Reformatio

Nimm und lies (#365)

Bekennende Kirche

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In „Nimm und lies“ (#365) tauschen sich Lukas Strauß und Frieder Kuhs über vier Bücher aus, die Kopf und Herz zugleich ansprechen – mit dem Ziel, Christus im Alltag größer zu machen. Ihr roter Faden: Gott hat uns das Lesen geschenkt, damit wir Ihn besser erkennen und unsere Familien, Gemeinden und Berufungen zur Ehre Gottes gestalten.

Die vorgestellten Titel

  1. Glaube als Familiensache (Voodie Baucham)
    • Warum der Esstisch der beste „Hausaltar“ ist
    • Eltern als erste Theologen ihrer Kinder – auch in Fragen von Schule, Freizeit & Medien
    • Praktische Impulse für Familienandachten und kindgerechtes Bibellesen
  2. Glauben und Leben (B. B. Warfield)
    • Predigten, die Kopf-Theologie in Herz-Anwendung verwandeln
    • Eine Einladung, alte Schätze (Princeton um 1900) neu zu heben
    • Ideal für die persönliche Andacht oder den kurzen Impuls in der Familienrunde
  3. Warum Gott Mensch wurde (Anselm von Canterbury, 11. Jh.)
    • Klares, vernunftgeleitetes Plädoyer für die Notwendigkeit der Inkarnation
    • Brücke zum Heidelberger Katechismus: Nur ein wahrer Gott-Mensch kann wirklich retten
    • Zeigt, dass gute Apologetik zeitlos ist – und geistlich nährt
  4. Als Christ im Alltag leben (Henry Scudder)
    • Vom Aufstehen bis zum Zubettgehen – wie jeder Lebensmoment Gottesdienst wird
    • Besonders wertvoll: das Kapitel über biblisches Fasten als Herzensausrichtung
    • Ein vergessenes Juwel des 17. Jh., jetzt frisch auf Deutsch – leicht zu lesen, tief im Inhalt

Warum reinhören?

  • Du suchst Lesestoff, der nicht nur informiert, sondern dich zu ehrfürchtigem Staunen über Christus führt.
  • Du willst als Vater, Mutter oder Mentor lernen, wie geistliche Formung natürlich in den Familienalltag einfließt.
  • Du möchtest sehen, wie Christen aller Jahrhunderte dieselbe Wahrheit bezeugen – und dabei deine eigene Bücher-Watchlist füllen.


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Intro-Musik: David Klautke

Outro-Musik:
Heartwarming by Kevin MacLeod
Link: https://incompetech.filmmusic.io/song/3864-heartwarming
License: https://filmmusic.io/standard-license

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SPEAKER_01

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Reformatio. Heute ist Frieda Kuß bei mir. Frieda, schön, dass du da bist.

SPEAKER_00

Ja, schön, dass ich wieder da sein kann.

SPEAKER_01

Frieda, wir sprechen heute wieder über ein paar Bücher, weil wir glauben, dass Lesen was Gutes ist, dass Lesen was Wichtiges ist, und vor allem dass uns Lesen dabei hilft, Gott und das Leben in dieser Welt zur Ehre Gottes besser zu verstehen. Deswegen haben wir uns heute vier Bücher ausgesucht. Du hast zwei dabei, ich habe zwei dabei. Und wir sprechen einfach darüber, warum dieses Buch interessant ist, was vielleicht der interessanteste Punkt des Buches ist, und warum wir diese Bücher lesen sollten. Teile davon sind schon sehr alt, warum wir diese alten Bücher lesen sollten, and Teile davon sind schon sehr neu, warum wir solche neuen Bücher auch lesen sollen und wie sie uns helfen, sowohl die alten als auch die neuen Bücher unser Leben zur Ehre Gottes zu leben. Und deswegen würde ich sagen, wir fangen einfach gleich an. Du hast das erste Buch dabei.

SPEAKER_00

Ich habe hier das neueste Buch, das wir haben dabei, Glaube als Familiensache. Man sollte sich, glaube ich, nicht vom Cover abschrecken lassen. Das ist nicht das Allerbeste. Aber der Inhalt ist richtig gut. Das ist ein Buch von Woody Borkin, so ein amerikanischer Predigerpastor, der letztes Jahr verstorben ist, noch nicht allzu alt, ich glaube in den 50ern. Er hat viele Kinder hinterlassen, weil er und seine Frau haben einige Kinder adoptiert. Und das ist auch so das Thema von seinem Buch: Familie, Glaube, Kinder.

SPEAKER_01

Was würdest du denn sagen, was ist so der grobe Inhalt des Buches? Nimm uns mal vielleicht mal ganz kurz mit, um was geht es im Buch, was sind so die Schlüsselpunkte oder seine Kernthesen.

SPEAKER_00

Ich glaube, der Grundgedanke vom Buch ist einfach, wir müssen als Christen den Glauben zum Zentrum der Familie machen. Und gleichzeitig aber auch so ein bisschen dazu passend die Familie als Zentrum des Glaubens. Also der Glaube, der findet in der Familie statt. Und das sollten wir wiedergewinnen, zurückgewinnen. Wir sollten uns nicht von anderen Dingen davon abbringen lassen, wie zum Beispiel akademischer Erfolg oder Geld oder einfach nur Entspannung. Das sind alles keine schlechten Sachen, sondern gute Sachen sogar, worüber er auch redet, dass man danach streben sollte trotzdem. Aber das Zentrum sollte der Glaube sein. Und das Zentrum der Familie und das, was man den Kindern weitergeben soll, das sollte sein, dass man den Kindern beibringt, das ist dein Erlöser, an denen du glauben darfst und solltest und dann auch erwarten, dass es auch passiert.

SPEAKER_01

Und ich glaube, das ist so ein interessanter Punkt oder dieses Buch spricht so gut in unsere Zeit und ist so relevant für uns, weil das ja das ist, was unsere Kultur gerade nicht sagt. Gerade die Punkte, die du angesprochen hast, die in Konkurrenz stehen zum Glauben, akademischer Erfolg, Geld, ein entspanntes Leben zu führen. Das ist ja das, was uns die Kultur immer wieder einredet, was die Kultur auch unseren Kindern sagt. Und warum es noch so viel wichtiger ist als in anderen Zeiten, eben den Glauben ins Zentrum zu rücken und zu zeigen, der Glaube ist die deutlich bessere Alternative, das ist die Alternative, die du wählen solltest als Kind.

SPEAKER_00

Voll. Und ich glaube eben, die besondere Sache, so ein bisschen an dem Buch, ist eben, es ist jetzt nicht an Väter prinzipiell gerichtet oder nur an Väter gerichtet, aber das Buch macht klar, du hast als Vater, ihr habt als Familie die Verantwortung für eure Kinder. Und diese Verantwortung, die ist mehr als nur, ja, das sind halt meine Kinder und ich schicke die halt auf die Schule oder so. Sondern was er verdeutlichen will and ziemlich gut macht, finde ich, ist diese Verantwortung, die erstreckt sich auch über die Schule, auch über den Kindergarten. Ich muss weise entscheiden, wie ich meine Kinder, wo lasse ich sie überhaupt hingehen, wo will ich sie vielleicht fernhalten. This is my verantworting as Vater, and the elderly, that they the building of the Kinder. In Deutschland is so that so he was like homeschooling, or even a good christinhi, this is homeschooling is verboten. A good christin must error such, but a darüber nachzudenken, hey, God sagt uns, we can unsere Kinder erziehen. And erziehen heißt mehr als nur ihn beizubringen, zu gehorchen, and then danach zu streben, wie ich das anfangen umzusetzen.

SPEAKER_01

Yeah, I guess that is Christen in all the way to the show. I mean, you have to say that it's not for Väter. And I think that's a wicked point to say that all the Christian people who iron, like when they younger are, or that in the contact with the kind of people have and to families, darüber nachdenken, what it bedeutet, family with God impressed to sein, den Glauben in den Mittelpunkt der Familie zu stellen, um sich, wenn sie younger sind, noch keine Kinder haben, darauf vorzubereiten und schon davor Gedanken zu machen, nicht erst wenn es soweit ist. And when sie vielleicht älter sind, die Kinder schon aus dem Haus sind, es auch schaffen, die Familien in der Gemeinde genau darin zu stärken und sie zu ermutigen, für sie zu beten und dieses Thema im Allgemeinen einfach auf dem Schirm zu haben.

SPEAKER_00

Voll. Ich würde sagen, ich habe gerade selber eben seit ungefähr einem Jahr eine eigene Tochter. Deswegen beschäftigen wir uns viel mit dem Thema und das ist aber vielleicht das beste Buch, was ich in den letzten Jahren zu diesem Thema gelesen habe. Und deswegen würde ich das halt voll empfehlen. Ich glaube, noch eine interessante oder wichtige Sache an dem Buch ist, wie genau in der Mitte vom Buch eigentlich gibt es so zwei, drei Kapitel über das Wort Gottes und wie das Wort Gottes das Zentrum auch der Familie wieder sein sollte. Und das finde ich richtig wichtig und zum anderen ist ja sehr praktisch, wie ich das dann machen kann. Und das ist sehr hilfreich, denke ich. Genau, ich denke, vielleicht mal genug zu dem Buch. Du hast auch zwei mitgebracht. Zeig doch mal das erste.

SPEAKER_01

Das erste Buch ist von Bibi Warfield Glauben und Leben. Bibi Warfield is wahrscheinlich nicht ganz so bekannt wie Woody Balcom, weil er nicht aus unserer Zeit comes, sondern schon seit ziemlich genau 100 years tot is. Bibi Warfield was theologe, he was a theologieprofessor at the Princeton University. Die is ja recht bekannt. Dort gibt es ein ziemlich bekanntes theologisches Seminar that he was geleitet, and in dem er so die Anfänge des Modernismus bekämpft had. Dafür is er bekannt, ein bekanntes Buch geschrieben zur Heiligen Schrift and where the Bible unfehlbar is, warum sie inspiriert is. And er hat immer Sonntagnachmittags to seinen Studenten gepredigt. There are all students from the theologischen Seminar zusammengekommen. And er hat als Rektor eine Predigt gehalten, immer zu ein, zwei Versen. And diese Predigten wurden dann auch als Buch rausgegeben. And this Buch Glauben und Leben, Solacia Verlag, ist eben übersetzt worden und auf Deutsch rausgekommen. Und ich glaube, das Interessante an diesem Buch ist, dass er es schafft, in dem Fall zu Studenten zu predigen, beziehungsweise zu uns heute zu schreiben, auf einer ganz persönlichen Ebene, mit persönlichen Anwendungen, mit persönlichen Beispielen, die den Lebensalltag vom Leser treffen, aber gleichzeitig sehr stark in die Tiefe zu gehen, weil er eben immer nur ein Bibelfers beleuchtet und diesen einen Bibelfers wirklich tief erklärt. Also er kratzt nicht nur so an der Oberfläche und kommt dann gleich zu einer schnell geschlossenen praktischen Anwendung, sondern er geht erstmal in die Tiefe, schaut, was dieser Vers bedeutet und zieht dann aus dieser tiefen Betrachtung des Wortes die praktische Anwendung, das Beispiel für unser Leben. Und das, glaube ich, ist das, was mich an diesem Buch so fasziniert.

SPEAKER_00

Du sagst, jetzt sind Predigten. Ich persönlich kenne das schon, dass man auch Predigten mal liest, aber ich glaube, die meisten Leute, auch die ich kenne, machen das eher nicht. Warum sollte man das überhaupt machen?

SPEAKER_01

Ich glaube, ein Punkt, warum man Predigten lesen sollte, ist eben, so wie man heute Predigten vielleicht noch zusätzlich zum Sonntaggottesdienst hört, so ist das Predigtlesen eben auch eine zusätzliche Erbauung im Glauben, wo man hört, was Gottes Wort zu sagen hat. Und gleichzeitig ist das Predigt Lesen ja meistens an Lesen von älteren Predigten. Also man hört nicht nur die Predigten, die heute in einer anderen Gemeinde gepredigt wurden, oder in der eigenen Gemeinde, wenn man mal nicht da war, sondern man hört auch Predigten aus anderen Jahrzehnten, hier sogar von anderen Jahrhunderten. Und man profitiert somit von den Einsichten, die die Menschen damals hatten, und auch von deren Lebenssituation, wie sie das Wort Gottes auf ihr Leben angewendet haben. Und ich glaube, das ist eine ganz wertvolle Erfahrung, die man macht, wenn man Predigten liest, dass man mehr versteht, wie man Gottes Wort in seinem eigenen Leben anwenden kann, weil man vielleicht nicht immer nur die Standardbeispiele bekommt, die in vielen Predigten heutzutage zu hören sind, sondern auch die, die von vor 100 oder vor 200 Jahren, weil dort wurde das Wort Gottes in den Predigten genauso erklärt, genauso angewendet und genau davon kann man auch heute noch profitieren.

SPEAKER_00

Ja, also ich lese manchmal abends, wenn ich einschlafe, ein Teil von einer Predigt oder vielleicht auch sogar ein längeres Stückchen. Sonst würde ich sagen, kann man das ja einfach super gut benutzen. Zum Beispiel, wenn man Familienandacht macht oder wenn man selber, du hast ja mal erzählt, du hast das Buch sogar manchmal in deiner eigenen Andacht morgens benutzt.

SPEAKER_01

Immer ein paar Seiten. Nicht das Ganze. Ich glaube, die meisten Predigten sind so 15 bis 25 Seiten lang. Ich habe dann meistens die Predigt in zwei, drei Teile unterteilt und dann eine halbe oder eine dritte Predigt gelesen.

SPEAKER_00

Okay, this book is jetzt aber, oder die Predigten selber, die waren an Studenten gerichtet, theologische Studenten. Wem würdest du es aber dann vielleicht trotzdem empfehlen, oder vielleicht stimmt es ja auch gar nicht, was ich gerade gesagt habe?

SPEAKER_01

Ich würde schon sagen, dass die Sprache jetzt wahrscheinlich nicht so einfach ist, dass man sie einem Kind vorlesen könnte und dass das Kind das dann verstehen würde. Aber ich würde auch nicht sagen, dass die Sprache wirklich komplex ist. Also ich glaube, als Erwachsener oder auch als Jugendlicher versteht man sehr gut, was er sagen will. Und auch wenn er zu Theologiestudenten predigt, is es eben doch noch eine Predigt, die auf das ganz Persönliche abzieht. Also es ist kein akademischer Vortrag, es ist kein Sachbuch in dem Sinne. Sondern es ist eher eine Predigt, die in die Tiefe geht, aber das ist immer noch eine Predigt, die das Herz trifft. Und deswegen würde ich jetzt nicht sagen, dass es nur für Theologen oder für Theologiestudenten geeignet ist, sondern würde das eigentlich so ziemlich jedem empfehlen, der sagt: Ich möchte was zu meiner stillen Zeit, ich möchte ein Buch, das mich erbaut im Glauben und ja, mal so eine Predigt lesen will. Dazu. Keine Einschränkung eigentlich.

SPEAKER_00

Hast du sonst noch was zu dem Buch, was du sagen möchtest?

SPEAKER_01

Nö, ich glaube, zu dem Buch hätte ich nichts mehr. Lass uns mal zu deinem zweiten Buch gehen.

SPEAKER_00

Gut, ja, ich habe hier, kann nichts sehen, von Ansehem von Canterbury, das wahrscheinlich jetzt älteste Buch, was wir da haben. Das heißt Cur Deus Homo, oder auf Deutsch wäre es so ungefähr warum Gott Mensch geworden ist. Genau, das ist von einem Mönch bzw. später dann Bischof Ansehen von Canterbury, also der war dann in England tätig für eine gewisse Zeit. Und das Buch ist aus dem 11. Jahrhundert, also 900 Jahre alt. Also muss ich halt vorstellen. Man konnte es nicht auf einem Computer schreiben, auch nicht auf einer Schreibmaschine eintippen. Das Buch konnte man auch nicht so drucken, wie es jetzt gedruckt ist, sondern musste händisch abgeschrieben werden. Es ist schon verrückt, wenn man sich überlegt, was für eine andere Zeit das war. Aber gleichzeitig sagt es ja auch aus, ein Buch, das so lange überlebt hat, das muss irgendeinen Wert gehabt haben. Weil irgendein Buch würdest du nicht immer wieder kopieren, bis man es dann heute natürlich einfach drucken kann. Genau das Buch ist was ganz anderes vielleicht, als man so sonst liest, aber ich habe das als Teil von meinem Studium gehabt und ich war richtig faszinierend, was für ein leichtes, leicht zugängliches anders Buch this is. Also ich war richtig beeindruckt von diesem Mönch, der for 900 years and darüber schreibt, warum musste Gott Mensch werden? Im Prinzip versucht er quasi zu sagen: We nehmen mal an, es gibt einen Gott, der hat den Menschen geschaffen und es gibt die Sünde, das können wir in der ganzen Welt sehen. And jetzt versuche ich nur mit der Vernunft, also nur mit meinem Verstand, zu beweisen, dass Christus kommen musste. Gott musste Mensch werden, weil sonst könnten wir niemals gerettet werden. Aber der Mensch ist auch so gemacht, dass er eigentlich nach Errettung strebt, also in den Menschen was hineingelegt, das nach der Erlösung strebt. Also muss es auch so einen Retter geben, weil sonst hätte Gott diesen Menschen ja irgendwie fehlerhaft falsch geschaffen. Und das ist nicht kein ewig langes Buch. Aber er erklärt auf eine richtig coole Art und Weise, wie genial ist es, dass Gott Mensch wurde. Das ist nicht einfach so, ja, das hat er halt gemacht, weil er die Menschen retten wollte. Nein, wenn die Sünde wirklich so groß ist und wenn die Gerechtigkeit Gottes auch so groß ist, dann muss Gott mit seiner unglaublichen Gnade sein Sohn senden. Dann muss er selbst Mensch werden, damit er als wahrer Gott and wahrer Mensch die Menschheit erlösen kann. Das ist richtig, richtig cool.

SPEAKER_01

Also ich war wirklich beeindruckt, as I just have to find it so faszinierend, wie so alte Bücher, jetzt is 900 years old, gave in the theological wahrheiten, that we heute, that we heute, and also beantworthed, which we still have. So, the framework whom would God Mensch was, that is kind of what the Menschen damals gestelled and died gestelled. And deswing is this book so wertvoll, that we have a Antwort gibt, die heute genauso stimmt wie damals, weil sie am Ende des Tages auf der Schrift basiert und auf dem, was Gott uns über sich selbst offenbart hat. Und auch wenn es 900 Jahre alt ist, ist es so wertvoll für uns. Und gleichzeitig finde ich an dem Argument von Anselm hier so interessant, dass der Heidelberger Katechismus das ja auch aufgreift.

SPEAKER_00

Ja, genau. Das ist richtig cool auch. Also wir bei uns in der Gemeinde haben ja den Heidelberger und benutzen den auch wirklich regelmäßig. Ich meine, der Heidelberger ist auch relativ alt. Half so alt wie das Buch von Anselm. Aber trotzdem, wir benutzen den in der Gemeinde wöchentlich und wir bei uns zu Hause benutzen den eigentlich fast täglich. And der Heidelberger folgt genau diese Argumentation. Man kann sogar nachweisen, dass der sich so ein bisschen by Anselm abgeschaut hat. And there, yeah, unsere Sünde is unglaublich groß. When unsere Sünde so groß sind, wie der Mensch sich dann retten? Dann geht der Halb weiter und sagt, ja, but when er sich nicht selber retten kann, wie soll es denn dann gehen? Kann jemand anders den Menschen retten? Nein, jemand einfach anderes, irgendwie ein anderes Geschöpf oder so, der kann das nicht machen. Es müsste schon eigentlich ein Mensch sein, aber es müsste halt ein perfekter Mensch sein. Und so durch verschiedene Fragen geht der Heidelberger Katechismus da durch andet uns zu dieser Antwort: Jesus Christus musste kommen, das geht nicht anders. Und quasi diese Antwort zu haben und zu wissen, das ist nicht an den Haaren herbeigezogen, dass wir diese Antwort haben. Sondern die Bosheit des Menschen und die Gerechtigkeit und Gnade Gottes, die müssen eigentlich dazu führen. Jetzt könnte ich natürlich sagen, ich brauche diese vernünftigen Argumente eigentlich nicht, weil ich habe Gottes Wort, das mir ja genau das sagt. Aber Gottes Wort sagt mir das eben auf eine vernünftige Art und Weise.

SPEAKER_01

Ja, und ich glaube, die Fragen vom Heidelberger zeigen uns ja auch, dass das eben das logische Fragen des Menschen ist. Wenn man den ersten Punkt verstanden hat, dann schließt sich die zweite Frage an. Wenn man den zweiten Punkt verstanden hat, dann fragt man die dritte und so weiter. Und so geht man, wenn man diese Wahrheit Stück für Stück erforscht oder entdeckt, ja diese Fragen durch, die der Heidelberger stellt, beziehungsweise die Fragen, die er auch Ansem dann stellt, weil sein Format, in dem das Buch geschrieben hat, ist ja auch kein normales, sondern das hat ja auch diesen Frage- und Antwort-Charakter.

SPEAKER_00

Genau, das ist was Besonderes, wo man sich auch daran gewöhnen muss, dass eben der Anselm die ganze Zeit mit jemandem spricht, der da so einen Konversationspartner, der ihnen eigentlich immer wieder Fragen stellt, sodass Anselm sein Argument entfalten kann. Und das kann so schwierig sein, weil wir das einfach nicht kennen. Früher war das relativ normal, dass man das gemacht hat. Aber gleichzeitig ist es eine unglaublich coole Sache, um das zu lernen. Weil es ist nicht schwer, das ist das Besondere. Es ist wirklich eigentlich nicht schwer to verstehen, weil jedes Mal wieder durch eine Frage und einen, na, heißt das, das bedeutet jetzt that the Mensch so böse is that he's not. Dadurch wird uns nochmal wiederholt, was Anselm before erkläred hat. So that you say, yeah, this is a book, which not theologisch interessierte, who are a bit more awesome, but it's not so sein. This is echt so life to understand that when you these fragments stellst, when you this erklar will, that you this can and it's really rich Bereicherndes sein kann. While in so schönen, wunderbaren Worten über unseren Erlöser spricht und warum wir den brauchen. Warum wir den unbedingt brauchen.

SPEAKER_01

Ja, vielen Dank, dass du uns dieses Buch nahe gebracht hast und dass du uns mal so ein bisschen erzählt hast, warum es sich lohnt, 900 Jahre alte Bücher zu lesen. Auch heute, weil wir uns eben genau die gleichen Fragen stellen.

SPEAKER_00

Ja, das ist glaube ich alles, was ich jetzt erstmal dazu zu sagen habe. Also kannst du gern zum nächsten Buch auch kommen.

SPEAKER_01

Genau. Mein zweites und mein letztes Buch ist Als Christ im Alltag Leben von Henry Scudder. Und ich weiß nicht, wie es dir gegen Frieda ist, aber ich habe diesen Namen noch nie gehört before ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hatte. Henry Scudder ist jetzt niemand, den man so kennt. Ist auch schon recht alt, nicht ganz so alt wie Anselm. Ist aus dem 17. Jahrhundert. War dort englischer Pastor. Und ja, wahrscheinlich die Sache, für die er somit am bekanntesten ist, ist, dass er bei der Westminster Assembly dabei war, also bei der Gruppe, die das Westminster Glaubensbekenntnis geschrieben haben. Abgesehen davon weiß man gar nicht so viel von ihm, außer dass er eben dieses Buch geschrieben hat, das dann in den Jahren nach seinem Tod zu einem wirklichen Klassiker wurde and in Tausenden, wenn nicht sogar Millionen Haushalten in den Jahrhunderten danach stand, regelmäßig gelesen wurde anders Einfluss hatte auf das Leben von Christen in ganz Europa. Also, interessanter Funfact vielleicht. We have here zwar eine ziemlich neue Übersetzung, die letzte Jahr erschienen is, but this book wurde schon damals, kurz af which it was described, in verschiedene Sprachen, unter anderem in Deutschland, which zeigt wie the influence of this book was, when we Henry Scudder and the Titel as Christ in Alltag Leben so.

SPEAKER_00

Yeah, this is why many Bücher that generations from the Bildfläche verschwinden. And so it is this passier. And gleichzeitig is so cool when so much and then beschäftigen and merken. Vielleicht gibt es einen guten Grund, dass die das Generationen lang genial fanden.

SPEAKER_01

Ich glaube, es gibt einen guten Grund, warum die das generationen lang genial fanden. Weil es eben ein Buch ist, wie der Titel schon sagt, der uns hilft, als Christen im Alltag zu leben. Und das nicht so, wie man es vielleicht manchmal erwarten würde, in so einer Regelkatalogart. So nach dem Motto, du hast hier einen Regelkatalog, lest den einmal durch, halt dich an jede Regel und dann bist du ein guter Christ. Sondern eben auf die Art und Weise, dass uns Prinzipien an die Hand gegeben werden, wie man im Alltag als Christ leben sollte. Aber vor allem mit dem Ziel, dass wir begreifen, wie schön und wie herrlich eigentlich die Nachfolge im Alltag is. Und dass Christus nachfolgen, dass das Fragen nach Gottes Willen eigentlich keine Pflicht sein sollte, die uns irgendwie niederdrückt, or etwas sein soll, das uns irgendwie belastet, sondern dass es was schönes is, was wir deswegen allein anstreben sollten, weil es Gott verherrlicht and weil es auch gut for uns ist.

SPEAKER_00

Er geht ja quasi durch jeden Lebensbereich, den du dir vorstellen, kam es durch andt dazu mal ein, zwei, drei Seiten, manchmal auch ganz schön viel. Also manchmal hat er einen Weg viel zu sagen und das ist dann auch echt immer krass and gut, was er eben über das Aufstehen oder über das zu Bett gehen sagt. Und man sich mal wirklich überlegen kann, okay, wie kann ich wirklich in meinem ganzen Leben Christus nachfolgen? Wie kann mein ganzes Leben irgendwie darauf ausgerichtet sein, dass es durchflossen ist von meiner Nachfolge zu Christus? Vielleicht hast du eine Sache oder ein Thema, was dich besonders beeindruckt hat, wo du sagen würdest, ja, da ist er sehr hilfreich.

SPEAKER_01

Ich glaube, ich habe eine Sache an dem ganzen Buch, jetzt auf alle Kapitel bezogen und auch ein Thema. Lass uns vielleicht mal mit der Sache anfangen. Ich glaube, das Geniale bei ihm ist, dass er es schafft, tiefe Gedanken über ein Thema with Lebensbereichen zu verbinden. Er nimmt einen Lebensbereich raus. Du hast gerade gesagt, vom Aufstehen, vom ins Bett gehen. Es gibt ein Kapitel, wie man alien is, wie man sich in Gesellschaft verhalten sollte, mit other Menschen. And he said the theory dahinter kurz, this and this are the principles that are, they find them in the Bible. They find it on hand of these person in the Bible, an hand of these people that God gives. And then nimm there these principles and wendet them and give you a concrete before. Und das finde ich so genial, weil es eben weder das rein praktische noch das rein theoretische is, sondern weil er uns eben zeigt, dass die beiden Sachen zusammengehören. So viel vielleicht zu dem ganzen Buch, was ich daran so genial finde. Und ein Kapitel, das ich sehr interessant fand, wahrscheinlich auch weil ich es am wenigsten erwartet habe, war das Kapitel zum Fasten. Also er hat ein ziemlich ausführliches Kapitel zum Fasten, das ist eines der längeren Kapitel. Und dort sagt er einmal ganz grundsätzlich, warum wir fasten sollten, wozu das Fasten gut ist and wie wir das machen sollten. And ich finde es so interessant daran, dass er eben sagt, dass das Fasten eigentlich was Gutes ist und dass es notwendig ist für uns zu machen, gerade in besonderen Situationen, wo wir besonders wichtige Entscheidungen treffen müssen or besonders herausgefordert sind. Dass er dann aber sagt, bei dem Fasten sollte es eben nicht um uns gehen. It's eben kein Selbstzweck. Wir fasten nicht so wie wir eine Diät machen. Wir fasten nicht um des Fastens willen. Also das Fasten ist nicht die geistliche Übung, sondern das Fasten sollte uns immer wieder neu auf Gott ausrichten, uns so einen intensiven Tag mit viel Bibellesen, mit viel Gebet geben und uns dadurch helfen, einfach in der Beziehung zu Gott zu wachsen.

SPEAKER_00

Das ist auf jeden Fall ja für heute, denke ich, extrem wichtig und hilfreich, weil ich kann auch aus meiner Erfahrung reden, das Fasten ist vielleicht eine der schwierigsten Sachen, da herauszufinden, muss ich das überhaupt machen? Wenn ja, wie mache ich das? Und dann eben dieses Denken so zu verändern und zu sagen, ja, eigentlich ist Fasten nicht, ich mache jetzt eine Diät, damit ich jetzt quasi irgendwie erfahre, wie muss ich jetzt vorgehen, sondern ich möchte mich ausrichten auf Gott. Und das Fasten ist so ein bisschen mein Mittel dafür. Weil ich denke, wenn Fasten heutzutage vorkommt, dann eigentlich nur als eben, du musst diese geistliche Disziplin machen, damit dann Gott zu dir sprechen kann oder so.

SPEAKER_01

Genau. Und er sagt eigentlich, in erster Linie ist das Fasten dazu da, dass wir uns vor Gott demütigen und uns selbst hinterfragen und unsere Sünden vor Gott bringen und ihn dann um Vergebung fragen und ja, dann beten für die konkrete Situation, warum wir fasten. Weil wir eine wichtige Entscheidung zu treffen haben, vielleicht weil auch die Umstände besonders schwierig sind, in denen wir sind. Also es geht wirklich darum, dass wir darauf ausgerichtet werden, Gott um Hilfe zu bitten und mit unseren Nöten vor ihn zu treten. Und diese Perspektive auf das Fasten, finde ich, bringt er so gut auf den Punkt, dass es sich allein deswegen schon mal lohnt, dieses Buch zu lesen, allein wegen dem Kapitel.

SPEAKER_00

Und wie der Titel schon sagt, als Christ im Alltag Leben, ich denke, das kann wirklich jeder lesen. Also ich bin ungefähr bei der Hälfte vom Buch. Ich habe es auch angefangen zu lesen. Und das ist auch sprachlich so. Das kann jeder lesen. Es ist gleichzeitig, die Theorie ist sehr hilfreich, eben wie du es gesagt hast. Es gibt so eine Grundlage für, warum ist das jetzt gerade wichtig? Und dann aber seine konkreten Anwendungen. Ja, manchmal vielleicht denkt man sich so, okay, das muss irgendwas mit dem 17. Jahrhundert zu tun haben. Aber fast immer, ich würde sagen, also wirklich fast immer, ist es eins zu eins auf uns übertragbar. Und du kannst dir wirklich überlegen, okay, sollte ich nicht vielleicht morgens kurz liegen bleiben und einfach beten. Und Gott danken dafür, dass ich wieder aufwachen darf.

SPEAKER_01

Ja. Ich glaube, das ist ein guter Abschluss zu diesem Buch, weil ich glaube, von uns beiden eine absolute Leseempfehlung ausgesprochen werden kann. Und aus diesem Grund wollen wir dieses Buch auch auf unserem Instagram-Kanal verlosen. Also schaut gerne auf unserem Instagram-Kanal vorbei. Dort findet ihr einen Post, wo ihr this book könnt and then könnt, hoffentlich mit großem Gewinn für euch. Frieda, ich danke dir that you da bist. Vielen Dank für die Bücher, die du uns mitgebracht hast, and gerne wieder bis zum nächsten Mal. Bis dann.