Zwischen gestern und morgen
Leben im Umbruch: Der Newsletter erzählt meine Geschichte, ordnet ein und erkundet Wege durch fundamentale Veränderung.
Mit seiner Hilfe möchte ich:
- Mut machen, indem ich meine Geschichte erzähle.
- Unseren gemeinschaftlichen Umgang mit Endlichkeit, Tod und Trauer verbessern, indem ich den Themen einen Raum gebe.
- Hintergründe zum Thema Trauer vermitteln und aufklären.
- Sichtbar machen, wie vielfältig die Angebote, die in diesen Situationen unterstützen, heute schon sind.
- Sensibilisieren, wie relevant das Thema auch im Arbeits- und Unternehmenskontext ist und Verantwortliche ermuntern, ins Handeln zu kommen.
Meine Website: https://mein-systemisches-coaching.de/
Zwischen gestern und morgen
#18: Mit bangem Blick auf das neue Jahr ohne Dich
Der Jahreswechsel gehört für viele Trauernde zu den schwersten Momenten des Jahres.
Während die Welt draußen das neue Jahr feiert, Raketen den Himmel erhellen und Menschen sich gegenseitig Hoffnung wünschen, fühlt sich der Übergang für viele wie ein schmerzhafter Schnitt an: ein Moment, der unübersehbar macht, dass ein geliebter Mensch im kommenden Jahr nicht mehr dabei sein wird.
In dieser Folge spreche ich über genau diese besondere Zeit „zwischen den Jahren“.
Ich teile meine persönlichen Erfahrungen aus Silvester 2021 und 2022 – Jahre, in denen ich meinen Bruder, meinen Vater und meine Frau verloren habe – und erzähle, wie sich der Jahreswechsel inmitten von Trauer anfühlt: zwischen Erinnerungen, innerem Stillstand und dem Druck, nach außen „neu zu beginnen“.
Wir schauen gemeinsam darauf:
- warum der Jahreswechsel für Trauernde so herausfordernd ist
- welche inneren Konflikte und gesellschaftlichen Erwartungen diese Zeit verstärken
- wie kleine, behutsame Rituale helfen können, gut durch den Übergang zu kommen
- und wie ein neuer Jahresbeginn aussehen kann, der nicht laut und optimistisch sein muss, sondern authentisch und sanft
Diese Folge möchte Mut machen, den eigenen Weg durch den Jahreswechsel zu finden – leise, in kleinen Schritten, mit Raum für Trauer und vielleicht einem ersten zarten Blick nach vorn.