Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika

E-2 Visum in 9 Monaten genehmigt: Laura & Darius ziehen nach Utah

Monique Menesi Season 6 Episode 272

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E-2 Visum genehmigt – auf 5 Jahre, in nur 9 Monaten. Laura und Darius Seemann haben es geschafft. Im März 2026 ziehen sie nach Utah und bauen dort ihr eigenes Business auf: Horse and Horizon.

Die beiden haben im Mai 2025 mit dem ELITE-Programm von Neustart USA gestartet. Im Dezember ging der Visaantrag bei der US-Botschaft ein. Am 11. Februar 2026 kam die Genehmigung – E-2 Investorenvisum auf 5 Jahre. Rekordzeit.

In dieser Folge nehmen Laura und Darius euch mit durch den gesamten Prozess: Wie sie erfahren haben, dass das Visum genehmigt ist. Wie der Tag bei der US-Botschaft wirklich ablief. Welche Fragen der Konsularbeamte gestellt hat. Was im Businessplan und Finanzplan stehen muss. Und was es wirklich bedeutet, als Paar gemeinsam in die USA auszuwandern.

Außerdem erzählen sie von den letzten Wochen in Deutschland: Wohnung auflösen, Abschied nehmen, den Aufbruch nach Utah vorbereiten – und warum sie früher gehen als geplant.

In dieser Folge erfährst du:

— Wie Laura & Darius vom genehmigten E-2 Visum erfahren haben — Warum das Visum direkt auf 5 Jahre ausgestellt wurde — Wie das Interview bei der US-Botschaft wirklich abläuft — Welche Fragen der Konsularbeamte beim E-2 Visum stellt — Was der Businessplan und Finanzplan beinhalten müssen — Die härteste Phase: Businessplan, Finanzplan, Visaantrag — Wie die Familie auf die Auswanderung reagiert hat — Was es bedeutet, als Paar gemeinsam in die USA auszuwandern — Warum sie früher nach Utah gehen als geplant — Ihre ehrliche Botschaft an alle, die den gleichen Traum haben

Mehr über Laura & Darius: Instagram: https://www.instagram.com/horseandhorizon/ Website: https://www.horseandhorizon.com/

Die erste Folge mit Laura & Darius: https://open.spotify.com/episode/4OCJotOifx4h0mgsCknErH?si=2zoBA-iWQgWchieALPfzwA

Du willst auch mit dem E-2 Visum in die USA? Erfahre mehr über das ELITE-Programm: https://open.spotify.com/episode/4OCJotOifx4h0mgsCknErH?si=WJFK6CjuT82hcuP9oMB3lA

▶ Kostenloses Webinar: https://www.neustartusa.com/webinar Mehr Infos: https://www.neustartusa.com | Instagram: @neustartusa

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Visum Da Abflug In Sechs Tagen

SPEAKER_00

Stell dir vor, du kommst gerade vom Konsulat mit deinem Visum in der Tasche. Einem schon laufenden, funktionierenden Business, wo du sogar schon Aufträge hast. Und deine Koffer sind gepackt. Deine Wohnung ist gekündigt, die Kinder sind abgemeldet von der Schule and it in nur wenigen Tagen los in ein neues Leben. Genauso geht es Laura und Darius, denn beide haben vor wenigen Tagen ihr Visum erhalten und sind jetzt zwischengepackten Koffern. Wir sprechen darüber, wie der Weg bis hierhin funktioniert hat, wie sie durch unser Elite-Programm durchgegangen sind. Und wie es so ist, wenn man in nur wenigen Tagen dieses neue Leben startet. Mehr dazu hier in dieser Folge. Also bleibt dran. Herzlich willkommen zum Neustart-USA-Podcast. Der erfolgreichste Podcast zum Thema rund um das Leben und Arbeiten in den USA. Mein Name ist Monique Menese. Ich bin Host des Podcastes und ich erzähle hier seit über fünf Jahren und 200 Folgen Geschichten von deutschen, deutschsprachigen Auswanderern, die hier in den USA erfolgreich leben. Aber ich nehme dich auch mit in das Thema Leben und Arbeiten in den USA. Von dem Weg in die USA bis zum erfolgreichen Business und darüber hinaus. Also hier findest du alle Content-Themen. Geh vor allen Dingen auch mal in die alten Folgen zurück, denn da gibt es ganz, ganz viele coole Sachen. So, und jetzt geht's hier gleich los in eine neue Folge. So schön, dass du hier bist, deine Monique. Sie sind zurück und zwar mit guten Nachrichten, denn sie haben gerade ihr Visum bekommen. Wir nehmen heute auf, wir haben Anfang März und am Sonntag geht es in die USA. Herzlich willkommen zurück hier im Podcast Laura und Darius Seemann. Schön, dass ihr da seid. Vielen, vielen lieben Dank.

SPEAKER_01

Dankeschön.

SPEAKER_00

Wer die letzte Folge noch nicht gehört hat, da habe ich Laura und Darius zu Hause bei sich bei euch besucht in Wuppertal, wo ihr jetzt aktuell auch noch seid. Da standen schon ein paar Kisten bei euch im Wohnzimmer. Wie sieht es jetzt aus? Nehmt uns mit, was ist von Oktober bis jetzt Anfang März alles so passiert?

SPEAKER_02

Kurz zur Ansage: Die Wand hinter uns ist, glaube ich, die aus dem Instagram-Post, wo das Bild noch stand. Da ist jetzt kein Loch mehr, ist alles überstrichen, es ist ja in den Wänden sehr kahl. Deswegen kurz dazu, ja? Was ist alles passiert?

SPEAKER_01

Viel würde ich sagen, was ist nicht passiert. Also es ist ja jetzt viereinhalb Monate her, dass wir die Podcast-Folge aufgenommen haben. Wir haben ja kurz danach den Antrag beim Anwalt eingereicht für unser E2-Visum. Den ganzen Prozess des Wie beantragt man dann eigentlich final ja wirklich dieses Visum, was ja auch nochmal sehr, sehr aufregend ist. Wie läuft das eigentlich ab, mit so einem internationalen Anwalt zusammenzuarbeiten? Bis hin dann wirklich Anfang Dezember haben wir das Visum dann erfolgreich beim Konsulat eingereicht. Und im Januar nach der Weihnachtspause kam dann die Rückmeldung, dass wir zum Interview dann auch eingeladen werden oder wurden. Und Anfang Februar waren wir dann bei dem Interviewtermin in Frankfurt. Das war natürlich nochmal ein sehr, sehr aufregender Tag, ein Riesenmeilenstein, vor allem das Ganze auch als Familie zu durchleben und ja nicht nur als Paar, was ja vorher der Prozess war. Vorher haben wir das nur als Paar zusammen gemacht und auf einmal steht man dann da am finalen Tag mit der ganzen Familie. Und ja, nach dem Okay und ihr habt gesagt.

SPEAKER_00

Also, das Visum ist natürlich erfolgreich für fünf Jahre ausgestellt worden. Wie sollte es auch anders sein? So vorbereitet, wie ihr auch seid. Und jetzt geht's los.

SPEAKER_01

Ja, und dann steht man auf einmal da und denkt so, noch fünf Wochen, dann soll der Flieger gehen. Und ja, jetzt sind es noch sechs Tage und der Flieger geht Ende dieser Woche. Und das ist natürlich dann auch nochmal eine andere Aufregung und nochmal eine andere Intensität. Weil vorher liegt der Fokus so sehr darauf, was will ich an Business machen, wofür brenne ich eigentlich? Wie läuft dieser Antrag ab? All diese Fragen, die man ja vorher so im Kopf hat, auf einmal ist das alles beantwortet. Und man steht dann auf einmal vor der Frage: Okay, aber wie beende ich eigentlich mein Leben und gehe erfolgreich in die USA, ohne noch Themen hier in Deutschland offen zu haben. Und ich würde sagen, ich glaube, wir machen es sehr gelassen. Auch immer noch sind wir sehr gelassen. Aber es ist natürlich schon echt aufregend und vor allem sehr intensiv. Also gerade auch als Familie mit zwei Kindern, es ist eine intensive Zeit.

SPEAKER_02

Vor allem kenne ich doch die ganzen Momente, wo Laura in der Wohnung schaut, boah, wir haben noch so viel zu tun. Der Flug war ja schon gebucht. Wir müssen hier noch so viel machen. Obwohl wir jeden Tag wirklich echt viel geschafft haben. Jeden Tag, da war teilweise die ganze Spermel nochmal rausgestellt und die Sonien ist gestrichen und was weiß ich und wirklich vieles an einem Tag geschaffen. Wir müssen aber noch hier jetzt reinhauen und so. Das ist schon witzig. Also man denkt, in der ersten Phase, man denkt, es ist schon sehr aufregend. Bis dann die zweite Phase jetzt bei uns kam, wo es dann nochmal richtig aufregend wurde, auch mit dem Thema Familie. Weil klar, man teilt das so mit. Das ist so der eine Step. Aber im zweiten Teil teilt man dann mit, ja, dann und dann ist es soweit. Und dann ist ja nochmal eine ganz andere emotionale Welle, die auf einen zukommt, ja.

Vom Elite-Programm Zum Antrag

SPEAKER_00

Okay, lasst uns nochmal sortieren. Also die Geschichte, bis ich bei euch war, könnt ihr ja in der Folge hören. Das heißt, ihr habt angefangen im Mai, Ende Mai, glaube ich, ne, war das? Oder Ende Juni. Ende Juni seid ihr zu uns 2025 ins Elite-Programm. Ohne Idee, also nur mit dem Wunsch USA. Idee haben wir relativ schnell gefunden. Du hast es ja auch in der letzten Podcast-Folge gesagt, du bist wirklich Schritt für Schritt für Schritt durch das Elite-Programm gegangen, auch wenn du manchmal gedacht hast, macht das Sinn, macht das keinen Sinn, ihr habt es einfach gemacht. Seid dann wirklich im Oktober soweit gewesen, dass das Business klar war und du warst da schon auf deiner Investitionsreise, wenn ich mich recht erinnere. Und da wart ihr im Oktober. Und jetzt lass uns mal von da ab, Schritt für Schritt, die nächsten Schritte. Also du kamst zurück und dann war der nächste Schritt, Businessplan zu schreiben. So von da ab, was ist dann so eigentlich jede Woche, Monat quasi passiert? Was war auch euer Prozess so da drin? Was hat sich auch nochmal verändert? Und wie war es dann, als es kürzer zum Interview auch zuging, zum Einreichen und so? Was kam da alles noch so hoch? Und natürlich, wie habt ihr euch jetzt als Familie auf diesen Schritt jetzt zum Schluss nochmal vorbereitet und was ist da zu tun?

Businessplan Der Alles Verbindet

SPEAKER_01

Okay, also erstmal war ja wirklich, ich habe ja Ende September meinen Job gekündigt. Und bin dann am 1. Oktober auch direkt auf Investitionsreise geflogen. Also wir sind ja wirklich so, wir schnacken nicht lange, dann wird direkt weitergemacht. Und ich bin Mitte October wiedergekommen, and da haben wir uns ja dann auch für die Podcast-Folge gesehen. And from da an war wirklich der Focus, okay, jetzt machen wir den Businessplan fertig. And im Prinzip war das eigentlich, wenn man es mal schwarz auf weiß sieht, nochmal ein Durchlaufen von dem Elite-Programm. Weil wir haben im Prinzip schrittweise wirklich im Modul 1 nochmal angefangen, okay, warum machen wir dieses Business? Und haben dann sozusagen diese Introduction zu unserem Business schreiben können. Sind dann weitergegangen zur Marktanalyse, zur Kundenanalyse, zum Kundenavatar, bis wir ganz schlussendlich bei den Zahlen und der Investitionen ankamen. Und da muss man sagen, als wir diesen Businessplan geschrieben haben, da hat sich spätestens da wirklich euer Konzept für uns dann komplett nochmal erschlossen. Weil es wie so ein Kreis einfach zusammenkam, dass wir gesagt haben, okay, das, was Monique und Roberta die ganze Zeit sagen, es sind alles einzelne Puzzleteile, das ergibt jetzt einen Sinn.

SPEAKER_02

Das war das schon, was wir auch in der anderen Folge mit dem Vertrauen gesagt haben. Man sagt, okay, ihr wisst, was er tut, mit Vertrauen. Und entlang des Weges merkst du immer so, ja, klar, macht Sinn natürlich. Weil in dem Moment vielleicht denkt man noch nicht drüber nach, warum brauche ich das jetzt gerade genau so? Und wenn du es dann wirklich nochmal nutzt, um den Businessplan zu verfeinern, zu finishen, wirklich sicher zu machen, dass du dann sagst, ja, guck mal, das haben wir schon gemacht, da können wir daraus wunderbar die Formulierung nehmen und das nochmal richtig ordentlich reinpacken.

SPEAKER_00

Genau, ihr sprecht ja jetzt auch von den Workbooks, ne? Also die haben ja auch von dem, wie ihr selber das erarbeitet habt, warum es auch so wichtig ist, nicht sowas aus der Hand zu geben, sondern wie wertvoll das ist, selber sich dieser Arbeit zu stellen. Und diese Fragen, die ja dann, das hören wir ja später noch auch im Interview dann gestellt werden zu eurem Business, ob ihr euch auch qualifiziert für dieses Visum, dass ihr die schon über, ich sage jetzt mal bei euch, acht Monate in jeder einzelnen Frage sozusagen ausbereitet und euch selbst gefragt habt. Und ich weiß, manchmal ist das ja auch nicht einfach, ne? Also gerade an dieser Stelle Marktresearch, Validierung, Preise, Angebotserstellung und so weiter, das sind ja auch echt schwere, schwierigere Sachen, wenn man das noch nicht oft gemacht hat, dass man da auch echt hadert und immer denkt, oh, kann das mir jetzt mal jemand abnehmen? Oder so. Aber dass das so wichtig ist, dass diese Arbeit, dieses Daraufhinarbeiten zu diesem Grand Finale, also ich finde mal, es ist alles wie so eine kleine Trainingseinheit. Und diese ganzen Trainingseinheiten geben dann das große Ganze hinten raus.

SPEAKER_01

Ja, und dann muss man ja einfach mal sagen, was ihr mit dem Elite-Programm bietet. Du hast gerade das Workbook erwähnt. Dann habt ihr die wöchentlichen Live-Calls, dann habt ihr das Angebot mit der Videoplattform. Und natürlich ist, wenn man alles nutzt, immer das Beste. Aber für mich zum Beispiel waren die Workbooks, wo ich mich einfach wirklich dran setzen konnte und das runterschreiben konnte, viel, viel besser. Darius ist jemand, der arbeitet total gerne visuell. Für ihn war das dann mit den Videos nochmal angenehmer. Und ich glaube, was für uns beide aber letztendlich der wichtigste Teil war, war wirklich, diesen wöchentlichen Input zu haben. Also gerade bis zum Einreichen waren wir ja auch wirklich jede Woche dabei und haben uns an diese Themen. Und ich weiß, wir haben hier ja parallel so viel mitgeschrieben. Teilweise hast du ja dann gesagt, so auch in welcher Welt seid ihr denn gerade, weil wir direkt uns ausgetauscht haben und halt wirklich das auf unser Business angewendet haben. Und das hat sich auch wirklich nochmal, was wir gemacht haben. In Frankfurt ist es ja jetzt so, dass man ja nur noch diese fünf Seiten Business Plan einreichen. Trotzdem haben wir uns ja hingesetzt und haben einen kompletten Businessplan geschrieben. Also wir waren knapp unter 20 Seiten, glaube ich, an Businessplan, komplett ausführlich. Und auch da sind wir ja wieder über Punkte gestolpert, wie zum Beispiel unseren Business-Zahlen am Ende, wo wir festgestellt haben, okay, wir müssen unsere Produkte anpassen, wir müssen die Kosten anpassen, was wir einnehmen an Umsatz, weil wir ja unten gar nicht in der richtigen Preisspanne rauskamen. Wir hätten, ich glaube, ich weiß gar nicht mehr, ich glaube, wir waren zu niedrig. Viel zu wenig, ja. So, und das hat uns so sehr auch nochmal geholfen, unser eigenes Geschäft kennenzulernen und zu sehen, okay, wenn wir so und so viele Reitstunden anbieten, dann fingen wir schon an zu rechnen, ja, wie viele sind viele Reitstunden sind das eigentlich pro Tag? So, wo wir ganz schnell gemerkt haben, verdammt, wir brauchen langfristig Unterstützung, wie sollen wir das denn machen? Aber da fängt man halt an, Unternehmen und nicht mehr eine Selbstständigkeit aufzubauen.

SPEAKER_02

Das ist auch das Kernding bei diesem Businessplan, den man halt dann schreibt. Warum sollte ich das selber machen? Es gibt ja Leute, die es besser können als ich. Klar, das ist bei allen Sachen, aber es gibt keinen, der das dringender braucht als man selber.

SPEAKER_00

100 Prozent.

SPEAKER_02

Die das auswendig kennen muss. Und wenn es ein anderer schreibt, klingt der vielleicht schön, aber ich kenne den dann nicht und ich kann den nicht nutzen. Das heißt, ich muss es so machen, wie es für mich passt, dass ich es nutzen kann. Und dann kann ich damit auch selbstbewusst umgehen. Und das fängt ja nicht nur erst beim Interview an oder so weiter, es fängt ja, das hört ja nie auf. Ich muss ja auch vor Ort in den USA, da fragt mich ja, was ist denn dein Business? Was machst du? Da muss das ja klar sein, dass ich weiß, was ich tue, dann kann ich das pitchen und den Leuten mein Business zeigen. Das hört nie auf und deswegen sollte man das auch immer richtig gut kennen.

SPEAKER_00

Das ist ja mein Credo. Ich finde, also was wir ja im Wesentlichen machen, wenn du es mal so runterbrichst, ist, dass wir mit euch ein Unternehmen aufbauen und euch als Unternehmer ausbilden, sozusagen, für ein US-amerikanisches Business. Und selbst wenn schon welche auch in Deutschland schon Unternehmer oder meistens sind es ja Selbstständige und keine Unternehmer, heißt das trotzdem nicht, dass das nicht ein ganz wichtiger Punkt ist. Und ich finde, es ist so unglaublich wichtig, weil das Learning, was du am Ende kommt es ja gar nicht auf das Visum an, sondern es kommt auf das Learning, was du selber hast, darauf an, dass du dein Business hin- und auswendig kennst, dass du die richtigen Entscheidungen triffst, dass du in der richtigen Rolle bist, dass du Leadership übernimmst, dass du dein Pricing kennst, dass du die Abläufe kennst. Weil ein Businessplan, der klingt so fancy, aber am Ende ist es ja ein Steuerungsdokument in deinem Unternehmen, was für dich wichtig ist und das wird auch, wir arbeiten ja jetzt demnächst dann weiter, ne? Das wird ein Instrument sein, wo wir alle halbe Jahr spätestens oder sogar alle Quartale drauf gucken und sagen, okay, wo sind wir denn da? Weil dann erleben wir auch in fünf Jahren hier keine Überraschung, wenn wir dann auf die Verlängerung hier hingehen. Ihr habt ja fünf Jahre auf das Visum bekommen, verdienterweise, dass man wirklich dieses Steuerungsdokument hat und dadurch ja auch mal Ziele hat. Wir hatten gerade ein QA in unserer Community, wo ihr nochmal gesprochen habt. Und was ich da nämlich total cool fand, einen Satz, den du gesagt hast, Laura. Es ist ja so, selbst wenn wir jetzt gerade im Umzug sind, machen wir ganz viel, weil wir ganz viel schon für unser Business angeschoben haben. Und das habe ich echt gefeiert, weil das ich sehr geil finde, dass du gesagt hast, okay, ich ziehe um, aber ich bin ja jetzt, ich habe ja die Verantwortung wie ein Kind, das kann ich ja auch nicht in die Ecke stellen und so ist ja mein Business auch mein Kind, das kann ich auch nicht in die Ecke stellen. Das muss ja laufen. Also egal, komme, was wolle und wenn ich noch so im Stress bin, mein Business hat Vorrang. Und das habe ich total gefeiert gerade.

SPEAKER_01

Ja, also für uns ist halt ganz klar, und ich glaube, das ist wirklich auch was, das haben wir ja letztes Mal schon, diesen, okay, mit dem Learning, ne, wir machen das hier nicht für das Visum, wir machen das eigentlich mittlerweile um ein geiles Business zu haben. Und ich glaube, das ist auch wirklich jetzt nochmal was, was sich bei uns in den letzten vier Monaten umso mehr verändert hat, dass wir halt wirklich für die Ideen, die wir haben, richtig brennen. Und ich mache mir auch keine Sorgen um meine Verlängerung in fünf Jahren, weil das einfach so glasklar ist für mich oder auch für uns, dass wir die kriegen, weil wir so mega Ideen haben, wir jetzt schon das erste Feedback auch von Leuten bekommen, die sagen: Boah, cool, mit eurem Trainernetzwerk, ich möchte unbedingt einen Teil davon sein, ich möchte Trainer werden. Und warum nicht? Ist das einfach eine geile Sache? Also wer würde es nicht tun.

SPEAKER_00

Stell dir vor, es funktioniert. Natürlich funktioniert es. Stell dir vor, es funktioniert nicht. Wir können doch davon ausgehen, ihr kommt hier hin. Und ja, es wird immer Rückschläge geben. Auch da kommen wir wieder darauf zurück, wenn ihr gestärkte Unternehmer seid, wenn ihr wisst, was ihr tut, wisst ihr, wo ihr hingucken müsst. Dann guckt ihr nämlich dahin in euer Dokument, in euren Businessplan oder in eure Zahlen und guckt, okay, wo sind wir abgewichen? Was hat nicht funktioniert? Wie können wir es dann besser machen, um da hinzukommen, wo wir hinwollen, eben das Geld zu verdienen? Also zurück nochmal. Ihr habt dann an eurem Businessplan gearbeitet. Ihr seid dann wirklich Lesson für Lesson nochmal durchgegangen, habt dann alles zusammengeschrieben und habt ihr euch dann sicher gefühlt, dass ihr das jetzt auch einreichen könnt so und dass das ausreicht? Oder wie war das Gefühl? Also dann haben wir ja das Intro mit unserem Kooperationsanwalt gemacht. Wie ging es dann weiter?

SPEAKER_01

Genau, also dazu finde ich, muss man einmal sagen, weil das habe ich jetzt auch teilweise schon mal bei anderen Teilnehmern mitbekommen. Wir zum Beispiel haben unseren Businessplan direkt komplett in Englisch geschrieben. Für uns gab es nicht erst, okay, wir schreiben den jetzt in Deutsch vor und übersetzen den dann, weil es war halt dieses Gefühl, ich mache ein englischsprachiges Business, also schreibe ich halt auch direkt diesen Businessplan in Englisch. Und dann haben wir ja den Businessplan zwei oder dreimal, glaube ich, von euch ja nochmal drüber gucken lassen, bis wir ja wirklich auch gerade die letzten Zahlen so hatten, dass es alles stimmig war. Jetzt muss ich ja ganz offen mal zugeben, wir haben den ja dann einfach eigenständig auf die fünf Seiten runtergekürzt und gesagt, okay, das sind die Teile, die wichtig sind.

SPEAKER_00

Das war ja auch super. Der war ja auch von vornherein gut. Also da gab es ja nur noch so ein paar Anpassungen und wir wollen es halt eben perfekt. An der Stelle, also ich bin ja sonst nicht so ein Fan von Perfekt, aber an der Stelle wollen wir es natürlich richtig machen.

SPEAKER_01

Und dann nach der Introduction mit dem Anwalt war das für uns auch, okay, der passt, der ist rund. Und ich glaube, das war auch was, was wir immer wieder beide gesagt haben, auch als wir den jetzt nochmal ausgedruckt haben, um den zum Konsulat mitzunehmen. Wir haben uns den angeguckt und wir so, Gott, ist der geil.

SPEAKER_02

Das ist nicht hübsch.

SPEAKER_01

Also wir waren jedes Mal wieder von vorne begeistert. Und das gibt natürlich einfach ein tolles Gefühl, weil wir haben den selber geschrieben, wir haben den selbst formuliert. Da steckt halt wirklich unser Herzblut, unsere Leidenschaft drin, unser Wording drin. Und Darius hat dann noch das ganze Layout gemacht, das dann auch schön anzuschauen ist. Und wenn man den dann in der Hand hält und selbst vier, fünf Monate später nochmal sagt, Mensch, ist sehr gut, dann ist das einfach ein tolles Gefühl.

SPEAKER_02

Es ist wirklich stolz. Man braucht sich nicht verstecken und dann erzählt man auch gerne darüber. Also man erzählt gern vom Unternehmen, von der Idee, von dem Business. Und ich glaube, das ist so eine der Kernpunkte bei so einem Businessplan, der soll einem Selbstvertrauen geben.

SPEAKER_00

Ja, hundertprozentig. Und das schreibe ich total. Und das tut er ja auch, weil ihr habt das erschaffen, was es nicht gibt. Ihr habt das kreiert, ihr habt das recherchiert, ihr habt euch Gedanken gemacht. Und so dieses Ganze, ihr macht ja die Reitkurse, Horsemanship-Kurse, aber auch diese Ideen, nee, da machen wir jetzt noch ein Online, da machen wir noch eine Trainerausbildung, Trainernetzwerk, ne, das sind ja alles Ideen, die von euch rausgekommen sind, umgesetzt sind. Und das macht natürlich so ein bisschen so lebbar und logisch, dass da nicht nur, dass man stolz drauf sein darf, es ist ganz wichtig, dass man stolz darauf ist, weil dieser Stolz ist etwas, was ihr in ganz vielen Stunden, klar, mit unserer Guidance und mit unseren Schritten und so weiter, aber am Ende habt ihr diese Arbeit da reingesteckt. Und das ist ja auch diese Beauty daran, etwas in den USA zu machen, was 100% zu euch passt, zu dem Budget, was ihr mitbringt, passt, aber auch zu eurer Familie passt und eure Vision ist und es sich null mehr nach Arbeit anfühlt, weil ihr so einen Bock drauf. Ich weiß, ihr zählt die Stunden, gelbes im Flieger. Also, ihr habt dann mit dem Anwalt besprochen, da war auch alles gleichstimmig oder hatte der dann noch mehrere Rückfragen oder wie ging es dann da weiter?

Anwalt Konsulatunterlagen Und Strategie

SPEAKER_01

Der hatte bei der Investition ja, glaube ich, nochmal ein, zwei Punkte überarbeitet. Zum Beispiel hatten wir ja ein Arbeitshandy drin, wo dann einfach von ihm die Empfehlung kam, das halt nicht mit reinzunehmen.

SPEAKER_02

Die Adresse war auch ein Thema.

SPEAKER_01

Aber ich würde sagen, ja, da hatten wir keinen Vertrag, weil wir zum Beispiel unser Office bei uns privat zu Hause haben werden, weil wir haben ja die Einrichtung von der Ranch und haben dann gesagt, okay, unsere Adresse ist aber zu Hause, da kommt die Post hin, da findet unser Business ja sozusagen postalis statt. Und dann sagte er halt einfach nochmal, okay, pack da lieber den Mietvertrag oder. Oder den Kaufvertrag noch mit dazu, einfach, dass ihr nochmal einen Beleg habt, wie ihr denn Zugang zu eurem Büro habt. Aber ich würde sagen, das waren wirklich jetzt nochmal Kleinheiten. Also das, wie ihr uns da durchgeführt habt, war wirklich schon eine runde Sache. Und vom Grundsatz her, das war ja auch wirklich dann einfach. Der Kontakt, das war einfach, das war eine gute Kommunikation mit dem Anwalt und man merkt auch einfach, dass er wirklich weiß, was er macht. Auch da war so wieder manchmal, dass wir gedacht, warum hat er das denn jetzt so und so gesagt? Aber wir sind einfach blind mitgegangen, weil wir holen uns ja einen Fachmann dazu, wir bezahlen den Fachmann dafür. Warum soll ich mich dann sträuben, das so zu machen, wie er es mir sagt? Das ist ja total paradox.

SPEAKER_02

Vor allem ist das für ihn ja alles schlüssig. Das ist, wenn man etwas gut kann, dann versteht man auch nicht immer die Perspektive von jemandem, der es vielleicht noch nie gemacht hat. Und dann weiß er halt auch genau, was er tut und muss auch nicht immer alles erklären. Und das im Nachhinein denkt man so, oh ja, das war ja wirklich, da hat er ja richtig, also das war so ein smarter Move von ihm, bestimmte Sachen schon abzuschicken, manche Sachen so ein bisschen noch zurückzuhalten und erst bei einer Rückfrage nochmal mitzuschicken und so. Und man gemerkt hat, okay, der weiß eigentlich schon ziemlich genau, was er tut. Und vor allem auf diesen Aspekt, dass das dann nachher alles auch sicher eingereicht ist. Und wir haben in unserem schönen Ordner dem her. Wir haben eine Unterlagen auch nochmal drin, was er so eingereicht hat, wo ich echt, wo ich dachte, Wahnsinn, also die Formulierung, wie er Texte geschrieben hat, wirklich bombastisch.

SPEAKER_00

Ja, auch die E-Mails sind schon Kunststücke, finde ich, die er schreibt. Also der hat sehr, sehr, sehr tolles Englisch. Es ist halt wirklich so, dass es an der Stelle ganz, ganz wichtig ist, natürlich mit dem Profi zusammenzuarbeiten und der wirklich dann einem das abnimmt. Und was ich dann nochmal gut finde, ist, wir arbeiten ja dann schon so lange zusammen und ich kenne euer Business, ich kenne euch mittlerweile gut, ich weiß, was ihr macht. Ich habe drei, vier, fünf Mal was, was ich über euren Businessplan, über eure Business-Idee schon gelesen. Und das ist ja einfach so, irgendwann sieht man es ja auch nicht mehr. Also selbst wenn wir schon neutral auf das gucken, was ihr macht, aber ich habe dann ja auch euch vor Augen. Ihr seht unser Anwalt und ich liebe euch ja. Und euer Anwalt, der Anwalt guckt natürlich nochmal ganz komplett wie ein Konsular quasi Menschen da drauf, der ihr kennt den nicht, der hat keinen persönlichen Bezug zu euch und das ist einfach nochmal super, super wichtig, dass der nochmal so ganz frisch da drauf guckt und dann nochmal eben schaut, okay, was ist da noch zu machen? Bei euch waren es dann noch so zwei, drei kleine Fragen und dann ist es kurz vor Weihnachten rausgegangen. So, dann konnt ihr ja quasi nichts mehr machen. Wenn du jetzt von einem Leben in den USA träumst, solltest du unbedingt in unser kostenloses Live-Webinar kommen. Hier erklären wir dir, welche Möglichkeiten es gibt und vor allen Dingen, wie du Schritt für Schritt planbar und sicher diesen Schritt in die USA gehen kannst. Den Anmeldelink hierzu findest du in den Shownotes zu dieser Podcast-Folge oder wenn du es auf YouTube schaust, in der Beschreibung unter dem Video. In diesem Webinar führen wir dich nicht nur durch alle Schritte durch, wir haben auch ausreichend Zeit für deine Fragen. Also ich hoffe, wir sehen uns.

SPEAKER_01

Also, das war komisch, oder?

Warten Nach Einreichung Dranbleiben

SPEAKER_01

Ich fand das, ich glaube, das war für uns mit die schlimmste Zeit.

SPEAKER_02

Es liegt jetzt in der höheren Macht quasi vom Gefühl her. Aber gut, man hat zu dem Zeitpunkt ja alles gegeben und kann sich auch nichts vorwerfen, wenn man alles dafür getan hat, dass es jetzt gut läuft. Und dann sitzt man halt erstmal einfach.

SPEAKER_01

Vor allem, und das glaube ich, war an manchen Tagen, fand ich es schon fast ein bisschen schwierig, wo ich mir auch selber mal in den Hintern treten durfte. Man macht ja weiter fürs Business. Weil man kann es ja in dem Moment nicht schleifen lassen. Also man steckt, sage ich mal, vorher dieses halbe Jahr da alles an Schweiß rein und alles mit Liebe und wirklich Mühe zum Detail. Und dann hat man halt diese erste Hürde des Einreichens erledigt und es fällt ja wirklich eine Last von einem ab, wenn man sieht, okay, das haben wir jetzt geschafft. Aber dann darf man ja nicht. Und was kommt jetzt? Genau, man darf nicht in dieses Loch fallen mit jetzt warten wir, sondern dann muss man ja trotzdem weitermachen, obwohl es halt gefühlt nicht mehr für den Antrag an sich ist, sondern dann fängt man an, für sich selber zu arbeiten, fürs Business zu arbeiten. Man macht halt trotzdem weiter. Und das fand ich wirklich an manchen Tagen schwierig. Aber gut, da wart ihr auch nochmal eine gute Unterstützung, uns weiter in den Hintern zu treten und mal zu sagen: Hey, wo ist denn euer Content? Wo sind denn die Storys?

SPEAKER_00

Und ich liebe ja auch euer Mindset da, weil die haben ja auch, ihr habt ja auch schon Reisen gebucht. Also für euch war es einfach völlig klar, dass das, also nicht so, hoffentlich klappt das, weil das ist ja eigentlich dieser Motivationskick, sondern ihr habt gesagt, okay, wir haben alles gemacht, Business aufgebaut, wir haken auf dem Weg das Visum ab, aber unser Fokus ist das Business und wir haben schon ein Datum, da haben wir die Reise gebucht, sozusagen. Dann kam der Konsulartermin für Mitte März. Dann erstmal so, ach, so lange noch warten. Also sie hatte kurz vor Weihnachten eingereicht.

SPEAKER_01

Ja, es wären dann nach, also wir haben sechs Wochen gewartet, bis die sich zurückgemeldet haben. Und dann wären es nochmal sechs Wochen bis zum Termin gewesen. Und das hat uns dann schon auch ein bisschen ins Schwitzen gebracht, weil wir, also sind wir ehrlich, wir waren einfach ready. Wir wollten diesen in dieses Flugzeug steigen. Und dann war es aber, und ich sage immer das große Glück, aber ich glaube, eigentlich haben wir es halt einfach wirklich ganz fest manifestiert, dass wir halt dann den Termin nochmal auch früher umbuchen konnten.

SPEAKER_02

Da trifft eigentlich Vorbereitung auf Gelegenheit, muss man einfach sagen. Weil wenn man sich ready fühlt, dann guckst du halt auch nochmal rein, oder Lau hat es vor allem in dem Sinne dann natürlich gemacht. Nochmal jeden Tag reingucken, okay, gibt es denn hier nochmal einen Termin, wo ich umbuchen kann? Und dann schwupps wird einer frei, deutlich früher. Und dann haben gesagt, gut, den nehmen wir jetzt, haben dem Anwalt auch noch Bescheid gesagt, wir haben den umgebucht. So, das ist der neue Termin. Da sind wir dann jetzt fertig und dann machen wir das so. Und das ist halt wirklich dieses, wir sind vorbereitet, wir haben Bock, wir sind ready. Und dann gucken wir auch nach jeder Gelegenheit, die sich da öffnet, dass wir das auch vielleicht beschleunigen oder verbessern können.

SPEAKER_00

Also hat sich dann ein früherer Termin eröffnet, ne? Und ihr so, yes, wir sind ready, jetzt machen wir

Interviewvorbereitung Und Unternehmermindset

SPEAKER_00

das. Was hat euch denn, wie war dann das Interview und wie habt ihr euch darauf vorbereitet?

SPEAKER_01

Also erstmal muss man sagen, das erste, was wir danach gemacht haben, war, wir haben unsere Wohnung gekündigt. Weil wir hatten noch Januar und wir haben uns so gedacht, auch mit der Kündigungsfrist, super, jetzt haben wir den Termin, wir kündigen die, weil das passt. Und dann haben wir angefangen, uns eine Woche vorher halt wirklich intensiv auf den Termin vorzubereiten. Ich bin halt jemand, ich laufe zwar immer gerne los und ich laufe ja auch ständig, aber am liebsten laufe ich halt auch vorbereitet. Und ihr bietet ja in dem Elite-Programm unter verschiedenen Fragen, habt ihr ja ganz viele verschiedene Kategorien und unter anderem halt auch Leben und Arbeiten in den USA. Und da waren verschiedene Fragen, mögliche Fragen, die in diesem Interview vorkommen können, halt aufgeführt. Und die haben wir uns halt rausgezogen, gerade die häufigsten Fragen, und haben die halt angefangen, erstmal zu formulieren, zu beantworten, stichpunktartig wirklich durchzugehen, wo wir gesagt haben, okay, das sind so unsere drei, vier Schlagwörter, womit wir zum Beispiel die Frage, was ist unser Business beantworten würden? Was ist halt für uns, was sind die Kernaspekte, die wir unbedingt vermitteln wollen? Und ich glaube, wir haben das erst ein, zwei Tage hier wirklich nochmal ausführlich miteinander so als Rollenspiel gemacht, aber haben schnell gemerkt, dass wir irgendwie, er hat mir die Fragen, Darius hat mir die Fragen gestellt, ich habe geantwortet. Und dann bin ich aber doch ziemlich schnell immer an so einen Punkt gekommen, dass ich gesagt habe, aber ich weiß ja gar nicht, was wollen die denn eigentlich hören? Worum geht es im Inhalt dieser Fragen? Wie ausführlich muss ich sein? Was wollen die von mir? Und dann haben wir ja hier abends beschlossen, das Ganze halt dir, Monique und Roberta, nochmal zuzuschicken, um ja eigentlich das, wofür wir ja auch zu euch gekommen sind, sozusagen dann nochmal mit auf den Weg mitzunehmen. Und dann habt ihr uns ja wirklich nochmal super Feedback gegeben. Und ich fand einfach so schön, dass ihr eigentlich das, was wir als Kernpunkte rausgearbeitet haben, dann wirklich nochmal ja fast ja schon sexy formuliert habt. Und einfach auf dem Punkt, wo wir so, also wir haben uns die Antworten durchgelesen. Ich habe sie mir erst durchgelesen und dann habe ich sie Darius nochmal gezeigt. Und Darius sagte so, wow, so kurz und knapp und so viel Information drin, damit kann man ja super arbeiten.

SPEAKER_02

Da wird einfach auch klar, was wollen die denn auch grundsätzlich hören wollen. Und die wollen nicht jedes Detail hören, die wollen auch nicht irgendwelche Saloppen oder schnellen Antworten, einfach weil die wollen einfach wissen, ich habe ein Unternehmen und ich kenne mein Unternehmen und ich kann in den USA erfolgreich sein damit. Und das soll das eigentlich im Prinzip auch vermitteln. Und das merkte man dann auch in diesen Antworten. Und die haben wir dann auch genommen und haben das immer wieder auch simuliert und nochmal geübt. Und das ist eigentlich jeden Tag immer ein paar Minuten, mehrmals am Tag durchgegangen, Fragen durcheinander gemischt und immer wieder auch, ich glaube bei Spaziergehen, da sind wir durch den Wald spaziert und haben dann diese Fragen geübt und so, also wirklich jeden Tag auch.

SPEAKER_01

Ja, und dabei ging es uns halt gar nicht darum, dass ich jetzt gesagt habe, ich möchte irgendwie auswendig können, was ich sagen soll, sondern es ging mir darum, dieses Selbstbewusstsein zu bekommen und die Lockerheit, diese Fragen zu beantworten. Ich weiß auch, ich habe mich im Interview mich bei einem Wort total verhaspelt. So dann die Konsulin irgendwie, die hatte vorher auf ihr Blatt geguckt und schaute dann hoch, weil ich mich verhaspelt habe. Aber ich habe dann einfach den Satz nochmal von vorne angefangen und ganz locker weitergemacht. Und dann lächelte sie mich auch an, weil ich halt nicht, ich habe mich halt nicht verklemmt. Und das lag aber wirklich einfach daran, weil ich wusste, was ich sage. Und ich glaube, da hat wirklich auch wieder diese Vorbereitung. Wir haben uns hier nicht verrückt gemacht. Das würde ich jetzt nicht sagen, dass wir hier total fanat darauf waren, das zu üben, aber es war halt immer wieder in einem Moment so, ach, was ist denn mit der Frage? Was ist denn damit?

SPEAKER_02

Es war Vorfreude, würde ich eher sagen. Es war schon Vorfreude und einfach dieses dran gewöhnt sein, diese Fragen gestellt zu bekommen. Und auch da irgendwie die Perspektive ja nicht nur im Interview, sondern wenn du dann drüben bist, kriegst du diese Fragen ja auch immer gestellt. Ja, was macht das? Ja, total.

SPEAKER_00

Das ist ja jetzt Teil von euch, ne? Das ist ja Teil von eurer Identität. Und je öfter man darüber redet, deswegen hast du vorhin ja auch schon mal gesagt, diese wöchentlichen Dienstagsmeetings, das erlebe ich so oft. Zuerst ist das, wenn wir Teilnehmer an unserem Programm haben, dass es so abstrakt ist. Ja, ich will jetzt hier was machen für dieses Visum kriege. Dann wächst das immer mehr die Idee. Dann ist man immer mehr in dieser Business-Idee verliebt. Dann, aber irgendwann wird diese Business-Idee eigene Identität. Und das ist der Punkt, den du so cool gerade beschrieben hast, dass du gesagt hast, ja, irgendwie das Visum war jetzt irgendwie gar nicht interessant, sondern unser Business ist ja eigentlich viel interessanter. Und klar, wir wollen nach Amerika und das geht nur mit diesem Investorenvisum, aber jetzt wollen wir dieses Business. Und deswegen wollen wir dieses, das gehört jetzt mit diesem Traum Amerika irgendwie zusammen. Und ich glaube, das ist einfach das, wo ich euch so gerne hinbringen möchte, weil das Business ist der zentrale Punkt, aber ja auch was ganz Schönes. Wie geil ist das denn, dass man, ich weiß noch so, ihr wart beide nicht so happy mehr mit eurem Leben, mit euren Jobs. Und klar, das war der Traum Amerika, aber eure Veränderung jetzt zu sehen in diesem Dreivierteljahr, wie sehr ihr jetzt dieses Business lebt, dieses Unternehmersein lebt. Also ihr habt euch ja auch so beide verändert in diesen letzten Monaten von Entscheidungen, die ihr trefft, von wie ihr auch nach außen damit kommuniziert. Und das ist einfach, ihr habt so dieses Business mit euch verschmolzen. Und ich glaube, das war nochmal so das Grand Finale irgendwie in diesem Visaprozess, oder?

SPEAKER_01

Ja, total. Also ich glaube, wir merken auch mittlerweile, wo wir halt total in diese Unternehmerrolle gewachsen sind, ist halt dieses, wir treffen jetzt Entscheidungen für uns und weil wir wissen, dass die uns gut tun. Ob die im Endeffekt immer so richtig sind, das weiß man nicht. Aber das wird man auch nie wissen, solange man es nicht ausprobiert. Und das merken wir, sei es jetzt wie den Termin umzubuchen und für uns zu entscheiden, das brauchen wir. Aber genauso auch haben wir unseren Flug nochmal vorgezogen, haben gesagt, okay, anstelle jetzt erst am 20. zu fliegen, fliegen wir schon am 15. Das gibt uns einfach für gewisse Dinge mehr Zeit. Da sind wir natürlich bei unserer Familie auch auf ganz schön viel Widerstand gestoßen und auch eigentlich ja wenig Akzeptanz zum Teil, weil die dann das Gefühl hatten, wir nehmen jetzt irgendwie den nochmal die letzten Tage die Ecken-Kinder weg. Aber wo einfach der Punkt ist, oder als wir den Termin umgebucht haben, haben wir auch nicht direkt gesagt, wir haben den Termin umgebucht, weil wir wollten uns selber den Druck rausnehmen, dass wir direkt danach gefragt werden, wie sah es denn jetzt aus? Klar sind wir da reingegangen und waren, okay, wir kriegen das Visum, aber trotzdem wollte ich mich einfach nicht unter Druck gesetzt fühlen. Und auch da war wenig Akzeptanz ja zum Teil dabei, wo wir aber ganz klar gesagt haben, wisst ihr, wir wandern zum ersten Mal aus und wir machen diesen ganzen Prozess zum ersten Mal. Und wir werden vermutlich auch noch häufiger Dinge tun, die euch nicht gefallen, wo wir aber das Gefühl haben, dass es für uns das Richtige ist. Und das ist, glaube ich, auch nochmal ein Mindset, wo man echt reinwachsen darf. Weil hier in Deutschland, wir sind so trainiert, es allen immer recht zu machen und dass das Familienleben, dass das Arbeitsumfeld, alles soll immer harmonisch werden. Und mit dieser Auswanderung steht auf einmal das eigene Business und die eigenen Gefühle einfach im Vordergrund. Und ich muss gucken, was ist für mein Business das Richtige, was ist für meine Familie das Richtige. Und wenn es dann den anderen passt, dann ist es eine schöne Sache. Aber wenn es nicht passt, dann ist das halt die Frage.

SPEAKER_02

Dann muss man die Entscheidung halt treffen.

SPEAKER_00

Das ist auch genau so. Und deswegen ist auch nicht jeder Mensch für Unternehmertum geschaffen. Und nicht jeder Mensch ist dann auch geschaffen, mit einem Unternehmen diesen Weg zu gehen, weil es einfach diese Priorität und diesen Fokus auf das Unternehmertum braucht. Weil nur dann kann einfach dieses Business auch funktionieren. Und das braucht einfach genau das, Laura. Und das ist, was du so umschreibst, ist in deinen Worten genau zu erklären, was deine Transformation ist, von ich will den Weg gehen zu ich bin Unternehmerin und bin mit einem Investorenvisum in den USA und mache dieses Business erfolgreich. Und da ist einfach eine riesige Transformation dazwischen. Und das macht mir richtig Gänsehaut, weil das ist eigentlich genau das, auf was wir arbeiten. Wir arbeiten ja nicht auf das Visum oder auf den Businessplan oder auf irgendwas hin, sondern ich arbeite genau mein Purpose im Leben sozusagen, ist nicht, dass ihr ein Visum kriegt. Sondern mein Purpose in meiner Arbeit, in meinem Leben, in dem Business, was wir machen, ist, euch zu unternehmern, die hier erfolgreich sind zu begleiten. Und das ist ein Riesenunterschied, ein Riesenunterschied, finde ich. Und das ist so schön, wie du das so beschreibst, dass das in euch so stattgefunden hat. Und dass man erlebt das natürlich nicht, dass nicht so ein Schalter, sondern in so kleinen Dingen wie Terminvorverlegen, wie auszuhalten, dass die Familie das nicht trägt oder Freunde das nicht tragen. Dieses Aushalten und sein Business an vorderster Stelle zu setzen und auch das Wohl eurer Familie, ihr und eure zwei Kinder an erster Stelle zu setzen, diese Entscheidung zu treffen. Ihr kommt zuerst, damit ihr für das Business, für eure Kinder, für euch als Paar funktioniert und danach kommen einfach die anderen. Das ist hart, aber es ist einfach auch eine Folge von Unternehmertum.

SPEAKER_01

Ja, also ich glaube, ich bin 20 Minuten hier durch die Wohnung gelaufen, bis ich diesen Termin umgebucht habe. Weil in meinem Kopf war das so, ja, warten wir jetzt erst auf die Bestätigung des Anwalts, dass er alles zeitig hinkriegt, uns die Unterlagen vorher zuzuschicken, bis ich dann irgendwann wirklich zu mir laut selber gesagt habe: Stopp! Du brauchst diesen Termin früher und du bezahlst ihn als Dienstleister dafür und er wird das schon hinkriegen. Ja, ja, ist so.

SPEAKER_00

Und hat er auch geschafft. Also es ist eigentlich nichts passiert, hat alles super geklappt. Also, wie war das?

Konsulat Frankfurt Anspannung Und Zusage

SPEAKER_00

Ihr seid dann frühzeitiger zu dem Visa-Termin gekommen, habt aber euch auch gut vorbereitet. Wir haben abends ja nochmal, ich glaube, zehn Uhr oder so, haben wir vorher nochmal telefoniert. Ihr habt den Kindern gar nicht gesagt. Die habt ihr einfach morgens ins Auto gepackt, seid nach Frankfurt gefahren, Wuppertal Frankfurt zwei Stunden ungefähr. Wie war das? Wie war das? Wie war die Aufregung? Was war das Gefühl? Was habt ihr besprochen? Wie war das?

SPEAKER_02

Also bei den Kindern haben uns ja folgendes gedacht, warum wir das nicht gesagt haben. Die wussten, dass wir einen Termin haben, aber die kannten auch das alte Datum. Und das Vorziehen haben wir dann nicht gesagt, aus dem Grund, weil wir wollten nicht, dass die Nacht davor irgendwie schlecht schlafen, dass die aufgeregt sind und dass sie am nächsten Tag ganz müde sind und so weiter. Deswegen haben wir gesagt, weißt du was, es ist ja egal, ob sie es wissen oder nicht. Die müssen mit, die fahren einfach mit, alles gut. Und dann haben wir die halt hier dementsprechend geweckt und Frühstück und so weiter alles eingepackt. Das gab es halt einfach auf der Autofahrt.

SPEAKER_01

Und man muss jetzt mal dazu sagen, es ist schon ziemlich lustig, wenn man zwei Kinder mit sechs und acht nachts um vier Uhr weg, die ansieht und die der Meinung sind, sie gehen jetzt in die Schule und sind total müde da stehen und irgendwann ich so, und wir fahren jetzt nach Frankfurt. Und die beiden so, was? Wir gehen gar nicht in die Schule. Die haben ja gar nicht mitbekommen, dass wir noch mitten in der Nacht hatten. Also eigentlich hätten wir es filmen müssen. Das war wirklich was.

SPEAKER_00

Oh, schade, dass ihr es nicht, aber wenigstens erzählt ihr es hier, damit diese Geschichte am Leben bleibt, weil das sind Geschichten, die müsst ihr den Kindern dann hinterher, die erinnern sich da später nicht mehr dran, aber jetzt vielleicht die Achtjährige noch, aber das sind so Geschichten, das ist einfach hilarious. Die muss man einfach weitererzählen.

SPEAKER_01

Ja, es war schon wirklich gut. Und wir waren ja sehr pünktlich da, wir konnten nicht so ganz einschätzen, wie dann, sag ich mal, auf einem Dienstagmorgen der Verkehr rund um Frankfurt ist. Deswegen haben wir uns einfach genau genug Puffer gelassen. Aber da muss man sagen, das war ja wirklich so unproblematisch, auch die Parkanelegenheit, wenn man bereit ist, ein Stück zu Fuß zu gehen, dann ist das wirklich easy going.

SPEAKER_02

Und dann wird man so langsam nervös, wenn man dann den Eingang sieht, wo du halt dann auch hier mit Anstellen für die Visa und so weiter. Bei uns war es die Zeit halt noch echt kalt und alles und du musstest sich draußen anstellen. Wir waren ein gutes Stück früher schon da. Ich glaube, wir sollten eigentlich erst 8 Uhr uns anstellen. Waren viertel vor, 20 vor da, ich glaube, irgendwie.

SPEAKER_01

Es könnte ja auch halb acht sogar schon gewesen.

SPEAKER_02

Das war gut, war, weil hinter uns bildete sich dann irgendwann wirklich eine lange Schlange, recht schnell. Und die arbeiten natürlich dann vorne an diesen ersten Schaltern draußen noch. Und du stehst da und sagst, okay, wo müssen wir jetzt lang, wie machen wir das jetzt? Wirst aufgerufen. Die fragen dich schon wieder, hast du dein Handy dabei? Oder wir dann auch mal so nee, haben wir am Auto gelassen und alles. Und dann kommst du halt an diesen Schalter und dann geht es erst wirklich los. Und dann fragen die halt auch mit den Unterlagen und händigen dir Zettel aus, die Pässe gibst du das erste Mal ab und so. Das war schon sehr interessant, bis man dann zum Security-Bereich und dann erst ausgelände auf kann. Also es ist ja wirklich ganz vorne alles noch echt draußen erstmal.

SPEAKER_00

Ja, seid dann mit eurem Ordner bewappnet da rein, habt das auch mit Bravour gemeistert. Wir haben ja gerade auch in unserem Mitgliederbereich so ein schönes QA gehabt. Da habt ihr alles genau beantwortet, was ihr gefragt wurdet und wie ihr euch vorbereitet habt und so. Und wie war der Moment, als sie dann gesagt hat, herzlichen Glückwunsch, was ist passiert? Ich weiß, gerade bei dir, Laura, ich weiß, du bist ja nicht. Erst seit einem Jahr dabei. Du bist ja seitdem du Au-air warst, hast du diesen Wunsch. Also es ist ja, man könnte fast sagen, Lebenstraum von dir. Wie war das, als die gesagt hat, herzlichen Glückwunsch, Sie haben das Visum.

SPEAKER_01

Also ganz ehrlich, im ersten Moment dachte ich so, wie das war es jetzt? Ja, also irgendwie war das für mich, ich weiß auch nicht, was ich erwartet habe, aber das war so, okay, ich bin jetzt fertig, wir haben es geschafft. Wir haben ja dann, das haben wir dir ja im Nachhinein auch noch erzählt, wir hatten ja noch ein paar Fragen mitgebracht. Ich musste die Beamtin ja erstmal noch fragen nach der Tastatur. Das hat mich wirklich nicht in Ruhe gelassen, ob die auf einer amerikanischen oder einer deutschen Tastatur schreiben. Und nach dem Papierformat haben wir ja gefragt, weil wir beim Ausdrucken der Unterlagen vom Anwalt, das ist ja alles auf US-Lettergröße und das haben wir ja auf DINA 4 gedruckt und es ist halt einfach nicht ganz passend. Und wir haben uns wirklich auf der Autofahrt so, importieren die das Papier eigentlich oder nutzen die DINA 4? Also tatsächlich, zum einen haben sie eine US-Tastatur und zum anderen nutzen sie aber DINA 4-Papier. Also es wird kein Papier aus den USA eingeflogen. Die arbeiten mit deutschen Papiergrößen.

SPEAKER_00

Das ist ja interessant. Also mit der Tastatur, ich habe zum Beispiel auch immer ein MacBook mit deutscher Tastatur. Du kannst interessanterweise kannst du bei Mac auf jeden Fall hier in den USA dir einen Computer bestellen und kannst sagen, ich möchte gerne eine deutsche Tastatur haben. Das macht für mich halt Sinn, weil ich natürlich das in Deutsch viel mache. Wenn man eher englische Texte schreibt, dann ist es natürlich die. Wobei ich finde immer, Deutsch macht so oder so Sinn, weil man kann Englisch genauso gut dann schreiben damit. Aber mit dem Papier finde ich das in der Tat interessant. Wobei auch das kann man beim Ausdrucken, glaube ich, umstellen, ne, auf welcher Größe man das sozusagen. Also war es gar nicht so spektakulär für dich, weil du hattest irgendwie sowieso gedacht, wir kriegen das. Oder tatsächlich, ja.

SPEAKER_01

Also ich glaube, ich bin, ich glaube, wir sind da einfach sehr selbstsicher reingegangen. Natürlich sind wir vorher, also ich habe es erst, bei mir kam die Nervosität erst im Wartebereich.

SPEAKER_02

Ja, das stimmt.

SPEAKER_01

Und auch erst nach einer Stunde warten, dann habe ich irgendwann gesagt, jetzt könnten wir aber so langsam mal drankommen, weil jetzt werde ich ein bisschen aufgeregt. Und dann kamen wir aber auch ziemlich zügig schon dran. Und dann haben wir uns halt von dem Schalter weggedreht. Ich meine, ich bin ehrlich, ich habe von einem Ort zum anderen gegrinst, also gar keine Frage. Danach durften die Kinder auch erstmal was trinken, weil wir haben vorher gesagt, nee, wir holen jetzt keine Limo, ihr dürft eine Limo danach haben, weil die haben sich natürlich auch schon gefreut. Wir haben nämlich gesagt, wenn es eine Fanta gibt, dürft ihr eine Fanta haben. Ja, ich glaube, darauf haben die beiden sich gefreut. Und ich brauchte Auge, weil ich habe dann gemerkt, so von jetzt auf gleich, ich so, okay, eigentlich bin ich total unterzuckert, ich habe noch nichts gegessen, ich habe noch nichts getrunken. Ich so, wie Adrenalin, ja. Total Adrenalin. Also ich habe danach dann auch wirklich gemerkt, was von mir abgefallen ist. Und die Freude war natürlich danach riesig. Wir hatten uns auch kleine Picolöchen zum Anstoßen mitgenommen.

SPEAKER_02

Also nicht im Konsulat, die waren im Auto. Ja, klar.

SPEAKER_00

Die war ja noch kalt, die waren ja dann noch gekühlt.

SPEAKER_01

Und was wir danach auch gemerkt haben, ich glaube, wir haben gefühlt erstmal den nächsten Tag geschlafen. Also das war wirklich diese Last, die von uns abgefallen ist, obwohl wir so selbstsicher waren, diese Anspannung, die wir gemerkt haben, wir haben danach den Tag, das war wirklich der erste Tag nach Monaten, wir haben einfach mal nichts gemacht.

Umzug Abschied Und Start In Den USA

SPEAKER_00

Und dann ging gleich die Post ab, ne? Wohnungen ausräumen. Weil zwischen Konsulat und Abflugs waren es jetzt vier Wochen, ne? Ja, ziemlich genau. So, was geht es jetzt weiter? In ein paar Tagen fliegt ihr, Wohnung ist leer. Was sind jetzt, was ist der nächste Schritt? Wie geht es jetzt weiter?

SPEAKER_02

Das Umzugsunternehmen war ja heute da. Die haben so die Sachen abgeholt, die jetzt noch rübergeschifft werden. Und auch da muss man sagen, dieser Prozess, es ist nicht einfach umziehen. Also man packt den Krempel nicht ein und packt ihn woanders wieder aus, sondern es ist wirklich auch nochmal, zumindest für uns war es das, von ganz vielen Altlasten befreien. Viele Dinge, wir haben, ich glaube, drei oder vier Mal durch diese Sachen, die wir zusammengeräumt haben, die eigentlich mit sollten, durchgeguckt und konnten jedes Mal wieder Sachen rausnehmen und sagten, nee, komm, das kann weg, das kann weg, das kann weg. Und das ist wirklich auch da nochmal so ein sehr emotionales Ding gewesen. Und jetzt heute haben die alles abgeholt, das stand jetzt fest, das geht aufs Schiff und kommt dann rüber. Und das habe ich gemerkt, da jetzt ist da auch nochmal eine ganz große Ecke im Raum frei geworden. Man sagt jetzt so, es ist ja jetzt eigentlich nichts mehr hier, wo wir noch hier sein müssten.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_02

Und es ist nur noch Müll da rausgeht. Und wir wissen aber jetzt schon, wir steigen in den Flieger mit Kindern, mit Katzen, mit Koffern, mit Handgepäck. Und wenn wir ankommen, gibt es erstmal eine Feier. Da wird erstmal gefeiert, dass wir dann da sind.

SPEAKER_00

Nicht nur das, du hast auch einen Ungeburtstag, Laura.

SPEAKER_01

Ja, also wir haben wirklich mit meinen Gasteltern, die machen einen Tag später für uns eine Willkommensparty. Ja, und dann geht es aber auch wirklich direkt los. Ich habe, glaube ich, wir landen ja sonntags und ich habe für mittwochs schon ein Businessmeeting im Golfclub geplant. Und Darius darf erstmal Fütterroutine lernen. Und in dem Sinne fangen wir halt sofort wirklich an, unser Business dann umzusetzen. Bis auf, dass ich mir ja dann zehn Tage über meinen Geburtstag auszeichne.

SPEAKER_00

Wohlverdient. Das ist auch wichtig. Das ist auch wichtig. Da gibt es doch Hawaii.

SPEAKER_01

Hawaii. Ja, ich bin toll.

SPEAKER_00

Ich glaub dir das. Sag mal, was macht ihr jetzt so die nächsten Tage? Möbel sind alle weg, viel zu tun ist jetzt da nicht mehr bei euch, nehme ich mal an. Habt ihr jetzt noch einen Abschiedsmarathon? Gibt es eine Abschiedsparty oder wie verbringt ihr so die letzten Tage?

SPEAKER_02

In den letzten Tagen.

SPEAKER_00

Noch irgendwie muss noch mal fünfmal Döner gegessen werden, bevor es los ist.

SPEAKER_02

Ja, das haben wir in letzter Zeit tatsächlich hinter uns, weil ja auch die Küche und alles draus ist aus der Wohnung. Also es ist aktuell noch ein Campingtisch und ein kleiner Kühlschrank, der da steht und so ein Einsteckzeranfeld. Und deswegen haben wir auch regelmäßig dann noch bestellt. Aber wir haben jetzt noch eine kleine Abschiedsfeier, das ist aber eher so ein Frühstück mit der Familie zusammen, kurz, also den Tag, bevor wir fliegen. Und ich glaube, auf die letzten Tage haben wir halt noch so einiges an behördlichen Gängen, die halt wirklich erst zum Schluss gemacht werden konnten. Aber auch die ganze Zeit immer, man muss das alles parallel machen. Das ist so, ich glaube, man merkt uns das so ein bisschen an. Das ist dann recht ermüdend so auf dem letzten Meter, aber es muss halt gemacht werden. Und gefühlt alles gleichzeitig.

SPEAKER_01

Ja, die Kinder haben nochmal eine Abschiedsfeier in der Schule an dem Freitag. Nochmal Muffins backen donnerstagsabends. Ja, und ansonsten ist es so, dass dann meine Mutter und seine Eltern uns am Sonntag dann nachts sozusagen nach Amsterdam fahren, weil wir fliegen von Amsterdam, damit wir mit den Katzen Direktflug haben. Und dann geht um neun Uhr der Flieger. Und um zehn vor eins sind wir da und dann hoffentlich mit ganz, ganz viel Sonnenschein.

SPEAKER_00

Bestimmt und noch Schnee, wahrscheinlich. Ja, vermutlich. Stimmt. Ich freue mich da drauf. Ich komme euch besuchen. Also, sobald ihr euch ein bisschen eingelebt habt, komme ich und besuche euch. Ich muss unbedingt mit Laura reiten lernen. Ich freue mich da jetzt schon mega, mega drauf. Ich lasse euch jetzt auch gehen. Ihr habt noch so viel zu tun. Danke, dass ihr euch wirklich jetzt diese Zeit hier genommen habt, uns nochmal mitgenommen habt. Und das nächste Mal sehen wir uns in den USA. Und das ist eine tolle Erfolgsgeschichte, die jetzt erst am Anfang steht, weil da kommt noch so viel von euch beiden, da bin ich ganz, ganz sicher. Und ich freue mich auch auf zu sehen, wie sich euer Leben so entwickelt. Also wir begleiten euch natürlich immer weiter eures Weges und sehen uns ja auch quasi dann in der weiteren Begleitung mit euch. Und ja, ich wünsche euch eine ganz gute Reise und danke, dass ihr euch heute nochmal die Zeit hier genommen habt in dem ganzen Trubel. Vielen, vielen lieben Dank. So schön, dass du

Danke Bewertung Und Nächste Schritte

SPEAKER_00

da warst. Ohne dich gäbe es diesen Podcast nämlich gar nicht. Wir sind jede Woche bemüht, dir eine neue Folge rauszugeben und das Ganze werbefrei. Wenn du uns dafür danken möchtest, dann freuen wir uns unfassbar über eine Bewertung auf den gängigen Podcast-Portalen. Schreib uns auch einfach eine E-Mail, was du aus dieser Podcast-Folge mitgenommen hast. Oder noch besser, teile es mit deiner Community oder mit Menschen, die genau diese Folge auch hören müssen. So schön, dass du da bist. Wir sehen uns nächste Woche wieder hier im Podcast Deine Moni.