Selbst nicht ständig
Selbstständig sein, ohne ständig zu arbeiten - geht das überhaupt?
Ich bin Christian Anderl, seit 2008 selbstständig, und ich war kurz davor, an genau diesem Problem zu scheitern. Burnout, Beinahe-Pleite, das volle Programm. Heute führe ich zwei erfolgreiche Unternehmen mit siebenstelligen Umsätzen – und arbeite dabei weniger als je zuvor.
In diesem Podcast teile ich, was ich in über 16 Jahren über Kundengewinnung, Positionierung, Verkaufen, Mindset und Struktur gelernt habe. Keine leeren Motivationssprüche, sondern ehrliche Einblicke und praktische Strategien für kreative Selbstständige und Freiberufler.
Für alle, die von ihrer Arbeit gut leben wollen – ohne sich dabei kaputt zu machen.
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Selbst nicht ständig
1: Die 5 Säulen einer erfolgreichen Selbstständigkeit
Was macht eine erfolgreiche Selbstständigkeit aus und was bedeutet Selbst-nicht-ständig?
In der ersten Folge dieses Podcasts sprechen wir über 5 Schritte wie du dahin gelangst und statt "Selbst und ständig" zu arbeiten einen entspannten Weg finden kannst der trotzdem - oder gerade deswegen - erfolgreich verlaufen wird.
Und wie dieser Podcast dir dabei helfen soll.
Links aus dem Podcast:
Das kostenlose Webinar "Selbst nicht ständig" - https://a-team.co/kostenlos
Wir freuen uns über dein Feedback zu dieser Folge!
Die 24 Fragen als PDF zum ausdrucken kostenlos hier herunterladen: https://selbstnichtstaendig.biz/24fragen
Du möchtest dich selbstständig machen oder du bist schon selbstständig, es läuft aber nicht so richtig zufriedenstellend für dich. Dann bist du meiner Meinung nach hier genau richtig. Es ist tatsächlich immer noch so, dass über 80 Prozent aller Selbstständigen, insbesondere kreative Selbstständige, in den ersten drei bis fünf Jahren ihrer Selbstständigkeit scheitern und einfach aus meist finanziellen Gründen aufgeben oder aufgeben müssen und leider eine vielleicht vielversprechende Selbstständigkeit wieder beenden müssen. Die Gründe dafür sind zahlreich, aber man kann es vielleicht auch auf ein paar wenige Gründe festlegen. Und genau darum möchte ich mich hier in diesem Kanal kümmern. Dass so viele scheitern, kann Angst machen. Man kann es aber auch als das nehmen, was es ist, nämlich ein eindeutiger Hinweis dafür, dass Kreativität und gute Ideen und gute Arbeit einfach alleine nicht ausreichen, um langfristig erfolgreich auch selbstständig zu sein oder zu werden. Ich bin Christian Anderl, ich bin seit 2008 selbstständig und ich war genau dort, beziehungsweise hätte ich genau zu diesen 80 Prozent fast gehört. Ich war mehrmals an der Kippe und habe unterwegs dadurch aber verstanden, dass dass es einfach wesentlich mehr braucht als gute Arbeit. Denn meine Arbeit war gut, meine Kunden waren zufrieden und ich hatte gefühlt auch genug davon, denn ich hatte eigentlich immer zu tun und eigentlich viel zu viel zu tun. Und trotzdem hätte ich es fast nicht geschafft. Und genau diese Erfahrungen aus diesen Jahren, in denen so viel passiert ist, in denen ich so viel gelernt habe darüber, wie es funktionieren kann und wie es nicht funktionieren kann, möchte ich hier mit dir teilen. Damit eine Selbstständigkeit nicht in Krankheit, Übermüdung, Überarbeitung und finanziellem Desaster endet braucht es in erster Linie ein Gesamtverständnis für Unternehmertum. Auch wenn dein Unternehmen vielleicht ein kleines ist und du eine One-Man-Show oder One-Woman-Show bist oder vielleicht ein sehr kleines Team hast oder auch gar nicht viel mehr anstrebst als eine kleine Selbstständigkeit mit kleinem Team. Trotz allem ist, was du tust, ein kleines Unternehmen und es gehören einfach viele verschiedene Punkte dazu, um das erfolgreich werden zu lassen. Warum nenne ich das Ganze selbst nicht ständig? Weil mir, ehrlich gesagt, dieser Spruch, ja, du bist halt selbstständig, das heißt, du arbeitest selbst und ständig, wahnsinnig auf die Nerven geht. Und das schon sehr, sehr lange Zeit, eigentlich seit ich selbstständig bin und das immer wieder gehört habe, ja, du bist halt selbstständig, da arbeitet man selbst und ständig. Das ist nicht nur nicht notwendig, selbst und ständig zu arbeiten, sondern auch einer der Hauptgründe dafür, warum es bei vielen nicht funktioniert. wenn man sich als selbst und ständig betrachtet und eigentlich wahnsinnig viele Stunden und wahnsinnig viel Anstrengung und Aufwand in seine Selbstständigkeit investiert, aber dabei nicht berücksichtigt, was die richtigen Dinge wären, die man zu tun hat. Denn es ist auf jeden Fall zielführender, weitaus weniger zu tun, wenn man die richtigen Dinge macht. Also effektiv und effizient. Das ist im Prinzip das große Ziel von all dem, was wir hier tun, dich dazu zu bringen, herauszufinden und besser zu erkennen, was ist es, was du jetzt tun solltest und wie solltest du das tun und wann ist genug, um wirklich Fortschritte zu machen. Denn das größte Problem ist einfach, dass wir in alle Richtungen schießen und alles versuchen zu machen, unterwegs dann drauf zu kommen, ah Moment, das sollte ich auch noch machen und das sollte ich auch noch machen und eigentlich bin ich für alles selbst zuständig, ich brauche noch diese Website, ich brauche noch das, ich brauche noch das und so sehr das alles stimmt und wir das alles selber machen sollten am Anfang und müssen, so sehr ist es das Problem, wenn wir es nicht geordnet, sortiert und in der richtigen Reihenfolge angehen. Ich habe anfangs nicht gewusst, was ich eigentlich als nächstes zu tun hätte. Ich habe halt einfach wild drauf losgemacht und habe halt gedacht, je mehr ich da an Zeit und Arbeit und Aufwand investiere, umso logischer ist, dass das irgendwann funktioniert. Genau das Gegenteil. Wir werden auf diesem ganzen Weg die Selbstständigkeit im Prinzip in fünf Kategorien teilen. Ja, genau. ob nicht vielleicht doch das eine oder andere Problem nur an einem selbst scheitert und wo das scheitert und wie man das vielleicht ändern könnte. Und im Gegensatz zu den meisten anderen Dingen kann man Mindset nicht lernen und einfach sich sagen, ich setze mich da hin, ich höre mir das an, so jetzt habe ich das gehört, jetzt versuche ich das umzusetzen, sondern das sind Dinge, die man üben und zu Angewohnheiten machen muss. Im Prinzip müssen wir schlechte Angewohnheiten gegen bessere Angewohnheiten tauschen, damit wir daran was ändern können. Die zweite Säule ist die Positionierung also dein Produkt oder deine Dienstleistung, überhaupt mal richtig zu gestalten, sodass du überhaupt eine Chance hast, die richtigen Menschen damit zu erreichen. Nicht irgendwelche Menschen, sondern die richtigen Menschen, die deine Wunschkunden und deine idealen Kunden sind oder werden können. Damit sie das werden können, brauchst du eine gut ausgearbeitete Marketingstrategie. Einfach so zu machen und auf Mundpropaganda allein zu hoffen, das kann man machen, ist aber in etwa so, wie wenn man seine finanzielle Sicherheit auf einem Lotto-Sechser aufbauen möchte. Das kann passieren, muss aber nicht. Und du weißt nie, wie lang es dauert und wie viel notwendig ist, um diese Mundpropaganda so in Gang zu kriegen, dass du ausschließlich davon leben kannst. Wir machen da viel zu oft den Fehler, irgendwo hinzuschauen, zu sagen, das ist jemand, nehm ich mir als Vorbild. Ich hätte auch gern mal so ein Unternehmen, so eine Selbstständigkeit wie der oder die. Und vergessen dann einfach, dass der Weg dahin ein sehr, sehr langer ist. Und genau diesen Weg möchte ich mit dir gehen. Nach dem Marketing kommt logischerweise was? Der Verkauf, weil im Marketing kann ich die richtigen Menschen für mich finden und mal ansprechen, die überhaupt potenzielle Kunden werden können, aber ohne Verkauf ist es auch eine romantische Vorstellung in den meisten Köpfen der Selbstständigen, wenn meine Arbeit gut genug ist, dann muss ich nichts verkaufen, das verkauft sich dann von selbst. Jein, das passiert in den meisten Fällen zumindest nicht so und vor allem nicht zu den Preisen, die du verrechnen solltest und die du kalkulieren solltest, damit du davon auch leben kannst. Das ist ja durchaus auch ein nicht ganz unwesentlicher Punkt, dass du von deiner Arbeit nicht nur überleben, sondern auch ordentlich leben kannst. Wozu sonst würdest du diese ganze Selbstständigkeit sonst machen, wenn du als Angestellter irgendwo bist? wesentlich besser dran wärst. Verkauf ist aber nichts, was mit Bauchladen funktioniert, aufdringlich ist oder unangenehm ist. Auch das kann wirklich Spaß machen. Ein wesentlicher Punkt, der noch zu diesen Säulen dazugehört, ist auch die Struktur. Zeitmanagement, Selbstmanagement, Strukturen im Allgemeinen. Ich bin da extrem anfällig. Ich bin ein klassischer kreativer Selbstständiger oder war es zumindest und habe viel zu lang gebraucht, um zu verstehen, dass Excel zum Beispiel nichts Unkreatives sein muss, sondern dass eine Struktur zu schaffen in meiner Selbstständigkeit, in meinem Tagesablauf, in meinem Unternehmen auch ein sehr kreativer Prozess sein kann und ein überlebensnotwendiger ist. Ein ganz, ganz wesentlicher, weil ich eben sonst in den Punkten Marketing, Verkauf, Positionierung und überall anders irgendwelche Sachen mache zu irgendwelchen Zeitpunkten, wenn sie mir gerade einfallen oder wenn ich glaube, die sind gerade richtig und dabei verlaufe ich mich komplett und alles, was ich tue, hat einfach keine Auswirkung. Wichtig ist, weniger Dinge zu tun, die aber dafür umso mehr Auswirkung haben. Damit habe ich fürs Erste genug theoretisches Zeug erzählt, was hier denn stattfinden wird. Das soll dir mal einen groben Überblick geben, was hier kommen wird. Wenn du dich gerade selbstständig machst oder schon selbstständig bist und es läuft nicht so ganz, wie du möchtest oder du hast einfach Ziele und bist unsicher, wie du die in den nächsten Monaten oder Jahren erreichen kannst, dann nehme ich mal an, bist du hier genau richtig und dann freue ich mich sehr, wenn du hier abonnieren Und wir sehen und hören uns Woche für Woche mit neuen Gedanken zu dir, zu deinem Unternehmen, zu deinem Marketing, zu deinen Produkten, deinen Dienstleistungen und was sonst alles noch dazu gehört. Unangenehme Gedanken sicherlich auch manchmal, aber das ist eine Sache, die extrem wesentlich ist. Wenn es irgendwas gibt, was in der Selbstständigkeit selbst und ständig passieren sollte, dann ist es Fortschritt, Weiterbildung, sich selbst Gedanken machen über sich, über das, was man tut und einfach nicht stehenbleiben, sondern ständig weiterentwickeln. Und das ist genau das Ziel, das ich hier mit dir habe und ich freue mich, wenn du diesen Weg mit mir gemeinsam gehst.