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Crash-Prophet Marc Friedrich: Wir werden alle Abstriche machen müssen:

April 27, 2020 Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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Crash-Prophet Marc Friedrich: Wir werden alle Abstriche machen müssen:
Apr 27, 2020
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

Tage und Wochen wie diese erinnern zuweilen an das Theater in der griechischen Antike. Große Gesten, finstere Vorhersagen und immer existentielle Fragen entlang imposanter Handlungsstränge. Die Welt im Krisenmodus. Und noch ist der Weg hinaus nicht zu erkennen.

Kassandra lebt. In der griechischen Mythologie stand die Weissagerin für den Fluch, in die Zukunft sehen zu können, mit ihrem Wissen aber kein Gehör zu finden. Ähnlich dürfte sich Marc Friedrich gerade fühlen. Seit Jahren sagt er gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Weik den Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems voraus.

Was die beiden in bisher vier Büchern vorhergesagt haben, ist in weiten Teilen eingetroffen. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank, Strafzinsen auf Sparkonten, die Garantiezinssenkung bei Lebensversicherungen, der Brexit, Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten, die Selbstdemontage der Volksparteien, das Erstarken extremer politischer Kräfte: All das und vieles weitere vor sieben Jahren noch Undenkbare ist längst Realität.

Lange Zeit sind Friedrich und sein Partner davon ausgegangen, dass es ein paar – wenn auch tiefgreifende – Reformen braucht, dann kommen wir wieder ins Gleichgewicht. Seit dem vergangenen Jahr plädiert Friedrich für eine Stunde null. Seine Recherchen und Analysen führten ihn zu dem Schluss: Der Crash ist die Lösung.

Jetzt ist sie da. Doch für Marc Friedrich kein Grund, sich in der heimischen Hängematte im heimischen Garten die Hände zu reiben. Zwar chillt auch er derzeit häufiger, wie er sagt. Allerdings heißt chillen für Marc Friedrich nicht untätig sein. Die gegenwärtige Situation bewegt ihn auch fernab vom Büro.

Show Notes

Tage und Wochen wie diese erinnern zuweilen an das Theater in der griechischen Antike. Große Gesten, finstere Vorhersagen und immer existentielle Fragen entlang imposanter Handlungsstränge. Die Welt im Krisenmodus. Und noch ist der Weg hinaus nicht zu erkennen.

Kassandra lebt. In der griechischen Mythologie stand die Weissagerin für den Fluch, in die Zukunft sehen zu können, mit ihrem Wissen aber kein Gehör zu finden. Ähnlich dürfte sich Marc Friedrich gerade fühlen. Seit Jahren sagt er gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Weik den Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems voraus.

Was die beiden in bisher vier Büchern vorhergesagt haben, ist in weiten Teilen eingetroffen. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank, Strafzinsen auf Sparkonten, die Garantiezinssenkung bei Lebensversicherungen, der Brexit, Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten, die Selbstdemontage der Volksparteien, das Erstarken extremer politischer Kräfte: All das und vieles weitere vor sieben Jahren noch Undenkbare ist längst Realität.

Lange Zeit sind Friedrich und sein Partner davon ausgegangen, dass es ein paar – wenn auch tiefgreifende – Reformen braucht, dann kommen wir wieder ins Gleichgewicht. Seit dem vergangenen Jahr plädiert Friedrich für eine Stunde null. Seine Recherchen und Analysen führten ihn zu dem Schluss: Der Crash ist die Lösung.

Jetzt ist sie da. Doch für Marc Friedrich kein Grund, sich in der heimischen Hängematte im heimischen Garten die Hände zu reiben. Zwar chillt auch er derzeit häufiger, wie er sagt. Allerdings heißt chillen für Marc Friedrich nicht untätig sein. Die gegenwärtige Situation bewegt ihn auch fernab vom Büro.