MKN Küchenschnack
Ihr erhaltet einen direkten Blick in die Welt der Profiküche im Podcast "MKN Küchenschnack"
Mit einem Augenzwinkern und einer Prise Humor präsentiert euch Tom nicht nur neue revolutionäre Food-Konzepte, sondern tauchen auch tief in den Alltag und Hintergrund der Profi Küchenhelden ein.
Aber das ist noch längst nicht alles! Ihr dürft euch auf packende Geschichten und spannende Interviews mit coolen Kochgrößen der Branche freuen. Lasst euch von ihren kulinarischen Abenteuern inspirieren und holt euch wertvolle Geheimtipps direkt aus der Meisterküche.
"MKN Küchenschnack" ist der Podcast, der euer Küchenherz höherschlagen lässt. Modern, cool und vollgepackt mit Insiderwissen – ein absolutes Muss für alle Feinschmecker, Kochbegeisterten und Gastronomieprofis da draußen.
Schnallt euch an und genießt die Show!
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MKN Küchenschnack
#172 Der Reischlhof - Fast immer ausgebucht 🛎️ – Wo Longevity ⚕️ auf Kulturgut 🌳 trifft.
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Fast immer ausgebucht. Und trotzdem familiär geblieben.
In Folge #172 vom MKN Küchenschnack sind wir zu Gast im Wellness & Naturresort Reischlhof in Wegscheid – einem der erfolgreichsten Wellnesshotels im Bayerischen Wald.
Mit dabei:
🏨 Dominik Reischl – dritte Generation, Gastgeber und Zukunftsgestalter
🍽️ Alexander Gottinger – Küchenchef, Ausbilder und Bayern-Fan mit Champions-League-Erfahrung
Wir sprechen über:
• 96 % Auslastung und warum Gäste immer wiederkommen
• den Weg vom Bauernhof zum Wellnessresort
• Kultur bewahren trotz 170 Mitarbeitenden
• KI, Digitalisierung und Hotelbuchungen über ChatGPT
• 5-Gänge-Menüs für über 160 Gäste – jeden Tag
• Ausbildung, Nachwuchs und Deutschlands beste Jungköchin
• Wellness, Longevity und warum ein gutes Hotel heute mehr sein muss als nur Spa
• Fußball, Gemeinschaft und den besonderen Spirit im Reischlhof
Dazu gibt’s ehrliche Einblicke hinter die Kulissen eines Hauses, das zeigt, dass Herzlichkeit, Qualität und Haltung auch 2026 noch funktionieren.
🎧 Jetzt reinhören in Folge #172:
Einleitung und der schönste Arsch der Welt
TomUnd heute im MKN-Küchenschnack der Alexander Gottinger und der Dominik Reichel.
DominikAlso KI wird auf jeden Fall schon Einzug nehmen. Ich glaube hauptsächlich erstmal in der Buchungsfindung oder wie der Gast uns findet als Hotel.
TomDu fliegst doch mal nach Amerika, wenn die Bayern spielen.
AlexJa, das ist jetzt schon irgendwo ein Ausgleich, ein Puffer. Dein Triathlon. Genau, mein Driatland. Ich lasse dann laufen. Aber wie gesagt, das ist halt meine Leidenschaft, das mache ich seitdem ich 16 bin nicht da hatte bei Bayern. Mein Junior ist jetzt mit auch schon dabei, der ist jetzt fünf, also der fährt jetzt auch schon gern ins Stadion. Das war keine Option, dass da irgendwas Blaues anzieht oder so. Das war leider keine Option mit ihm.
DominikWir haben zum Beispiel Amerikaner jetzt auch gehabt, die haben die ganze Europareise nur über ChatGPT gebucht und sind dann Gott sei Dank auf uns gekommen. War auch ganz lustig. Die haben dann den Verlauf von denen ein bisschen durchgelesen, wie die das gemacht haben. War schon interessant.
AlexJa, wir werden nur so 162, nur 64 Gäste, glaube ich, im Haus haben.
TomJeder kriegt ein 4- oder 5-Gänger-Mü-An.
AlexDas ist tagtäglich Standard. Also deswegen ist das bei uns grundsätzlich auch an Weihnachten, an Ostern oder an diversen Feiertagen nicht anders. Weil wir auch unter mir eine hochwertige Auswahl haben, da gibt es genauso mal einen Kaisergranaten, Rinderfelie, ein Kalbsfilet, da gibt es Machen, da gibt es einen Hummer, ist jetzt für uns eigentlich der Libusiness, was wir machen.
DominikVor Corona haben wir für eine Buchung, wo also von der Anfrage bis zur Buchung bis der Rezeptionist fertig war, haben wir fast drei bis vier Minuten gebracht. Jetzt sind wir bei 20 Sekunden.
NickiHier ist der MKN Küchenschnapp. Schaut ein in die Weit der Profiküchen mit Tom.
TomDanke, dass ich hier sein darf. Schön, dass ihr euch die Zeit nehmt. Sowieso. Wisst ihr eigentlich, wann der ganze Spaß mit uns losgegangen ist? Habt ihr ein Gefühl, wann ich das erste Mal Reichelhof gehört habe? Hoffentlich früh. Also ich kann dir bei dir sagen, du hast noch nicht mal die Lehre angefangen. Okay. 13, 14 Jahre reicht nicht. Weil ich bin mal in die Tiefen meines Rechners eingestiegen und es war am 16.05.2009 um 10.14 Uhr damals noch, halte ich fest, einen Fax bekommen von Michael Eder. Und den will ich hier mal erwähnen, weil Michael ist leider verstorben und den vermissen wir alle sehr. Es war ein sehr, sehr guter, ja, ich würde fast sagen, ein Freund, ein guter Küchenplaner. Und der hat damals die allererste Küche mit deinem Papa Dominik geplant. Und da war ich damals schon ganz stolz. Haben wir einen schönen Optima Meister damals reingerkauft. Und dann kam der junge Mann, Alex, der Küchenchef, und er hat gesagt, der ist viel zu klein.
DominikDie hat mittlerweile nochmal neun.
AlexJa, Java war 2009 angefangen hier im Reichsschluff. Ihr habt die finalen Pläne noch gesehen, aber das war schon alles, das war schon alles durch.
TomUnd ich muss ehrlich sagen, ich mag Kunden, die so nach ein, zwei Jahren sagen, das ist mir zu klein, ich muss nochmal neu bauen. Das glaube ich. Ja, das wollte ich mal als kleinen Einstieg machen, denn wir haben hier ein bisschen eine Historie, aber Dominik, vielleicht mal zuerst die Frage an dich. Für jemanden, ich weiß, es ist schwer zu verstehen, aber jemanden, der Wegscheid nicht kennt, wie würdest du das geografisch einordnen?
DominikAlso ich sage mal zu unserer Urlaubsgäste, wir sind der schönste Arsch der Welt. Oder am schönsten Arsch der Welt. Nice ist. Geografisch sind wir eigentlich im Dreiländig, also zwischen oder Deutschland, Österreich, Tschechien, circa 25 Minuten von Passaweg, 40 Minuten von Linz. Also für uns schon sehr zentral.
TomFür euch schon sehr zentral, für den Rest Deutschlands wirklich der letzte Zipfel. Genau. Ihr seid der letzte Zipfel. Und umso erstaunlicher ist das, wenn man, und das will ich mal zum Einstieg machen, mal diverse Foren liest und auch so ein bisschen eure Zahlen kennt. Weil ich will eine Sache mal noch vorab sagen. Ich habe mal bei Holiday Check geguckt. Und bei Holiday Check sind es, sage und schreibe, 10.887 Bewertungen gestern Abend und du kannst sechs Sterne bekommen. Und wisst ihr, wie viele Sterne ihr habt? Es ist zwischen 5,9 und 6. Sechs. Also es ist unglaublich. Nee, es ist nicht unglaublich. Es ist einfach nur geil. Und vielleicht können wir das ja auch nochmal so zum Einstieg, um die Zuhörenden hier ein bisschen drin zu behalten. Ihr habt auch eine einigermaßen gute Auslastungsquote, über die ihr sogar nach außen kommuniziert.
DominikWir haben letztes Jahr jetzt mit 96% abgeschlossen, das Jahr davor 97%. Und ja, ich glaube, die 3% sind halt immer wieder unter der Woche mal eine Nacht von Dienstag auf Mittwoch, als es schwer zu verkaufen ist, oder kurzfristige Stornierungen. Aber ansonsten ist ganz okay.
TomOkay, dann mach mal den Einstieg.
AlexAlex, was ist dein Job hier im Hause? Ja, ich bin seit 16,5 Jahren hier im Reichschulhof Küchenchef. Hat ja alles sehr klein begonnen, auch mit einer kleinen Küche anscheinend. Mittlerweile haben wir da schon die zweite neue Küche gebaut. Ja, bin verantwortlich für das ganze Küchenteam, haben wir aktuell 25 Leute in der Küche, davon neun Azubis. Berlin meinte ich auch seit Jahren, so dass wir pro Lehrer drei einstellen. Ausbildung ist sehr, sehr wichtig für uns und ja, mir geben wir den Leuten auch, glaube ich, ein bisschen was mit und haben schon diverse Azubis in sehr, sehr guten Betrieben oder in der Sternegastronomie auch platziert die letzten Jahre und da sind wir ganz stolz drauf.
TomBei dir habe ich ein kleines Problem. Wir kennen uns ja schon sehr, sehr lange, aber ich weiß ehrlich gesagt nichts von dir. Man findet von dir auch nichts im Netz. Was hast du denn vorm Reichelhof gemacht?
AlexJa, das ist ja gut, wenn man nichts findet, oder? Ja, ich bin in der Gastronomiefamilie aufgewachsen, ganz in der Nähe vom Reichelhof. Also wir haben selber ein Hotel daheim gehabt, also habe das auch immer mitgemacht schon. Wollte das dann grundsätzlich eigentlich nicht machen und wollte BWL studieren. Hab das aber dann kurzfristig über den Haufen geworfen und dann doch eine Kochausbildung gemacht. Habe ein paar Pfüßchen gelernt im Holzapfel, im Hotel Holzapfel. Und ich habe dann auch ein paar Stationen gehabt, in- und ausland. Viel Hotellerie, aber auch zwei, drei Städtebetriebe. Und genau. Dann nach dem Küchenmeister ist der Kontakt sehr, sehr kurzfristig entstanden, weil der Hermann Reschl, also der Vater von Dominik, mein Chef, ist immer schwierig, weil man drei Generationen im Haus hat, die alle den gleichen fast den gleichen Namen haben. Der hat ja auch bei meinem Vater schon gearbeitet im Hotel in Wallkirchen und so ist der Kontakt ja eigentlich relativ schnell entstanden. Und ja, ich habe dann im November 2009 Schussarbeit nach von einem Himmelreichschlof.
TomOkay. Dominik, bei dir ist es ein bisschen einfacher gewesen, deshalb konnte ich dich ein bisschen stalken. Du bist, wie es da Alex gerade gesagt hast, du bist die dritte Generation. Und du hast deine Lehre gemacht in Bad Griesbach, wenn ich richtig bin, im Hartressort, auch ein bekanntes Haus. Bist aber dann, ich sag mal, also hast im Hotelfach gelernt, hast dann noch Barista-Schule gemacht, bist dann ins Zillertal gegangen, zum Stockressort, hast den Sommelier noch gemacht in Österreich, in Linz, glaube ich.
DominikIn Linz, genau.
TomBier-Sormelier in München, dann warst du noch im Schwarzresort, in Tirol. Und ja, bist dann 2017? Kann das sein? 2017 bin ich zurückgeführt. Bist du hier ins Haus gemacht? Und hast natürlich dann auch noch den Betriebswort gemacht.
DominikDen habe ich dann 2000, ich glaube 19 habe ich da angefangen. 2019 gemacht.
TomUnd du bist die dritte Generation und natürlich als hörst du noch das Wort Juniorchef gerne oder ist das scheiße? Eigentlich egal.
DominikEs gute, sie heißt nicht Hermann, also über die Vornamen kann man dann schon ein bisschen schauen, wie was ist, aber eigentlich ganz egal.
Die Geschichte des Reischlhofs – vom Bauernhof zum Wellnesshotel
TomGenau, jetzt hauen wir einen raus. Reichelhof im Wegscheidet. Ich glaube, das ging irgendwann 1897 mal los und ich sag mal, mit einem Mehl- und Flaschenbierhandel. Das kann man sich heute, wenn man das Anwesen hier anguckt, gar nicht mehr vorstellen. Aber tu mal ein kleines bisschen die Historie aufträufeln, was so in deiner lebenden Erinnerung oder was man sich in der Familie so erzählt zu dem.
DominikAlso Geschichte geht ja an sich viel weiter vorweg. Also es gibt ja von Bayern Atlas aus dem 15. Jahrhundert schon Berichte, dass hier ein Haus gestanden ist. Wir haben damals immer gedacht, das Haus ist so um 1900 gebaut worden und 2000, ich glaube, das war die Baustelle, 2010 haben wir dann die Kaminstumme renoviert, haben die Balken runtergenommen und haben eben da eine Rechnung gefunden von 1800. Du weißt es besser, muss ich spicken. 97. Genau, da war eben die Rechnung dann dabei. Was?
TomIhr habt den Balken weggemacht und habt da eine Rechnung gefunden.
DominikIch habe einen Balken oben an der Decke und da war eben eine Einkerbung drinnen und da ist ein Papier drin gelesen, die Rechnung. Und dann haben wir es gewusst, okay. Und was stand da auf der Rechnung drauf? Die Jahreszahl, wenn es halt eingebaut wurde und hat man jetzt nicht mehr gewesen.
TomAchso, die Rechnung von den Balken oder was? Ach so.
DominikDie Rechnung von den Balken war dann da mit drinnen. Und so haben wir dann gewusst, dass auf jeden Fall das geht, oder die Kaminstubese das immer noch, also den Gebäudeteil gibt es ja noch. Haben wir gewusst, okay, das ist zumindest fix die Jahreszahl, mit der man kommunizieren kann. Genau, damals eben Flaschen und Bierhandel. Ist ja direkt vom Haus eigentlich früher die Straße vorbeigegangen, wo eben zwischen Wegscheid und Freiung die Kutsche hin und her gefahren sind. Und dann war eine Apotheke, also früher war eigentlich alles in einem Geschäft drinnen. Dann wurde es irgendwann zum Bauernhof. Das hat dann mein Urpa gemacht, nebenbei immer noch diesen Flaschenhandel. Dann ging es eben los mit den Edeka-Märken. Das heißt, dann wurde das Flaschenhandel und Supermarkt aufgegeben. Mein Opa hat eben dann einen Landwirt gemacht und wollte eigentlich das Ganze aufbauen. Ist dann aus der Bauernkasse rausgeflogen, weil er eben zu klein war. Es waren aber eigentlich schon alle Baupläne für einen größeren Bauernhof da. Und weil er eben da rausgeflogen ist, war es nicht rentabel. Und so hat er zwei Zimmer auf dem Dachboden aufbauen. Und so hat die Geschichte im Prinzip begonnen. Genau, das war dann 1972, da waren dann die ersten Gäste da.
TomDa kann man auf eurer Website die Historie jetzt schnell mal anschauen. Die gehen ja jetzt nicht jeden einzelnen Punkt durch, wann hier die ersten Gäste gekommen sind oder wann das erste Haus umgebaut wird und und und, weil da wären wir nicht fertig. Aber wir machen mal einen Sprung und jetzt und heute. Was haben wir jetzt heute hier?
DominikJetzt
170 Mitarbeitende, Mitarbeiterhäuser & warum Kultur so wichtig ist
Dominikhaben wir ein Hotel. Und kein kleines Hotel. Ja, genau. Also jetzt haben wir 165 Gäste, 170 Mitarbeiter. Sehr hohe Mitarbeiterzahl, weil wir eigentlich alles im Haus machen. Also von der Wäscherei über alle Putzarbeiten. Die Gartenarbeiten wird alles bei uns im Haus gemacht. Von dem haben wir eigentlich nichts outgesourced. Und deswegen auch mehr Mitarbeiter wie Gäste zum aktuellen Zeitpunkt. Das hat auch den Grund, warum ihr zum Beispiel ein Apartmenthaus für einen Mitarbeiter gebaut habt. Genau, also mit drei Mitarbeiterhäusern insgesamt sind es 45 Wohnungen, wo wir jetzt nur für Mitarbeiter gebaut haben. Und ja, ist in der Zeit auch ganz wichtig, weil der Nahverkehr bei uns sehr gut ist. Dreimal am Tag der Bus kommt, dann müsst ihr schon schauen.
Die Reischlhof-Kapelle, Dankbarkeit & regionale Verbundenheit
TomJa, und dann habt ihr euch auch noch erlaubt, eine Kapelle zu bauen.
DominikGenau, Kapelle haben wir dann, also wir haben eine Baustelle gehabt, 2010. Da ist so einiges schief gegangen im Wetter und allem möglichen. 2014 dann die nächste größere Baustelle ist auch wieder ein bisschen was schief gegangen. Und haben aber von den ganzen Firmen ringsherum wahnsinnig viel Unterstützung gehabt. Also gibt es eine Anekdote, wo um 1 in der Früh das Dach abgedeckt ist und die ganzen Handwerker gekommen sind und haben uns dann geholfen, dass wir die Lastwagenplanen wieder drauf machen und und und. Das war eben so ein Zeichen der Dankbarkeit, weil sehr viel dann doch gut gegangen ist, dass wir die Kapelle gebaut haben. Und deswegen, es gibt ja bei uns keine Hochzeiten und so weiter. Also die Kapelle ist reine Dankbarkeit, nichts für ein Kommerz, also dass man sich mit der Kapelle irgendwie Geld verdienen will, ist gar nicht unser Ding eigentlich.
TomJetzt haben wir im Podcast wahrscheinlich schon drei Leute gezuckt und haben so gedacht, was, 96% Auslastung, keine Hochzeiten. Wie hängt das zusammen? Das werden wir gleich nochmal aufklären. Bevor wir ins Herz ein bisschen einsteigen, in die Gastronomie, wenn du reinläufst, also Richtung Rezeption oder ich jetzt hier in die Küche hinter, dann laufe ich an einem kleinen Natursee vorbei. Wellness ist auch noch so ein kleines Nebenhobby, oder?
Wellness, WaldSpa, Kältekammer & warum Wellness längst Standard ist
DominikWellness, ja, ich würde nicht sagen Nebenhobby, sondern das ist eigentlich mal der Grundsatz von uns, wie wir groß geworden sind. Und jetzt schauen wir, wie wir Wellness momentan upgraden können, weil Wellness wird halt einfach zum Standort werden in den nächsten paar Jahren.
TomHol mal kurz aus. Ich habe Pool, den See, Saunen, ich kann Treatments buchen.
DominikMassagen, also über 140 Massagen, drei Wordpools, Innenpool, Außenpool, Teich, Kältekammer, Kältebecken. Was ist das Herzmänner? Was ist das Herzbegehrung? Genau, also es muss halt für jeden was dabei sein.
AlexSiehst du deshalb noch so knackig aus? Wahrscheinlich, ja. Ich bin nach dem Service immer in der Kältekammer dann. Das glaube ich dir.
TomAlex,
Die Küche von Alexander Gottinger – 25 Köche, 9 Azubis & 5-Gänge-Menüs
Tomdu hast eine Küche, ich sag mal so, da sind wir als MKN auch sehr stolz drauf. Da hast einen großen Küchenmeister drin, da stehen mehrere Kombidämpfer. Erklär mal ganz kurz das gastronomische Konzept.
AlexAlso gastronomisches Konzept, ja, natürlich, klassisch in der Wildnesshotellerie. Also fangen beim Frühstück an, es gibt ein sehr umfangreiches Frühstücksbuffet, geht immer bis um 11. Da gibt es warme, kalte Sachen, alles was das Herz begehrt. Themengeschichten auch, also ein paar regionale Sachen, natürlich auch ein bisschen was Mediterranes, ein bisschen was Asiatisches. Das ist sehr, sehr bunt gemischt. Dann gibt es ja klassisch, früher war die Vollpension immer so ganz, ganz klassisch. Also mittlerweile gibt es einen kleinen Snack mittags, wobei Snack, glaube ich, das nicht ganz genau trifft. Es ist schon ein größeres Buffet. Geht los bei einer Saladauswahl. Natürlich ein bisschen Gemüse, ein bisschen Vitalie-Ecke mit Obst und natürlich dann eine große Kuchenauswahl und Mehlspeisen, die wir im täglichen Wechsel machen. Und natürlich auch was warmes, wo wir mittlerweile auch zwei Gerichte mittags anbieten. Und ja, was Erfrischendes vielleicht noch im Sommer oder im Winter gibt es dann eher noch ein bisschen Suppe mit dazu und eine kleine Brotzeit, also das ist für jeden was dabei. Und am Abend, da wollen wir aber weg vom Buffet, also da servieren wir das Menü. Das ist ein Fünfgang-Menü, das wir tagtäglich servieren. Genau, das kommt alles aus der Küche. Und ihr nennt das Dreiviertel Vollbank sein, oder? Wie ist eure Bezeichnung?
DominikJa, du musst es ja drei Viertel nennen, weil es wird mittags kein Gang serviert. Also du hast ja das als Buffet und geskippt, aber wie der Alex schon gesagt hat, von der Vorspeise bis zum Kuchen eigentlich alles. Ja, also verhungert das noch kein.
TomHungerisch geht keiner nach Hause, wollte ich auch gerade sagen. Und du hast das vorhin schon gesagt, mit wie vielen Leuten stemmst du das gerade in der Küche?
AlexAlso wir sind insgesamt 25 im Küchenteam, sind auch lauter Vollzeitkräfte, davon haben wir neun Azubis und für einen normalen Tag braucht man eigentlich zwölf Leute, dass wir den Amtsservice oder den Tag rumbringen.
TomUnd für die Köcher, die jetzt diesen Podcast anhören, wie muss ich mir das vorstellen? Habt ihr eine klassische Postenküche, also sozusagen Entre Medie Sauci oder wie ist die Aufteilung?
AlexAlso weitestgehend schon. Vorteil von unseren Leuten ist, also wir haben auch viele ehemalige Leute oder viele, die nach der Ausbildung noch ein Jahr oder zwei Jahre hierbleiben. Die sind alle sehr, sehr polyvalent einsetzbar. Ich kann die wirklich überall hinstecken. Ich habe schon meine Leute, die eher in der Warmen-Küche beheimatet sind und dann welche, die eher kalte Küche-Kartmaschine machen oder eher für Patisserie geeignet sind. Aber grundsätzlich können wir sehr, sehr viel durchwechseln. Und dementsprechend auch, wenn einer die Vorliebe hat, lieber in der Warmenküche zu bleiben, dann setze ich den da schon lieber auch da ein, wo er am liebsten ist.
TomAber es ist am Ende eine Postenküche.
AlexEs ist am Ende eine Postenküche.
TomUnd ihr habt auch so eine Hierarchie, du bist letztendlich der Executive Chef, dann gibt es einen Such-Chef, dann gibt es einen Chef der Party oder wie ist das?
AlexGenau, also haben wir schon, also durch das, dass wir in der Küche sehr, sehr viele langjährige Mitarbeiter haben, also Su-Chef ist ja der Christoph, der ist ja auch zehnhalb Jahre schon hier im Haus. Auch ein guter Mann. Genau, dann haben wir noch die Benjamin ist Postenchef, der ist eher am Untermitglied daheim, der ist 16 Jahre hier. Ja, den kann ich aber genauso am Kampmaschee stecken, wo der Fabian eigentlich seit über 14 Jahren sein Unwesen treibt hier drinnen. Und ja, gerade von den auslernenden Leuten haben wir viele, die so zwischen sieben und zehn Jahren hier sind und ist natürlich für mich sehr, sehr angenehm, weil wir viele Automatismen haben. Eindrag ins andere, jeder weiß, was er macht oder was er machen muss oder kann. Macht es natürlich auch einfacher, Lehrlinge zu integrieren oder neue Leute zu integrieren.
TomDominique,
Dominik Reischl über Nachfolge, Verantwortung & Familienkultur
Tomwenn du jetzt, ich sag mal, Hand in Hand, von Generation, von Hermann zu Hermann könnte man sagen, geht. Wann hat für dich so dieser Moment angefangen oder wann hat dich dein Papa auch so ein bisschen herangeführt, dass du sagst, von ich helfe ein bisschen, ich bin ein bisschen mit dabei, hin zu ich treffe jetzt ja auch Entscheidungen und Verantwortung. Wann hat das für dich angefangen oder bist du noch in der Phase drin?
DominikAlso ich glaube, aus der Phase kommt man ja so schnell auch nicht raus, weil ein Hotel ist ja, ich lerne nicht täglich vom Opa, ich lerne täglich vom Papa, aber auch vom Alex oder von der Abteilungsleiter, wo man immer viel mitbekommt, so richtig angefangen hat es eigentlich, war kurz nach der Ausbildung mal für drei, vier Monate daheim. Da habe ich schon ein bisschen was machen dürfen. Und dann war eigentlich 2017 eine große Baustelle. Und da bin ich eben dann vom Schwarz heimgekommen, also Schwarz-Resoin Miming, heimgekommen und da habe ich eigentlich dann das ganze Restaurantkonzept einmal umwerfen dürfen, das ganze Baukonzept einmal umwerfen dürfen. Also früher hat man, oder davor hat man ein paar einen Gin, dann ist halt losgegangen mit 15 verschiedenen Gin-Sorten und ja, wir hatten eine gute Hotel, wo wir jetzt ausschauen sollen, mit den verschiedensten Spiritosen. Das waren eigentlich so die ersten Sachen, wo ich dann anfangen durfte. Aber bin ich dann zu Ende 2019 bin ich dann schon wieder gegangen, habe mein Betriebsfeld gemacht. Also wieder alle Alleinglassen.
TomAber korrigier mich, so meine Außenwirkung, mein Außeneindruck. Das ist hier schon ein bisschen, also oder wir haben in vielen anderen Objekten, wo das jung alt ist, da gibt es sowieso immer ein Thema. Hier ist es schon so, und wir nehmen jetzt mal den neuesten Kombi-Dem-Verkauf wieder als Beispiel, da hieß es dann nicht, ja wir müssen so und so, da hast du schon ein gehöriges Würzchen mittlerweile mitzureden.
DominikJa, also wir unterscheiden uns da, glaube ich, schon vor vielen Konzernen. Bei uns gibt es keine fixen Budgets und wenn der Küchenchef das Budget nicht ausreizt, dann wird es im nächsten Jahr eingestellt oder so, sondern wenn eine Maschine kaputt ist oder nicht mehr so gut einsatzfähig ist, dann muss was Neues gekauft werden. Und ich glaube, dass man da einfach vielleicht bei uns das Thema Bauchgefühl ein bisschen mehr eine Rolle spielt wie in vielen anderen Betrieben.
TomWobei, wenn ich dich jetzt wieder ein bisschen gestalkt habe, haben sich für mich drei Sachen irgendwie so ein bisschen rauskristallisiert, die für dich wichtig sind. Dann kannst du mich korrigieren oder kannst du sie ausführen. Deine drei Punkte sind Kultur bewahren, also im Prinzip wissen, wo man herkommt, Prozesse weiter zu professionalisieren und natürlich Recruiting und Sichtbarkeit stärken. Habe ich das gut herausgearbeitet? Aber sind das wirklich so drei Überzeugungspunkte für dich?
DominikAlso ich finde das Wichtigste ist die Kultur. Also wo man herkommt, ist ja für uns auch ganz wichtig, dass das früher ein Bauernhof war und ist auch nicht selbstverständlich, dass man auf diese wenigen Jahre eigentlich aus einem kleinen Bauernhof ein großes Wellnesshotel macht. Und da ist das schon mal, also der Opa lebt es täglich vor. Der, wenn er reinkommt, der sieht in dem Hotel, glaube ich, kein Hotel, sondern immer noch ein bisschen sein Bauernhof und der ist da immer noch mit den Gästen, verzählt da meinen Witz und macht da mal das und das glaube ich macht den Schaum dann auch ein bisschen aus. Einfach dieses Ursprüngliche, das will nicht jeder Gast diesen hohen Service, sondern, wie soll ich jetzt sagen, nicht hohen Service, wir bieten genauso einen hohen Service, aber sind halt vielleicht das ein oder andere mal ein bisschen lockerer, machen vielleicht einen Spaß und gehen mit den Gästen einfach eher ein bisschen freundschaftlicher um, was eben auch ein schöneres Arbeiten ist.
Digitale Prozesse, Mitarbeiter-App & wie KI den Hotelalltag verändert
TomUnd dann ist mir eine Sache aufgefallen, ich habe dich jetzt beim Reingehen kurz gefragt, ob es das noch gibt, weil es für mich, ich kenne sowas nur von Konzernen oder großen Ketten. Ihr habt auch eine App, mit der ihr untereinander communiziert. Erklär das mal kurz bitte. Pass auf, ich mach das mal in einem Beispiel. Ich bin im Hotel, gerade jetzt vor ein paar Wochen gewesen, und ich will a Kissen haben oder ich will irgendwas haben, eine Decke, oder was gehe ich runter zur Rezeption? Die sagt, sie kümmert sich drum. Das heißt, sie fängt an, will zu telefonieren, versucht irgendwie die Hausdame oder das Zimmermädchen zu reden. That is wahrscheinlich gerade irgendwo unterwegs im Haus, keine Ahnung wo. Am Ende des Tages, das Kissen ist halt nie angekommen. Aber da kommuniziert ja anders. Vielleicht kannst du das mal ein bisschen erklären.
DominikIm Endeffekt ist es aufgebaut wie Facebook. Jeder hat sein Profil, jeder hat seine Gruppen, wo er zugehört. Mitarbeiter. Mitarbeiter, genau. Und dann ist einfach so, Rezeption schreibt dann Zimmer 105, bräuchte das und das Kissen, markiert die Gruppe und es wird wie eine Aufgabe gestellt. Es muss einer von dieser Gruppe annehmen und man kann dann auch sagen, es ist dringlich oder es muss bis da und dahin passiert sein. Und ja, dann wird man halt alle zwei, drei Minuten, wenn jetzt der Zeitpunkt überschritten ist, wo es passiert, oder bis dahin muss ja passiert sein, dann wird alle zwei bis drei Minuten. Wird dann eine Pushbin-Achrichtung geschickt, bis das Ganze funktioniert. Und fehlerfrei ist man trotzdem nicht, aber mit zu 90% funktioniert das Ganze eigentlich reibungslos. Machen wir noch ein Beispiel, wo wird das noch angewandt? Für mich finde ich das Beste eigentlich diese Reparaturen. Jeder Mitarbeiter hat sein Handy mit dabei und das ist auch ganz wichtig. Wenn jetzt irgendwo eine Lampe ausgebrannt ist oder irgendwas, gibt er einfach nur den Ort ein, schießt ein Foto. Automatisch kriegen die Hausmeister sofort eine Nachricht. Aber die App strukturiert das Ganze auch noch ein bisschen, dass es einfach in dem einen Gebäudeteil zum Beispiel sind, im ersten Stock ist eine Lampe ausgebrannt, im zweiten Stock ist vielleicht die Tür kaputt oder sonstiges. Und der Hausmeister sagt dann, okay, ich muss jetzt da in diese Richtung und die App sagt dann, hey, nimm dir doch für dich Aufgabe auch gleich das Werkzeug mit und du sparst einfach Laufwege. Das ist dann für mich eigentlich das sinnvollste Future von dieser App.
TomUnd du hast dann so ein Overview, du siehst alles oder siehst du dann bling bling bling, da ist eine Lampe kaputt, da fließt das Wasser nicht richtig? Oder ist das ein reines Arbeitsmittel?
DominikTheoretisch gibt es ein Dashboard, wo du das sehen kannst, aber nutze ich nicht, weil wenn es funktioniert, solange man nichts hört, keine Beschwerden hört und nichts hört, läuft es ja reibungslos und dann braucht man nicht hinschauen.
TomDer Punkt 3, Recruiting und Sichtbarkeit. Also, liebe Zuhören, nochmal, wer jetzt hier gerade schön irgendwie den Podcast genießt, vielleicht nicht beim Autofahren oder beim Laufen, aber wer jetzt irgendwo sitzt, macht mal die Landkarte auf und guckt mal, wo Wegscheid liegt. Das ist so, hier ist nicht das Epizentrum des Personalhochstands. Dann gucke ich mal in die Richtung vom Alex. Recruiting und Sichtbarkeit. Ich meine, du hast ja noch einen weiteren Nebenjob, du bist ja auch ausbildungstechnisch stark engagiert in der Berufsschule Passau oder engagiert in der Berufsschule Passauer. Wie wichtig ist das heute, Leute zu rekrutieren und Leute zu führen und weiterzubringen?
AlexJa, ja, ganz, ganz wichtig. Also ich habe das 11,5 Jahre gemacht, momentan passiere ich gerade und war da Fachpraxislehrer noch an der Berufsschule in Passau und auch noch sehr, sehr viel für die IAK-Tätig im Prüfungswesen, ob bei den Gesellen oder bei den Meistern. Und dadurch hat man sehr, sehr gute Kontakte und natürlich auch viel, viel Einblick. Aber in der heutigen Zeit, wir können mir Gott sei Dank die Stellen noch alle besetzen und auch meist mit heimischen Leuten. Aber ich glaube, ist das schon sehr, sehr wichtig, den anderen da einen Schritt voraus zu sein.
TomDen anderen heißt Hotels, Restaurants in der Region und da geht es ja nicht, um irgendwelche Leute abzuwerben, sondern es geht um Leute zu rekrutieren. Ja, erst um auch für den Beruf zu begeistern. Das heißt zu halten. Und da ist es ja dann am Ende des Tages so, dass es nicht ganz unerfolgreich ist. Ihr habt ja schon den ein oder anderen, ich sag mal, Erfolg verzeichnet. Und einer steht natürlich heraus, das war, glaube ich, jetzt letztes Jahr, die Jana Meyer. Das heißt, ihr habt den Bundeswettbewerb gewonnen. Genau, das war die Deutsche Jugendmeisterschaft. Hol uns mal einen Weg ab. Du hast die Jana in deiner Küche, du siehst irgendwo ein Talent da in ihr. Und wie muss ich mir das vorstellen, dass du dieses Mädchen in welchem Lehrjahr förderst und forderst, and then über einen Vorausscheid ins Finale bringst und dann auch noch gewinnt? Und wohlgemerkt, das Finale ist jetzt nicht ein Dorf weiter, ne?
AlexYeah, wie gesagt, das war schon ein sehr, sehr langer Weg und Prozess. Ist jetzt im ersten Jahr, sagen wir in den ersten Monate, ist natürlich für alle nicht einfach. Die kommen aus der Schule, müssen sie erst mal mit dran gewöhnen. Zehn Stunden, zehn, elf Stunden stehen in der Küche. Wie gesagt, das ist körperlich eine andere Belastung und natürlich auch mental. Die müssen was leisten und müssen auch stark sein. Das ist Fakt. Aber wie gesagt, wann merkt man, dass irgendwer talentiert ist? Also bei Diana hat man schon relativ früh gesehen, so Mitte erstes Lehrer, dass sie einfach so Sachen, auch so einfache Sachen wie Schnittlauch schneiden und so, sehr, sehr akkurat macht. Und wenn ich zehn Leute Schnittlauf schneiden lasse, dann schaut das bei zehn Leuten unterschiedlich aus. Und wie gesagt, die hat die Sachen tagtäglich gemacht und das war immer sehr, sehr gutes Ergebnis und es war halt immer sehr akkurat. Und dann haben wir gedacht, ja, mit der kann man, glaube ich, schon ganz, ganz gut arbeiten. Und die ist dann eigentlich schon sehr, sehr früh in die warme Küche gewechselt. So Ende erstes Lehr und Anfang zweites Lehrer hat die eigentlich schon Entremitee an Posten gekocht und hat da auch schon gewisse Verantwortung bekommen. Hat das auch akzeptiert und sehr, sehr gut gemacht. Und durch das ist sie sicherer worden und ich habe da auch immer mehr Vertrauen gewonnen. Und natürlich ist sie ein bisschen spezieller gefördert worden, weil sie einfach das Talent hatte und eine sehr, sehr gute Auffassungsgabe. Aber wie ist das dann entstanden? Erst einmal ist eine Vorentscheidende Berufsschule in Passau. Das ist ein jährlicher Kochwettbewerb, also KPO heißt es, Karl-Peter-Obermeyer-Schule. Und wird in allen drei Berufen, also Hotelfach, Restaurantfach und auch Küche angeboten. Und die machen eher schon schriftlichen Teil. Und genau, dann geht es die 16 Besten im Schriftlichen, die dürfen dann in die Küche, weil wir 16 gute Arbeitsplätze im Passa haben. Und ja genau, die mussten dann ein Dreigang-Menü plus kleines Amus zubereiten für sechs Personen. Genau. Und da hat die anderen den Schulwettbewerb, glaube ich, ganz souverän gewonnen. Und ja, dann sind wir wieder auf die Bayerische Meisterschaft gefahren nach München. Das war erstmalige Allianz Arena, war für alle Neuland. Und wir haben uns schon gute Chancen ab.
TomIch war die Allianz Arena, kenne Neuland, aber das ist ein anderes Thema, okay?
AlexDas stimmt, ja. Für die Köscher. Also es war ein Heimspiel und das konnte ich ja auch nur gewinnen. Und von dem her, genau, also wie gesagt, wusste man dann nicht genau, wie das war. Es war mit den Arbeitsplätzen ein bisschen ungewohnt und schwierig, also keine klassische Wettbewerbsküche, wo 16 gleiche Arbeitsplätze stehen. Aber wir haben ja das gut gemeistert, also sie hat das ganz gut gemeistert. Haben vier Gänge gekocht für 10 Personen in nur viereinhalb Stunden, das muss man dazu sagen, mit einem anspruchsvollen Waren gehabt. Und ja, letztendlich, und am Tag davor war halt noch schriftlich, das auch ein bisschen komplexer war dann als der Schulwettbewerbschau und Warnerkennungsstrecke mit verschiedenen Sachen oder Gebrauchsgegenständen aus der Küche und Lebensmitteln natürlich. Und ja, das hat sie, glaube ich, sehr gut gemacht und hat dann auch die Bayerische Meisterschaft gewonnen. Ganz knapp vor München. Und genau. Und dann sind wir zum Bundeswettbewerb gefahren und der war in Bonn am Petersberg, also im Großhotel.
TomJa, aber da bist du auch nicht alleine gefahren, da sei dann mit einer ganzen Mannschaft hingefahren, ne?
AlexJa, genau, das war das Team. Also natürlich gibt es ja noch mehr Berufe in der Gastronomie außer dem Koch. Auch eine Refa und eine Hofer. Die waren beide vom Team München und die drei haben sich sehr, sehr gut verstanden, waren ein sehr, sehr gutes Team und haben dann auch im Team Gold geholt. Und wie gesagt, die eine in der Küche Einzelgold. Und wie gesagt, im Team haben wir dann Gold geholt vor Baden-Württemberg, ganz, ganz knapp. Die sind ja auch immer sehr, sehr gut aufgestellt oder investieren sehr, sehr viel in die Ausbildung. Genau. Mit den Top-Betrieben, die sie da haben.
TomDa hast du einen geilen Tag gehabt. Da war der Papa ein bisschen glücklich da. Ja, da haben wir einen schönen Tag gehabt. Ja, das ist, wir durften das ja verfolgen. Wir hatten ja unseren Lieblingskollegen Vinny Vogt mit vor Ort. Der durfte in der Küche ein bisschen immer die Gerede miterklären. Und er hat mir mal, ich hatte so eine mehr oder weniger so eine Stand WhatsApp-Leitung und er hieß immer da, da. Und er ist so die eine Blonde aus Bayern, hat er immer gesagt. Die eine Blonde aus Bayern, die sticht ein bisschen hervor. Aber sie war ja gar nicht blum. Ja, was er so blum durch die Mütze durch hat schimmern gesehen. Und dann irgendwann hieß es dann, Jodi hat gewonnen. Und dann habe ich euch im Bus noch ein paar WhatsApp hin und her geschickt. Und ja, das war eine geile Nummer.
AlexUnd sie ist jetzt im zweiten Lehrer? Nein, nein, also die ist dann schon fertig. War dann fertig. Zur deutschen Meisterschaft war sie eigentlich frisch ausgelernt im Juli und die Meisterschaft war im Oktober. Diana war jetzt bis Ende März noch hier bei uns im Betrieb und seit erst im April ist sie in Österreich.
TomUnd ihr das ist jetzt immer so ein ganz, ich meine, ihr habt denn die Frau investiert? Ihr habt ja gemacht und getan. Wie fühlt sich das an, wenn jetzt jemand sagt, okay, ich ziehe weiter? Ich meine, ihr seid ja alle weitergezogen irgendwann. Hat man da so ein weinendes und lachendes Auge oder denkt man, lass sie mal gehen, vielleicht holt man sie irgendwie wieder zurück oder wie ist da so die Emotion?
AlexJa, auf alle Fälle. Also wenig Lachend, eher weinendes Auge, würde ich sagen. Also, wie gesagt, das war für mich natürlich, die Azubis gingen ja jedes Jahr. Aber Diana war schon ein spezieller Fall, vor allem durch das, was sie auch geleistet hat und was sie auch gewonnen hat. Und sie hat die Ausbildung ja auch hervorragend abgeschlossen. Ist, glaube ich, die zweitbeste in Deutschland gewesen. Und ja. Aber die muss sie jetzt weg, die muss ja ein bisschen was anschauen. So ist die Gastro, so ist das Leben. Und wir sind ja nicht aus der Welt, wir sind ja noch ab und zu in Kontakt wird zwei und sie wohnt ja nicht weit weg.
DominikOkay. Also vor denen wir nicht mehr so gut. Also ich sehe die noch ein paar Tage.
AlexIch sehe die in ein paar Jahren schon wieder im Reichsschlauf. Okay, Jana, da musst du jetzt anhören.
DominikMan muss ja sagen, die Jana war ja eigentlich so das dritte Kind vom Alex. Das haben die anderen Küche schon immer gesagt. Das ist so, das hat man schon gemerkt, dass er sich da sie wollte. Und dann, wenn er Azubi will, dann macht es natürlich im Ausbild auch nochmal mehr Spaß.
TomBevor wir nochmal ein bisschen tiefer in die Küche einsteigen, ich muss bei dir das Thema, weil das beschäftigt uns alle, ich bin jetzt auch zwei Tage auf der OMR in Hamburg gewesen, auf der größten Digitalmesse Europas. Und ich bin, ja, meine Kollegen sagen immer, du bist ein Nerd und du hast auch voll einander Klatsch und irgendwas, aber ich sehe es förmlich auf uns zukommt, dass die Welt sich komplett dreht, auch bei uns in der Gastronomie und so eine App, die triggert mich dann, weil das sind genau die Dinge, die brauchen. Wie ist denn das bei euch jetzt mal von der Praxis her? Beschäftigt ihr euch damit? Sagt ihr, naja, vielleicht gibt es irgendwann mal einen Serviceroboter oder auch nicht oder wo siehst du jetzt als junger Unternehmer, Inhaber die Zukunft von KI? Wo siehst du da Einsatzmöglichkeiten?
KI, ChatGPT & warum Amerikaner ihre Europareise mit KI gebucht haben
DominikAlso KI wird auf jeden Fall schon Einzug nehmen. Ich glaube hauptsächlich erstmal in der Buchungsfindung oder wie der Gast uns findet als Hotel findet. Natürlich gibt es dann im Hotel ein paar Möglichkeiten, wo man A bis Z oder verschiedenste Fragen von den Gästen klären kann. Ich glaube, unser größter Vorteil ist aber, also es wird bei uns niemals einen Service-Robot ergeben, es wird bei uns, das ist für mich kein Service, das hat für mich mit Hotel und mit Gastronomie nichts zu tun. Und ich glaube, es gehen viele Berufe nicht kaputt, aber werden einfach verschwinden. Hat man ja damals schon gesehen, wie das Internet gekommen ist, dass dann einfach eine Umstrukturierung war, das gleiche wird jetzt auch wieder passieren. Aber ich glaube, dass in der Gastronomie, dass es einfach wahnsinnig krisensicher wird, weil es wird immer einen Koch geben, es wird immer einen Kellner geben. An der Rezeption, natürlich kann man da viel auf KI schieben. Ist bei uns auch, also wir haben vor Corona für eine Buchung, wo also von der Anfrage bis zur Buchung, bis der Rezeptionist fertig war, haben wir fast drei bis vier Minuten gebracht, jetzt sind wir bei 20 Sekunden. Haben uns aber bewusst dafür entschieden, dass wir eben nicht dann Personal einsparen, sondern dass wir einfach dann mehr für einen Gast machen. Also es gibt handgeschriebene Nachrichten, es wird einfach im Frontoffice sind mehr Leute eingeteilt. Also alles, was man sich an irgendeiner Seite spart, schauen wir, dass wir dann in Gästequalität eigentlich investieren. Und genauso ist es im Restaurant. Also die Welt wird immer digitaler, jeder ist nur noch an seinem Handy und Social Media, jeder ist der Beste und der Größte. Das ist eigentlich der Vorteil von Gastronomie, weil hier einfach die Leute wieder zusammenkommen. Dieses Social Life und dieses nicht nur am Computer oder am Handy telefonieren, sondern einfach miteinander an der Bar sitzen, mal drei, vier Cocktails trinken, lustigen Abend haben, das ist eigentlich das, was jeder vermisst und wo wir uns dann schon sehen. Und das wird einem keinen Service Roboter geben können. Mein schöner Spruch oder mal einen lustigen Abend.
TomWas ja viele notwendig, and I have this newly erst with you in my clean sport bubble gemerkt, what viele ja not wissen, when you boothers on diverse platforms machine, booking or whatever, then führst du ja als Hotel or Gastronom eine nothebliche Summe up on these Kameraden and what.
DominikJa, gut, ist ja für den Kunden auch besser, weil bei uns ist es günstiger. Bei euch ist es günstiger. Wir schlagen ja alles, was jetzt Provision, ich glaube, ich weiß jetzt nicht, ob ich es sagen darf wie viel es ist, ich sage es lieber nicht, aber es ist schon ein erheblicher Teil, was der Kunde bezahlt. Und wenn der jetzt eine Woche da bleibt und eine Woche über Booking bucht oder über uns bucht es. Was meinst du Provision, was die Buchungsplattform bekommt? Genau.
TomSag mal so, es sind mehr als fünf, aber weniger als 30. So trifft es ganz gut, oder?
DominikJa, kommt dann wieder darauf an, wo du dein Hotel hast. Bei uns im Wegscheid ist jetzt das gastronomische Angebot nicht so hoch, deswegen da sind die Provisionen weniger. Jetzt nimmt man mal Berlin, da sind die Provisionen natürlich höher. Und die meisten Hotels, also ich kenne jetzt wenige Hotels, die die Provisionen schlucken, sondern die meisten sagen, okay, ich gebe es an den Kosten. Genau. Und bei uns ja das Gleiche, wenn du über Booking buchst und du bleibst eine Woche da oder du buchst über uns, die Differenz sind ungefähr jeden Tag eine gute Flasche Wein und eine schöne Getränkeauswahl an der Bar, was du dir sparst, wo du dann.
TomDeshalb ist euer dein erklärt das Ziel, weil in Zukunft wird es ja so abgehen, dass die Gäste wahrscheinlich weniger das klassische Google nutzen werden, sondern sie werden es aller Voraussicht nach in KI-Softwaren eingeben. Und so wie es aussieht, werden das auch Agenten sein. Das heißt, du gibst das ein und der Agent macht dann die komplette Buchungsgeschichte ab bis hin zur Menübestellung, weil der Agent weiß dann schon, dass ich Laktoseintoleranz habe. Und das ist euer Ziel, das ist auch so ein bisschen deine Aufgabe, das zu implementieren, dass dann der Reichel auf ganz oben kommt.
DominikJa, also wir haben ein Marketing-Team, wo zwei Personen drin sitzen, einer technisches Marketing und der Silvia, wo eben das Ganze visuelle macht. Und da ist schon das Ziel, dass wir natürlich, wenn du in ChatGPT oder wie die alle heißen, reingibst, Wellnessurlaub in Bayern, dass wir da ganz weit oben sind. Aber KI ist am Anfang, also ich glaube, dass das in drei, vier Jahren auch nochmal ganz anders ausschauen wird. Google war ja auch am Anfang. Wenn man sich Google am Anfang anschaut und wie es jetzt performt oder wie es jetzt ist, sind ja auch zwei verschiedene Welten. Und genauso wird KI sein. Jetzt ist noch viel kostenlos in der KI, man kann keine Werbungen schalten und so weiter. Irgendwie muss sich das Ganze auch finanzieren. Also ich glaube, dass sich diese KI-Bubble sich auch nochmal drehen müssen. Wie sich das Ganze, wie das Ganze dann ausschaut, weiß man nicht. Aber wichtig ist, dass für den Kunden ist es jetzt schon mal viel, viel einfacher, weil dieser Agent einfach deine Vorlieben weiß, der weiß ja, du beschäftigst dich am Tag ein, zweimal mit dem und gibst dir immer wieder dem Informationen. Und der kann natürlich viel gerade raussuchen, welches Hotel passt wirklich zu dir. Wir haben zum Beispiel Amerikaner jetzt auch gehabt, die haben eine ganze Europareise nur über ChatGPT gebucht und sind dann Gott sei Dank auf uns gekommen. War auch ganz lustig. Die haben dann den Verlauf von denen ein bisschen durchgelesen, wie die das gemacht haben. War schon interessant. Kannst du was lernen?
Verwöhnpension, Menüstruktur & wie täglich für über 160 Gäste gekocht wird
TomWas KI nicht löst für uns, Herr Gottinger, sind, wie ich es schon gerade gesagt habe, Laktoseintoleranzen, vegane Ernährung und so weiter. Wir als Kösche, wir haben da ein gespaltenes Verhältnis dazu, kann man so sagen. Wir verteufeln es nicht, aber es führt hin und wieder auch zu stressbehafteten Situationen. Wir gehen mal in dein Abendessen rein. Das heißt, es gibt jeden Abend ein Fünfgänge-Menü?
AlexEs gibt jeden Abend fünf Gänge und da sind eigentlich noch mehrere Wahlmöglichkeiten drin. Also bei der Vorspeise zwei bis drei, genauso bei der Suppe, im Hauptgang auch drei und zwei Dessers, genau.
TomWie haben sich in den letzten Jahren die Sonderwünsche und die Nichtwünsche und Intoleranzen, was es alles gibt, verändert? Merkst du da eine deutliche Steigerung?
AlexJa, natürlich. Also wie gesagt, es ist jeder Tag anders. Definitiv. Es gibt viele Unverträglichkeiten und Intoleranzen. Viele Gäste, die anreisen und sagen, sie haben Gluten oder Lactose und so weiter. Das haben wir ja grundsätzlich bestens vorbereitet. Da gibt es auch keine Probleme. Können wir auch die Alternativen anbieten? Wollen wir das auch für jeden Gas machen oder schauen wir, dass wir das für jeden Gast möglich machen? Und ob das jetzt Sojamilch ist, ob das Kokosmilch oder Hafer oder egal irgendein pflanzenbasierter Ersatz ist, haben wir alles im Haus und können wir alles regeln. Gluten genauso. Also da haben wir eine schöne Brodauswahl da und können wir immer eine Alternative an Beilage auch für die verschiedenen Gänge anbieten. Wichtig ist, dass wir da einen Vorlauf haben, aber es gibt natürlich auch ein bisschen kompliziertere Sachen, wo du improvisieren musst, wo das eine Alle-Menüte-Geschichte ist und dann sind wir ja froh, dass wir eine KI-basiert sind in der Küche, sondern die Küche lebt ja von Leidenschaft, Emotion und auch Handwerk.
TomWir sind jetzt in Mitte Mai, wo wir das aufnehmen. Montag Mitte Mai, sagen wir mal. Heute Abend, wie viel Essen werden rausgehen ungefähr? Hast du das im Blick?
AlexJa, wir werden so 162, 164 Gäste, glaube ich, im Haus haben.
TomDas heißt, es gibt 162 Gäste, jeder kriegt ein Vier- oder Fünf-Gänge-Menü heute Abend. Und das ist absoluter Standard für dich.
AlexDas ist tagtäglich Standard. Also deswegen ist es bei uns grundsätzlich auch an Weihnachten, an Ostern oder an diversen Feiertappen nicht anders. Weil wir mir auch unter dem Jahr eine hochwertige Auswahl haben, da gibt es genauso meinen Kaisergranaten, Rindefelin, Kopffilet, da gibt es Macheln, da gibt es einen Hummer. Silvester, packen wir alles ein bisschen nochmal zusammen und kochen halt dann acht oder neun Gänge, aber ansonsten ist es für uns eigentlich daily business, was wir machen.
TomWir nehmen mal den gestrigen Tag und ich habe mir mal, was ich übrigens sehr geil finde, man findet im Web die aktuelle Speisekarte. Ich meine, das muss man sich jetzt mal überlegen. Also nicht die Speisekarte, sondern das Menü. Ihr seid ausgebucht. Also ich kann jetzt nicht einfach herkommen und sagen, ach, ich habe mal Bock, ich nehme mal mein Zimmer, in der Regel seid ihr voll. Das heißt, ich klassisches A la Karte gibt es so nicht, weil ihr ja voll seid. Macht ja dann in dem Moment auch irgendwo Sinn. Trotzdem macht er das Menü transparent. Das finde ich sehr, sehr cool, weil das triggert auch so ein bisschen.
DominikDas ist die meistbesuchte Seite. Das glaube ich.
TomDas macht FOMO, weil du denkst, oh, das hätte ich jetzt auch haben können. Also das ist so eine coole Sache. Ich lese mal vor, also gestern gab es zum Beispiel den Erzapfelcast mit Obstda, dann hat man die Salatbar, die wir gesagt haben. Dann gab es eine Rotkanele mit Süßkartoffelcreme und Zitrus und Ingwer. Die Konsumé von der Kalbsbrust mit Maultaschen und Wurzelgemüse und im Hauptgang Ochsenbacker, Burgunderschü, Edelpilze, Brokkoli, Fingermörschen und als Dessert einen schönen Bergbauertopfenknödel, süße Brösel, Vanillesoße. Es ist nur ein Menü. Es gab ja das Gourmet-Menü 2 und das Dreier. Das Dreier ist, glaube ich, dann vegetarisch, wenn ich sehe.
AlexDa schauen wir mal, dass es vegetarisch oder teilweise auch vegan ist. Wobei, vegan können wir machen, aber es ist eine absolute Ranggruppe. Und wir haben ja das dritte Menü auch ein paar Mal rein vegan auf die Karte geschrieben und da ging es halt wirklich sehr, sehr schlecht. Und wie gesagt, wenn wir Vegane im Haus haben, die melden sich grundsätzlich und dann machen wir da was. Aber dass ihr ganzes Menü vegan auf die Karte schreibt, das hat sich eigentlich nicht bewährt.
TomDas zweite Hauptgericht würde ich nochmal sagen, ist die Wegscheider-Dorade. Ach nee, die Mittelmeer-Dorade. Also ist dann das Fischgericht mit dabei. Also richtig geil. Und wenn ich auch mal weiter zurückgehe, ich habe hier mal im Netz was gefunden von vor Corona. Da gab es zum Beispiel Tranchen von der Entenbrust oder Peterfilet. Also wirklich die Menüs wiederholen die sich? Hast du irgendwie so.
AlexGrundsätzlich, wir haben ja noch keinen festen Starr-Menüplan, das wir wieder reinkopieren. Also, wie gesagt, heute ist Montag, ich war jetzt zwei Tage in dem Haus. Für morgen steht zum Beispiel das Menü noch nicht ganz. Also ich schreibe mal für die Woche die Hauptkomponenten auf, aber das drumherum, das machen wir jetzt dann im Team. Wir haben dann ein kurzes Meeting.
TomWenn ich jetzt hier, ich bin jetzt dein Lehrling im dritten Lehrjahr und will der Jana nacheifern oder ich bin Koch und habe eine geile Idee. Ich habe gestern Hänsler angeguckt und habe jetzt eine richtig geile Idee. Lässt du mit dir reden?
AlexJa, auf jeden Fall. Das müssen wir schon mal Probe kochen und schauen. Also ich setze es nicht gleich auf die Karte, aber die dürfen wirklich alle so viel ausprobieren, was sie wollen. Wenn sich das bewährt hat, wenn das passt, wenn das unserem Qualitätsanspruch und Standard entspricht, dann machen wir da natürlich was. Aber ich sage jetzt nicht, du darfst das nicht machen. Ich will die auch nicht beschneiden in ihrer Motivation und Kreativität. Also die darf jeder ausleben, wie er lustig ist und wie er will.
TomDu hast in deiner Küche zwei große Magnum-Pfannen mit drin. Für die, die das nicht wissen, das sind so Multifunktionspfannen zum Kochen und Braten. Bei dir wird es immer eine feste Schü geben. Es gibt immer eine Brühe, die ist immer da. Das ist so Standardkisten. Und das wird sich auch nicht ändern unter deiner Karte.
AlexWir setzen mir eine kleine Fahne dreimal die Woche Geflügel vor an und ansonsten Rind und Kalb dann im Wechsel. Alle zwei Wochen Gemüse, das weckt man dann weg, reine Gemüse vor, dass wir da für Vegi oder für Vegan auch gut aufgestellt sind. Der ist tagtäglich im Betrieb und der große ist auch an fünf und sieben Tagen wird da auch festgearbeitet drin. Ob das der klassische Soßenansatz ist, ob das ein Schmalansatz ist, oder ob das dann einfach Blaugraut oder Saugraut ist, ist ganz gleich. Also der ist wirklich immer im Betrieb.
TomHast du auch schon mal ChatGPT benutzt oder ähnliches?
AlexIch habe schon mal benutzt, aber nicht zum Kochen.
TomNee, also das geht an dir noch vorbei. Da hast du noch nicht so.
AlexNee, es geht nicht vorbei, so ist es nicht. Also ich schaue mir das genauso an. Aber wie gesagt, ich glaube in der Küche, man kann Prozesse standardisieren, kann man machen, ja. Funktioniert ja auch, sehen wir ja. Aber wie ich schon gesagt habe, Küche lebt von Emotion und Leidenschaft und das kann kein nicht. Und jeder Koche ist individuell und der will seine Handschrift irgendwo auf den Teller bringen. Und der Gast kommt ja wieder. Ich habe mich an das erinnert, da habe ich so lecker gegessen, da war die Jakosmus schon so toll, mit Süßkartoffeln und Curry. Das verbinde ich damit eigentlich. Und das ist ja irgendwo eine Emotion oder eine Freude, die ich da habe. Und ja, je weiter es standardisiert ist, desto mehr nehme ich das halt weg. Und wie gesagt, ich gehe dort essen, wo ich mich wohlgefühlt habe, wo es mir geschmeckt habe und wo ich eine positive Erinnerung habe. Und genau. Schönes Beispiel.
TomIch mache heute absichtlich nicht die große Reise wieder über den Bayerischen Wald, weil die Zuhörenden können das zurückhören. Ich bin ja mal bei den Kollegen vom Brunnerhof gewesen, in Kam oben. Es gibt ja auch diese, ich sag mal, Verbindung oder Gemeinschaft. Premium Hotels, genau. Premium Hotels, wer das jetzt nicht genau weiß, was das ist, dem empfehle ich einfach mal zurückholen. Da haben wir den Andreas Brunner, der das ja lebt, der inhaliert das, die Premium Hotels, da kann er gerne nochmal nachholen. Damit verschone ich uns jetzt hier mal. Nichtsdestotrotz, stelle ich mir das vor, das kannst du jetzt bestätigen oder auch widerlegen. Gibt es ja so eine kleine,
Premium Hotels Bayerischer Wald, Gemeinschaft & der Sun Run Charitylauf
Tomich sag mal, auf der einen Seite liebt ihr euch, weil wenn man dich auch im Netz wieder ein bisschen googelt, sagst du ja, auf der einen Seite, es ist wichtig, dass wir so agieren wie zum Beispiel das Bundesland Tirol. Die Leute fahren nach Tirol und die fahren nicht explizit jetzt hier, keine Ahnung, auf die Rosswald-Hütte oder irgendwas, sondern die fahren nach Tirol, weil sie ein Tirol-Erlebnis haben wollen. Und da gehst du ja ein bisschen Zwitter mit mit dem Bayerischen Wald. Auf der anderen Seite habt ihr auch ein bisschen Wettbewerb, weil die Massen an Leuten wohnen nun mal nicht hier. Ihr müsst zugereist damit dazunehmen. Wie ist so deine Emotion mit dem Thema? A la Trump, Reichelhof Fürst oder doch gemeinsam? Wie würdest du das erklären?
DominikAlso Bayerischer Wald First, das ist, glaube ich, das Wichtigste. Also ohne die Kooperation, glaube ich, wird der Bayerische Wald gar nicht so weit sein. Wenn man sich mal das Marketingbudget vom Bayerischen Wald anschaut und dann im Vergleich zu Südtirol, dann hat Südtirol das, ja, ich sag mal, wir im Bayerischen Wald werden vielleicht auf eine halbe Million Euro kommen. Südtirol ist bei 35 Millionen, also dass man mal so ein bisschen Vergleich hat. Und ohne die Hotels, ohne diesen Zusammenschluss, glaube ich, wäre der Bayerische Wald nicht so gut. Bei uns ist ja auch so, wenn wir ausgebucht sind, dann schicken wir oder geben wir den Gästen Informationen her, schau doch mal bei den Premium-Partner vorbei, ob sie dann in den Jagdhof fahren, ob sie zum Stemp fahren, zum Hüttenhof oder auch Oberbacher Bayerischer Wald, Mosow und so weiter. Das ist eigentlich uns dann egal. Wichtig ist, dass wir als Verbund eigentlich das gemeinsam machen. Es gibt da kein Konkurrenzdenken überhaupt nicht. Also ich bin froh, wenn es in jedem Hotel gut läuft, dann spricht das ja auch für die Region.
TomEr bietet ja drüber hinaus jetzt nicht nur das klassische Hotel Food und was auch immer, er macht ja auch Events. Da gibt es, was mir zum Beispiel sehr gut gefällt, so einen Charity-Run, den er da macht und so. Das ist ja um die Leute auch, ich sag mal, länger als ein, zwei Nächte hier zu binden und auch, ich sag mal, darüber hinaus auch noch ein bisschen was zu bieten.
DominikJa, das war, also dieser Sunrun war ja, das war eigentlich überhaupt nicht für die Gäste gedacht, sondern ist eigentlich für auch für die ganzen Firmen in der Umgebung und auch für unsere Mitarbeiter, wo wir einfach was machen wollten, was die Region widerspiegelt. Und bei uns ist es so, zum Beispiel in Sonnen, jede Feuerwehr macht sein eigenes Fest, jeder Fußballverein. Und dann haben wir eben mit denen geredet und haben gesagt, hey, wie schaut es aus? Machen wir einmal was Großes. Und dann war es jetzt einmal in Sonnen, das andere Mal war es in Wegscheid. Das sind eben die beiden Gemeinden, wo wir fast auf der Gemeindegrenze sitzen und haben eben da geschaut, dass wir für die Region einfach was machen, weil es sagt immer, jeder in Wegscheid, da passiert nichts mehr und bla bla bla, wie es in jedem Dorf halt so ist. Und wir wollten uns halt dann alle gemeinsam beweisen, dass wir es doch können. Und ich glaube, jetzt in Wegscheid war die erste Veranstaltung am Abend waren 1600, 1700 Leute da. Beim Lauf waren dann über 2000 Läufer dabei und die Abendveranstaltung mit 2005 oder fast 3000 Leuten. Was waren das für Strecken? Ich bin es gefahren mit den Hotlots. Ich war das safetyker. Ich glaube 5 Kilometer und 13 Kilometer oder so. Also es war jetzt auch, es war auch egal bei diesem Run, ob du gelaufen bist, ob du gewockt bist. Natürlich gab es Auszeichnungen für den schnellsten Läufer und so weiter. Es gab aber auch witzige Sachen wie der schnellste Chef oder in Altersgruppen verteilt und und und. Also da war jetzt nicht das Ziel, dass die größte Sportskanone zeigen kann, wie gut sie ist, sondern dass einfach jeder ans Ziel kommt, egal wie und egal ob miteinander oder nicht. Wir haben einen Zimmerer gehabt, die haben zwischendrin, haben sich die Brotzeit- und Bierpause gemacht. Also war einfach lustig. Hast du irgendeine geile Idee? Also gibt es den wieder, den anderen oder hat es den wieder? Samen wir momentan am schauen, nächstes Jahr nicht, aber vielleicht übernächstes Jahr. Das ist gut.
TomÜbernächstes Jahr gefällt mir gut, weil hast du irgendeine geile Idee, dass wir hier den Alex da mal mit reingehen? Gleich auf die 13 Kilometer oder wird das schwierig. Der schnellste, schönste Chef. Der Schönste bist ja du. Gut, aber ich bin ja kein Executive-Chef hier im Haus. Alex, wir haben uns ja unabhängig davon, dass wir uns hier schon oft in der Küche getroffen haben und auf diversen Messen. Bist du auch für mich wirklich ein gern gesehener Gast auf verschiedenen Veranstaltungen, die ich organisiere oder Koch-Events, ne? Also ich erinnere da an Heiko Anton Jewels oder an Philipp Vogel, wo du immer deine Jungs mitnimmst. Aber ich will nicht alles auf die MKN-Schultern legen, sondern ihr besucht ja auch andere Lieferanten. Also ihr besucht ja auch andere Kolleginnen und Kollegen. Und der Eindruck, auch wenn ihr bald auf der Messe auffällt und du dann mal die ersten zehn Beleidigungen eingesteckt hast in den ersten 20 Sekunden, ihr seid wie so eine geile Gemeinschaft, wenn ihr zusammen auftretet. Die aber genau wissen, ja, also wenn dann ein Philipp Vogel die Ende aufplast, wo alle Augen aufgehen und denken, wie könnte man das jetzt für uns adaptieren? Das heißt, ihr macht nicht nur Schulungen im Haus, ihr fahrt auch mal irgendwo hin, ihr verbindet das auch mal mit irgendeiner Weinprobe oder einer Spirituosenprobe. Erzähl mal ein bisschen, ist das ein Incentive für deine Kolleginnen und Kollegen oder wie machst du das?
Ausbildung, Wettbewerbe, Jana Meier & Deutschlands beste Nachwuchsköchin
AlexWir sind schon sehr, sehr viel unterwegs. Also es sind ja eher zwei Gruppen, sage ich jetzt mal, es sind zwei, drei ehemalige Leute vom Reichschlüf und ein paar ehemalige Kollegen, die einen Meister auch gemacht haben und selber Betriebe haben. Mir verbinden wir das ganz, ganz oft mit einer Reise zu irgendwelchen Köchen, wo wir schon mal gerne essen gehen wollten. Vielleicht ist noch irgendein Weinanbaugebiet in der Nähe oder vielleicht ist irgendein Lieferant oder Produzent in der Nähe, das wir uns anschauen können. Haben wir die letzten zehn Jahre, glaube ich, immer mindestens einmal pro Jahr gemacht und haben durch das auch schon viel gesehen, ob das Deutsche See war oder ob das Roshiva oder auch Hela Ketchup-Produktion und Essig-Geschichten beim TO Berl durch ganz Deutschland. Erstens ist es gut für unsere Gruppe, für die Gemeinschaft und zweitens natürlich siehst du immer ein bisschen was. Du kannst den Horizont immer erweitern. Aber machen wir auch mit unseren Leuten im Haus, also die Azubis, die machen interne Sachen, externe Sachen, kochen auch bei vielen, vielen Wettbewerben mit mittlerweile. Haben wir in München zum Obmedium einen guten Kontakt, also so Partisserieschule, schieben wir Ende zweites Lehr, Anfang drittes Lehrer, immer ein paar Leute hoch. Ja, das passt, glaube ich, ganz gut. Und Oberschleißheim sind wir, glaube ich, auch ganz gerne zu Kosten.
TomDas hast du ganz gerne dazu sagst. Das Schöne ist, ich muss gar keine Einladung mehr schreiben, er fragt nur noch wann. Aber wenn du Essig ansprichst, weißt du, was eigentlich der beste Unfall mal war bei einer Essig-Herstellung? Weil da warst du noch nicht. Das wäre vielleicht auch nochmal irgendwann ein Projekt. Der größte Unfall von einer Essig-Herstellung, von einer Mostherstellung, war Jägermeister. Eigentlich sollte Essig hergestellt werden. Dominik halt kenne ich davon vom Jägermeister, ja. Ja, aber vielleicht von dem Ort. Weil man könnte ja mal die Produktion sicher. Ja, wir müssen jetzt erstmal noch Wolfenbüttel fangen. Das meine ich ja. Das könnte man ja verbinden. Das wäre ein reiner Kompetenzausflug. Die beste Küchentechnik und Lekör und nur mit dem Fußball haben wir da ein bisschen Problem, ne? Ja. Haben wir ein bisschen ein Thema. In die Wunde muss ich natürlich mal reinstechen hier an dem Sand. Der eine oder andere hat es ja vorhin schon gemerkt. Du bist schon mal ein bisschen ein Auswärtsspielen warst du schon mal in deinem Leben, oder? Ein paar, ja, ein paar habe ich schon gesehen. Ja, weil wenn man dein Name googelt, man findet nichts, aber man findet, dass du erster Vorsitzender des Waldkirchener Fanclub von FC Bayern bist. Und ich muss das jetzt mal sagen, ich habe schon viele Fußballfans. Er ist kein Fanatischer, ne? Also er ist jetzt keiner, der, auch wenn er heute früh mit dem Cane-Trikot hier einmarschiert ist. Er ist kein fanatischer, aber du erzähl mal ein bisschen, du warst schon mal auf der Welt unterwegs. Du fliegst doch mal nach Amerika, wenn die Bayern spielen.
AlexJa, das ist jetzt schon irgendwo ein Ausgleich ein Puffer. Dein Triathlon. Ich lasse dann laufen. Aber wie gesagt, das ist meine Leidenschaft, das mache ich seitdem ich 16 bin ich da bei Bayern. Also fünf Jahre. Sechs, sieben Jahre. Und ja, wie gesagt, Heimspiele mache ich natürlich auch noch. Mein Junior ist jetzt mit auch schon dabei, der ist jetzt fünf, also der fährt jetzt auch schon gerne ins Stadion. Das war keine Option, dass da irgendwas Blaues anzieht oder so. Das war leider keine Option. Und ja, wie gesagt, also wir haben da auch eine gute Runde, gute Truppe dabei, es sind auch viele ehemalige Kollegen dabei. Gerade wenn wir so Champions League-Reisen machen, also bestimmte Städte verbinden wir das auch oft mit Foodsachen. Also viele Essenssachen spielen da auch eine Rolle, ob jetzt in Paris oder in Madrid oder in Barcelona, kann man überall was Schönes machen.
TomWas ist das geilste Stadion auf der Welt, in dem du gewesen bist?
AlexIst schwierig. Ist schwierig, aber.
TomAber die Frage muss ich dir jetzt stellen, weil wenn bis zu dem Punkt jemand angehört hat, das ist die Frage, die kommen muss.
AlexJa, also ich meine, das Stadion mag ich schon ganz gerne. Um auch 2001 die Champions Icon haben. Paris nicht so. Paris bin ich jetzt nicht so der Fan davon, ja. Und die ganzen portugiesischen Stadien auch nicht.
unknownNein.
AlexAlso mein, es gibt schon viele, viele schöne Stadien. Man hat halt irgendwo Erinnerungen dran und das ist wie beim Essen gehen. Da nimmt man immer was mit, ne?
TomDa nimmt man immer was mit, ja. Und wie muss man das vom Zeitaufwand? Ich sag mal, wenn du jetzt nach Glasgow oder nach, keine Ahnung, du bist ja in Amerika auch mal gewesen. Hast du dann trotzdem einen kleinen kulinarischen Blick noch mit dafür oder gibt es dann die Steute und Wurst?
AlexNee, also wir machen in Amerika oder auch China oder Singapur mit der Mannschaft schon in den diversen Sommertouren. Da machen wir schon ein bisschen was auch kulinarisch dementsprechend, ja.
TomDominik, nochmal jetzt für die Gäste, die hier im Haus sind. Da geht es ja auch um die Gastbindung, wie bringst du die rein? Was sind so Dinge, die dir noch in deinem kleinen Köpfchen da jetzt so entwickeln oder wo auch der Opa oder der Papa noch mitspielt, nur sagen, wie könnten wir die Gäste noch enger an uns binden in den nächsten Jahren? Spielt ja irgendwie die Küche eine Rolle, dass man sagt, keine Ahnung, eine Küchenparty ist jetzt für 160 Leute ein bisschen schwieriger, aber dass man da irgendwie noch was mit reinholt. Oder wird noch ein Hallenbad in den Berg gebohrt oder was sind noch so Sachen, wo man sagt, da gibt es noch so ein paar Gedanken, die du mit uns teilen kannst und möchtest und darfst.
Longevity, Medical Wellness & gesund alt werden im Reischlhof
DominikGedanken gibt es viel, spruchreif ist noch nicht viel. Wir schauen natürlich schon, dass wir uns fast jährlich optimieren. Also ich weiß, seitdem ich auf der Welt bin, eigentlich fast kein Jahr, wo kein Bau dran gestanden ist. Das ist aber immer ganz witzig. Wir bauen jetzt aktuell wieder zwei Außensahnen, haben uns jetzt die letzten zwei Jahre eigentlich dem Thema Longevity verschrieben, wo wir halt in diesem Thema sehr viel Herzblut reingesteckt haben. Okay, da muss ich reinfragen.
TomEntschuldigung, da muss ich immer reinfragen. Longevity. Ich meine, das ist ja so ein Thema, das ist all over the place. Da spielt ja Food, Supplements and natürlich auch Bewegung, eine große Rolle. Wo genau zählt der da hin? Auch Richtung Supplements, was er wieder auch Richtung Küche geht? Oder mit was beschäftigt ihr euch da besonders?
DominikAlso man muss ja immer differenzieren zwischen Medical Wellness and Longevity. Das sind für uns zwei verschiedene Sachen. Wir wollen nicht, dass der Gast kommt und der Doktor mit einem weißen Kittel vor dir steht und sagt, so und so musst du es machen, sondern Longevity heißt ja nur gesund alt werden. Und wir wollen jedem Gast so weit das Ganze mitgeben, wie er das möchte. Also es gibt Leute, die kommen und sagen, hey, ich möchte einfach mal eine Stoffwechselanalyse machen, um zu sehen, wie fit bin ich oder wo sind eigentlich meine, wie kann ich am besten trainieren mit dem Personal-Trainer und so weiter. Wir haben aber auch das volle Programm, wo du Blutanalysen machen kannst, Supplements, die CRU, also eine Kältekammer bei minus 85 Grad. Das heißt, ihr habt Ärzte hier oder wie? Naja, das sind schon die ganzen Fitnesstrainer von uns, die eben so weit eingeschult sind oder natürlich das auch schon seit Jahren leben, wo sich sehr gut auskennen. Und diese Blutanalysen, da arbeiten wir eben dann natürlich schon mit Sportmedizinen zusammen. Aber auch nur, wenn der Gast das möchte. Also wir wollen jetzt nicht, dass der normale Wellnessgast, wenn kommt und sagt, ich möchte einfach nur fünf Tage auf der Liege liegen und gut essen und am Abend einen guten Cocktail trinken. Und dem, wenn der sagt, ich möchte jetzt ein, zwei Punkte vielleicht noch on top machen. Aber ganz, ganz wichtig, dieses Medical-Wellness, das wollen wir überhaupt nicht. Also wir wollen so das Upgrade zu Wellness machen. Wellness wird irgendwann Standard werden oder ist ja auch schon Standard. Also ich glaube, keiner fährt mal in ein Hotel, das keinen Pool oder keine Sauna hat, außer ich will jetzt einen kurzen Städtetrip machen. Also Wellness ist schon Standard und wird noch mehr Standard werden. Und longevity ist einfach so dieses Upgrade. Und ich glaube, dass wir im Hotel das am besten machen können, weil zum langen Leben gehört ja auch dieses ganze soziale Leben dazu, die psychische Gesundheit. Und psychische Gesundheit ist auch mal, dass man am Abend drei, vier Gläser Wein hinter die Birne kippen kann und am nächsten Tag ein bisschen Kopf machen. Wahrscheinlich hat es halt noch keiner gesagt. Naja, aber das ist ja auch mal ganz wichtig, dass man einfach mal den Kopf ausschauen kann. Aber natürlich muss man dann auch, wenn man sieben Tage die Woche macht, ist es irgendwann einmal gesund. Also die Balance ist das Wichtige und die Balance können wir im Hotel eigentlich sehr gut schaffen.
TomWas ist denn so der beste Gast, der in der Woche bleibt, der zwei Tage bleibt, drei Tage oder ist euch das.
DominikGanz egal. Also, sowohl als. Wir hatten einen Gast letztes Jahr aus einer V2 und der war dreieinhalb Wochen da.
TomDie hat man schon gerne.
DominikIch habe jeden Gast gerne. Aber wenn eine noch da ist, also ich finde, der Gast, der mit uns wertschätzend, mit meinen Mitarbeitern wertschätzend umgeht, das ist mir der liebste Gast. Und wenn einer nicht wertschätzend ist oder ausfallen wird, was Gott sei Dank ganz, ganz selten passiert, dann hat er eh nichts verloren bei uns.
TomWenn jetzt doch der eine oder andere Köchen-Koch-Service-Mitarbeiter, personal Trainer diesen Podcast hören sollte und sagt, das interessiert mich, ich würde mich jetzt hier mal melden und was auch immer. Das ganze geile drumherum, Sauna, etc. Besteht da auch die Möglichkeit, dass ich als Mitarbeiter da mal einen Nutzen davon habe? Oder darf ich da auch mal in den Impuls springen?
DominikOder ist das eine getrennt von dem anderen? Nein, gar nicht. Also bei uns zum Beispiel ist, man sitzt jetzt die, die das Frühstück bedient haben, ist bei uns ein ganz wichtiger Punkt, um 11 Uhr gehen alle ans Buffet von den Gästen und dann wird nach dem Frühstück eine Viertelstunde gemeinsam gefrühstückt gelacht. Genauso im Abendservice wird danach mal eine Flasche Weihnacht macht. Mitarbeiter bekommen ja auch die gleichen Hauptgänge zu essen wie die Gäste. Also können sich in eine Liste eintragen und kriegen dann das Essen gekocht. Es gibt Mitarbeiter Wellnessabende, wo wir dann Sahnameister extra Länge da lassen, wo dann nur für die Mitarbeiter der ganze Wellnisbereich geöffnet ist. Sie können einen Teil vom Wellnisbereich jeden Tag nutzen. Ganz, ganz wichtig, Fitnessbereich können sie 24 Stunden am Tag nutzen. Es gibt gemeinsame Love-Events, wo wir machen, einmal die Woche eine Personal-Stunde für alle Mitarbeiter, wo jeder einfach hingehen kann. Vor allem mit dem Personal-Trainer.
TomIch habe ja eine Besonderheit. Ich glaube, ich war im Neubau der allererste Gast. Wirklich. Ja, wirklich. Du weißt das noch. Ich war der aller allererste Gast und ich war auch der einzige Gast. Weil wir haben dann morgens um sieben oder um halb sieben haben wir die Kücheneinweisung gemacht, wo wir die neue Küche in Betrieb genommen haben. Und dann sagt er, ja, dann schläfst du gleich hier. Unten das erste Zimmer. Und dann war ich hier abends da und da war alles zugeschlossen. Es war stockdunkel alles. Und ich wusste gar nicht so richtig, mit meiner Freiheit und Freizeit hier was anzufangen. Also bin ich in meiner Verlegenheit laufen gegangen und bin dann irgendwie die Straße rum da rechts und dann mitten durch den Wald. Es war wirklich wie so Hänschen klein wie Hänsel und Kredel, habe ich mich gefühlt. Und dann am nächsten Morgen kam er dann in der Küche und dann hieß es schon, du, da ist halt Nacht so ein Bekloppter hier rumgerannt. Kennt der den irgendjemanden? Da war Stadtgespräch mal kurz, ne? Oder Doofgespräch. Naja, Freunde der Sonne, wir sind schon wieder über einer Stunde, deshalb will ich das jetzt hier nicht so extrem in die Länge ziehen, obwohl man noch viel, viel tiefer einsteigen könnte. Aber ich will mir auch immer die Möglichkeit offen halten, dann vielleicht noch mal eine zweite oder dritte Rutsche zu machen, jetzt wo ihr wisst, dass es nicht weh tut. But es gibt ja eine Sache, die not all, but lieben doch viele, besonders from the zuhörenden.
NickiLadies and gentlemen, zehn Fragen, zehn Antworten, die euch natürlich.
Die schnellen 10 Fragen
TomAnd deshalb fancy an Alex. Frage nummer 1. What is my Lieblingsmusik, my Lieblingssängerin, Sänger, whatever?
AlexBei mir läuft Bayern eins in der Küche, da bin ich zufrieden damit.
DominikBy dir? Also von Party auf der Bank bis Festival bin ich für alles dabei.
TomUnd ich kann keinen Namen bei euch jetzt rauslaufen. Kein Sängerinnensänger. Gar nichts. Beach Boys. Wenn du singen würdest vielleicht. Check wise. Okay. Gut. Frage Nummer zwei. Nicht die eigene, nicht im Haus, aber ich möchte von euch eine Restaurant-Empfehlung haben. Fange ich bei dir an. Du kannst auch europaweit denken, wenn du möchtest. Wir brauchen schnelle Antworten.
DominikSchnelle Antworten. Ja, ich kann schneiden am Ende. Nimm meinen Kollegen Winkelmann in Passau.
AlexWinkelmann in Passau? Und dann nehme ich Landhalsbacher in Martin Krems.
TomFrage Nummer drei. Mit dieser Person würde ich gern mal zu Abendessen gehen und mich länger unterhalten. Ich fange bei dir wieder an.
DominikKinderzidul, Bastian Schweinsteiger.
TomBastian Schweinsteiger, oder? Schöne Antwort.
AlexDas ist eigentlich sehr gute Antwort gewesen.
TomPass auf, bei dir mache ich es noch einfacher. Die Person kann auch nicht mehr unter uns weilen. Also ich gehe noch weiter bei dir.
AlexOkay. Ich würde auch einen Uni Hönis nehmen.
TomNimm sie Uni Hönis. Wenn du jetzt Port Molle gesagt, nein, nein, nein, nein. Okay, Frage Nummer 4, das ist mein Lieblingsurlaubs Land. Italien.
AlexIch bin tatsächlich sehr, sehr gerne in Spanien.
TomObwohl das mit dem Fußball kritisch ist. Ja, genau. Zeig dein Herz. Zeig dein Herz. Frage Nummer 5, jetzt müssen wir mal ein bisschen in die gastronomische Schiene reingehen, deshalb fange ich bei dir an. Das ist mein Lieblingsgewürz.
AlexOh, das ist sehr, sehr schwierig, weil da fallen ja schon sehr, sehr viele Sachen drunter, aber grundsätzlich arbeite ich schon sehr, sehr gern mit verschiedenen Curries. Aber ich würde das jetzt nicht auf ein Gewürz einschränken wollen. Also nehmen wir Curry als Mischung, sozusagen. Bei dir?
DominikJa, schon bayerische Küche, so kümmern so in die Richtung.
TomThis is etwas, was ich nie essen oder probieren würde. Also nur for the fall that Jungle Camp eingeladen would be.
AlexYeah, it's not so good and so much, but yeah, when we are. Dann wird es schwierig sein. Da sind wir uns alle einig.
TomFrage Nummer 7: Diesen Koch Gastronom Hotel bewundere ich, folge ich, finde ich besonders inspirierend, oder mag ich den Content? Whatever. Fang ich mit dir an.
DominikGibt's auch ganz viele Film für mich der Süß Dominik von Österreich?
TomYeah, den kannst du mal ganz liebe. Dominic Süß. I have you all the last week off the OMR, but I heard that you there. And here's the office: we will engage in contact. Out of the Wunsch. They have a great hairblop from us. Really? Yeah.
DominikI know.
TomAnd I love what he macht, and I love his new Social Media Star, den er in der Küche aufgebaut hat. Dominik, nimm bitte mit uns Kontakt auf. Die Telefonnummer kriegst du über ihn. Okay, Dominik Süß, schöne Antwort.
AlexJa, grundsätzlich, ich habe da, Dieter Müller ist eigentlich so die ersten Jahre mein großes Vorbild in der Küche gewesen. Ich habe auch viele Kochbücher davon daheim, aber die letzten Jahre ist das eigentlich schon der Hardwick gewesen. Den habe ich schon oft bewundert und sehr, sehr viel verfolgt. Und sei Gradlinigkeit, sei Zielstrebigkeit, auch im Aquaschon in Wolfsburg und dann München, Bayerischer Hof und jetzt Selbstständigkeit. Also.
TomFrage Nummer 8. Das ist die beste Veranstaltung, wo ich je gewesen bin. Das kann jetzt sportlich sein, das kann ein Konzert gewesen sein, das kann ein Festival gewesen sein. Das war das Beste, wo ich je gewesen bin. Ich glaube, das könnte ich jetzt beantworten, aber ich gebe sie dir doch mal.
AlexEs gab schon viele schöne Veranstaltungen, auch gastronomisch, aber ich nehme da das Champions League-Finale 2013.
TomDa war es emotional.
AlexDa war es emotional, ja.
TomJa, das haben wir alle neugierig gekannt.
DominikBei dir? Wir waren vor zwei Jahren in Las Vegas mit der ganzen Familie. Da waren wir bei den Frau Eigener oder wie sie heißen. Ich habe sie da vorne gekannt. Und die haben da ein wirklich ein kleines Konzert gemacht. Da waren nur 2.000, 3.000 Leute drin und das mit der ganzen Family war schon sehr schön. Da muss ich eine Zusatzfrage stellen.
TomIn welchem Hotel habt ihr geschlafen in Las Vegas? Im Trump Tower. Im Trump Tower, also ein bisschen weg vom Strip. Ein bisschen weg vom Strip. Okay, und jetzt könnte ich da tausend Fragen stellen.
DominikGastronomisch keine Highlights.
TomIhr wollt nicht gut essen.
DominikWenn gut, dann sehr teuer. Aber Preis-Leistung war sehr schlecht.
TomFalls du in die Verlegenheit... Aber Las Vegas allgemein war okay. Ja, top. Wenn du das nächste Mal nach Las Vegas fährst, hast du mir vorher Bescheid. Kommst du mit? Ja, unabhängig. Also ich war schon 15 Mal in Las Vegas, weil ich eine Zeit lang drüben gelebt habe. Und ich kenne auch ein paar Leute. Also I love it. Und naja gut, lassen wir jetzt das mal so stehen. Frage Nummer 9. Ein Land, in das ich gerne mal wieder reisen würde, wo ich schon ewig nicht mehr gewesen bin. Dominik?
DominikBoah. Polen.
TomAlso unter den Top 20 Antworten wäre ich jetzt nicht darauf gekommen. Ich weiß, warum ist keine Frage, sondern ein Vorwurf, aber warum?
DominikWeil es komplett unterschätztes Land ist. Also von der Natur, die Städte an sich, so wie Wahrschein oder so, sehr viel Geschichte, trotzdem auch günstig natürlich noch. Aber wenn man weiter nach raus, also ich war vor vier oder fünf Jahren, wenn du dann irgendwo vorbeifährst, dann siehst du einen Fischer, dann kaufst du von dem einfach die Forellen direkt am Fluss oder am See. Ist einfach so eine, ja, ist einfach zum Runterkommen perfekt.
TomGeile Antwort.
AlexMalediven? Portugal, also Lissabon, Porto gehört für mich mit so den schönsten Städten, so Porto, DuroTal. Also finde ich schon super.
TomSteht auf meiner Liste dieses Jahr, tatsächlich. Gute Wahl, ja. Das wollte ich schon immer. Ich bin ja ein kleiner Server, wie ihr seht.
AlexIch muss aber ein bisschen weiter runter dann.
TomJa, muss ich ein bisschen weiter runter, aber ich glaube, Portugal, irgendwas reizt mich an dem Land. Ja, schauen wir mal. So, und die letzte Frage, ich fange mit dir an. Bringe den Satz zu Ende. Der Reichelhof wird in zehn Jahren.
AlexAuch noch immer zu dem besten Wildnis Deutschlands gehört.
Speaker 7Ich glaube, er hätte dieselbe Antwort gegeben, deshalb lass ich das mal sehen.
TomIhr gehört definitiv zur absoluten Sperrspitze der Gastronomie und Hotellerie. Wir sind auch sehr, sehr stolz und auch sehr dankbar und demütig. Auch wenn ich ab und zu mal den einen oder anderen frechens Spruch dir gegenüberbringe, dass wir da eine Bildung. So lieb, wie wir in dem Podcast waren, waren wir noch nie zueinander, oder? Beim ersten Mal müssen wir immer ein bisschen zusammen. Nein, wir sind wirklich sehr, sehr dankbar und demütig, hier so lange mit deinen Eltern und auch mit der ganzen Küchenmannschaft da zusammenzuarbeiten. Wir haben euch immer im Auge, das wisst ihr, und wir drücken alle Daumen, die wir haben, dass trotz der angespannten Lage, die wir in unserem Land ja haben, das weiter so läuft, wie es läuft. Aber Qualität wird sich am Ende durchsetzen. Das glauben wir als Hersteller und das wird sich auch in der Gastronomie und Hotellerie hoffentlich oder bewahrheiten. Und deshalb sage ich hier an dem Punkt, danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt.
DominikGerne.
TomSehr gerne. Ich hoffe, es hat nicht zu sehr weh getan.
DominikSchauen wir dann auch, wie du schneidest.
TomIch werde das machen und ich denke, dass wir am Ende jetzt hier die 100% knacken nach dem Podcast, oder? Hoffentlich. Also zum Abschluss darfst du nochmal ganz kurz sagen, wo man sich mit euch verbinden kann, wo man euch im Netz findet und wie ihr auf Social Media heißt.
DominikGanz einfach, Welleneshotel Reischluf. Auf Instagram, Facebook, Google überall findet man es so. Die Website ist www.reischluf.de. Das sind die wichtigsten Kanäle.
TomDarf man sich mit dir selber auch verbinden?
DominikJa, sicher. Und ja, viele Kollegen, die anrufen. Wir auch, die Kollegen anrufen, ich findest es das Schöne in der Gastronomie, dass keiner mit Scheuklappen rumläuft, sondern man hilft sich, unterstützt sich gern gegenseitig. Egal ob es jetzt ein bayerischer Wald ist, auch wenn wir Kollegen in Tirol anrufen, ich habe eine Frage, dann kriegt man immer eine offene und ehrliche Antwort und das ist eigentlich das Schöne.
TomAlex, schönen Tag noch. Wir machen jetzt noch eine kleine Kocheinweisung. Ich lerne da jetzt nochmal ein bisschen das Kochen. Ja, da freue ich mich. Danke für eure Zeit. Danke dir. Liebe Zuhörenden, ich schlage schon mal mit den Jungs ab. Ihr bleibt schön kulinarisch und bleibt dem Podcast Küchenschnack gewogen. Und ihr wisst es, wenn ihr es jetzt hier bis zu einer Stunde 10 ausgehalten habt, dann habt ihr euch absolut dafür qualifiziert, dem Küchenschnack zu folgen. Und die absolute Champions League ist natürlich das Kommentieren und das Teilen dieses Reichelhofs. Und besondere Freude würdet ihr uns natürlich auch machen, wenn ihr hier mal ein, zwei, drei Nächte bucht und euch schön vom Küchenchef Alex Gottinger massieren lasst, verwöhnen lasst. Genießt es, stalkt die Leute mal. Es ist wirklich ein traumhaft schönes Hotel. Danke für eure Zeit. Wir hören uns wieder in zwei Wochen. Over now.
externDer Podcast Küchenschnack ist eine Produktion der MKN, GmbH und KG. In Zusammenarbeit mit Tom Klein. Executive Producer sind Corinna Dühl und Martin Ubel. Lineproducer sowie Audio- und Videoschnitt Jonathan und Tom. Die Post-Production übernimmt Sarah. Für Redaktion und Marketing sind Mara und Patricia verantwortlich. Wenn dir der Küchenschnack gefällt, dann folge uns gerne auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube. Und natürlich freuen wir uns über jedes Like, jedes Abo und wenn du den Podcast mit anderen teilst. Danke fürs Zuhören, bis zur nächsten Folge.