Warum de?!
Der Podcast voller Wissen über die Frühkindliche Entwicklung und Situationen aus dem Alltag mit drei kleinen Jungs.
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Warum de?! - Folge 39 - Die kleinen Forscher forschen lassen
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Kinder erschliessen sich ihre Welt durch Erfahrungen, Vorbilder und Eigeninitiative.
Je mehr Erfahrungen sie sammeln dürfen und diese auch selber erfahren dürfen, desto grösser wird ihre Welt.
Uns als Eltern kann dieser Forscherdrang herausfordern, jedoch liegt eine grosse Chance drin, diesem Drang Raum zu lassen.
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Hallo! Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungsimpulsen und turbulente Alltagssituationen mit drei kleinen Boden. Herzlich willkommen. Schön, dass du heute dabei. Mein Junge befindet sich gerade im Autor zwischen 1 und 2. Das ist ein Auto, das nur mal extrem viel geht, auch verständnismäßig. Er ist so ein richtiger kleiner Forscher, der alles entdecken wird und auch wissen, warum und was ist dahinter und dass alles natürlich auch durch eigene Erfahrungen ergründen und für sich bestätigen, dass er Sachen immer und immer wieder zugleich machen kann. Er tut sehr gerne Geschäfte ausräumen, er tut sehr gerne Sachen in die WC werfen, er tut Sachen anschreißen, von einer erhöhten Fläche, die er noch nicht drauf sieht, sprich auch nicht weiss, was er da alles abkommt. Und so weiter. Ganz viel Erforschungsmaterial und Umgebung, die da für ihn erreichbar wird, je grösser das Rohwärm, aber auch sehr viele nervenaufreibende Situationen für mich im Alltag, die noch zusätzlich zum schönen Alltag geschehen, mit drei Buben dazu kommt. Jetzt haben wir immer wieder, dass ich ausrüfe, nein, hör auf oder lass ihn. Auch ein bisschen werden, muss die Geschäfte auch wieder einraumen, das, was im WC gelandet, hoffen, dass das noch geht. Oder auch das entsorgen, es sind viele Umstände, die man als Erwachsenen findet, hey, geht es dort, auch wenn es beim dritten Mal im WC landet, dass man dort nicht vergisst, dass unsere Kinder einfach eine Forscher sind. Dass sie Erfahrungen machen müssen. Und zwar selber Erfahrungen machen, dass sie lernen, was dort passiert. Also eigentlich das Prinzip von Handlung und Folge. Das ist nicht nur in dem grenzüberschritten Thema, sondern auch einfach im alltäglichen Umgang mit Materialien, mit Gegenständen, mit allem, was ihnen begegnet. Sie wollen wissen, was passiert, wenn ich das mache. Was passiert, wenn ich jenes mache. Und zwar mehrmals nacheinander, weil es ja eine Ausnahme geben könnte. Also eigentlich sind Kinder unermüdliche und sehr gründliche Forscher. Mir hilft dabei auch immer wieder das Bild von ihrem Hirn. Kinder werden mit einem riesigen Überangebot an Nerven, Zellverbindungen in der Grosshirnrinde geboren. Das heisst, es hat ganz viele Verbindungen, die man ja nutzen könnt, also ganz viele Möglichkeiten, was passieren könnte. Und in der Zeit, durch die Erfahrungen, werden gewisse Verbindungen öfters genutzt und die werden dann auch zu stabilen Verbindungen ausgebaut. Alle Nervenzellverbindungen, die nicht gebraucht werden oder weniger, werden abbaut, bis sie schlussendlich auch in Pubertät ganz gekappelt werden. Es ist sehr wichtig, das sich auch immer wieder vor den Augen zu führen, dass Kinder wirklich Erfahrung brauchen, dass sie Sachen erschließen können, dass sie sich die Welt erschließen können und dass wir dort nicht wieder streben müssen, wie wahrnehmen oder trotz verhalten, wie wahrnehmen, sondern uns immer wieder überlegen, kann mein Kind überhaupt schon verstehen. Wenn er jetzt meinen Sohn das dritte Mal etwas in das WC gehört, dann sieht er einfach, es ist genau gleich geblieben. Sagen wir jetzt mal ein Wetz-Rolen, den er verwünscht hat. Und dann sieht er dreimal, es sei nass geworden. Und an meiner Reaktion dreimal, dass das nicht richtig ist. Und das lernt schon für uns für das Verständnis, dann muss er etwas nicht nochmal machen. Wenn ich aber jedes Mal im Al-Schanze oder ihm bestrafen, vielleicht auch Auszeit geben, dann ist das wie für ihn zusammenhangslos. Er kann es gar noch nicht fassen, was jetzt das tun mit der WCO, die nass wird. Er muss das ja auch Stück für Stück lehren. Er merkt sehr wohl an meiner Reaktion, dass das nicht okay ist. Und er soll ja auch merken, wenn ich das mache, dann sagt Mama nie. Okay. Und das lenkt meistens schon an, für die Verbindung so zu lenken, dass es nicht dabei bleibt. Wenn die Kinder grösser sind, wo das Verständnis schon weiter ist, dann spreche ich mit ab dem vierten Lebensjahr öppen, wo an Zusammenhängsdenken auch möglicherweise, da schon jedes Kind unterschiedlich schnell entwickelt oder weiter. Dort macht es dann auch Sinn, wenn ein Verhalten wiederum wieder auftritt, dass man dort mit Konsequenzen oder aufleiten Konsequenzen, also mit einer Strafe wie schaffen. Vorher macht es wie noch keinen Sinn und das Kind gar nicht fassen kann, warum es jetzt eine Strafe gibt oder was es mit ihnen zu tun hat. Es hat doch nur wissen, was passiert, wenn die WC Ruhe in die Sweden geht. Auch vielleicht, banalerweise, hat sie einfach nur schauen, ob ich auch das dritte Mal etwas drei gehen kann, das dann immer noch sein Wasser landet. Es sind wirklich so banale Sachen, die wir als Erwachsene so vergessen, weil es so weit weg ist. Für uns sind die Sachen sonnenklar, dass man nicht Materialien in die Sweden wirft. Und so weiter. Kinder lernen unterschiedlich. Wir brauchen unterschiedliche Unterstützung. Es gibt ein soziales Lernen, wo die Kinder am Modell lehren. Das heisst, nachher ahmen, es sind vor allem soziales Verhalten, die die Kinder kopieren. Da sind wir ganz wichtige Vorreiter, dass wir als Erwachsene den Kindern ein Vorbild sind, dass wir viel mehr der Fokus darauf setzen, wie verhalten wir uns, anstatt was wir unseren Kind sagen, was sie sollten. Es ist viel effektiver, das wirklich auch zu leben. Und dann gibt es Lehren durch Unterweisung. Dort ist es wichtig, dass das Lehrangebot unter Inhalt der entwicklungsspezifischen Interessen des Kindes anpasst ist. Da wird idealerweise Erfahrungsmöglichkeiten anboten, die das Kind schon selbstständig nutzen kann und dadurch eigenständig zu neuen Einsichten kommen. Es kann zum Beispiel sein, dass ein 15-monatiges Kind Flaschen hat, die schütteln, schütteln, schütteln, bis der Inhalt rauskommen kann, wo man ihm zeigt, dass man die Flasche aufkommen kann und kippen kann. Das Kind wird dort übernehmen, die Umgeweisung, aber auch nur dann, wenn es sein Verständnis dafür schon bereits so weiterentwickelt ist. Genauso wird das auch in Schule Zeit, dass Kinder verschiedene weiterentwickelt sind im Verständnis und gerade in Mathematik mit Zahlenverständnis, dass vielleicht schon ein Achtjähriges Kind problemlos einen Zähne-Schritt machen kann. Und andere können sie einfach noch gerade nicht in diesem Alter. Wenn man dir die innere Vorstellung gefällt, ist es sehr schwierig, da anzuknüpfen kann. Was aber nicht heisst, dass man sie nicht unterstützen kann mit spielerischen Übungen. Die dritte Lernform ist Lehren durch Erfahrung mit der gegenständlichen Umwelt. Das ist sein Leben, sein Alltag daheim. Dort lädt sich Kind mit seiner Motorik und mit seinen Sinnen das alles kennen und verstehen, in dem sich darf intensiv und mit Gegenständen beschäftigen, die handnen. Und so kann er auch zum Beispiel ein Verständnis für Größe, Form und Farben und Struktur stattfinden. Sergei Erkenntnisse müssen aber vom Kind eigenständig erworben werden. Das kann man nicht beibringen, nur durch zu sagen oder durch zu zeigen. Die Form des Lehren ist bis in Pubertät vorherrschend. Also dass auch hier Kinder die Möglichkeit zur Autonomie haben, zur Selbstwirksamkeit, Sachen selber erleben können, erfahren und für sich auch abspichern. Von unserer Seite braucht es Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Auch Humor ist sicher nicht schlecht. Und dass wir es auch immer wieder ins Gedächtnis treffen kann, was kann mein Kind wirklich schon verstehen und wo überfordern ist, einfach noch. Oder wenn man das Gefühl hat, hey, du weißt schon so viel, auch wenn sie dürfen reden, wissen sie schon sehr viel zu erzählen, dass man sich dort nicht täuschen kann. Und genau sieht, wie alt ist mein Kind wirklich und wo ist sein Verständnis. Mir kommt es manchmal vor, dass wir unsere Kind wie ein Kochlehrling behandeln, wo wir sagen, so, und jetzt kannst du zuerst anführen, du west ja wie. Und es stimmt nicht, offensichtlich nicht, das wissen wir ja alle. Aber bei einem Kind, die schon so viel Lehren und so viel können, offensichtlich, vergessen wir aber manchmal, dass sie gleich noch ganz viel zum Lehren haben und mir dort eine ganz wichtige Rolle haben in ihrer Begleitung, im Vorbild sein und im Freiheit an Erfahrungsmöglichkeiten bieten. Wir ermutigen dort weiter zu sehen, ermutig sein und um auch ein bisschen humorvoller und nicht als Grenzüberschreitung oder Provokation wahrzunehmen, wenn dein Kind auch zum x. Mal genau das gleiche gemacht. Was du immer wie immer wieder hast näher dazu. Hilf ihm, dass es das Wirkliche verstehen. Und zwar auf eine sachliche Art und nicht auf eine emotionale, verletzende Art. Bleib dran, schnuff durch und schauen und freue dich darauf auf das, was dein Kind alles darf, erfahren darf. Und verstehe und später auch weitergeben. Merci vielmals, bis du dabei warst. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.chnoti.ch. Dort findest du den aktuellsten Flyer zu meiner älteren Kurs oder an meinem weiteren Angebote. Hab's gut und bis gleich. Dili Milena.