Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast

ANA Hirnnerven V + VII

Team Situs Inversus

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Schreib uns einfach xD

KOPF/HALS 4: Fratzen schneiden

- Wenn Blicke töten könnten! Einen solchen Blick hat bestimmt jeder schonmal gesehen. Dies ist einer der 21 Gesichtsausdrücke die ein Mensch haben kann, um Emotionen auszudrücken. Der Nerv, den wir brauchen, um diese zu erzeugen, ist das Thema dieser Folge. Außerdem gibt's wie gewohnt coole Fun Facts, wie den Grund für den allseits gefürchteten Hirnfrost, beim Verzehr eines kühlen Eis im Sommer (und natürlich den zugehörigen Nerven:D)


Kapitel: 

(00:00) - N. trigeminus(17:41) - N. facialis(25:41) - Verschaltungen


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SPEAKER_01

Und das geht halt dann über diese ganzen Meningeusrecurrenz-Krams, die halt dann darüber gehen. Und so entsteht quasi so Hirnfrost. Fand ich auch echt cool. Der Vorklinik-Podcast. Hallo und herzlich willkommen zurück bei Situs Inversus, der Vorklinik-Podcast, heute Kopfhals Nummer 4. Man könnte bemerken, dass noch vier, nein, dass noch sechs Hirnnerven fehlen. Und zwar fünf, sieben, neun, zehn, elf und zwölf. Und wir beschäftigen uns heute, glaube ich, mit den beiden komplexesten. Also als mein lieber Kollege, der mir gegenüber sitzt, reinkam, meinte er, oh, ist das geil, es ist so kompliziert heute. Ich habe richtig Bock. Ja. Also zusammen. Ja, also es wird gut, denke ich. Ihr müsst euch anschnallen, aber ich glaube, es macht es nochmal einiges bisschen klarer.

SPEAKER_02

Ganz kurze Werbung.

SPEAKER_00

Wir haben in diesem Semester einen richtig coolen Werbepartner, Meditrix, und den wollen wir euch jetzt einmal vorstellen.

SPEAKER_03

Einige von euch fragen uns manchmal auf Insta, ob wir irgendwie so Lernstrategien oder Lerntipps haben. Keine Ahnung, warum wir dafür die Autorität haben. Aber es ist ja schon so im Medizinstudium, es gibt so Sachen, die versteht man einmal und dann kann man die. Und dann gibt es so diese vielen Fakten, die man wirklich relativ stumpf auswendig lernen muss.

SPEAKER_00

Und das hilft einfach nichts, die müssen einfach rein. In der Vorklinik erinnere ich mich an die Hirnnerven, die Anatomie oder sonstiges. Manche Sachen muss man sich einfach auswendig merken. Und da ist der Game Changer schlechthin tatsächlich Meditrix. Meditricks, das sind quasi Eselsbrücken als Bilder. Ihr findet bei Meditrix ganz viele verschiedene Szenen, die jeweils die Themen, die für euch relevant sind, zusammenfassen. Und da gibt es so viele Details, die dann wiederum für die Fakten stehen, die ihr können müsst. Und diese Szenen sind tatsächlich so bunt und wild und lustig, dass ihr gar nicht anders könnt, als sie euch nachhaltig zu merken.

SPEAKER_03

Ja, und das macht dann einfach viel mehr Spaß. Ich glaube, das kann man sich auch schlecht vorstellen, wenn wir jetzt so drüber reden. Deshalb schaut euch mal die Demo auf meditrix.de an. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was euch da erwartet. Ja, genau. Und das lohnt sich auf jeden Fall da mal reinzuschauen, ob das was für euch ist. Vielleicht hat eure Uni auch eine Campuslizenz für Meditrix. Und falls nicht, haben wir was für euch.

SPEAKER_00

Nämlich einen Code SitusIversus15. Damit bekommt ihr 15% Rabatt auf jedes neu abgeschlossene Abonnement bei Meditrix. Genau, einen höheren Rabatt werdet ihr nicht finden. Genau, also Situsinversus 15 bei meditrix.de.

SPEAKER_03

Viel Spaß.

SPEAKER_02

Das war's schon.

SPEAKER_01

Anfangen möchten wir mit der Nummer 5, dem Nervus Trigeminus, einem der dicksten Nerven. So kurz als Überblick haben wir vor allem somato-afferente Fasern, aber auch ein bisschen Visceroefferent, bedeutet größtenteils sensibel, aber ein bisschen was an Motorik macht dann halt doch noch. Und so im Allgemeinen ist es der größte sensible Nerv im Bereich des Kopfes und der versorgt sensibel halt die Gesichtszüge, Gesichtshaut. Das heißt, darüber kann man ihn, glaube ich, am einfachsten identifizieren. Die drei Hauptäste sind ähnlich den Arterien, die wir schon kennengelernt haben. Also es gibt einen Nervus ophtalmicus, das wäre dann quasi V1, also 5.1, der erste Abgang. Der Nervus maxillaris ist dann V2 und der Nervus mandibularis wäre V3. Das bedeutet, dass der Nervus Trigeminus als ganz am Anfang erstmal so ein dickes Ganglion zieht und von da aus diese drei Haupäste abgehen. Und mit denen beschäftigen wir uns jetzt mal ein bisschen im Näheren.

SPEAKER_03

Genau. Ihr habt diese drei Haupäste und damit ihr die erstmal bekommt, braucht ihr wieder die Kerngebiete im Zentralnervensystem, also im Gehirn. Und der Nervus Trigeminus hat ja einmal die speziell visceroefferenten Fasern. Dafür ist das Kerngebiet der Nucleus motorius nervitemini. Macht Sinn, weil es ja auch letztendlich motorische Fasern sind. Die liegen in der Pons. Genauso gibt es dann noch mehrere sensible Trigeminuskerne. Und ja, da gibt es zum Beispiel den Nucleus mesencephalicus, den Nucleus Principalis und den Nucleus spinalis nervitrigemini. Interessant ist vor allem der Nucleus spinalis, der also alle von denen sind somatoafferent, also sensibel. Und im Nucleus spinalis hat man eine spezielle Anordnung. Und zwar, wenn man sich diesen Kern vorstellt, dann ist der in verschiedene Bereiche unterteilt. Und man hat eine sogenannte somatotopische Anordnung. Das heißt, es gibt quasi in diesem Kerngebiet eine Unterteilung, die der Unterteilung im Körper entspricht. Der Trigeminus versorgt ja hauptsächlich das Gesicht sensibel. Und im Gesicht gibt es jetzt verschiedene Gesichtsfelder. Zum Beispiel wird der obere Teil des Gesichtes eher von Fasern versorgt, die in den oberen Teil des Nukleospinalis Nervitrigemini ziehen, der mittlere Teil eher von Fasern, mittleren Teil des Nukleospinalis. Und das Ganze nennt man eben somatotopische Anordnung. Und das heißt, wenn wir jetzt da Läsion hätten, also wenn irgendwo dieser Nukleus Spinalis Nervitrigemini verletzt wäre, dann wäre auch exakt der Bereich des Gesichts ausgefallen, der eben dort das Kerngebiet hat. Und deshalb gibt es dann die Ausfälle entlang der sogenannten Sölder-Linien. Das sind Linien im Gesicht, die eben diesen Kerngebieten Nucleospinalis dann entsprechen.

SPEAKER_01

Einfach einfach so horizontale Linien oder zumindest annäherungsweise. Ja, beziehungsweise eigentlich eher so rund. Ja, ja, ja, ja. Aber zumindest, äh, die sollte man sich mal anschauen. Aber eigentlich eine ziemlich spannende Sache, dass es halt eben genauso aufgebaut ist. Ja, das kommt am Gehirn nochmal mit diesem Homunculus. Tolles Wort.

SPEAKER_03

Genau, aber es ist so ein bisschen wie so eine Zielscheibe eigentlich aufgebaut, diese Zölderlinien.

SPEAKER_01

Und soweit halt eben kann man sich das ganz gut merken. Also diese drei Kerne, es macht halt Sinn, das hatten wir zu Anfang gesagt, dass die Hauptaufgabe diese sensible Innervation des Gesichts ist. Deswegen haben wir drei sensible Kerne und nur einen motorischen. Vom den Ästen her kann man festhalten, dass der Nervus ophtalmicus wie auch der Nervus maxillaris tatsächlich eher sensibel sind und der Nervus mandibularis dann halt eben auch als einziger von den dreien motorische Fasern enthält.

SPEAKER_03

Genau, der enthält die motorischen Fasern. Die ganzen drei Hauptäste kommen aus diesem Ganglion trigeminale. Und das entsteht dadurch, dass sich einmal die Radixmotoria, also das sind einfach nur die motorischen Äste und die Radixsensoria zusammenlagern, dann als dicker Nerv im Gehirn über die Kante der Felsenbeinpyramide ziehen und dann in so eine Art Dura-Duplikatur eintreten, dass dieses Carvum Trigeminale und da hat man das Ganglion Trigeminale drin. Ja, das findet man eigentlich ziemlich easy. Genau, das ist richtig dick. Und das heißt auch Ganglion Gasteri. Das ist so der Trivialname. Auch wenn es irgendwie nicht trivial ist. Das ist ein triviale Name, ey. Aber daraus kommen die Hauptäste.

SPEAKER_01

Ja, genau. Und das sind dann eben diese genannten. Die gehen wir einfach mal mit Schwung durch. Man könnte ganz kurz nochmal dran denken, dass, wenn das passend zum Nervus optalmicus haben wir auch eine Arteria optalmica. Und wenn wir uns kurz nochmal so ein bisschen so ganz grob an die Äste und den Verlauf von der Dianze zurückerinnern, dann kommt man schon auf vieles, was halt eben der Nervus ophtalmicus noch abgibt. Also wir haben grundsätzlich jetzt große Äste, einen Nervus lacrimalis, einen Nervus frontalis und einen Nervus nasociliaris. Das sind, glaube ich, die beiden, äh die drei größten Abgänge aus dem Ophthalmicus raus und die ziehen halt eben dahin, wie es der Name heißt. Also der Nervus lacrimalis halt eben Richtung Glandula lacrimalis, der Nervus nasociliaris mit, wie die Arterie halt so ein bisschen so medial Richtung Nase und gibt halt eben auch diese ganzen Epoidalis und den ganzen Kram, wie bei der Arterie einfach mit. Und der Nervus frontalis, weil das ist einer der drei Punkte, wo man den Trigeminus tasten kann am Kopf. Und weil der geht, der geht durch dieses, ähm durch diese Inzisura, meine ich, supraorbitalis. Ja. Und gibt da halt eben noch halt eben einen Nervus supratochlearis und supraorbitalis ab. Und das kann man halt tasten, diese Inzisura. Und ich finde das geil, wenn man Kopf weh hat und da halt so ein bisschen dran rumreibt. Ich finde, das tut super gut. Wirklich. Ich finde es richtig geil. Also probiert es mal aus. Ich finde es super entspannt, wenn man daran rumfummelt.

SPEAKER_03

Damit kann man auf jeden Fall mit diesen Austrittspunkten die verschiedenen Äste des Trigeminus auch überprüfen, klinisch.

SPEAKER_01

Das ist einfach entspannt, das ist einfach geil.

SPEAKER_03

Und dieser Nervus ophtalmicus, der spaltet sich eben hauptsächlich in diese drei Äste auf. Der läuft davor durch den Sinus cavernosus, das ist dieser große, venöse Sinus. Das hatten wir, glaube ich, schon mal erwähnt bei den Arterien, ne? Genau, und da zieht er dann durch die Fisura orbitalis superior in die Orbiter, also in die Augenhöhle rein. Davor gibt er aber noch den Ramus meningeus recurrens ab. Und das ist ein Ast, der die Hirnhaut sensibel versorgt. Die Meningen, also die Hirnhäute, sind sensibel versorgt, im Gegensatz zum Gehirn selbst. Und diese sensible Versorgung der Meninken ist relativ wichtig, weil das auch starke Schmerzen auslösen kann, wenn da Druck drauf besteht, zum Beispiel.

SPEAKER_01

Das ist tatsächlich auch so ein Ding, das hat mir mal nachgeschaut, wie Hirnfrost entsteht, wenn man viel Kaltes trinkt, weil die Karotte ist halt eben hinten relativ am Gaumen lang eiert. Und wenn man quasi was viel, also was sehr Kaltes trinkt, dann zieht sich die Arterie zusammen und die zieht sich so weit nach oben, bis sie halt durch die Meninken geht. Und selbst diese minimalste Volumenänderung, diese, was weiß ich, wie viel Mikrometer, die sich die Arterie ja zusammenzieht, durch diese Kälte, reicht den Meninken schon, um zu meckern. Und das geht halt dann über diese ganzen Meningeus-Recurrenz-Krams, die halt dann darüber gehen und so entsteht quasi so Hirnfrost. Fand ich auch echt cool. Also quasi über diese, über die Durchschnittsveränderung von den Arterien, die da hinten langlaufen, die in oder durch die durch die Meninken ziehen. Eigentlich richtig geil, ja. Aber so dumme Sachen merke ich mir dann, ja.

SPEAKER_03

Genau, da gibt es halt aus verschiedenen Regiminus-Ästen auch Ramimeningi. Und hauptsächlich werden dadurch die vorderen und mittleren Anteile der Hirnhäute versorgt. Genau, genau. Und occipital habt ihr dann noch Nervus Vagus und Klosopharingeos, die da auch mithelfen. Genau.

SPEAKER_01

So, dann jetzt weiter ein Text. V2, Nervus maxillaris, hat drei große, denke ich, die man sich merken sollte.

SPEAKER_03

Genau, der, sorry, erstmal der zieht durch das Foramen Rotundum. Ja, das ist wieder wichtig. Diese Foramina sind irgendwie.

SPEAKER_01

Haben wir ja schon erwähnt, ne? Mit Moritz, das ist einfach so, aber guckt sich hier an, da können wir euch ja echt nicht helfen.

SPEAKER_03

Genau, und auch beim Nervus Maxillaris der geht auch wieder durch den Sinus Cavernosus, der Mandimularis, soweit ich weiß, nicht. Habe ich jetzt auch nicht aufgehört. Aber der verläuft außerhalb. Und der Maxillar zieht eben durch dieses Foramen Rotundum in die Phossa Pterigopalatina. Und die ist sehr unübersichtlich, aber auch sehr wichtig.

SPEAKER_01

Hatten wir ja auch erwähnt. Okay. Ganz am Anfang. Aber grundsätzlich zieht er da rein und wir haben dann einen Nervus zygomaticus, Rami ganglionaris, ad ganglion pericopalatopalatina. Also unterm Strich, einfach Rami, die zu dem Ganglion gehen. Und dann eben noch ein Nervus infraorbitalis, der am Ende durch gleichnamiges Foramen geht. Und das ist halt der zweite Punkt, wo man den tasten kann. Also quasi unterm Auge findet man auch nochmal so eine kleine Kuhle im Schädel. Und da kann man den tasten. Das ist dann die zweite Variante, wo man sich bei Kopfschmerzen helfen kann.

SPEAKER_03

Genau, und da kann man eben die Sensibilität des Nervus maxillaris überprüfen. Der Nervus zygomaticus zieht übrigens in die Orbita wieder rein, durch die Fisura Orbitalis Inferior, das wird später nochmal sehr wichtig. Dann hatten wir gesagt, es gibt dieses Ganglion Perigopalatinum. Auch da ganz kurz als Überblick. In einem Ganglion liegen ja immer Somata von Nervenzellen, also die Zellkörper im Grunde. Und in diesem Ganglion Pergopalatinum haben wir eben jetzt einmal Äste aus dem Nervus Trigeminus und außerdem noch Fasern aus dem Nervus Petrosus Profundus. Das ist letztendlich ein sympathischer Nerv und Äste aus dem Nervus Petrosus major und er ist letztendlich parasympathisch. Das heißt, wir haben hier ganz viele verschiedene Faserqualitäten in diesem Ganglion. Sehr spannend. Genau, und deshalb ist das so wichtig.

SPEAKER_01

Aber die Ganglia fassen wir euch in der letzten Folge zu Kopfhals nochmal zusammen für einen guten Überblick. Aber trotzdem schadet es halt nicht, gewisse Sachen dann schon mal präsent zu haben, wenn es dann halt so weit ist. Aber so weit, dass die Anzeige.

SPEAKER_03

Nervus maxillaris ist, Nervus zygomaticus geht ab, die Rami ganglionaris und der Nervus infraorbitalis. Und aus dem Nervus infraorbitalis wird dann noch der Plexus dentalis superior gebildet, der eben die Zähne im Oberkiefer fürst.

SPEAKER_01

Analog zur Arterie hat logischerweise auch der Nervus maxillaris halt was für die Zähne übrig. Grüße an die Zanis unter euch. Da sind wir bei den Zähnen. Genauso wie der dritte Kollege V3 Nervus mandibularis, soweit schon mal vorgegriffen, geht es auch in Richtung Zähne.

SPEAKER_03

Der zieht wiederum auch durch ein Foramen und diesmal durch das Foramen ovale in die Fossa infratemporalis. Auch der hat so einen Ramus meningios, wir es mal erwähnt haben. Und vier Äste, nämlich den Nervus auriculo temporalis, wird später noch wichtig. Der zieht so die Schläfe hoch, eben am Ohr.

SPEAKER_01

Oh, krank.

SPEAKER_03

Der Nervus lingualis zieht logischerweise Richtung Zunge. Und der hat später noch andere Fasern angelagert, wird interessant, aber der innerviert eben auch die innerviert auch die Zunge somatosensorisch, vor allem die vorderen zwei Drittel. Dann haben wir den Nervus alveolaris inferior, der wieder so Rami dentalis inferioris bildet, die die Zähne im Unterkiefer versorgen. Und dieser Nervus alveolaris inferior, der eben auch die Zähne des Unterkiefers versorgt, hat einen Endast, der heißt Nervus mentalis und.

SPEAKER_01

Hat durch gleichnamiges Voran.

SPEAKER_03

Genau, und das ist der dritte Punkt, wo wir den Trigeminus im Gesicht tasten können.

SPEAKER_01

Also quasi so ein bisschen so, quasi so ein bisschen so da, wo die, wie soll ich sagen, die Lippen aufhören, also wo die Ober- und Unlippe zusammenlaufen, wenn man da aus Richtung hingeht, nach unten findet man da diesen Knubbel und da findet man halt eben diesen Nervusmentales Austritt, auch nicht übel bei Koffee.

SPEAKER_03

Und diese drei Punkte, an denen man den Trigeminus tasten kann, liegen auch alle auf einer Linie. Eigentlich sehr, sehr genau. Deshalb findet man die auch am Körperspender richtig gut. So ist es. Der vierte Ast aus dem Manibularis, nur dass wir es gesagt haben, ist der Nervus bucalis. Genau. Und dann haben wir die alle.

SPEAKER_01

Jo, ja, also ziemlich viele Nerven, ziemlich viel Latein. Aber ihr habt sie alle mal gehört, das ist halt ganz wichtig, dass man da diese grobe Aufteilung weiß. Meistens ergibt sich schon relativ viel aus den Namen der Nerven, aber ich denke, da kommt man relativ gut mit klar, wenn man sie mal angeschaut hat.

SPEAKER_03

Jetzt hatten wir gesagt, dass der Nervus mandibularis der einzige ist, der auch motorische Fasern enthält. Und das sind eben speziell visceroefferente Fasern. Speziell visceroefferent habe ich mir immer so gemerkt, die sind zwar viszerale Fasern, aber speziell, weil sie nämlich nicht glatte Muskulatur, sondern quergestreifte Muskulatur innervieren. Und in dem Fall hauptsächlich die Kaumuskulatur. Also die Musculitemporalis, Masete und die Pteroidee und auch noch ein paar andere kleine.

SPEAKER_01

Aber so Kaumuskeln ist, glaube ich, schon mal ein sehr, sehr guter Überblick. Zumindest zum Einstieg auf jeden Fall nicht so ganz übel, ja. Grundsätzlich war das jetzt so der größte Info zum Nerventregeminus, war jetzt recht viel, ja, lasst es kurz sacken. Wo ich noch darauf hingewiesen wurde, was man unbedingt erwähnen muss, weil es, wie Tim sagte, logisch ist, ist, dass man den Nervustregeminus als ersten Nerven des Chiembogens bezeichnet.

SPEAKER_03

Ja, das ist so was Embryonales. Es gibt mehrere Chiembögen. Und der Nervus Trigeminus ist eben der erste. Der Nervus facialis ist der Nerv des zweiten Chiembogens. Und dann habt ihr noch den Glossopharyngeus, der vom dritten sein müsste. Und das erklärt eben, warum diese Nerven so krass verschaltet sind. Das werden wir später noch merken. Da gibt es verschiedene Anastomosen und die lagen halt einfach ursprünglich in der embryonalen Entwicklung so nah zusammen. Deshalb macht das Sinn.

SPEAKER_01

Genau, und so können wir über die Kiemenbögen unfassbar sexy überleiten zum Nervus facialis, der nämlich unsere zweite Hälfte des Podcastes füllen soll, der nämlich ähnlich wichtig ist fürs Gesicht, insbesondere für die mimische Muskulatur und noch vieles mehr. Er hat auch diesmal ein bisschen mehr Faserqualitäten. Naja, so ist es halt. Also wir haben allgemein Visceroefferent, wir haben speziell Visceroefferent, wir haben speziell Viscero Afferent und allgemein Somatoafferent. Allgemein Somato Afferent. Ja, also kurz nochmal, wir haben zweimal Viscero Efferent, einmal allgemein, einmal speziell, visceroafferent und somatoafferent. Ja. Genau. Also die vier sollte man sich merken, an Kernen haben wir einen sehr, sehr unfassbar speziell benannten Kern, Nucleus nervi facialis.

SPEAKER_03

Das ist der mit den speziell visceroefferenten Fasern. Und wie schon gesagt, die enervieren halt im Grunde quergestreifte Muskulatur. In dem Fall vor allem die mimische Muskulatur. Ja, und so Mimik können wir ja steuern, dementsprechend ist es eigentlich quergestreifte Muskulatur. Außerdem ist da noch, was ich interessant finde, ist der Musculus Stapedius dabei, der auch durch den gleichnamigen Nerven aus dem Facialis innerviert wird.

SPEAKER_01

Den hatten wir schon erwähnt, mit Smiya zusammen beim Ohr. Und das ist mir noch ein Funfact über den Weg gelaufen, den wollte ich noch kurz erwähnen. Das ist der kürzeste quergestreifte Muskel. Man sagt sieben Millimeter und es gibt keinen kürzeren, quergestreiften Muskel. Fand ich witzig.

SPEAKER_03

Das ist sehr, genau. Und es gibt ja noch einen anderen, der ungefähr dasselbe macht. Das ist diese Tensor Tymphanie. Musculus Tensor Tymphanie, genau, aber der wird aus dem Trigeminus innerviert. Allerdings auch speziell, bis zur Welfand.

SPEAKER_01

Macht ja Sinn. Genau, so dann gehen wir weiter und landen bei dem Nucleus Salvatorius superior.

SPEAKER_03

Genau, dieser Nucleus Salivatorius superior. Salivatorius deutet schon so ein bisschen auf Speichel hin. Kindest du? Findest du nicht? Heißt das irgendwie Sal irgendwas? Also auf Englisch heißt Saliva heißt Speichel. Also ich glaube, das müsste das lateinische Wort dafür sein. Cool, wieder was gelernt. Und deshalb kann man sich das damit ganz gut merken, welcher Kern das ist. Da kommen nämlich die allgemein viszeroefferenten Fasern für die Glandula lacriminalis, also für die Tränendrüse und für Glandula submandibularis und sublingualis her. Das sind beides Speicheldrüsen und noch so für ein paar kleinere Drüsen. Was wichtig ist, ist, dass die Glandula Parottis, also die größte Speicheldrüse, nicht aus dem Nervus facial innerviert wird. Obwohl der da direkt durchzieht, was wir später noch sehen werden.

SPEAKER_01

Also wieder, es könnte wieder einfach sein, aber nicht.

SPEAKER_03

Genau, die Parottis wird nämlich aus dem Nervus Glossophalingeus innerviert. Ja, also Wahnsinn. Und dann haben wir, genau, da haben wir die Kerne und dann gibt es noch einen Nucleus Solitarius. Und der enthält die speziellen Visceroafferenzen und das sind im Grunde die Geschmacksfasern, die von der Zunge letztendlich kommen.

SPEAKER_01

Genau, ja. Die sollte man sich mal anschauen. So die Zungeninerviertion ist im ersten Moment ein bisschen unübersichtlich, aber ich glaube, man kann es sich relativ gut sortieren. Gerade die vorderen zwei Drittel kriegen wir auf jeden Fall zusammen. Genau. Wir möchten kurz so den Verlauf durchgehen, das wäre ganz wichtig, weil es gibt so farziales Knie. Also ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat, aber es heißt halt Knie, Inneres und Äußeres. Die sollte man drauf haben und so einen groben Verlauf. Schadet nie, wenn man einen Überblick hat.

SPEAKER_03

Im Grunde sind diese Fatiales-Knie einfach Bögen. Und da gibt es. Warum dann Knie, Mann? Warum denn dann Knie? Das kann ich ja auch nicht sagen. Also der eine Bogen ist eben das innere Fatiales-Knie. Und das ist noch im Hirnstamm.

SPEAKER_01

Das sieht man quasi nicht, sondern man kann es bestimmt mit irgendwelchen wahnsinnigen Anfärbungen irgendwie darstellen.

SPEAKER_03

Ja, wahrscheinlich gibt es ja immunhistochemische Anfärbungen irgendwie, wie man das sehen kann. Aber das ist jetzt in der Anatomie nicht ganz so bedeutend. haben, in der Makro zumindest. Der Nervospatialis tritt aber ja irgendwann auch aus unserem Hirnstamm aus, im Kleinhirnbrückenwinkel, zwischen Pons und Olive, und zieht dann in den Porus acusticus internus und dann eben, also darüber ins Felsenbein. Wieder ein weiterer von diesen 18 Öffnungen im Schädel. Genau, und da haben wir dann den Meatus acusticus internus im Felsenbein eben. Und dort ändert der Nermus facialis nochmal seine Verlaufsrichtung und bildet damit das äußere Fatiales Knie. Und genau dort liegt auch das sogenannte Ganglion genicoli. Enus war ja das Knie. Oh. Deshalb Ganglion genicoli. Das ist eben bei diesem äußeren Fatialisk.

SPEAKER_01

Ja, eigentlich ganz entspannt. Ja, also die Erste, die da noch einen Abgang machen, sollte man sich zu Gemüte führen. Nämlich dieser Stapedius, den hatten wir ja vorhin schon, der macht da einen Abgang raus. Dann hatten wir angekündigt Nervus Petrosus, also ganz kurz zum Überblick, es gibt einen Petrosus major, einen Petrosus minor und einen Petrosus profundus. Und einer dieser Petrosi findet halt eben da seinen Abgang.

SPEAKER_03

Der Nervus Petrosus major zieht von dem Ganglion Ginicoli Nervi facial, unter anderem durch das Foramen Laz herum. Und das ist eben ein parasympathischer Nerv, der dann letztendlich zum Ganglion Ptergopalatinum geht und der enthält die Äste für die verschiedenen Drüsen, die vom Facial innerviert werden. Dann geht noch der Nervus Zapidius ab, was ja Sinn macht, weil der innervierte Muskel sowieso in der Nähe liegt. Und dann haben wir ziemlich groß die Corda Tympani und die enthält einmal die speziell visceroafferenten Fasern, also die Geschmacksfasern für die Zunge und im Ohr. Genau, also die geht da schon raus. Und die enthält eben die Fasern für die vorderen zwei Drittel der Zunge, die Geschmacksfasern und außerdem noch parasympathische Fasern, die zum Ganglion Submandibulare gehen und dort die entsprechenden Speicheldrüsen innervieren können.

SPEAKER_01

Genau, jetzt haben wir euch schon groß und breite angekündigt, dass der Nervus facialis die mimischen Muskel innerviert und last but not least möchten wir da nochmal kurz drauf eingehen, weil das halt echt wichtig ist. Ich glaube, das ist so, zumindest motorisch gesehen, die Hauptfunktion des Fatialis und das sollte man mal erwähnt haben.

SPEAKER_03

Absolut. Der Hauptstamm des Fatialis enthält eben diese speziell Visceroefferenten Fasern und der verlässt das Felsenbein durch das Foramen Stylomastoideum, verzweigt sich dann in drei bis vier motorische Äste und läuft dann direkt in die Glandula Parotis rein. Die hat ja zwei Anteile und der Fatialis liegt quasi dazwischen und bildet den Plexus intraparotideus und Ausläufer davon ziehen dann quasi radiär einmal übers Gesicht zur kompletten mimischen Muskulatur.

SPEAKER_01

Und dann hat am Ende jeder irgendwo einen Ast abgekriegt und kann sich ausdrücken. Mit Lachen, Weinen, zornig sein, alles über Nervus facial.

SPEAKER_02

Liebe Freunde der Vorklinik, bevor es losgeht, brauchen wir noch ganz kurz eure Hilfe. Wir sind nominiert beim Deutschen Podcast-Preis in der Kategorie Beste Information. Diese Kategorie wird über ein Publikumsvoting entschieden und wir brauchen eure Stimme. Hierbei würdet ihr uns unfassbar helfen, wenn ihr kurz auf den Link in der Folgebeschreibung klickt und uns eure Stimme gebt. Dauert nur 5 Sekunden. Ihr seid die Allerbesten. Viel Spaß bei der Folge.

SPEAKER_01

Jetzt sind wir die Nerven schon ziemlich intensiv durchgegangen. Aber leider Gottes war es das noch nicht. Denn es wird noch etwas komplexer. Wir haben vorher schon über diese Kiemenbögen gesprochen und über komplexe und intensive Verschaltungen und genau darum soll es jetzt am Ende nochmal gehen, was recht wichtig ist und am Anfang ziemlich konfus, aber wenn man sich einen Überblick verschafft hat, dann kann man es eigentlich relativ gut verstehen, finde ich.

SPEAKER_03

Wir schlüsseln das Ganze jetzt einfach mal strukturiert auf.

SPEAKER_01

Denn es gibt so eine, das nennt sich Dienstleisterfunktion. Das bedeutet, dass der Nerv von Fasern eines eines eigentlichen komplett anderen Nerven quasi mit sich mitträgt und zum finalen Zielort bringt, ohne dass der Nerv dahin muss.

SPEAKER_03

Wenn ihr so wollt, ist der Nervustrigeminus in dem Fall eine Art Gerüst, woran sich andere entlang handeln können. Und dabei ist er einmal ein visceroefferenter Dienstleister und da eine Leitstruktur und er ist gleichzeitig auch noch ein visceroafferenter Dienstleister. Und wir schauen uns jetzt erst die visceroefferente Seite an. Wir hatten ja gesagt, es gibt den Nervus lacrimalis. Das ist ein Ast vom ersten Abgang des Nervus Trigeminus.

SPEAKER_01

Oder Ophthalmicus. Eigentlich beides richtig.

SPEAKER_03

Also Nervus lacrimalis ist ein Abgang des Nervus ophtalmicus und der bekommt angelagert parasympathische Fasern vom Nervus facialis. Und zwar werden die dem angelagert über den Nervus zygematicus.

SPEAKER_01

Ja, okay. Also ganz kurz mal sack lassen, bedeutet, wir haben unseren Lacrimalis, der durch die Orbita zieht und der bekommt vom Facialis über den Nervus zygomaticus, hatten wir gesagt, der zieht wieder zurück in die Orbita, da die Fasern und gehen dann halt gemeinsam zur Glandula lacrimalis. Also daher kriegt die Glandula lacrimalis ihre parasympathische Inervation.

SPEAKER_03

Genau, wenn ihr so wollt, wir hatten gesagt, diese parasympathischen Fasern ziehen in dieses Ganglionterigopalatinum und da kommt auch der Nervus Zygomaticus raus. Ja, genau.

SPEAKER_01

Und da treffen wir uns dann.

SPEAKER_03

Da treffen wir uns, genau. Ja, perfekt. So, dann haben wir also parasympathische Fasern, die mit dem Nervus lacrimalis verlaufen und die ziehen zur Glanula lacrimalis, weil diese Drüsen sind alle parasympathisch enerviert. Muss ja sein. Dann, also erster Part. So. Dann haben wir den Nervus auriculo temporalis. Das ist ein Ast vom Nervus mandibularis und auch der bekommt parasympathische Fasern. Und das ist ein bisschen komplizierter. Und zwar kommen diese parasympathischen Fasern ursprünglich aus dem neunten Hörnnerv, aus dem Nervus Glossopharingeus. Das findet erstmal im Ganglion Otikum statt. Daraus ziehen dann diese parasympathischen Fasern mit dem Nervus auriculotemporalis mit. Und dieser Nervus auriculotemporalis gibt dann die parasympathischen Fasern vom glossophalen Geus an den Nervus facialis ab, der dann ja in der Glandula Parotidea liegt. Und diese parasympathischen Fasern, die ursprünglich aus dem glossophalen Geus stammen, innervieren dann die Glandula Parotidea.

SPEAKER_01

Uff, uff, ja. Also dieses Ding nennt sich auch auf Schlau-Jacobsen-Anastomose. Die muss man, glaube ich, auch definitiv in der Prüfung parat haben. Bedeutet, wir wollen vom Ganglium Otikum in die Parotis und leider gibt es halt keinen Nerv, der das auf einem Weg macht, deswegen müssen wir zwei wählen. Das heißt, am Ende hat dieser Nervus Glossopharyngeus zwei Wege zu gehen. Und zwar erst über Nummer 5 und dann über die 7. Ja, und halt eben die Nummer 5 ist halt als Nervus auriculotemporalis vertreten, ja, aus dem Mandibularis, weil das geht ja schon mal Richtung Ohr, das ist ja schon mal grundsätzlich nicht blöd, aber es reicht halt nicht ganz. Und deswegen springt er dann halt kurz bevor er eigentlich da ist, nochmal auf den Facialis, um nochmal Mühen näher ranzukommen.

SPEAKER_03

Genau, das ist im Grunde wie so ein Art Kern auf so einer Achterbahn. Ja, genau. Der erst mit dem Trigeminus mitfährt und dann aber nochmal so den Abgang auf den Facialis machen muss, damit er dann wirklich ans Ziel kommt.

SPEAKER_01

Also absoluter Wahnsinn. Jakobsen Anastomose sollte man sich merken. Wirklich merken. Und dann haben wir noch einen dritten Punkt.

SPEAKER_03

Genau, Jakobsen Anastomose ist abgehakt. Jetzt kommen wir nochmal zum Nervus lingualis. Das ist ja auch ein Ast aus dem Nervus mandibularis. Der Nervus lingualis haben wir schon gesagt, der innerviert somatosensibel die vorderen zwei Drittel der Zunge. Und jetzt hatten wir auch gesagt, dass vom Nervus fazialis speziell visceroafferente Fasern, also die Geschmacksfasern, auch zu den vorderen zwei Drittel der Zunge möchten. Die liegen in der Chordatympanie. Deshalb macht es ja Sinn, dass diese Chordatympanie, die einmal die Visceroafferenten und auch parasympathische Fasern vom Nervus facial enthält, sich dem Nervus lingualis anlagert und mit dem dann zu den vorderen zwei Dritteln der Zunge zieht. In dem Fall ist es dann dieser visceroafferente Dienstleister, weil wir da die Geschmacksfasern haben. Gleichzeitig hat er auch noch Viscerofferenzen, nämlich die parasympathischen Fasern und die ziehen in dem Gebiet dann zur Glandula submandibularis und sublingualis.

SPEAKER_01

Perfekto, also haben wir da quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ja, so unterm Strich, ja, also auf jeden Fall ganz nett. Da können wir abschließend kurz noch, glaube ich, mal die Zunge erwähnen, wenn wir schon jetzt schon da unten sind. Also ich meine, das kommt nächste Folge nochmal in aller Ruhe. Aber man teilt die Zunge auf in die vorderen zwei Drittel und in das hintere Drittel und darüber kann man sich merken, welcher Nerv wo rumeiert. Ja, also wichtig ist, also den motorischen Teil lassen wir jetzt erstmal raus, weil das machen wir dann wirklich mal in der nächsten Folge, aber gerade wenn wir schon bei den sensiblen und sensorischen Kollegen sind, ist es halt ganz wichtig. Ganz kurz nochmal, sensibel für Tasten und sensorisch für Schmecken. Genau, und da differenzieren wir die vorderen zwei Drittel und das hintere Drittel, wobei das hintere Drittel easy ist, weil das ist in beiden Fällen der Glossopharyngeus.

SPEAKER_03

Also die vorderen zwei Drittel sind dann so innerviert, dass sensorisch der Nervus facialis die speziellen Vesteroafferenzen hat und sensibel der Nervus lingualis aus dem Trigeminus. Und im Bereich der Epiglottis wird dann sensibel unsensorisch vom Nervusphagus innerviert.

SPEAKER_01

Genau, also quasi hinten ist beides easy und vorne muss man sich teilen. Und bevor wir jetzt abschließen, gibt es noch einen kurzen Input. Zu Nervenschädigung. Genau, zur Nervenschädigung. Einfach um halt so ein bisschen wieder was Spannendes zu hören, kann man das sich einfach mal kurz nochmal zur Gemüte führen.

SPEAKER_03

Genau, also wir können natürlich wieder Ausfälle, der verschiedenen Nerven haben. Beim Nervustrigenus haben wir schon mal über diese Sölderlinien gesprochen, die da ausfallen können, je nachdem, wo halt die Schädigung ist. Dann gibt es noch den sogenannten Zoster ophthalmicus. Das ist ein Varizellenvirnbefall im Versorgungsgebiet des Nervus Ophthalmicus. Und das kann im Grunde eine Spätfolge einer Windpockeninfektion sein.

SPEAKER_01

Also schön auskurieren, ne? Immer wieder.

SPEAKER_03

Und dann gibt es noch eine Art Trigeminus-Neuralgie, heißt das. Das ist eine harte Nummer. Genau, also das ist mit extremen Schmerzen verbunden und ja, auch schwer therapierbar. Das kann letztendlich entweder darüber kommen, dass Blutgefäße auf Äste vom Trigeminus drücken oder auch dadurch, dass eventuell die Neuronen in den Kerngebieten pathologisch verstärkt erregbar sind.

SPEAKER_01

Also auf jeden Fall echt eine sehr, sehr uncoole Erkrankung. Das wünscht man, glaube ich, niemandem. Aber damit schließen wir euch jetzt die Nerven ab und sind grundsätzlich, glaube ich, zufrieden, auch wenn es ziemlich viel Input war. Aber ich denke, es hat einen guten Überblick gegeben über Nervos 3G-5 und den Nervus Faxialis 7. Wünschen euch noch viel Freude. Wir hören uns dann nächste Woche wieder bei Laden Faden. Und ja, heute bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

SPEAKER_03

Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewäre. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einstiegiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.

SPEAKER_02

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