Soulfood Passionistas
Soul Food Passionistas – so nennen sich die Gastro Survival Passionistas heute, in der Neubesetzung. Carsten und Buddy treffen Menschen - Helden am Herd, Trendsetter, Küchengötter, Foodies, Weinmacher, Hotelmaniacs oder Genußmenschen – und machen das was sie am besten können: quatschen, talken, essen + trinken. Ursprünglich haben Ralf Bos (ja, der Trüffelgott und Food-Legende) und Buddy den Podcast gegründet - nun hat sich das Podcastteam, neu gefunden. Die Soul Food Passionistas holen nicht nur mega-prominente Gäste ans Mikrofon, sondern auch Menschen die tolle Ideen oder neue Perspektiven in die Gastronomie und Kulinarik bringen. Carsten Henn, Bestseller-Autor, Juror, Food- und Weinexperte und Buddy Zipper, hochmotivierter Gast der gehobenen Gastronomie sowie Hobbykoch, Moderator und leidenschaftlicher Podcaster sehen ihren lockeren Talk als „Hub für gute Zeiten“ – d.h. gute Laune ist nicht nur Teil des Programms – sondern steht bei diesem „Schaumwein-Podcast“ (… so hat es auch schon immer Ralf betont) und „Good-Food-Talk“ (…Buddys Perspektive) im Mittelpunkt. Neben dem „Who-is-Who“ der Gastroszene (u.a. Tim Mälzer, Nelson Müller, Cornelia Poletto, Lucki Maurer, Alexander Herrmann, Björn Freitag, Kevin Fehling, Christoph Rüffer, Mario Kotaska, Johann Lafer, Mike Süsser und viele bekannte Küchengötter waren schon da) – kommen auch gerne „kulinarisch-vorbelastete“ Akteure wie Günther Jauch, Horst Lichter oder Bernd Stelter zu den beiden Passionistas. ...und wer einmal reingehört hat, weiß warum dieser Podcast so beliebt ist: Offen, ehrlich und "direkt auf die Schnauze". Buddy und Carsten - beide immer leicht chaotisch vorbereitet - gönnen sich im Podcast stets ein Gläschen feinsten Inhalts und nehmen sich etwas von dem wir heutzutage nur noch wenig haben: Zeit für Euch, die Gäste und die Themen. Feedback, Anregungen und Kritik sind erwünscht: info@soulfoodpassionistas.de - Mehr Infos über https://www.soulfoodpassionistas.de
Soulfood Passionistas
Yuriy Apelyushynskyy – Mister 10.000 Volt vom Rhein
Folge 189: Diesmal haben die Soulfood Passionistas das gemacht, was sie am besten können: sich an einen schönen Ort setzen, Champagner trinken und so tun, als wäre alles davon beruflich absolut notwendig. Schauplatz: der Rheinauhafen. Begleitung: DP P2 im Glas. Gast: ein Mann, dessen Nachname erst buchstabiert werden muss, bevor man ihn aussprechen darf: Yuriy Apelyushynskyy – geboren in Odessa, gelandet in Berlin, angekommen im Leben als Maitre und Macher im Ox und Klee in Köln.
Ein Kind der 90er-Jahre, einer Zeit, in der die Alt-Sowjetunion mehr Krimi als Kultur war und eine Mutter irgendwann sagte: „Mein Sohn wächst hier nicht auf. Fertig.“ Eine dieser Entscheidungen, die im Rückblick so klar wirken, dass man sich fragt, warum sie niemand früher getroffen hat. Yuriy erzählt von einem Odessa, in dem Menschen immer lachten – selbst wenn man nicht wusste, warum. Von Hafenluft, die täglich die halbe Welt vor die Haustür spülte. Und davon, dass Multikulti für ihn so selbstverständlich war, dass Berlin eher wie eine logische Fortsetzung wirkte als wie ein Neuanfang.
Zwischendurch versuchen Carsten und Buddy, seinen Namen auszusprechen, scheitern aber so elegant, dass es schon wieder Sympathie erzeugt. Jedes Mal, wenn „Apel-Juschinski“ durch den Raum segelt, lacht Yuriy höflich – und man spürt, wie viele Jahre Übung hinter diesem Lachen stecken. Das Gespräch driftet von Herkunft zu Humor, von Kultur zu Küchenphilosophie, und irgendwann entsteht dieser seltene Moment, in dem man merkt: Hier sitzt ein Mann, der eigentlich gar nicht im Rampenlicht stehen will – und genau deshalb so gut darin ist.
Es gibt Folgen, die rauschen gemütlich vor sich hin. Und es gibt Folgen wie diese: 10.000 Volt am Rhein, ein Gast, der sich erst wehrt, dann öffnet und schließlich so viel Energie versprüht, dass man beim Hören automatisch aufrechter sitzt.
Ein Gespräch über Herkunft, Mut, Haltung, Respekt und die Kunst, zwischen verschiedenen Welten zu stehen – und dabei trotzdem ein guter Gastgeber zu bleiben. Oder, wie Yuriy selbst sagt: „Ich mache das nicht oft … aber es war mir eine Ehre.“
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00:00:04 Buddy
Ihr braucht Soul Food, ihr bekommt Soul Food. Wir sind die Soul Food Passionistas. Für euch, ihr Helden am Herd, mit Carsten Henn und Buddy Zipper.
00:00:23 Carsten
Wir sind am Hafen, am Wasser sozusagen, am schönen Rheinauhafen, wo ich vor Jahren meinen meinen Bootsführerschein gemacht habe. Richtig, ich hab ja meinen Schlüssel verloren, das ist ein anderes Thema. Ja, und und wir sitzen ja nicht nur mit Blick auf den Rheinhafen, sondern wir haben irgendwie P. 2 von Dompi im Glas. Und jetzt kann man sich wahrscheinlich schon denken, wo wir sind, wo könnte es irgendwie P. 2 Glasweise geben. Und ich glaub, ihr seid echt die einzigen in Deutschland, die, A.
00:00:54 Carsten
sowas Verrücktes machen wie eine Dompy Weinbegleitung und B. P. 22526 aufhaben.
00:01:00 Buddy
Wobei ich muss sagen, der 2 Fünfer ist wirklich überragend, keinen blassen Schimmer. Also ich find das schon toll, jetzt müssen wir auch sagen, wo wir hinkommen, du musst das auch auflösen, du machst ja auch jetzt letztens beim Neobiota, hat er auch so ein Cliffhanger gemacht, ne, oder ja, das ist was als als gelernter Krimiautor machst du so ein Cliffhanger, die Leute, ey, wo sind sie jetzt, wo sind sie jetzt.
00:01:19 Carsten
Also wir sind hier im Ox + Klee, und sitzend hier zusammen mit Juri am Tisch und blicken aufs Wasser. Komm, hast du seinen Nachnamen geübt? Da bin ich mal gespannt.
00:01:31 Buddy
Ich hab es mir extra aufgeschrieben, Apel Juschinski. Jetzt, jetzt müssen wir aber auch auflösen, warum. Ja, weil du bist geborener Odessianer, sagt man.
00:01:47 Yuriy
Ja, genau, genau, ich bin in Odessa geboren, 88, und bin bis 1998 in Odessa gelebt und bin dann mit meiner Mutter nach Berlin. Gegangen, mit 9 Jahren dann, ne. Mit 9 Jahren und wegen der Zeit, alles woanders, ne, post-sowjetische Kultur noch immer noch in Odessa, so die 90er Jahre in der Sowjetunion oder sagen wir in der Alt-Sowjetunion waren ziemlich kriminell, das weiß man. und ja, meine Mutter hat die Entscheidung getroffen, ja, mein Kind soll nicht in dieser Umgebung aufwachsen, sondern soll sich frei entfalten, soll etwas aus sich machen und dann hat sie diesen Weg beschlossen, quasi herzukommen, ja, ja, mutig und vor allem, Gott sei Dank, ja, ja, hat sich, hat sich ja viel getan, also und jetzt gerade Odessa ist ja ab und zu dann auch wieder gerade aus unglücklichen Gründen.
00:02:36 Buddy
Immer wieder in der im Fernsehen zu sehen, ja, ist gerade ein großer Seehafen, ne, das heißt aber immer, dass es, dass es eigentlich eine wunderschöne Stadt gewesen sein soll, ja.
00:02:43 Yuriy
Eine Stadt, wo die Menschen lachen, das ist tatsächlich so, wir haben, ich kann mich nicht erinnern, dass die Menschen dort nicht gelacht haben, du hattest ganz, ganz viele Kulturen, ist halt 'ne Hafenstadt. So was wie Diskriminierung, so was wie ja, er hat eine andere Hautfarbe. So was gab es bei uns nicht, weil es war normal, dass man die gesamte Welt quasi über sich hatte. Und wenn ich am Pier spazieren war, waren nordamerikanische Schiffe, es waren chinesische Schiffe, es waren Schiffe aus Afrika. Das heißt, man hat diese Multikulti und das war ganz klar. für mich und als ich nach Berlin gezogen bin, war es für mich halt nichts Besonderes, so viele Menschen aus solchen Herkunftsländern zu sehen.
00:03:16 Buddy
Ja, gut, da war ja auch schon alles offen, ne, genau und und wo viel Durcheinander war, ne, ja, und du musstest dir die die Sprache drauf schaffen, dann ja, also Klasse Nummer 3.
00:03:30 Yuriy
Ja, man wollte mich sitzen lassen und hat man gesagt, auf keinen Fall. Mathe waren wir sehr gut in der Ukraine, ne, und das, das heißt, wir hatten schon gefühlt Wurzelrechnung, wo wir hier bei M. 1 waren, sie meinte nur Sprache, ich habe nichts verstanden, ich habe kein einziges Wort verstanden, ich saß da 8 Stunden und da sag ich mir, das geht nicht, du weißt nicht, ob du beleidigt wirst, du weißt nicht, was man zu ihr sagt, du sitzt nur da und bist nur gut in Mathe, da hab ich zu meiner Mutter gesagt, bitte, wenn ich in der Schule bin, jeden Tag schreib mir 50 bis 60 Vokabeln raus, ich komme nach Hause und lerne sie.
00:04:00 Yuriy
so nach 9 Monaten hatte ich es drauf, nach 3 Jahren war ich Schulbester, weil ich deine Sprache konnte und dann war es alles easy.
00:04:06 Buddy
Ja, ja, cool, ich, ich finde sowas immer bemerkenswert, ne, und dann, Karsten war so fein, mir nichts über dich zu erzählen, also habe ich versucht zu recherchieren, ja, ich hab dir was geschickt, aber dann, dann finde ich ja ein Buch 'Erinnerungen eines alten Mannes', ne, und habe ich gedacht, wieso schreibt der über mich, ja, und dann, dann habe ich festgestellt, O. K., du hast eine Consulting Company, offensichtlich hast du was mit Fußball zu tun, hatte ich, hatte ich früher, und auch sogar was mit mit Hertha. Ja, genau und was, was habe ich noch und du warst Jugendnationaltorhüter in der Ukraine, richtig, genau, genau, wann denn dann.
00:04:40 Yuriy
Das war 2006. Also bist dann gependelt oder was? Nein, ich bin ja, ich habe in Berlin Fußball gespielt und dann wurde man auf mich aufmerksam und dann bin ich halt einberufen worden. Ich war glaube ich einziger Legionär, der Rest war in der Ukraine, genau, da habe ich auch gespielt. Und dann habe ich mich verletzt und dann war das Kapitel vorbei.
00:04:59 Carsten
Was war dein größtes Spiel.
00:05:02 Yuriy
Das war. Ukraine gegen die Türkei, da wo ich mich auch verletzt habe. Das war so ein Finale, es war so ein Five Nations Cup in Kiew und da habe ich mich verletzt, leider. Vorbei mit dem Shit, aber ihr habt gewonnen, damals im Elfmeterschießen verloren. Shit, das war, weil du nicht im Tor gestiegen, einfach, einfach nur dieses Gefühl. Ich kann schon verstehen, warum so viele Menschen, also viele Jungs und Mädels, Fußballer werden wollen. Du kommst rein in Kiew und als Torhüter bist du als Erster, der raus geht zum Warmwerden. und nach diesem Spiel gab es halt dort ein riesen Konzert mit irgendwelchen ukrainischen Superstars, das heißt 50000 Menschen waren da, also ne, die Prämisse war die, ey, du schaust dir das Fußballspiel an unserer Jugend und dann guckst dir das Konzert an und dann gehst du rein und dann siehst du dein Bild auf diesem Tableau mit deinem Namen und dann schreien 50000 Menschen, deinen Namen, hast du es mal so, du bist noch motivierter, ja, aber denkst, oh fuck, kein Fehler, weil.
00:05:58 Yuriy
sehr gut, wäre auf jeden Fall eine gute Zeit, eine prägende Zeit.
00:06:02 Carsten
Und dann hast du den, die die Verletzung muss alles neu aussortieren, wahrscheinlich weil die Planung Fußballprofi ist das Ziel.
00:06:08 Yuriy
Ich meine, es war, ich will jetzt nicht sagen, ich bin in einer Depression verfallen, weil so war es nicht, so, sowas kenne ich nicht. Also ich kenne diese Gefühle nicht von Depression, ich kenne nicht die Gefühle von Neid, aber für mich war es einfach schwer, ich musste meinen Kopf neu kalibrieren, so, sowas machst du jetzt aus deinem Leben, quasi alles, was du bis jetzt gemacht hast, hast du darauf. ausgerichtet, um mal Fußballer zu werden. So wirklich auch Schule nach hinten gestellt, alles Freunde, ich sag mal, meine Kollegen gingen Party machen am Wochenende und ich war im Hotel im Aue, weil wir gegen Erzgebirge Aue gespielt haben.
00:06:39 Yuriy
Das heißt, das ganze Wochenende warst du quasi unterwegs und dann ging es wieder mit der Schule los. So das bedeutet, dieses Leben, was man so als Jugendlicher hatte, hatte ich auch nicht. Und ja, da muss ich mich wieder neu kalibrieren, neues Kapitel schlagen und ich bin so ein Mensch, der sagt, O. K. du kannst nicht mehr 100% geben. Aufgrund der Verletzung hat man mir gesagt, du kannst nicht mehr Champions League spielen, so ganz offen heraus. Dann sage ich, O. K., dann lasse ich es. Also für mich war es nie, die Prämisse zu sagen, zweite Liga, dritte Liga, aber das bin ich nicht. Also ich bin so, O. K., Haken machen, was Neues machen.
00:07:11 Yuriy
So in der Zeit in Berlin, es sind natürlich viele Schulen auf Klassenfahrt gefahren nach Berlin. Und dann, ich bin irgendwann mal zum Nike Down, da gibt es so so ein Fußball Store, so Nike Laden, habe ich meine Schuhe abgeholt und da saßen so Mädels, haben wir frustig gequatscht, so hübsche Mädels und dann hab ich gesagt O. K., setzt du dich mal dazu, setzt ich mich dazu und so habe ich meine damalige Lebensgefährtin kennengelernt, die in Köln lebte und nachdem ich mich verletzt habe, habe ich gesagt O. K., One-Way-Ticket, eine Tasche, du gehst nach Köln, ganz weit weg von dem alten Mustang, ganz weit weg von dem alten Fundament und schaust, was in Köln geht.
00:07:47 Yuriy
und es war genau die richtige Entscheidung.
00:07:48 Carsten
O.
00:07:49 Yuriy
K., da wusstest du aber schon, dass es in die Gastro gehen sollte oder du bist nur wegen, bist nur wegen der Frau hier hin und hast gesagt, der Rest findet sich, ich bin so ein Typ, so weißt du, so gucken, welche Türen gehen auf, welche Richtung soll das gehen und genau und ich lieb dir Champagner, deswegen hier Champagner, ja genau und ich wollte eigentlich Sommelier werden, weil ich war sehr, sehr gut in Geschichte, das hat mich immer interessiert, die Menschenvielfalt hat mich interessiert und Champagner hat mich interessiert. Und da war es natürlich naheliegend, dass man sagt, man wird formulieren, aber kannst du nicht einfach so werden? Du brauchst eine Vorbildung, entweder im Weinhandel oder in der Gastro.
00:08:22 Yuriy
Jetzt stell dich mal vor, so ein Typ wie ich, 100 Kilo, damals noch durchtrainiert. Ja, immer noch, Juri, jetzt sind es 110. geht dann ins Maritim, habe ich dort meine Ausbildung quasi angefangen und im Service, Sandra. Ja, ja, genau, also Hotelfachmann wollten sie mich nicht, sie meinten nicht, du bist zu extrovertiert, du bist Restaurantfachmann, warum mache ich das, also für mich war es sie ganz gleich, ich will Sommelier werden, ist mir egal, wie so und dann ersten 6 Monate, erstmal Stewarding, erstmal spülen und das war für mich echt ein Kulturschock, ne.
00:08:54 Yuriy
Also ich hatte ein Ziel, ich will etwas werden, ich will, ich will weinen, ich will Menschen. und dann sitzt du da und spülst Teller. Das war für mich echt nicht ohne, aber es war eine gute Schule, um sich zu erden.
00:09:04 Buddy
Ja, wobei ich sag mal so, wenn man das, wenn man reinkommt in diesen Job, ich hab ja mal angefangen als Nachtportier auch in einem großen Hotel nebenbei und da war für mich so, boah, kommst rein, großes, großes Foyer. Und dann der Hoteldirektor hat mich auch als kleines Licht begrüßt. Ja, klar, der wollte, dass ich nicht mit der Kasse stiften gehen, nachts, weil ich Nachtportier war, deswegen war er auch nett. Also zumindest erst paar Wochen und dann alles boah und dies und das und je tiefer du in die Eingeweide dieses Hotels hinein gekommen bist, desto bist, desto desto deprimierender wurd es.
00:09:36 Buddy
Und dann hörte das auf mit dem mit so einem Spind, den ich mir mit 3 anderen geteilt hab, weil sie keinen anderen eigenen mehr hatten. Und ja, dann hieß es auch, ja, wenn du so schon vorher da bist, dann spiel da mit.
00:09:46 Yuriy
Ja, ja, aber was hat mich so fasziniert am Maritim? Nur ganz kurz, ich war bei einer Firma, die hieß Mise en Place, das war sowas wie Leih-Servicekräfte. Events und da war ich im Maritim und wir mussten ganz, ganz früh anfangen. Ich weiß noch, um 6:45 Uhr. Und nun gab es einen Regionaldirektor, der hieß Herr Mühlhausen. Der ist leider nicht mehr unter uns. Und das hat mich imponiert. Dieser Mann war Mitte Sechzig. Er kannte jeden Mitarbeiter im Superteam Köln mit Namen und er ging immer zuerst zu den Zimmermädchen, zu den Spülkräften. wirklich von unten nach oben jeden einzelnen begrüßen.
00:10:20 Yuriy
Du hast gesehen, das war jetzt nicht so, weil da irgendwie andere Menschen da waren und er wollte sich profilieren, er war so und erst dann zum Schluss ging er zu seinem Hoteldirektor und das hat mir so imponiert, was es bedeutet, Menschen zu führen, weil ich das schon immer gemacht habe, sage ich, O. K., das will ich auch, genau so will ich das auch, deswegen gehe ich jetzt in diesen Laden, das war der Plan, cool.
00:10:39 Carsten
Ich würd dir mal gerne beim Champagner einen einklinken, weil ich, ich hab es jetzt, du bist, du bist Fußballer durchtrainiert, aber hast schon ein Faible für Champagner. Wie bist du auf Champagner gekommen.
00:10:48 Buddy
Ich mein, wenn du ja und vor allen Dingen, wenn du bei Hertha eine Feier gespielt hast, warum.
00:10:53 Yuriy
Wenn man Freiheit, Freiheit, ging man natürlich aus, wenn man natürlich ausging, haben wir natürlich keinen Schnaps getrunken oder so, sondern. du willst doch etwas zelebrieren, du bist 1617 Jahre alt, keine Ahnung, wo ist man denn damals da hingegangen, Anfang der, tatsächlich mit Felix oder was, ja genau, damals gab es das noch, konnte man zuerst dinieren, gab es ja so Tische und dann abends war ja der Club und da ist ja diese Treppe und weißt, du bist 17 Jahre alt und du bist als kleiner Polo so, ist einfach so, den dicksten Sack von allen, du gehst ja diese Treppe runter, hier, wir kommen diese Treppe runter, was sind das denn für Leute und dann hier, hast einen Tisch und da stehen Flaschen und ja, gut, ist übrigens auch in verschiedenen Filmen schon zitiert worden, dieses Restaurant oder der Club, besser gesagt, ne, genau, aber das war halt, stand immer für mich für Linksfreude, für irgendwie ausgelassen sein, chillen, Spaß haben, das war Champagner.
00:11:46 Buddy
Belohnst du dich mit so einem Glas Champagner auch schon mal heute? weil ist ja jetzt beruflich, jetzt kannst du ja sagen, ja nee, ich trink jetzt beruflich lieber Mangosaft.
00:11:54 Yuriy
Also ich, wenn ich mit meiner mit meiner Frau unterwegs bin, trinken wir super gerne Champagner, weil das irgendwie verbindet. Sie hat diesen Faible dafür, ich hab diesen Faible dafür und grundsätzlich trinken wir zu Hause oder bei Freunden nur Champagner, nicht weil wir sagen, wir sind super dekadent, wir lieben es, wir mögen es, das gibt uns gute Laune, aber sowas wie Belohnung extra, nein, würd ich nicht sagen.
00:12:14 Buddy
Jetzt hast du ja beruflich mit dem Dom zu tun und privat.
00:12:17 Yuriy
Privat trinke ich super gerne Kristall, ich finde einfach diese, diese Machart auch unfassbar. Also röderer Kristall, ey, du, du kultivierst einen Pinot Noir, Grand Cru in der Côte de Blanc. Also das ist schon etwas ganz, ganz Besonderes, ne. Normalerweise hast du ihn Montan de Rancs oder Cote de Barre oder so weiter, aber auf der Côte de Blanc, dort wo der beste Chardonnay wächst, kultivieren sie den Pinot Noir und das ist das, was mich fasziniert, diese Machart. Na gut, hat Gunnei ja auch, Gunnei hat es ja auch so, ja, aber gut, aber hat trotzdem etwas noch ein bisschen was mit Russland zu tun, ne, ja, da war was, ja, ne, diese durchsichtige Flasche.
00:12:56 Yuriy
Und ja, warum ist die durchsichtig? Ganz klar, der russische Zar Alexander wollte nicht, dass er irgendwie einem Attentat zum Opfer fällt, bedeutet klare Flasche, klarer Boden, glatter Boden. das ist schon, ist schon Geschichte.
00:13:09 Buddy
Ja, ist aber auch ein Gerücht, also viele sind auch an unsichtbaren Gift gestorben, aber das ist noch ein anderes Thema.
00:13:13 Carsten
Oh, der ist ja auch am Attentat gestorben, dann später, also das hat er dann, stimmt aber, der Champagner, Gott sei Dank, der Champagner hat nichts damit zu tun, können wir weiter, können wir weiter, weiter trinken. Ja, und dann, dann warst du im Maritim und danach war die nächste Station.
00:13:27 Yuriy
Beim Weinhaus zur alten Schule, in genau in Köln Brücke, das war auch eine richtig prägende Zeit, weil. Dort habe ich das erste Mal mit Menschen zu tun gehabt aus der Upperclass, sage ich mal. So ist wie Familie Quandt, ging da rein und raus. Also, es war so irgend ein kleineres Restaurant, sehr schnuckelig, überall Engelchen an den Decken, so kleine Gänse. Es war super, super verspielt, aber sage ich mal, Who is Who, der Kölner High Society, sage ich mal, ist dort ein und raus. Und ich habe dort verstanden, dass das auch nur Menschen sind.
00:13:57 Yuriy
Also, es sind jetzt nicht irgendwie Götter oder Übermenschen, die du im Fernsehen siehst, denkst, oh mein Gott, sind ganz normale Menschen. Und das hat mich auch geprägt zu sagen, O. K., jeder Mensch ist gleich. Im Endeffekt sitzt er da und er bekommt das gleiche Essen, er bezahlt das gleiche Geld und für mich ist jeder gleich. Und das hat mir auf jeden Fall super geholfen, auch später mit vielen anderen großen Menschen. Jeff Bezos zum Beispiel hatte ich auch mal kennengelernt und er wollte von mir eine Gin Tonic haben und ich wusste ganz genau, ich werde niemals ein Gin Tonic machen, wie er es haben will. Habe ich ihn gesagt, möchten Sie selber machen, haben Sie lustig, weil ich weiß, dass ich es nicht so gut kann wie Sie.
00:14:29 Yuriy
fand er super geil, sowas hat das, es.
00:14:31 Buddy
Ist eigentlich scheißegal, was, was, welcher Mensch oder welche Hautfarbe, viereckig rund, irgendwas, welches Geschlecht, wenn man den Menschen mit Respekt begegnet, ist es immer cool und ich habe festgestellt, bei den meisten, die ich jetzt schon kennenlernen durfte, auch jetzt hier im Rahmen von dem Podcast, Günther Jauch zum Beispiel, da habe ich wirklich am Anfang noch so ein bisschen so. Gedacht: "Huh, wie wird denn der wohl sein?" Ja, und so ein ganz cooler Typ und der will einfach nicht besonders behandelt werden, sondern einfach nur wie ein normaler Mensch und die, die besonders besonders. behandelt werden wollen, von denen sollte man sich fernhalten.
00:15:03 Buddy
So ist das, das ist ihr Leben, das ist ihr Lebenselixier.
00:15:07 Yuriy
Ja, genau, wenn sie keine Auffassung bekommen, sind sie tot und deswegen wollen sie es, ne.
00:15:11 Carsten
Aber was machst du, wenn, wenn ihr hier Gäste habt, wo du merkst, O. K., dass die wollen einfach hofiert werden, die wollen einen auf dicke Hose machen, die wollen sich, die wollen das als Bühne für für sich selber nutzen. Aber du hast ja auch andere Gäste hier.
00:15:22 Yuriy
Genau, im Vorfeld ist es ja so, wir machen hier mal eine Gästeanalyse, das bedeutet immer um 10:00 Uhr morgens bekomme ich eine Liste von der Rebecca, mit der Recherche, wer kommt so in unser Restaurant in dieser Woche. Das heißt, ich habe theoretisch heute ist Montag, ich habe theoretisch für die gesamte Woche die Gästeliste da, dann schaue ich mir das an beim Kaffee und gucke schon, O. K., kennst du, kennst du nicht und dann gibt es in meinem Meeting um 12:00 Uhr mit dem gesamten Team und ich mache die Zuordnung. So, der John, du bekommst diese Gäste, Louis, du bekommst diese Gäste, aber dieser Gast ist besonders wichtig, aber behandle ihn nicht mit. Samthandschuhen, aber gib ihm das Gefühl, dass er wichtig ist.
00:15:55 Yuriy
Und das ist halt diese Besonderheit, die du im Service haben musst, diese Empathie. Wie gehe ich auf diesen Menschen ein, weißt du? Und das funktioniert sehr, sehr gut, wenn man die Leute darauf vorbereitet.
00:16:04 Buddy
Ich habe Anekdote, ein Serviceleiter aus einem bekannten Restaurant, vielleicht nicht aus Köln, aber vielleicht hier in der Nähe. Und vielleicht auch nicht in Bergisch Gladbach, um das noch mal ganz deutlich zu sagen. den habe ich die gleiche Frage gestellt, weil ich war an einem Abend zu Gast und da war jemand da, den man aus Film, Funk, Fernsehen kannte, jetzt nicht zwingend, weil man sagt, hey, das ist jetzt jemand, hurra, aber bald bekannt und der war arschig, richtig arschig zu der Dame, die dabei war, zum Service, der dabei war und so weiter und dann stand ich jetzt draußen, damals habe ich noch geraucht, ich sag, was machst du jetzt mit dem, dann sagt er, ich verkaufe ihm Upgrades, bis die Luft brennt, ich sag, wieso, sagt er, ja, wenn dann, soll er jetzt auch bluten.
00:16:48 Buddy
und na, der hat dem wirklich noch mal hier ein Löffelchen, der hat 4 mal Kaviar rein verkauft, unter dem Motto, das ist jetzt, und er, weil er natürlich dicke Hose und dies und das, ne, ja, vielleicht hat er ihn in die Ecke gedrängt, natürlich, glaube ich, und das finde ich, also ich fand es jetzt schon lustig, ich würde es so nicht machen, aber ich fand es schon lustig, ich finde aber wichtig, dass eben, und das fand ich jetzt auch wieder gut, wer hat das gesagt, Monssonier hat das gesagt, für mich ist jeder prominent, War das nicht in dem Podcast, den in dem, den wir zusammen gemacht haben, oder war das noch mit dem Ralf?
00:17:21 Buddy
Ich weiß, prominent, ja, und wird jeder gut behandelt, ne, und das finde ich eigentlich auch wichtig. Übrigens, hier im Ochs und Klee wurde ich auch immer gut behandelt. Ich bin relativ oft da gewesen, also für die Menge der Lokale, die ich halt deutschlandmäßig, sternemäßig Besuch war ich jetzt hier, glaube ich, sogar dreimal schon.
00:17:38 Carsten
Musst dir mal vorstellen und obwohl sie dich schon kennen, haben sie dich weiterhin gut behandelt.
00:17:41 Buddy
Ja, vor allen Dingen haben sie mich wieder reingelassen. Wie gesagt, das ist super wichtig.
00:17:47 Carsten
Ja, Daniel ist nicht da, der weiß das nicht. Aber du googelst dann die Leute vorher auch, wenn du sie nicht kennst und guckst irgendwie.
00:17:55 Yuriy
Ja, genau. Wir hatten zum Beispiel einen Fall, der ein Pärchen hatte, fünfzehnjährigen Hochzeitstag und dann guckt man, guckt mal, wo haben die sich kennengelernt? Ah, beim. Schwimmverein, schieß mich tot hier hin in Köln, erster F. C., weiß ich nicht, und dann kamen sie an und dann lag halt eine Schwimmbrille auf dem Tisch, einfach als Zeichen dessen, guck mal, hier habt ihr euch kennengelernt, das ist fünfzehnjährige Hochzeitstag, das Eis ist gebrochen, so, die fühlen sich wohl, die hatten Tränen in den Augen, so, oh mein Gott, das, darum geht es, darum geht es, diese extra Meile zu gehen.
00:18:25 Buddy
Aber wenn du jetzt liest, es war ein geplatztes Kondom, aber dann nicht, ne, na dann wollte ich, wollte es nur wissen, ne, also, ne.
00:18:34 Yuriy
Rausgerutscht, der ist mir rausgerutscht, Entschuldigung, Köln, da darf man das, ja, ja, in Köln darf man eigentlich alles, Baby, blicken noch auf so eine Regenbogenflagge hier, also insofern, man weiß direkt, dass man in Köln zurück zu deiner Frage, man muss jeden Gast versuchen, individuell, aber auch gleich zu behandeln, also es ist halt so, jeder Mensch ist anders, empathisch ranzugehen, das ist das A und O.
00:18:58 Buddy
Aber jetzt machst du. so unglaublich viele Sachen. Du bist ja hier einmal als Maitre sozusagen im Ochs und Klee.
00:19:04 Yuriy
Also ich bin eigentlich als Betriebsleiter unterwegs, der Bruder Daniel ist ja der Inhaber und Geschäftsführer offiziell, aber ich Daniel ist mein Trauzeuge, meine Frau macht sein Management, ist ein Familiending so. Ja, wir entscheiden unfassbar viel zusammen.
00:19:18 Carsten
Schaut auch auch zu ihrer, die eine großartige Fotografin und Sängerin ist, können wir auch mal irgendwie sagen, genau.
00:19:23 Yuriy
Also wie es haben sich wirklich hier kreative Menschen zusammengetan. Deine macht Musik, macht Musik, macht Fotos, ich schreibe, wie gesagt, Lyrik, meine Bilder hier, das ist von mir, das Große. Also, das ist cool. Also, wie gesagt, wir sind unfassbar kreativ unterwegs. Ja, wieso und was mache ich noch? Ja, Unternehmensberatung, ja, aber es geht mehr darum, den Menschen in der Gastronomie zu helfen. Leute kommen auf mich zu sagen, hey, wie machst du das, wieso machst du das und unfassbar oft habe ich so, weißt du was, komm, ich sag dir, wie das geht, ich helfe dir, erstmal finde deinen Staat und so habe ich das genau.
00:19:56 Yuriy
Also, da verdienst du jetzt nicht das riesengroße Geld, erstmal geht es darum, den Menschen zu, machen, wenn sie Hilfe brauchen und wenn sich dann daraus was entwickelt, super, wenn ich ja.
00:20:04 Buddy
Ja, aber so, so deine Hut ist schon hier, Ochs und Klee, ja, ja, aber du bist auch Betriebsleiter Impuls oder habt ihr das irgendwie, das.
00:20:10 Yuriy
Haben wir, nee, nee, wir haben das mit aufgebaut, also ich war mit drin, hab quasi die Anfangsstrukturen reingebracht, ihre war auch mit drin, aber irgendwann konnte das Baby alleine laufen und da haben wir gesagt, wir lassen es laufen. Daniel ist dann noch mit involviert, aber ich war nur am Anfang da, O.
00:20:24 Carsten
K., das war so geplant, alles klar, O. K.
00:20:26 Buddy
Ja, das ist schon. Ich wäre gern zu dem zu dem Konzert von Daniel gegangen, wie er jetzt so wieder losgelegt hat. Du warst ja da, ne. Ich bin da gewesen. Ich heiße Ben noch nicht Perry Roni, der Sinklayer, genau, ja, das ist echt gut. Ja, nee, da geht, geht richtig was. Also ich bin ja eh ein Gottschlecht Fan, ja, definitiv jetzt nicht nur von der Küche, sondern auch von der Musik her, weil ich, ich mag das ja, wenn es ein bisschen scheppert, ja, also ne, richtig scheppert. Ja, wie gesagt, aber du warst ja da beim Konzern, ne.
00:20:52 Carsten
Ich bin da gewesen. Ja, die haben auch echt gut abgeliefert, fand ich. Es war echt richtig viel Druck drauf und auch von der, ja, von der, von der Show, von der Präsent her war das cool. Es gab irgendwie n paar, ich glaub 23 Sachen, die er, die er akustisch gespielt hat, wo es so n bisschen intimer wurde und und man merkt einfach, wie viel Bock der Daniel darauf hat und wie sehr er das lebt. Also das, da, da kam schon richtig was rüber. Ja, deswegen Claire. Kann man sich sehr, sehr gut angucken, wenn man die Chance hat.
00:21:20 Yuriy
Ist auf jeden Fall der nächste Step zur Entwicklung auch für Daniel gewesen. Ja, er hat sich vor 2 Jahren wäre es unmöglich, hätte sich das niemals getraut. Aber so entwickelt sich der Mensch weiter, so wie die Küche sich entwickelt, so entwickelt er sich weiter und. jetzt ist es normal, das ist jetzt kein Problem, jetzt vor dem Publikum zu spielen, 2 Jahren, no way, also ich meine, er war Drummer, Drummer sind immer also hinter ihren Dumkits und die wollen nicht nach vorne und jetzt ist er irgendwie Leadsender.
00:21:42 Buddy
Ich kann nur 1 sagen, hört euch mal Folge 50 an von diesem Podcast, das war unser Geburtstag, Ralf Bos und ich hatten damals gefeiert, weil wir nie gedacht hätten, dass wir 50 Folgen auf die Reihe kriegen, ja, weil wir beide immer so ein bisschen verbaselt waren und nein, wir haben die 50 Folgen hingekriegt und dann waren. War war Daniel war mit dabei und Bernd Stelter und das war sehr lustig, weil wir wollten eigentlich um 7 anfangen, haben um 07:30 Uhr angefangen, warum? Weil wir vorher war da noch ein eine kleine Promotion für rum und deswegen hatten wir noch ein paar Rum Cocktails vorneweg.
00:22:16 Buddy
was Bernd Stelter kalt erwischt hat, liebe Grüße, Bernd, du weißt, was ich meine und Daniel auch, aber nachher war es so, dass Daniel dann praktisch nicht der Schlagzeuger war, sondern gesungen hat, ja, und das war sehr lustig, ne, also das war eine sehr lustige Folge, die ist auch, glaube ich, extra lang und wir. extra breit, extra breit. Ja, spielt spielt Dani hier auch schon mal im Laden, dann oder.
00:22:42 Yuriy
Ja, hatten wir jetzt beim Donkey Dinner, vor 2 Wochen hat er unten ein Sternchen gesungen, bei der Grillparty auch, ja, sehr gerne.
00:22:50 Buddy
Ja, klar, müssen wir mal gucken, dass wir die ganzen Musiker zusammen kriegen, so Nelson, Daniel, den Nelson Müller, das weiß ich ja, aber jetzt, jetzt wo Nelson praktisch Kölner ist, müssen wir das mal machen, auf jeden Fall, ne.
00:23:01 Carsten
Ne, das wäre schon cool, wenn man das mal wirklich zusammenbringen könnte als Abendact und so, ne.
00:23:06 Buddy
Ja, es gibt auch da Ideen mit Bosshoss noch was zu machen und das könnte ja gut passen, ne. Ja, ja, aber jetzt bist du hier in Köln gelandet, bist jetzt hier im Ox und Clear, hast auch mitgekriegt, wie sich Ox und Clear entwickelt hat? Ja, also ich war ja so und so unstetig und und energiegeladen, wie du bist, nicht unstetig, aber so energiegeladen, wie du bist, ne. du hast auch 100 andere Pläne noch im Kopf.
00:23:28 Yuriy
Ja, aber mein ich, also wie kam ich überhaupt ins, das war ganz, ganz verrückt, das ist vielleicht eine gute Idee, das zuerst zu fragen.
00:23:35 Carsten
Ja, ne, wir sind ja diesmal super chronologisch, ich bin echt stolz auf uns, weil wir, wir gehen so die Lebensstationen durch, ne, und jetzt warst du in dem Weinhaus und dann ist das, dann trinke, ich trink jetzt einfach was, dann könnt ihr euch da drüber mal unterhalten.
00:23:47 Yuriy
Dann hat sich der Küchenstab damals vom Weinhaus selbständig gemacht, mit dem Richard. in Rat und dann bin ich mitgegangen, hab das mit ihm zusammen aufgebaut, hab dann aber irgendwann mal gemerkt, ey, das ist ja alles schön und gut, alles stimmt, aber du brauchst mehr Action. Also für mich war so, ich will in die Welt hinaus, beziehungsweise ich will internationale Gäste haben, das war eher so bisschen so, ne, hatte ich aber schon davor in der alten Schule, ich wollte was anderes sehen. Und wenn du fünf Tage die Woche quasi nur in deinem Hut bist und dann gehst du zum Kölner Dom und auf einmal so viele Menschen siehst, denkst du: "Oh mein Gott, warte mal, warum sind hier so viele Menschen?
00:24:23 Yuriy
Ich fühle mich so unwohl." "Nee, nee, du musst was ändern. Du musst rein, du musst in die Stadt." Ja, und dann war ich im Restaurant mit dem Grubers. War auch eine coole Zeit. Dann war ich im Sommelin Alfredo bei Roberto Caturan. Auch total Hammer. Also wie gesagt, das ist. Ja, alles, alles prägende Menschen, alles prägende Zeiten. Und was ich aber nie so richtig gut konnte damals, ist das Verkaufen. Wie verkauft man, wie macht man wirklich Umsatz, aber auf charmante Weise. Dann war ich mal im Brauhaus, Gaffel am Dom.
00:24:53 Yuriy
Oh, habe mir das angeguckt, wie die das machen. Sag ich, ey, das musst du lernen, das musst du können. So. Dann bin ich November, Dezember 2 Monate. Weihnachtsmarktzeit Gaffler am Dom. Oh, da hast du es mir echt gegeben. Ich hab mir gegeben, 10 Tische.
00:25:08 Buddy
Aber da musstest du auch nicht trainieren.
00:25:10 Yuriy
Ey, pass auf, die allergleichste Station, das war, glaub ich, Station 6, kann ich mich noch erinnern, und ich bin da abgesoffen, also das war, ich sag, was ist mit dir los, was ist das denn, ne, was machst. Du, wie viel Tische? Ey, geil, 56 Tische, mhm, und dann war ich total frustriert, das gibt es doch nicht, du kannst es doch eigentlich, aber eigentlich kannst du es nicht, so, und dann hab ich gesagt, O. K., reiß dich zusammen, Zieh n Gürtel enger und let's go. Ne, und am Ende konnte ich hunderte Menschen in Fuktion bedienen und am Ende der Schicht hattest du 27.000 Schritte auf deine Uhr.
00:25:41 Yuriy
aber du hattest genau 600€ Trinkgeld in der Tasche und das hast du irgendwie weggemacht, ne, aber ich konnte verkaufen, ich wusste ganz genau, was es bedeutet, aktiv zu verkaufen, nicht zu warten, sondern zu agieren, ja, und.
00:25:51 Carsten
Danach bist du wieder in die in die Spitzengastrozone.
00:25:53 Yuriy
Genau, dann habe ich den Maximilians kennengelernt, damals das Liscali, das war auch richtig cool, ey, da haben wir uns auch erinnern, nein, da hast du glaube ich getestet oder so, Eisbär, sage ich nur, ja.
00:26:06 Carsten
Genau, ja, ich hab das mittlerweile geändert, gab es Eisbär? Nee, ich hatte, ich hatte 'ne e Mail Adresse, du machst natürlich nicht deinen Namen, wenn du, wenn du reservierst und hab dann eine gehabt, wo auch das Wort Eisbär dann vorkam. Aber irgendwann hatte die Kölner Gastro das auch raus und deswegen hab ich die jetzt geändert, dann wusstest du schon O. K., von wegen anonym, ne, ist klar, keine Ahnung, wir wissen, wer dahintersteckt und Juri wusste es damals schon und nicht, O.
00:26:26 Yuriy
K., ich wusste es nicht. Ich war im Weinkeller und hab da irgendwie Weinentour gemacht, war nicht so viel los im Eskalier, das war irgend so 'n Mittwoch oder so Dienstag, Und dann kommt der Wachs runter, so, juri, juri, der Carsten Hennister. Ich so, wer, Carsten Hennister, Mann, bist du doof oder was, komm jetzt hoch, ich so, was soll ich jetzt machen, das Service.
00:26:43 Carsten
So, ich so, ja, und ist doch normal, oder warst du, glaube ich, mit Vanessa da, ne, genau, die damals ihren ersten Jura Wein getrunken hat. Du hast ja in Jura Wein, ich dachte, oh, das wird nicht funktionieren.
00:26:52 Buddy
Als als ein Standpunkt.
00:26:53 Carsten
So Cookie Saint Jacques, wir hatten hier den Castus noch, und dazu gab es den Sauvignon von und sie fand den super. Und ich dachte, O. K., er ist eine Frau, die kannst du heiraten.
00:27:04 Buddy
das war, das war so ein Zeichen, wir sind verheiratet, schon länger, ne, also ein Tag, schon länger, 2 Tage, es ist ja schon ein bisschen länger her, aber wenn du eine Frau hast, die irgendwie noch nicht so viel Wein getrunken hat, trinkt einen Jurawein und sagt, das finde ich super, mehr davon, ich hab es noch nicht kennenlernen dürfen, ne, super, wir arbeiten dran, ne, er kommt ja auch ohne mich hierher, hab ich sagen, sagen, ja, also es ist ja so, ne. Ja, aber dann, dann warst.
00:27:29 Yuriy
Du und dann, das war total faszinierend. Wir hatten einfach keine Serviceleute und damalige Freundin von Max, sie war Friseurmeisterin und ist dann mit eingestiegen und dann hatten wir noch jemanden, den Chris Weber, so ein ganz großen, hat ja und da haben wir den Laden geschmissen und und das war einfach Hammer und wir haben den ersten Stern geholt damals und das war einfach Wahnsinn. Also für mich war damals so Sterne. Ja, Punkte, Sterne, noch einmal, ne, Grubers, O. K., vielleicht Gaumeo ein bisschen, aber Michelin Sterne weit weg, hier, alte Schule, keine Sterne.
00:28:03 Yuriy
Also ich hatte nie diese Berührung, weil für mich war es auch nie wichtig. So für mich war es wichtig, dass die Leute zufrieden rausgehen und sagen, es war geil. Und dann ging es los mit diesen Sternen. Ja, haben wir einen Stern bekommen und dann ging es darum zu sagen, O. K., was kommt als nächstes, weil Liscali ist super begrenzt, einfach vom Platz her, von der Küche her, also zu wachsen, auch kulinarisch war es einfach nicht möglich. dann habe ich einen Tipp bekommen, damals von, ich glaube, es war Robert Schlacks, er sagt, hey Juri, hier Wein am Rhein, macht Feierabend, habt ihr nicht Lust? So und Max sagt, hey, ruf die mal an, wir machen einmal Gummirestaurant links, rechts machen wir so eine Weinbar.
00:28:39 Buddy
Da wo er jetzt drin ist, genau.
00:28:40 Yuriy
Und dann let's go und dann hat es funktioniert. Ja, und die Besonderheit war, die wir hatten in der, Gourmetküche hatte ich nur deutsche Weine, also da hatte ich gesagt, weißt du was, scheiß drauf, wir machen nur deutsche Begleitung, wenn jemand was anderes haben möchte, hier da ist eine Karte, das sind 1800 Positionen, let's go, aber die Prämisse muss sein, deutschen Wein einfach mal noch mehr hervorzuheben, auch Rotwein, ja, ne, was viele sagen, deutscher Rotwein, damals, ich gehe lieber nach Burgund oder nach Bordeaux, damals noch, und so hat das dann mitgemacht.
00:29:10 Buddy
Ja, ich glaub, das war auch wichtig, weil der der Mut von einigen Lokalen, jetzt nicht nur von von euch damals im Ruhrgebiet, gab es ja auch ein, 2, die gesagt haben, hey, wir gehen mal ganz bewusst. Also Residence hat damals ganz bewusst ist auch Richtung Deutschland noch gegangen. Das fand ich sehr, sehr, finde ich sehr, sehr wichtig, weil auf dem Hinweg, wir haben uns ja kurz getroffen, da auf dem praktisch auf dem Weg zur Bäckerei, nicht zum Kaffeehaus, ne. Und weißt du, für mich ist es das, weil der deutsche Weißwein oder überhaupt deutscher Weißwein muss sich in keiner Weise mehr verstecken. Wir sind auf einem Niveau angelangt, das ist so sensationell und das, das beginnt direkt hier um die Ecke und geht runter bis bis in den Kaiserstuhl.
00:29:44 Buddy
Also ich glaube, wir haben Weine in Deutschland, wenn man da mal so richtig sich traut, auch diese komischen Namen mal anzugeben, ja, ob das 'ne Bassgeige ist oder sonst was oder was, wie auch immer das heißen mag, was da drauf steht, man sollte sich mal wirklich trauen, auch da mal sich durch, zu schmecken. Ja, es muss dann nicht immer der große Franzose sein, obwohl ich jetzt gerade meine Leidenschaft für große Franzosen entdecke.
00:30:05 Carsten
Aber das ist noch mal ein anderes Ding. Aber ihr habt doch bestimmt auch Kunden gehabt, ich meine, die dann reinkommen und sagen, ey, komm, jetzt will ich aber auch hier den dicken Bordeaux und so aufmachen und du sagst dann, wir haben nur deutsche, ja, klar, super gerne.
00:30:17 Yuriy
Also ich versuch dann immer zu erklären, ich hab vielleicht kein Pendant zu diesem dicken Bordeaux, aber ich hab hier was ganz Außergewöhnliches. Ich weiß nicht, Und dann sagen die Leute: "OK, ich probiere es und ich habe immer gesagt: 'Pass auf, du bekommst jetzt diesen und diesen Gang. Ich mache jetzt für dich diesen Wein auf. Schmeckt er dir nicht, kriegst du den Bordeaux von mir, schenke ich dir.' Aber dieses Risiko gehe ich ein und das habe ich auch im Vorfeld mit Maxima abgesprochen. dass ich diese Spielchen mache und es hat immer funktioniert. Ich hab gesagt, ihr müsst mir vertrauen.
00:30:46 Carsten
Du musstest keine einzige Flasche Bordeaux umsonst rausgeben.
00:30:48 Buddy
Jetzt muss man aber auch sagen, wenn du jetzt vor einem Gast stehst, er guckt zu dir hoch, ne, dann hat er auch ein bisschen Angst. Ne, also wenn du streng guckst, schon, komm, gib es zu, ne. Ich habe gerade versucht, du kannst danach die Bordeaux umsonst bekommen, aber überleg es dir gut. Ich stell dir schon mal den Zucker hier, ja, aber.
00:31:08 Yuriy
Einfach, einfach die Menschen, wir kommen ja vielleicht auch gleich noch mal drüber, Kimox und Klee machen, weil das hat ja, das ist ja total geisteskrank, was wir hier abspielen im Thema Weinbegleitung, aber aus diesem Horizont, den man kennt, herauszubrechen, dahinter zu schauen, was es noch gibt, das ist A. und O. und wenn du sagst, ja, das ist aber ein Geschäftsmann, das ist ein gemachter Typ, der hat eine Uhr für keine Ahnung, 250000€ und er will diesen Bordeaux und hat 200 Mitarbeiter und sagt, ich will diesen Bordeaux, was willst du von mir und die sagen, nein, das ist auch Mut zu sagen, O.
00:31:39 Yuriy
K., Du hast recht, Juri, der schmeckt gut, das passt super dazu, das ist auch ein Zeichen von Größe. Deswegen habe ich es auch immer gespielt, damit die diese Leute, sogar die alles haben, trotzdem noch mehr Erfahrung, was die über Beine.
00:31:52 Buddy
Ich finde überhaupt, dass das und ich glaube, du bist doch auch so ein Typ für das Spiel mit dem Gast, ne, ist glaube ich wichtiger als dass man ihm laut vermittelt, was auf der Speisekarte steht. Ja, und ich glaube, dass das auch den 2 Sterne ausmacht, zum Beispiel, dass man, dem Gast 'ne kleine Bühne gibt, ihm die Möglichkeit gibt, sich zu präsentieren, auch zumindest an seinem kleinen Tisch. Er muss ja nicht permanent lokal plärren, aber an dem kleinen Tisch, dass er da dementsprechend seine Bühne hat, weil natürlich, also meine Frau liebt es zum Beispiel, wenn wenn ich nach dem Wein guck und mag es auch, wenn ich da bezahle, jetzt nicht aus dem Grund des Bezahlens, sondern auch aus als Akt der Höflichkeit, ne, und des Respektes auch, ja, und das, ich, ich finde, das ist ja noch mal eine ganze.
00:32:36 Buddy
Reihe mehr oder Faktoren mehr. Ich empfehle übrigens das Buch von Vincent Kling, das er herausgegeben hat, über den kulinarischen Anstand. Ja, das ist ein altes Buch, eigentlich, dass er noch mal kommentiert, und da sind genau solche Themen drin, dass man eben den Gast auch eben seine kleine Bühne gibt und ihn aber gleichzeitig auch die Möglichkeit gibt, über das eigene Wissen, noch mehr zu machen. Ja, und das hast du gerade so schön formuliert, ne, guck mal, ich hab sogar Gänsehaut, die ich, ich.
00:33:03 Yuriy
Sage immer zu, zu, zu meinen Jungs, dazu kommen ja auch gleich, warum ich wieder zurück bin in der aktiven Gastronomie, um einfach die besten, die Menschen besser zu machen, ist der Gast des Königs. aber du bist dann richtig gut, wenn der König das macht, was du ihm sagst. So und und wenn du das.
00:33:19 Buddy
Ich als Demokrat find das super, wenn.
00:33:21 Yuriy
Du das schaffst, durch Empathie die Menschen für dich zu gewinnen und ihnen andere Richtung zu zeigen und die sagen, es war richtig gut, dann hast du es geschafft, dann bist du gut.
00:33:29 Carsten
Vielleicht machen wir den den Sack noch zu mit deiner deiner Karriere und dann sind wir nämlich im Ox + Klee angekommen und können über das spannende Thema Server sprechen, was woher also jetzt auch vor kurzem noch mal echt richtig umgebrochen hast. Hier letzter Wechsel, Maximilian Lorenz zum Ox + Klee, was hat dich da getrieben zu sagen.
00:33:48 Yuriy
Ich war dann dazwischen, war ich ein paar Wochen, Monate in Russland, wie gesagt, meine Ochs Lebensgefährtin. Sie kommt aus Russland, aus Sibirien, also ziemlich weit weg vom Zentrum hier der Macht in Russland und dort kannst du einfach super runterkommen. Dort spielt jetzt keine Rolle, ob du 'ne Uhr hast, es spielt keine Rolle, wie viel Geld du hast. Ich kam dann, ich hatte da so 'ne so 'ne Hose, so 'ne so 'ne Marine T-Shirt, ich weiß nicht, ob ihr das kennt von den Russen, ne, so 'ne Mütze und da hab ich einfach 4 Wochen mich entspannt, war angeln, keine Ahnung, war jagen. Holz gehackt, einfach komplett runter gekommen und dann kommst du zurück, sagst: 'O.
00:34:22 Yuriy
K., was machst du jetzt?' Und den Daniel kann, hab ich zweimal in meinem Leben gesehen, ich glaub, einmal war es Find Food Days und einmal noch bei Maximilian Lorenz und was macht dich, ich ruf ihn an, ich wache morgens auf, Impuls, sag: 'Daniel, hier ist Juri Apiloschinski, hi, hi, ich hab gehört, du suchst Mitarbeiter, ich glaub, wir sollten zusammenarbeiten.' So, das war mein Bewerbungsgespräch quasi, dann haben wir uns auf 'n Kaffee getroffen und 2 Wochen später war ich da. OK, so und es war einfach so ein Impuls. Das ist der nächste Schritt. Wir sollten zusammenarbeiten.
00:34:53 Yuriy
Das war wie so ein Magnet, ne? So und das hat sich irgendwie angezogen und ja, das aber.
00:34:58 Carsten
Es war irgendwie klar bei Maximilian war.
00:35:00 Yuriy
Für dich, ich war schon weg, ich war schon weg, ja genau, weil wie gesagt, ich habe alles erreicht, was ich erreichen konnte und wollte und dann, dann ist wieder so, was ist das nächste, was kommt als nächstes, alles klar, was ist also dieses Theaterstück ist zu Ende, was kommt als.
00:35:12 Carsten
Und dann kamst du hier hin und war aber schon Kranhaus oder.
00:35:15 Yuriy
Das war Kranhaus, das war 219, das war noch diese, sag ich mal, Berlin Babylon, Berlin, das war einfach Hammer, 50 Gäste jeden Abend, full Bar unten voll mit 40 Belief. Obenfall, das war einfach hier, Gibbing und.
00:35:31 Buddy
War noch Banana Leaf, glaube ich, oder Banana, wie.
00:35:34 Yuriy
Genau, also es war einfach wow, oh ja, und dann kam paar Monate später Corona und dann habe ich verstanden, warum ich hier war, weil dann hat man wirklich verschiedene Säulen gebraucht, standhafte Menschen gebraucht, um das Ganze hier wirklich voranzutreiben und aus der Krise, ich sag immer, Daniel, in der jeder Krise. hatten wir Erfolg. Wir waren wie so ein Phoenix, der aus der Asche gestiegen ist. Wir haben genau das Gegenteil gemacht, was die anderen gemacht haben und deswegen waren wir erfolgreich und werden wir es immer sein, weil wir unseren eigenen Weg gehen und dafür war ich da.
00:36:08 Yuriy
Also deswegen habe ich immer gesagt, irgendwann wird dieses Kapitel Ox und Klee für mich auch zu Ende gehen, weil irgendwann werden wir alles erreichen oder ich werde alles erreichen, was ich erreichen möchte. Der Daniel wird irgendwann weiter seinen Weg gehen und dann gucke ich, was ich mache. Ja, aber das ist auch schon von vornherein so klar und wenn man kommuniziert, ja.
00:36:25 Buddy
Ja, finde ich, aber finde ich auch gut. Also, ich finde es auch gut, dass man da offen mit umgeht, weil wenn dann derjenige, mit dem du unterwegs bist, auch versteht, dass Loyalität nicht davon abhängig ist, dass man dem anderen praktisch als Arbeitnehmer zur Verfügung steht, sondern auch. dass, dass, dass da Ziele sind, die der Loyalität dienen, finde ich das wichtig, wichtiger eigentlich, als wenn man jetzt sagt, hey, ich dir als Person gegenüber, so ein oder ne, sondern das ist das gemeinsame Projekt, das gemeinsame Ding, das man, Manfred, ich kenne auch viele Arbeitgeber, die sind, die verlassen sich dann drauf, oh, der ist jetzt hier in Charge und zieht für mich das Ding hier durch und sind dann total beleidigt nachher, wenn dann derjenige sagt, ja, O.
00:37:03 Buddy
K., das war jetzt die Story und jetzt bin ich mal raus, nächste, nächste Station. entwickeln.
00:37:07 Yuriy
Wir haben noch ein paar Ziele, die werden wir definitiv erreichen und wir sind jetzt über dem Berg, wie man so schön sagt. Ne, man hat auch finanzielle Schwierigkeiten nach Corona, das war auch nicht ohne. Man hat Verantwortung für 20 Mitarbeiter und trotzdem haben wir gesagt, wir machen was Neues, wir machen dieses Experience Days Concept. wir machen nicht das Gleiche, was wir vor Corona gemacht haben. 50 Gäste, alles all in, alles was. Nein, wir gehen jetzt diesen nächsten Step und wir werden dieses Ziel erreichen, was wir wollen. Wir wollen uns international aufstellen, wir wollen international für uns für Furore sorgen und dann kann das Baby laufen.
00:37:42 Yuriy
Aber sehr gut, dann let's go, dann wird er deine sich auch weiterentwickeln.
00:37:46 Buddy
Ja, Daniel ist ja eh schon unterwegs, hier müssen wir auch mal mit ihm das nächste Mal dann besprechen. mit, mit dem Roma, wie heißt noch mal das, das unterwegs war, tolle Ehre, ey, und ich bin immer noch beleidigt, dass ich kein Buch gekriegt habe, aber du hast wahrscheinlich wieder 2 ja, nee, ich, er schenkt mir seine Bücher übrigens auch nicht, er ist ein Bestsellerautor und ich krieg und ich muss immer quengeln, dass ich mal ein, ich hab dir PDFs geschickt.
00:38:10 Yuriy
Ich, ich find es schön, ich find es schön, in die Buchhandlung zu gehen, weil letztens habe ich auch das neueste Buch von ihr gekauft und. sag ich dir, ich kenn den Autor, ach echt so, ja, ja, und dann lass ich mir von dieser, ja, da grinsen die Buchhändlerinnen, dann immer, ja, sicher, der kennt den Autor, der kauft das Buch, nur seine Freunde und kaufen das Buch.
00:38:30 Carsten
Aber du sagst Ziele, ich mein, ich weiß, man, man benennt Ziele irgendwie ungern, aber es ist irgendwie klar, 'ne internationale Wahrnehmung, aber es gibt natürlich auch Sachen wie Fifty Best Rules ist das, was. das für euch 'ne Relevanz hat, ist ist der dritte Stern, was ich mein, eigentlich ist es schon mal gesagt worden, glaube ich.
00:38:46 Yuriy
Dass das Thema beeinflussen, nein, kannst in die Menschen hineinschauen, die das bewerten, nein, sollen wir alles darauf aussetzen, dass es funktioniert, nein, weil das funktioniert so nicht, aber du kannst drauf hinarbeiten, wenn aber, ne, nur für mich ist die Frage, will man 'n dritten Stern, ja, das ist natürlich auch 'ne Frage, ich glaube, den Dank auch nicht erwarten, dass er 'nen zweiten bekommt, damals mit seiner Küche, ich glaube, es war für ihn komplett unerwartet, das so, so, komplett, so und was wir wollen, ist, The Art of Taste, dieses Konzept, dieses kulinarische Experience, die wir machen, so dermaßen zu etablieren, dass es normal ist.
00:39:19 Yuriy
Noch sind wir Außenseiter. Jetzt kommen die Leute hierhin. Wie gesagt, Freitag saß hier ein Gast mit seiner Frau und seiner Tochter und ich Nummer 7. Er hatte nach dem fing an zu weinen, er hat gesagt, ich hab es nicht erwartet, ich habe mein Leben so viel gegessen, so gut gegessen, das was jemand, ich hab es einfach nicht erwartet, dachte ich komme in 2 Sterne Restaurant, kriege eine klassische 2 Sterne Küche, nein, es hat mich emotional so dermaßen berührt, also es hat nichts mit dem Alkohol zu tun, also es war ein gestandener Mann, ja, und genau das will ich, dass es zur Normalität wird, das ist mein Ziel, dass die Menschen hierherkommen, egal ob sie ein Sneaker haben, ob sie jetzt ein Sakkorn haben, ob sie ein Tisch, scheißegal, jeder soll kommen, wie er will.
00:39:58 Yuriy
Aber er soll so dermaßen abgeholt werden und. und das war das beste kulinarische Erlebnis meines Lebens.
00:40:03 Carsten
Also ich hab danach, ich hab danach versucht 'n Begriff zu finden und für mich war es so 'ne Überwältigungskulinarik, so ganz viele Sachen, die dich überraschen, überwältigen, auch auf dem falschen Fuß erwischen, plötzlich emotional und immer wieder was Neues, immer wieder neuen Input und so. Du staunst eigentlich so über den ganzen Abend, ne? Und ich glaub, das ist auch so, was auch neu ist und ich glaub, das ist wirklich Teil des Konzepts. Deswegen, normalerweise rede ich nicht über Inneneinrichtung, aber man kommt hoch und sieht sich in dem Spiegel, in dem riesengroßen Spiegel. Das heißt, du siehst dich vorher, wie du das Restaurant betrittst? Hast du gesehen, was da oben steht.
00:40:33 Yuriy
'The Journey Change You'. Das bedeutet, das wird dich verändern auf eine gewisse Art und Weise und das wollen wir erreichen durch die Kulinarik, nicht einfach nur zu sagen, boah, das dieser, dieses Fleisch war super, dieser Wein war super, sondern alles hat mich verändert, dieser Mensch, der mich bedient hat. Ja, diese Inneneinrichtung, diese Bilder, diese Kunst, also einfach alles hat mich irgendwie überwältigt. und für viele ist es auch manchmal sehr, wie sagt man so schön, wenn der Eimer voll ist, die sagen, oh, das war für mich so intensiv, das nicht kennen, das waren jetzt 4 Stunden, mein Kopf, deswegen gehen sie dann unten in die Bar, das heißt, sie gehen nach unten in die Bar, wir machen Stationswechsel, den letzten Gang geht es unten und dort können sie gefühlt wieder runterkommen, andere Musik, andere Atmosphäre, Barstimmung, alles ist lockerer und es auch alles zu verarbeiten, weil das ist wirklich viel Input.
00:41:24 Buddy
Ja, wobei das ist auch gut, dann kann man hier oben schon mal durchfeudeln, ne, und ja, aber für mich jetzt, sorry, das war eine läppische Bemerkung, aber dafür bin ich ja bekannt. Nichtsdestotrotz ist es so, dass ich ja hier von uns dreien der professionelle Gast bin, ja, O. K., ja, also ich bin ja jetzt Profiesser, ja, ich schreib da nicht drüber und und dies und das und mach halt einfach nur einen lustigen Podcast mit euch jetzt hier und ich bin sozusagen Profiesser und für mich ist ja so, manchmal möchte ich einfach nur gut essen gehen, ja, und dann, manchmal möchte ich aber durchaus auch ein Erlebnis haben, beispielsweise mit meiner Süßen.
00:41:56 Buddy
wenn wir dann Hochzeitstag oder dies oder das haben, wo man sagt, OK, da möchten wir eigentlich noch mal ein bisschen mehr erleben, wir erleben uns ja, also wir sind schon lange zusammen und das finde ich auch gut so und aber dann sie sich gemeinsam so ein Abend noch mal eine Bühne geben, ja und auch da in den in etwas zu erleben und dann sitzt man trotzdem da und da ist jetzt wieder der Unternehmer in mir. und da sagt man ja, ist ja auch ein Investment, ne. Also ist ja jetzt nicht so, dass ich dann hier mit 150€ die Nase raus bin, sondern das ist dann auch schon durchaus ein Investment, was ja auch O.
00:42:30 Buddy
K. ist. Also nicht, ich will gar nicht über Preise reden oder über Preis-Leistung und dies und das, es es muss ja ein ein Thema sein, ich sag immer, es ist ein kulinarischer Kurzurlaub, wenn es richtig ist, ne. Also reingehen, genießen und wieder rausgehen und dann aber auch wirklich was mitnehme. Ich muss über gar, für mich muss es nicht überwältigend sein, sondern für mich muss sie ergreifend sein, ja. und das kann dann auch manchmal, ich sag mal, ein ein Galater sein, irgendwo in eine, in, in Istanbul, in einem Minirestaurant, das kann dann in einem 2 Sterne Lokal sein, das kann in 3 Sternen Lücken, das kann in ein Sternen oder einfach auch nur in einem, in einem guten Brauhaus, wo es auch wirklich mal jetzt nicht auf dem gleichen Level ist, aber deswegen dieses Überwältigende, ich glaub dieses Thema.
00:43:09 Buddy
Es muss mich kulinarisch ergreifen, das ist wichtig.
00:43:12 Carsten
Ich glaube, hier geht es immer, also worüber du immer redest, in der Emotion, ne? Du willst, du willst die Leute an den, an den, ja, emotional soll das ganze Erlebnis sie berühren.
00:43:21 Yuriy
Ja, und das geht nicht nur über den Teller, es geht darüber hinaus. Es geht darum, wir haben hier einen langen Gang zwischen Küche und dem Gastraum und irgendwann habe ich gemerkt von außen, als ich hier sogar selber essen war. dass diese Emotion nicht drüber transportiert wurde aus der Küche zum Gas. Irgendwo ist es verloren gegangen, dazwischen und dann und ich, wir haben uns die ganze Zeit so Gedanken gemacht, wieso ist das so. Also die Leute bekommen sehr gute Löhne, sie bekommen sehr gutes Trinkgeld, sie arbeiten 4 Tage die Woche. Was ist los, warum ist dieser, ist das, was wir vorgeben, irgendwie nicht da und wir konnten uns das nicht erklären.
00:43:57 Yuriy
Ja, was haben wir dann gemacht, dadurch, dass wir jetzt vor kurzem einen Wechsel hatten? Sommelier ist in Australien und 23 andere Leute haben sich anders herum orientiert. Das heißt, diese Achse im Service ist uns weggebrochen und dann haben wir gesagt, O. K., suchen jetzt wieder neue Leute oder gehen wir mal komplett neue Wege. Wir haben einfach mehr Köche eingestellt, 13 Köche, sind 3 Leute im Service, alle sehen aber gleich aus. Das heißt, du hast überhaupt keine Ahnung, wer ist Koch und wer ist nicht Koch und die Jungs können fast alles. alle. Das heißt, die Küche kann auch wie Weinbegleitung, wenn es sein muss.
00:44:28 Carsten
Also, du hast eigentlich den Service abgeschafft, man muss das eigentlich so sagen, ne.
00:44:31 Yuriy
Warum? Weil die Küche jetzt das Essen rausbringt und sie transportieren diese Emotionen direkt vom Pass an den Gast und sie erziehen es auch ganz anders als ein Service, ehemalige Servicekraft, das jemals machen würde, sondern mit Emotionen. Und wenn es eine Nachfrage ist, kann sie fachmännisch zu 150% beantwortet werden und es heißt nicht, ach ich muss mal nachfragen oder so, weil diese Person hat es gemacht. Sie weiß ganz genau, was da ist und das ist natürlich auch für die Küchenjungs, Ein riesengroßes Feedback, wenn der Gast sagt: "Oh, dieser Gang, das war so gut", weil die heben auch aus. Das heißt, sie bekommen sofort die Resonanz.
00:45:02 Yuriy
Wahnsinn, wie es war und diese Resonanz ist für sie ein Lebenselixier. Sie gehen in die Küche und die sind total euphorisch und sagen, ey, uns wurde gerade geklatscht, so geil und die anderen sagen mega cool, weißt du, was ich meine und das ist ging damals nicht, weil es wurde auch nicht rüber transportiert in keiner der beiden Richtungen. Ja, das war so ein bisschen so eingefahren, eingeschlafen und wenn ich dann reinkomme, sag, hey, das war super cool, haben sie so, ja, echt, ja, ja, aber da war keine Emotion, das bedeutet, Emotion in allererster Linie geschieht in der Küche, sie wird rüber getragen in den Gast. und das als Copy Paste weitergegeben.
00:45:33 Buddy
So gut, ich sag mal so, Tobi Betz macht das im Aura, heißt jetzt das Restaurant, macht das ja seit zweieinhalb Jahren, glaube ich, seit 3 Jahren jetzt, dass die die Köche an den Tisch bringen, annoncieren, ausheben tut dann wieder der normale Service, weil bei ihm, glaube ich, nicht mehr.
00:45:54 Yuriy
Ja.
00:45:54 Buddy
und bei bei ihr, also wirklich das ganze Thema, einmal gedreht, noch mal.
00:45:58 Yuriy
Einmal gedreht, genau, da gab es halt ein Meeting und dann gibt es noch nicht, da gab es noch so ein Doccoin, steht 1.11. Ox und Play Unity, das haben wir gegründet, diese Familie, diese Gemeinschaft und das wollen wir leben, das heißt, es wird immer zusammen gegessen, egal was passiert. danach wird immer zusammen Fußball gespielt draußen und wer verliert, kriegt super Ohrenkneifer. Jetzt am Samstag war ich das, fand ich das ziemlich super geil, ne, weil wir so 15 Leute gegen die dann Ohren kneifer. Ja, aber das ist dieser dieser Zusammenhalt, weil ich sage, wir sehen uns öfters oder ich sehe euch öfters als meine 2 Kinder.
00:46:29 Yuriy
So und und da brauche ich eine Familie, das muss eine Gemeinschaft sein und wenn. irgendeiner wackelt, bis der andere da und hilft. Und so war es früher nicht. Früher war es einmal die Küchencrew, sie machen hier, zack, Feierabend, Service gut, zack, Feierabend. Aber was ist, wenn die Küche oder Service Hilfe gebraucht hat? War nicht immer, sag nicht, dass es nicht so war, aber nicht immer einer, der der Gold hat.
00:46:48 Carsten
Ja, das ist normal. Du hast aber auch und das über die Jahre haben wir häufiger drüber gesprochen, das Problem Personal im Service zu kriegen, gerade auf der Position des Restaurantleiters, dass du gesagt hast, eigentlich über Corona, sind diese alten Restaurantleiter sind in den Ruhestand gegangen und haben die Leute nicht mehr angelernt und wir kriegen nicht mehr die, die ein Restaurant wirklich leiten können. Und das war ja dann, dann, dann bist du quasi mehr oder weniger genötigt worden, wieder, wieder zurück zu gehen an den Gast.
00:47:13 Yuriy
Weil man gibt die Chance zu sagen, da kommt jemand und sagt, O. K., ich traue mich, diesen Weg als Restaurantleiter zu gehen, sagen wir, O. K., hatten 234 wirklich gute Leute, die waren wirklich gute Chef de Rons, wirklich gut. und dann hatten sie auf einmal diesen Stempel, Restaurantleiter und auf einmal war so eine latente Verantwortung oder so ein Druck da, den sie sich selber erzeugt haben. Also ich habe immer gut geschlafen, ich wusste ganz genau, im Endeffekt, wenn irgendwas ist, ich bin da und ich unterstütze, aber wir hatten einen jungen Mann, der war super und der sagt, ich kann nachts nicht mehr schlafen, ich habe diesen Druck, ich so, warum, ja, dieser Gast und ich 10 so.
00:47:47 Yuriy
hakt das ab, das hier juckt doch keinen mehr, mach ne. Und so sind die gebrochen, weil es gab kein über ihn, dem das beigebracht hat, wie es ist, eine Hornhaut zu bilden, genau gegen sowas. Ja, und deswegen sind die Leute eingeknickt, hab ich gesagt, O. K., alles klar, ich komme zurück und ich werde hier Leute antrainieren, die sind wir gerade mit dem John dran, dass er das, der ist so alt wie ich, dass er das peu a peu übernimmt, aber das dauert noch ein Prozess von ein, 2 Jahren, bis er das kann. und dass ich dann weiß, O. K., ich habe eine Person, die das auch versteht, was es bedeutet, auch mal einen Gast zu sagen, stehen sie jetzt auf und gehen sie, schwimmen sie aus diesem Restaurant, wenn sie hier nach Leuten schnipsen, so weißt du und das musst du haben, ja und ja, hast du denn schon mal jemanden rausgeworfen, ja genau deswegen, O.
00:48:32 Yuriy
K., der wurde und wir hatten hier den alten Sumili von uns, der ist jetzt in Düsseldorf, der wurde angespuckt. was im im beim Runtergehen, weil der hat sich so dermaßen daneben benommen hat, dass man gesagt hat, die anderen Gäste waren total chauffiert, die haben gesagt, O. K., das geht so nicht, entweder wir oder wie und dann das waren auch irgendwie Immobilienmarkt, weiß ich nicht, und die waren so dermaßen voll, hat ihn angesprochen, du willst das mit den Sachen und zu verpissen, so weißt du, sonst gibt es ein Problem, das geht nicht. Ja, genau, aber das musst du auch haben, du musst auch die Kochonester anders zu machen.
00:49:04 Buddy
Ja, das ist ist ja so ein Thema gerade, ich überlege mal, wenn jetzt hier jemand.
00:49:08 Yuriy
ein Deckelaufwand, was weiß ich, 2 Personen haben gegessen, haben ordentlich Wein getrunken, dann ist man schnell bei 6 7 800€ Ja, auch wenn sie 2000,00€ auf dem Raum oder 5000 spielt keine Rolle, wenn du, wenn du asozial bist, dann behandel dich, du, du willst ja genauso behandelt werden, wie sollen sie behandelt, wenn du asozial bist, warum soll ich nett zu dir sein, das geht nicht, ich mag das Wörtchen asozial nicht, aber ich verstehe, was du meinst, was ich meine, ja, genau.
00:49:30 Buddy
also unsozial wäre ich wieder bei dir, asoziale, ich glaub, der Mensch ist ein soziales Wesen, deswegen asozial, aber ich bin da so ein bisschen Korinthenkacker, ne, bei mir tut das immer so weh, ja, weil man so, man schimpft immer über Asoziale und dies und das und eigentlich redet man über unsoziale, ich hab gesagt, also Immobilienmakler, Menschen in den Rücken zu spucken, dann bist du halt für mich O. K., ja, das geht gar nicht, sowas geht gar nicht, ne, ne, gut, man, Nee, ich hätte ihn wahrscheinlich. Nee, darf man auch nicht. Man darf ja nicht die Treppe runter schubsen.
00:49:57 Carsten
Ne, also bei der Treppe, das ist echt super gefährlich. beeindruckende Treppe, ich will aber nicht runterfahren.
00:50:04 Buddy
Ich, ich bin ja das, das untere dritte, bin ich ja schon mal sehr motiviert und ja, ja, genau, das war, glaube ich, an dem Abend, da hatten wir hier mit Walter Polz und dem Hannes Sabbat hier, hatten wir eine Verkostung hier, ja, am Cheftable drüben, ja, da kann ich mich noch gut dran erinnern, so die letzten, ich sag mal, 8 Stufen, die sind wir sehr motiviert, schnell da runter gelaufen, das war auch sehr lustig, war das, aber wenn du, wenn du jetzt sagst, O. K., Da hast du einen Plan. Du willst ja auch trainieren in diese Richtung. Ihr seid jetzt seit 1.11. mit dem neuen Konzept, richtig.
00:50:35 Yuriy
Seit dem 1.11. Ja, und also gab es schon davor, aber so mit der Umstellung vom Personal ab dem 1.11. genau das war der Stichtag.
00:50:44 Buddy
Und was ist denn dann mit dem Daniel? Ist der dann auch immer dabei oder weil er ist ja auch viel unterwegs.
00:50:50 Yuriy
Er ist eigentlich immer da, bis auf manchmal so einen Tag in der Woche, wo er wirklich seine Kinder hat und wir haben auch alle gesagt, das ist super, super wichtig. Wir verzichten auf so viel und Kinder dürfen jetzt nicht benachteiligt sein. Also wir haben. Auch Kinder, also ich hab auch Kinder und für uns ist es wichtig, auch Zeit mit den Kindern zu verbringen. Jetzt vor allem der Zeit, wo die Pubertät so losgeht, braucht man den Papa und da muss man sich auch die Zeit nehmen zu sagen, O. K., heute bin ich für meine Kinder da und das steht über allem.
00:51:17 Carsten
Ja, jetzt, jetzt muss ich nochmal einhaken, weil wir eben kurz die Fifty Best angesprochen haben und wir alle wissen, dass die wir hier am Tisch sitzen, wenn man da auf der Liste irgendwie wandern will, dann muss man sich weltweit auf den Küchen Events zeigen. Man muss Schoko machen und so, oder die Pellegrino, die glaube ich aber auch jedes Jahr unwichtiger wird, es sie gibt, desto mehr verliert die einfach an Glanz. Es hatte mal 'ne wahnsinnige Bedeutung, es hatte den Laden mal richtig voll gemacht. Ich glaub, diese Zeiten sind tatsächlich dahin und es wird wird jedes Jahr weniger. Aber wir wissen, wie einige ganz nach oben gekommen sind, die sind einfach auf jedem verdammten Küchenevent gewesen, das es auf der Welt gab.
00:51:50 Carsten
Das heißt, wenn man das will, ne, deswegen sag, wenn wir drüber geredet haben, dann weiß man, das ist der Weg, den man gehen muss. Man muss dann sagen, O. K., pass auf, wir haben zwar hier einen Küchenchef, der ist hier, aber wir müssen den eigentlich quasi 2 Tage die Woche irgendwie rumschicken, damit der sich zeigt und damit sein Name, das muss man dann wollen, dann, mal diesen Weg gehen oder oder man sagt, wir wollen, dass der hier ist, weil es wichtig ist, dass der Daniel an den Tisch kommt und mit den Leuten redet, da muss man sich entscheiden.
00:52:13 Yuriy
Also wir waren jetzt vor 6 Wochen, wir haben damit angefangen, tatsächlich, weil wir gesagt haben, O. K., man muss irgendwohin. Also wir haben bis jetzt jede Einladung damals ausgeschlossen, jetzt sind wir zum dritten Mal nominiert bei The Best Chef und die war jetzt in Mailand, die geile und da waren wir da und wir waren total überrascht, wie viel Resonanz auf einmal kam. Ach, ihr seid das Ox + Klee, ich stand mit einem, Koch an der Bar und wir haben paar Cocktails getrunken und sagte, kommst du her, sag ich Ox + Klee, Ox + Klee zeigt mir unser Handy, Instagram, ich folge euch, was für ein Shit, macht ihr, Hammer, das heißt, wir sind irgendwie auf dem Radar, aber irgendwie auch nicht so, das bedeutet, was wir tun müssen, ist jetzt, wie gesagt, mehr auf diese Events, mehr uns zeigen, weil die Resonanz ist da, nur wenn du nicht gesehen wirst, so ist es, dann wirst du nicht gesehen, ja, dann kannst du machen, was du willst, ne, du musst den Leuten über den Horizont, deswegen über den Horizont schauen, das ist ganz, ganz wichtig, ja.
00:53:02 Carsten
Und ich wollte noch mal fragen, das geht mir irgendwie durch den Kopf, mit dem Service. Das ist ja klar, dass man die Küchenleute dafür nutzen kann. Wie ist es mit mit der Sommelerie? Also, der letzte Sommelier ist nach Australien. Wie habt ihr das jetzt verteilt? Machen die Köche das auch.
00:53:15 Yuriy
Pass auf, genau, also regelt die Weinkarte wurde komplett gekillt. Das bedeutet, was ich jetzt mache, ist, ich arbeite ja mit der Alf-Omega-Geschichte. Wollt ihr das hören, wie wie das. Also, Vor Corona bin ich rumgereist und war so in den besten Restaurants Europas unterwegs. Ich war Noma, das war das vor Corona, das letzte Restaurant, davor war ich im und ich hab mir da spezifisch die Weinbegleitung angeschaut, wie ist die Struktur, wie ist das Ganze tatsächlich aufgebaut, was servieren die Besten der Besten und die Struktur war sehr, sehr ähnlich vom Aufbau.
00:53:47 Yuriy
Es gab ein Kaffee am Anfang, komischerweise sehr, sehr oft, dann gab es etwas aus dem Burgund, chardonymäßig und so weiter. Also die Struktur war sehr, sehr gleich und es gab sehr wenige Ausflüchte, in etwas komplett Unbekanntes. Und das hat mich irgendwie so genervt. Was kann ich machen? Ich war, ich trau mich das ja, aber was kann ich machen? Und da war ich zum siebten Mal in der Champagne in einem Jahr, habe mich da richtig gut abgeschossen, also richtig gut. Es ist 18:00 Uhr, alle Lampen sind an und dann verfällst du in so eine Art Lethargie und denkst nach und auf einmal klingelt so eine Glocke 18:00 Uhr und Leute, es war wie so eine Info, keine Ahnung woher in meinen Kopf, aus dem Universum, wie auch immer.
00:54:27 Yuriy
Alpha, Omega, das ist mir einfach, weil Kirche, Alpha, Omega, Jesus Christus, irgendwie kam da was zusammen, sagt, das machst du, du machst genau das, Alpha ist der Ursprung für mich in allem, also auch der Weingeschichte, ah, hab ich recherchiert, wo ist denn der Wein zuerst kultiviert worden, ah, Armenien vor 6000 Jahren, aha, das ist mein Alpha und da bin ich die Zeitraffer rüber, rüber, rüber bis nach Omega, nach Skandinavien, wo jetzt mittlerweile auch Wein kultiviert wird. Das wird meine Meinung sein. Wir werden den Leuten die Weine zeigen, die sie niemals auf der Karte bestellen würden.
00:54:58 Yuriy
Niemals würden sie eine Flasche Georgischen. den Wein bestellt, auf keinen Fall, aber wir schenken das aus und ich weiß, wir haben 6500 Gäste im Schnitt im Jahr, das heißt 90% Fanbegleitung, kann man sich ausrechnen, so 5000 Leute werden auf jeden Fall diese Weine trinken und das ist das Konzept, was dann der Lukas Wenzel übernommen hat, mein Sommelier hat das sehr perfektioniert, aber das war so der Gedanke, das zu machen und hier haben wir jetzt kein Sommelier, gut, ich bin da, ich mache das ein bisschen so, aber die Jungs. haben es adaptiert, das bedeutet, sie kennen alle Weine.
00:55:28 Yuriy
O. K., die Köche kennen alle Weine. Ja, das sind ja nur 89 also ich meine Hallo, also kannst du schon sein, genau, Muskeln und die Weinkarte ist so aufgebaut, dass ich wirklich Weine habe aus Israel, aus Armenien, aus Georgien, klar, habe ich ein bisschen was aus Deutschland, klar, musst du haben, aber der Schwerpunkt soll sein, diese Experience mitzunehmen mit der Weinbegleitung. Das ist wie so ein Theaterstück, das ist ein Ding und so funktioniert das. Ja, wenn natürlich einer sagt, ich bin Shinong 2021, gut, bekommst du, hab ich auch da, aber das ist nicht die, aber die Weinkarte gibt es weiterhin, also weil du sagst, du hast die, ich mach das nach Rebsorten, ich hab da Riesling, O.
00:56:05 Yuriy
K., ich hab da Pinot Blanc und so weiter, ich hab da Bordeaux Blancs, ich hab da autochthone Rebsorten. Aber eigentlich ganz gut. Aber jetzt keine klassische Weinkarte, weil das funktioniert nicht.
00:56:16 Carsten
Mehr und du hast 3 Weinbegleitungen, du hast die, die normale, in Anführungsstrichen, du hast die, du hast die Champagner Weinbegleitung, wo man nur Dompy kriegt und ich muss sagen, das ist. Es ist wirklich der Hammer, was, was da aufgemacht wird. Ich hab es eben schon seit P. 22526, aber auch bei den Rosés und so. Es ist wirklich, es ist beeindruckend. Und du hast gesagt, es gibt noch eine Exklusivweinbegleitung, die auch.
00:56:37 Yuriy
Noch, weil es gibt, weißt du was? Ja, aber wir wollen etwas, wir wollen etwas Besonderes und dann fahren wir ein paar besondere Sachen auf. Ja, O.
00:56:47 Carsten
K., aber du hast keinen klassischen Sommelier mehr hier raus und den wirst du auch nicht mehr einstellen.
00:56:51 Yuriy
Das ist O. K. das will ich nicht, weil, weil jeder soll, jeder, jeder soll verstehen, was wir hier machen und was ist, wenn es so im Urlaub ist. Für mich geht es darum, oder krank ist, für mich geht es darum, eine gewisse Konstante zu haben im Service, im Essen, in den Emotionen. Ich habe gemerkt, wenn du starke Persönlichkeiten hast. und diese starke Persönlichkeiten geben das Wissen nur semi weiter und diese Person ist auf einmal 2 Wochen im Urlaub, ist in diesen 2 Wochen die Qualität automatisch, das habe ich immer gemerkt.
00:57:24 Yuriy
Aber was ist meine Aufgabe hier, ich habe mich das gefragt, meine Aufgabe ist es, Menschen besser zu machen, meine Aufgabe ist es nicht zu sagen, so hieß der Juri. ich überdecke alles, ich nehme den gesamten Raum ein, ihr seid dann in der Ecke gequetscht und macht das, was ich euch sage, aber wenn ich in der Welt bin, mach mal, sondern ich gebe euch alles, was ich an Wissen habe, weiter und macht es zu eurem Baby. Und wenn ich dann nicht da bin, spielt es keine Rolle, es funktioniert dann weiter. Das ist so die Idee.
00:57:49 Buddy
Jetzt haben wir viel von dir gehört, jetzt haben wir noch eine Geheimwaffe, nämlich Carstens Fragebogen, weil, weil der nämlich ganz, ganz viele Nasty Fragen gestellt hat, ja, oder zusammengestellt hat. Wir nehmen bei dir heute mal nur die Schmutzigen, ne, ne, es war die Schmutzigen und dann. ich sag nur immer irgendwas, damit ich ihn ins Schwitzen bringe, aber und dann musst du dir schon mal ein Lied überlegen, ja, weil wir nämlich auch noch eine Playlist haben, ja, und wir sind, wir sind ja, ne, ja, dann sag mal, Kavinsky Nightcall, O.
00:58:24 Buddy
K., Kavinsky Nightcall, was.
00:58:27 Yuriy
Ist das für eine, für eine Art von Musik? Also, Kavinsky hat jetzt bei den Olympischen Spielen in Paris auf dem Eiffelturm oben aufgelegt, also Elektro, Ja, O. K., bisschen.
00:58:40 Buddy
Weißt du, was ich mir ausgesucht hab? Du kennst ja Schedrik, ne? Das, das Lied, ne? Das ist ja total traurig, eigentlich so schön getragen, aber das gibt es von The Ukrainians und die haben, glaube ich, auf Spotify 5 Hörer oder 6, aber ging ab wie die wilde Luzi. Und dann habe ich mir das angehört, also Carol of the Bells ist die Original Melodie, wurde adaptiert sozusagen, sozusagen ins Ukrainische, ist so ein besonderes Lied, kann man sich mal gerne angucken. was, was dahinter steht, aber ich fand das sowieso gut. Ja, da gab es eine andere Instrumentalversion, fand ich auch cool, aber bei denen geht ein bisschen was ab, da kann man in der Küche auch mal lauter machen.
00:59:13 Carsten
O. K., dann hab ich, ich hab mir überlegt, tatsächlich Peter Sinclair, das war Midnight, das fand ich, das, das ging sehr, sehr gut ab mit auf dem Konzert, ich glaub, hat er jetzt auch ein Video gemacht, so oder so, ne, also das war genau, also die, die Fragerunde, das gleich vor, ist eigentlich auf eher auf Köche ausgelegt, aber ich glaub, du kannst das auch, easy, easy machen. Kannst du eigentlich kochen.
00:59:36 Yuriy
Nein, O. K., ich esse gerne. Meine, also meine Frau, Ira Pusch, so eine Hammerköchin, hat sie von ihrem Vater. Der Vater kocht auch unfassbar gerne. Also da hab ich, Gott sei Dank, die richtige Frau. für den Champagner und sie. Ja, das ist, ist ganz gut so. Ja, ich find das gut.
00:59:53 Carsten
Klingt, klingt wie das Rezept für 'ne gute Ehre.
00:59:55 Yuriy
Ja, absolut, absolut, die Liebe über das Essen, es gibt ja so, die 5 Sprachen, an der Liebe, bei ihr ist es wirklich Essen und zu servieren, bei mir ist es so Geschenke, so eher ja. Was frühstückst du jeden Morgen? Kaffee und Croissant.
01:00:14 Carsten
Ja, euer Signature-Dish, wo hier mein zu Hause, weiß ich nicht, ob es da einen gibt bei euch.
01:00:21 Yuriy
Unser Signature-Dish ist wahrscheinlich die Apropos Box.
01:00:23 Carsten
O.
01:00:24 Yuriy
K., die die ganz am Anfang kommen, das ist wirklich Signature.
01:00:26 Carsten
Wenn du eine Zutat wärst, was wärst du dann? Auster.
01:00:30 Buddy
Ich kam schnell, so eine kleine oder so eine große fette, nicht fette.
01:00:37 Carsten
Dein Lieblingsrestaurant.
01:00:39 Yuriy
Boah, ich glaube, das ist tatsächlich das Essay de Can Roca. Ich finde das großartig.
01:00:46 Carsten
Dein wichtigster Lehrmeister.
01:00:51 Yuriy
Es gab nicht den einen Lehrmeister. Ich hab noch einmal, ich war in den besten Restaurants dieser Stadt beschäftigt und ich habe vor diesen Größen, sei es Roberto Cartouran, sei es hier im Grubers, der Franz, sei es auch in der Schule. Ich habe einfach nur das Beste mir rausgepickt und hab gesagt, O. K., das was die machen, super und ich adaptiere das ja in den Serious Style quasi.
01:01:12 Carsten
Was kocht ihr zu Hause am häufigsten.
01:01:14 Yuriy
Oh, basta, trüffel, basta. ganz oft, ja, Kokos ist mit, die Kleine ist 3. Aber mit frischen Trüffel oder mit Trüffelöl. Irgendwas, nichts zu viel Öl, das ist schon Trüffelöl, ja.
01:01:27 Carsten
Trüffelöl, das ist echt die Küchenpest, finde ich, ja, es kommt drauf an, welches, das vom Plural ist schon okay, das beste Essen deines Lebens.
01:01:40 Yuriy
Oh, ich glaube, das war bei meiner Großmutter zu Hause, gab es Borsch, nennt ihr das, Suppe und ja, und danach gab es Wassermelone, weil die kam aus Herson und dort ist halt diese schwarze Erde, dort wächst einfach alles und es war einfach so saftig, so cool. Ich glaube, es war das letzte Mal, dass ich Borsch gegessen habe, weil alles, was danach hier adaptiert wurde, das war nicht so lecker.
01:02:01 Carsten
Wo möchtest du unbedingt mal essen.
01:02:03 Yuriy
Ich will unbedingt ins Alchemist jetzt und ich will es einfach, diese verrückt. diese verrückten Typen, die den da reinziehen.
01:02:10 Carsten
Das steht auch bei mir auf der Liste, noch ja, dann können wir zusammen, ja, gerne. Was magst du gar nicht essen.
01:02:15 Buddy
Daniel war doch letztes Jahr da, ne, Daniel war.
01:02:17 Yuriy
Aber ich glaube, er hatte so eine Führung, Miguel, Caliro, aber ich glaube nicht, dass sie dort gegessen haben. Sie haben dort nur quasi vor dem Service haben, wo die ihm alles erklärt haben.
01:02:28 Carsten
Was magst du gar nicht essen.
01:02:31 Yuriy
Ich mag keinen Brokkoli, warum auch immer, ich bin kein Freund vom Brokkoli, echt, und von so einem Duft oder von der Textur, von der Textur und getrocknete Pflaumen, weiß ich nicht.
01:02:43 Carsten
Was würdest du dir als Henkersmahlzeit bestellen.
01:02:45 Yuriy
Hör mal ganz einfach, 12 Austern, 12 Flaschen Champagner, du hast ukrainische Wurzeln.
01:02:55 Buddy
Und kein einziges Mal hat Pelmeni gesagt.
01:02:57 Yuriy
So, Pelmeni liebe ich auch, ja, aber weißt du, nee, Champagner und Austern ist schon ein bisschen, O.
01:03:02 Carsten
K., aber das, das fällt das eine aus auf eine Flasche Champagner. Ja, wann, wann hängt das Malz an, dann riech ich abschließend. Was ist ein unbegründeter Küchenhype.
01:03:12 Yuriy
Unbegründeter Küchenhype, keine Ahnung, vegane Currywurst, ja, hör mal, mach ich, ist aber kein Hype, ist kein Hype, nee, kann ich nicht sagen, hab ich nicht, weiß ich nicht.
01:03:24 Carsten
Du darfst bis ans Lebensende nur noch eine Landesküche essen. Welche wäre das.
01:03:30 Yuriy
Italienische Küche.
01:03:30 Carsten
Mhm, die bist du. Welcher Typ bist du als Chef.
01:03:35 Yuriy
Also, 2 Seiten Demidale, ich glaube, sehr autoritär, aber auch sehr verständnisvoll. Und ich versuche, das aus dem Menschen, das Bestmögliche rauszukitzeln, was geht. Und manchmal ist das, kommt das sehr harsch rüber. Aber im Großen und Ganzen ist dieser Mensch danach gewachsen und er muss nicht danke sagen, aber ich sehe es ja, dass er sich weiterentwickelt hat und ja, das ist mein Credo.
01:04:02 Carsten
Beste Musik für die Arbeit, also weiß nicht, was in der Küche läuft oder.
01:04:05 Yuriy
In der Küche läuft also ganz viel Rock und ganz so, wie hat der Daniel das gesagt, deutsche schmutzige Musik, keine Ahnung, so ein Rap. Für mich ist es tatsächlich instrumentale Musik, ohne Witz, ich höre sehr, sehr viel Klassik. für mich selber, das macht was mit mir, das aktiviert irgendwas in meinem Gehirn und danach bin ich richtig on fire.
01:04:29 Buddy
Was von von jetzt hast du ja ganz viel bewegt und ganz viel gemacht hier in gerade in dieser Stadt kulinarisch, was ist denn dann dein bemerkenswertester Misserfolg gewesen.
01:04:39 Yuriy
Ja, ich wollte hier eine Oxenclay VIP Card einfügen, also bis jetzt habe ich eigentlich alles funktioniert, was ich gemacht habe. oder es ist komplett nach hinten losgegangen, wir haben glaube ich nur 50 Stück verkauft und es gab hier so also VIP Card, wir wollten sowas wie so ein Club erschaffen nur für die und es hat überhaupt nicht funktioniert, komplett in die Hose gegangen, weil die Menschen das nicht wollen. Ja, ja, diese NFTs Zeiten, weißt du, wie die, mal sowas wie N. F. T. Und ja, ja genau, was Explosives. Nein, wir haben uns, damit haben wir uns noch mehr verschlossen damals und das war genau der falsche Weg.
01:05:09 Yuriy
Jetzt haben wir uns komplett aufgemacht.
01:05:12 Buddy
Jetzt sind wir ja noch am Anfang dieser Woche, deswegen gucken wir mal in die letzte Woche. Was war denn da der schönste Moment, den du hattest.
01:05:19 Yuriy
Also der schönste Moment ist der, früher ging es darum zu sagen, also es gibt Umsatzziele, klar, nein.
01:05:26 Buddy
Dein persönlicher schönster Moment.
01:05:28 Yuriy
Dass, dass Gäste vor Begeisterung tränen irgendwann. ich glaube, das ist so eine Motivation, wenn du 13 Stunden hier stehst und dann nach Hause gehst und sagst, ey, das war ein geiler Abend, Mann, und da ist es auch scheiße, da habe ich unternehmt, da habe ich nicht mal auf den Umsatz geguckt, das war egal, das spielt ja keine Rolle, weil die Menschen, das war ein Freitag und da war, das war einfach so eine Magie, so eine Stimmung, wir waren schnell durch, relativ schnell, wir waren um 12:00 Uhr fertig. Die Umsätze wurden dann im Nachhinein doch erreicht, aber das habe ich noch nicht gesehen. Aber diese Begeisterung, dieses Wow, das ist, das ist, glaube ich, unsere, unsere Droge, sage ich mal, die uns einfach weitermachen lässt.
01:06:05 Buddy
Geht es dir denn schlecht, wenn du dein Umsatzziel für den Abend nicht erreichst.
01:06:08 Yuriy
Nein, dann sage ich, also man sieht das erst an dem Abend, wenn die Gäste sitzen und dann hole ich mir meine Jungs zusammen, die für die Umsätze zuständig sind und sage, jetzt geht hier 0,0 mehr auf Umsatz, der geht jetzt komplett auf Emotionen, holt die Leute einfach ab. Es ist egal, ob sie jetzt was trinken, ob sie jetzt was extra nehmen, die Leute ab. Das ist das, was wir jetzt brauchen, weil wenn wir zu sehr drücken und sagen, hier noch eine aus und noch ein Glas Champagner, dann setzen wir die Leute in eine Bedrängnis und er fühlt sich dann schlecht. Wir haben natürlich einen Umsatz erreicht, aber wir haben den Gast verloren. Deswegen sage ich immer, O.
01:06:38 Yuriy
K., so um 20:30, Uhr aha, O. K., ich habe verstanden, wer was trinkt, wer was isst, holt die jetzt emotional ab. Punkt. Denkt euch so, weil dann nehme ich auch mein Team den Druck zu sagen, ihr müsst jetzt irgendwas verkaufen, ihr müsst gar nichts verkaufen, ihr müsst jetzt nur die Leute abholen.
01:06:52 Buddy
Jetzt hast du ja vorhin gesagt, dass du dich, dass du dich ganz gerne so im Hintergrund aufhältst. Wie kriegst du denn da mit, ob jetzt jemand gut am Gast ist oder nicht.
01:07:01 Yuriy
Also jetzt aktuell bin ich leider nicht mehr im Hintergrund, sondern wie gesagt, wie ich es gerade erklärt habe, ich versuche die Leute zu trainieren und dafür muss ich mit am Start. O. K. koordiniere. Das bedeutet, Ich habe meine Leute, die die Tische bedienen, die Küche, die Tische bedienen und ich koordiniere nur, ich sag, da musst du das machen, da musst du das machen und ich beobachte einfach nur, was sie tun. Also ich greife 0,0 aktiv ein, Aussetzer, es muss sein, wenn man eine Hilfe braucht. Aber ich bin da, aber nicht mehr so produktiv, ich sag, hey, hier ist der Juri, ich bin der Restaurant Mettre, wenn ihr Fragen habt, kommt zu mir, sondern ich sag, hey, hier ist das Team, wenn irgendwas ist, hier habe ich, es sind Leute, fragt die, sie werden für euch da sein.
01:07:37 Buddy
Jetzt hat ja das Ox + Klee leider nur 4 Tage auf die Woche, ne? Wo trifft man dich die anderen 3 Tage.
01:07:45 Yuriy
Also heute bin ich hier, machen gleich Podcast, dann gehe ich mit meiner Familie, also mit meiner Tochter, schwimmen. Also der Sonntag und Montag ist wirklich komplett, ciao. Aber Dienstag ist Currywursttag und da geht alles, geht alles drauf für die vegane Currywurst, die wir mit dem Daniel machen. Ja, und Mittwoch geht wieder los. Ja.
01:08:05 Buddy
Aber die verkauft den nur einmal die Woche, die Chöre.
01:08:07 Yuriy
Wir haben, nee, wir verkaufen sie im Mainzer Handel, die läuft im Mainzer Handel und wir haben jetzt neuen Standort an der Wohngemeinschaft Brüsseler, da ist ein bisschen mehr Frequenz. da wird sie jetzt zweimal die Woche verkauft, freitags.
01:08:19 Carsten
Ja, hast du doch gut hin, mehr Angst, was das macht dir Angst. Ich habe Angst vor Spinnen, aber das.
01:08:25 Yuriy
Ist ja keine vegane Currywurst, du hast eine vegane Currywurst, du hast 4 verschiedene Soßen, du hast ein Crunch, du hast Powder, das ist wie wieso Ochs und Klee in Light.
01:08:35 Buddy
Warum macht dir das Angst? Weil mehr Ersatzprodukte machen mir Angst. Ich hab mir, wir haben in diesem Podcast, haben wir uns ja schon mit diversen Ersatzprodukten rumgeschlagen, sozusagen. Ich bin auch schon, ich kam mir vor, vor 100 Folgen ungefähr so ein bisschen vor, wie so ein Versuchskaninchen, weil alles Mögliche haben wir da ausprobiert. Ich hab ganz, ganz tolle Erfahrungen mit Beyond Meat gemacht, ja, insofern, als dass ich das nie wieder essen möchte. Und tut mir leid, Jungs, aber das ist alles nicht meins, aber die habt ihr jetzt selber entwickelt.
01:09:04 Yuriy
Wir haben die selber entwickelt und du merkst es jetzt nämlich jetzt eine vegane Wurst, ganz, ganz oft, dass die Leute sagen, oh, die ist aber lecker. Also es steht kein Brokkoli drin, ne, O.
01:09:13 Buddy
K., Erbse, ja, nee, Erbse ist ja O. K., Erbsenprotein ist ja gut, ja, ja, Erbsenprotein ist gut, ich bin ein großer Fan von Erbsenprotein und auch Lupinen und all sowas, also das find ich sensationell, ja, da kann man eine Menge draus machen, aber ich würd keine Wurst draus machen, also ich.
01:09:28 Yuriy
Du probierst die mal, ich tu dir mal 4 verschiedene Würste hin, 1 davon ist die vegane, das sagen wir, gucken wir mal, ob das was findest.
01:09:36 Buddy
Ja, ich bin, ich bin da absolut offen, ne, ich mag halt nur nicht, wenn man, man, also ich esse auch vegan, das ist überhaupt kein Thema, sofern nicht Cashew oder sowas drin ist, aber ich, ich hab halt immer das Problem, dass, dass man eine Wurst draus machen muss, oder ein Schnitzel, oder ein Chicken McNugget, oder sowas, hab ich, hab ich gar kein Problem, weil ich denke, so die Leute wollen das irgendwie, die, die wollen dieses, dieses Gefühl von damals, aber sie wollen kein Tier essen, finde ich, finde ich, also.
01:10:00 Carsten
super legitim und ich find mittlerweile sind die Qualitäten echt erstaunlich geworden. Vor Jahren kann ich, konntest das Zeug nicht essen und die Sprünge, die da gemacht worden sind, Wahnsinn und insofern, ja, also ich bin da, bin da total d'accord mit, aber früher hätte ich es auch, hab ich einfach gesagt, wirklich fies und jetzt mittlerweile finde ich das echt, wir haben uns ja über ein veganes Essen kennengelernt, weißt du noch, echt, haben wir so geiles Essen bei Nelson, ach ja, stimmt, ja, du hast recht, ja, das Z.
01:10:27 Buddy
D. F. Ding, das wir da gemacht haben, ja, das ist richtig, ja, das stimmt, jetzt kommt es wieder, ja, eine vegane, was warst du, vegane Bowle, oder was war das, gegen eine Fleischbowle, gegen eine Fleischbowle, ja, oder echt, und der Veganer hat gewonnen, siehst du, ja, nein, ich bin ja da gar nicht gegen, also sehr gut gemacht, nicht, dass wir uns falsch verstehen, ne.
01:10:43 Carsten
ich wollte noch eine Sache fragen, weil ich, ich hoffe, ich hab es richtig gelesen. Demnächst bist du irgendwie Speaker auf dem auf einer Konferenz und das der Titelkonferenz ist 'Find Dining ist tot'.
01:10:50 Yuriy
Ne, es ging darum, ne, nicht Speaker, sondern der Daniel und ich, wir haben uns echt gemeinsam überlegt, was machen wir, wie machen wir es und was ist so der Claim und der Claim ist 'Find Dining is Dead'. Also das alte 'Find Dining ist tot', weil wir, ich hol mal kurz aus, haben wir noch Zeit? Ja, unbedingt, hau rein. Vor Corona war alles anders, ja, das stimmt. Vor Corona war das Denken des Gastes auch ein anderes. So, er dachte, O. K., ich gehe in ein Restaurant, weil ich etwas vielleicht nicht selber so kochen kann, wie ich das hier lebe.
01:11:25 Yuriy
Dann kam Corona, was musste der Mensch lernen? Da musst du lernen, auftauen, auftauen, erstmal, das war am Anfang, aber dann irgendwann hattest du keine Lust mehr aufzutauen, weil weiß ich nicht, dann musst du, fingst du an zu kochen. Das heißt, der Mensch hat sich weiterentwickelt und hat gelernt zu kochen. Und nach Corona hatte ich noch teilweise Anrufe, so 'Hey Juri, wir würden gerne bei euch essen kommen, wie ist so der Dresscode?' sage ich 'Ja, kommt wie ihr wollt' oder so und so was, immer egal. Die Leute haben gefragt, mittlerweile fragen ja die Leute nicht mehr, sie kommen einfach wie sie wollen.
01:11:57 Yuriy
Das heißt. sie haben gesagt, diese Revolution, die jetzt in uns passiert ist, wir sind diejenigen, die bestimmen, was wir wollen, nicht mehr das Restaurant sagt, ich brauch jetzt ein Sakko oder ich muss jetzt mich fein anziehen, vielleicht ist es im Ritzel, im Ritzel und dann kann ich nicht rein, ne, Krawattenzweig, ich war gut angezockt, ich hatte eine Jeans, ciao, ich wurde, ja, ja, keine Chance, keine Chance, ne, so, das gibt es hier einfach nicht mehr. und das beste Beispiel, die Leute sind fertig mit dem Essen und die Leute legen das Besteck irgendwie hin, also quasi nicht in den Teller rein, sie wissen nicht, was eine 16:00 Uhr Position ist, gut, wissen auch viele, wussten viele früher auch nicht, aber sie legen diese Besteck so hin, ne, so zur Seite, links und rechts, und wir denken, O.
01:12:41 Yuriy
K., sind sie fertig, sind sie nicht fertig, schauen auf ihre Mund, kauen sie noch, nein, sie unterhalten sich, O. K., das bedeutet, dieses Find Dining, diese Kultur, die früher existiert hat, sie ist einfach nicht mehr da, sie existiert nicht mehr und wenn diese Strukturen nicht mehr da sind, erschaffen wir doch einfach neue. Das bedeutet, der Gast, der jetzt hier reinkommt, der hat überhaupt keinen Plan von der Sternegastronomie. Das bedeutet, er ist zufällig das erste Mal hier und er lernt hier was Neues. Das bedeutet, wir haben ein riesengroßes Spektrum an Spielräumen, wie wir es gestalten wollen, weil wir gar keine, sag ich mal,
01:13:14 Yuriy
Vorkenntnisse mehr brauchen, weil der Gast ist mittlerweile Mitte 20 der zu uns kommt. Früher war es deutlich höher, jetzt sind wir Mitte 20 bis 4045 das ist unser Klientel. Früher war es Mitte 30 bis, sag ich mal, 60. Die Leute würden hier nicht ein Cheval Blanc kaufen. weil sie nichts verstehen, was ist denn Cheval Blanc, was ist denn das.
01:13:36 Buddy
Ein weißes Pferd ist das, das weiß ich.
01:13:38 Yuriy
Ja, ja, ich war genau, ich war jetzt in einem anderen Restaurant hier in Köln, da war ich Cheval Blanc 2001 für 320€ auf der Karte, O. K., ich so, was ist hier los, falsch kalkuliert, die, Leute kaufen das nicht. Sie kaufen auch kein Chardonnay. Wenn dann steht auf der Karte "Chardonnay", teilweise "Chabis", was ist das? Also versteht ihr, dass das ganze Denken sich geändert hat und wir sagen "OK", dann kriegen wir einfach ein neues Denken. kriegen wir das Ox und Klee denken, also es gibt keine Struktur mehr, deswegen ist das alte von einigen tot, deswegen gibt es keine Service und Küchenleute, deswegen gibt es eine Unity, eine Familie, deswegen servieren Köche, deswegen haben wir Musik, deswegen haben wir Kunst, deswegen habe ich irgendwelche hier Cubes aus dem 3D-Drucker, wir machen das, was wir wollen, das heißt, es ist weiße Blattpapier, so und das lieben wir jetzt.
01:14:26 Buddy
Ja, so. Da bin ich schon, dann freue mich schon das darauf, das nächste Mal hier zu essen. Vielleicht nehme ich ja einen Kumpel mal mit, ja, man weiß es nicht, ja, guckt keinen an, weil ich glaube, da hat sich echt ein bisschen was getan. Ich sehe auch architektonisch, hat sich noch ein bisschen was getan.
01:14:44 Yuriy
Ja, alles und die Kunst wird mit aufgenommen in das Essen. unten auch, also Musik und alles Mögliche.
01:14:53 Buddy
Also, I'm Deep Blue Impressed war wirklich gut, dass wir hier waren, war mega genial, dich kennengelernt zu haben, ne, und ich hab selten so viel Power mitgenommen aus so einem, so einem Podcast, deswegen heißt diese Folge auch Mister Ten Thousand Volt vom Rhein, ja, und und ich wollte ihn nicht, der Mann aus Odessa, das hat mich an den Roman erinnert, das wollte ich nicht, aber, Aber kennst du G. Berbico, ne, genießt er, 10000 Volt. Ja, in diesem Sinne, mega, dass du dir Zeit genommen hast an dem Tag heute, weil wir wissen, man muss gleich noch los, Sternchen, Sternchen arbeiten.
01:15:28 Yuriy
Sternchen, für mich auch. Ich bin ja kein Freund, wie gesagt, im Vordergrund stehend aus dem Podcast, habe ich stets abgelehnt. Ich kenne den Carsten sehr, sehr gut und ich wollte das unbedingt machen. und ich glaube nicht, dass ich noch öfters Podcasts machen werde. Das war auf jeden Fall eine, vielleicht einmalige Sache für mich persönlich, weil ich jetzt nicht so ein Typ bin, der gerne im Vordergrund steht, aber es war mir eine Ehre, das mit euch quasi.
01:15:49 Buddy
Ah, jetzt warm ab, jetzt reißen sich alle um dich, ja, können. Sie ja machen, ne, ich muss sie fertig machen.
01:15:57 Carsten
Vielen, vielen Dank, dass wir hier sein durften, das war.
01:15:59 Buddy
Folge 189 der Soulfood Passion, ist das. ihr könnt unsere Musik auf den Soulfood Tunes hören auf Spotify, wobei wir uns mal was anderes einfallen lassen sollten anstatt Spotify. Ich habe jetzt so viele komische Sachen gehört da drüber und wir beide sind ja eher von einer anderen Fraktion, wir finden beide das nicht so toll, wenn man da sein Geld ausgibt für Sachen, die vielleicht nicht so menschlich orientiert sind, deswegen müssen wir uns irgendwas einfallen lassen, auch mal für euch als Anregung da draußen mal drüber nachzudenken und gerne mal Tipps an uns, ja und.
01:16:30 Buddy
Wir jedenfalls sind mega glücklich, dass wir hier mit dem Blick auf den Rheinhafen, ja, mit einem gescheiten Glöckchen, Schlückchen hier von dem, was heißt Planitude 2 ne, Planitude, ja, ich kann ja nicht Französisch und Wedo gehört das auch nicht Ukrainisch, also insofern, Juri, danke, das ist konsequent. Juri, Dankeschön und ihr da draußen, gehabt uns wohl und wir erzählen auf euch bis, ja, in 2 Wochen, ne, zum 20.12. geht es dann in die Weihnachtsfolge sozusagen, bis dahin, ciao.
01:17:02 Buddy
Danke fürs Zuhören bei den Soul Food Passionistas. Ihr könnt uns erreichen unter info@soulfoodpassionistas.de. Also wenn ihr uns supporten wollt, unterstützen wollt oder einfach nur ein paar Tipps loswerden möchtet, immer her damit. Und auch Kritik ist natürlich gern genommen, nur so können wir wachsen. Und in diesem Sinne bleibt uns gewogen, wir hören uns an dieser Stelle und empfiehlt uns weiter. Ciao, ciao!