Ecoutez! – 30 Werkgeschichten aus dem Aargauer Kunsthaus
Herzlich willkommen zu unserer Podcastreihe «Ecoutez! – 30 Werkgeschichten aus dem Aargauer Kunsthaus». Wie Sie vielleicht wissen, ist das Aargauer Kunsthaus bekannt für seine herausragende Sammlung an Schweizer Kunst. Rund 20'000 Werke vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart finden sich mittlerweile in unseren Depots und haben in verschiedenen Ausstellungen ihren Auftritt. Jedes dieser Werke birgt seine eigene Biografie und Charakteristik. Auf unserer Sammlung Online machen wir diese Geschichten mittels Werkbeschreibungen zugänglich.
Ecoutez! – 30 Werkgeschichten aus dem Aargauer Kunsthaus
Ecoutez! Franz Gertsch, Kranenburg, 1970 (D)
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Franz Gertsch (1930–2022) ist vor allem bekannt für seine ab 1969 entstehenden fotorealistischen, meist grossformatigen Gemälde. Als Vorlage dienen ihm häufig eigene Fotografien – so auch für das Gemälde Kranenburg (1970). Dieses zeigt von links nach rechts den Künstler Markus Raetz, Museumsleiter Jean-Christophe Ammann, Künstlergattinnen Monika Raetz und Maria Gertsch, Galerist Pablo Stähli, Fotograf Balthasar Burkhard und den holländischen Theaterpionier Ritsaert auf dem Weg an eine Vernissage in Kranenburg. Das Bild steht geradezu sinnbildlich für die aufbrechende Schweizer Kunstszene der 1970er-Jahre. Für das Gemälde projiziert Gertsch die Fotografie auf den Bildträger und malt das Bild akribisch und direkt mit deckender Farbe auf die Leinwand.
Mehr zum Werk erfahren Sie in unserem Katalog Online.
Stimmen: Marion Weik (Intro); Laura Lienhard-Caltagirone (Text)