Selbst nicht ständig

#33 - Wie persönliche Projekte dein bestes Marketing werden

Christian Anderl Season 3 Episode 33

Der Traum aller kreativen Selbstständigen wäre "einfach machen was ich gern mache und dafür gebucht werden".

Mit etwas Strategie, Taktik und Überlegung kann das auch hervorragend klappen.

Nach der letzten Folge über KI kam eine Frage immer wieder: Ja, aber wie baut man eigentlich eine Personal Brand auf? Wie zeigt man Persönlichkeit, ohne sich zu verbiegen?

Die Antwort ist simpler als du denkst. Und sie hat nichts mit Trends, Reels oder Behind-the-Scenes-Content zu tun.

Ich erzähle dir von zwei Projekten, die für mich alles verändert haben. Das erste entstand nach meiner Krebsdiagnose vor 13 Jahren – die Movember-Porträts. Das zweite Jahre später, ohne Promis, ohne Drama: die Väterporträts. Beide haben mir mehr Anfragen gebracht als jede andere Marketingmaßnahme. Und beide haben mir erlaubt, genau das zu machen, was ich am liebsten tue.

Worum es geht:

  • Warum persönliche Projekte besser funktionieren als jeder Trend
  • Die eine Zutat, die dein Projekt teilbar macht (Spoiler: Emotion)
  • Wie du testest, ob deine Idee wirklich interessiert – bevor du Wochen investierst
  • Warum klassische Medien nach genau solchen Geschichten suchen
  • Ein konkretes Beispiel eines Fotografen, der das gerade richtig gut macht

Positionierung und Marketing, die sich nicht nach Marketing anfühlen. Sondern nach dem, was du sowieso gerne machst.

🎯 Ich habe das Ganze in ein Framework gepackt. Hier findest du den besprochenen Link - https://selbstnichtstaendig.biz/persoenliche-projekte

Hier gehts zum A-Team - https://a-team.co/start

Wir freuen uns über dein Feedback zu dieser Folge!

Die 24 Fragen als PDF zum ausdrucken kostenlos hier herunterladen: https://selbstnichtstaendig.biz/24fragen

SPEAKER_00:

Nach der letzten Podcast-Episode, in der es um das Thema KI im Großen und Ganzen gegangen ist und wie du dich einfach unterscheiden kannst, wie du dich abheben kannst, deine Selbstständigkeit in Zukunft sicher führen kannst, mit und ohne KI, in einer Zeit, in der KI einfach sehr vieles übernimmt, möchte ich in dieser Folge ein bisschen konkreter werden. Da sind sehr viele Rückmeldungen von euch gekommen und ihr habt in einer Sache natürlich recht. Die Frage ist ja, aber wie im Großen und Ganzen macht man das? Dass man sich als Persönlichkeit einfach mehr etabliert in seiner Selbstständigkeit, beziehungsweise Personal Brand im Großen und Ganzen. Man kann es einfach so nennen. Wie baut man eine persönliche Marke auf, sodass man die richtigen Menschen damit erreicht, die einfach dann wissen, wofür man steht, wer man ist und wissen auch, warum sie bei dir dann das Produkt, die Dienstleistungen, dein Angebot bevorzugen gegenüber anderen Menschen? Und der Weg ist natürlich ein ganz einfacher: Persönlichkeit zu zeigen, heißt für uns als Kreative, wie machen wir das am besten, indem wir es in unsere Arbeit einfließen lassen. Und zwar nicht in unsere Kundenarbeit, also nicht in unsere Kundenarbeit. Natürlich lassen wir es auch in unsere Kundenarbeit einfließen. Das ist das, was wir tun beruflich. Aber wir müssen uns trauen, einen Schritt weiter zu gehen. Und ich glaube, das ist einerseits, jetzt sage ich, wir müssen uns trauen. Es ist eigentlich was, was wir gerne machen, was wir richtig gerne machen als kreative Selbstständige. Nur ich glaube, wir übersehen dabei, welche Möglichkeit uns das bietet. Und ich möchte ein bisschen konkreter werden anhand von Beispielen, die du vielleicht, wenn du den Podcast schon länger hörst, auch schon mal an der einen oder anderen Stelle gehört hast. Aber lass uns mal wirklich fokussieren auf dieses Thema, wie mache ich das, dass ich meine Persönlichkeit in meine Marke, in mein Angebot, in meine Dienstleistung einarbeite. Und in meiner Erfahrung, das ist jetzt nur das, was für mich in den letzten 15 Jahren funktioniert hat, und mir ist es ursprünglich auch passiert, also das war nicht so geplant, sondern das war aus einem Projekt heraus, ist mir aufgefallen, dass wir eine sehr simple Möglichkeit liegen lassen, unsere Positionierung, das Marketing und all das, was wir eigentlich nicht so gerne tun, uns zu positionieren, uns zu marketen und verkaufen, zusammenführen können mit dem, was wir richtig gerne tun. Und zwar die Geschichte, vielleicht, wie gesagt, du kennst sie vielleicht von anderer Stelle schon bei mir. Die erste, die mir in diese Richtung passiert ist, unter Anführungszeichen, war meine Krebsdiagnose vor mittlerweile 13 Jahren, die ich glücklicherweise überstanden habe. Und ich bin da im Krankenhaus gelegen, habe viel Zeit gehabt, nachzudenken. Und ein Gedanke hat mich nicht losgelassen. Ich hatte es tatsächlich damals, Content mehr oder weniger zu verdanken, anderen Fotografen und Filmemachern, die ein Projekt aus dem Thema Movember gemacht haben, ein Jahr davor nämlich, und mich auf dieses Thema Männergesundheit und dieses spezifische Thema meines Krebs meiner Krebsdiagnose überhaupt erst aufmerksam gemacht haben. Und zufällig, genau ein Jahr später, tapp ich da rein und war wirklich nur so vorsichtig oder so vorsorglich und bin rechtzeitig zum Arzt gegangen mit dem geringsten Anflug eines Verdachts, wo ich normalerweise nicht gegangen wäre. Und man kann sagen, dieser Content ein Jahr davor, das, was in meinem Kopf gepflanzt wurde, hat etwas hinterlassen, was mir wirklich wortwörtlich das Leben gerettet hat. Und einerseits war ich natürlich sehr dankbar dafür, andererseits dachte ich dann, das möchte ich auch machen. Also ich möchte jetzt, wenn ich schon in dieser Haut stecke und in dieser Situation bin, möchte ich diese Gelegenheit nutzen, irgendwie sinnvoll, wenn ich da rauskomme, um das weiterzugeben und quasi auch ein Stück Content, etwas zu machen, ein Projekt zu machen, das vielleicht zumindest einen Menschen danach aufmerksam macht auf dieses Thema aufmachen, der deswegen dann überlebt. Das klingt jetzt total theatralisch, aber das ist genau der Gedanke gewesen. Ich habe mir gedacht, ich hätte mich niemand darauf aufmerksam gemacht, mit einem lustigen Video, das ich an ja vorher gesehen habe. Dann hätte ich das nicht gemacht, hätte es nicht überlebt. Die Diagnose war, wenn du, wenn wir das jetzt nicht erwischt hätten, hättest du noch zehn Monate zu leben. Und wenn du es gespürt hättest, wäre es zu spät gewesen. So. Also habe ich mir überlegt, was kann ich machen, um andere Männer auf dieses Thema aufmerksam zu machen und vielleicht mal hin und wieder darauf anzustupsen und zu sagen, hey, vielleicht bist du da ein bisschen vorsichtiger, als du es gewohnt bist. Und habe mir überlegt, einfach November-Porträts zu machen. Das war zufälligerweise, war diese Diagnose genau im September. Das heißt, ich bin rechtzeitig für den nächsten November, wenn du das Projekt nicht kennst, november.com, schau dir das an. Männer tragen Schnauzer, um auf Männergesundheit aufmerksam zu machen, um auffällig zu sein. Das hat vor, muss man dazu sagen, vor zehn Jahren auch noch besser funktioniert, weil der Schnauzer damals noch was war, das hat man nicht wirklich getragen, sondern es war eher was, wo man angesprochen worden ist: warum hast du jetzt einen Schnauzer plötzlich im Gesicht? Mittlerweile ist Schnauzer wieder ein bisschen modern geworden, vielleicht sogar durch November, wer weiß, ich weiß es nicht. Aber damals hat es noch funktioniert und ich habe einfach noch aus dem Krankenhaus heraus angefangen, Menschen ins Studio einzuladen und denen diese Geschichte zu erzählen. Genau diese Geschichte, dass mich November darauf aufmerksam gemacht hat und deswegen liege ich jetzt nach einer kleinen Operation da und bin noch da und habe jetzt dann zwar spannende Zeit von mir, alle drei Monate Überprüfung, aber ich möchte diese Zeit nutzen, um dieses Projekt zu machen, Männer, die sich einen Schnauzer stehen lassen, die sich rasieren und mit Schnauzer zu mir ins Studio kommen, um sich von mir porträtieren zu lassen, damit wir sie auf diese ungewöhnliche Art und Weise zeigen können. Einen Haufen Porträts von Männern, die da mitmachen und so ein bisschen Aufmerksamkeit für das Thema generieren. Und weil ich Zeit hatte und noch alte Kontakte aus dem Radio damals, habe ich da versucht, noch ein paar Promi-Namen irgendwie zu erreichen. Und das ist mir ganz gut gelungen, bis hin zu Herbert Buhaska, wenn du in Deutschland lebst. Na, dann, selbst dann müsste der dir ja noch was sagen. Vielleicht einer mit Toni Polster, einer der berühmtesten Fußballer, die wir hatten in den letzten Jahrzehnten. Und ich habe einige Menschen auftreiben können mit bekannten Namen und ohne, die da mitgemacht haben und habe das einfach über Social Media vertrieben und habe diese Bilder einfach immer wieder gepostet, diese Porträts, und habe bei jeder Gelegenheit darauf aufmerksam gemacht und unterwegs, während wir die Porträts gemacht haben, habe ich es gepostet, habe dann einen Kalender gemacht sogar und den verkauft als Spendenaufruf für november.com. Wir haben da ordentliche Summen, sogar fünfstellige Summen sammeln können. Es war alles ein großer Erfolg und sogar klassische Medien sind darauf aufmerksam geworden, weil das Thema halt interessant war, weil es irgendwie lustig war, weil es eine gute Geschichte für Medien war. Und ich weiß ja, wie klassische Medien funktionieren, weil ich mal 13 Jahre lang bei einem gearbeitet habe. Also sind mir diese ganzen Bausteine plötzlich vor der Nase gelegen und immer gedacht, das ist eigentlich perfekt. Genau das ist der Weg, wie man als Kreativer ein Projekt machen kann und sollte, das gleichzeitig Marketing und Positionierung ist. Mit einem Einwand, ich weiß, der Einwand kommt immer wieder und deswegen komme ich gleich zu einem zweiten Projekt noch. Der Einwand war dann immer, ja, aber du hattest ja dieses quasi Promi-Telefonbuch und konntest da ein paar bekannte Namen einbringen und deswegen hat dieses Projekt Aufmerksamkeit bekommen von klassischen Medien und ist immer größer und immer größer geworden und deswegen hat so viele Menschen interessiert. Und ich dachte dann auch, das stimmt, das Argument ist ja nicht ganz falsch. Und habe Jahre später, erst um 2019 herum, habe ich ein anderes Porträt Projekt gemacht, wo ich dieses Promi-Thema vorerst beim Start mal komplett ausgeklammert habe, um einfach für mich selber auch herauszufinden, funktioniert das auch ohne diesen Aspekt dran oder funktioniert das nur wegen dieser Namen, die dabei waren? Und ich muss davor noch kurz einwerfen, was sehr beeindruckend war, finde ich, an diesem Projekt, ist, dass ich tatsächlich, ich habe sehr viel Spaß daran gehabt, ich habe genau machen können, was ich wollte. Ich war völlig frei in meiner Gestaltung. Ich habe Unterstützung bekommen von Haufen sehr freundlichen, sehr netten Menschen. Wir hatten ein Studio, das uns zur Verfügung gestellt wurde und so weiter. Also da haben sich Menschen angefangen daran zu beteiligen, weil sie gesehen haben: hey, das ist eine coole Idee, das will ich unterstützen, da bin ich dabei. Und ich habe dann Jahre später eben die Väterporträts gestartet aus einem Thema heraus, das nicht so akut war, nicht gesundheitlich, nicht kein Drama dahinter, sondern einfach nur, ich bin selber Vater. Ich war zu diesem Zeitpunkt seit ein paar Jahren Vater und habe diese Hochschaubahnen als Vater einfach durchlebt und habe mich mit anderen Männern ausgetauscht und mit anderen Vätern gesprochen und bin dann auch im Gespräch mit Müttern drauf gekommen, dass eine Stimme tatsächlich in der öffentlichen Wahrnehmung fehlt, aus meiner Sicht, nämlich die der Väter. Mütter tauschen sich untereinander wahnsinnig intensiv aus über dieses Muttersein, weil das immer schon so war. Väter haben ihre Vaterrolle in den letzten Jahrzehnten grundlegend überdacht und verändert und sind in diesem Spiel ein bisschen neu. Und man merkt, dass auch im Gespräch mit anderen Vätern, das ist alles noch ein bisschen Neuland gewesen. Und ich habe mir gedacht, ich mache genau das, ich lade mir andere Väter ins Studio ein, setze mich mit denen 30 bis 60 Minuten hin in einem Gespräch, das zeichne ich mit auf als Audio und mache währenddessen, davor und danach, ein paar Porträts von ihnen. Und das sind dann die Väterporträts. Und da sind Dinge passiert, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Also die Menge an Tränen, die in diesen Fotos und in diesen Gesprächen geflossen ist auf beiden Seiten, war echt überraschend. Keine bitteren Tränen, sondern sehr viele emotionale Tränen, auch Väter, die dann gesagt haben: so habe ich ihn noch nie über Vaterschaft geredet mit jemand anderem, schon gar nicht mit einem Mann, den ich gerade erngelernt habe. Und da waren Menschen dabei, die waren seit 20 Jahren Vater waren und haben gesagt, so habe ich das alles noch nie besprochen. Das hätte eigentlich gut getan. Das wäre wertvoll gewesen, sich mehr auszutauschen. Und das ganze Projekt ist dann in eine Richtung gegangen, das ich leider bis heute nicht fertig machen konnte. Und ich hoffe, dass ich bald dazu komme, da weiterzumachen. 2020 Corona hat da einen harten Strich unter die Rechnung gemacht. Ich wollte einfach 100 Männer, Väter, porträtieren. Und zwar sortiert nach dem Alter ihrer Kinder. Also wenn man das Buch aufschlägt, das es werden hätte sollen, ist ganz am Anfang jemand, der ist gerade Vater geworden. Vor 24 Stunden am besten. Und dann blättert man weiter und je weiter man blättert, umso älter werden die Kinder. Und dazu die Erfahrungen von Vätern, was sie aus diesen Jahren und Monaten, Jahren oder Jahrzehnten zu berichten haben. Und ich dachte, das wäre einfach ein richtig schönes Buch, das man einfach werdenden Vätern schenken kann und wo sie dann wirklich fast ein Leben lang eine Begleitung haben und einfach den Eindruck und die Gedanken anderer Väter nachlesen können, während sie gerade selber auf diesem Weg sind und sich vielleicht ein bisschen verloren fühlen. Und da waren keine Promis am Anfang im Spiel und trotzdem hat dieses Projekt genauso Aufmerksamkeit bekommen, ist genauso gut angelaufen, hat genau dasselbe für mich getan. Und das ist genau der Punkt, den beide Projekte unabhängig voneinander für mich getan haben. Direkt danach, in den Monaten danach, oder solange ich dieses Projekt aufrechterhalten habe, sind so viel mehr Anfragen nämlich für genau das gekommen, was ich am liebsten zu diesem Zeitpunkt gemacht habe, nämlich Porträts fotografieren. Ob für Werbung, für Businesszwecke oder einfach nur private, schöne Porträts von jemandem machen. Und ich habe nie vorher und nachher so viele Anfragen bekommen auf diesem Gebiet von Menschen, die genau das wollten, was sie hier gesehen haben. Das heißt, und das ist der Kern an dem Ganzen, finde ich, das heißt, durch ein persönliches Projekt, wo ich mir Gedanken machen kann über etwas, was mir am Herzen liegt, mit der Annahme, dass es auch andere gibt, denen das am Herzen liegt. Und das alles kann man testen, das alles kann man, kann man wirklich einfach Schritt für Schritt strategisch und taktisch ein bisschen angehen, ein Thema und ein Projekt zu finden, das wirklich auch für andere interessant ist, womit sie es dann sehr gerne nehmen und teilen werden, zieht genau diese Menschen an, die genau die Arbeit, die ich da gemacht habe und die ist ja frei. Das heißt, ich habe meine Lichtgestaltung, die Momente, die ich einfange, die Art, wie ich porträtiere, habe ich einfach so machen können, wie ich das für dieses Projekt wollte. Und habe natürlich sehr viel von dem eingebracht, was ich generell am liebsten den ganzen Tag machen würde. Und genau diese Art von Kunden habe ich damit automatisch angezogen. Das war die beste Positionierungsarbeit und das beste Marketing gratis, das ich jemals gemacht habe. Und ja, da geht ein bisschen Arbeit rein und da investiert man Zeit, aber das muss man in Marketing sowieso. Also wenn man selbstständig glaubt, dass man ohne Zeitinvestment in Marketingmaßnahmen irgendeiner Art durchkommt, liegt man sowieso falsch. Und das ist eine Art von, ich weiß, dass viele kreative Selbstständige immer wieder kämpfen, weil sie nicht wissen, welche Art von Content sie machen sollen, weil sie sich unwohlfühlen, weil sie glauben, sie müssen sich hinsetzen und in ein Video reden, weil jetzt Reels gut funktionieren. Dabei muss aber das genau gar nicht sein, sondern man kann aus solchen Dingen verschiedene Arten von Reels, Karussell-Posts und so weiter machen. Und wenn das Thema stark genug ist, ist, glaube ich, auch die Form relativ egal. Da kann man auf Algorithmen einfach mal kurz vergessen, weil was ist für jeden Algorithmus wichtig? Dass es jemand gut findet, speichert, teilt, jemand anderem schickt. Und wenn das gegeben ist, und das ist am besten dann gegeben, wenn man das macht, was man am liebsten macht, und etwas, an dem einem wirklich was liegt und wo man weiß, dass es eine große Gruppe von anderen Menschen gibt, die dann auch was dran liegt, dann werden die das teilen. Bei den Movember-Porträts waren es einfach Männer, die es mit Männern geteilt haben, aber auch Frauen, die einfach aufmerksam wurden auf das Thema Männergesundheit und gesagt haben, hey, ich mag ja schon auch, dass mein Mann lange lebt und dem schicke ich das jetzt. Und bei den Väterporträts waren es lustigerweise auch Männer und Frauen, die das geteilt haben. Männer, die sich angeschaut haben, weil sie gern diesen Einblick gehabt haben und das interessant gefunden haben. Und Frauen, die es wiederum geteilt haben und kommentiert haben, auch viele, viele Frauen, die gesagt haben, das ist mal schön, einfach die Männerseite zu hören, weil ihr redet nichts und aus euch ist das so schwer rauszukriegen. Und das ist echt interessant, mal diese anderen männlichen Perspektiven aus Vetersicht zu sehen, aufs Eltern sein. Und jetzt haben wir einfach alle Komponenten und alle Teile, die es braucht, um so ein Projekt zu starten und damit positionieren und Marketing zu erledigen. Du brauchst einfach etwas, das viele Menschen interessiert, das möglichst eine emotionale Komponente dabei hat, an dem dir was liegt und dass du auf eine Art und Weise aufbauen, strukturieren, gestalten und auch testen kannst, dass es im Endeffekt funktionieren wird und dass es 100% gibt es nicht auf der Welt, aber dass es zumindest eine möglichst hohe Wahrscheinlichkeit hat, dass es großes Interesse generieren wird. Ich habe da letztens auch, den empfehle ich momentan sehr gern, Stefan Mikulic heißt er, glaube ich, aus St. Bölton, ein Porträtfotograf. Ich kann den nur dringend empfehlen, auf Instagram mal zu verfolgen, nämlich genau aus diesem Grund. Der hat einen ähnlichen Zugang, was Porträts betrifft, wie ich. Da geht es sehr viel um den Menschen und um nicht um Perfektion, sondern um jemanden so zu zeigen, dass er sich gerne sieht und so zu zeigen, wie er sich vielleicht noch nie gesehen hat. Und er hat eine sehr gute Art und Weise, das in ein eigenes Dauerprojekt mehr oder weniger zu verpacken. Also er macht eigene Projekte, da gab es die oder gibt es jetzt gerade 100 unperfekte Menschen. Super interessant, finde ich super spannend und sehr schön, diese Bilder und diese Porträts zu sehen und diese Geschichten dazu. Erinnert mich auch ein bisschen an die Art und Weise von Väterporträts, dass man nicht nur ein Bild sieht, sondern auch ein bisschen was von diesen Menschen mitkriegt, ein bisschen in Textform, ein bisschen Persönlichkeit damit schwingt. Und er hat noch dazu diese herrliche Angewohnheit, sich selber leicht oder nicht bekleidet zu fotografieren, um einfach quasi seiner Zielgruppe zu zeigen, ich verstehe, wie man sich auf der anderen Seite fühlt. Und ich zeige dir jetzt, dass du weder perfekt sein musst, weil das bin ich auch nicht. Und ich zeig dir, dass das alles machbar ist und dass man das nicht so ernst nehmen sollte, sondern dass das auch ein bisschen Spaß ist. Und soweit ich es von außen beurteilen kann, läuft das auch fantastisch. Also das ist nicht ganz unähnlich. Was ich tatsächlich dann gemacht habe, ist, Struktur in das Ganze bringen, weil es gibt ein paar Punkte natürlich, an denen das enorm haken kann. Wenn man nicht richtig testet, ob das die richtige Idee ist, die man da hat, weil man glaubt, dass das jetzt viele Menschen interessieren wird, aber dann finden sich in Wahrheit nur 30 Menschen, die das interessiert und man hat die ganze Arbeit und den ganzen Aufwand reingesteckt und es greift nicht richtig und macht die Promo-Arbeit nicht, die es machen sollte, dann ist es natürlich schade drum. Das kann immer wieder passieren. Also es gibt keine Garantie, dass man so ein Projekt startet und dann greift das auch wirklich. Aber mit der richtigen Herangehensweise kann man das, kann man es antesten, man kann die richtigen Entscheidungen treffen, man kann die richtige Struktur in das Ganze bringen, die richtige emotionale Komponente und die Persönlichkeitskomponente, wenn man das alles in der richtigen Mischung, mit dem richtigen Rezept mehr oder weniger, einbaut, dann ist die Wahrscheinlichkeit zumindest enorm hoch, dass das funktioniert. Und was ich ja, wie gesagt, habe ich vorher angeschnitten, auch noch ganz gut verstehe, ist, wie Medien funktionieren. Und klassische Medien, das darf man nicht unterschätzen, suchen nach Geschichten. Und die suchen auch im Internet und auf Social Media und überall nach Geschichten. Und die einfache Wahrheit ist, wenn es dir gelingt, eine Geschichte, die für ein klassisches Medium interessant sein könnte, weil es eine breitere Masse erreichen könnte, auf eine Art und Weise zu verpacken und zu servieren, wie sie es nur noch nehmen müssen und sagen, hey, das ist cool, das können wir einfach so zeigen und das ist guter Content für uns, weil klassische Medien brauchen auch Content, dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht ganz gering, dass ein klassisches Medium das mit aufgreift. Und auch wenn Social Media wahrscheinlich mittlerweile fast der stärkere Hebel wäre, aber die Unterstützung von klassischen Medien kombiniert mit einem starken Hebel in Social Media, ist dann ein Sitzer, wie man so schön sagt bei uns, dann funktioniert das mit Sicherheit. Und ja, ich rede mich da gerade auf etwas hin, was ich dir tatsächlich auch vorschlagen und anbieten möchte. Ich habe das Ganze in eine Minikursform gepackt, mehr oder weniger, in ein Framework und habe mir ganz genaue Gedanken gemacht und habe es dann auch noch ein drittes Mal nach diesem Framework probiert und habe getestet oder eigentlich waren die Väterporträts schon das erste Testprojekt nach diesem Framework, wo ich einfach schauen wollte, ob das so funktioniert, wie ich mir das denke. Die richtigen Schritte tun und dann funktioniert das und es hat wieder funktioniert und auch beim dritten Anlauf hat es funktioniert. Und deswegen traue ich mir, dir das jetzt vorzuschlagen als Positionierungs- und Marketingmaßnahme, die vielleicht, vielleicht ein Stück weit die Lösung für uns kreative sein könnte, wie wir Content generieren, aber dabei Spaß haben, ohne uns zu verdrehen, ohne uns zu überlegen, was könnte ich posten und dann irgendwelche Behind-the-Scenes-Fotos zu machen, sondern wirklich was Sinnvolles beizutragen, etwas zu haben, was wirklich Spaß macht, was Portfolioarbeit liefert und gleichzeitig Positionierung und Marketing in einem Aufforschen erledigt und im Idealfall auch noch nach diesem Rezept ordentlich an Reichweite generieren kann. Ich verlinke dir das unter diesem Podcast oder unter dem Video, wenn du auf YouTube schaust, die Warteliste momentan noch dazu. Ich habe es noch nicht ganz viel. Aber sobald es fertig ist, wirst du als erster informiert und ich zeige dir dieses Framework, mit dem hoffentlich sehr viele Menschen, sehr viele Kreative, sehr viele sinnvolle, coole Projekte in Zukunft machen werden, die gleichzeitig dafür sorgen und ihnen helfen dabei, die richtigen Kunden zu erreichen. Das ist jedenfalls der Plan davon. Ob mit oder ohne mein Framework, das soll jetzt mal kurz die Zusammenfassung sein und ich hoffe, das gibt dir einen groben Überblick darüber, warum manche Dinge funktionieren und warum manche Dinge nicht funktionieren. Du musst die emotionale Komponente mitbedenken, die darfst du nicht auslassen, weil wir sind Menschen und wir funktionieren emotional. Gott sei Dank, das ist ja eine gute Nachricht. Vor allem in KI-Zeiten ist das die gute Nachricht, dass uns nicht einfach nur das schöne Zeug berührt, sondern dass wir auf das reagieren, was auch eine emotionale Komponente hat. Du musst das richtig lean starten und antesten, bevor du den ganzen Aufwand und die ganze Arbeit reinsteckst. Und wenn du diese Schritte alle da rein halbwegs hinkriegst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, wie gesagt, hoch, dass das am Ende des Tages funktioniert. So funktioniert jedenfalls Positionierung und Marketing viel besser, als sich irgendwelche Trends auf Instagram oder irgendwo im Internet reinzuziehen und zu schauen, was funktioniert bei irgendwem gerade, weil man ja auch nie Einblick hat, was dahinter steht und weil man nie genau weiß, erstens funktioniert es wirklich, weil nur weil ein Real 250.000 Aufrufe hat, heißt das ja noch nicht, dass der, der es gemacht hat, in irgendeiner Art und Weise davon profitiert, geschweige denn dass sein Geschäft gut läuft. Das sackt darüber ja eigentlich genau gar nichts aus. Und von außen ist das immer extrem schwer zu beurteilen, was funktioniert und was nicht funktioniert. Und es ist auch nicht nachhaltig, weil man dann immer irgendwie versucht, was nachzumachen. Was einfach nicht aus einem selbst rauskommt. Und das ist der Kern von dem, was wir tun und tun wollen, dass es aus uns kommt und dass da ein Stück von uns in dieser Arbeit drinsteckt. Und das funktioniert mit solchen Projekten einwandfrei. Klick den Link unter diesem unter dieser Folge, wenn es dich interessiert und trag dich gern ein. Ich sage Bescheid, sobald das fertig ist. Und so oder so hören oder sehen wir uns in der nächsten Selbst nichtständig-Folge.