Am Lagerfeuer der Herzen
In diesem Podcast bekommst du Informationen, Inspirationen und Imaginationen, um zurück zu schwingen in die Mitte deines Herzens – dort findest du Frieden, schöpferische Kreativität und champagnerbitzelnde Lebendigkeit. Unsere Vision ist eine Welt, die heilt. Bist du mit dabei? Wir freuen uns auf dich!
Am Lagerfeuer der Herzen
Imagination "Das Schweigen der Ahnenreihe erlösen"
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In deiner Familie gibt es Geschichten, die nie erzählt wurden. Namen, die nie fallen. Schicksale, die wie ein leiser Schatten durch die Generationen wandern – unausgesprochen, aber tief gespürt. Dieses Schweigen kann dich belasten, ohne dass du weißt, warum.
In dieser geführten Imagination begeben wir uns auf eine sanfte Reise zu deinen Wurzeln. Du lernst, das unausgesprochene Erbe deiner Ahnen wahrzunehmen, ohne dich darin zu verlieren. Stufe für Stufe darfst du das Schweigen berühren, es anerkennen und ihm einen Ort der Ruhe schenken.
Es geht nicht darum, alte Wunden aufzureißen. Sondern darum, das, was lange stumm war, endlich zu erlösen – für dich und für die, die vor dir kamen. Du wirst spüren, wie sich eine unsichtbare Last lösen kann, wenn du dem Schweigen mit Achtsamkeit begegnest.
Eine Übung für alle, die sich von alten Familienmustern befreien möchten, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Bist du bereit, die Stille zu ehren und sie loszulassen? Dann lass uns gehen.
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Herzlichst Alexandra
Willkommen im Lagerfeuer der Herzen. Heute schenke ich dir eine heilsame Imagination. Ganz roh, authentisch, unmittelbar aus meinen psychotherapeutischen Gruppen. Ich bin Alexandra Kleberg und meine Vision ist eine Welt, die halt. Mehr zu meinen Kursen, Büchern und Videos findest du auf www.collectivefeeling.com. Hörst du schon das Feuer knistern? Riechst den feinen Rauch, spürst die Wärme auf deiner Haut? Seit Urzeiten finden die Menschen am Feuer Verbundenheit und Heilung. Und genau in diesen Raum möchte ich dich hier einladen. Mache es dir gemütlich und geborgen und öffne dich für deine innere Reise. Ich schließe meine Augen lieder und richte meine liebevolle Aufmerksamkeit auf mein Herz. Denn genau dort ist der Ort meiner Wahrhaftigkeit und all meiner Liebe. Mit jedem Atemzug atme ich mich durch die Mauern des Schweigens hindurch, des Schweigens der Sprachlosigkeit in meiner Familie oder meinem Umfeld. Mit jedem Atemzug atme ich mich hindurch durch diese unsichtbare Wand, die mich vielleicht von meinen Eltern, vielleicht auch von meinen Kindern, vielleicht auch von meinem Nächsten trennt. Mit jedem Atemzug nehme ich es bewusst wahr, dieses Schweigen oder gar diese Mauer des Schweigens über erlittene Traumen. Und so atme ich mich hindurch durch diese spannungsreiche, stille. Ja, ich reiß die Mauern ein, die mich vom Leben, vom Schicksal meiner Eltern, meiner Familie getrennt haben. Ich löse die Panzer auf, mit dem Feuer meiner Sehnsucht endlich Nähe, endlich Liebe, endlich Waftigkeit zu erleben. Bis ich ankomme bei einem tiefen Trauma, das jemand aus meiner Ahnenreihe geprägt hat. Vielleicht den Vater, vielleicht die Mutter, vielleicht die Großeltern oder die Urgroßeltern. Ich komme an in der Erfahrung eines Traumas, was das Schweigen initiiert hat, was die Mauer begründet hat. Die Mauer, die ich schon spürte als Kind und nicht benennen konnte. Gleich kann es sehen, diese Situation, dieses Trauma eines Menschen aus meiner Ahnenreihe. Was auch immer da aus den Tiefen meines Unbewussten als Situation, als Trauma erscheint. Ich nehme es wahr. Diese Person meiner Ahnenreihe in tiefer Verzweiflung, in tiefer innerer Not, vielleicht als kleines Kind, vielleicht als Jugendlicher, vielleicht auch später. Ja, ich kann sie fühlen, ich kann sie hören, ich kann sie schmecken, die Verzweiflung, die Not, die dieser Mensch meiner Ahnenreihe durchlitten hat und die dazu geführt hat, zu Abkapslung, zu Kälte, zu Starre, vielleicht auch zu Sucht, zu Bewertungen, zu Strenge. Ja, ich sehe einen meiner Ahnen oder Ahnen in tiefer Hilflosigkeit und Verzweiflung. Und ich gehe hinein in diese Situation zu meiner Ahnen, zu meinem Ahnen und neh sie oder ihn an die Hände und sage, ich komme aus weiter Zukunft. Denn dein Schicksal, deine Not berührt auch heute noch mein Leben. Dein Schweigen, deine Starre hat daran nichts verändert, dass es trotzdem wie ein Schrei durchgegangen ist durch Generationen. Ich komme aus der Zukunft, um deinen Schmerz zu bezeugen, dein Leid zu teilen. Und ich streichle die Hände und sage, es tut mir so leid, was du erlitten musstest. Es tut mir so leid, die Qualen, die du durchlebt hast. Die Verletzungen, die Verlassenheiten, die Ängste. Es tut mir so leid, das, was du hinter dieser Mauer von Schweigen und Kälte verborgen hast. Und ich sehe, wie dieser Ahne, diese Ahnen beginnt etwas tiefer zu atmen. Ja, vielleicht kommen Tränen. Und ich nehme diesen Menschen ganz achtsam in die Arme und sag, lass los, atme, Leben. Und in der Wärme dieser Nähe taut etwas auf. Und dieser andere Mensch beginnt zu schluchzen. Und vielleicht zu erzählen, wie schrecklich das alles war. Ich bin einfach da und halte und sage, lass all die Traurigkeit, die Verzweiflung raus, sprich darüber, drück es aus. Dieser Mensch weint immer hemmungslos in meinen Armen. Der zählt, wie schrecklich es war. Ich bin einfach da und halte und sage lasse. Das Weinen wird immer lauter und lauter und wird zu einem Brüllen von Verzweiflung, von Wut. Und ich sage, lass es endlich raus. Lass ihn raus, diesen Schmerz, diesen Zorn, diese Ungerechtigkeit. Dieser andere Mensch, mein Vorfahr, bebt in meinen Armen und weint und schreit und zittert. Und lässt alles raus und langsam beruhigt sich die Atmung der Tiefer. Und langsam beginnt sich er oder sie in meinen Armen zu entspannen. Dann richtet sich dieser andere Mensch auf und schaut mir in die Augen und sagt, danke. Danke, dass du gekommen bist und danke, dass du diesen ganzen Schmerz gehalten und ausgehalten hast. Und ja, es tut mir leid, dass ich Mauern errichtet habe zu meinen Gefühlen und zu meinen Kindern und Kindeskindern. Ja, es tut mir leid, dass ich dir nicht meine Liebe zeigen konnte. Ja, es tut mir leid, dass ich nicht reden konnte. Ja, ich entschuldige mich für Ungeduld, für Bewertungen, für Unachtsamkeit, für emotionale Kälte. Es tut mir leid. Bitte verzeih mir, ich wusste nicht, wie ich mit diesem furchtbaren Schmerz umgehen konnte. Und ich habe versucht, euch davon fernzuhalten. Ich wollte mich nicht zumuten. Jetzt sehe, spüre, fühle ich, dass dieses Schweigen falsch war und kalt war. Und es tut mir leid, bitte verzeih mir. Und nochmals danke, dass du gekommen bist. Und ich berege diese Worte in meinem Herzen. Während dieser Vorfall sagt, ich liebe dich. Diese Liebe war immer da, sie war nur hinter Mauern, verborgen, sie war in Kälte erfroren. Doch jetzt spüre ich, nehme ich, wahr. Ich liebe dich. Und ich möchte diese Liebe einfließen lassen in die nächste Generation, in die übernächste Generation. Und ich sage danke. Danke für deine Offenheit. Danke für deine Bereitschaft, dich zu zeigen. Danke für die Liebe, die jetzt fließen darf. Und was auch immer ich noch sagen möchte, das tue ich im Stillen jetzt, wie der Himmel sich öffnet, deinen goldenen Segen schickt und mein Gegenüber aufgenommen wird in goldenem Licht. Es ist vorbei. Und ich bin frei und gleichzeitig verbunden. Und mit dem ersten Gong lasse ich diese Erfahrung in mir singen und schwingen. Mit dem zweiten Gong lasse ich sie um mich herum tanzen. Und mit dem dritten Gongreck und strecke ich mich liebevoll und öffne wieder die Augenlieder. Danke, dass du heute am Lagerfeuer der Herzen Platz genommen hast. Möge die Wärme dieser Imagination dich noch lange begleiten. Wenn sie dich berührt hat, teile sie gerne. So wächst dein Netzwerk der Verbundenheit. Ich freue mich auch über ein Like. So breitet sich die Flamme weiter aus. Meine Vision ist eine Welt, die heilt. Und du bist willkommen. Herzlichst, Alexandra.
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