Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast
Mit diesem Podcast habt ihr die Möglichkeit, euch Inhalte der Vorklinik noch einmal neu erklären zu lassen. Genauso eignet er sich dazu, den Stoff vor einer Prüfung zu wiederholen oder vor dem Physikum aufzufrischen. Das alles kommt von Medizinstudierenden, die eben diese Prüfungen gerade erst hinter sich haben und selbst noch mitten im Studium stecken. Verständlich, erfrischend und auf Augenhöhe. Viel Spaß!WebApp mit Episodenfinder + Merkhilfendatenbank: dervorklinikpodcast.deFür Lob, Kritik und mehr: situs-inversus@bvmd.de Instagram: @der_vorklinikpodcast
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Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast
ANA Leitungsbahnen Untere Extremität
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BWA 4: Wenn die Jeans nervt...
- Dass man in einer Lakune keine Jeans trägt, sollte ja eigentlich offensichtlich sein. Hier ist der Flip-Flop die viel bessere Wahl! In dieser Folge bieten wir euch neben einem abwechslungsreichen Überblick der Leitungsbahnen der unteren Extremität auch Modeberatung auf höchstem Niveau. Dass es in Indien kein frisches Obst gibt, ist zwar nicht ganz wahr, aber mit solchen und ähnlichen Weisheiten könnt ihr euch die komplexe Innervation der unteren Extremität viel besser merken - damit euer Wissen in der Prüfung noch fangfrisch ist!
Kapitel:(00:00) - Gefäße(09:24) -Plexus lumbalis(22:19) - Plexus sacralis
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Ja, aber zumindest ist er, glaube ich, behaar in der Schöpfung entscheidender.
SPEAKER_01Ja. Und zwar gibt es dann einen ganz tollen cringy Merkspruch, nämlich ist der Grimaster froh und munter hüpft das Testes rauf und runter.
SPEAKER_02Hi, wir sind Situs Inversos und sind zurück für euch, euer Frau Klinik-Podcast, heute mit der unteren Extremität der Leitungsbahn. Wir hatten die Leitungsbahn schon mal an der oberen. Das ist relativ analog heute. Wir reden erst über die Gefäße, dann über die Nerven. Und wir haben heute aber jemand Neues dabei. Der Tim ist heute mit. Der kennt ihr bis jetzt noch nicht, aber den werdet ihr jetzt auch öfter mal hören.
SPEAKER_01Genau, hallo. Ich freue mich heute mal dabei zu sein und euch ein bisschen was über die Nerven zu erzählen.
SPEAKER_03Ganz kurze Werbung.
SPEAKER_00Wir haben in diesem Semester einen richtig coolen Werbepartner, Meditrix, und den wollen wir euch jetzt einmal vorstellen.
SPEAKER_01Einige von euch fragen uns manchmal auf Insta, ob wir irgendwie so Lernstrategien oder Lernchips haben. Keine Ahnung, warum wir dafür die Autorität haben. Aber es ist ja schon so im Medizinstudium, es gibt so Sachen, die versteht man einmal und dann kann man die. Und dann gibt es so diese vielen Fakten, die man wirklich relativ stumpf auswendig lernen muss.
SPEAKER_00Und das hilft einfach nichts, die müssen einfach rein. In der Vorklinik erinnere ich mich an die Hirnnerven, die Anatomie oder sonstiges. Manche Sachen muss man sich einfach auswendig merken. Und da ist der Game Changer schlechthin tatsächlich Meditrix. Meditricks, das sind quasi Eselsbrücken als Bilder. Ihr findet bei Meditrix ganz viele verschiedene Szenen, die jeweils die Themen, die für euch relevant sind, zusammenfassen. Und da gibt es so viele Details, die dann wiederum für die Fakten stehen, die ihr können müsst. Und diese Szenen sind tatsächlich so bunt und wild und lustig, dass ihr gar nicht anders könnt, als sie euch nachhaltig zu merken.
SPEAKER_01Ja, und das macht dann einfach viel mehr Spaß. Ich glaube, das kann man sich auch schlecht vorstellen, wenn wir jetzt so drüber reden. Deshalb schaut euch mal die Demo auf meditrix.de an. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was euch da erwartet. Ja, genau. Und das lohnt sich auf jeden Fall da mal reinzuschauen, ob das was für euch ist. Vielleicht hat eure Uni auch eine Campuslizenz für Meditrix. Und falls nicht, haben wir was für euch.
SPEAKER_00Nämlich einen Code SitusIversus15. Damit bekommt ihr 15% Rabatt auf jedes neu abgeschlossene Abonnement bei Meditrix. Genau, einen höheren Rabatt werdet ihr nicht finden. Genau.
SPEAKER_01Also Situsinversus 15 bei meditrix.de. Viel Spaß.
SPEAKER_03Das war's schon.
SPEAKER_02Jawohl, starten möchten wir aber mit den Gefäßen. Und zwar ist das wieder relativ stupide zu lernen, wie es halt eben bei den oberen Gefäßen auch war. Das nützt alles nichts, jetzt hier die komischen letzten Kack-Abgänge aufzuzählen. Ich zeige euch jetzt einfach mal kurz auf, was so die wichtigsten Strukturen sind. Das ist logischerweise die Aorta, von der alles ausgeht. Von da an gibt es die Iliaka Communis, die ist tatsächlich auch, aber auch nur tatsächlich nach Definition recht kurz, das sind wie zwei Zentimeter gefühlt, weil es danach sich direkt schon wieder auftrennt in die Iliaka externa und die Iliaka interna. Iliaka interna würde ich mal hinten anstellen, weil die halt relativ viel Krams im Bauch macht. Deswegen. Kommt dann eher bei Situs. Richtig, kommt eher bei Situs. Aber die Externa ist das, was uns jetzt interessiert. Was macht und was kann die externe? An sich ist es einfach ein langes Gefäß, was bis zum Knie läuft und halt eben anders benannt wird, je nachdem, wo es halt gerade ist. Dieses Ding heißt halt im Oberschenkelbereich halt femoralis, wie der Knochen, Femur, und heißt dann irgendwann halt Proplita, wie das Knie, und dann teilt es sich quasi wie am Oberarm auch wieder auf. Was noch ganz gut zu wissen ist, ist, dass es wieder so Anastomosengefäße gibt, wo wir mal oben bleiben. Das heißt, es gibt einmal eine Zirkumflexa ums Ilium, also ums Becken, und es gibt eine Zirkumflexa um den Humorus. Und so heißen die halt auch. Also die heißen Zirkumflexa Ilium Profunda und Zirkumflexa Ilium superficialis. So einfach ist es, genauso verhält sich es beim Femoris, nur dass es da Laterales und Mediales ist. Ist dann auch relativ logisch. Die gehen halt um den Oberschenkelhals. Wichtige Sache, sollte man sich mal angucken, aber ansonsten auch relativ entspannt. Was ich auch noch ganz gut merken kann, das läuft alles hinten am Bein ab und es gibt so ein paar so Perforanz-Gefäße, die nach vorne gehen, aber größtenteils läuft die Versorgung hinten am Bein ab. Hinten in der Mitte, wie es am Oberarm auch war, hinten in der Mitte. Genau, und danach teilt sie es halt auf, ein bisschen spannender. Einmal eine Tibialis anterior, eine Tibialis posterior und eine Fibularis. Hier nochmal die Erwähnung. Manchmal heißt Fibularis auch Peroneus.
SPEAKER_01Also weiß ich nicht warum. Genau, und die geht aber auch aus der Tibialis posterior eigentlich. Bis vor.
SPEAKER_02Also haben wir wieder grundsätzlich eine große Aufzweigung in zwei Gefäße, tibialis anterior und posterior, analog zu Radialis und Ulnaris, dass die Tibialis anterior vorne verläuft, und posterior hinten ist, glaube ich, auch logisch. Die geht halt so direkt unter dem Fibularköpfchen nach vorne, die Anterior, durch diese Membrana. Und das einzige Besondere ist halt, dass die Fibularis sich nochmal aus der Posterior, wie du gesagt hast, abspaltet, damit man halt noch ein bisschen was für die Fibularis Gruppe übrig hat. Ja, aber das war es auch grundsätzlich fast schon mit den Arterien. Gut, da gibt es halt wieder diese Kramster am Fuß und da geht halt die Anterior geht halt oben drauf und die Posterior geht halt unten drunter. Aber das muss sagen, das wurde ich nicht so wirklich gefragt. Und nach diesen Arkus bleiben, schaut es euch mal an, aber es ist nicht so relevant. Also es Hältchengrenzen.
SPEAKER_01Ja, ist ganz schön, wenn man das an der Fußsohle mal findet, diesen Alkos, aber ansonsten ganz so. Was interessant ist, ist, ähm sind die Übergänge, ab wann die The Hauptarterie, also die Iliaka externe, dann anders heißt. Und Femoralis heißt es, sobald sie dann halt am Leistenband vorbei ist. Poplitea dann, sobald sie durch den Hiatus adductorius durch ist. Und deshalb dann auch Poplitea.
SPEAKER_02Ja, top. So, ähm Arterienhäckchen, Venen, auch wieder ganz kurz, wie am Oberarm es gibt halt meistens zwei passend zur Arterie tief. Und noch so ein paar oberfläche, die man mal gehört haben sollte. Rund um die Saphena-Venen. Also es gibt eine Saphena Magna, eine Sapena Astessoria und eine Sapena Parva. Als kleinen Funfact, auch in der Prüfung, ganz cool zu wissen, dass man aus der Magna oder der Parva.
SPEAKER_01Ich glaube der Magna.
SPEAKER_02Ah, ich glaube auch der Magna, kann man einen Herzbypass bauen. Also quasi man entnimmt diese Vene und baut dann, wenn die radial ist, wie in der letzten Folge, nicht geht, baut man quasi aus dieser Vene halt einen Bypass rund ums Herz. Eigentlich auch ganz cool zu wissen, so als Fun Fact. Dieser Fena Magna umringt noch ein weiteres Dingens, was man wissen sollte. Den Venenstern. Also wir mussten es damals wissen. Es ist quasi so ein, also von der Femoralis-Vene kommt quasi einen so einen Stern an, durchbricht so ein bisschen irgendein Fast hier und geht dann quasi in die Femoralis rein. Und das sieht dann aus wie so ein Stern. Und den sollte man, den sollte man wissen. Ich habe mir auch überlegt, ob ich in den Nachspruch bringen soll. Ich finde es nicht ganz so sinnvoll, weil wenn man weiß, wo der sitzt, kann man sich eigentlich, weiß man, wie die heißen. Also der sitzt quasi zwischen der Symphyse und dem Oberschenkelhals. Ungefähr da. Und wenn ich jetzt mir mal einen Stern male und gucke, wo das überall hingeht, dann habe ich eine Sternspitze, geht Richtung Bauch, also quasi epigastrisch, ungefähr. Also gibt es quasi eine Vena epigastrika und das eine oberflächliche Vene ist, superficialis. Und dann, wenn ich meinen Strich nach innen, innen mache, dann komme ich zum Genital, also quasi die Vene pudendae externe, weil wir sind ja wieder außen. Und dann gibt es halt eben diese große Vena Saphena Magna, die aus diesem Venusstern nach unten zieht oder von unten in diesen Venusstern zieht, um genau zu sein. Dann gehen wir weiter, gucken wir mal ein bisschen weiter nach rechts, da ist halt einfach nur Oberschenkelhaut, also gibt es quasi eine Cutanea anterior femoris, vordere Oberschenkelhaut, macht auch Sinn. Und dann quasi nach außen oben ist halt das Ilium noch übrig. Also haben wir am Ende Zirkumflexa, Ilium Superficialis. Und das war's. Ja, also Epigastrica, Pudendae, Saphenae, Saphenaa, Cutanea und Zirkumflexa. Fertig. Das war's schon.
SPEAKER_01Kann man sich mal anschauen, ist ganz nett so für die Prüfung.
SPEAKER_02So ist das. So, und das war es eigentlich schon fast mit den Gefäßen. Das heißt schon fast, das war es schon mit den Gefäßen. Jetzt kommen wir zum ein bisschen schwierigerem Teil unseren lieben Nerven. Da gibt es nämlich auch wieder einen super geilen Plexus, den wir euch vorbereitet haben, den man auch wissen sollte, in meinen Augen ist er nicht so schwer, wie der Brachial-System sagt. Der findet ihn genauso schwer.
SPEAKER_01Also ich finde ihn genauso kompliziert.
SPEAKER_02Okay, kompliziert. Ja, okay. Schwer ist nichts im Leben. Ist klar. Nein.
SPEAKER_01Nee, das Problem ist, also ihr müsst den nicht genauso ausführlich lernen wie den Plexus brachialis, aber an sich gibt es auch extrem viele Verzweigungen.
SPEAKER_02Ja. Aber grundsätzlich kann man sagen, der Vorteil ist, man kann den Plexus in zwei Plexus unterteilen.
SPEAKER_01Genau, was Leo jetzt damit sagen wollte, ist, dass das U im Plural lang gesprochen wird, wenn man mehrere Plexus hat.
SPEAKER_02Ja, du, du hattest Lateim bis zur Oberstufe, oder?
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_02Ja, ne? Man merkt's. Nein, also auf jeden Fall richtig und wichtig. Genau, die kann man aufteilen in einen Sacralis und einen Lumbalis. Das macht das Leben schon einfacher. Und dazu haben wir zwei wunderschöne Merksprüche mitgebracht, damit das Ganze nicht so schwer ist, dich zu merken.
SPEAKER_01Genau, also der Plexus Lombo Sacralis kommt allgemein erstmal aus den Rückenmarkssegmenten von TH12 bis zu S4. Und man teilt den eben auf in den Plexus lombalis und den Plexus sacralis. Und ich würde das jetzt auch einfach so aufteilen, dass wir erst den Plexus lombalis machen. Der befindet sich vor dem Hüftgelenk. Also das kann man sich ganz gut merken. Der versorgt im Grunde die ganze Vorderseite des Oberschenkels und der Plexus sacralis ist dann hinter dem Hüftgelenk, versorgt die Rückseite des Femur und dann im Grunde den gesamten Unterschenkel und Fuß. Wenn wir jetzt mal mit dem Plexus lombaris starten, da gibt es einen schönen Merkspruch, der ist in Indien gibt es kaum frisches Obst und jeder Buchstabe steht eben für einen Nerv, der aus diesem Plexus kommt. Hammeschweine. Ja. Der erste Nerv ist der Nervus Iliohypogastricus. Und der verläuft relativ ähnlich wie der zweite Nerv, nämlich der Ilio inguinalis. Und die beiden, beziehungsweise generell die Nerven aus dem Plexus lombarus treten im Grunde alle lateral aus dem Musculus psoas major aus. Also diesen einen Teil vom Iliopsoas. Und die durchbohren den dann an verschiedenen Stellen. Und diese Elio hypogastricus und Ilio inguinalis, also die ersten beiden Nerven, die treten dann beide zwar an verschiedenen Stellen, aber beide durch den Musculus transversus abdominis durch. Und verlaufen dann auch zwischen dem Transversus und Internus. Und dementsprechend innervieren die auch eben die Musculi transversus und obliquus internus abdominis und davon jeweils kaudalen Anteile. Der Rest wird dann noch von Interkostallnerven innerviert.
SPEAKER_02Ja, also tatsächlich, das klingt jetzt irgendwie recht unsinnig, das alles sich zu merken, welcher jetzt welcher ist. Aber tatsächlich ist es sehr relevant, weil wenn man da Becken rumschnippelt, so Leistenherrn hier oder auch so Beckenkampf-Spongiosa, da muss man schon wissen, welcher Nerv da langläuft. Und das kann man sich, also ich habe mir das gemerkt, dass quasi der Gastricus, der Gas, also der Magen, weiter oben liegt als die Leiste. Also es ist quasi der Hypogastricus über dem Inguinalis.
SPEAKER_01Genau, also man sieht die dann beide und nimmt einfach den höheren als Ilio hypogastricus und der niedrigere ist dann der Ilio inguinalis. Top, dann sind wir jetzt bei Gips. Ja, genau. Das ist G und dementsprechend der Nervus genito femoralis. Und ja, im Grunde macht er so ein bisschen das, was im Namen steckt. Genito deutet ja schon so ein bisschen auf den Genitalbereich hin. Der hat dann zwei Äste: einmal den Ramus genitalis, der geht zum Musculus cremaste. Habt ihr den schon erwähnt?
SPEAKER_02Nee, noch nicht, aber ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass es den nur bei den Herren der Schöpfung gibt.
SPEAKER_01Oder nicht? Ja, oder? Also beziehungsweise bei Frauen irgendwie auch, aber nicht so richtig.
SPEAKER_02Ja, aber zumindest ist er, glaube ich, bei Herren der Schöpfung entscheidender.
SPEAKER_01Ja. Und zwar gibt es dann einen ganz tollen cringy Merkspruch, nämlich ist der Krimaster froh und munter hüpft das Testis rauf und runter. Damit ist einfach nur gemeint, dass der Krimaster im Grunde den Hoden quasi anheben kann und näher zum Körper ziehen kann, wenn es draußen kalt ist, damit eben die Samen trotzdem noch eine angenehme Temperatur haben.
SPEAKER_02Und es kommt daher, dass wenn der Hoden entspannt ist und man dann innen am Oberschenkel kitzelt quasi, dann ist das ein Zeichen für den Körper, diese Reflexe auszulösen und die Hoden anzuziehen, um quasi das Beste vom Mann zu schützen, glaube ich.
SPEAKER_01Naja, genau, das ist dieser Cremaster-Reflex. Genau. Und das liegt daran, dass dieser Nervus genito femoralis auch noch einen Ramus femoralis hat. Und der ist rein sensibel und der versorgt eben die Haut am inneren Oberschenkel. Und deshalb ist das quasi gekoppelt.
SPEAKER_02Ja, überragend. Top, dann jetzt.
SPEAKER_01Interessant, ganz kurz noch dazu: der Ramus femoralis, also dieser sensible Ast vom Genito femoralis, der verläuft durch die Lacuna vasorum.
SPEAKER_02Vasorum, okay. Also da sollte man sich tatsächlich nochmal ein Augenmerk drauf werfen, auf diese wahnwitzigen Lacunae, die da unten in der Leiste rumliegen, weil die tatsächlich sehr, sehr gerne und sehr, sehr oft gefragt werden. Und die werden halt gebildet von unter anderem von den Knochen und von den Ligamenti, die da quasi rumlaufen. Und da gibt es halt einen Teil, der quasi von dem Musculus Iliacus psoas, also quasi dem Ilius Iliopsoas gebildet wird.
SPEAKER_01Das heißt allerdings dann Lacuna musculorum.
SPEAKER_02Genau, Musculorum, ja. Und diese Lacuna musculorum, da verläuft dann quasi der dicke Kollege mit, also unser dickster Nerv, den wir da finden können.
SPEAKER_01Genau, da kommen wir gleich nochmal drauf.
SPEAKER_02Genau, welche das ist. Mal ist ein bisschen spannend, oh. Und dann gibt es noch eine Lacuna Vasorum, Vasorum Gefäße macht Sinn.
SPEAKER_01Die liegt dann auch weiter medial.
SPEAKER_02Genau, die liegt weiter medial. Ist ja auch logisch, weil der Muskel ist nicht so wichtig wie die Gefäße. Wenn der Muskel kaputt ist, können wir weiterleben. Wenn die Gefäße kaputt sind, schwierig. Und dann gibt es auch einen tollen Merkspruch, den Herrn Iwan. Der Iwan bedeutet quasi innen, Vene, Arterie, Nerv. Das heißt, dann weiß ich, in welcher Reihenfolge ich das Ganze zu finden habe, weil ich muss zugeben, so supergeil sieht man es an der Leiche nicht, was jetzt Arterie und was Vene ist. Nee, überhaupt nicht. Deswegen ist es nicht schlecht, das zu wissen, dass quasi die Arteria femoralis lateraler liegt als die Vene. Und die Vene liegt medial. Und dann kommt halt eben dieser Ramus femoralis des Nervus genitofemoralis.
SPEAKER_01Und der ist aber auch nicht so groß. Also der ist halt da mit drin.
SPEAKER_02Genau, aber das sind halt eben diese Leistenbänder, die das abstecken. Und das ist, denke ich, auch ganz gut zu wissen. Aber soweit erstmal genug zu diesen Lacunae.
SPEAKER_01Genau, und dann hatten wir ja schon gesagt, es gibt noch die Lacuna musculorum. Und da verläuft unter anderem der nächste Nerv mit drin, nämlich der Nervus cuterneus femoris lateralis. Und der macht genau das, was im Namen steht. Also es ist ein Nervus cutaneus, heißt ein Hautnervemoris, also am Oberschenkel lateralisufen. Das heißt, der versorgt einfach die äußere Oberschenkelhaut. Was eben wichtig ist, ist, dass der auch durch die Lacuna muskulorum zieht. Und dementsprechend dort können ja auch mechanische Kräfte auftreten. Da sieht der Muskel dabei, außerdem ist es ja eine Leistenregion an der Stelle, die schon häufig auch geknickt wird und ähnliches. Bei einer Extension wird der Nerv ein bisschen gezogen. Und ja, deshalb kann es da auch zu Ausfällen kommen. Zum Beispiel auch dann, wenn man eben eine besonders enge Jeans trägt. Und deshalb nennt man diesen Nerv auch den Jeans Nerv. Also der hat so einen Spitznamen bekommen. Genau. Und für die, die es ganz genau wissen wollen, das nennt sich dann Meralgia paräesthetica. Also ich finde Jeans Nerv cooler. Nee, also diese Läsion, wenn du da hast.
SPEAKER_02Ja, okay. Dann würde ich, da sage ich es anders. Ich finde Jeans-Nerv-Verletzung cooler. Aber gut.
SPEAKER_01So, nächstes frisches. Genau, also beim Nervus femoralis. Den findet man, glaube ich, ganz gut. Der verläuft nämlich in einer Rinne zwischen dem Musculus psoas major und dem Musculus Iliacus. Da kann man sich dann auch gut denken, dass die direkt von dem enerviert werden. Also der innerviert den gesamten Musculus Iliopsoas. Und der Muskel ist ja ganz wichtig, wenn wir uns irgendwie aus einer liegenden Position aufrichten wollen. Das heißt, wenn der Nervus femoralis irgendwie geschädigt ist, dann kann man das eigentlich vergessen.
SPEAKER_02Ja, aber finde ich auch der für mich vorne der prominenteste Nerv, weil Femoralis klingt immer super fancy von Femur. Also das macht alles irgendwie Sinn.
SPEAKER_01Genau, der ist auch, der ist auch echt recht wichtig, der innerviert nämlich noch andere Muskeln, der verzweigt sich unterhalb des Leistenbandes und dann innerviert er den Musculus pectineus, dann den Sartorius und eben insbesondere auch den Quatriceps femoris. Das heißt, der innerviert wirklich viel und wenn der ausfällt, haben wir ein relativ großes Problem.
SPEAKER_02Aber zumindest kann man sich auch mal feststellen, dass der Femoralis nicht so klassisch für eine Muskelgruppe verantwortlich ist, wie jetzt zum Beispiel unser lieber nächster Nerv.
SPEAKER_01Eine Sache noch zum Femoralis und zwar hat der endet der in einem sensiblen Ast und es ist dann der Nervus Saphenus. Und wir hatten ja schon die Vena sapena Magna. Und dieses Nervus Zapfenus folgt erstmal dem Sartorius und später aber dann noch der Vena saphena Magna und mit der verläuft er bis zum Fuß.
SPEAKER_02Ja, auch ganz wichtige Sache. Kleiner Funfact, diesen Nerv kann man festnähen, wenn man die, wenn man den, wenn man die Achilleszene repariert, kann man quasi diesen Nerv, wenn man dumm ist, kann man den festnähen und dann hat man quasi nachher mehr Schmerzen als vorher. Ist eigentlich ganz witzig.
SPEAKER_01Ja, was auch ganz witzig ist, unser Nachbar Preptisch hat irgendwie den Nervus saphenus mit der Vena sapena Magna zusammengenäht, beziehungsweise geklebt. Oh, nett. Das war in der Prüfung auch witzig.
SPEAKER_02Nett? Ja, okay. Na gut. Dann jetzt zum letzten dieses Plexus, des Obst, der liebe Herrn Obturatorius.
SPEAKER_01Genau, der Nervusobturatorius. Wie gesagt, wir hatten ja gesagt, dass im Grunde der Plexus normbalis so die ganzen vorderen Oberschenkelmuskeln innerviert. Die haben wir jetzt schon zum Großteil durch. Und der Nervus obturatorius ist so ein bisschen besonders. Der zieht nämlich als einziger Nerv aus dem Plexus in der lateralen Wand vom kleinen Becken durch. Und zieht dann durch den Kanalis obturatorius, hat direkte Äste zum Musculus obturatorius externus. Da gibt es hin, so heißt er ja auch. Und dann teilt er sich so ein bisschen auf in den vorderen und hinteren Ast und versorgt damit die übrigen Adduktoren. Also die Musculus pectineus, den Adductor Longus, den Adductor Brevis, Magnus, Minimus und den Musculus cratilis. Also unsere lieben Schokoriegel, wenn ihr euch erinnert.
SPEAKER_02Ah ja. Ja, wir hatten einen fancy Merkspruch.
SPEAKER_01Ah, cool. Ja, und interessant ist, der hintere Ast versorgt nur den Adduktor Magnus und der vordere Ast im Grunde den ganzen Rest. Und das war's zum Option.
SPEAKER_02Ja, top, also klassische Adduktorenmuskel. Und bei allem anderen ist es, finde ich, ein bisschen schwierig, so klassische Muskelgruppen zu benennen, aber gut.
SPEAKER_03Liebe Freunde der Vorklinik, bevor es losgeht, brauchen wir noch ganz kurz eure Hilfe. Wir sind nominiert beim Deutschen Podcastpreis in der Kategorie Beste Information. Diese Kategorie wird über ein Publikumsvoting entschieden und wir brauchen eure Stimme. Hierbei würdet ihr uns unfassbar helfen, wenn ihr kurz auf den Link in der Folgebeschreibung klickt und uns eure Stimme gibt. Dauert nur 5 Sekunden. Ihr seid die allerbesten. Viel Spaß bei der Folge.
SPEAKER_02So, Hälfte fertig, kommt die zweite Hälfte. Der Plexus sacralis. Da haben wir einen Merkspruch ausgepackt, den ich bis jetzt den besten finde. Und zwar gibt es den Merkspruch, glänzende Glatzen kann Isch polieren. Fällt mir gerade als Rhein Hesse sehr gut, weil dieses Isch ist super. Aber da kommen wir später nochmal drauf. Ich würde jetzt einfach mal vorne bei unseren lieben glänzenden Glatzen anfangen. Die beiden Gs.
SPEAKER_01Ja, das kann sich ganz gut merken, weil die ersten beiden Nerven auch fast gleich heißen. Der erste ist der Nervus Gluteus superior. Und der verläuft einfach mit den gleichnamigen Gefäßen durch das Foramen suprapiriforme. Das hattet ihr ja schon mal gehört, dass es diesen Musculus piriformis gibt. Und man kann dann eben entweder über oder unter diesem Muskel durch.
SPEAKER_02Supra oder infra, über unter?
SPEAKER_01Genau. Und der Gluteus superior geht eben durch das Foramen suprapiriforme und versorgt dann so die kleinen Glutealmuskeln, also den Musculus gluteus medius und minimus. Und außerdem noch den Musculus tensor fasciellate, der liegt ja auch in der Region.
SPEAKER_02So, dann haben wir jetzt Superior, fehlt noch inferior.
SPEAKER_01Genau, der Nervus gluteus inferior, der verlässt zusammen mit dem Nervus ischiadicus, das kleine, der kommt übrigens gleich, das kleine Becken über das Foramen infraperiforme, ist ja auch der Gluteus inferior. Und der versorgt den größten Muskel da, nämlich den Musculus gluteus maximus.
SPEAKER_02Das fand ich am Anfang nicht ganz so sinnig, dass der Gluteus Maximus so riesig groß oben drüber hängt und dann den unteren Glutealnerv kriegt. Fand ich nicht so.
SPEAKER_01Ja, ich habe mir das auch immer so gemerkt, dass es eben gerade so ist, wie man es nicht erwartet.
SPEAKER_02Tatsächlich, Katrin meinte, also eine Kollegin von mir, dass sie sich immer vorgestellt hat, wie quasi ein Mann einer Frau von unten an den Arsch gekrapscht hat. Und so hat sie sich das gemerkt. Es war jetzt nicht so wirklich politisch korrekt, aber.
SPEAKER_01Nee, es ist gar nicht korrekt.
SPEAKER_02Ja, was zumindest, ich konnte es mir so merken, auch wenn's, aber, naja, also wenn es euch was nützt, dann nehmt es mit, ich unterstütze nicht, ich sag's nochmal, solche Aktionen, aber zu merken finde ich die echt gut. Naja. Gut. Dann wieder zu einem C oder zu einem K, je nachdem.
SPEAKER_01Genau, das ist ganz easy. Der Nervus cutaneus femoris posterior, der macht wieder genau das wie deinen Hautnerv. Ist einfach nur sensibel, versorgt den hinteren Oberschenkel.
SPEAKER_02Ja, also kann man sich ja kurz merken, dass der Cutaneus lateralis kommt aus dem Lumbalis und der Cutaneus posterior kommt aus dem hinteren Plexus.
SPEAKER_01Ja, doch, kannst du jetzt merken. Interessant noch, der Plexus sacralis gibt auch einfach direkte Äste ab. Also das ist ja der Plexus sacralis. Das heißt, das ist der Plexus, der letztendlich aus den Rückenmarkssegmenten entsteht, die eben am Kreuzbein sind. Und dementsprechend hat er auch einfach so kleine direkte Äste, die er an die ganzen Muskeln da in der Nähe abgibt. Nämlich an die Musculi gemelli, an den Obturatorius internus, an den Periformis und auch noch an diesen Quadratchus Femoris, der da noch dabei ist in der Gruppe.
SPEAKER_02Ja, also auf jeden Fall noch ein paar einzelne Äste, weil das kann man sich ja fragen, warum der Obturatorius nicht gerade beide Obturatorii-Muskeln enerviert, aber naja. Es wäre jetzt so einfach. Naja.
SPEAKER_01Genau, und der Internus liegt auch einfach viel näher am Kreuzbein noch.
SPEAKER_02Ja, gut, das kann man vielleicht auch so merken, ja, das ist auch ganz gut. Ja. Ja, top. So, jetzt kommt das Ich. Ja.
SPEAKER_01So, das ist jetzt so, das ist das, was ihr wirklich müssen müsst. Das ist auch das, was ihr auf jeden Fall seht. Den ihr auch nicht durchschneiden dürft. Nee, das geht ja fast gar nicht. Also der Nervus-Ischiadikus ist wirklich richtig dick. Den sieht man super.
SPEAKER_02Zeigefinger, ne? So.
SPEAKER_01Ein richtiges Rohr. Genau. Und das hat mir ja vorhin schon erwähnt, dass der auch aus dem Vorrahmen Infrapiriforme kommt.
SPEAKER_02Macht ja auch Sinn, weil der will ja nach unten. Weil das ist quasi der Nerv, der den ganzen Rest an Muskeln am Bein versorgt, wäre ja sinnig, wenn unsinnig, wenn der zum oberen Vorrahmen kommt, wenn er nach unten will.
SPEAKER_01Genau. Und der zieht quasi unter dem Glutus Maximus, dann zur Rückseite des Oberschenkels. Und der hat zwei Anteile. Nämlich den Nervus fibularis communis und den Nervus tibialis. Und die Anteile hat er von Anfang an, auch wenn er sich erst irgendwie, warte, wo teilt er sich? Knapp über der Kniekehle, ne?
SPEAKER_02Kniekehlemäßig, ja.
SPEAKER_01Genau. Aber die Anteile sind von vornherein da. Und bevor der sich aufteilt, enerviert er eben die Muskeln der Oberschenkelrückseite. Also den Semitendinosus, Semimembranosus, Bizeps Femoris.
SPEAKER_02Ja, hatten wir alle schon, Klassiker.
SPEAKER_01Und den Adductor Magnus, eben den oberflächlichen Teil.
SPEAKER_02Ja, okay, gut. Das ist das Einzige, was nicht ganz gut ist.
SPEAKER_01Das ist ein bisschen special, genau. Und was ihr euch da merken könnt, ist, nur das Kaputt Brewe vom Bizeps Femoris wird vom Fibularisanteil innerviert. Der Rest ist alles tibiales Anteil.
SPEAKER_02Okay. Ja, gut. Kann man euch ja vielleicht dort merken, dass das Schienbein irgendwie ein bisschen dicker ist als das Wadenbein, deswegen hat es mehr Energie. Okay, cool. So, dann sind wir ja schon wieder am Knie angelangt. Ich würde es vielleicht noch mitnehmen, jetzt tibialis fibularis, quasi noch die Restverzweigung.
SPEAKER_01Genau. Wir zahlen uns dann, wie gesagt, auf in Nervus fibularis communis und tibialis. Und der fibularis communis hat einen Oberflächenanteil. Oberflächlichen Anteil, den superficialis. Ja, das habe ich mir ein bisschen so gemerkt, der ist halt oberflächlich und macht nur was mit so seinesgleichen. Deshalb innerviert er die Musculis fibularis, also den Longus und Prävis. Und dann hat er noch einen tieferen Anteil, einen Profundus Anteil. Damit innerviert er den Musculus tibialis anterior, den Fibularis tertius, wenn er denn vorhanden ist. Und wichtig, die ganzen Extensoren am Fuß. Also jeder Fußmuskel, der Extensor im Namen hat. Und der andere große Anteil, ähm, der Nervus tibialis, innerviert den Musculus tricepsuri. Also das ist Gastrocnemius und ähm.
SPEAKER_02Der Planantaris zählt nicht dabei, aber dann merkt euch einfach Trizepsura, das reicht schon.
SPEAKER_01Genau, und der tiefer gelegene Anteil, Profundus, da werden dann der Musculus tibialis anterior und der Fibularis tertius innerviert, wenn er dann vorhanden ist. Außerdem die ganzen Extensoren am Fuß. Also jeder Muskel am Fuß, der irgendwie Extensor im Namen hat. Und dann haben wir noch den anderen großen Anteil vom Ischiadicus und das ist der Nervus tibialis. Der enerviert den Musculus tricepsurae, den Musculus plantaris, popliteus, tibialis posterior, und dann wirklich alles, was am Fuß noch übrig ist.
SPEAKER_02Ja, überragend. Da würde ich kurz nochmal einen Ausflug machen in meine Logen, die ich schon mal erwähnt hatte, weil das auch gerne gefragt wird, welcher da in welcher Loge läuft. Die hatten wir ja schon mal erwähnt, und ich würde da dieses Oberflächliche angreifen, was du gesagt hast, weil der Fibularis superficialis, als oberflächlicher Kollege, auch nur in der Fibularis Loge läuft. Umsonst nischt. Das heißt, der möchte wirklich nichts mit anderen Leuten zu tun haben. Der tibialis oder nein, der Fibularis Profundus, wenn man was über die Nerven, ist eher so ein tiefgründiger Typ, der so ein bisschen tiefer gehend. Das heißt, der braucht seine sozialen Kontakte, aber nicht so viele, weil ansonsten fühlt er sich gleich wieder so eingeengt. Und deswegen hat er nur die vorderen Tibialisarterien und Ven dabei. Also quasi nur Arteria tibialis und Vena Tibialis anterior. Und das kann man sich so merken, und quasi die anderen beiden, der Fibularis und die Tibialis posterior, die machen die riesen WG-Party und haben in ihrer Extensorenloge, in ihrer Flex, in ihrer Flexorenloge, riesig Spaß und haben da quasi den ganzen Rest mit drin. Ja, und das heißt quasi nur der Fibularis, also der Nervus fibularis superficialis und der Nervus fibularis profundus sind so ein bisschen special und sind in ihren Häuschen da so ein bisschen alleine. Aber ist auch ganz gut zu merken, weil das auch sehr gerne gefragt wurde bei mir zumindest, in welcher Loge sich da was befindet.
SPEAKER_01Genau, es gibt ja dann dieses Compartment-Syndrom, also wenn man da irgendwie in einer Loge eine Blutung hat und das Blut da nicht rauskommt, wegen den Faszien, die da jeweils ausgenommen sind, dann drückt das eben auf den Nerv. Genau.
SPEAKER_02Das sollte man tunlichst vermeiden. So, dann sind wir jetzt am Fuß und dann fehlt nur noch ein Nerv. Richtig, nämlich war die Despolieren.
SPEAKER_01Despolieren, genau. Der Nervus pudendus und der ist eigentlich auch ganz relativ dankbar. Der verläuft durch das Foramen infrapiriform und dann macht er so einen witzigen Bogen. Also der geht aus dem Foramen Ischiadicum Majus raus, dann allerdings durch das Foramen Ischiadicum minus wieder zurück nach innen zum Beckenboden. Verläuft dann durch den Alcock-Kanal, kann man sich irgendwie auch ganz gut merken, mit den Vasa Pudender internen und innerviert dann wirklich die gesamte Beckenbodenmuskulatur. Und er hat auch sensible Anteile, also nicht nur motorische. Und deshalb macht man bei einer Geburt häufig einen sogenannten Pudendus-Block, wo man diesen Nerv quasi schämt, wo man da irgendwie in Anästhetik rumspritzt und wodurch die Schwangere dann weniger Schmerzen hat bei der Geburt.
SPEAKER_02Ja, das klingt ja höchst überragend. Und da sind unsere Plexus schon fertig. Richtig. Ja, also ist gar nicht so schwer. Merkt euch einfach, die glänzenden, glatzen kannuspolieren und in Indien gibt es kein frisches Obst und dann hat sich das Ganze schon abgehakt. Ja, und das war es so weit von uns zu den Leitungsbahnen der unteren Extremität. Hast du noch irgendwas Wichtiges, Fansies zu sagen?
SPEAKER_01Ja, nochmal so zum Abschluss, was man sich wirklich bitte merken muss, einfach ist, der Plexus lombalis ist vor dem Hüftgelenk und macht einfach die Vorderseite des Oberschenkels. Und der Plexus sacralis macht Oberschenkel hinten und Unterschenkel abwärts. Dann weiß man schon mal ein bisschen was.
SPEAKER_02Klingt eigentlich sehr cool. Dann danken wir euch fürs Zuhören. Wir wünschen euch noch großes Lernen und große Mündungsvorbereitung. Und dann hören wir uns beim nächsten Mal wieder.
SPEAKER_01Genau. Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewäre. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einstiegiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.
SPEAKER_03Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie an Arzt und Apotheker.