Am Lagerfeuer der Herzen
In diesem Podcast bekommst du Informationen, Inspirationen und Imaginationen, um zurĂŒck zu schwingen in die Mitte deines Herzens â dort findest du Frieden, schöpferische KreativitĂ€t und champagnerbitzelnde Lebendigkeit. Unsere Vision ist eine Welt, die heilt. Bist du mit dabei? Wir freuen uns auf dich!
Am Lagerfeuer der Herzen
Imagination "Das Schweigen der Ahnenreihe erloÌsen"
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Herzlichst Alexandra
Willkommen im Lagerfeuer der Herzen. Heute schenke ich dir eine heilsame Imagination. Ganz roh, authentisch, unmittelbar aus meinen psychotherapeutischen Gruppen. Ich bin Alexandra Kleberg und meine Vision ist eine Welt, die halt. Mehr zu meinen Kursen, BĂŒchern und Videos findest du auf www.collectivefeeling.com. Hörst du schon das Feuer knistern? Riechst den feinen Rauch, spĂŒrst die WĂ€rme auf deiner Haut? Seit Urzeiten finden die Menschen am Feuer Verbundenheit und Heilung. Und genau in diesen Raum möchte ich dich hier einladen. Mache es dir gemĂŒtlich und geborgen und öffne dich fĂŒr deine innere Reise. Ich schlieĂe meine Augen lieder und richte meine liebevolle Aufmerksamkeit auf mein Herz. Denn genau dort ist der Ort meiner Wahrhaftigkeit und all meiner Liebe. Mit jedem Atemzug atme ich mich durch die Mauern des Schweigens hindurch, des Schweigens der Sprachlosigkeit in meiner Familie oder meinem Umfeld. Mit jedem Atemzug atme ich mich hindurch durch diese unsichtbare Wand, die mich vielleicht von meinen Eltern, vielleicht auch von meinen Kindern, vielleicht auch von meinem NĂ€chsten trennt. Mit jedem Atemzug nehme ich es bewusst wahr, dieses Schweigen oder gar diese Mauer des Schweigens ĂŒber erlittene Traumen. Und so atme ich mich hindurch durch diese spannungsreiche, stille. Ja, ich reiĂ die Mauern ein, die mich vom Leben, vom Schicksal meiner Eltern, meiner Familie getrennt haben. Ich löse die Panzer auf, mit dem Feuer meiner Sehnsucht endlich NĂ€he, endlich Liebe, endlich Waftigkeit zu erleben. Bis ich ankomme bei einem tiefen Trauma, das jemand aus meiner Ahnenreihe geprĂ€gt hat. Vielleicht den Vater, vielleicht die Mutter, vielleicht die GroĂeltern oder die UrgroĂeltern. Ich komme an in der Erfahrung eines Traumas, was das Schweigen initiiert hat, was die Mauer begrĂŒndet hat. Die Mauer, die ich schon spĂŒrte als Kind und nicht benennen konnte. Gleich kann es sehen, diese Situation, dieses Trauma eines Menschen aus meiner Ahnenreihe. Was auch immer da aus den Tiefen meines Unbewussten als Situation, als Trauma erscheint. Ich nehme es wahr. Diese Person meiner Ahnenreihe in tiefer Verzweiflung, in tiefer innerer Not, vielleicht als kleines Kind, vielleicht als Jugendlicher, vielleicht auch spĂ€ter. Ja, ich kann sie fĂŒhlen, ich kann sie hören, ich kann sie schmecken, die Verzweiflung, die Not, die dieser Mensch meiner Ahnenreihe durchlitten hat und die dazu gefĂŒhrt hat, zu Abkapslung, zu KĂ€lte, zu Starre, vielleicht auch zu Sucht, zu Bewertungen, zu Strenge. Ja, ich sehe einen meiner Ahnen oder Ahnen in tiefer Hilflosigkeit und Verzweiflung. Und ich gehe hinein in diese Situation zu meiner Ahnen, zu meinem Ahnen und neh sie oder ihn an die HĂ€nde und sage, ich komme aus weiter Zukunft. Denn dein Schicksal, deine Not berĂŒhrt auch heute noch mein Leben. Dein Schweigen, deine Starre hat daran nichts verĂ€ndert, dass es trotzdem wie ein Schrei durchgegangen ist durch Generationen. Ich komme aus der Zukunft, um deinen Schmerz zu bezeugen, dein Leid zu teilen. Und ich streichle die HĂ€nde und sage, es tut mir so leid, was du erlitten musstest. Es tut mir so leid, die Qualen, die du durchlebt hast. Die Verletzungen, die Verlassenheiten, die Ăngste. Es tut mir so leid, das, was du hinter dieser Mauer von Schweigen und KĂ€lte verborgen hast. Und ich sehe, wie dieser Ahne, diese Ahnen beginnt etwas tiefer zu atmen. Ja, vielleicht kommen TrĂ€nen. Und ich nehme diesen Menschen ganz achtsam in die Arme und sag, lass los, atme, Leben. Und in der WĂ€rme dieser NĂ€he taut etwas auf. Und dieser andere Mensch beginnt zu schluchzen. Und vielleicht zu erzĂ€hlen, wie schrecklich das alles war. Ich bin einfach da und halte und sage, lass all die Traurigkeit, die Verzweiflung raus, sprich darĂŒber, drĂŒck es aus. Dieser Mensch weint immer hemmungslos in meinen Armen. Der zĂ€hlt, wie schrecklich es war. Ich bin einfach da und halte und sage lasse. Das Weinen wird immer lauter und lauter und wird zu einem BrĂŒllen von Verzweiflung, von Wut. Und ich sage, lass es endlich raus. Lass ihn raus, diesen Schmerz, diesen Zorn, diese Ungerechtigkeit. Dieser andere Mensch, mein Vorfahr, bebt in meinen Armen und weint und schreit und zittert. Und lĂ€sst alles raus und langsam beruhigt sich die Atmung der Tiefer. Und langsam beginnt sich er oder sie in meinen Armen zu entspannen. Dann richtet sich dieser andere Mensch auf und schaut mir in die Augen und sagt, danke. Danke, dass du gekommen bist und danke, dass du diesen ganzen Schmerz gehalten und ausgehalten hast. Und ja, es tut mir leid, dass ich Mauern errichtet habe zu meinen GefĂŒhlen und zu meinen Kindern und Kindeskindern. Ja, es tut mir leid, dass ich dir nicht meine Liebe zeigen konnte. Ja, es tut mir leid, dass ich nicht reden konnte. Ja, ich entschuldige mich fĂŒr Ungeduld, fĂŒr Bewertungen, fĂŒr Unachtsamkeit, fĂŒr emotionale KĂ€lte. Es tut mir leid. Bitte verzeih mir, ich wusste nicht, wie ich mit diesem furchtbaren Schmerz umgehen konnte. Und ich habe versucht, euch davon fernzuhalten. Ich wollte mich nicht zumuten. Jetzt sehe, spĂŒre, fĂŒhle ich, dass dieses Schweigen falsch war und kalt war. Und es tut mir leid, bitte verzeih mir. Und nochmals danke, dass du gekommen bist. Und ich berege diese Worte in meinem Herzen. WĂ€hrend dieser Vorfall sagt, ich liebe dich. Diese Liebe war immer da, sie war nur hinter Mauern, verborgen, sie war in KĂ€lte erfroren. Doch jetzt spĂŒre ich, nehme ich, wahr. Ich liebe dich. Und ich möchte diese Liebe einflieĂen lassen in die nĂ€chste Generation, in die ĂŒbernĂ€chste Generation. Und ich sage danke. Danke fĂŒr deine Offenheit. Danke fĂŒr deine Bereitschaft, dich zu zeigen. Danke fĂŒr die Liebe, die jetzt flieĂen darf. Und was auch immer ich noch sagen möchte, das tue ich im Stillen jetzt, wie der Himmel sich öffnet, deinen goldenen Segen schickt und mein GegenĂŒber aufgenommen wird in goldenem Licht. Es ist vorbei. Und ich bin frei und gleichzeitig verbunden. Und mit dem ersten Gong lasse ich diese Erfahrung in mir singen und schwingen. Mit dem zweiten Gong lasse ich sie um mich herum tanzen. Und mit dem dritten Gongreck und strecke ich mich liebevoll und öffne wieder die Augenlieder. Danke, dass du heute am Lagerfeuer der Herzen Platz genommen hast. Möge die WĂ€rme dieser Imagination dich noch lange begleiten. Wenn sie dich berĂŒhrt hat, teile sie gerne. So wĂ€chst dein Netzwerk der Verbundenheit. Ich freue mich auch ĂŒber ein Like. So breitet sich die Flamme weiter aus. Meine Vision ist eine Welt, die heilt. Und du bist willkommen. Herzlichst, Alexandra.
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