Warum de?!
Der Podcast voller Wissen über die Frühkindliche Entwicklung und Situationen aus dem Alltag mit drei kleinen Jungs.
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Warum de?! - Folge 35 Beziehung pflegen
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Beziehung ist die Grundlage der Kindererziehung.
Kinder brauchen uns und suchen unsere Nähe und Vertrautheit. Wenn wir in unsere Beziehung zu unseren Kindern investieren, dann haben alle anderen Aspekte der Kindererziehung eine Grundlage, welche trägt.
Beziehungen brauchen pflege und sind so individuell, wie es auch unsere Kinder und wir selber sind. Trotzdem liegt in dieser unscheinbaren Bindung eine riesige Chance zu einem erfüllten Alltag mit Kindern.
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Lunte! Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungsimpulsen und turbulenten Alltagssituationen mit drei kleinen Buben. Herzlich willkommen! Schön, bis du heute dabei. Uns ist ein grosser Sahel, dass wir unsere Buben versuchen, auch einzuschiehen, mit ihnen auch ein Sachen zunehmen oder mal einen mitzunehmen, um einkaufen oder auch einer mit dem Papa daheim bleibt. So oft, dass wir sie ja zusammen haben und alle zusammen erleben. So wichtig ist es auch, dass wir die einzelnen Beziehungen wieder pflegen und ihnen arbeiten, wo wir auch sehr hätbar. Beziehenbindungen, die brauchen einfach Pflege, die brauchen auch Investitionen. Und es ist unser grosses Anliegen. Wir merken, wenn einer von unserer Bauben ein Klimaitsbedürfnis hat nach Nähe. Und da ist es immer wieder ein bewusster Entscheidung von zeigen Mann. Ich wollte dort eingehen, wo es vielleicht gerade meine Arbeit unterbricht. Ich wollte wieder mal herumgehen. Aber es ist schon sehr herausfordernd, weil ich ja auch andere Pläne habe meistens oder gerade etwas Angst zu oder meistens dann, wenn ich auch etwas gestresst bin, scheint das Bedürfnis von meiner Buben nach Nähe zu mir ein bisschen grösser. Und es ist immer so eine Balance zwischen, das ich mir trophile an oder dort, dass es einfach nicht geht. Eine gesunde Bindung ist für ein Kind eigentlich überlebenswichtig. Darum ist das angeborene, das Bedürfnis nach einer Bindung, nach jemandem, zu einem schaut. Offensichtlich natürlich auch ein Baby, das sie bei sich selbst auch noch nicht können, versorgen. Aber auch später, wenn sie schon grösser sind, ist das Bedürfnis nach Bindung und ihrer verbundenen Sicherheit sehr gross. Das Kind möchte Erfahrungen machen, wie du hörst mich, du siehst mich, wenn ich rufen, gibt jemand Antwort, ich kann mehr auf dich verlassen. Wenn ich Angst habe, dann kann ich zu dir kommen. Das Gefühl, meine Bedürfnisse werden ernst genommen von dir. Du hilfst mir, Stress zu reduzieren. Ich kann so sein, wie ich möchte. Und du liebst mich genau wegen dem. Es sind alles wunderbare Sachen, die wir ehrlicherweise selber in unserem Leben oder so genießen, wenn wir das spüren, dass uns jemand sieht, dass uns jemand gehört. Und dass immer manchmal so in einem Klinch zwischen unserem Eigenbedürfnis und dem Bedürfnis der Kind. Dort war es jeden Tag wieder neue Entscheidung, wo dadurch gehen wir und ob es nicht immer die richtige Entscheidung war, darf man wieder gnädig sein und am nächsten Tag wieder einen neuen Anlauf starten. Ganz wichtig ist sicher zu wissen, dass bei der Beziehungsarbeit nicht Quantität im Vordergrund steht, also wie oft und wie häufig, dass wir Zeit bewusst mit uns verbringen, sondern Qualität. Was machen wir denn in dieser Zeit? Wollen wir uns wirklich uns kennen? Oder sind wir einfach nebendran und denken, ich bin ja dabei, ich bin ja die ganze Zeit um meine Kinder. Gerade wenn man mehr daher ist, kommen die Gedanken sofort und denken wir, hey, ich bin doch immer um meine Kinder, ich gebe ihnen doch schon so viel Nähe, was weiß ich eigentlich noch mehr. Und manchmal verpasst man eigentlich, dass man zwar da ist, aber das Kinder doch nicht ganz sieht. Es ist schon jedes Kind verschieden in seinem Bedürfnissen und auch gerade in seiner Beziehungsart. Ich glaube, einen coole Vorsätze sein können, dass man sagt, hey, ich wollte meinem Kind in den Tage schauen, was mit mir ist. So oft ertappe ich mich, dass ich noch etwas nebenbei mache, wenn mein Kind mir etwas verzählt. So oft merke ich, wenn er sehr wachsniger wäre, ich würde mir nicht getrouen, darum noch etwas zu machen, das ihm nicht in den Tauge zu schauen, weil er mir etwas verzählt hat. Oder mein Kind täglich in die Arme nehmen. Das ist so schön, wenn man sich mal bewusst darauf einladet und merkt, wie ihm da die kleinen Ärmel umarmen. Und es tut einem ja selber auch gut. Ein Vorsatz kann sein, ich wollte ihm täglich sagen, dass ich es gern habe. Nicht, weil es etwas Besonderes hat gemacht, sondern einfach, weil es mein Kind ist. Ich wollte ihm sagen und zeigen, dass ich stolz bin. Ich wollte nicht sagen, wir nicht gern. Oder du bist dumm. Dort war eine Fine Songerschein, zu dein Verhalten war jetzt nicht richtig. Oder du bist nicht richtig. Und auch immer wieder jeden Tag neu sagen, ich wollte meine Kinder nicht anschreien. Das sagen aber nicht verdammen. Wir einfach auch mal laut wird. Wir sind auch noch Menschen und wir haben auch einfach das, was wir geben können. Wir brauchen immer wieder eine neue Chance. Aber das ist schon ein wunderbares Lehrfeld für unsere Kinder. Dass sie dürfen sehen, dass wir Erwachsenen auch nicht perfekt sind, dass wir uns dort immer wieder entschuldigen können und sagen, schauen, das war jetzt nicht recht. Mama war manchmal schon hässlich oder versteht etwas nicht und wird wegen dem gestresst und nervös. Beziehungsweise Arbeit ist gegenseitig. Es ist nicht nur ein Gen, sondern es gehen und ein Nähen. Die Kinder wollen uns so viel auch geben. Und das ist so wunderbar. Wir haben angefangen, unsere Kinder einzu ins Bett tun und wir haben gemerkt, es gibt so eine Ruhe wie die ganze Abend-Ritualsituation. Wo jeder Bub wie dort einen Moment haben, wo er jemanden von uns einfach für sich hat. Wo ich merke richtig, wie sie das genießen, wie sie das so einfordern. Aber auch eigentlich, dass ich nochmal die Zeit habe. Eigentlich am Tag ein Bub alleine noch sehen, mit ihm zu reden. Und manchmal konnte ein schönes Gespräch, wo man noch Sachen kann, wie wiederholen, die am Tag. Oder vielleicht auch etwas ansprechen, das man gerne würde diskutieren oder auch die Meinung wissen des Kindes oder auch selber etwas anbringen. Ich weiss, es täte alles immer so schön und so wäre es doch auch wunderbar, umzusetzen. Die Realität ist meistens leider hektisch, stressig, nervenaufriebend und überhaupt nicht so idyllisch ist, dass wir noch die Beziehungsarbeit leisten können. Aber was ich weiss, die immer wieder gespürt, wenn man es schafft, an dieser Beziehung zu arbeiten, dass eine wunderbare Ruhe sich bereit machen kann, die in dieser ganzen Diskussion um Grenzen einhalten, Grenzen setzen, Folgen, Sachen einfach zu verstehen, dass dort die natürliche Autorität von unseren Eltern gestärkt wird, durch eine sichere Beziehung zu unserem Kind. Für unsere Kinder sind wir eigentlich eine natürliche Autorität. Und so Machtkämpfen müssten gar nicht so oft stattfinden, wie sie leider stattfinden. Und bei mir daher muss ich mich immer und immer wieder fragen, ist jetzt der Weg, dass wir ankesselt. Oder ich schroffe, auch grob war zu meinen Kind. Aber auch dort, was ich dich ermutigen darf, gib dir immer wieder eine neue Chance, gib deinen Kind eine neue Chance und habe Sorge zu dieser wertvollen Beziehung, die einen lebenslangen Schutzfaktor beinhaltet, dass dein Kind positive Bindungserfahrungen in den Beziehungen darf, mit innen bezugspersonen machen und so wird es positive Auswirkungen haben auf ihr Leben. Sie werden einen höheren Selbstwert haben, sie werden mehr Bewältigungsmöglichkeiten in Stresssituationen haben, eine höhere Resilienz, stabilere Freundschaften, bessere psychische und körperliche Gesundheit und so weiter und so fort. Also es lohnt sich, nicht nur für uns Kind, auch für uns. Merci vielen Mal, bis du dabei war. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein in meiner Homepage www.chnti.ch. Dort findest du den aktuellsten Flyer zu meiner Elternkurs oder auch meine weiteren Angebote. Herb's gut und bis gleich. Dei Milena.