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ESC 2026: Cosmó zu Besuch im Stadt Wien-Podcaststudio

Stadt Wien

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Es ist nicht zu übersehen: Wien ist wieder im Song-Contest-Fieber! JJ hat 2025 den Sieg geholt, heuer wird Cosmó für Österreich antreten. Was es mit dem Stern im Gesicht auf sich hat, warum meditieren zu seinem Alltag gehört und was ihm eine Gänsehaut verschafft, verrät er im Interview mit Christine Oberdorfer.

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Cosmó (Gast) 

Sie brauchen einen Tanzschein. Für mich am wichtigsten: dass wir alle gemeinsam tanzen. Dann ist es für mich pure Gänsehaut. Es wird auf jeden Fall sportlich. Ich hab noch immer Muskelkater. Das erste Mal merk ich, wie schön das sein kann, mal nicht zu wissen, was in 10 Jahren passiert. Aufstehen, Krone richten und weiter. Hey, hier ist der Cosmó, und wenn ihr wissen möchtet, wie's so bei den Proben läuft, wie der Stern entstanden ist und was bei mir so im Leben abgeht, dann hört gerne rein. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Es ist nicht mehr zu übersehen: Wien ist wieder einmal im Song Contest Fieber. JJ hat den Sieg vergangenes Jahr geholt, heuer wird Cosmó für Österreich antreten, und ich freue mich sehr, ihn zum Podcast begrüßen zu dürfen. Schön, dass du da bist. 


Cosmó (Gast) 

Hallo, servus, freut mich. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Cosmó, magst du dich ganz kurz vorstellen? 


Cosmó (Gast) 

Gerne. Cosmó ist mein Künstlername, eigentlich heiße ich Benjamin, ich bin 19 Jahre alt. Ich esse gern Risotto, wohne seit einem Jahr in Wien, bin eigentlich fürs Zahnmedizinstudium hergezogen, mach aber leidenschaftlich gerne Musik, äh, spiel Klavier, Gitarre und seit Kurzem bin ich Vertreter von Österreich beim Eurovision Song Contest mit meinem Song "Tanzschein". 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Tanzschein. Wie geht's dir denn mit dem Rummel um deine Person? Das ist ja alles noch recht neu für dich. 


Cosmó (Gast) 

Boah, ja, das war auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Am Anfang habe ich erstmal den Begriff Interviewmarathon näher kennengelernt, und was da alles dazugehört. Aber mittlerweile konnte ich mich ein bisschen dran gewöhnen, und ich finde, was vor allem sehr hilft, ist: ich habe so ein tolles Team an meiner Seite, also einerseits vom ORF, andererseits Sandro, mein Gitarrist und Manager, unser Label Töchter Söhne, unser Verlag Blue Jay Music. Also es ist alles so eine eine liebe Mannschaft an an Menschen, und dadurch fällt mir das dann auch alles leichter. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Wie groß kann man sich das vorstellen, so ein Team, das hinter so einem Song Contest Lied oder hinter so einem Song Contest Auftritt steht? 


Cosmó (Gast) 

Boah, ich glaube, wenn man alle dazuzählt, sind wir sicher um die 30, 40 Leute, die ich kenne. Aber wer da noch alles dran mitarbeitet, das ist sicher noch höher. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Noch mal ein paar mehr dazu: Wie kommst du denn in dieser stressigen Zeit noch zur Ruhe? Es sind jetzt noch, lass überlegen, knapp, nicht mal 4 Wochen bis zum Song Contest. 


Cosmó (Gast) 

Ja, was bei mir auf jeden Fall hilft, ist meditieren. Äh, das kann man überall machen. Ich mache dann nur die Augen zu, setze mir Kopfhörer auf. Und was finde ich auch immer hilft, ist das Wichtige vor vor den Augen zu behalten. Und das ist bei mir die die Message, dass wir mit dem Song, mit Tanzschein und mit dem Tanz, dass wir die Menschen zusammenbringen, und dass wir alle gemeinsam tanzen. Und ich finde, wenn das bei allem heraussticht, was ich mache, dann war das erfolgreich. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Was bedeutet's dir denn, in deiner Heimatstadt beim Song Contest mit dabei zu sein? 


Cosmó (Gast) 

Wow, das ist so eine große Ehre, also sowieso einerseits Österreich zu vertreten, aber dann auch noch in Wien. Ich habe so ein ganz sicheres Gefühl dabei. Äh, also vielleicht ist es nicht so, aber ich habe so das Gefühl, dass ganz Wien so hinter mir steht und, dass wir das gemeinsam machen. Und äh, das Gefühl habe ich auch, wenn wir äh gemeinsam tanzen. Wenn ich sehe Kindergartengruppen und Schulklassen von Pflegeheimen, die Teams von Krankenhäusern, vom AKH, das Team hat den den Tanz gemacht, und für mich ist das jedes Mal so ein willkommen heißendes und schönes Gefühl. Ich habe wirklich, ich habe wirklich das Gefühl, es ist größer geworden als der Song, das Ganze, und das ist für mich das Schönste an an dem Ganzen. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Und die Leute erkennen dich ja auch ganz gut. Wir haben vorhin draußen Fotos gemacht, und da hast du einige Autogramme schreiben müssen, und es wurden einige Selfies gemacht auch. 


Cosmó (Gast) 

Stimmt, ja. Ich finde, das ist auch so schön, überhaupt Fans zu haben, Menschen zu haben, die das unterstützen, was was man macht und und das cool finden, und dann die auch zu treffen, das bedeutet mir echt viel. Also, ich bin da auch überhaupt nicht scheu wegen Fotos oder Autogrammen. Ich mache das immer gern, weil Fans sind schließlich die Menschen, weswegen ich hier sitze und das machen darf. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Ich glaube, viele haben dich heute auch hauptsächlich wegen deines blauen Sterns erkannt. 


Cosmó (Gast) 

Das stimmt, das war sehr, das hat sicher ein bisschen verraten. Es ist tatsächlich mit dem blauen Stern doch org, wie oft man erkannt wird, aber ohne den Stern passiert's auch hin und wieder. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Mhm. Erzählst du mir mal, was hat's denn auf sich mit dem blauen Stern? Und malst du den selber eigentlich? Gibt's da so eine Schablone dafür? 


Cosmó (Gast) 

Nein, ich mache den, ich mache den freie Hand, und dadurch wird er auch, finde ich, immer besser, weil also die in den Anfängen war er furchtbar. Also wie das ausgeschaut hat, das da wäre ich nicht aus dem Haus gegangen. Aber mittlerweile hatte ich ja Übung, und die Idee war eigentlich spontan, kurz vorm Casting eigentlich. Das war so, also ich habe zuerst meinen Stil drastisch gewechselt von von Englisch auf Deutsch, und dann kam der Name Cosmó, und dann habe ich das Gefühl gehabt, da fehlt noch irgendwas, irgendwas, um so das Gesamtbild zu abzuschließen. Und dann habe ich gedacht, so ein visuelles Element würde echt gut passen, und dann war einfach der Stern da. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Und Blau und Stern ist... 


Cosmó (Gast) 

Also Blau ist einfach meine Lieblingsfarbe und Stern, weil ich gern, also ich bin, habe so eine Faszination fürs Universum und für Sternenbilder, und vielleicht für mich fühlt sich's jetzt auch ein bisschen an, wie wenn ich Cosmó bin, dann greife ich nach den Sternen. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Mit welchen Erwartungen gehst du denn jetzt in den Wettbewerb? Wie geht's denn jetzt weiter in den nächsten Wochen, und was wären da so deine Wünsche? Was soll rauskommen am Ende? 


Cosmó (Gast) 

Also einerseits freue ich mich, die ganzen anderen Acts kennenzulernen. Ich finde es so, so toll, äh, dass hier so Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern und mit verschiedenen Sprachen alle zusammenkommen auf einen Ort äh und gemeinsam die Musik feiern. Also ich spüre das jetzt schon bei den bei den Pre-Partys. Das finde ich echt cool. Was mich noch sehr freut, ist natürlich die ganzen Fans kennenzulernen, dann auch vor Ort vor der Stadthalle oder beim beim am Rathausplatz. Das wird auch sicher sehr cool. Und dann natürlich die Show. Also was mich sehr freuen würde, wäre, wenn die Menschen mittanzen, weil ich spüre das auch auf der Bühne. Also es ist nicht nur, dass ich alles gebe auf der Bühne, um die Energie abzugeben aufs Publikum. Das Publikum gibt mir auch seine Energie. Und wenn ich sehe, dass die Menschen da mittanzen, dann ist es für mich pure Gänsehaut, und dann wird der Auftritt auch besser. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Wie laufen denn die Proben? Wie was was erwartet uns denn? Was Ähnliches wie im Video oder mehr sowas wie... 


Cosmó (Gast) 

Ja, einige Sachen werden wir übernehmen, aber es wird auch ein paar Überraschungen geben. Es wird auf jeden Fall sportlich. Ich habe noch immer Muskelkater von der letzten Choreoprobe. Es wird viel getanzt. Natürlich haben wir den Tanzscheintanz auch dabei und und den blauen Stern. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Und den blauen Stern. Hast du den schon mal auf die falsche Seite gemalt, versehentlich? 


Cosmó (Gast) 

Nein, rechts ist für mich auch viel leichter, weil ich bin Rechtshänder, und dann geht das leichter, ja. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Dein Song heißt "Tanzschein". Welche Botschaft willst du uns denn da mitgeben? 


Cosmó (Gast) 

Also in "Tanzschein" geht's wirklich darum, mal loszulassen, ein bisschen die Zwänge und die Beurteilung von anderen Menschen loslassen, be yourself, und für mich am wichtigsten, dass wir alle gemeinsam tanzen. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Hast du mal so einen richtigen Tanzkurs gemacht, wo du sagst "Tanzschein", so mit Walzer und so? 


Cosmó (Gast) 

Tatsächlich noch nicht so wirklich. Also ich habe für den für den Schulball haben wir mal was einstudiert, das war aber mehr so mehr so eine, ja, Choreo für Kinder, aber ein bisschen Walzer haben wir auch getanzt. Aber vielleicht mache ich als nächstes einen Kurs für für Walzer tanzen. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Wie hast du denn die Song Contests so in den letzten Jahren erlebt? So mehr CJRI, ich habe nachgelesen, Lisa, Mona Lisa, gab's "Venedig im Regen". Was sind denn deine Favoriten bei den alten Songs? 


Cosmó (Gast) 

Es ist natürlich ein bisschen vor meiner Zeit, aber von den österreichischen oder generell? 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Generell. 


Cosmó (Gast) 

Also für mich war der allerwichtigste Auftritt von ABBA mit "Waterloo". Einerseits, weil ich mit ABBA aufgewachsen bin. Mit 4 Jahren, glaube ich, hat meine Mama mir "Mamma Mia" auf der auf DVD gezeigt, damit ich Englisch lerne. Ich war aber ganz abgelenkt von der tollen Musik und habe mich direkt verliebt in die Band. Und ich bin mit ABBA aufgewachsen und habe dann später erst gesehen, dass sie beim Eurovision Song Contest dabei waren und habe dann über sie auch noch mal ein bisschen recherchiert und und gemerkt, wie wie wichtig sie waren für den für den Song Contest und wie viel sie bewirkt haben durch ihre glitzernden, bunten Outfits und ihre ausgefallene Musik für die damalige Zeit. Deswegen ist mir ABBA ganz wichtig, weil ich glaube, ohne ABBA wäre ich auch wäre ich auch ein anderer Musiker. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Mhm. Was hast du sonst für musikalische Vorbilder? 


Cosmó (Gast) 

Billie Eilish ist für mich ein ein großes Vorbild, weil sie aus ihrem Kinderzimmer aus gestartet hat, mit ihrem Bruder am Computer Musik zu machen, und jetzt steht sie weltweit auf den größten Bühnen. Und bei meinen Songs ist es tatsächlich auch so, dass ich immer zu Hause am Laptop erstmal so ein Demo zusammenbastle, und dann zeige ich das dem Produzenten, und dann sagt er vielleicht: "Nein, es passt nicht so oder das könnte Potenzial haben." Und so ist auch "Tanzschein" entstanden. Also er war wirklich so mit dem Handy und war so: "Sie brauchen einen Tanzschein." Also so ist das entstanden. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Mhm. Das heißt, man kann sich das wirklich so vorstellen, dass du daheim sitzt, überlegst oder da kommt irgendwie was, oder wie kann man sich so einen Entstehungsprozess vorstellen? 


Cosmó (Gast) 

Generell für mich ist alles inspirierend. Also sogar wenn ich in durch Wien auf der Ringstraße entlanggehe oder im Arkadenhof die Blumen sehe, dann tauchen sie vielleicht in meinen nächsten Songs auf. Und was die Musik, das Produzieren angeht, da schaue ich immer, dass ich möglichst offen bleibe und mir keine Grenzen setze, weil ich glaube, dann kommt das Beste dabei raus. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Mhm. Du warst ja auch schon dabei bei "The Voice Kids". Wie lange ist das jetzt her? 


Cosmó (Gast) 

Das ist jetzt 4 Jahre her. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

4 Jahre. Wie wie entstand denn so deine Liebe zur Musik? Du hast gesagt, ABBA war so ein Schlüsselpunkt. Was waren denn, ich meine, was spielst du? Klavier hast du gesagt? 


Cosmó (Gast) 

Klavier, genau. Ich meine, Mama hat mich mit 5 Jahren beim Klavierunterricht angemeldet in Neusiedl am See in einer Musikschule, und das war dann so, also wie so ein Hobby. Aber später, ich glaube, so mit 10 Jahren war mir dann klar: "Hm, so auf einer Bühne was zu machen, wäre schon cool." Weil ich habe dann mit 10 eine Karaokemaschine bekommen zu Weihnachten, habe dann ganz org Weihnachtslieder gesungen und mich erstmal in Frank Sinatra und Jazz verliebt. Und so waren dann auch meine Anfänge. Also ich habe mit ihm Jazz angefangen und bei "The Voice Kids" ja dann auch "Strangers in the Night" von Frank Sinatra gesungen. Und danach erst habe ich dann begonnen, Songs zu schreiben, so wirklich, und habe mich auf die Suche gemacht nach meinem Stil. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Der Song Contest hat ja auch eine politische Dimension. Wie erlebst du das? Und bist du selber auch ein politischer Mensch, oder sagst du, das ist eigentlich was, das hat da nichts zu suchen in dem Zusammenhang? 


Cosmó (Gast) 

Ich finde, das Schönste am Song Contest ist halt, dass wir die Musik gemeinsam mal feiern, und und darum geht's mir auch. Also ich bin da als Musiker, und deswegen konzentriere ich mich auf das, und es ist ja sowieso schon sehr zeitaufwendig. Also die ganzen Proben und die ganzen Vorbereitungen, ich komme da eigentlich gerade gar nicht dazu, was alles in den Nachrichten abgeht. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Mhm... 


Cosmó (Gast) 

Und es ist auch mal sehr erfrischend, das wollte ich noch dazu sagen. Entschuldigung. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Dass man nicht so mittendrin sein muss in den in den politischen Nachrichten. 


Cosmó (Gast) 

Genau. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Mhm. Wie erträgst du denn Kritik? Also wir hoffen natürlich alle, dass alles ganz großartig wird und dass du einen einen Platz ganz vorne belegst, aber wie geht's dir denn mit Kritik, oder wenn es wirklich mal nicht so gut läuft? 


Cosmó (Gast) 

Dann schaue ich einfach, ob ich wirklich alles gegeben habe, und wenn ich alles gegeben habe, dann ja, aufstehen, Krone richten und weiter. Also ich bin generell ein sehr positiver Mensch. Ich glaube nicht wirklich, dass Kommentare im Internet ernst gemeint sind. Das kann ich nicht glauben, weil auch das, was ich in der Realität erlebe, ist halt so anders wie das im Internet. Und in der Realität treffe ich ganz viele liebe Menschen. Aber es gibt auch Menschen, die dann vielleicht mal sagen, wenn was nicht passt. Aber das ist dann halt immer konstruktive Kritik, und das ist mir dann aber auch wieder ganz wichtig, weil ich möchte immer besser werden und und meine Performance verbessern. Also ich höre auf Expertenmeinungen, und ja, ich bin da ganz akademisch unterwegs und schaue, dass wir durch die Expertenmeinungen immer besser werden in unseren Auftritten. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Wo hast du Gefühl, ist noch Luft nach oben? 


Cosmó (Gast) 

Nein, das Tanzen und Singen ist bei mir eher neu. Also ich war normalerweise auf der... 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Gleichzeitig? 


Cosmó (Gast) 

Genau, gleichzeitig. Weil auf der Bühne habe ich das immer nur so Freestyle irgendwie gemacht, aber jetzt ist es wirklich so mit einer Choreo und so. Und das ist gerade bei mir ganz spannend, wie ich das gerade erlerne und und probiere zu perfektionieren. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Es muss ja dann wahrscheinlich mit den Kameras und wo du hinschaust, wahrscheinlich alles ziemlich exakt getimed sein, gell? 


Cosmó (Gast) 

Genau. Es ist wirklich etwas Neues. Also beim Song Contest ist wirklich jede Sekunde, jeder Frame von jeder Kamera ist genau festgelegt, und das wird natürlich super intensiv, weil das sehen wir ja alles erst ca. eineinhalb Wochen vor dem Auftritt in der Stadthalle, wenn wir dann dorthin gehen. Und ab dann wird's eine sehr intensive Zeit. Aber ich tue ja meditieren, also das wird schon irgendwie. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Wird schon irgendwie. Wenn du dich entscheiden musst, Zahnarzt oder Sänger, wenn wir so 10 Jahre in die Zukunft schauen, wenn du es dir aussuchen kannst, was nehmen wir? 


Cosmó (Gast) 

Ich weiß es noch nicht. Ich weiß es noch nicht, und zum ersten Mal merke ich, wie schön das sein kann, mal nicht zu wissen, was in 10 Jahren passiert. Ich weiß auch noch nicht, was ich in einem Jahr mache. Ich möchte wirklich mal mir ein Jahr Zeit nehmen für die Musik. Ich bin jetzt beurlaubt vom Studium um einfach mal ein paar Sachen herausfinden, schauen, was mir was mir mehr taugt und dann weitermachen. Anstatt mich irgendwie in irgendwas zu verkopfen und und mich gleich festzulegen um es dann zu bereuen, bin ich lieber offen und lasse die Dinge auf mich zukommen. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Wir drücken dir ja alle sehr, sehr feste Daumen, dass es klappt, und wünschen dir vor allem viel Spaß bei der Performance, weil ich glaube, darum geht's dir auch, dass es dir Spaß macht, allen Spaß macht. Aber zum Abschluss: Welche Unterstützung erwartest du dir denn von den Wiener*innen? Was können die denn so mitmachen, damit du noch motivierter in den Song Contest gehst? 


Cosmó (Gast) 

Also wenn die Wienerinnen und Wiener mit mir mittanzen könnten, wäre das natürlich echt super. Wenn ich den Tanzschein tanze, dann gerne auch Freestyle, aber Hauptsache, dass wir gemeinsam tanzen. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Das heißt, die Choreografie ist jetzt nicht ganz so wichtig, dass man das exakt trifft? 


Cosmó (Gast) 

Muss nicht exakt genau sein, nein. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Wie findest du es, wenn jemand mit blauen Sternen am Auge unterwegs ist? Gut? 


Cosmó (Gast) 

Das ist natürlich auch mega. Also jedes Mal, wenn ich das sehe, bin ich total begeistert. Wenn ihr euch wirklich die Mühe nehmt und den Stern auch noch aufmalt, boah, dann muss ich schauen, dass ich nicht in Ohnmacht falle auf der Bühne. Aber ich würde mich mega freuen. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Na schau, klarer Auftrag: Stern aufmalen und Tanzschein üben in den nächsten Wochen. 


Cosmó (Gast) 

Hey, das wäre so cool. 


Christine Oberdorfer (Interviewerin) 

Fein, passt. Wir tun unser Bestes. Danke für deine Zeit und für den Besuch im Studio. 


Cosmó (Gast) 

Dankeschön. 

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