Warum de?!

Warum de?! - Folge 34 Gefühle begleiten

Milena Knutti Episode 34

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Gefühle begleiten den Alltag und kommen immer wieder auch ungebremst zum Vorschein. 

Gefühle auszudrücken und zu benennen will gelernt sein. 

Kinder brauchen unsere Unterstützung und unser Vorleben, damit sie lernen, Gefühle zu benennen und sie auf angemessene Weise auch zuzulassen.

Gefühle sind normal und nicht schlimm. Wichtig ist, dass sie gut begleitet werden. 

Mehr Informationen und Angebote unter: www.milenaknutti.ch 

SPEAKER_00

Hallo! Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungsimpulsen und turbulenten Alltagssituationen mit drei kleinen Buben. Herzlich willkommen! Schön, dass du heute dabei. Wir sind raus, die zwei Grossen zusammen Räuber und Polizei spielen. Aber es ist nicht ganz klar, wer ist Polizei und wer Räuber ist. Sie werden beide Polizisten sein, der Größer geht recht schrofft der Ton an und seit dem kleinen, du darfst nicht Polizist sein, der Kleiner fährt ein bisschen einfach. Ich versuche es noch etwas zu beobachten, merke aber, dass es nicht auf einem grünen Zweck kommt und finde es unfair, dass der Grösser bestimmt, was der kleine haben sollten und schaue mit dort und sagen, hey, da können beide Polizisten sein. Oder vor allem mit meinem Mittleren sagen, du darfst schon Polizist sein. Ich versuche dort, irgendwie eine Lösung hineinzufinden, merke aber, dass es fruchtet nicht. Der Grösser ist einfach hässlich, weil dort es nach seinem Willen geht und fahren dann auch gegen mehr an Motzen. Sehen wir auch blöde Mama und lassen sie im Frust, seine Wut freie Lauf. Wir letztens angefangen, gerade so in solchen Situationen, nicht nur mit meinen Kinder, sondern auch mit anderen Leuten. Oder irgendetwas passiert, das mich angreifen könnt, dass ich dort einfach vermehren selber und sagen, hey, das beeindruckt mich nicht. Ich wollte nicht sagen, dass wir alle Situationen, sättige Situationen nicht so aus herlassen kann, aber ich glaube, es ist ein Schlüssel drin, dass wir Abstand gewinnen, nicht unsere eigenen Emotionen kennen und gerade in Bezug auf Kinder möglichst gut begleiten in ihren Gefühl. Die Gefühlswelt des Kindes ist extrem krass, sie haben sehr viele Gefühle, vor allem auch Gefühle, die sie einfach noch nicht benennen können können, die sie einfach übermann, sie haben keine Strategien, wie dass man mit ihnen umgeht. Und da sind wir extrem wichtige Vorritter und Begleiter als Eltern, die ihnen zeigen, wie wir das so handhaben können. Der Umgang mit Gefühlen ist leider in den meisten Herkunftsfamilien nicht so einfach gestaltet worden. Es war vielleicht endlich eine Unterdrückung da, also Gefühlsüßerige sollen nicht passieren, vor allem gerade schwächliche Sachen, so ein bisschen wie, ein Buch grennen doch nicht und möchte sich doch beherrschen und so Aussagen, die eigentlich gravierende Fehler oder auch heute manchmal noch sein. Wie können wir von unserem Kind lehren, Gefühl zu verstehen und richtig auszudrücken? Wie arbeiten wir sich nicht gegen das Gefühl zu leben, sondern mit ihnen? Ich glaube, so eine coole erste Hilfe, die ich gefunden habe die folgenden vier Punkte. Gefühl akzeptieren. Dass man einem Kind einfach mal wieder rumgibt, dass es darf Gefühl sagen darf, eine Aussage machen darf, ohne dass man gerade sagen, es ist doch nicht so schlimm. Was du jetzt so blöd? Nein, nein, das ist gar nicht jemand etwas. Du musst aufregen. Wieso bagatellisieren oder so abteuchen oder eben das vermeiden, das Unterdrücken, fördern, sondern dass man wie dann Platz lassen, dass vielleicht ein Kind sagt, ah, ich habe das neue Baby nicht gern. Gerade so aus dem Stegreifen wird man da gerade sagen, nein, wie kannst du das nochmal sagen kannst, das ist das geschwüchtet? Oder nein, nein, das ist doch gar nicht wahr. Das wäre wieder ein falscher Ansatz. Man sollte viel mehr wieder auf eingehen und sagen, oh, kannst du die Augen gerade nicht so richtig freien? Oder hätte ich auch etwas gegärt, wie mit Fragen oder mit Sätzen, die die Gefühle ausdrücken, die Gefühle wirklich akzeptieren. Das Kind sehen und warnen und ernst nehmen. Der zweite Punkt, der daraus entsteht, ist das Gefühl nachempfinden, dass wir als Erwachsene versuchen, mal richtig zuzulas und bewusst etwas in die Schuhe des Kindes schlüpfen und die Umwelt mit seinen Augen warnen. Wenn ein Kind zum Beispiel einen Wunsch nach etwas Herzchen oder ein Schöckeli oder so, dann reagieren wir Erwachsenen meistens mit einfach einer logischer Erklärung. Hörsen wir gerade keine Schlägzeuge daheim oder der Schock ist gar nicht gesund für die Körper. Das Kind protestiert meistens umso heftiger, je mehr wir erklären wollen, weil das Gefühl akzeptieren und das Nachempfinden ausbleibt, wir führen uns mit unseren Erklärungen schon gerade wollen, beruhigen. Dann ist es wichtig, dass wir einfach uns vor Augen führen, dass die Realität einfacher zu ertragen ist, wenn jemand ist, das ihm versteht. Und das ist bei den Kind nicht anders. Wenn wir wirklich uns in die Schuhe von unserem Kind versuchen zu stecken und zu schauen, oh ja, Schocke ist einfach fein. Ich verstehe, dass du gelust hast auf Schocke. Der dritte Punkt ist, dass wir Gefühl benennen, dass wir Gefühl einen Namen geben. Kinder haben so viele Gefühle, die sie gar nicht einordnen können und noch gar nicht wissen, was das heisst. Je mehr wir versuchen, ein Kind noch so freundlich dazu zu bewegen, dass ein Gefühl verklängt oder ja, einfach hören Sie auf mit dem oder nimm dich zusammen, desto mehr regt sich es auch auf, weil sich nicht verstanden fühlt, nicht akzeptiert, auch ein bisschen hilflos ist, weil es und gar nicht so weiss, was geht eigentlich in mir vorgeht. Dagegen beruhigt eine Äußerung wie, oh ja, das habe ich auch ein mega enttäuscht. Oder das ist ja wirklich frustrierend. So Aussagen können helfen können, einem Kind eine Lösung zu finden. Manche formulieren sie sogar eine selber eine Lösung oder brauchen dann er noch Hilfe von uns. Wichtig dort ist, dass wir wirklich versuchen, das Gefühl zu empfinden und nicht nur solche Teuern oder solche Strategien und Methoden ausnutzen, die Sätze einfach auswendig lernen, weil früher oder später wird sich das Kind manipuliert oder therapiert fühlen, Eltern, dass sie auch sind. Merken sie ja auch, wie ernst wir es meinen. Der vierte und letzte Punkt, der noch helfen kann, mit Gefühl Lehre zu leben, ist, Gefühl zum Ausdruck bringen, nachdem, dass wir die akzeptieren, danach empfunden, auch benennt mit dem Kind, kommt wie die Kunst des Wieder zu ausdrücken. Das muss auch gelehrt werden. Es ist klar, dass Kinder verschiedene Temperamente haben, die verschiedene Gefühlsausdrücke haben. Und dort ist unsere Chance, den Kindern Möglichkeiten zu zeigen, wie man Gefühle ausdrücken kann, dass man über Gefühl reden sein kann, dass man einfach mal darf sagen darf, was einem steht oder was einem bedrückt oder freut oder was auch immer, dass man etwas fröhlich oder etwas lustig tun darf. Es ist so, dass innere Spannungen oft oder Albereien und Lachen abbaut werden, bevor man da gerade sagt, jetzt hört auf so dumm tun. Das kann man ja auch mal mitmachen, ein bisschen lustig tun. Ausdruck kann auch sein, dass man darf grennen darf, dass das Grenzen nicht alles schlecht dargestellt wird. Dass man einen Schmerz darf rauslassen. Ausdrucksmöglichkeiten kann, dass man darf schimpfen. Und ärgerlich sein, das ist sicher cool, wenn man als Familie auch ein bisschen Regeln aufstellen kann. Zum Beispiel, dass man über sich selber redet und Gefühl, die man selber hat, wo nicht andere angreift, dass man sicher auch nicht verletzende Ausdrücke braucht, nicht handgreiflich wird, wo ich gegen Unschuldigung gehe. Gefühl kann man körperlich ausdrücken, abreagieren. Ein paar Kinder brauchen das richtig, dass sie sich bewegen können, raus Säckeln oder auf eine Trampolin oder eine Ecke einrichten, wo man so umtoben kann, springen, werfen oder klettern. Dass man darf auf einen Kopf einschlagen oder vielleicht auf einen Bocksack irgendwo hängen. Dass man darf so richtig zeitig verschleißen. Dass man einfach dem darf Raum geben muss, wo man spürt, was mit dem macht. Wichtig zu wissen ist schon, wenn das Kind in einem Gefühl ist, dann ist es einfach in diesem Ende gefühlt. So wie mein Sohn, mir blöde Mama gesagt, ist das ein Ausdruck von Frust, von Ärger, dass sie eingegriffen hat oder sie haben in seinen Augen sicher unfair gehandelt. Und gegen ihn. Die Kinder können nicht zwei Emotionen gleichzeitig. Sie können nicht sagen, es ist jetzt blöd, was du machst, aber ich habe ihn gleich gern. In diesem Moment hat er mich nicht gern und findet mich blöd. Das muss sie überhaupt nicht persönlich nehmen, es muss mich nicht beeindrucken, sondern ich darf erkennen, es ist gerade seine Emotionen, sein Gefühl, und das darf man aushalten. Und wenn man merkt, er kommt nichts daraus rauskommt, kann man ihm helfen, das nachempfinden, zu benennen und zu ausdrücken. Wichtig ist dort, dass zu wissen, dass wir auch dürfen diese gefühls äußerigen Grenzen setzen. Wir müssen nicht außen tun, weil unsere Kind sich wie verlieren in diesem Gefühlsausbruch. Sie können noch nicht sich selber beherrschen. Das ist noch etwas, das sie am Lehren sind, am Entwickeln sind, dass wir dort dürfen sagen, hey ja, ich sehe, dass du hässig bist, aber jetzt ist fertig mit umschlagen oder was es auch immer für eine Gefühlsäusserung wie hat, dass man dort und darf die Grenzen einfordern. Dort ist wichtig, dass wir ihnen angemessene Möglichkeiten zeigen, vor allem auch verschiedene Möglichkeiten zeigen. Und wenn sie das kennengelernt haben, abreagieren viel einfacher. Und desto weniger ist es so sehr destruktiv. Kinder müssen ihrem Gefühl Platz laufen, sie lehren. Wir können dort ganz gute Begleiter sein und Vorreiter. Manchmal müssen wir uns selber hinterfragen, was habe ich in Englisch gelehrt? Daheim, in meiner Kindheit, ist das okay? Oder wird sie das umlehren? Und du dürfen sie wissen, wie ihr seht. Wir dürfen es nicht persönlich nehmen, wir Kinder motzen. Auf jeden Fall geht das Motto an uns müttern, aber das dürfen wir eigentlich auch etwas als Kompliment nehmen. Eine Frau in deine fünfjährige Tochter mal gefragt, hey, warum matzest du mich immer an und niemand anders? Und sie hat erklärt, weißt du, manche was die ewig gemotze. Und wo sollte ich das denn sonst machen, wenn mir danach ist? Das geht doch nur bei der Mama. Und das ist eigentlich so etwas Schönes, will das bedeutet, dass sich das Kind genug sicher fühlt, für unsere Beziehung, die Bindung, den Komotz aushalten, ohne dass die Mama sich näher entzieht. Oder wie die Bindung zwischen Kind und Mama in Abbruch nimmt. So herausfordernd, dass es so ist, das Gemutz auszuhalten, so schön ist es irgendwie, versuchen der Hinger zu sehen und die Möglichkeit, die zu ergreifen können, dass wir unsere Kinder gut begleiten können. Ermutige dich, bleib dran, versuche dir zu erfragen, was du für einen Bezug zum Gefühl und diesen Ausdruck hast, dass du aber überlebst, deinen Kind ihre Gefühle zu anerkennen, zu nachempfinden, zu benennen und auch eine gute Gefühlsäußerung zu finden. Bleib dran. Gib nicht auf und schnuff immer und immer wieder. Merci vielmals. Bist du dabei? Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung zu erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.chnotti.ch. Dort findest du den aktuellsten Flyer zu meiner älteren Kurs oder an meine weiteren Angebote. Hab's gut und bis gleich. Deine Milena.