Reformatio
Der Podcast der Zeitschrift "Bekennende Kirche". www.bekennende-kirche.de
Reformatio
Warum viele die Gnadenlehren ablehnen (#377)
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TULIP unter Beschuss – Häufige Einwände gegen den Calvinismus und biblische Antworten
„An so einen Gott kann ich nicht glauben“ – viele stolpern genau an diesem Punkt bei den Lehren der Gnade. In dieser abschließenden sechsten Folge der TULIP-Reihe setzen sich Lukas Strauß und Boris Giesbrecht ehrlich mit den wichtigsten
Einwänden auseinander und zeigen, warum die Lehren der Gnade nicht kalt und mechanisch sind, sondern zutiefst tröstend und gottverherrlichend.
Drei zentrale Erkenntnisse, die Klarheit schaffen:
• Der Einwand „Gott liebt doch alle“ wird durch die Unterscheidung zwischen allgemeiner Güte und rettender, erwählender Liebe aufgelöst – Gott ist nicht ungerecht, sondern souverän gnädig
• Gottes Wille, dass alle gerettet werden, meint seinen moralischen Willen (Gebot und Wunsch), während sein souveräner Wille bestimmt, was tatsächlich geschieht – beides steht nicht im Widerspruch
• Gott ist nicht der Urheber der Sünde, sondern lässt sie in seiner Souveränität zu – immer unter seiner Kontrolle und letztlich zu seiner Ehre und unserem Heil
Lukas Strauß und Boris Giesbrecht gehen respektvoll auf emotionale und biblische Gegenargumente ein, unterscheiden klare und schwierige Schriftstellen und zeigen: Die Gnadenlehren machen Gott nicht kleiner, sondern größer – und den Menschen nicht hoffnungsloser, sondern getrösteter.
Hör rein und entdecke, warum diese Lehren nicht nur theoretisch richtig, sondern für dein Glaubensleben unglaublich befreiend sind. 🎧
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Intro-Musik: David Klautke
Outro-Musik:
Heartwarming by Kevin MacLeod
Link: https://incompetech.filmmusic.io/song/3864-heartwarming
License: https://filmmusic.io/standard-license
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Reformatio. Ich freue mich, Boris, dass du wieder da bist. Und wir gehen in eine letzte sechste Runde zu den fünf Punkten. Man hat vielleicht gedacht, dass es nach dem fünften Punkt schon vorbei ist, aber wir haben noch eine Folge. Du willst aber jetzt nicht einen sechsten Punkt dazufügen, hat die Reformationszeit noch nicht alles geklärt. Ne, wir wollen keinen sechsten Punkt hinzufügen, sondern wir wollen nochmal über die fünf Punkte sprechen, kurz einen Rückblick machen. Und dann wollen wir auch darüber sprechen, dass diese Punkte ja gar nicht so unumstritten sind und ein paar Einwände gegen diese Punkte nehmen und einfach unsere Antworten darauf geben. Das kam daher, dass jemand in den Kommentaren gesagt hat, das wäre mal eine gute Folge, das wäre interessant, weil das ja immer wieder zu Diskussionen kommt. Und deswegen haben wir gedacht, machen wir das mal. Und hier auch nochmal die Erinnerung oder der Hinweis darauf, dass man bei uns in den Shownotes einen Link findet, wo man Fragen stellen kann, wo man Themenanregungen reinschreiben kann, wenn es irgendein Thema gibt, über das wir mal sprechen sollten hier im Podcast. Nutzt die Möglichkeit gern. Da freuen wir uns immer drüber, wenn wir was hören von euch, die ihr den Podcast hört.
SPEAKER_00Ja, das zeigt ja auch, dass das Thema die Lehrenden Gnade keine theoretischen Gedanken sind oder theoretischen Gedankengebäude sind, sondern dass es ja echt ganz Existenzielles ist für Leute. Und ich würde auch sagen, dass einige der Fragen der Einwände, die kommen tatsächlich aus der Realität heraus. Weil sonst Fragen erleben wir Gott so. Also von daher finde ich, dass gute Fragen, gute Einwände gar nicht mal auch so, wir sehen es anders, einfach weil wir es anders sehen wollen, sondern weil wir es echt verstehen wollen und mit unserem Leben auch zusammenkriegen wollen. Also ich denke, es gibt auch unterschiedliche Arten von Einwände. Es gibt die Einwände, wo wir sagen, wo wir erleben, da gibt es eine unterschiedliche Sicht über die biblischen Aussagen, aber da gibt es Einwände, die kommen so wirklich aus dem Leben heraus, sagen, ich kämpfe damit mit diesem Gottesbild oder so weiter.
SPEAKER_02Und ich glaube, dass die Gnadenlehren im Leben verwurzelt sind, das haben wir immer wieder gesehen, gerade dann, wenn wir über diesen tröstenden Heilsgewissheitsaspekt gesprochen haben. Und ich glaube, das ist auch einfach nochmal ein wichtiger Punkt zu betonen. Gerade wenn wir dann über die Einwände sprechen, dass es keine Lehre ist, die einen kalten Gott vermittelt, der irgendwo abseits der Menschen droht and alles wie Marionetten steuert, sondern dass es wirklich ein, dass es Lehren sind, die uns eigentlich daran erinnern sollten, wie groß die Gnade Gottes ist und wie tröstend dieser Aspekt der Gnade auch ist für uns, ganz konkret in unserem Leben.
SPEAKER_00Genau, deshalb umschreibt man sie auch mit den Lehren der Gnade. Auch wenn sie beginnen mit so einer, ja, manche empfinden negativen Sicht des Menschen, wir würden sagen, vielleicht die realistischen Sicht des Menschen. Und wir sagen, es ist ja gerade deshalb tröstend, weil wir wissen, es ist eine gute Antwort für uns auf unser Problem. Also es ist trösten. Es ist aber auch Gott verherrlichend. Also es muss schon zugeben, da ist weniger der Menschenfokus, da ist tatsächlich mehr Gottes Ehre im Blick, weil er tatsächlich derjenige ist, der rettet und es nicht an uns Menschen liegt. Von daher bekommt Gott hier auch die Ehre. Deshalb gäbe es wirklich vielleicht den sechsten Punkt, Solideo Gloria noch so ungefähr. Also Gott allein die Ehre, auch mit diesen fünf Punkten.
SPEAKER_02Ja. Und ich glaube, wenn man es so zusammenfassen will, in vielleicht drei Schlagwörtern, wie man diese fünf Punkte beschreiben könnte, dann ist es zum einen tröstend, dann ist es Gott verherrlichend, das, was wir gerade schon genannt haben, und zum dritten eben auch das, wo wir sagen würden, das ist biblisch, das ist das, was uns die Bibel lehrt und deswegen glauben wir das auch. Wir glauben, dass diese ja auch in einer gewissen Weise demütigende Lehre ja nicht, weil sie uns so gut gefällt, sondern weil das ist, was Gottes Wort uns sagt und dass das ist, wie Gott uns sich offenbart.
SPEAKER_00Genau, auch wenn wir natürlich sind davon überzeugt, dass es biblisch ist. Einige würden sagen, sie sehen das nicht in der Bibel. Da denke ich, wird es auch darum gehen, dass die Lehren umstritten sind eben und es Anfragen gibt. Deshalb wollen wir heute darauf eingehen, auf ein paar Einwände, auf ein paar ganz typische Einwände, sicherlich nicht auf alle, aber auf ein paar wenige wollen wir eingehen, wollen darauf hören. Manchmal hängt es auch ein bisschen damit zusammen, dass die Lehre jetzt auch der, die Lehren der Gnade vielleicht auch ein bisschen verzerrt dargestellt werden und vielleicht auch irgendwie auch nicht immer so gut dargestellt werden, auch von den Vertretern unserer Seite. Deshalb ist unser Ziel heute nicht, dass wir einfach eine Diskussion gewinnen, sondern wir möchten uns einfach verständlich machen, auf eine einfache Art und Weise, aber auch auf eine liebevolle Art und Weise, weil wir ja davon überzeugt sind, dass diese Lehren ja tatsächlich gut sind. Also nicht nur gut für Gott, auch gut für uns. Sondern Gott ehren und den Menschen Freude bereiten.
SPEAKER_02And ich glaube, das Wichtige ist, wenn wir sagen, das ist eine biblische Lehre, dann ist es ja nicht damit getan, dass wir sagen, das ist biblisch. Punkt. Sondern wir müssen uns schon auch fragen, wie können wir das gut erklären, sodass das wirklich verständlich wird. Wie können wir Rückfragen oder Einwände auch wirklich ernst nehmen und gut beantworten, damit das wirklich verstanden wird, damit dieser schöne Aspekt dieser Gnadenlehren, den wir ja immer wieder betont haben, dass der auch wirklich bei den Leuten ankommt, dass sie das wirklich verstehen. Gerade die, die vielleicht im ersten Blick skeptisch sind, dass sie wirklich die Schönheit und den Trost sehen, der hinter diesen Gnadenlehren steckt.
SPEAKER_00Und ist aber ein Trost, muss ja auch wahrheitsfähig sein, deshalb wollen wir auch mit der Schrift antworten. Ich sage einen Trost, der einfach oberflächlich ist, der ist ja billig, deswegen wollen wir auch mit der Schrift antworten. Und lass uns mal hineingehen. Lass uns mal hineingehen in den ersten Einwand, und der ja so lautet: An so einen Gott kann ich nicht glauben. An so einen Gott, der einfach vorherbestimmt, der uns Menschen wie Marionetten behandelt, der nur für ganz bestimmte Menschen gestorben ist und so weiter und so fort. Also an so einem Gott kann oder vielleicht auch will ich nicht glauben. Und ich meine, die erste Aussage, vielleicht ist es auch eine ganz faire Aussage, kann oder will ich nicht glauben, macht so ein bisschen oder bringt so ein bisschen zum Ausdruck, es ist jetzt nicht unbedingt ein logisches Argument oder ein biblisches Argument, es ist eher ein emotionales Argument, weil es sich nicht so richtig, ich sag jetzt mal vielleicht ganz vorsichtig, nicht richtig anfühlt. So ein Gott fühlt sich irgendwie nicht gerecht an. Und ich denke, das können wir nachvollziehen, oder?
SPEAKER_02Ja, also ich glaube, wir können das nachvollziehen. Und ich glaube, gerade wenn man so die ein oder andere Darstellung von den fünf Punkten hört, von dem einen oder anderen Theologen, dann ist es vielleicht noch verständlicher, dass manche Leute so denken, weil das da wirklich sehr, sehr hart, sehr, ich sag mal, ein bisschen Haut drauf rüberkommt. Und dass da wirklich so ein Gottesbild vermittelt wird, bei dem wir vielleicht auch auf den ersten, beim ersten Mal hören wir zusammenzucken und uns fragen, wirklich? Und ich glaube, da kommt der Aspect rein, dass wir wirklich gut erklären müssen, was that meint. Weil ich glaube, when we tiefer, when we über diesen ersten Blick rausgehen, then sehen wir that this Gottesbild, which these Gnades either God is, who abstract, we'd like to. Sondern is for all a kniger, a liebender God, a God that she abarns. And I think that's the falschen Verständnis that we have, when we have this aspect, and then violent verstehen, this is eighteen God, den es sich lohnt zu lieben, that is a God, den sich lohnt, an ihn zu glauben, wegen seiner Liebe.
SPEAKER_00Genau, also du bringst schon auch die Antwort hinein und sagst, okay, vielleicht willst du diesen Gott doch, von dem du gar nicht weißt, dass du eigentlich ihn brauchst. Das ist so der eine Gedanke, den du aufbringst, und doch müssen wir ja diese Denkweise ja auch hinterfragen. Also an so einem Gott kann oder will ich nicht glauben, diese Denkweise ist ja, okay, unser Gottesbild soll sich ja nicht auf unser Gefühl, auf unsere Wünsche gründen, sondern soll sich darauf gründen, nicht weit den Gott gerne hätten, sondern wie sich Gott uns offenbart in der Schrift. Also wir müssen sagen, so gut we this argument nachvollziehen, and sogar auch sagen könnten, nein, es gibt sogar gut Gründe, dass gerade dieser Gott gut ist, wollen wir aber mal diese Prämisse hinterfragen, bei uns selber anzusetzen, bei unserem Gefühl, also welchen Gott hätten wir denn gerne, ist nicht die Art und Weise, wie wir den christlichen Glauben auch erklären, sondern wie stellt sich uns Gott dar? Also kann er bestimmen, wer er ist, oder machen wir uns, zimmern wir uns unseren Gott. Und wir müssen zugeben, dass die Gedanken oder wie Gott sich uns vorstellt, nicht immer das ist, wie wir Menschen uns das vorstellen. Wer bist du, oh Mensch, that du mit God rechten willst? Also, yeah, I think that the Bible deuthless, that we can stoßen, and we unsign, or God hinterfragen manchmal with his eighteen. The good is that the Bible can't solve it and beantworthed them with the Mensch? And not you self to Maßstabust, God to beurteiling, sondern that God dich beurteiling. Also, God is not verpflicted, kurzes, God is not forplichted in unsere categories to pass. And I thought ein selbstgemachter God wäre kein echter Gott. And deshalb, nur weil diese Lehre, and we glauben, it's a biblische Lehre, Schwierigkeiten hat, weiter ist es noch kein Gegenbeweis gegen die Wahrheit, sondern wir sollten auch uns hinterfragen, ob wir bereit sind, uns von der Bibel her die Frage beantworten zu lassen.
SPEAKER_02Und ich glaube, das gilt ja für ganz viele Lehren, die auf den ersten Blick vielleicht nicht zu dem passen, was wir kennen oder was uns gefallen würde. Und ich glaube, das ist so ein ganz allgemeiner Punkt. When we this Prämisse mal hinterfragen, wenn wir über God nachdenken in allgemeinen, losgelöst von diesen fünf Punkten, wirklich to sagen, God is God and I am Mensch. And I'm not in the way, God to be, or God's worsening in that is good, that is problematic, but I'm either the that drunter step, and I must hinterfrage, he is there who it is in this is rich and this is falsch.
SPEAKER_00And then I'm sorry, can we erleben, that this God for uns good is? Mich erinnert das gerade an diese Chroniken von Narnia, wo manchmal diese Sorge, diesen Gott, da geht es ja um diesem Aslan. Und dann die Frage ist, aber ist er, weil er so mächtig, so furchterregend auftritt, dann. Aber also wie gehen wir damit um? Wie gehen wir mit diesem Gott um, den hätte ich nicht gerne, diesen Löwen, der Aslan, der da für Gott steht. Und dann so die Aussage, ja, der ist vielleicht furchterregend, aber er ist gut. Ich finde dies beides zusammenzudenken. Es ist vielleicht nicht der Gott, den wir gerne hätten, aber es ist der Gott, den wir brauchen. Und wenn wir das verstehen, dass wir ihn brauchen, dann hätten wir ihn noch gerne.
SPEAKER_02Genau, soviel vielleicht mal zu diesem ersten Einwand an so einen Gott, kann ich nicht glauben. Der zweite Einwand ist vielleicht weniger emotional, sondern eher von einem biblischen Argument her und die Frage: Gott liebt doch alle Menschen, oder?
SPEAKER_00Diese Frage kann tatsächlich auch sogar emotional werden, aber sie ist sicherlich auch eine biblische Frage, weil wir einige Schriftstellen haben, wo wir sagen würden, da ist doch davon die Rede, dass Gott alle Menschen liebt, oder? Beispiel Johannes 3, Vers 16. Also da reden Gott, also hat Gott die Welt geliebt. Oder ja, wo sicherlich wir merken, dass Gott allen Menschen gegenüber gewissermaßen seine Gnade zeigt. Genau. Von daher ist es sicherlich auch eine Frage, die wir von der Schrift her beantworten müssen, die natürlich aber auch sehr persönlich ist. Also liebt Gott mich? Oder liebt Gott meine, warum hat Gott mich zum Beispiel immer meine Nächsten, meine Familienmitglieder nicht, wenn sie nicht in der Welt sind? Von daher genau, es ist beides, würde ich so ein Stück weit sagen. Ja, aber wie kann man darauf antworten?
SPEAKER_02Ich glaube, es ist sinnvoll, hier zu unterscheiden oder sich mal die Frage zu stellen, was bedeutet es, Gott liebt einen Menschen. Und ich glaube, man sieht schon zwei Unterschiede. Ich glaube, das wird gerade ganz deutlich, wenn man auch die Formulierungen aus dem Neuen Testament vor Augen hat, dass es eine Liebe oder eine Gnade gegenüber Menschen gibt, weil sie seine Geschöpfe sind, weil Gott sie geschaffen hat. Und ich meine, this is ja nichts, was wir bestreiten würden. Gott ist der Schöpfer aller Menschen. Gott hat alle Menschen geschaffen, ob sie erwählt sind oder ob sie nicht erwähnt sind. And when God is gnädig with all men, then all men so sterben. While the Synod given God is so central that it took a tooth, when God not said.
SPEAKER_00And um, we can't say in unserem eigenen label. And doch Unterscheidung drin, wie we God lieben, we will unser Next leave. Innerhalb der Nächsten zu lieben, haben wir auch nochmal Unterscheidungen. Ich als Ehemann bin aufgefordert, meine Frau zu lieben, aber auch meine Feinde zu lieben. Und ich hoffe, dass ich meine Frau anders liebe, als dass ich meine Feinde liebe. And I think that hilft so ein bisschen to force, we sprechen an verschiedenen Stellen von Liebe. And this drückt sich jeweils anders aus. And I think that hilfreich sein for us, auch by God to forget. Yeah, God liebt gewissermaßen alle Menschen. Er lässt es regnen, er lässt die Sonne scheinen über alle Menschen, über gute und böse. And gewissermaßen sehen wir da seine Güte drin, würde ich sagen, in dem Handeln. But es ist nicht eine rettende Gnade. Es ist zwar gütig, aber nicht unbedingt retten. Ich denke, das hilft uns zu unterscheiden. Das andere, was vielleicht noch dazu kommt, wo manche ein bisschen hadern, ist ja die Frage mit Liebe und hassen. Manchmal kommt ja in der Bibel dieser Begriff for Jakob und Esau zum Beispiel. Jakob und Esau, genau. Jakob habe ich geliebt, Esau hab ich gehasst. Oder wer nicht seinen Vater und seine Mutter hasst, oder mehr liebt, oder manche übersetzen, mehr liebt als mich, das ist vielleicht auch die bessere Formulierung, auch zu verstehen. Aber wir können ja mal Jakob und Esau, weil das ja auch gerade ein Begriff oder in unseren fünf oder in den Lehren der Gnade ja auch vorkam, wie können wir damit umgehen? Jakob geliebt, Esau gehasst.
SPEAKER_02Yeah, also ich glaube, die Frage is here: man muss Liebe richtig verstehen, that we just so erklärt, dass es eine Unterscheidung gibt. Was bedeutet es when God sagt, Esau hab ich gehasst? And it is jail so when we say I has jemand, that we this aus einer Emotion heraus sagen, that we this aus einem Zorn heraus sagen. This is not this, what God here macht, but what God here means, when he said, Esau hab ich gehasst, is my rettende Liebe war nicht by him or über ihn.
SPEAKER_00Und ich möchte einfach noch diesen positiven Aspekt, dass Gott gerade seine Außerwählten so liebt, für uns so eine gute Botschaft ist. Weil wenn Gott uns nicht unterscheiden würde in der Liebe, also wenn, dann wäre es für uns keine gute Botschaft. Ich denke da jetzt, wenn ich meine Frau genauso lieben würde, wie ich Nachbarn oder fremde Menschen lieben würde, dann würde meine Frau zu Recht enttäuscht sein. Enttäuscht ist vielleicht noch leicht ausgedrückt. Das wäre keine gute Basis für unsere Ehe. Ich glaube, es ist ganz wichtig zu sagen, auch dass ich eben meine Frau anders liebe als meine Mitmenschen, ist gerade für meine Frau auch wichtig. Und genauso würde ich sagen, auch wir, dass Gott seine Außerwählten anders liebt, ist für uns eine tröstliche Botschaft. Wir sollten nicht darauf bestehen, dass Gott uns alle gleich liebt. Das wäre für uns keine gute Botschaft.
SPEAKER_02Das leitet in einer gewissen Weise über zu einem dritten Argument. Man könnte einwenden, naja, aber Gott will doch, dass alle gerettet werden. Warum liebt er denn dann, warum liebt er nicht alle so, wie diese rettende Liebe? Und gleichzeitig, warum gibt er nicht auch allen die Möglichkeit, gerettet zu werden, wenn er doch will, dass alle gerettet werden? Wie passt dieser Wille, der in, ja, man hat Bibelstellen in 1. Timotheus 2 oder auch 2. Petrus 3, dort wird das ausgeführt, wo steht, Gott will, dass alle gerettet werden. Wie geht das zusammen mit dem Willen der Erwählung, wo wir gesagt haben, Gott erwählt manche and manche eben auch nicht?
SPEAKER_00Genau, weil der Gedanke dahinter ist ja der, also ich denke, eine ganze Logische Schlussfolgerung, Gott will, and then Gottes Alma macht, Gott can. Also Gottes will anders. Also werden doch all the way gerettet, oder? Und die Herausforderung kommt ja da. Also du hast die Schriftstellen vorher erwähnt, 1. Timotheus 2, vers 4 and 2. Petrus 3, vers 9. Also Gott will, dass alle gerettet werden, oder umgeschlossen, Gott will nicht, dass jemand verloren geht. Das sind ja biblische Aussagen. Wir müssen sagen, wir haben halt auch die anderen Bibelstellen, wo ganz klar is that we have. We have an ewig Gericht and we have an ewig Leben. Oder nicht alle stehen im Buch des Lebens, Offenbarung zum Beispiel, nicht alle stehen im Buch des Lebens drin. Oder Johannes 5, es wird eine Auferstehung geben. Eben auch zum Gericht. Also wir müssen sagen, innerhalb der Bibel selbst sehen wir, okay, Gott will auf eine Art und Weise, Gott will es auf eine Art und Weise. Und wir würden auch festhalten, Gott könnte auch in der Wünne. Aber auf der anderen Art und Weise sehen wir auch, oder an anderen Stellen sehen wir auch, dass eben nicht alle gerettet werden. Auch das ist eine biblische Botschaft. Und die Frage ist, wie löst man das? Und ähnlich haben wir eben es eben so gelöst, dass wir gesagt haben, naja, bei Liebe müssen wir unterscheiden. Und jetzt müssten wir sagen, genauso müssen wir jetzt auch beim Thema Wollen oder der Wille Gottes unterscheiden.
SPEAKER_02Ja, ich glaube, man könnte sagen, dass eben Gott in einer bestimmten Weise will, dass alle gerettet werden, in dem Sinne, dass er sich nicht daran freut, wenn jemand verloren geht. Dass er nicht jubelnd im Himmel sitzt, wenn jemand nicht an ihn glaubt, dass ihm das wehtut, dass er die Sünde, die dieser Mensch tut, nicht liebt. Aber ich glaube, wir müssen auch oder wir dürfen nicht vergessen, dass Gott gerecht ist und dass Gott eben die Sünde richten muss. Und dass das Gericht über die Sünde von uns Menschen, was ist, das ihn verherrlicht, was nochmal deutlicher macht, wie groß seine Gnade is, was nochmal deutlicher macht, wie groß seine väterliche Liebe gegenüber der Erwählten is. Also hier können wir vielleicht den Willen Gottes so ein bisschen in that Richtung unterscheiden.
SPEAKER_00Genau, unterscheiden that auf the one, theologians spread that we are the moralism willen Gottes. Also, God wünshed it, as all the men of the Booster to do. All men of the zealot to have a lot of things. Daher comes the will, God wünshed it, but God is the rich, also God's moraliser will. But on the other hand, we are also. Okay. Is this aura of God's moralism will? That's why God has and before, and that are the willen of Gottes. But the what here on the Earth is in Gottes Will. Also, all this was on this earth is under half of God. This is a wichtiger point. Yeah, God fordert alle Menschen auf umzukehren. Und ich meine, Ezekiel 18, vers 23, Gott hat keinen Gefallen am Tod des Gottlosen. Aber es gibt diesen Gottlosen. Aber daran hat Gott keinen Gefallen. But er rettet nicht alle wirksam. So haben wir das damals auch erklärt. Weil es heißt, wir haben seinen moralischen Willen und wir haben seinen souveränen Willen. Das bringt uns eigentlich zu einem nächsten Einwand.
SPEAKER_02Die Frage nach der Herkunft der Sünde, oder vielleicht ein bisschen provokanter formuliert: when God wirklich so souverän ist, ist er dann nicht auch automatisch der Urheber der Sünde.
SPEAKER_00Genau. Weil wenn er moralisch das verlangt und eigentlich theoretisch auch könnte, durchsetzen könnte, er soll dann nicht tut. Er ist souverän, doch das andere zulässt, oder ich sag jetzt mal, bewirkt oder zulässt, das ist eine spannende Frage, gleich. Dann ist er dann der Urheber der Sünde. Das ist die ganze spannende Frage. Und ich denke auch hier wieder diese ganz, ganz wichtige Unterscheidung. In all diesen Punkten merken wir jetzt, wir versuchen mal zu unterscheiden, auch wieder dieser große Unterschied zwischen wirkt Gott die Sünde oder lässt Gott die Sünde zu. Weil wir haben ganz klare Schriftstellen, die etwas über. Gottes Umgang mit Sünde auch sagen. Jakobus 1, Vers 13, Gott versucht niemanden zum Bösen. Also wir können nicht einfach sagen, okay, ich habe jetzt gesündigt, weil Gott, oder 1. Johannes 1, Vers 5. Gottes Licht, in ihm ist gar keine Finsternis. Und gleichzeitig, das sind so heftige Aussagen, also wir können Gott nicht irgendwie beschuldigen, dass er irgendwie schuld ist an unserem sündigen Verhalten. Gott lenkt alle Wege, ne? Oder Epheser 1, Vers 11. Gott lenkt alles nach seinem willen. Und das ist für uns schwierig, oder? Einerseits lenkt Gott alles nach seinem willen, dann muss das auch das Böse sein, oder?
SPEAKER_02Ja, ich glaube hier ist eben wichtig, dass we das falsche Bild der Souveränität Gottes ablegen und ein richtiges Bild becomes. Ich habe es vorher schon mal gesagt, Gott souverän lenkt alles wie Marionetten. And the rich is aber vielmehr, yeah, God is souverain. Es gibt nichts whoa, where God has a control had. But it is easier not so that God worked, sondern that manches. That active and that the böse.
SPEAKER_00We see this directly. I mean, the Kreuz is the only beauty. We listen to the Apostle Geschichte 2, that Jesus Plan ausgelief is the world. But da lesen wir in Gottes Schrift ganz, ganz klar, auch this is in Plan from God. It is to our age and to unserem Gutenberg. And mirror the forgot. I mean, I'm a father, I have kids, and there are things that I will in the family. There are things that I trot them. In my begrenzed controlfähigation, that I have, I've been not souverain in the family. But there are things that I will and deny. It is not that God that is not the control. My game was what is when we say, okay, God is not in control over all these things. This is a untröstliche Botschaft. And I think it's funny when we think we're morning with our kids, Hiob 1, Satan, who saw what Hiob so Hiob so gesagnet is from God and said, There is not um sonst Gottes fürchtig. And God him then zulässt or him erlaubt. But God spannend is beim Hiob nur so weit wie Gott es zulässt. He said, it is Satan, der an Hiob her ran will. And Gott sagt, Okay, aber ich setze dir Grenzen. Hiob kennt natürlich die Geschichte gar nicht, die im Hintergrund gelaufen ist. Wir übrigens in unserem Leben häufig auch nicht. Und deshalb kämpfen wir manchmal auch genau mit diesen Dingen. Aber wir dürfen wissen, der gute Vater hat es in seiner Kontrolle. Das ist doch tröstlich. Wenn er die Kontrolle nicht hätte, wäre es ebenso untröstlich. Und das hängt damit zusammen, dass wir unterscheiden sollten, Gott ist nicht der Urheber des Bösen, er lässt es zu, aber er lenkt es auch und führt es zum Guten.
SPEAKER_02Das letzte Argument kommt wieder sehr stark von der Auslegung der Schrift her. Und zwar der Einwand, naja, es gibt ja auch viele Bibelstellen, die das Gegenteil oder die was anderes lehren. Ich meine, wir könnten jetzt sicherlich durch eine Handvoll Bibelstellen durchgehen und uns die anschauen im Einzelnen und überlegen, wie das passt, welche Bibelstelle wie ausgelegt werden sollte und was dann richtig ist. Vielleicht machen wir es mal anhand von einem Thema, das immer wieder umstritten ist und wo es zwei Bibelstellen gibt, die bekannt dafür sind, sich vermeintlich zu widersprechen, nämlich das Thema Heilsgewissheit. Wir haben die Aussagen im 1. Johannesbrief, dass der, der von uns ausgeht, nicht von uns war. Also gemeint ist, der, der abfällt vom Glauben, beweist damit eigentlich, dass er nie wirklich geglaubt hat. Also das scheinbare Abfallen ist eigentlich kein Abfallen. Und dann haben wir Aussagen im Hebräerbrief, die sehr warnd sind, die so klingen, als müsste man aufpassen, dass man seinen Glauben nicht verliert. Wo sich manche Leute die Fragen stellen, okay, wie passt das zusammen? Ist es wirklich so eindeutig, dass man sagen kann, wie wir es im letzten Punkt gesagt haben, das Heil ist nicht verlierbar?
SPEAKER_00Genau, wir müssen ja zugeben, wir haben diese Schriftstellen, wo wir auf den ersten Blick den Eindruck haben, die widersprechen sich. Ich denke, was für uns auch schon wichtig ist, zunächst mal grundsätzlich festzuhalten, die Bibel widerspricht sich nicht. Wir sagen ja, yeah, die Bibel hat mehrere Autoren, die geschrieben haben aus menschlicher Perspektive, aus göttlicher Perspektive müssen wir sagen, es gibt einen einzigen Autor. Gott hat durch den Heiligen Geist all the university autor inspiriert. And we have here Gottes Word, and we have an either Autor, and so viel sollten we ihm zu gut herhalten, it widerspricht sich nicht. And one, sehr hilfreich beim Lessen der Bibel is that we, when we have Stellen stoßen, where we the end of this is weird, that we say, okay, clear stellen sollten we Licht given for the unklaren Stellen. Also unklaren Stellen im Licht von clear Stellen zu lesen. Gerade beim Thema Heilsgewisser ist das da hilfreich. And auch here is a Unterscheidung wichtig, nämlich the Frage der Perspektive. Also was ist die große Absicht des jeweiligen Autors? And I think it's good. Also aus welcher Perspektive schreibt er? Was ist das Ziel, was er bei seinen Hörern erreichen möchte? And I think that we are tatsächlich from two sides from the Pferd fallen. That we're not so tuned, okay, the height is unverlierbar, also what you will. But is it not sort of that the Bible even be the sides seem? But wherein besteht the perspektive? Also, my behaupting or unsere behauptet is just that we should the verschiedenen Stellen der Bibel dahin gehend lesen, dass we unterschiedliche Perspektiven, die mit diesen jeweiligen Stellen einfach zum Ausdruck kommen. And jetzt mal ganz concrete: was sind diese unterschiedlichen Perspektiven?
SPEAKER_02And that vielleicht, wenn man so will, von der göttlichen Perspektive drauf geschaut. Von dem großen Ganzen, das man im Blick hat. Das große Ganze der Gemeinde, und dann wird die Gemeinde getröstet, indem gesagt wird, ja, es sind welche von euch ausgegangen, aber sie waren nicht von euch. You braucht keine Angst haben, dass ihr die Nächsten seid. Das ist ein spannender Punkt. Ihr braucht keine Angst haben, dass ihr die Nächsten seid. Und ich glaube, im Hebräer-Brief ist der Aspekt eher der andere, wo viele Leute, oder die ersten Adressaten im Hebräer-Brief viele Leute in dieser Gruppe angefangen haben, wieder wegzugehen von dem christlichen Glauben hin zum Tempelgottesdienst, dass sie Opfer da gebracht haben. Und dass der Schreiber vom Hebräer-Brief eigentlich die ganze Zeit deutlich macht: Leute, dass Christentum, Christus, is so viel besser als alles andere. Besser als die Engel, beter als die Opfer aus dem Alten Testament, beter als die Propheten aus dem Alten Testament and the Priester und. And then the Hebräerbrief to the point that he these men before their leught or up to fall, when the words will, and they try to say. And that's this perspective. So when you're a mensage perspective, the amount of wisdom perspectives.
SPEAKER_00The one who answers that we warned the falsch to wheel. And then there are other who of other school, who upgefallen, and where another Ausdruck zum Ausdruck kommt oder an. I think that's wicked to understand. Da gibt es jemanden that mit Sünde zu kämpfen hat, der darum ringt, Gott gehorsam zu sein, anders manchmal dann fragt, bin ich upgefallen. And that is spannend, wie reagieren wir da? Was ist die perspective, die weitem? Was ist die Warnung, die we aussprechen? Was ist der Trost, die we aussprechen? And it's all a billion trost sein. It's all about not a in verzweifung stürzende warnt, but these two perspectives to think. And to give it in the practice, so in the sealsor practice as well in the practice by prediction. That we predicted not wish what this is. That we mentioned in the mind have easily to work, but with the head not too. So we can not this, that can God alone. And that's many, we speak up to a prediction, or in a group, but when we also are. And this is the hero that we have that we, when we predict, when we in a sales are the perspective and also a little bit, what now, for which heraise the man that for me is. And what is the botschaft? This is the Botschaft of the Hebrew Brief. And then the warning, this loss to me. But on the other side, when you show and say, okay, there deconstruit one person after the other person, I think. And that we then die, tatsächlich kannst du dir selber nicht trauen. Aber du darfst Gott vertrauen, dass er dich trägt. Und ich denke, ich gebe zu, es ist keine leichte Sache, die beiden Sachen gleichzeitig zu denken. Es ist aber keine Lösung, beide Sachen aufzugeben, sondern die beiden Perspektiven gleichzeitig zu sehen.
SPEAKER_02Ich glaube hier, und das kann man dann vielleicht, um dieses Argument nochmal im Allgemeinen zu betrachten, ich glaube, das kann man festhalten, es gibt in der Schrift klarere Stellen, es gibt unklarere, und dass diese unklareren Stellen schwer zu verstehen sind, das würde glaube ich niemand leugnen. Aber dass diese klaren Stellen helfen, die Unklaren zu verstehen, das ist ein wichtiges Prinzip, das uns in der Auslegung der Bibel immer wieder leiten sollte. Wenn wir was nicht verstehen, zu überlegen, okay, wo spricht die Bibel an anderen Stellen über genau dieses Thema und wie helfen uns diese Stellen im Zusammenspiel zu verstehen? Weil, wie du gesagt hast, der eine Autor der Schrift, Gott, kann sich nicht widersprechen. Und deswegen können sich diese verschiedenen Schriftstellen zu dem einen Thema auch nicht widersprechen. Und wenn die einen vielleicht unklar sind, helfen die anderen, eine klare Sicht zu bekommen auf das große Ganze.
SPEAKER_00Sehr gut, ja genau. Das waren so ein paar Einwände, die wir heute mal so bewegt haben. Ich gebe zu, das waren sicherlich nicht alle Einwände, die so kommen könnten. Und vermutlich gäbe es auch noch mehr Argumente, die man hätte bringen können. Aber ich denke, so einen ersten Eindruck mal zu bekommen, dass wir als Menschen vielleicht versucht sind, von uns her zu denken und diese Fragen zu beantworten. Und die Bibel uns sagt, es dreht sich weniger um uns, es dreht sich um Gott, was aber nicht bedeutet, dass wir nicht auch die Nutznießer sind. Ganz im Gegenteil. Würde ich sagen, Gott steht im Zentrum, nicht der Mensch, aber diese Lehren der Gnade dienen uns. Das ist gar keine Frage. In dem Sinne, dass wir wirklich diejenigen sind, die von diesen Lehren der Gnade Gottes profitieren. Diese Lehren der Gnade, die nehmen uns ein Stück weit die Kontrolle. Das muss ich zugeben. Sie nehmen uns die Kontrolle, aber sie geben uns Sicherheit. Das fand ich eine ganz tolle Formulierung. Die Lehren der Gnade nehmen uns die Kontrolle, sie geben uns aber die Sicherheit. Und das ist nicht genau das, was wir brauchen.
SPEAKER_02Ja, das ist ein super Schlusswort. Vielen Dank für die letzten sechs Folgen, in denen du uns die Lehren der Gnade näher gebracht hast. Und vielen Dank fürs Zuhören.