FiBL Focus

Der lange Weg der Wertschöpfungskette zu 100 Prozent Biosaatgut

FiBL Podcast Team Season 1 Episode 113

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Diese Folge von FiBL Focus befasst sicht mit den Anstrengungen von Branche und Politik für mehr Biosaatgut. Es ist eine Gratwanderung zwischen Verfügbarkeit und der Umsetzung von Bioansprüchen. Unsere Gesprächspartnerinnen befassen sich seit langem mit dem Thema und suchen nach pragmatischen Lösungen.

Saatgut ist so etwas wie die DNA des Biolandbaus. Wer sich heute biologisch ernährt, isst mit etwa 50 Prozent Wahrscheinlichkeit ein Produkt, das aus konventionellem Saatgut gewachsen ist. Das soll sich ändern. Die EU hat beschlossen, dass bis in gut 10 Jahren, also im Jahr 2037 100 Prozent des im Biolandbau verwendeten Saatguts biologisch sein soll. 

Dabei heisst biologisch nicht biologisch gezüchtet – dahin ist der Weg noch viel länger – sondern lediglich biologisch vermehrt. In der Schweiz gibt es keine der EU entsprechenden Vorschriften bezüglich einer kompletten Umstellung, aber dank dem Engagement von FiBL und Bio Suisse ist die Ausgangslage hier mindestens ebenso gut. 

Im Gespräch mit Adrian Krebs erläutern Monika Messmer und Freya Schäfer vom FiBL die Unterschiede beim Stand der pflanzenzüchterischen Dinge in der EU und der Schweiz, die zahlreichen Herausforderungen auf ihren Weg sowie die Rolle des Handels und der Konsumierenden in diesem Prozess. 

Folge 113, Deutsch, Dauer: 47 Minuten 39 Sekunden
Moderation: Adrian Krebs
An- und Abmoderation: Anke Beermann
Schnitt: Adrian Krebs

Weiterführende Informationen

Projekte mit FiBL Beteiligung zur Verbesserung der Verfügbarkeit von Biosaatgut: 


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