Was KI kann - mit Florian Zsifkovics
Journalist Florian Zsifkovics begleitet dich durch die KI-Revolution und spricht mit Experten, Visionären und Warnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Was KI kann - mit Florian Zsifkovics
Ersetzt KI die Lehrer? Was im Klassenzimmer passieren wird
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In der neuesten Folge von "Was KI kann" spreche ich mit dem Lehrer und KI-Experten Bernhard Gmeiner über die radikale Transformation unseres Bildungssystems. Seit dem Durchbruch von ChatGPT ist in den Klassenzimmern nichts mehr wie vorher: Während Jugendliche künstliche Intelligenz längst als emotionalen Begleiter und Sparringspartner nutzen, stehen Lehrkräfte vor der riesigen Herausforderung, Leistungsnachweise KI-resistent zu gestalten. Wir beleuchten, warum die klassische Hausaufgabe tot ist, wieso Datenschutz an öffentlichen Schulen oft an Budgetgrenzen stößt und weshalb menschliche Beziehungsarbeit trotz technologischer Disruption unersetzbar bleibt.
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Hallo, we zijn bei Waskrie kann. My name is Florian Zifkwitz und heute geht es um ein unfassbar spannendes Thema: KI and Building bzw. KI and Schule. We verändert the Alltag, learned kinder more. And dazu have a guest, Bernhard Gmeiner. The meisten werden ihn kennen. Lieber Bernhard, thank you that you gotta bist. What is by the Hitze in the Schule?
SPEAKER_01Yeah, hallo, danke für die Einladung. Ich freue mich total, dass ich da in deinem Podcast. We get in the Schule. We are not in the Schule zum Glück, we sind draußen und verbringen die Zeit meistens im Schatten, weil es zu heiß ist für das Klassenzimmer. Also wir sind jetzt in Wien gerade in der letzten Schulwoche und verbringen die Zeit meistens im Freibad.
SPEAKER_00Mit wie viel Grad muss man rechnen?
SPEAKER_01Ja, ist da eh eine Social Media Welle letzte Woche durchgegangen. Viele haben berichtet und gepostet. Wir hatten letzte Woche so 34 Grad um 9 Uhr früh in einem Klassenzimmer. Also da geht es schon rund und da kann man zu dieser Jahreszeit bei den Temperaturen nicht mehr natürlich an Unterricht, an klassischen Unterricht denken.
SPEAKER_00Kann man da überhaupt noch denken? Halt, ich meine, ich merke es gerade bei mir, es ist verlangsamt.
SPEAKER_01Ja, es ist natürlich schon so, dass wir alle sehr happy sind, dass wir da eine Abkühlung im Freibad zum Beispiel haben. Also und auch, dass zu dieser Zeit der Notenschluss ist und dass man wirklich keinen klassischen Unterricht mehr bieten muss auch. Das ist schon gut.
SPEAKER_00Zieht man dann beispielsweise die Kinder, weil man es ja immer heißt, sie sind so viel am Handy, dann sind die auch im Freibad oder draußen dann am Handy oder?
SPEAKER_01Naja, so und so, da kann ich jetzt keine generische Antwort geben, ich finde es schon insgesamt gesagt immer feiner, wenn man jetzt unterwegs ist, wenn man ein bisschen rauskommt aus dem Gebäude, aus klassischen Settings, dass dann auch die soziale Durchmischung unter den ganzen Gruppen wieder mehr gegeben ist. Und dann ist eigentlich in den allermeisten Fällen das digitale Endgerät nicht mehr so relevant. Also das schon.
SPEAKER_00Wenn wir von Endgeräten sprechen und der Podcast heißt dort KI kann, wie sehr hat sich KI mittlerweile in der Schule so durchgesetzt, deinem bei Schülern zu SchülerInnen? Wie viel Zeit hast du? Unendlich.
SPEAKER_01Hau raus. Also es ist jetzt fast vier Jahre her. Im November 2022, JetGuppie 3.5. Ich habe es entdeckt auf Reddit, bin großer Reddit-Fan und habe gedacht, was ist denn das? Und bin dann ein bisschen gespielt damit, bin am nächsten Tag zu meinem Administrator, habe ihm das gezeigt. Und wir beide haben gleich immer gecheckt, das ist wirklich org und das wird sehr viel verändern im Bildungsbereich, weil man einfach sieht, was man mit einem Knopfdrucker einfach alles erstellen kann. Und es hat dann damals ein paar Wochen dauert und dann waren auch wirklich in den Klassenzimmern schon die ersten typischen digitalen Nerds, die das auch schon entdeckt haben. Und jetzt in den letzten Jahren muss man schon sagen, dass, das zeigen auch sehr viele Studien, dass der Großteil der Schülerinnen und Schülerinnen diese Tools verwenden, also nicht nur im privaten Raum, sondern auch im schulischen Bereich. Und da gibt es eine ganz große Bandbreite natürlich an Einsatzmöglichkeiten, an Dingen, die sehr herausfordernd sind für uns Lehrpersonen, für den Bildungsbereich an sich. Also wirklich, da geht es ums Schummeln, um das klassische Vortäuschen von Leistungen. Es gibt den Bereich, wo mega kreative Lösungen gefunden werden, dass KI ein toller Sparing-Partner ist, auch für die Jugendlichen. Da gibt es den großen Bereich KI als emotionale Stütze. Das darf man wirklich nicht vernachlässigen. Also ich behaupte, in ein, zwei Jahren reden wir über KI für Jugendliche, genau gleich wie jetzt über Social Media bei Jugendlichen. Ich glaube, wir werden über ein KI-Verbot für unter 14- bis 16-Jährige sprechen in ein paar Jahren. Also da gibt es ganz viele riesige Bereiche und ich freue mich mit dir darüber, heute genauer zu sprechen.
SPEAKER_00Weil du meinst, das finde ich spannend. KI, weil ich habe über Ähnliches kürzlich nachgedacht, ob man sich diese Frage stellen muss, ist es, weil du die Sorge hast, dass Leute nicht mehr lernen, weil sie alles nur noch auslagern an Chat-GPT oder warum?
SPEAKER_01Na, das einerseits, ja, das ist schon so, dass die Jugendlichen, die sehen ja das nicht so, wie wir Erwachsene, als diese wahnsinnige technologische Revolution sind, eigentlich als die normale nächste App, die halt am Markt ist. Das ist der logische nächste Schritt, dann die nächste App am Handy. Das heißt, es wird wirklich sehr oft verwendet als Unterstützung oder Ersatz für teilweise ganz einfache Tätigkeiten. Das ist schon ein großer Bereich, auch das Auslagern des Denkens oder das Auslagern beim Erwerb von bestimmten Kompetenzen. Und das zweite bei dem Bereich, was ich gerade erwähnt habe, ist schon auch dieser ganz emotionale Bereich. Also man liest darüber, es gibt Studien und auch die anekdotische Evidenz bei mir zeigt, dass es einfach Jugendliche gibt, auch unter 14-Jährige, die sagen, ich unterhalte mich eigentlich mittlerweile eher mit einem Large Language Model, wenn ich ein Problem habe, als mit meiner besten Freundin. Und das bereitet mir Sorgen. Und ich glaube, der Trend wird da weitergehen.
SPEAKER_00Die Companion-Apps werden, glaube ich, mittlerweile auch öfters runtergeladen als die ganzen abgenarischen Chatbots.
SPEAKER_01Das ist ja recht früh schon gestartet, auch mit der Snapchat-AI. Dass Snapchat in diesem Freundesfeed mit den ganzen Nachrichten mit wahren Freunden und Freundinnen einfach diese AI-Funktion war. Und dann hat man da entweder Hauswungen gemacht oder schon auch einfach gechattet, als wäre das eine Person. Das beobachten wir schon auch.
SPEAKER_00Ist das ohne jetzt hobbypsychologisch zu wollen, aber zeigt das nicht auch ein bisschen, dass es eine Sehnsucht von jungen Leuten gibt, gehört und verstanden zu werden?
SPEAKER_01Definitiv, da gebe ich dir schon auch recht. Ich glaube schon auch, dass das ein Punkt ist, den man nicht vernachlässigen darf. Diese Sehnsucht nach Sichtbarkeit ist sicher ein Punkt auch in unserer digitalen Welt gerade. Also gerade, also Social Media an sich, glaube ich, ist eher eine Symptomatik dafür, dass Sichtbarkeit, Sehnsucht nach gehört werden. Dass das schon ein Thema ist bei uns in der Gesellschaft und bei Jugendlichen vor allem auch.
SPEAKER_00Aber ich denke mir nur, wenn ich jetzt 13 bin und mich verstanden gefühlt bin und dann komme ich zu so einer Ja-Sager-Maschine wie es ChatGPT ist, ist das ja auch unheimlich gefährlich, oder?
SPEAKER_01Unheimlich gefährlich. Diese Ja-Sager-Maschinen, die sind gefährlich für uns alle Menschen, glaube ich. Die sind ja die besten und tollsten. Und alles, was wir eingeben, ist fantastisch. Absolut. Und ich, das ist ja auch ein Bereich, was Bildung leisten muss, finde ich, dieser Metablick auf diese Revolution. Der Metablick drauf, was das kann, worauf das fußt, was ist ein Bias, was sind Trainingsdaten, wie entstehen diese Large Language Models, der ganze Umweltaspekt darüber. Und was macht das mit uns als Menschen, wenn wir damit interagieren? Ich habe vor eineinhalb Jahren eine Arbeitswoche gemacht mit meiner Klasse. Fünf Tage nur KI. Und da haben unterschiedliche Perspektiven beleuchtet. Also die Technik dahinter, da habe ich mir jemanden von der Uni eingeladen. Dann KI und Kunst, KI und Musik, KI und Leben nach dem Tod. Natürlich dann auch mit KI arbeiten im Unterricht. Und die Woche hat, was man eines zeigt hat, ist, dass die Woche, was mir die Woche gezeigt hat, ist, es gibt so viele ganz unterschiedliche Themengebiete und Bereiche auf der Meta-Ebene, oder wirklich jetzt hands-on, dass da eine riesengroße Verantwortung, eine riesengroße Aufgabe für uns im Bildungssystem da ist. Und dass es eigentlich auch in jedem Unterrichtsfach jede Lehrperson betrifft, auf gewisse Art und Weise.
SPEAKER_00Jetzt soll es ja ein eigenes Schulfach geben. Yeah. Aber kann man KI überhaupt so einzeln behandeln? Sondern müsste man eigentlich nicht sagen, in jedem einzelnen Fach muss es einen KI-Aspekt geben?
SPEAKER_01Also ich bin bei der, du gibst die Antwort schon voraus. Es ist eigentlich so, ich würde das auch feiner finden, wenn man sagt, dass es integrativ verwendet wird, dass jedes Fach, dass auch jede Lehrperson eine Befähigung haben soll, diese Technologie sich anzunehmen, ein Grundverständnis zu haben und das dann auch weitergeben zu können. Weil so wie der Plan jetzt vorsieht, ist es ja so, dass wir in 15 Monaten das Fach KI einstündig dazu zum Informatikunterricht haben, in der AHS-Oberstufe wohlgemerkt. Und ich befürchte ein bisschen, dass dann vielleicht auch manche Lehrpersonen sagen, KI, damit muss ich mich nicht befassen, das machen eh die, die KI unterrichten dann einfach. Und weil es eben so eine Revolution für uns als Gesellschaft in jedem Bereich eigentlich ist, finde ich, sollte es auch in jedem Unterrichtsfach irgendwo eine Anwendung finden. Ich möchte nicht sagen, dass alle Lehrpersonen die absoluten KI-Profis werden müssen. Sie müssen vielleicht auch nicht die besten Anwender, Anwenderinnen von jedem Modell werden, überhaupt nicht. Aber ich finde, ein Grundverständnis zu haben und vor allem eine Haltung zu haben, dass diese Technologie nicht weggeht, dass sie wahnsinnig viel verändert beim Lernen, beim Lehren, das soll schon da sein, finde ich.
SPEAKER_00Aber hast du einen Eindruck, so allgemein, dass Lehrer und Lehrerinnen sich eher skeptisch gingen über das KI-Verhalten?
SPEAKER_01Auch da ist schwierig natürlich eine schwierig. Ich habe das Gefühl, die letzten dreieinhalb Jahre wurde Schulentwicklung im Bereich KI getragen, hauptsächlich getragen von den Pionierinnen und Pionierinnen an jedem Schulstandort. Die gibt es. Ich möchte mich da dazu zählen, Personen, die einfach sagen: Das gehen wir jetzt produktiv an. Wir im Lehrkörper, wir aus Bildungsbereich, wir mit den Schülern und Schülerinnen. Aber ich befürchte auch, dass es wahrscheinlich noch der Großteil der Lehrpersonen ist, die man danach erreichen muss. Und die, die die letzten drei Jahre sich auch aktiv für Fortbildungen angemeldet haben, die sich da interessieren, um sich da wirklich, um da wirklich einzutauchen, auch da glaube ich, dass der Großteil noch bei den textbasierten Modellen hängen geblieben ist und in Anführungszeichen hängen geblieben ist, ich habe nämlich schon das Gefühl, ich weiß nicht, wie du das siehst, dass im letzten halben Jahr allein bei der agentischen KI oder denken wir an Cloud Cowork, dass es eigentlich nochmal so ein riesiger Quantensprung ist im Vergleich zu den Large Language Models, die wir vor ein, zwei, drei Jahren gehabt haben. Ich habe das Gefühl, dass viele Lehrpersonen, die sich schon damit befasst haben, eher noch bei diesen textbasierten Versionen bleiben. Also, kurz gesagt, ja, ich glaube, da wartet schon noch einiges an Arbeit, um alle zu erreichen.
SPEAKER_00Du nennst ja grundsätzlich die Schulorganisation eher einen langsamen Dampfer. Ja.
SPEAKER_01Ich glaube, das betrifft wahrscheinlich jedes Land, jede Nation. Bildung, jede Politik. Genau, ist so ein schwerer, großer Dampfer und dann haben wir da eine Technologie, die wahrscheinlich jede Woche anders, besser wird. Und da mitzuhalten, ist natürlich verständlich vollerweise auch sehr schwierig.
SPEAKER_00Aber ich frage mich auch oft, jetzt ist, wir machen das quasi in der letzten Schulwoche für in Ostösterreich. Im September fangen Kinder in der Schule an, was zu lernen. Wie viel hat davon noch Gültigkeit when they then fertig sind, beispielsweise mit der Pflichtschule in allgemeinen? Weil wir eben mit der KI etwas haben, was sich so unglaublich schnell entwickelt. And the art des Lernens, also wie ich noch in die Schule gegangen bin, war es wichtig, einen gewissen Stoff auswendig zu lernen und sonst den runterzubrechen auf genau eine Frage. Das wird halt jetzt.
SPEAKER_01Das ist eh total spannend, oder? Eigentlich zeigt uns ja KI, das, was jetzt passiert ist, in den letzten drei Jahren zeigt uns die ganzen Baustellen im Bildungsbereich auf. Was machen wir seit Jahrzehnten? Wir überprüfen hauptsächlich Einzelleistungen. Wir prüfen eine Schularbeit, einen Test, wir überprüfen eine schriftliche Matura, eine punktuelle Leistung. Und viele dieser punktuellen Leistungen, das sind Produkte, kann KI mit einem Knopfdruck gleich gut, vielleicht besser erstellen. Und natürlich ist es dann eine Konsequenz, dass viele Schüler und Schülerinnen das dann auslagern und das dann auch so erstellen lassen. Und diese Baustelle müssen wir bearbeiten. Und das versucht jetzt jedes Land auf der Welt auf unterschiedliche Art und Weise anzugehen. Und da gibt es natürlich jetzt einen Bereich, wo man sagen kann: Wie könnten wir KI-resistentere Prüfungsformate entwickeln? Wo es meiner Ansicht nach viel darum geht, mehr Mündlichkeit in den Unterricht zu bringen, also spontane Leistungen vielleicht in den Mittelpunkt zu geben. Vielleicht einen Prozess, sich genauer anzuschauen. Wie entsteht ein Produkt, das vielleicht sogar mit KI-Hilfe entstanden ist, kann man ja gut begleiten als Lehrperson, finde ich. Aber da will ich die Dokumentation dieses Entstehungsprozesses mehr in den Mittelpunkt zu geben. Auch this classical Defensium. When jetzt ein Schüler ein Referat hält, finde ich, muss er mittlerweile als Lehrperson nehmen, Zeit is da auch a factor, to sagen Refrat gibt es ein kurzes Prüfungsgespräch. Wie ist das Referat entstanden? Kennst du dich eigentlich inhaltlich damit aus? Wie kannst du bestimmte Bereiche nochmal spontan erklären? Weil Anekdote vor zwei Monaten, Musikunterricht, wurde mir erzählt, der Schüler kommt während des Unterrichts drauf, ich habe heute Referat. Oh nein. Zückt das Handy, macht Gamma-AI auf. Du kennst vielleicht Gamma. Er stellt in Sekunden schnelle Präsentationen, macht das schon am Handy, stellt sich raus, hält das Referat, bekommt man sehr gut. The Lehrperson ist nichts davon aufgefallen. Und ich glaube, viele Schulen können ähnlich Anekdoten erzählen. Und ich finde, das ist eines anschauliches Beispiel dafür, was erstens die Technologie kann, zweitens, wie kreativ Schüler und Schülerinnen sie anwenden, und drittens aber auch, wie wachsam Lehrpersonen sein sollen. Und ich möchte eigentlich auch nicht sagen, wir müssen jetzt Dektive, die Dektivinnen werden. Ich finde, das ist nicht unser Job, dass ich nur nachprüfe. Eher müssen wir uns in die Richtung bewegen, um zu schauen, wie können wir vielleicht Prüfungssituationen oder einfach Lehren so gestalten, dass KI entweder einen Ort findet, wo wir begleiten, oder KI-Freiräume schaffen. Aber nichts jetzt so zu tun, als würden wir nicht sehen, was eigentlich passiert. Und jetzt bin ich gleich fertig, was da dazu kommt, ist schon auch noch, weil du gesagt hast, lernen und dann wiedergeben. Das Lernen muss man wahrscheinlich noch mehr eigentlich jetzt in den Mittelpunkt drücken, weil ich nehme so wahr, eine Antwort auf diese Herausforderung ist so, ja, die Jungen müssen lernen, kritisch eine kritische Medienkompetenz aufzubauen, kritisch diese Large Language Models zu hinterfragen. Ja, natürlich, aber wenn man jetzt überlegt, was bedeutet das, kritisch diesem Content entgegenzutreten, ich finde, das ist eine Antwort, ein Basiswissen zu haben. Ich kann ja eigentlich nur diese, was diese großen Modelle ausspucken, können du und ich ja auch nur beurteilen, wenn wir dieses Wissen über diesen Content haben. Und ich finde, das ist eigentlich eine gute Nachricht für Schule, dass Basiswissen vielleicht wieder relevanter ist, als es noch vor 10, 15 Jahren war. Als ich maturiert habe 2004, ich glaube, ähnlich, du hast auch sicher auch in dem Zeitraum ungefähr maturiert, hat es geheißen, jetzt gibt es Wikipedia, jetzt gibt es dann Google. Einfach nachschauen ist wichtiger. Man muss gar nicht mehr alles wissen. Das stimmt auch zu einem Punkt, finde ich, das hat schon seine Relevanz, aber jetzt bei KI zu sagen, man hat jede KI, man muss nichts mehr wissen, ist halt ein Blödsinn. Man muss natürlich dieses Basiswissen zu haben, um überhaupt das einordnen zu können, wie stark halluziniert das, welcher Biasis dahinter, woher kommen diese ganzen Informationen.
SPEAKER_00Und es ist ja nicht so, als wären die LLMs jetzt alle so 100% immer richtig. Also auch wenn die Halluzinationen schon besser waren, sie halluzinieren noch immer extrem.
SPEAKER_01Und Umfragen zeigen auch, ich mache immer anonyme Umfragen an meinem Schulstandort, dass 99% der Jugendlichen die Gratismodelle benutzen. Natürlich, ja. Und die Gratismodelle sind ja genau die, die natürlich nach noch höheren Raten an Fehlinformationen haben.
SPEAKER_00Ist das nicht auch dann eigentlich eine soziale Frage ein Stück weit, weil Schüler, die sich einen Pro-Account leisten, halt mir ist das jetzt auf der, ich habe auf der FH jetzt das Semester KI und Journalismus und so, die Leute, die einen Pro-Account haben, die waren einfach bevorteilt, wenn es geissen hat, wir sollen jetzt ein Custom GPT oder so. Das geht beispielsweise gar nicht ohne ein Pro.
SPEAKER_01Ich glaube, das ist ein Thema, das immer schon da war und jetzt verstärkt wird. Immer schon da war, weil auch die letzten zehn Jahre die Schüler und Schülerinnen, die sich einen Ghostwriter leisten haben können für die abschließende Arbeit, die VWA, gab es das? Natürlich, da gibt es genug. Und dann gibt es halt die, die sich das leisten haben können. Und in ähnlicher Art und Weise ist das schon auch beobachtbar, dass natürlich Kids, die einen Pro-Account von Cloud haben, vielleicht sogar einen Max-Account, der 100 Euro kostet im Monat. Ich meine, wir wissen, was das alles, was dieses Tool kann, wie mächtig das ist, ja. Und da ist dann schon einerseits kann man argumentieren, diese Schere, diese sozioökonomische Schere, die wir natürlich sehen in unserem täglichen Arbeiten, dass die aufgeht in der Hinsicht. Aber man kann es auch in die entgegengesetzte Richtung argumentieren, was auch ihre Gültigkeit hat, dass sie sich auch verringert, wenn es darum geht, ein bestimmtes Level zu erreichen. Also, wenn ich bestimmte Nachteile vielleicht habe, auch sprachliche Natur, sprachliche Herausforderung, kann natürlich KI wahnsinnig unterstützen, um auf ein Basislevel zu kommen.
SPEAKER_00Beispielsweise um die 40 Prozent können anscheinend in der Volksschule in der ersten Klasse nicht mehr ordentlich Deutsch. Kann der KI ein Baustein sein, damit die Personen oder die Kinder einfach besser Deutsch lernen in kürzerer Zeit?
SPEAKER_01Ja, also du sitzt vor einem AHS-Lehrer, deshalb tue ich mir gerade schwer, in der Primarstufe da eine gültige Aussage zu tätigen. Ich bin schon ein großer Fan davon, zu sagen, dass die Grundkompetenzen ohne technologische Hilfestellung erreicht werden sollen einmal und dann auf dieser Basis weitergearbeitet werden kann. Also auch ich persönlich setze Large Language Models bei meinen 10, 11, 12, 13-jährigen Schülern und Schülerinnen fast nie ein. Und eher dann aufbauen auf diese Kompetenzen, die sie jetzt bei mir im Englischunterricht haben, zum Beispiel, dass darauf aufbauen, dann bei bestimmten Punkten kann man auch mit Large Language Models arbeiten kann. In der Primarstufe, glaube ich, kann KI, da kann man es vielleicht spielerisch auch mal einsetzen, dass mal erklärt wird, was ist diese Technologie, was kann die leisten. Aber ich glaube, da geht es schon noch sehr viel darum, dass man Basiswissen ohne Digitalität aufbaut. Da ist aber schon auch ein großer Punkt, den mir da auch noch einfällt, ist, die Eltern mit an Bord holen. Weil natürlich, man hört, es gibt auch schon Studien, und man hört schon auch, dass auch in der Volksschule KI schon benutzt wird von den jungen Menschen bei der Hausübung. Und teilweise mit und teilweise ohne Wissen von Eltern. Und in der Unterstufe AHS fühlt sich das fort. Und bei dem Bereich, und natürlich beim Riesenbereich Social Media, liegt auch noch viel Arbeit vor uns, die Eltern zu erreichen. Dass da noch mehr Begleitungsarbeit geleistet wird.
SPEAKER_00Aber habe ich dich jetzt richtig verstanden, dass es Volksschulkinder schon gibt, die Hausaufgaben mit Chat, GBT oder?
SPEAKER_01Ja, klar. Darum verboten. Das ist ja auch, also ich habe eine Tochter, die ist in der dritten Klasse Volksschule. Jetzt spreche ich eher als Vater. Ich finde es fatal, in der dritten Klasse Volksschule Kinder zu sehen, die ein eigenes Handy haben. Ich finde das tatsächlich fatal. Und dann reden wir noch, dann schauen wir uns an, was auf diesem Handy schon teilweise stattfindet, welche Apps dort oben sind. Und dann kommen wir noch zu KI, die so hyperpersonalisiert ist. Die ist ja noch hyperpersonalisierter als jeder TikTok-Feed.
SPEAKER_00Ja, mit der Zeit auf jeden Fall. Und was denkst du dann beispielsweise so von Schulen wie Alpha, die es in den USA gibt, die sagen, es braucht gar keinen Lehrer mehr, die KI und es gibt so Guides, die die Schüler und SchülerInnen durch den Alltag begleiten?
SPEAKER_01Also natürlich verändert sich die Rolle von Lehrpersonen. Das ist ganz klar. Ich finde, Lehrpersonen, ich habe gern so ein Bild, um das kurz auszuholen, ein wirklich ein KI-generiertes Bild, wo ein Roboter Tischtennis spielt, mit einem Schüler in dem Fall. Und das soll sinnbildlich für die Interaktion von Jugendlichen mit KI stehen. Und dann frage ich oft Lehrpersonen, wo in diesem Bild würden Sie sich selbst verorten? Schauen Sie zu und tun nichts, unterbrechen Sie das Tischtennisspiel nicht. Schauen Sie aus dem Fenster, hinter Ihnen wird Tischtennis gespielt. Also Sie wissen, die Schüler benutzen KI, aber sie tun auch nichts. Oder ziehen Sie dem Roboter den Stecker, verbieten Sie KI. Und dann, nachdem ich ein paar Rollen vorgebe, oder zum Beispiel auch, nehmen Sie dem Schläger dem Schüler weg, spielen nur Sie mit der KI und die Kids nicht. Aber ich komme dann immer zum Schluss, dass eigentlich in diesem Bild die Lehrperson der Schiedsrichter sein soll und der Trainer. Also wirklich eine Lehrperson, die die Regeln vorgibt, wie KI verwendet wird, and ein Trainer sein kann in der Begleitung, wie das produktiv angewendet werden kann. Also, so ist schon eine Rollenverschiebung da, finde ich, dass die Lehrpersonen hier Lernbegleiter gewisserweise sind, weil natürlich KI sehr mächtig ist, auch bei Lerntutor, ein sehr geduldiger Lerntutor.
SPEAKER_00Und sehr individual.
SPEAKER_01And gleichzeitig can the way in the top not so much interaction by learning, finish. I think the learning likes is wichtiger, anything essentieller than this mächtiger tool. It's a spannend study that in Frühling to social media gang is where it heißt: je glücklicher the learperson, the zufriedener the learperson with their eye, desto besser is the scholar. Eine zufriedende Person mit ihrem Leben, mit ihrem Job, hat natürlich ein besseres Interagieren mit den Schülern und Schülerinnen am Standort. Und das führt zu besseren Leistungen von jungen Erwachsenen. Und ich finde, das zeigt ja schon, dass es ohne Lehrperson, ohne Menschen, dass das Lernen lehren nicht funktionieren wird. Natürlich super toll mit diesen, ich bin ja auch ein Fan von einigen dieser Anwendungen, aber nicht einfach in diesem Willen Westen loslassen ohne Begleitung.
SPEAKER_00Aber wie gehst du dann konkret mit Klassen vor, wo du halt in der Oberstufe mit KI Einsatz, dass du, mein hast du mal, du unterrichtest Englisch, die schreiben einen Aufsatz.
SPEAKER_01Naja, also man muss ein heikles Thema und ein sehr wichtiges Thema ist schon das Thema Datenschutz. Also wir sprechen da davon, dass die meisten natürlich ChatGPT, Gemini, Cloud verwenden oder Grog, wenn sie möchten. Mutig. Als Lehrperson könnte ich, könnte ich diese Modelle im Unterricht einsetzen. Wenn die Kinder zwischen 13 und 18 Jahren sind, brauche ich die Einverständniserklärung der Eltern. Jetzt wage ich zu behaupten, dass die wenigsten Lehrpersonen das machen. Das heißt, mein Ansatz ist eigentlich, und deshalb versuche ich ja durch meine Arbeit auch da mehr Gehör zu finden, dass der einzige Weg ist, dass wir eine Finanzierung haben für datenschutzkonforme Large Language Models, die in der Bildungsbranche eigentlich schon vorhanden sind. Die gibt es ja. Da gibt es einige Startups, einige Firmen in Österreich, in Deutschland, im europäischen Raum, die sind ganz, ganz toll. Die kann ich im Unterricht einsetzen. Das sind dann digitale Räume, wo Jugendliche ohne Anmeldung, ohne die Eingabe von sensiblen Daten mit KI interagieren können. Aber, jetzt kommt das große: Aber eine öffentliche Schule in Österreich kann sich so eine Lizenzierung für alle Lehrpersonen oder Klassen niemals leisten. Das geht sich nicht aus. Das heißt, wir haben jetzt die letzten, wir und viele Schulen in Österreich haben die letzten drei Jahre versucht, auf unterschiedliche Art und Weise mit diesen Tools zu arbeiten, mit Einzellizenzen, mit Finanzierungen vom Elternverein und so weiter. Aber eigentlich ist es schon ein Ansatz oder muss es ein Ansatz sein, dass es hier einerseits vom Ministerium, finde ich, einerseits eine didaktische Ausbildung gibt, natürlich didaktische Schwerpunktsetzung, zum Teil ist die da. Und andererseits eine Finanzierungsoffensive, dass wir das natürlich professionell einsetzen können. Ich kann und ich möchte nicht aus meinen Jugendlichen professionelle Konsumenten und Konsumentinnen machen von Google, OpenAI und so weiter. Ich möchte, dass sie, weil sie einfach auch noch Minderjähriger sind, mit datenschutzkonformen Tools arbeiten können, wo ich als Lehrperson begleiten kann. Und wenn du jetzt sagst, Texte als Englischlehrer, die Hausburg ist tot für Englisch. Ich schreibe Texte im Unterricht. Weil die Hauseburg, die klassische Texthauserburg, wird sehr oft mit einem Knopfdruck erledigt. Das heißt, ich kann im Unterricht, das ist zeitintensiver, aber ja, im Unterricht die Texte mit den Schülern und Schülerinnen schreiben. Ich bin begleitend dabei. Und es gibt ganz tolle Tools, die auch ein KI-Feedback geben auf diese Texte. Im ersten Draft vielleicht. Da kann ich als Lehrperson begleiten, was sind die Kriterien, Struktur, Grammatik, Rechtschreibung und so weiter, vielleicht auch Inhalt, wenn ich möchte. Und dann bekommen sie das Feedback sehr individuell und schreiben dann die Zweitversion und die Drittversion. Und ich begleite das und am Ende habe ich einen Prozess durchlaufen, nicht mehr ein Produkt alleine, einen Prozess durchlaufen und die Lehrperson begleitet das und sieht dann am Ende, was rauskommen ist. Man kann das dann natürlich durch menschliches Feedback wieder zurückgeben. So kann es gut funktionieren, finde ich. Dazu brauche ich aber die Zeit, brauche die gewisse Klassengröße, dass es gut funktioniert, die Finanzierung dieser datenschutzkonformen Tools.
SPEAKER_00Aber gibt es überhaupt Gesetzgebung, dass ihr KI verwenden dürft? Also gibt es da vom Bildungsministerium österreichweit, weil ich meine, das ist ja auch Föderalismus auch immer wieder schwierig.
SPEAKER_01Es gibt Handreichungen, es gibt Tipps, es gibt gute Angebote für Fortbildungen, es gibt Webinare von unterschiedlichen Playern am Bildungsmarkt, mag ich sagen, so pH's, Schulbuch, Verlage und so weiter. Es gibt keine gewisse Vorgabe, nein. Es gibt diesen sportlichen Plan dieses Fachs KI. Es gibt, das soll ja quasi in 14 Monaten sein, ohne, also ich bin gespannt, wie viele ausgebildete Lehrpersonen das dann unterrichten werden, außer die Informatiker und Informatikerinnen. Aber es gibt keine Vorgabe, dass es verwendet werden muss. Nein, das nicht natürlich. Ich würde mir wünschen, dass es da schon auch mehr Begleitung gibt, wie man Lehrpersonen unterstützen kann im Einsatz im Unterricht selbst.
SPEAKER_00Und weil du sagst, die Kinder, ich hoffe, dass okay, wenn ich sie Kinder nenne, in der Klasse schreiben lässt, das ist ja ein bisschen auch ein internationaler Trend, weil beispielsweise in Stanford schreibt man zum Beispiel auch Programmierungen, dass mir das Wort einfällt, beginnt man wieder mit Kuli und Platt zu schreiben.
SPEAKER_01Ich finde auch, das ist ein bisschen ein Bereich, der seine Daseinsbechtung hat. Warum nicht? Wieder mehr Handschriftliches zum Teil, ja. Aber es darf natürlich nicht die einzige Lösung sein. Weil das ist dann für mich so gleichzusetzen mit Ich tue so, als gäbe es die Technologie nicht. Und wir machen alles wieder nur noch handschriftlich und mit Papier und Stift. Das kann nicht die einzige Lösung sein, finde ich. Ist ein, ich finde, das hat seine Relevanz in bestimmten Bereichen, aber das darf es dann nicht nur alleine sein.
SPEAKER_00Hat das auch zur Folge, oder anders. Ich denke jetzt, ich war als Schüler zumindest sicherlich eine Person, die immer versucht hat, Lücken zu finden und irgendwie mit so wenig Aufwand wie möglich durchzuführen. Das macht es ja mit KI signifikant einfacher und das kann ja wirklich, wie du sagst, eine Lehrperson, die jetzt nicht so fit mit KI ist, wird sie nicht merken. Die Eltern haben vielleicht nicht so viel Ahnung, werden es nicht merken. Der schreibt lauter gute Noten und hat dann jahrelang nichts gelernt, weil ChatGPT für das ist jetzt sehr ein exemplarisches Beispiel. Aber was macht man da mit Ausnummer? Alter, natürlich kann man das jetzt noch hochskalieren und sagen, man kann sich ja auch durch diverse Medizinstudien durchdschummeln, habe ich auch schon gehört.
SPEAKER_01Theoretisch, ja. Theoretisch, ja. Man kann es auf so eine plakative Frage runterbrechnen. Wie kann ich einem 14-Jährigen überzeugend sagen, dass er noch Biologie lernen muss? And auf diese Frage kann ich dir keine Antwort geben. Weil das die riesen Herausforderung is. Weil natürlich as Jugendlicher gibt es viele wie du anders waren, die oft the way the Widerstands will. It's all menschly, yeah. It's a good being Entschuldigung.
SPEAKER_00Mr. Plan, but me had my physics. But English, I had a English learning. That was interesting. Because I think we talked and all the videos not off English, where many maximum experience not with English is.
SPEAKER_01Und schon nochmal, das, was ich erwähnt habe, die Beziehungsarbeit der Personen. Also, hättest du eine Englischlehrer gehabt, wo du mehr Sympathie aufbauen hättest können oder wo einfach bessere Lernbeziehungen da gewesen wäre, hättest du zum Fach selbst, zur Sprache selbst ganz anderes ganz anderes Sprachgefühl wahrscheinlich gehabt.
SPEAKER_00Es war grundsätzlich halt paradox, weil ich meine, wenn man irgendwie Gamer ist oder sonst was, ist ja quasi die First Language, immer Englisch. Aber es war halt, was dann schlussendlich bei mir zum Schulerbrecher geführt hat, weil ich irgendwann nicht mehr gedacht habe, für was gehe ich in die Schule. Man lernt ja dort nichts.
SPEAKER_01Das ist spannend, wie du das jetzt gerade formulierst. Kurz vor Corona, also wirklich schon lange her, hat eine Oberstufenschülerin zu mir aus einer Laune heraus gesagt, warum soll ich noch in die Schule gehen, wenn ich auf YouTube eh alles nachlesen oder nachlesen.
SPEAKER_00Das ist ein ganz großer Trend. Reihenweise diese ganzen KI-Startup-Milliardäre, die alle Anfang 20 sind, sitzen reihenweise in YouTube-Videos drinnen und sagen, geht nicht mehr auf die Uni. Keiner braucht die Schule.
SPEAKER_01Ich möchte behaupten, dass Schule ein Ort ist, wo nicht nur das stattfindet. Das ist dann oft wird auch gesagt in der Schule, wir machen das, damit ihr in der wirklichen Welt dann daraus draußen zurechtkommt und dass ihr auf das Leben da draußen vorbereitet werdet. Aber Schule ist ja auch schon die wirkliche Welt. Die Schule ist auch schon das Leben. Also Schule ist ja nicht nur das, was diese Box ist, wo man sich dann auf die Realität da draußen vorbereitet, sondern die Schule selbst ist ja auch schon die Realität.
SPEAKER_00Ich würde sagen, das stimmt nicht, weil die Schule, weißt du, weil die meisten meiner Freunde, wenn ich mit denen rede, die sagen immer, die schönste Zeit ihres Lebens war die Schulzeit, weil man hat unendlich viel frei, man erledigt seine Sachen, die man zu erledigen hat, halt für Prüfungen. Und das kommt dann nie wieder. Also die stilisieren quasi die Schulzeit extrem gerade, romantisieren sie.
SPEAKER_01Sicher auch zum Teil, ja. Es ist natürlich ein sehr spezieller Abschnitt.
SPEAKER_00So schon wird es nie wieder. Das ist der Eindruck, den nicht so.
SPEAKER_01Ja, aber ich glaube schon, dass Schule mehr ist als nur ein Wissen vom Lehrer soll irgendwie in die Köpfe des jungen Erwachsenen. Da passiert es schon mehr. Und ich finde da trotz Technologie, Digitalität hat da wirklich die menschliche Komponente noch den wichtigsten Punkt eigentlich bei dem ganzen Gefüge.
SPEAKER_00Aber wie approach du, oder wie gehst du es an? Weil du hast sicherlich auch Schüler, die kein Interesse haben, in die Schule zu gehen, sind pocket, etc. Wie nähert man sich denn?
SPEAKER_01Wenn wir versuchen, KI wieder reinzunehmen, versuche ich schon auch zu zeigen, wie man vielleicht einen Weg findet, um da irgendwie mit mehr Spaß zu einer gewissen gewissen Kompetenz und einem gewissen Wissen zu kommen. Viel Erfolg habe ich gehabt mit Notebook LM. Kennst du natürlich. Ist wirklich ein fantastisches Tool, finde ich, auch für den Bildungsbereich. Laut Google werden hier die Trainingsdaten nicht weitergegeben. Du musst zumindest dem Glauben schenken. Magst du nur ganz kurz erklären, was Notebook LM ist? Notebook LM von Google ist im Endeffekt ein digitales Notizbuch, wie es der Name schon sagt. Es gibt hier ein Chatbot-Fenster, was ähnlich aufgebaut ist wie das klassische Chatbot-Fenster, das man kennt von anderen Anbietern. Aber das Wissen von diesem Chatbot ist eigentlich nur das, was du diesem Notizbuch gibst. Also deine Materialien, deine Gedanken, deine vielleicht auch Audio- oder Videodateien. Und auf Basis deiner Dateien kannst du dann entweder mit diesem Chatbot interagieren oder Produkte erstellen. Also diese Produkte sind dann das Fantastische. Die Produkte sind Podcasts, Videos, Flashcards, Quizzes, Mindmaps und so weiter. Und das ist für Lehrpersonen spannend, aber vor allem auch für Schüler und Schülerinnen spannend, weil sie so zum Beispiel, das passiert bei mir oft, sie Materialien reinladen von meinem Geografieunterricht zum Beispiel und sich vorbereiten auf Wiederholungen oder Tests. Die lassen sich dann für einen Schulweg einen Podcast generieren oder lassen die Materialien, die sie haben, da wird dann das kurz strukturiert oder in Flashcards gesammelt, lassen sie einen Quiz erstellen. Und das ist dann schon für Jugendliche eine spannendere Vorbereitung zum Teil, als ich sage jetzt mal stupides Auswendiglernen. Und das ist, da kitzle ich ein paar, damit man vielleicht eine andere Sichtweise erhält oder vielleicht einfach ein bisschen mehr Spaß daran hat, sich mit dem Fach zu beschäftigen.
SPEAKER_00Hast du auch schon einmal erlebt, dass jemand dann zu dir gekommen ist und gesagt hat, Herr Professor, durch das ist ja doch voll spannend, was ich da gelernt habe.
SPEAKER_01Dieses positive Feedback kommt vor, ja. Oft wahnsinnig dankbare Worte für bestimmte Prozesse oder für diese KI-Woche, oft, das war eine tolle Woche. Auch spannend, ich hatte eine analoge Woche, also ganz das Gegenteil davon, jetzt diesen Februar. Nach dieser Woche hat ein Schüler zu mir gesagt, danke, Herr Professor, für diese Woche. Hört man auch eher selten. Hat mir auch viel, war auch, finde ich, ein gutes Zeichen, für was es bedeutet, wenn ich analog arbeite eine Woche. Und ja, ich höre schon auf die Frage zurück, ich höre das schon auch immer wieder, dass ich da mit spannenden Beispielen, dass ich Menschen beginne, dafür zu interessieren. Also Jugendliche, aber auch Lehrpersonen. Wenn Lehrpersonen bei einem Beispiel sehen, ah, das hilft mir in meinem Fach oder in meiner Vorbereitung, oder ich kann vielleicht das Thema viel kreativer angehen, dann eröffnet sich da die Welt für die Personen dann schon ein bisschen leichter.
SPEAKER_00Jetzt sehen wir ja auch in den USA, dass man bei diesen Studienabschlüssen ein richtiger Hass gegenüber KI entsteht. Erlebst du das? Vielleicht mal gibt es, dass man eine Angst hat so, oh, ich kriege ja einen Job, oder das wird es nicht mehr gehen.
SPEAKER_01Passt sich ja auch, ja, weil vielen natürlich wahnsinnig tolle kreative Jobs vielleicht anstreben und dass dann an Zeiten der KI schwierig ist. Aber diese generelle Abwehr der Technologie gegenüber, zum Teil sehe ich das schon auch. Zumindest interpretiere ich es so. Ich habe das Gefühl seit ungefähr einem Jahr, dass Authenticity in dem, was von der Lehrperson kommt, oder in den Arbeitsmaterialien, die die Lehrperson bietet, wirklich eingefordert wird. Das darf auch fehler haben, oder nicht so alt-latt sein with dieser KI-Content, den we allem. In den Photos, in den Videos, auch in den Arbeitsblättern, ganz blöd gesagt. I have the geology that Jugendliche wollen die Lehrperson hinter dem sehen, was ihnen geboten wird. When jetzt eine Lehrperson denkt, toll, ich habe jetzt mit Cloud and PowerPoint schnell erstellen lassen, and that is mein Unterricht, das sehen die Schüler und Schülerinnen sofort natürlich. Sie wollen den Lehrer und die Lehrerin dahinter sehen. Und sehr oft ist so die erste, ah, das ist mit KI erstellt, oder? Und ich finde, die Lehrperson sollte wirklich die Haltung haben und offen sagen, ja oder nein oder wie und auch das erklären können. Und ich interpretiere es für mich schon so, dass dann eigentlich viele Jugendliche auch sagen, können wir vielleicht bei diesem oder jenem Prozess oder Material weniger KI erkennen oder haben. Das merke ich schon auch, ja. Und gleichzeitig ist aber diese Sehnsucht, oder das heißt, diese Sehnsucht, ist es einfach, passiert so schnell, dass sie bei bestimmten Arbeitsprozessen halt schnell das Handy zücken. Und um das schnell zu erledigen auch.
SPEAKER_00Ja, aber das ist ja auch nur menschlich, oder?
SPEAKER_01Menschlich, absolut, ja.
SPEAKER_00Also wir wollen ja alle irgendwie, wir haben alle nie Zeit und alle sind wir immer nur im Stress. Und dann gibt es halt diese eine App, die dir verspricht, deine Probleme zu lösen. Genau. Gerade bei Kindern wird das dann noch ausgeprägter sein als.
SPEAKER_01Genau, und deshalb ist schon auch das, hat das eine Wahrheit, wenn man darüber überlegen darüber nachdenkt, digitale Endgeräte, Digitalität an sich, da ein bisschen zurückzufahren.
SPEAKER_00Also was sagst du eigentlich Eltern, wenn sie fragen, wie du Bernhard, wie mein Kind, wie Sulli?
SPEAKER_01Naja, viele wollen von mir hören, welchen Kurs muss ich machen, damit ich mich auch auskenne und dann kann ich mein Kind begleiten. Und ich sage dann oft, in den 90ern hat es auch die Windows 95 für Dummies Bücher gegeben, die hat auch keiner gelesen hat, dann war dann Windows-Profi, oder? Ich glaube schon, das Lernen darüber, wie es funktioniert und was es anrichten kann oder was das Potenzial ist, erlange ich durch selber ausprobieren. Das ist oft so eine, vielleicht das simple Antwort, aber ich finde eigentlich das Effektivste, als Elternteil sich dem mal zu befassen und schauen, was ist ein Chat-GPT oder auch was ist TikTok und so weiter. Das trifft ja alles, und ein bisschen einzutauchen, was das kann und was, vielleicht auch ein bisschen näher auch daran zu sein, wenn es zeitlich geht, ich hoffe doch, dran zu sein, was mein Kind in der Schule leisten muss und wie es dann auch wirklich diese Dinge erledigt.
SPEAKER_00Das heißt, eigentlich tun einfach nur selber erfahren ein Stück weit. Das wäre mein Zugang zumindest, ja. Aber ich frage mich das halt sehr oft, wenn ich das gefragt werde. Und ich sage halt auch immer, macht's halt. Jetzt bin ich mittlerweile drauf gekommen, dass ich sage, es gibt halt so eine Promptstruktur, dass man nicht einfach nur einen Satz reinschreibt und sich hofft, dass man.
SPEAKER_01Klar, also wenn man so, wenn man, wenn es um wirklich diese textbasierten Large Language Models, wenn es darum geht, kann man über das Prompting sprechen. Ich glaube, dass wir in ein paar Jahren noch immer weniger darüber sprechen werden, wie wir prompten, glaube ich. Dass man es da ein bisschen wegbewegen, aber das kann man schon ansprechen. Wie kann ich das gut strukturieren, damit das auch das Ergebnis besser ist. Diese Dinge gibt es und da kann man auch in der Schule einiges leisten, finde ich. Aber ich finde, wichtig ist eigentlich diese Gesamtsicht drauf, dass man da schaut, wie kann ich als erwachsene Person mein Kind begleiten mit einer Technologie, die von Firmen geschaffen wird, wo die bestbezahltesten Psychologen, Psychologinnen dabei sind in der Erstellung dieser Tools. Und natürlich brauchen da Jugendliche und Kinder eine Begleitung von Erwachsenen.
SPEAKER_00Und du, aber machst du auch mit jeder deiner einzelnen Klassen so einen Grundlehrgang quasi, wie man KI benutzt? Nein, darfst du.
SPEAKER_01Mache ich nicht und es gibt eine einfache Antwort darauf. Ich schaffe das nicht zeitlich. Und ich finde es so offen, ehrlich muss man sein. Ich versuche, das in meinem Pensum zu machen, ich versuche das so professionell wie möglich anzugehen. Ich versuche mir diese Gedanken, wie ich umstellen kann, wie ich resistentere Aufgabenformate erstelle, wie ich eine Haltung entwickle bei jeder Technologie, bei jeder Klasse. But that is all right. And warum ich nicht schaffe, ist, weil der Lehrer-Beruf is that so viele Herausforderungen hat, so viele, du täglich mit so viele unterschiedlich confrontiert bist, hunderte Entscheidungen täglich treffen musst. And manchmal verstehe ich Lehrperson, die sagen, this muss ich mich darum auch noch, jetzt muss ich mich mit der KI auch noch befassen. Ein Stück weit verstehe ich das sogar. And ich finde, man muss da ganz offen sagen, yeah, ich probiere das, so gut es geht, aber mit der vielen Herausforderungen ist es tatsächlich schwierig, das jeden Tag mit jeder Klasse zu schaffen.
SPEAKER_00Gleichzeitig ist der Beruf des Lehrers, glaube ich, auch ein Mangeljob gerade.
SPEAKER_01Ja, also wir kommt auf die Schulstufen, auf den Schulbereich an, aber ja, natürlich in ganz vielen Fächern ist es schwierig, Lehrpersonen zu finden.
SPEAKER_00Aber erkennst du jederzeit beispielsweise, wenn man nur eine Aufgabe, falls es doch Hausaufgaben gibt, aus irgendeinem Grund. Natürlich gibt es in bestimmten Bereichen nach Hauswirkungen schon, klar, aber.
SPEAKER_01Erkennst du es sofort, wenn jemand fliegt? Sofort nicht. Nein, aber natürlich, die Lehrpersonen kennen ihre Schüler und Schülerinnen erkennen meistens den Stil. Und wenn du in dieses Gespräch trittst, dann dauert das meistens nicht so lange. Das stimmt schon, ja. Aber auch da nochmal, ich finde eigentlich nicht, dass es unsere Rolle sein soll, nur Detektiv zu sein. Außerdem werden die Modelle stärker irgendwann jetzt noch schwieriger wahrscheinlich das zu erkennen. Und das ist, glaube ich, ein Kampf, den man nicht gewinnen wird. Und das finde ich ein bisschen müßig, sich dem da noch mehr zu befassen.
SPEAKER_00Du sprichst ja auch gerne davon, dass man sich Sapere Aude nach Emanuel kann, dass man sich den Menschen beibringt, dass sie sich ihres eigenen Verstandes eigen machen, sozusagen. Wie macht man das? Also, das ist ja eine unheimlich schwierige Aufgabe.
SPEAKER_01Unheimlich schwierige Aufgabe mit Menschen in der Pubertät. Das stimmt. Ja, dieses Thema oder auch akademische Integrität, das ist mit Jugendlichen ein Thema, das man versucht so gut wie möglich anzusprechen, versucht, einen Mehrwert zu sehen, in dem, dass man zeigt, was Anstrengung. Lernen ist eine Anstrengung. Und beim Lernen sind einfach Hürden dabei, die ich erzwingen muss. Und da dann danach eine gewisse Art von Stolz zu empfinden, das ist ja nur das Endprodukt von diesem Prozess, den ich halt durchlaufen muss. Und das kann ich natürlich als Lehrperson versuchen zu machen, mit oder ohne Unterstützung, ist nicht immer leicht mit ganz vielen unterschiedlichen Menschen in dem Raum.
SPEAKER_00Ja, wir leben ja auch in einer Zeit durch Social Media etc., wo man gefühlt perfekt sein muss. Ja. Und lernen bedeutet zu scheitern, also wirklich Schmerzen zu erleiden. Und Schmerzen im Sinne von, ich hoffe, du verstehst nicht, dass irgendwer geschlagen wird. Nein, natürlich nicht. Das ist ja auch, steht irgendwie im Widerspruch auch ein Stück weit, oder?
SPEAKER_01Ich finde auch, ja. Ich merke das auch, wie, wenn es das Sind wir wieder beim Thema Social Media, dieses Perfektsein, dieses nicht keine Schwächen zeigen können. Ganz grundsätzlich haben wir, ich glaube, in Mitteleuropa eine ganz furchtbare Fehlerkultur bei jungen und bei älteren Menschen. Und da einfach mal zuzulassen, dass Dinge nicht funktionieren, dass Dinge Fehler haben, dass ich als Person meine Schwächen habe, ich finde, das darf und soll Relevanz haben im Unterricht. Und man soll das so gut wie möglich auch versuchen, als Thema zu machen.
SPEAKER_00Ich denke, im Vergleich, wenn man das mit den USA vergleicht, wo alles immer bejubelt wird. Und bei uns ist halt, du kannst einen, also man sitzt ja bei Deutsch Schularbeiten oder so. Da hat man, du schreibst, du erfasst die Fehler, aber nicht, was du richtig gemacht hast. Also es wird nicht geredet darüber, was jemand bei einem Deutschaufsatz gut gemacht hat, sondern es werden nur die Fehler gezählt und daraus kommt eine Note. Zumindest war es bei mir noch so.
SPEAKER_01Ja, das ist ein Punkt natürlich. Und ich finde, das ist sehr oft so. Oft ist es natürlich gezwungenermaßen so, dieses Produkt Schularbeit, das halt dann benotet werden muss. Und das ist das, was ich vorher gemeint habe. Irgendwie muss ein Weg aus dieser Situation sein, ein bisschen rauszukommen aus diesem Ich bewerte dieses Produkt mit, das ist so fehlerhaft dieses Produkt. Aber dieses Schauen auf Prozess, schauen auf Mündlichkeit, schauen auf mehr biografisches vielleicht oder dieses Schauen auf einen Kontext mit einzubeziehen, den Large Language Models nicht abdecken, das ist einfach sehr schwierig. Ich finde, wir müssen uns dem stellen und das versuchen, aber es ist natürlich sehr schwierig.
SPEAKER_00Wie wird deine ideale Schule aussehen in ein paar Jahren mit KI? Also KI wird ja, das glaube ich, hat sich herausgestellt, wird in der Schule nicht wegdenkbar sein, weil es auch schwachsinnig wäre, wenn?
SPEAKER_01Richtig, und weil es auch nicht mehr wegdenkbar aus unserer Gesellschaft ist. Also auch irgendwo einen Platz finden in der Schule. Naja, ich finde schon, dass es dann wieder diese zwei Schienen sind, die ich vorher angesprochen habe. Einerseits die Schiene der didaktischen Ausbildung aller Lehrpersonen, also dass alle Lehrpersonen ein gewisses Maß an Basiswissen und Haltung haben. Und zweite Schiene, dass das sichergestellt wird, dass wohl die Hardware und die Software in unseren Schulgebäuden da ist. Es kann nicht sein, dass wir uns hingeben in die Verantwortung der großen Big Tech-Unternehmen und dann wir mit Large Learning Models von diesen großen Unternehmen arbeiten. Dass wir alle Daten da auslagern. Also ich finde wirklich, wir sollen da schauen, dass wir datenschutzkonforme digitale Räume haben in allen Schulen.
SPEAKER_00Das heißt, eigentlich bräuchte jede Schule ein Local LLM.
SPEAKER_01Im Best Case. Manche HTLs haben da schon Lösungen. Das ist natürlich auch eine andere Basis als in den allgemeinbildeten höheren Schulen. Da gibt es auch mehr Know-how und vielleicht auch mehr finanzielle Unterstützung. Aber im klassischen AHS ist ein Local LLM für die Daten am Standort ein Vorstellung, das passt gar nicht in meinen Kopf rein. Das ist sehr unrealistisch leider.
SPEAKER_00Ja, es kostet halt einiges, aber es wäre, ich glaube halt unmittelbar die Zukunft von KI über Local LLM sein. Ja, stimme ich dazu. Und nicht über OpenAI, wer weiß, wie lange es OpenAI noch gibt.
SPEAKER_01Ja, ich habe das Gefühl, Vorhersagen darf man nicht schwierig in dem Bereich Vorhersagen zu treffen.
SPEAKER_00Glaubst du, was wird in 10 Jahren KI noch immer nicht?
SPEAKER_01Oh, vieles. Und zwar tatsächlich in the interaction of mentioning trösten, aufbauen, bejubeln, wirklich emotional to send, that I think the film Her, where a man with a KI is. I think that the emotional beziehung zwischen two person, either if it's a romantische Art and Weise or Lernbeziehung, hoffe ich zumindest auch, dass it from Maschinen übernommen werden.
SPEAKER_00Es gibt definitiv eine große Sehnsucht nach Verstanden werden und nach Emotionen, glaube ich, in unserer Geschaft. Das merkt man. Wie kann man da, glaubst du, weil ich glaube, das ist ja nicht nur eine Aufgabe von Lehrer und Lehrerinnen, sondern von uns allen Menschen, dass wir ein Stück weit empathisch auch mit unserem Gegenüber werden müssen, oder?
SPEAKER_01Ich glaube, tatsächlich, da geht es um, du und ich, wir schaffen das, alle Lehrpersonen, die ich kenne, schaffen das, vorzuleben, dass ich Fehler habe. Dass ich einen Tag habe, wo ich nicht gut drauf bin. Dass ich zeigen kann, da bin ich gut, so kann ich euch unterstützen. Dass ich aufzeigen kann, sorry, ich schaffe das gerade nicht. Ich finde, zumindest in meinem Job, die letzten 15 Jahre, hat das gut funktioniert, nicht nur unter Anführungszeichen die Lehrperson sein, sondern auch in gewisser Art und Weise zu sein, ich bin auch der Bernhard Gmeiner dahinter, hinter dem Professor. Um zu zeigen, was ich kann, wie es mir geht und was ich nicht kann.
SPEAKER_00Sehr, sehr schöne Schlussworte. Vielen, vielen Dank. Bitte komm wieder.
SPEAKER_01Ich komme immer wieder gerne, wenn es um das Thema geht. Ich bin auch schon auch ein KI-Nerd.
SPEAKER_00Ich hoffe, dass ihr da draußen einiges mitnehmt, folgt dem Bernhard auf seinen Kanälen, die findet ihr in den Shownotes. Natürlich, was ich kann, dem YouTube-Kanal vor allem. Und wenn ihr Themen habt, ihr wollt da sitzen, wo der Bernhard gerade sitzt, schreibt uns. Und ansonsten bleibt mir nur zu sagen, bis zum nächsten Mal. Ciao.