Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast
Mit diesem Podcast habt ihr die Möglichkeit, euch Inhalte der Vorklinik noch einmal neu erklären zu lassen. Genauso eignet er sich dazu, den Stoff vor einer Prüfung zu wiederholen oder vor dem Physikum aufzufrischen. Das alles kommt von Medizinstudierenden, die eben diese Prüfungen gerade erst hinter sich haben und selbst noch mitten im Studium stecken. Verständlich, erfrischend und auf Augenhöhe. Viel Spaß!WebApp mit Episodenfinder + Merkhilfendatenbank: dervorklinikpodcast.deFür Lob, Kritik und mehr: situs-inversus@bvmd.de Instagram: @der_vorklinikpodcast
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Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast
ANA autonomes Nervensystem GIT + Synopsis
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SITUS 7: Situs Inversus
- “Rest and digest“ ist das Motto, das sich durch dieses etwas Nerven strapazierende Thema zieht. Doch keine Sorge, wir gehen mit gewohnt hoher Motivation das große Finale des Thema Situs an und liefern euch, wie am Ende des letzten Themas, auch diesmal wieder coole Funfacts und Zusatzwissen, mit denen ihr eure Prüfer*innen beeindrucken könnt — wie zum Beispiel, wer oder was genau dieser Situs Inversus ist, von dem alle reden...
Kapitel:
(00:00) - Allgemeiner Aufbau autonomes Nervensystem(14:47) - Nerven Thorax(19:01) - Nerven Abdomen(22:43) - Nerven kleines Becken(23:51) - Nn. phrenicus und intercostales(26:54) - Klinik-Facts
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Situs Hallo und herzlich willkommen zu Situs Inversus, der Vorklinik-Podcast, zu unserer letzten Folge vom Situs. Nicht in Versus, aber zu Situs. Den Witz habe ich in der ersten Folge schon mal gebracht, deswegen, ihr kennt ihn schon. Wir möchten heute das machen, was nur übrig geblieben ist. Und zwar die nervale Versorgung. Moritz meint heute Morgen, das wäre die nervigste Folge von allen. Und der ist auch heute da.
SPEAKER_03Hast du es echt gesagt, Moritz? Nee, ich glaube nicht, glaube ich. Also ich weise das von mir.
SPEAKER_02Doch, du hast das gesagt. Also, Moritz und Fabian sind heute mit mir hier. Wir nehmen das mit euch auf und möchten da direkt auch starten in das Nervensystem. Der, wie wir schon wissen, ist der obere Teil vom Esophagus und der untere Teil vom Rektum haben quergestreifte Muskulatur und sind somit willkürlich steuerbar.
SPEAKER_03Dies mit diesem Quergestreift, das ist eine histologische Sache. Das war mir auch nicht so klar im ersten Semester, sondern das quasi aufgrund von verschiedenen Strukturen, die man einfach unterm Mikroskop oder beziehungsweise unter einem Elektronenmikroskop dann sieht, kann man da eben von quergestreifter Muskulatur sprechen.
SPEAKER_02Genau. Das hatten wir schon mal erwähnt, nochmal kurz als Wiederholung. Das heißt, an sich ist es willkürlich, jetzt fragt man sich natürlich, was der ganze andere ist, hatten wir auch schon erwähnt, glatte Muskeln. Diese werden dann vom autonomen Nervensystem versorgt. Und dieses autonome System besteht aus dem Sympathikus, dem Parasympathikus und dem enterischen Nervensystem. Den dritten Punkt würde ich jetzt hier erstmal einklammern, weil das tatsächlich ein recht komplexer Zusammenhang ist, der dann später in der Histologie mehr erörtert wird.
SPEAKER_03Da wäre ich auch raus gewesen, muss ich ehrlich sagen.
SPEAKER_02Genau, und das ist einfach in eine gewisse Art und Weise, wie die Peristaltik, also die Darmbewegung einfach innerviert wird, aber.
SPEAKER_04Ja, manche sagen ja irgendwie, der Darm hätte so sein eigenes Gehirn, aber deswegen, das ist eine recht komplexe Sache, deswegen lassen wir das mal übrig für später.
SPEAKER_02Ja, ich habe mal einen Comedian gehört, der gesagt hat, der Dickdarm sieht genauso aus wie das Gehirn und deswegen heißt es halt klugscheiße. Ja, also wie so ein so ein ausgelegtes Gehirn. Naja, wie auch immer. Zumindest dieser Sympathikus und Parasympathikus als Bestandteile des autonomen Nervensystems sind heute unser Thema. Erstmal so allgemein gibt es Afferente und Efferente Fasern. Afferent bedeutet, es kommt von der Peripherie zurück ins Hirn und Efferent heißt, das Hirn schickt Signale in die Peripherie. Und darüber kann man sich halt das Nervensystem allgemein erklären. Und der Sympathikus und der Parasympathikus sind Gegenspieler, die funktionell beschrieben, das eine ein Gaspedal ist und das andere eine Bremse. Ganz kurze Werbung.
SPEAKER_01Ich benutze eigentlich Zeit Semester 2 ein Programm namens Anki. Da kann man so mit digitalen Karteikarten lernen, was das Lernen einfach viel effizienter macht. Fürs Physikum gibt es da zum Beispiel auch vorbereitete Decks. Und das Coole ist, dass man Anki selbst nochmal erweitern kann. Und zwar mit sogenannten Add-ons. Und da gibt es ein neues von Meditrix, was wir im Team vorab testen durften. Da werden euch dann zum Beispiel im Physikumsdeck von AnkiFil zusätzlich Merkilfen und Esusbrücken von Meditrix angezeigt, sodass das Lernen nochmal viel abwechslungsreicher wird und mehr Sinne anspricht.
SPEAKER_02Wenn ihr Lust bekommen habt, Meditrix mal auszuprobieren, da klickt euch jetzt mit dem exklusiven Code SIDUSINVESUS15. 15% Rabatt auf euer nächstes Meditrix-Abo. Sidusinversus15. Jetzt sichern. Das war's schon.
SPEAKER_04Genau. Was heißt Gaspedal, was heißt Bremse, genau? Da gibt es ja diese Merksprüche gewissermaßen, dass man den Sympathikus immer mit dem Flight oder Fight assoziiert. Also der hat immer irgendwas mit Stress oder Abwehr oder Fluchteaktion zu tun. Und der Parasympathikus ist quasi der Entspannungsteil des vegetativen Nervensystems, der für die Funktionen von Rest and Digest zuständig ist. Genau. Und wenn man sich jetzt fragt, okay, wir sprechen quasi über efferente Fasern und wie werden jetzt die Signale weitergeleitet? Und da hat man eben beim Sympathikus die ganz klare Aufteilung, dass er zweimal umgeschaltet wird. Das heißt, das Signal kommt aus dem Rückenmark und wird dann das erste Mal auf ein anderes Neuron umgeschaltet und ein zweites Mal. Und dabei sind natürlich, wie ihr vielleicht schon wisst, Transmitter im Spiel, die das Signal chemisch übertragen. Und da ist der erste Neurotransmitter. Bei der ersten Umschaltung ist es Acetycholin, bei der zweiten Umschaltung des Sympathikus ist es Noradrenalin oder Adrenalin. Das heißt, wir haben einfach eine Umschaltung von Präganglionär auf Postganglionär.
SPEAKER_02Genau, und dieses Postganglionär geht dann am Ende zum Erfolgsorgan. Übrigens, Erfolgsorgan fand ich seltsam, aber das ist das Organ, wo es hin soll.
SPEAKER_04Genau, so wo letztlich quasi die Funktion oder das Erregungssignal hinkommt und was dann letztlich die quergestreifte Muskulatur nerviert.
SPEAKER_02Und noch zu erwähnen ist, dass der Sympathikus organfern nennt sich das, verschaltet wird. Das heißt, diese Ganglien, so nennen sich diese Bereiche, in denen das verschaltet wird, liegen mehr oder weniger weit weg vom Organ. Also soweit es halt im Bauchsitz sein kann. Aber im Gegensatz zum Parasympathikus, der dann quasi organnah innerviert wird und in beiden Fällen Acetylcholin als Neurotransmitter hat. Also halten wir fest, erste Umschaltung immer Acetylcholin, zweite Umschaltung ist dann anders.
SPEAKER_03Genau. Und was mich vielleicht auch noch kurz erwähnen sollte bei der Erklärung, dass also Sympathikus und Parasympathikus, die sind anteilsmäßig beide aktiv in der Regel. Und je nachdem, wie die Situation halt gerade ist, gibt halt der Sympathikus mal mehr Gas oder der Parasympathikus. Also zum Beispiel, wenn man jetzt mal konkret ist, wenn man zum Beispiel übers Herz redet, am Herz, da bewirkt der Sympathikus eben eine höhere Herzfrequenz und der Parasympathikus eine niedrigere Herzfrequenz. Und je nachdem, in welche Richtung wir uns eben bewegen wollen, werden dann die verschiedenen Anteile der beiden, der beiden nicht-Nervensysteme, aber dieser funktionellen Gliederung, die werden da größer oder weniger.
SPEAKER_04Genau, macht ja auch absolut Sinn, weil kann sich jeder, denke ich, vorstellen, wenn man irgendwie in einer Stresssituation ist, aufgeregt ist, nervös ist, das Herz schlägt schneller, die Herzfrequenz geht hoch, das wird eben über den Sympathikus vermittelt, beziehungsweise das Gleichgewicht in dieser Balance liegt mehr auf Seite des Sympathikus. Und wenn man irgendwie entspannt ist, ganz ausgeruht ist und die Herzfrequenz geht runter, dann ist vermehrt der Parasympathikus aktiv.
SPEAKER_02Richtig, jetzt muss man sich natürlich nur anschauen, wie genau äußert sich das jetzt final in Nerven. Wir möchten dann mit Parasympathikus starten, weil der relativ einfach aufgebaut ist. Denn es gibt eigentlich größtenteils den Nervus vagus, den muss man kennen. Das ist der, ich würde sagen, der wichtigste und größte Nerv so im Bauchsitus und Brustsitus, der auf jeden Fall bekannt sein sollte. Den hat der ein oder andere vielleicht vorher schon mal gehört, muss man nicht kammern. Und der ist übrigens auch in der Theorie mit drin, warum Schneewittchen tatsächlich an einem Apfel in den Schlaf gefallen sein könnte, weil wenn sich der Apfel so hinten in den Rachen verkeilt ist oder der Nervusvagus stimuliert, könnte das theoretisch möglich sein.
SPEAKER_03Das ist so ein bisschen wusstet ihr das, dass man, wenn man, wenn man irgendwie sowas aspiriert, dann stirbt man in der Regel gar nicht daran, dass man irgendwie da jetzt eine Hypoxie hat, also dass man irgendwie Sauerstoff unterversorgt ist, sondern aufgrund dieser Vagusreizung.
SPEAKER_02Genau, denn der Nervus Vagus verläuft nämlich da ganz prominent quasi aus dem Hirn raus, also es ist ein Hirnnerv, kommt aus dem Hirn raus und bewegt sich dann Richtung, also der wichtigste Aufhängepunkt ist, denke ich, vom Nervusvagus zwischen dieser Vene Brachiocephalica und dann auf der linken Seite der Aorta und auf der rechten Seite der Arteria subclavia. Da findet man den Nervusvagus eigentlich fast immer. Vorher sollte man noch erwähnen, dass er zwei sehr wichtige Äste abgibt.
SPEAKER_03Genau, weil er nämlich auf diesem Weg den Ösophagus herunter, den Laryngeus recurrenz und den Laryngeus superior abgibt. Und dieser Laryngeus Recurrenz, den kann man auch in der Makroskopie, also im Präppkurs, richtig gut sehen. Nämlich auf der linken Seite zieht er einmal unter dem Aortenbogen runter durch und auf der rechten Seite zieht er quasi unterhalb der Arteria subclavia wieder nach oben. Also Recurrenz heißt ja einfach, weil er halt wieder zurückläuft, dann so Richtung Kehlkopf und so, glaube ich, aber das ist ja hier gar nicht so relevant. Und der Nervus Vagus bildet dann auf dem Ösophagus den sogenannten Plexus Ösophageus. Und mit diesem Plexus, das wird jetzt ein Ding in den zukünftigen Erklärungen, die wir jetzt hier liefern werden, weil nämlich eigentlich jedes Organ, wir haben ja schon vor Erfolgsorganen geredet, hat so einen Plexus um sich herum. Und dieser Plexus ist im Prinzip dann eben so der Punkt, wo dann schlussendlich die Steuerung tatsächlich stattfindet, was da passiert in dem Organ. Und in diese Plexus spielen dann in der Regel eben sympathische und parasympathische Nerven mit ein. So, in dem Fall wird der Plexus Ösophageus im Wesentlichen durch den Nervus vagus gebildet. Und aus diesem Plexus Ösophageus ziehen dann wiederum zwei Trunki noch weiter. Weil nämlich der Ösophagus, der geht ja noch durch das Diaphragma durch zum Magen und auf diesem Weg dahin ziehen dann die Trunki vagalis, anterioris und posterioris aus dem Plexus Ösophageus raus. Das heißt einfach nichts anderes als ein Anteil vorne und ein Anteil hinten. Falls ihr dann mal mit der Frage konfrontiert werden solltet, ob jetzt der linke oder der rechte Nervusvagus größere Anteile im Trunchus vagalis anterior oder posterior haben, müsst ihr euch einfach nur Gedanken darüber machen, wie das mit der Magendrehung, jetzt embryologisch, die ist ja in der Regel auch schon irgendwie in irgendeiner Vorlesung mal vorgekommen, die Magendrehung, wie man das erklären könnte. Und dann wird euch klar, dass die linke Seite, also der linke Nervusvagus beim Trunchusvagalis anterioris und der rechte beim posterioren Teil eine wesentliche Bedeutung hat.
SPEAKER_02Genau. Und von da aus geht es dann weiter Richtung Bauchpaket und eigentlich versorgt irgendeinen Rami, der dementsprechend nach dem Organ benannt ist, eigentlich fast alles. Und dann gibt es da diesen ganz besonderen Punkt, diesen Kennen-Böhm-Punkt, den man ungefähr 17 Millionen Mal liest in der Vorbereitung, der da im Nervusvagus-parasympathischen System die allerwichtigste Rolle spielt.
SPEAKER_04Genau, der Can-on-Böhm-Punkt bildet tatsächlich die Grenze des Innervationsgebiets vom Nervus Vagus. Der ist wirklich wichtig und ihr merkt euch den, indem ihr euch denkt, okay, also der Nervus Vagus innerviert alle Organe im eigentlich Thorax und Bauchraum bis zum Kenn- und Böhm-Punkt. Der sitzt an der linken Kolon-Flexur, also da wo quasi das Kolon dann die Biege. Bisschen noch in die Mitte, ne? Ja, so zwei Drittel, ein Drittel, würde ich sagen. Aber man kann sich an dieser Flexur orientieren. An der Flexura Colisinistra ungefähr. Und wie war das? Also die oberen zwei Drittel innerviert noch der Nervusvagus, bis eben zu dieser Flexur. Ja, und das aborale Drittel ist dann. Genau, also Oral bis dahin, alles Nervusvagus und ab dort sind es dann die Nervis planchnici, die das ganze Gebietativ. Pelvici, Planchniki. Plural, Pelvici, Pelvici, die das ganze Gebiet dann vegetativ versorgen. Und darunter auch dann Blase und Geschlechtsorgane, aber darauf gehen wir nachher nochmal kurz ein.
SPEAKER_03Aber haben wir noch ein kleines Kave an der Stelle. Wir hatten ja eigentlich gesagt, dass der Parasympathikus, da haben wir die Organaheverschaltung und deswegen ist es jetzt auch bei der Vorbereitung immer nicht so ein Thema, welche Ganglia da irgendwie eine Rolle spielen. Aber bei den Nervis Blanchiniki Pelvici oder Pelvici, da muss man sich im Klaren sein darüber, dass die Verschaltung teilweise am Plexus hypogastricus inferior stattfindet. Genau, das sollte man nicht so ein bisschen.
SPEAKER_04Und ja genau, das ist auch wirklich eigentlich ganz interessant. Und aus dieser Erkenntnis heraus, dass das alles nicht so eindeutig ist, resultiert eben auch die wissenschaftliche Kontroverse, die recht aktuell ist, dass man sich eben fragt, ob dieses klassische Dogma der Unterteilung zwischen anatomischer und funktioneller Einheit so ganz richtig ist, weil es eben Indizien dafür gibt, dass bestimmte, also dass die parasympathische Funktion auch von sympathischen Fasern übernommen wird. Und du hattest gerade mir erklärt, dass es was mit der Genexpression bzw. Zelllinie zu tun hat.
SPEAKER_02Es hat sich irgendwie nachweisen lassen, dass in diesen Zellen Genen exprimiert werden, die irgendwie nur in Sympathischen sein können hin und her. Aber an sich ist für euch, nur das Lehrbuchwissen entscheidend. Aber es ist cool, im Hinterkopf zu behalten. Für uns schon auch, ja. Ja, für uns auch, dass diese Nerven quasi nach neuesten Erkenntnissen sympathische Nerven sind, die parasympathische Aufgaben übernehmen. Das ist tatsächlich ganz spannend. Das lassen wir jetzt mal so stehen, ist auch eine offene Diskussion. Und das ist auch eigentlich alles das, was man wissen muss zum Parasympathikus. Und der Gegenspieler ist ein bisschen komplexer organisiert, denn da gibt es eine Struktur, die man, ich glaube, als allererstes nennen muss, und das ist der Trunchus Sympathicus. Und das ist dann eben dieser Strang aus Ganglien. Jetzt ganz kurz noch, bevor wir da weitergehen, was ist ein Ganglion? Ein Ganglion ist eine Ansammlung von Nervenzellperikarien, sprich Nervenzellkörpern. Also es gibt ja einen Körper und dann so eine Leitung quasi und am Ende der Leitung ist ein Stecker, der in den anderen Körper passt. So ganz basic gesagt.
SPEAKER_04Und wenn wir gerade schon an der Stelle sind, können wir auch gleich anhängen, was dann infolgedessen ein Plexus ist. Mir war das nämlich auch immer nicht so richtig bewusst, weil das ja nachher ziemlich relevant wird. Der Plexus ist quasi einfach eine Ansammlung von dann diesen Ganglien. Und Plexus dient letztlich als zur Verschaltung in vielen Fällen. Und andernfalls kann man sich das eben auch einfach vorstellen, wie so eine Bahn, wo halt die ganzen Signale hinkommen und wo quasi eine Häufung von den Ganglien vorliegt und von da aus. Wie so ein Autobahnkreuz irgendwie.
SPEAKER_03Das ist viel los bei so einem Kampf.
SPEAKER_04Ja, genau, das ist viel los und da geht dann eben von dort aus gehen die ganzen Signale zu den Organen, beziehungsweise die Organe haben ja auch ihre spezifischen Plexus, die organnah direkt drauf.
SPEAKER_02Und somit würden wir das Ganze so einteilen, dass wir uns die Innovation der einzelnen Höhlen, also der einzelnen Situ oder SITI, wie auch immer, anschauen, von Thorax bis Becken.
SPEAKER_03Genau, und das ist jetzt eben so ein Ding beim Sympathikus. Das, was ich gerade gesagt habe, dass man sich eigentlich beim Parasympathikus ja immer nicht so mega viele Gedanken darüber machen muss, wie das dann mit der Verschaltung groß abläuft. Und das ist jetzt hier eben ein Thema, weil wir eben jetzt nicht mehr einfach merken müssen, die Verschaltung ist einfach direkt am Organ, sondern die Verschaltung ist etwas organferner. Und deswegen müssen wir uns da jetzt quasi für jeden einzelnen Teil uns das irgendwie ein bisschen zu Gemüte führen. Und da gibt es erstmal jetzt diesen Tronchus sympathicus. Und das ist eben quasi nichts anderes als eine Verkettung der sogenannten Grenzstrang Ganglien.
SPEAKER_04Wie so eine Perlenkette, die dann neben der Wirbelsäule ist.
SPEAKER_03Sieht auch einfach echt so aus.
SPEAKER_04Paravertebral, neben der Wirbelsäule wie so eine Kette entlang.
SPEAKER_03Das ist auch direkt mal ein wichtiges Ding, was der Fabian gerade angesprochen hat. Paravertebral bedeutet neben der Wirbelsäule und prävertebrale Ganglien, darüber sprechen wir auch gleich noch, sind irgendwo anders. Also die sind in der Nähe von der Wirbelsäule, also oder irgendwo im Bauchraum. Und deswegen reden wir da eben von prävertebralen Ganglien und diese Ganglien, die direkt am Organ sind, sind die sogenannten intramuralen Ganglien, ja, oder in der Organwand sogar direkt sind. Okay, das alles nur als kurze Vorbereitung. Ich habe ja gesagt, beim Sympathikus müssen wir jetzt gucken, wo wird das Ganze verschaltet. Und wenn wir uns, wenn wir anfangen im Thorax, dann findet diese Verschaltung in diesem Grenzstrang, in diesen Grenzstrang-Ganglien, also im Tronchus Sympathicus statt. Das heißt, wir bekommen den wesentlichen Input von den Segmenten TH2 bis 5. Die Umschaltung findet im Grenzstrang Ganglion statt. Und darüber hinaus haben wir noch so Input von einigen Ganglia cervikale, da gibt es irgendwie so zwei, drei Stück, die muss man sich halt merken. Und dort findet also die Umschaltung statt. Und dann zieht es quasi von da direkt in die Plexus der einzelnen Organe. Und da unter anderem dieser Plexus Cardiaca heißt der, glaube ich, gell? Genau. Und da ist dann eben quasi die Stelle, wo Einfluss von Sympathikus und Parasympathikus ist, und da wird dann eben moduliert, was jetzt hier gerade passiert an der Stelle.
SPEAKER_02Denn ja, quasi der Sympathikus sitzt ja nicht jetzt wie der Nervus Vagus im Hirnstamm, sondern der sitzt ja an den Seitenhörn des Rückenmarks. Das heißt quasi, der Sympathikus sitzt auch nur in diesen Bereichen der Wirbelsäule, wo es dieses Seitenhorn gibt. Daher kommt es. Und deswegen geht quasi dieser Grenzstrang auch etwas höher als die eigentlichen Segmente. Also das ist ja quasi nicht am Zervikal, sondern eigentlich eher so thorakal. Und das zieht dann einfach nach oben, weil der Sympathikus muss ja auch in Richtung Kopf, so Richtung Auge und Tränen und Speicheldrüsen, so ein Kram. Und der sitzt ja einfach so nicht. Und deswegen brauche ich ein zervikales Ganglion oder zervikale Ganglien, zwei Stück, die dann aber auch runter in Richtung Herzlunge gehen.
SPEAKER_03Genau.
SPEAKER_02Dann sind wir in diesem Plexus, haben wir vorher schon ein paar Herz gelernt, dass das Herz eigentlich autonom ist und einfach nur ein bisschen Gas, ein bisschen Bremse braucht, je nachdem, wie es gerade nötig ist. Bei der Lunge ist es ein bisschen ähnlich. Deswegen kann man da Thorax relativ schnell abhaken. Und die Rami von diesen jeweiligen Thorakal-Sementen heißen halt eben auch da, wo sie hinwollen. Die heißen einmal Radica diakar und einmal heißen sie Rami pulmonalis. Ist weniger spannend. Liebe Freunde der Vorklinik, bevor es losgeht, brauchen wir noch ganz kurz eure Hilfe. Wir sind nominiert beim Deutschen Podcastpreis in der Kategorie Beste Information. Diese Kategorie wird über ein Publikumsvoting entschieden und wir brauchen eure Stimme. Hierbei würdet ihr uns unfassbar helfen, wenn ihr kurz auf den Link in der Folgebeschreibung klickt und uns eure Stimme gibt. Dauert nur 5 Sekunden. Ihr seid die allerbesten. Viel Spaß bei der Folge. Spannender wird es in meinen Augen, wenn man jetzt quasi unters Werschwell rutscht in Richtung Bauchsitus.
SPEAKER_04Genau, ins Abdomen. Und da findet jetzt eine etwas andere Einteilung statt, funktionell. Also anatomisch ist weiterhin so, okay, der Sympathikus feuert da aus dem Rückenmark raus, dann haben wir da unseren Grenzstrang, da ziehen die Axone durch und dann hin zu den Plexus. Und jetzt müssen wir uns wirklich merken, im Abdomen ist es ganz klar so, in den paravertebren Ganglien, also in diesen Grenzstrang Ganglien, da findet jetzt keine Verschaltung statt. Sondern das Interesse ist.
SPEAKER_03Dann wäre es rot unterstrichen worden.
SPEAKER_04Rotrichenkabel in Großbuchstaben. Und da ist es jetzt wirklich so, dass aus den Grenzstrang Ganglien kommt der Nervusplaninicus major und der Nervusplanginicus minor raus. Die versorgen eigentlich jetzt alle Organe im Bauchsitus. Und was machen die, nachdem sie aus diesen Grenzstrang-Ganglien rausgekommen sind? Sie laufen ins Abdomen und vereinigen sich dort zu den verschiedenen Plexus. Ganglien, wie auch immer. Genau.
SPEAKER_03Plexus und diese Plexus bestehen ja teilweise aus Ganglien. Genau, zu diesen Ganglien-Gruppenquellen.
SPEAKER_04Von denen dann wiederum die verschiedensten Organe versorgt werden. Und da ist jetzt die coole Analogie eigentlich, dass man sich diese Plexus richtig gut merken kann, wenn man sich schon die arterielle Versorgung im Bauchraum angeguckt hat. Haben wir ja gemacht. Haben wir ja gemacht. Also wer natürlich unseren Podcast gehört hat. Wenn ich selbst schuld. Entschuldigung. Also der Punkt ist, der erste Plexus heißt eben Plexus Zyliakus. Lage, wer hätte es gedacht? Ventral an der Aorta vorne dran. Und zwar genau da, wo auch der Trunchus Zylliakus aus der Aorta raus entspringt. Der versorgt ja auch eigentlich an das gleiche. Das ist ja der Witz an der ganzen Sache. Und das macht das Ganze so interessant. Und diese Analogie macht das Ganze so einfach zu lernen. Wir haben den Plexus Cyliacus, der liegt eigentlich genau da, ventral an der Aorta, wo auch der Tronkus Zylliacus entspringt. Die Organe sind auch fast die gleichen, Leber, Magen, Milz und so weiter, wie wir sie schon gehört haben. Das zweite ist dann der Plexus mesentericus superior, in Analogie zur Arteria mesenterica superior. Organversorgung ist auch ähnlich und geht auch dann bis eben zu diesem kanonböhmischen Punkt, zur linken Kolonflexur, beziehungsweise die ersten zwei Drittel, die oralen zwei Drittel des Kolons, werden von diesem Plexus nerval versorgt.
SPEAKER_02Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man den Kanonböhnpunkt auch dazu benutzen darf, weil er die Einordnung ist. Weil er eigentlich klassisch für den Nervus Vagus gedacht ist, aber man kann sich halt da gut dran orientieren, wenn man diesen Punkt kennt.
SPEAKER_04Genau.
SPEAKER_02Das muss man nun halt mal erwähnen.
SPEAKER_04Einordnung, genau, also dass man es sich ungefähr vorstellen kann von der Versorgung. Und als letztes haben wir dann in Analogie zur Arteria mesenterica inferior den Plexus mesentericus inferior. Nochmal kurz zur Erinnerung, was passiert da? Dort findet eben jetzt die erste Umschaltung von Prä- auf Postganglionea statt, beim Sympathikus. Und von diesem Plexus zieht es dann zu den Organen und wird dort dann nochmal organnah eigentlich, nochmal umgeschaltet, um die Organe mit Nervensignalen zu versorgen. Genau.
SPEAKER_03Ganz kurz noch, vielleicht, um diese Inputs nochmal schnell klarzustellen. Also da gibt es ja neben dem Nervus Plantinicus major und minor, gibt es auch noch die Nervis plantinici lumbalis, sacralis und thoracici, die da auch noch eine Beteiligung haben. Aber eben wichtig, also im Prinzip alle Segmente bis L2 runter haben da eine Beteiligung beim Sympathicus im Bauchraum. Aber, und das ist ganz entscheidend, Nervus Planticus major und minor sind die, die eben durch das Diaphragma ziehen, weil sie eben eigentlich vom Thorax kommen.
SPEAKER_02Richtig. So, jetzt abschließend das kleine Becken ist leider nicht so einfach wie die Arterie. Da gibt es nicht eine dicke, sondern es gibt halt zwei Plexus, den Hypogastricus superior und Hypogastricus inferior. Der Superior, da muss man wissen, dass der auf der aorten Bifocatio liegt. Also das muss man einfach mal, muss man gelernt haben. Da ist ein Ausrufezeichen drunter. Und der Plexus inferior.
SPEAKER_03Also links und rechts jeweils einen Teil.
SPEAKER_02Ja, genau. Der Plexus inferior ist aber in meinen Augen der wichtige, denn der versorgt die eigentlichen Organe und die Ausgänge, also inneres, äußeres Ginital, die untere Rektumetage und Harnblase, Uretra etc. Und der Hypogastricus superior, eigentlich mehr so Uretra Testis ovar, also quasi so die Uret-Anhängsel, oder? Wie meinst du die Keimdrüsen? Gonaden. Gonaden. Hattest du vorhin zusammengefallen? Pancy Word. Genau, ja. Und das ist eigentlich auch das, was man zum Sympathikus wissen muss. Das wäre ja aber langweilig, wenn das alles wäre. Ich meine, das könnte ja jeder. Deswegen war es das noch nicht. Nee? Sagt Leo. Denn wir haben da noch zwei weitere Nervenarten, die man noch erwähnen müsste. Und zwar den Nerv zum Merkspruch 3, 4, 5 keeps the diaphrame alive.
SPEAKER_04Genau. Wenn man das jetzt auf Latein übersetzen würde, dann wäre das irgendwas mit Phren so. Und dann hat man den Nervus phrenicus, oder? Geil. Ja, was lacht ihr? Ich meine, mit Analogien arbeiten wir nicht. Ja, sehr schön, ja. Also, so läuft's. Nervus Phrenicus, kurz zum Verlauf, er läuft mit der Arteria Pericardiacophrenica entlang des, also um des Perikatus. Das kann man auch im Präppkurs, wenn ihr euch das mal anschauen wollt, ganz gut sehen, wie der um den Herzbeutel, um das Perikat drumherum läuft, entlang mit dieser Arteria. Und was man auch noch wichtig zu bemerken ist, ist, bei einem Ausfall, zumindest einem beidseitigen, hat man eben ein richtiges Problem, weil dann ist man nicht so wie im Merkspruch alive, sondern eben dead as a red. Und dann. Dead as a red. Weil das Diaphragma eben letztlich auch nur ein Muskel ist und dann nicht mehr innerviert werden kann, wenn der Nervus phrenicus beidseitig durchtrennt. Einseitig hast du gesagt, einseht oder einseitig.
SPEAKER_02Das ist ein Krankheitsbild. Ja, ich erinnere mich irgendwie, da gibt es dann irgendwie so ein Bild. Noch ein Fun Fact dazu, der sehr wichtig ist, ist, dass es einen Ramus abdominalis gibt, der nicht durch, also der nicht oben drauf liegt, sondern der durch den Muskel durchsticht. Also der ist nicht sogar zu cool für so einen blöden Diatus oder so einen Foramen, sondern der sticht einfach direkt da durch und innerviert so obere Bauchpaket ein bisschen sensibel.
SPEAKER_03Ich glaube, das ist der rechte Ramus phrenico abdominalis.
SPEAKER_02Ja. Okay, der rechte. Also kann man mal gehört haben. Eigentlich extra Punkt. Ja, echt fancy.
SPEAKER_04Gut, okay. Und dann, ja, das letzte, ähm, die letzten Nerven, die wir noch. Was lachst denn so? Also die letzten Nerven, die wir noch zu besprechen haben, sind die Nervi interkostalis. Die nehmen ihren Ursprung in den Rückenmarkssegmenten der Brustwirbelsäule und zwar die ganze Reihe 1 bis 12 und verlaufen eben am Unterrand der Rippen entlang. Ja, versorgen da die Muskeln und da darf man halt, wenn man eine Thorax-Drainage macht, nicht klein zu sein.
SPEAKER_03Wenn man eine Thorax-Drainage macht, gell? Genau.
SPEAKER_02Aber das hatte Tim ja schon mal erwähnt, dass der untere halt subkostales heißt, aber als Wiederholung.
SPEAKER_03Das finde ich mir immer so geil, wenn sofort Klinikleute dann immer so. Ja.
SPEAKER_02Aber tatsächlich, da ist eine coole Analogie, die ich mal von einem Arzt gelernt habe, ist, dass man sich die Interkostallräume wie einen Keller vorstellen kann, weil im Keller laufen die Rohre auch immer an der Decke. Das kann man nicht sehr schön sagen, weil wir nehmen im Keller auf und die Rohre laufen an der Decke. Also könnt ihr nicht so ein bisschen merken, dass ihr quasi in den Kellerboden stechen müsst, wenn ihr eine Torex-Trainase legt in der Vorklinik. Eins nice Scheiß, ja. Genau, so, das war jetzt ein sehr nerviges Thema, um mal Moritz zu zitieren. Aber da ja Nerven auch was mit Schmerzen zu tun haben können, möchten wir euch als Abschluss noch ein Beispiel geben von der in meinen Augen bekanntesten und berühmsten Baucherkrankung, der Apendizitis, also der Blinddarmentzündung, weil da gibt es nämlich so einen super fancy Punkt, mit dem man sich auch lächerlich machen kann, habe ich gehört. Den McBurney-Punkt, der liegt nämlich quasi auf der Linie zwischen Bauchnabel und Spina Iliaka Anterior, superior, genau. Und da irgendwie so im unteren Drittel, da liegt nämlich ein Punkt, und wenn man da drauf drückt und dann loslässt, dann gibt es sehr große Schmerzen auf der rechten Seite, weil da halt der Blinddarm liegt und da gibt es diesen klassischen Loslassschmerz. Sprich, einfach das Loslassen tut mehr Wert als reindrücken.
SPEAKER_03Was der Leo mit diesem lächerlich machen meint, ist, dass ich das mal in meiner jugendlichen Naivität, so vor einem Jahr vielleicht. Halt, als ich mal irgendwie da im Krankenhaus in meinem FSJ hat mich da mein Kollege beauftragt, einen Patienten zu übergeben und dann habe ich eben nicht vom McBurnie-Punkt, sondern vom MacGyver-Punkt gesprochen.
SPEAKER_02Du hast Lumpen gemacht, oder was?
SPEAKER_03Mit einem Kulli oder was?
SPEAKER_04Und du wusstest gar nicht, wieso die alle so lachen.
SPEAKER_03Ich hab's nicht geblickt in dem Moment, weil ich bin halt fest davon überzeugt gewesen, dass es der MacGyver-Punkt ist. Okay. Sehr witzig. Eigentlich im Vertrauen erzählt die Geschichte. Naja. So ist das. Hier bleibt nichts. Hier bleibt nichts und entdeckt.
SPEAKER_02Was man da dann noch dazu sagen kann, dass es da noch einen weiteren Test für gibt, außer dieses Reinpieksen. Und zwar, wenn man sich das mal anschaut, so im Allgemeinen, dann liegt der Appendix halt auf dem Musculus Iliopsoas, also auf dem Psoas Magiaum genau zu sein. Und diesen Trick ist quasi, dass man den Patienten bittet, das rechte Bein halt eben an die Brust zu ziehen und halt er halt gegen. Weil da muss ja der Musculus Psoas richtig arbeiten, weil der ja für die Flexion in der Hüfte verantwortlich ist, wie ihr wisst. Und das ist halt eben einfach dann sehr schmerzhaft, weil diese Anspannung quasi auch den Blindhab nervt und das halt wehtut. Genau. Und wenn er entsinne das gibt auch einen besonderen Fall. Und damit möchten wir jetzt Citus abschließen. Und zwar, wenn der Appendix nicht rechts liegt, sondern links. Und das nennt sich dann Situs inversus. Denn ein Zitus inversus bedeutet einfach, um das jetzt auch mal zu nennen, ich meine, wenn wir es schon so heißen, ne, bedeutet einfach eine, ich darf zitieren, seltene kongenitale Lageranomalie aus einem Lehrbuch. Also. Das bedeutet quasi einfach, dass ich eine spiegelbildliche Anordnung der Organe und Gefäße habe. Das heißt, alles ist einmal komplett gespiegelt. Und somit sind die Schmerzen auch auf der anderen Seite.
SPEAKER_04Das ist ja krass, gerne eine Freundin von mir hat erzählt, sie hatte im PrEP-Kurs tatsächlich eine Körperspende mit einem Situs Inversus. Echt jetzt? Und ich stelle mir das schon ganz schön heftig vor, das war aber nicht hier bei uns im Kurs. Nee, das war in Münster, war das. Und die hat tatsächlich erzählt, dass es schon ein bisschen komisch zum Teil war, die ganze Anatomie normal zu lernen und dann im PrEP-Kurs zu laufen, im PrEP-Saal. Und da ist alles gespiegelt. Musst du beim Testat schon mal aufpassen.
SPEAKER_02Und zwar zur Ethyologie kommt das Ganze zustande nach einigen Recherchen. Das ist, also es ist noch nicht ganz geklärt. Aber man kann quasi sagen, dass irgendwelche nicht ausreichenden Strömungen in der Embryogenese dazu zählen. So assoziiert dieses Katagena-Syndrom, sprich eine Unterfunktion, ein gewisser Haarfolikel, die sich irgendwie bewegen und dadurch die Eizelle irgendwie drehen, was weiß ich. Zumindest ist halt wichtig, dass es halt eben nicht stattfindet. Und je nach Ausprägung kann man entweder ein Situs Inversus Partiales haben, also nur quasi zum Beispiel von einzelnen Organen oder einem Thorax oder ein Situs Inversus totalis. Das fanden wir halt einfach cool. Deswegen heißen wir so. Genau, deswegen heißen wir so. Und wir möchten euch damit quasi entlassen in euer Situs-Testat und wünschen euch ganz viel Erfolg.
SPEAKER_03Ja, ich entschuldige mich auch nochmal im gesamten Team des Podcasts für die schlechte Witzqualität heute. Es ist gar kein Problem.
SPEAKER_02Genau unser Niveau. Und damit entlassen wir euch jetzt in die Prüfung, wünschen euch viel Erfolg, viel Freude. Ihr schafft das. Wir hören uns in Kopfhals wieder. Bis zum nächsten Mal. Verzweifeln. Alles Gute. Tschüss.
SPEAKER_01Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewäre. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einstiegiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.
SPEAKER_02Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie an Arzt und Apotheker.