Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Neustart USA: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Willkommen bei DEM USA Auswanderer Podcast, dem ultimativen Guide für alle Deutschen, die von einem Leben in den USA träumen. In diesem Podcast erfährst du alles, was du über das Auswandern in die USA wissen musst – von den ersten Schritten der Visa-Beantragung bis hin zum Aufbau eines erfolgreichen Lebens und Geschäfts im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Jede Episode bietet:
- Experteninterviews mit erfolgreichen Auswanderern, Visa-Anwälten und Business-Coaches, die ihre Einsichten und Geheimtipps teilen.
- Praktische Ratschläge zur Navigation im US-Visasystem, einschließlich des E2 Visums für Unternehmer.
- Erfahrungsberichte von Deutschen, die den Sprung gewagt haben und ihre Geschichten und Herausforderungen teilen.
- Tipps für den Businessaufbau in den USA, speziell für deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer.
Über Monique Menesi:
Monique Menesi ist nicht nur die Gastgeberin des Neustart USA Podcasts (Muttersprache Podcast), sondern auch eine lebende Beweisführung dafür, dass der American Dream erreichbar ist. Nachdem sie 2014 mit ihrer gewonnenen Greencard in die USA ausgewandert war, hat Monique über 40 Staaten bereist und in drei verschiedenen Staaten gelebt. Sie hat mehrere Unternehmen gegründet und erfolgreich geführt und nutzt ihre umfangreichen Erfahrungen nun, um andere Auswanderer, Gründer und Führungskräfte zu coachen und zu unterstützen.
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Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Vom größten Skeptiker zum Unternehmer in Las Vegas | Marcel Königsmann
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Du hast ein sicheres Leben.
Guter Job. Eigenes Haus. Firma.
Und dann kommt eine Entscheidung, die alles kippt.
Marcel Koenigsmann hat genau das gemacht: Deutschland verlassen, sicheren Job gekündigt und in den USA komplett neu angefangen.
Nicht, weil er musste, sondern weil sich eine Chance ergeben hat, die er und seine Frau nicht ignorieren konnte.
Was von außen nach „mutig“ aussieht, fühlt sich innen erstmal ganz anders an:
- Ein Job, der plötzlich nichts mehr wert ist.
- Keine Anerkennung für 20 Jahre Erfahrung.
Ein Neustart bei null.
Vom Notfallsanitäter zum Job bei Whole Foods.
Und genau da beginnt die eigentliche Geschichte.
Marcel erzählt in der Podcastfolge Monique Menesi, wie es für ihn wirklich war, in die USA auszuwandern:
- warum sein Beruf in den USA plötzlich keine Rolle mehr gespielt hat
- wie sich der Neustart ganz unten angefühlt hat
- welche Credit-Score-Falle ihn fast alles gekostet hätte
- was beim Arbeiten und Leben in Las Vegas anders läuft als erwartet
- was er jedem raten würde, der über Auswandern in die USA nachdenkt
Mehr über Marcel Königsmann:
Webseite: https://www.usa-campertour.de/
Instagram: https://www.instagram.com/usacampertour/
Instagram: https://www.instagram.com/MarcelKoenigsmann
Diese Episode ist ein Muss für alle, die mit dem Gedanken spielen, in die USA auszuwandern oder die sich im neuen Alltag zwischen deutschen Erwartungen und amerikanischer Realität wiederfinden.
Teile deine eigenen Erfahrungen mit uns und lass uns wissen, welche Themen dich besonders interessieren. Und vergiss nicht: Eine Bewertung hilft uns, den Podcast noch besser für dich zu machen.
Weitere Ressourcen:
- Möchtest du in die USA auswandern? Dann ist unser kostenloses Webinar genau das Richtige für dich – wir zeigen dir, wie’s geht! Link zur Webinaranmeldung
- Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Vom Sicheren Leben Zum Sprung
SPEAKER_00Er hatte einen sicheren Job und war Teilhaber einer Firma. Und trotzdem hat er alles aufgegeben, weil er wusste, diese Chance kommt noch einmal im Leben. Ich spreche von meinem heutigen Podcastgast, Marcel Königsmann. Marcel ist ein Kind aus der DDR, wo Amerika unerreichbar war. Und jetzt lebt er mit seinem Business USA-Camper-Tours in Las Vegas. Dazwischen liegen 20 Jahre und eine große Entscheidung, die er mit seiner Frau Daniela getroffen hat, ein einzigerartiger Moment, der das Leben dieser Familie komplett verändert hat. Und wie das genau war, das erzählt er uns in der heutigen Podcast-Folge. Herzlich willkommen zum Neustart USA-Podcast. Der erfolgreichste Podcast zum Thema rund um das Leben und Arbeiten in den USA. Mein Name ist Monique Menesi. Ich bin Host des Podcastes und ich erzähle hier seit über fünf Jahren und 200 Folgen Geschichten von deutschen, deutschsprachigen Auswanderern, die hier in den USA erfolgreich leben. Aber ich nehme dich auch mit in das Thema Leben und Arbeiten in den USA. Von dem Weg in die USA bis zum erfolgreichen Business und darüber hinaus. Also hier findest du alle Content-Themen. Geh vor allen Dingen auch mal in die alten Folgen zurück, denn da gibt es ganz, ganz viele coole Sachen. So, und jetzt geht's hier gleich los in eine neue Folge. So schön, dass du hier bist, deine Monique. Also lieber Marcel, herzlich willkommen aus Las Vegas. Schön, dass du hier bist.
SPEAKER_02Ja, ich freue mich auch.
SPEAKER_00Ein Kollege, ein Podcaster-Kollege. Also werde ich jetzt mal ganz kurz mit dir fünf Fragen durchgehen. Und dann, ihr Lieben, stelle ich natürlich dem Marcel auch nochmal vor, aber lass uns mal starten. Bist du ready?
SPEAKER_02Ich bin sowas von ready.
SPEAKER_00Voll gut. Marcel, wenn du an dein früheres Ich in der DDR. Also wer das nicht weiß, das ist das, wo Deutschland noch geteilt war. Denkst, was würde der Junge sagen, wenn er dich heute in Las Vegas sehen könnte?
SPEAKER_02Der würde mir auf die Schulter klopfen und würde sagen, unglaublich.
SPEAKER_00Was war schwerer, Menschen im Rettungsdienst zu retten oder in den USA bei Null anzufangen?
SPEAKER_02Oh, das ist eine gute Frage. Es ist schwierig, das so schnell zu beantworten. Beide sind eine Herausforderung, definitiv, der man sich auch stellen sollte.
SPEAKER_00Whole Foods war dein erster Job in den USA. Erzählst du uns bestimmt gleich auch noch ein bisschen mehr dazu? War das eher demotivierend oder genau das Richtige für euren Staat?
SPEAKER_02Es war genau das Richtige für den Staat, um reinzukommen in den USA. Perfekt. Für mich war es perfekt.
SPEAKER_00Was findest du an Deutschland? Überhaupt nicht.
SPEAKER_02Überhaupt nicht. Das Wetter.
SPEAKER_00Ein Satz. Warum? Las Vegas und nicht Cleveland, Ohio.
SPEAKER_02Du kannst viel mehr machen hier, viel mehr erleben als in Ohio. Die Möglichkeiten hier sind quasi unbegrenzt.
SPEAKER_00Cool. Herzlich willkommen, lieber Marcel. Schön, dass du da bist. Wir kennen uns echt gefühlt schon Jahre.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00Ich weiß gar nicht wie lange. Wie lange seid ihr in den USA?
SPEAKER_02Wir sind 2018 sind wir in die USA gegangen und ich glaube, kurz danach haben wir das erste Mal schon auch Kontakt gehabt, 18, 19 so.
DDR-Kindheit Und USA-Fieber
SPEAKER_00Kann sein. Ich weiß auf jeden Fall, ihr wart da noch in Cleveland, Ohio. Also vier Jahre nach uns sozusagen. Also dann jetzt auch schon, lauft ihr schon auf die zweistellige Zahl hinzu, also Dekade. Erzähl uns ein bisschen von dir. Wer bist du? Wo kommst du her? Was hat euch in die USA gebracht?
SPEAKER_02Also mein Name ist Marcel Königsmann. Ich bin in Leipzig geboren. Das hast du ja vorhin schon kurz angewählt, in der ehemaligen DDR. Bin dort auch aufgewachsen, dann auch in der Nähe von Berlin. Hab dann auch in Berlin gewohnt und bin dann irgendwann Richtung Nordrhein-Westfalen gewechselt und habe eigentlich mein Leben lang im Rettungsdienst gearbeitet. Also über 20 Jahre nichts anderes gemacht außer Rettungsdienst. Das ist tatsächlich für mich so die Berufung gewesen. Das war der Job, den man mir damals vorgestellt hatte und da habe ich gesagt, den finde ich gut und den mache ich halt weiter. Und das hat wunderbar geklappt. Wir hatten dieses berühmte, tolle Leben in Deutschland, was man sich halt vorstellt. Der Klassiker, das Haus bauen, Baumpflanzen, Kinder kriegen und alles gefestigt und alles war halt toll und es hat auch Spaß gemacht. Also es war jetzt nichts, wo wir sagen würden, wir haben irgendwas vermisst oder so. Ich habe dann irgendwann meine neue Frau kennengelernt und die war so ein bisschen USA verwöhnt, sage ich mal, weil sie schon das Glück hatte, zweimal in den USA leben zu dürfen und dann auf dem Highschool-Abschluss in den USA gemacht hat. Und sie hat mich tatsächlich mit dem USA-Fieber so ein bisschen angesteckt. Also nicht nur dieser große Traum, mal irgendwann mal dahin zu gehen, sondern wirklich mal überlegen, haben wir Lust, wollen wir eines Tages mal in die USA gehen und dort leben und arbeiten. So ging das Ganze dann halt irgendwann los. Und am Anfang tatsächlich war ich total dagegen. Also das ist echt komisch, weil ich, also ich habe immer gesagt, nee, also ich bin hier verwurzelt, ich habe hier alles, wir haben hier alles aufgebaut, wir haben unser Haus, wir sind eigentlich glücklich, ich habe einen festen Job, meine Frau hat einen festen Job. So das klassische Deutsche halt, warum sollst du das jetzt aufgeben? Und zwar ja klar, wenn wir hier rüber gehen, das wird ja komplett eine Herausforderung auch werden. Das ist ja nicht so, dass man sagt, oh, schön, dass ihr da seid, kommt mal mit, wir zeigen euch mal was, sondern hier muss man halt wieder von Null anfangen.
SPEAKER_00Du konntest als Rettungssanitäter ja auch, das hast du wahrscheinlich auch sehr schnell herausgefunden, so einfach nicht hier wieder arbeiten, ne? Sprachlich.
SPEAKER_02Also hinterher haben wir sogar, das ist halt ein bisschen schwierig, halt im öffentlichen Dienst zu arbeiten, wenn du kein Citizen bist. Das ist halt, das wussten wir halt nicht. Das ist wieder so ein Lernprozess, den man halt lernen muss. Das wusste aber auch, wir hatten das Glück, dass wir über eine Anwaltskanzleifirma hier rübergekommen sind. Und die wussten das auch nicht. Ich mache denen auch hinterher keinen Vorwurf darüber, weil das ist halt nicht jedermanns Tagesgeschäft gewesen. Du kannst halt in vielen Bundesstaaten im öffentlichen Dienst nur arbeiten, also Feuerwehrpolizei, wenn du halt Citizen bist. Und de facto waren wir das zu diesem Zeitpunkt nicht. Und somit war dann die Geschichte ganz schnell auch durch. Also ich musste mich definitiv neu orientieren.
Erster USA-Urlaub Und Visa-Plan
SPEAKER_00Nimm uns nochmal zurück. Also, deine Frau wollte nach Amerika, wollte, hat das forciert oder wie war das ganz genau?
SPEAKER_02Also, sie hat dann irgendwann gesagt, lass uns doch mal Urlaub machen, weil sie hatte hier schon Gasteltern, die lebten in Oklahoma, und die hat gesagt, ey, weißt du was? Mach mit mir einen Urlaub in den USA. Und wenn du dann immer noch sagst, das ist nichts für mich, dann weiß ich Bescheid, dann werde ich da auch nicht weiter drauf eingehen. Und dann habe ich gesagt, okay, machen wir das. Und dann sind wir, ich glaube 2015 oder 16 sind wir das erste Mal in die USA geflogen, waren dann erst in Dallas, genau, in Texas, und sind von da aus dann nach Oklahoma. Und jeder, der Oklahoma kennt, in the middle of nowhere, das ist wirklich so, da ist halt nichts weit und breit halt.
SPEAKER_00Das ist ja bekannt von Tornados, ne? Ja, ja genau. Wenn man Oklahoma kennt, dann eher im Negativen, weil da ein Tornado durchgefegt ist, sozusagen.
SPEAKER_02Aber ich muss sagen, ich habe mich vom ersten Tag an in dieses Land verliebt. Ich kann die Menschen wahrscheinlich los war, aber wir sind gelandet und alleine schon die Fahrt vom Flughafen raus auf diese riesigen Highways, da war es bei mir schon vorbei.
SPEAKER_00Das ging ja schneller als gedacht sozusagen.
SPEAKER_02Definitiv, ja. Und dann ist es in Urlaub?
SPEAKER_00Oder hast du schon im Urlaub gesagt, Schatzi, lass uns hier bleiben?
SPEAKER_02Ganz so einfach ist es ja nicht, weil dann geht ja die Überlegung los, okay, welche Möglichkeiten hat man denn überhaupt, um hier rüber zu kommen. Und dann haben wir halt ganz schnell die Grenzen festgestellt, also welche Bedingungen, welche Voraussetzungen du halt haben musst, um überhaupt hier leben und arbeiten zu können. Also sprich, entweder die Lotterie oder Visa oder etc. Und dann hat meine Frau tatsächlich geguckt, dass sie einen Job bekommt in einem US-Unternehmen, was in Deutschland ansässig ist. Weil das halt wäre die Einstiegskarte, um zu sagen, vielleicht hat man hierüber die Möglichkeit, eines Tages, und wenn es nur als Expert ist, also für ein paar Jahre in die USA zu gehen. Das war so der Grundgedanke. Aber das hat dann auch noch über zwei Jahre gedauert, bis dann irgendwann die Entscheidung kam und die Frage uns gestellt worden ist: hey, habt ihr Bock, in die USA zu kommen?
SPEAKER_00Das heißt, sie hat strategisch ihre Karriere dann so aufgebaut, dass sie für eine US-Firma, hast du gesagt, für eine US-Firma in Deutschland gearbeitet hat.
SPEAKER_02Genau.
SPEAKER_00Weil oft ist es ja umgekehrt, oft ist es ja die deutsche Firma, die auch in Amerika ist. Also es ist ja auch nochmal anders, für die amerikanische Firma dann ins Headquarter zurückzugehen, oder?
SPEAKER_02Also es fanden so einen Umstrukturierungsprozess innerhalb der Firma sowieso statt, dass halt neue Wege bestritten worden sind. Und meine Frau hat schon immer gesagt, das wäre toll, so irgendwann mal in Amerika leben zu können. Das ist halt diese Strategie, immer wieder mal so einen Satz fallen zu lassen bei den richtigen Leuten. Und irgendwann kam auch der Satz zurück, be careful what you wish for. Was so viel wie heißt, ne, vielleicht kommt mal eines Tages die Frage und genau dann kam halt irgendwann, aber die Bedingung war halt nicht nur als für ein, zwei Jahre, sondern ein Komplett Relocation, also von Deutschland in das Headquarter damals nach Cleveland, Ohio. Das war dann halt die Bedingung.
SPEAKER_00Also keine Expertensendung, wie ich ja das schon auch so oft hier im Podcast hatte, sondern wirklich so, okay, jetzt wird es ernst, kommt ihr rüber. Mit Sack und Pack.
SPEAKER_02Mit Sack und Pack, genau. Wie war das?
SPEAKER_00Weil ihr hattet ja auch noch eine minderjährige Tochter aus erster Ehe. Also wie war das? Ich meine, das ist ja auch nicht so ganz einfach, dann wirklich die Familie zurückzulassen, die Freunde, den Job, sein Leben, sein Haus, seine Sicherheit.
SPEAKER_02Das Interessante ist, meine Frau hat strategisch darauf hingearbeitet, dass wir in die USA gehen, hat dann aber mit Händen und Füßen plötzlich dargestanden und gesagt, oh oh. Also sie war erstmal so ein bisschen, okay, jetzt ist es die ernste Frage da, was machen wir? Und ich habe ihr so, also ich habe gesagt, lass mal die Koffer packen, wir starten jetzt einfach mal. Das war so mein erster Gedanke gewesen. Natürlich, da hängen viele andere Sachen drin. Ich hatte, oder ich habe meine Tochter, die war zu dem Zeitpunkt auch noch minderjährig, also sprich, er musste ja überlegen, was machst du halt. Sie hätte die Option gehabt, dass sie mit rüberkommen kann hier in die USA, aber jeder weiß, der sie damit beschäftigt, mit 21 muss sie hier wieder raus, weil sie dann ihren eigenen Antrag stellen muss. Und dann haben wir zusammen mit dem Jugendamt gearbeitet und dann haben wir halt meiner Tochter die Wahl gelassen. Wenn du Bock hast, kannst du mitkommen. Aber wir sagen dir gleich ehrlich, du musst halt spätestens mit 21 dann hier raus oder du bleibst halt in Deutschland. Und sie hat von sich aus gesagt, Papa, weißt du was, ich mag gerne das Land bereiten hinkommen, ich will dich besuchen und alles, aber ich habe hier meine Freunde, ich habe hier meine Schule. Wenn wir das hinkriegen mit dem Jugendamt, dann lass uns das doch so versuchen. Und somit haben wir dann mit dem Jugendamt eine Wohngemeinschaft gefunden, wo sie halt hingehen konnte und dort ganz normal aufgehoben war, bis sie halt acht war.
SPEAKER_00Wie alt war sie zu dem Zeitpunkt?
SPEAKER_0216.
Relocation Nach Cleveland Mit Familie
SPEAKER_0016, ja gut, aber 16 ist ja schon da sind die auch eh nicht mehr so gerne mit Mama und Papa ständig nur am Abhängen und so. Also wir hatten eine ähnliche Situation, dass unser Sohn dann bei 17 auch erstmal, wir sind umgezogen und er wollte die Highschool aber zu Ende machen, ist dann auch bei Freunden geblieben für das eine Jahr und hat dann da gewohnt und es war eigentlich sehr spannend, glaube ich auch. So, wie ging es dann weiter? Also dann war Cleveland und es war wirklich, dann eine richtige Auswanderung.
SPEAKER_02Es war eine komplette Auswanderung, ja. Der Vorteil, den wir, also wir haben dann auch ein paar Bedingungen gestellt, weil wir gesagt haben, pass auf, wenn wir hier das komplette Leben aufgeben, also wir verkaufen unser Haus, alles. Ich war zu dem Zeitpunkt, war ich noch Gesellschaftsanteiler von einer eigenen Firma auch in Deutschland. Also das gibt man ja alles ab. Dann haben wir gesagt, wir möchten aber gerne von euch die Sicherheit haben, dass ihr uns die Green Card sponsert. Weil das ist quasi so unsere Rückversicherung, wenn dann doch irgendwann mal was sein sollte und das mit dem Unternehmen nicht klappt oder whatever, dann haben wir zumindest die Green Card und dem haben sie auch zugestimmt und haben dann auch gesagt, ja, wir kümmern uns auch einen Job, dass ich halt meinen Job im Rettungsdienst machen kann. Aber hinterher war das halt nicht mehr möglich.
SPEAKER_00Das hat dann nicht funktioniert.
SPEAKER_02Nee, das hat dann nicht funktioniert. Aber was halt wirklich gut geklappt hat, war, also wir sind mit dem goldenen Löffel, wie man so schön sagt. Die Firma hat wirklich ein Unternehmen beauftragt, was unser Haus leer geräumt hat, da darfst du ja nichts anfassen, das machen alles die, das kommt ein riesiger Container mit dem LKW. Und dann stellst du erstmal fest, wenn dein ganzes Leben in so einen Seekontainer reingeht, das ist schon, da sind auch schon ein paar Tränen geflossen, logischerweise, weil man fängt ja komplett neu an. Das ist ja nicht so, wenn ich jetzt sage, ich ziehe von Berlin nach München, sondern ich gehe halt mal eben über ein Ozean auf einen anderen Kontinent. Das ist eine ganz andere Hausnummer, was der Umzug damit bringt. Ich habe Riesenrespect vor den Leuten, die hier rübergekommen sind und das alles alleine gestemmt haben.
SPEAKER_00So wie wir. Ja, absolut. Wir hatten zwar die Green Cut gewonnen, aber nicht viel Budget. Das heißt, wir hatten gar keine Wahl und da hat auch keiner angepackt und wir mussten auch erstmal alles verkaufen, den Rest verschenken und wir sind in der Tat mit sechs Koffern gekommen und haben dann, als wir ein bisschen Geld verdient hatten, 20 Kisten nachschicken lassen. Und das ist alles, was wir noch besitzen aus unserem deutschen Leben. Also, von daher, ich kenne es ganz anders und finde das aber schön, dass es auch anders geht. Das zeigt ja auch, es muss nicht immer so oft diese Art und Weise sein.
SPEAKER_02Also ich kann das auch jedem empfehlen, wenn er die Möglichkeit hat und er ist in einem Unternehmen und der bekommt das Angebot und man möchte das halt wirklich machen. Ja bitte, warum soll man das nicht in Anspruch nehmen? Also da spricht ja überhaupt nichts dagegen. Und für uns war es halt eine Riesenerleichterung, weil wir halt nicht diesen ganzen Prozess halt hatten, wie man wie ihr zum Beispiel oder viele andere auch halt, ne? Sondern es findet kompletter Umzug statt, die Flüge werden bezahlt und du ziehst halt um. Und dann guckst du halt, dass du erstmal die ersten Wochen waren wir, glaube ich, sogar am Hotel gewesen, haben uns dann ein Haus, eine Mieter angeguckt und so weiter. Das hat uns schon in dem Punkt enorm weitergeholfen, definitiv.
SPEAKER_00Jetzt seid ihr dann rüber, deine Frau war gleich mega beschäftigt. Sie arbeitet im HR-Bereich, glaube ich, ne? Genau. Auch eine verantwortungsvolle Position, was in Amerika bedeutet, man ist da nicht nach 40 Stunden wieder raus, sondern arbeitet vielleicht 70, 80 Stunden die Woche, wahrscheinlich. Klar kannte jetzt natürlich schon so ein bisschen das Amerikanische, kannte die Mentalität so ein bisschen, aber trotzdem komplett neu angefangen. Wie war die erste Zeit? Wie war die auch für dich? Denn über 20 Jahre Rettungsdienst und dann stehst du da als Pause ohne einen Job, ohne in deinem Job, wo du die Sicherheit hast zu arbeiten und wo du dich auskennst, wo du dir was aufgebaut hast. Wie ist das, wenn man da an dem Punkt steht?
SPEAKER_02Ich habe zu meiner Frau gesagt: pass auf, ich habe die Bedingung, also Bedingung in dem Sinne, ich möchte mir einen Hund holen, weil ich habe da schon meine Absichten hinter gehabt, weil A, du kommst ja in ein Land und also meine Englisch-Kenntnisse waren dieses Schulenglisch halt. Bitte danke, was man halt so kennt, aber viel mehr war halt nicht drin. Und hier musst du zwangsläufig dich mit dieser Sprache auseinandersetzen, wenn du halt hier leben und arbeiten möchtest. Und da habe ich gesagt, ich möchte einen Hund, weil mit dem Hund musst du raus. Und dann gehst du mit dem Hund in einen Park und dann lernst du andere Leute kennen und so kommst du in das Gespräch, du gehst zur Hundeschule, perfekte Möglichkeit. Und in Deutschland, im Rettungsdienst, war es halt nicht möglich. Im 24-Stunden-Dienst, wenn du da arbeitest, dann halt und meine Frau halt so viel arbeitet, dann ist es halt nur für einen Hund. Das war halt nicht die Möglichkeit. Und das war jetzt die Chance zu sagen, okay, hier können wir es halt machen. Und somit haben wir uns dann tatsächlich ziemlich schnell einen Hund geholt. Und dann musste ich raus. Also das ist halt so, du fängst dann halt an und gehst deine Runden mit dem Hund und machst und tust und dann lernst du halt die Leute kennen. Und genau so startest du. Und meine Frau hat den Vorteil gehabt, sie konnte sehr gut Englisch. Sie war direkt in ihren Job eingebunden, wie du schon sagst. Sie ist da gefestigt irgendwo drin. Und ich sitze dann erstmal zu Hause. Ja, irgendwann ist der Container da, dann packst du die Sachen aus und dann hast du aber auch alles fertig. Und wie geht es dann weiter? Und deswegen habe ich gesagt, okay, mit dem Hund hast du immer eine Beschäftigung. Du musst immer, musst zur Hundeschule, zum Training und so weiter. So kommst du raus und lernst andere Leute kennen und lernst die Sprache dann auch dementsprechend sehr schnell kennen. Und das war bis dato die beste Entscheidung, was das angeht. Also, sich da den Hund zu holen und zu sagen, du hilfst mir jetzt hier Englisch zu sprechen, hat funktioniert.
SPEAKER_00Ja, voll gut, voll gut. Das stimmt. Und dann hast du, oder wie kam das dann, dass du so deinen ersten Job gefunden hast? Also, du hattest eine Arbeitserlaubnis, vermutlich, über das Visum dann deiner Frau, bis ihr dann eine Green Card wahrscheinlich irgendwann gekriegt habt nach einer Weile. Aber wie hast du dich da orientiert? Ich meine, in der Rolle sind ja auch, muss man einfach mal sagen, meistens Frauen, ne? Wie orientiere ich mich jetzt? Was mache ich jetzt aus meinem Leben? War das schwer? Bist du da mal in so ein Loch gefallen, dass du gesagt hast, boah, ich habe jetzt hier gar keine Aufgabe mehr, ich habe jetzt alles aufgegeben oder wie ging es dir damit?
Whole Foods Als Neustart-Job
SPEAKER_02Nein, ins Loch gefallen würde ich nicht sagen, weil, also ich hatte noch nie ein Problem mit Rollenfahrt, also das war mir völlig egal, ob ich jetzt zu Hause bin und koche oder meine Frau zu Hause. Das ist eigentlich, das war für uns nie so das Thema, da habe ich mich sehr schnell mit angefreundet. Aber irgendwann kommt die Langeweile und irgendwann stehst du da, ja, was mache ich denn jetzt noch? Und du suchst dir halt deine Beschäftigung und ich hatte dann die Arbeitserlaubnis. Früher war das so, da musste man noch einen Antrag stellen, für den brauchst du mittlerweile ist es ja automatisch, aber dann habe ich die Arbeitserlaubnis gehabt und dann stehst du da, okay. Rettungsdienst kann ich abhaken. Ich habe es dann nochmal versucht, aber da wurde mir ganz klar gesagt, nee, das geht halt nicht. Und ich finde, Amerika ist ein Land, wenn etwas nicht funktioniert, dann machst du da, dann musst du da ganz schnell einen Haken dran machen. Dann ist es halt so der Status quo. Und dann musst du dich neu orientieren. Du musst dich also neu erfinden. Und das Schöne hier ist, gegenüber Deutschland, was ist meine Meinung und meine Erfahrung, die werden dir hier keine Steine großartig in den Weg gelegt. Wenn du etwas machen möchtest, du hast eine tolle Idee, dann starte einfach damit. Und ich habe gesagt, okay, mein Problem ist, ich möchte arbeiten, ich möchte Geld verdienen und ich möchte die Sprache lernen. Wo kann ich das am besten eigentlich? In einem Supermarkt, warum denn nicht? Also habe ich mich bei Whole Foods beworben, habe gesagt, ich möchte hier, das sind diese Online-Shopper, die Christian gehst in den Laden, bekommst so ein Handy in der Hand, da kannst du halt die Bestellung von den Leuten aufnehmen, packst die Ware zusammen, bringst sie nach vorne und stellst sie den Leuten ins Auto. Und das war mein erster Job. Und ich muss dir sagen, das hat richtig Spaß gemacht. War ein tolles Spezies.
SPEAKER_00Das glaube ich. Aber war ganz ehrlich, hättest du sowas in Deutschland jemals gemacht?
SPEAKER_02Nein, also da muss ich sagen, ja, nein, weil ich hatte ja alles in Deutschland. Das war ja die, das war ja, hätte überhaupt nicht zur Debatte gestanden, dass man sagte, jetzt muss man gucken nach einem anderen Job, weil ich hätte immer in meinem Rettungsdienst einen anderen Job irgendwo bekommen können, in der Branche. Hier ist es aber so, du musst dich neu erfinden halt, und dann musst du aufstehen und musst loslegen. Und von daher, ich hätte auch bei Walmart angefangen oder bei Target, das wäre mir völlig egal gewesen. Aber Whole Foods hat sich halt angeboten, weil es waren tolle Arbeitgeber, die haben tolle Benefits gemacht. Das war auch, das ist ja auch wichtig hier in den Staaten halt, dass du einen Arbeitgeber findest, der halt gute Benefits halt gibt. Und ganz ehrlich, tot machst du dich da auch nicht. Also im Gegenteil, das ist ja wirklich eine Arbeit, die kannst du gut immer so machen. Und es hat Spaß gemacht. Und du kommst halt auch hier wieder. Kommunikation mit dem Menschen, lernst deine Englischkenntnisse. Man macht sich immer viel zu sehr den Kopf. Manche Leute fragen immer, ja, wie hast du das denn gemacht? Ich habe mich am Ende auch nur mit Händen und Füßen, das verstehen die auch. Und die sind dir da nicht böse oder so. Das ist eher die eigene innere Hemmschwelle, die man hat. Oh Gott, hoffentlich verstehen die mich oder lachen die mich nicht. Nee, aber im Gegenteil. Also, ich weiß jetzt mittlerweile nach acht Jahren, ich kenne ja andere, die sprechen noch schlechter Englisch als ich. Also von daher, das ist aber, da sagt auch keiner was, es funktioniert.
SPEAKER_00Nein, der Amerikaner, der judgcht das sowieso nicht. Also der bewertet das gar nicht im Gegenteil. Der findet es ja saucool, dass du überhaupt Englisch sprichst, weil er würde ja nie eine andere Sprache können. Das glaube ich. Und ich glaube auch, dieses hier bereit zu sein, einfach mal einen Fuß in die Tür zu kriegen, ist so ein wichtiges Learning auch. Und ich finde das auch wichtig, dass man nicht so, ich sage jetzt mal so arrogant in der Tür, Ein Land kommt und sagt, ich mache nur das, was ich gemacht habe, sondern dass man einfach mal bereit ist, vielleicht auch zehn Stufen zurückzukommen und dann wirklich anzufangen. Und ich habe das auch erlebt und dann öffnen sich ja auch sofort Türen. Also bei mir haben sich viele Jahre als Coach in Chefetagen gecoacht. Und ich wollte auch mal eine Pause davon machen und habe mich hier als Inside Sales beworben und habe dann mein erster Job-Titel, war in der Tat Inside Sales, bis dann die deutschen Chefs kamen und dann gesagt haben, wie nee, du hier Inside Sales. Das heißt, es hat sich nach Wochen eigentlich schon eine Tür aufgemacht, die sich nie aufgemacht hätte, wäre ich nicht bereit gewesen, einfach mal mich drauf einzulassen, mein Ego zu Hause zu lassen und mal loszulegen und es einfach mal zu machen. Und ich glaube, das ist auch so ein ganz krass ein amerikanisches Mindset, oder? Wenn ein Amerikaner einen Job verliert, selbst wenn er einen wahnsinnig gut bezahlten Job hat, dann ruht er sich nicht auf diesen Job aus und sagt, ich mache nichts anderes als nur den Job, sondern dann macht er einfach irgendwas, damit es weitergeht.
Networking Und Erste Selbstständigkeit
SPEAKER_02Und das, ich finde, das Thema Networking hier in den USA ist ein riesengroßes Thema. Und wie du schon sagst, die Eigeninitiative, das war aber bei mir auch, ich habe dann überlegt, ich mache mich selbstständig. Ich habe dann angefangen zu überlegen, was kannst du vielleicht noch anbieten, was die Amerikaner interessiert, und habe dann versucht, mein Hobby, was ich in Deutschland hatte, so Hausautomatisierung den Amerikanern beizubringen. Habe mir halt meine LLC angemeldet, was in den USA super einfach ist. Online einfach ausfüllen, deine Gebübezahlen und dann hast du dein Unternehmen gegründet. Und dann habe ich angefangen damit. Plus ich habe für RealTarts Drohnenflüge angeboten. Wenn die ihre Inserate haben, dann bin ich halt mit meiner Drohne zu den Objekten und habe dort halt die Videos, die Außenaufnahmen gemacht und die halt denen zur Verfügung gestellt. Und das finde ich halt, und dann lernst du den wieder kennen und der kennt dann aber noch den. Ich habe beim Spazieren gehen mit dem Hund. Da bin ich langgelaufen und da kam mir eine Dame entgegen und die guckte mich an und fragte, bist du Deutsch? Und dann habe ich mich gewundert. Ich sagte dann ja. Ja, sie hat mich an meiner Jack-Wolfskin-Hose erkannt, weil Jack Wolfskin gibt es hier nicht in den USA. Gibt es halt nur in Deutschland. Und du wirst lachen, das stellte sich raus, diese Dame arbeitet für die NASA und diese Dame war in dem Team, das die Ursache gefunden hat von der Challenger-Katastrophe. Die haben rausgefunden, was da passiert ist, als sie explodiert. Und so lernst du immer wieder neue Leute kennen. Und das finde ich halt, weil du hier so offen denkst, das finde ich halt das Spannende, was du hier, du kannst hier jeden Tag einen neuen kennenlernen und das bringt dich irgendwie weiter. Das ist Wahnsinn.
SPEAKER_00Also du warst busy mit deinem Hund, wie heißt der?
SPEAKER_02Abby heißt sie.
SPEAKER_00Abby, Mädel, Mädel.
SPEAKER_02Ein Mädel, ja.
SPEAKER_00Ivy Abby. Also du warst sehr busy mit Abby, mit deinem Whole Foods-Job und mit deiner Selbstständigkeit. Deine Frau war busy und so habt ihr vor euch hingelebt in Cleveland, Ohio. Wie war das Leben? War dir angekommen? Wart ihr happy? Lief dein Business? Wie war das? Oder gab es da die ersten Regenwolken im Paradies? Oder wie muss man sich das vorstellen?
Kulturschock Und Covid-Tiefpunkt
SPEAKER_02Also sicherlich wirst du mir recht geben, die rosarote Brille, die am Anfang da ist, war ganz schnell weg irgendwann. Wir haben auch über das Unternehmen so eine Art Coaching bekommen. Da war so eine Dame bei uns, die hat uns so ein bisschen die amerikanische Kultur erklärt. Und die hat uns auch, also das hat uns echt geholfen. Die hat halt gesagt, ihr werdet hier in ein tiefes Loch erstmal irgendwann fallen, weil das wird kommen automatisch. Du sitzt hier Abende alleine zu Hause, weil du hast erstmal keine Freunde, hier ist halt keiner weiter und du musst dich halt anfreunden, damit du alleine bist. Und dann wirst du irgendwann in so ein tiefes Loch fallen. Und dann hat sie gesagt, wenn du glaubst, dass du denn unten angekommen bist, dann öffnet sich eine Luke und dann geht es nochmal eine Etage tiefer. Aber irgendwann kommt dieser Punkt, dann geht es wieder bergauf. Und wir hatten tatsächlich für uns, also dieser Tiefpunkt kam während Covid. Ich hätte nie gedacht, also vorher war das so, ja, Familie ist weit weg, aber man fliegt dann halt rüber und kann sie besuchen, das geht ja, aber das ging ja dann mal am Anfang während Covid gar nicht. Und damit, also du konntest zwar telefonieren und du konntest auch Videotelefonie machen, aber jeder weiß, das ist nicht das Gleiche, als wenn du halt deine Tochter oder deine Mutter oder deinen Vater mal eben wieder einen Arm nehmen kannst oder Freunde besuchen kannst, mal wieder einen Döner essen gehen, etc. Das ist halt ganz was anderes. Und das war für uns, da haben wir das erste Mal gemerkt, wie schwierig es ist, wenn du Familie und Freunde aufgibst. Das war schon hart.
SPEAKER_00Das waren ja im Prinzip auch nur so anderthalb Jahre dann die in USA seit dort knapp zwei Jahren.
SPEAKER_02Und also das war so der einzige Punkt. Und auf der anderen Seite, wir fanden Ohio war super als Einstieg in die USA. Es ist halt sehr ländlich gelegen, es ist ruhig, du kannst auch was unternehmen. Niagara-Fälle sind nur, ich sage mal mittlerweile amerikanisch, nur fünf Stunden weg. Das kann man gut hinfahren, das geht. Also man kann eine Menge sehen und du kannst dich halt frei entwickeln. Als wir nachher unser erstes Grundstück hatten, das hatte, ich glaube, 3.500 Quadratmeter. Das hätte ich in Deutschland nie bezahlen können. Da oben in Ohio kostet Land halt nichts. Das ist doch nichts, oder? Das ist doch nichts, nein. Und du lernst halt die Freiheiten kennen. Denn du kannst am Sonntag Rasen mähen. Ich habe erst erstmal habe ich den Nachbarn gefragt, ob es okay ist, wenn ich heute den Rasen. Da guckt er mich an und hat gesagt, mach doch was, das interessiert mich nicht. Das ist meine Entscheidung und dann habe ich Sonntagrasen gemäht halt. Das ist halt so, und das ist halt so, das sage ich immer wieder, das ist, es gibt, es ist so toll, wenn du abends in deinem Garten sitzt, machst dir ein kleines Feuerchen an, du guckst auf dein Grundstück und sagst dir, ich kann hier im Prinzip tun und lassen, was ich möchte. Mir redet hier keiner großartig rein, ich habe ein tolles Leben. Und das hatten wir da oben in Ohio, das war super. Da haben wir dann das Campen für uns entdeckt halt. Da haben wir uns einen Camper gekauft und haben angefangen, das Landen mit dem Camper zu entdecken.
SPEAKER_00Und das ist so schön in den USA, ne? Also das ist einfach das Geilste und kleiner Spoiler, da sprechen wir gleich nochmal intensiver drüber. Spoiler wie dazu. Ich finde auch, Campen ist das Geilste, weil man lernt nirgendwo so gut die Amerikaner und auch das Land kennen, wie im Camping, weil man da wirklich, ich finde ja auch, jeder, der auswandert, müsste einmal wenigstens Cross-Country fahren, um zu verstehen, wie groß das Land ist, wie sich innerhalb von einer Stunde die komplette Vegetation ändern kann. Wie wenn du im mittleren Westen aussteigst, plötzlich dich einer auf Deutsch anquatscht und weißt du so. Das ist einfach, ich finde, jeder muss, also wir sind, glaube ich, fünfmal durchs Land gefahren. Dein sehnlichster Wunsch ist es, irgendwann in den USA zu leben. Vielleicht hast du auch keine Lust mehr auf dein Leben in Deutschland oder da, wo du gerade feststeckst. Dann bist du bei unserem Webinar sicher und planbar in die USA. Ganz genau richtig. Hier nehmen wir dich mit, Schritt für Schritt, wie du diesen Weg gehen kannst. Wie du dich dort anmeldest, worum es da genau geht, das erfährst du in den Shownotes, hier wo du diesen Podcast hörst. Braucht man jetzt auch nicht, aber wenigstens einmal oder zweimal sollte man einmal oben Nordroute, einmal Südroute wieder zurück, um zu verstehen, wie groß, wie vielfältig und wie unglaublich schön dieses Land ist.
SPEAKER_02In Ohio oben, im Winter heißen wir den Snowbirds, das sind die Leute, die halt dem kalten Winter entfliehen und nach Florida halt gehen. Und das haben wir halt auch gemacht. Wir haben uns in Camper geschnappt. Und während Covid war es halt gut, da war halt Homeoffice viel angesagt, dann konnte man halt von unterwegs aus arbeiten, also haben wir uns in Camper geschnappt und sind nach Florida gefahren. Und wie du das sagst, du fährst, zwei Tage sind das von Ohio. Und wenn du, für mich war toll, als ich in die Ecke von Georgia, Atlanta gekommen bin und die ersten Palmen gesehen habe. Da wusste ich, jetzt kommt wieder der Süden, jetzt wird es wieder schön warm, die Vegetation ändert sich und dann warst du in Florida einfach nur herrlich. Ja, das war echt super.
Camperleben Und Sehnsucht Nach Sonne
SPEAKER_00Ihr hättet ja auch nach Florida weiterziehen können. Habt ihr dann nicht gemacht? Ihr seid aber auch nicht in Ohio geblieben. Also, da war dann doch noch mal ein bisschen Sehnsucht auf besseres Wetter, nach besserem Wetter. Müssen wir hier ein bisschen Hochdeutsch reden. Und hattet dann doch die Suche nach was Neuem. Was war da? Wann war der Punkt? Und wann ging es für euch dann eigentlich weiter?
SPEAKER_02Also der Ausschlagpunkt war, dass die Chefin, die damals meine Frau Daniela in die USA geholt hat, hat das Unternehmen verlassen. Und die ist tatsächlich nach Las Vegas gegangen. Die hat halt einen anderen Job angenommen. Und sie hat dann ganz schnell festgestellt, auch während sie in Ohio war, dass dann die, also meine Frau ist eine Deutsche und die Deutschen arbeiten anders als die Amerikaner. Und irgendwann ab einer gewissen Position wissen die, das zu schätzen. Dem Deutschen sagt man hinterher, der arbeitet pünktlich, macht. Also wenn du dem die Aufgabe gibst, dann meldet er sich wieder, wenn die Aufgabe erledigt ist, halt. Und das wusste sie halt sehr zu schätzen. Und als sie dann in das andere Unternehmen, die Chefin, gewechselt ist, hier nach Las Vegas, kam halt sehr schnell die Frage: Ey, hast du nicht Lust? Ich könnte hier jemanden wie dich gebrauchen. Und wir hatten zu dem Zeitpunkt aber die Green Card noch nicht. Die waren im Prozess der Green Card, aber wir konnten halt noch nicht. Wir waren halt noch gebunden an den Arbeitgeber. Aber als die Green Card dann da war, dann war das so, kommt doch mal für ein Wochenende her und guckt euch doch mal Las Vegas an und bringt vielleicht ein Business-Outfit mit. Dann können wir ja schon mal gucken. So war die Ambition von der Chef-Sache.
SPEAKER_00Ich erinnere mich mal, ihr seid mit dem Camper dann gefahren.
SPEAKER_02Sie hatte schon die Ambition, dass sie sagt, pass auf, und dann sind wir hier ein Wochenende gewesen und dann hat sich das, also das hatten, das geht in Amerika tatsächlich sehr schnell halt. Dann kriegst du ein Angebot, ein Offer. Und gerade hier, was bei so großen Entfernungen ist es auch ganz normal, dass der Arbeitgeber den Umzug dann auch sponsert. Das gehört dann mit zu dem Gesamtpaket dazu. Und dann war das wieder genau das Gleiche. Meine Frau ist vor nach Las Vegas, hat angefangen zu arbeiten und ich habe in Ohio wieder angefangen, das Haus abzuwickeln, wieder den Container zu bestellen. Also das war so dieses Déjà-vu, denn, aber es war halt auch die Vorfreude. Jetzt mal wieder was Neues. Das ist so, und Nevada und Ohio, das sind ja Welten dazwischen halt. Das ist ja. Und wie du schon sagst.
SPEAKER_00War das so so ein Traumziel Las Vegas oder war das jetzt eher gut, weil es der Job ist?
Umzug Nach Las Vegas Und Gründe
SPEAKER_02Wir waren urlaubstechnisch ja auch schon in Vegas gewesen. Aber wir waren so, wir hatten auch die Touristenbrille in Vegas auf. Also was kennt man den Strip, Hoover Damm? Mehr siehst du halt hier nicht. Du hast halt nicht die Locals dahinter gesehen. Von daher war es nicht jetzt der Traum, wo du sagst, ich möchte eines Tages mal nach Las Vegas. Es wurde halt immer interessanter, wenn man sich damit beschäftigt, was bietet dir denn eigentlich Nevada, was bietet dir Las Vegas? Und jetzt mal unabhängig davon, dass wir keine Income-Tags haben, einfach es geht schon los. Es gibt kaum Naturkatastrophen. Also du hast keine Hurricanes, du hast keine Tornados, du hast keine, es ist nicht schwül, du hast keine Erdbeben, nichts. Das ist eigentlich relativ. Das Einzige, was hier ist, die Hitze. Gegen eine Hitze kann man was tun, indem man eine Klimaanlage hat. Und die meisten Häuser hier brauchen und haben ja auch eine Klimaanlage. Und von daher, und was bietet dir Nevada und Las Vegas? Also hier ist der beste Ausgangspunkt, um die größten Nationalpark-Highlights hier in den USA zu besuchen. Egal ob ich in den Yellowstone will oder in den Grand Canyon, das ist alles von hier aus super erreichbar. Und ich habe LA in vier Stunden, viereinhalb Stunden, dann bin ich auch am Meer und habe halt dort auch mehr Meer. Und bis dato wusste ich noch nicht mal, dass Las Vegas ein Skigebiet hat. Wusstest du das? Also wäre ich nie drauf gekommen, dass du in der Wüste sagst, wir haben hier ein Skigebiet, ja, das ist hier draußen vor der Haustür.
SPEAKER_00Ja, es ist ja umzingelt von Bergen. Es ist jetzt kein alpines Colorado-Skigebiet, aber es ist auf jeden Fall für im Winter zum Skifahren zu gehen. Wir das ja auch. Wir haben ja von hier, ich bin ja kurz vor San Diego, wir haben Big Bear. Also wir hatten, als die Pandemik war, hatten wir auch einen Saisonpass und das muss man sich einfach mal geben. Wir sind heute Morgen zum Skifahren nachmittags am Strand. Es ist ja auch einfach geiler geht es ja nicht. Aber ich weiß das, ich weiß, Mount, wie heißt denn der in Las Vegas? Mount George? Charleston, ach Charlson, genau.
SPEAKER_02Genau, Mount Charleston ist das, ja.
SPEAKER_00Ja, der ist hinten bei. Wie heißt das? Ja, genau.
SPEAKER_02Das ist dann Richtung Death Valley raus. Ja, ja, genau. Ich habe immer gesagt, Karma spielt irgendwie in unserem Leben eine Riesenrolle, weil, als wir das allererste Mal in Las Vegas waren, den allerersten Spielautomat, an dem wir unser Geld reingesteckt haben, war der Spielautomat, wo meine Frau heute in der Firma arbeitet.
unknownKrass.
SPEAKER_02Das ist, es gibt, also wirklich, das ist so, es gibt so.
SPEAKER_00Coincidence, ne, würde man dann sagen. Oder Destiny, sagt man ja oft dann so im Englischen, ne? Wie cool ist das denn? Also eher dann rüber, wieder neu angefangen, aber irgendwann kriegt man ja auch so ein bisschen Routine neu, sich neu erfinden, neu anfangen. Wie einfach war das da, dann euch wieder ein Umfeld aufzubauen, wie einfach war das für dich, da wieder anzukommen. Und deine Frau war ja wahrscheinlich wieder 70, 80 Stunden beschäftigt. Das heißt, es geht ja immer. Wobei hat sie sich jetzt wahrscheinlich karrieremäßig so krass entwickelt, was sie in Deutschland nie hätte geschaffen können, oder?
SPEAKER_02Also das ist auch ein Unterschied, den sie selber sagt. Diese Karriereentwicklung hätte sie in Deutschland nie machen können. Das ist halt wieder der Vorteil hier in Amerika, wie es möglich ist, wenn du mit guter Arbeit und Disziplin halt, wie weit du da kommen kannst in deinem Business, das funktioniert. Also das hätte sie sich in Deutschland niemals träumen lassen können, dass sie im Personalwesen so einen Karrieresprung macht, ja, genau. Das ist wahrscheinlich auch.
SPEAKER_00Auch so durch Kontakte quasi. Solche Jobs sind dann nicht, die werden nicht ausgeschrieben, sondern da werden Leute einfach, die gut sind, die sich bewährt haben, geholt, weil man weiß, wie sie gearbeitet hat.
SPEAKER_02Genau. Du machst dir halt einen Namen mit als Deutsche, weil du komplett anders tickst als ein Amerikaner oder sonst wer. Und am Anfang ist es für die Amerikaner, hat sie immer gesagt, sehr schwierig, damit umzugehen, weil sie es nicht gewohnt sind, dieses straightforward. Also der Amerikaner ist so, der schmückt das schön aus und macht und tut, der baut dir eine PowerPoint-Präsentation, die sieht total schick aus. Während meine Frau am Ende der Präsentation sagen würde, das hätten wir auch in vier Folien abarbeiten können, dann wäre man da schneller durch gewesen.
SPEAKER_00Deutsche Efficiency.
SPEAKER_02Genau. Aber irgendwann merkt denn der Amerikaner, oh, ich kann mit ihr eigentlich richtig gut und richtig super zusammenarbeiten, das ist effektiv. Und dann wirst du interessant für den Arbeitsmarkt. Also sprich Headhunter sprechen dich plötzlich an und so weiter. Also das ist wirklich, das klappt hier in den USA sehr, sehr gut.
SPEAKER_00Ich finde auch, dass wir als Kombination sowieso unschlagbar sind. Also deswegen dieses, wenn man das, nur Deutsch ist nicht gut, nur amerikanisch ist nicht gut, aber die Quintessenz aus beidem ist eigentlich fantastisch, weil die Voraussetzungen, die Mentalität, die Skills zusammengelegt sind, einfach super. Weil das, was der Ami hat, haben wir oft in Deutschland nicht so ausgebildet und umgekehrt genauso. Und von daher ist das eigentlich immer ein Garant dafür, wenn man als Deutscher hierher kommt, aber sich wirklich dem Amerikanischen auch ein Stück weit anpasst und offen ist, dass man wirklich hier nur siegen kann und nur erfolgreich sein kann.
Deutsche Community Und Bäckerei-Job
SPEAKER_02Der Vorteil hier in Vegas war, ist natürlich eine Millionenstadt, ist natürlich eine ganz andere Voraussetzung, die du hast. Du hast hier viel mehr Deutsche, die ja auch leben. Und für mich war es dadurch am Anfang nicht ganz so schwierig, fand ich, wie in Ohio. Da waren wir auch angekommen, hatten die ersten Wochen uns ein Airbnb gemietet, weil wir gesagt haben, wir kennen hier nicht die Location, wir kaufen hier nicht irgendetwas. Sondern haben uns erstmal bewusst dafür entschieden, zur Miete zu gehen, gucken uns die Gegenden an und haben dann halt auch unser Haus gefunden, was wir halt haben wollten. Und sind dann halt quasi umgezogen. Und dann fängst du halt wieder von vorne an, über das Überlegst, was machst du, du könntest wieder bei Whole Foods arbeiten, guckst du halt. Und dann habe ich aber herausgefunden, wir haben eine deutsche Bäckerei hier in Vegas. Und dann habe ich gesagt, ach weißt du was, fängst du doch da erstmal an, weil das klingt doch schon mal ganz spannend. Dann hast du so ein bisschen was Heimatmäßiges und musst auch wieder.
SPEAKER_00Und das ist auch noch lecker. Genau. Und das ist auch noch lecker.
SPEAKER_02Und dann habe ich mit den, da habe ich die Eigentümer getroffen, da sind halt zwei Deutsche und haben sofort gesagt, ja klar, gar kein Problem. Und dann habe ich dort halt angefangen, im Verkauf zu arbeiten. Eigentlich mit der Intention, mein Englisch weiter aufzubessern. Das Problem ist, in dem Laden kommen mehr Deutsche als Amerikaner. Also ich spreche mehr Deutsch in dem Laden als Englisch.
SPEAKER_00Aber dafür hast du viele kennengelernt dann.
SPEAKER_02Absolut. Also, das war so ein Game Changer, wen ich da halt alles kennengelernt habe. Und da sind wir auch wieder beim Netzwerk. Da kommt dann der rein, der gibt dir deine Visitenkarte, wende mal. Und das finde ich halt schön. Da hast du halt die deutschen Handymans, die sagen, wenn du mal jemanden hast oder so, dann sag Bescheid, dann gebe ich dir das. Und umgekehrt genauso, du lernst wieder andere Amerikaner kennen, die die deutschen Produkte zu schätzen wissen und die dir dann wieder sagen, pass auf, wenn du was hast oder so, ruf mich an, dann kann ich da für dich was klar machen. Und so entsteht so eine Community, halt, so ein Netzwerk halt. Und das kann man nicht so gut.
SPEAKER_00Ja, ich glaube, in Vegas ist eine große deutsche Community auch, ne? Mittlerweile. Also ich glaube auch so in den letzten Jahren unglaublich angewachsen, weil auch viel aus Kalifornien rübergekommen sind nach Vegas. Also ich kenne bestimmt, keine Ahnung, sechs, sieben Leute aus meinem Umfeld, die da hingezogen sind. Aber Las Vegas hat auch per se eigentlich immer recht viele Deutsche angezogen.
SPEAKER_02Der Konsul, den wir hier haben, der hat uns mal gesagt, über 12.000 Deutsche im Jahr. Also das ist schon riesig, ja, ja.
SPEAKER_00Gut, alleine wenn ihr schon einen deutschen Konsul habt, ist das ja schon ein Indiz dafür, dass das da gebraucht wird. Die ja alle aus dem Casino rausschleppen muss und so, die rausboxen muss oder so.
SPEAKER_02Also da habe ich da, da könnten wir stundenlang weitererzählen, was ich da für Geschichten mittlerweile so gehört und da lehe und erfahren habe, weil ich halt auch mit der einen befreundet bin, die dort arbeitet, die die ganze Schreibarbeit dort macht und da kann man sich stundenlang, also es ist schon echt, ist halt eine sehr interessante Stadt hier in Las Vegas. Und durch die deutsche Community habe ich da über der Klassiker, halt über Facebook, guckt man halt, welche Gruppen hier halt aktiv sind. Und dann sind wir irgendwann zu diesem deutschen Treffen gegangen. Und das Witzige ist eigentlich, am Anfang, als wir in die USA gegangen sind, haben wir immer gesagt, wir wollen nichts mit Deutschen irgendwie großartig zu tun haben, sondern wir halten uns an unsere amerikanischen neuen Freunde. Haben dann aber sehr schnell festgestellt, ich verstehe jetzt, warum Deutsche mit Deutschen sind und Chinesen mit Chinesen und Russen mit, das ist das. Ist einfach so.
SPEAKER_00Aber, Marcel, es ist aber auch einfach so, dass ein Deutscher, der in den USA jetzt lebt, ist nochmal anders als der Deutsche in Deutschland lebt. Und ich glaube, das ist so dieses Verbindende, was man hier hat. Man hat die gleiche Geschichte, man hat das Gleiche durchgemacht, man hat sich aber auch gleich entwickelt, weil man entwickelt sich ja auch in so einem Schritt, bei so einer Auswanderung. Und du bist ja, du hast dich zweimal neu erfunden. Einmal in Ohio und einmal nochmal in Las Vegas und dich angepasst. Und dann weiß man halt, bei so einer deutschen Community, man muss sich jetzt erstmal gar nicht so ganz kararg erklären, wer man ist, wo man hinkommt, warum man wie und was, sondern die sind ja alle diesen Schritt gegangen und da ist man dann relativ schnell sehr connected drin.
USA-Camper-Tours Als Rundum-Service
SPEAKER_02Und du merkst dann auch, was möglich ist halt. Du stehst halt nicht alleine da, sondern da sind noch ganz auch andere Deutsche, die irgendwann auch mal so angefangen haben wie du. Du stehst jetzt hier das erste Mal und die können dir auch erzählen, wie deren Geschichte gewesen ist. Weil du, ich sage immer wieder, du lernst hier jeden Tag neu. Das ist, du lernst hier niemals aus. Du wirst jeden Tag immer wieder eine neue Erfahrung machen, ob sie positiv oder negativ ist, das ist erstmal egal, aber du lernst immer wieder was Neues. Und warum denn nicht das Angebot wahrnehmen und alles mit aufnehmen, die Informationen, die du halt bekommen kannst? Und nur so bin ich auf die Idee von meinem zweiten Business gekommen, dass ich gesagt habe, eigentlich mach doch dein Hobby, was ihr habt, zum Hauptbusiness. Und so ist dann damals die Idee entstanden.
SPEAKER_00So, wer jetzt aufgepasst hat, der weiß jetzt, welche Idee das ist. Jetzt challenge wir mal unsere Hörer hier. Jetzt dreimal dürft ihr raten. Ist es Drohnenfliegen? Ist es Camping oder hat es was mit Hunden zu tun?
SPEAKER_02Warte mal, ich für die Videopodcaste, ich strecke mich mal so ein bisschen.
SPEAKER_00Genau. Also wahrscheinlich in der Mischung aus allem dreien, wenn man so will. Aber wo was du dein Business gemacht hast, ist, dass du Menschen deine Faszination für dieses Land zeigen möchtest und dieses Land in der Schönheit helfen möchtest. Menschen, dass sie das auch so entdecken, oder?
SPEAKER_02Die Idee ist halt wirklich gekommen, dass wir gesagt haben: wir haben so viel Spaß und du, und wie du auch vorhin gesagt hast, du den echten Amerikaner lernst du auf dem Campingplatz kennen und da wirst du merken, wie freundlich, wie hilfsbare das ist.
SPEAKER_00Und du bist, du rollst noch in den Camp, in deinen Stellplatz rein, setzt hinten zurück und du hast schon fünf Leute, die dir helfen beim Reingehen. Und ich, aber ich bin ja auch so ein Campingkind. Das ist schon immer, Campingplatz ist immer geil. Für Kinder geil, für alle Leute geil. Du kommst nicht zum Campen und quatsch nicht mit keinem. Das geht gar nicht.
SPEAKER_02Und dann habe ich halt gesagt, okay, wir haben auch schon negative Erfahrungen gemacht bei Vermietstationen. Also wenn du deinen Camper da mietest, das geht halt los, dass du teilweise vor Ort noch irgendwelche Versicherungen aufgefischt bekommst. Oder du bekommst halt doch nicht das Fahrzeug, was du, die ursprünglich zugestellt worden oder versprochen worden ist und so weiter. Und habe ich gesagt, naja, warum versuchen wir nicht einfach mal und gucken mal, was möchte denn eigentlich so der Urlauber, der halt sagt, ich möchte jetzt campen? Und dann haben wir tatsächlich so anonym erstmal in Deutschland über diverse Foren so eine Umfrage gestartet, so nach dem Motto, was wollt ihr eigentlich? Also wollt ihr campen, wollt ihr günstig ein Wohnmobil haben? Was ist euch das Wichtigste? Und dann haben wir ganz schnell festgestellt, dass die Leute gesagt haben, das Geld ist nicht das Problem. Also es geht jetzt nicht darum, nach den Schnäppchenjägern zu suchen, sondern die wollen ein Rundumsorglospaket haben. Im Prinzip, wo sie sagen, das, was uns versprochen wird, das ist auch eingehalten worden.
SPEAKER_00Damit sie sich auf ihren Urlaub konzentrieren können und auf das Erlebnis konzentrieren können.
SPEAKER_02Ein Motto von meinem Unternehmen habe ich immer gesagt, wenn der Kunde am Ende wieder im Flieger sitzt und sagt, war das ein geiler Urlaub, dann habe ich mein Ziel erreicht. Und das ist das, was wir halt sagen, wir wollen halt, dass die Leute ihren Urlaub hier verbringen und sagen, wir hatten halt keinen Stress mit den Versicherungen oder mit den Anbietern oder sonstiges oder uns wurde nicht gesagt, da und dahin könnt ihr nicht gehen oder da müsst ihr noch diese Gebühr bezahlen etc. Und der vorgestellt.
SPEAKER_00Das heißt, ihr organisiert, jemand möchte in die USA und möchte gerne einen Roadtrip machen. Und an der Stelle kommen die zu euch und ab dem Moment übernehmt ihr und helft bei dem richtigen Camper die richtige Größe, was sie für eine Tour machen sollen, welche Campingplätze. Das heißt, ihr organisiert quasi alles für die.
SPEAKER_02Also viele fragen uns am Anfang, warum wir keine Preise auf unserer Homepage haben. Also warum steht denn da kein Preis für den Camper? Weil da sagen wir immer wieder, weil wir keinen Pauschalpreis anbieten, sondern wir machen eine individuelle, auf den Kunden immer zurechtgeschnittene. Also die stellen, es gibt einen Fragenkatalog, da werden die Grunddaten eingegeben, den Zeitraum, was sie sich vorstellen, mit wie viele Personen sie reisen möchten, wo es hingeht. Und dannhand die Wünsche der Kunden stellen wir dann quasi die Route und das ganze Equipment zusammen. Und das ist halt der Mehrwert, den wir halt anbieten. Es ist nicht nur den Camper, den du irgendwo abholst, sondern du hast hier, wenn du in Las Vegas ankommst, einen deutschen Ansprechpartner. Wir holen die Leute vom Flughafen ab und bringen die zum Hotel. Wir bringen sie am nächsten Tag zur Verleihstation und achten bei der Übergabe, dass die ordnungsgemäß läuft. Wir füllen den Kühlschrank bei Bedarf schon auch. Also das ist dieses Rundum Sorglospaket, was wir halt anbieten. Wir erstellen Routen, wir wissen die Campingplätze. Ich kann mit ruhigem Gewissen ein Campground weitererfühlen, weil ich da schon war, weil ich da schon übernachtet habe, ich weiß, wie die Preise sind, ich weiß, wie die sanitären Einrichtungen sind. Und ich glaube, das macht halt den Unterschied dabei aus.
SPEAKER_00Ja, ist voll gut. Voll gut. Weil ich finde auch, wenn man das noch nicht so entdeckt hat, man hat erstmal auch gar keine Vorstellung von Entfernung. Man geht dann oft in Touristenspots oder auf Campgrounds, die eigentlich überhaupt nicht die Schönheit haben. Also sagen wir mal zum Beispiel Grand Canyon. Es gibt so tolle State Parks im Grand Canyon, die direkt super toll sind. Aber zum Beispiel darf ich dafür auch nur eine gewisse Größe an Camper haben. Aber ich muss auch zum Beispiel wissen, dann habe ich keinen Strom und keinen Abwasser. Und das alles, das ist ja jemand, der das noch nie gemacht hat. Woher will der denn das wissen? Woher will ich wissen, dass es Full Hook-up gibt oder nicht? Oder so. Und das sind so Sachen, da ist das auf jeden Fall gut investiertes Geld, wenn man schon so eine Reise macht, dann auch von vornherein eine gescheute Planung zu haben. Und so diese ganzen, und was ich ja auch immer finde, die Sachen sind nicht an der Straße. Also man muss schon gezielt irgendwo hin, das ist so ein Trugschluss, dass man immer so denkt, ach, ich fahre dann da und da her und dann sehe ich das und das. Und das ist so, was komplett anders ist in Amerika. Du musst irgendwo gezielt hinfahren, vielleicht sogar noch hinlaufen, um diesen Canyon zu sehen oder so. Du kannst nicht an etwas so vorbeifahren. Und deswegen haben die meisten deutschen Urlau oder Europäer völlig unrealistische Vorstellungen, wie sie dieses Land bereisen und was sie sich angucken und sehen am Ende eigentlich gar nichts.
SPEAKER_02Eigentlich gar nichts, weil sie verschätzt haben und die meiste Zeit nur auf der Straße hängen, weil sie die nächsten Campground erreichen müssen. Und also eine unserer letzten Kunden zum Beispiel, die haben eine Tour gemacht und dann habe ich gesagt, pass auf, wenn ihr da und da seid, fahrt ihr rechts raus, da kommen Dinosauriert-Tracks. Das weiß kaum einer. Da stehen halt so ein paar Mexikaner, denen gibst du 10 Dollar in der Hand und dann führen sie dich da halt rum und zeigen dir halt. Und das ist, das findest du in keinem Reiseführer nicht. Da fährst du einfach irgendwie dran vorbei und hinterher haben die gesagt, da hätten wir, da wären wir nie drauf gekommen, dort anzubauen. Oder an der und der Straße habe ich gesagt, da fahrt ihr da rein, da kommt ihr durch ein Canyon, das ist unbeschreiblich. Und das ist halt die Erfahrung, die wir halt gesammelt haben, wo wir sagen können, das ist ein Hotspot, der lohnt sich. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn du nach Hause fährst und sagst, mir wurde ein Hotspot mitgeteilt, ich habe zwei Stunden Umweg in Kauf genommen und dann stand ich da und ja, war nichts. Das ist halt so, weil dann ist es kein Urlaub. Man muss auch so ein bisschen mit den Vorurteilen, also es ist nicht günstig. Die Leute, es gibt manche Leute, die glauben, dass Campen günstiger ist als Hotel zum Beispiel. Dem ist aber nicht so. Das muss man einfach wissen. Also, Campen ist auch nicht für jeden gedacht oder für jeden geeignet, wer halt sagt, es ist mir halt nichts auf einem Campingplatz. Die Anfragen haben wir auch schon bekommen. Und dann sitzt man sich mit dem Kunden hin und sagt am Ende, du glaubst besser für euch tatsächlich, wenn ihr euch einen Mietwagen nehmt und dann halt eure Hotels halt auf der Strecke halt sucht. Und auf der anderen Seite, gerade so Familien mit Kindern, das ist natürlich perfekt. Also die lieben dann sowieso Camping und die sind hinterher so happy, dass die halt nicht nur den Camper gebucht haben, sondern halt das komplette Paket halt dazu.
SPEAKER_00Ja, glaube ich.
SPEAKER_02Und du hast den deutschen Ansprechpartner. Das ist ja auch so ein Mehrwert halt. Also gibt es nicht irgendwie Zeug.
SPEAKER_00Es passiert ja öfter auch mal was mit Reifenpanne oder irgendwas funktioniert vielleicht nicht im Camper oder keine Ahnung, man kriegt den Schlüssel nicht übergeben oder man muss unbedingt jemanden auch in seiner Zeitzone haben, den man dann ansprechen kann. Und das machst du mit dem Partner zusammen oder machst du es alleine?
SPEAKER_02Also ich habe einen Partner zusammen in Deutschland, der ist in Deutschland und der macht in Deutschland quasi die ganze Abwicklung mit den Kunden, also die Erstgespräche, die Anfragen und so weiter.
SPEAKER_00Das heißt, ihr habt quasi in beiden Ländern Ansprechpartner. Ein in Deutschland, das ist perfekt, oder?
SPEAKER_02Und meine Aufgabe hier ist dann die Durchführung quasi. Also die Abholung vom Kunden, vom Flughafen, bis nachher wieder, wenn sie zurück sind, wieder zum Flughafen hinzubringen. Also man hat wirklich eine rundum sorglose Betreuung eines deutschen Ansprechpartner vor Ort. Was will man mehr?
SPEAKER_00Ja, was willst du mehr? Bist du happy?
SPEAKER_02Ich bin sowas von happy, weil auch hier wieder die Bestätigung kam, als ich jetzt wieder umgezogen bin. Amerika ist immer noch das Land für mich der unbegrenzten Möglichkeiten. Wenn du eine geile Idee hast, einfach machen. Das ist wirklich so. Und du lernst immer wieder Leute. Ich habe hier mittlerweile so viele andere Leute kennengelernt. Auch die Janine, die ja letztens bei dir war.
SPEAKER_00Ja, die unsere Wedding-Plänerin.
SPEAKER_02Genau. Dann gibt es eine Motorrad-Janine. Die machen Motorrad-Tour. Mit der sind wir mega befreundet. Da sind Projekte am Laufen. Ich liebe es einfach hier. Das ist alles möglich.
SPEAKER_00Verstehst total. Man hat auch den Eindruck, du strahlst und sprühst voller Energie. Und jetzt stell dir vor, du standest mal davor, wo du gedacht hast, boah, scheiße, ich gebe jetzt mein ganzes Leben hier auf, mein Haus verkaufe, meine Familie, ich lasse meine Tochter zurück für sowas. Und ich habe gerade noch eine Podcast-Folge aufgenommen, genau dazu. Dass wenn du als Auswanderer dich nicht einfach reinschmeißt und dich nicht drauf einlassen kannst, dann ist es so ein Schritt auch nichts für dich. Also ich glaube, man braucht die Situation Trust in the Process, also vertrau dem Prozess, lass dich drauf ein, guck mal dein Weg gegenüber Shopper von Whole Foods, ohne das jetzt abzugraden oder so. Aber einfach als Herausforderung, als ich kaufe mir einen Hund, ich gehe erstmal, ich suche mir erstmal einen Job, damit ich Englisch lerne, ich lasse mich drauf ein, ich unterstütze meine Frau, ich mache das. Und dann kommst du dahin, wo du eigentlich genau in deiner Genius-Zone bist, dein absolutes Hobby in einer unglaublich schönen Gegend mit tollen Kunden machen kannst. Und das ist doch echt traurig. Ihr habt euch einen Freundeskreis aufgebaut, ich meine, was will man ja, oder?
SPEAKER_02Das ist also für uns ist es das perfekte Leben und ich bin mir auch immer bewusst, wo man halt wieder angefangen hat. Das muss man sich auch immer im Klaren sein. Das hast du dir alles selber. Aber ich gehe heute immer noch einmal die Woche in der Bäckerei arbeiten. Einfach weil ich Bock drauf habe, weil ich meine Leute mag, die dort sind. Ich mag es mit den Kunden zu sprechen. Das ist einfach, und hier hast du, hier hast du die Möglichkeit, die Freiheit. Das kannst du alles machen. Das ist überhaupt kein Fall.
SPEAKER_00Jetzt sind ja viele, die da so wirklich hadern, die da so sagen, ja, echt, ach, ich soll hier alles aufgeben. Was würdest du denen so mitgeben als Abschlussempfehlung, Rat, als gib mal Marcells Weisheit hier nochmal mit zum Schluss? Was kannst du denen? Ich glaube, viele hören das jetzt und sagen, naja, guck mal, die Frau hat einen guten Job und ne. Also, was würdest du so sagen? Für jemanden, der das jetzt so sieht, aber das kann ich nicht schaffen. Also die haben das ja nur geschafft wegen dem Job. Was würdest du denn mitgeben?
SPEAKER_02Ich kann denen nur sagen, ich bin das beste Beispiel dafür. Ich hatte in Deutschland den perfekten Job, die perfekte Voraus, ich habe im öffentlichen Dienst gearbeitet. Bei mir wäre nichts angebrannt. Ich hätte mein Leben so genauso weiterleben können und ich habe mich bewusst dafür entschieden, zu sagen, ich fange hier komplett bei null wieder an. Ich habe auch mit Leuten gesprochen, wo ich ganz klar sage, denen würde ich sagen, für die lohnt sich das nicht. Also ich sage immer den Leuten, wenn du in Deutschland eine große Community, schützenfest und straßenfest und was weiß ich nicht alles, da wirst du es deutlich schwerer hier in den Staaten haben, den neu anfang zu wagen, wenn du da sehr verwurzelt drin bist, wenn du deine Familie und so. Ich kenne einige Kollegen, die haben gesagt, die würden niemals Haus und Hoch verkaufen. Das ist auch in Ordnung. Aber wenn der Drang dafür da ist, was Neues, und auf der anderen Seite, wenn man weiß, dir wird hier nichts geschenkt. Also du kannst hier alles machen. Bestes Beispiel halt bei mir. Du fängst klein an und arbeitest dich immer weiter hoch, aber es wartet hier auch keiner auf dich.
SPEAKER_01Ja, es ist.
SPEAKER_02Also du musst halt wirklich die eigene Initiative. Und wenn du darauf Bock hast, dann kannst du auch noch mit 70 auswandern, wenn du möchtest. Das ist überhaupt kein Problem halt.
Marcels Vegas-Podcast Und Support
SPEAKER_00Und hören kann man die Geschichten auch bei dir im Podcast? Das haben wir, wir haben schon gerade erzählt und jetzt noch gar nicht drüber gesprochen. Aber auch der Marcel hat einen Podcast. Magst du uns da noch ganz kurz erzählen, um was es da geht?
SPEAKER_02Ja, ich mache den zusammen mit der Alex, die wohnt ja auch eine Deutsche, hier in Vegas wollt die. Und wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass wir den Leuten gerne Las Vegas mehr zeigen wollen als nur den Strip und nur der Hoover Damm. Weil wir haben hier so viel mehr, was es zu sehen, zu entdecken gibt, abseits des Strips. Und wir berichten so über unsere Locals, also unsere alltäglichen Dinge, Probleme, Sorgen, Nöte, die wir haben. Wir reden über den Verkehr, wir reden über das Schulsystem, was gibt es Neues in Las Vegas, wir gucken, welche Restaurants gehen wir Locals hin und so weiter. Wir laden Deutsche andere ein, mit denen wir über deren Auswandung genauso sprechen. Die können auch dann ihr Unternehmen halt vorstellen. Und das kommt auch richtig gut an. Also die Leute merken, viele finden das total toll, weil die sagen immer vorher, oh Gott, ich hätte nie gedacht, dass Las Vegas so vielfältig ist. Ja, es ist. Durch unseren Podcast lernen die halt wirklich tatsächlich Las Vegas, Nevada erst richtig kennen.
SPEAKER_00Ja, voll schön. Findet ihr natürlich alles in den Shownotes und ihr wisst, wie das ja ist. Wenn wir hier jemanden haben, immer supporten, also natürlich auch uns, ne? Schön ein Like hinterlassen, eine Fünf-Sterne-Bewertung, aber auch zum Marcel rüberhüpfen und auch da vielleicht mal in den Podcast reinhören. Und wenn ihr reinhört, ihr wisst, es ist super, super wichtig, immer mal eine Fünf-Sterne oder eine Review zu hinterlassen oder dem Instagram-Account zu folgen. Und wenn ihr jetzt interessiert seid und sagt, boah, total geil, da haben wir voll Bock drauf, so eine Tour. Das ist eigentlich, steht gerade an. Also erstmal sagen wir immer Codewort Neustadt USA, wenn ihr dem Marcel schreibt, damit er auch weiß, das kommt hier aus der Folge. Und hast du ein kleines Goodie?
SPEAKER_02Ich glaube, da können wir uns auf jeden Fall was einfallen lassen. Also mit dem Codewort, wenn das genannt wird, und dann, wenn dann tatsächlich bei uns was gebucht wird, kriegt ihr ihn auch. Dann gibt es auch ein Paket vielleicht mit oben drauf.
SPEAKER_00Kriegt ihr ein Goodie oben drauf, irgendwas Cooles, mit dem ihr nicht rechnet. Und da freuen wir uns total. Und das ist natürlich auch für mich ganz schön, mal zu hören, wer ist denn jetzt über den Podcast zu dem Marcel gelangt, weil ich finde, so der Podcast hier für mich immer ein, warum ich das mache, ist immer auch deutsche Auswanderer zu unterstützen in ihrem Business, weil wenn man so deine Geschichte auch jetzt hört, da steckt so viel Herzblut, so viel Liebe, so viel Liebe zum Land drin, so viel Liebe in dem, was du tust drin. Und das finde ich einfach mega, mega wichtig, dass man das unterstützt und das kommt halt allen dann auch zugute.
SPEAKER_02Ich finde dein Podcast auch, ich habe, also du hast Leute interviewt, die Kirsten zum Beispiel, mit der bin ich super befreundet, die Sandra aus Holland, mit der bin ich auch befreundet, die Schnitzeljungs aus Florida aus Sarasota, das ist einfach ich liebe es, dieses Netzwerk.
SPEAKER_00Ja, ich liebe es auch. Und ich finde, was eine ganz, ganz wichtige Eigenschaft ist, es gibt leider auch viele Deutsche, die diese Eigenschaft nicht mehr mitbringen, die trotzdem noch im Neid sind, aber wir wollen das eben nicht. Für uns geht es wirklich darum, uns hier zu unterstützen, zu supporten und ja, auch drüber zu berichten. Also ich finde, man kann auch stolz sein auf das, was man geschaffen hat. Und deswegen finde ich es so wichtig, diese Geschichten eben auch zu erzählen. Weil ich finde, das inspiriert halt auch total. Danke, Marcel, dass du hier warst.
SPEAKER_02Ich danke dir. Es war sehr toll. Ich weiß das ja aus eigener Erfahrung, wie schnell so eine Stunde rumkommt. Krass, ne? Ja, ja, das ist. Man könnte einfach weitererzählen.
SPEAKER_00Immer, das machen wir. Wir besuchen dich in Las Vegas, kleiner Spoiler.
SPEAKER_02Also bis dann. Bis dann. Tschüss. Tschüss.
SPEAKER_00So schön, dass du da warst. Ohne dich gäbe es diesen Podcast nämlich gar nicht. Wir sind jede Woche bemüht, dir eine neue Folge rauszugeben und das Ganze werbefrei. Wenn du uns dafür danken möchtest, dann freuen wir uns unfassbar über eine Bewertung auf den gängigen Podcast-Portalen. Schreib uns auch einfach eine E-Mail, was du aus dieser Podcast-Folge mitgenommen hast. Oder noch besser, teile es mit deiner Community oder mit Menschen, die genau diese Folge auch hören müssen. So schön, dass du da bist. Wir sehen uns nächste Woche wieder hier im Podcast Deine Monie.