Timo Wahl YOGA-PODCAST
Timo Wahl YOGA-PODCAST
#36 Chakren - eine moderne Landkarte für Energie, Körper und Psyche
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Hast Du Fragen oder Anregungen..?
Chakren ohne Zuckerguss: Wir nehmen dich mit auf eine klare, bodenständige Reise durch sieben Energiezentren und zeigen, wie sich alte Modelle heute sinnvoll übersetzen lassen. Statt Mythen liefern wir spürbare Hinweise: warme Hände nach Herzarbeit, ruhigere Gedanken nach Erdungssequenzen, mehr Mut durch gezielte Aktivierung von Bauch und Rücken. Unser Ziel: weniger Etiketten, mehr Erfahrung. Wir verbinden Yoga-Praxis, Psychologie und präzise Sprache, damit du Stabilität, Genuss, Handlungsfähigkeit und Mitgefühl wirklich abrufen kannst.
Wir starten unten: Sicherheit und Erdung im Muladhara, Angst als hilfreiches Signal statt als „Blockade“. Über Svadhisthana lenken wir den Blick auf Genuss, Hingabe und identitäre Themen, die oft im Becken gespeichert sind. In Manipura stärken wir Selbstbild und Umsetzungskraft, ohne ins Ego-Bashing zu rutschen. Das Herz dient als Filter, der rohe Kraft menschlich macht. So werden Standhaltungen, Hüftöffnungen, Drehungen und Rückbeugen zu praktischen Werkzeugen, die Qualitäten im Alltag greifbar machen. Wir sprechen über Ressourcensprache im Unterricht, wie Worte Haltung formen, und warum „du brauchst keine Angst“ genau das Gegenteil auslöst.
Ob Stimme, Mantra und Ausdruck im Vishuddha oder Klarheit und Intuition in Ajna: Wir zeigen, wie inneres Erkennen und äußeres Handeln zusammenfinden. Sahasrara erinnert an Verbundenheit, ohne die Füße vom Boden zu lösen. Für Skeptiker bauen wir Brücken: Erfahrung vor Dogma, pragmatische Übungen vor esoterischer Deko. Wenn Praxis trägt, erklärt sie sich selbst.
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Begrüßung Und Skepsis Gegenüber Chakren
TimoDann erstmal herzlich willkommen zu einem neuen Podcast und herzlich willkommen an dich, Katharina Bock. Und wie immer, wie immer kann man schon sagen, hat ja schon eine eigene. Historie und Tradition bin ich bei dir im Podcast, und du bist bei mir im Podcast. Ich freue mich.
KatharinaGenau, ja, ich freue mich auch sehr.
TimoWir hatten beim letzten Mal Herzlich willkommen auch Timo.
KatharinaJa, genau dankeschön, Wir hatten beim letzten Mal.
TimoHerzlich willkommen, auch Timo. Ja, genau, dankeschön. Wir hatten beim letzten Mal ein schönes Thema, und wir haben ja gesagt, wir unterhalten uns mal über was so ganz Jogisches Und versuchen, so eine ganzheitliche, auch moderne und gleichzeitig vielleicht auch ein bisschen traditionelle Sicht auf dieses Thema zu werfen. Und das Thema heißt Chakren Ja, und Chakren Ja, und Chakren ist ja was. Ich glaube, alle, die gerade zuhören, kennen das, und ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere jetzt schon sagt okay, ich mache jetzt aus, bleibt mal dran, weil ich glaube, dass man das Thema ganz gut übersetzen kann, ohne dass es so überesoterisch anmuten mag, und vielleicht beleuchten wir das mal ein bisschen von verschiedenen Seiten.
TimoJa Ich würde gerne mal mit einer Frage an dich starten, Katharina, Weil ich weiß nicht. Ich weiß, wie es mir damals ging. Ich war, als ich das erste Mal mit diesem System in Verbindung kam. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich gesagt boah, das ist schon so ein bisschen esoterisch, Das habe ich eher so ein bisschen weggeschoben. So ein bisschen esoterisch, Das habe ich eher so ein bisschen weggeschoben.
Was Sind Chakren Und Wozu Dienen Modelle
KatharinaWie ging es dir denn? Darf ich dich mal fragen? Mir ging es tatsächlich ganz anders. Ich war ein bisschen schockverliebt in dieses bunte, fast so ein bisschen, wie du sagst, erstmal esoterisch, oberflächlich anmutende System, wo aber eigentlich ja alle Lebensthemen drinstecken. Das finde ich voll verrückt. Eine ganz großartige Landkarte, psychologisch, körperlich, energetisch, und also ja, ich mochte das tatsächlich gleich sehr. Ich glaube, das kommt auch sehr an auf die Lesart. Ich fand es am Anfang auch ein bisschen esoterisch, aber also wirklich, ich habe es so lieben gelernt über die Zeit, weil es einfach so kostbare Zugänge hat auf allen Ebenen der Koschas, und das freut mich auch heute, mit dir gemeinsam da drüber zu sprechen und drauf zu gucken. Also, das bietet ein unglaubliches Potenzial. Das entpuppte sich erst so nach und nach auch für mich. Aber ja, ich hatte gleich eine Liebe. Ich mag tatsächlich auch manchmal diese ich würde es mal eher so bunten, indischen, lebensnahen Modelle nennen. Die gefallen mir durchaus, zwischendrin auch mal ganz gut, aber es rutscht oft in eine Esoterik, das würde ich auf jeden Fall auch sagen.
TimoJa, Ich glaube, dann hast du vielleicht einen besseren Start gehabt. Oder vielleicht liegt es auch daran, dass du Frau bist.
KatharinaAlso ich meine, das jetzt wirklich ganz ernst.
TimoIch erlebe uns Männer schon manchmal als eher so ein bisschen, ich muss die Dinge erstmal verstehen, bevor ich die an mich ranlasse. Da haben wir schon vielleicht so einen Filter oder wollen nicht irgendwie zu weich wirken, irgendwie unten drunter. Aber ich hatte einen Zugang, der mir persönlich damals einfach zu platt und zu oberflächlich war und gleichzeitig aber zu einengend. Es ist vielleicht eher das Einengende zu sagen oh, das ist dein Wurzelschakra, und da sitzt dein Urvertrauen, und dann hast du da den nächsten bunten Ball, der sich dreht in dir, da sitzt dein Sexualchakra, und dann sind das so Dinge, da steige ich aus. Also ich bin so gar kein Freund von plakatives. Schön und Modelle müssen sein. Deshalb möchte ich auch Werbung heute für dieses Modell mit dir gemeinsam machen, weil das ist ja, toll, das würde ich auch gerne.
TimoJa, du hast eben gesagt, es hängt so ein bisschen von der Lesart ab, und ich glaube, genau das ist es. Also, man kann es sehr platt runter reduzieren auf Entschuldigung, so ein Billo-Modell, so wie diese ganzen Persönlichkeitsmodelle, ah, ich bin so ein Typ, dann bin ich auch so. Das engt uns ja eher ein, das limitiert uns ja in unserer Freiheit, oder man kann es ein bisschen weiterlesen, und das würde ich heute gerne mal mit dir machen. Wollen wir mal starten.
KatharinaJa, wir könnten vielleicht noch mal für alle, die das nicht wissen, noch mal eine kurzeze kleine Definition machen für Chakra.
TimoBitte, ich gebe super gerne das Wort an dich.
KatharinaAlso, chakra heißt übersetzt Rad oder Kreis, und das kommt wirklich vom Endeffekt, von der Bewegung. Auch die Chakren sind im Endeffekt unsere Energiezentren oder Organe des Energiekörpers, wenn man das vielleicht so nennen möchte, oder wirklich Verdichtungen einfach auch von ganz vielen Nerven. Also, die sind auch im grobstofflichen Körper ja gut nachweisbar, und wirklich sind erstmal verortet auf der Ebene des Energiekörpers Und wirken aber von da aus wirklich auf alle Ebenen der Koschas Das ist das Schöne auf den Körper, auf unsere Psyche, also Gedanken, gefühle, da ist alles drin, wirklich also alle Lebensthemen stecken da drin. Aber im engsten Sinne bedeutet es Rat eben wirklich über diese Energie, die fließen soll und wirklich auch, wenn man das gut spüren kann, die kreist Genau, falls ihr das schon gespürt habt, das kreist oder macht irgendwelche anderen Bewegungen. Wenn man das fein im Spüren hat, kann man das wirklich auch gut wahrnehmen.
TimoVielleicht so Also man muss ja vielleicht so eins vorweg schicken für alle, die jetzt natürlich auch skeptisch daran gehen All diese Modelle sind ja entstanden vor wirklich vielen Jahrhunderten im tantrischen Bereich, in einer Zeit, wo man natürlich, genau wie man das heute macht, versucht, dinge modellhaft darzustellen, vorstellen. Also, wenn ich ein Modell für etwas habe, ein Erklärungsmodell, dann kann ich das in meinem Kopf besser einordnen, dann kann ich damit besser spielen und arbeiten, kann ich es anwenden, kann Dinge verstehen. Dafür ist ein Modell erstmal da. Ich denke mal als Bursche Atommodell. Das ist auch widerlegt, und trotzdem hilft es uns in der Schule zu verstehen, wie das funktioniert.
Erfahrung Statt Beweis: Brücken Für Skeptiker
TimoJetzt muss man aber eins sagen dass natürlich diese Modelle der damaligen Zeit eine andere Grundlage hatten als die heutige. Also, wenn man sich anschaut, wie diese Kultur damals war, dann war die sehr gottesfürchtig und hat keine Leichnamen seziert. Also, das war Blasphemie. Deshalb hat man nie Menschen geöffnet. Und das muss man, wenn man über Chakren redet, finde ich, oder über Nadis, dieses ganze feinstoffliche System, immer dazu sagen, weil sonst ergibt es ja keinen Sinn. Also, wenn ich mir jetzt vorstelle, ein Modell basiert auf eigener Erfahrung und auf dem Abgleich dieser Erfahrung mit den Erfahrungen anderer, und irgendwann sind es genügend, die sagen ja, bei mir ist es genauso, irgendwann habe ich eine ganze Gruppe, und alle sagen ja, das ist sehr ähnlich, dann bietet es ja eine tolle Grundlage für so ein Modell. Aber natürlich ist dieses Modell begrenzt in seiner ich möchte mal sagen, wissenschaftlichen Tragfähigkeit oder Validierbarkeit, wenn man jetzt den Anspruch hat, das müsse auch der modernen Forschungstiefe entsprechen, weil das kann es nicht.
TimoDeshalb möchte ich eine Lanze brechen für die Menschen damals und das so ein bisschen von der Seite nochmal aufzäunen, damit da nicht immer diese komischen, also diese Chakren sind ja eigentlich unendlich viele, aber wir sprechen heute von sieben Hauptchakren. Es gibt ganz viele Schriften. Es gibt zum Beispiel eine alte Schrift, die heißt Chhat Chakra Nirupana. Chhat ist das Wort für sechs Chakra, und Nir ist ohne Rupya Missform. Also sechs Räder ohne Form. Da ging es um sechs Räder. Also, man hat einfach sich da auch nie festgelegt.
TimoEs gibt auch zwölf oder vier, also ganz egal, wo auch immer man was spürt, no-transcript, weil ich sehe, oben, da ist der Kopf, dann kommt die Wirbelsäule, und wenn ich den Körper nicht aufmache, dann verstehe ich nicht, dass der Atem nicht auch durch die Wirbelsäule geht, und der Magen liegt auf Höhe der Wirbelsäule, und unten ist ein Loch, und da kommt das wieder raus, was ich gegessen habe.
TimoNatürlich mag das dazu verleiten und da verleitet dazu zu glauben okay, es gibt da einen Hauptast, und durch den fließt halt irgendwie alles durch. Und weil durch den alles durchfließt und wir aber auch die Erfahrung machen, naja, wir essen durch den Mund, wir essen durch die Nase, und wenn wir durch den Mund essen, müssen wir gleichzeitig durch die Nase atmen, sonst funktioniert das nicht, sonst aspirieren wir Nahrung an, und dann haben wir diese zwei Nasengänge. Entstehen logischerweise auch die Ideen, dass diese beiden Nasengänge parallel zu diesem Längskanal darunter ziehen. Und natürlich wissen wir heute, dass das anders funktioniert, und deshalb möchte ich dafür werben. Was ist die dem System zugrunde liegende empirische Erfahrung, die wir machen können? und nicht die wissenschaftliche Validierbarkeit, und deshalb würde ich mich heute gerne über Erfahrungen unterhalten.
KatharinaWas können wir.
TimoMenschen spüren. was haben Menschen schon immer gespürt? und nicht, ob das Chakra grün, rot oder zwitschrig, gr, rot und getupft ist und nach links oder rechts dreht, aber ich glaube, sobald wir was spüren, sprechen wir auch in unserem Sprachbereich von Energie, nennen wir ja auch so.
KatharinaJa, ist richtig, es gibt auch diese.
KatharinaWenn ich immer so über Chakren spreche, mache ich gerne immer diese kleine Übung Ich weiß nicht, ob ihr die kennt, timo, du kennst die auf jeden Fall dass man wirklich so die Hände aneinander reibt und dann, bis es wirklich richtig heiß wird zwischen den Handflächen, und wenn man dann die Hände voneinander wegnimmt, dann spürt man das eigentlich ziemlich gut, dass da was ist, was man nicht sehen kann, aber was tatsächlich da ist.
KatharinaAlso, man kann so ein bisschen spielen, auch größer werden lassen, kleiner werden lassen, weil unser Prana, unsere Lebensenergie viel auch einfach wirklich durch die Hände fließt, was ja auch so ein ja also was sich das auch nicht vorstellen kann, ist es eben auch vielleicht gut verstehbar über auch Akupunktur oder sowas, weil auch das ist zwar in der TCM, und das Meridiansystem, das ist nochmal ein anderer Zugang, aber die Aussagen sind jetzt gar nicht so unterschiedlich, und dann kann man das auch verstehen, weil es passiert ja auch am Körper, aber es ist eigentlich sozusagen auf einem Meridian gedacht, der eben dann eine Zuarbeit hat für ein bestimmtes Organ oder so. Das ist ja auch die Ebene, die gleiche Ebene, auf der wir auch über die Wirkung von Chakren oder die Erfahrung sprechen Oder die Erfahrung sprechen.
TimoJa, ich denke immer auch so an die vielen Skeptiker da draußen. Deshalb würde ich gerne nochmal versuchen, eine Brücke zu schlagen, dass wir die letzten ins Boot holen, dass die jetzt nicht abschalten.
KatharinaFalls die nicht schon weg sind, jetzt Timo. Nein, ich glaube nicht.
Definition Der Sieben Chakren Im Überblick
TimoDa hinten sehe ich noch einen, der ist gerade um die Ecke gebogen, er dreht sich gerade wieder rum. Ich glaube, dass Wissen ganz gut dazu verleitet, dass wir unser Gefühl in den Hintergrund bringen. Also, je weniger Wissen da ist, desto mehr wird Gefühl einfach zur Wahrheit. Und ich glaube, je mehr wir glauben zu wissen, desto mehr sind wir vielleicht veranlasst oder fühlen uns veranlasst, auf das Wissen zu vertrauen und dem anderen eher leider weniger Vertrauen entgegenzubringen. Es sind ja beide Qualitäten da, und Wissen ist ja letzten Endes auch nur der Versuch, auf einer kognitiven Ebene Erfahrbares greifbar zu machen. Man muss ja auch nicht immer hundertprozentig die Realität abbilden, tut es ja gar nicht. Aber wir denken immer so an Kommunikation über Nerven, rückenmark, nerven. Wir haben feste Körper im Kopf, spezialisierte Zellen, die irgendwas können.
TimoVor der Erfindung des Nerven, biologisch gesehen, mussten Zellen auch miteinander kommunizieren. Da gab es auch noch keine Nerven. Also vielleicht können wir einfach diese Informationsaustausch, der zwischen Zellen stattfindet, über den ganzen Organismus stattfindet, der über den ganzen Organismus stattfindet, der hat sich auch biologisch weiterentwickelt, waren das damals die Trampelpfade, und dann wurde halt die Landstraße von heute einmal Autobahn vierspurig. Aber das ist ja auch noch ein evolutionärer Prozess. Bevor es irgendwelche Zellen gab, mussten alle Teilchen miteinander auch irgendwie in eine Wechselwirkung treten.
TimoAlso, wenn wir mal in die Physik gucken, dann sagt ja die moderne Teilchenphysik, dass es gar keine Teilchen gibt. Es gibt. Also die aller, aller, aller neuesten Behauptungen der Physik gehen davon aus, dass es keinerlei Materie gibt im ganzen Universum, sondern dass alles nur energetische Bewegungen sind, von Energiewellen. Also es klingt total irre, aber das, was wir für festhalten, ist sozusagen eine Verdichtung von Materie. Es hat die Physik, nicht ich die Physik, und zwar nicht irgendwelche selbsternannten Heiligen, sondern wirklich namenhafte Physiker.
TimoUnd insofern, ich glaube, je mehr wir da wissen, desto mehr wir in der Metaphysik vorankommen, desto krasser finde ich das manchmal wieder, wie eng dann diese alten Lehren wieder an der geglaubten physikalischen Realität sind. Und insofern möchte ich immer wieder so auch mich selbst daran erinnern, weil ich ja auch jemand bin, der die Sachen gerne hinterfragt und auf den Prüfstand stellt. Aber ich möchte mich auch selbst daran erinnern, dass alles miteinander in Verbindung steht Und das Raum nicht der Faktor ist, der darüber entscheidet, ob die in Verbindung stehen oder nicht. Also, es ist offenkundig der Physik egal, wie weit Teilchen auseinander sind, insofern sie eine jetzt benutze ich das Wort energetische Verbindung, eine Art Kopplung besitzen. Und das finde ich ganz irre, dass das die Physik im Moment sagt. Deshalb finde ich eigentlich so retrospektiv, all diese Modelle heute sogar viel nachvollziehbarer als noch vor 15 oder 20 Jahren.
KatharinaSchön, ja, das stimmt. Das ist wirklich ein verrücktes Feld, dass die Metaphysik eigentlich da auch am Ende in der Spiritualität so schnell landet. Und es gibt auch der Film ist schon älter, ich weiß nicht, ob du den kennst What the Bleep. im Sinne von What?
Timothe.
KatharinaFuck, do we know? Genau, das ist ja, der ist bestimmt schon weiß nicht 10, 15 Jahre oder so 20 Jahre, Und das ist ja schon immens nochmal weitergegangen.
KatharinaAber das ist auch, finde ich, hochspannend wirklich dieses Feld, dass sich das so trifft Und eigentlich bestätigt Und auch wirklich, ich habe da immer auch wirklich eine große Hochachtung, dass so die alten Yogis da wirklich über ganz viel spüren, wirklich auch in tiefe, tiefe Bewusstseinsebenen vorgedrungen sind und das Modell für uns hier gegeben haben. Und ich finde ja, das Schöne auch im Yoga ist, dass es ja immer auch das Chakrenmodell sehe ich so, dass es eine Offenheit hat, also ohne dass man, dass es die Essenz verliert, sozusagen, oder dass man so das alte unerbwürdig vielleicht behandeln würde, ist es immer offen, dass eine Weiterentwicklung passieren kann oder neue Erkenntnisse da einfließen. Das ist auch eigentlich ziemlich schön, und auch ich finde, so weiß nicht wie, du es empfindest.
TimoAber das Chakrenmodell ist ja auch wirklich in ganz, ganz, ganz vielen Körpertherapien, auch wenn man sich damit auseinandersetzt, als lebenslange freudvolle Beschäftigung damit. Lass uns doch mal vielleicht damit beginnen. Ich habe ja eben gesagt, das ist ja letztens eine in Modell gebrachte Erfahrungslehre. Lass uns doch mal anschauen, wenn es diese sieben Chakren gibt oder mehr oder weniger, um welche Erfahrungen geht es denn? Vielleicht sollten wir uns ja vorstellen, was es da so alles gibt für die, die das nicht so kennen.
KatharinaDu ich, ja, mir ist egal, du ich ungefähr zu verorten einfach im Perineum, also zwischen den Körperöffnungen oder Beckenboden, und auch es gibt ganz viel in dem Sinne auch wieder Wurzelschakra entlang der Beine und in die Füße hinein, und das ist immer das, was wir im Yoga ja so gerne Erdung nennen und wieso wir auch im Westen ja so viele Standhaltungen üben, wo wir in so eine Qualität kommen von Stabilität. Auch Sicherheit sind die Themen, urvertrauen sitzt da drin, heimat und Herkunft sind so psychologische Themen, die da drin sitzen, auch Oder einfach auch für das eigene Überleben zu sorgen. Das sind die großen Themen des Wurzelschakras und ganz, sehr die Themen, glaube ich, jederzeit und auch jetzt wieder unserer Zeit besonders, und also es zu stärken, darüber auf vielen Ebenen. Da kommen wir, glaube ich, gleich dazu, oder erst mal den Überblick. Dann das zweite Chakra wirklich im Unterbauch wird auch ja also Sexualchakra genannt oder einfach auch so.
KatharinaDie Qualität von Lebensfreude, sich auch hingeben zu können, hat eine ganz andere Qualität, also im weitesten Sinne auch das Leben zu genießen. Da geht es nicht um Überleben, auch philosophisch, sondern wirklich da geht es, um das auch zu genießen und zu fühlen. Und drittes Chakra ist also sitzt er im Oberbauch Manipura, das ist unsere Handlungsfähigkeit, das ist wieder eine ganz andere Energie, geht eher so ein bisschen feurig daher und ist auch wirklich. Das ist ganz andere Qualität als im zweiten Chakra, wo es eher um Hingabe und in dem Fluss des Lebens zu sein, geht, es wirklich darum, auch ins Handeln zu kommen und für sich selber einzustehen, statt wie eine Nussschale irgendwie so sich treiben zu lassen.
KatharinaUnd das sind die unteren drei Chakren, und die arbeiten eben ganz wichtig dem Herzchakra auch energetisch zu. Und ich finde, so auch die unteren Chakren haben so in der spirituellen Welt manchmal gar nicht so eine gute Publicity. Da geht es ganz viel auch so um die höheren Chakren Natürlich, aber die sind auch wichtig. Also das ist so unsere erdige, erdleben, basis, die auch da eine Qualität geben und auch genauso wichtig sind, und die arbeiten sozusagen von unten dem Herzchakra zu, wirklich mit dem Sitz der Mitte der Brust, also klassisch auch da, wo jeder drauf zeigen würde wenn er auf sich selber zeigt, in allen Kulturen der Welt.
KatharinaJa, das wird ja auch als Sitz der Seele benannt, das ist einfach so schön, und da ist ja wirklich unser Mitgefühl und einfach Kontakt auch mit und in alle Richtungen, also nach innen Kontakt, nach außen, liebevoller Kontakt, liebevolle Qualität. Ja, genau, großes Zentrum Und deswegen auch das Herzchakra, ja, so in der Mitte, das hat schon besondere Bedeutung und Qualität. Noch Genau, magst du die oberen weitermachen, timo.
TimoIch glaube, ich würde eher nochmal bei den unteren anfangen.
KatharinaAh gut, jeder hat ja so ein bisschen wahrscheinlich auch seinen Zugang dazu.
TimoDas untere Chakra ist Muladar, also Mula ist die Wurzel, das ist ein Skriptbegriff für Wurzeln. Dahar heißt Wohnsitz oder bleiben oder verweilen. Es gibt heute noch eine Stadt in Afghanistan, die heißt Kandahar Kant. Da kommt das Wort Kantes her, zucker, stadt des Zuckers. Da sieht man auch, wie eng diese Sprachen miteinander verwoben sind. Und wenn ich immer daran denke, wo sind die Wurzeln? Wurzeln haben was mit Sicherheit zu tun. Du hast ja eben schon gesagt Sicherheit, vertrauen. Wenn ich Leute frage, wenn ich in mich hineinschaue oder wenn ich mal die Frage an Zuhörer, zuhörerinnen stelle wo fühlst du denn die Abwesenheit der Sicherheit? Dann wäre ich beim Thema Angst. Dann sagen wir auch im deutschen Sprachgebrauch mir ist die Angst in die Hose gerutscht, du hast das Herz in die Hose gerutscht, ellenbogen. Also wir haben unsere Grundbedürfnisse und damit verbundene Themen und Gefühle auch körperlich verortet.
TimoDa schwingen andere Dinge mit. Das ist nicht ein Ausschließlichkeitsfaktor und vielleicht nicht auch bei jedem genau gleich, aber bei mir ist die Angst zum Beispiel ganz klar entlängst der Beine, entlängst der Stellen, die du auch an den Beinen genannt hast, eben. Also, wenn ich merke, ich habe zum Beispiel, ich sehe zum Beispiel so eine jetzt muss ich dazu sagen, ich war früher im Rettungsdienst als Zivi, und ich konnte das gut sehen und habe damit nie Probleme gehabt. Aber wenn ich das privat habe, läuft es mir heute immer noch die Beine runter, und gerade bei Leuten, die mir nahestehen.
TimoAlso wenn sich jetzt meine Tochter, meine Frau, sonst die Verletzte sieht, übel aus, dann habe ich sofort eine Kontraktion im Beckenboden und sofort die Beinrückseiten entlang Sofort Und Innenseiten. Also das ist einfach so krass, oder dieses Gefühl zu fallen, den Hals zu verlieren, so dieses, was in die Hose rutscht. Also ich glaube, es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass wir dann dort auch diese Thematik verorten, letzten Endes schlicht und ergreifend verorten. Das können wir natürlich noch vielleicht darüber sich unterhalten. Dann könnte man noch Osteopathen einladen. Wie sieht es denn mit den Organstrukturen aus? Die haben ja für den Osteopathen auch mal eine Verbindung zu Speziellen zu.
TimoEmotionalität. Also insofern kann man das, ich glaube, auch ganz gut verstehen, dass das Thema Sicherheit dort unten besetzt ist, und du stehst auf den Füßen, und wir kommen später sehr gerne dazu, katharina. Wie machen wir das denn im Yoga? Das hat ja auch was mit Erdungsarbeit zu tun. Sicherheit kann man sich ja erlebbar machen. Das zweite Chakra heißt ja im Sanskrit Sva, die Stana Chakra, also Selbstsitz, und das Selbst, das Sva, hat so zwei verschiedene Komponenten, die ich gerne mal reingeben würde. Die eine Komponente ist quasi der Buddhismus würde sagen, der edle Kern. Der Yoga würde sagen Zugriff auf Posha hat man Also das, was wir sind, unter unserer identitären Decke, losgelöst von Rollen und identitären Mechanismen, und gleichzeitig ist es aber auch das Selbst, was sich konstituiert, und gleichzeitig ist es aber auch das Selbst, was sich konstituiert, und dieses Selbst ist wandelbar. Es ist einfach nicht festgeschrieben. Man könnte sagen, es ist die Geschichte, die wir uns über uns selbst erzählen, die wir jeden Tag ein bisschen anders erzählen, und die sitzt da unten, und deshalb sitzen dort auch die Gefühle wie Scham, die mit identitären Dingen zu tun haben, im Unterbau, und deshalb sind auch diese Elemente, die denen zugeordnet sind, die Stabilität unten. Das ist Erde und das andere ist Wasser für die Wandelbarkeit. Also, ich finde, auch da findet man einen schönen Vergleich, dass es überhaupt nicht abstrus ist, sondern sehr greifbar. Und bei Manipura ist es ja, finde ich, auch ein schönes Wort, mani. Es gibt dieses schöne buddhistische Mantra Om Mani Padme Hum, das ist der Edelstein, das Juwel übersetzt so viel wie Stadt der Juwelen.
Svadhisthana: Genuss, Wandel Und Identität
TimoLustiger Begriff, aber ein Inbegriff dafür, dass wir alle Juwelen, alle Kostbarkeiten, also alle Ressourcen und Qualitäten in uns tragen, die es braucht für Entwicklung, und die rumhängen ja wiederum ganz stark davon ab. Wie denke ich denn über mich selbst? Und die rumhängen ja wiederum ganz stark davon ab. Wie denke ich denn über mich selbst? Also, mein Selbstbild ist ja ganz ausschlaggebend dafür, welche Qualitäten ich in der Welt ausspiele und welche Qualitäten ich ins Leben bringe. Das sind natürlich auch die, die ich besonders leicht ausspielen kann.
TimoDas wären dann meine Kernkompetenzen. Könnte man das später nennen, was ich besonders gut kann, womit ich immer trumpfe oder vielleicht auch einmal auf den Wecker gehe, wenn es zu viel wird, und womit ich immer trumpfe oder vielleicht auch einmal auf den Wecker gehe, wenn es zu viel wird. Und deshalb ist natürlich dieses du sagtest gerade Handlungsebene. Wir sehen schon, die sind ja alle total miteinander verwoben.
TimoDie Sicherheit und Schlappität hat einen Einfluss auf die Persönlichkeit, auch auf die Handlungsfelder, die Persönlichkeit, also alles wirkt hoch, und dann ist für mich immer ich sehe das, und das deckt sich so ein bisschen mit Osho Ich finde, osho hat mal was ganz Tolles gesagt. Osho hat mal gesagt, in den unteren drei Chakren sind wir wie Tiere, in den oberen wie Götter, und nur im Herzchakra sind wir Mensch. Und du hast eben die Empathie und die liebende Güte genannt, und das ist ja wirklich etwas. Wir Menschen können ja das Gefühl lebender Güte bewusst abrufen, und wir können es künstlich erzeugen. Ich weiß nicht, ob das ein Hund kann, aber ich weiß, dass wir es können. Und insofern ist für mich das Herzchakra Herz heißt übrigens im Sanskrit Rit, also Anahata heißt so viel wie nicht angeschlagener Ton, man könnte so sagen, wie sauber, noch nicht benannt oder nicht besetzt mit irgendwas, wie auch immer wir das übersetzen wollen. Für mich ist das Herzchakra immer so der Filter, durch den alles von unten durchlaufen sollte, damit es oben rauskommt, und nicht allzu quäksig und fies wird Sehr schön gesagt.
TimoUnd du hast eben noch letzter Satz von mir, was ganz wichtig ist du hast gesagt, alle Kulturen der Welt greifen sich, wenn sie sagen, ich bin immer an die Brust, alle. Und da sitzt also, wenn ich auch, ich glaube, das wahre Selbst. Das verorten wir alle da nicht im Kopf, das wahre.
KatharinaSelbst.
TimoDer Kopf kann viel Blödsinn machen, aber das wirklich gute, liebenswerte und Liebevolle in uns, das sitzt da.
KatharinaJa, und auch, was in Kontakt tritt zur Außenwelt, also auch da. Das ist einfach genau dieses Rausgehen. Ja ist schön, und du hast auch ist schön. Für mich ist es auch so doll im Yoga in der Praxis so spürbar, dass die Praxis hat ja so unterschiedliche Qualitäten, ob man jetzt wirklich eine kraftvolle Standhaltungspraxis macht Und manchmal also ich finde es so, gerade wie du auch gesagt hast, im Deutschen es gibt ja so viele tolle Sprichwörter so irgendwie ich bin durch den Wind, oder auch die Knie schlottern, oder ich kriege die Füße nicht auch also jetzt in dem Beispiel auch eine andere Stabilität da oder auch gerade mit so einer Hüftpraxis. Da sind wir dann wieder bei Svartistana. Also alles, was so viel über die Hüften arbeitet natürlich wunderbar, um im zweiten Chakra wirklich wie auch immer man das dann ausdrücken möchte die Energie zu erhöhen oder da wirklich auch ins Fließen zu kommen, gar nicht selten auch Da ist es auch häufiger mal, dass wirklich auch ein paar Tränen fließen, weil man wirklich gut lösen kann, was da so ein bisschen sitzt. Psoas ist vielleicht auch noch ein Riesenthema, unser Hüftbeuger, der Muskel der Seele, auch der so viel, oder ich nenne ihn auch gerne mal so Hauptstresseinsammler Nummer 1, weil da auch ja evolutionär, sobald wir flüchten würden, sozusagen.
KatharinaNormalerweise geht da die Spannung rein evolutionär, und die sitzt dann dort. Also wir können darüber auch wirklich viel Stress lösen und Anspannung, was wirklich uns auch wieder dann gut mit dieser eher weichen Wasserqualität verbindet. Also das ist über die Yoga-Praxis verrückt, oder wenn Also kennt ihr vielleicht auch die meisten wenn man wirklich mal so eine richtig ordentliche Drehungspraxis gemacht hat mit ganz viel Bauchmuskulatur noch dazu oder sowas, wie man sich danach fühlt, also die entsprechend auch oder Rückbeugen über die Anahata Herzchakra Praxis, das sind ja jeweils, finde ich wirklich, wenn man aus einer Yogastunde rausgeht, jeweils eine dieser Qualitäten bedient hat, ist es ja ein komplett anderes Gefühl. Wie man aus derunde rausgeht, weil es eine dieser Qualitäten bedient hat, ist es ja ein komplett anderes Gefühl, wie man aus der Stunde rausgeht, und das finde ich schön.
Manipura: Handlung, Selbstbild Und Ressourcen
KatharinaSo kann man Yoga auch wirklich einfach benutzen zu sagen, ich fühle mich heute irgendwie wackelig und instabil vielleicht. Also, so fein ist es dann auch, dass man für die eigene Praxis oder gerade auch, wenn man in Kurse geht, auch das wählen kann, wählt man ja auch vielleicht unterschiedliche Arten von Praxis, je nachdem, was gerade so dran ist, und das hat eigentlich auch ganz viel mit unseren Chakren zu tun. Am Ende.
TimoWie gehst du denn um L? lass uns doch mal bei den unteren drei, vier bleiben, erstmal vielleicht bevor wir weiter hochgehen, weil du hast ja schon so ein bisschen angeschnitten, wie man damit arbeiten kann. Du hast eben gesagt, man kann ja die Energie wenn man das so nennen möchte eines Chakras erhöhen. Was meinst du denn damit?
KatharinaAlso die, also, dass man wirklich sozusagen also es gibt ja diesen schönen Spruch auch Energie folgt, der Auf, auch Visualisation und so weiter. Also kann tausend Sachen da machen. Also wir schicken dort die Aufmerksamkeit hin über den Körper oder über den Mind, und damit kommt die Energie. schwer mal zu sagen benennen kann da drin im Bewusstsein, und man spürt es ja auch im Körper, dass bestimmte Bereiche dann vielleicht auch einfach warm werden, wenn die Energie beginnt, dort zu fließen. Also, wenn ich kalte Füße hatte, vielleicht jetzt gerade wieder, wenn es ein bisschen kühler wird in der Jahreszeit, und ich mache dann eine Praxis, die eben ganz viel mit meiner Erdung, mit Muladhara arbeitet, dann wären natürlich die Füße auch warm, oder übers Herzchakra wären die Hände warm. Also das kennt vielleicht auch jeder und jede Und genau.
Katharinaalso das sind alles gute Zeichen. Manchmal ist es auch ein Kribbeln, ein Pulsieren da oder eben wirklich fein. Ich spüre wirklich auch immer dann so eine ganz feine energetische Bewegung, das. Ich spüre wirklich auch immer dann so eine ganz feine energetische Bewegung. Das sind alles so Anzeichen, dass sich die Energie dort erhöht. Oder dass ich zum Beispiel auch nach einer Yoga-Erdungspraxis ganz andere Gedanken habe, zum Beispiel, wenn ich vorher wie du auch den Schatten angesprochen hattest.
Katharinaalso jedes Chakra hat auch so einen Schattenaspekt oder Schattenqualität, die dieses alte Modell benennt. Das finde ich auch hochspannend, und wenn ich vielleicht ein bisschen ängstlich bin und mache eine Erdungspraxis, dann werde ich mich nach der Yogastunde vielleicht auch weniger ängstlich fühlen. oder sehr wahrscheinlich, weil es über den Körper wieder geht, über den Energiefluss, über den Atem oder auch finde ich ein schönes Beispiel dafür aus der modernen Psychologie. auch das ja, das auch immer, ich weiß gar nicht, das hat bestimmt auch einen Namen, die Technik, dass, wenn man auch wirklich eine Aufregung hat oder eine Situation, wo man so ein bisschen in der Angst oder Überforderung ist, dass man ganz doll den Quadrizeps, also die Oberschenkel Vorderseite anspannt, dass man die Beine streckt und wirklich die Füße spürt und die Fäuste noch so Fäuste macht. Ich weiß nicht, ob du das kennst, das hat auch einen Namen. Also, das ist letzten Endes ja auch so ein Das ist so ein bisschen die progressive Muskelversetzung.
TimoJa, oder meinst du, ich sag mal, du verschießt ja den Neurotransmitter, die aus deinem Stress kommen. Durch die Anspannung kannst du dann auch ein bisschen besser lösen.
KatharinaGenau Ja, das meine ich, genau Ja also, und das hat ich finde, das liebe ich auch tatsächlich an dem Chakrenmodell, dass das so komplex zusammenwirkt, und ja, ob man es über die Energie benennen mag oder nicht, es funktioniert. Vielleicht auch das nochmal für die Skeptiker, aber ja, ich glaube, dass viele Menschen, die fein so energetisch spüren, das auch sehr gut wahrnehmen können, einmal über den Körper, über so ein sehr, sehr feines Spüren im Körper, das beschreibt es vielleicht auch ganz gut, wenn die Energie sich da erhöht oder ins Fließen kommt. Und tatsächlich, manchmal blocken auch so Themen auf. Also das Modell benennt es gerne als Blockaden.
KatharinaIch würde ich weiß nicht, wie man es modern sagen könnte dass wir schon eben auch bestimmte natürlich auch, wenn wir sozusagen anfangen, uns mit den Chakren zu beschäftigen. Also ich weiß nicht, wie es dir ging, aber ich finde, so bestimmten hatte ich das Gefühl super, das ist jetzt irgendwie nicht die Baustelle Nummer eins, vielleicht, wo ich starten sollte. Das ist eigentlich schon ganz gut, und in anderen finde ich, so ist es eher eine auch fast ein bisschen lebenslange Aufgabe da immer wieder gut, dafür zu sorgen, dass das auch in guter Balance ist, sozusagen Und klar. Aus unterschiedlichsten Aspekten liegen da Themen drin und drüber, die man aber finde ich eben auch durch diese Körperarbeit, energiearbeit dann so super angehen kann.
TimoDu sprichst gerade ein Thema an oder ein Wort Blockade. Da habe ich mich immer super schwer mit getan, und ich tue das bis zum heutigen.
Herz Als Filter: Mitgefühl Und Menschlichkeit
TimoTag, weil ich finde, dass wir in der westlichen Psychologie einen Fehler machen oder lange Zeit gemacht haben, ja nicht durchgehend und nicht immer noch unbedingt in positive und negative Gefühle zu unterteilen. Also, wenn wir uns ein Thema von einem Chakra angucken, dann ist es ja die Idee, ein Lebensthema, ein Grundbedürfnis und alles, was damit verschaltet ist, aufzugreifen. Und wenn wir beim unteren Chakra bleiben, sind wir beim Thema Sicherheit, stabilität, urvertrauen, vertrauen ins Leben, vertrauen in mich. Das heißt, eine Qualität von Vertrauen, eine Qualität, die sich ausdrückt in Form von Ruhe, von Gelassenheit, von Anwesenheit, von Sicherheitsgefühl, schafft Ruhe. Das heißt, wenn ein Chakra sozusagen fließt, wenn da alles funktioniert, dann habe ich einen guten, sinnvollen Zugriff auf Stabilität und Ruhe. Das heißt, ich vertraue dem Leben aufgrund meiner gemachten Erfahrungen mit dem Leben und weiß, das haut mich nicht um Gut funktionierendes Muladhara Chakra. Wenn ich eine Blockade hätte, dann würde das für mich nämlich bedeuten, dass ich in dem Moment keinen Zugriff auf diese Qualität bekomme. Dafür gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, und dann muss ich aber nicht daran arbeiten, irgendwie da was aufzuknacken, weil das ist für mich finde ich manchmal so ein bisschen die Idee ich muss da irgendwie was wegschieben. Eine Blockade entsteht ja, weil irgendwas. Also bei Emotionen zum Beispiel sprechen wir von Dysfunktionalität.
TimoAlle Emotionen haben Funktionen, die Angst im Übrigen, auch Die Angst hat die Funktion der Warnung, dass ich aufmerksam sein muss. Es gibt ein schönes chinesisches Sprichwort Mut ohne Angst ist Leichtsinn. Also, wenn ich mutig bin, ist das gut, weil Mut bedeutet, dass ich mich etwas traue, handlungsantrieb, kann auch mal die Wut damit zu tun haben, und gleichzeitig die Anwesenheit von Angst akzeptiere, weil die Angst sagt mir pass auf, geh nicht zu weit. Wenn die Angst weg ist, also ich keinen Zugriff auf die Angst habe, weil ich da zu stark von der Wut vielleicht übermannt werde, dann mache ich doofe Dinge und tue mir vielleicht weh.
TimoIst die Angst aber zu stark, dann blockiert sie mich, dann wird sie dysfunktional, also sie geht über ihre Funktion hinaus und gibt mich in so einen Freeze-Status. Das heißt also, wenn das blockiert ist, wenn also meine Angst so groß ist, dass ich an meiner Sicherheit nicht rankomme, dann ist doch die Frage wie kriege ich denn die Angst weg? Und die Angst geht nicht weg, indem ich sie wegschiebe, sondern indem ich mir die Frage stelle wie kriege ich Zugriff auf die Ressourcessicherheit, woran kann ich mich erinnern, wohin kann ich spüren, was kann ich mir vorstellen, Wer kann mich helfen? Wie kann ich die Situation verändern? Und und, und, und und, also auf ganz vielen Ebenen. Und ich glaube, wenn man das so sieht, wird es auch viel transparenter, als einfach zu sagen du hast da eine Störung, dein Chakra ist blockiert, Weil das habe ich halt leider so Ich sehe das halt wirklich ganz, ganz häufig gehört, und das ist zu einfach.
TimoDas ist einfach. Das ist diese Typisierung, die ich vorhin meinte Dein Chakra ist blockiert. Ich weiß noch, ich habe mein erstes Teacher Training, was ich unterrichtet, was ich gegeben habe, da habe ich natürlich auch noch ganz, ganz unglaublich viel ausprobiert und bin auf einen Chakra Selbsttest gestoßen. Ich habe den da nicht gemacht, weil ich fand den doof, aber der hat genau das gemacht. Du stellst dir irgendwie 17 und ein halb Fragen, und dann weißt du, was du für ein Typ bist, so ungefähr, und welche Chakra bei dir hängt. Und deshalb das ist wahrscheinlich auch der Einstieg warum ich mich damit immer so schwer getan habe, weil es so verleitet, dann zu sagen ach, so ist das, okay, jetzt habe ich ja alles verstanden, und das ist ja nur ein Aufhänger, mal über etwas nachzudenken.
TimoDas heißt, ich kann über eine physische Praxis darunter gehen. Also, was gibt mir Stabilität? Ich mache einen Krieger, ja, und der Krieger es einfach sau anstrengend. Und jetzt sage ich dem Schüler es ist anstrengend, aber guck mal, du kannst das, deine Kraft, und das löst Selbstwirksamkeitsmechanismen aus. Das bestätigt Oder ich mache mir einfach die Tatsache bewusst. Ich habe letztens auf einer ganz anderen Ebene ich habe ein Entwicklungsseminar gerade gegeben, am Wochenende, yoga als Weg der inneren Entwicklung, und habe die Leute halt am ersten Tag einen Baum malen lassen, so richtig schön wie im Kindergarten Mal einen Baum. Und der Baum hat Wurzeln und einen Stamm und Äste und Blüten. Und trag bitte an die Wurzeln ein, was hat dich alles geprägt? Was gibt dir Sicherheit? Wo kommst du her, was sind deine Wurzeln? Und dann fangen an, leute darüber nachzudenken, nicht mal eben, sondern nämlich mal eine halbe Stunde Zeit. Dann kramen die in der Kindheit, dann kramen die in den Fragen. Was prägt mich auch heute noch? weil so Wurzeln werden dauerhaft bestückt, also so Schacken kann man dauerhaft stärken, Und dann sind die da plötzlich auch am gleichen Punkt. Das heißt, was ich damit sagen möchte mit so einem Chakra zu arbeiten oder mit uns zu arbeiten, hat eine körperliche Komponente. Tun hat eine Spürkomponente, körperachtsamkeit Hat eine Komponente, auch die von außen kommen kann Ein Musikstück, ein Geruch, eine Erinnerung, selbst ein Film. Wahrscheinlich gibt mir Rambo mehr Stabilität, auch wenn der Film Banane ist, aber vielleicht macht das mehr mit der Stabilität als was anderes. Oder ein guter Walt Disney-Film, wo am Ende alles gut ist. Aber es ist genauso die Geschichte von sich selbst abgrasen und sich halt nicht die Frage stellen.
TimoNicht die Frage stellen, was ist da alles schiefgelaufen, sondern die Frage stellen, was habe ich alles an Bord, was habe ich im Leben alles Gutes erlebt, was stützt mich bis zum heutigen Tag? Und ich finde, so kann man auch in der Stunde vielleicht so ein kleiner Schwenk um die Ecke für alle, die, die unterrichten. Ich glaube, dass die wahre Qualität im Unterricht genau dadurch zutage tritt, indem wir diese Körperarbeiten, diese Körperachtsamkeitsarbeit mit einer bewusst dazu passenden Sprache koppeln. Also dem Schüler nicht sagen, na, wackelst schon, bist noch ein bisschen schwach auf der Brust, sondern ich mache gerne so einen dreimaligen Hund. Ich mache einen Hund, dann nehme ich ein Bein hoch und lasse eine Hand vom Boden lösen, egal wie weit, die muss er nicht ganz lösen.
TimoUnd wenn die Leute da lustig rumwackeln, erinnere ich sie daran, dass sie halt noch lange nicht gefallen sind, und selbst wenn sie fallen, dass sie wieder aufstehen können. Und zweitens soll ich immer die Frage stellen wie oft stehst du denn auf einer Hand pro Woche, so? Und die Antwort ist nie, aber offenkundig kannst du es. Also nimm wahr, was du kannst, auch was du dir vielleicht sonst nicht zutraust. Wir können so viel machen, einfach in der Praxis, und können auf die Weise finde ich, viel besser da Und noch viel mehr machen als mit dieser bloßen Benennung. Also, es ist ein ganzer Blumenstrauß.
Yoga-Praxis: Erdung, Hüften, Psoas, Rückbeugen
KatharinaJa total, total, Genau so. Also so mache ich das auch. Also wunderschön, was du gesagt hast, dass wirklich auch so ganz überstärkende Ansagen in die Yoga-Praxis mit einweben und eben nicht, wie du sagst, dieses mangelorientierte oder irgendwie ich weiß gar nicht, wie man es sonst nennen will also dieses Blockaden, auch dein Knie wehtut, kümmere dich mehr um dein Wurzelschakra, oder so. Da denke ich auch immer so Hilfe Oder auch irgendwo einen Stein auflegen. Ich finde, steine haben wirklich eine Heilqualität, aber ob die jetzt dann alle Lebensthemen, dieses Chakra mit einmal lösen, indem man die dann täglich irgendwie eine Stunde da auf eine bestimmte Stelle legt, das ist große Frage. Und ich finde das schön, diese eben auch modern, wo wir beide hinwollen, dass das einfach auch diese Ressourcenorientierung, wenn man das so beguckt, aus diesem Blickwinkel, auch das Chakrensystem, hat das halt ein unglaubliches Potenzial fürs Leben, genau wie du gesagt hast. Also ja wunderschön.
KatharinaUnd gerade im Unterrichten also finde ich auch gut nochmal den Impuls für alle, die unterrichten, immer mal wieder selber auch zu gucken, weil ich finde, auch als Yoga-Lehrerin, als Yoga-Lehrer gibt man ja auch immer schon über Ansagen ganz viel auch raus erstmal ein Maß an Bewusstheit, aber auch so ein bisschen so dieses eigene wo steht man selber in bestimmten Dingen, oder wo sind vielleicht auch noch blinde Flecken. Also ich bin da auch durchaus immer sehr respektvoll. Und was dann wirklich an Ansage auch passiert, also es ist ja auch eigentlich hochgradig. Wie gehe ich in dem Moment mit mir selber um, was ich bereitstelle für die SchülerInnen im Raum? also ganz, ganz spannendes Thema. Deswegen da bin ich auch tausendprozentig bei dieses Blockadending und so, das holt das eher, das wertet das richtig ab.
TimoDas ist echt schade, finde ich auch weil es uns so ein bisschen reduziert auf das, was nicht funktioniert.
TimoOder was vermeintlich falsch ist, und vielleicht so nur ganz kurz, weil mir ist das echt super wichtig, weil wir denken so oft, dinge an uns wären falsch, und das führt dazu, dass wir die Dinge, die wir für falsch halten, an uns ablehnen, und das nimmt uns die Möglichkeit, mit ihnen zu arbeiten, weil wir da nicht mehr hingucken. Und insofern ist es ganz wichtig anzuerkennen, dass Wut, neid, trauer, Ekel, freude, was auch immer, alles Bestandteile von uns sind, die auch ganz normal sind, weil wir Menschen sind. Und annehmen heißt ja nicht ich wiederhole mich, das habe ich schon 10.000 Mal gesagt aber annehmen heißt ja trotzdem nicht, dass es so gut ist, wie es ist, aber halt, dass es ist. Und wenn ich anerkenne, dass die Dinge da sind, kann ich sie transferieren, indem ich neue Wege suche, aber nicht versuche, die, die mir im Weg zu Schenestein wegzuschieben. Das wird nicht funktionieren. Dann ergieh ich einen Teil von mir.
KatharinaJa, das stimmt. Und was vielleicht auch noch mal ein schöner Aspekt ist, was damit so ein bisschen in Zusammenhang steht, ist das jetzt ganz, ganz spannend mit Robert Ehrenbrand auch im Podcast, weil er hat auch gesagt, ich teile das auch ein bisschen kann man nicht so pauschalisieren, aber dass das auch im Yoga so ganz viel. Der Punkt ist, dass wie soll ich sagen? also, dass man so sehr im zweiten Chakra ist im Sinne von ach, das Universum wird das schon regeln, und die Dinge sind so, wie sie sind, und so soll es dann auch sein, und das ist so, finde ich, im Prinzip ein kleiner, natürlich ein Teil der Wahrheit. Also, es gibt Dinge, die kann ich nicht ändern.
KatharinaDann ist es sehr schlau, eine Akzeptanz zu holen, aber so dieses, dass das so ganz weich wird oder dass das so ein Common Sense ist in der Yoga, hey, das möchte ich gerne transformieren, da möchte ich mich gerne weiterentwickeln, oder da merke ich, so, eigentlich steht das so meinem eigentlichen Sein so ein bisschen im Weg, weil ich mich da selber da zurückhalte und begrenze. Also auch, wo wir wieder ganz toll so bei Ressourcen und Stärken leben, sind und entfalten und entwickeln, und das braucht auch ein bisschen diese Manipura-Qualität, wo halt viele im Yoga dann sagen oh, das ist das Ego, da muss man aufpassen. Wünsche da drin und so weiter.
TimoDa kriege ich immer ganz gelinde gesagt die Krise, wenn ich das höre, weil alles, was wir tun, alles, alles, alles ist in der ersten Instanz immer aus dem Ego, und wir müssen schon echt, wenn wir ehrlich zu uns sind, ziemlich viel Denkarbeit leisten, bis wir bei einem echt altruistischen Ansatz gelandet sind. Also das ist. Ich muss da jetzt auch echt rein, weil ich muss das kommentieren, da komme ich gar nicht drum rum.
KatharinaDas ist mein Ego jetzt. Das ist mein Ego. Hallo, hallo mein Ego. Nee, weil ich empfinde es genauso.
TimoWir oszillieren in dieser Yoga-Bubble Ich sage es mal Yoga-Bubble. Also es gibt viel mehr Leute auf der Welt, glaube ich, die Yoga machen, als Leute, die auf der Yoga-Matte waren. Also es gibt Menschen, die haben von dem Wort Yoga noch nie was gehört, und die machen zutiefst Yoga. Aber wenn wir Yoga definieren als einen Weg der Entwicklung, dann oszillieren wir leider zwischen Selbstoptimierungszwang, weil das hat mit Yoga nichts zu tun. Wir müssen nicht erst jemand werden, um jemand zu sein. Das ist totaler Bullshit, das ist falsch verstanden. Deshalb ist es auch nur bis zu einem gewissen Grad aus meiner Sicht sinnvoll, sich in so einer krassen Asana-Praxis zu verstricken.
KatharinaAlso ich spreche da echt aus Erfahrung. Ich habe drittes Jahr.
TimoAshtanga gemacht. Dritte Serie Timo, Ich habe das neun Jahre nur Ashtanga gemacht.
KatharinaDas wusste ich gar nicht.
TimoIch habe wirklich gemerkt am eigenen Körper, dass das für mich überhaupt nicht zum Ziel führt. Ich komme aus dem Sport, das heißt, ich habe da nur meinen Ehrgeiz noch irgendwie gestählt und habe mich eigentlich über die scheinbare Fortgeschrittenheit meiner Praxis definiert und war, was diese Praxis anbelangt, in meinen frühen Erstandgeizzeiten ziemlich arrogant. In dieser Hinsicht Ja, also nach dem Motto ach, du willst mir was erzählen hier, wo bist du denn da in deiner Praxis? Jetzt übertrieben gesagt, aber das gibt schon eine gewisse Arroganz, und deshalb warne ich davor. Also der Praxis oder der Korrektheit, der vermeintlichen Korrektheit, wenn man Freude daran hat, ist was anderes.
TimoAber diesem Hinterherlaufen von etwas, die Praxis erfüllt sich übers Tun und nicht über das Erreichen einer Form, das ist Käse, das ist das eine, diese Selbstoptimierung. Aber das andere, was du gerade sagtest, ist genauso selbstbetrügerisch. Nämlich also im Yoga gibt es den Begriff von Abhyasa, beharrlichkeit, und Patanjali schreibt selbst im Sukra naja, das kann mal leicht mild, intensiv, kann auch mal ziemlich intensiv sein. Also sprich, eine gute Anstrengung oder eine gute Beharrlichkeit, die kann auch mal locker sein. Also, du bist nicht auf dem Holz weg, nur weil es gerade mal nicht anstrengend ist, aber das kann auch mal ganz schön anstrengend sein.
Energie Lenken: Aufmerksamkeit, Wärme, Kribbeln
TimoUnd ich glaube, dass viele verwechseln Selbstakzeptanz im Sinne von akzeptieren, dass Anteile in uns sind, und akzeptieren, akzeptanz, dass das, wie ich mich im Außen gerade ausdrücke, gut und endlich ist. Also nach dem Motto lieb mich so, weil anders gibt es mich nicht. Ich nehme mich halt an. Ich habe es jetzt endlich gelernt, mich anzunehmen. Das ist kein Annehmen, das ist sehr leicht machen und sagen, ich habe einfach keinen Bock, mich anzustrengen, für dich Nach mir die Sinnflut, ich warte halt, bis derjenige oder diejenige kommt, die mich genauso sein lassen, wie ich bin. Das ist kein Yoga, und deshalb finde ich das immer schwierig. Natürlich müssen wir Dinge anlernen, natürlich müssen wir uns selbst lieben, annehmen, verzeihen lernen, selbst Mitgefühl entwickeln. Aber das ist ja was ganz anderes, als zu sagen so bin ich halt.
KatharinaDas hat nichts mit Selbstmitgefühl zu tun, gar nichts.
TimoUnd wachsen zu wollen, hat auch nichts mit Selbstoptimierungszwang zu tun Hat es auch nicht Nee. Muss ich nur so an Beifügen. Ja, das ist schön.
KatharinaVielen Dank, das spricht mir sehr, sehr, sehr aus dem Herzen. Ja, das ist komisch, manchmal verselbstständigen sich da einfach auch Dinge, oder ich weiß auch gar nicht, wie es passiert. Aber es gibt eine Menge dieser Mythen auch in der Yoga-Community, und ich finde es auch schön, dass man da sich erlaubt, auch immer nochmal anders drauf zu gucken und aufpasst, oder man sollte auch drauf gucken.
TimoIch muss auch eins sagen also ich habe das zumindest immer so erlebt. ich weiß nicht, ob das wirklich so ist, das ist meine ganz persönliche Meinung. Ich habe häufig erlebt an Menschen, auch an Bewegungen, dass man erst einmal in ein Extrem gehen muss, um dann in ein angenehmes Normal zurückzufinden. Insofern ich verurteile das überhaupt nicht, dass Menschen das tun, das will ich damit überhaupt nicht sagen.
KatharinaIch glaube das ist notwendig.
TimoIch war früher 1998 habe ich angefangen, mich vegan zu ernähren. Ich war damals bestimmt einer der Frühen in Frankfurt, aber ich habe bestimmt das erste Jahr, die ersten eineinhalb, vielleicht auch länger ich weiß es nicht, das mögen mir die Leute sagen, die mich aus der damaligen Zeit noch kennen und es noch erinnern aber ich habe dann schon mit diesem Belehrungsfinger da gestanden Und wollte dann alle zum Fleischlosen umkonvertieren. Und damit geht man Leuten, gelinde gesagt, man tritt ihnen auf die Füße, Und ich glaube, das bahnt sich dann irgendwann so in Normalität. Und dann, wenn man das einfach nur lebt für sich, dann beginnt man vielleicht, andere damit anzustecken.
KatharinaJa, absolut.
TimoInsofern muss das vielleicht auch sein, das gerade so zu komponieren.
KatharinaDas kenne ich von mir auch sehr gut. Genau deswegen also wirklich auch null Verurteilung um Gottes Willen in irgendeine Richtung Ja, aber ich glaube, es ist immer gut, sich immer wieder auch neu da zu begucken oder auch mal out of bubble zu gehen, um vielleicht manches immer noch mal wieder gut zu balancieren oder neu anzupassen.
TimoIch schaue gerade nebenher auf die Uhr. Ich weiß die Uhrberen Chakren, Ich weiß, wir werden ja. Dieser Podcast erhebt ja hoffentlich auch nicht den Anspruch, da irgendwie wirklich tief einzusteigen. Es soll ja vielleicht eher so ein bisschen Mut machen, sich auch damit mal zu beschäftigen oder inspirieren. Aber vielleicht sollten wir zu den oberen Chakren weitergehen, Die Unternehmer zumindest benannt.
KatharinaWir haben sie benannt, fahren Sie doch mal fort, junge Frau. Ja, genau. Also, es geht weiter zu Vishudaha und das auch genannt als Kehlkopfchakra, und das ist das, wo wir also Zentrum wirklich für Ausdruck und Kreativität. Also ich finde immer schön zu sagen, dass das, was wir im Herzen gefunden haben, dass das sozusagen sich ausdrückt über wie Schuh da haben.
KatharinaDas wäre ja schön, das wäre schön, genau Das wäre toll So vielleicht die philosophische Basis und auch wirklich über, also da geht es auch darum. Also Thema ist auch immer genannt als Reinheit, und das bezieht sich wie so oft im Yoga, aber nicht natürlich jetzt ausschließlich irgendwie auf eine körperliche Ebene oder sowas, sondern vor allem auch auf eine mentale Ebene, also eine Art von wenn man das ein bisschen so Oldschool-Yoga-mäßig ausdrücken will vielleicht so eine geistige Reinheit, dass ich eben auch sehr gut sortiere und aussortiere, welche Art von Gedanken pflege und hege ich, also, wie denke ich? und eben auch wieder, da ist ja auch Sprache so zentral, also das, was ich denke, drückt sich ja letztlich über die Sprache aus, oder eine gewisse Bewusstheit, oder vielleicht auch eine gewissen auch will ich auch gar nicht so wertend sagen vielleicht so eine gewaltvollere Sprache auch, die ja auch das wieder so zeigt. Wie ist es gerade in mir? Und wie gesagt, ohne das werten zu wollen, gibt es auch ganz unterschiedliche Kontexte manchmal. Aber das ja genau das ist so alles, dieser große Bereich von Vishuddha Und auch viel mit Klang, arbeiten dadurch Mantra singen, das finde ich auch sehr, sehr schön.
KatharinaStimme, also da ist eine Menge drin.
TimoAlso es ist vielschichtig, also mit dem Bishuda. Ich bin da so hundertprozentig bei dir. Also, wenn ich mir das auch angucke, passt das alles sehr gut zum buddhistischen Weg. Es geht von innen nach außen. Rechte Gedanken, rechte Absicht, rechte Sprache. Dann kommt die rechte Tat, und damit hängt natürlich da oben alles mit unserer Art und Weise zusammen, uns zu äußern.
TimoWir sagen ja auch, ich habe einen Kloß im Hals, oder ich habe einen dicken Hals, oder in Frankfurt, ich habe eine Krawatte, ich weiß nicht, wer das kennt, ich habe eine Krawatte, ich weiß nicht, wer das kennt, ich habe eine Krawatte. Wenn man einen dicken Hals hat. Oder man sagt, mir schwillt der Kamm, also das kommt ja nicht umsonst. Oder es ist mir im Hals stecken geblieben das Wort Also, das ist halt einfach klar. Wir sprechen da, wir formulieren da. Deshalb muss es da ja auch einen Zugang geben.
Weg Von Blockaden Hin Zu Ressourcen
TimoWir wissen auch alle, wir modellieren da unsere Stimme, und es ist ja, bei der Kommunikation sind sieben Prozent inhaltsbasiert, der Rest ist Körpersprache, mimik, gestik, aber vor allem Klang, duktus, sprachfrequenz, tonalität. Also natürlich ist das rein auch physische Zentrum, wie wir Dinge sagen. Also, wenn nicht da, wo, dann Aber auch alles, was aus der Sprache noch zur Tat hört. Also die Arme, die dranhängen, die nennen sich ja im Sanskrit Kamendriyas, also Karmamacher, und das ist ja auch ganz cool, weil die halt immer mit Leben rumfuscheln Und alles, was da oben irgendwie in die Aktion geht.
TimoWir merken ja auch, wenn wir angespannt sind, zack, da ist die Faust gespannt, die Schulter zu, ist alles eng, die Halswändermuskulatur macht dicht. Also es ist ja wirklich, hat auch ganz viel mit Schutz zu tun und mit in die Tat in die Umsetzung kommen. Und von daher mag ich auch mal ganz kurz diesen Filter des Herzens, den du gerade genannt hast, von Herzen sprechen. Der ist so wichtig, weil, wenn es den nicht gäbe oder auch eine kognitive Instanz, mal zu überprüfen, was und wie Du hast eben so ein bisschen in Richtung Marshall Rosenberg Gewalt vor Kommunikation, was gesagt, wir können ja auch ganz toll steuern, wie wir Dinge sagen Dann ist es, wie gesagt, gut, diesen Filter zu nutzen.
TimoUnd du hast eben noch was angesprochen, was ich auch gerne nochmal so nur verdeutlichen möchte Die Art und Weise, wie wir über Dinge sprechen, zeigt, wie wir über sie denken. Immer Die Wortwahl, die Art und Weise, wie wir über uns sprechen Oh Mensch, ich Idiot, wie schnell ist das mal rausgerutscht Zeigt unsere nicht besonders kultivierte Selbstachtung.
TimoJa, Und wenn die nicht besonders gut kultiviert ist, rutschen wir natürlich auch ganz schnell in den Minderwert und sowas und gehen dann unsere Verteidigungsstrategien, die nach außen gerne Antriebsstrategien sind. Also auch das ist ja Arbeit der Entwicklung. Um besser im Außen zu können, muss ja auch Arbeit im Innen bedeuten, geht ja gar nicht anders, sonst wäre das ein zwanghaftes Auferlegen von. Das sage ich nicht mehr, muss ja aus dem Innen kommen. Okay, ja, spannend. Auch da kann man ganz viel super viel.
TimoAlso, sprache ist unendlich wichtig, finde ich Auch gerade für sowas wie Yoga, weil die Leute ja vor allem hören. Die gucken uns ja nicht an die ganze Zeit.
TimoDie sind bei sich, und die sind ja auf unsere Art und Weise, wie wir sprechen, die Wortwahl etc. Wirklich angewiesen. Deshalb glaube ich, tut man gut daran, sich mal damit zu beschäftigen und sich die Frage zu stellen wie adressiere ich als Lehrer, lehrerin, adressiere ich wertschätzend, adressiere ich einladend, adressiere ich auffordernd, adressiere ich unterstützend und bejahend? Oder lege ich halt den Finger in die Wunde und frage die Leute, was sie wieder alles nicht können und wovor sie am besten noch Angst haben? Also allein die nett gemeinte Floskel, davor brauchst du jetzt keine Angst zu haben.
KatharinaBringt die Angst ins Spiel.
TimoBringt die Angst ins Spiel. Das gleiche das Thema Schmerz. Schmerz ist ein fast schon verbanntes Wort innerhalb meines Unterrichts, es sei denn, ich spiele bewusst damit. Leid, schmerz, kram, all diese inneren Ängste, die braucht einfach keine Socke im Unterricht, die kann man gerade draußen lassen. Dafür gibt es ganz tolle Synonyme.
KatharinaJa, ganz wichtig.
TimoWie siehst du denn das Chakra oben drüber? Weil da gibt es ja auch ganz viele Ideen zu.
KatharinaGanz, ganz viele Ideen. Das Stirnchakra oder drittes Auge, also das hat für mich ganz viel auch mit erkennen, was ich immer sehr mag. Also das so füh mich ganz viel auch mit Erkennen, was ich immer sehr mag. Also so fühle ich es auch als so ein bisschen wie Fensterscheiben putzen nach innen und nach außen, um irgendwie noch ein bisschen klarer zu sehen. Und ich finde, spannend ist ja diese ganz enge Entsprechung auch zur Zirbeldrüse. Da gibt es ja auch wirklich eine sehr, sehr spannende Studienlage, dass das ja eigentlich die Zirbeldrüse ich kann man vielleicht auch jetzt unser Intuitivorgan benennen, also die ja wirklich ganz schön unterentwickelt ist bei vielen so in unserem Kulturkreis, weil wir die einfach nicht gebrauchen oder benutzen in so einer Form. Also da ist ja wirklich ein Riesenfeld auch nochmal, und das ist eigentlich schon auch mit einer sehr engen Entsprechung zur Zirbeldrüse. Also ich denke, wenn man so einen Kulturvölker denkt, genau, ich bin gespannt, was du gleich sagst.
TimoIch kann dazu gar nichts sagen, gar nichts. Ich kann dir nur sagen, dass mir spontan mindestens drei Ärzte einfallen, die dich jetzt wahrscheinlich am liebsten bei Lebeddingenbleib auffressen würden.
KatharinaWeil das immer so.
TimoIch merke das immer, wenn wir anfangen, über die Zirbeldrüse zu sprechen oder über irgendwelche Sachen oder Thymus oder sowas. Dann werden die mal schier verrückt. Das geht nicht, das gibt es nicht. Da bin ich wieder bei meinem Ausgangsland. Also, erfahrung schlägt Wissen Das weiß man halt einfach auch.
TimoEs gibt ein ganz interessantes Buch von dem Mohan, eine kurze Geschichte unserer Zeit. Das hat vielleicht der die eine oder andere Zorin mal gelesen, und da gibt es ganz am Anfang irgendwo eine Passage. Ich meine, es wäre bei ihm gewesen. Ansonsten war es Reginald Ray, also einer von beiden. Es, reginald Ray, also einer von beiden. Reginald Ray ist ein amerikanischer Buddhist, der sich dem gehört, oder der managt das Dharma Ocean Institut in Colorado. Da beschäftigt sich ganz viel mit somatischen Sachen. Also in einem von beiden Ich meine, er wäre im Morgen gewesen. Da war die Idee, dass die Menschen vor 25.000 Jahren, die noch weitestgehend in der Wildnis waren, aufgrund genau dieses intuitiven Verhaltens, dieser noch funktionierenden Intuition, bevor dieses viele Denken kam, einfach so viel mehr gefühlt haben, dass sie die Anwesenheit eines Raubtiers fühlen konnten und häufig gar nicht in dessen Nähe gehen mussten. Und ich glaube, wir würden, ich würde wahrscheinlich also ich, ich meine wirklich mich ich würde wahrscheinlich drei Meter neben der Raubkatze mich bewegen, mich in vollkommener Sicherheit wählen und würde überhaupt nicht merken, wie sich das Vieh auf mich stürzt, erst in dem Moment, wo es zubeißt.
TimoAlso, ich glaube einfach, dass wir aufgrund der Art und Weise, wie wir halt biologisch mit allem verstrickt sind, über so viel mehr verfügen, als wir glauben Aber, dass es wie bei allem, wie bei all unseren Fähigkeiten eine Frage des Benutzens ist. Also, wer nie schwimmt, der wird auch nie gut schwimmen, und wer nie läuft, der wird auch nie gut laufen. Aber was auch immer wir üben, daran werden wir besser. Und ich glaube, dass uns der Unglaube daran, dass diese Fähigkeiten uns inneren zur Verfügung stehen könnten, dass der so groß und weit verbreitet ist, dass wir natürlich auch nichts dafür tun, das zu entwickeln, und dann wird es kein Yoga-Seminar der Welt geben, wo du mal eben hingehst, atmest eine Runde, danach funktioniert alles.
TimoAlso, ich glaube wirklich zutiefst dass wir, katharina, das würden wir uns sofort trademarken lassen, oder?
KatharinaWir würden den.
TimoReibach unseres Lebens machen? Nein also.
KatharinaScherz beiseite.
Sprache Im Unterricht: Wertschätzung Statt Angst
TimoIch glaube, vielleicht hakt es auch genau daran, und deshalb glaube ich, fühlen wir uns in Gegenwart von Leuten, die vielleicht darüber so ganz natürlich sprechen, weil sie vielleicht aus einem ganz anderen Erfahrungskontext kommen, uns entweder unterlegen und entwickeln dann so ein Gefühl wie Guru. Also wenn ich diese Saat-Guru-Talk sehe also ich stehe dem Menschen jetzt sehr skeptisch gegenüber muss ich dazu sagen aber es gibt ja da wirklich tausende von Jüngern, oder wir gehen halt voll auf Ablehnung und sagen was ist das für ein Eso-Fuzzi? Und ich glaube, am schönsten ist, man würde es einfach mal ein bisschen ausprobieren. Was steht hier?
Katharinafür unsere.
TimoIntuition, und Intuition verwechseln wir im Westen häufig mit Bauchgefühl.
KatharinaJa genau. Das ist ja auch eine ganz andere Stelle, ganz genau Das ist die.
TimoResonanz des Bauches, und wenn das gut ist, drückt es schon mal aus, dass wir gut in unserem Körper verortet sind. Aber dass wir gut in unserem Körper verortet sind, aber dass wir eine gute Körperachtsamkeit haben. Aber es ist halt nicht das Bauchgefühl, sondern es ist wirklich der Anschluss an draußen, der Anschluss an das Feld, irgendwie. Du kriegst spontane Idee, und dein Nachbar hat zufälligerweise genau die gleiche Idee. Das war Intuition.
KatharinaJa, Oder kennst du das auch? das habe ich wirklich mit Menschen, die mir sehr nahe stehen. ich weiß immer kurz bevor die mich anrufen, dass die mich anrufen. Das habe ich auch Mit meiner Mama, zum Beispiel funktioniert das sehr gut. Das ist ein bisschen verrückt, Aber du hast ja gesagt, die Teilchen müssen nicht im Raum.
Timoes gibt die Quantenverschränkung, die erklärt das Zumindest im luftleeren Raum, im Vakuum. Also, dinge scheinen miteinander einfach verbunden zu sein. So scheint es einfach zu sein.
KatharinaDas hat die Idee des Dharma schon vor zweieinhalb tausend Jahren gesagt schon vor zweieinhalbtausend Jahren gesagt Ja schön, ja schön, und ich denke auch, das ist so feine Ebene. Aber ich denke mal, dass trotzdem die meisten Zuhörenden davon eine gute Idee haben. Was wir auch meinen, das kann vielleicht auch nur erfahren sein. Ich denke auch manchmal, oder ich denke tatsächlich viele, viele Jahre immer mal wieder darüber nach. Ich glaube, dass das auch ich weiß immer nicht, also ganz subjektiv. Ich glaube, dass das auch ich weiß immer nicht, also ganz subjektiv, ob das so schlecht zu beforschen ist, weil es eben dann auch sagen ja, auch Patanjali und die alten Schriften sagen ja auch immer. Ab diesen Ebenen ist das so schwer zu erklären, weil man es mit Wortenzudrücken ist. Wir sind jetzt über Sprache sozusagen, also nicht im Sinne von Wertung oder über Höhen, aber nochmal andere Ebene, wo Sprache dann eigentlich das wieder ein Stück aus dieser Feinheit rausholt, total weil es gar nicht diese Niveau gibt Ja, man holt es in der Qualität runter.
KatharinaUnd auch ich glaube, ganz persönlich denke ich auch manchmal, wenn man weiß, kennst du vielleicht auch gut. auf dieser Ebene, wenn man so tiefe Dinge spürt, ist gar nicht so wichtig, dass man jetzt unbedingt immer alles wissenschaftlich erklärt, weil man weiß ja, oder man hat es erfahren, dass es für einen selber auf jeden Fall so ist und so funktioniert. Also ich liebe das auch immer, da durch Wissenschaft hinzuzuziehen, aber ab einer gewissen Ebene wahrscheinlich ist die Forschung dann auch uninteressant oder zu kompliziert. Das ist so meine subjektive Idee immer davon. das weiß ich nicht, ob das so ist, weil auch Yoga ja wirklich so komplex zusammenwirkt. Wir kennen es ja selber beide auch aus dem Studium. Das muss man ja auch erst mal in eine Studie reinkriegen, dass man das irgendwie da sinnvoll abbildet, so was. Das ist jetzt wirklich nicht so einfach, würde ich meinen.
TimoIch glaube, das holt halt Leute ins Boot. Das ist der Vorteil der Wissenschaft Es holt einfach die. Leute ins Boot, die das brauchen, um reinzugehen, und vielleicht in dem Moment, in dem Erfahrung anfängt, brauchen sie das vielleicht nicht mehr. So ging es mir. Du hättest mich nie ins Yoga bekommen, wenn ich nicht irgendwelche Erklärungsansätze dafür gehabt hätte oder gefunden hätte. Und ja, ich glaube, das ist auch vollkommen legitim. Alle, die gut zugehört haben, merken nur, es waren sechs Chakren.
KatharinaEins fehlt noch. Ich habe es schon gedacht, eins fehlt noch Chakra Nummer sieben, sahasrara, der tausendblättrige Lotus, im Sinne einer Unendlichkeit gemeint, und ja, das ist dann tatsächlich im Yoga sagt man ja manchmal, das ist gar kein richtiges Chakra mehr, weil man es eigentlich gar nicht in dem Sinne so klassisch mehr erreicht, auch ein bisschen tatsächlich auch fast schon wieder das alles, was man so über die Reise durch die anderen sechs Chakren gelernt und erfahren hat, das auch wieder bereit sein zu üben, vielleicht in der Weise auch wieder loszulassen, das finde ich irgendwie sehr schön.
TimoWenn gleich eine große Aufgabe.
TimoFür mich ist es auch. Es ist eher das Synonym dafür, dass wir halt angeschlossen sind an allem. Für mich ist es auch überhaupt kein Chakra. Es ist wirklich die Idee dafür wir sind mit den Füßen auf dem Boden, und wir sind aber gleichzeitig Teil des Kosmos, und insofern schließt sich da so ein schöner gedanklicher Kreis, dass halt einfach alles eins ist. Und Yoga ist ja wirklich die Idee von Einheit mit allem. Also, raus aus der Dualität, aus dem Denken, wir sein von allem entkoppelt. Das bin ich wieder bei meiner blöden Physik, die ich nie verstehen werde, aber grenzenlos irre finde. Gerade Und irgendwie total irre fällt mir nichts anderes ein Die ja letzten Endes genau das Gleiche sagt Alles ist irgendwie eins, es ist alles miteinander verbunden, und das ist mittlerweile Fakt.
TimoAlso insofern schließt sich da unser Kreis ganz gut.
KatharinaJa, schön Auch, was die Tantriker sagen, mit Om und.
TimoUrschwingung, also, es ist alles physikalisch bewiesen metaphysisch. Es ist schön. Ich glaube, wir haben sie durch und haben sie doch noch lange nicht durch wie jeder Podcast, Aber es ist ja gut, sonst würde ja keiner mehr den nächsten hören. Das stimmt, Ich glaube, es ist ein ganz guter Punkt, stehen zu lassen oder Einfach mal so wirken zu lassen. Und ich glaube, wir beiden werden wieder ein cooles, spannendes nächstes Thema finden.
KatharinaJa, ich hoffe.
Vishuddha: Ausdruck, Reinheit Und Kommunikation
TimoIch bin da ganz sicher, Ich auch. Dann danke ich erstmal allen Zuschauer, nee, Zuhörer, und Ihnen und wie auch immer fürs Zuhören. Ihr wart sehr ausdauernd. Ich habe hier ein Sechser auf der Uhr Geht noch Eine Stunde Sechs, Alles im Rahmen. Ich freue mich aufs nächste Mal. Wie immer muss ich für meinen Kanal sagen, wer von euch Ideen hat. Wünsche, Anregungen einfach schreiben. Ich freue mich wirklich, wenn ihr das tut, weil ich einfach so viel besser an Ideen komme. Anregung einfach schreiben. Also, ich freue mich wirklich, wenn ihr das tut, weil ich einfach so viel besser an Ideen komme.
KatharinaUnd ansonsten.
TimoIch danke dir, Katharina, für das Dasein.
KatharinaDanke dir, Timo. Ja, vielen Dank. Es ist wunderschön, diese wertvollen Themen auch wirklich zu beleuchten. Ich finde, es hat nochmal eine ganz andere Qualität. Ja, sehr schön.
TimoWunderbar Macht wirklich.
KatharinaFreude.
TimoDann, wir machen jetzt intern einen nächsten Termin aus, Und ich sage für meinen Kanal bis zum nächsten Mal.
KatharinaUnd das sage ich auch, und ich hoffe, wir konnten Lust machen auf ein bisschen Chakra, wie auch immer, beschäftigung Bis zum nächsten Mal, tschüss.