Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast
Mit diesem Podcast habt ihr die Möglichkeit, euch Inhalte der Vorklinik noch einmal neu erklären zu lassen. Genauso eignet er sich dazu, den Stoff vor einer Prüfung zu wiederholen oder vor dem Physikum aufzufrischen. Das alles kommt von Medizinstudierenden, die eben diese Prüfungen gerade erst hinter sich haben und selbst noch mitten im Studium stecken. Verständlich, erfrischend und auf Augenhöhe. Viel Spaß!WebApp mit Episodenfinder + Merkhilfendatenbank: dervorklinikpodcast.deFür Lob, Kritik und mehr: situs-inversus@bvmd.de Instagram: @der_vorklinikpodcast
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Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast
ANA Faszien und Gefäße Kopf/Hals
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KOPF/HALS 1: Alles steht Kopf
- Es steht nicht nur Kopf, sondern auch Hals - insbesondere dann, wenn Eis im Spiel ist... Wir starten mit euch in ein neues Testat! Und um von Anfang an auf dem besten Weg zur nächsten bestandenen Prüfung zu sein, bekommt ihr in dieser Folge erstmal einen guten Überblick über das Grundgerüst und die Blutversorgung. Außerdem gibt's wieder coole Fun Facts, auch wenn's kurz politisch wird.
Kapitel:
(00:00) - Faszien(09:32) - Arterien(15:43) - A. maxillaris(27:12) - venöses System(32:34) - Kaumuskulatur
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Situs Engine Hallo und herzlich willkommen zurück bei Situs Inversus. Neues Testat, neues Glück, liebe Freunde.
SPEAKER_00Es geht wieder los.
SPEAKER_05Wir sind eine Staffel weiter bei Kopfhals gelandet. Wir möchten euch ganz am Anfang kurz Input geben, worum es überhaupt geht und was so die Schwerpunkte sind, die man setzen sollte. Weil auch wenn dieses Ding Kopfhals heißt, geht es nicht ums Gehirn. Das fand ich am Anfang auch ein bisschen seltsam, aber es geht um alles andere ohne das Gehirn halt.
SPEAKER_02Und man könnte meinen, es bleibt dann nicht mehr so viel übrig, aber es ist einfach überraschend fest.
SPEAKER_05Das glaubt man dann aber auch, ey. Das habe ich tatsächlich nicht geglaubt, aber ich kann verstehen, warum man denkt, ach ja, das ist ein bisschen geschwabbelt da. Naja. Also zumindest, ich denke, das Allerwichtigste ganz im Voraus bei dem Testat sind die Hirnnerven, ob man will und nicht.
SPEAKER_01Kommen, glaube ich, wirklich in jeder Prüfung dran.
SPEAKER_05Und deswegen kriegen immer so drei, vier, manchmal nur zwei, je nachdem Hirnnerven von uns eine Folge gewidmet. Das werdet ihr im weiteren Verlauf feststellen. Und wir möchten heute so ein bisschen über das Allgemeine reden, weil wir vielleicht wisst, sind wir sehr große Freunde des allgemeinen Überblicks. Deswegen möchten wir da mit euch anfangen.
SPEAKER_06Ganz kurze Werbung.
SPEAKER_02Wir haben in diesem Semester einen richtig coolen Werbepartner, Meditrix, und den wollen wir euch jetzt einmal vorstellen.
SPEAKER_04Einige von euch fragen uns manchmal auf Insta, ob wir irgendwie so Lernstrategien oder Lerntipps haben. Keine Ahnung, warum wir dafür die Autorität haben. Aber es ist ja schon so im Medizinstudium, es gibt so Sachen, die versteht man einmal und dann kann man die. Und dann gibt es so diese vielen Fakten, die man wirklich relativ stumpf auswendig lernen muss.
SPEAKER_02Und das hilft einfach nichts, die müssen einfach rein. In der Vorklinik erinnere ich mich an die Hirnnerven, die Anatomie oder sonstiges. Manche Sachen muss man sich einfach auswendig merken. Und da ist der Game Changer schlechthin tatsächlich Meditrix. Meditricks, das sind quasi Eselsbrücken als Bilder. Ihr findet bei Meditrix ganz viele verschiedene Szenen, die jeweils die Themen, die für euch relevant sind, zusammenfassen. Und da gibt es so viele Details, die dann wiederum für die Fakten stehen, die ihr können müsst. Und diese Szenen sind tatsächlich so bunt und wild und lustig, dass ihr gar nicht anders könnt, als sie euch nachhaltig zu merken.
SPEAKER_04Ja, und das macht dann einfach viel mehr Spaß. Ich glaube, das kann man sich auch schlecht vorstellen, wenn wir jetzt so drüber reden. Deshalb schaut euch mal die Demo auf meditrix.de an. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was euch da erwartet. Ja, genau. Und das lohnt sich auf jeden Fall da mal reinzuschauen, ob das was für euch ist. Vielleicht hat eure Uni auch eine Campuslizenz für Meditrix. Und falls nicht, haben wir was für euch.
SPEAKER_02Nämlich einen Code SITOSINVESUS15. Damit bekommt ihr 15% Rabatt auf jedes neu abgeschlossene Abonnement bei Meditrix. Genau, einen höheren Rabatt werdet ihr nicht finden.
SPEAKER_04Genau, also SitusIversus15 bei meditrix.de. Viel Spaß.
SPEAKER_06Das war's schon.
SPEAKER_03Der Bocklinik-Programm.
SPEAKER_05Hallo und herzlich willkommen zurück bei Situs Inversus. Neues Testat, neues Glück, liebe Freunde.
SPEAKER_00Jetzt geht wieder los.
SPEAKER_05Wir sind eine Staffel weiter bei Kopfhals gelandet. Wir möchten euch ganz am Anfang kurz Input geben, worum es überhaupt geht und was so die Schwerpunkte sind, die man setzen sollte. Weil auch wenn dieses Ding Kopfhals heißt, geht es nicht ums Gehirn. Das fand ich am Anfang auch ein bisschen seltsam, aber es geht um alles andere ohne das Gehirn halt.
SPEAKER_02Und man könnte meinen, es bleibt dann nicht mehr so viel übrig, aber es ist überraschend tüchtig.
SPEAKER_05Das glaubt man dann aber auch, ey. Das habe ich tatsächlich nicht geglaubt, aber ich kann verstehen, warum man denkt, ach ja, das ist ein bisschen geschwabbelt da. Naja. Also zumindest, ich denke, das Allerwichtigste ganz im Voraus bei dem Testat sind die Hirnnerven, ob man will und nicht.
SPEAKER_01Kommen, glaube ich, wirklich in jeder Überprüfung dran.
SPEAKER_05Und deswegen kriegen wir immer so drei, vier, manchmal nur zwei, je nachdem Hirnnerven von uns eine Folge gewidmet. Das werdet ihr den weiteren Verlauf feststellen. Und wir möchten heute so ein bisschen über das Allgemeine reden, weil wie ihr vielleicht wisst, sind wir sehr große Freunde des allgemeinen Überblicks. Deswegen möchten wir da mit euch anfangen. Als allerallererstes würde ich grundsätzlich in meinem Lernkonzept direkt diese Schädelöcher Durchtrittsstellen, eine Schädelbasis etablieren. Weil das ist auch so, ich kenne niemanden, der nicht sowas gefragt wurde in der Prüfung.
SPEAKER_02Aber es ist auch trotzdem ein super kompliziertes Thema. Ja. Also da muss man sich halt irgendwie einen Weg finden, wie man das versucht zu verstehen, weil das irgendwie alleine auch nur mit den Bildern aus den Lehrbüchern einfach schwierig ist. Wahrscheinlich da am besten einfach mit so einem, ja, mit irgendeinem Schädel aus dem PrEP-Kurs, irgendwie so Kunststoffschädeln oder auch präparierten Schädeln, wie auch immer, einfach diese Durchtrittsstellen sich anschauen.
SPEAKER_05Ja, und da halt eben auch drüber nachzudenken. Und aber das ist einfach, das muss halt leider Gottes wieder selbst machen. Starten möchten wir heute fachlich mit einem Thema, was ich recht lame finde. Man muss sich ja steigern können, ja. Und zwar die Faszienverhältnisse des Halses. Ja, also ich meine, danach geht es steil bergauf, aber deswegen würde ich sagen, machen wir das jetzt mal schnell einfach mal fertig.
SPEAKER_02Also wir starten jetzt mit dem sehr knackigen, aufregenden und spannenden Thema der Halsfaszien. Interessanterweise gibt es da drei Stück, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Und ach so, eine Sache noch vorneweg, wenn wir quasi anfangen zu präparieren am Halsbereich, dann haben wir ventral, haben wir das Platisma. Das liegt epifastial und hat deswegen läuft akuter Gefahr, dass es einfach, ohne dass es bemerkt wird, im Gewebemüll landet. Was du heute kannst entfernen, musst du morgen nicht mehr lernen. Und da gehört das Platisma auf jeden Fall dazu. Liegt also epifastial ventral am Hals gesehen.
SPEAKER_05Ist das nicht dazu da, wie das bei den Pferden ist, dass man so zucken kann, um so Fliegen abzuschrecken? Dachte ich mal, irgendwo gelesen zu haben, oder? Überhaupt keine Ahnung. Ich glaube, das hatte ich mal gelesen und das hat noch so ein Überbleibsel, weil die Menschen gemerkt haben, wir können auch einfach draufhauen und dann geht es.
SPEAKER_02Ja, und da haben wir quasi die Fascia cervicalis, die Vagina carotica und dann noch eine eingeweide Fascie. Also ganz außen haben wir die Fascia cervicalis, die quasi am weitesten außen ist und einmal den Hals umhüllt. Bei der Fascia cervicalis haben wir drei verschiedene Blätter, die Lamina superficialis, die Lamina prätrachealis und die Lamina prävertebralis. Prätrachealis, kann man sich schon denken, liegt wohl eher weiter ventral, Lamina prävertebralis wohl eher etwas weiter dorsal. Und darum herum quasi noch die Lamina superficialis. Also diese Lamina superficialis, einmal um den ganzen Hals, liegt quasi direkt dem Musculus trapezius und Levatuscapula auf, die quasi zwischen Lamina superficialis und Lamina prävertebralis liegen, da komme ich gleich nochmal. So, diese Lamina superficialis liegt nicht nur diesen beiden Muskeln auf, sondern umhüllt auch noch den Musculus sternocleidomastoideus. Und liegt quasi vorne gesehen, dann wirklich direkt vor der Lamina prätrachealis. Und diese Lamina prätrachealis, die umfasst einfach nur die infrahyoidale Muskulatur, während die Lamina prävertebralis ja im Prinzip einfach so die Muskulatur um die Wirbelsäule umfasst, nämlich die Musculiscaleni und die Prävertebrale Muskulatur. Dann haben wir quasi diese Fascia cervicalis fertig. Dann haben wir quasi noch vorne im ventralen Halsbereich diese beiden weiteren Faszien, die überhaupt nicht kompliziert sind. Wir haben einmal die Eingeweide-Faszie, die ja alles hier so Larynx, Pharynx, Trachea, Ösophagus, diesen Bereich umfasst, und einmal die Vagina carotica, die die Arteria caotis communis und die Vena jugularis interna umhüllt und die interessanterweise auch mit der Fascia cervicalis ventral verwachsen ist. Gerüchten zufolge wurde das mal in einer Prüfung des IMPPs gefragt.
SPEAKER_05Aha, gut zu wissen. Also hat man sich gemerkt, ist kurz und knackig, gute Einführung. Nicht übel. Wir haben schon, ich glaube, den Player. Nicht übel. Danke, Leo. Haben schon mal den Player erwähnt bekommen in der Vagina carotica und zwar die Arteria carotis communis oder wie auch immer. Zumindest alles rund um Arterie, Karottees, wie auch immer, sind, ist sehr relevant. Was die Gefäßversorgung angeht, sind die Big Player. Kennt man vom Pulstasten. Ich glaube, das Erste, wo ich jetzt dran denken würde, wenn ich Puls finden müsste, wäre am Hals. Und zumindest am einfachsten, um ehrlich zu sein. Da möchten wir jetzt als nächstes drüber reden, weil das ist nicht übel, wenn man sich das auch nochmal anschaut, organspezifisch, für einen Überblick, aber man muss halt auch wissen, wo der Käse herkommt. Ja, und deswegen fetzen wir das jetzt nochmal durch. Ein paar von den Kollegen sind euch schon begegnet, vielleicht so bei Situs und Extremitäten. Die werden jetzt halt aber wichtig.
SPEAKER_02Ja, nicht übel, Leo, erstmal. Und da können wir vielleicht so als generelle Überlegung von wo das Ganze denn kommt, einmal kurz überlegen, ja, wo kommt es her? Also auf der linken Seite kommt eben die Arteria carotis communis direkt aus dem Aortenbogen, weil wir ja quasi auf der linken Seite auch das Herz haben und auf der rechten Seite gibt es ja keinen Aortenbogen, deswegen brauchen wir da eben quasi diese Überbrückungshilfe. Das kennen wir schon aus dem Extremitätenbereich. Da gibt es dann diesen Tronchus brachiocephalicus, der da quasi so eine Brücke nach rechts bildet und deswegen kommt die Arteria carotis communis Dexter auf der rechten Seite eben aus diesem Tronchus Brachiocephalicus.
SPEAKER_05Selbst die Aorta weiß, dass rechts scheiße ist, um ganz kurz politisch zu werden. Aber das reicht auch, ja. Wir sind Neutralmädel.
SPEAKER_02Können wir vielleicht ins Intro nehmen?
SPEAKER_05Gerne.
SPEAKER_02Selbstverständlich. Okay. Und dann kommen wir eben zu den verschiedenen Abgängen. Also wir haben eben neben dieser Arteria corotis communis, zieht aus dem Aortenbogen bzw. aus dem Trunchus brachiocephalicus eben auch die Arteria subclavia. Ja, Arteria subclavia ist jetzt auf jeden Fall eigentlich Thema von der oberen Extremität. Könnt ihr ja schon. Aber da gehen auch verschiedene Äste ab, die quasi den Kopfhalsbereich versorgen. Und da eben unter anderem die Arteria vertebralis, die in diesen Foramina transversaria des ersten bis sechsten Halswirbelkörpers verläuft.
SPEAKER_05Ja, aber ganz kurzer Funfact nochmal zurück zu Osteo zu kommen, weil das habe ich auch erst demnächst erst gerafft, weil es gibt ja auch am siebten Halswirbel in Foramen-Transversarium. Das war ganz, ganz publich, aber es gibt's, und da zieht dann nur noch die Vena vertebralis durch. Das habe ich mich auch gefragt, warum es das gibt, wenn das nicht mehr benutzt wird. Aber wieder was.
SPEAKER_02Das wird euch auch nie jemand fragen, aber der Leo muss nur gerade ein wenig mit seinem unendlichen Wissen glänzen.
SPEAKER_05Ich habe es einfach nur zufälligerweise gelesen. Da muss man sich mal schlau fühlen.
SPEAKER_02Und dann gibt es eben aus der Arteria subclavia auch noch den Trunchus tyrocervicalis und den Trunchus costocervicalis. Und daraus gehen jetzt auch nochmal fünf Äste ab aus diesen beiden Trunki, die relevant für den Kopfhalsbereich sind. Einmal Richtung Schilddrüse, die Arteria thyroidea inferior und dann noch zwei quasi nach oben, wenn man so will, Richtung Kopf zumindest, nämlich die Arteria cervicalis ascendens und die Arteria cervicalis profunda. Und auch noch zwei Äste, die so Richtung Schulterblatt, hinterer Halsbereich ziehen, nämlich die Arteria transversa cervicis, die dann zu Arteria dorsalis scapulae wird und die Arteria suprascapularis, die eben auch Teil von dieser Schulterbladarkade ist.
SPEAKER_05Die man schon mal gehört haben sollte, ja. Genau. Genau, dann des Weiteren, die dicken Dinger sind halt eben die Karotiden, einmal eine innere, einmal eine äußere, Karottis externa, Karottis interna. Die Karottis interna, um sie mal ganz kurz und knackig abzuhandeln, ist nicht wirklich relevant, weil die macht nicht viel, was nichts mit dem Gehirn zu tun hat. Ja, also es gibt da eine wichtige, und zwar die Arterie auf Talmaker, die holen wir aber gleich bei der externen mit. Und ansonsten in einem renommierten Lehrbuch steht, dass die Abgänge der Karottes interner den Spezialisten überlassen sind.
SPEAKER_02Da wir uns jetzt einfach mal noch nicht zu den Spezialisten dazu zählen würden. Die guten Vorkliniker.
SPEAKER_05Und lassen wir das. Was man vielleicht noch erwähnen könnte, ist, dass dieses Ding in verschiedene Paars eingeteilt ist, je nachdem, wo es halt gerade rumeiert. Aber die kann man mal lernen, finde ich, oder?
SPEAKER_02Ja, kann man auf jeden Fall sagen, würde ich sagen. Nämlich die einmal den Pars Petrosa, der in diesem, also quasi den knöchernen Teil darstellt, diesen Kanalis Karotikus gibt es da, nämlich quasi, wo die Arteria Karotis intern eben durchzieht, in diesem Knochen eben. Und dann folgt danach der Pars Cavernosa, quasi der Bereich, wo die Arteria Karotis intern eben in der Nähe von diesem Sinus Cavernosus verläuft. Oder durch wird. Durch sogar, ja. Okay, alles klar. Könnte dann sogar der Sinn sein von dem Sinus Cavernosis, dass es dann drainiert wird, alles, was da rauskommt. Alles klar. Und dann daran noch anschließend der Pars Cerebralis.
SPEAKER_05So ist es, ja.
SPEAKER_02Aber wir wollten noch hinzufügen, den einen Abgang, der vielleicht relevant ist, ist die Arteria of Talmaker.
SPEAKER_05Sagte ich vor zwei Minuten.
SPEAKER_02Echt?
SPEAKER_05Ja. Alles gut, aber doppelt hält besser, ja? Also ich meine, es ist wichtig. Und naja, zumindest, zumindest geht es dann halt ins Herrn und wenn wir dann oben in der Birne sind, dann kann man sich mal die ganzen Abgänge etc. anschauen, aber das an anderer Stelle.
SPEAKER_02Was ich nämlich gerade noch nachgelesen habe, während du hier erzählt hast, deswegen habe ich dir nicht zugehört, ist nämlich dass die Arteria Karotis interner und externer, da wo die sich aufteilen, da ist ja diese kleine, diese etwas ründere, also dieser, dieser. Knibbelche. Knibbelche, genau. Und an dieser Stelle, da sitzen nämlich diese Pressorezeptoren. Ja, wo quasi dann der Blutdruck, ähm, das jetzt nicht, also der Blutdruck wird da quasi wahrgenommen. Über diese Pressorezeptoren ist jetzt nicht unbedingt makroskopisch relevant, aber es ist einfach ein interessanter Effekt, vielleicht, um das zu verstehen.
SPEAKER_05Damit kann man die Leute ausnocken, mal rechts und links drauf drückt, dann ist Endeping. Also bewusst los, ne? Aber ist auch nicht so, nicht so. Super relevant.
SPEAKER_06Liebe Freunde der Vorklinik, bevor es losgeht, brauchen wir noch ganz kurz eure Hilfe. Wir sind nominiert beim Deutschen Podcast-Preis in der Kategorie Beste Information. Diese Kategorie wird über ein Publikumsvoting entschieden und wir brauchen eure Stimme. Hierbei würdet ihr uns unfassbar helfen, wenn ihr kurz auf den Link in der Folgebeschreibung klickt und uns eure Stimme gebt. Dauert nur 5 Sekunden. Ihr seid die allerbesten. Viel Spaß bei der Folge.
SPEAKER_05Was relevantes für Kopfheißer bei der Big Player ist die Karottes externe. Die sollte man wirklich relativ gut drauf haben, aber da haben wir uns für euch verschiedene Ansätze ausgedacht, wie man sich das besser merken kann. Und zwar, dass man grundsätzlich die großen Abgänge der Karottes externe in Ventrale, mediale, Dorsale und Endäste aufteilen kann. Es gibt halt einen medialen, zwei Dorsale und drei ventrale Endäste. Entschuldigung, nicht Endäste, sondern Abgänge. Und dann nochmal zwei Endäste. So, ja, und das ist halt eine relativ entspannte Einteilung. Und so kann man sich es vielleicht besser merken. Weil halt eben auch einfach, wenn man weiß, wo ungefähr die Karotte externer ist, dann muss man einfach nur noch nach Ventral laufen und sich überlegen, was gamelt denn da so.
SPEAKER_02Genau. Und da haben wir dann bei diesen drei ventralen Abgängen, da kommen wir zuerst so zur Schilddrüse, die Arteria thyroidea superior, die dann eben auch ungefähr auf dieser Höhe von diesem Oceoideum abgeht. Dann folgt daraufhin quasi so der Zungenbereich, die Arteria lingualis, die zur Zungengrundmuskulatur zieht und abschließend dann die Arteria facialis, die über das gesamte Gesicht Richtung Auge dann zieht. Ja, und die kann man interessanterweise eben auch tatsächlich spüren. Also da diesen zum Beispiel an der Mandibula unten oder wenn man gerade ein bisschen erzürrend ist, kann man den auch direkt am Nasenrücken spüren, diesen Puls, genau.
SPEAKER_05Ja, und das ist eigentlich auch relativ logisch, was die noch so für Abgängelchen hat. Also wenn man sich überlegt, wo das Gesicht so überall ist, dann könnte man vermuten, dass es irgendwas in Richtung Gaumen gehen könnte. Also quasi eine Palatiner-Aszendenz kommt von unten noch mit. Dann sind die Lippen noch zu versorgen. Ja, ich meine, schöne rote Lippen mag jeder, ja, irgendwo muss das Blut auch herkommen. Ja, und es ist halt größtenteils aus der Facialis. Dann gibt es noch eine Sache, da wird jeder Prüfer direkt wuschig und das sind Anastomosen. Es ist vielleicht auch schon aufgefallen, dass da jeder Prüfer, wie sagtest du vorhin, sich die Nare, äh die Haare im Nacken aufstellt.
SPEAKER_02Nackenhaare stellt.
SPEAKER_05Also wirklich Anastomose, da müssen alle Alarmglocken bei euch, ja.
SPEAKER_02Das ist so. Die müssen sitzen. Die kommt dran in der Prüfung.
SPEAKER_05Und zwar geht es da um die Angularis und das ist das, was Moritz meinte, mit Tasten. Das heißt, die Fatialis läuft so ein bisschen die Nase hoch, so außen am Nasenrücken, quasi so in Richtung Arteria dorsalis nasi und bildet dann eine Anastomose mit der vorhin schon zweimal angesprochenen Arteria ophtalmica.
SPEAKER_02Genau, also die Arteria angularis ist quasi das Ende von der Arteria facialis, also das Ende von der Arteria carotis externa, während die Arteria carotis interna über die Ophtalmika zur Arteria dorsalis nasi wird und dann diese Verbindung von Arteria dorsalis nasi und Angularis stellt dann eben diese Anastomose dar von diesen beiden Stromgebieten.
SPEAKER_05Ja, und somit haben wir es kurz geschlossen und das ist der Ultrahit. Also so wie alle Anastomosen eigentlich ist das mal wieder der Ultrahit. So, ventral abgehakt, dann gehen wir mal nach Medial.
SPEAKER_02Da haben wir noch die Arteria pharyngea ascendenz, ja, die vor allem, das sollte man sich vielleicht merken, eben auch noch die Arteria tympanica inferior abgibt, die quasi ins Ohr reinzieht, innerhalb des Ohres, da werden wir uns auch nochmal beschäftigen. Da gibt es verschiedenste arterielle Einflüsse von verschiedenen Stromgebieten. Nur das schon mal als Info vorneweg. Und auch noch die Arteria meningea posterior, die auch noch aus der Arteria pharingea Astendenz kommt.
SPEAKER_05So ist es, ja. Und dorsal ist der ganze Spaß auch nicht so kompliziert. Es bleiben nur noch zwei übrig. Also wir haben, also als Orientierung muss man sich mal diesen Prozessus Mastoidius tasten. Das ist quasi dieser dicke Knuppel hinterm Ohr. Es gibt halt eine, die ventral verläuft und eine, die dorsal verläuft von diesem Knüppelchen. Und logischerweise kann man sich vorstellen, dass wenn man schon mal gehört hat, dass hinten alles occipital heißt, vom Knochen her, dass die, die quasi dorsal von diesem Mastoid nach hinten zieht, vielleicht auch Okcipitalis heißen könnte, man munkelt. Und das, was halt dann quasi vorne lang zieht, in der Nähe des Ohres ist, aber trotzdem noch hinter dem Ohr, also könnte man munkeln, dass es vielleicht postikular auricularis posterior heißt. Ja, und wenn man munkelt, ist man auch richtig. Also das ist relativ offensichtlich.
SPEAKER_02Und wenn wir jetzt nochmal drüber nachdenken, welche Gebiete haben wir denn jetzt versorgt, ja? Also wir haben quasi den Hinterkopf versorgt, wir haben das Gesicht versorgt, dann bleibt ja jetzt quasi nur noch ein Bereich so von diesem Musculus temporalis, von der Phossa temporalis übrig, ja. Also quasi so medial, seitlich, lateral, seitlich am Kopf. Und da haben wir eben diesen ersten von den beiden Endästen, nämlich die Arteria temporalis superficialis, die jetzt nicht hinter dem Ohr, sondern quasi vor dem Ohr, quasi nach oben zieht und dort eben die gesamte Seitenfläche des Schädels versorgt. Und dann haben wir noch den letzten Endast und der ist jetzt wieder sehr relevant, nämlich die Arteria maxillaris.
SPEAKER_05So ist es. Das ist auf jeden Fall eine Hausnummer, die musste ich auch, glaube ich, mal in der Prüfung finden und zeigen, weil die ziemlich, ziemlich viele Sachen abgibt, die halt irgendwie im Schädel von relevant sind oder die im Schädel relevante Dinge versorgen. Das ist ja eigentlich eher richtig. Und die unterteilt man natürlich erst nochmal in verschiedene Parts. So Pars ist so ein Medizinerding, habe ich das Gefühl. Das finde ich die geil. Aber das ist auch nicht so schwer, weil die verläuft quasi von so ein bisschen von außen nach innen und gibt da halt immer so ein bisschen nach rechts, links, oben, unten, mal so ein bisschen Äste ab. Und je nachdem, wenn wir uns überlegen, wo wir lang wandern, dann wandern wir von außen erstmal so ein bisschen am Unterkiefer vorbei, also am Pars mandibularis, dann wandern wir weiter in die Mitte, mit diesem super Zungenbrecherwort, dem Pars Pterigoidea, ja, und dann final in Richtung Gaumen oder über unter Gaumen, so dann der Pars Pterico-Palatina. Ja, also Palatina, also hat was mit Gaumen zu tun, ist eigentlich immer so richtig. Und dann kann man sich quasi noch überlegen, in welche Richtungen wir dann noch was abgeben können. Und zwar meistens halt nach entweder Ventral, Kranial, Dorsal oder Kaudal. Ja, und da kann man es halt einfach nur angucken, wenn wir im Bereich des Unterkiefers sitzen, was haben wir denn da so rumliegen. Also wenn wir im Unterkiefer sind, dann oder in der Nähe, dann würde es sich ja auch lohnen, was in Richtung Unterkiefer zu schicken. Was ist im Unterkiefer? Bestenfalls Zähne. Ja, sprich, wir haben eine Arteria alveolaris inferior für den Unterkiefer und die Zähne. Dann haben wir noch, wenn wir jetzt so ein bisschen nach hinten gehen, könnte man munkeln, hinten oben wäre das Ohr, haben wir wieder zwei, drei Sachen in Richtung Ohr, einmal für außen drauf, einmal für innen rein, sprich einmal die Arteria auricularis profunda für das Ohr an sich und für die Paukenhöhle, also der Teil, den das Ohr spannend macht für Sinneseindrücke, die Arteria tympanica anterior. Ja, also die zwei, aber das große Bild ergibt sich, wenn wir nochmal übers Ohr reden, aber es ist zumindest schon mal gut zu wissen, wo das Ganze herkommt. Und final dann noch, noch weiter nach oben in die Mitte, mal wieder zu einer Hirnhaut und zwar die Arteria meningea media. So, das heißt die vier Stück, nach unten Zähne, da noch zwei zum Ohr und dann noch schön Richtung Hirnhaut. So, das zum Pars mandibularis. Parsptericoidea ist in dem Sinne relativ simpel, weil wir da eigentlich zu den vier Big Playern beim Kauen was schicken und in die Wange manchmal.
SPEAKER_02Da sind wir ja auch gerade. Also wenn man sich das wieder versucht, so ein bisschen herzuleiten, wo sind wir eigentlich? Wir sind gerade in dieser Phossa Infratemporalis und da sind halt einfach die Kaumuskeln, die da sind. Und deswegen werden die dann eben in diesem Bereich versorgt.
SPEAKER_05Genau, also quasi unter dem Jochbein oder diesem Arcus zygomaticus befinden wir uns gerade so da, so in der Ecke. Aber noch relativ oberflächlich. Und dass man nur ganz voraus, diese Phossae, also einmal Infratemporalis und Ptericopalatina. Also ich glaube, das wird in jeder Prüfung erwähnt. Ohne Scheiß. Also wirklich, das muss man sich wirklich gut überlegen. Aber da kann man die Arteria maxillaris als gute Leitstruktur nehmen, weil die geht durch beide durch. Und nur halt die.
SPEAKER_02Die war, glaube ich, so ein bisschen verzwirbelt, diese Arteria maxillaris. Also da kann man nicht auch eine Erinnerung konnte man die doch, glaube ich, erkennen.
SPEAKER_05Genau, ja. Aber die findet man relativ gut, ja. Also, genau, und dann, um drauf zurückzukommen, sind wir jetzt quasi so ein bisschen so zwischen Forsa infratemporalis und Pterico Palatina, so in der Richtung und haben somit als große Kaumuskeln, die nachher noch Thema sein sollen, eine Arterie für den Maceta, eine oder mehrere für den Temporalis, also Arteria maceterica, Maceterica, Arteria temporalis profundae, dann haben wir noch Rami für die Ptericoidee und Bukalis für die Wacke, äh, Wacke, für die Wange. Ja, Wacken ist was anderes, aber naja, also Bukalis. Und das sind halt die vier für die großen vier Kaumuskeln plus die Wange. Das ist der ganze Spaß. Genau. Und der letzte Teil, in der Phossa Pterico Palatina, der Pars Pterico Palatina, wer hätte es gedacht, sind wir jetzt da quasi schon fast im Schädelmittelpunkt. Ja, und dann, was ist, was kann man von da aus so losschicken? Alles rund um Gaumen und Rachen. Passt eigentlich ganz gut. Das heißt, wir schicken nach Ventral was raus. Ventral sind auch wieder bestenfalls Zähne. Also haben wir da wieder eine Arteria alveolaris, die heißt zwar jetzt superior posterior, aber zumindest schon mal gut zu wissen, dass wir was mit den Zähnen zu tun haben. Dann, wenn wir jetzt nach Ventral schauen, sind wir schon mal im Auge, schicken also was in die Orbital. Nach Ventral oben. Entschuldigung, nicht Ventral, Kranial, wollte ich sagen. Hoch. Nach Kranial, aber wir sind halt unter der Orbital, also Arteria infraorbitalis, auch nicht so schwer. Dann können wir nach hinten, unten was Richtung Rachen schicken. Ja, das wäre dann sowas, sowas in Richtung Palatina Descendens, der halt den Gaum, oder die halt den Gaumen runterläuft. Und dann final noch so ein bisschen was Richtung Nase, ja, also so ein bisschen nach vorne, also Ventral Dorse, also so ein bisschen verteilt, ja. Also einfach eine Arteria sphenopalatina, sagt eigentlich schon, worum es geht, weil es halt eben zum Sphenoid und zum Os Palatinum geht.
SPEAKER_02Ja, also so grundsätzlich. Also die Abgänge von der Maxillaris auf jeden Fall reinbekommen. Ich glaube, der korrekte Plural von Paars ist Partys. Nur, dass ihr das, wenn ihr das in der Prüfung erwähnt, schaut es vielleicht nochmal nach, ich denke, es ist Partys. Ja, falls ihr von mehreren Paares, Partys quasi sprechen.
SPEAKER_05Ja, also ich bin kein großer Lateiner, ich habe es zwar gehabt bis zur 10. Aber, naja. Also deswegen, es ist auf jeden Fall nicht blöd, wenn man richtig Latein spricht. Ich meine, zumindest die sind zwei Teil.
SPEAKER_02Und deswegen, wenn man die benutzt, sollte man da dann vielleicht in der Prüfung die richtige benutzen.
SPEAKER_05Es waren jetzt wieder sehr viele Latein natürlich, aber die Gefäße sind wichtig und einfach diese Einteilung, sich zu überlegen, wo bin ich gerade und was habe ich für Strukturen so um mich rum, schadet es auf jeden Fall nicht, wenn man sich da vieles zusammenfassen kann. Und deswegen würde ich sagen, sind wir da auf einem guten Weg, die Arterien sich so ein bisschen wenigstens herleiten zu können.
SPEAKER_02Dann machen wir jetzt noch schnell die Venen und dann haben wir die Gefäße soweit eigentlich auch abgehandelt.
SPEAKER_05Muss ja irgendwie wieder raus, gell?
SPEAKER_02Ja. Und die Venen, da fangen wir jetzt auch wieder quasi vom Ursprung her an. Wir haben einmal wieder den größeren Abgang, quasi die Chaotis Communis, wenn man so will. Das ist in dem Fall bei den Venen die Vena Jugularis interna. Und dann gibt es eben auch bei diesem Venenwinkel auf beiden Seiten eben neben der Vena Jugularis interne auch noch die Vena subclavia, die abgegeben wird. Und aus der Vena subclavia gehen jetzt zwei Äste ab, die unmittelbar relevant sind für die Kopfhalsversorgung oder die Kopfhalsdrainage, nämlich die Vena jugularis externa und die Vena jugularis anterior. Die Vena jugularis anterior versorgt mehr das oder trainiert mehr aus dem Stromgebiet des vorderen Halses und bildet mit der Vena jugularis anterior der anderen Seite ja einen Arcus, also den sogenannten Arcus venosus jugularis, der quasi dann eben am unteren ventralen Halsbereich aufzufinden ist. Die vena jugularis externa, die wird dann eben im weiteren Verlauf wieder zur Vena occipitalis und wie der Leo das schon gerade erklärt hat, sind wir da dann am Hinterhaupt und haben deshalb quasi für die Vena jugularis externa den hinteren Kopfbereich und den dorsalen Halsbereich. Was jetzt quasi dann noch bleibt für die Vena jugularis interna, die eben ganz wesentlich auch alles so aus dem Gehirnbereich trainiert, ist der mediale, der ventrale und seitliche Bereich des Schädels, des Gesichtes. Genau. Also dieses Vorrahmen Jugulare für das Eintreten in das Schädelinnere und die vordere, seitliche und obere Fläche am Schädel.
SPEAKER_05So sei es. Also halten wir fest, Karottes sind zwei und Jugulare sind drei.
SPEAKER_02Ja, kann man defichtig, denke ich so sagen.
SPEAKER_05Ja, ne? Jo, das sieht doch schon mal nicht übel aus, ja. Also was man vielleicht mal erwähnen sollte, dass aus dem Schädel raus, also größtenteils aus dem Gehirn, die venöse Drainage passiert über solche Sinus. Also ganz kurz.
SPEAKER_02Du weißt ein schöner Flurall gerade.
SPEAKER_05Ja, ja, ne, danke, oder? Und ich habe mir extra Mühe gegeben. Und zwar kann man sich das so vorstellen, dass ums Hirn sind zwei Häute drum, eine weiche und eine harte. Also eine Pia-Mata, eine weiche Hirnhaut und eine Dura-Mata, eine harte Hirnhaut. Und die Dura-Mata wird aus, vermutlich aus Effizienzgründen, einfach, da bildet sich so eine Falte und einen Hohlraum und das wird quasi als Vene benutzt. Weil ich meine, es wäre ja unnötig, da jetzt noch eine Vene reinzueiern. Deswegen gibt es da diese Sinus, die quasi aus Dura-Duplikaturen gebildet werden. Und darin verläuft dann die venöse Drainage von Detianze. Also die sind, finde ich, relativ offensichtlich. Also dass der Sinus Sagittalis irgendwie so von vorne nach hinten oder von hinten nach vorne verläuft und Occipitalis da so ein bisschen rüber geht und sowas in die Richtung, ist, finde ich, relativ offensichtlich. Die sollte man sich einfach vom Verlauf her anschauen, aber die Namen ergeben sich meistens. Nur halt eben dieser Sinus cavernosus, das ist so ein dickes Ding. Das hatten wir auch schon, das hatten wir schon mal erwähnt, weil da halt eben auch, weil das ein topografisches Highlight ist, weil da manche Strukturen ziehen durch und manche ziehen vorbei und so ein Käse, aber das erwähnen wir nochmal bei den jeweiligen Nerven. Und das kann man sich so ein bisschen vorstellen wie so eine Duschwanne und dann unten der Siffon ist quasi dann die Jugularis interna.
SPEAKER_01Ja, so. Der Siffon.
SPEAKER_05Ja, der Siffon. Ja, es ist doch so, ja. Da ist ein großes Becken und dann sammelt sich das und dann flöpfelt es so ab.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_05So ungefähr.
SPEAKER_02Und wir hatten noch festgehalten, dass das quasi dann eben auch so eine, wieder so eine Verbindung von den Stromgebieten ist, nämlich quasi aus dem Sinuscavinosus geht einmal nach Ventral die Vena Ophthalmica, die dann über die Vena facialis, ja, über den vorderen Bereich läuft und eben einmal der Sinus Petrosis inferior und superior, der dann quasi so über den dorsalen Bereich unterm Strich alles in die Jugularis interna läuft, aber ja.
SPEAKER_05Also diese venösen Drainagen und verschiedenen Art und Weisen, das zu trainieren, ist auf jeden Fall auch was, was man sich mal anschauen sollte. Bei sich haben wir auf jedem Stockwerk halt irgendwas, um zwei Möglichkeiten zu geben. Wir haben halt oben über die gerade eben genannte Vena of Timeker die Möglichkeit, da so ein bisschen auf zwei Wegen was runterzuschicken. Wenn wir uns anschauen, dass es einen Plexus Ptericoideus gibt, also der liegt da, wo der Name es halt auch suggeriert. Genau da, wo wir gerade eben waren. Genau, und da kann ich halt eben auch über einen Sinuscavernosus und über Venen in Richtung Mandeln, nach vorne und nach hinten arbeiten und genauso auf allen anderen Stockwerken. Aber das schaut euch mal an. Das ist auf jeden Fall nicht blöd zu wissen, einfach weil der Körper bei wichtigen Dingen immer gerne einen Plan B hat.
SPEAKER_02Dann noch eine letzte Info obendrauf, nämlich beim Plexus pteregoidius, da haben wir eben einmal nach vorne die Vena facial und nach hinten die Vena Retromandibularis, die eben quasi beide in die Vena jugularis interna trainieren und die auch im Wesentlichen die wichtigsten Abgänge von dieser darstellen. Ja, also die beiden sollte man sich vielleicht auch nochmal klar machen.
SPEAKER_05So und dann als letztes Thema für heute möchten wir noch ganz kurz die vier Kaumuskeln anreißen, weil die irgendwie in kein anderes Gebiet irgendwie reinpassen, aber die sind auch einfach, ja, also ganz kurz und knackig, ja. Kurze Erinnerung nochmal oder kurze Darstellung von der Art und Weise, wie ich mein Kiefergelenk öffne. Wenn ihr mal euren Kiefergelenkkopf tastet, während ihr den Mund öffnet, dann merkt.
SPEAKER_02Also wenn ihr so in die Ohren reingeht.
SPEAKER_05Geht in den Ohren oder vor den Ohren. Ich finde, in den Ohren sieht einfach dämlich aus, Entschuldigung, deswegen mache ich das vor den Ohren. Also falls ihr mal jemanden seht, der mir in der Bahn sitzt, den Finger an die Ohren hat und den Mundaugen zu macht, dann ist es vermutlich ein Kommilitone. Ja, und ins Beschissen. Naja, zumindest, nee, in Kommilitone der bestenfalls gerade den Podcast hört. Ja, klar, oder? Naja, zumindest merkt ihr dann, dass wenn ich meinen Kiefer öffne, dass der Gelenkkopf quasi so nach vorne aus dem Gelenk rausflutscht. Und diese, also Luxation würde ich es nicht nennen, aber dieses Auskugeln quasi ist physiologisch. Also das müssen wir machen, damit wir den Kiefer richtig aufkriegen. So klassischerweise kennt man das von den Schlangen, ne? Hat man gelernt in der Grundschule damals, dass Schlangen viel größere Sachen essen können, als man eigentlich denkt. Naja, ist zumindest vermutlich so angedeutet, aber es geht darum, dass wir halt Muskeln brauchen oder Muskeln haben, die nicht nur öffnen und schließen können, sondern die auch nach vorne und nach hinten ziehen können. Und das ist vom Verlauf her, glaube ich, relativ klar. Der Big Player ist, glaube ich, der Musculus Maceta, der macht, glaube ich, den meisten Anteil der Kaukraft, habe ich mal gelesen. Das ist der Dicke, den man quasi von außen direkt tasten kann. Der quasi an dem Winkel sitzt. Das ist dieses richtig dicke Ding und das zieht ordentlich zu.
SPEAKER_02Genau, unter diesem Arkus zygomatikus.
SPEAKER_05Genau, ja. Und dann haben wir noch den Musculus temporalis, der halt, wer hätte es gedacht, außen auf dem quasi auf dem kompletten Seitenschädel sitzt eigentlich. Genau, in dieser Phossa temporalis eben. Genau. Und zu diesem Prozessus zieht Coronoideus. Genau, zu dem Prozessus Coronoidius am Unterkiefer. Dafür ist dieser Prozessus Coronoideus da, falls ihr euch das gefragt habt.
SPEAKER_02Und da eben dann jetzt wieder den Faserverlauf anschauen, ja, also Musculus Maceta, da verlaufen die Fasern quasi, jetzt von der Richtung her gesprochen, so vom Auge Richtung hinten unten, während die von dem Musculus temporalis, von Phossa temporalis eben Richtung diesem Prozessus Coronoideus laufen. Und daraus kann man eben dann ableiten, welcher Muskel zieht nach vorne und welcher nach hinten. Nämlich der Musculus Marceta macht eben diese Protrusion, dieses Vorschieben des Unterkiefers, während der Musculus temporalis eben diese Retrusion, dieses Zurückziehen macht.
SPEAKER_05Genau. Und das sind halt diese Gegenspieler und eine Kombination von Öffnen, Protrusion und zur Seite verschieben ermöglicht halt eine Mahlbewegung, um halt Darum halt besser, besser verkleinern zu verkleinern können. Ja. Und die letzten beiden sind die Musculipteregoidi. Also wundert euch nicht, ich habe auch lange gebraucht, bis ich das aussprechen konnte. Ich finde das, ich weiß nicht, was sich das ausgedacht hat, aber zumindest.
SPEAKER_02Es weiß auch, glaube ich, keiner so richtig, was man mit diesem P am Anfang anfangen soll.
SPEAKER_05Ja, keine Ahnung. Ja, aber es gibt zumindest einen medialen und einen lateralen und die bilden dann auch mit dem Maceta so eine Schlaufe. Schaut euch den einfach mal topografisch an. Sehr heiß. Und die kann man dann auch, die kann man auch noch finden und auch definieren. Und die haben halt eben auch einfach eine Funktion in dieser Kaubewegung.
SPEAKER_02Genau, je nachdem, also wie der Phaseverlauf eben ist, kann man sich dann eben auch wieder herleiten. Sind jetzt bei der Aduktion, bei der seitlichen Verschiebung, bei der Malbewegung, wie auch immer. Denkt an die Koboldemädel.
SPEAKER_05Denkt an die Kobolde, ja.
SPEAKER_02Ja, genau.
SPEAKER_05Genau, so, und das jetzt schon mal als großen Überblick. Jetzt haben wir halt schon fast alles außer den Hirnnerven schon abgehandelt. In den nächsten Folgen dürft ihr euch dann auf die einzelnen Hirnnerven freuen, in Kombination mit den Zielorganen. Wir hoffen, der Einblick hat euch was genützt und wir hören uns wieder bei den verschiedenen Hirnnerven. Deswegen viel Freude bei Kopfhalt und wir wünschen euch noch viel Spaß beim Lernen.
SPEAKER_02Ja, viel Spaß noch beim Lernen. Macht's gut, bald der Petrus klappt.
SPEAKER_05Bis zum nächsten Mal.
SPEAKER_04Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewähr. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einstiegiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.
SPEAKER_06Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie an Arzt und Apotheker.