MKN Küchenschnack

#163 Dr. Daniela Lehr - Förderungen 💶, BAFA & Fakten 🏦: Einmal sauber erklärt.

Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. KG Season 1 Episode 163

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In dieser Folge wird’s richtig praktisch – und es geht um dein Geld. 💸
 Dr. Daniela Lehr (Lehr Consulting, Heidelberg) erklärt, warum so viele Betriebe in Gastronomie, Hotellerie und Metzgerei/Fleischerei Jahr für Jahr Fördergelder liegen lassen – und wie du dir Zuschüsse sicherst, ohne in typische Förder-Fallen zu tappen.

Wir sprechen über BAFA-Förderungen (u.a. 10–33%), die Elektrifizierung (BAFA Modul 6), über regionale Programme (z.B. für Metzgereien) und vor allem darüber, wie du richtig vorgehst, wenn du neu investieren willst – vom Einzelgerät bis zum kompletten Umbau.

Das erwartet dich in der Folge

✅ Welche Förderarten es grundsätzlich gibt (Energie / Wirtschaft / Landwirtschaft)
 ✅ Warum „erst Bewilligung – dann Auftrag“ so entscheidend ist
✅ Wie lange Bewilligungen dauern können (und warum Vorlauf wichtig ist)
✅ Wann sich Einzelgeräte lohnen – und wann du besser Maßnahmen bündelst
✅ Welche Daten du brauchst (Unternehmensgröße, Standort, Altgerät, Angebote, Datenblätter)
✅ Warum KMU-Definitionen wichtig sind (und was bei verbundenen Unternehmen zählt)
✅ Praxisbeispiel: Austausch eines Kombidämpfers (inkl. Mindestanforderungen wie 15% Effizienzsteigerung & 5 Jahre Besitz Altgerät)
✅ Metzgerei-Special: Wann 20–40% möglich sind (z.B. landwirtschaftsnahe Programme)
✅ Welche Investitionen oft unterschätzt werden (z.B. Ladentheken – hoher Aufwand, individuelle Bewertung)

Wichtigste Learnings (kurz & knackig)

🔸 Planung ist alles: lieber 2–4 Monate Vorlauf bei Einzelgeräten, 4–6 Monate (oder mehr) bei Umbauten.
🔸 Nie zu früh beauftragen: Auftrag/Bestellung erst nach schriftlicher Bewilligung – sonst kann die Förderung komplett weg sein.
🔸 Du musst in Vorleistung gehen: erst kaufen + bezahlen, dann Auszahlungsantrag stellen.
🔸 Standort entscheidet: Programme können sich je nach Region und sogar je nach Standort unterscheiden.
🔸 Energieberater-Pflicht: je nach Modul (z.B. BAFA) ist ein zertifizierter Energieberater nötig – Daniela organisiert das in der Regel im Prozess mit.


Dr. Daniela Lehr

https://lehr-consulting.com/ 

info@lehr.consulting

Einleitung

Tom

Und heute im MKN Küchenschnack Dr. Daniela Lehr von Lehr Consulting aus Heidelberg.

SPEAKER_05

Dann würde es potenziell in die BAFA-Sparte reinkommen und da sind Förderungen von 10 bis 33 Prozent. Also 33%, da sind wir bei dieser Elektrifizierung, über die wir vorhin kurz gesprochen hatten. Sonst 10 bis 15 Prozent, abhängig von der Unternehmensgröße. Also kleine Unternehmen bekommen 15%, mittlere Unternehmen diese 10%.

Tom

Hast du eigentlich das Gefühl, dass Kunden zu viel Fördergeld auf der Straße liegen lassen?

SPEAKER_05

Ja, definitiv. Also es ist einfach, vielen ist es gar nicht so bewusst. Also fast täglich treffen wir auf Unternehmen, die dann ganz erstaunt sind, was sie potenziell alles an Förderung bekommen können. Manche haben auch komplett neu gebaut, umgebaut und sonst was komplett ohne Förderung. Und gerade kleine Unternehmen tun sich natürlich schon schwer, das dann auch wirklich wirtschaftlich wieder abzubilden. Also die Erfolgsquote ist bei uns extrem hoch. Aber auch deswegen, weil wir immer erstmal ein Gespräch führen und genau prüfen, ist es denn förderfähig? Und das ist, glaube ich, so dieser Knackpunkt. Also wir gucken uns zuerst an, in was da investiert werden, was ist geplant. Und dabei ist dann komplett unabhängig, ist es ein Einzelgerät oder soll irgendwie ein kompletter Neubau gestaltet werden mit entsprechenden Geräten.

SPEAKER_02

Hier ist der MKN Küchenschnapp. Taucht ein in die Welt der Profiküchen mit Tom.

Tom

Daniela, danke, dass du den Weg auf dich genommen hast.

SPEAKER_05

Ja, sehr gerne. Vielen Dank für die Einladung.

Tom

Du kommst aus Heidelberg.

SPEAKER_05

Ja, genau.

Tom

Wann bist du heute früh losgefahren?

SPEAKER_05

Ach, so gegen fünf ungefähr.

Tom

Gegen fünf, das ist brav. Wir betreffen uns nämlich hier in der Nähe von München, Oberschleißheim im Hotelkompetenzzentrum. Da habe ich ja schon ein paar Mal aufgenommen. Und Daniela, mal ganz kurz zum Einstieg Lehrconsulting. Ich weiß, das ist jetzt wahrscheinlich schwierig, mit wenigen Worten rüberzubringen, aber was machst du?

SPEAKER_05

Wir beraten Unternehmen im Wesentlichen bei der Finanzierung ihrer Vorhaben. Also das geht zum einen los schon, dass wir prüfen, kann sich das Unternehmen das tatsächlich leisten, also wenn es gewünscht ist von dem Kunden. Bis hin zu, wie können wir finanzieren, ja. Und finanzieren ist ein ganz wesentlicher Part eben über Fördermittel. Weil viele, gerade kleine und mittlere Unternehmen tun sich sehr schwer, die Investitionen, die teilweise erheblich sind, zu stemmen. Und da helfen Fördermittel bei der Wirtschaftlichkeit des Vorhabens.

Tom

Perfekt, perfekter Einstieg. Und ich habe Fragen. Das Thema ist mehr als aktuell im Moment, wird sehr viel diskutiert. Wir haben in unserer Branche, ob das jetzt Fleischereien, Metzgereien, Gastronomie, Hotellerie sind, wir haben das Thema Mehrwertsteuersenkung jetzt gerade durch. Wir haben das Thema Investitionsstau, wir haben das Thema personelle Nachfolge, wir haben das Thema Fachpersonal und und und. Und wir müssen alle irgendwie gucken, dass wir an unsere Kohle rankommen. Und deshalb schön, dass du dir die Zeit nochmal nimmst. Wir haben uns ja vor ein paar Wochen in Nürnberg durch Zufall mal kennengelernt. Da hat man Stand an Stand, wir standen nebeneinander. Und dann hat ein Kunde, den du auch gerade berätst, ein gemeinsamer Kunde von uns, gesagt, du, das ist die, die mich berät hier, die da gerade im Umbau macht. Also wir haben aktuell zwei Kunden sogar, die du berätst, die wir beide kennen, wo wir auch dran sind. Die nennen wir jetzt mal nicht aus Gründen. Werden wir dann nochmal sehen, ne? Thema Auftragsvergabe, erst wenn die Förderung genehmigt ist. Da werden wir dann nochmal ganz wichtig drüber reden. Aber wir werden heute mal ein bisschen aufräumen und ein bisschen erklären, wenn du neu investierst, investieren möchtest, was musst du tun? Welche Voraussetzungen brauche ich? Was gibt es für Programme? Welche Programme passen für mich zum Unternehmen? Welche Wege muss ich einhalten? Wie kannst du persönlich mit deinem Unternehmen und deinen Partnern helfen? Welche Höhe sind möglich? Also,

BAFA 6 / Elektrifizierung (Gas → Elektro)

Tom

dass man im Prinzip auch erklärt, was kann man am Ende des Tages hier für eine Förderung bekommen, wo liegen auch böse Fallen? So was muss ich beachten, dass das nicht in die Hose geht. Also wer heute hier die paar Minuten im Küchenschnack dranbleibt, dem darf ich jetzt schon sagen. Es geht am Ende des Tages um euer Geld und wir wollen heute einfach mal euch wieder ein bisschen helfen, euch ein bisschen motivieren, wenn ihr investiert, da strukturiert vorzugehen. Und ein Vorwort muss ich noch bringen. Die treuen Küchenschnackhörer wissen das vielleicht, denn es ist jetzt genau zwei Jahre alt, habe ich damals hier aufgenommen. Es war die Folge 106. Da habe ich damals den Felix Volktmann getroffen, der war auch hier mit einem ähnlichen Thema drin. Da ging es nämlich um das Thema Förderung, wenn ich jetzt Gas in meinem Objekt habe und möchte Elektro umbauen. Du hast bestimmt den Fachbegriff auf der Lager.

SPEAKER_05

Elektrifizierung, BAFA 6.

Tom

Das geht mit meinem Dialekt immer ein bisschen schwerer rüber. Aber BAFA 6 habe ich noch in Erinnerung. Da war damals die Krux, wir haben die Folge aufgenommen und danach wurde dieser BAFA kurz, ich sag mal, blockiert oder gesperrt, ist dann wieder freigegeben. Aber was ich euch sagen möchte, wer noch Bock hat, also wer im Bereich von Gas auf Elektro umstellen möchte, dieses Bafa 6 gibt es noch. Also für Kunden, die von einem Gasherd auf einen Induktionsherd oder von einem Gaskombidämpfer auf einen Elektro-Kombidämpfer umstellen möchte. Diese Elektrifizierungsförderung gibt es noch. Und da kann man sich natürlich auch bei dir melden. Das wollte ich bloß nochmal als kleinen Einstieg hier nochmal bekannt geben, für die, die dem Küchenschnack sind und treu geblieben sind und sich damit auskennen. Du bist ein bisschen vorbereitet, ich bin ein bisschen vorbereitet. Und jetzt starten wir hier rein und versuchen mal ein paar Sachen rüberzubringen.

SPEAKER_05

Ja, vielleicht erstmal ganz kurz, um da direkt einzuhaken, weil du sagtest, eine Investition

Warum Vorlaufzeit so wichtig ist

SPEAKER_05

muss auch wirklich geplant sein, muss gut vorbereitet sein und genau das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, ja. Gerade auch, wenn man sagt, ich will es gut finanzieren und nachher gut wirtschaftlich abbilden. Also man sollte schon irgendwo, ich sag mal, vier bis sechs Monate vorher das Ganze planen, sich überlegen und dann auch ruhig mit uns in Kontakt treten, weil wir gehen immer wirklich ganz individuell und persönlich vor. Wir gucken uns das Unternehmen an, wir gucken uns den Standort des Unternehmens an und prüfen dann, welche Förderungen sind an diesem Standort möglich.

Tom

Vier bis sechs Monate auch, wenn ich von Einzelgeräten rede? Oder meinst du dann komplette Umbauten?

SPEAKER_05

Es ist immer besser, also bei Einzelgeräten, sage ich mal, zwei bis vier Monate, ja, sollte man schon vorher da sein. In der Regel ist es aber so, dass oftmals nicht nur Einzelgeräte, sondern vielleicht auch komplette Systeme oder vielleicht soll auch die Fassade irgendwie neu gemacht werden oder so. Dass man sich wirklich einfach mal überlegt, was steht die nächsten ein, zwei Jahre irgendwo an Investitionen an.

Tom

Ja, ich denke jetzt also, die Frage zählt dahin, ich habe jetzt eine Küche, habe ein Kombinent von Betrieb, der geht jetzt kurzfristig kaputt.

SPEAKER_07

Ja.

Tom

Das heißt, manchmal ist auch das proaktive sich informieren nicht ganz dumm, dass man sagt, man hat ein bisschen einen Vorlauf drinnen.

SPEAKER_05

Auf jeden Fall.

Tom

Aber anderthalb, zwei Monat, also sagen wir mal zwei Monate sollte man auf einen Fälle machen. Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Auf jeden Fall mit reinplanen.

SPEAKER_05

Man muss auch bei allen Förderungen einfach aufpassen, man muss auf die Bewilligung warten. Und erst dann darf man einen Auftrag vergeben. Und das dauert einfach.

Tom

Wir haben es mit Behörden zu tun.

SPEAKER_05

Genau, wir haben es mit Behörden zu tun und da hängt es wirklich davon ab, man kann es auch überhaupt nicht sagen. Also wir haben Fälle, da ist in einem Monat die Bewilligung durch, wir haben andere Fälle, da dauert es fast ein halbes Jahr. Also deswegen.

Tom

Okay, ich weiß, es ist immer schwierig, über sich selber zu reden, deshalb habe ich mich ein bisschen informiert. Kurz zu dir, du hast eine Ausbildung als Finanzassistentin bei der Sparkasse mal gemacht. Du hast dann an der Uni Bayreuth und Mannheim studiert und promoviert. Und du hast bei Roland Berger Strategy Consultant 15 Jahre lang gearbeitet, bevor du dich vor 10 Jahren

Danielas Background & Doktorthema

Tom

selbstständig gemacht hast. Du hast Jubiläum kurz, habe ich. Also du stehst kurz vor dem Jubiläum, oder?

SPEAKER_05

Ja, das stimmt. 2016 habe ich mich selbstständig gemacht mit der Beratung.

Tom

Genau.

SPEAKER_05

Und genau.

Tom

Und da gibt es natürlich eine Frage noch, wie bekommt man denn einen Doktor? Was muss man da machen? Was hast du da.

SPEAKER_05

Ach, mich hat es einfach interessiert. Ich habe in der Restrukturierung, Finanzierungsbereich von Roland Berger gearbeitet. Und mich hat damals sehr umgetrieben, inwiefern bei einer Restrukturierung nicht auf die Marktorientierung eine wichtige Rolle spielen sollte. Und das war damals bei den Restruerungen eher noch so ein bisschen unterdrückt, ja. Und ich habe in meiner Doktorarbeit dann eben untersucht, wie viel Markt und wie viel Neuausrichtung des Unternehmens kann ich in welcher Krisenphase zulassen. Und ich fand das, also für mich war das einfach eine ganz, ganz tolle und ganz, ganz spannende Zeit, weil ich mich da wirklich mit einem Thema mal so ganz, ganz intensiv und tief befassen konnte. Und normalerweise ist man ja doch eher so, dass man wirklich ganz viele unterschiedliche Bälle in der Duft halten muss und dann gar nicht so in die Tiefe gehen kann.

Tom

Okay, also wir dürfen aber bei Daniela und Kommen bleiben, aber im Doktor hat man nicht so oft da sitzen, deshalb wollte ich das nochmal fragen. Daniela, was gibt es denn für Fördermöglichkeiten aus deinem Sicht, die jetzt in unserer

Fördermöglichkeiten: Landwirtschaft / Wirtschaft / Energie

Tom

Branche Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung vielleicht, aber auch dem ganzen Thema Fleischereien, Metzgereien. Versuch das mal für jemanden zu erklären, der mit dem Thema Förderung noch nie so groß in Berührung gekommen ist. Was haben wir da für Möglichkeiten?

SPEAKER_05

Ja, ich strukturiere das sehr vereinfacht, gerne in drei grundlegende Parts. Das ist einmal eine Förderung, die aus der Landwirtschaft rauskommt. Das heißt, alle weiterverarbeitenden Betriebe, die primär Rohware annehmen, wie beispielsweise Metzger, wie beispielsweise Müller und so weiter. Und diese verarbeiten, die haben eine eigene Fördermittelbereichsparte. Die ist auch teilweise deutschlandweit, teilweise EU-finanziert, verfügbar, ist je nach Bundesland sehr, sehr unterschiedlich ausgestaltet. Und dort gibt es eben Förderungen, ich sag mal von in der Regel 20 bis zu 40 Prozent. Es wird grundlegend gefördert, das heißt maschinelle Anlagen, aber auch Umbauten im Bestand, Neubauten, Anbauten, Fassadenänderungen und so weiter. Das ist so dieser eine Bereich. Dann gibt es darüber hinaus die Wirtschaftsförderung, auch die Ressorts, trennen sich da sehr klar ab. Wirtschaftsförderung ist einmal GAW-Förderung, aber auch die regionale Förderung, Tourismusförderung. Also wenn jetzt zum Beispiel jemand Bettensaal ausbauen möchte oder seine Gastronomie ausbauen möchte, dann würde das dazu zählen. Also wir hatten jetzt auch in letzter Zeit Fälle zum Beispiel von einem, der wollte seine Fassade neu machen, beziehungsweise die Sitzplätze im Außenbereich ausbauen, innen die Küche auch nochmal ausbauen. Und das haben wir über die Wirtschaftsförderung entsprechend gefunden.

Tom

In welcher Region Deutschland war das? Kannst du das sagen?

SPEAKER_05

Das war in Bayern. Okay. Das gibt es aber Deutschland. Und man muss aber sehr, sehr genau gucken, in welcher Region, auch an welchem Standort, da zählt wirklich der einzelne Standort und nicht nur das Bundesland. So, und da liegt die Förderung in der Regel zwischen 10 bis 20 Prozent. Und dann gibt es als drittes Standbein die Energiemodule. Ich glaube, vielen ist bekannt: BAFA bzw. BEG, die Sanierung von Gebäuden, das gibt es eben nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern eben auch für Unternehmen, die da in den Bereichen gefördert werden. Und das kann sehr interessant sein für komplette Prozesse, die umgestellt werden. Also wenn ich jetzt irgendwie meine komplette Küche austausche, von der Kapazität gleich lasse, aber energieeffizienter gestalten möchte, kann ich das zum Beispiel über die Bafa-Premium-Förderung machen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, einzelne Geräte auszutauschen, wie beispielsweise den Backofen, den Dampfgarer, der ausgetauscht wird und dann einen deutlich energieeffizienter, also deutlich, sage ich, also er sollte 15 Prozent energieeffizienter sein wie das Altgerät. Und das Altgerät sollte schon mindestens fünf Jahre im Besitz der Gesellschaft sein. Das ist auch wichtig, weil wir hatten mal den Fall, da hat sich, da wurde das Gerät dann an eine andere Gesellschaft verkauft, ja, und war dann erst zwei Jahre im Besitz. Dann kann ich keinen Antrag stellen.

Tom

Ja, das ist ein bisschen unser MKN-Problem, muss man sagen. Unsere Geräte halten sehr lange. Von daher haben wir da ein großes Beuteschema vor der Brust. Also das ist dann das Thema. Du hast jetzt Dampfgarer Backofen gesagt, das sind unsere Kombidämpfer. Das ist das Thema. Das ist so ein bisschen dieser Elefant im Raum, da wird ja gerade der Markt viel drüber diskutiert und da werden wir dann auch ein paar schöne Beispiele machen, was man tun muss. Ich habe einen alten Kombidämpfer und ich will einen neuen, im besten Fall MKN-Kombidämpfer kaufen. Was muss ich tun? Da werden wir gleich nochmal drüber reden. Ich versuche das heute so zu strukturieren. Ich bin derjenige, der investieren will und ich stelle dir die Fragen. Wir machen so eine Art Beratungsgespräch, wir sagen aber dann auch, was Kunden tun müssen, wenn sie zukünftig

Wer zuerst sprechen? Händler/Hersteller, Berater oder Steuerberater

Tom

was planen, wie sie mit dir am besten in Kontakt sind oder was so dein erster Wunsch ist, um das zu machen. Die erste Frage, die ich mir stelle, was sollte ich denn zuerst machen? Sollte ich zuerst mit meinem Steuerberater reden? Sollte ich mit einem Hersteller reden? Sollte ich mit dir als Beraterin reden? Was ist so das erste? Ich habe jetzt das Thema, ich will etwas machen. Was ist für dich schlau? Was ist so der erste Schritt, den ich mache?

SPEAKER_05

Also, der erste Schritt sollte schon sein, dass man mit Lieferanten erstmal spricht, dass man sagt, was möchte ich überhaupt?

Tom

Das wären in dem Fall wir.

SPEAKER_05

Genau. Ja, also dass man einfach schon mal eine Idee hat, dass man weiß, wie sind ungefähr die Energiewerte, wie viel kostet mich das Ganze, ja, um dann auf der Basis von uns eine Einschätzung zu bekommen.

Tom

Gehst du sogar so weit, dass du sagst, es wäre in dem Moment schon gut für dich zu wissen, ob ich jetzt grün oder rot oder blau oder gelb kaufen möchte? Also dass ich ungefähr weiß, das ist mein Produkt der Wahl.

SPEAKER_05

Ja, genau.

Tom

Das macht es einfacher, oder?

SPEAKER_05

Das macht es solch einfacher. Natürlich können wir, also, also wir haben solche und solche Fälle. Ich sag mal, lieber frühzeitig zu uns kommen und wir sprechen drüber und noch nicht genau wissen, welches Produkt, dann können wir nämlich schon mal aufgrund der Unternehmensgröße, aufgrund der Lage, einfach schon mal grundsätzlich sagen, welche Förderungen sind möglich und geben dann auch ganz klar mit auf den Weg. Die und die Zusatzinformationen benötigen wir noch vom Produkt, also von dem zu kaufen, von der zukaufenden technischen Anlage. Und dann können wir aber schon mal eine Idee mitgeben, was möglich ist.

Tom

Also für alle, die das noch nicht wissen, unser Produkt heißt Flexi-Kombi oder Space Kombi, das sind unsere Kombidämpfer und natürlich auch der Flexi-Chef, unser Bratgerät, unser Multifunktionsgerät. Das wollte ich jetzt hier mal in dem Moment kurz mal einbauen, für diejenigen, die es noch nicht weißen, kurze Erinnerung machen. Aber wir gehen jetzt mal in die Praxis rein. Was ist denn aus deiner Erfahrung Erfolgsaussprechender? Der Einzelgeräteaustausch? Oder sagst du jetzt förderungsfähig? Hast du da ein bisschen so ein Erfolgsquotengefühl, wo du sagst, das geht einfacher, das geht schneller, das geht besser, das geht einfacher?

SPEAKER_05

Also ich sag mal, die Erfolgsquote ist bei uns extrem hoch. Aber auch deswegen, weil wir immer erstmal ein Gespräch führen und genau prüfen, ist es denn förderfähig? Ja, und das ist, glaube ich, so dieser Knackpunkt. Also wir gucken uns zuerst an, in was da investiert werden, was ist geplant und dabei ist dann komplett unabhängig, ist es ein Einzelgerät oder soll irgendwie ein kompletter Neubau gestaltet werden mit entsprechenden Geräten. So, und wenn wir dann sagen, okay, wir können uns die und die Förderung vorstellen, ja, dann sind wir also nahezu bei 100%. Okay.

Tom

Okay, also und das ist unser erstes Learning heute. Ganz wichtig. Ich habe jetzt die Idee, ich möchte etwas komplett umbauen, Teil umbauen oder ein einzelnes Gerät tauschen. Das erste Wichtige ist, die, was haben wir da? 10 Minuten, 15 Minuten, 20 Minuten, eine halbe Stunde? Was war das? 15 Minuten in der Welt. 15 Minuten. Ein Interview mit dir zu führen, so ein, ich sag mal, ein Vorstellungsgespräch, ein Beratungsgespräch, ein Kennenlerngespräch, dass man sagt, man nimmt deine Telefonnummer, man meldet sich bei dir, das und das ist mein Plan und du checkst dann mit einer Art Liste ab, okay, passt, passt, passt, brauch ich, brauch ich, brauch ich. Und dann kannst du auch relativ schnell schon sagen, könnte Sinn machen, oder denk nochmal drüber nach.

SPEAKER_05

Ja, genau. Also wir machen es immer so, dass wir dieses Kurzinterview, nenne ich es mal, führen. Ja, also wir müssen wissen, wie groß ist denn das Unternehmen, also wie viel Umsatz machen sie, wie viele Mitarbeiter, welche Bilanzsumme, was ist geplant an Investitionen, welche Investitionshöhe. Das sind so einige Elemente. Dann eben auch, wenn schon energetische Daten auch vorhanden sind, wie hoch ist die Anschlussleistung heute, was ist zukünftig geplant und so weiter. Dass wir einfach möglichst detailliert schon die Daten bekommen. Und auf der Basis benötigen wir ein bis zwei Wochen, ja, weil wir schon einfach, wir prüfen sehr, sehr, sehr, sehr intensiv. In Teilen können wir es direkt sagen, aber in Teilen müssen wir auch wirklich mit Ämtern vor Ort telefonieren. Also je nachdem, wo sich das befindet und auch wirklich bei den Förderungen ist es in Teilen ganz, ganz individuell. Also beispielsweise auch wie gefüllt sind die Förderkassen. Also das gucken wir uns auch jeweils immer individuell zum aktuellen Zeitpunkt an. Das kann sich auch laufend verändern wieder. Und deswegen geben wir da keine Pauschalaussage.

Tom

Bevor wir jetzt zum ersten Beispiel kommen, ist das ein Mythos oder ist da was dran, wenn es heißt, so Förderungen gibt es eher für kleinere Unternehmen. Und nicht jetzt, ich bin jetzt, keine Ahnung, ich bin eine Fleischerei, eine Metzgerei, habe 15, 20 Filialen. Bin ich dann noch klein? Bin ich überhaupt förderfähig? Oder ich mache es mal noch besser, ich bin vielleicht eine namhafte Hotelkette und möchte in mystery da irgendwas umbauen. Ist das ein Mythos, dass man eher sagt, kleinere sind einfacher als größere?

SPEAKER_05

Nein, das ist tatsächlich so. Also es ist einfach so, dass die Förderungen schon so ausgelegt, dass man, die Regierung sagt, eher größere Unternehmen können sich auch selber finanzieren und gerade die kleineren Unternehmen, da spricht man von KMU, kleine und mittlere Unternehmen und die Grenze ist in der Regel bei weniger wie 250 vollzeitequivalenten Mitarbeitern. Das heißt, die Mitarbeiter werden umgerechnet auf ganze Kopfzahlen, wenn jemand 50 Prozent arbeitet, ist er 0,5 in Köpfen. Einem Umsatz von 50 Millionen im letzten Geschäftsjahr oder einer Jahresbilanzsumme von 43 Millionen. Und deswegen brauchen wir auch alle drei Werte. Aber wir hatten schon öfter den Fall, dass jemand im Umsatz dann drüber war, aber in der Bilanzsumme unter diesen 43 Millionen lag und dann eben noch als KMU galt und dann ganz andere Möglichkeiten hatte, da an Fördermittel zu kommen.

Tom

Aber 50 Millionen im Umsatz ist ja auch schon mal eine Nummer. Muss man ja auch sagen. Also das musste ja, da musst du ja schon ein paar Leberkehessemmeln verkaufen, sage ich mal. Also dass das KMU können wir auch festhalten, klein und mittleres Unternehmen, maximale oder höchste Summe 50 Millionen

Praxisbeispiel: alter Kombidämpfer → neuer (inkl. BAFA-Logik)

Tom

im Bereich des Jahresumsatzes.

SPEAKER_05

Ja, genau.

Tom

Jetzt steig mal ein mit dem Beispiel. Du hast es ja jetzt schon angesprochen, wir machen das Beispiel mal, wir gehen dann auch auf Gesamtumbauten als zweiten Schritt, aber ich fange jetzt mal wirklich an so mit meinem Daily Business oder unserem Daily Business. Ich habe einen Kombi-Dämpfer, Hersteller ist egal, der ist ungefähr, sagen wir mal, 15, 16 Jahre alt. Der ist 15, 16 Jahre gelaufen, der hat schon ein paar Hindel, Leberkessemmeln und vegane Aufläufe in seinem Leben gesehen. Den möchte ich jetzt austauschen. Der hat auch sein Geld rein, der ist ja auch schon abgezahlt, der hat sämtliche, ja, wie sagt man immer, nicht Förderungen, sondern Abschreibungen hat er hinter sich. Das ist ja auch immer so ein Thema. Und ich möchte jetzt in einen neuen Kompetenpfer von MKN investieren. Da wissen wir, wir haben eine Dreifachverglasung. Also wir sind dreifach die Tür verglast. Wir arbeiten mit einer Wärmerückgewinnung. Also unser kalte Wasser, was reingeht, wird automatisch aufgeheizt mit dem Wasser, was sich im Garraum bestätigt. Und wir haben gegenüber dem Altmodell, das kann man ja am Anfang vom Datenblatt erkennen, haben wir nur noch 16 kW, die gleiche Größe. Der alte Komedämpfer hatte damals 18 kW. Also diese Basispunkte habe ich mir jetzt schon mal herausgearbeitet, das weiß ich. Wie geht's los? Ich wähle deine Nummer. Wie geht jetzt der Punk ab, um im besten Fall Investitionssumme sollte man so sagen, der hat ungefähr einen Listenpreis, sagen wir mal, von 15.000, 16.000 Euro. Ich wähle jetzt deine Nummer, wie läuft das dann bei dir ab?

SPEAKER_05

Genau. Also ich nehme die ganzen Daten auf, also Unternehmen, Standort des Unternehmens, auch rechtliche Struktur des Unternehmens, weil es kommt so ein bisschen drauf an, wir hatten es eben davon, es ist eine Metzgerei oder ist ein gastronomischer Betrieb. Wenn mit Metzgerei, ist es rechtlich getrennt, ja. Weil davon hängt dann auch wieder ab, in welche Fördermittelsparte ich reinkomme. Also wenn wir uns jetzt irgendwo diesen Kompidämpfer anschauen und sind beispielsweise bei einer Metzgerei in Bayern, dann gibt es potenziell 40% Förderung für selbstschlachtende Metzgereien unter der Voraussetzung, dass allerdings ein Mindestinvestitionsvolumen von 25.000 eingehalten wird. So, das heißt aber, da kann man prüfen, was ist in den nächsten Jahren, weil man hat drei Jahre Zeit für die Umsetzung, was ist in den nächsten Jahren vielleicht noch geplant. Gibt es andere Geräte, die vielleicht noch ausgetauscht werden sollen. Und dann kann man das potenziell mit reinnehmen, weil 40 Prozent ist natürlich schon eine Hausnummer.

Tom

Dafür muss ich aber, das muss man sagen, muss ich selber schlachten.

SPEAKER_05

Dafür muss ich selber schlachten.

Tom

Die Zahl ist überschaubar, sage ich mal. Also selber schlachten, das ist überschaubar. Ich sag mal, ich schlachte jetzt nicht selber oder ich bin vielleicht sogar Gastronomie, Hotellerie. Wie geht es dann weiter?

SPEAKER_05

Genau. Dann würde es potenziell in die BAFA-Sparte reinkommen und da sind Förderungen von 10 bis 33 Prozent. Also 33 Prozent, da sind wir bei dieser Elektrifizierung, über die wir vorhin kurz gesprochen hatten. Sonst 10 bis 15 Prozent, abhängig von der Unternehmensgröße. Also kleine Unternehmen bekommen 15 Prozent, mittlere Unternehmen diese 10%. So, und dann nehme ich die ganzen Daten auf. Ich bin mit einem BAFAR-zertifizierten Energieberater zusammen. Wir schauen uns das an, er prüft das. Also ich brauche dann halt schon auch die Angebote, die Daten, möglichst Datenblätter.

Tom

Angebote heißt, du brauchst dann auch schon ein konkretes Angebot von einem Fachhändler. Genau, genau, genau. Also ich sag mal, ich sitze jetzt in Berlin als Kunde, funk dich an, hab aber mit meinem Fachhandelspartner schon ein ausgeführtes Natürlich MKN-Angebot. Was ich sagen kann, also der Ofen hat jetzt einen Listenpreis von 15.000 Euro und einen Einkaufspreis, ich sage es einfach mal 12.000 Euro. Und das willst du, würdest du im besten Fall auch schon mit haben, mit Datenblatt und allem drum herum.

SPEAKER_05

Genau, genau. Dann das Technische Datenblatt und das Altgerät. Genau. Und welche Anschlussleistung das Altgerät hat. Und so, und auf der Basis wird dann berechnet, komme ich auf diese 15%. Energieeinsparung die Voraussetzung ist und eben größer 5 Jahre hatten wir eben schon festgelegt, dass der 15 Jahre alt ist, der Alte. Und so, ne, und dann können wir da entsprechend auch sehr, sehr schnell den Antrag stellen.

Tom

Okay. Wir haben im Vorgeschäft schon mal ganz kurz mal drüber diskutiert, wo so meine emotionale Schwachstelle war, war Altgerät. Das Gerät ist jetzt 15 Jahre alt, ich habe weder noch Unterlagen, ich habe nichts aufgehoben, alles weg und das Ding ist eh alt. Kleiner Hinweis von meiner Seite, es gibt so eine Sache, die nennt sich Google. Oder für diejenigen, die schon weitergehen, ChatGPT. Weil ich habe das mal probiert. Ich habe mal ein paar Altgeräte von uns, aber auch von Wettbewerbern reingegeben und die Daten findet man ja alle. Wie heißt so schön, das Internet vergisst nichts. Also wer eine Seriennummer oder wer eine Gerätenummer oder eine Gerätebezeichnung hat, bitte reingeben oder Foto machen und bei Google Pictures hochladen und dann kriegst du die Daten, kriegst du schon raus. Also das ist ja jetzt nicht so. Gut, wenn das Gerät jetzt, ich sag mal, jenseits der 40 Jahre alt ist, okay, dann lässt sich vielleicht schöner für dich rechnen, aber ob man da noch was findet, aber dann kann man das vielleicht auch ein bisschen anderweitig erklären. Aber die Daten findet man ja alle im Internet. Da braucht man jetzt nicht die Größe, die große Dokumentation. Der Energieberater spielt aber eine entscheidende Rolle. Nehme ich mit dem Energieberater separat Kontakt auf oder läuft das dann auch über dich?

SPEAKER_05

Das läuft alles bei uns. Also bei uns kriegt man quasi alles aus einer Hand. Wir prüfen, welche Fördermittel den meisten Sinn machen, also einfach von der Höhe auf, auch von dem Zeitpunkt. Also wir haben Kunden, die sagen, ja schön, was weiß ich, in sechs Monaten könnte ich 40 Prozent kriegen, ich brauche das Gerät aber jetzt, ich müsste das schneller beantragen, dann gucken wir auch, wie lange sind normalerweise die Antrags- und die Bearbeitungszeiten. Deswegen ist auch dieses Interview so wichtig, weil wir halt genau diese Punkte abfragen. Oder auch, wenn jetzt jemand sagt, Mensch, das Gerät ist kaputt, ich muss morgen mir ein anderes kaufen, dann müssen wir halt auch sagen, ja, tut mir leid, aber das kriegen wir nicht hin und so schnell wird auch nicht bewilligt.

Tom

Deshalb

Die „böse Falle“: Auftrag vor Bewilligung

Tom

nochmal die Wiederholung. Aufträge werden erst vergeben nach Bewilligung.

SPEAKER_05

Genau. Das ist ganz, ganz wichtig und das ist einfach auch die Krux, ja. Und wir haben einige Fälle, da versuchen sie dann, ah, mündlich irgendwie was geregelt, ja, es ist schriftlich nicht festgehalten. Aber oftmals ist dann schon irgendwie beim Lieferanten irgendwo ein Datum hinterlegt. Und nachher ploppt das vielleicht hoch. Und dann wäre die ganze Förderung hinfällig. Deswegen da wirklich die absolute Bitte, nicht vorher vergeben, sondern wirklich die Zeit noch warten, vielleicht ein Mietgerät kurzfristig zur Überbrückung irgendwo einsetzen, aber nicht kaufen.

Tom

Und was muss ich alles offenlegen, dass man das vielleicht auch nochmal, also welches Unternehmen das ist, wie groß mein Unternehmen ist, Umsatz, diese ganzen Sachen, das sind selbstverständlich, wie viele Mitarbeiter.

SPEAKER_05

Genau, genau. Und wichtig sind da halt auch die verbundenen Unternehmen. Weil es kann ja sein, dass ich irgendwie noch eine Beteiligung von über 20 Prozent an, keine Ahnung, ich bin eine Gastronomie, habe noch eine Metzgerei, irgendwie als separates Unternehmen, noch dies und das. Auch diese verbundenen Unternehmen zählen mit rein, wenn ich die Unternehmensgröße betrachte.

Tom

Aber so Sachen wie meinen letzten Social Media Post, meinen letzten Urlaub oder wie viele Scheidungen ich durch habe, das ist. Nein, das interessiert nicht. Das interessiert nicht. Es geht rein um wirtschaftliche, okay, dass man das nochmal verstanden hat. Okay. Jetzt wird dieser Antrag fertiggestellt. Der geht dann wahrscheinlich auf den digitalen Weg zurück zu dir, also zu mir in dem Fall dann. Ich müsste den dann unterschreiben. Wer gibt das dann bei dem Amt? Oder wie ist dann der Vorgang?

SPEAKER_05

Also im Prinzip läuft es so, dass wir alles aufnehmen and then digital auch einreichen.

Tom

Okay, also ich sag mal, im besten Fall for dich and in the best fall for me, weil wir alle Zeit have in the life, sehen wir uns gar nicht per person, sondern it's über E-Mail, vielleicht über einen Video-Chat or telephone.

SPEAKER_05

Genau, genau, genau. Also by complexeren Vorhaben is natürlich ein Vorort-Termin. That's machen wir gleich. So schnell wie möglich, man spricht die Sachen kurz durch. Versichert sich vielleicht nochmal rück und dann kann man den Antrag direkt einreichen.

Tom

Du lebst ja auch nicht nur von Luft und Liebe. Also du musst ja bei dem ganzen Game dann auch deinen Aufwand irgendwie haben. Da werden wir dann nochmal drüber reden, wie sich das vergütet. Aber ich mache jetzt mal die einfache Rechnung für mich. Der Kombinämpfer kostet die 12.000 Euro. Ich mache es jetzt einfach, ich bin etwas größer, ich will die 10% haben. Also ich könnte halt eine Förderung von, ich sag mal, maximal 1200 Euro bekommen. Ich könnte muss dir natürlich noch was geben. Das heißt, ich bekomme das. Also ich hätte hier eine, wenn man das wieder prozentual sieht, sind das natürlich, ist das absoluten Geld. Je größer das erst. Oder wir stellen um von Gas auf Elektro, dann wird es noch interessanter. Ich mache mal jetzt 30 Prozent, dann sind es eben, oder kann man auch selber dann rechnen, dann sind es halt schon, was weiß ich, 3000 Euro, die man da bekommen könnte. Dann wird es noch interessanter. Okay, also das habe ich gecheckt, dann wird das abgegeben. Was ist das deine Erfahrung? Wie lange muss ich dann warten?

SPEAKER_05

Wirklich ganz unterschiedlich. Also normalerweise bei den kleinen Themen wenige Monate. Ein, zwei Monate.

Tom

Aber wir reden schon Monate, nicht Tagen. Also Monate, wir haben Ämter zu tun.

SPEAKER_05

Ja, ja, definitiv.

Tom

Okay, sag mal.

SPEAKER_05

Das sind Tage, das wäre schon wirklich ein glücklicher Umstand.

Tom

Okay. Und diese Barfa sitzt in Person oder in Unternehmen wo? Dass man das mal.

SPEAKER_05

Die sitzen in Eschborn, also bei Frankfurt.

Tom

Das geht alles dann Richtung Frankfurt rüber.

SPEAKER_05

Genau, genau. Und wird dort bearbeitet. Die haben aber teilweise schalten sie auch externe Experten mit ein.

Tom

Okay, und wenn das Go dann kommt, meldet sich die BAFA bei mir oder bei dir? Wie läuft das dann?

SPEAKER_05

Bei uns. Okay. Normalerweise. Also wir rechten es dann so ein, dass wir immer die Bescheide bekommen, auch die Rückfragen. Also manchmal ist es aus, ob der BAFA noch Rückfragen hat. Das geht direkt bei uns ein, wird sofort weiterbearbeitet. Oftmals kriegt der Kunde davon gar nichts mit, wenn es keine Rückfrage ist, die wir auch an den Kunden weiterleiten müssen. Dann informieren wir nur, sagen wir kurz, da kam eine Rückfrage, haben wir beantwortet, ist wieder eingereicht und dann geht halt die Wartezeit wieder von neuem los.

Tom

Okay, jetzt kommt das Go. Dann rufst du mich an und sagst, Tom, lieber Herr Klein, jetzt kannst du den Auftrag platzieren. Oder wie läuft das dann?

SPEAKER_05

Also im Prinzip kriegt man dann was schriftlich. Also es kommt der schriftliche Bescheid, der eingeht und den leiten wir auch weiter.

Tom

Genau.

SPEAKER_05

Und sagen, hier, Achtung, das ist der Bescheid. Da stehen nämlich auch noch so ein paar Regeln drin, worauf man achten müsst, ja. Und das ist einfach noch, den muss man sich in Ruhe einmal durchlesen und dann kann man einen Auftrag vergeben, sobald der da ist.

Tom

Okay, der Dämpfer kostet ja jetzt 12.000 Euro. Zahle ich die 12.000 Euro dann an meinen Fachhändler und die BAFA gibt mir dann diese 1200 Euro überweis, die mir dann auf mein Konto sozusagen?

SPEAKER_05

Das bitte, wenn man einen Zahlantrag gestellt hat. Also im Prinzip läuft es so, man hat jetzt die Bewilligung. Das heißt, man kann davon ausgehen, wenn es so umgesetzt wird, wie man es beantragt hat, also nicht ein ganz anderes Modell kauft und irgendwie jetzt größer ankapacität und what. Dann kriegt man auch die Förderung. Das heißt, man hat das Gerät jetzt gekauft, es ist eingebaut, man hat die Abschlussrechnung, hat die Rechnung bezahlt, das ist auch wichtig. Das heißt, man muss in Vorleistung gehen. Bei all diesen Förderungen muss man in Vorleistung gehen. Und dann reicht man die Rechnung mit dem Zahlbeleg beim Barverein. Und dann bekommt man das.

Tom

Das heißt, dieser Fachhändler in dem Fall, dieser Zwischenhändler, der das macht, der hat damit gar nichts zu tun.

SPEAKER_05

Ja, genau.

Tom

Der hat damit gar nichts zu tun. Der kann den Antrag auch nicht für den Kunden stellen. Der kann nur sagen: pass mal auf, da gibt's was.

SPEAKER_05

Ja, genau.

Tom

Weil das ist ja unser Multiplikator. Also unsere Partner, unsere Fachhändler, die könnten ja auch an dich rangehen und könnten sagen, Daniela, Frau Dr. Leer, ja, also wir wollen ja nicht übertreiben. Wir haben da einen Kunden, wir wollen natürlich nur MKN, unsere Fachhändler verkaufen alle ausschließlich nur MKN, hoffentlich. Aber die könnten ja auch mit dir in Kontakt gehen. Könnten auch sagen: Genau, genau.

SPEAKER_05

Das haben wir tatsächlich auch öfter. Also dass Lieferanten, also Hersteller uns ansprechen und sagen, Mensch, kann ich da jemanden weiterleiten und so weiter. Weil man muss natürlich einmal das Wissen haben, welche Förderprogramme gibt es. Und dann ist es halt bei der BAFA auch so, man braucht diesen BAFA-zertifizierten Energieberater. Und der bei uns jetzt als Subunternehmer, mit dem wir eh zusammenarbeiten. Und nur der kann den Antrag stellen.

Tom

Okay. Okay, Check. Einzelgeräte. Machen wir die nächste Ausbaustufe. Unsere lieben Fleischereien, Metzgereien.

Umbau Metzgerei: was ist alles förderfähig?

Tom

Da hast du ja vorhin schon so ein bisschen erklärt. Also alle, die, wie hast du gesagt, landwirtschaftlich nah sind, sag ich mal.

SPEAKER_05

Genau, also Rohware direkt verarbeiten. Genau.

Tom

Also jetzt gehen wir mal eine Stufe größer. Ich will jetzt als Metzger nicht nur diesen einen Ofen austauschen, sondern ich möchte meine Metzgerei umbauen.

SPEAKER_07

Ja.

Tom

Das ist eine Spültechnik mit drin, ich habe mit Kälte, Kühltechnik zu tun, ich muss ein paar Räume neu ziehen, Wände neu machen und und und. Hast du von das Wort Premium-Förderung oder so? Hast du da schon mit reingekriegt?

SPEAKER_05

Genau, also da gibt es eben unterschiedliche Möglichkeiten. Also die eine Option ist weiter in diesen energetischen Programmen zu bleiben. Da muss man halt gucken, wie groß, weil dann geht es in der Premium-Förderung rein um die CO2-Einsparung. Man guckt sich an, muss sich angucken, was ist heute der CO2-Verbrauch und wie sieht es zukünftig aus. Wenn ich aber jetzt auch von Wenden und so weiter spreche, bin ich da gedanklich schon eher wieder in den landwirtschaftlichen Programmen. Das heißt, ich gucke mir an, kann das Unternehmen, bezieht das Unternehmen hauptsächlich Rohware direkt von Landwirten? Und wenn es das tut, fällt es nämlich unter diese landwirtschaftlichen Programme und kann da eben 20 bis 40 Prozent, je nachdem, ob selbst geschlachtet wird oder nicht, potenziell bekommen. Genau, und da können nämlich Umbauten, Wände neu ziehen, Fundamente bauen, komplett neue Küche und so weiter potenziell gefördert werden.

Tom

Jetzt stelle ich mal eine Frage außerhalb der MKN-Blase, was ist denn mit Thema Spülmaschinen? Die sind ja auch irgendwann alt oder es gibt ja diese großen Kutter bei den Metzgern, ne? Diese Dinge, ist das auch ein Thema, was gefördert werden könnte?

SPEAKER_05

Ja, genau. Also Spülmaschinen auf jeden Fall, also es gibt, wenn wir einfach mal gucken, also wenn wir jetzt bei den Metzgern sind und bleiben, da sind alle technischen Geräte. Also egal, ne, Fleisch, Wolf, Kutter, ne, alles, was irgendwo in der Küche ist, Spülküche, all das kann dort gefördert werden.

Tom

Mir fällt jetzt eine Frage ein, die wollte ich dir eigentlich ganz am Anfang stellen, ne? Aber die passt jetzt sehr gut rein. Hast du eigentlich das Gefühl, dass Kunden zu viel Fördergeld auf der Straße liegen lassen?

SPEAKER_05

Ja, definitiv. Also es ist einfach, vielen ist es gar nicht so bewusst. Und also fast täglich treffen wir auf Unternehmen, die dann ganz erstaunt sind, was sie potenziell alles an Förderung bekommen können. Manche haben auch komplett neu gebaut, umgebaut und sonst was, komplett ohne Förderung. Und gerade kleine Unternehmen tun sich natürlich schon schwer, das dann auch wirklich wirtschaftlich wieder abzubilden. Und ja, also das ist tatsächlich so.

Tom

Da denkst du manchmal, hätte man da sich mal ein bisschen informiert oder ich meine, da redet man bei so einem Bauvorhaben. Ich sage ja auch immer, wenn jetzt jemand eine Küche komplett umbaut, ist so meine Faustregel, also Einzelfälle mal ausgeschlossen, aber es geht ja auch darum, wann sperre ich zu, wann kann ich vielleicht mal auf eine Küche per Tage verzichten und so. Du hast immer eine Vorlaufzeit von ungefähr einem Jahr. Meistens. Also ganz selten, dass das mal viel, viel schneller geht. Auch da, sagen wir mal, ein bisschen Zeit genommen, ein bisschen drüber nachgedacht und dann liegt das Geld eigentlich auf der Straße, oder?

SPEAKER_05

Ja, genau.

Tom

Weil es klingt jetzt für mich, ich muss gestehen, das ist mein Endgegner. Ich hasse Anträge. Das ist, boah, da kriege ich schon Gänsehaut, wenn ich dran denke. Aber das klingt jetzt für mich nicht so hyperkompliziert, das Ganze.

SPEAKER_05

Also es kommt wirklich drauf an, auch in welchem Förderbereich man dann tatsächlich geht. Also es ist schon so, je mehr Gelder man potenziell bekommen kann, auch, desto aufwendiger ist auch das Antragsverfahren. Aber dann lohnt sich es auch. Also manche investieren in Millionenbereich, wenn ich jetzt irgendwo dran denke, wir haben auch jetzt mehrere Neubauten gehabt von kompletten Schlachtstätten. Da sind wir im Millionenbereich, ja. Und da sind dann natürlich auch die Förderungen dann entsprechend hoch. Und dann ist aber natürlich auch damit Aufwand. Also wir versuchen so viel wie möglich abzunehmen vom Aufwand, aber wir brauchen halt ein paar Grunddaten. Und die müssen eben zugeliefert werden.

Tom

Jetzt hat es mal reingefragt, gab es auch mal eine Förderung, wo du sagst, oh, das hat dann nicht so ganz funktioniert, oder wo du sogar sagst, Mensch, das ist theoretisch vielleicht richtig, macht aber jetzt wirklich keinen Sinn, wo du sagst, da gibt es ein bisschen Schwierigkeiten von der Grundidee her oder von der Erfolgsaussicht, sagen wir es mal so.

SPEAKER_05

Ja, also tatsächlich, wo du es ansprichst,

Wann sich Förderung (nicht) lohnt – Beispiel Ladentheken

SPEAKER_05

und zwar Ladenteken. Also die Ladentheken in Metzgereien, die kosten irgendwie locker über 100.000 in der Regel. Und wenn die neu gemacht wird, das ist für so eine Metzerei ein Riesenaufwand. Und wir hatten tatsächlich, und das Problem ist, es gibt keine einfache Förderung. Also es gibt potenziell eben diese Barfa-Premium-Förderung, die ist aber ziemlich aufwendig, weil man die CO2-Einsparung vorher und nachher entsprechend rechnen muss, genau darlegen muss, dass sich der Systemnutzen nicht verändert. Das heißt, dass es auf dem gleichen Kapazitätsniveau bleibt, vorher, nachher. Und deswegen muss man sich halt sehr genau angucken. Und wir haben diese Förderung zweimal gemacht, also war mehr oder weniger eigentlich identisch von dem, was geplant war. Die Einsparung war ungefähr gleich. Und es wird aber je nach Sachbearbeiter dann auch unterschiedlich gewertet, was mit eingerechnet werden kann und was nicht. Und dann muss man sich halt angucken, lohnt sich der Aufwand, wirklich diese ganzen Daten beizubringen, diese Energieeinsparung zu rechnen? Ja, da brauchen wir ja auch die ganzen Grunddaten, was heute, wie hoch der heutige Verbrauch ist, für die Förderung, die dann entsprechend fließt. Also da waren wir irgendwo bei 8.000 bis 10.000 Euro dann in der Förderung und haben natürlich aber auch recht hohe Kosten, weil auch von unserer Seite aus die Berechnung, die Datenerhebung sehr komplex ist. Und vielleicht darum nochmal einzuhaken, bei der Premium-Förderung sind ja auch große Unternehmen förderfähig.

Tom

Da ist diese KMU-Geschichte.

SPEAKER_05

Genau, da ist sie nicht relevant. Und das machen wir auch viel für große Unternehmen. Weil Große Unternehmen sind recht eingeschränkt mit dem, was sie tatsächlich an Förderungen beantragen können. Da ist im Wesentlichen dieses Bar für Premium-Förderung ein ganz, ganz starkes Element.

Tom

Erklär mal mit deinen Worten, was ist denn so dein bestes Beuteschema? Wer ist denn so, wo du förmlich die Förderung rieseln hörst? Was ist so, wenn du dir jetzt den Kunden basteln könntest, wo du sagst, das ist genau mein Beuteschema?

SPEAKER_05

Ja, also man muss einfach sagen, also bei der BAFA ist es zwar theoretisch so, dass man bis zu 50 Prozent Förderung bekommen kann. Das hatten wir aber noch nie. Also wir hatten wirklich das Maximum, was wir mal hatten, waren wirklich 35 Prozent für ein Kleinstunternehmen über die CO2-Einsparung, weil das auch immer wieder gedeckelt. Das heißt, wenn man sich jetzt wirklich anguckt, wo man auch recht schnell sagen kann, in welcher Höhe und was kann potenziell, ich sage immer potenziell, weil es muss natürlich, es wird ja vom Amt geprüft, es müssen die Mittel verfügbar sein und dann kann auch erst eine Bewilligung natürlich erfolgen, ja. Ist aber alles, was in dieser potenziellen landwirtschaftlichen Förderung drin ist, ja. Beim BAFA ist es immer so, man weiß nicht, wie wird das beurteilt, der Sachverhalt, sind die Mittel wirklich vorhanden, wie schnell ändern sich jetzt auch Richtlinien dort. Das kann tatsächlich dort sehr, sehr schnell gehen. Bei der landwirtschaftlichen Förderung ist es wirklich auch ein paar Jahre, dadurch, dass es auch EU mitfinanziert ist, ist es wirklich so bis 2027 mehr oder weniger jetzt irgendwo der Plan vorgegeben. Und wenn die Mittel lokal vorhanden sind, dann kann man auch, wenn man die Kriterien erfüllt, ganz gut vorher absehen, dass die Förderung gewährt werden kann.

Tom

Kann ich als Kunde diese BAFA auch direkt beantragen? Kann ich sagen, ich spare mir jetzt dein Wissen und dein Know-how. Ich gehe direkt hier nach Eschborn und mache das?

SPEAKER_05

Es kommt aufs Modul an. Also irgendwie Modul 1, Querschnittstechnologien beispielsweise, kann auch jeder selber beantragen, wenn er es machen möchte.

Tom

Was ist eine Querschnittstechnologie?

SPEAKER_05

Also wir hat da zum Beispiel auch dieses Thema Wärmerückgewinnung und so weiter, ist da drin, ja. Wobei selbst dort haben wir festgestellt, das ist einfach, es ist einfach recht komplex, ja. Und man hat normalerweise jetzt als Metzger-Gastronom mit diesen Sachverhalten nichts zu tun, ja. Und dann ist es auch selbst für die dann einfacher zu sagen, nee, komm, ne? Daniela, mach mir das bitte. Und fertig. Aber wenn wir jetzt zu den Premium-Modulen gehen und jetzt wirklich

Sind Förderprogramme aktuell besonders spannend?

SPEAKER_05

auch Campidämpfer und so weiter, ne? In der Basisförderung oder Premium-Modul, da muss wirklich ein Energieberater die Einsparung berechnen und dokumentieren.

Tom

Meinst du allgemein für das ganze Thema Förderung, Börfa etc., ist jetzt eine gute Zeit oder war das immer eine gute Zeit? Ist jetzt irgendwie das auch besonders, gerade im Moment, weil eben Wirtschaft und etc. ein bisschen hinkt, sage ich mal?

SPEAKER_05

Ja, also gerade aktuell sind noch gut Fördermittel vorhanden, die Töpfe sind noch gut gefüllt. Wir merken allerdings schon so eine gewisse in die Zukunft deutende Zurückhaltung. Also von daher, wenn jemand Investitionen plant, lohnt es sich tatsächlich jetzt ziemlich frühzeitig auch sich zu informieren und zu schauen, was es aktuell gibt. Weil das kann sich natürlich auch, also wenn der Bundeshaushalt weniger Geld zur Verfügung hat, dann wirkt sich das natürlich auch auf das Thema Förderung aus, das ist ganz klar.

Tom

So simple is that, da brauchen wir nicht lange überlegen. Und ich meine, du bist ja da voll im Thema drin. Also ich habe jetzt mein Wochenende damit verbracht, mich da ein bisschen mal reinzulesen. Haben solche Förderungen langen Bestand, halten die 10, 15 Jahre? Ich meine, bei dieser Gasgeschichte ist das ja jetzt zwei Jahre her, dass wir einen Podcast aufgenommen haben, vorher gab es das auch schon. Das finde ich jetzt schon relativ lang, aber ändert sich oder stehst du früh auf und sagst, vergiss die Bild-Zeitung, ich gucke erstmal, was die BAFA heute früh geschrieben hat? Oder wie muss man sich das vorstellen?

SPEAKER_05

Also natürlich bin ich bei diesen Nachrichtenportalen gerade bei der BAFA, kriege ich immer sofort die Nachrichten dann entsprechend zugespielt und gucke mir an, was hat sich geändert, muss ich da irgendwie was jetzt beachten. Grundsätzlich haben die Förderprogramme schon einen längeren Bestand. Und deswegen prüfen wir aber trotzdem dann immer tagesaktuell. Also ich gucke mir jetzt nicht jeden Tag alles durch, sondern immer, wenn ich dann den Fall habe, jeweils, was ich, in Niedersachsen ist jetzt an dem und dem Standort das und das geplant. Ja, dann gucke ich mir ganz, ganz konkret an, okay, was ist denn gerade in Niedersachsen, welche Programme gibt es denn gerade? Und sind die Kassen noch gefüllt oder manchmal sind auch Programme noch irgendwo enthalten, die schon gar nicht mehr bedient werden können, weil die Fördergelder schon abgerufen sind. Und das fragen wir dann wirklich auch tagesaktuell nach, gucken uns das an und geben dann eine Rückmeldung, was möglich ist an Förderung.

Wie Lehr Consulting Geld verdient (Modelle & Aufwand)

Tom

Ich habe es ja vorhin gesagt, du dein Unternehmen, ihr lebt ja auch nicht nur von Luft um Liege, ihr müsst ja daran auch ein bisschen Geld verdienen. Jetzt in meiner Welt ist es ja so: ein Aufwand für einen einzelnen Kombi-Dämpfer-Austausch oder ein einzelnes Multifunktionsgeräteaustausch gegenüber einer kompletten Umbau einer gastronomischen oder metzgatechnischen Unternehmung ist natürlich ein bisschen Unterschied. Wie ist denn deine Gratifikation? Wie verdienst du dein Geld?

SPEAKER_05

Yeah, ja. Also wir haben auf der einen Seite, also es ist so ein bisschen eine Mischung zwischen auf der einen Seite Stunden, also wir gucken uns an, wie viele Stunden brauchen wir für diese Bearbeitung und berechnen dann diese Stunden. Auf der anderen Seite natürlich auch den Sachverhalt, wenn jetzt ein einzelnes Gerät irgendwo beantragt wird, das wird dann auch auf Pauschalen gehen. Und das schätzen wir eben auch ab in diesem Gespräch, in dem wir gucken können, was für Förderung gibt es, schätzen wir unseren Aufwand ab und geben dann schon zurück, so und so viel würde die Beantragung kosten. Und dann kann sich derjenige dann frei entscheiden, kann sagen, jawohl, das ist mir wert, ja, oder oh nee, das ist mir dann doch irgendwie zu viel Aufwand, ich vergeb's lieber direkt.

Tom

Aber man kann schon festhalten, dass, ich sag mal, ein Aufwand für ein einzelnes Gerät etwas geringer ist als.

SPEAKER_05

Natürlich, natürlich. Ja, ja, ja. Also allein wenn ich jetzt dran denke, wenn ich jetzt irgendwo. Es kommt ja auch darauf an, ob es jetzt ein einzelnes Gerät ist oder mehrere Geräte, ne, also ob ich jetzt in BAFA Basis bin, Premium-Förderung. Davon hängt es jeweils ab, wie aufwendig das Ganze zu gestalten ist. Auch bin ich jetzt in der Wirtschaftsförderung, bin ich in den landwirtschaftlichen Förderprogrammen, ne, da ist auch jeweils der Aufwand sehr, sehr unterschiedlich.

Tom

Wir haben ja jetzt die ganze Zeit immer über diese Kombidämpfer gesprochen. MKN hat ja über 800 andere Produkte im Portfolio, also Friteusen, Grillplatten, Kippradpfannen, Induktionsherde und und und. Das sind ja auch technische Geräte. Also machen wir mal wieder ein praxisnahes Beispiel. Ich habe einen alten Herd, eine Herdplatte, die hat noch Strahlungswärme. Also wird noch warm. Ob das jetzt Serran ist oder Massenkochplatte, ist einmal hingeschrieben. Und ich möchte auf Induktion umstellen. Jetzt sagt sich mein leidenhaftes Kochhirn, natürlich ist das effizienter. Also früher habe ich ein Euro Energie reingegeben und 98 sind in die Luft gegangen, weil die Wärme halt rechts und weg ist und das dreht sich ja bei der Induktion, ich sage mal fast zu 100 Prozent. Da gehen ja 98 Prozent in den Topf rein und 2% habe ich nur Verlust. Sind das auch Geräte, die in diesem Förderbereich irgendwie denkbar sind?

SPEAKER_05

Grundsätzlich ja. Die Frage stellt sich immer, also es gibt halt, also ich sag mal so, die BAFA hatte schon so ausgelegt mit dieser Basisförderung und der Premium-Förderung, dass in der Basisförderung aber ganz klar von der BAFA definierte Geräte vereinfacht gefördert werden. Auch die Berechnungen des Energieberaters sind vereinfacht dargestellt. Also bei der Premium-Förderung muss wirklich sehr genau vorher-nachher der Nutzen entsprechend ermittelt werden, die CO2-Einsparung ermittelt werden. Das heißt, für so einen Jahr.

Tom

Das spielt auch der Energieberater wahrscheinlich eine größere Rolle.

SPEAKER_05

Genau, genau. Für so ein Einzelgerät wird sich das kaum lohnen. Also wenn man dagegen sagt, Mensch, ich will irgendwo mehrere Geräte der Küche, ich will die jetzt komplett umbauen. Vielleicht sogar dann auch irgendwo mit Wärmerückgewinnung, die ich vorher nicht dabei hatte und, und, und, ja. Kühltechnik austauschen und so weiter. Also da gibt es ja verschiedene Elemente und dann kann sich das schon lohnen. Man muss sich halt angucken, dann immer, was kommt da zusammen und wie hoch ist diese CO2-Einsparung, die ich habe.

Tom

Und da zählt dann nicht mehr der Preis von dem einzelnen Gerät, also da zählt schon der Preis von dem einzelnen Gerät, aber dann zählt von der Umbaut. Wenn man jetzt zum Beispiel, du hast ja vorhin, ich habe dir unten mal die Küche gezeigt, da stehen jetzt ein Kessel und ein Kipper, traditionell, und jetzt bauen wir um auf so ein Multifunktionsgerät, auf ein Flexi-Chef. Das ist der Anschaffungspreis irgendwie 25.000, 30.000 Euro auf ein so ein Gerät und ich möchte zwei davon haben. Da macht das auch Sinn, sich zumindest mal mit dir in Verbindung zu setzen und prüfen zu lassen, ob ich Fördermöglichkeit haben, immer wieder, jetzt reden wir nicht von Premium, sondern wir reden von KMU wieder, maximal 50 Millionen, maximal 250 Mitarbeiter. 50 Millionen Umsatz und 25 Millionen Millionen Millionen.

SPEAKER_05

Oder Bilanzsumme mit 43 Millionen. Ich sage das immer deswegen auch, weil wir haben einige Fälle, wo einfach dann der Umsatz höher war, aber durch die Bilanzsumme mit 43 Millionen hat es dann wieder gepasst.

Tom

Okay. Wenn man jetzt mal zurückblickt, was sind so Dinge, wo du sagst, oh, da denke ich mit richtig Freude zurück. Ich meine, das ist ja, glaube ich, auch so eine Neudeutsch sagt man hier Satisfaction, ne? Also so diese, diese, ich hab natürlich hast du auch ein Geld verdient, staht also, but the Kunde hat halt hier was bekommen, wo du denkst, oh, that hat jetzt richtig Sport gemacht.

SPEAKER_05

Ja, genau, genau, genau. Ja, also ich sag mal auch gerade so Fälle, also wir versuchen halt immer, also, und das ist uns total wichtig, wirklich für den Kunden das größtmöglich an Förderung rauszuholen. Und wir haben einfach, also es gibt Kunden, die sich das sonst auch gar nicht leisten könnten. Und ich denke jetzt wirklich an ein Kleinstunternehmen, was eine große Investition durchgeführt hat. Da ging es darum, die komplette Produktion, also Metzgerei, die komplette Produktion neu zu bauen und in dem Gebäude dann gleichzeitig aber auch noch einen Gastraum zu schaffen, für Veranstaltungen, einen Hofladen zu schaffen, in dem dann entsprechende Waren noch verkauft werden. Und da haben wir es geschafft, das Projekt in zwei Teile zu teilen. Und für den einen Teil den Hofladen mit entsprechendem Gastraum entsprechend 40 Prozent Förderung zu bekommen. Und für den anderen Teil, für die Metzgerei, dann entsprechend 25%. Und das war einfach ein schönes Projekt, weil das einfach, ne, das wäre ohne diese Förderung nicht realisierbar gewesen.

Tom

Hätten die das nicht gemacht.

SPEAKER_05

Nein, das ist einfach, also wenn man jetzt irgendwo an eine Förderung oder an eine Investition von mehreren hunderttausend bis mehrere Millionen war das dann sogar, denkt, das ist einfach für ein kleines Unternehmen, das ist eine schwerfreite.

Tom

Aber habe ich das jetzt richtig verstanden? Ist das auch teilweise ein Neubau dann gewesen?

SPEAKER_05

Das war Neubau, ja.

Tom

Aha. Das heißt, die Förderungen betreffen auch nicht nur Umbauten, also wenn ich jetzt schon bestehende Geräte habe, sondern auch wenn ich Neubaue.

SPEAKER_05

Genau.

Tom

Und das sind aber trotzdem dieselben Töpfe ungefähr, oder?

SPEAKER_05

Genau, das sind ungefähr dieselben Töpfe, aber man muss sich halt wirklich auch den Standort dann entsprechend angucken. Also es gibt auch gerade aus der Landwirtschaftsförderung kommend, also teilweise ist es Landwirtschaft, teilweise ist es Wirtschaft, je nach Bundesland angesiedelt, gibt es so Förderungen für kleine Unternehmen der Grundversorgung. Und da können beispielsweise komplette Verkaufsläden auch in Teilen dann umgebaut werden, wenn gewisse Voraussetzungen entsprechend erfüllt sind. Und das sind ja auch, das sind, also wir hatten vorhin von der von der Ladenthek gesprochen, also das sind ja nicht unerhebliche Investitionen, die da auf das einzelne Unternehmen zukommen.

Tom

Absolut. Darüber hinaus, über Gastronomie und Hotellerie, bist du auch noch in anderen Gewerken tätig, dass man das vielleicht noch komplett macht? Oder hast du dich wirklich auf dieses Metzger-Gastro-Thema ein bisschen spezialisiert?

SPEAKER_05

Ja, es ist im Wesentlichen die ganze weiterverarbeitende Industrie. Also im Prinzip die ganze Lebensmittelverarbeitung. Also da sind Molkereien, Katerreien, Müllereien, also das ist wirklich alles, was irgendwo weiterverarbeitet wird. Bis hin zu aber, ne, ich hatte vor kurzem von einem Elektriker angesprochen worden, der gesagt hat, Mensch, er möchte da irgendwie eine Halle neu ausbauen und da neu was einbauen. Was gibt es denn da für Fördermittel? Das machen wir natürlich auch dann.

Tom

Okay. Ich meine, so, das muss man ja auch mal ein kleiner Spoiler für dich. So haben wir uns ja auch kennengelernt. Also dein Name ist irgendwie durch die Branche geflüstet worden, im Bereich der Metzgereien. Die länger den Podcast hören, können sich vielleicht dann auch vorstellen, wo das gewesen ist. Aber und dann hast du ja auch mit dem Metzger-Handwerk Bayern, jetzt mittlerweile ist es ja nicht nur Metzger-Handwerk Bayern, sondern da gehört ja jetzt Sachsen und Thüringen auch noch mit dazu. Da hat sich auch eine richtige Partnerschaft entwickelt mit den Leuten.

SPEAKER_05

Ja, genau, genau, genau. Ja, weil es ist einfach ganz, ganz wichtig, darauf hinzuweisen, was gibt es für Fördermöglichkeit und die Metzger zu unterstützen. Und das ist für so einen Verband sehr schwierig, selber abzubilden, weil sich ja auch mit den Fördermitteln das alles immer wieder recht schnell verändert, ja, und auch diese Beratungsgespräche, dafür ist in der Regel jetzt nicht die Zeit da. Und das übernehmen wir ja vollkommen kostenfrei zunächst, dass wir wirklich erstmal uns anhören, dann einen Vorschlag machen, wie wir das zusammensetzen würden. Und dann kann jeder selber entscheiden. Und natürlich gibt es irgendwo kleinere Förderprogramme, zum Beispiel in Bayern gibt es so, das nennt sich VV-Regio-Programm.

SPEAKER_06

Wie nochmal bitte?

SPEAKER_05

VV-Regio. Da können Investitionen, das ist jetzt gerade wieder angelaufen, da können Investitionen bis zu, also für Metzger sogar bis 500.000 gefördert werden, mit diesen 40 Prozent, für die Nicht-Schlachten bis 250.000 Investitionen gefördert werden. Und da sagen auch manche Menschen, wenn ich jetzt nur eine Anlage, dann mache ich das selber.

Tom

Wir hören ja immer wieder, meine Kollegen, ja, du mit deinem Bayern, mit deinem Metzger, das funktioniert ja dort, ne? Da gibt es ja noch Metzger und da gibt es ja noch Fleisch und bla bla bla. Ja, aber vielleicht liegt es auch ein bisschen darum, weil, ohne das jetzt mal werten zu sagen, der Metzger in Berlin und Niedersachsen sich mit diesem Förderungsthema gar nicht auseinandergesetzt hat. Weil für die Metzger, die ich kennengelernt habe, da ist das zweite Wort Förderung. Also die haben das alle irgendwie auf dem Schirm, sprich jetzt für dich, wahrscheinlich hast du da überall deine Leute schon geimpft, aber das ist ein Riesenthema. Und du hast es ja vorhin gesagt, das Geld liegt irgendwie auf der Straße.

SPEAKER_05

Ja, genau. Und eben auch in den anderen Bundesländern. Also wir hatten in Niedersachsen einen Fall, wo eben auch, das sind dann wieder andere Programme, da muss man dann wieder immer gucken, was dann gerade da aktuell ist. Aber auch dort gibt es Förderung um die 20, 30 Prozent. Und wie gesagt, BAFA ist dann sowieso übergreifend. Nordrhein-Westfalen muss man immer je nachdem gucken, wie gerade die Töpfe verfügbar sind. Aber auch dort, in jedem Bundesland, gibt es Förderung.

Tom

Wo die meisten Menschen wohnen. Daniela, gibt es noch eine Frage, die du dir selber gestellt hättest, die ich jetzt nicht gestellt habe? Gibt es noch irgendwas, was man noch mal mit reinnehmen müsste? Oder sind wir ganz gut durchgejudelt jetzt hierher?

SPEAKER_05

Ja, ich glaube, das war schon wirklich sehr, sehr umfangreich, jetzt, dass wir alles mal durchgesprochen haben. Und genau.

Tom

Das ist schon ganz gut. Das hilft dir aber nur beschränkt weiter, weil es gibt ein Ritual im MKN-Podcast Küchenschnack. Und das sind immer zum Schluss die.

SPEAKER_03

Ladies and Gentlemen, zehn Fragen, zehn Antworten.

Tom

Erreichen natürlich

10 Fragen – 10 Antworten“ (Küchenschnack-Ritual)

Tom

dich und ich sag mal so viel, die haben nur beschränkt etwas mit Förderung zu tun. Und deshalb starten wir jetzt. Frage Nummer 1. Urlaub, Rucksack und Los oder all inklusive und alles geplant?

SPEAKER_05

Beides. Also am liebsten Rucksack und Los, ja. Aber dann auch mal wieder Phasen mit All Inclusive und verwöhnen lassen. Aber nur eine Woche.

Tom

Sehr gut. Mein größter Erfolg als Beraterin.

SPEAKER_05

Ach, das ist wirklich, also das ist total schwierig. Also für mich ist immer der größte Erfolg, wenn der Berater, wenn mein Kunde sein Vorhaben so umsetzen kann, wie er es sich gewünscht hat.

Tom

Du kannst es jetzt gar nicht an Eurofest machen, ne?

SPEAKER_05

Und es, also wir haben Förderung, also okay, dann mache ich es an Eurofest. Also ich habe ein mittelständisches Unternehmen und die haben für ihre wirklich große Investition 7,5 Millionen bekommen an Förderung. Und das hat mich so gefreut, dass das alles wirklich auch nachher funktioniert hat, auch bei diesen ganzen Zahlanträgen. Und da gibt es schon viele, viele Hemmnisse auch, die man überwinden muss. Ja, also das hat mich total gefreut und die haben sich auch super positiv entwickelt dadurch.

Tom

Ja, das ist ja wunderschön. Hoffentlich haben sie dir danach ein paar Kekse geschickt, aber Kekse ist ja nicht, habe ich wollte ich davon geben. Die nächste Frage. Mit dieser Person würde ich gern mal Abendessen gehen und sprechen. Egal, ob sie noch lebt oder nicht lebt. Das ist der schönste Moment für mich, weil ich weiß, dass meine Fragen dann ziehen.

SPEAKER_05

Ja, das ist wirklich jetzt gar nicht so einfach.

Tom

Dann schieben wir es ein bisschen. Kannst du noch drüber nach? Vielleicht fällt dir noch jemand ein. Vielleicht fällt ja noch jemand ein. Okay, dann die nächste Frage. Dieses Sportteam, Sportlerin oder irgendeine Sportart verfolge ich hin und wieder.

SPEAKER_05

Eishockey.

Tom

Echt jetzt?

SPEAKER_05

Ja.

Tom

Echt jetzt. Welche Mannschaft?

SPEAKER_05

Die Adler Mannheim.

Tom

Die Adler Mannheim. DL. Okay. Ich bin so zweite DL, da bin ich zu Hause. Okay, die nächste Frage. Das war das beste Konzert, die beste Veranstaltung, das beste Kabarett, was auch immer, wo ich mal gewesen bin.

SPEAKER_05

Also ich war jetzt im Sommer erst bei Michael Jackson, The Musical in Hammer.

Tom

Ich wollte schon sagen, wie hast du das gemacht?

SPEAKER_05

Und das fand ich so toll, auch wieder dieses Revival mit der Musik, ne? Also richtig super umgesetzt, ja.

Tom

Okay. Du könntest als Politiker eine Entscheidung rückgängig machen oder beeinflussen. Welche wäre das?

SPEAKER_05

Das ist momentan recht schwierig, weil, also, also im Prinzip bin ich dafür, also jetzt müssten halt endlich mal Entscheidungen getroffen werden und auch wirklich umgesetzt werden.

Tom

Nicht nur gelabert.

SPEAKER_05

Genau, genau, genau. Also das ist so, aber ich glaube, da sind viele jetzt aktuell, dass sie denken, Mensch, jetzt mach doch einfach mal.

Tom

Liebe Grüße an dem Podcast. Vor einem Jahr war da mit Bernd Blümlein, der damals hieß nicht labern machen. Das möchte ich jetzt einfach nochmal zurückhängen. Bernd ist jetzt in Rente gegangen. Herzliche Grüße an dich, das muss ich nochmal zurückhangeln und das ist eine schöne Antwort. Das ist mein Lieblingsessen. Wir sind ja ein Küchenschnack, also da ist die Frage nicht weit weg.

SPEAKER_05

Ja, ja. Also ich esse sehr gerne Schnitzel oder Fisch, Zander.

Tom

Okay. Die vorletzte Frage: Das würde ich meinem 18-Jährigen Ich empfehlen, zu studieren. Unter dem Blickpunkt, dass wir in 2025 leben.

SPEAKER_05

Ja, okay. Also ich bin immer so eher in Richtung Ingenieurswissenschaften. Also ich glaube, damit kann man auch in Zukunft recht viel noch machen und erreichen. Betriebswissenschaftslehre war nicht falsch, ja. Würde ich jetzt auch für mich jetzt persönlich nicht ändern, aber ich glaube, wenn ich jetzt nochmal neu studieren würde, würde ich glaube ich eher in Ingenieurwissen gehen.

Tom

100% meine Antwort wäre das gewesen. Das wäre zu 100% meiner, also nichts gegen alle BWLer auf dieser Welt, aber wie gesagt, ChatGPT wird da bestimmt einiges verändern. Und die letzte Frage. Hierin würde ich gerne nochmal reisen, bin ich aber noch nie gewesen.

SPEAKER_05

Ich glaube, nach Australien würde ich gerne nochmal.

Tom

Das ist auch eine schöne Antwort. Da ist gerade unsere liebe Patricia, die den Küchenschnack nämlich im Nachgang bearbeitet und dir dann auch eine E-Mail schreiben wird, wo du den Küchenschnack überall finden wirst und wo du den überall sehen wirst. Und deshalb würde ich sagen, an dem Punkt sind wir jetzt sehr gut durch. Danke für deine Zeit, danke, dass du die Mühe gemacht hast, die Kilometer hierher zu fahren. Zum Abschluss bleibt dir noch die Möglichkeit, den Zuhörenden zu sagen, wo kann man sich denn mit dir am besten vernetzen, wo kann man sich finden? Bist du irgendwo auf Social Media, hast du eine Website, wie ist denn der beste Kontakt mit dir aufzunehmen?

SPEAKER_05

Genau, also ich habe eine Website, also tatsächlich wäre es am besten über die Webseite zu gehen, da sind die ganzen Kontaktdaten und dann per E-Mail oder einfach anrufen, da bin ich gut erreichbar. In der Regel auch, weil wir vorhin über ein Interview gesprochen haben, so ein kurzes, ne? Dadurch, dass wir halt laufende Projekte auch bearbeiten, ist es immer ganz gut, dass wir uns einfach mal kurz abstimmen und dann sagen, was weiß ich, wir sprechen morgen früh um neun, ja, oder irgendwie am Nachmittag dann, dass man das vorher kurz vereinbart. Ja, weil wir sonst einfach gerade immer aktuell, auch wenn man dann, wenn angerufen wird, in anderen Projekten gedanklich mit voll mit drin sind. Und dann ist es immer besser. Manchmal kann man sich sofort die Zeit nehmen, aber in anderen Fällen ist es besser zu sagen, irgendwie vereinbart.

Tom

Termineinstimmung und dann ist gut. Genau. Deine Website ist nochmal wie?

SPEAKER_05

www.le.consulting.

Tom

Genau, wer das nicht weiß, gebt es einfach bei Google ein, da kommt sie nämlich auch ganz oben. So habe ich das nämlich auch zum Schluss gemacht. Daniela, nochmal vielen, vielen Dank. Wir bleiben sowieso in Kontakt und schauen da, dass wir den einen oder anderen Kunden glücklich machen können. Das hilft den Kunden, das hilft dir und ein bisschen auch MKN. Und dann würde ich sagen, beenden wir das für heute und hier. Vielen Dank für deine Zeit.

SPEAKER_05

Vielen Dank für die Einladung.

Tom

An alle Zuhörenden, die es bis hierhin ausgehalten haben, ich muss mal ein bisschen rüber schollen. Wir sind natürlich wieder knapp bei einer Stunde angekommen. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Wir hoffen, wir konnten heute wieder ein bisschen Informationen für euch weitergeben. Und wer auch nur ein ganz kleines bisschen davon mitgenommen hat, oder wer sich ein ganz kleines bisschen inspiriert gefühlt hat, dann macht doch folgendes: Das tut überhaupt nicht weh, und ihr habt euch bis dahin jetzt. Auch offiziell qualifiziert, da ist bei Spotify so eine kleine Glocke. Wenn ihr die drückt, dann bekommt ihr jede Küchenschnack-Folge vorab schon als kurze Info, wann sie online geht. Das hilft uns ein bisschen, den Algorithmus zu steuern. Und wer die kleinen Snippets haben möchte, die kleinen Reels, die auch heute hier, du hast ein paar tolle Aussagen hingelegt. Ich weiß jetzt schon genau, was ich da schnibbeln werde, der folgt doch einfach MKN Deutschland auf Instagram oder mir unter Betom-Tri-tri auf Instagram und da bekommt ihr regelmäßig Updates, ein paar lustige Videos, ein paar schöne Videos, ein paar wissende Videos. Das hilft natürlich auch, den Algorithmus zu steuern. Und das bringt natürlich noch mehr Leute in unsere kleine Küchenschnack-Cloud. Zum Abschluss wie immer, bleibt kulinarisch, bleibt uns gewogen. Wir hören uns wieder in zwei Wochen in alter Frische und dann steuern wir mit ganz, ganz, ganz großer Geschwindigkeit auf die Intergastra in Stuttgart hin. Denn die ist bald und danach kommt direkt die Entonorga. Also vielen Dank und bis bald, Daniela und Tom.

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Tschüss.

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Der Podcast Küchenschnack ist eine Produktion der MKN, GmbH und CoKG. In Zusammenarbeit mit Tom Klein. Executive Producer sind Corinna Dühl und Martin Ubel. Lineproducer sowie Audio- und Videoschnitt Jonathan und Tom. Die Post-Production übernimmt Sarah. Für Redaktion und Marketing sind Mara und Patricia verantwortlich. Wenn dir der Küchenschnack gefällt, dann folge uns gerne auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube. Und natürlich freuen wir uns über jedes Like, jedes Abo und wenn du den Podcast mit anderen teilst. Danke fürs Zuhören, bis zur nächsten Folge.