Zwischen Mathe, Logik und Mindset

69. Gegen den Strom - 5 Ansichten, mit denen ich oft anecke

Janna Spannagel / Die Matheflüsterin Episode 69

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Ich mache mich lieber unbeliebt – als dir zu sagen, was du hören willst. Für dein Kind!

In dieser Folge zeige ich dir offen, wie ich ticke. Woran ich wirklich glaube, wie ich arbeite und warum mein Ansatz manchmal aneckt – auf Instagram und anderswo. Fünf Ansichten, die ich nicht verstecke. Damit du selbst entscheiden kannst: Passen wir zusammen?

Das nimmst du mit:

  • Warum „systemkompatibel" kein Ziel für dein Kind sein sollte – und was stattdessen zählt
  • Weshalb ich meine Kurse für dich als Elternteil gestalte, nicht für dein Kind
  • Was es bedeutet, ein echter Kletterbuddy zu sein – und warum das 1000 mal wertvoller ist als Nachhilfe

Für wen: Für Eltern, die ehrliche Begleitung mehr schätzen als bequeme Antworten.

Wenn du danach sagst: „Ja, genau so sehe ich das auch" – dann bist du hier genau richtig. Hör rein. 🎧

🧗🏻‍♂️ In Quiz Laune? Finde hier heraus welcher Typ im Mathe-Klettergerüst du bist: Gipfelstürmer oder Zuschauer - egal wie, ich mache dich zum Kletter-Buddy für dein Kind!

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Und zu guter letzt, wenn du nichts mehr in meinem Mathe Universum verpassen möchtest: melde d...

Oh, was habe ich mich mal wieder unbeliebt gemacht bei Instagram die Tage. Und es hat mir mal wieder ganz deutlich gezeigt, wie krass unterschiedlich so Wertevorstellungen sein können oder ein Verständnis von Verantwortungsbewusstsein. Es hat mich teilweise wirklich zusammenbrechen lassen hier zu Hause, weil ich so fassungslos war. Und auf der anderen Seite hat es mir auch mal wieder gezeigt, dass einfach nicht jeder Mensch zu jedem Coach passt in diesem Fall. Und deswegen habe ich entschieden, es ist mal wieder an der Zeit, dass ich hier eine Folge aufnehme folge, wo ich dir meine Ansichten einfach einmal ganz deutlich aufliste, damit du dir ein ganz klares Bild machen kannst, bei wem du hier gelandet bist, und für dich vor allen Dingen auch eine ganz klare Entscheidung treffen kannst: Fühlst du dich bei mir wohl? Bist du hier richtig? Passen wir zusammen oder eben nicht? Denn das erspart dir viel Zeit, das erspart mir viel Zeit. Zeit ist super kostbar, gerade wir als Mamas oder als Papas, wenn du ein Papa bist, der gerade zuhört. Wir brauchen alle unsere Zeit, damit unsere Kinder davon profitieren. Und ja, deswegen freue ich mich, wenn du diese Folge anhörst Und wenn du dann sagst: Ja, ich gehe mit allen Punkten d'accord, dann herzlich willkommen in meiner Welt. Wenn du sagst: Ja, nee, das sehe ich eigentlich schon anders, dann ist das völlig in Ordnung. Absolut völlig in Ordnung. Aber dann haben wir klare Fronten und dann wissen wir das. Und dann kannst du dir einen Coach suchen, der zu dir passt. Von daher, ich bin gespannt. Let's go! Mathe, das wohl powervollste und gefährlichste Fach, wenn es ums Thema Mindset geht, um Glaubenssätze und um Selbstbewusstsein. Mathe, das Fach, was, wenn es gescheit vermittelt wird, deinem Kind so viel fürs Leben mitgibt und heute wie später den Alltag erleichtert. Mathe, das Fach, was am meisten polarisiert. Hi, ich bin Jana, die Matheflüsterin, und in diesem Podcast erfährst du, wie viel Power in Mathe und Logik steckt, wie du dein Kind vor den negativen Glaubenssätzen beschützen und ihm eine gefestigte Grundlage ermöglichen kannst. Gemeinsam machen wir dein Kind mathestark. Schön, dass du hier bist, und jetzt ganz viel Spaß mit Zwischenmathe, Logik und Mindset. Wir starten mit dem wahrscheinlich kontroversesten Punkt, und ich spreche ihn einfach mal aus: Mein Ziel für dein Kind ist nicht, dass es systemkompatibel wird, schulsystemkompatibel. Was meine ich damit? Ich sehe dieses Schulsystem super, super kritisch. Dieses Schulsystem hat sich ein ein stereotypisches Kind sozusagen gemalt und hat gesagt, so, dieses stereotypische Kind passt super ins System, dafür ist es gemacht. Das sind vielleicht 10% aller Kinder, ist jetzt meine Einschätzung, können bisschen mehr, kann bisschen weniger sein. Sagen wir mal, es sind 10%. Das heißt, dass die anderen 90% nicht in dieses System passen, nicht systemkompatibel sind. Und jetzt versuchen aber alle Instanzen, in den meisten Fällen, die anderen 90% der Kinder ins System reinzupressen. Da wird an den Kindern gezerrt und da wird geformt und da werden Diagnosen verteilt und da werden Stempel verteilt und da, ne, alles was das Herz begehrt, aber immer mit dem Ziel, das Kind muss ins System passen. Und ich bin der Meinung, es bräuchte ein Schulsystem, wo einfach alle Kinder willkommen sind, so wie sie sind, und wo alle Kinder einfach gut sind, so wie sie sind. Weil was macht es denn mit einem Kind, wenn es ab Klasse 1 merkt, ich passe hier irgendwie nicht rein, aber es wird an mir gezerrt und ich bin, ne, ich kriege da Ärger und ich da muss meine Eltern in die Schule und da kriege ich jetzt noch Diagnose und da noch ein Stempel und irgendwie passt das alles nicht. Was macht es mit einem Kind? Es kommt da oben an, ich bin verkehrt, ich bin nicht gut genug, weil ich passe da ja nicht rein. Es muss ja irgendwie, muss ich mich ja verändern, um da reinzupassen. Und das finde ich unfassbar furchtbar. Jetzt beziehen wir das mal auf Mathe. In Mathe ist es doch das Gleiche. Es wird die Rechenstrategie eingeführt, die Rechenstrategie eingeführt. Und wenn dein Kind mit der einen nicht klarkommt, dann hat es erst mal Pech gehabt. So, weil dann ist es ja jetzt aber gerade die, die gefragt wird und die, die abgefragt wird und die, die getestet wird. Und wenn dein Kind die nicht kann, dann ist irgendwo schon vorbei. Bei deinem Kind kommt an: Ich bin zu blöd für Mathe. Das geht ja teilweise in der ersten Klasse, schreiben mir Eltern nach 3, 4 Wochen und sagen: Was denn jetzt passiert? Mein Kind war so motiviert und mein Kind konnte zählen und hat das alles gerne gemacht. Und jetzt sagt es schon nach 4 Wochen in der ersten Klasse: Ich bin dafür zu doof. Das zerbricht mich jedes Mal aufs Neue. Anderes Thema. Aber da zeigt sich das ja schon auch in Mathe. Gerade in Mathe ist das so ein Fach, wo so schnell dieser falsche Glaube da oben einzieht, weil das Kind nicht das System hinterfragt, sondern irgendwie den Fehler dann bei sich sucht. Und jetzt kommt eben diese Ansicht aus meinem Coaching ins Spiel. Ich versuche nicht, dein Kind systemkompatibel zu machen in Mathe, indem ich sage: Ja, die Schule will, dass du das alles auswendig lernst. Einmal eins rein, ist immer ein großes Beispiel, großes Thema. sondern ich sage: Ey, mein Ziel für dein Kind ist es trotzdem, dass es die Einmaleinsreihen versteht, dass es Multiplikation versteht, dass es sich das herleitet. Und was braucht es in dem Moment dafür? Dein Kind darf auf dieses System vorbereitet sein, schon Anfang erste Klasse, aber dann auch für jedes Thema wieder. Wir bleiben mal beim Thema Einmaleins, weil jetzt gerade ist das bei den Zweitklässlern ja durch, wo ich hier die Podcastfolge aufnehme. Ich habe mich damit ja so viel beschäftigt und ich hatte gerade so eine wundervolle Nachricht von einer Mama, Das nehme ich jetzt mal als Beispiel, weil ich glaube, am Beispiel lässt sich das am besten greifen, wo das wunder-, wunder-, wundervoll geklappt hat. So, was ist passiert? Ihr Sohn, zweite Klasse, hat jetzt das Thema Einmaleins gehabt. Sie haben die ersten Reihen durchgemacht und jetzt kommen die Turborechentests, die das System vorschreibt. Mach mal, was waren das da, 72 Aufgaben in 3 Minuten, zweite Klasse. Macht es irgendeinen Sinn, Nein. Geht das irgendwie aufs Verständnis? Nein. Ist das einfach nur ein stumpfes Abfragen von: Wer hat fürs System artig brav auswendig gelernt und sich das da oben reingetrichtert? Ja. Finden wir das gut? Nein. Ich könnte mich aufregen. So, was hat aber diese Mama eben gemacht, nachdem sie bei mir im 1x1-Workshop war? Diese Mama war vorbereitet und sie hat ihren Sohn vorbereitet auf genau das. Pass auf. Die Schule wird verlangen, dass du das auswendig lernst. Ich erkläre dir jetzt, warum das eben keinen Sinn macht, das auswendig zu lernen, warum es einen besseren Weg gibt bzw. dass es einen besseren Weg gibt und warum der besser ist. Sie hat ihren Sohn aber auch darauf vorbereitet, dass die Schule mit diesen Turbo-Rechnen-Tests um die Ecke kommen wird und dass er da, wenn er die Aufgaben herleitet und er rechnet mit Logik, mit Verständnis, wahrscheinlich nicht den ganzen Test ausfüllen werden kann, weil er dafür dann nicht schnell genug ist mit dem Herleiten. Sie hat ihm aber eben glaubhaft und mit Sinnhaftigkeit versichert, und es hat wunderbar funktioniert, dass dieses Herleiten viel wertvoller ist, und zwar auf lange Sicht, dass dieses Verständnis wertvoll und wichtig ist auf lange Sicht, und dass dieses Kurzfristige, worauf die Schule abspielt, nicht so, überhaupt nicht so viel wiegt wie dieses Langfristige. Und das hat dazu geführt, dass ihr Sohn aus der Schule kam mit diesem Turbo-Rechentest 52 Aufgaben von den 72 geschafft hat, davon 51 richtig und gesagt hat: Mama, ich weiß, was ich kann und ich weiß, dass 51 gerechnet, hergeleitet, eine tolle Leistung ist und darauf bin ich stolz. Und das ist genau das, worauf es mir ankommt und was ich meine mit: Ich will nicht dein Kind systemkompatibel machen, sondern wir gehen den schmalen Grat und es ist ein schmaler Grat, das ist mir bewusst, aber ich finde, es ist es wert, gegangen zu werden für die Kinder, Es ist der schmale Grat, dass du deinem Kind natürlich so viel beibringst und es unterstützt, dass es gut durchs Schulsystem durchkommt, dass es da keinen Schaden nimmt, weil natürlich, das wollen wir natürlich nicht, aber dass du ihm trotzdem den sinnvolleren, langfristig effektiveren Weg mit auf den Weg gibst. Denn auf lange Sicht wird dein Kind natürlich nicht für immer in der Schule bleiben. Es wird irgendwann aus der Schule rausgehen. Und die, die immer nur gelernt haben, ich passe mich ans System an, damit es funktioniert, ich übe immer irgendwie ganz kurzfristig das, was mir jetzt gerade aufgetragen wird, Falle ich damit beim nächsten Thema wieder auf die Schnauze? Ja. Sagt mir das aber jemand: Nein, ich falle wieder auf die Schnauze, es ist wieder schwierig, ich werde wieder irgendwas auswendig lernen, ich werde wieder irgendwie immer hinterherrennen, dann klappt es immer irgendwie, aber so richtig geil fühlt sich das nicht an. Und das sind die, die eben versuchen, systemkompatibel zu sein, und die gehen irgendwann aus der Schule raus, sind unsicher, wissen nicht, wohin mit sich und müssen halt immer gesagt bekommen, was der nächste Schritt ist. Wenn wir diesen Mittelweg gehen, dass dein Kind da unbeschadet durchkommt, weil du es vorbereitest, was in der Schule passiert, und sein Selbstbewusstsein im Voraus stärkst und mit Sinnhaftigkeit— und ein kleines Kind versteht unfassbar viel, trau ihm das unbedingt zu, bitte— in dem Moment nimmt es keinen Schaden, hat aber dieses langfristige Wissen an der Hand und wird aus der Schule rausgehen und wird selbstständig denken, wird vorausschauend denken und wird wissen, was es will, weil es sich nicht von so einem System hat kleinkriegen lassen. Und das ist das Ziel der Schule. Also sind wir uns in der, ich sag mal, der Community der, wir sehen den Wert eines Kindes, wir sehen die Würde eines Kindes, da darf ich Gerald Hüther zitieren, die Schule möchte solche Menschen nicht, also selbstständig denken, vorausschauend denken und so weiter, weil das sind, sage ich mal, nicht die besten Arbeitnehmer, die sich alles gefallen lassen. Aber ich möchte behaupten, das sollte das Ziel für dein Kind sein bzw. für viele ist es das Ziel für ihr Kind. Mein Ziel ist es für mein Kind, dass es eben nicht sich alles gefallen lässt und dass es vorausschauend denkt und dass es selbstständig denkt. Und das ist mein Ziel für dein Kind. Und wenn du damit fein bist, dann bist du bei mir richtig. Der zweite Punkt: Für mich stehen immer die Kinder im Vordergrund und deren mentale Gesundheit. Was meine ich mit mentaler Gesundheit? Das, was ich im ersten Punkt auch schon angesprochen habe, dieses: Ich bin dafür eh zu blöd, ich kann das nicht. Dann bin ich halt gut in Sprachen, Mathe kann ich nicht. Die Mädels: Ja, Mathe ist ja nichts für Mädels. Was macht es mit dem Kopf? Ich habe Zehntklässler im Coaching gehabt, als ich noch die Großen gecoacht habe, die gesagt haben: „Jana, ich dachte seit 9 Jahren jetzt, dass ich zu blöd bin zum logischen Denken." O-Ton, ein Zehntklässler, der das mal zu mir gesagt hat. Da kriege ich bis heute Gänsehaut und es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ich mir vorstelle, dass so ein 16-jähriger, cleverer, sympathischer junger Mann, der da schon fast vor mir saß, gesagt hat: „Ich bin seit 9 Jahren— denke ich, dass ich zu blöd bin zum logischen Denken. Und jetzt kommst du daher mit den Grundschulgrundlagen und auf einmal klickt es alles und es macht alles Sinn." Warum? Was fällt denen ein? Der wurde richtig wütend, dass er das so lange geglaubt hat. Das war mehr als die Hälfte seines Lebens. Und das ist das, was ich meine mit diese mentale Gesundheit ist mir so wichtig. Und diese ganze Nachhilfeindustrie und auch viele Coaches, die ich hier sehe, die setzen halt da an, wo es zu spät ist. Die setzen da an, wo das Problem schon da ist. Aber ich vergleiche das gerne mit dem Zahnarzt. Wir putzen ja auch Zähne, damit wir das Loch eben nicht bekommen. Der Zahnarzt könnte jedes Loch fixen, aber haben wir da Bock drauf? Haben wir Bock, dass der uns da rumbort und es wehtut? Nein. Also putzen wir Zähne bei uns und bei unseren Kindern. Aber in Mathe ist es so weit verbreitet, dass Probleme entstehen und dass Kinder in Mathe ja vor allen Dingen gerade eben diesen Glaubenssatz dann entwickeln: Ich bin dafür zu blöd. Aber wofür? Zum Denken, zum logischen Denken, weil Mathe eben ganz viel Logik ist. Und da kann man auch vorher ansetzen. Da kann man quasi mathematisches Zähneputzen betreiben vorher. Und Vorwissen aufbauen, im Kindergartenalter schon, im Vorschulalter, da ist das Entwicklungsfenster für logisches Denken, für Zusammenhänge erkennen und so weiter offen. Das lernst du alles in meinem Kindergarten-Webinar, da habe ich das alles noch mal ganz ausführlich. Sprengt jetzt hier die Podcast-Folge, ist unten drunter verlinkt. Aber da, wenn wir da ansetzen, dann passieren diese Glaubenssätze bei deinem Kind gar nicht erst. Und wenn wir dann noch hingehen und das nehmen, was ich in Punkt 1 genannt habe, nämlich dass wir die Kinder auf dieses System vorbereiten und sagen, pass auf, so und so ist es aufgebaut, Ich finde es auch nicht gut. Mir wäre es auch lieber, wenn es anders wäre. Sei da ganz offen und ehrlich mit deinem Kind. Und ja, du willst dein Kind vielleicht beschützen, das verstehe ich. Und es ist ganz großer Mist, dass es überhaupt so ist, dass wir mit so einem Schulsystem zu kämpfen haben. Aber wenn das nun mal der Weg ist, den ihr geht, dann trau deinem Kind zu, mit dieser Wahrheit umzugehen, anstatt es in die Falle tappen zu lassen. Weil das ist genauso, das ist noch blöder. Dann das kleinere Übel: Dein Kind vorbereiten, damit das passiert, wie ich eben erzählt habe von dem Zweitklässler, der hingeht und sagt: Ja, ich habe nicht alle Aufgaben geschafft, ich weiß aber, was die Aufgaben wert sind, die ich geschafft habe. Und das, was die Lehrerin drunter geschrieben hat: Schon gut, stand da, glaube ich, musst aber schneller werden. Bei 52 gelösten Aufgaben in 3 Minuten, da will ich die meisten Erwachsenen mal sehen. Das ist so. Ich habe mich hingesetzt, ich habe 2 Minuten 18 gebraucht, aber ohne Ablenkung, ohne 24 andere Kinder drumrum und mit ein paar Jahren mehr Lebenserfahrung, paar Jahrzehnten mehr Lebenserfahrung. Gleichen Erfahrung, ne? Aber was für eine Anforderung! Und das ist mein Ziel. Und dann schützen wir die mentale Gesundheit deines Kindes, dann schützen wir das Selbstbewusstsein deines Kindes. Und ein guter Rechner oder eine gute Rechnerin wird es noch on top, vielleicht auf lange Sicht, vielleicht mit 1, 2 Monaten mehr, dafür nachhaltig und mit großer Sicherheit. Das ist mir persönlich wichtiger. Und deswegen nenne ich das hier so ganz persönlich, weil ich, oder so ganz im Detail, weil ich habe viele Eltern, die kommen zu mir und sagen, ja, ich will nur, dass mein Kind gute Noten schreibt. Sag ich, bist du bei mir falsch, weil jetzt nächste Woche eine gute Note heißt, wir trichtern das Wissen in dein Kind rein. Und ja, dein Kind freut sich über eine gute Note, natürlich feiern wir gute Noten, aber das ist nicht das, was zielführend ist auf lange Sicht. Und dann sage ich, okay, wir haben lieber ein halbes Jahr vielleicht noch Dreier und Vierer, wenn es danach aber langfristig besser wird. Das ist doch viel mehr wert. Und das ist diese Voraussicht, die ich da immer mit einbaue. Punkt Nummer 3 war jetzt gerade Thema auf Instagram: Ich zeige hier Emotionen, egal wo, ob im Mathezauber, das sind die Live-Calls in meinem Kurs, oder auf Instagram. Wenn mich etwas aufregt, dann rege ich mich auf. Ich weiß, das ist nicht für jeden was. Ich hatte gerade letztens die Tage so einen Kommentar mit, ja, ist ja ganz schöner Input, Input in deinem Video, aber doch bitte ohne Emotionen nächstes Mal, denke ich mir. Bin ich eine KI oder bin ich ein Mensch? Ich entscheide mich dafür, ein Mensch zu sein. Ich entscheide mich dafür, authentisch zu sein. Und ich entscheide mich dafür, wenn ich Emotionen habe, dann zeige ich sie, weil das gehört für mich dazu. Und das gehört für mich auch bei Kindern dazu, dass Kinder Emotionen kennenlernen. Gerade in so einer Welt, wo alles irgendwie mit KI immer emotionsloser wird, ist es ganz wichtig, dass man Emotionen zeigt. Das ist meine Meinung. Und wenn ich die habe, ich bin dann Ich gehe in so einen Löwenmama-Modus, wenn ich sehe, dass Kindern Unrecht getan wird. Bei Kindern hört bei mir der Spaß komplett auf. Wenn ich sehe, dass da ein Unrecht passiert, dass Eltern verunsichert werden, aber vor allen Dingen, wenn ich sehe, dass das hinten raus Kindern schadet und mir das berichtet wird, dass es Kindern schadet, dann geht es in mir durch und das zeige ich. Und wie gesagt, ich habe jetzt gerade gemerkt, dass das für ganz viele nichts ist und auch das ist völlig in Ordnung. Aber so bin ich und ich verstell mich nicht. Ich habe mich, glaube mir, lange, lange, lange verstellt in meinem Leben. Ich musste mich im Referendariat anpassen. Da wurde mir gesagt, was ich für Klamotten zu tragen habe. Ich musste fürs Referendariat damals ernsthaft neue Klamotten shoppen, weil man mir gesagt hat: „Nee, deine Hosen, das geht aber nicht." Ich habe halt oft Baggies an und so, Skaterhosen und so. Das ist mein Style, seit, keine Ahnung, ich denken kann. Aber das war nicht erwünscht, weil das ist ja nicht professionell. Ich habe mich angepasst damals. Ich habe sogar meine Haare wachsen lassen damals, weil ich dann irgendwie dachte: „Ja, dann passen die kurzen Haare ja auch nicht zu dem Rest." zu den Klamotten, die ich mir dann gekauft habe. Ich passe mich nicht mehr an. Und ich bin aus diesem System mit gutem Grund ausgestiegen, weil ich auch Kindern, auch ein ganz großer Punkt, vorleben möchte, dass ich mich eben nicht von diesem System kleinhalten lasse. So, ich lasse mich in kein System mehr pressen. Ich habe es probiert, es bin, das hat grandios, ist nach hinten losgegangen, weil war ich überhaupt nicht mehr ich. Und dann kann ich Kindern auch nicht helfen. Und jetzt lebe ich ein sehr freies Leben hier in Großbritannien. Unser Kind wird nicht zur Schule gehen müssen, weil hier Home Education erlaubt ist. Und das ist aber auch das, was ich lebe und was ich ausstrahlen möchte. Und ich möchte Kindern vorleben, dass ich mich nicht kleinkriegen lasse. Und das zeigt sich eben auch in meinem Content, das zeigt sich in Emotionen, die ich zeige. Und der Tag, wo ich nicht mehr authentisch bin, ist aber auch der Tag, wo ich nicht mehr auf Social Media rausgehe, weil dann bin ich nicht mehr echt. Und das war ich lange genug nicht, und mittlerweile bin ich das. Das bringt mich zu Punkt Nummer 4, und dann kommt Punkt 5. Punkt 5 ist eigentlich noch der wichtigste. Ich weiß nicht genau, warum ich den jetzt ans Ende packe, aber Punkt Nummer 4: Ich mache mich lieber mit der Wahrheit unbeliebt, als dir zu sagen, was du vielleicht in dem Moment gerade hören möchtest. Und lass mich das kurz erklären. Wir alle, mich eingeschlossen, hören ja gerne, was vielleicht einfach ist. Oder wir hören am liebsten, was für uns angenehm ist. Bringt uns das aber weiter im Leben? Eher nicht. Bringt das die Kinder weiter, die da involviert sind? Auch nein. Deswegen stelle ich mich hin und sage lieber auch mal was, was unangenehm ist und was mal piekst. Und ich sage dir auch, warum ich das mittlerweile mache. Habe ich auch ganz lange nicht gemacht. Passt so ein bisschen zu Punkt 3. Ich habe es aber an meinen Mentoren mittlerweile selbst gemerkt. So mein Lieblingsmentor schon seit vielen Jahren ist Tobias Beck, wo ich wirklich schon unfassbar viel lernen durfte. Und glaub mir, manchmal verfluche ich, was er sagt. Manchmal denke ich mir so, boah, geh weg, ich will es nicht mehr hören, weil es piekst, weil es weh tut, das zu hören, weil er mir einen Spiegel vorhält. Aber weißt du, was dann passiert? Immer wenn so was Krasses ist, wo ich mir denke, so boah, nee, ich will es wirklich nicht mehr hören, jetzt reicht doch mal. In dem Moment passiert was in mir und in dem Moment merke ich, ah, jetzt verändert sich was, jetzt passiert Wachstum und ich darf da jetzt durchgehen, ich darf das jetzt fühlen, ich darf mich dem stellen. Und hinterher denke ich, okay, wow, ja, er hatte recht. Ich wusste auch vorher schon, dass er recht hat, ne? Aber im Nachhinein denke ich mir so, danke für den Arschtritt, den habe ich gerade gebraucht, weil jetzt kann ich auf die nächste Stufe. Und das ist das, was ich dir ermöglichen möchte für dein Kind. Und deswegen wird es manchmal unangenehm. Das passiert in den Mathezaubern, habe ich ganz oft, dass mathestarke Eltern dann eben was nachfragen und nicht damit rechnen, dass dann so eine, ich sag mal, so eine Klartextantwort kommt und sie da auch wirklich manchmal erstmal schlucken müssen. Und es tut mir in dem Moment total leid, dass ich das so, dass ich quasi der Überbringer von so einer Botschaft bin. Und auf der anderen Seite weiß ich eben genau aus eigener Erfahrung, dass genau das der Punkt ist, wo sich was verändern wird im Kopf dieser Mama oder dieses Papas. Und ich weiß genau, dass diese Veränderung am Ende beim Kind ankommt als eine positive Veränderung und das Kind am Ende davon profitiert. Und das ist mein Ziel. Deswegen, wenn es mal piekst hier, egal ob hier im Podcast oder auf Social Media oder dann auch in meinem Kurs oder in meinen Webinaren, auch da sage ich manche Dinge, die nicht immer 100% angenehm sind, aber sie ist immer für dich so okay, Ich atme jetzt mal kurz tief durch, aber ich weiß, dass es am Ende für mein Kind gerade der richtige Weg ist. Und wo ist es denn besser, oder was ist denn besser, dass du kurz dadurch gehst? Und meistens ist es wirklich nur kurz, dass du durch so einen Prozess durchgehst, der vielleicht mal eben unangenehm ist, dein Kind aber davon profitiert, oder du lieber nicht durch diesen Prozess durchgehst, weil es in dem Moment angenehmer ist? Und glaub mir, ich kenne das wirklich, ich kenne das zu 100%, sich dann aber für dein Kind nichts verändert und dein Kind dann mit negativen Konsequenzen lebt. Und das kenne ich ja mittlerweile selber. Ich bin mittlerweile selber Mama. Ich würde immer durch den Schmerz durchgehen, um meinem Kind was zu ersparen oder um es für mein Kind dann leichter zu machen. Und wenn das für dich der gleiche Weg ist, dann bist du hier richtig. Und dann, wie gesagt, es wird mal pieksen, aber ich mache das immer, weil ich weiß, dass es für dein Kind am Ende der beste Weg ist. So, und ein ganz entscheidender, wichtiger Punkt zum Schluss: Meine Webinare, Kurse, Podcasts, Workshops sind immer für dich als Mama oder Papa ausgelegt. Ich habe keine Produkte für Kinder, und ich möchte dir erklären warum. Wenn auch, da unterscheide ich mich, soweit ich das jetzt mitgekriegt habe, von ganz vielen anderen. Warum mache ich das nicht? Weil im Idealfall kommst du ja zu mir, wenn dein Kind noch im Kindergarten ist. Das ist ja der beste Fall, sage ich mal. Und da ist mir dein Kind absolut zu klein, um vor irgendeinem Bildschirm zu sitzen oder auch vor irgendeinem Arbeitsplatz zu dazu sitzen. Das ist es mir zu klein. Und selbst in der ersten und zweiten Klasse, da ist dein Kind 6, 7, 8 Jahre alt. Auch da hat es noch so viel Zeit wie möglich von seiner Kindheit verdient. Und das System nimmt sowieso schon super viel davon weg durch Schule und Anwesenheit, durch Hausaufgaben, durch noch irgendwie Lernen. Da ist sowieso schon so viel Zeit, die flöten geht. Da müssen wir nicht noch mit einem extra Arbeitsblatt kommen oder mit hier guck noch mal ein extra Lernvideo von der Matheflüsterin. Einer der Gründe, warum ich dagegen entschieden habe. Und ich mir denke, okay, ich weiß, dass deine Zeit auch sehr begrenzt ist, ich weiß, dass du auch einen absolut vollen Alltag hast, ist mir 100% bewusst. Aber ich möchte da einfach behaupten, dass diese freie Zeit für die Kinder, in der sie noch spielen können, in dem Moment wertvoller ist, als wenn du dich mal abends noch eine Viertelstunde hinsetzt und sagst, okay, die paar Videos gucke ich mir jetzt gerade noch an, damit ich am nächsten Tag wieder mehr Impulse für mein Kind habe. So, wenn du dich dreimal die Woche für eine Viertelstunde hinsetzt testest, dann kommst du doch super weit und kannst deinem Kind besser helfen. Dein Kind hat diese Zeit aber für sich und kann spielen, wenn es mit den Hausaufgaben denn dann endlich irgendwann fertig ist. Das ist ein Punkt. Der zweite Punkt ist, wenn Lernvideos für Kinder funktionieren würden, warum würden die dann nicht in Schulen gezeigt werden? Warum werden die dann nicht in Schulen gezeigt, wenn eine gute Erklärung für ein Kind ausreicht? Warum haben dann auch in jeder Klasse so viele Kinder Probleme mit Mathe? Weil es gibt ja ganz viele wundervolle Lehrkräfte, die das wundervoll erklären. Aber auch bei denen gibt es Kinder, die Probleme in Mathe haben. Warum? Nicht, weil die Lehrkraft es doof erklärt, nicht weil ein Lernvideo vielleicht doof gemacht ist, sondern weil nicht jede Erklärung für jedes Kind funktioniert. Weil— da sind wir wieder beim ersten Punkt— jedes Kind ist anders und nicht jedes Kind passt in den Raster. Aber ein Lernvideo kann ja eine Sache vielleicht auf einem Weg erklären, vielleicht auf zwei. Aber wenn dein Kind die fünfte Erklärung braucht, die noch mal anders ist, dann wird dieses Lernvideo für dein Kind nichts bringen. Genauso wie die erste, zweite und dritte Erklärung von der Lehrkraft oder auch von dir zu Hause. Und deswegen ist es so wertvoll, wenn du im Mathe-Klettergerüst, erklär ich gleich noch, zu deinem Kind runterklettern kannst oder hinklettern kannst durch Hintergrundwissen, durch Mathe-Didaktik-Wissen, so nennt es sich in der Fachsprache, um rauszufinden, welche Erklärung braucht denn mein Kind gerade. Und deswegen bilde ich dich aus als matte starke Mama oder Papa. Deswegen heißt mein Kurs auch Mathe-starke Eltern, Mathe-starke Kinder, weil ich mache dich mathe-stark, damit du dein Kind da abholen kannst, wo es gerade steht. Und ich erkläre kurz das Klettergerüst. Wir stellen uns ein Klettergerüst vor, der Mathematik. Dein Kind fängt an zu klettern, erste Klasse, bleibt vielleicht hängen, kommt nicht weiter, verknotet sich. Jetzt sitzen die meisten Erwachsenen aber entweder ganz oben im Klettergerüst, das sind die Gipfelstürmer, da war ich früher. Ich konnte Mathe immer. Ich habe von oben herab meinen Babysitterkindern und später dann in der Schule, bevor ich studiert habe, habe ich Erklärungen zugerufen. Hat es funktioniert? Nein. Das ist dann folgende Situation: Innerlich dieses: „Alter, ich habe es dir doch jetzt 5-mal logisch erklärt. Warum verstehst du das nicht?" Meine Geduld völlig am Ende. Vielleicht kennst du das. Und ich habe nicht verstanden, warum sie es nicht versteht. Der andere Fall ist, habe ich ganz, ganz viele Mamas auch in meinen Webinaren, Workshops, in meinem Kurs, die Mathe selber nicht konnten oder immer noch nicht können, weil sie selber, meine Meinung, keinen Kletterbuddy in diesem Mathe-Klettergerüst gehabt haben. Deswegen hat es ihnen niemand so erklärt, dass sie eine Chance hatten, das zu verstehen, und sie glauben bis heute, sie können es nicht. Das sind die Zuschauer in meinem Klettergerüst-Modell. Sie sitzen auf der Bank unfreiwillig und sehen, dass ihr Kind da struggelt aber wissen halt selber nicht, wie sie erklären sollen, und sagen halt, ja, sorry, ich konnte halt selber nicht, ich würde gerne helfen, aber ich weiß nicht wie. Und beide, die Mama oben— ich sag jetzt mal Mama, ich meine natürlich alle, ne— und die Mama auf der Bank, die kriegen wir zum Kind. Ich helfe dir, zu deinem Kind zu klettern, damit du vor Ort, da wo du auf dem Spielplatz hingehen würdest, wenn dein Kind sich verknotet, da würdest du sofort zu deinem Kind hinklettern, um da zu sein, auf Augenhöhe. Um Sicherheit geben zu können, vor Ort, nicht von der Bank oder von oben, sondern da, wo dein Kind ist. Und diese Möglichkeit bekommst du, indem ich meine Angebote für Eltern geschaffen habe. In dem Moment gebe ich dir die Möglichkeit, zu deinem Kind hinzuklettern. Und das ist nicht nur für den Moment gut, sondern in dem Moment mache ich dich zum Kletterbuddy langfristig, damit dein Kind langfristig zu Hause bei den Hausaufgaben immer jemanden an seiner Seite hat. Das ist so Gold wert, denn jede Nachhilfestunde ist irgendwann mal vorbei, jede Nachhilfe, jeder Block, außer dein Kind muss da sein Leben lang die Schullaufbahn hingehen, wo es ja keinen Bock drauf hat und wo du ja ein Vermögen versenkst. Mein Konzept ist, dass ich dich da einmal reinhole und dir einmal dieses Wissen gebe, was mir damals unfassbar geil geholfen hat, vom Klettergerüst runterzuklettern und zu gucken, okay, wo steht das Kind eigentlich gerade und was, wie denkt denn das Gehirn des Kindes, was gerade vor mir ist und eine Erklärung braucht. Klettert das lieber rechts rum, links rum, innen, außen, nimmt Kombi aus all dem? Und wo ist es eigentlich gerade verknotet? Muss ich erst mal am Fuß anpacken oder an der Hand, um mal bildlich in diesem Bild zu bleiben, in diesem Modell zu bleiben? Und das ist das, was daran so unfassbar wertvoll ist. Und deswegen habe ich eben diese Entscheidung getroffen. Ja, ich könnte jetzt Erklärvideos für Kinder aufnehmen, wüsste aber, dass ich vielleicht ein Fünftel damit abhole von den Kindern, die dann da vorgesetzt werden, und alle anderen würden da ähnlich aufgeschmissen sein wie in der Schule, wo von einer guten Lehrkraft eine gute Erklärung kommt. Du als Erwachsener mit einem Gehirn, was aber ein paar Jahrzehnte weiter ist als das deines Kindes, mit sehr viel mehr Lebenserfahrung, du nimmst dieses Wissen und wirst dann mit ein bisschen Übung mit der Zeit zum idealen Kletterbuddy und kannst deinem Kind in jeder Situation helfen. Und das ist der Grund, der zweite Grund, warum ich mich entschieden habe, mit Eltern zu arbeiten. Und es gibt für Kurseltern dann die Möglichkeit, noch Coachings dazu zu buchen, also Bei Bedarf. Meine Zeit ist ja auch begrenzt. Aber meistens ist es nicht nötig, weil ich da ganz, ganz viele Hunderte mittlerweile Kletterbuddies ausgebildet habe und das auch die Lernbeziehung zwischen Kind und Eltern wieder unglaublich harmonisiert und wieder Frieden in so eine Familie bringt und Mathe nicht mehr im Frust endet, weil das Kind merkt, da kommt jemand auf Augenhöhe. Es wird von mir nicht mehr erwartet, dass ich in die Welt der Erwachsenen klettere, obwohl ich ja hier unten gerade festhänge, sondern der Erwachsene kommt zu mir. Und das finde ich, ist was, was Kinder verdient haben. Weil ich bin jetzt 35, ein 35-jähriges Gehirn kann sich doch viel besser in ein 6-Jähriges reindenken als ein 6-Jähriges in ein 35-Jähriges. Wir waren da schon mal, wo die Kinder gerade sind. Wir müssen nur lernen, wieder dahin zu kommen. Die Kinder sind noch nicht da, wo wir mal waren, und werden es noch lange, lange, lange nicht sein. Ich finde, das ist unsere Aufgabe, und dabei helfe ich dir, wenn du dazu bereit bist. Ja, soweit zu meinen, ja, 5 Ansichten, die ich dir hier einmal, ja, erklären wollte, zeigen wollte, dich einmal mitnehmen wollte in meine Welt, in meine Motivation. Und ich freue mich, wenn du bleibst, und ich freue mich, wenn wir uns mal in einem Webinar sehen oder in einem meiner Workshops oder im Probemonat meines Kurses und dann vielleicht sogar im Mathezauber, den Live-Calls meines Kurses. Freue ich mich total, wünsche dir jetzt ganz viel Spaß mit noch mehr Podcastfolgen, da wartet ja noch ein bisschen was auf dich. Wünsche dir noch einen wunderschönen Tag, wo auch immer du gerade bist, von woaus du zugehört hast und sag bis ganz bald, deine Janna.