MKN Küchenschnack
Ihr erhaltet einen direkten Blick in die Welt der Profiküche im Podcast "MKN Küchenschnack"
Mit einem Augenzwinkern und einer Prise Humor präsentiert euch Tom nicht nur neue revolutionäre Food-Konzepte, sondern tauchen auch tief in den Alltag und Hintergrund der Profi Küchenhelden ein.
Aber das ist noch längst nicht alles! Ihr dürft euch auf packende Geschichten und spannende Interviews mit coolen Kochgrößen der Branche freuen. Lasst euch von ihren kulinarischen Abenteuern inspirieren und holt euch wertvolle Geheimtipps direkt aus der Meisterküche.
"MKN Küchenschnack" ist der Podcast, der euer Küchenherz höherschlagen lässt. Modern, cool und vollgepackt mit Insiderwissen – ein absolutes Muss für alle Feinschmecker, Kochbegeisterten und Gastronomieprofis da draußen.
Schnallt euch an und genießt die Show!
podcast@mkn.de
www.mkn.com
MKN Küchenschnack
#161 Happy new year 🎇 & meet the locals 👩🏽🤝👨🏼
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Menschen. MKN. Miteinander.
Ein neues Jahr beginnt – und wie jedes Jahr starten wir im Küchenschnack mit einer der beliebtesten Folgen überhaupt: Meet the Locals ❤️
Diese Episode ist eine Hommage an die Menschen hinter MKN. Kolleginnen und Kollegen, die man sonst selten hört, aber ohne die nichts funktionieren würde.
Ohne großes Vorgeplänkel, dafür mit echten Gesprächen, ehrlichen Einblicken, viel Humor und ganz viel Herz.
🎙️ Direkt aus dem Werk. Direkt aus dem Alltag. Direkt aus dem Team.
🎯 Was diese Folge besonders macht
✨ echte Menschen
✨ echte Geschichten
✨ echte Leidenschaft
✨ Teamgeist & Humor
✨ Ein Blick hinter die Kulissen von MKN
👉 Gute Dinge bricht man nicht.
Deshalb gibt’s auch 2026 wieder Meet the Locals – die Folge, die ihr Jahr für Jahr am meisten feiert.
👩💼 Anisya Wagner – Messeorganisation 🌍
🎯 Internationale Messen
🧠 Struktur, Ruhe & Überblick
✈️ Internorga, Intergastra & Co.
🧩 Wenn etwas fehlt: Plan B
🦘 Australien-Liebe & Känguru-Stories
🎶 Taylor Swift?
Anisya gibt tiefe Einblicke in die Welt hinter den perfekten Messeständen – inklusive Stressmomenten, Teamzusammenhalt und Fernweh.
👩💼 Rebeka – Customer Welcome & Events 🎉
🏢 Campus, Culinary Lounge & Theater
🗓️ Kundenbesuche, Sales Meetings, Schulungen
🤝 Schnittstelle für alles & alle
🍰 Süßigkeiten, Kuchen & perfekte Abläufe
🎶 Konzerte, 90s-Vibes & Bring-App
Rebeka zeigt, wie aus Organisation echte Erlebnisse werden – und warum Struktur im Hintergrund der Schlüssel für Begeisterung ist.
🌍 Carlo Munaretto – Vertrieb International 🚀
🇸🇪 Skandinavien
🇵🇱 Osteuropa
📈 Vom Azubi zum Vertrieb
📚 Bachelor & Master berufsbegleitend
⚽ Fußball, Serien & Espresso
😄 Gute Laune als Grundzustand
Carlo steht für Entwicklung, Begeisterung und internationale Perspektive – und für ehrlichen Vertrieb mit Herz.
🛠️ Sven Schönert – Arbeitsvorbereitung & Technik 🔩
🏭 Vorfertigung & Produktion
📐 Maschinen, Prozesse & Optimierung
🍽️ Leidenschaft fürs Kochen
🥘 Kantinen-Highlights
⚽ Lok Leipzig, Bayern & Braunschweig
Sven erklärt, wie aus Blech Hightech-Küchengeräte werden – und warum Technik und Kulinarik perfekt zusammenpassen.
👩💼 Sandra Müller – Human Resources 👥
👩🏫 Personal von Einstellung bis Entwicklung
📉 Fluktuation < 1 %
🎓 Ausbildung & Young Talents
🤖 KI & Bewerbungen
❤️ Menschen, Geschichten & Haltung
Ein ehrlicher Blick auf Fachkräftemangel, Recruiting, Unternehmenskultur – und warum MKN mehr als nur ein Arbeitgeber ist.
👨🍳 Johannes Wolff – Leitung Anwendungstechnik 🔥
🔬 Ökotrophologie & Technik
🍳 Schnittstelle zwischen Entwicklung & Küche
🆕 Neue Optima-Serie
🌍 Internationaler Austausch
☕ Kaffeemaschine & ChatGPT
Johannes steht für den Brückenschlag zwischen Wissenschaft, Technik und Kochpraxis – und für die nächste Generation Anwendungstechnik.
🎧 Jetzt reinhören
➡️ Hör die Folge auf Spotify
➡️ Folge dem MKN Küchenschnack, um keine Episode zu verpassen
➡️ Mehr Einblicke gibt’s auf Instagram
💬 Feedback, Gedanken oder Themenwünsche?
Schreib uns jederzeit an podcast@mkn.de
Bleibt kulinarisch ❤️
Euer
Tom 🎙️
Einleitung
TomHallo ihr Lieben, 2026. Ich wünsche euch alles Gute im neuen Jahr und ich danke euch von ganzem Herzen, dass ihr so lange, so oft und so viel dran geblieben seid. Und natürlich wie jedes Jahr meet the locals. Man soll mit guten Vorsätzen und man soll mit guten Dingen ja einfach nicht brechen. Und deshalb habe ich dieses Jahr wieder ein paar spezielle Freunde, Kollegen und vor allen Dingen auch Mitarbeitende von MKN hier vor die Kamera und vors Mikrofon geholt. Ich wünsche euch heute ohne viel Vorreden viel Spaß bei der Folge, die von euch am meisten gefeiert wird. Und los geht's.
NicoleHier ist der MKN Küchenschmark. Taucht ein in die Welt der Profiküchen mit Tom.
TomUnd zu Gast jetzt, meine liebe Kollegin Anisja. Ich kann euch jetzt schon versprechen, wenn es eine gibt in dieser Folge gibt, dann bist du das.
AnisyaNein.
TomNein? Das stimmt nicht. Nein. Ihr müsst euch vorstellen, ich habe gefühlt fünf WhatsApp gekriegt. Kannst du mir die Fragen nennen? Kennst du mir die Fragen nennen? Warum?
AnisyaWeil ich immer gerne hinter der Kamera stehe.
TomWeil du gerne hinter der Kamera stehst. Anisia, wie bei allen, du hast jetzt 60 Sekunden Zeit, kurz vorzustellen. Wer bist du? Was machst du bei MKN?
AnisyaIch bin Anisja, wie bereits schon erklärt. Und ich bin hier für die Messen zuständig. Dafür brauche ich eigentlich gar keine 60 Sekunden.
TomOkay, dann muss ich noch ein bisschen tiefer reinfragen. Du bist für die Messen zuständig. Fangen wir mal so rum an. Seit wann bist du denn bei MKN mit dabei?
AnisyaJetzt ungefähr seit zweieinhalb Jahren.
TomAnisia, we should was privates, damit the dich.
AnisyaI've been here, in a klein in the new Braunscheik, Landkreis Wolfenbüttel tatsächlich groß geworden.
TomDarf ich sagen, was Vinnie immer zu dir sagt, was du bei uns bist?
AnisyaWas denn?
TomDu bist unser Goldlöckchen.
AnisyaOkay.
TomDu bist eine Erscheinung, das kann man schon mal sagen. For all die, die here by YouTube reinschauen beim Kuschenschnack, du bist schon ein hübsches Mädchen. It is schwer über sich selber to sagen, but that is so, ne? Sag mal yeah. Okay. Anisia, I vermuther mal that you in diese branche here reingeruts bist. Was genau hast du studiert?
AnisyaVeranstaltungsmanagement.
TomAlso dein Ziel war, Veranstaltungen durchzuführen und zu managen und sowas. Genau. Jetzt rutscht du in Industrieunternehmen rein. Ist auch relativ knapp nach dem Studium gewesen, ne?
AnisyaUnmittelbar danach, ja.
TomUnmittelbar danach. Und dann hast du das große Glück, direkt mit Köchen in Kontakt zu kommen. Hat man dich darauf im Studium vorbereitet?
AnisyaNein.
TomNein?
AnisyaNein. Also dadurch, dass ich vorab schon die Ausbildung gemacht habe im gleichen Bereich, habe ich auch schon viel mit Technikern zusammengearbeitet. Deswegen lasse ich es. Das ist kein Kulturschock, sag ich es mal so.
TomAber es ist schon special mit uns, oder?
AnisyaJa. Also es macht aber sehr viel Spaß, muss man dazu sagen.
TomOkay, aber jetzt hol uns doch mal ab. Du kommst ja rein, MKN, hast du das vorher gekannt? Hast du MKN vorher gekannt?
AnisyaTatsächlich ja, weil ich meine Ausbildung im Braunschweig bei dem Tennisturnier gemacht habe beim NTP. Und da wart ihr bei uns immer schon im WIP-Zelt vertreten. Da habt ihr auch ein oder zwei Jahre lang Live-Cooking gemacht. Dadurch war der Kontakt oder die Bekanntheit von MKN auf jeden Fall schon da.
TomUnd du wusstest, dass die Kochen, die machen mit Küchen, die stellen irgendwas her. War das klar für dich, dass wir nichts für Mami und Daddy machen, sondern nur Großküchen-Technik? Das schon tatsächlich. Das war dir bewusst. Dann kommst du ja rein und dann kommst du auf so eine Horte wild gewordener, Großteils Männer, die auch mal Dinge aussprechen, wo sie nicht lange drüber nachdenken. Das ist schon ein kleiner Kulturschock gewesen.
AnisyaIch sag immer, es ist wie so eine Klassenfahrt oder mit so einer Dorffußballmannschaft manchmal. Wenn ich mit euch auf Messen fahre.
TomMach das mal genauer, erklär mal.
AnisyaYeah, you have euren space and manchmal bin ich so Mutter Theresa dazu.
TomJa, muss man manchmal auch mal. Und manchmal muss man auch sagen, sto.
AnisyaJa, nee. Eigentlich nicht.
TomOkay. Jetzt hast du ja in deinen zweieinhalb, drei Jahren, wo du jetzt dabei bist, hast du ja schon ein paar Messen gesehen. Jetzt hast du so viele Messen gesehen, so viele Messen betreut. Was ist denn deine Lieblingsmesse? Und du brauchst jetzt nicht politisch antworten, weil du denkst, es kommen jetzt ein paar Große, sondern mach raus aus dir. Was sind so die Messen, wo du sagst, oh, da gucke ich immer schon ein bisschen.
AnisyaAlso dadurch, dass die Internorga, glaube ich, jetzt so die ist, in der ich auch die Routinen schon aufgebaut habe, weil die ja tatsächlich dann jedes Jahr jetzt stattgefunden hat, fühle ich mich da am sichersten. Aber auch zum Beispiel die Alles für den Gast von uns, das war ja so meine erste deutsche Messe. deutschsprachige Messe, hat halt so den eigenen Charme, finde ich. Und die Intergastra war jetzt ja zum Beispiel direkt nach meinem Start, und da kannte ich euch alle ja noch gar nicht, das war ja alles noch so eine komplette Reizüberflutung. Deswegen würde ich sagen, dass die Internorga schon so den beruhigenden Faktor auch in mir hat, wo ich nicht mehr ganz so nervös bin, wo ich dann schon weiß, wie was abläuft. Von daher würde ich jetzt erstmal sagen, dass die Internorga so die Messe ist, auf die ich mich am meisten freue.
TomJetzt ist es so: MKN wird dieses Jahr 80 Jahre alt. MKN macht gefühlt wahrscheinlich seit 60, 70 Jahren Messen mit verschiedenen Aspekten, mit verschiedenen Erfolgen, manchmal auch eine ganz so tolle Messe gewesen. Viele Leute vor dir haben Messen schon betreut. Das war auch teilweise ein Stiefkind mal, da hat es mal einer mitgemacht, da hat man richtig Personen dafür angestellt. Vor dir war ja Bea dann im Thema drin. Jetzt kommst du hier rein, frisch aus dem Studium, diese horte Fußballmannschaft vor deiner Brust. Du hast aber, wenn ich das jetzt mal sagen darf, weil wir ja dann unmittelbar gemerkt haben, du hast sofort deine eigenen Stil reingebracht. Hast du da irgendwie drüber nachgedacht? Hast du einfach gesagt, oh Gott, ich weiß gar nicht, was ich doch. Es hat nämlich nie den Anschein gehabt, dass du eine Eingewöhnungsphase gebraucht hast.
AnisyaWas soll ich dir ein Fun Fact verraten? Ich wollte nie messen machen.
TomHat super funktioniert.
AnisyaAlso in meinem Studium habe ich damals gesagt, nee, Messen und Kongresse, das war ein Schwerpunkt bei uns, finde ich total langweilig. Aber als ich dann da jetzt so reingerutscht bin, habe ich gemerkt, dass es doch auch so super vielseitig ist und natürlich auch mit euch dann vor Ort einfach Spaß macht. Und dann war das eigentlich, das hat sich von ganz alleine so ergeben. Also klar, man hat ja, glaube ich, auch irgendwie jeder hat so einen Einrichtungsstil und irgendwie so ein gewisses Verständnis von.
TomNennen wir es Perfektion?
AnisyaJa, gleich. Und dann ergibt sich das so von ganz alleine. Also Dinge, die mir gefallen, gefallen anderen vielleicht nicht. Und so entwickelt sich dann, würde ich sagen, auch so ein Messestand, wie er dann am Ende aussieht.
TomDu bist ja schon immer ein paar Tage eher auf den Messen, aber vielleicht, um das mal zu erklären, ich nehme jetzt mal die Internorga als Beispiel. Wann beginnt die Planung für die Unternorga? Ja, also die ist ja nächstes Jahr im März. Wir überspringen jetzt mal die erste Messe Intergasta und wir gehen direkt im März auf die Internorga. Die ist im März. Wir haben jetzt im Januar. Holen uns mal ab, wann fängst du an mit Standzeichnen, mit Angeboten und alles. Wie sind so die Abläufe bis zum Tag, wo es dann um 10 Uhr das ganze Team auf dem Messestand steht und so Gott will alle da sind?
AnisyaAlso im Endeffekt gibt es kein Schema, nachdem man direkt arbeitet. Aber dadurch, dass wir dann ja auch immer die wiederholten Vorgänge mit dem Hotel haben, fängt man eigentlich an, sobald man das Hotel verlassen hat und die Rechnung eingetrudelt ist, sagt man, okay, könnt ihr mir jetzt gleich das Angebot fürs nächste Jahr auch fertig machen. Und da fängt man dann schon so mit diesen groben Dingen an. Zum Beispiel bei den internationalen Messen muss man das zum Teil zwei, drei Jahre im Voraus machen. Bei der Internoga ist es dann so, wenn sie im März ist, fangen wir gegen Oktober an, die Standzeichnung tatsächlich zu machen. Im Voraus ist dann natürlich schon die Verträge mit dem Veranstalter. Aber dann so ab September, Oktober würde ich sagen, macht man sich dann detaillierte Gedanken zu dem Messestand, wie er dann aussehen soll, was soll präsentiert werden, was für neue Highlights haben wir. Und so setzen sich dann die Puzzlesteine langsam zusammen.
TomUnd wann beginnt die richtig heiße Phase? So mit welche Geräte jetzt auch produziert werden müssen, hingeschickt werden müssen? Wann geht das so in den finalen Punkt?
AnisyaWir versuchen das immer vor Weihnachten alles einzutüten, durch die Feiertage. Versuchen wir das dann vorab alles schon festzumachen, dass jeder weiß, okay, was für ein Workload kommt auf uns zu. Also vor Weihnachten wird es dann schon mal sportlich und dann so richtig geht es natürlich jetzt im Januar los, wenn dann auch die Kunden-Tickets kommen und dann so jeder auch irgendwie Fragen hat. Ist ja dann irgendwie so ganz normal. Man versucht ja dann das Team so gut wie möglich abzuholen. Aber so richtig, die heiße Phase kurz vor der Messe.
TomHast du ein Gefühl, wie viele Geräte von MKN dieses Jahr auf eine Messe geschickt werden? Nummer so ungefähr? Das müsste ich jetzt eigentlich wissen. Müsstest du ungefähr wissen?
Anisya15, 20 oder so.
TomJa, ich würde vielleicht sogar sagen, eher 30, oder? Überleg mal, wir haben noch, wir haben vorne das Frontcooking. Kommt immer drauf an, wie man die Geräte auch bezeichnet. Sind jetzt ein Herdblock, sind das Einzelgeräte und, und, und. Also ich sag mal auch so 20, 30 Geräte sind es bestimmt. Dann kommen ja auch noch Sonderwünsche. Plötzlich möchten unsere lieben Freunde vom Blog noch einen Kombidämpfer haben. Unsere lieben Nachbarn viele Grüße an die Firma Winkler Design, die immer kocht. Also da kommen ja auch noch Sonder. Dann haben wir mal Sonderevents, was sind Sonderevents? Was war jetzt ein Intergastra oder letztes Jahr? Was haben wir da noch beliebig?
AnisyaJa, war die Parallel die Iker. Das war ja auch nochmal ein ganz anderes separates Event, was eigentlich parallel zu der Intergastra lief. Da haben wir die ganzen Küchen ausgestattet, auch nochmal einen kleinen separaten Messestand gehabt. Also das war ja dann doch auch nochmal.
TomNext Chef Award.
AnisyaNext Chef Award, der ist aber parallel zur Internogawa.
TomInternorga. Also da geht schon ein bisschen was raus. Und all die Geräte müssen angeschlossen werden und und und. So, jetzt sind wir auf der Messe. Du fährst dann wann? The message is. When bist du vor Ort?
AnisyaThree days come with the Geräten sozusaging.
TomYou've got these geräten for Orthodox and jetzt feels irgendwas. The failure looks not by dirty or by unspeakable.
AnisyaGrundsätzlich failed.
TomIt feels like I have not böse or wood, I come out three days. But what does it mental damage um? When you say, there is a Baustelle, there feels definitively.
AnisyaDer entwickelt sich meist immer in der Situation. Ich glaube, wenn jetzt meine Mama fragen würde, die würde sagen, ich war schon immer tiefen entspannt. Das hat sie auch oft in den Wahnsinn getrieben. Das ist, glaube ich, so meine Stärke in der ganzen Situation. Dass ich dann denke, okay, wir kriegen das jetzt irgendwie hin, da kommt jetzt irgendwie eine Lösung. Aber ich muss auch sagen, das bin dann nicht immer nur ich, die die Lösung findet. Also es ist dann auch so der Team-Zusammenhalt, dass ich weiß, okay, ich muss jetzt per se Y im Berg anrufen und die kann mir jetzt aushelfen. Dass das dann immer schon ganz gut funktioniert, dass man dann irgendwie doch nochmal kurz eine Anlage nach Stuttgart schicken kann. Aber eigentlich muss man wirklich ruhig bleiben. Das ist dann irgendwie so die Lösung. Und ich habe immer so ein bisschen die Einstellung, wie wir ans Ziel kommen, ist jetzt nicht ganz so wichtig. Hauptsache wir kommen halt ans Ziel. Und auch wenn ich zum Beispiel mit dem Messebauer zusammenarbeite und der sagt mir, oh, das Profil fehlt uns, jetzt können wir die Wand nicht aufhängen. Das verzögert das jetzt, jetzt würden wir da erstmal weitermachen, dann denke ich mir, macht einfach. Hauptsache, diese Wand ist Donnerstagabend fertig, dass wir Freitag halt auf die Messe starten können.
TomIch möchte das an dem Beispiel klar machen. Mein lieber Kollege Olli, den ja ganz viele kennen von 100-Folgen Podcast-Küchen schnappt, der hat letztes Jahr, ich weiß nicht, ob es letztes oder vorletzter war in der Norga war, da sagte er, rief er mich dann an und sagte, das glaubst du nicht. Das Mädel hängt gerade under the thing and schließt hier, weil irgendwas mit einem Saftzulauf oder mit einem Getränk liegt da drunter mit der Zange and schließt gerade die Anlage mit der Zange an. Du bist ja noch nicht so schade, die Zange in die hand zu nehmen.
AnisyaNee, das mache ich sogar, also das heißt gerne, aber ich bin jetzt nicht so that I stay and all rumkommdiere and it's delegiere. Ich bin ja schon so, dass ich dann auch was mit anpacken möchte. Aber ich habe auch schon mal ein Verbot ausgesprochen bekommen, ein Gerät weiter anzupassen.
TomAls du ein Schlagstromkabel anschließen wolltest, oder was?
AnisyaEs war sogar richtig, aber die Stromverteilung im Kabel, da darfst du mich jetzt nicht business detail ausfragen, die war falsch verkabelt und auf einmal hat das ganze Gerät gequalmt.
TomOkay. Na ja gut. Tipp von meiner Seite, mit Elektrik und Gas sollten wir vielleicht die Hände davon lassen. Letzter Zugang zu diesen Messen. Nachdem alles abgelaufen ist, muss ja der ganze Gaudi auch wieder zurück aufgearbeitet werden und sowas. Ist es lästig? Gehört es dazu? Hau mal raus. Das ist ja dann so die Arbeit, die keiner sieht. Das ist wie der Spüler im Hintergrund in der Küche. Muss gemacht werden, gehört irgendwie dazu.
AnisyaAlso der Abbautag ist schon der Tag, den man eigentlich nicht will. Also alle sind irgendwie am Abreisen, alle gehen morgens nochmal schön frühstücken und machen sich dann auf den Weg. Und du bist dann die Person, die wieder in die verdammt kalte Messerhalle gehen muss. Das kommt ja dann auch nochmal dazu, dass er dann nicht die Heizung an wie an den anderen Tagen, sondern alle Tore sind offen und man friert sich da den Arsch ab.
Speaker 5Ist der Küchenschnackt auf der Seite.
AnisyaUnd dann ist da halt ein Chaos. Also am Abbautag bricht dann absolutes Chaos aus. Die Lkw-Fahrer stehen morgens um 8 Uhr, wollen die Geräte schon haben, man hat auch gar nicht angefangen abzubauen. Der Messebauer fängt auch schon an, irgendwelche Wände abzureißen und eigentlich stehen dann noch die Geräte und das ist ja dann noch immer, die Geräte müssen ja heile wieder zurückkommen. Das ist ja dann noch der nächste Spaß, dass ich dann immer versuche, alle wieder runterzuholen und zu sagen, wir machen alles step by step. Aber so die Abbautage können nicht darauf verzichten.
TomGehört aber irgendwie dazu. Das Gechillte, das Gelernte kommt aber auch ein bisschen daher, dass du privat eine Leidenschaft hast, über die ich sehr neidisch bin, was ich noch nie erlebt habe. Aber du hast mal eine Zeit lang in Australien gewohnt. Jetzt darfst du mal dein Lieblingsland ein bisschen pitchen. Was verbindest du mit Australien? Warum bist du dort gewesen? Was ist so, welchen Vibe verspürst du da?
AnisyaIch bin da tatsächlich so recht unüberlegt hin. Nach meiner Ausbildung damals, weil mein Englisch jetzt nicht gerade das Beste war. War für mich klar, okay, ich muss irgendwas machen. Und dann war das irgendwie innerhalb von einem halben Jahr gesagt, so Mama, ich packe jetzt meinen Koffer und fliege nach Australien. Das hatte tatsächlich ursprünglich auch immer Kostengründe. Ich weiß nicht, ob man das so sagen darf, aber Amerika war einfach viel teurer. Und dann hat man sich ein paar Fotos aus Australien angeguckt, dachte ich, ach, das ist ja ganz schön da. Und dann bin ich da hin. Und bin an eine sehr, sehr tolle Gastfamilie geraten, die mir den Aufenthalt dann natürlich dann auch direkt super schön gemacht haben, mich aufgenommen haben, mich direkt bei allem auch mitgenommen haben. Ich bin nach vier Wochen mit denen in Urlaub gefahren. Und es ist halt schön, ein Land nochmal auf die Art und Weise kennenzulernen, als dann nur als Touri. Und ja, also die Länder, also die Landschaft an sich ist super vielfältig, wunderschön. Die Tiere natürlich. Und es sind nicht nur gefährliche Tiere, die sieht man nicht, man muss danach suchen. Und auch so irgendwie das Gefühl da vor Ort. Also so der Lifestyle und du würdest übrigens richtig gut reinpassen.
TomIch weiß. Ich weiß. Also ich bräuchte die Küste. Also ich bräuchte es nicht die 10.000 Kilometer in der Mitte. Ich bräuchte die Küste. Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Es wird auch mal passieren. Aber nochmal eine persönliche Frage. Wie fühlt es sich an, wenn man ein Koala-Bär auf dem Arm trägt?
AnisyaMan denkt, sie sind flauschiger als sie sind.
TomAch so.
AnisyaSie sind sehr filzig.
TomOkay.
AnisyaAber sie sind süß. Ja, doch. Man möchte sie eigentlich dann knuddeln und behalten.
TomJa. So ein Koala mit nach Hause nach Braunschweig.
AnisyaJa, aber Kängurus sind noch flauschiger. Die sind wirklich wie so ein kleines Hauskaninchen.
TomHerzlich willkommen beim Känguru-Schnack hier bei RKN. Hier zum Abschluss. Da hab ich ganz viele Storys. Na los, eine Hause noch aus zum Schluss. Eine Känguru-Story.
AnisyaLouis hieß der. Das ist ein kleines rotes Känguru, was gerettet wurde. Mit dem habe ich geboxt. Echt jetzt? Die lernen dieses Kämpfen durchs Spielerische. Ja, mit dem habe ich dann immer geboxt und mit Kissen versucht zu werden.
TomGibt's davon Videos?
AnisyaJa.
TomJa?
AnisyaNichts zu den Küchenschnack.
TomLiebe Freunde, drückt mir die Daumen. Ich habe eure Handynummer. Wenn alles gut geht, seht ihr bald boxende Kängaroos mit einem kleinen Reel verbunden. Anisia, du bist ja eine der wenigen Hörerinnen von Küchen Schnack. Deshalb weißt du, was dich jetzt erwartet. Aber ich kann dich beruhigen, es sind nicht 10 schnelle Fragen, sondern nur drei schnelle Fragen zum Abschluss. Deshalb, Frage Nummer 1. Die liebe ich. Frage nummer eins: Taylor Swift Song.
AnisyaNee, damit triffst du mich jetzt richtig.
TomOkay, pass auf, wir fangen an. Nenne deinen Lieblings-Taylor Swift Song.
AnisyaMan müsste jetzt eigentlich denken, ich bin so ein richtiger Swiftie.
TomJa. Also nein.
AnisyaIch bin so reingerutscht in die Sache.
TomJa, aber ich hab dich gesehen, wie du auf das Konzert gegangen bist. So muss ein Swifty aussehen in meiner Welt.
AnisyaJa. Aber ich kann dir jetzt gar nicht einen Lieblingssong sagen. Das ist jetzt richtig unangenehm.
TomNicht einer.
AnisyaJa, auch nicht mehrere. Also das neue Album muss ich sagen, ist schon schön. Kann man sich richtig gut anhören.
TomWie heißt das jetzt, was hier gerade der TikTok-Tanz ist? Wie heißt das Lied?
AnisyaThe Fate of Ophelia.
TomThe Fate of Ophelia. But dass du das jetzt singst, dazu kriege ich dich nicht, ne? Schade.
AnisyaDu kannst den Tanz ja mal ausprobieren.
TomYeah, that habe ich gestern schon geübt. Okay, belass wir es dabei. Frage number two: The best restaurant, in dem du je gegessen hast in deiner Zeit bei MKN.
AnisyaDeine Fragen sind gemeint. I can't name grundsätzlich nicht essen.
TomYeah, but you won't let us essenti. I mean it's off messenger.
AnisyaAlso, legendaire was a flügelzucht verein by the interview. Gastra. Da war so das Rundumpaket, was halt sehr, sehr cool war.
TomJa, müssen wir vielleicht kurz erklären. Erklär du mal bitte.
AnisyaDa wusste ich auch nicht in was ich reingerate. Wir waren. Eigentlich war es ein Vereinsheim, oder?
TomYeah, it's a Vereinsheim for Flügelzüchter. Deshalb is es auch ein Flügelzüchter for Einsheim.
AnisyaYeah. Und unser Tisch. So eine kleine typische Disco-Kugel wie früher aus dem Zimmer mit 12. And dieser Plüschtift, der ist einmal. Da gab es einfach so richtig typisch Godonbleu and so richtig deutsche Hausmannskost. Ich muss sagen, this war irgendwie doch so mit dem Gesamtpaket, da habe ich der coolste Abend.
TomJa, okay. Jetzt musst du aber den Leuten erzählen, warum die Disco-Kugel so interessant war. Was ist dann noch passiert? Yeah, liebe Leute, wenn MKN als geschlossene Mannschaft in ein Restaurant geht und das Restaurant dann auch noch fast leer ist und eine Disco-Kugel ist?
AnisyaDann wird die angemacht.
TomDann wird die angemacht. Und dann wird auch irgendwann getanzt.
AnisyaUnd die Nebelmaschine war auch an.
TomDie Nebelmaschine war auch an und der erste Tänzer war natürlich unsere Louis. Äh, Louis, sag ich. Unser Uwe, natürlich. Und die letzte Frage, was ja super funktioniert mit drei schnellen Fragen und drei schnellen Antworten. Die letzte Frage: Welchen Ort außer Australien würde ich noch mal hinreisen wollen? Oder Land oder Ort?
AnisyaIch würde gerne nach New York zu den Use Open.
TomZum Tennis?
AnisyaJa.
TomWas ist da los? Einfach. Achso, guckst du gerne Tennis, oder?
AnisyaJa.
TomOkay.
AnisyaUnd da wäre so die Verbindung New York und Use Open so mein nächstes großes Ziel.
TomOkay. Das ist ein schöner Abschluss. Ich hoffe, es hat nicht zu sehr weh getan.
AnisyaNein.
TomAlso ich kann dir jetzt schon sagen, ich schneide gar nichts, weil das hast du sehr, sehr gut gemacht. Bleib uns gewogen. Ich wünsche dir alles Gute noch im neuen Jahr. Danke. Und ob du willst oder nicht, wir werden uns dieses Jahr, besonders in den ersten drei Monaten, sehr, sehr viel sehen.
AnisyaDas ist doch schön.
TomDas ist doch schön. Anisja.
AnisyaIch freue mich.
Customer Welcome - Rebekka
TomIch freue mich auch. Und wir gehen ab zur nächsten Person. Viel Spaß. Ja, liebe Leute, und jetzt habe ich Rebecca neben mir stehen. Rebecca ist ein kleines bisschen verschnupft. Aber trotzdem schön, dass du dir die Zeit genommen hast. Danke für die Einladung. Rebecca, mal ganz kurz, 60 Sekunden. Was ist dein Auftrag hier bei MKN? Aus welcher Abteilung kommst du jetzt hier rüber zu mir? Und was tust du hier?
RebekaAlso ich arbeite im Customer Welcome und mein Auftrag ist es, die Besuche, die wir hier haben, unsere Kundenbesuche, genauso wie unsere internen Veranstaltungen und ganz viele andere Events so zu planen, dass es eigentlich ein Erlebnis wird.
TomGenau. Jetzt musst du uns mal ganz kurz abholen, du stehst jetzt stellvertretend für ein kleines, aber schlagkräftiges Team. Wer ist denn noch bei euch mit dem Team drin?
RebekaAlso wir sind drei Powerfrauen. Einmal ich, dann meine Kollegin die Nadine und Sabrina.
TomUnd Sabrina. Und ihr sitzt wo bei MKN, nur dass man sich das mal räumlich vorstellen kann. Wo habt ihr euer Büro oder wo habt ihr euer Office?
RebekaWir sitzen im neuen Campus. Direkt bei den Meetingräumen haben wir ein kleines Büro.
TomGenau. So, und jetzt müsst ihr euch folgendes vorstellen. Die Jahre haben sich etwas verändert bei MKN. Wir gehen mal so in meiner Anfangszeit, 15, 16 Jahre, da kam ein Besucher dann rein. Da wurde auch mal schnell, den bringe ich mal schnell mit zur MKN, dann wurde der mal irgendwie durchgeführt, dem wurde irgendwas irgendwie nach bestem Wissen und Gewissen gezeigt. Und das hat seit einigen Jahren etwas Struktur gebraucht. Und mit eurer Abteilung hat das erstens einen Namen bekommen und zweitens auch eine Struktur bekommen. Und wie immer, wenn was funktioniert, dann eskaliert das natürlich auch ein bisschen. Das heißt, mittlerweile haben wir ja nicht nur zwei, drei Besuchungen, aber vielleicht mal aus deiner Sicht, wie lange bist du jetzt dabei bei MKN?
RebekaKnapp über ein Jahr.
TomKnapp über ein Jahr. Wie hat sich das jetzt in den letzten Jahren, anderthalb Jahren hat sich denn das verändert hier?
RebekaJa, also was man halt natürlich sagen muss, dass durch den neuen Campus natürlich auch viel mehr Kundenbesuch überhaupt stattfinden können, dass viel mehr parallel stattfinden kann, dass wir dahingehend einfach besser aufgestellt sind. Und natürlich mit jedem Besuch geht es auch viel mehr ins Detail. Das ist halt die große Herausforderung, die die Organisation, sage ich mal, hinter den Kulissen, die Fäden zusammenzuziehen, die Absprachen mit den verschiedenen Bereichen, mit dem Produktmanagement, mit unserem Anwender-Team, mit unserer Zentrale, mit der Werksleitung, eigentlich, egal wer hier bei uns ankommt, über den müssen wir Bescheid wissen und um den kümmern wir uns halt wirklich im Detail.
TomAber jetzt gehen wir mal, dass man sich das ein bisschen vorstellen kann. Welche, jetzt mal nur im Hause MKL, welche Outlets gibt es da, wo wir Gäste hinführen oder wo kann Gast am Ende sitzen, sich bewegen, was essen, was trinken? Oder wie läuft das ab bei uns?
RebekaNaja, im besten Fall macht er die große Rundreise, sag ich mal. Also er kommt bei uns an, wir haben verschiedene Meetingräume, da werden ja dann Präsentationen gezeigt, dann gibt es eine Werksführung, das muss natürlich alles angemeldet werden. Dann werden die Gäste verköstigt, dann gibt es Präsentationen, Demonstrationen. Also eigentlich komplett einmal durchs Werk, durch alle Abteilungen.
TomUnd wo sind unsere Koch-Events? Wo finden die statt? Da gibt es ja verschiedene Stationen, ne?
RebekaJa, einmal in unserer Culinary Lounge und in unserem Culinary Theater.
TomCulinary Lounge. Also für diejenigen, die schon MKN sehr, sehr lange kennen, das Theater ist unser Kino, ne? Also die Kinobestuhlung, die gab es ja schon lange bei MKN, wo man wirklich wie so im Kinosaal nach unten sitzt, wo unten die Geräte sind. Und die Lounge, die ist neu dazu gekommen.
RebekaGenau, die ist im Campus. Das ist so für die kleineren Besucher, so circa sechs Personen. Da kann man halt ein bisschen gemütlicher zusammensitzen und für größere Gruppen, da gehen wir natürlich in unser Theater.
TomUnd letztes Jahr im Sommer haben wir noch einen Außenbereich eingeweiht, den man jetzt auch nutzen kann. Was gibt es da?
RebekaGenau, das ist unser MKN Garten. Den nutzen wir natürlich für jetzt die Sommerveranstaltungen. Alles, was man sonst in einem Raum gemacht hat, wie zum Beispiel in dem Theater. Das können wir jetzt natürlich draußen an der frischen Luft machen, ein bisschen entspannter, ein bisschen sommerlicher alles.
TomOkay, das sind jetzt diese Veranstaltungen, wo potenzielle Kunden, Gäste, Besucher, Offizielle zu uns kommen und uns besuchen. Und dann kommen aber auch noch deine lieben Außendienstler ins Spiel. Die mögt ihr ja besonders, ne? Sag nicht falsches hier.
RebekaErstmal ist ja sowieso jeder Außendienstler sozusagen der erste Kunde, der zu uns kommt und dann ja seine Kundengruppe mitbringt. Also erstmal müssen wir ja euch glücklich stellen, damit wir die Gruppe glücklich stellen.
TomSo ist das richtig. Aber vielleicht kannst du, das ist ja auch nicht ein ganz unerheblicher Teil. Wir haben hier Meetings, wir haben Veranstaltungen, wir haben Trainings, wir haben Produktschulungen. Was passiert, wenn die Horte Blaujacken hier einreitet?
RebekaJa, also prinzipiell ist natürlich genauso von vorne bis hinten im Detail alles zu planen, ja, über die Übernachtung, dann was weiß ich, wo geht es abends hin, aber halt ganz speziell hier bei uns im Werk. Ja, wo finden die Schulungen statt, wer ist überhaupt involviert, wie kann es parallel laufen? Wir haben ja jetzt unser großes Sales Meeting, was ansteht. Da sind ja auch diverse Schulungen, die gemacht werden. Da seid nicht nur ihr da, sondern auch unsere Kollegen aus dem Ausland. Das muss natürlich alles gemanagt werden. Und jeder hat so sein eigenes Bereich, den er plant, aber es muss ja eine Stelle geben, die alles zusammenbringt, die halt weiß, du kannst jetzt in den Raum nicht gehen, weil der ist ja schon durch wen anders besetzt. Oder wir müssen hier noch was ziehen oder müssen da noch tauschen, wir müssen hier noch vorbereiten. Genau. Und so die internen Veranstaltungen sind halt unsere Sales Meetings, unsere Schulungen dann natürlich, aber auch Jubiläen sind dabei, Gesellschafterversammlung.
TomUnd jeder hat so sein eigenes Häufel zu tragen. Der eine vergisst die Zahnbürste, der andere will hier sechs Podcasts in Folge aufnehmen, hat kein Wasser dabei. Also alles schon mal da gewesen, auch manchmal aktuell.
RebekaAuf gar keinen Fall die Süßigkeiten-Schale vergessen.
TomGenau, Süßigkeiten sind auch. Und Kuchen am Nachmittag, das ist ganz wichtig. Aber von diesen ganzen Veranstaltungen, die du jetzt erleben durftest, die du durchgeführt hast, was ist so die Veranstaltung, wo du sagst, da stecken wir die meiste Arbeit rein. Das ist wirklich das, was am aufwendigsten ist. Sind es die internen Veranstaltungen oder sind es.
RebekaJa, ich würde schon sagen, dass die internen eigentlich, weil sie ja auch über einen längeren Zeitraum gehen, die meiste Planungszeit auch benötigen. Aber auch Kundenbesuche, die ein bisschen größer geplant sind. Oder zum Beispiel unsere Fachhändlerseminare, die haben wir ja auch. Die sind auch immer über zwei Tage. Es ist natürlich viel mit Anmeldung im Vorfeld und alles mit den Teilnehmern abklären. Da kommen dann halt sehr viele verschiedene Leute zusammen.
TomHolen uns mal in dem Workflow ab. Die Veranstaltung steht. Die Veranstaltung ist jetzt nächstes Jahr im März, haben wir hier eine Veranstaltung. Wie ist so der Workflow? Wie organisiert ihr euch das auch selber? Schreibt ihr das in eine Excel-Tabelle? Schreibt ihr euch das auf dem Zettel? Wie läuft das ab bis zu dem Tag, wo der Gast, der Kunde, der Besucher dann hier ist?
RebekaAlso erstmal haben wir ein gemeinsames Board, auf dem wir arbeiten. Da wird jeder Besuch angelegt. Das Wichtigste ist natürlich erstmal, einen Termin zu finden. Und das ist schon die große Herausforderung. Das darf man nicht unterschätzen. Also wir haben ja meistens Besuche, wo nicht nur ein oder zwei Leute dabei sind, sondern vielleicht auch mal drei, vier, fünf, sechs, sieben. Die alle müssen einen Termin überhaupt erstmal finden. Das muss in ihrem Kalender passen. Jeder hat ja viel zu tun und dass sie sich die Zeit nehmen und das so organisieren, dass sie zu uns kommen können. Hier muss noch frei sein. Das erstmal das große Gut, genau. Dann muss hier natürlich auch die Gegebenheiten erstmal sein. Wir haben den passenden Meetingraum, passt es mit der Gruppengröße, ist unser Anwender-Team verfügbar? Haben wir noch andere, die beteiligt sind, sind die verfügbar? Und wenn das steht, können wir überhaupt erstmal den Termin sozusagen rausgeben. Und dann geht alles drumherum los. Haben wir die Möglichkeiten für eine Übernachtung? Wie sehen denn die Restaurants aus? Was soll am Tag hier stattfinden? Ja, wie ist unser Betriebsrestaurant zum Beispiel gebucht? Ja, jede Gruppe geht eigentlich auch mittlerweile runter zum Mittagessen oder zur anderen Verköstigung. Genau.
TomUnd da gibt es ja ein Thema, ich meine, ich spreche da selber aus Erfahrung, mache ja sehr viele Seminare jetzt nicht hier in Wolfenbüttel, sondern eher dann in Bayern. Mal unabhängig davon, dass die Anmeldefrequenz oder die Anmeldehäufigkeit etwas nachlässt, weil es ja auch Gott und die Welt so viele Veranstaltungen gibt, gibt es ja auch immer wieder Absagen, no-shows und und und und. Das ist ja auch ein Riesenthema, was euch beschäftigen muss, oder?
RebekaGenau. Tatsächlich ist, wenn ein Besuch geplant ist und abgesagt wird, ein großer Berg, der eigentlich dann noch weiter bearbeitet werden muss, weil wirklich an allen Stellen abgesagt oder verschoben werden muss. Alle Bereiche müssen innen formiert werden. Ja, das macht natürlich manchmal dann eigentlich nochmal das Gleiche an Arbeit aus wie die Organisation im Vorfeld. Also von daher ist es immer sehr wichtig, dass wir da natürlich die Informationen alle auch rechtzeitig bekommen.
TomWobei das Wichtigste ist ja, dass die Person, die dann da ist, am besten glücklich, begeistert, happy den Salon hier wieder verlässt. Das ist ja das Non-Blus Ultra. Jetzt hast du ja auch eine kleine Vergangenheit hier in der Region, wo wir mal konkret auf dich zu sprechen kommen.
RebekaDu bist gelernte Eventmanagerin.
TomWo hat man dich denn hier in der Region schon mal Event managen sehen?
RebekaBevor ich zu MKN gekommen bin, habe ich im Überland gearbeitet. Das ist ja das Sky-Restaurant im Bravo-Park in Braunschweig. Das Restaurant um Tim Mälzer und dort gibt es eine Event-Etage, wo zum Beispiel Hochzeiten, Tagungen, Geburtstags, Feiern und dergleichen stattfinden. Und dort habe ich gearbeitet.
TomJa. Da muss ich mal eine kleine Eigenwerbung einbauen. Vor anderthalb, zwei Jahren hatte ich den Mitgründer damals, mit dem Tim Mälzer, zusammen aus dem Tresor.
RebekaJa. Den Lars.
TomDen Lars hatte ich hier im Podcast und der ist nach wie vor bei der Folge 100 hat er uns auch überrascht in seinem Restaurant drin. Der hat ja das Überland damals miteröffnet. Und das ist auch mit eines der, ich sag mal, kann man fast sagen, mit eines der bekanntesten Restaurants in Braunschweig. Und was war da dein Job da drin?
RebekaDie Eventetage habe ich betreut. Genau. Wir hatten in der 18. Etage ist das eigentliche Restaurant, oben drüber ist eine Rooftop Bar und in der 17. gibt es eine Eventetage, die wirklich für Feierlichkeiten sozusagen extra gebaut wurde.
TomJetzt kommt natürlich die große Frage: Jetzt bist du hier bei einem, ich sag mal, privaten Industrieunternehmen, was ich sag mal, Edelstahl verarbeitet. Das Edelstahl an sich ist ja erstmal emotionslos. Die Gerede und die Leute bringt das ja dann zum Leben. Und dort hast du eine Eventlocation, wo Gott und die Welt reinkommt. Wo gibt es Parallelen und wo sind massive Unterschiede für dich zu spüren?
RebekaJa, Parallelen gibt es natürlich in der Organisation. Vor meiner Zeit im Überland war ich beim Radio tätig in der Eventabteilung. Für mich ist einfach das, was ich schon immer machen wollte, schon als kleines Mädchen, ich wollte organisieren. And im Endeffekt, was ich organisiere, das spielt dann gar nicht die Rolle, sondern das, was halt im Endeffekt dann rauskommt, weil ich es halt gut organisiert habe, weil ich die Fäden in der Hand habe. Ob das eine große Hit-Arena beim Radio ist, ob das eine Hochzeit ist im Überland oder ob das hier die Kundenbesuche sind, solange halt das Feedback nachher ist, das mich einer anstrahlt und sagt, das war ganz toll, ist das, was ich mal brauche.
TomBekommt man das? Ist das so ein Thema, dass halt dann Leute auch mal sich am Ende melden und sagen, wisst ihr was, ich habe mich hier richtig wohl bei dir gefühlt?
RebekaAuf jeden Fall, das ist auch ganz wichtig, weil da weißt du sofort, dass deine Arbeit auch einen Sinn hat. Also, dass, wie gesagt, dann eine Hörerin war, die sagt, toll, was ihr hier macht, oder jetzt hier ein Besucher kommt und sagt, vielen Dank, du wünschst noch die gute Heimreise und zwar toll hier oder boah, das hätten wir nicht gedacht. Also das Feedback ist auf jeden Fall da und das ist eigentlich das Schöne.
TomWas sind denn so, ich sag mal, kleine wichtige Punkte am Anfang, so dieser First Touch, ne? Der Erste, der kommt hier rein, Fahren und sowas, was sind so Dinge, die für euch so sich auch ein bisschen rauskristallisiert sind, um den Gast auch so eine möglichst persönliche Ansprache zu geben. Schön, dass du da bist.
RebekaPunkt Fahren hast du schon richtig gesagt, was jetzt unsere ausländischen Besuche zum Beispiel angeht, da werden ja vorne Fahnen gehisst. Das sehen wir immer wieder, dass sich die Gäste davor stellen und schon die ersten Fotos machen und das dann auch bei Instagram hochladen. Das ist natürlich super, wenn man das dann sieht. Dann werden sie bei uns an der Zentrale durch unsere Kollegin Patricia werden sie begrüßt. Das ist natürlich, wenn dann auch, sag ich mal, das Wichtigste und eigentlich mit das Kleinste, aber eine Namensliste, eine ordentliche Namensliste. Das heißt, wenn man sich anmeldet und dann halt im besten Fall auch sogar persönlich begrüßt werden kann, macht das ja schon mal was ganz anderes aus. Schön, dass sie da sind. So, dann haben wir einen ganz tollen Showroom, da werden die Gäste dann meistens erstmal ein bisschen gesammelt und dann geht es dann im besten Fall sogar in den neuen Campus. Und wenn man dann da zeigen kann, was hier so entstanden ist, dann ist das natürlich schon toll. Und wenn dann dann auch nachher noch eine Werksleitführung dazukommt und man dann erstmal so hinter die Kulissen gucken kann, dann ist das schon etwas, was dann der Gast nachher tatsächlich als Wow, sag ich mal, mitnimmt.
TomJetzt hast du ja nicht nur die Organisation für die Veranstaltungen hier im Haus oder ihr, nicht nur hier im Haus, sondern ihr habt ja so einen Typen unten in Bayern, ihr habt einen Typen in Köln, ihr habt einen Typen in Hamburg, Kollegen in Frankreich, wo auch immer die auf der Welt unterwegs sind. Die unterstützt ihr natürlich auch mit dem gesamten Anmeldungsformular und Betreuung, oder?
RebekaGenau, alles was diese eigenen Seminare angeht. Also wenn sich jetzt jemand für dein Seminar in Oberschleißheim anmeldet, dann landet er bei uns. Dann gibt es natürlich die ganzen Informationen. Zusammen mit dem Marketingteam gibt es dann auch nachher wirklich, ja, wie soll ich das jetzt sagen?
Speaker 5Bestätigung.
RebekaGenau, Bestätigungen und sodass er halt sich da schon abgeholt fühlt und für euer Seminar dann alles halt vorbereitet ist.
TomUnd was sind so die Seminare, wo du selber, ich meine, da hast du jetzt, keine Ahnung, Hunderte gemacht, was sind so die, wo du sagst, da freue ich mich auch so ein bisschen drauf, da gehe ich raus aus meiner professionellen Abarbeitungsliste, sondern das ist schon was Besonderes, die schocken mich vielleicht am meisten. Gibt es da was?
RebekaSeminare, Veranstaltungen.
TomOder Veranstaltungen, ja.
RebekaJa, was natürlich eine schöne Sache ist, sind jetzt unsere Jubilarfeiern, die auch wieder stattfinden können. Das war ja durch Corona jetzt auch erstmal ein Break drin. Das ist natürlich eine tolle Sache, sodass man sagen kann, da sind ja Kollegen und Kolleginnen, die wirklich schon sehr, sehr lange bei MKN sind.
TomDu meinst jetzt Runde 20, 30, 40, 45 her.
RebekaJa, 40 und 45 Reden war da. Also das ist schon beeindruckend, wenn jemand so lange hier ist und wenn man da eine Feier für ausrichten kann und das wertschätzen kann. Das ist schon etwas, was einen bewegt, wenn man darüber mal so wirklich nachdenkt.
TomMein Problem ist ein bisschen, ich kann in die Zukunft gucken. Das hat manchmal Vorteile, manchmal auch Nachteile. Und ich kann ein ganz kleines bisschen rechnen. MKN ist ja gegründet worden 1946. Nächstes Jahr haben wir 2026. Macht nach meiner Rechnung 80.
NicoleJa.
TomWas ich damit meine, ich kann nach vorne gucken, es wird nächstes Jahr nicht weniger Arbeit werden.
RebekaRichtig.
TomKann man das jetzt schon mal sagen?
RebekaDas kann man schon sagen und die Planung läuft.
TomOhne genau zu sagen, was da passiert, aber es wird was passieren. Das kann man, glaube ich, sagen. Ja. Und das ist bestimmt auch für euer junges, zwei, drei Jahre zusammengeworfenes Team, ist das natürlich auch eine besondere Sache.
RebekaDas stimmt.
TomGenau. Und das Geheimnis ist ja auch das, wir nehmen das jetzt kurz vor Weihnachten auf. Und es gibt ja auch noch meistens so bei einem Meeting einen legendären MKN-Abend, der findet jetzt auch nochmal die Tage statt. Der habt ja auch eure Aktien ein bisschen mit dran.
RebekaAn der Weihnachtsfeier, denke ich mal, wirst du wohl meinen. Ja, also da gibt es natürlich ein eigenes Komitee, weil das sehr umfangreich ist, aber wir vom Customer Welcome, ja, alles was Events angeht, hängen wir irgendwo ja dann doch mit drin.
TomNa, das ist doch wunderschön. Ja, dann würde ich sagen, das ist jetzt ein schöner Sum-up gewesen für die Minuten, dass ihr, liebe Zuhörenden und Zusehenden auf YouTube, auch mal seht, was dahinter steckt. Unsere liebe Sabrina möchte ich hier nochmal erwähnen, die auch ganz wichtig ist, weil die hat noch so einen kleinen Part, die fährt auch regelmäßig mit uns auf Messen und die hat einen Part, der meistens im Backoffice ist. Sie steht nämlich da in der Spülmaschine. Das muss man auch mal erwähnen. Deshalb ist es mir auch mal wichtig, die Sabrina da im Team nochmal persönlich zu erwähnen. Ihr seid ein ganz wichtiger Part und ich hab's dir schon am Telefon vorab gesagt. Das ist immer so eine, wenn irgendwas nicht funktioniert, dann willst du dich immer auch mal auskotzen und willst du irgendwas raus haben. Aber seitdem ihr diese Sache übernommen habt, kann man wirklich machen. Da hast du dieses Passiert jetzt, kommt jemand nicht. Das hat sich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr verbessert und vereinfacht für uns. Das muss man wirklich mal sagen. Das hilft dir aber nichts. Denn am Ende von jeder Küchenschnack-Folge kommen auch für dich nur drei schnelle Fragen und schnelle Antworten. Deshalb Frage Nummer eins: Das ist mein Lieblingsessen.
RebekaNudeln.
TomNudeln? Das ist jetzt wie wenn ich mit den Kinderkölchen stehe, da weiß ich schon vorher, was die Antworten. Musste noch irgendwas dazu. Cabonara, Bolognese, irgendwas.
RebekaTatsächlich in allen Varianten. Am liebsten wirklich Spaghetti, aber mit allen möglichen Soßen. Also Nudeln könnte ich jeden Tag essen.
TomOkay, hast du von MKN schon mal eine One-Podpasta bekommen?
RebekaJa.
TomOkay, Frage Nummer zwei. Das ist das beste Konzert oder die beste Veranstaltung, wo du selber als Gast mal gewesen bist.
RebekaOh, das ist wirklich super schwer. Ich habe unzählige Konzerte gemacht. Ich weiß, deshalb habe ich mir die Frage auch durchgedenkt.
TomDu kannst auch, wenn du Lust hast, Top 3 sagen, wenn du so viele hattest. Aber wir fangen mal mit einer an.
RebekaOh, also was natürlich wirklich ein Hammer-Konzert gewesen ist, ist Atheon, muss man wirklich sagen.
TomIn Hannover, Berlin?
RebekaMehrere hat das schon gesehen. Im Rimmele-Stadion war ich. Oh, das war wirklich. Nein, das war wirklich eine große Aktion. Aber auch eigentlich sehr viele kleine. Ich bin tatsächlich auch schon auf sehr vielen Scooter-Konzerten gewesen. Okay. Ich bin ja auch so, naja, schon ein Kind der 90er, aber ja, es hätte noch ein bisschen mehr sein können. Und lebe die Liebe zur 90er tatsächlich jetzt nach dem Revival eigentlich erst so richtig aus. Es sind auch ganz tolle Konzerte. Ja, und ansonsten, boah, das ist eine gute Frage, ja.
TomAlso jetzt haben wir es gut, jetzt brauchen wir den dritten. Also Ad Sheerance, guter. Was war noch ein Konzert oder eine Veranstaltung? Sport, irgendwas.
RebekaIch werde jetzt garantiert gleich rausgehen und werde mir denken, warum hast du das nicht gesagt?
TomJa, das ist immer so.
RebekaJa. Nee.
TomNee?
RebekaNee.
TomNa gut, dann lass mal, dann sagen wir nur Maria, Maria, I like it loud. So, und die letzte Frage. Das ist die meistgenutzte App auf meinem Handy.
RebekaDie Bring-Einkauf-App.
Vertrieb International - Carlo
TomDie Bring-Einkaufs-App. Okay, die meiste Antwort ist WhatsApp, aber bei dir ist die Einkaufs-App. Wunderbar. Rebecca, danke für deine Zeit. Schön, dass du hier bei uns bist. Danke für deine Unterstützung. Bleib schön gesund. Ich wünsche dir alles Gute im neuen Jahr. Und grüße die Mädels von mir. Mach ich. Und wir gehen weiter zum nächsten. And neben mir steht die Person, die am meisten gewünscht worden ist von euch auf Messen. Carlo, kann ich so sagen, du bist ein Unikard.
CarloDas kannst du gerne so sagen, Thorn. Aber da ist was dran, oder? Also das kann ja nur jemand anders über mich sagen. Aber wenn du das so sagst und wenn andere das auch so bestätigt haben, dann könnte vielleicht was dran sein. Okay.
TomCarlo, wie alle, du hast jetzt ungefähr 60 Sekunden Zeit. Stell dich mal selber kurz vor. Woher kommst du? Was bist du und was ist aktuell dein Job bei MKN?
CarloTotal gerne. Ich bin Carlo, ich komme hier aus der Region Wolfenbüttel, lebe in Braunschweig. Ich bin jetzt seit über 11 Jahren bei MKN. Nächstes Jahr werden es dann zwölf Jahre sein. Ich habe hier meine Ausbildung als Industriekaufmann gemacht, habe dann anschließend in unterschiedlichen Abteilungen gearbeitet. Ich war im Vertriebsinnendienst, im Produktmanagement-Team. Ich habe mal einige Zeit in der Abteilung gearbeitet, in der wir uns nur um die fugellosen Herdanlagen gekümmert haben, Masterline, Küchenmeister. Aber ich wusste schon immer, ich möchte in den Vertrieb möchte. Ich habe eine große Begeisterung für MKN, für das Unternehmen, für unsere Produkte, für die Menschen. Und die möchte ich gerne mit unseren Partnern, unseren Kunden teilen. Und offensichtlich haben das einige Leute bei MKN auch so gesehen. Und hier bin ich, jetzt mache ich Vertrieb für MKN in Skandinavien und Osteuropa. Und das ist eine total spannende Aufgabe. Und ja, das mache ich jetzt in der Form seit ungefähr einem halben Jahr.
TomEin bisschen über 60 Sekunden, aber trotzdem habe ich so genau so vorgestellt. Perfekt. Wir fangen mal von hinten an. Und dazu muss ich dir jetzt einfach auch mal ganz herzlich gratulieren. Denn du hast ja gerade ein Studium abgeschlossen. Fast.
CarloFast. Aber kann nicht mehr viel passieren. Kann nicht mehr viel passieren. Ich schreibe gerade meine Masterarbeit, Abgabe ist endlich anmachen.
TomOkay, aber da kann theoretisch und praktisch, da müsste es mit dem Teufel zugehen. Das wird alles laufen. Okay. Erklär uns mal kurz, was hast du für ein Studium gemacht? Was ist dann dein potenzieller Abschluss und was kannst du uns denn dazu sagen?
CarloAlso ich habe berufsbegleitend schon im Bachelor, BWL studiert, während ich hier bei MKL gearbeitet habe. Das habe ich ja in der Australier gemacht, es ist eine Fachhochschule hier in der Region. Und das lief immer berufsbegleitend. Es gab so ein paar Präsenzwochenenden immer pro Semester. Ansonsten Vorlesungen im Stream. Prüfungen habe ich dann immer in Wolfsburg geschrieben und jetzt eben dann mit ein paar Jahren Unterbrechung dazwischen auch das Masterstudium, auch wieder berufsbegleitend, in ja, auch wieder das gleiche Programm im Grunde oder verwandtes Programm bei der Australia. Und habe dann eben immer an den Wochenenden, abends dann, wenn es gepasst hat oder während meines Urlaubs, dann das Studium durchgezogen. Hab jetzt eben außer der Masterarbeit alle Module abgeschlossen, erfolgreich. Schreibe jetzt gerade noch die Masterarbeit, auch mit Bezug natürlich zur MKN. Das war jetzt meine Frage gewesen. Darf man das fragen? Darfst du das sagen oder ist das ein Geheimnis? Ich weiß nicht, ob ich das so konkret an der Stelle schon sagen kann, aber ich kann auf jeden Fall sagen, es steht in enger Verbindung mit MKN, es hat was mit Kompidämpfern zu tun, es hat auch was mit der Dachregion zu tun. Und das ist natürlich dann auch umso interessanter und spannender und auch für mich motivierender, das dann zu schreiben, wenn das so eng mit MKN in Verbindung steht.
TomOkay.
CarloUnd wie lange ging das Studium insgesamt? Ja, ich habe das jetzt, jetzt muss ich kurz überlegen. Ich habe es ja eben berufsbegleitend gemacht und werde dann insgesamt ungefähr drei Jahre dafür gebraucht haben. So sechs Semester, könnte man sagen.
TomAlso ich feiere das sehr, sehr hart. Es gibt einen kleinen Kritikpunkt von meiner Seite. Alles klar. Kannst du dir vorstellen, welcher das ist? Weil du warst ja bei einer anderen Sache auch sehr motiviert, die in meinem Augenwinkel etwas nachgelassen hat. Und du schiebst das ein bisschen auf dieses Studium.
CarloJa, ich weiß genau, worauf du hinaus möchtest. Was denn? Naja, du, ich bin ja eine Zeit lang in den Fußstapfen im Ausdauersport gefolgt. Ich hab dann auch ein Marathon gelaufen, gar nicht mal so schlecht, denke ich. Und hab das in den letzten Jahren ziemlich schleifen lassen. Aber ich möchte doch zu meiner Verteidigung sagen, was ich immerhin geschafft habe. Ich habe geschafft, mein Gewicht zu halten. Ich habe ja enorm abgenommen. Ich zeige immer ganz gerne mal dem einen oder anderen meinen alten Personalausweis. Da habe ich noch so richtig Hamsterbacken und das habe ich hingekriegt. Aber wenn ich jetzt damit durch bin, dann werde ich mir auch mal wieder ein athletisches Ziel setzen.
TomOkay, also das ist abgenommen. Dinge, die im Küchenschnack versprochen werden, müssen eingehalten werden. Alles klar, ist es. Ist ein Deal.
CarloIst ein Deal? Ich bin ja noch im Ungefähren geblieben, aber versprochen, das wird passieren.
TomEs gibt nämlich eine nette Anekdote, die ich hier mal erzählen möchte. Er hat damit angefangen, an mich gewendet, was muss ich machen. Dann hast du mir auch immer deine Trainingspläne und deine Zeiten geschickt. Ihr müsst euch vorstellen, dass ich immer die Zeiten bekommen und habe immer gedacht, immer zur selben Zeit hat er eine Pause gemacht. Immer so nach zehn Minuten habe ich immer die Zeit gemacht. Carlo, du musst mal trainieren, durchzulaufen. Du kannst nicht immer einen Stopp machen. Dann hat er gesagt, Thomas, das geht aber nicht, weil dann bin ich tot. Dann denke ich, warum?
CarloDa ist immer eine Ampel. Am Anfang bin ich mal die gleiche Runde im Park im Kreis gelaufen. Es war immer so ein Park, ich weiß nicht, so eine 3-Kilometer-Runde oder so. Aber irgendwann logischerweise, das hast du mir als Trainer beigebracht. Irgendwann steigert man jetzt an den Laufumfänge. Dann habe ich auch mal die Route gewechselt und dann hat sich das auch geändert.
TomOkay, Carlo, du musst. Ich wollte dich jetzt am Anfang erst mal ein bisschen reinkommen lassen und auch die Zuhörenden sich an dich gewöhnen. Aber es ist ja schon eine Frage. Ich meine, irgendwann morgens kommt das kleine Vögel on dein Fenster, zwitschert dich wach, oder dein Wecker weckt dich, deine Frau, wie auch immer that passiert. Stahst du anders sofort auf 180 bist du sofort so drauf? Oder gibt es auch morgens diesen Moment where you denkst, boah, nee, it must just not. Du bist immer gleich. Ich hab dich noch nie anders erlebt. How?
CarloYeah, this muss irgendwie in meinem Naturell liegen. Ich weiß nicht, ob ich da vielleicht ein bisschen untypisch für Niedersachsen bin. Wurde mir jedenfalls schon zugeschrieben. Ja, also ich bin wirklich, mir wurde das schon immer gesagt, auch schon während der Ausbildung, dass ich irgendwie im Großen und Ganzen ganz gut drauf bin und irgendwie eine Freude und so weiter ausstrahle. Ich arbeite hier unglaublich gerne bei MKN. Ich komme hier immer gerne hin. Ich habe also das ist auch wirklich authentisch. Es gibt ganz selten, hat natürlich mal jeder Mensch oder so hat auch mal einen schlechten Tag. Ich glaube, das kommt bei jedem vor. Ich würde behaupten, bei mir, dass es wirklich sehr selten vorkommt. Dann gilt auch fake it till you make it. Aber im Großen and Ganzen strahle ich einfach das nach außen aus, was auch in mir drin ist.
TomAlso wir können Red Bull überdimensioniert viel Espresso, andere Substitute können wir ausschließen bei dir.
CarloIch trinke schon sehr viel Kaffee, but that has mittlerweile keinen Effekt mehr. Ich kann doppelt einen Espresso trinken und ins Bett gehen.
TomOkay. Du hast ja, wie du es schon selber gesagt hast, einige Stationen bei MKN durchgemacht. Wenn man den Vertrieb, das haben wir verstanden, da wolltest du irgendwo hin, da bist du jetzt auch angekommen, da fühlst du dich auch wohl, da machst du ja auch einen sehr guten Job. Aber wenn man den mal auslässt, was sind denn noch so eine Position, die dich vielleicht noch ein bisschen geschockt hat, wo du gesagt hast, das war jetzt auch geil oder das hat mich besonders geprägt.
CarloAlso jetzt in meiner Laufbahn bei MKN bisher. Also ich würde schon sagen, dass gerade auch weil ich jetzt natürlich nicht den kochtechnischen Background habe, war es, glaube ich, gut, dass ich erstmal diese Zeit auch im Innendienst, aber vor allem auch im Produktmanagement machen konnte, um auch erstmal gewisserweise auch über die Geräte, über die USPs, über die technischen Hintergründe mehr zu lernen. Also ich glaube, das war eine gute inhaltliche Vorbereitung auf die spätere Arbeit im Vertrieb.
TomAlso die Antwort wäre Produktmanagement. Das ist das, was dich am meisten geschockt hat.
CarloAlso, naja, was heißt geschockt? Also, ich habe natürlich, für mich war immer dieser Kontakt zum Kunden. Für mich war immer das, was mir immer am meisten Spaß gemacht hat, schon die ganze Zeit. Das war immer nach draußen zu gehen, bei unseren Partnern, bei unseren Kunden zu sein. Seit 2018 bin ich auch mal auf den Messen unterwegs gewesen. Dann ging das mal los mit Intergastra, dann durfte ich auch mal international auf der FHA, in Dubai auf der Messe sein. In Deutschland immer Internorga, die Host und so weiter. Und dann ging das ja so langsam los. Ich wurde ja dann so langsam in den Vertrieb oder an den Vertrieb herangeführt. Ich habe von meinem Chef von Olli Meura ganz viel gelernt, deinem ehemaligen Podcast-Partner.
TomDie Leute kennen Olli hier, ja.
CarloDie sind bekannt, genau. Dann waren wir immer zusammen unterwegs. Und das habe ich natürlich immer gespürt, das war mein Ding, das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Und ermessen war immer so ein Highlight. Das war für mich immer ein großes Ding.
TomWenn wir jetzt mal rausgehen aus der MKN-Bubble, wenn du dann mal die fünf Minuten, die du den Rest des Tages noch hast, nicht an MKN denkst, was ist so eine Sache, die du verfolgst? Guckst du gerne mal ein Fernsehen an, machst du dann doch mal ein Läufchen oder gehst du spazieren? Gibt es noch was, was du außerhalb verfolgst?
CarloJa, auf jeden Fall. Also klar, natürlich reise ich gerne, ja, natürlich. Ist natürlich leckeres Essen, Essen gehen und so weiter. Das ist natürlich was, was mir Spaß macht, was ich gerne mache, was ich genieße. Ja, und natürlich Zeit mit der Familie verbringen und einfach mit Freunden zusammen sein. Und mal guten Wein oder so trinken. Das ist schon was. Das mache ich gerne.
TomWobei, wir müssen ja auch wieder eine kleine Geschichte erzählen. Du heißt Carlo Monaretto. Carlo Monaretto. Und wir nehmen dich regelmäßig nach Mailand mit auf die Messe. Und die Italiener denken immer, sie können dich auf Italienisch ansprechen. Funktioniert aber nicht.
CarloJa, das war ganz witzig. Man hat ja dann hier auch so sein Namensschild. Mein Name ist ja dann für alle sichtbar. Und mir wird auch nachgesagt, dass ich auch vom Äußeren, dass ich auch so irgendwie ein bisschen Italienisch rüberkomme. Ich spreche auch relativ viel mit den Händen. Ich weiß nicht, ob das hier im Podcast aufgefallen ist. Und da gibt es schon immer einige verwunderte Blicke oder Irritationen, weil dann doch viele denken oder eben auch direkt anfangen, mich auf Italienisch anzusprechen. Ist tatsächlich liegt bei mir aber schon ein bisschen weiter zurück. Mein Urgroßvater ist mal aus Italien nach Deutschland eingewandert, aber der Name ist eben.
TomDu betreust ja jetzt auch ein paar internationale Märkte, Skandinavien, Tschechien. Was ist so jetzt deine Erfahrung gegenüber dem deutschen Markt? Wo du ja auch ein bisschen reinlutst mit Olli. Was ist so der größte Unterschied, wenn du jetzt die Betreuung von Kunden und Händlern und sowas siehst? Wo siehst du deinen größten Unterschied?
CarloWir sind natürlich als MKN auch dort etwas anders aufgestellt. Wir sind ja in diesen Märkten jetzt nicht mit eigenen Leuten, mit eigenen MKN-Leuten permanent vor Ort. Und deswegen sind wir natürlich unsere Partner, unsere Fachhandelspartner, natürlich diejenigen, die uns im Daily Business, wie in Deutschland, auch da natürlich noch stärker, weil wir eben nicht selbst dort sind, weil wir dort niemanden haben, der die Landessprache spricht, der dann eben auch Seminare und Demos und so weiter macht, sind wir natürlich noch stärker da repräsentiert von unseren Fachhandelspartnern in diesen Ländern und die Länder sind ja viele Länder, es ist auch sehr unterschiedlich und so weiter. Und ich würde sagen, ja klar, es gibt natürlich auch Mentalitätsunterschiede, es gibt kulturelle Unterschiede, es gibt ja was, was ich, also in der Region oder in den Regionen, die ich betreue, da kommt man im Großen und Ganzen mit Englisch eigentlich ziemlich gut zurecht. Und ja, was mir besonders gut eben gefällt, gerade auch eben so in Osteuropa, in Polen, wo ich jetzt gerade unterwegs war, in Tschechien, das ist so die Herzlichkeit, die Gastfreundlichkeit der Menschen und so weiter. Das finde ich unglaublich schön, das genieße ich unglaublich. Skandinavien auch wunderbar. Eben auch gerade jetzt wieder in Kopenhagen gewesen, ganz tolle Gastronomieszene und so auch. Und insofern, ja, es gibt Unterschiede, aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten. Letztendlich sind wir ja auch europäische Nachbarn.
TomJetzt hast du sehr viel mit Köchen zu tun. Das bringt der Beruf bei MKN mit sich. Gibt es denn so eine Sache, die du von Köchen aufgeschnappt hast, die du gelernt hast, die du vorher in deinem vorherigen Leben noch nie gehört hast, gesehen hast, wo du nie gedacht hast, dass du dich mit so einem Thema mal auseinandersetzen musst?
CarloDas ist eine gute Frage, da muss ich mal kurz drüber nachdenken. Naja, man, also ich eigne mir natürlich dann so das eine oder andere, kochtechnisch eignet man sich natürlich dann, oder das schnappt man natürlich auf, lernt man dann natürlich auch auf der Arbeit. Aber ich finde, also ich ziehe immer gerne dann auch oder ich bin ja auch ganz häufig mit Kochkollegen unterwegs oder wir arbeiten ja auch ganz eng zusammen. Ganz häufig ist es so, wenn wir zum Beispiel ein Training machen bei einem unserer Fachhandelspartner, eben in Osteuropa, in Skandinavien, wenn wir, dann daneben sind wir ja ganz häufig gemeinsam unterwegs. Und dann gibt es natürlich da eine entsprechende Arbeitsteilung und so weiter. Ich würde sagen, was mir besonders gut gefällt, meistens sind Köche ziemlich bodenständig, ziemlich direkt und irgendwie herzlich und humorvoll. Und das gefällt mir gut.
TomSo ähnlich hat das deine Vorrednerin auch gesagt. Sie hat gesagt, es ist irgendwie so, wie wenn ich ein kleiner Dorfferein Fußball spielt und die gehen zusammen dann auf Klassen.
CarloJa, da ist was dran.
TomDas ist eine schöne Metapher gewesen. Carlo, kurz vorm Abschluss. Wenn wir jetzt mal zurückgehen, du bist sieben, acht Jahre alt, wir reden jetzt mit deiner Familie, wir gehen in deine Schulzeit, ich rede mit deiner Klassenlehrerin. War das abzusehen, dass sich das so entwickelt? Warst du immer so oder gab es irgendwo, wie mein Papa immer sagt, irgendwann hat es den Schalter umgelegt? War das klar, dass das mal in die Richtung geht bei dir? Also in Richtung MKN, in Richtung Küche, in Richtung Vertrieb, meinst du? Naja, auch so mit der ganzen Mentalitätsgeschichte. Bist du immer so offen gewesen, dass man dich, egal wo, Knopf an und du kannst reden. Hast du schon in der zweiten Klasse Referate über Schiller Lessing und Kurt Turolski gehalten? Wie warst du immer so?
CarloAlso ich würde sagen, es hat sich. Die Persönlichkeit entwickelt sich natürlich weiter. Ich würde sagen, ich war schon immer jemand, der gerne geredet hat, der gerne gesprochen, der gerne präsentiert hat, auch vor anderen. Auch in der zweiten Klasse. Ja, da hat man nicht so viele Referate gehalten. Aber das war schon auch in der Schulzeit definitiv etwas, was ich gerne gemacht habe, was ich auch ganz gut gemacht habe. Warst du Klassensprecher, Schulsprecher, sowas? Nee, das war ich nicht. Aber ich habe immer viel gerne diskutiert, ich habe gerne mich mündlich beteiligt, ich habe immer gerne debattiert, auch eben in Politik oder Geschichtsunterricht oder was weiß ich. Oder auch Englisch hat mir immer schon großen Spaß gemacht. Ich habe doch immer gerne mit Menschen zusammengearbeitet. Mir hat das immer letztendlich das Zwischenmenschliche. Das hat mir immer am meisten Spaß gemacht. Und so reden, präsentieren, vor anderen sprechen, diskutieren, das waren schon immer Sachen, die mir Freude gemacht haben. Und das hat sich natürlich dann irgendwie immer so weiterentwickelt.
TomOkay. Carlo, zum Abschluss für dich. Diesmal wie bei allen nicht zehn schnelle Fragen, sondern nur drei schnelle Fragen und drei schnelle Antworten. Deshalb Frage Nummer 1. Ein Land, in das ich gerne mal reisen würde und noch nie war.
CarloJa. Südamerika fände ich spannend, zum Beispiel Brazilien. Brasilien. Warum? Warum? Ich war einfach nie auf dem continent. Das würde mich interessieren.
TomArgentinian, Chile oder so. Okay. Man muss natürlich auch eine Sache wissen, ich kenne auch manchmal die, obwohl du nie in einem anderen Land so richtig gelebt anders so gut Englisch sprechen wie du, weil du dir das auch schon lange angeeignet hast, auch privat. Du bist ja auch im Englischen sehr bewandert.
CarloJa, das stimmt. Es hat mir immer Spaß gemacht. Ich habe auch immer schon früher Serien auf Englisch geguckt. Mein Vater war auch Englischlehrer, hat auch eine Rolle gespielt.
TomTipp an alle jungen Leute, die das angucken: Netflix auf Englisch einstellen und deutsche Untertitel, oder? Perfekt. Frage Nummer zwei: Eine Sportart, die ich verfolge? Also, Fußball schon?
CarloAuf jeden Fall. Fußball. Da muss ich jetzt natürlich fragen: Mannschaft, gibt es da eine, die da. Ja, ich habe natürlich schon die größte. Sympathien zur Eintracht Braunschweig, aber ich bin jetzt kein riesen Fußballfan oder Ultra oder sowas. Aber das ist schon, bei Braunschweig liegen natürlich schon meine Sympathien. Also kein Kapo hier vorne dran.
TomNein, nein, nein. Und die letzte Frage: Ein Film oder eine Serie, die mich begeistert hat, die ich auch vielleicht schon mehrfach angeschaut habe?
CarloAlso ich hab Breaking Bad gerne geguckt. Ich habe Sons of Anarchy geschaut. Also eher Serien, weniger Filme. Ja, schon, weil ich das irgendwie spannend finde über so eine Serie, da kann dann doch der Charakter länger entwickelt werden und so. Jetzt guck ich, weil natürlich irgendwie die Zeit ist auch begrenzt und so weiter. Ich finde es ganz gut. Es gibt jetzt auf Netflix ja viel diese Limited Series, so sechs bis acht Folgen und so, weil ich glaube, jetzt hätte ich keine Zeit mehr. Was läuft denn aktuell? Also ich hab jetzt so eine Serie auf Netflix geguckt, wie hieß die? The Beast in Me. Das fand ich ganz gut.
Arbeitsvorbereitung - Sven
TomCarlo, es gibt kein schöneres Ende als The Beast in Me. Das passt wie Arsch auf einmal. Danke, dass du die Zeit genommen hast. Ich wünsche dir alles Gute im neuen Jahr. Bleib schön gesund und wunder, bleib MKN gewogen und bis bald, mein Freund. Dankeschön, Tom. Gleichfalls. Frohe Weihnachten. Alles klar. Und es geht weiter zum nächsten. So, und ich habe den nächsten Kandidaten hier im Werk gefunden. Und jetzt ist es natürlich auch eine kleine Herausforderung an mich, denn Sven, wir kennen uns nicht. Wir sind uns wirklich jetzt hier das erste Mal über den Weg gelaufen. Oder ja, wir sind uns schon mal über den Weg gelaufen, aber noch nicht so weit. Beim Tennisspielen brauchst du auch mit, ne?
CarloJa, korrekt.
TomGenau. Aber wir haben uns ehrlich gesagt nicht groß abgestimmt. Nur mal kurz einen Termin ausgemacht. Und deshalb die Frage an dich. Du hast jetzt ungefähr 60 Sekunden Zeit. Stell mal selber vor, was du machst, was ist dein Job hier, welchen Aufgabenbereich betreust du?
SvenAlso fange ich mal an, ich bin Svenische Schönert, ich arbeite in der Arbeitsvorbereitung, bin dort zuständig für ein eigenes Tagesgeschäft. Viel in der Vorfertigung, neue Anschaffung von Maschinen, Projekten, Durchlauf von Neuteilen, wie zum Beispiel die NOL-Linie. Haben wir viel mit begleitet mit dem KB und ähnlich Abteilungen. Und da bin ich halt stellvertretender Abteilungsleiter. Pass ein bisschen auf.
TomDass alles gut wird. Und wir sind ja hier in Wolfenbüttel. Wie weit wohnst du weg?
SvenIch wohne vor kurzem habe ich hier einen Kilometer entfernt gewohnt. Jetzt bin ich nach Braunschweig gezogen, also 15 Kilometer.
TomJa. Und da füllt man sich wohl. Braunschweig wohl leben.
SvenIch habe eine schöne Ecke, das östliche Ringgebiet. Das ist mal schön, schön naturgebunden.
TomAls du zu MKN gekommen bist, da war ja dein erster Aufschlag hier irgendwie auch diese Salvanini, unsere vollautomatische Laserkantanlage. Was war damals dein Hintergrund? Was hast du gelernt? Wie war so der erste Auftrag hier?
SvenIch habe gelernt, habe ich Feinwerkmechaniker an der Uni in Braunschweig. Dann bin ich über etliche Firmen, ob VW, Salzgitter G, bin ich dann irgendwann mal hier gelandet und habe nebenbei immer eine Weiterbildung, Fortbildung, ob Schweißer, Maschinenbautechniker etc. gemacht. Und dann bin ich auch, Gott sei Dank, heutzutage hier gelandet. Hab dann an der Saving angefangen, war dort Maschinenbediener, hab dann nebenbei auch drüben an der Bistronik, die gegenüber ist, am Laser gearbeitet.
TomBistronik muss man vielleicht mal erklären. Das ist auch, das ist wie so ein Würfel. Ich versuche das mal zu erklären, das ist wie so ein Würfel, da kannst du reingucken hier, wie so ein Schiffsbullauge. Und da drinnen fährt dann so ein Laserarm und das geht die ganze Zeit und da werden dann Dinge zusammengeschweißt und ausgelasert und.
SvenNicht geschweißt, aber nicht ausgelasert. Da werden die Einzelteile für unsere Komponenten oder Geräte, die wir bauen, werden dort halt einzeln ausgelasert.
TomAlso zum Beispiel die Seitenwand vom Kombidämpfer, wo der Lüfter dahinter steht, ne?
SvenZum Beispiel, ja.
TomDas wird da drin gemacht.
SvenWir machen ja fast alles selber hier bei MKN. Alle Rohbleche werden dort und an der Savanini und an anderen Laser ausgelasert und danach zur Weiterverarbeitung halt weitergehen.
TomJetzt hast du mir ja gesagt, du hast bei VW und Salzgitter gearbeitet. Genau. Nimmt man da MKN wahr? Hat man da schon mal was von MKN gehört und gesehen?
SvenAuf jeden Fall, dadurch, dass ich in Wolfmittel aufgewachsen bin, wollte ich eigentlich schon immer hier rein. Echt? Es hat irgendwie nie geklappt. Ich habe mich auch ein paar Mal beworben, aber ist irgendwie untergegangen und ich sage, für mich ist es gut, ich habe viel Erfahrungen gesammelt und bin dann hierher gekommen und konnte mich dann auch nach der Savanini während der Corona-Zeit auch gut einbringen in anderen Abteilungen.
TomAber jetzt muss ich, in die Wunde muss ich nochmal rein. Du fährst hier an diesem Werk vorbei. Da hängt mal eine britische Fahne, eine indische Fahne, eine deutsche Fahne. Da wird immer was gebaut, irgendwas wird gemacht. Aber checkt das der Wolfenbüttler, der Braunschweiger, der Niedersachse, der hier vorbeifährt, dass wir thermische Großküchentechnik weltweit ausliefern?
SvenIch würde sagen, nicht viele, aber einige. Also Wolfenbüttler schon. Im Braunschweig, wenn man so ins Gespräch kommt und Leute fragen, was machst du? Also wo arbeitest du? Viele kennst du nicht. Aber Leute aus Wolfenbütter, ja, auf jeden Fall.
TomJetzt hast du es ja selber angesprochen, hinter uns steht sie, die neue Optima, die beschäftigt uns alle sehr. Der Aufschlag war genial. Neue Serie kommt auf den Markt, MKN, das Flaggschiff, der VW Polo oder der VW Golf für Automobilhersteller wird hier komplett neu, nicht überarbeitet, sondern es ist eine komplett neue Linie mit komplett neuen Teilen. Welchen Beitrag konntest du dazu leisten?
SvenIch sag mal, wir hatten damals sehr viel Schwierigkeiten mit der Abdeckung in der Vorfertigung. And da haben wir halt sehr gut mit dem KB, with Bernd Klein oder Benjamin Hört bei uns in der Abteilung, die noch ein bisschen Hintergrundwissen hatten from früher. They have a Lösungen aus der Schublade rausgeholt, die sie schon hatten. Und da sind wir eigentlich wirklich grandios auf ein grandioses Ergebnis gekommen. Und das war so unser Hauptthema oder Hauptproblemthema, was wir in der Vorfertigung hatten.
TomDefiniere nochmal Vorfertigung für ein Koch. Was ist eine Vorfertigung für ein Kochgerät?
SvenWir haben ja hier die Endmontage, wo die Räder dann zusammengebaut werden und Vorfertigung. Das, was auch hauptsächlich mit meinem Bereich ist, wo ich mich tätig befinde, ist halt die Rohteile zusammenzubauen oder zu fertigen, ob Lasern, Kanten, Schweißen. Und daraus werden dann die einzelnen Komponenten, die dann später in der Baugruppe zusammengebaut werden. Das ist sozusagen die Vorfertigung.
TomErklär das mal, vielleicht auch nochmal so für einen Koch. Da kommt irgendwann, das hat ja jeder schon mal gesehen, so monstergroße Blechtafeln an. Da liegen 100 Blechtafeln übereinander. Wie ist dieser Ablauf von dieser Blechtafel, die irgendwann aus dem LKW runtergehoben wird? Wie ist der Weg dieser Blechtafel bis hin zum fertigen Gerät?
SvenAnfang ist eigentlich, das Blech kommt ins Lager. Die Maschinen heutzutage, die wir da haben, die Bestreuung der Savanini, bedienen sich einzeln aus dem Lager. Dann wird von unserem KB, unseren Konstrukteuren, ein Teil gezeichnet oder konstruiert. Das kommt dann zum Verschachteln oder zum Programmieren. Das wird dann auf die Maschinen gebracht. Da werden dann die einzelnen Rohteile ausgeschnitten. Dann haben wir eine Erstmusterphase, wo die das erste Mal hier im Werk durchlaufen, die Produkte oder die Bleche laufen. Und dann wird es halt gekantelt, gelasert, geschnitten und wir aus der AV gucken halt mit drauf, ob das wirklich hier machbar ist. Und dann sprechen wir uns halt mit der Konstruktion ab und optimieren was oder ändern was.
TomJetzt ist aber diese, wenn wir mal das Beispiel Abdeckung nehmen, die ist ja irgendwann konstruiert. Wir haben 20er, 30er, 40er für den Nudelkocher oder 80er für den Induktions. Die ist ja irgendwann, ist die ja vor, ich sag mal, gekruiert und alles. Wieso sieht dein tägliche Ablauf aus?
SvenWir kriegen dann.
TomWobei ich jetzt nicht sagen wollte, da hast du überhaupt was zu tun.
SvenNein, also wir haben schon sehr viel zu tun und sind auch überreichend eingebunden. Deswegen passt das schon bei uns. Wir kriegen dann vom KB einen Änderungsauftrag. Da sind dann neue Zeichnungen oder Änderungen drin. Die werden dann von uns in der AV geöffnet und dann wird halt geguckt, was wurde verändert wurde. Und dann fängt der Prozess, den ich gerade erklärt habe, fängt halt an, dass wir das dann durch die versuchen, durch die Produktion zu begleiten, um zu gucken, was ist machbar und was nicht machbar ist. Und wenn es nicht machbar ist, dann sprechen wir uns nochmal mit den KB ab und dann ändert man das. Oder man versucht halt, was auch, ein großes Teilfeldbonter ist, versucht, irgendwie eine Lösung zu finden, um das dann herzustellen, wie zum Beispiel diese Abdeckung.
TomJetzt hat der MKN 800 Geräte, verschiedene Geräte. Von einem Kombidämpfer über den Arbeitstisch bis hin zu hochkomplexen Geräten wie Magnumpfanne, Flexichef, Induktionsherde und und und. Gibt es da ab und zu auch mal so ein Gerät, wo du dir denkst, Alter, was ist denn das jetzt? Was macht denn ein Koch damit? Hast du dich das schon mal manchmal gefragt?
SvenEigentlich nicht, weil ich koche auch gerne und ich finde, Technik ist heutzutage halt gut in solchen Geräten und man kann sich da weiterentwickeln. Also ich habe mich eigentlich noch nie gefragt, was ist das?
TomUnd wenn du so unterwegs bist irgendwo, keine Ahnung, Ostsee, Urlaub, irgendwo, versuchst du dann ab und zu mal, oder sagen wir mal, ein Imbiss, wo man sieht, du versuchst da manchmal reinzuluschern.
SvenSo 100 Prozent. Also das ist irgendwann, hat man es eigentlich verinnerlicht, auch wenn ich dann mein Lokal, dein Lokal manchmal gucke, dann guckt man auch automatisch da an den Fernseher an. Geht nicht mehr dran vorbei.
TomMir ging es am Wochenende, ich war am Freitag bei einem Konzert in Nürnberg in der ehemaligen oder in der Eishalle und guckst auch rein, ach, die Wurst hat super geschmeckt, war auf Neuem kein Grillade, ne?
SvenGenau.
TomMerkt man, ne?
SvenDann sagt man auch, ach guck mal, das ist ja Konkurrent. Ja, hast du auch schon mal gehört. Warum sind die denn hier? Ja, ja, genau.
TomScheiß Vertrieb, ne?
CarloHabe ich natürlich jetzt nicht gesagt.
TomNaja, nee, nee, nee. Aber ich hab's rein interpretiert. Ja, also ein Gefühl hast du für die Geräte, auch so die großen Kessel und sowas, da bist du schon irgendwie drinnen, also hast du schon Verständnis dafür.
SvenIch sag mal, man sieht ja alles. Also es läuft ja hier so gut wie nichts über die Vorfertigung. Da läuft ja alles, fängt ja alles an und dann sieht man auch, auch was man am Anfang gleich nicht gekannt hat, hat man dann irgendwie, aber was das und dann irgendwann lernt man die Geräte halt auch kennen.
TomJetzt sagst du, du kochst auch selber gerne. Was ist denn so dein Kochstil?
SvenAlso ich mache eigentlich alles gerne. Ich teste sehr viel aus. Zum Beispiel jetzt ist es halt die Weihnachtszeit. Dann habe ich eigentlich sonst immer alles bei mir zu Hause gemacht. Ich habe da nochmal zwei, drei Tage vorher freigenommen, habe angefangen zu kochen. Ich habe noch die alten Rezepte von meiner Oma, die mache ich dann gerne.
TomWas gibt's da?
SvenMeistens Ente, Ente, ganz Rotkohl nach Rezept von meiner Oma. Ja, also so frisch.
TomAlso nicht Glas auf, nee, da hast du schon einen Anspruch dann.
SvenDieser habe ich hier bestellt.
TomJa. Das kannst du jetzt mal erklären. Was heißt denn hier bestellt? Also was passiert denn hier bei MKN zur Weihnachtszeit?
SvenIch meine, die bieten halt ein unschlagbares Angebot an. Rückkehr der Ente mit volles Paket, mit Rotkohl, mit Klößen, mit Ente. Und wir sind gerade privat ein bisschen Umzugsstress und Baustress, da Verwandte was gebaut haben. Und da bietet sich das an einfach mal.
TomÜber 400 Bestellungen hat dieses Jahr der Kevin bekommen, gibt ein komplettes Paket, Ende, Niedertemperatur gegart, Knödel fertig, Blaukraut fertig. Rotkraut. Kommen wir gleich nochmal zu, ob das Blaukraut oder Rotkraut heißt. Und das kann man mit nach Hause nehmen und dann zur Weihnachtszeit wird das dann abgeschoben und brauchst ja nur noch auf Loogie-Luggi machen und dann hast du ein feines Essen.
SvenIch habe es letztes Jahr auch für Bekannte bestellt, da habe ich dann auch mitgegessen, das war einfach lecker.
TomJa, lecker, ne? Kochen kann er da, Kevin, ne?
SvenDer kann er, das kann er. Ich meine, das sieht man ja auch jeden Tag.
TomJa, ja, ich hab gehst regelmäßig in die Kantine. Okay, da muss ich dich jetzt fragen, was ist so denn? Wie lange bist du jetzt dabei bei MKN? 2017. Oh, du hast ja schon neun Jahre dann. Genau. Und da hast du ja schon die Evolution der Kantine miterlebt. Seitdem Kevin da ist, haben wir eine neue Liga, ne? Kann man nicht anders sagen.
SvenIch schiebe dich nochmal was anderes.
TomUnd was ist so dein Knallergericht? Ich sag nicht Curry über das Köpfen.
SvenIch liebe wirklich die Bauernpasta. Die Bauernpasta. Bauernpasta. Und die finnische Lachsuppe. Das ist das, was mich wirklich komplett abholt.
Speaker 5Ja, wunderbar.
SvenAber ich sag mal, ich nehme auch Put Pop mit. Burger nehme ich auch mit, aber das sind so zwei Sachen, wo ich auch schon mal nach einem Rezept gefragt habe, dass ich zu Hause schon ein paar Mal nachgekocht habe.
TomUnd Grillen tust du auch mal ganz gerne.
SvenJa, ja. Ich habe einen Kleingarten, also einen Schrebergarten, natürlich mit Grillfläche und und und und.
TomVolles Programm. Ja, wenn du jetzt weitermachst, bist du noch eingeladen. Jetzt haben wir ja gerade schon gesagt, heißt es Rotkraut, heißt es Blaukraut oder was? Bei uns heißt es Rotkraut. Bei dir heißt es Rotkraut, ne? Es gab eine Sache, als ich dich angerufen habe, da hast du gesagt, Thema Fußball. Jetzt muss ich natürlich eine Sache sagen, wir nehmen heute auf und ich vermute mal, dass du ein schlechtes Wochenende hattest. Ja, von Lock Leipzig holen. Vom Fußballergebnis her. Was du jetzt ja wissen musst, ich bin FSV Zucker-Fan.
SvenDazu sagen wir mal ein bisschen.
Tom2-0 zu Hause.
SvenAber ich sag mal, wir sind ja trotzdem Herbstmeister.
TomWir sind trotzdem Herbstmeister, ja.
SvenAlso können wir verkraften. Wenn wir Ende der Saison oben stehen und dann noch das Ding machen und aufsteigen, dann bin ich dazu.
TomDann ist es, sei es ja gekönt. Das heißt, du bist gebürtiger Leipziger, bist aber schon in jüngster Kindheit nach Wolfenbüttel gezogen.
SvenMit drei sind wir hier rüber, sagen wir es mal so.
TomUnd das ist das, was uns ein bisschen verbindet. Du fährst auch regelmäßig nach Leipzig noch und besuchst die Stadt.
SvenBestimmt alle drei Wochen, zwei Wochen. Und diese Woche bin ich wieder da.
TomJa. Es ist einfach eine schöne Stadt.
SvenUnd es hat auch, meine Familie ist auch dort der größte Teil. Und die Familie muss man pflegen.
TomAbsolut. Und ich sag euch noch was: Leipzig ist immer eine Reise wert. Leipzig ist immer eine Reise wert. Jetzt auch noch, wer noch die Chance hat, na gut, Weihnachtszeit ist jetzt vorbei, wenn ihr den Podcast hört, aber Leipzig ist immer eine Reise wert mit dem Umland, mit den Seen, was sich unten alles entwickelt, Markleberger Ecke und.
SvenKostbudner See.
TomKostbudner See kann man nur empfehlen. Wo hast du da gewohnt in Leipzig? In Connewitz. In Connewitz?
SvenDa wo es gerne mal.
TomDa wo es mal Sheppert.
SvenWo es mal Sheppert.
TomIch war der Waldstraßenviertel. So ein bisschen gehobener, weißt du?
SvenManche können es, manche können es halt nicht.
TomGenau so ist es, ja. Und jetzt nochmal den Umkehrschluss auf Fußball, da fährst du auch ab und zu mal zur Lok, guckst du dir noch an.
SvenJa, sehr oft. Ich war dieser bestimmt schon fünfmal da, Pokalspiele, normale Spiele. Ja. Aber ich hier auch natürlich, das hören bestimmt nicht alle gerne, auch mache ich gerne zum FC Bayern. Das ist so meine nächste Liebe.
TomDas kannst du hier. Von daher hast du ein gutes Wochenende gehabt. Da hatte ich ein gutes Wochenende. Das hat sich so ein bisschen ausgeleistet. Oha, jetzt hast du, oh Gott, über Lok Leipzig gesprochen, FC Bayern und das im blau-gelben Brauträgerland.
SvenDa gehe ich natürlich auch ab und zu mal.
TomGehst auch ab und zu ab.
SvenNa Wolfsburg natürlich auch. Also, wenn da schöne Spiele sind, schaue ich da um auf der. Okay. Man muss ja auch die Region ein bisschen unterstützen.
TomMan muss die Region unterstützen, ja. Sven, danke, dass du uns hier einen kleinen Einblick gegeben hast. Zum Abschluss, wie allen Gästen hier, eilt es dich. Drei kurze Fragen und drei kurze Antworten. Deshalb Frage Nummer eins an dich. Das ist meine Lieblingsmusik, Band, Sängerin, Sänger, whatever.
SvenOh schwer. Ich mochte früher mal Adele. Früher. Du hast ja Stimmungen hier. Aber hauptsächlich höre ich Oldschool Hip-Hop, Snoop Dogg, Tupac, etc. Tupac. Eher die alten Sachen, alter Hip-Hop. Okay. Das ist so hauptsächlich meins.
TomAlter Hip-Hop, das haben wir so 90er, oder? Ja, 90er, etc. Okay. Bist du am Freitag dabei? Podcast.
SvenJa. Okay. Habe ich auch reingeschrieben.
TomHast du reingeschrieben, ja? Okay. Okay, kleiner Insider, das ist Weihnachtsfeier. So, Frage Nummer zwei. Das ist mein Lieblingsrestaurant, Gaststätte, da gehe ich gerne mal hin essen.
SvenDa habe ich in Leipzig eins, das heißt Altkonnewitz. Altkonnewitz, ja. Das ist eigentlich so eine kleine Gaststätte und da gehe ich eigentlich jedes Mal, wenn ich da bin.
TomDas ist ziemlich weit draußen, ne?
SvenNee, das ist eigentlich direkt oben bei der Pfeffingerschaft, also in Konnewitz eigentlich direkt. Und das ist halt noch so alte deutsche Küche und auch so Leipziger Rezepte. Ob so Janka machen die da selber oder auch irgendwas mit rote Beete gebacken. Das ist so eine alte Frau, die macht das einfach und da gehe ich gerne essen.
TomAltkonnewitz in Leipzig. Das ist mal ein schöner Hinweis. Und die dritte Frage: Das ist etwas, was ich niemals essen würde.
SvenBoah, das ist schwer, weil ich eigentlich alles esse. Ich habe noch nie irgendwelche, ja sagen wir mal, Tierhuden oder sowas gegessen.
TomJa. Also ein Dschungelcamp, da hätten wir ein Thema. Aber so wie du hier auftritt, auch da würdest du sagen, okay, das ziehen wir jetzt durch, oder?
SvenJa, wenn es gut durchgebraten ist, dann auf das Aufrede.
Personalabteilung - Sandra Müller
TomPerfekt, perfekt. Sven, danke für deine Zeit. Schön, dass du uns einen Einblick gegeben hast. Bleib schön gesund. Ich wünsche dir alles Gute im neuen Jahr. Grüß die Kollegen ganz lieb und wir hören und sehen uns bald. Ciao, danke. Ciao. Und jetzt habe ich hier neben mir unsere Personalleiterin, die Frau Sandra Müller. Und das war auch eine Person, die sehr, sehr häufig erwähnt anders, ob die nicht mal zu Wort kommen kann. Deshalb danke, dass Sie sich die Zeit nehmen.
Sandra MüllerGerne.
TomIm Podcast Küchenschnack. Frau Müller, auch für Sie. Ungefähr 60 Sekunden. Einfach mal kurz vorstellen: Sie bei MKN, was ist genau Ihr Job? Was ist Ihr To-Do? Wo findet man Sie wieder?
Sandra MüllerOkay, ja, wo findet man mich wieder? Ich sitze im Campus. Ich habe das Glück im schönen neuen Campus zu sitzen. Bin jetzt seit elf Jahren bei MKN, von Haus aus gelernte Industriekauffrau und Betriebswirtin für Personalwirtschaft und kümmere mich bei MKN von der Einstellung bis zur Kündigung. Alles, was mit unseren fast 600 Mitarbeitern zu tun hat.
TomOkay, und das Team ist wie groß? Wie muss man sich das vorstellen?
Sandra MüllerIch habe noch drei Mitarbeiterinnen bei mir im Team, die zwei Sachbearbeiterinnen, die sich um das Thema Abrechnung, Vertragswesen und ähnliches kümmern und noch eine Mitarbeiterin, die mich unterstützt in der Personalbetreuung, Bewerbungsgespräche führt, arbeitsrechtliche Themen bearbeitet, so als Referentin.
TomOkay. Jetzt falle ich direkt mal mit der Tür ins Haus. Jeder redet davon, in jeder Fernsehsendung gefühlt kommt das Thema hoch. Wir als Köchinnen und Köcher sind sowieso alle betroffen. Im Außendienst vertrieb dasselbe Thema. Ist es so? Gibt es einen Fachkräftemangel? Was sagen Sie als eine Person, die an der Quelle sitzt?
Sandra MüllerTeilweise. Also es gibt Qualifikationen, die findet man schwieriger. Alles, was so mit Elektrotechnik zu tun hat, Softwareentwicklung, das, was so ein bisschen zukunftsorientiert ist. Es gibt aber auch Qualifikationen, die man auch heutzutage noch relativ gut findet. Und deswegen muss man immer ein bisschen gucken, was sucht man sucht. Und dann hat man mal eine gute Auswahl und manchmal muss man sich als Personaler halt ein bisschen mehr anstrengen.
TomGibt es das so jahreszeitliche Tendenzen, dass sie sagen, oh, jetzt ist bald Januar, Weihnachten ist vorbei, alle haben ihren Winterurlaub hinter sich, jetzt kommen mehr Bewerbungen als vielleicht im Juli. Kann man sowas sagen?
Sandra MüllerDas ist tatsächlich sehr unterschiedlich. Also wir haben schon Situationen gehabt, wo ich dachte, jetzt ist Ferienzeit, vielleicht beschäftigen sich die Leute mal mit Stellenanzeigen und war gar nichts. Und dann waren Zeiten, wo wir auf einmal Also da gibt es tatsächlich nicht so die Bewerbungssaison.
TomUnd dann gibt es natürlich eine Frage, die auch so überall schwebt. Wir leben im KI-Zeitalter. Jeder von uns schnuppert rein, spielt damit, macht und tut. Die Frage der Fragen, merken Sie schon, ist ChatGPT in der Bewerbung angekommen?
Sandra MüllerJa. Ja, also es gibt einige, die es sicherlich so gut machen, dass man es nicht merkt. Also das muss man ganz klar sagen. Aber bei so ein paar Formulierungen denkt man dann schon, ob die Person das selber geschrieben hat oder nicht, das ist dann vielleicht ein bisschen was anderes.
TomAber ist die Qualität der Bewerbungen dadurch besser geworden?
Sandra MüllerNicht unbedingt. Also es kommt immer ein bisschen an, wofür nutzt die Person oder der Bewerber, die Bewerberin, wenn es darum geht, ein bisschen besser auszuformulieren, was kann ich oder was bringe ich mit, dann finde ich das gut, weil da fehlen einem manchmal so ein bisschen die richtigen Wörter oder Wortwendungen. Aber wenn es dann so Phrasen einfach nur sind, so die Umschreibung von teamfähig oder so, dann macht es keinen Spaß, weil das liest sich dann ständig wie ein Mustertext, den man früher per Copy und Paste aus dem Internet gezogen hat.
TomUnd gab es dann auch schon mal so Momente, wo man gesagt hat, boah, die Bewerbung war jetzt gut. Und dann kommt die Person rein und hast gedacht, je, das passt jetzt nicht so richtig zusammen?
Sandra MüllerJa, aber das war auch schon in Zeiten vor K.
TomOkay. Wie geht denn MKN vor, wenn wir jetzt neue Stellen besetzen? Also ich beziehe das jetzt gar nicht mal nur auf die vertriebliche Geschichte, sondern auch im Werk drin, im Büro. Wie gehen Sie persönlich vor? Ist das noch, kommt es noch in die Zeitung oder wo sucht man heutzutage?
Sandra MüllerNee, tatsächlich, obwohl ich eine Zeitungsvergangenheit habe, ist die Zeitung tatsächlich nicht so das Medium, sondern man nutzt schon die digitalen Medien heutzutage dafür. Ob das jetzt die großen digitalen Stellenbörsen sind, ob das so, dass man die Stellen einfach beim Suchbegriff in Google auffindet. Ein bisschen Instagram versuchen wir auch schon zu nutzen, LinkedIn, also Social Media Kanäle. Man muss halt immer gucken, wer bewegt sich wo. Also es bewegen sich nicht alle auf LinkedIn, es bewegen sich aber ganz viele auf Instagram und da muss man halt auch ein bisschen gucken, für welche Stelle ist welches Medium geeignet.
TomUnd werden auch Agenturen genutzt? Also wenn man jetzt mal Indeed, hört man ja immer wieder, wenn man auf Fußball guckt oder sowas, nutzen wir, nutzt MKN sowas auch oder ist das eher.
Sandra MüllerAlso Indeed ist auch eher eine Stellenbörse, die wir nutzen. Nutzen wir, sind wir auch gut drauf vertreten. Agenturen ist immer so ein bisschen zwiegespalten. Also ich bekomme, bin dann so ein Akquiseopfer, sage ich ja.
CarloJa, das glaube ich Ihnen sofort.
Sandra MüllerJa, wir können für sie besetzen. Ich bin da immer ein bisschen skeptisch. Wir haben ein paar gute Partner, mit denen wir sehr gut und auch schon seit Jahren zusammenarbeiten, wenn es mal wirklich schwierig wird, aber ausgewählt.
TomWas sind denn so, wir sind jetzt im Januar 2026, was sind denn so Positionen, wo Sie sagen, oh, da haben wir immer einen Bedarf da, da sind wir gerne bereit, eine Bewerbung zu empfangen oder gibt es aktuelle Stellen, die wir besetzen wollen? Haben Sie da was?
Sandra MüllerWir sind gerade dabei, uns im Bereich der, ich sage jetzt mal, Produktionsleitung zu verstärken. Wir suchen gerade einen Spezialisten im Bereich Prozessingenieurwesen, der oder die sich mit Automatisierung hervorragend auskennt, die uns noch weiterbringt. Das ist bei der Stelle ganz wichtig. Also wir suchen niemanden, dem wir was, wir bringen ihm oder ihr gerne MKN bei, aber wir brauchen jemanden, der uns im Bereich Automatisierung, KI auch in dem Bereich weiterbringt. Thema Elektriker oder Elektroniker, wie es heutzutage heißt, männlich, weiblich, divers, völlig egal. Ist auch immer eine Position, die wir in der Produktion nicht ganz so. Ich sag immer, wir sind von Haus aus eine Blechbude. Das merkt man manchmal. Deswegen, das ist auch immer eine Qualifikation, wo es dünn ist.
TomOkay. Also, ihr Lieben, der Küchenschnack zeichnet sich unheimlich aus, dass ganz viele Produktionsleiter sowas anhören. Jetzt könnt ihr euch bewerben, jetzt könnt ihr zeigen, was ihr hier drauf habt. Gehen wir mal, bevor ich Produktionsleiter werde oder Leiterin werde, muss ich ja irgendwann erstmal was lernen. Jetzt müssen wir ja eine Sache sagen, das machen wir auch aus vollem Stolz. Wir haben 2023 die Anke Kraft hier im Podcast gehabt. Die hat ja damals auch schön das erklärt, warum wir das nicht Lehrlinge oder Auszubildende oder Stifte oder andere schlimme Wörter nennen, das machen wir nicht, sondern die haben bei uns einen schönen Namen, das sind die Young Talents. Und das hat sich bei uns, selbst bei mir, so in meinen täglichen, das ist ein Young Talent, da brauchen wir gar nicht mehr überlegen. 2026, stehen Sie da noch voll dahinter, Lehrling, alles ist das ein wichtiger Punkt. Wie stehen wir da?
Sandra MüllerJa, also wie man gerade an meiner Vorstellung gemerkt hat, ich bin selber eine Auszubildende gewesen am Anfang meiner Berufskarriere. Ich habe Industriekauffrau gelernt und bin ein Verfechter der dualen Ausbildung, muss ich ganz klar sagen. Und finde das unheimlich wichtig, dass das weiterhin besteht und gefördert wird. Und wenn man sich mal international damit beschäftigt, es gibt viele Länder, die beneiden uns um unsere duale Ausbildung und ich glaube, wir sollten da echt viel stolzer drauf sein, als wir es teilweise sind.
TomUnd jetzt sind wir im Januar 26. Ist für, ich sag mal, am September geht das neue Lehrjahr wieder los. Ist noch was, kann man noch was schicken oder ist schon der Zug abgelaufen?
Sandra MüllerEr ist fast abgelaufen. Also in den gewerblich-technischen Ausbildungsberufen sind wir tatsächlich schon, bin ich ganz froh, gut besetzt. Wir sind noch auf der Suche nach einem Auszubildenden, Auszubildende für Fachlagerist oder Lageristin. Und bei den Industriekaufleuten sind wir auch noch nicht ganz durch.
TomWissen Sie aus dem Kopf, wie viel wir im Moment haben ungefähr?
Sandra MüllerWir haben aktuell 35 eigentlich.
Tom35, das muss man sich auch mal auf eine Sache. Also bei 550, 600 Angestellten, das ist ja weltweit dann die Zahlen. Wenn man das mal runterbricht auf Wolfenbüttel, 35, das ist eine perfekte Quote für so eine Region hier, wo wir ja auch mit anderen Sachen kämpfen. Also wir haben Power und Co. Voderhaus hier, wir haben Salzgitter, wir haben VW, und und und und. Wie ist das? Gibt es da auch so einen kleinen Wettbewerb, wenn jetzt die Learningsmessen oder Jobmessen sind? Oder kennt man sich da im Bereich Human Resources?
Sandra MüllerMan kennt sich schon, aber es sind schon unterschiedliche Anforderungen. Also ich sag mal, auch bei jungen Menschen jemand, der sich vorstellt, in so einem Großkonzern zu arbeiten, ist nicht zwingend jemand, der bei MKN glücklich wird. Also das merkt man schon manchmal bei den jungen Leuten, dass dieses familiäre, dieses Kleine, dieses Überschaubare, was wir bei MKN bieten können, halt wichtig ist. Und das finde ich in einem Unternehmen, egal in welche Richtung man von here aus guckt, wo man schon fürs Werksgelände eine eigene Landkarte braucht, ist das dann schwierig.
TomWie ist das bei Ihnen? Sie haben, keine Ahnung, in der Woche ein Gespräch, zwei Gespräche, wie muss man sich das vorstellen?
Sandra MüllerDas ist stark schwankend. Also letzte Woche, glaube ich, hatte ich vier.
TomVier.
Sandra MüllerDas ist dann schon vier. Es gibt aber auch Wochen, wo ich gar keins habe.
TomAber Sie gehen jetzt in das Gespräch rein und dann hat man ja so ein Gefühl, man sieht die Person, ne? Unabhängig vom Objektiven gibt es auch eine subjektive Betrachtung. Wie versuchen Sie sich dann selber jetzt mal auch vom optischen, kommt ein Typ mit einem Basscap rein, ne? Also wäre ich ja schon mal durch wahrscheinlich.
Sandra MüllerKommt auf die Position an.
TomNa gut, ich will Vertriebsleiter werden. Wäre schwierig, ne?
Sandra MüllerDas wird dann schon ein bisschen schwieriger.
TomOkay, aber es gibt schon so Punkte, wo Sie sagen, da achte ich ein bisschen drauf.
Sandra MüllerJa, also bei allen, bei aller Individualität, die glaube ich auch wichtig ist, kommt es immer auf die Position an. Und es gibt so ein paar Sachen, die sind, ich glaube immer kleidungsunabhängig. Also keine Flecken, vernünftige Schuhe, egal ob es jetzt Sneaker sind oder Halbschuhe oder ähnliches, die Haare vernünftig gemacht. Das sind schon so Eckpunkte, wo ich sagen, okay, ich come zu einem Gespräch, zu meinem zukünftigen Arbeitgeber. That must he must not be the answer with Krawatte sein. But that man says, I say that the person just from jogging anzuwerbungsgesprint game, that finished schon wichtig.
TomDa gibt es eine nette Anekdote übrigens. We hadden mal for einigen Jahren, it's 10 years her, da waren sie vielleicht so 2-3 Jahre da, hatten wir auch mal einen sehr guten Bewerber in Norddeutschland. Da war mein Kollege Olli Meurer mit im Gespräch drin. And da war vorher die Diskussion, ob er jetzt herkommt mit seinen langgewachsenen Surferhaaren oder nicht. Und Sie wissen, wen ich meine. Und dann kam es irgendwie zum Gespräch und Olli hat ihm gesagt, Mensch, schneide die Haare ab, ich schneide mir die Haare nicht ab. Und Sie haben dann gesagt, ne, ich fand das eigentlich ganz nett. Ist so, ne?
Sandra MüllerKommt aufs Gesamtpaket an.
TomGenau. Sie hatten es jetzt vorhin mal angesprochen mit Instagram, Social Media. Wie läuft das? Merken Sie, dass auch, ne, unsere Kanäle, ob das jetzt auf LinkedIn läuft bei MKN sehr gut, Instagram wachsen wir im Moment wieder sehr gut, auf TikTok machen wir ein bisschen was. Merken Sie auch, dass Leute sich über diese Kanäle informieren oder wird da auch im Gespräch irgendwie mal, ich habe das und das gesehen, wo Sie sagen, woher weiß die Person jetzt das?
Sandra MüllerAlso es ist schon so, dass wir darüber wahrgenommen werden. Was ich halt feststelle, dass jemand, der sich intensiv mit Jobsuche beschäftigt, schon dann nochmal einen Blick auf die Website nimmt, sich ein bisschen anguckt, womit beschäftigt sich MKN eigentlich und sich dann bewusst auch über die Website bewirbt, was ich auch gut finde. Weil ich sage immer, ja, heutzutage kann man sich auch bei der Tasse Kaffee per zweimal Klick bewerben, aber dann frage ich mich auch manchmal, wie ernsthaft meint es denn die Person mit der Bewerbung? Weil da wird nicht geguckt, welche Firma ist das, passe ich zu der Firma, da geht es einfach nur, ach, finde ich, cool, Klick, klar kann man auch mal Glück haben mit so einem Kandidaten, dass es genau die Person ist, die wir seit Monaten, Jahren suchen. Aber man darf so ein Thema Bewerbung, da will ich arbeiten, da will ich vielleicht bis zur Rente arbeiten, darf man jetzt aus meiner Sicht auch nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen. So nach dem Motto bei einer Tasse Kaffee, zweimal Klick und dann gucke ich mal, was passiert.
TomDas muss man ja auch nochmal hervorheben, wenn wir jetzt mal auf unsere vertriebliche und auch administrative, also alles, was im Wolfenbüttel im Büro sitzt, bloß Außendienst sieht, ich glaube, wir haben eine überdurchschnittlich hohe Bleiberade. Das stimmt. Kann man das so bestätigen?
Sandra MüllerJa, also das, wo ich Personen suche, kommt im Allgemeinen, weil wir wachsen, weil wir Personal aufbauen, weil wir neue Positionen haben. Ich habe hier eine Fluktuationsquote, die ist unter 1% teilweise. Also wer hier einmal mit dem MKN-Virus infiziert ist, sag ich immer, der ist nicht so schnell hier.
TomAlso Sie schreiben mehr Arbeitsverträge als Kündigungen.
Sandra MüllerDefinitiv, das ist auch gut so.
TomDas ist auch gut so, ja. Zum Abschluss, gibt es noch irgendwie eine Geschichte, wo Sie sagen, Mensch, die hat mich doch in meiner langen Berufskarriere etwas verblüfft. Da bin ich ein bisschen überrascht worden, ohne Namen und Reiter zu nennen. Gab es so eine Sache, wo Sie sagen, Mensch, also im Positiven wie vielleicht auch im Negativen, wo man sagen können, das ist eine Story, da war ich doch etwas überrascht.
Sandra MüllerGar nicht so. Was meine Überraschung manchmal ist, welche Menschen hinter den Geschichten stecken. Also, ich habe hier schon Mitarbeitergespräche geführt, gerade mit hohen Betriebszugehörigkeiten, wo ich dann einfach da stand und dachte, was hast du für einen tollen Menschen vor dir? Also das muss ich ganz klar sagen, die durch Höhen und Tiefen auch im Leben gegangen sind und immer noch positiv eingestellt sind. Und das sind so Dinge, wo ich dann immer sage, okay, da lernt man was fürs Leben, wie man trotz Tiefschlägen halt nach vorne guckt und eine positive Grundhaltung. Und das ist für mich persönlich einfach, um auch weiterzukommen, wirklich was ganz Tolles.
TomGenau. Deshalb geht es Ihnen jetzt auch wie allen im Podcast Küchenschnack zum Abschluss, aber keine zehn Fragen anders, sondern wir bleiben hier bei drei, weil wir heute ein paar Gäste haben. And I fange direct an. In welchem NKN Gerät würden Sie denn gerne selber mal kochen wollen?
Sandra MüllerIm Comedy Dämpfer.
TomOkay, dann muss ich nochmal eine Nachfrage stellen. Gibt's auch ein Gericht, was Sie dann triggern würde?
Sandra MüllerIch glaube, irgendwas mit Hähnchen, also irgendwas Tolles.
TomSehr gut, sehr gut. Frage Nummer zwei. Das ist mein Lieblingsrestaurant, wo ich gerne mal hingehe in der Region.
Sandra MüllerWenn man schön in der Region geht, man selber gar nicht so viel essen.
TomDann nennen sie ein Lieblingsrestaurant irgendwo in der Welt.
Sandra MüllerWobei hier finde ich, ist mir gerade eines eingefallen. Es gibt in Braunschweig ein ganz tolles indisches Restaurant. Das Batcher. Finde ich einfach klasse. Ganz tolle Gastgeber, noch Inhaber geführt und super leckeres indisches Essen.
TomEmpfehlung geht raus. Und die dritte Frage: Ein Reiseziel, was in nächster Zeit auf ihrer Agenda steht.
Sandra MüllerTelleriffer.
TomTeneriffa. Na, das ist doch ein schöner Abschluss. Das war uns halt mal ganz wichtig, dass wir auch jemanden aus dem Human Resources, aus dem HR, aus dem Bereich Personal hier mit im Küchenschnack haben. Und für alle die, die sich hier angesprochen fühlen, die ja auch zwischen den Zeilen hier vielleicht ein bisschen lesen konnten, was wir suchen, wo wir suchen, wie wir suchen und wer diesen MKN-Spirit und dieses Gefühl MKN ein bisschen aufschnacken möchte. Seid kreativ, lasst euch was einfallen. Das ist eure Ansprechpartnerin. Ihr könnt KI zur Hilfe nehmen, aber seid kreativ, lasst euch was einfallen, verblüfft uns und da könnt ihr zu Hause ankommen. Frau Müller, danke für eure Zeit. Schönen Tag noch, alles Gute im neuen Jahr.
Sandra MüllerVielen Dank.
TomUnd bis bald.
Sandra MüllerBis bald.
Köcheteam - Johannes Wolff
TomUnd wir gehen weiter zur nächsten Person. So, liebe Leute, jetzt steht eine Kochjacke neben der nächsten Kochjacke. Ich habe eine unserer wichtigsten Kochjacken neben mir stehen. Johannes. Ja, hallo. Schön, dass du dir die Zeit nimmst. Ja, sehr gerne.
JohannesIch habe ja fast damit gerechnet, muss ich sagen. Es kann jetzt nicht sonderlich überraschen.
TomDas war seine erste Antwort. Ich habe fast damit gerechnet, was mir wiederum sagt, Meet the Locals. Setz dich langsam durch. Und Johannes, um mal direkt mit der Tür ins Haus zu fallen, es gibt ja so Jobs bei MKN, die sind easy peasy, und es gibt so Jobs, wo man von vornherein denkt: Wow, wo sind ein paar Füße oder ein paar Stiefel auszufüllen, oder? Yeah. Du hast so einen gewonnen. Ich habe so einen gewonnen, ja. Du hast einen gewonnen im Lotteriespiel der Jobs, oder?
JohannesJa, mehr oder weniger. Also tatsächlich im Juli.
TomPass auf, wir machen das so, wie bei allen, die jetzt heute hier im Podcast drin waren. Du hast jetzt 60 Sekunden Zeit. Du kannst dich kurz selber vorstellen. Und das, was jetzt dein Job bei MKN ist.
JohannesAlles klar, ich versuch's. Ja, also ich bin Johannes Wolf, bin seit dem 01.7. Leiter der Anwendungstechnik, hab da mit den lieben Ludger May beerbt. Und bin jetzt seit, ja, im Januar sind es sieben Jahre bei MKN, war sechs Jahre in der Entwicklung unter dem Herrn Peter Helm, unserem mittlerweile technischen Geschäftsführer, tätig. Das heißt, sehr viel Produktentwicklung, Wettbewerbsvergleiche, im Prinzip alles, was so anfing. Anfiel. Und jetzt seit dem 01.07., Anfang des Jahres, fing es so ein bisschen an zu Rumoren, der Vertrieb hat es mitbekommen. Und habe ich eben den Lutger beerbt und bin jetzt in der Anwendungstechnik. Und da ist natürlich sehr viel, auch wie du gesagt hast, vieles, was ich gar nicht habt, sag ich mal. Sprich, ich habe tatsächlich in Vorbereitung Podcast Nummer 3 gehört. Ich weiß nicht, ob du ihn noch kennst. Ja, ja. Der ist ein Thema gewesen. Genau. Also ja, sprich, Schnittstelle zwischen Produktmanagement, Marketing, zu unserem Vertriebsteam auf dem Markt für die Kunden und mitunter jetzt auch noch die Entwicklung wiederum. Genau.
TomAlso Podcast Nummer 3 war natürlich zu Gast Ludger May. Das war, ich sag mal, in der Corona-Zeit, wir haben Lutger damals zu Hause in seinem Büro erreicht. Das war auch der einzige Podcast, müsst ihr euch vorstellen, wo mitten im Podcast das Faxgerät anging. Lutger hatte noch ein Faxgerät. Und ja, Lutger, wie gesagt, liebe Grüße und falls du das hören solltest, du bist auch nochmal dran, weil er ist in den sogenannten Unruhestand gegangen. Und Johannes, aber umso schöner, dass du jetzt diesen Job beehrt hast und warum ich da am Anfang so ein bisschen flachig reingekommen bist. Es ist ja so, ihr müsst euch jetzt vorstellen, keine Ahnung, ihr seid jetzt Küchenchef in einer Küche. Und ihr habt die Leitung für eine Küche. Und in eurer Küche sind auf einzelnen Positionen, Entre-Metier, Sauce, habt ihr überall Küche stehen. Aber jeder von diesen Küchen ist mindestens ein Küchenmeister. Also er hat mindestens die Position, die du hast. And so geht es dir. Du hast ein paar Leute unter dir, aber du hast ja uns als Verkäufer, die wir ja von Hause aus die besten Köche sind, die es gibt auf der Welt gibt. Also du hast nicht nur bei zehn Leuten zehn Meinungen, sondern du hast von zehn Leuten 100 Meinungen zu ertragen und zu betragen. Aber bevor wir da jetzt mal ein bisschen reingehen, vielleicht kannst du dein Team auch noch mal kurz vorstellen, weil da auch ein paar Änderungen zur Folge drei vor sechs Jahren.
JohannesJa, klar. Also tatsächlich mittlerweile sind es, ich habe nachgeguckt, weil wir heute zufällig Nikoläuse bekommen haben. Am Wochenende war Nikolaus und da ist es hier Tradition, dass jeder Mitarbeiter Nikolaus bekommt. Das heißt, ich hatte die Liste gerade wieder. Elf Leute sind gerade. Und tatsächlich eben das Team der Anwendungstechnik. Stefan war ja auch schon mal hier. Konstantin gehört dazu. Ich sage mal so, wir sind die drei, die wirklich die Seminare machen und vorne auf der Bühne stehen, sage ich jetzt einfach mal. Aber natürlich wäre das gar nicht möglich ohne das Backup. Das heißt, wir haben natürlich auch diverse Küchenhilfen, die uns supporten, die mitvorbereiten. Und aber auch das Team von Fritz, die uns natürlich auch immer unterstützen, mit dem wir zusammenarbeiten, die ja letztendlich, wir zeigen Großküchengeräte, dementsprechend muss man auch eine gewisse Menge kochen, was sie alles verwerten und da sehr enger Austausch. Jetzt steht die Weihnachtsfeier vor der Tür. Da sind sie natürlich auch am Start. Wir lassen das Fritz geschlossen, unser Betriebsrestaurant, dass wir alle gemeinsam da als Team wirklich für alle Mitarbeiter kochen können, eine schöne Weihnachtsfeier machen können. Und dementsprechend sind wir relativ breit aufgestellt. Mehr als man denkt vielleicht.
TomIch wollte nämlich gerade sagen, ich weiß, es fühlt sich immer ein bisschen anders an, aber es hört doch der eine oder andere, der Podcast-Küchenschnack, der außerhalb der MK. Bubble is and the Fritz is our restaurant in MKN, in our cantina. Johannes, you before you in this branche bist, has studied that from us, and I mean this is not, but this is a besonder, with which we are to do in our praxis drawing. But erklaren what has studied?
JohannesI have in Fulda Ökotrophologie studiert. Das geht mit meinem Dialekt immer schwer über die Lippen, aber schön, dass du es gesagt hast. Ja, also sprich heißt Ernährungswissenschaften, könnte man es übersetzen, mit der Fachrichtung Verpflegungs- und Versorgungsmanagement. Wie gesagt, habe ich in Fulda drei Jahre studiert und da gehst du halt viel tiefer rein. Deswegen ging auch mein Weg quasi zu dieser Position über das Labor hier bei MKN, weil ich halt wirklich dieses wissenschaftliche Arbeiten, diese technische Brille, das ist auch das, was ich gerade versuche, so ein bisschen beiseite, weil ich halt wirklich gar nicht so viel Kochexpertise eigentlich habe. Ich bin sehr schnell dann weitergegangen in die Weiterqualifikation. Und ja, das war dann der Weg. Aber da wusste ich schon früh, dass ich eigentlich zu MCAN wollte. Also ich bin tatsächlich quasi auch über MCAN nach Früher gekommen.
TomJa, da hast du mir ja, als ich dich gefragt habe, bist du mit dabei. Da hast du mir ja so einen Spruch gedrückt. Den kannst du vielleicht noch mal sagen. Dir ist ein altes Foto aufgefallen. Ein altes Foto? Ja, du hast doch gesagt, dass du irgendwo ein Foto mal gesehen hast, was du auf der Messe gemacht hast mit Marin.
JohannesAch so, ja, ja, ja. Ich habe ein Foto gemacht. Das war keine Ahnung, wann das gewesen sein wäre.
TomDas kann ich dir sagen. Das muss entweder 2007 oder 8 gewesen sein. Oder acht oder neun, sowas, also irgendwo zwischen 2007 und 2009.
JohannesJa, tatsächlich über mein Vater bin ich auf die Hinterneuer gekommen. Der hat über mein Onkel Karten besorgt und meinte, da müssen wir hin, mir war es kein Begriff. Und da habe ich ein Foto gemacht vom MKN-Stand. Und wir hatten gerade darüber gesprochen, weil wir mitten in der Messeplanung natürlich auch sind. Und ja, da war der Mario Kotaska. Aber natürlich mittlerweile, kennt man, das ist dann auch ein Bruno, da ist dann ein Lutka gewesen, auch bekannt, viele andere bekannte Kücher.
TomJa, das ist eine schöne Geschichte. Ich muss aber ganz kurz nochmal in dein Studio reinbohren. Wenn du jetzt Ökotrophologie, das klang jetzt ganz gut für meine Verhältnisse, das studiert hast. Was ist so diese, es gibt ja, ich habe einen Betriebswirt gemacht und ich weiß genauso eine Sache, die bei mir heften geblieben ist, die ich auch heute noch anwende. Was ist so diese eine oder vielleicht zwei Sachen, wo du sagst, die habe ich aus diesem Studio rausgezogen, die hilft mir heute in meinem täglichen Business weiter? Gibt's da was?
JohannesJa, also wirklich das Wichtigste ist strukturiert Vorgehen, strukturiert arbeiten. Wir werden viele praktische Labore, da wo wir zum einen eben Berichte schreiben mussten, was ich ja wirklich die vergangenen Jahre dann auch immer mehr gemacht habe. Die Messtechnik und einfach das strukturierte Arbeiten, dass man wirklich guckt, was ist zu tun, zu wann müssen wir das Ganze machen und dementsprechend das dann halt Step by Step abarbeiten und entsprechend natürlich auch, wir haben vielen Gruppenarbeiten gemacht, Gruppenlabore, dann halt mit dem Team gemeinsam Aufgaben verteilen, gucken, wer ist wo am besten eingesetzt. Das ist wirklich das Wichtigste. Tatsächlich gar nicht so tief im Inhalt. Ich hatte natürlich auch Großküchenseminare und sowas, wo auch in Frühjahr ziemlich cool, die Mensa war komplett neu, komplett MKN, sehr beeindruckend. Aber tatsächlich inhaltlich, eher wirklich das Arbeiten, das Strukturierte, das wissenschaftliche Arbeiten.
TomJetzt bist du natürlich schon in deiner Zeit in der Anwendungsberatung oder in der Entwicklung, Entschuldigung, ne, in deiner Zeit in Entwicklung, besonders jetzt auch in den letzten Monaten, bist du natürlich auch an die Kunden rausgekommen. Und was wir, glaube ich, alle erleben, ist so dieses Weg von 180 Grad Dauerfunktion, egal ob du einen Milchschreis kochst oder einen Schnitzel brätst, hin zu strukturierten multifunktionellen Arbeiten. Egal ob das jetzt ein Kombidämpfer oder ob das ein Flexi-Chef oder was auch immer das ist. Nimmst du das auch so wahr? Sind Köche langsam auch an dem Punkt, dass die sagen, okay, ich nehme mal ein Rezept an, ich nehme mal einen Prozess an, was wir ja von unseren Metzgern schon lange kennen. Bei den Köchen war das immer noch ein bisschen schwerfälliger. Merkst du das auch?
JohannesJa, auf jeden Fall. Die Fragen werden immer mehr. Wir haben ja auch eine Köche-Hotline. Die hat gerade Constantin, jetzt Entenzeit, der kriegt Anrufe jeden Tag, Entengänse. Und die sind schon gewollt, da tiefer reinzugehen, weil es natürlich auch einfach intuitiv zu bedienen ist, irgendwie. Aber eben auch, gerade wenn du jetzt zum Beispiel Key-Account guckst, wenn du auf eine Tankstelle gehst, das Personal kennt sich gar nicht aus. Die brauchen einfach faktisch Lösungen und Inspiration. Entweder eben geschlossen, du kannst nur das und das und das machen, oder eben als Inspiration einfach die Prozesse leichter zu machen, die flüssigen Abläufe, das ist ja extrem wichtig, die Geräteauslastung irgendwie nach vorne zu bringen. Und die meisten haben halt wirklich diesen Aha-Effekt. Wie kann ich das noch machen, außer 180 Grad Heißluft? Sei es eine einfache Funktion wie ein Rack-Control, sprich, dass man sich für jeden Einschub einen Timer stellen kann. Das ist ja für die schon eine ganz neue Welt. Das hat der Ofen? Wie der Ofen. Und der kann auch dämpfen und reinigen. Nein, aber gerade da ist wirklich sehr viel Nachfrage und es wird auch immer mehr angenommen halt einfach. Das ist ein großer Wandel gerade, ja.
TomUnd wie ist das jetzt mit deinem Job als Leiter der Anwendungsberatung mit Lutger? Ich meine, man sagt ja immer, neue Besen gern gut, wobei man sagen muss, vorher war die Stube jetzt nicht komplett schmutzig. Ich meine, wie findest du jetzt diese Mischung? Das ist ja eher so jetzt der pädagogische Teil der Frage, wie findest du jetzt die Mischung aus deinen eigenen Stilfinden, aber nicht alles zu verteufeln, was vielleicht damals Lutka eingeführt hat und gemacht hat. Was ist so dein Ansatz dazu? Hast du dich auch mal mit Lutka getroffen? Oder wie ist da dein Einsatz?
JohannesTatsächlich bin ich noch relativ im Austausch mit ihm schon. Letztens war ich in den Niederlanden und bin auf dem Weg angehalten bei ihm. Schön. Jetzt habe ich ihn tatsächlich gestern getroffen, da war es wirklich hier. Nein, das ist halt extrem, ja, wie soll ich sagen, er hat es fast 25 Jahre gemacht, ja. Und ich glaube, die Abteilung hatte keinen anderen Leiter als Ludker May so ziemlich. Und deswegen, wir hatten ja auch mal länger telefoniert, da erstmal ruhig erstmal die Konzepte verstehen. Wirklich von allen Ecken kommt irgendwas, ne? Weihnachtsfeier. Auf einmal geht es um wieder ein anderes Thema. Und deswegen gerade versuche ich erstmal einen Überblick zu kriegen, weil es ist bewährt, da ist ein System dahinter. Und ich denke, wenn man jetzt alles umwerfen würde sofort, das kommt auch irgendwann doppelt und dreifach zurück. Deswegen erstmal das System verstehen, gucken, wo man ansetzen kann. Bin natürlich froh, die Jungs aus dem Team, die kennen das ja schon jetzt ein paar Jahre, die kennen die Strukturen. Da kann ich mich drauf berufen, wenn hier Firme-Events sind, was ist gewünscht, wie wird das gemacht. Und das ist natürlich eine Riesenhilfe für mich dementsprechend.
TomWir haben eine neue Optima rausgebracht. Da hast du ja auch deine Finger noch in der vorherigen Position nicht nur wenig mitgehabt. Ich versuche da jetzt nicht das große Besteck zu holen, weil das lernt wir, sieht man woanders bei MKN sieht. Aber wenn ich dich jetzt frage, was ist so dieses eine Ding? Und jetzt versuch mal bitte nicht marketing-technisch zu antworten, sondern versuch mal so dein Kochherz daraus zu holen. Was ist so diese eine Sache, wo du sagst, das finde ich geil? Das ist so das, was mich jetzt auch gegenüber der alten Optima vielleicht abholt.
JohannesJa, absolut. Genial ist natürlich hier die Position von dem Display. Weil ich einfach, egal wo ich stehe, kann das sehen. Ich kann direkt vor dem Gerät stehen, muss nicht mehr runterbeugen, kann einstellen und weiß immer, was abgeht. Genauso mit den Funktionen, die wir zusätzlich haben, da war ich ja sehr, wie du gesagt hast, tief drin, ein Kerntemperaturfüller oder eine Zeit, dass die halt dann zu sehen ist. Dass ich, egal wo ich bin, die zu sehen ist und nicht irgendwas anderes. Und da irgendwie so die Mischung und wirklich wie smart mittlerweile dann dieser horizontale Bereich ist. Ich glaube, das ist eine ganz neue Möglichkeit und da ist auch jeder ziemlich geflasht, den man das so zeigt.
TomAbsolut. MKN steht ja noch für eine andere Sache und das ist nicht Industrialisierung, sondern Internationalisierung. Wir haben jetzt, wie gesagt, in den nächsten Tagen eine Weihnachtsfeierfoto-Prust, wo wir die Kollegen aus Frankreich haben. Wir skielen nach Dubai in den Nahen Osten ohne Ende. Wir sind in Australien, wir haben einen eigenen Kollegen in Amerika gelaufen. Was sind so da deine Erfahrungen? Ist der Anspruch eines französischen Kochs ein anderer als wie der aus Niederbayern? Oder was sind so deine Erfahrungen?
JohannesJa, also man muss schon sagen, es ist extrem schwer. Ich konnte noch nicht so tief reingehen, sage ich jetzt einfach mal. Also ich war, ich versuche tatsächlich in Kontakt herzukriegen. Ein Kollege, der Miguel, hat mich darauf aufmerksam gemacht, lass doch mal eine internationale Chefsgruppe oder sowas machen, im Austausch bleiben. Und man merkt erstmal, wie wichtig, wie viel Informationen die auf der ganzen Welt verteilt sind. Jeder arbeitet tagtäglich mit unseren Geräten. Ich war jetzt schon in den Niederlanden bei den Kollegen, die haben mich eingeladen. Vor zwei Wochen war ich in England, bin zu denen gefahren, einfach die Sprache, Englisch ist ja überall extrem wichtig, ein bisschen zu lernen, gucken, wie die arbeiten. Aber letztendlich muss man halt einfach lernen, wie man die Ressourcen nutzt. Also letztendlich haben wir für jeden Bereich irgendwen, der perfekt dafür geeignet ist und dir eine Antwort liefern kann, wenn du eine Frage hast. Aber es ist extrem schwierig, mit dem Ganzen hier vor Ort wirklich dann auch rauszukommen und das irgendwie da die Waage zu halten. Da bin ich noch so ein bisschen in der Findungsphase.
TomEine Sache, die uns im täglichen Business im Außendienst beschäftigt, dich hier in Wolfenbüttel, umso mehr. Ich meine, eine deiner Vorrednerinnen war auch das Castonor Welcome, also die Zuhörenden wissen ungefähr, was wir hier für Veranstaltungen abhalten. Haben sich Seminare verändert in den letzten Jahren?
JohannesMit Sicherheit, ja, auf jeden Fall. Also zum einen, oder vielleicht anders, du hast ja alles irgendwie vor dir, sag ich mal, ja. Also kein Kundenbesuch ist wie ein anderer. Mal hast du eben den Küchenchef von einem riesen Unternehmen, 20.000 Essen am Tag oder eben, letztens hatten wir Sterneköche hier, die ja ganz andere Erfahrungen haben. Oder aber jemanden, der gar nichts mit der Küche zu tun hat. Und trotzdem Entscheidungen trifft. Ja, und dann trotzdem immer zu finden, den Nerv zu finden, die Seminare darauf anzupassen. Das ist gerade hier, wenn ich mal im Vergleich zu, wie ihr es ja macht, draußen. Wir haben ja viele Partner oder Demoküchen, wo ihr eure Seminare macht. Da sind wir zum einen natürlich, haben wir hier alles zur Verfügung, aber zum anderen geht man natürlich ganz anders ran, guckt, was für Leute kommen, was kann man denen vielleicht erzählen. Und dementsprechend ist jedes Seminar irgendwie anders. Deswegen, also ja, die Digitalisierung und sowas ist sicherlich super interessant für die. Dahingehend hat sich natürlich verändert. Oder auf einmal eine neue Optima, ein horizontales Gerät, eine Demonstration dafür zu machen, natürlich auch. Aber ich denke, das ist ständig im Wandel, weil natürlich jetzt gerade, du nutzt ja selber viel KI, sag ich mal. Wenn jetzt das einfach auch noch dazu kommt, man muss sich ja jeden Tag auf neue Sachen irgendwie einstellen. Also jedes Seminar verändert sich quasi.
TomWobei Johannes hat einen Blick dafür. Neulich habe ich ein schönes Lachssey gegrillt. Dann hat er mich gleich angerufen, ob die Sesamkerne von der KI generiert sind, waren sie aber in dem Fall nicht. Wollte ich nur noch mal festhalten. Sagst du, ja. Ich weiß es auch. Es war auch so, weil ich habe sie selber drüber geträufelt. Johannes, jetzt zum grönenden Abschluss. Hätte ich vielleicht noch so einen kleinen Hinweis für alle, die zuhören, beziehungsweise auch zu schauen. Wir haben ja in nicht so nah oder in sehr naher Zukunft auf der Brust mit Stuttgart und Hamburg. Da wirst du auch vor Ort sein. And da würde ich vielleicht auch den Aufruf starten an die eine oder andere Köche. Der junge Mann hat die Leitung dort vor Ort, and Lust hat, da in einen Austausch zu gehen, einmal den Ansatz, der ja auch für uns anders ist. Wir kommen ja alle aus der Küche und nicht aus dem akademischen Bereich. Sprech den Johannes ruhig mal an, wer da einen Austausch möchte. Du bist dazu sehr, sehr offen, kann man sagen. Auch vor allen Dingen sehr wissbegierig, wer da sagt, Mensch, komm doch mal einen Tag oder einen halben Tag mal mit in meine Küche dazu. Ich zeige dir mal, wie wir das machen und so. Ich möchte euch einfach mal motivieren, sprecht den Johannes oder sprecht uns da auf der Messe mal an. Könnt ihr natürlich auch gerne an podcast.mkn.de jederzeit eine E-Mail schreiben. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, dass du auch diesen noch engeren Draht zu unseren Kunden hinbekommst. Wir haben den ja sowieso untereinander und es ist auch so eine schöne MKN-Geschichte, dass jemand aus unseren eigenen Reihen dann in so eine verhandlungsvolle Position kommt.
JohannesJa, auf jeden Fall. Also es ist wirklich super wichtig, der Nachwuchs, gerade in diesen Bereichen, dass man vielleicht auch einen Eindruck davon bekommt, wie man diese Schnittstelle. Also ich bin da ja wirklich aus dem Nichts reingekommen. Die Position gab es vorher nicht. Auch von den Hochschulen, wir brauchen ja die jungen Leute, die uns unterstützen. Nicht nur die jungen, aber wir brauchen immer Leute, die uns unterstützen, die uns einen neuen Horizont irgendwie bieten. Ich glaube, für die Messe haben wir richtig coole Sachen in der Pipeline.
Speaker 5Sieht so aus, ne?
JohannesMan erzählt sich was. Ja, ja, das ist auf jeden Fall. Ich glaube, das wird richtig cool. Also da kann man richtig viel sehen. Das wird Entertainment und natürlich haben wir immer die Möglichkeit, da auch nebenbei Gespräche zu führen.
TomBevor wir jetzt zum großen Finale kommen, was ist bei dir eigentlich los? Sturmfest und Erdverwachsen? Bist du gebürtiger Niedersachser? Ja, tatsächlich. Tatsächlich bin ich gebürtiger Wolfenbüttler. Gebürdiger Wolfenbüttler. Wusstest du nicht? Ja, so ungefähr. Du wohnst in im Umkreis, ne? Irgendwo Fimmelsee oder wo du wo du wohnst. Und für mich ist es jetzt auch mal wichtig heute, ich habe euch heute versucht, auch hier ein Purpori der Niedersachsen darzustellen. Wir hatten Carlo. Wir hatten Johannes überlegt und besonnen. Und das ist unsere Welt hier bei MKN. Aber lieber Johannes, es hilft trotzdem nichts, weil jedem geht es am Ende so. Und ich hoffe nicht, dass du schon gespickt hast. Du kriegst drei schnelle Fragen und drei schnelle Antworten. Deshalb Frage Nummer 1: Ein Land, in das ich gerne mal reisen würde?
JohannesIch würde gerne nochmal nach Amerika. Wohin? Gerne mal Los Angeles, so die Ecke, weil ich war noch im Studio mit dem Kumpel, ziemlich lange in Florida und ja, New York halt alles auf der einen Seite und gerne Los Angeles wäre schon nochmal cool, weil ja, wem erzähle ich es aber.
TomMein Problem ist, ihr seht es jetzt nicht, aber ich krieg schon wieder Gänsehaut. Das ist mein Problem. Du darfst eine Sache nicht vergessen, West Coast is the best coast. Also, kann ich nur motivieren. Auf nach LA. Frage Nummer zwei: Eine Sportart, eine Mannschaft, ein Team, was ich verfolge?
JohannesJa, also allgemein, ich war mal tiefer drin im Fußballbereich. Ich war mit meinem Opa in Wolfsburg tatsächlich beim Fußball. Leider verfolge ich es nicht mehr so tief. Aber die internationalen Sportarten, was die Deutschen, allgemein, was gerade der deutsche Sport macht, ist ja extrem aufschwremend. Und das gucke ich mir schon gerne an. Und es macht schon Spaß da. Gerade im Bereich Fußball.
TomWobei bei deiner Statur sehe ich auch Chancen für ein Triathlon, aber das machen wir jetzt, das Thema machen wir jetzt nicht extra noch auf. Frage Nummer drei. Wir schauen in deinen Google-Verlauf. Was ist das Letzte, was wir finden, als du gesucht hast? Und wenn du jetzt sagst, Google nutze ich nicht mehr, ich bin nur noch auf ChatGPT, dann zähle ich auch das.
JohannesOkay, das zählt auch. Ja, tatsächlich habe ich mir Anfang letzte Woche eine Kaffeemaschine gekauft. Okay. Weil ich dachte mir, mit dem neuen Job, irgendwas muss ich mir gönnen. Klassisches Belohnungssystem. Und jetzt war meine andere zur Wartung und da habe ich mich dann für kurzerhand wieder entschieden, gab ein gutes Angebot. Siebträger oder nicht? Ja, so eine kombinierte. Die haben Maulwerk, Temper drin und da mit einem Siebträger. Und da habe ich ChatGPT gerade letztens gefragt, das war so ein Bestimmung der Wasserhärte.
Speaker 5Aha, genau, was das ist.
JohannesUnd alles in Schwarz-Weiß gedruckt, das war mir natürlich zu doof. Habe ich den Hersteller hingelegt und ein Foto gemacht und gefragt, was das jetzt heißt. Und dann, ja, man macht es sich so einfach mittlerweile.
TomDer Rest ist Geschichte. Johannes, danke für deine Zeit. Danke, dass du uns da weiterhin beglückst. Ich freue mich auf die Weihnachtsfeier. Bleib kulinarisch in deinem Fall besonders und wir sehen uns. Vielen Dank. Ich habe euch heute, glaube ich, wieder eine schöne Zusammenfassung von meinen lieben Kolleginnen und Kollegen gebracht. Ich hoffe, es war kurzweilig. Ich hoffe, es war informativ, denn das ist das Ziel dieser Folge. Meet the Locals im Podcast Küchenschnack. Ich habe mich in der letzten Folge schon bei allen meinen Kolleginnen und Kollegen, die im Hintergrund stehen, bedankt. Deshalb tue ich das heute nicht nochmal, weil das ist für mich selbstverständlich. Ganz ehrlich, wir hatten ein grandioses Jahr im Podcast Küchenschnack. Wir gucken nach vorne, denn mein großer Vorteil ist, ich weiß was. Und deshalb bleibt mir zum Abschluss nur zu sagen, bleibt kulinarisch, folgt uns überall, wo es geht. Am allerliebsten haben wir es aber, wenn ihr uns bei Spotify folgt und vor allem auch bei Instagram. Bleibt kulinarisch, wir sehen uns bald und ein gesundes neues Jahr. Ciao.
SpeakerDer Podcast Küchenschnack ist eine Produktion der MKN, GmbH und Co KG. In Zusammenarbeit mit Tom Klein. Executive Producer sind Corinna Dühl und Martin Ubbel, Lineproducer sowie Audio und Videoschnitte Jonathan und Tom. Die Post-Production übernimmt Sarah. Für Redaktion und Marketing sind Mara und Patricia verantwortlich. Wenn dir der Küchenschnack gefällt, dann folge uns gerne auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube. Und natürlich freuen wir uns über jedes Like, jedes Abo und wenn du den Podcast mit anderen teilst. Danke fürs Zuhören, bis zur nächsten Folge.