Up Your Total Glow - Deutsch

Dein Körper findet immer einen Weg, mit dir zu sprechen

Ruth Balsiger Season 3 Episode 21

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 24:35

Dein Körper spricht ständig mit dir – durch Müdigkeit, Verdauung, Schlaf, Emotionen und Symptome. Doch was, wenn diese Signale keine Störung sind, sondern eine Botschaft?

In dieser Episode von Up Your Total Glow sprechen wir darüber, wie der Körper mit uns kommuniziert – und warum wiederkehrende Symptome oft mehr sein können als etwas, das einfach „weg muss“.

Ich teile meine persönliche Geschichte nach einem Gehirnaneurysma mit 15 Jahren und die Erkenntnisse, die ich durch Ayurveda, Körperarbeit und meinen eigenen Heilungsweg gewonnen habe.

✨ Warum der Körper ständig mit uns spricht
 ✨ Was Ayurveda über Krankheit und Ungleichgewichte lehrt
 ✨ Weshalb Symptome nicht automatisch der Feind sind
 ✨ Wie emotionale Erfahrungen sich im Körper zeigen können
 ✨ Warum Neugier oft hilfreicher ist als Widerstand
 ✨ Wie du beginnen kannst, deinem Körper wieder zuzuhören

Diese Episode lädt dich ein, deine Beziehung zu deinem Körper aus einer neuen Perspektive zu betrachten – mit mehr Vertrauen, Mitgefühl und Verständnis.

💫 Vitality Imbalance Quiz:
https://www.ithriveforhealth.com/ayurvedic-dosha-quiz/

💫 Vitality Reconnection Session:
https://tidycal.com/ithrive/vitality-reconnection-session

SPEAKER_00

Hallo und herzlich willkommen zurück bei App Hier Total Glow. Ich freue mich so sehr, dass du heute hier bist. Und diese Folge heute trage ich schon eine ganze Weile mit mir herum. Und ja, ich habe das Gefühl, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sie mit dir zu teilen. Und ganz ehrlich, ich glaube, diese Folge könnte eine der wichtigsten Gespräche sein, die du und ich bisher in diesem Podcast miteinander hatten. Aber bevor wir starten, hier ist noch mein kurzer Hinweis für dich. Dieser Podcast dient der Inspiration und Information und er ersetzt keine medizinische Beratung und auch keine individuelle psychologische Unterstützung. Bittehole dir also unbedingt professionelle Hilfe, wenn du diese brauchst. Und noch etwas. Die Perspektiven, die ich heute hier mit dir teile, basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und auf dem ayurvedischen Verständnis von Gesundheit. Sie sind nicht dazu gedacht, medizinische Diagnosen zu erklären oder einzelne Erkrankungen zu beurteilen. Okay, und ich möchte mit etwas beginnen, an das ich zutiefst glaube. Nein, nicht nur glaube, ich bin mit jeder Faser von mir absolut überzeugt davon. Und es ist etwas, das Ayuweda auch seit Jahrtausenden versteht und praktiziert. Und es ist auch etwas, das ich in meinem eigenen Leben immer wieder erfahren habe. Dein Körper kommuniziert ständig mit dir. Immer. Über deine Energie, über deine Verdauung, deinen Schlaf, deine Emotionen, über Symptome und über Empfindungen, über Dinge, die immer wieder auftauchen in deinem Leben. Und natürlich bedeutet es nicht, dass jedes Symptom immer eine super einfache Erklärung hat. Und es bedeutet auch ganz sicher nicht, dass wir medizinische Unterstützung ignorieren sollten. Aber ich glaube, nein, ich weiß, dass dein Körper nie gegen dich ist. Dein Körper versucht eigentlich ständig, immer dir zu helfen. Dein Körper versucht, deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Er versucht, dir etwas mitzuteilen. Und was wäre, wenn die Frage nicht wäre, wie bekomme ich meine Symptome weg und das möglichst schnell, sondern wenn die Frage eigentlich lauten würde, was möchte mir mein Körper mit diesen Symptomen, mit diesen Signalen eigentlich sagen? Und genau das möchte ich heute gemeinsam mit dir erkunden. Denn in dem Moment, in dem wir aufhören, Symptome als Feinde zu betrachten und stattdessen neugierig werden, verändert sich etwas ganz Großes, ganz Wundervolles. Und das ist die Beziehung zu dir, die Beziehung zu deinem eigenen Körper. Und meiner Erfahrung nach ist das genau der Ort, wo Heilung beginnt. Und bevor ich gleich mehr von meiner eigenen Geschichte mit dir teile, möchte ich etwas ganz Wichtiges dem Ganzen vorwegnehmen. Das hier ist keine Geschichte über Schuld. Ganz im Gegenteil, ich übernehme die völlige Verantwortung für meinen Weg und für meine Heilung und für alle Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Und ja sogar noch mehr als das. Ich glaube, dass meine Seele genau die Erfahrungen gewählt hat, die sie für ihre Entwicklung gebraucht hat, um durchzubrechen, um in diesem Leben genau das zu lernen, was meine Seele noch freier macht. Und nicht weil diese Erfahrungen unbedingt leicht waren und nicht, weil ich sie irgendjemandem wünschen würde, sondern weil sie mich Dinge gelehrt haben, die ich auf keinem anderen Weg hätte lernen können. Sie haben mich gelehrt, was Selbstwert wirklich bedeutet und was Zugehörigkeit bedeutet und Liebe. Und was es heißt, nicht länger ständig etwas beweisen zu müssen, sondern den eigenen Wert zu erkennen. Einfach so. Und deshalb erzähle ich diese Geschichte. Also nicht aus Vorwurf. Ich erzähle sie, weil ich hoffe, dass, was mir geholfen hat, zu verstehen, wie unser Körper mit uns spricht, auch dir helfen wird. Und du weißt wahrscheinlich, dass ich mit 15 Jahren ein Gehirnanorysma hatte, also eine Gehirnblutung. Und du weißt wahrscheinlich auch, dass das Ganze gefolgt war von einer dramatischen Notoperation. Und vielleicht weißt du auch, dass in den Tagen, die darauf gefolgt haben, ich zwischen Bewusstsein und Bewusstlosigkeit hin und her gewandert oder geflogen bin. Ich kann mich nur sehr bruchstückhaft an manches erinnern. Und als ich wieder aufwachte, musste ich vieles neu lernen. Auch das weißt du vielleicht schon. Ich musste lernen, zu gehen, zu sprechen und auch mich in einem Körper wieder zurechtzufinden, der völlig fremd wirkte und das sehr, sehr plötzlich. Und viele Jahre lang habe ich dieses Ereignis als etwas betrachtet, das mir passiert ist. Ein medizinischer Notfall, eine schreckliche Erfahrung, etwas Zufälliges, das ich überlebt habe. Und ich war von Anfang an sehr dankbar für diese Erfahrung. Und dennoch sehe ich sie jetzt noch mit ganz anderen Augen. Mein Blick auf diese ganze Geschichte hat sich sehr verändert. Wenn ich heute zurückschaue, sehe ich, dass mein Körper schon lange viel mehr getragen hatte, als gut für mich war. Und die ersten zehn Jahre in meinem Leben waren sehr viel von Einsamkeit geprägt. Daran hat niemand Schuld. Ich hatte oft nicht das Gefühl, wirklich gewollt zu sein. Und ich fühlte mich nicht sicher darin, ich zu sein. Und ich habe sehr, sehr viel Energie darauf verwendet, alles richtig zu machen. Das war sozusagen meine Coping-Strategy. Ich habe immer versucht, gut genug zu sein und mir Liebe zu verdienen und akzeptiert zu werden. Und wenn du selbst einmal so gelebt hast, dann weißt du, wie unglaublich erschöpfend das ist. Und ich habe das Gefühl, dass die meisten sich darin wiederfinden können. Und ja, das Problem war, ich hatte keinen Ort, um diese Gefühle ausdrücken zu können oder keine Sprache dafür. Das ist mehr, was ich sagen möchte. Kein Verständnis für das, was wirklich in mir vorging. Aber mein Körper hat es ganz klar verstanden. Mein Körper hat die ganze Zeit aufmerksam zugehört. Und noch mehr als das, nicht nur zugehört, sondern auch begonnen, mit mir zu sprechen. Erst ganz leise, sanft und vorsichtig. Das wird auf die Dauer nicht funktionieren, liebe Ruth. Zu viel Druck. Ja, und ich habe nicht zugehört. Und dann wurde mein Körper etwas deutlicher und irgendwann so laut, dass ich nicht mehr wegschauen konnte. Also heute sehe ich, dass mein Aneurythma nicht ein Versagen von meinem Körper war. Und auch ganz bestimmt nicht gegen mich. Heute ist mir klar, dass dieses Aneurhythm ein Teil von einer größeren Geschichte war. Einer Geschichte, die mein Körper schon länger erzählen wollte. Eine Geschichte, die sagte, du kannst nicht länger alleine tragen. Etwas hier braucht Aufmerksamkeit. Etwas muss sich verändern. Und vor allem, es ist Zeit. Zeit nach Hause zu dir selbst zurückzukehren. Ja. Und ich habe mich entschieden, das in diesem Leben zu lernen und zu bleiben. Und in den Jahren danach habe ich auch langsam gelernt, meinem Körper zuzuhören. Und einer der Gründe, warum ich Ayurveda so sehr liebe, ist die Art und Weise, wie Ayurveda auf Krankheit schaut. Denn Ayurveda fragt nicht, was stimmt mit dir nicht, sondern Ayurveda fragt, wie sind wir hierher gekommen? Denn aus Ayurvedischer Sicht entsteht Krankheit sehr, sehr selten plötzlich. Meist gibt es viele Vorstufen, viele Zeichen und Hinweise, dieses Flüstern von deinem Körper, bevor er richtig laut werden muss. Und das kann so aussehen, dass sich vielleicht deine Verdauung verändert oder dass deine Energie sinkt. Vielleicht wird dein Schlaf unruhiger. Oder deine Haut bricht aus. Oder du spürst ständig innere Unruhe, ohne genau zu wissen, warum. Dein Körper fängt normalerweise mit ganz sanften Zeichen an. Und wenn du diese Signale nicht wahrnimmst, dann erst spricht er lauter. Und nochmal, nicht weil er dich bestrafen möchte, sondern weil er dir helfen möchte. Und denk doch mal drüber nach, wenn jemand versucht, mit dir zu sprechen und du hörst diesen jemand nicht. Was macht diese Person dann? Und sie wiederholt sich, ganz klar, und wahrscheinlich etwas lauter. Und genau das tut dein Körper auch. Und das ist etwas, was ich immer wieder in meiner Arbeit sehe. Ich sehe Menschen, die jahrelang mit denselben Beschwerden kämpfen, mit Hautproblemen, Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit, Migräne, wiederkehrenden Schmerzen. Und oft, nicht immer, aber sehr, sehr, sehr, sehr oft liegt darunter eine Geschichte, eine Zeit von chronischem Stress oder nicht verarbeiteter Trauer, Jahre des People Placings, ein Leben voller Funktionieren und Durchhalten, ein Nervensystem, das nie wirklich abschalten kann. Und in der ayurvedischen Lehre sehen wir Zusammenhänge zwischen bestimmten Emotionen und bestimmten Körperbereichen. Das heißt, Trauer wird oft mit der Lunge in Verbindung gebracht. Und Angst zum Beispiel mit den Nieren oder auch dem unteren Rücken. Wut mit der Leber. Und nein, das sind jetzt keine starren Regeln. Das muss nicht immer so sein. Aber du kannst es wie eine Landkarte verstehen. Und ja, vielleicht öffnet dir das Möglichkeiten, die Verbindung zwischen deinem emotionalen Erleben und deinem Körper besser zu verstehen. Und mir ist es eigentlich dabei total egal, ob du das durch die ayurvedische Brille tust oder vielleicht durch ein anderes Muster oder sogar durch deine eigene Lebenserfahrung. Wichtig wäre mir einfach, dass du in deine Kraft kommst. Und ich glaube, dass die meisten von uns das Gefühl kennen, dass der Körper manchmal etwas trägt, das der Verstand noch gar nicht vollständig verarbeitet hat. Und ja, ich möchte dir eben heute eine andere Perspektive anbieten. Was wäre, wenn deine Symptome nicht dein Feind sind? Sie sind nicht gegen dich. Was wäre, wenn dein Körper nicht versucht, deine Pläne zu sabotieren? Ganz im Gegenteil? Was wäre, wenn die Müdigkeit, die du spürst, etwas von dir braucht? Oder die Angst auf etwas hinweist? Was wäre, wenn genau diese Symptome, gegen die du vielleicht schon so lange ankämpfst, eigentlich nur versuchen, deine Aufmerksamkeit zu bekommen, damit du vielleicht in die andere Richtung gehst? Okay, nochmal ganz wichtig, das bedeutet jetzt nicht, dass du auf medizinische Unterstützung verzichten solltest. Ganz und gar nicht, bitte nicht. Du weißt, was für dich das Richtige ist. Und medizinische Begleitung und Körperbewusstsein können wunderbar Hand in Hand gehen. Aber vielleicht kannst du zusätzlich neugierig werden. Vielleicht kannst du fragen, Körper, was möchtest du mir sagen? Was brauchst du von mir? Was habe ich bisher überhört? Denn wenn du dies tust, dann passiert etwas ganz Wundervolles. In diesem Moment verändert sich die Beziehung. Die Beziehung zu dir, zu deinem Körper. Denn du hörst auf zu kämpfen und du beginnst zuzuhören. Und ich möchte hier kurz innehalten. Wenn es gerade ein Symptom gibt, das dich begleitet, dann nimm es für einen Moment in deinem Bewusstsein, ohne es zu verurteilen. Und versuche es auch ohne Frust mitzunehmen und ohne es analysieren zu wollen und lösen zu wollen. Nimm es einfach wahr. Und dann lege eine Hand auf deinen Körper. Intuitiv. Genau da, wo dein Körper die Hand gerade haben möchte. Und dann atme tief ein. Und beim Ausatmen frage dich oder frage deinen Körper, was möchtest du mir sagen? Nicht wie kann ich dich reparieren und nicht, warum machst du das mit mir, sondern einfach, was möchtest du mir mitteilen? Und du musst nicht sofort eine Antwort parat haben oder hören. Manchmal beginnt die Veränderung wirklich mit der Frage an sich. Und dann atme noch einmal tief ein. Und beim Ausatmen erlaube dir die Möglichkeit, dass dein Körper niemals gegen dich gearbeitet hat und niemals gegen dich arbeiten wird. Und dass jedes Signal, das er dir sendet, ein Ausdruck von Fürsorge ist. Ganz kurz noch eine Anmerkung, damit möchte ich nicht sagen, dass wenn du in dir Trauer oder Wut spürst, weil du etwas schon lange mitmachst, dass du das unterdrückst. Natürlich nicht. Lass die Wut und die Trauer raus und gleichzeitig schau mal, wie es sich anfühlt, wenn du dir erlaubst, deinen Körper als Partner zu machen, anstatt als Feind. Okay, und dann habe ich noch ein paar Fragen für dich, die du gerne in deine Woche mitnehmen darfst, wenn sich das für dich gut anfühlt? Gibt es ein Symptom, das du schon lange zum Schweigen bringen möchtest, ohne jemals wirklich neugierig darunter geschaut hast, was eigentlich unter oder hinter diesem Symptom liegt? Und gab es in deinem Leben eine Zeit, in der dein Körper besonders stark reagiert hat, während du emotional durch etwas sehr Schwieriges gegangen bist. Und ergab dieser Zusammenhang vielleicht oder ergibt dieser Zusammenhang vielleicht heute mehr Sinn als damals. Und zum Schluss, wenn dein Körper in letzter Zeit versucht hat, deine Aufmerksamkeit zu bekommen, was glaubst du, okay. Und hier ist noch deine Affirmation für dich. Und wie immer kannst du die für dich leise wiederholen oder auch laut aussprechen. Mein Körper ist weise. Jedes Signal, das er sendet, trägt eine Botschaft in sich. Und ich lerne ihn mit Neugier, Mitgefühl und Vertrauen zuzuhören. Atme hier noch einmal tief ein- und aus und lass diese Worte tief tief in dir ankommen. Wenn diese Episode etwas in dir berührt hat und du besser verstehen möchtest, was dein Körper dir durch seine aktuellen Muster mitteilen möchte, dann findest du in den Shownotes mein kostenloses Vitality Imbalance Quiz. Und es kann ein wunderbarer erster Schritt sein, um dein Körper besser zu verstehen. Und wenn du gerne noch tiefer eintauchen möchtest, dann begleite ich dich sehr, sehr gerne in meiner Vitality Reconnection Session dabei, die Signale deines Körpers besser zu verstehen und gleichzeitig einen individuellen Weg mit dir nach vorne zu finden. Wie immer, du wundervoller Herzensmatch. Bitte, bitte, bitte, vergiss niemals, erinnere dich immer daran. Du bist Liebe, du bist Licht und du bist wunderfall und richtig genau so weist. No fixing needed. Much love and keep glowing deiner.