Up Your Total Glow - Deutsch

Wenn Selbstoptimierung die Verbindung zu dir selbst ersetzt

Ruth Balsiger Season 3 Episode 19

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Warum fühlen sich so viele Menschen trotz Supplements, Routinen und Self-Care erschöpft und innerlich disconnected? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum echte Heilung nicht durch ständige Optimierung entsteht — sondern durch die Rückverbindung mit deinem Körper.

In dieser tiefgehenden Episode von Up Your Total Glow erfährst du, warum mehr Wellness-Tools, Nahrungsergänzungsmittel und Selbstoptimierung nicht automatisch mehr Gesundheit oder innere Ruhe bedeuten.

Wir sprechen über Nervensystem, Stress, Ayurveda und darüber, warum viele Frauen versuchen, sich über Kontrolle, Routinen und Supplements sicher zu fühlen — während die Verbindung zum eigenen Körper dabei oft verloren geht.

Du erfährst:

✨ warum dein Körper nicht „repariert“ werden muss
 ✨ wie Angst und Selbstoptimierung zusammenhängen können
 ✨ weshalb echte Heilung mehr mit Sicherheit als mit Perfektion zu tun hat
 ✨ warum manche Wellness-Routinen eher Stress als Nahrung erzeugen
 ✨ wie du wieder lernst, deinem Körper zu vertrauen
 ✨ was Ayurveda über echte Nahrung und innere Balance lehrt

Diese Folge ist für dich, wenn du dich trotz gesunder Ernährung, Supplements oder Wellness-Routinen innerlich erschöpft, angespannt oder von dir selbst entfernt fühlst.

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SPEAKER_00

Hallo und herzlich willkommen zurück bei Up Your Total Glow. Ich freue mich so sehr, dass du heute hier bist. Und heute spreche ich über etwas, worüber ich bisher noch nie öffentlich gesprochen habe. Und ich glaube, es ist etwas, das unheimlich viele Menschen auch kennen und das viele Menschen still und heimlich erschöpft. Aber bevor wir beginnen, hier ist mein liebevoller Hinweis an dich. Dieser Podcast dient der Inspiration und Information und ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung. Bittehole dir also unbedingt professionelle Unterstützung, wenn du diese brauchst. Und ja, heute möchte ich diese Episode mit einem kleinen Geständnis beginnen. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war mir super klar, ich wusste ganz genau, dass Meditation super gut für mich ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon Yoga studiert und natürlich hatte ich ganz viele Forschungsartikel gelesen. Und ich habe auch wirklich von ganzem Herzen daran geglaubt. Und trotzdem hat es sich jedes Mal, wenn ich mich hingesetzt habe, mir einen Timer für fünf oder zehn Minuten gestellt habe, die Augen geschlossen habe und versucht habe, mich mit mir zu verbinden und still zu werden, unglaublich schrecklich angefühlt. Ich konnte keinen Frieden in mir finden. Und es hat sich auch überhaupt nicht beruhigend angefühlt. Ganz im Gegenteil, für mich hat es sich fast unerträglich angefühlt. Und jedes Mal kam mir danach der gleiche Gedanke. Irgendetwas stimmt mit mir nicht. Ich mache irgendetwas falsch. Und ich dachte auch, vielleicht muss ich mich einfach mehr anstrengen oder konsequenter sein. Vielleicht noch disziplinierter meditieren. Vielleicht funktioniert es dann. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann fühlte ich mich auch unehrlich, fast wie eine Heuchlerin, wie jemand, der über Körperbewusstsein spricht und gleichzeitig keinen eigenen Zugang zur inneren Ruhe findet. Und was ich damals noch nicht verstanden habe und worüber ich heute sprechen möchte, ist, dass nein, es war nichts falsch mit mir und es ist auch nichts falsch mit dir. Was los war, war, mein Nervensystem lief und zwar schon seit Jahren auf Hochleistung. Für mich ging es immer darum zu funktionieren, alles zusammenzuhalten, immer weitermachen und jede innere Stimme zu übergehen, die eigentlich nach Ruhe gefragt hätte. Still werden war deshalb absolut unmöglich. Und nicht, weil ich schlecht im Meditieren bin. Sondern für mich war es absolut unmöglich, meinem System Bedingungen zu schenken, sodass mein System Ruhe empfangen kann. Das war völlig unmöglich für mich. Und ich glaube, dass es nicht nur mir damals so ging. Ich glaube, es gibt ganz, ganz viele Menschen, denen es ähnlich geht. Und vielleicht sogar ohne sich darüber total bewusst zu sein. Und vielleicht entdeckst du dich selber darin wieder, dass du versuchst, im Außen Dinge zu finden, die dich quasi in die Ruhe oder in die Balance bringen. Vielleicht erlebst du dich dabei, dass du versuchst, noch mehr Tools zu finden, noch mehr Optimierung, noch mehr Dinge, die dich quasi reparieren. Aber so funktioniert echte Verbindung mit dir selber natürlich nicht. Und ja, ich sehe dieses Verhalten heute so, so oft, eben auch bei meinen Klienten oder auch insgesamt in dieser Wellnesswelt. Und natürlich erkenne ich mich auch jedes Mal in mir selber, in dieser früheren Version von mir. Und ich möchte es nochmal kurz beschreiben. Wir haben so viel gesundheitliches Wissen zur Verfügung heutzutage. Und so viele Wellnisangebote. Es gibt so unglaublich viele Nahrungsergänzungsmittel und Routinen und fantastische Experten und so viele Biohacks und noch mehr optimierte Routinen. Und gleichzeitig sehe ich so viele Menschen, die völlig erschöpft davon sind, all das aufrechtzuerhalten. Und viele Menschen, mit denen ich arbeite, sind eben ständig auf der Suche nach dem nächsten Ding, nach der nächsten Sache, die endlich alles optimiert und alles löst und alles fixt. Also am besten noch ein Nahrungsergänzungsmittel mehr nehmen, noch ein Pulver mehr ausprobieren oder ein besseres Protokoll und noch ein neuer Ansatz. Und dahinter steckt keine echte Verbindung zurück zu dir, zurück zu deinem Körper. Was ich denke, das dahinter steckt, ist Angst. Angst vorm Älterwerden, Angst vorm Krankwerden, Angst vor Erschöpfung oder vor Burnout, Angst davor, deine Kontrolle zu verlieren. Und manchmal ist dieser ständige Drang nach der perfekten Routine eigentlich nur der Versuch von deinem Nervensystem, Sicherheit zu finden. Über diese Kontrolle, die du suchst, dich sicher zu fühlen. Und ich erlebe immer wieder Klienten, die wirklich große Angst davor haben, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wegzulassen. Selbst dann, wenn ihr Körper ganz klare Signale liefert, dass diese Nahrungsergänzungsmittel ihnen nicht guttun, weil ihre Verdauung auf diese reagiert oder weil ihre Unruhe eigentlich stärker wird, anstatt besser. Also der Körper sendet klare Signale und trotzdem ist die Angst vor dem Weglassen von dieser meintlichen Kontrolle größer als das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Und das ist keine echte Nahrung mehr. Das ist der Moment, in dem wir anfangen, den Kontakt zu unseren inneren Signalen zu verlieren. Und paradoxerweise wird es umso schwerer, unsere Signale wirklich wieder zu hören, je mehr wir unser Vertrauen vollständig nach außen abgeben. Und diese permanente Optimierung hält uns ständig in Bewegung. Wir sind also ununterbrochen am Tun, am Analysieren, am Kontrollieren. Und genau dadurch entfernen wir uns noch weiter von diesem stillen, inneren Ort, den wir eigentlich suchen. Und in dem eigentlich die Weisheit deines Körpers liegt. Und ja, es gibt einen super großen Unterschied zwischen einer Unterstützung, die du dir selber gibst, aus Fürsorge heraus, aus einem tiefen Dich nähren wollen, aus einer Liebe, einer Achtung für dich und einer Unterstützung aus Angst. Wenn du also deinen Körper wirklich nähern willst, aus Achtung zu dir, dann entsteht eine wunderschöne Beziehung. Und das bedeutet auch, dass du bemerkst, wenn dir etwas guttut oder nicht guttut, du hörst hin, du kannst es spüren. Und du reagierst darauf auch ganz sanft. Du machst also etwas für dich. Vielleicht nimmst du Ernahrungsergänzungsmittel oder integrierst eine bestimmte Routine. Aber du machst es, weil du ganz genau spüren kannst, dass es genau das ist, was dich, deinen Körper gerade nähert. Und dein Körper gibt dir daraufhin auch eine positive Antwort. Und du kannst spüren, dass sich etwas positiv verändert. Und wenn du Nahrungsergänzungsmittel oder ayurvedische Kräuter oder Nahrung oder bestimmte Routinen und Praktiken auf diese Weise nutzt und lebst, dann sind es Formen von echter Verbindung. Und sie vertiefen das Vertrauen zwischen dir und deinem Körper. Aber wenn du aus Angst handelst, dann verändert die Beziehung zu dir und zu deinem Körper absolut. Denn dann schaffst du es nicht mehr, wirklich auf deinen Körper zu hören. Stattdessen versuchst du nur noch ein bestimmtes Ergebnis zu kontrollieren. Du versuchst etwas zu verhindern oder etwas hinauszuzögern oder ja, etwas zu fixen, zu reparieren. Und das bedeutet, dass du auf einmal nicht mehr in Beziehung mit dir, mit deinem Körper stehst, sondern dass du in Verbindung mit deiner Angst stehst. Das ist deine neue Beziehung. Und ich möchte hier ganz klar sagen, das bedeutet nicht, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente oder therapeutische Unterstützung keinen Platz haben. Absolut haben sie das. Und sie können so unglaublich hilfreich und wichtig sein. Also darum geht es hier überhaupt nicht. Es geht mir darum zu sagen, dass es ganz, ganz wichtig ist, dass du dabei die Verbindung zu dir selbst nicht verlierst. Denn kein Nahrungsergänzungsmittel der Welt kann diese stille und wirklich kraftvolle Beziehung zu dir selber ersetzen, in der du lernst, deinem eigenen Körper wirklich zuzuhören. Und wie du weißt, weil ich es schon öftest gesagt habe, verstehen wir in der ayurvedischen Lehre Nahrung auf eine sehr, sehr breitgefächernde und umfassende Weise. Also Nahrung, bei Nahrung geht es eben nicht nur ums Essen an sich, sondern Nahrung kann auch dein Rhythmus sein oder dir ruhig schauen, dass du wirklich guten Schlaf abbekommst, dass du tief atmest. Und ja, dass du in Verbindung bist, in kraftvoller Verbindung mit dir selber. Es geht also darum, um die Art, wie du durch deinen Tag gehst. Und wenn diese Grundlagen nicht da sind, wenn diese Grundlagen fehlen, dann kann keine noch so perfekte Routine das ausgleichen. Das ist einfach nicht möglich. Also, was auch immer du für Tools dir aussuchst, um dich kraftvoll zu unterstützen. Das funktioniert nur, wenn du auch in Beziehung mit dir selbst bist oder bleibst. Und es geht nicht darum, es kann nie darum gehen, diese Beziehung zu ersetzen. Das funktioniert einfach nicht. Okay, und vielleicht komme ich nochmal kurz zu meiner Geschichte mit der Meditation zurück und beende sie auch. Und ja, ich habe keinen Zugang zur Meditation gefunden, indem ich mich noch mehr angestrengt habe, indem ich noch mehr gepusht habe oder versucht habe, alles drumherum zu optimieren. Das hat leider nicht funktioniert. Was funktioniert hat, war, dass ich langsam begonnen habe, auf meine sehr, sehr unperfekte Weise, die Bedingungen zu verändern, die für mich Ruhe überhaupt erst möglich machen können. Oder umgekehrt die Bedingungen zu verändern, die es für mich unmöglich gemacht haben, Ruhe zu finden. Das heißt, ich habe mir erlaubt, ganz ehrlich anzuerkennen, dass ich viel zu viel getragen habe. Und ich musste auch aufhören, nach außen hin immer so zu tun, als ob alles okay ist, während ich mich innerlich mich total leer gefühlt habe. Und ich musste auch aufhören, meine eigenen Bedürfnisse immer wieder zu ignorieren und zu übergehen. Ich musste lernen, anzufangen, meine eigenen Bedürfnisse zu hören, sie ernst zu nehmen und auch sanft einzufordern. Und du wirst es kaum glauben, aber irgendwann saß ich wieder da in meiner Meditation und plötzlich, plötzlich war da tatsächlich eine tiefe innere Ruhe. Sie war einfach da. Ich konnte es selber fast nicht glauben. Und sie war nicht da, weil ich die Technik des Meditierens auf einmal plötzlich und perfekt beherrscht habe. Sondern sie war da, weil mein Nervensystem endlich genug Sicherheit hatte, um tatsächlich anzukommen. Die Meditation an sich hatte sich nicht verändert. Was sich verändert hat, war ich. Ich habe mich verändert. Und genau darin liegt der Unterschied zwischen Optimierung im Außen und echter Rückverbindung zu dir selbst. Und ich glaube, hier ist der perfekte Moment, wo ich dich gerne einladen möchte, dass du dich einem Moment mit dir verbindest und wirklich bei dir ankommst. Wenn du nicht gerade am Autofahren bist, dann lege sehr, sehr gerne eine Hand auf dein Herz. Und nimm einfach wahr, was da gerade ist. Ohne etwas verändern zu wollen, ohne zu analysieren. Nimm einfach nur wahr und dann atme einmal ruhig ein. Und beim Ausatmen frage dich ganz sanft, wonach greife ich Moment aus Angst? Und wonach fragt mich mein Körper eigentlich wirklich? Und du musst nicht sofort eine Antwort auf diese Frage parat haben. Lass die Frage einfach in dir wirken. Und dann atme noch einmal tief ein. Und beim Ausatmen erlaube dir den folgenden Gedanken. Wie würde es sich anfühlen, meinem Körper wieder mehr zu vertrauen? Und mehr braucht es gerade gar nicht. Und ja, dann möchte ich dir gerne auch noch ein paar Fragen mitgeben. Und auch diese, nimm die einfach mit. Lass sie einfach wirken. Schau, was passiert. Wenn du dir im Moment deine aktuellen Routinen oder Nahrungsergänzungsmittel oder insgesamt Gewohnheiten anschaust, welche davon fühlen sich wirklich näherend an? Und welche entstehen eher aus Angst? Und dann gibt es etwas, bei dem dein Körper dir vielleicht schon länger signalisiert, dass er das gerade so nicht mehr möchte. Du aber Angst hast, das loszulassen. Und zuletzt, wenn du wirklich still genug werden würdest, um deinen Körper, die Signale von deinem Körper, wirklich zu hören. Was würde dein Körper dir gerade sagen? Was ist es, dass dein Körper gerade wirklich braucht? Nicht, was du denkst, dass er brauchen sollte, sondern das, wonach er dich tatsächlich fragt. Und dann möchte ich diese Folge sehr gerne mit einer Affirmation abschließen. And we are dich or loud aussprechen. Oder vielleicht probierst du bald aus anders and schauen what sich beter. Okay, here is sie. Ich muss mich nicht reparieren, um gesund zu sein. Mein Körper trägt bereits die Weisheit in sich, nach der ich suche. Ich lerne meinem Körper zuzuhören, ihm zu vertrauen und ihm aus Fürsorge, anstatt aus Angst zu lernen. Atme das noch einmal tief ein und dann aus und lass diese Affirmation ganz tief in dir ankommen. Und wenn dich diese Folge berührt hat, dann findest du das kostenlose Vitality im Balance Quiz in den Shownotes. Und das ist ein wunderschöner erster Schritt, um besser zu verstehen, was dein Körper dir gerade wirklich mitteilen möchte. Und wenn du dir tiefere persönliche Begleitung wünschst, dann findest du in den Shownotes auch Informationen zu meinen Vitality Reconnection Sessions. Du wunderschöner Herzensmensch. Bitte vergiss nie, du bist Liebe, du bist Licht. Und du bist wundervoll und genau richtig so wie du bist. No fixing needed. Much love and keep glowing deiner root.