Corporate Therapy

Episode #000 // Wer & Warum

Human Nagafi, Mary-Jane Bolten, Kim Körber Season 1 Episode 1

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 16:57

Schickt uns euer Feedback zur Episode

Ein Berater, eine Soziologin und ein Serial Entrepreneur kommen in eine Bar. Sagt der eine: Was machen wir denn jetzt? Sagt die andere: Podcast!

SPEAKER_01

Here we go.

SPEAKER_00

Hallo alle zusammen. Wir sitzen hier in Frankfurt zusammen. Wir, das sind Human und Kim und ich. Hola. Und wir starten heute mit unserem allerersten Podcast. Das ist ein aufregendes Projekt und wir schauen einfach mal, wo es uns hinter. Vielleicht stellen wir uns zu Anfang erstmal alle kurz vor, damit die wissen, mit wem sie es zu tun haben.

SPEAKER_02

Ich war gerade eben übrigens auf dem Klo und habe mir überlegt, dass wir uns gegenseitig vorstellen. Ich finde dieses sich selbst vorstellen immer so super weird.

SPEAKER_00

Spannend. Dann möchtest du jemanden vorstellen.

SPEAKER_02

Ich möchte mich vorstellen.

SPEAKER_00

Vielleicht sagst du aber kurz, wer du bist, damit man weiß, wer spricht.

SPEAKER_02

Ich bin der Kim. Hallo. Ja, wenn ich darf, stelle ich euch beide vor. Weil ich euch beide kennengelernt habe als ganz, ganz großartigen Menschen. Tatsächlich den Human habe ich als erstes kennengelernt. Und es hat tatsächlich mein Leben verändert, in eine sehr positive Richtung. Er hat mir Dinge erzählt innerhalb von zwei Stunden bei einer Rahmensuppe beim Koreaner, glaube ich, war es, die für mich auf einmal alle Sinn gemacht haben. Beziehungsweise mein Leben macht auf einmal mehr Sinn dank Human.

SPEAKER_01

Und die Suppe auch.

SPEAKER_02

Ja, und die Suppe auch. Sowieso, aber es war schwein. Das war die einzige Downzeit. Ja, wer ist Human? Human ist eigentlich Grund seines Lebens Entrepreneur, würde ich sagen. So was er so alles über sein History gemacht hat, von seinem Background her, von dem, wo er herkommt, was er gemacht hat. Er war mal Berater, Chief of Staff von dem Head of Schieß mich tot in Europe, glaube ich, bei PWC. Global. Global. Exakt. Und ist jetzt einer der coolsten Organisationsberater, denen ich kenne. Und hat ein weibliches Pendant, nämlich the liebe Mary, die ich auch auf dieser Journey kennenlernen durfte, die für mich sowohl the verkörper von geistiger anders is. Wow. We have schon anopt and you have me in Startup and umso mehr freedom with us here too. Tatsächlich from that story, Mary, I think I don't know so rasendful. What has you then frontier in life gemacht?

SPEAKER_00

I've got a Buchhandel, not in Buchhandel, in Verlag gelernt, Bücher gemacht. That's two years in München. Verlagskauffrau and danach Soziologie studiert, weil mich das immer interessiert hat, wie Menschen eigentlich zusammenarbeiten, was sie zusammen auf die Beine stellen können, wer sich wie beeinflusst und eben quasi nicht unbedingt von der psychologischen Seite, also nicht was kann im Gehirn alles schieflaufen, sondern eher, wie kommen wir als Kollektiv zusammen, um Dinge zu tun. Und hab da ganz spannende Sachen gelernt, viel über Korruption nachgeforscht und wie Systeme sich aufbauen, dass Leute Dinge tun, die eigentlich gegen ihre eigenen Prinzipien verstoßen und das trotzdem gerne machen. Das fand ich dann ein bisschen verquer. Ja, genau, habe mir dann die Organisation nochmal von der BWL-Seite angeschaut, von der klassischeren Sicht, um zu gucken, wie sieht das eigentlich aus, wie ist das Selbstverständnis eigentlich und hab gemerkt, das passt alles überhaupt nicht zusammen. Also die soziologische Sicht und die Selbstverständnissicht von wer arbeitet wie, wieso, in welchem Abteilung, wer hat wo was to sagen und wie worked sich das aus? Das hat alles nicht so gut zusammengepasst. Und so bin ich irgendwie dann mit Human ins Gespräch gekommen.

SPEAKER_01

Wo haben wir uns denn getroffen?

SPEAKER_00

Yeah, Human, wo haben wir uns getroffen?

SPEAKER_01

Das erste Mal bei PWC, da warst du Praktikantin.

SPEAKER_00

Genau.

SPEAKER_01

And ich habe eine presentation geliefert. Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern. Das zweite Mal über LinkedIn. Da hast du uns angeschrieben.

SPEAKER_00

Yeah. And then we einfach mal telefoniert, weil ich das spannend fand, was da passiert. Und das war ein sehr gutes erstes Telefonat und dann bin ich geblieben, sozusagen. Bin ich nicht mehr woanders hingegangen. Ja, genau. Das bin ich. Und vielleicht gebe ich dann den Ball an dich, dann kannst du Kim folgend machen.

SPEAKER_01

Mit deiner Historie. Achso, meine Historie. Bevor ich auf deine Historie gehe, vielleicht meine Historie. Und vielleicht direkt für den geneigten Zuhörer, der liebe Herr Körber, also Kim, hat uns die Aufgabe gegeben, One Tag zu machen. Mal schauen, ob es klappt. Wir werden berichten. Oder nicht berichten, ob es nicht geklappt hat. Cutten's raus, wenn wir es nicht berichten. Und das ist ja erstmal die Episode 0. Wir labern erstmal ein bisschen über uns und warum wir das tun. Von daher ist es ja ganz entspannt. Ja, ich, ähm, Kim hat ja schon ein bisschen geteased. Ich glaube, mich kann man dahingehend zusammenfassen. Ich bin ein verkappter Buchhalter.

SPEAKER_02

Pseudonymer Buchhalter. Die Buchhändlerin der Buchhalter.

SPEAKER_01

Genau, also ich habe Rechnungswesen studiert, im Master, Schwerpunkt allerdings etwas mehr im Kontext der Forschung, Institutionsökonomik und welchen Einfluss die externe Rechnungslegung hat, bevor die Leute einschlafen. Hab dann bei PPC angefangen, hab dort mehrere Jahre in der Jahresanschlussprüfung gearbeitet, fand das nicht so schön. War aber auch eigentlich sehr viele Kenntnisse. Also sehr viel, was läuft schlecht von oben, also Strategie zu was passiert bei den Menschen, wo es ankommt.

SPEAKER_02

Ich fand es immer geil, dass du gesagt hast, dass man eigentlich durch Accounting bei den Firmen richtig sieht, was abgeht, weil man halt wirklich so deep down in the dirt ist.

SPEAKER_01

Ja, also der Buchhalter, der guckt halt da rein. Nur der Buchhalter achte, also die Aufgabe des Buchhalters ist nicht zu gucken, warum ist die Organisation dysfunktional. Er sieht ja nur die Zahlen, aber er hat den tiefen Einblick. Und ich glaube, das war eine interessante Zeit. Mit vielen, vielen Erkenntnissen, aber wie gesagt, ich wollte da immer raus. Dann war ich da, was du kurz berichtet hast, diese Transformationseinheit oder Transformation, globale Transformation. Dann durfte ich auch mal selbst ein Projekt verantworten. Das war das gute alte Innovationscenter oder Experience Center von PWC als Projektleiter.

SPEAKER_02

Das ist doch alles ein Innovationstheater.

SPEAKER_01

Ja, das kann sein, dass es mal irgendwann ein Thema wird. Naja, in Folge 1. Und dann durfte ich nach New York und dort war so ein bisschen das Thema Start-up und Corporate. Und ich glaube, das Spannende da war für mich, dass ich am Anfang für mich festgestellt habe, das war so, ich sag mal, die Disillusion, dieses ganze Startup und Corporate-Ding, dass das nicht funktioniert. Startup und Corporate funktionieren, also es geht nicht. Das Problem sind aber nicht immer nur die Startups, das Problem sind einfach, Konzerne haben nicht, also alles, was dort ist, alle Systeme, Strukturen, Elemente, Incente von Triggers der Leute, die dort arbeiten, führen dazu, dass eine Zusammenarbeit unmöglich entstehen kann. Und ich glaube nicht, dass die Lösung ist, lass uns da mal irgendwie überlegen, wie wir in Startups arbeiten. Ich glaube, du musst halt see one way. Du musst halt sehen, wie du Konzernneu denkst. Und ich glaube, aus dieser Idee leitete sich dann auch diese Idee mit dem, was wir heute machen, 1780, Marie und ich, als wie müssen Konzerne und Unternehmen grundsätzlich neu gedacht werden im Kontext, in dem wir heute leben. Ja, das machen wir seit drei Jahren. Den Versuch der Revolution, der Unternehmen, sich neu zu denken im Kontext einer digitalisierten und immer schneller werdenden Welt. Und jetzt die einleitenden Worte zu Herrn Körber. Was kann man zu Kim sagen? Ich habe ihn heute beschrieben, als ich mit anderen über ihn gesprochen habe, ist. Das beste Element, was den Herrn Körper beschreibt, ist Feuer. Ja, und ich glaube, du brennst. Und du brennst, seitdem ich dich kenne und du brennst, seitdem du wahrscheinlich auf der Welt bist. Ich glaube, du bist halt extrem getrieben von Werten, von Ideen, von Sachen, die du nicht richtig hältst. Und gleichzeitig auch sehr pragmatisch in der Art und Weise der Umsetzung. Ich glaube, du sind Sachen wichtig, aber du weißt auch, was du machen musst und du weißt auch, wann du loslassen musst. Und das beschrieben, würde ich sagen, ist der Begriff Serial Entrepreneur, auch wenn du ihn vielleicht selber für dich so nicht gerne immer benutzt. Beschreib dich ganz gut. Du bist im Grunde das, was wahrscheinlich ein Lehrbuch bezeichnen würde als dieser Serial Entrepreneur. Ich glaube, die einzelnen Stationen, wenn du kurz umreißen möchtest, würde ich dir überlassen. Ich glaube, es sind zahlreiche. Ja, Kim, wer bist du und wie viele?

SPEAKER_02

Geboren auf der Straße, gelebt auf der Straße. Nein, ich glaube, ja, Serial Entrepreneur ist okay. Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden. Man braucht ja immer so Wörter, wie man. Du bist dein Personal Brand. Ja, auf keinen Fall. Don't. Ach das. Mehr in einer weiteren Folge. Keine Ahnung, ich habe halt irgendwie in mein Studium geschmissen, habe in meinem Leben vielleicht zwei, Handvoll Bücher gelesen. Ich würde selber sagen, ich bin so ein bisschen street smart, aber kann irgendwie nichts außer Menschen und dementsprechend mache ich das halt ganz gerne. Also alles, was ich bisher in meinem Leben gemacht habe, hat irgendwie immer mit Menschen zu tun. Ob das jetzt Fundraising, Vertrieb, Recruiting, aber auch, wo du einen wunderschönen Vortrag vor kurzem darüber gehalten hast, über das Thema Leadership. Ich glaube, das ist einfach sowas, das mache ich intuitiv und deswegen, das kann man, glaube ich, auch nur machen, wenn man brennt. Und ich habe es ja vorhin kurz erwähnt, ich habe schon recht früh auf den Familienfeiern immer halbstündige Witze-Sessions eingelegt als kleiner Bub. Ich glaube, das war schon wie heißt das so schön, ich suchte nicht die Bühne, die Bühne suchte nicht.

SPEAKER_01

Selbstverständlich.

SPEAKER_02

Und von daher, ja, jetzt halt eine sprachliche Bühne, ne?

SPEAKER_01

Läuft. Genau, and before we, glaube ich, regain and this null episode an end to Mary and I have a week here. We must either not hold into the trends here to run. And then, where all the podcasts are, we can. What? So, I would have to find him, I have you know with the begrüden. I think depends good geeignet for the podcast. Deine Stimme is good geeignet for a podcast and it is not weiblich, as contrast to denn weiblichen Namen. And I dachte mir that eure beiden Stimmen, my stimmen, so ein bisschen ausbalancieren. Warum? Warum hast du, also warum machen wir das aus deiner Sicht?

SPEAKER_02

Weil es die einfachste Art ist, neben Video, Emotionen und Authentizität zu transportieren und authentisch Dinge darzustellen. Das ist für mich der Grund, warum ich Podcasts mache und warum ich auch diese One-Take-Podcasts eigentlich am besten finde. Weil da halt alles mit reingeht, was mitschwingt. Also ich, gleich Spoiler, es wird geflucht, es wird auch unbequeme Sachen gesagt. Also von meiner Seite, ich kann durch mich sprechen.

SPEAKER_01

Mary, du bist hässlich. So wir zum Thema One-Take.

SPEAKER_02

Ja, also von daher deswegen Podcast, weil ich finde Video ist immer noch eine krasse Überwindung und mit den Stimmen kann man schon viel transportieren und das kann man auch mal irgendwie auf den Ohrstöpseln in der Bahn hören. Und ein Video ist halt gleich immer mega viele Daten und so. Also ich finde es einfach ein extrem gutes Medium, was man halt nebenbei konsumieren kann.

SPEAKER_01

Und thematisch?

SPEAKER_02

Thematisch.

SPEAKER_01

Wollte einfach reden.

SPEAKER_02

Immer, sowieso. Nee, thematisch finde ich es inspire, inform, instruct. Also den Leuten Kopf aufmachen, aber Ansätze geben und auch komplett auch wirklich Ansätze zum Umsetzen auch an die Hand geben. Weil ich finde es total geil, Gary Wernerchuk und Simon Sinek zuzuhören und deren Podcast und deren Präsentationen und denkst du, ja geil, und jetzt? Und das ist so ein bisschen die größte Herausforderung. Und ich glaube, mit einem und jetzt sollten wir dann auch immer Folgen schließen, dass man halt wirklich sagen kann, so Freunde, und wenn er morgen einen Schreibtisch geht, mach doch mal ABC und dann könnte man gucken, was vielleicht anders funktioniert. Das finde ich daran ganz spannend.

SPEAKER_01

Mary?

SPEAKER_00

Ja, ich bin sehr gespannt, ob wir das so hinkriegen und delivern können. Für mich ist der Podcast eine Möglichkeit, diese Diskussion ein bisschen auszuweiten, weil wir haben intern immer sehr viele Diskussionen, wir sprechen sehr viel, auch mit dir, Kim. Und die sind immer für uns total interessant. Und einerseits glaube ich, dass sie für andere auch interessant sein könnten, möchte das aber auch so ein bisschen rausfinden. Also insofern ist der Podcast auch ein bisschen Experiment, ob das überhaupt jemanden interessiert außerhalb von unseren vier Wänden. Das müssen wir jetzt mal rauskriegen. Ja, und generell sind das, glaube ich, Themen, die viele beschäftigen. Also ich meine, wir reden darüber, Organisationen fundamental neu zu denken, Firmen fundamental neu zu denken. Wir alle verbringen unfassbar viel Zeit mit Arbeit. Wie können wir Arbeit gestalten, dass sie gut ist?

SPEAKER_02

Oh, Folge 3. New work or not to new work. Genau.

SPEAKER_00

Wir haben hier schon eine ganze Liste mit Themen.

SPEAKER_01

Ja, wir haben es ein paar gute Listen. Ja, warum ich? Ich glaube, ehrlicherweise mache ich es nicht nur, dass Leute sich das anhören. Ich glaube, für mich ist es ein Experiment. Wir benutzen sehr viele Formen der Kommunikation, Interaktion und auch so ein bisschen dieses Thema des Bewahren von Diskussionen und Inhalten und Themen, die wir haben. Wir können das Knowledge Management auch nennen. And für mich is es ein Experiment. Weil ich merke, wir bewegen uns so schnell anders und passiert so viel, dass das eine Form sein kann, im Grunde Ideen zu denken, zu strukturieren. Ich weiß, irgendein berühmter Philosopher, and I hope I've got here in diesem Podcast nicht under gefact-checkt im Nachgang, weil dann hat sie mich getroffen, hat mal gesagt, Ideen entstehen im Dialog and nicht in Schreiben oder in Dialog. And I hope that here Ideen entstehen. Und das zweite, also that here ein Dialog is, der auch bewahrt wird auf irgendeine Art und Weise. Und zwar anderen ist, so lustig vielleicht wie es klingen mag, vielleicht ein wenig Therapiesitzung. Denn hier sitzen wir und weh uns dedicated the Zeit dafür. Und vielleicht ist es Therapie. Und theoretisch gesehen sind wir eigentlich schon fünf Minuten über unserer Zeit, aber der Kim möchte noch eine Sache erwähnen, bevor wir zu Folge 0 abschließen und zu Folge 1 wechseln.

SPEAKER_02

Was wäre denn mit dem Title Therapy Session? Finde ich tatsächlich ganz lustig.

SPEAKER_01

Das ist Corporate Therapy, ne?

SPEAKER_02

Oh geil. Ja, ja, der Therapeut, da sind wir doch wieder genau wieder.

SPEAKER_01

Thema Ideen entstehen im Dialog. Ob das so wird, werden wir dann wohl sehen, weil wir haben ja gelernt, OneTech, der Herr Körper, ist radical transparent mostly.

SPEAKER_02

Ich weiß nicht, was du damit meinst. Corporate Therapy fände ich tatsächlich sehr gut, weil die Frage ist, ob wir das als geschlossenen Raum kreieren oder ob wir tatsächlich auch zulassen, dass uns Themen gegeben werden. Unbedingt, unbedingt.

SPEAKER_00

Ich glaube, das sollte ein Raum von Diskurs sein.

SPEAKER_01

Wir müssen an der Stelle natürlich mit unserer Branding-Expertin reden, ob das mit unserem Revolutionsbrand passt. Ja, aber ich denke, das ist cool. Ich glaube, für mich persönlich ist eine Sache wichtig, das wird sich so ein bisschen noch in der Interaktion zeigen, wie schnell. Ich bin jetzt nicht so sehr der Timelimit-Typ. Ich würde gerne, dass wir die Zeiten so nutzen, wie wir sie brauchen. Natürlich gibt es teimliche Constraints. Aber lasst uns schon mal diese Reise hinbringen. Vielleicht ist das der Beginn oder das Ende eines interessanten Experiments. Every ending is a new beginning. In dem Sinne. Ich hoffe, ihr freut euch auf den zweiten Folge.