Warum de?!
Der Podcast voller Wissen über die Frühkindliche Entwicklung und Situationen aus dem Alltag mit drei kleinen Jungs.
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Warum de?! - Folge 37 - Verantwortung
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Wir tragen die Verantwortung für unsere Kinder.
Gleichzeitig wollen und sollen wir unsere Kinder auch lernen Verantwortung übernehmen zu können und zu dürfen.
Es ist eine Gradwanderung zwischen unserer Verantwortung und dem Zugeständnis ans Kind, dass es dass auch darf.
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Hallo! Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungspulsen und turbulenten Alltagssituationen mit drei kleinen Buben. Herzlich willkommen! Schön, dass du heute dabei. Jetzt im Winter haben wir immer wieder sehr viel zum Anlegen, wenn wir rausgehen. Meine Buben haben ja nicht immer die gleichen Kälte Wärme empfinden, wie ich das habe. Also das heisst, es kommen immer wieder Diskussionen vor, muss ich das anlegen. Ich wollte keine kappen, ich wollte lieber nochmal Tschau und so weiter. So kleine Details und mich auch immer wieder rausfordern. Oder ich immer wieder in einem kleinen Streitgespräch wieder finden mit meinen Kind. Verantwortung übernehmen, Verantwortung überlassen, das finde ich so etwas Schwieriges. Es ist eine Gratwanderung. Wir als Eltern haben sehr wohl viel Verantwortung für unsere Kinder. Aber ein Zielerzeit sind unseren Kind Verantwortung zuzugestehen und es ihnen auch zu lernen, dass sie Verantwortung übernehmen können. Spannend ist dabei zu schauen, was eigentlich für Verantwortungen, also Definitionen von Verantwortung. Es gibt ebenseits eine soziale Verantwortung, wo wir gegenüber den anderen haben, gegenüber der Gesellschaft, gegenüber einer Gruppe, dass wir uns integrieren können, dass wir wie uns so verhalten können, dass das, wenn man es füreinander spricht, das lernen die Kinder sehr wohl daheim, aber auch in der Schule, wo es miteinander einfach unabdingbar ist. Früher war der Fokus der Zeit eigentlich noch mehr auf der sozialen Verantwortung. Außer so etwas an der Denk dran, dich zu benennen, dass die Leute sehen, dass du aus gutem Haus stammst. Dort war eigentlich das Spielen oder das Wiedergeben des Gelehrten essentiell. Im Verlauf dieser Jahre hat sich dort ein bisschen gewandelt. Die soziale Verantwortung war nach wie vor ein wichtiger Teil, aber die persönliche Verantwortung hat an Wichtigkeit gewonnen. Und zwar ist die persönliche Verantwortung gegenüber unserem Leben für unsere psychische, physische, mentale und spirituelle Gesundheit und Entwicklung. Die wenigsten werden zudem erzogen, obwohl es eigentlich eine grosse Kraft hätte, für zwei Befinden zu fördern und auch eine Gesellschaft können. Etwas Gut zu tun können, dass man sich einbringen kann und eine kreative Energie freisetzen kann. Also man merkt, es braucht wie beides. Soziale Verantwortung, aber auch eine persönliche Verantwortung, die man lehren muss. Die Kinder wissen das ja noch nicht, kennen die Definitionen auch nicht. Aber es ist wichtig, dass sie eine gute Balance zwischen diesen Verantwortungen lehren können. Wo das Verhältnis nicht stimmig ist, ist die Folge eigentlich, wenn die soziale Verantwortung mehr Schwergewicht hat, dann treibt es die Menschen so weit, dass sie sich überverantwortlich gegenüber den anderen verhalten, dass sie daraus frustriert sind und mangeln sie auch gar vollständig gefehlende persönliche Verantwortung haben. Wir schieben dann die Schuld auf die anderen Leute oder macht sich etwas abhängig, dass die schauen müssen, dass es ihm ja gut geht, weil wir tun ja so viel für die Gemeinschaft. Und ist auf der Uhr einfach nicht gesund. Es ist zweifelsfrei, festzustellen, dass Kinder nur dann zu selbstbewussten und eigen, verantwortlichen Erwachsenen sich entwickeln können, wie die Eltern für ihre persönliche Integrität, also Bedürfnis und ihre eigenen Grenzen, Sorge haben die Eltern eingreifen, weil sie merken, dass die Kooperation von ihren Kind in einem gewissen Maße einfach überschritten wird, also wenn dort ein Ungleichgewicht herrscht zwischen sozialer Verantwortung und persönlicher Verantwortung. Man muss sich wegkommen von der antrainierten Schuld zuweisen, weil es passiert extrem oft, dass in einem Konflikt zwischen Kindern, Erwachsenen oder auch Erwachsenen untereinander, der ganze Konflikt eigentlich destruktiv ist, weil Partner keine Verantwortung für sich selber übernehmen und wie die Energie darauf verschwenden, die Schuld zu weisig zu machen. Wenn wir mehr lehren würden, von uns auszureden würden, was macht es jetzt mit uns oder warum bin ich da dagegen oder was ist es, die mehr zu einem Widerstand führt, dann würde sich Verständnis bereit machen können Schritte aufeinander zugegeben werden können. Es geht darum, dass wir authentisch werden gegenüber unserem Kind. Gerade in solinen Situationen, wo es darum geht, Verantwortung zu übernehmen oder eben zu lasse. Jetzt gerade bei diesem Beispiel mit anlegen, wenn meine Kinder sagen, ich wollte keine Kappa, ich wollte einen Dschebo, dann kann ich mich entscheiden, wie schlimm ist es, dass sie sich abwägen. Wie fest ist es jetzt meine Verantwortung? Ja, sie könnten krank werden. Je nach Alter von dem Kind darf man dort unmutig und sagen, ja, ich finde es mega kalt, legt doch Kappa an. Dann hat man seine eigene Sicht formulieren können, aber die Verantwortung liegt jetzt beim Kind. Wenn ich aber merke, mein Kind ist einfach nur zu klein, für das Ausmaß zu fassen von Erfolg und vor einer Erkältung, dann muss ich dort natürlich meine elterliche Verantwortung und mit Macht durchsetzen. Dass ich das einfordere und sage, wir legen eine Kappa an, wenn das nicht klappt, bleiben wir drinnen. Dort ist es wichtig, dass wir als Eltern genau überlegen, wo unsere Macht und als Eltern gefragt ist, wo wir durchgreifen müssen. Aber sie können in ihrer ruhigen und klaren, authentischen Art überbringen können, ohne unser Kind zu verletzen oder ihm einen Vorwurf zu machen, von wegen, geht es eigentlich noch draußen, es ist so kalt, du wirst es so extrem an den Ohren frieren. Das ist eine so blöde Idee, dort und so weiter und so fort, wo ehrlich gesagt schon nur einem sauber zu Widerstand führen würde, wenn es einem jemanden auf Kopf wirft. Für Kinder ist es aber auch ganz wichtig, dass sie persönliche Verantwortung übernehmen für ihre eigene Bedürfnisse dürfen, dass sie die auch äußern, dass sie merken, dass sie ernst genommen werden von uns. Dass zum Beispiel, wenn wir eine andere Situation nehmen, wenn man im Einkaufszentrum steht, eine Kasse muss anstehen und das Kind sagt einmal einfach nicht, komm nicht endlich hin. Dass man auf der darf einen Schritt auf sich zugehen und sagen, hey, ja, genau, es nervt, sie anzustehen. Es ist warm, es hat mega viele Leute. Wir müssen halt warten. Ich muss nur noch zahlen, was wir gehen können. Es ändert ja nichts an die Situation. Das Kind kann auch nicht sein Gering durchstieren, auch gerade sofort gehen. Aber es wird ernst genommen, seine Bedürfnisse oder sein Befinden wird ernst genommen auf einer sachlichen, verständlichen Ebene. Und dass aber nichts zu ändern ist, an dieser Situation wird doch klar deklariert. Ohne Wut, ohne Vorwurf, ohne irgendwelche destruktive Aussagen, wie zum Beispiel hör auf Ummatzen. Es ist doch gar nicht so schlimm und so weiter. Das bringt einfach nichts. Das bringt höchstens ein Kind, das ein Boden wirft und seinem Frust näher herumgibt. Die Kinder ihren Willen zur Eigenverantwortung signalisieren, indem sie, dass sie sagen, ich wollte kein Ablegen, ich wollte einen Cabo anlegen. Aber sie können wie nicht die Eigenverantwortung weiterentwickeln. Da brauchen sie wie uns als Partner, wo wir sie treu, aber zugleich gerade im Klaren darüber lassen. Dass manche unterschiedliche Wahrnehmungen haben und zum Beispiel kann man eher reagieren. Ah, wirklich! Ich finde es sehr kalt draußen. Kannst du dann wechseln, wenn du kalt die Ohren hast? Und dann überlaut man es dem Kind. In dieser Situation finde ich es völlig vertretbar, dass man das Kind rausladen. Logisch hier ist auch wieder das Alter entscheidend. Aber sie sind in einem Alter, wo sie merken, wenn es kalt wird, und sie dann auch selber die Haube wechseln. Ich glaube, die Kunst für unsere Eltern darin ist einfach ruhig zu bleiben, nicht schon zweit sein in den Gedanken, von wegen, oh, was kommt zu uns zu oder warum tut das so schwierig, sondern einfach im Moment in unserem Kind wahrzunehmen, dass wir uns bestätigen, und sich aber nicht zu stressen oder schon Angst zu haben, dass man sich für einen Machtkampf parat machen muss. Sondern dass man darf guten Gewissens die elterliche Verantwortung übernehmen, wes Macht, eingreifen, benötigt, das auch machen, aber auch immer wieder abzuwecken, wenn man von meinem Kind eigene Verantwortung übernehmen kann, die es wie konsequent, die man als Erwachsene meistens schon sieht oder befürchtet, aushalten und es in einem Rahmen ist, wo wir das auch mit unserer Verantwortung vereinbaren können. Eher ermutigend ermutigt sein, nicht Angst zu haben, dass man Kinder erziehen, die nicht folgen können, weil sie einfach ähnlich dürfen, etwas selber entscheiden können, sondern oder einen Weitblick zu haben, für dass wir ja weh, Kinder zu Erwachsenen erziehen können, die eine soziale Verantwortung übernehmen können, zeitlich, aber auch eine gesunde persönliche Verantwortung und können übernehmen. Und vielleicht müssen wir dafür sehr schon bei uns selber anfangen. Bei uns ehrlich fragen, hey, übernehmen wir persönliche Verantwortung gegenüber mir. Merci vielmals, bist du dabei. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.noti.ch. Dort findest du den aktuellsten Flyer zu meiner älteren Kurs oder auch meine weitere Angebote. Hab's gut und bis gleich. De Milena.