geopolitischer Machtverhältnisse, wenn Tech-Konzerne plötzlich quasi-staatliche Funktionen übernehmen. Zudem blicken wir kritisch auf Europas gravierende technologische Abhängigkeit und den massiven Energiebedarf, der im globalen KI-Wettrüsten zwischen den USA und China zu einem entscheidenden geopolitischen Standortnachteil wird.
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Palantir seat, a new sidewalter, name this the global abstrecking durch KI, die seiner Meinung nach the Atomwaffe ersetzen soll. We're killing it and I'm showing you enjoying this as much as I am. KI als Massenvernichtungswaffe scheinbar ist dann das, was uns in den neuen Yearzehnten schwer beschäftigen with. But the error star, that vielleicht unter Anführungszeichen is jetzt ein bisschen wert, aber ich sag's trotzdem, amoralisch genug ist, um den Menschen aus dem Loop herauszunehmen und alles die KI machen zu lassen, der hat wahrscheinlich einen wahnsinnigen Vorteil. Three-Click Kill Chain nennen sie das. Also ich habe ab dem Zeitpunkt, wo ich da in die Cloud hineinschaue, eine Möglichkeit, mit drei Klicks ein Ziel auszuschalten. Und genau das wird mit der KI auch passieren, wenn du keine eigene hast. Die Amis werden dir es abdrehen.
SPEAKER_01Herzlich willkommen zu Was KI kann, dem Podcast aus Wien. Wie verändert KI unsere Gesellschaft, unser Arbeitsleben, unsere Welt? Immer kritisch und immer konkret. Vor allem interessiert uns auch die Frage, was KI nicht kann. Das heutige Thema ist, wie KI den Krieg verändert und ist das Atomzeitalter vorbei. My name is Florian Zifkowitz, ich bin Tech- und Wirtschaftsjournalist and nehme euch auf meiner Mission mit. Mein heutiger Gast ist Andreas Kassel, einer der größten Politinfluencer Österreichs. Scheint die Sonne, ich bin happy, scheint die Sonne nicht, bin ich traurig.
SPEAKER_00Das ist gut. Macht Donald Trump Schlagzeilen, geht's mir gut, macht Donald Trump weniger Schlagzeilen, geht es mir schlecht. Und heute wollen wir ja über KI und Krieg sprechen.
SPEAKER_01KI und Krieg, ja. Und im Speziellen über eine Firma, über die alle reden.
SPEAKER_00Am meisten sie über sich selbst. Das ist Palantir.
SPEAKER_01Warum reden wir über Palantir?
SPEAKER_00Ich glaube, Palantir hat, was das Image angeht, hat so diesen Antagonistenstatus für sich entdeckt, weil Alex Karp auch irgendwie so der geborene Antagonist ist. Oder man würde vielleicht Bondböse, wie ich dazu sagen, ein Geborener. Er verhält sich so. Ich glaube, das hat Kalkül. Und deswegen bleibt er immer wieder im Gespräch. Also er ist sicher einer der exzentrischsten Tech-CEOs im Moment. Und vor allem einer, der den Kontakt zum Krieg nicht scheut. Also wenn wir jetzt in andere Sphären der KI blicken, und da haben wir uns auch zuletzt Just in diesem Studio unterhalten beim anderen Podcast, da ging es darum, dass beispielsweise eben der Entwickler von Claude, Anthropic, eben genau nicht der US-Regierung seine Technologie zur Verfügung stellen wollte, um mit ihr Krieg führen zu können oder sie für kriegerische Tätigkeiten zu nutzen. Und da gab es diesen Twist und dann gab es auch scharfe Tweets vom amerikanischen mittlerweile Kriegsminister, nicht mehr Verteidigungsminister Pete Hexeth, der dann meinte, ja, also was für eine Firma können wir nicht brauchen. Und da müssen wir uns jetzt überlegen, was die zukünftig noch in den USA überhaupt alles darf, weil wir sind die US-Regierung, ihr seid sozusagen, es ist ein neues Staatsverständnis auch, also frei Wirtschaft scheinbar in dem Land, das es eigentlich erfunden hat, nicht mehr so gebräuchig. Die US-Regierung will auf die Technologien der Konzerne, die in ihrem Land existieren, zugreifen. Und Palantir will das unbedingt. Also ist fast offensiv, so nehmt es euch, was wir haben, sagt es uns, was ihr braucht, und wir entwickeln das für euch. Und in diesem 22-Punkte-Plan, den Alex Carb jetzt vor ein paar Tagen publik gemacht hat, nachdem er behauptet hatte, die ganze Welt will es von ihm wissen, da sagt er das mehr oder weniger auch. Und da sind einige so aller Weltspunkte drinnen, würde ich jetzt mal sagen, die mit KI nicht so viel zu tun haben, wie wir wünschen uns die Conscription Back, was nicht uninteressant ist. Also erstmals seit dem Vietnamkrieg sollen die Amerikaner wieder zum Militärdienst verpflichtet werden, geht es nach dem Palantir-CEO. Aber auch zusätzlich eben so Aussagen wie, wenn der US Marine eine neue Dienstwaffe will, dann werden wir die entwerfen. Und wenn die US-Streitkräfte eine bessere Kriegs-KI brauchen, dann werden wir die auch entwerfen. Und wir sind sozusagen für euch da und der Krieg soll wieder eine viel größere Rolle in der Gesellschaft spielen und Palantir sieht ein neues Zeitalter, nämlich das der Abschreckung, der globalen Abschreckung durch KI, die seiner Meinung nach die Atomwaffe ersetzen soll. Wenn das stimmt, diese Hypothese, dann gehen wir natürlich in ein neues Kriegszeitalter. Also dann ist dieses Zeitalter, das mit 1945 und dem Abwurf der ersten Atombombe begonnen hat, mit dem Jahr 2026 oder den kommenden Jahren vorbei und wir gehen in ein neues Zeitalter und KI als Massenvernichtungswaffe scheinbar, so wie er das zur Hypothese stellt, ist dann das, was uns in den nächsten Jahrzehnten schwer beschäftigen wird.
SPEAKER_01Gibt es Indizien dafür, dass man so eine These tätigen darf?
SPEAKER_00Ich glaube, wir müssen jetzt mal weiterdenken oder wir müssen zurückdenken, wo wir hergekommen sind und was das mit unserer Kriegsdock drin gemacht hat und was die KI können müsste, damit sie wirklich an dessen Stelle treten kann. Überlegen wir uns einmal. Warum ist die Abschreckung von Atomwaffen so groß? Erstens, es gibt einen sehr exklusiven Club. Der Einsatz von Atomwaffen ist verheerend, zumindest der ursprünglichen Atomwaffen und der Wasserstoffbomben. Und können bei der Anzahl, an denen es auf dem Planeten gibt, mehrfach die komplette Weltbevölkerung zerstören. Nuklearer Winter etc., keine landwirtschaftlichen Erträge mehr, wir verhungern alle, wenn wir nicht direkt durch den kinetischen Impact sterben. Das ist die grundsätzliche Androhung der totalen Vernichtung, die uns ins atomare Zeitalter geführt hat. Zusätzlich kann man vielleicht noch als Nebenaspekt erwähnen, chemische und biologische Waffen, die einfach zur Massenvernichtung von Menschen fähig sind. Und deswegen haben wir so ein Potenzial an Verheerung, dass die Androhung dieser Verheerung gewisse politische oder militärische Entscheidungen ausschließt. Deswegen verordnen sich Staaten eine Nukleardoktrin. Der Nukleardoktrin steht dann drinnen: ein Angriff auf unser Territorium, wie beispielsweise die Russen das haben, und sie haben nicht immer ihre Doktrin auch dann wirklich zur Tat gemacht, zum Glück, ein Angriff auf unser Territorium wäre ein Grund für uns, eine Atomwaffe einzusetzen. Deswegen tut es nicht. Und wenn du diese Doktrin ernst nimmst, als jemand, der potenziell Russland angreifen würde, dann schreckt das dich von einem Angriff ab. Sagst du, okay, wir können gewisse Mittel, aber womöglich können wir jetzt nicht mit einer langreichenden Waffe direkt in den Kreml schießen, weil dann haben wir den nuklearen Untergang. Und deswegen tun wir es nicht. Also es schließt gewisse Kriterien aus. Wenn wir jetzt diese Sache weiterdenken, was kann KI, dass dieselbe Schockwirkung entfachen würde wie Massenvernichtungswaffen? And da fehlt mir jetzt noch ein bisschen die Fantasie. Kann die KI die komplette zivile Infrastruktur eines Landes außer Kraft setzen? Dann wäre das vermutlich, und das für Tage, dann wäre das vermutlich ein ähnlich großes Drohpotenzial, das Staaten von gewissen Taten abhalten würde? Kann die KI womöglich irgendwelche nicht nur digitalen, sondern auch in der reellen Welt existenten, also physischen Potenziale freisetzen? Kann ich vielleicht, weiß ich nicht, kann ich durch KI gewisse Menschen, weiß Gott, also mir fehlt noch ein bisschen die Fantasie, wie die Einwirkung so verheerend wäre wie die von tatsächlichen physischen Massenvernichtungswaffen, aber offenbar hat Alex Cup schon eine Idee, weil sonst würde er das so nicht sagen.
SPEAKER_01Ja, also wir haben ja gerade mehrere Konfliktherde auf diesem Planeten. Theoretisch kann man ja sogar sprechen davon, nach der Definition, dass wir im Dritten Weltkrieg vielleicht sogar sind.
SPEAKER_00Würde er eine Abrede stellen. Ich glaube, es ist der Zweite Kalte Krieg.
SPEAKER_01Auf jeden Fall, wir haben globale Herde. Und wir sehen ja ganz klar beim Iran-Krieg, welche Macht KI hat oder für den Moment, wie KI eingesetzt wird und was mit ihr passiert. Dass der Ayatollah sein Leben verloren hat, konnte man dank Hacking, dank sehr guter Datenpunkte ihm aus dem Leben nehmen. Also man sieht schon, dass KI eine Rolle spielt.
SPEAKER_00Also was ich KI im Moment kann, zum Beispiel Iran-Krieg, is er auf jeden Fall die Befehlsketten verkürzen, er kann Information bündeln, er kann diese Information so sie gut ist, war nicht immer so, weil Mädchenschule bombardiert aufgrund von alten Daten, die von der KI dann nicht erkannt wurde als Mädchenschule, sondern als Kaserne, die sie früher auch einmal war. Also da waren einfach die Daten veraltet und da kann man dann auch wahrscheinlich der KI gar nicht die Schuld geben, weil Menschen hätten diesen Fehler basierend auf den falschen Daten einfach auch machen können. Aber wenn die KI jetzt die Bekämpfung von zehn Zielen empfiehlt und die kategorisiert und sagt, dieses Ziel ist militärisch, hat diese und jene Qualität für den Gegner und deswegen empfehle ich dir als erstes dieses, als zweites dieses und als drittes dieses Ziel zu bekämpfen, dann werden hier sehr viele bis dato humane Entscheidungen durch die KI abgenommen. Bis dato ist es aber noch so, dass irgendwo ein Human in the Loop notwendig ist. Also zumindest die kinetische Einwirkung, ich beschieße das, geht von einem Kampfchat aus. Der Kampfchat ist nicht KI gesteuert, da sitzt tatsächlich noch ein Mensch drinnen. Aber wenn wir einmal Kampfchats haben, die unbemannt sind, die im Moment auch schon entwickelt werden, dann ist vielleicht mit Vordauer gar kein einziger Mensch mehr notwendig. Und the Human in the Loop ist eine rein moralische Entscheidung: Will ich den? Brauche ich den? Brauche ich den für die Haftbarkeit? Was ist mit Kriegsverbrechen? KI macht Wargames und bei Wargames setzt die KI immer Atomwaffen ein. Und das muss sich vielleicht doch am Menschen verhindern. Aber der erste Staat, der vielleicht, und in Anführungszeichen ist jetzt ein bisschen wertend, aber ich sag's trotzdem, amoralisch genug ist, um den Menschen aus dem Loop herauszunehmen und alles, die KI machen zu lassen. Und die KI ist gut und effizient, der hat wahrscheinlich einen wahnsinnigen Vorteil. Und das ist diese Automatisierung des Krieges, die, glaube ich, eben diese nächste Phase definieren wird. Also nicht nur Informationsaufbereitung, Priorisierung, Effizienzgestaltung, verkürzte Kommandowege, ich sehe Ziel, Ziel bekämpfe, was ist die beste Bekämpfungsmöglichkeit? Okay, hier Artillerie schieße auf jene Koordinate. Das ist natürlich alles, also ist besser, als ich funkke das durch, ist besser, ich habe das in einer Cloud, die es ja auch schon gibt. Das ist eine Palantirentwicklung. Three-Click-Kill Chain nennen sie das. Also ich habe ab dem Zeitpunkt, wo ich da in die Cloud hineinschaue, eine Möglichkeit, mit drei Klicks ein Ziel auszuschalten.
SPEAKER_01Ist die Firmenbehauptung.
SPEAKER_00Ist die Firmenbehung. Und das kann jetzt natürlich unter Wegnahme der noch notwendigen Menschen die absolute Automatisierung des Kriegs bewirken.
SPEAKER_01Gibt es schon Automatisierung des Kriegs in gewissen Fällen?
SPEAKER_00Ja, natürlich. Also in welchen Graden ist immer nur die Frage. Also zum Beispiel in der Ukraine, the fall from Landgewinn is, glaube ich, the beste, was KI im Moment can.
SPEAKER_01Was ist da passiert?
SPEAKER_00Also, what for the last two years the webliche fall war, is the Ukraine and the Russland the front in Donbass rein autonomo halten. Also greifen Menschen an, and ihnen stehen keine Menschen gegenüber, sondern nur noch analoge Systems, die antworten. Also, irgendwelche Drohnen sind halt dort andersfeld so Käsern gestaltet, dass die angreifenden Menschen allein durch Abwesenheit von Menschen gesteuerte Systemen am Fortschreiten verhindert werden können. That was for the letzten two years USUS. And jetzt wurde der erste Landgewinn allein durch solche Systeme verzeichnet. Das heißt, nicht nur konnte man die Front halten, man konnte sogar einige Quadratmeter, Kilometer in Beschlag nehmen, ohne dass ein Mensch an diesem Angriff direkt beteiligt war. Der saß wohl dahinter und hat gesteuert. Aber das ist mittlerweile möglich. Das heißt, nicht nur die Drohnen zur Luft, sondern auch die Drohnen zu Land und auch zu Wasser, haben wir auch schon gesehen, die spielen eine große Rolle. Und wenn du die jetzt nicht durch einzelne Menschen steuern lässt, sondern du koordinierst die, was ja eigentlich das Schlüsselmittel zur erfolgreichen Kriegsführung ist, ist der Kampf der verbundenen Waffen. Wenn ich einzig und allein mit irgendwelchen Infanteristen reingehe, bin ich weniger effizient, als wenn ich Infanterie mit Artillerie, mit Luftangriffen koordiniere und alle tun, was sie sollen zur Erreichung eines Ziels. Das ist die Art und Weise, wie man noch immer nach der westlichen Doktrin, eigentlich nach einer globalen Doktrin, jeder denkt das eigentlich, wie man erfolgreich Krieg führt. So führt man gute Operationen durch. Aber das ist halt sehr schwierig, zu jedem Zeitpunkt so koordiniert zu agieren, dass ein Zahnrad ins andere greift. Wenn diese Koordinierung jetzt durch die KI vorgenommen wird und es handelt sich nicht mehr um Menschen, die im Kampfjet sitzen, am Boden vormarschieren und die Artillerie bedienen, dann habe ich womöglich einen immensen Vorteil. Und ich glaube, das ist das militärische Rennen gerade, das durchgeführt wird, dass die KI koordinativ und dann auch in Ersatz für Menschen diese Operationen durchführt und dass natürlich auch ein enormer Legitimitätsgewinn daraus hervorgeht, der dadurch entsteht, dass ich keine Menschen in Leichensägen mehr nach Hause bringen muss. Weil das ist natürlich das, was Menschen nicht wollen. Warum muss mein Sohn in einem weit entfernten Land für die USA sterben, im Iran oder so? Das will keiner sehen und das kannst du aussparen durch KI.
SPEAKER_01Dann ist meine Frage: Offenbar kann ja KI-Fronten verändern, haben wir gerade gelernt. Und gleichzeitig leben wir in einer Zeit, wo beispielsweise in der Bundesrepublik Deutschland eine brennende Diskussion darüber entfacht ist, über die Werbpflicht, dann sagt ja auch Alex Karp, die USA brauchen wieder eine Wehrpflicht. Brauchen wir dann überhaupt noch Soldaten? Also dann ist ja das auch ein Auslaufmodell.
SPEAKER_00Das ist eine gute Frage, weil eigentlich sollte man meinen, aus einer reinen, aus einer reinen HR-Sicht, also Romankapital, wenn ich Systeme habe, die Menschen ersetzen, brauche ich ja weniger Menschen. Ich glaube aber nicht, dass es primär darum geht, warum Alex Cup sagt, wir brauchen die Wehrpflicht wieder, sondern er sagt das eher aus ideologischen Motiven. Also du solltest verpflichtet werden zum Dienst am Vaterland, weil sonst löst sich da ein Kollektiv auf und die Gesellschaft fragmentiert sich und sowas. Ich glaube, das ist nicht wirklich ein Gedanke, der in Abstimmung mit der KI-Sierung des Krieges stattgefunden hat, sondern ich glaube, das ist einfach seine philosophische Präferenz. Aber ich glaube, den Gedanken kann man schon anstoßen, ob es da noch dieselben Menschen überhaupt braucht und dieselbe Anzahl von Menschen. Vor allem auch mit demselben Ausbildungsgrad. Weil die große Schwierigkeit natürlich bei Conscription ist, wenn du Menschen zum Wehrdienst verpflichtest. Wir waren beide, oder?
SPEAKER_01Tatsächlich, ja.
SPEAKER_00An wie viel kann sich noch erinnern? Kannst du noch ein Gewehr durchladen?
SPEAKER_01Glaube ich schon.
SPEAKER_00Entsichern?
SPEAKER_01Ja, definitiv. Wie gut schießt du? Ich bin ein sehr guter Counter-Strike-Spieler gewesen.
SPEAKER_00Mein Point ist, du bist eigentlich nutzlos. Du bist in einer.
SPEAKER_01Das hat mein Unteroffizier auch gesagt.
SPEAKER_00Wir sind alle nutzlos, weil wir danach nicht geübt haben und weil wir natürlich mit diesem Mindestmaß an Ausbildung, das wir erfahren haben, gegen tatsächliche Profis wahrscheinlich keine zehn Minuten überleben. Das heißt, je technologischer die Kriegsführung wird, desto weniger ist der einzelne Rekrut auch wert. Oder ich weiß nicht, ob du Gefreiter wurdest, dich nicht. Nein, ich nicht.
SPEAKER_01Ich habe zu viel Erfahrung gehabt.
SPEAKER_00In diesem Sinn glaube ich, dass es da tatsächlich weniger Bedürfnis gibt oder ein Bedürfnis nach zumindest einem höheren Grad an Grundausbildung. Das heißt, wenn das mit, wenn du eine Art Bürgerarmee haben willst, die einfach nicht eine Berufsarmee ist, die hochtechnologisiert und ausgebildet ist, sondern eine Bürgerarmee, dann muss die wahrscheinlich so ausschauen wie in Israel, weil die sehr lange Ausbildungen haben, zwei respektive drei Jahre für Frauen und Männer. Und dann natürlich auch durch permanente Konflikte mit den Nachbarstaaten auch immer wieder die Notwendigkeit, die Leute einrücken zu lassen. Dann kann das funktionieren, aber mit unseren sechs Monaten und sollten es acht oder zwölf werden, glaube ich, ist das auf Dauer in einer so hochtechnologisierten Zeit wahrscheinlich obsolet.
SPEAKER_01Das heißt eigentlich auch, es wäre ja eigentlich erstrebenswert, wenn es schon zu diesem Unglück kommt, dass Krieg geführt wird und wir müssen alle realistisch genug, dass wir von heute auf morgen nicht im Weltfrieden haben werden. Wäre es ja eigentlich wünschenswert, wenn dann die Robos mit der KI kämpfen anstelle des Menschen.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Naiv gesagt, ja.
SPEAKER_00Naiv gesagt. Daran zwei Anschlussgedanken. Das erste ist, macht uns das nicht total affin für Krieg. Wenn wir sehen, die Opfer sind beschränkt. Es kämpft sozusagen mein System gegen dein System. Das ist ja fast wie, keine Ahnung, ich lasse zwei Kampfroboter in eine Arena antreten und wir schauen mit der Kamera zu, wer gewinnt. Also gewissermaßen ist das, was mich vom Krieg abschreckt, nämlich das menschliche Leid, dann einfach nicht mehr so präsent. Und es macht mich wahrscheinlich affiner, die Entscheidung zum Krieg zu führen. Andererseits, wir dürfen auch nicht naiv sein. Natürlich werden Menschen weiterhin zu Leide kommen. Und es wird wahrscheinlich noch viel verheerender werden. Also wenn die KI angreift, nicht nur mit der Absicht, die andere KI zu zerstören und dann ergeben sich die Menschen, sondern ich greife auch die Menschen an, ich greife zivile Gebäude an. Ich meine, das ist noch immer die Realität des Krieges. Es werden Zivilisten zu Tode kommen. Die KI wird vielleicht Massaker begehen. Welche Handhabe habe ich dagegen? Angenommen, wir haben zwei Staaten. Die beiden robotisierten KI-Systeme kämpfen gegeneinander. Das eine verliert. Marschiert durch. Es gibt keinen technischen Widerstand mehr. Das einzige, was noch da ist, sind die Menschen. Und dann kämpfen Roboter gegen Menschen. Ich möchte nicht der Mensch sein.
SPEAKER_01Nein. Die Frage ist halt, wir versuchen ja schon einem KI, einen Chatbot jetzt, uns einfach zu erhalten. But ein moralisches, ein menschliches Empfinden wird eine Maschine nie have können.
SPEAKER_00And we have the Krieg regeln to give. So we Kriegsvölkerrecht and so on. We have a cluster immunity, we besheased civil gebäude. While the limitation that you in the King gives, machines in deathpotential limited. And that will either not. And trotz allen Regeln, dieen wir uns verschrieben haben, werden die Regeln missachtet mit dem ersten Tag, wo der Krieg beginnt. Weil, ja. So, wenn wir jetzt davon ausgehen, wir haben Kriegs-KI. Wie viele Limitationen werden wir die Kriegs-KI geben? Es wäre wieder unseres eigenen Interesses, nämlich dem zu gewinnen, wenn wir die KI limitieren. And speziell when we just davon ausgehen, in unserer sehr westlichen moralischen Bewertung, es gibt so etwas wie Schurkenstaaten, and they have Kriegs-KI. Or are they going to play to win? And I think that is the eskalationsspirale that we have.
SPEAKER_01Yeah. And what we have said Alex Carp. Alex Carp, I wish not obviously, he is the CEO of Palantir, hat philosophie studied, is extra sogar nach Frankfurt gezogen, um unter Habermas oder in der Nähe von ihm zu sein, um seine Philosophie zu entwickeln. Der sagt das ja auch explizit. Ihre Software soll westliche Werte verteidigen.
SPEAKER_00Was ich auch sehr interessant finde, also ich habe jetzt diese 22 Punkte von mir, die er da angesprochen hat. Einer davon ist unter anderem die Intoleranz gegenüber religiösen Meinungen in bestimmten Zirkeln, er meint damit, glaube ich, die Eliten, muss widersetzt werden. Also es Diese moralische Ethik, die er da gerne in der KI sehen würde, wohl irgendwie auf einen judeo-christianischen westlichen Ursprung? Also ist gewissermaßen ein Missionar. Kann man das so sagen?
SPEAKER_01Ich glaube, Sam Harris hat, also ein US-amerikanischer Philosoph, der hat im Jahr 2002 schon geschrieben, als der Afghanistan-Krieg gestartet ist, a letter to a Christian nation, wo man, wo er den USA vorwirft, dass sie quasi neue Kreuzritter zugeben. Und das deckt sich genau mit dem, was du sagst. Es ist definitiv. Und it is auch mit Peter Thiel, nicht that he's the zweite Gründer von Palantir who reist um die war, dass der Antichrist kommt, wenn wir KI regulieren. Also es ist eine enorme theologische Perspektive in dieser ganzen KI-Diskussion.
SPEAKER_00Aber bekommt das, Gelinde gesagt, davon, dass die so viele Substanzen schmeißen? Oder glauben die das wirklich?
SPEAKER_01Ich bin Lizist, aber wenn es privat ist, ist es privat, aber ich glaube, die glauben das wirklich phasenweiser. Also ich glaube, speziell die USA sind ein tief religiöser Staat, die das wirklich aber natürlich, wenn man sich einen Alex-Carb sich ansieht, wie er sich benimmt, muss man, kann man das auch nicht restlos ausschließen.
SPEAKER_00Ja, gut, aber es ist noch immer aus seiner Gefühlswelt wahrscheinlich authentisch. Eine Sache, die ich diesbezüglich auch noch ansprechen wollte, weil es natürlich eine ganz neue Frage von Machtdynamiken aufwirft. Ich bin ja jemand so aus dieser etwas ursprünglich entstandenen Staatstheorie Commons, da jemand sagt, Unternehmen können keine Staaten sein und Staaten können keine Unternehmen sein. Und diese Trennung ist relativ klar und es gibt keine verschwimmenden Begriffe. Aber mit immer stärker werdenden technischen Lösungen, die Macht der KI entstehen auch quasi staatliche, muss ich zugeben, quasi staatliche Funktionen, die solche Tech-Konzerne übernehmen können. Also sie können, wie wir sehen, über Leben und Tod entscheiden.
SPEAKER_01Absolut.
SPEAKER_00Natürlich im gesetzlichen Rahmen dessen, was ihre Verbraucherstaaten so wollen und können und zulassen. Aber sie haben auf jeden Fall die Mittel und Möglichkeiten. Und da sagt Alex Carb, Silicon Valley must play a role in addressing violent crime. Also das Silicon Valley muss eine Rolle in der Adressierung von Gewalt und krimineller Gewalt einnehmen. Ist es nicht irgendwie witzig, dass das, was Unternehmen nie wollten, nämlich Regulierung, speziell das Silicon Valley, jetzt plötzlich selbst in diese, ich möchte fast sagen, vorauseilende, in diesen vorauseilenden Gehorsam geht und sagt, ja, ja, wir müssen uns regulieren nur selber.
SPEAKER_01Also das sieht man ja auch bei IN Drop, oder? Genau, genau. Alex Carb zielt ja damit, was ich so verstehe, auch darauf ab, dass er eigentlich Apple vorwirft, hört es auf, iPhones zu bauen, beginnt euch endlich mit den wichtigen Themen zu beschäftigen und verteidigt alle die westliche Demokratie, weil wir brauchen nicht das hundertste Uber, halt da gibt es ja eh dieses Meme, wir brauchen nicht die hundertste Dating-App, sondern wir brauchen auch Leute, die arbeiten. Und das ist die LX-Carb-Version davon.
SPEAKER_00Aber siehst du nicht auch irgendwie in dieser Aussage, den Versuch legitimer zu sein als der Staat? Also zu sagen, wir unterwerfen uns höheren Standards, höheren Ethiken. Wir haben eine zugrunde liegende Philosophie, nämlich als Tech-Konzern und nicht als Staat. Also versuchen die einen quasi staatlichen Griff nach Gewalt, gerade. Weil ich muss auch sagen, also das hat mich ein bisschen zum Nachdenken gebracht, selbst wenn ich nicht recht gegeben habe. Franz Schellhorn hat zu mir gesagt, von der Agenda Austria: Es mag zu einem Zeitpunkt kommen in baldiger Zukunft, wo der Status eines Angestellten bei Google mehr wert ist als so manche Staatsbürgerschaften. Und dann sind wir an dem Punkt, in dem Unternehmen plötzlich quasi Staaten sind, and also agieren können wie welche.
SPEAKER_01Man muss ja nur zum einen schauen, Palantir is im US-Stat drinnen. Die sind bei den Ausländern, bei der Eis, in Pentagon, in Financen. These systems laufen in these Staatsstrukturen. Detto mit Oracle, die beliefern Staat, der US-amerikanische Staat in dieser Form ist nur durchführbar aufgrund von diesen Unternehmen. Und was passiert dann?
SPEAKER_00Sebastian Kurz mit Dream hat ja vor kurzem ein Zitat von sich gegeben, bei dem er sagte, wir übernehmen die Sicherheit von manchen Staaten komplett. Also diese Staaten legen praktisch ihre Sicherheit in deren Hände.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Jetzt kann man auch immer sagen, ja gut, aber wenn die einen schlechten Job machen, dann sind sie ja ein Staatsauftrag los oder die KI wird verstaatlicht oder das Unternehmen wird zerschlagen. Diese Macht hat der Staat noch immer, wenn er möchte.
SPEAKER_01Wenn er möchte. Also gerade speziell in den USA passiert es ja nicht. Es hätte 10.000 Gründe gegeben, um Google zu zerschlagen. Ist nicht passiert. Das gleiche bei Meta. Und wie will man dann Palantir, beispielsweise, wenn die jetzt weiterwachsen, wie will man denen dann auf einen Zeitpunkt sagen, hier ist die Grenze, wenn sie gerade selber beginnen, quasi die Mosestafeln am Berg hochzuhalten?
SPEAKER_00Ja, wobei ich entgegnen würde mit dem Argument, was halt Palantir zum Beispiel nicht tut, ist an den USA-feindliche Staaten zu verkaufen. Weil sie wissen, das wäre der Punkt, an dem wir wahrscheinlich den Status, den wir uns wünschen, verlieren würden. Oder da würde der US-Staat dann sehr restriktiv gegen uns werden, wenn wir plötzlich unsere beste KI auch an China verkaufen.
SPEAKER_01Ja, das stimmt schon, aber haben die USA noch groß die Möglichkeit, dann zu sagen, so wie sie es jetzt bei Anfropeak gemacht haben, dass sie gesagt haben, ihr seid ein Supply Chain Risk wie Kaspers or Huawei, weil es noch nicht integriert ist. Wie geht man damit um, wenn das schon fest im System ist? Weil irgendwann ist es einfach zu groß im System drin.
SPEAKER_00Du sagst praktisch, du hast einen Entscheidungsbaum und wenn du dich häufig entschieden hast, sind alle anderen Optionen bereits ausgeschlossen, and you have to run with that one. Und wenn du keine Möglichkeit hast, dich umzuentscheiden, also jetzt ist das KI-Rennen noch relativ offen, und ich habe das jetzt auch schon bei österreichischen Staatsaufträgen so mitbekommen, wenn die irgendwo KI, das ist nicht einmal dumm, das sollte man nicht annehmen. Ein österreichischer Staat macht Dinge sogar vernünftiger, als man annehmen sollte. Sie bauen die KI so, dass sie ganz unten, sozusagen auf der Systemebene, noch austauschen können, weil sie noch nicht wissen, wer die beste KI langfristig hat. Also wer wird das Windows der KI, und dann will man die beste Lösung integrieren.
SPEAKER_01Und so macht es Palantir auch. Also Palantir baut Betriebssysteme, verkauft die an die Organisationen, und dahinter sagen sie: Für das seid ihr am besten, für das seid ihr am besten, für das seid ihr am besten. Und so, das ist meine Meinung, das ist jetzt von der Logik her, wenn Palantir so weiter sich entwickelt, wie es sich entwickelt, und wenn man sich in Aktienkurse etc. anschaut, Palantir ist ein äußerst erfolgreiches Unternehmen. Was ist die logische Konsequenz, wenn, und wir können uns exponentielles Wachstum, habe ich gelernt, sehr schlecht vorstellen. Was ist dann? Irgendwann ist der Punkt da und dann heißt es: Ja, schade, wir laufen jetzt. Oder es war ja auch ein Versuch mit Dose, findest du nicht. Da kommt ein Milliardär, der am Staat erklärt, wie er zu funktionieren hat.
SPEAKER_00Ja, aber es war auch schon relativ schnell wieder vorbei. Und ich glaube, das ist die Hoffnung oder auch die eigentlich die gelernte Praxis, die wir da auch ein bisschen vergessen. Sony hat praktisch in den Anfang oder Ende der 80er, Anfang der 90er schon alles gewonnen gehabt. Also die ganze Welt wird Sony kaufen. Dann war es plötzlich Nokia. Dann war es plötzlich, Microsoft, Apple. Also der Markt ist so dynamisch und die Entwicklungen sind so rapide, dass der Gewinner von heute der Verlierer von übermorgen ist.
SPEAKER_01Absolut.
SPEAKER_00Und ich glaube, darin besteht die Hoffnung, dass trotz aller Marktmacht, die so einige heute haben, die ihnen quasi staatliche Macht verspricht am morgigen Tag, sie kann am übermorgigen Tag bereits enden. Und das Einzige, was wirklich konstant ist, sind Staaten. Staaten sind nicht immer nur positive Akteure. Das muss ich auch dazu sagen. Aber sie sind zumindest konstante Akteure, wo du in hoffentlich sehr demokratischer Art und Weise Einfluss auf die Entscheidungen nehmen kannst und zumindest Personen entfernen kannst, wenn sie nicht das tun, was du möchtest. Im Westen noch immer. Und deswegen glaube ich, die Kontinuität von Akteuren ist sehr wichtig in der Vertiefung der Macht und die Kontinuität ist bei Unternehmen halt nicht so gegeben wie bei Staaten.
SPEAKER_01Ich habe eine These, zerreißt sie gerne. Vielleicht ist der Punkt, wo das Atomzeitalter vorbei ist und die KI-Waffen die höchstmögliche Drohung oder die gefährlichste Form der Waffe ist, der Punkt, wo der Staat seine absolute Stärke verloren hat.
SPEAKER_00Okay, ist ein interessanter Gedanke, ich muss jetzt laut vor mich hindenken.
SPEAKER_01Gerne.
SPEAKER_00Militärische Drohpotenziale der Vergangenheit. War staatliche Drohpotenziale, natürlich. Die Ermöglicher für diese militärischen Drohpotenziale waren es mal einerseits auch staatliche Entwicklung, also Manhattan Programm was a staatlich venture, um die Atomwaffe the erste zu entwerfen. Alles, was danach came the militarisch-industrielle Complex, sagen wir heute sind private Verquickungen with the staff, wo man sagen kann: okay, when General Dynamics the Triebwerks not and the Waffensystems, then I'm my F-35 nicht mehr fliegen. Gehört General Dynamics allerdings die F-35, oder den US-Streitkräften? Ich meine, sie gehört noch immer den US-Streitkräften anders ohne die Guthheizung der US-Regierung, kannst du auch als US-Rüstungskonzern nicht an irgendjemanden verkaufen. Also die Monopole über Waffen und deren Verkauf, die Embargos, das obliegt noch immer alles Staaten. Und ich glaube, das wird bei der KI nicht anders werden. Es wird nur weniger gute Entwickler geben. Es wird nicht wie bei Kampfchats der fünften Generation irgendwie fünf oder sieben Unternehmen in verschiedenen Staaten geben, die das können, sondern es gibt vielleicht dann drei oder zwei. Es gibt vielleicht ein amerikanisches und ein chinesisches. Und wenn du auch daran teilnehmen willst, dann musst du von dort kaufen und du kriegst wahrscheinlich nur abgespeckte Versionen. Aber ich kann dir sagen, das ist heute auch schon so in der konventionellen Kriegsführung, weil ich gerade die F35 angesprochen habe. Die Deutsche Bundeswehr kauft F35 von den Amerikanern. Und sie wissen genau, erstens ein super Produkt, weil sowas Gutes haben wir in Europa nicht. Zweitens kompatibel mit allen anderen NATO-Staaten, weil die kaufen das auch. Sie können die Ersatzteile von den Niederländern holen und die Niederländer können dem deutschen Piloten fliegen lassen, wenn sie wollten. Also Interoperabilität ist super. Aber die Amerikaner können dir den Charles remote abdrehen. Und genau das wird mit der KI auch passieren, wenn du keine eigene hast. Die Amis werden dir updrehen. Und da liegt eigentlich das große Manko in the safe. Zwar ist: Du musst es jetzt nicht, weil it's not a physical product, duh muscle and bring and service and so. But eight and a line that the move it vulns to nut, will your money limit?
SPEAKER_01And we have or I know what the correct word is. But every Chatbot-nutzer of this world nimm Chat-GPT, nimm Cloud, whatever. By Chemina wise, what this is. But there has also a couple where you einfach so long, and when a contingent aufgebracht is, is bei ChatGPT nur mehr das schwächere Modell. And by Cloud geht gar nichts für einen gewissen Zeitpunkt.
SPEAKER_00Die Tokenisierung wird auch im Krieg eine Rolle spielen.
SPEAKER_01Und das ist erschreckend, wenn man sich dann die Situation im Speziellen von Europa, wo wir in Europa stehen beim Thema KI-Automatisierung, wir sind ja im Endeffekt Kunden für die USA.
SPEAKER_00Das stimmt natürlich. Und ich glaube, zwei Limitationen, die du generell hast, ist erstens, wie gut sind deine Entwickler, wie viel Zugang zu Kapital habe ich, um diese Innovation schnellstmöglich voranzutreiben. Und dann mit Vordauer, halt im Sinne der Running Cost und der Operabilität, wie viel Energie habe ich? Weil es ist natürlich auch verdammt energieintensiv, jetzt vor allem in wirtschaftlichen Prozessen, bei Kriegsprozessen weiß ich noch nicht, ob es da überhaupt Studien dazu gibt, weil es doch noch relativ jung ist. Aber wie effizient und wie groß kann mein System sein, und wie viel Energie braucht es? Und ich glaube, da sind wir in Europa halt immens limitiert, weil die Kilowattstunde auch zu teuer ist. Also ganz blöd gesagt, ganz banal gesagt, betrifft uns diese Energiekrise jetzt nicht nur auf Tankstellen oder wenn wir vierteljährlich bei der Wienenergie zahlen, sondern es betrifft uns langfristig auch in unserer Möglichkeit, Macht auszuüben und kompetitiv zu sein. Also wir müssen eigentlich jetzt Kraftwerke bauen, das ist eine sicherheitspolitische Notwendigkeit.
SPEAKER_01Wir müssen also was viel damit zusammenhängt, ist ja, dass wir in Europa eine Moralvorstellung haben, wie die Welt zu sein haben. Was ja auch richtig, aber wir sind im Wettbewerbsnachteil, kann man eigentlich. Wir wollen nicht das Öl von gewissen Staaten kaufen, weil die sich moralisch falsch verhalten. Wir wollen. Also und was ja auch absolut legitim ist.
SPEAKER_00Moral hat bei uns Interessen ersetzt. Es war nicht immer so. Also, natürlich, die Wiege der Aufklärung ist natürlich Europa und wir tragen diese Tradition mit. Aber das war nicht immer so präsent. Also, erster und zweite Weltkrieg haben wir auch aus Gründen auf unserem Kontinent begonnen, weil Interessen in dem Moment wichtiger waren als Moralvorstellungen, die wir heute halt predigen. And ich glaube, speziell im Nachkriegs Europa hat halt die interessensgeleitete Politik keine Rolle mehr gespielt oder keine Rolle mehr spielen dürfen. Und die moral geleitete Politik ist an deren Stelle getreten. Und es hat uns auch einfach besser gefallen. Ich bin ja auch kein moralisch geleiteter Mensch als ein interessensgeleiteter Mensch. Aber das sind natürlich sehr unterschiedliche Dinge. Und ich glaube, wir dürfen nur einen Fehler nicht machen, den Rest der Welt zu unterstellen, keine Moral zu haben. Weil die Chinesen haben eine andere Moral. Also wenn du jetzt auf den Ursprung zurückgehst und du vergleichst, womöglich, wo würden wir europäische Moral und deren Ursprung hintun? Vielleicht Aristoteles oder so. Wir gehen in die griechische Mythologie zurück und nehmen in Wahrheit auf, es ist wichtig, richtig zu liegen. Und wenn sie mich am Ende dafür umbringen wollen, dann ist das ein Tod, den ich sterben will. Wenn ich nach Asien schaue und ich gehe vielleicht mit Konfuzius und mit Yin und Yang und all den Dingen, die wir kennen, dann ist es dort viel wichtiger, einen Ausgleich, einen sozialen Frieden, eine Kooperation zu bewahren. Und zu dem Zweck kann ich auch einmal Lügen oder kann ich auch einmal die Wahrheit vergessen. Es sind sehr unterschiedliche grundsätzliche Zugänge zur Welt. Aber sie haben auch einen. Es ist nur ein ander. Und er ist vielleicht nicht immer so, er wird nicht immer vor sich hingetragen. Aber da muss man schon, da muss man schon präzise sein, glaube ich. Und das ist auch wichtig. Weil at the Zeitpunkt, wo du so ein bisschen die konfuzianische Lehre verstehst und siehst, was Xi Jinping macht in der Welt und sein Außenminister, Man Yi, dann erkennst du da auch eine klare Linie. Die sind schon sehr von dieser Philosophie geleitet. And that is anders. Es ist aber nicht amoralisch.
SPEAKER_01Ja, vielleicht wollte ich halt im Sinne von: Ich wollte gar nicht irgendwie einen anderen Staat, aber ich habe oft den Eindruck, dass wir Europa, wie wir außen und in der Welt, uns selber gern mal handicappen wegen unserer Weltvorstellung.
SPEAKER_00Ja, ich glaube, das kommt einerseits aus der Lehre, dass wir halt uns so sehr auf der Gewinnerseite wehnen, weil wir es Zeit unseres Lebens waren. Also die letzten Menschen, die das nicht sind in Europa, sind eigentlich die Osteuropäer, die ich bin auch oftmals sehr dankbar, dass wir in Wien relativ viele von ihnen haben, weil die noch einen anderen Geist mitbringen. Also die wissen noch, was der Wert von Arbeit ist und die wissen auch noch, wie sie es auf der Verliererseite der Welt zu leben und wie niederträchtig das sein kann. Wir sind uns unserer Position so sicher, dass wir glauben, alles tun zu können und wir könnten niemals verlieren. Das war natürlich falsch. Und aus dem Gedanken sagen dann viele Dinge, die ich für einen Schwachsinn halte. Also zum Beispiel, ja, ich mag ihn wirklich sehr gern, und auch du kennst ihn, Lukas Sieper hat mir gegenüber einmal gesagt, lieber in Schönheit sterben, als in Hässlichkeit zu überleben im Sinne der europäischen Politik. Also wir sollten gewisse Prinzipien, die wir haben, selbst wenn sie zu unserem Niedergang sind, nicht aufgeben. Da bin ich krass anderer Meinung. But je mehr Menschen so denken, and I stayed with this position not alone there, desto eher have we in a end-conkurrence, in einem Battle der Systems.
SPEAKER_01Yeah, it is. This is Lukas Sieber for the Zusehers and Zuseher is an European parliamentarian, neutral for the Liberalen, has an eye gegründet. Partei derived, and this is jail we spread from when I'm the Endside Battle. We have the one the USA with the gross that we can wetlauf geben, derivatively Ressourcen verschlingt, um die erste KI zu bauen. Auf der anderen Seite hat man China, die das auf ihren Weg machen. Und wir stehen da und fragen und sollen halt in Schönheit sterben. Also das fasst gut zusammen, denke ich, oder? Ein bisschen so wie wir in Europa dastehen. Und gleichzeitig ruft dann ein CEO von einem der wichtigsten, wie nennt man sie nochmal? Ich habe mir mir leider der Name entfallen. Also, Palantir nennt sich ein Unternehmen, das für KI steht. Beendet das Atomzeitalter.
SPEAKER_00Ja. Ja, und das ist das wird jetzt wegweisend sein, ob das auch so verstanden wird in der Politik. Also um vielleicht dieses Thema zu einem etwas realistischeren Ende zu bringen als die Vorstellungen von Alex Kap von der Zukunft. China baut sein nukleares Arsenal seit Jahren auf und wird das weiterhin tun. Macht für mich jetzt nicht den Eindruck, als ob die Chinesen das so sehen wie Alex Karb, dass es atomare Zeitalter zu Ende ist. Weil die Chinesen wollen praktisch dorthin, wo die Russen und die Amerikaner heute sind, auf diese etwa 5000 Sprengköpfe langfristig, die die haben, um denselben Status zu haben. Und das wird schon wichtig sein, dass wir nicht zu sehr darauf vertrauen, was Alex Carb sagt, denn noch immer, meiner Meinung nach, und das sieht man vielleicht auch am Kontrast zwischen Nordkorea und dem Iran, was kann Kim Jong-un noch passieren, jetzt, wo er seit Jahren die Atomwaffe hat? Ich glaube, keiner wird die Dreistigkeit besitzen, zu sagen, ich riskiere einen Atomkrieg dafür, dass ich diesen Maniac aus seinem Amt befördere. Der Iran hat diese Sicherheit nicht und wird zwei Jahre in Folge angegriffen, um genau das zu verhindern, nämlich ausgesprochenerweise, der Iran darf keine Atomwaffe haben. Und was wird die logische Konsequenz sämtlicher Staaten auf der Welt? der Welt zu sein, die sich ohnehin schon irgendwie bedroht oder eingeschüchtert fühlen. Sie werden sagen, natürlich müssen wir die Atomwaffe kriegen, weil dann gehören wir zum exklusiven Club der Atomwaffeninhaber, von dem es im Moment halt nur neun gibt auf der Welt. Und das macht uns zu einem Staat der A-Kategorie und die anderen sind die B-Kategorie. Ich kann als Staat der A-Kategorie alles mit Staat in der B-Kategorie machen und wenn die im Begriff stehen, mich auf konventionellem Weg zu schlagen, packe ich die Atomwaffe aus. Ich habe immer noch ein Ass mehr im Ärmel. Und ich glaube, das wird sich trotz KI nicht großartig verändern. Vielleicht bringt die KI eine zweite Komponente dazu. Und wir werden irgendwann nicht nur von ABC-Waffen, sondern von ABC-K-Waffen sprechen. Oder im amerikanischen Begriff dann von A ABC. Aber das wird uns, glaube ich, in dieser zerstörerischen Triade der Thoman, der biologischen und der chemischen Waffen die vierte. Also es wird die Quadratur sozusagen, wird die KI in diesem System die vierte Instanz sein, die als Massenvernichtungswaffe verwendet werden kann.
SPEAKER_01Aber gleichzeitig kann ihr KI diese anderen drei Waffen steuern in der Theorie. Kann sie. Und das ist.
SPEAKER_00Das ist vielleicht auch die realistischste Denke. Und ich glaube, in Hinterzimmern und nicht so sehr in der Öffentlichkeit, wie Alex Kart das gerne macht, werden solche Dinge auch schon besprochen. Aber es ist natürlich so der absolute Schock, wenn du sowas einmal öffentlich besprichst. Ich glaube, dann wollen die Leute in der breiten Öffentlichkeit, dass du die KI abschaffst, bevor das passiert. Und deswegen muss sowas langsam passieren.
SPEAKER_01Aber gleichzeitig haben wir ja davor geredet, dass Krieg Regeln hat, auch wenn man sich am ersten Tag nicht. Müsste man dann jetzt nicht auch klipp und klar anfangen, sich damit zu beschäftigen, was KI kann und was nicht oder was KI nicht können dürfte in diesem Kontext?
SPEAKER_00Man müsste wohl, aber bis wir ein Start-Abkommen hatten über die Limitierung der Atomsprengköpfe, mussten auch mal zwei Atomwaffen abgeworfen werden, musste auch einmal das Bikiniatoll hochgesprengt werden, musste auch einmal seitens der Russen eine Wasserstoffbombe getestet werden, die eine Sprengkraft hat, die bis heute unermessen bleibt. Also es gibt einen Testort, der liegt irgendwo in der Nähe des Aralsees, in der kasachischen Steppe. Der ist bis heute nicht betretbar, weil dort so viel genug wurde. Und die letzte war, glaube ich, vor 40 Jahren. Und du kannst es bis heute nicht betreten. Das heißt, ich glaube, wir müssen uns einmal gegenseitig beweisen auf der Welt, was unsere KIs können. Wir müssen einmal deren verheerende Wirkung zur Schau stellen, bevor dann die umfassende Vernunft einsetzt, zu sagen, wir limitieren das und wir behalten uns das in der Hinterhand für den absoluten SuperGAU, den wir beide nicht wollen, USA und China vermutlich. Und deswegen können wir uns irgendwie auf einen globalen KI-Waffensperrvertrag einigen oder so. Aber ich glaube, da müssen wir zuerst einmal die Potenziale sehen, bevor wir es überhaupt glauben können.
SPEAKER_01Das heißt, es braucht die Katastrophe, wenn ich die richtig verstehe. Und die fällt hoffentlich begrenzt aus. Na schön. Nein, es ist halt, wenn man über KI redet, man sagt ja immer, wenn die KI-Katastrophe kommen wird, wird sie nicht so kommen, wie wir sie uns vorstellen. Beispielsweise ein ganz berühmter K-Forscher meint, die KI könnte einfach das ganze Swift-System löschen. Also auf dieser Ebene würde die Katastrophe stattfinden.
SPEAKER_00Vielleicht, ja. Also ich bin auf jeden Fall gespannt, wenn sie kommt, wie sie aussieht. Und ich möchte nicht ausschließen, dass sie kommt. Ich würde mir sogar eher sicher sein, dass sie kommt, als dass sie nicht kommt.
SPEAKER_01Eine Frage verzeih mir noch. Was wird deiner Meinung nach KI in zehn Jahren nicht können? Im Sinne des Krieges? Grundsätzlich.
SPEAKER_00Grundsätzlich. Ich glaube, was KI nicht können wird, ist, dass Menschen in Entscheidungen obsolet gemacht werden. Ich glaube, das ist das, was wir jetzt glauben, dass die KI schlau ist und dass sie bessere Entscheidungen, mehr Entscheidungen in einem Tag treffen kann. Ich glaube aber, dass die KI immer ein Legitimationsproblem haben wird. Was heißt? Also man wird sich wohl Mühe geben, KI so aussehen und so anmuten zu lassen wie Menschen. Die KI-Stimmen, wenn du irgendwo in der Telefonschleife hängst, sind auch schon zu verwechseln mit menschlichen Stimmen ähnlich. Aber das Bedürfnis nach tatsächlicher menschlicher Interaktion, das wir als soziale Wesen haben, kann durch die KI nie ersetzt werden. Und deswegen wird KI in wichtigen Entscheidungen immer ein Legitimationsproblem seitens der Menschen haben, über die sie entscheiden soll. Und deswegen glaube ich, dass die Menschheit als Ganzes die KI in Produktionsprozessen und Selektionsprozessen und so weiter wohl verwenden wird. Aber ich glaube nicht in Entscheidungsgewalten. Und ich glaube auch, dass diese KI-Ministerin in Albanien und ihre Eskabaden dazu beitragen, dass es eben nicht kommen wird und dass es eher ein gescheiterter als ein gelungener Versuch ist.
SPEAKER_01Ja, dann sage ich vielen Dank für deine Zeit. Jederzeit wieder und danke.
SPEAKER_00Ja, ich sage danke und auf jeden Fall reinfolgen für alle, die es noch nicht tun, bei was KI bringt.
SPEAKER_01Kann. Kann.