Warum de?!

Warum de?! - Folge 31 Entwicklungsschritte aushalten und begleiten

Milena Knutti Episode 31

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 9:00

Unsere Kinder durchlaufen in den ersten Lebensjahren eine rasante Entwicklung mit vielen Meilensteinen. 

Entwicklungsschritte äussern sich meist durch Anhänglichkeit und Verhaltensveränderungen bei unseren Kindern.   

Nicht immer ist dieser Zustand leicht einzuschätzen oder auszuhalten. Trotzdem ist es wichtig dabei Gelassen zu bleiben und zu vertrauen, dass diese Entwicklungsphase auch vorbei geht. 

Mehr Informationen und Angebote hier: milenaknutti.ch

SPEAKER_00

James ist im Dezember jährlich geworden. Es ist so mega spannend zu sehen, was alles geht. Die Entwicklung geht so rasant, also schon nochmals im ersten Jahr passiert: von einem kleinen, schon etwas hilflosen Säugling zu Büber, der ihm schon sagen kann, was er bot. Und schnaken und aufstehen und langsam auf den Lauf stehen. Er ist eure Entwicklung. Er wird mobiler, er wird sicherer im Laufen. Er macht schon die ersten freien Schritte. Er bekommt mehr Zähne. Es ist recht viel am Lauf, auch verständnismäßig. Und ich merke, er wird so anhänglich. Er kann fast nicht mehr alleine am Boden etwas spielen, was vorher recht gut ist gegangen. Er wird eigentlich nicht mehr Alene irgendwo sein, sondern eigentlich immer getragen werden von mir. Ein bisschen ist Verständnis auch noch weise. Es passiert sehr viel Entwicklung. Das fordert einfach manchmal mehr Nähe, mehr Begleitung, mehr Zwendig. Andererseits ist es auch sehr mühsam, wenn man immer noch einen kleinen, mittlerweile aber gleich schon etwas schweren Bub, muss umtragen muss. Und man fühlt, also es ist gleich schon ein paar Tage. Das könnte man auch etwas besser. Und das manchmal an den Nerven zit und ich muss unrechtweise sagen, hey hey, jetzt könntest du schon mal wieder alle Kommentare, wie lasse ich nein, es ist so mühsam, James. Du könntest nicht bitte einfach alle sein. Mega fiss und gleichzeitig ja. Es ist einfach eine Tatsache, dass es mehr fordert von einem als Mutter, von einem als Vater, weil die Kinder gerade ihre Entwicklung sind. Die Entwicklung braucht einfach Geduld, Ausdauer, nicht nur von uns Eltern, sondern auch für die Kinder. Die Kinder machen gerade im Entwicklungsschritt sehr viel durch. Sie erproben uns, sie merken eine neue Fähigkeit, die aufkommt. Die Hirn hat wie quasi die kognitive Bahn schon parat. Und jetzt folgt weiter der ausführende Teil, also motorisch oder sprachlich oder was es denn auch immer für einen Entwicklungsschritt ist. Es ist so wichtig, dass wir dort Ruhe bewahren, dass wir eine liebevolle Zuwendung wie können bieten, auch wenn es das heisst, dass man in der Nacht mehrmals auf muss, was sehr anstrengend sein kann, dort bietet sich sicher an, dass man untereinander teilen kann, dass man vielleicht auch macht, dass man den Papa aufgeht, dass man dort Ressourcen nutzen kann und dort einander unterstützen kann, dass man sich aber auch immer wieder ins Bewusstsein läuft, dass es einfach eine Phase ist, dass es gerade etwas ist, das passiert, wo man manchmal von außen noch gerade nicht sieht oder nur so etwas Andeutige sieht und denkt, ja, jetzt hast du jemanden den Entwicklungsschritt gemacht. Aber jedes Kind braucht auch dort unterschiedliche Zeit und unterschiedliche Zuwendungen. Was sicher ist, dass es wichtig ist, dass wir unsere Kinder ernst nehmen, dass wir wie versuchen, dahinter zu sehen, wo wir eben gerade wissen, dass die Entwicklung das Samt geht, dass sehr viel passiert und eigentlich auch zuerst im Hirn nicht recht viel passiert, wo erst näher wie die Sichtbaren an den kommt, dass wir dort einfach mit unserem Kind unterwegs sind. Dass wir uns selber auch beobachten und auch etwas kritisch hinterfragen, warum reagierst du jetzt so motzig oder warum stört es jetzt so, können wir euch nicht irgendwie eine Lösung finden, dass wir wieder mehr zum Tragen greifen, auch wenn er schon grösser ist, dann verrückten binden können, dass wir gleich etwas machen. Oder mit dem Stühle vielleicht in die Nähe ziehen können, damit das Kind bei Engel darf sein. Oder so weiter, dass wir einfach auch eine gewisse Flexibilität in unseren Tagsroutine zu holen, damit wir auch unsere eigenen Nerven schonen und dort auch mitmachen. Ich glaube, je entspannter wir sind und grosszügiger mit dieser Begleitung, desto entspannter ist das Kind im Endeffekt auch. Es gibt immer ungemeine Sicherheit, dass es, wie merkt man, Mama ist da, der Papa ist da, sie sind bereit mehr zu begleiten in diesem Prozess. Oder auch gerade wenn es um motorische Fortschritte geht, wie schnaken oder wie zu laufen. Da ist nicht nur der motorische Akt extrem verunsichert für das Kind, sondern auch wie zu schnauen, dass sie als Kind wegbewegen von der Mama und Papa können. Und wiederum bedeutet es auch, dass die Mama wie weg kann oder ob der Papa sich entfernt von mir und dass sie dort nieue Angst an, wie wahrnehmen, vom getrennt sein, weil Babys und Kinder selber erst mit 18 Monaten wahr, dass sie selber eine Person sind. Vorher sind in ihrem Verständnis eins mit der Mama oder erkennen sich ja auch nicht in ihrem Spiegel. Das kann man sehr gut beobachten, wenn man etwas vor dem Spiegel steht. Sie erkennen sehr wohl im Verlauf des ersten Lebensjahr die Mama oder den Papa im Spiegel, aber sich selber erkennen sie wie nicht als sich selber, sie erkennen sich als anderes Kind. Sie spielen viele mit einem oder wie Kontakt herstellen mit sich selber. Aber dass sie wie eine eigenständige Person sind, das kommt erst später dazu. Wenn wir es als Erwachsene wirklich arbeiten, unsere Finder so zu begleiten, dass wir sie ernst nehmen, dass wir es ihnen da so geben, und auch nicht Angst haben, dass wir sie verziehen oder ihnen etwas angewöhnen, sondern ihnen wirklich ein Vertrauen schenken und vielleicht auch etwas Vorstellungen oder Regeln, die man vorher ganz genau genommen hat. Loslassen darf, dass das Kind am Tisch auch ähnlich mal auf den Schoss darf es darf. Dann können wir entdecken, dass unsere Kinder ganz viel schon selber können und ganz viel entwickeln, wo wir uns dürfen, auch darüber freuen. Und wie nicht Angst müssen haben, dass alles einreist. Oder in meinem Fall, dass der James nicht nur neutral werden. Wo ein Kind, das etwas Neues erwirbt, hat er so fest Freude und so motiviert, dass er es nicht wollte, dann so wieder immer und immer wieder ausprobieren. Jetzt geht es bezüglich am Laufen, es ist wirklich spannend. Er hat in dieser Zeit, als er so anhänglich war, gelernt zu laufen, die ersten Schritte genommen. Und seine Anhänglichkeit hat aber noch etwas länger angeutet, bis er wirklich recht sicher ist. Und dann ist es wieder in Normalzustand, sagen wir mal, wie vorher zurückhaltet. Und er hat hier wieder alleine spielen können. Er hat dann nicht jedes Mal, wenn er mich gesehen hat, gerade sofort zu mir wohnen. Und wichtig ist sicher auch, dass wir immer wieder uns ins Gedächtnis reifen, unsere kleinen Kind. Sie können so viel schon selber, aber nicht immer alleine. Wir dürfen uns dort sehen, als Begleiter, als Coach, als Ermutiger, die unsere Kinder anführen und ihnen Unterstützung bieten. So wie sie es gebrauchen, für das sie dürfen Entwicklungsschritte stolz und wunderbar meisten. Wir mutigen dich gedauert sein. Mit den Entwicklungsschritten, mit deinen Kindern, aber auch mit dir selber. Merci vielmals, bis du dabei warst. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.chnoti.ch. Dort findest du den aktuellsten Flyer zu meiner Elternkurs oder auch meine weiteren Angebote. Hep's gut und bis gleich, deine Milena.