Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Neustart USA: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Willkommen bei DEM USA Auswanderer Podcast, dem ultimativen Guide für alle Deutschen, die von einem Leben in den USA träumen. In diesem Podcast erfährst du alles, was du über das Auswandern in die USA wissen musst – von den ersten Schritten der Visa-Beantragung bis hin zum Aufbau eines erfolgreichen Lebens und Geschäfts im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Jede Episode bietet:
- Experteninterviews mit erfolgreichen Auswanderern, Visa-Anwälten und Business-Coaches, die ihre Einsichten und Geheimtipps teilen.
- Praktische Ratschläge zur Navigation im US-Visasystem, einschließlich des E2 Visums für Unternehmer.
- Erfahrungsberichte von Deutschen, die den Sprung gewagt haben und ihre Geschichten und Herausforderungen teilen.
- Tipps für den Businessaufbau in den USA, speziell für deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer.
Über Monique Menesi:
Monique Menesi ist nicht nur die Gastgeberin des Neustart USA Podcasts (Muttersprache Podcast), sondern auch eine lebende Beweisführung dafür, dass der American Dream erreichbar ist. Nachdem sie 2014 mit ihrer gewonnenen Greencard in die USA ausgewandert war, hat Monique über 40 Staaten bereist und in drei verschiedenen Staaten gelebt. Sie hat mehrere Unternehmen gegründet und erfolgreich geführt und nutzt ihre umfangreichen Erfahrungen nun, um andere Auswanderer, Gründer und Führungskräfte zu coachen und zu unterstützen.
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Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Alleinerziehend ausgewandert: Naomis Neuanfang in den USA
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Manchmal ist Auswandern kein Traum, sondern eine Notlösung.
Naomi ist mit Anfang 20 mit ihrem kleinen Sohn in die USA gekommen, wegen ihres Mannes, der hier stationiert war.
Was als gemeinsames Leben geplant war, wurde schnell zu einer Situation, in der sie alleine dastand: Fremdes Land, kein soziales Netz, kein Einkommen, ein Kind.
In diesem Gespräch erzählt Naomi offen, wie sie diese Zeit erlebt hat.
Wie es sich anfühlt, festzustecken, rechtlich, finanziell und emotional.
Und warum Aufgeben trotzdem keine Option war.
Sie spricht darüber, wie sie in einer extremen Abhängigkeit gelandet ist, warum sie lange geblieben ist, obwohl sie unglücklich war, und wie sie sich Schritt für Schritt aus dieser Situation herausgearbeitet hat.
Darum geht es in dieser Folge:
- Wie es ist, als junge Mutter ohne Unterstützung in den USA zu leben
- Warum Trennung im Ausland oft komplizierter ist, als man denkt
- Wie Naomi mit wenig Geld und viel Druck überlebt hat
- Weshalb Arbeit, Durchhalten und Hilfe annehmen entscheidend waren
- Wie sie es aus der Situation heraus geschafft hat
Mehr über Naomi Covert:
Instagram (Privat): www.instagram.com/xnaturally.naomi
Instagram (Business): www.instagram.com/naturally.snackish/
Diese Episode ist ein Muss für alle, die mit dem Gedanken spielen, in die USA auszuwandern oder die sich im neuen Alltag zwischen deutschen Erwartungen und amerikanischer Realität wiederfinden.
Teile deine eigenen Erfahrungen mit uns und lass uns wissen, welche Themen dich besonders interessieren. Und vergiss nicht: Eine Bewertung hilft uns, den Podcast noch besser für dich zu machen!
Weitere Ressourcen:
- Möchtest du in die USA auswandern? Dann ist unser kostenloses Webinar genau das Richtige für dich – wir zeigen dir, wie’s geht! Link zur Webinaranmeldung
- Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Teaser: Liebe, Bruch, Überleben
SPEAKER_01Mit 20 in einen Amerikaner verliebt, kurz darauf schwanger geworden und in die USA gezogen. Diese Ehe ging nicht gut. Drei Selbstmordversuche und wirklich, wirklich eine schwere Zeit hatte Naomi, mein heutiger Podcastgast. Was sie daraus gemacht hat, wo sie heute steht, wie sie es geschafft hat, als erfolgreiche Unternehmerin sich ihr Leben neu aufzubauen und warum das auch nur in Amerika so geht, das erzählt sie uns in der heutigen Podcast-Folge.
Host‑Intro Und Formatvorstellung
SPEAKER_01Herzlich willkommen zum Neustart USA-Podcast. Der erfolgreichste Podcast zum Thema rund um das Leben und Arbeiten in den USA. Mein Name ist Monique Menese. Ich bin Host des Podcastes und ich erzähle hier seit über fünf Jahren und 200 Folgen Geschichten von deutschen, deutschsprachigen Auswanderern, die hier in den USA erfolgreich leben. Aber ich nehme dich auch mit in das Thema Leben und Arbeiten in den USA. Von dem Weg in die USA bis zum erfolgreichen Business und darüber hinaus. Also hier findest du alle Content-Themen. Geh vor allen Dingen auch mal in die alten Folgen zurück, denn da gibt es ganz, ganz viele coole Sachen. So, und jetzt geht's hier gleich los in eine neue Folge. So schön, dass du hier bist, deine Monique.
Fünf Schnellfragen An Naomi
SPEAKER_01Ich habe hier die Naomi zu Gast. Hallo Naomi, wie geht's dir?
SPEAKER_00Hallo, mir geht's super. Habe ich extra schick gemacht für heute, ja.
SPEAKER_01Ja, und das ist auch so einen schönen Hintergrund. Voll gut.
SPEAKER_00Ja, das ist mein Business. Das ist mein Business-Name und dafür brauche ich ja irgendwas Cooles, ne? Wie ist der Business-Name? Naturally Snackish.
SPEAKER_01Ich bin sehr gespannt. Ja. Ich bin sehr, sehr, sehr gespannt, liebe Naomi. Also, pass auf. Wir starten einfach mal mit fünf Fragen. Bist du ready? Auf jeden Fall. Also, was war dein allererster Gedanke, als du mit deinem Sohn in die USA geflogen bist, beziehungsweise gelandet bist? Was war dein allererster Gedanke?
SPEAKER_00Oh Gott, ich habe mir gedacht, scheiße, hoffentlich war es die richtige Entscheidung. Und den Rest können wir rausfinden. Aber hoffentlich habe ich mich richtig
Herkunft, Armywife, Umzug Nach Ohio
SPEAKER_00entschieden, ja.
SPEAKER_01Okay. Was bedeutet für dich heute, ich bin angekommen in einem Wort?
SPEAKER_00Community.
SPEAKER_01Was war härter? Das Alleinsein oder das Durchhalten?
SPEAKER_00Oh, das Durchhalten. Das Durchhalten, ja.
SPEAKER_01Ja, dann bin ich gleich sehr gespannt. Wenn dein Business ein Symbol für Neuanfang wäre, welches wäre das? Oder für eine ein Symbol für dieses.
SPEAKER_00Oh, das sind so gute Fragen. Also was habe ich noch nie gedacht? Wenn mein Business, okay. Ich glaube, ich glaube, dieses Infinity Sign. In der Design. Neu erfähig. Oh, das liebe ich.
SPEAKER_01Okay, dann das letzte. Was würdest du der Naomi von 2017 sagen, wenn ihr euch heute begegnen würdet?
SPEAKER_00Ey, spart ihr die Tränen. Wirklich. Es wird alles gut. Es wird alles gut. Besser als wir je gedacht hätten. Und halt ihr einfach durch, weil du kommst an, Freundchen. Du kommst aber an. Aber so nach Bildung.
SPEAKER_01Mega. Herzlich willkommen, Naomi. Schön, dass du heute hier im Neustadt-USA-Podcast bist. Erzähl uns ganz kurz, wer bist du? Wo kommst du her? Wo lebst du? Mit wem lebst du da? Und dann springen wir dahin zurück, wie es überhaupt gekommen ist, wie du überhaupt hier gelandet
Verlust, Betrug Und Erste Brüche
SPEAKER_01bist.
SPEAKER_00Okay, super. Hol mich zurück mit meinem ADRS. Ich muss mich stoppen. Also ich bin Dina Omi. Ich komme aus Nürnberg oder aus Leinburg bei Nürnberg. Ich bin 2017 nach Amerika ausgewandert. Damals war ich verheiratet, ich war ein Armywife.
SPEAKER_02Oh, okay.
SPEAKER_00Ich bin ganz jemand geheiratet, ich war 19.
SPEAKER_01Ja, du hast deinen damaligen Mann in Deutschland wahrscheinlich kennengelernt und stationiert.
SPEAKER_00Und dann bin ich mit ihm hier rübergezogen. Der kleine, der TJ, das ist mein Sohn, der ist dann zwei geworden, als wir hergezogen sind. Also ich war noch ein, ich wollte schon sagen ein Baby, aber damals war ich, habe ich gedacht, ich bin kein Baby. Also ich war bestimmt, ich bin fast 22 gewesen, als wir hergezogen sind. Und ja, jetzt wohne ich in Ohio. In Ohio. Cool. Ich dachte mir immer, ich hätte mir jemanden aus Florida suchen sollen, ne?
SPEAKER_01Ja, aber bist du immer noch mit deinem Mann zusammen? Nein, auf keinen Fall.
SPEAKER_00Nee, Gott sei Dank auch nicht. Das ist ein Blessing. Okay, das ist was Gutes.
SPEAKER_01Also du hast deinen Mann in Nürnberg kennengelernt und dann war das klar, dass ihr zurück nach Amerika geht oder musstet ihr, weil er hier stationiert war oder musste er zurück oder wie musstet das war das und wolltest du das überhaupt nach Amerika gehen mit dem kleinen Baby?
SPEAKER_00Ja, das ist eine total coole Geschichte, weil erst wären wir eigentlich hier geblieben nach seinem letzten Deployment und dann hatte er aber wirklich Angst. Er hatte wirklich Angst, wie das machen soll und weg von der Familie. Und für mich stand schon immer klar, okay, wenn es du heiratest, Naomi, dann bist du halt eine gescheite Frau und wenn es dann besser für dein Ehemann ist, dann gehst du einfach mit halt. Ich wusste auch, was das beinhaltet. Also ich wusste schon, dass ich meine ganzen Freunde, ich habe eine sehr große Familie, dass ich jeden zurücklasse. Und ich bin die Älteste in meiner Familie, also die älteste Tochter, ja. Auf jeden Fall, und ich war auch erst 21, deswegen, da denkt man, du bist immer noch zwar ziemlich klein, aber nein. Da kommen ja Leute hier erst aus der Schule, ne?
SPEAKER_01Das ist ja absolut.
SPEAKER_00Absolut. Ich war aber schon immer so jemand, ich habe schon immer mein Ding gemacht und ich habe auch schon immer mein Ding selber gemacht. Also ich war schon sehr früh erwachsen, um
Schwiegermutter, Kontrolle, Isolation
SPEAKER_00ehrlich zu sein. Und ja, dann, als er das gesagt hat, er möchte doch nach Hause gehen, dann habe ich mir gedacht, ja, okay, machen wir. Und dann haben wir nicht so gute News bekommen, weil kurz vor dem Abflug, also davor hatte ich leider, ich war nochmal schwanger, dann habe ich mein zweites Kind verloren. Es wird ein bisschen traumatisch, Leute, aber passt schon. Ja, holt halt die Tasche Kaffee oder den Tee, weil das wird spannend, okay? Aber also ich habe dann mein zweites Kind verloren und dann hat er mich betrogen. So wie es immer zu. Also ihr wart, ihr wart gerade hier, wie lange? Wie lange wart ihr denn hier? Oh Gott, wir waren dreieinhalb Jahre hier.
unknownOkay.
SPEAKER_01Ich kann arbeiten in der Zeit. Also ihr wartet in Deutschland dreieinhalb Jahre und seit dann hier hin und dann hat er dich betrogen, oder wie war das?
SPEAKER_00Also er hat mich in Deutschland sogar noch betrogen. Das habe ich aber niemandem erzählt, weil ich weiß nicht, ich glaube, jeder who hired is wie man sich da fehlt. Mit der Schande, die man spürt, soll man es jemandem sagen, soll man es verschweigen. Ich war damals eh schon sehr im öffentlichen Stoff, weil ich bin damals viral gegangen, 2015, ja, und habe halt damals mit Instagram ein bisschen durchgestattet. Also ganz klein noch. Also gerade dann über Nacht plötzlich 30.000 Follower. Und das in 2015 ist verrückt halt, ne?
SPEAKER_01Ja, Wahnsinn.
SPEAKER_00Genau, und deswegen, ich habe mir damals gedacht, ja, und du gibst jetzt nicht auf und man liebt halt auch die Person, als habe ich mir gedacht, egal, wenn das Schlimmste, das passiert, wenn du mitgehst, ist, dass ihr halt zusammen Eltern seid and it klappt halt nicht. Wenigstens had a son a Papa, next to violence the story. I think it's vibrant with me.
SPEAKER_01And erstmal is the wichtigstein: this is the Papa de Kindle. And you are hired, also it is a bunt. And it is a wagon, but it had anders given it.
SPEAKER_00In meinem
Arbeiten Ohne Netz: Home Health Aide
SPEAKER_00Kopf wäre es anders gekommen, and ich muss auch sagen, hätte ich gewusst, dass damals wurden wie es kommen wird, also as I then here rüber ziehe, dann hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht. Also ich bin schon durch nicht nur eine Hölle, vielleicht sogar fünf. Aber das hat es gebraucht, damit ich heute hier sein kann. Und ich würde es immer wieder machen. Ich würde noch.
SPEAKER_01Ich kann ja das sagen, ich habe jetzt die letzten Tage ganz viele Podcasts aufgenommen und da waren genau diese Geschichten, Krebsdiagnose und es war alles nicht gut. Bei Krebs kann man nicht von gut sprechen, aber es war alles genau so, wie ich sein musste, weil ich musste diese Lektion lernen, um zu dem Menschen zu sein. Und ich meine, wir haben jetzt über 250 Podcast-Folgen, davon sind wahrscheinlich 220 oder sowas Interviewfolgen. Und bei jedem kommt eigentlich immer wieder raus, was hat dieser Schritt ins Ausland mit mir gemacht, in die USA mit mir gemacht und wer bin ich dadurch heute? Und klar, da hat bei dir jetzt noch eine Trennung. Das ist natürlich nochmal krasser. Also du bist da mit 21 hierher gekommen, hattest ein kleines Kind und wie lange hast du in der Ehe dann noch durchgehalten, bis du dann gesagt hast.
SPEAKER_00Ach, so, jetzt habe ich dich voll unterbrochen.
SPEAKER_01Ich mach nichts. Wie lange hast du dann noch durchgehalten in deiner Ehe, bis du dann gesagt hast, jetzt ist Schluss, jetzt will ich nicht mehr betrogen werden. Also, wie lange warst du dann hier in den USA, hast hier gelebt und was hast du gemacht? Wie war die Zeit für dich, bis du gesagt hast, das war's jetzt?
SPEAKER_00Also, es wurde ziemlich schnell klar, dass das überhaupt nichts mehr war, weil als ich dann endlich hier angekommen bin mit meinem Sohn, er ist schon davor abgereist, der ist schon, der ist bestimmt zwei, drei Monate. Also, wir wären ja eigentlich aus dem Militär gemeinsam raus. Wir haben ja nach Häusern geguckt. Also es war ja geplant, ne? Und das nennt sich ETS, ne? Also raus aus dem Militär. Und er ist dann schon rüber. Sine Mutter, die ist sehr jung, die ist nur 20 Jahre älter als ich. Also sie war 40, 41 und ich war 21. Und die hat mich dann teilweise mit überredet, doch, komm trotzdem, ich pass auf dich auf, wir machen das, ne? But ich wusste halt nicht, dass sie
Hass Auf Amerika Und Erste Hilfe
SPEAKER_00im Hinterkopf hatte, dass sie nur mein Kind wollte. Die wollte mir das Kind wegstehlen, ja, als zweite Chance sozusagen, weil sie die anderen Kinder versaut hat. Und das kann man leider so frei sagen. Auf jeden Fall, ich bin so eine kleine positive, ne? Ich habe mir so gedacht, doch, Naomi, das kannst du, du kannst das durchhalten, du hast die wenigstens. Aber als ich angekommen bin und wir hatten online ausgemacht, er und ich, ja, okay, wir schauen jetzt mal, wie es läuft, und dann keine neuen Partner. Also, er hat zu mir absolut gesagt, er möchte nicht mehr mit mir zusammen sein. Ich wusste natürlich damals nicht, warum. Man fragt sich halt, was ist der Grund? Wir hatten gerade erst noch ein zweites Kind, einen Schwangerschaftsabbruch, also wir haben das Kind verloren erst for four. Was ist passiert, aber so etwas kann dir keiner beantworten. Also es sind lauter offene Fragen überall im Raum. Du bist extrem jung, but you wisst halt auch nicht, was wirklich mit der anderen Person, beziehungsweise deinem Partner los is. Also machst du dir über die auch noch Gedanken, weil ich mir gedacht, there had PTSD, I have that bastard here up, spinnt so arig, dass er scheiße gebaut hat and deswegen uns sitzen lassen möchte. Aber letztendlich, und dann macht man sich halt Gedanken, ne? Oh Gott, und was ist und was ist, wenn du wirklich halt nicht mitkommst? Ja, dann sind wir angekommen und dann hatte er schon eine Freunde. Ja, ja. Der hat gleich, wir hatten ausgemacht online, du pass auf, falls wir neue Partner haben, wir lassen sechs Monate mindestens, dass die jegliche Person, entweder ich oder er, wenn wir einen neuen Partner haben, vergehen, bis man unser Kind der Person vorstellt, ne? Naja, ich bin da gerade und ich habe bei seiner Mutter gewohnt im Haus, ne?
SPEAKER_01Das war die reinste. Das muss man sich mal vorstellen. Du hast eigentlich dein ganzes Leben aufgegeben und hast ein kleines Kind. Und das ist ja auch eine Verantwortung, so ein Kind gegen die war, ne? Und bist sie hergekommen. Wahrscheinlich war es gut, dass du so jung warst, weil da ist man ja noch so ein bisschen naiv und denkt irgendwie auch noch, das wird alles, das klappt alles. Konntest du denn dann arbeiten? Hattest du schon eine Green Card oder so, dass du dann schon hier wenigstens arbeiten konntest, wobei das ja auch mit einem kleinen Kind hier auch nicht so ganz einfach ist.
SPEAKER_00Oh Gott, ganz schwer, ganz schwer. Und du kennst ja niemanden, du hast ja keine Familie, es gibt ja nur dich. Du bist ganz neu.
Gerichtskämpfe Und Sorgerechtsdruck
SPEAKER_00Seine Mutter ist so eine chronische Lügnerin, wo du wirklich, und damit muss ich sagen, so eine Person, man muss sich so eine Person vorstellen, ich weiß, ganz viele Leute können das nachvollziehen. So ein Narzisst durch anders, weshalb der Sohn auch ähnlich ist, ja. Jemand, der eigentlich, and damit meine ich nicht unbedingt die Person schlecht zu reden, weil es gibt auch gute Seiten, aber solche Menschen haben so viel Scheiße durch, dass sie selber so geworden sind. They have leider nicht aufgerafft and the arbeit getan, anders zu sein. They haben einfach genauso nachgegeben und sind genauso, wie was denen passiert ist, halt, ne? Und die sind kontrollsüchtig. Das bedeutet. Und manipulativ. Oh, extrem. Oh mein Gott, extrem manipulativ. Ich habe Stories for Days, ja. Also schrecklich. Also auf jeden Fall. Das war ein kleines Mini-Häuschen, in das wir dann mit reingezogen sind. Und das Haus, in dem ich jetzt drinnen bin, das ist ein Ein-Familien-Haus, also hat drei Schlafzimmer, super für uns. Wir haben damals in einem kleineren Häuschen mit ihr, ihrem Ehemann damals, and meinem ex-Mann drinnen. They had unten in the killer, there's an hour ausgegangen, super. And ich war da drinnen, alleine mit dem Kind, and ich durfte erst einmal three Monate lang nicht arbeiten. Man muss sich aber auch vorstellen, sie hat mir damals gesagt, dass ich sechs Monate lang erstmal nicht arbeiten muss, weil sie mir das alles macht, bis ich mich eingelebt habe. Und dann, wenn du dich eingelebt hast, hat sie gesagt, wir können langsam was finden für dich und ich kaufe dir ein Auto, ich helfe dir mit dem. Dazu muss man sagen, sie macht echt gutes Geld. Sie hatte einen tollen Job, konnte sich das total leisten. Ja, ey, die erste Woche, I come anything. Es ist alles eine Lüge. Und dann, als die neue Tusneller da antrudelt, natürlich, und du musst dir mal vorstellen, ich habe ja gerade mein Kind verloren, ich liebe ja den Deppen immer noch, ne? Ab dem Zeitpunkt. Wahnsinn. Ich bin ja noch nicht
Wendepunkt: Auszug Und Eigenständigkeit
SPEAKER_00einmal angelangt bei dem, ja, wo man sagen kann. Trauerphase. Genau, noch gar nichts, noch gar nichts. Also ich denke immer noch, ich kann den durchlieben, ja. Die dumme. Ich bin so dumm in dem Moment. Und ich bin aber nicht sauer auf mich, auch nicht zurückblickend, weil es ist halt nun mal. So, du bist jeder, also wenn Leute auch immer so reden, ah, wie dumm kann man sein, die verstehen das nicht. Da musst du drinnen stecken und da durchgehen, bis du irgendwann verstehst, okay, jetzt verstehe ich's.
SPEAKER_01Ja, von außen ist das mal viel leichter gesagt als getan, ne? Ja, aber hast du das Land dafür gehasst oder ihn dafür gehasst?
SPEAKER_00Oh ja, oh ja, ich habe Amerika gehasst. Ich fand die Scheiße so scheiße. Ich habe alles daran gehasst. Ich fand den Ort scheiße. Das war so richtig so.
SPEAKER_01Arbeiterstadt wahrscheinlich, ne? Ohio Day, oh, Dayton, Ohio ist ja auch sehr so gut.
SPEAKER_00Okay, Dayton ist ungefähr drei Stunden von mir weg, aber dann gehe ich manchmal hin und arbeite, äh, mache Hochzeiten dort. Also richtig, ich bin nämlich in Kärnten. Ich bin eine Stunde von Cleveland hin.
SPEAKER_01Ja, ja, ja.
SPEAKER_00Also, wo die Hall of Fame auch ist, die Football Hall of Fame. Aber jetzt liebe ich es hier. Also jetzt könnte mich keine Sau mehr hier wegbekommen. Ich gehe nie wieder nach Deutschland zurück. Absolut nicht. Du könntest nicht mal das Rücken sein. Aber dazu muss ich sagen: my message an die Leute, die auch neu starten oder erst angekommen sind: Ihr dürft nicht kleinlich sein, ihr dürft nicht kleinlich sein. Ihr dürft auch wirklich nicht in eurer Trauer erst mal versinken und es ist ja nicht wie Deutschland. Es ist nicht Deutschland. Du bist nicht in Deutschland geworden. Du bist nicht in Deutschland.
SPEAKER_01So, da wollen wir auch nicht sein. Aber dieses Heimweh und dieser. Also ich kann mir das sehr gut vorstellen. Eine junge Frau kommt und meine Tochter ist ja 20, deswegen kann ich so ungefähr emotional verstehen, wo du da so gestanden hast, selbst wenn du da schon sehr weit gewesen bist und schon ein Kind hattest.
Kellnern, Trinkgeld, 50/50‑Modell
SPEAKER_01Aber du kommst da hin, vertraust und auf einmal bist du Mutterseelen alleine. Allein. Mutterseelen alleine.
SPEAKER_00Du bist so alleine und du wirst jeden Tag kontrolliert. Du hast ein kleines und jetzt bin ich, ich würde sagen, ich bin so ein Mix zwischen Öko-Mutter und Passtschon. Also ich, naja, und ich bin ja auch noch eine junge Mama. Das heißt, bei junger Mama, egal ob du 30 oder 40 bist, wenn du ein erstes Kind hast, du bist immer noch, ich meine eine neue Mama, nicht eine junge Mama. Trotzdem bist du 40, was ist das, ne? Auf jeden Fall, auf jeden Fall, du hattest noch nie ein Kind. Du hast Vorstellungen, wie du ein Kind erziehst. Jeder von uns hat es, jedes Elternteil hat es, ich mache das, das und das, bis du feststellst, nichts von der Scheiße funktioniert und du wirst irgendwas davon machen, ne?
SPEAKER_01Ja, Wahnsinn. Wann ging das dann, wann hast du das dann realisiert und hast gesagt, tschüss. Also ich meine, das ist ja ein riesen Kraftaufwand, kann ich mir vorstellen. Keiner ist da, der dich das supportet. Du hast keine Freundin, du hast deine Eltern nicht, Geschwister nicht, ne? Die sind weit weg, Zeitverschiebung. So, wann war der Moment, wo du gesagt hast, so geht das jetzt nicht weiter? Und wie ging es dann für dich weiter? Was war dann so der nächste Schritt? Naja, ich bin nicht mehr. Bist du rausgekommen aus dieser Situation sozusagen?
SPEAKER_00Noch eine sehr traumatische Story, bin ich dabei. Also ich hatte so Arche-Selbstmordgedanken, dass ich mir gedacht habe, ich muss hier weg, also von der Welt, ne? Tschüss. Auch für mein Kind. Ich wollte, ich wäre nicht für mein Kind geblieben. Und das verstehen andere Leute nicht, die nicht zu diesem Punkt kommen, aber ich wurde so drangsaliert und so permanent jeden Tag manipuliert, dass ich wirklich nicht mehr bleiben konnte.
SPEAKER_01Das ist eine Riesenverzweiflung.
SPEAKER_00Verzweiflung. Erschöpfung wahrscheinlich dann auch, ne? Absolut. Es war ein Burnout von einem ganz anderen Kaliber. Also du musst dir mal vorstellen, ich musste mir dann ein Auto, in Amerika gibt es Buy Here, Pay Here. Das bedeutet, wenn du keine Kohle hast, ja, dann gehst du zu
Leistung, Erschöpfung Und Unsichtbare Kosten
SPEAKER_00so einem Buy Here, Pay here und dann musst du für ein Auto, das vielleicht 2000 Dollar wert ist, ja, jeden Monat alle zwei Wochen hingehen und zahlst vielleicht 140 Dollar oder 200 Dollar, ja. Und das musste ich damals machen. Ich hatte keine Ersparnisse, weil er alles genommen hat. Der hat alles genommen. Sie hat mir auch nicht geholfen. Also, was ich damit meine, ist, ja, kann ich glücklich sein, dass ich ein Dach über den Kopf bei hier hatte, ja klar, aber was war der Preis dafür, ja? Zum Beispiel, ich habe mir dann eine Arbeit gesucht. Ich bin dann als Home Health Aide to arbeiten. Das ist ja in Amerika ein komplett anderes Ding. Ich bin in Deutschland in die Ausbildung gegangen, um eine Emanzipierte, wollte ich sagen. Um eine Krankenschwester zu werden, aber eine Examinierte. Examinierter. Und das habe ich damals abgebrochen, um ihn zu heiraten. So. Auf jeden Fall habe ich hier dann angefangen, eine Home Health Aid ist quasi wie wenn du im Altenheim so das machst, was ein FSJler machen darf. Was zwar mehr ist, als man machen sollte, aber halt du machst genau das alles auch. But this is hier drüben nochmal eine ganz andere Nummer, weil die haben keine Gelder. Was du siehst, ist erschreckend. Am ersten Tag habe ich geheult. Ich bin heulend wieder rausgegangen und ich kann viel aushalten. Und zwar richtig.
SPEAKER_01Und dazu kam ja, dass du auch selber in einer Scheißsituation warst.
SPEAKER_00Oh, absolut, ja. Und ich muss auch sagen, ich habe mich durchgeschlagen, ich habe mich durchgerackert. Ich habe diesen Job zwei Jahre lang gemacht und da habe ich 9,15 Dollar die Stunde bekommen. Ja, genau. Und das war schon schon was anderes. Also, und davor in Deutschland, ich war in Nürnberg im Einzelhandel tätig ab dem Zeitpunkt. Das hat mir so Spaß gemacht, ich habe das geliebt. Im Verkauf, ich kann Naku Gras verkaufen. Ich bin da Guter drin, das kann ich machen. Und es ist auch spaßig für mich, weil ich eine Labertasche. Aber hier
Alkohol Als Coping Und Covid‑Schock
SPEAKER_00drüben, also das war was anderes. Und eigentlich bin ich gerne, ich bin so gerne in die Arbeit gegangen, damit ich einfach eine Pause habe. Eine Pause kommt. Ja, die zu sehen.
SPEAKER_01Und wo war das Kind dann? Also hat sie dann auf das Kind aufgepasst oder wo war das Kind? Das war ja dann auch gerade erst nicht mal Kinderschulalter oder so.
SPEAKER_00Genau, genau. Er war erst zwei und ich habe damals in Deutschland schon gesagt, du pass auf, ich war ja eine Stay-at-Home-Mom, ne, as a kid. Ich habe gesagt, vor drei Jahren did this Kind mir halt nirgendwo hin. Yeah, then command in America and this is rauch and school and it's a luxury. Keiner helps you, also muscle in the daycare reinforcement. Also verlierst du not nurse, the kid, my man has been all.
SPEAKER_01Was für 9 oder 15 oder und dann keine Familie, keine Freunde, Sprache, nicht vertrautes Umfeld. Also, das sind ja ganz, ganz viele Faktoren, die einem komplett die Existenzgrundlage entziehen. Wahnsinn.
SPEAKER_00Wahnsinn. Also, ich wusste damals, ich habe es zu mir selber gesagt, was machst du jetzt? Ich habe meiner Mama nicht Bescheid gegeben und meinen Eltern, ich habe meinen Eltern gar nichts erzählt, weil die hatten noch fünf von meinen Geschwistern zum Grußziehen.
Gründung: Naturally Snackish
SPEAKER_00Also, da habe ich mir gesagt, Diana Omi, du hast dich jetzt in die Scheiße reingeritten, die badest du jetzt selber aus. So bin ich aber schon immer, ich bin richtiger Stuckkopf.
SPEAKER_01Und was man auch sagen muss, du konntest dein Kind nicht mitnehmen. Also das ist ja auch nicht möglich. Deswegen hat sie dich ja auch wahrscheinlich nach Amerika gelockt, weil sie wusste, wenn das Kind in den USA ist, kriegst du es nicht mehr da raus.
SPEAKER_00Genau, ich muss dazu sagen, ich muss ehrlich sein, ich wusste, dass es der Fall sein wird, also nicht wird, sondern dass es der Fall sein kann. Ich wusste, dass es eine possibility, eine Möglichkeit entsteht. Das hat mir nämlich ein Anwalt in Deutschland gesagt before ich gegangen. Sie hat damals to me in Grafenverband in Philsted stationiert, and dann hat sie zu mir gesagt, Du Naomi, when you went, is the chance so great that I'm gonna. And I must say, yeah, as it was, I was in a daycare. We had so much tall person, but I must say, I had a good one. Absolutely. But I had so tall, friends. Strangers who are to my family. I think this kenny Ausländer, but it were in the Arbeit geheult, Rotz und Wasser, and die haben zu mir gesagt, Omi, wir schaffen das. Ich hatte sogar eine von meinen allerersten Mitarbeiterinnen, die hat mir damals ihr gesamtes Weihnachtsgeld gegeben, da wäre ich mir auch emotional, damit ich ihm Geschenke kaufen kann, weil ich hatte keine.
SPEAKER_01Wahnsinn. Und das ist auch Amerika. Es ist Amerika. Und das ist, finde ich, auch so
Wachstum Durch TikTok, Community, Aufträge
SPEAKER_01diese Ambivalenz. Es ist auf der einen Seite dieses, du kommst hier hin und dann hast du da eine Schwiegermutter, die ganz schlimm ist und bist in so einem, und auch, ich meine, das passiert sicherlich auch überall, ne? Solche Sachen. Aber dieser Fall, den du erzählst, ist ja so ganz, dieser ganz klassische Army-Background. Absolut, absolut total klassische Army-Background. Und dann kommst du hier hin und erfährst aber trotzdem wieder so eine krasse Hilfe, wo. Ja, es ist wirklich so, das ist die Waage. Ja, und ja, aber so ist dieses Land, finde ich.
SPEAKER_00Absolut.
SPEAKER_01So ist in allen Bereichen, genau so ist dieses Land, aber in allen Bereichen. Es gibt keinen Bereich, der nicht irgendwie so ambivalent ist. Ob das ist mit Arm und Reich oder gesund und ungesund oder so. Ich finde, Amerika ist so ein großes Beispiel von absoluter Polarität irgendwie.
SPEAKER_00Oh, so Arch. Und ich muss auch sagen: Nachdem ich festgestellt habe, okay, okay, du steckst in der Scheiße, wie geht's weiter? Erstmal bist du ja negativ und Depressionen und so weiter und so fort. Ich habe auch, ich habe natürlich auch PTSD davon, ich habe alle möglichen Probleme, habe ich. Aber ich muss sagen, mir geht's, während es mir nicht gut geht, oder ich habe das halt jetzt und ich muss damit leben, ich habe so ein gutes Leben, ich habe mir das selber aufgebaut, ich bin die Person, die das gemacht hat, aber der Stolz kommt dazu. Und zwar kein ignoranter Stolz, wobei ich möchte auch anmerken, manchmal,
Bestseller Candy Grapes Und Foodtrailer
SPEAKER_00vor allem in Deutschland, da darf man nicht so stolz sein. Du darfst stolz sein, dass ich nicht mehr so gut verstanden habe.
SPEAKER_01Man darf auch nicht erfolgreich sein.
SPEAKER_00Absolut. Also dieses über den Teller rangucken, ist für mich das Allerschlimmste. Und ich habe auch damals, auch als ich klein war, noch nie in Deutschland reingepasst. Noch nie. Also ich habe da noch nie reingepasst. Und als ich dann hier drüben war, auch wenn es so schwer war und so schlimm, die Leute, ich habe das gemerkt, ich habe so reingepasst. Ich war zu Hause und weißt, ich habe auch Leuten einfach gesagt, was los war. Und du kennst es ja am Anfang, ne? Ich komme da an und jeder sagt, How are you? How are you? Und ich wusste am Anfang schon, dass das einfach nur eine Begrüßung ist, aber dann bist du so emotional. Ey, dann haut die Scheiße halt raus, ne? Ja, mir geht's scheiße. Hab ich gesagt, ne? An der Kasse. Mir geht's absolut scheiße, ne? Und jeder erstmal still. But the Leute kümmert sich. Und weißt du, ich muss dazu sagen, ich habe hier my schlimmste, ich war noch nie arm in my war. Ich war noch nie so am Arsch and the Boden and had nothing, and I'm ending geschafft from dieser blöde Kuh auszureing and auszureißen. We have unsten, die war auf einer Parade with my soon damals, mit ihrem Mann, and ich musste wirklich mit einer handvoller Freunde ausziehen, wirklich innerhalb von zwei Stunden. Weil die nichts
Unternehmerin Werden: Delegieren Und Ziele
SPEAKER_00gelassen. Also die hat auch damals, ich hatte dann damals drei Jobs, damit ich mir einen Flug leisten kann nach Deutschland, um meine Oma noch einmal zu sehen mit meinem Sohn. And then haben die genau zu der Zeit, weil die das wussten, dass ich das machen möchte, ich war immer ehrlich, das ist ja das Dumme an mir, weil ich immer so dumm bin. Ich war immer ehrlich, ich habe gesagt, pass auf, ich will noch einmal meine Oma sehen, die ist kurz vorm Sterben. Ich arbeite extra mehr, habe es extra abgeklärt, wann sie dann den kleinen hat af the arbeitet. Also da hat sie dann schon aufgepasst, was mir aber nicht getaugt hat, weil sie alles gemacht hat, was ich immer gesagt habe, was ich nicht möchte. Klar, sie wollte ja auch die Beliebte sein.
SPEAKER_01Sie wollte ja deine Kind ausspiegeln, ja. Spielen, genau, ausspielen, dass er eigentlich bei ihm bleiben möchte.
SPEAKER_00Ey, das hat mir auch geklappt, nein, am Anfang. Das war am Anfang richtig schlimm. Also du musst dir mir vorstellen, du bist dann wo bist. Du hast eh schon dein zweites Kind verloren, dein Mann, jetzt geht dein Kind irgendwo hin anders, and this hast du ja nicht geplant. In a half of three months is dead.
SPEAKER_01When hast du the exit gekriegt? Also, wie lange hat das gedauert, als du dann so viele Freunde anders, dass du sagen kannst, jetzt ziehe ich aus.
SPEAKER_00Geld gespart gab's schon mal gar nicht, yeah. That's it, I'm very verdient.
Therapie, Heilung Und Neues Privatleben
SPEAKER_00I have damals, God, you must help me, son of this. Ich kann auch nicht herein, das geht einfach nicht. And I had damals my ex-freund kennengelernt, mit dem ich sechs Jahre zusammen. And they had mir echt viel geholfen. They had me understudied, verbal, also emotional. And all my coworker, I had a freundiness, died, which was my ex-Mann damals, as we were. And we had beide Kinder zur gleich. Also so sechs. But he is my best friend here, came, had this here, and was ich was. Absolutely. And then I must here, I stay here, I will not live, I will this work. And then came this damage with the Gericht, also they wollten me das Kind wegnehmen. They wollten sicher gehen, dass ich quasi als eine nicht sichere Mutter hingestellt werde und das darfst du ja in Amerika. Also wenn das dann bewiesen wäre, quasi, kann man dir das Kind erziehen. Und sie wollte das Kind für sich selber. Mein Ex-Mann, das war dem Scheißegal, das wäre dem Wurscht gewesen, der wollte eh nicht wirklich viel, also er wollte schon was zu tun haben, aber nicht so viel halt wie er, wo er mit mir verheiratet war. Ich habe alles gemacht, ne? Ja, was schon. Auf jeden Fall, sie hat 30.000 Dollar investiert, um das Kind von mir wegzunehmen. An Anwaltskosten. Jedes Mal, wenn ich da rein bin, ich musste mir vorstellen, es ist so eine kleine Naomi. Ich gehe da rein, alleine, Panik, Angstzustände, sitze in so einem Court, na Zimmer, in so einem Gerichtsanwalt
Lektionen: Hilfe Annehmen Und Stolz Neu Denken
SPEAKER_00oder Gerichtszimmer in Amerika mit dem ganzen Gepiepe und was weiß ich was, dass du Waffen an dir hast. Ja, ich habe mir schon eingeschissen, ne? Ich hatte keine Ahnung. Ja, und dann sitzen da sie, er und seine neue Freundin damals.
SPEAKER_01Wenn du jetzt von einem Leben in den USA träumst, solltest du unbedingt in unser kostenloses Live-Webinar kommen. Hier erklären wir dir, welche Möglichkeiten es gibt und vor allen Dingen, wie du Schritt für Schritt planbar und sicher, diesen Schritt in die USA gehen kannst. Den Anmelde-Link hierzu findest du in den Shownotes zu dieser Podcast-Folge oder wenn du es auf YouTube schaust, in der Beschreibung unter dem Video. In diesem Webinar führen wir dich nicht nur durch alle Schritte durch. Wir haben auch ausreichend Zeit für deine Fragen. Also ich hoffe, wir sehen uns.
SPEAKER_00Das ist immer noch von meinem Kind die Stiefmutter und mittlerweile verstehen wir uns ziemlich gut. Die hat sich auch vor ein paar Jahren bei mir entschuldigt und hat gesagt, boah, wäre das ich gewesen, hat die gesagt, ich hätte dir so einige gescheuert.
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SPEAKER_00Und dann habe ich gesagt, ja, sei froh, dass du gewesen bist. Weil da gehört halt eine bestimmte Reife dazu, dass du irgendwann weißt, jetzt gerade hast du verloren. Jetzt kannst du gar nichts machen und wenn du aber was machst, schaust du so dumm aus und machst genau das, was die wollen.
SPEAKER_01Wahnsinn.
SPEAKER_00Haltet durch, ja. Und dann, an einem Tag haben wir dann gesagt, okay, ich muss jetzt hier raus, sonst kriegen die mein Geburtstag. Wie lange war das? Wie lange hat das gedauert? Monate, Jahre, Tage? Also insgesamt die gesamte Scheidung, anderthalb Jahre, das hat mich 7000 Dollar gekostet. Für nichts übrigens. Ich kriege auch bis heute 40 Dollar im Monat. Ey, das macht nichts, weißt du warum? Ich mach das Doppelte von dem. Ich mach das Doppelte. Wenn du manchmal denkst, ne, du bist in der Scheiße drin, ey, das tut dich nur vorbereiten, weil there is more, and when you not weiß, then we will not be this unfolded, that's so off. And I'm the boss of my firm, I have Angestell, ich durfte im Fernsehen sein for two years with my firm. Das ist so schön, das ist so schön, that hast du aus dem nichts. This is so eine gestörte Fantasie, ne? But this is halt echt, and this kannst du dir drüber machen.
SPEAKER_01Das ist eine unglaubliche Reife. Und durch diese unglaubliche Reife hast du dir eine Toolbox aufgebaut. Und diese Toolbox ist der Erfolg, den du jetzt hast. Viele gucken immer nur und gucken darauf, was hat die Naomi jetzt erreicht. Die hat sich ein Business aufgebaut, die hat Mitarbeiter, die verdienen Geld, die ist unabhängig, sieht toll aus. Und man denkt so, ja, das kommt von woher. Aber das Training, die Schule, durch die du gegangen bist, ist das, was dich da jetzt hin katapultiert hat. Deswegen sagt man ja auch immer, dass erfolgreiche Unternehmer müssen mindestens ein bis fünf Mal scheitern müssen, um dass sie überhaupt erfolgreich werden können. Keiner kann erfolgreich werden, wenn er nicht gescheitert ist im Fall.
SPEAKER_00Genau, weil du hast ja keine Ahnung. Deswegen, je schneller du anfängst, mit Fehler zu machen, je schneller du anfängst, hinzufallen, je schneller du anfängst, einfach drauf los, damit du überhaupt lernen kannst, okay, scheiße, der Weg ist es nicht. Ich hatte ja keinen Ausweg, ich durfte nicht nach Hause. Ich durfte dann auch, also wo ich dann eben so viele Jobs hatte, um nach Hause zu gehen, haben sie dann zum Gericht gesagt, dass ich das Kind entführen möchte. Also habe ich mir meine Oma nie mehr gesehen, ich habe meinen Flug verloren, ich habe dafür Tausende bezahlt, ich habe dafür Stunden mit meinem Sohn verloren, wo dein Baby war. Das kriege ich niemals mehr zurück. Darüber habe ich mich aber schon ausgeholt. Mensch, das ist so, weißt du, du musst auch, was Amerika gegen beibringt, du musst Sachen, die dich verbindern können, du musst sie loslassen, weil sonst mach dich das bitter.
SPEAKER_01Und dann bist du genau wie die anderen. Nee, das stimmt. Also du hast dann deinen ganzen Mut zusammengenommen in zwei Stunden mit Freunden. Bist du wohin gezogen?
SPEAKER_00Ich bin dann in die, also ungefähr so 25 Minuten weiter weg in der Stadt und hier in Amerika, wenn du keinen Credit hast, du hast nichts, wo jemand dir helfen kann, dich sponsoren kann, eigentlich kannst du nichts finden. Also du kriegst eigentlich gar nichts und ich hatte niemanden. Und ich bin da rein zu diesem Apartment. Schrecklichst du Apartment überhaupt. Ja, so ein richtiger Abstieg wahrscheinlich. Also das war an das Keller. So einen dicken Teppichboden. Nee, schrecklich, ich war im Keller, da war es feucht. Wir hatten nichts. Aber die, weißt du was? Die hat zu mir gesagt, ja, wir nehmen dich. Und ich habe ja gar nichts, ich hatte keine Creditcards, kein gar nichts zum zeigen. Ich bin erst seit ja einem Jahr im Land, ne? Scheiße. Auf jeden Fall hat es einfach geklappt. Die hat einfach, weil die hat erst gesagt, oh, du hast ja niemanden. Also eigentlich geht das nicht. Und dann habe ich das Heulen angefangen, weil jetzt habe ich kein, ich bin, ich muss das. Ich muss da raus, sonst sterbe ich hier. Und dann hat sie gesagt, ja, na gut, weißt du was, das ist aber schon approved, also lassen wir dich rein. Und es war so ein abgefucktes Appointment schrecklich. Aber weißt du was? Ich will nicht so.
SPEAKER_01Wahrscheinlich auch schlimme Leute, oder?
SPEAKER_00Das ist ja auch in solchen Eisenonia dafür. Ich hatte immer Glück. Ich hatte immer Glück. Ich muss auch sagen, auch jetzt, egal wie die Leute um mich rum waren, ob das Leute waren, die drogenabhängig waren oder was andere Leute als Ghetto bezeichnen, das ist doch mir scheißegal. Leute müssen halt wo wohnen. Leute müssen halt, wo wohnen und wenn es nicht anders geht, dann wohne ich halt bei euch, okay? Und wenn ich bei euch wohne, weißt du, das bedeutet, dass wir alle wenigstens uns in der Früh anlächeln und nicht gut morgen sagen.
SPEAKER_01Ja, Mega-Einstellung, Mega-Einstellung.
SPEAKER_00Ja, Menschen sind halt nicht, egal wo du hinkomst.
SPEAKER_01Bewusst schlecht und einfach ist ja auch nicht schlecht, ne? Und wenn Leute arm sind, heißt das ja auch nicht, sie sind immer gleich kriminell. Ganz im Türkei, verstehen dich ja meistens. Ich wollte gerade sagen, das sind oft die herzlichsten Menschen und die hilfsbereitesten Menschen, die man haben kann. Also du ausgezogen. Wahrscheinlich war es auch scheißegal, was für ein Loch das war. Du warst einfach mal happy, deine Ruhe zu haben, hast deinen 9-Dollar-Job gehabt und konntest du denn dann deinen Sohn sehen? Oder wie war das?
SPEAKER_00Also, wir hatten dann, genau, ab, da war dann das Gericht fast vorbei. Und ich fahre da in so ein Oma-Opa-Auto rum, so ein Beauicless Sabre 1999, ne, 1999. Und ganz crazy muss ich immer, musste ich damals immer noch abbezahlen. Ich habe dann aber angefangen als, na, wie nennt man das auf Deutsch, als Waitress zu arbeiten. Ich habe dann gekennert und dann habe ich, und davor hatte ich panische Angst. Erstens mal bin ich grottig, schlecht in Mathe. Frag mich nicht, warum ich jetzt ein Business own, aber ich bin die Schlimmste, was Mathe ist, ich hole mein Handy raus, ohne Mist. Aber ich habe das dann angefangen, ich habe mir eingeschissen ohne Ende. Das habe ich schon angefangen, damit ich für die Flüge zahlen kann. Ich habe mir dann einfach was getraut aus Pusterverzweiflung. Und Leute, wenn ihr das hört, ihr müsst mehr Sachen aus Verzweiflung machen. Oder nicht nur Verzweiflung, aber wenn ihr Schiss davor macht einfach. Weil das hat mir gezeigt, dass ich richtig gut in was bin. Und ich war so gut, dass ich so viel Geld nach Hause gebracht habe. So viel Trinkgeld wahrscheinlich, oder? Weil die Leute happy waren mit dir, ne? Ey, ich habe im Monat mehr gemacht als manche Krankenschwestern in Deutschland.
SPEAKER_01Natürlich in Amerika, wenn Leute zufrieden sind, einfach viel Trinkgeld geben.
SPEAKER_00Ja, genau. Und also die Leute, die haben sich mir so, die haben gesagt, ey, du lässt mich so gut fühlen, du hast so eine tolle Energie. Und das hat mich gut fühlen lassen. Und ich war in der schlimmsten Phase meines Lebens. Ich hatte Panikattacken hoch und runter, da und da, auch im Job, ne? Also, und dann habe ich irgendwann gemerkt, Naomi, du bist da gut drinnen, du machst es einfach. Als ob ich mir einfach dann aufgestellt mit ihm. We haben nämlich 50-50, ne? Also zum er ist bis heute, bis heute. Er ist jetzt gerade auch bei mir. Er ist eine Woche bei mir und dann eine Woche beim Papa, genau. Damit musste ich klarkommen. Das war für mich schrecklich. Ich war die einzige Person, die ihn erzogen hat. Es war nur ich. Und jetzt verliere ich nicht nur alles, aber auch noch die Hälfte der Zeit mit meinem Kind. Bis ich aber gelernt habe, Naomi, bist du doof? Warum sitzt du jetzt hier und heust, du kriegst die Hälfte der Zeit, wo du eine Person sein darfst, wo Mütter sowas haben verheiratete Mamas nicht mal. Mamas, damit sage ich nicht, dass man sich freuen soll und dass man mit einem Kind keine Zeit mehr hat, sondern wenn du keine andere Wahl hast, dann bist du doch dumm, wenn du da sitzt und jetzt was nachholst, nimm die Zeit, die du jetzt hast, egal ob du es wolltest oder nicht, nimm sie und mach was. Weißt du, was das bedeutet? Geh ins Gym, arbeite an dir, mach was für dich, finde einen Nebenjob, geh extra viel arbeiten. Ich habe die gesamten nächsten zwei Jahre, immer wenn er bei seinem Papa war, durchgearbeitet. Doppelschichten. Und in Amerika lernst du erstmal das Arbeiten, ey, sag ich dir. Also da ist Deutschland, da ist Deutschland ein Witz dagegen, die Amis sind so faul. Weil das kenne ich, davon kann ich nichts sagen.
SPEAKER_01Da gibt es keine 35-Stunden-Wochen und so. Da gibt es keinen Bonus oder Grundgehalt oder sowas.
SPEAKER_00Absolut. Und ich hatte auch übrigens für Jahre keine Krankenversicherung. Und das habe ich aber auch immer niemandem erzählt, weil das haben die Deutschen nicht verstanden. Die haben ja einen halben Collar bekommen. Ich habe meiner Mutter, die habe ich belogen rundum. Also nicht jetzt im schlimmen Sinne, aber ich habe halt, ich wusste, die hat noch Kinder zum Aufpassen. Ich habe derer nichts erzählt, ich habe da auch nichts erzählt, wie schlimm das war. Die wusste von der Situation fast gar nichts. Weiß sie das jetzt? Das weiß die jetzt, ja, das wissen die alle jetzt. Und naja, ganz ehrlich, das Einzige, was sie gesagt hat, ist, Mensch, weißt du, das ist so typisch du halt, ne?
SPEAKER_01Ich war auch so, ich bin auch so. Kann man es voll verstehen.
SPEAKER_00Ja, ich weiß, ich merke das auch an dir. Ich liebe das. Das merke ich direkt. Du musst halt so eine Kopf durch die Wand gucken, was wollen wir so? Aber das ist das Gute, das ist auch so schön, wenn man jetzt zurückschaut, ich bin jetzt, also ich bin letzten April 30 geworden. Und es war so schön, weil ich mir so gedacht habe, ey, meine 30er, ich bin damals nicht, dachte ich, das ist halt alt, ne? Und jetzt die geilste Zeit meines Lebens steht jetzt vor mir. Dein Sohn ist jetzt dann 10, ne? Wahrscheinlich sowas. Ja, der wird dieses Jahr 11. Und das ist auch so verrückt, weil, ey, das ist halt eine lange Zeit, acht Jahre bin ich jetzt schon hier. Überleg. Die ersten vier Jahre Hölle. Auch wo es dann besser ging, Hölle, weil was man ja vergisst, ist, ey, das holt dich ein, ja. Du musst trauern. Nicht nur musst du trauen, es kann sein, dass dein Körper dann plötzlich abkackt, ne? Der will nicht mehr. Du bist ausgelaubt. Ich habe ja teilweise 60, 70 Stunden Wochen gearbeitet.
SPEAKER_02Ey, das ist okay.
SPEAKER_00Das mache ich immer noch, ja.
SPEAKER_01Aber ich bin ja aus der Laub. Aber jetzt für dich. Aber jetzt für dich. Das heißt, du hast dich wirklich aus der Scheiße rausgearbeitet. Und zwar. Ja, ja. Aber das finde ich mega. Und also das kann ich so gut verstehen. Ist jetzt so. Hör auf zu jammern, mach was draus und irgendwann wird es besser. Und so hast du es wahrscheinlich dann gemacht. Und wann war es besser?
SPEAKER_00Es war besser. Ich glaube, okay, ich muss dazu auch gestehen, wir sind ein paar Schritte übersprungen. Weil ja, es ist gut so und man zieht sich da selber raus, aber es kommt halt auch mitnehmen. Ich hatte ein Alkoholproblem, das ich immer ab und zu noch am Spaß, also da bin ich auch ganz offen und ehrlich drüber. Ich habe seitdem ich hier angekommen bin and with der Familie gelebt habe, habe ich ein Alkoholproblem entwickelt. And that was über Wasser gehalten. Also ich bin jetzt stolz drauf, aber das war das Einzige, was mich im Leben gehalten hat. Aus wegtrinken, Sorgen wegtrinken. Komplett, also wirklich, also dass ich mit irgendwas erstens mal gar nichts mehr fühlen muss, aber dann auch, wo ich dann, wo es mir dann besser ging. Ich glaube, oh yeah, zu COVID-Seiten. Das war natürlich was, weil das war mein einziges Job. Ich habe da gekellnet and then plötzlich hast du kein Geld mehr. Weil die Restaurants zugemacht haben. Alles Zappenduster, was machst du jetzt? Scheiße. Yeah, du hast nichts, du hast auch keine Leute, auf die du zurückgreifen kannst. Meine Ersparnisse sind sowieso sehr gering gewesen, ja. And dann habe ich mir gedacht, ja, was machst du jetzt? Dann habe ich, da habe ich dann aber mein Business angefangen. Aber ja, ich hatte da ein aktives Problem, also ich nenne es ein Alkoholproblem, meine Freunde wollen es immer wenig beschwichtigen. Ich sage in meiner Omi sei nicht so, aber du hast halt ein Alkoholproblem wie die meisten Deutschen, ja. Auch wenn du einfach nur nach jeden Abend dein Bierchen trinkst, hast du ein Alkoholproblem. Ob das jetzt aktiv ist oder nicht, das ist jedem selber überlassen, da gehe ich nicht so tief rein. Aber das war was, das mir so nachdaggelt halt. Und da bin ich auch am Struggeln, ja, seitdem es mir besser geht, du musst dich zwingen. Du musst dich zwingen, dass du jetzt nicht mehr in der Vergangenheit lebst. Du musst dich zwingen, dass es dir jetzt eigentlich gut geht. Ich bin ein Mensch, ey, mir geht es super, wenn ich durch die Scheiße gehe. Da geht es mir super, weil da weiß ich, wie ich überleben kann. Wenn es mir gut geht, nicht so gut.
SPEAKER_01Ja, du brauchst das Drama, ne? Also es gibt klar, wenn du das so lange gehabt hast, in diesem Drama zu leben, dann brauchst du das Drama, um dich zu spüren, um zu wissen, wer du bist. Und wenn es dann gut geht, dann denkst du, das kann ja gar nicht sein. Das ist Körperarbeit vielleicht nochmal. Aus dem Kopf raus in die Körperarbeit gehen. Weil in dem Körper ist das Trauma. Und durch die, also Yoga ist da ganz toll, Traumaübungen und Atemübungen, weil das löst das Trauma im Körper auf, weil der Körper braucht das, das ist ja wie eine Sucht auch, ne?
SPEAKER_00Genau, das ist eine Sucht. Also, das habe ich auch gelernt. Ich habe die letzten, ich würde sagen, vier Jahre, also die ersten vier Jahre waren die Hölle und die letzten vier Jahre habe ich mich abgerackert, dich selber zu finden, dich selbst zu. wieder aufzubauen und wer du eigentlich bist. Nicht nur das, aber ich bin durch so viele, ich bin dann durch so viele Tiefs, aber jetzt auch in der kürzesten Zeit durch so viele Höhen. Also und das tut dich so aus der Balance werfen. Dann ist meine sechsjährige Beziehung gescheitert, was okay is. Und dann musst du dich auch erstmal wiederfinden. Und jetzt bin ich verlobt, ja, gerade.
unknownGlückwunsch!
SPEAKER_00Dankeschön. And da dachte ich auch, ich dachte, das wird niemals was. Ich habe mich in meiner Alleinsein. Erstens hat es mich so gedauert, it's allein to sein, but it had me then so gut fühlen lassen, I can't allein and du brauchstelling. But eighteen der Wunsch ist ja trotzdem da, dass du einen Partner hast. And then, als ich my kennengelernt habe, habe ich mir auch gedacht, this gives it. You can't so much scheiße, that you got nothing, that is sowys so, what is it was. But you must einfach, we mean the schlimmstead is to learn them to the things. It was the entertainment, if you was there or not, if you had and the person was let's let's let's tust dich, I've been a person, I shame so rich. Also this is dead and wegen dir. Also this would not really so sit down iron and denkst, warum is this soum fehlst du dich so? Ich habe dann angefangen, ich bin dann in die Therapie gegangen. Ich habe mir damals auch gedacht, das kannst du dir nicht leisten. Ich habe das herausgezugert. And was ich dann irgendwann gemacht habe, scheiße drauf, irgendwie kriege ich mein Geld rein. Das waren extra, das waren 200 Dollar extra, die ich nicht hatte, meinte ich, ja. Die ich nicht hatte. Und weißt du, was ich gesagt habe, die Scheiße, du gehst jetzt da rein, du machst jetzt das, weil wenn das für dich das Wichtigste ist, dann kommst du irgendwie klar und findest 200 Dollar, ja. Und weißt du was? Seitdem, seit zwei Jahren, habe ich jedes Monat 200 Dollar gefunden. Dafür. Nicht nur das. Ich habe mein ganzes Gehalt von, ich bin jetzt vier Jahre in meinem jetzigen Beruf, also mein Business. Das habe ich vor vier Jahren gestartet und ich habe mein Gehalt jedes Jahr fast verdoppelt.
SPEAKER_01Toll. Was machst du denn? Was ist denn dein Business genau?
SPEAKER_00Also ich bin eine Chakutie oder auf Französische Chakuterie-Dame, ja. Ich mache Hochzeiten, Babyshowers, halt alles, was so richtig in Erinnerung. Wie bist du darauf gekommen? Ganz ehrlich, wo ich dann da so verzweifelt war, während Covid, da habe ich mir so gedacht, ja, was machen jetzt? TikTok hat da angefangen, irgendwie cool zu werden, glaube ich. Und ich habe mir damals geschworen, ich tue die Scheiße nicht runterladen auf mein Handy, ich hänge eh schon so eyes in mein Handy und das Kind braucht mich, ja, letztendlich habe ich es runtergeladen. Und dann hat an der ich befreundet war, die was immer so schön gemacht. Und dann habe ich mir gedacht, naja, ich coffe ja schon seitdem ich zehn bin. Also ich bin the oldest of six kids, the oldest and bei uns war this house, it was what I mean. And then I was my damage, this was a machine, and I have some plattens. This was gonna be that it had so much to cochen and for a while for Leute in unserem gym, also in fitness, where this wanted he had to damage gold machine and machine. And then habe ich mir ganz in die Hosen geschissen anders and habe immer darüber geredet und hat gesagt, wenn du es nicht anfängst, will ich nie mehr davon was hören. Und dann habe ich angefangen. Weil eine Sache, die du von mir kriegst, ist, dass du es von mir hörst.
SPEAKER_01Super. Aber mega. Und dann hast du angefangen und hast erstmal in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und was angeboten?
SPEAKER_00Also ich bin ja eine alte Bubble Katze, ne? Ich laber und laber und dann habe ich mir gedacht, weißt du, ich mache das jetzt. Und dadurch, dass ich ja sowieso als Kennerin unterwegs war, wusste wenigstens die ganze Küche. In Amerika sagt man Front of House und Back of House. Das heißt die ganze Köche und dann die Kennerinnen mit mir, die das Gesicht quasi, ja. Jeder sowieso von mir was gekauft, du hast langsam angefangen. Dann habe ich mir eine Instagram-Seite gemacht und Naomi, du postest jetzt einfach. Ey, this is so erfolgreich geworden, dass ich innerhalb von einem Jahr schon Hochzeiten machen konnte. Und weißt du, wie ich das immer gemacht habe? So richtig ohne, das darf man niemandem sagen, vor allem Leute, die so richtig durchgeplant sind, weil das bin nett ich, ja. Weißt du, was ich bin? Du kannst mir, was soll ich denn sagen? Du gibst mir das und du gibst mir das und ich habe keine Ahnung, wie man die Scheiße macht, aber glaub mir, am Ende des Tages habe ich für dich was Cooles. Und zwar sowas Cooles, dass ich mich selber überrasche.
SPEAKER_01Aber das ist doch toll. Ich meine, das ist doch mega, dass du dich hier so jetzt entfalten kannst mit dem, wer du bist, wie du bist, was für Ideen du hast. Und du hast halt einfach aus der Not heraus, weil du wahrscheinlich ein bisschen Geld auf der Seite brauchst, hast du losgelegt. Und jetzt hast du dir ein Business aufgebaut, wo du gut von leben kannst und hast dir ein neues Leben aufgebaut und guckst jetzt auf was zurück, was du dir selber erschaffen hast durch deine Arbeit.
SPEAKER_00Ja, das ist, ich habe letztes Jahr mir einen Foo Trailer gekauft. Also ich starte dieses Jahr durch mit einem Foodtrailer. Und der ist jetzt gerade noch beim Überwintern bei meiner besten Freundin draußen. Die wohnt nämlich da so örtlich, wo voll viel Land natürlich. Ich bin eher in der Innenstadt. Auf jeden Fall, das ist so verrückt, überhaupt zu wissen, dass man sowas machen kann. Also dass ich mir sowas mache.
SPEAKER_01Was machst du da mit dem Foodtrailer? Also machst du so bestimmte Küche oder wie stellst du dir das vor?
SPEAKER_00Also ich bin dafür bekannt, genau, ihr wisst ja noch gar nicht gescheit, was ich mache. Ich mache hier Shakutri, ja Chakutri. Aber ich mach nicht nur das, ich mache auch Finger food. Ich mache sehr viel Dessert. Also ich mache zum Beispiel zum Beispiel Cheesecake Tacos. Ich mache alles mögliche, ich mache Candy Grapes, ich mache banana pudding. Und meiner ist so eher so ein bisschen from the South, ne? Auf jeden Fall, ich mache einfach richtig geiles Zeug, was man eigentlich auch gerne in Deutschland hätte.
SPEAKER_01Aber auch so moderne Sachen, so Trends wahrscheinlich, ne? So TikTok-Trends oder sowas. Cheesecake-Tacos habe ich fällig jetzt mega interessant auszuprobieren.
SPEAKER_00Also die sind so cool, falls du später möchtest und falls du mein Instagram irgendwo hast, du kannst nachgucken, unter Naturally Snackish. Da habe ich ganz viele Varianten. Aber meine Kunden kommen auch zu mir anders, ey Naomi, this is gerade so cool auf TikTok, kannst du das bitte anbieten? Normalerweise sage ich zu denen, und zwar, warum ich das sagen, ist, komm nicht schon wieder mit irgendwas an, damit ich noch mehr machen muss. Aber weißt du was, jedes Mal wenn die kommen, zum Beispiel meine Candy Grapes. This is a wine traube, die ist in selbstgemachtes, so ein harder Bonbon, ne? So eine Mixture, so eine Sugar Mixture, die kaufst du auf, ja, habe ich mich auch schon gnadenlos verbrannt an der Scheiße. Auf jeden Fall, da dippst du dann diese Traube rein und dann wälzt du die in so gecruschten Candy. Ach cool. Das ist mein Bestseller. Also mit dem Zeug habe ich 40.000 Dollar. Das heißt, du willst das im Foodtruck verkaufen oder kann man das auch online verkaufen? Ich mache das jetzt schon, ich verkaufe das alles jetzt schon online. Mit dem Foodtruck gehe ich quasi zu den Menschen. Also ich habe mir damals gedacht, so naomi, was machst du jetzt? Jetzt machst du echt gutes Geld, aber du kennst es, wenn man dann auf einem Success-Schiene ist, dann denkst du, dann richtig. Dann richtig. Voll gut. Und ich habe ja viele Connections. Ich habe viele Köche, mit denen ich damals auch noch befreundet war, als ich gearbeitet habe. Mein alter Boss vom Restaurant, der supportet mich immer, der gibt mir immer Ideen und was ich mache.
SPEAKER_01Ja, das heißt also, du hast dir ein Riesennetzwerk aufgebaut, du hast ein Riesensupport-System. Absolut kann man fast sagen, Naomi ist jetzt angekommen, oder? Nach ganz, ganz harten Jahren.
SPEAKER_00Ja, du, das weiß ich nicht, ne? Und zwar, warum ich das nicht weiß, ist, weil du willst immer mehr und ich glaube, das bin ich das Problem. Jetzt, wo du siehst, oh, die Türi geht auf und die Türi geht auf, also mein Goal ist jetzt für dieses Jahr, mein Ziel für dieses Jahr ist, mit dem Foodtruck durchzustarten. Ich werde wahrscheinlich auf die so Märkte, ich glaube, das kennst du bestimmt auch, die meistbeliebtesten Märkte, da stelle ich mich hin, da kannst du an einem Tag locker 3.000 bis 7.000 Dollar machen.
SPEAKER_01Ja, glaube ich.
SPEAKER_00Wenn ich das mache, dann bin ich mein Ziel auch daran, weshalb ich das überhaupt angefangen habe.
SPEAKER_01Ja, oder hinterher jemanden reinstellen, der es verkauft.
SPEAKER_00Genau, dass sich jemand einstellt, dass ich Mitarbeiter habe, damit ich endlich zur Ruhe komme. Ja, das wirst du nicht.
SPEAKER_01Das macht ja auch nichts. Das macht ja auch nichts. Dann hast du wieder ein anderes Projekt, was dich excitet und wo du Lust hast, weil es klingt ja nach Leichtigkeit und solange Leichtigkeit ist, schlimm ist, wenn es wie da, wo du warst, dass du im neuen Dollar-Job ausgebrannt bist und im Burnout bist. Aber das, was du, das, was du jetzt machst, ist nicht schlimm. Das ist dein Genius. Und solange du in deiner Genius-Zone bist, kannst du kreieren und machen und das nicht mal nicht mal anstrengend. Klar, das ist aufregend, aber es ist jetzt nicht, dass du damit in ein Burnout rutschst. Manche andere Menschen schon, aber du nicht.
SPEAKER_00Ganz ehrlich, absolut ich auch. Aber was mich immer wieder rausholt, ist, weil ich muss mich immer wieder zurechtdrücken. Das ist so wie wenn du jetzt, ne, ich nehme dich jetzt und sag dir.
SPEAKER_01Das ist aber Leadership, das ist Unternehmertum. Also das ist eigentlich was, was du jetzt auf dem Weg lernst. Das ist ja mein, mache ich ja irgendwie jeden Tag. Wir begleiten ja Deutsche hier in die USA und helfen denen, ihr Business hier aufzubauen, ne, mit so einem Investorenvisum. Und das ist so diese Transition von ich mache selber hin zu ich werde Unternehmerin.
SPEAKER_00Ja, jetzt musst du delegieren. Das lässt ja schrecklich für mich. Ich hasse das. Ich liebe das auch gleichzeitig, weil ich darf jetzt was kennenlernen, was ich noch nie gemacht habe. Ich bin nämlich eine richtig gute Arbeitsbiene. Aber wenn es zum Delegieren kommt, das ist so schrecklich, weil das ist ja meins, ne? Und das musst du jetzt jetzt.
SPEAKER_01Ja, aber das Delegieren ist wichtig, damit du weiter diese Vision, die zu dir kommen und zu vielen anderen. Es gibt Menschen, die sind nicht dafür da, Visionen zu haben. Es gibt Menschen, die sind dafür da, Dinge abzuarbeiten. Es gibt, weißt du, jeder und wenn jemand da gut drin ist, dass er immer wieder Projekte macht und Projekte macht, dann ist es wichtig, dass du jetzt lernst, wie du diese Projekte umsetzt, ohne dass du sie quasi maßgeblich umsetzt, sondern nur anschiebst und damit du immer wieder neue Sachen machen kannst.
SPEAKER_00Das habe ich mir auch gesagt. Ich habe auch in meinem Verlobungs, pass auf, weil wir wohnen noch nicht zusammen und alles, er ist gerade ganz woanders in einem anderen Start. Wenn er herzieht, habe ich so gesagt, pass auf, ich bin da voll bereit. Das ist jetzt ein Surprise, wer auch alles mich kennt. Ihr habt noch keine Ahnung. Aber ich habe gesagt, ja, ich bin nach diesen acht Jahren niemals mehr ein Kind haben wollen. Was ich bin bereit, dass wir auf jeden Fall vielleicht noch mehr Familie haben und dass ich das vielleicht doch nochmal mache. Nach zehn Jahren bin ich bescheuert. Keine Ahnung. Mach mal. Nein.
SPEAKER_01Also erstmal hast du jetzt eine ganz andere Situation. Und dann ist es deswegen ja nochmal wichtiger, dass du dich auch finanziell und beruflich so gut aufstellst, dass du deinen Kindern Kind dir selber was gönnen kannst und umso wichtiger wieder. Und jetzt guck mal, wo du hergekommen bist. Und ich habe nichts, ich weiß gar nicht, wie ich überlebe. Ich muss mir Geld leiden. Ich weiß nicht, ne? Wirklich nicht wissen, wie man überlebt. Also ich habe wirklich. Das kann sich in Deutschland gar nicht keiner vorstellen. Nein, das kann sich in Deutschland keiner vorstellen, Neomi. In Deutschland gehst du zum Sozialamt und dann kriegst du deine Wohnung bezahlt und dann kriegst du Geld. Das ist auch nicht witzig, bestimmt nicht, glaube ich. Kann ich mich nicht reinversetzen, aber bestimmt auch nicht witzig und nicht einfach. Aber hier in Amerika bist du wirklich, landest du auf der Straße. Und du hattest deswegen keine Wahl, da bei der Frau weiter zu wohnen, weil sonst wärst du hier auf der Straße gelandet. Oder du hättest ohne dein Kind nach Deutschland gemusst. Beides keine Alternativen. Das heißt, wie du dich da durchgekämpft hast, ist ja unfassbar. Also Hut ab, wahnsinnig inspirierende Geschichte, wahnsinnig toll, wie du dich entwickelt hast, was du dir aufgebaut hast, wie positiv du da auch ja trotzdem durchgewist oder gerade deswegen geworden bist.
SPEAKER_00Es muss sein, weil egal, das gibt ja immer, der Regenbogen kommt leider erst, wenn es geregnet hat oder gestimmt hat. Und das muss man sich immer wieder, hättest du schon immer alles gehabt, deswegen ist es so schwer manchmal in Deutschland. Natürlich, wie du sagst, es ist schwer zum Sozialamt zu gehen und auch, dass man so eingestuft wird. Ey, das gibt es für mich hier drüben nicht. Ich wohne hier, ich kann mit jemandem essen gehen, der fünf Stufen über mir ist, in einer Märschen wohnt und der sich aber mit mir am Tisch hinsetzt und mir Tipps gibt, wie ich weitermachen kann. Genauso wie ich mit Leuten da sitzen kann. Ich kann bei dem Homeless, äh, bei der Homeless-Person auf der Straße anhalten, gebt ihnen einen Fünfer und Leute, ich gebe denen einen Fünfer oder einen Zehner, weil es mir scheißegal ist, was du mit dem Geld machst. Komm durch den Tag, mein Freund, komm durch den Tag, weil du weißt, was ist. Nicht, weil ich zu dir sage, ey, nimm 10 Dollar und ja keine Zigarettenkalette um kannst.
SPEAKER_01Nee, man ist nicht unser Judgmental, weil du auch ja da überall irgendwie warst und dadurch ist man ja auch kein schlechter Mensch. Und ich glaube, das ist nochmal so ein Unterschied. Man hat nicht diesen Stempel. In Deutschland bist du, ich weiß gar nicht, wie es jetzt heißt, Hartz IV hieß es damals, ne, oder Sozialamt oder was auch immer. Da hat man einen Stempel und hier ist es einfach, ja, kann passieren. Und dann Krönchen richten, solange du gesund bist, ich glaube, das ist immer so das Wichtigste, kannst du überall Arbeit finden. Guck mal, wie du dich jetzt hochgearbeitet hast, aber du musst eben auch bereit sein dafür und dann das auch als Chance nehmen. Und das ist so typisch dieses Amerikanische vom Tellerwäscher zum Millionär. Und guck, von hoffnungslos bei der narzisstischen Schwiegermutter ohne Geld transaliert zur unabhängigen, positiven Frau, die wirklich ihr eigenes Business aufbaut und da schon ganz, ganz viel geschafft hat. Also Wahnsinn, Wahnsinn, ganz, ganz toll, Naomi. Also da bin ich sehr gespannt, da kommt bestimmt noch ganz, ganz, ganz viel. Wichtig ist nur, dass auch so ein bisschen auch auf dich aufpasst und nicht zu dich selber überholst im Schauen, was du tust, kenne ich schon auch gut. Wenn du jetzt nochmal dich selber siehst, wo du da standest, in diesem Haus, verzweifelt. Und du denkst so, es gibt so viele junge Frauen oder so viele Menschen in so einer total verzweifelten Situation, die überhaupt nicht den Himmel sehen, die wirklich so verzweifelt sind, sich wirklich vielleicht das Leben zu nehmen. Wenn du denen jetzt so eine Sache aus dem, wo du jetzt stehst, mitgeben könntest, so zum Abschluss unseres Podcastes, was wäre die eine Sache, die du denen sagen würdest?
SPEAKER_00Du musst wirklich einfach ganz kurz nur atmen. Das ist das Einzige. Wenn du kurz beim Überleben drinnen bist, it is okay, dass du gerade nur kurz überlebst. But genauso wie du verzweifelt bist, es gibt immer wieder was neues, weil da where you gerade bist du other. And there the other morning while you not wish what it is in life, egal in which in which you are while you not wish where you command so verzweed for the ungewissing and the man from the nature negative. Also not what is why you negative what you are trying to do. But when you this and then one day at a time one shit for the other day and then stays in the front and machine, what you wish what you can off and what you can and for the kids, like when you are stressed, what you show up, du bist a good, du bist eine gute Mama, it reicht. Next, fang an zu denken, was ist was, was ich kann, was sind Sachen, die ich frage Leute. Ja, dieser deutsche Stolz, den musst du wirklich killen. Und was ich damit meine, wirklich, hau die Scheiße in die Tonne, frag deine Freunde, es gibt nichts. Das Schönste, was ich hier erlebt habe, vor allem vor zwei Jahren, ist, dass ich zu meinen Freunden gesagt habe, ich kann das nicht mehr allein. Ich bin so depressiv, ich kann das nicht mehr allein, ich will nicht mal mehr leben, obwohl ich mein Business liebe, mein Kind liebe. Das kam wieder zurück, bis ich gemerkt habe, ich wollte nicht sterben, ich wollte einfach nur ein neues Leben und ich wusste. Und meine Freunde kamen, die kamen, die haben meine Dreckswäsche genommen, die haben mir die Wäsche gewaschen. Das ist ja die Hölle, für dich als solche Person zu denken, dass jemand da in deine Dreckswäsche reingreift. Die haben mein ganzes Haus aufgeräumt. Die haben sich mit mir hingesetzt, die haben gesagt, du isst jetzt was, setzt dich auf die Couch und schaust Fernsehen. Wenn du Leuten erlaubst, für dich ein Freund zu sein, so wie du es immer für jeden anderen bist, ja, dann erlaubst du denen nicht. Ja, du hast so recht. Dann nimmst du denen die Chance, dir das zu geben, was du verspürst, wenn du denen hilfst, ja.
SPEAKER_01Ja, Hilfe annehmen, mega, mega annehmen. Mega, mega Impuls. Das ist nämlich ganz schwer. Ganz viele, gerade Frauen, sind immer in dem Punkt, dass sie helfen wollen, helfen wollen. Und dieses Hilfe annehmen ist, glaube ich, auch was ganz, ganz Tolles, was man lernen darf. Super. Danke. Danke, dass du uns mit in deine Geschichte genommen hast. Das war, glaube ich, jetzt sehr so schnell ist, selten eine Stunde rumgegangen. Sehr, sehr, sehr kurzweilig. Also danke, danke. Und wir packen natürlich dein Business und dein Instagram alles schön hier in die Shownotes rein. Und was ich mal ganz, ganz wichtig finde, auch wenn ihr jetzt vielleicht nicht in Ohio seid und das nicht kaufen könnt, aber ihr könnt auf jeden Fall mal ein Like, einen Kommentar hinterlassen, vielleicht die Leute einfach mal teilen. Man kann immer Startups und Unternehmen unterstützen. Das dürft ihr auch mit uns, ne? Gerne auch mal eine Review für den Podcast hinterlassen oder auf Instagram folgen, kommentieren, YouTube und wo auch immer. Das hilft Unternehmern immer grundsätzlich das größte Lob, was man kriegen kann. Und ja, und wenn ihr die Geschichte toll fandet, dann schreibt uns das mal oder schreibt es auch der Naomi direkt. Ich finde es sehr inspirierend. Du bist eine ganz tolle Frau, Naomi. Mach weiter so und ich glaube, von dir werden wir noch sehr viel hören. Vielen, vielen Dank, dass du heute Gast warst.
SPEAKER_00Auf jeden Fall war echt schön mit dir. Bis dann. Tschüss. Tschüss. Tschüss.
SPEAKER_01So schön, dass du da warst. Ohne dich gäbe es diesen Podcast nämlich gar nicht. Wir sind jede Woche bemüht, dir eine neue Folge rauszugeben und das Ganze werbefrei. Wenn du uns dafür danken möchtest, dann freuen wir uns unfassbar über eine Bewertung auf den gängigen Podcast-Portalen. Schreib uns auch einfach eine E-Mail, was du aus dieser Podcast-Folge mitgenommen hast. Oder noch besser, teile es mit deiner Community oder mit Menschen, die genau diese Folge auch hören müssen. So schön, dass du da bist. Wir sehen uns nächste Woche wieder hier im Podcast Deine Money.