Der Bloom. Podcast - Die Magie der persönlichen Transformation mit Selina Kempf

011 - Die Zyklen der Transformation

Selina Kempf Season 1 Episode 11

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In dieser Episode spreche ich über den schmerzhaftesten Moment jeder persönlichen Transformation: der Punkt, bevor du dich entscheidest, eine Veränderung in deinem Leben einzuleiten. Warum ist dieser Moment so schwer und wie findest du den Mut, trotzdem loszugehen?

Ich teile meine eigenen Erfahrungen aus zwei großen Transformationsprozessen und erkläre, warum es so wichtig ist, bewusst zu handeln, bevor dich das Leben zu einer Veränderung zwingt. Du erfährst, welche Phasen der Transformation du durchlaufen wirst – vom Loslassen alter Muster bis zur Ernte der Früchte deiner Veränderung – und wie du mit den Zyklen der Natur im Einklang transformieren kannst.

Was du aus dieser Episode mitnimmst:

  • Warum der härteste Schritt die Entscheidung für die Veränderung ist
  • Wie du den Mut findest, trotz Schmerz und Zweifel weiterzugehen
  • Die Phasen der Transformation und wie du sie meisterst
  • Warum jede Phase schmerzhaft ist, aber am Ende zu deiner wahren Stärke führt

Bleib dran und lass dich inspirieren, deinen eigenen Weg der Transformation zu gehen!

Ich glaube an dich. Bleib dran!

Deine Zeit aufzublühen!

Bald startet der nächste Online Kurs, der deinem Aufblühen und deiner Transformation gewidmet ist. Vom Träumen endlich ins Tun kommen.

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Der schmerzhafteste Moment der persönlichen Transformation ist der Moment, bevor du dich entscheidest, den Weg der Transformation zu gehen. Eine Richtungsänderung vorzunehmen in deinem Leben und die Arbeit zu tun, die es braucht, wirklich glücklich und lebendig zu sein im Leben, im eigenen Leben aufzublühen. Dieser Moment

Kurz davor, bevor du diesen Entscheid triffst, ist der Höhepunkt eines sehr schmerzhaften Prozesses.

Du spürst, dass das alte Leben nicht mehr wirklich passt und du hast oder findest nicht den Mut, wirklich eine Veränderung einzuleuten. Du versuchst es dir immer wieder schön zu reden, wie das Leben so ist. Man kann ja alles wunderbar reframeen und trotzdem merkt man irgendwie, es passt nicht so wirklich. Eine gewisse Zeit geht es auch recht gut, aber irgendwann, irgendwann

summiert sich das innerlich an und es ist ein innerer Schmerz, auch ein physischer Schmerz, der einen irgendwann an den Punkt bringt, man sagt, ich kann nicht mehr anders. Und Gratulation, wenn du diesem Entscheid bewusst fällst. Weil ganz oft, wenn wir diesen Entscheid nicht bewusst fällen, wird es für uns gefällt. Sei das

mit einem Burnout sei das, indem wir verlassen werden, sei das mit einer Kündigung, die wir erhalten. Am Ende, wenn man nach Jahren zurückblickt, sagen eigentlich fast immer alle Menschen, ja, es hat sich irgendwie abgezeichnet, wenn ich ehrlich bin.

Und dieser Moment des Entscheids sich zu verändern, der löst ganz ganz vieles aus.

Und es kann natürlich ein schlichter Entscheid sein von wegen, ja, ich kündige vorab den Job, ich suche mir was Neues oder ich entscheide mich, diese Beziehung zu verändern oder innerhalb der Beziehung eine Veränderung einzuleuten, wie auch immer. Und es muss auch nicht immer mit einer riesigen Geschichte einhergehen, absolut nicht. Wenn du aber spürst, dass du seit längerem einfach mit dir selbst

nicht so wirklich zufrieden bist, dass du merkst, dass du dir selbst fremd geworden bist oder vielleicht seit jeher fremd bist, dann ist es an der Zeit einen tieferen Prozess zu durchlaufen. Mutig in den Spiegel zu schauen. Mutig die tiefsten und dunkelsten Ecken deines eigenen Systems, deiner eigenen Gedanken, deiner eigenen Emotionen zu erforschen.

und

Wenn ich an meine großen Transformationsprozesse davon hatte ich zwei, also wirklich grosse, dann wäre ich vor allem beim ersten Mal sehr froh gewesen zu verstehen, was da vor sich geht, was da auf mich zukommt, wo da meine Rettungsanker sind, wo ich mich vielleicht auch mal auftanken kann, wo ich

eine Verschnaufpause einlegen kann und so weiter. Bei meinem zweiten Prozess wusste ich, was abgeht. Ich habe verstanden, was passiert. Schmerzhaft war er dennoch. Also, schön reden kann ich leider nichts. Das waren aber beides Prozesse, die...

bei mir von außen her getriggert wurden. Das heisst, ich hatte nicht den Mut vorher etwas in die Veränderung zu bringen. beim zweiten Mal war die Situation ein bisschen anders. Da wusste ich mich, da habe ich mich für das Leben geöffnet, wusste aber auch, dass das in diesem Entscheid nicht ganz so geschickt war. Also es war absehbar, dass das irgendwie nicht gut gehen wird.

Und dennoch war es sehr überrollend.

Spannend aber ist, im Nachhinein, dass bei beiden Prozessen die gleichen Themen durchlaufen bin. Hochdeutsch mal wieder. Ich glaube, ihr versteht, was ich meine. Das Spannende ist auch, in meiner Arbeit als Transformationscoach mit meinen Klienten,

sind es immer dieselben Themen, die einen beschäftigen oder die man angehen muss, die sich irgendwie zeigen. Und ich kann dir definitiv sagen, wenn du spürst, dass in deinem Leben irgendwo eine Veränderung ansteht, dann geht es proaktiv an. Es ist so viel einfacher. So viel einfacher. Du hast viel mehr die Fetten in der Hand, wie viel du da eintauchen möchtest, wie viel du gerade

an Energie hast, wie viel Energie du hast zu investieren, wie viel

möchtest du da eintauchen, wie tief möchtest du da eintauchen. Du bist einfach sehr, sehr viel mehr in diesem Driver's Seat.

Wenn du dich entscheidest, eine solche Transformation anzugehen, und das klingt jetzt so nach einer Entscheidung, quasi, heute gehe ich irgendwie zum italienischen Abendessen, ist das natürlich nicht. Also wenn du daran spürst, dass in dir drin, du spürst, dass da eine Veränderung auf sich wartet und dass da eben das Alte passt nicht mehr so wirklich. Das ist wirklich so ein, man möchte da ausbrechen.

dann kann ich dir sehr empfehlen, Schritt zu gehen. Aber heute geht es ja eigentlich diese Zyklen, diese Transformation. Diese Phasen, die wir durchlaufen und wir sind umgeben von Zyklen in unserem Leben. Also kein Wunder ist auch die Transformationsarbeit zyklisch.

Der Zyklus ist nicht fix vorgegeben, wie wir das in der Natur vorfinden. In der Natur haben wir ja den Mondzyklus, wir haben die Sonne in einem Zyklus, wir haben die vier Jahreszeiten. Da ist sehr, sehr vieles zyklisch. Und im Transformationsbereich ist es nicht unbedingt fix vorgegeben, wann was stattfindet.

Und dennoch zeigt es sich immer wieder, Themen so bisschen miteinander verwoben sind, was ein bisschen den nächsten Schritt auslöst. Und gerade wenn wir einen Transformationsprozess proaktiv auslösen, können wir uns auch ein bisschen zurücklehnen und mit den Energien gehen, die das Leben sowieso bietet.

Deshalb liebe ich es, diese Transformationsarbeit im grossen Sinne mit dem Jahreszyklus zu kombinieren. Was sehen wir in der Natur? Wir sehen in der Natur, im Herbst lässt die Natur die Blätter fallen, loslassen, Abschied nehmen vom Alten. Es geht weiter Richtung Dezember, Richtung Jul.

Wenn wir von den Jahreskreisfesten sprechen, in der Natur der Samen in der Erde. Der Samen wird in der Erde gesetzt. Was von den Pflanzen gefallen ist, kehrt in die Erde. Der Samen wird da bereits gesetzt. Der Winter ist nicht der Tod, so wie wir es oft verstehen, sondern der Start von neuem Leben.

Dann geht es weiter zu Imbolk, die Reinigung, sich von Alten noch wieder zu lösen, sich selbst auch reinigen, die Arbeit mit Gedanken. Dann haben wir so Ostern rum den Neubeginn, da beginnt auch alles zu sprießen. Also wir haben dann wirklich von dem Samen, der gesetzt wurde, der hat in der Erde, in der Dunkelheit an sich gearbeitet.

hat den Weg ans Licht gesucht und ist durchgebrochen und ist dann mit dem Durchbruch durch die Erde zum Vorschein gekommen. der Neubeginn. Später haben wir dann Beltane, da geht es das Wachstum, also auch das Pflänzchen, das wächst und geht dann weiter, indem es dann irgendwann auch aufblüht.

Also das wächst, gedeiht, geht der Sonne dem Licht nach und beginnt irgendwann zu blühen und feiert das Leben. Es lebt das Leben. Und dann kann es sein, dass es vielleicht irgendwie merkt, ich muss mich irgendwo noch ein bisschen anpassen, da kann es passieren, die Pflanzen, also gerade wenn es größere Pflanzen sind, dann vielleicht da noch irgendwo einen Ast.

oder Blätter oder Blüten kreiert, weil es auf dieser Seite irgendwie optimal ist, es geht ja immer auch das eigene Überleben, da gibt es eine gewisse Anpassung, bevor es dann eigentlich in die Ernte geht, wenn dann die Früchte geerntet werden können. Und so geht es dann bei uns eigentlich im selben Rhythmus, im selben Zyklus. Also wir haben

in der Transformation das Thema vom Loslassen. Wir müssen unsere alte Identität loslassen. Ab dem Moment, wo wir entscheiden, einen Richtungswechsel zu machen, wissen wir, dass wir unser altes Ich hinter uns lassen müssen. Weil solange ich aus dem selben Ich, aus der selben Identität etwas kreiere, kreiere ich immer wieder dasselbe Resultat.

Also geht es das Thema von Loslassen. Auch wohl zu sein mit dem Loslassen. Abschied nehmen.

Und nichts ist dabei Sehen wir das auch wieder in der Natur im Herbst, wenn die Blätter fallen und auf die Erde fallen, wenn wir nicht alles zusammenrächeln würden, dann wäre es zu Kompost wieder Nahrung für die Erde, für den Baum, da steht. Dieser Zyklus besteht ja grundsätzlich.

Und das ist bei uns auch so. Alles, wir je erlebt haben, alles, was wir loslassen, ist nicht verloren. Sondern es dient uns als Nahrung, als Weisheit. Auch als Wegweiser. Welcher Weg ist richtig und welcher war vielleicht bisher nicht der geschickte. Nichts ist verloren. Aber es gibt Dinge, dürfen wir loslassen. Die müssen wir nicht auf unseren Schultern mittragen.

sondern die dürfen wir loslassen und die dürfen einfach das Bett unter unseren Füssen sein.

Dann geht es darum, einen neuen Samen zu setzen. Wer möchte ich sein? Was ist meine Vision? Wo schlägt mein Herz höher? Was ist das, was mich begeistert? Was möchte ich erleben in meinem Leben? Wer möchte ich als Mensch sein? Was sind meine Werte? Welche Identität möchte ich leben?

Und da geht es einfach auch mal darum, eine Intention zu setzen, eine Idee zu haben, ein Gefühl.

Und dann darf man oftmals nochmals reingehen in dieses Thema von Reinigung. geht für mich auch ein Stück weit wieder ins Loslassen. Das greift ja immer auch alles ineinander hinein. Aber dieses Thema Reinigung, da geht es mir persönlich vor allem die Reinigung der Gedanken. Welche Gedanken?

sind für mich hindrend, sind für mein Getriebe Schmutz, sind irgendwo ein Hindernis für mich. Diese Gedankenhygiene ist so wichtig und es ist etwas vom Schwierigsten zu verändern. Aber es ist so wichtig, diesen Teil auch anzugehen.

Und dann beginnt irgendwann etwas Neues zu wachsen in uns. Gerade wenn wir dann auch mit Unterbewusstsein arbeiten, wenn wir beginnen das Unterbewusstsein zu zu programmieren und neue Verhaltensweisen anzueignen, neu zu denken, da beginnt wirklich was Neues zu entstehen.

Und dann ist es das Wachstum. Dann haben wir den ersten Schritt mal gemacht in die Richtung von etwas Neuem und das müssen wir

Wurzeln lassen, das muss wachsen können, muss stabil werden. Und das braucht Zeit. Das braucht wirklich Zeit, aber es ist möglich und es ist machbar. Und du hast ja eben diese Vision, dieses grosse Ziel vor Augen oder dieses Gefühl, wie du dein Leben leben möchtest.

Und da einfach dieses, dieser Neubeginn, dass das nicht einfach nur ein Moment bleibt, sondern dass es zu deinem Leben wird.

Und dann gilt es auch, das Erreichte zu feiern. Dieser Weg ist nicht linear. Also so schön ich dir das auch erkläre, vom einen zum nächsten, natürlich, wenn man das aus einer übergeordneten Perspektive anschaut, kann man wirklich sagen, es ist ein Stück weit linear oder es zeigen sich so

Themen ab, sich ein bisschen ballen in einer gewissen Zeit, in einem gewissen Ablauf. Und trotzdem kann es ganz gut sein, dass wenn du dann eigentlich, wenn es darum geht zu feiern und du plötzlich merkst, ach Mist, ich bin ein Mensch, der mir das gar nicht zugesteht zu feiern, dann beginnt da natürlich auch wieder eine Art von Prozess.

wo es darum geht, diese alte Identität loszulassen, eine neue Reinigung vorzunehmen von den Gedanken, die richtigen Gedanken zu formen, das Unterbewusstsein zu formen. Also es ist da natürlich nicht einfach nur von einem Schritt zum anderen und ich habe es abgehakt. Und trotzdem, im Großen und Ganzen kann man schon ein bisschen darauf gehen, wo stecke ich im grossen Prozess?

Und man weiss so ungefähr, wie lange das Ganze noch dauern könnte. Theoretisch. Genau. Und eben, es geht auch darum, die Erfolge zu feiern und auch sich mal auszuruhen und mit dem Status quo in Ordnung zu sein. Auch wenn es sich innerlich noch nicht völlig frei und fluffig anfühlt, sondern immer noch schwer, immer noch beängstigend, immer noch zweifelt. Das ist völlig in Ordnung.

Ich meine, du hast mit dieser Identität, mit diesen Ängsten und Zweifeln ein Leben lang gelebt. Und das jetzt zu ändern, braucht Geduld. Aber eben auch erfolgreich zu sein, ist es wichtig, die Erfolge, die man schon erreicht hat, auch zu feiern und diese Erfolge auch zu sehen. Ganz ein wichtiger Punkt. Und dann kommt der Punkt, wo man irgendwann merkt, okay,

Ich habe jetzt auch schon erste Erfahrungen oder erste Erfolge feiern können, erste Meilensteine, aber ich merke eben, da ist irgendwas noch nicht so wirklich, wie ich das möchte und das fühlt sich auch irgendwie noch nicht so gut an, wie ich das möchte. Und dann macht man eine Bestandesaufnahme. Man schaut, okay, was passt und was passt vielleicht nicht. Spannend ist eben auch, wenn man gerade sich eine Vision, eine Idee seines Lebens

und dann ist man auf dem Weg dahin und hat vielleicht schon einen Teil umgesetzt, manifestiert, merkt man plötzlich, aber das ist gar nicht so toll, wie ich mir das vorgestellt habe. Dann braucht es eine Anpassung, ganz einfach. Weil am Ende ist das Gefühl wichtig, das du hast in deinem Leben. Völlig egal was du manifestierst in dem Sinne, wichtig ist, wie du dich in deinem Leben fühlst. Dann braucht es einfach wieder eine

eine Richtungsanpassung oder eine Strategieanpassung oder was es auch dann immer ist.

Und dann kommt dann irgendwann, wenn man diesen Prozess durchlaufen hat und auch so die ersten Früchte ernten kann, auch das Thema Dankbarkeit. Und es wird in erster Linie Dankbarkeit gegenüber dir selbst sein.

Meine Erfahrung ist da auch ganz spannend, dass Menschen, die sehr Mühe haben, sich selbst Komplimente zu machen oder auch Komplimente anzunehmen, sich selbst als erfolgreich zu sehen oder als wertvoll zu sehen, wer einen solchen intensiven Prozess durchgemacht hat, der hat sehr oft dann im Minimum

ein kleines Gefühl von, ja, habe ich schon gut gemacht. Oder ja, eben die Dankbarkeit für sich selbst, diesen mutigen Weg gegangen zu sein.

Und es zeigt mir auch, dass diese Transformation ganz tief ist.

Profound auf Englisch. Da geht es die Basis deines Seins.

Wenn ich jetzt über diesen Zyklus spreche, und ich sehe das sehr gerne im Jahreskreis festen, die Transformation ist ein langfristiges Vorhaben. Das ist auch nicht mit einer Runde getan.

Natürlich, coache Menschen und dieses Coaching ist irgendwann zu Ende, der Zyklus ist damit nicht abgeschlossen. Zum einen hat jeder sein eigenes Tempo, jeder hat seine eigenen Themen, jeder steht woanders an, jeder hat andere Umstände in seinem Leben. Also das ist sehr sehr individuell.

Und trotzdem finde ich, gerade wenn man so proaktiv eine Transformation angeht, ist dieses Jahresthema ein bisschen das Gefühl von, ich habe Zeit. Ich habe Zeit, Dinge sickern zu lassen. habe Zeit, meine Vision auch entstehen zu lassen. Ich kann mich reinfühlen. Ich persönlich bin ein sehr

fühlender Mensch und ich muss Dinge fühlen können, damit ich sagen kann, jetzt damit gehe ich. Und das braucht Zeit. Und das ist, finde ich unglaublich schön, wenn man das mit einem zum einen weiß, dass man sich diese Zeit nehmen kann und zum anderen eben auch so unglaublich schön unterstützt ist von diesen Energien der Natur.

Wie schön ist es doch, wenn man mit dem Herbst gehen kann und weiß, jetzt geht es ums Loslassen. Jetzt nehme ich die Energien, die jetzt da draussen von der Natur gegeben sind, mit. Ich lasse mich davon tragen. Ich zum Beispiel bin ein Mensch, ich habe eine unglaublich grosse Verlustangst. Ist schon sehr, sehr viel besser, aber das ist für mich...

etwas vom Schlimmsten, im Sinne von schlimm, das Schmerzhafteste. Das ist für mich nicht immer kontrollierbar. Ich habe den Frieden darin gefunden, wenn ich in der Natur sehe, dass ein Baum seine Blätter einfach loslässt in solch einer Schönheit.

Im Wissen, es kommt wieder was Neues. Und in einer Ruhe und eben auch in dieser Schönheit drin. ich finde, da gibt es so viel Trost, so viel Aufgehobensein.

in diesem Prozess, wenn man da mit der Natur mitgeht. Und man lernt so viel in dieser Zeit.

Und deshalb für mich auch immer so dieser Vorschlag oder diese Empfehlung nutzt diese Energien, die gerade sind in der Natur und nutzt sie zur eigenen Reflektion. Die können so viel unterstützen.

Und was mir noch wichtig ist, auch zu sagen, dieses Transformationsprozess, wenn man den natürlich im Jahreskreis festzieht, beginnt der im Oktober, also mit Soen, 31. Oktober, 1. November, mit dem Loslassen. Das ist für mich persönlich, für mich persönlich ist das eigentlich das Neujahr. Für mich ist jetzt der Abschluss vom Alten und ich richte mich auf das Neue aus.

Für mich beginnt das Jahr mit Loslassen vom Alten. das ist natürlich der Startschuss für, ja wie soll ich sagen, für den bewussten Entscheid da durch Prozesse zu laufen, gehen. Die Realität ist aber auch die, dass wenn du in einen Transformationsprozess ein bisschen reingeschubst wirst oder du spürst

Du bist so lange im Widerstand gewesen und plötzlich kommt der Moment, kannst nicht mehr anders, dann kann das natürlich auch sonst irgendwann sein. Also da wartet dein System nicht bis es 31. Oktober ist. Und es ist völlig in Ordnung. Für mich zeigt es aber auch so schön, diese Energien, da sind und diese Themen, die mit diesen Energien verbunden sind, auch ganz verschiedene Trigger in sich tragen können.

Du kannst in einen Transformationsprozess gestoßen werden, weil du gezwungen wirst, loszulassen. Ich habe es vorhin angetönt, bei einer Trennung, bei einem Jobverlust, bei einem Menschen, den du verloren hast, eine Wohnung, die du verlassen musst, was auch immer. Es kann aber zum Beispiel auch sein, dass es gerade in der Weihnachtszeit

wird einfach alles zu viel. Da ist es oftmals so eine innere Unzufriedenheit. Alle machen jetzt Ziele für das nächste Jahr, die haben da große Wünsche, gehen was an und du stehst da und denkst so, ich habe keine Ahnung. Oder in dieser Zeit ist auch oft das Thema der Einsamkeit, dass einen das plötzlich überrennt und dann startet halt die Transformation. völlig in Ordnung, völlig richtig. Das Leben

ist nicht planbar, das ist dann, es ist. Es kann aber auch irgendwann gegen Frühling sein, wo man merkt, okay, alle Menschen sind im Aufbruch, die spüren das pure Leben und mir fehlt absolut jegliche Lebensfreude. Auch das kann ein Trigger sein, etwas zu verändern. Dasselbe auch den Sommer hindurch, ich finde auch immer so bisschen das Thema Menschen, die sich

Ja, mit den Freunden treffen, zum Grillieren, zum Baden gehen, für was auch immer und man ist dann vielleicht alleine zu Hause. Kann auch ein Träger sein.

Ja, also du siehst wo es hingeht. es ist... da sind die verschiedenen Themen, es im Leben gibt, die wirklich etwas auslösen können und die dich dazu zwingen halt dann eben diesen Schritt zu gehen oder die den Druck so stark werden lassen, dass du nicht anders kannst als diese durchsichtige Linie, die ich schon erwähnt habe, zu überschreiten und diesen... ja diesen...

Weg zu gehen, wo nicht weisst, was passiert.

Als ich 2013, 2014 so den Dreh mein Burnout hatte, war ich auch zum einen gezwungen natürlich von der Situation etwas zu verändern und gleichzeitig habe ich auch noch irgendwo so rechtzeitig die Reißleine gezogen, wo ich gesagt habe, ich kündige.

Also ich habe da mein Burnout nicht nach, ähm, quasi in der Krankschreibung durchlebt, sondern in dem, ich einfach den Job gekündigt habe und nichts hatte. War dann zwar schon auch lange krankgeschrieben, weil es eben einfach nicht mehr ging.

Wenn du jetzt diese Phasen gehört hast vom Transformationsprozess mit den möglichen Triggern, nimm dir doch eine Momentzeit und reflektiere darüber, wo du im Moment in deinem Leben Wo spürst du zum einen den Zug zu etwas Neuem, wo aber spürst, bist extrem im Widerstand.

Oder wo in deinem Leben könnte sich eine Situation anbarn, die dich zwingt, eine Veränderung in deinem Leben vorzunehmen?

Und überleg dir mal, was braucht es, dass du diesen Schritt bewusst und achtsam gehen kannst? Dass du nicht in diesem Spülgang oder Waschgang, wie sagt man dem, dass es dich einfach nicht allzu sehr durchspült quasi in deinem Leben, was braucht es, dass du diesen Weg jetzt bewusst gehen kannst?

Welche Hilfe brauchst du? Wo bekommst du diese Hilfe? Möchtest du diesen Weg mit jemandem zusammengehen? Möchtest du ihn alleine gehen? Was sind da deine Bedürfnisse dafür? Schau mal hin, hör mal hin. Was brauchst du da? Und hab den Mut, den Entscheid zu treffen, diesen Weg zu gehen. Und es wird sich lohnen. Und ja, ja, es ist...

Schmerzhaft, ist aufreibend, ist gefühlt grenzwertig zum Teil, also energetisch, dass man wirklich das Gefühl hat, man kommt wirklich an seine Grenzen.

Zermürbend, frustrierend teilweise.

Und man isst, das ist schon auch so, wenn man den Ball mal ins Rollen gebracht hat, dann rollt er. Das ist so. Da würde ich gerne was anderes sagen.

Und trotzdem möchte ich da ehrlich mit dir sein und ich möchte dir sagen, du hast die Kapazität diese Prozesse zu durchlaufen. Du bist Teil der Natur. Das klingt immer so abgedroschen, ich weiß es. Und das ist so das spirituelle, so dieses, wir sind alle eins, wir sind verbunden mit allem und ja das ist so. Ich kann dir nur sagen, ja das ist so. Und du bist Teil der Natur.

Also was die Bäume können, du auch... weisst du was ich meine? Du hast dieselben Voraussetzungen. Das einzige was du eben noch zusätzlich hast, und das hilft leider nicht wirklich, ist dein kritischer Verstand, ist dein Geist der denkt, beurteilt, nicht verurteilt, aber der beurteilt und meistens falsch beurteilt. Und da gilt es den ganzen dann ein Schnibchen zu schlagen, aber du kannst das.

Wie gesagt, habe zwei grosse Transformationsprozesse durchlaufen. Wirklich schmerzhafte Prozesse. Nicht ganz freiwillig, muss ich dazu sagen. Und ich hätte dir währenddessen echt gesagt, das ist dermaßen beschissen. Also das ist dermaßen...

Ich finde kein anderes Wort. Es war wirklich beschissen, man kann es nicht anders nennen. war dunkel, es war nicht traurig, sondern das war wirklich beelendend. Aber es sind die Momente, wo ich heute weiß, ich habe dermassen eine Kraft in mir.

Und ich habe in diesen Momenten gelernt, wo ich nicht mehr konnte, dass es in mir eine Instanz gibt, einen Ort, einen, wie man es auch immer nennen möchte, der die Führung übernimmt, wenn ich mit meinem Geist nicht mehr kann.

Dieses Gefühl ist beruhigend.

Und das durfte ich erfahren wirklich in der dunkelsten Stunde meines Lebens, dass da ein Teil in mir ist, wenn ich vollkommen aufgebe, mich vollkommen hingebe, der diese Führung übernimmt und den Weg herausfindet.

Und ich sage das jetzt nicht, weil ich glaube, dass du denselben Prozess durchlaufen musst. Das glaube ich eben nicht. Ich glaube eben, dass du diesen Prozess sehr viel einfacher durchlaufen kannst, weil du eben bewusst entscheidest, ich gehe jetzt den Weg der Veränderung, damit ich nicht an mein eigenes Limit gehen muss, dass mich dann quasi ...

fremdgesteuert durch diesen Prozess hindurchführt. Und selbst wenn es soweit kommt, du hast alles in dir, das es braucht, diesen Prozess zu durchlaufen.

Und deshalb, nochmals, wenn du bewusst den Entscheid triffst, und es soll hier jetzt keine Verkaufsaktion sein, wirklich nicht, das kannst du...

Alleine kann man, ich persönlich würde es nicht machen, du kannst es mit Gleichgesinnten durchlaufen. Du kannst es durchlaufen, indem du Bücher liest. Hab keine Angst, denn du hast die Kraft und du hast es.

Wie soll ich sagen? Du bist so angelegt. Der Mensch ist Veränderung. Seit wir auf dieser Welt sind, wir uns verändert. Das ist unsere Natur. Und je weniger wir uns dagegen sperren, umso leichter wird sie gehen. Und ich kann dir sagen, ich durchlaufe jedes Jahr bewusst wieder Transformationsprozesse.

Und weil ich sie bewusst angehe, die sind längst nicht so schmerzhaft. Das ist eigentlich fast gar nicht mehr. Sie sind eher manchmal mühsam. Wo ich sagen muss, jetzt musst du durchziehen, bleib dabei, nicht aufgeben.

Die haben aber so viel Potenzial für Veränderung. Und es ist manchmal dieses eine kleine Rädchen, das man beginnen muss zu verändern oder beginnen muss in Bewegung zu bringen und das hat eine Auswirkung auf das ganze große System. Deshalb hab den Mut und geh los.

Jede Phase der Transformation hat ihren eigenen Schmerz. Aber sie hat auch ihre ganz eigene Kraft.

Ich will, dass du den Mut hast, diese Phasen zu durchleben. Wenn es hart wird, dann weisst du, dass du gerade dabei bist, Grossartiges zu erschaffen. Dass du dabei bist, Grenzen zu sprengen. Wie die Blume durch diesen Boden hindurch bricht. Und wenn es Asphaltboden ist,

Und ich möchte, dass du auch weisst, wenn es schmerzhaft ist, es wird umso leichter danach. Den Schmerz, den du bisher mit dir mitgetragen hast, der Schmerz nicht der Mensch zu sein, der du eigentlich bist und der du eigentlich sein möchtest, der Schmerz wird weniger.

Und der Schmerz, den du in diesen einzelnen Phasen der Transformation durchlebst, geht vorbei.

Der Schmerz, den du hast, wenn du nicht dein persönliches Leben lebst, so wie es für dich...

wie es sich für dich lebendig anfühlt. ist ein Schmerz, du dein Leben lang mitträgst. Und das andere ist ein Situationsschmerz, der geht vorbei.

Du weißt!

dass du am Loslassen bist von all dem, was dich bisher zurückgehalten hast.

Und dabei bist, dein Leben neu zu leben. Bleib dran!

Ich glaube an dich.