Warum de?!

Warum de?! - Folge 42 Erziehungsstil finden

Milena Knutti Episode 42

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Es gibt ganz unterschiedliche Erziehungsstile, in denen wir unseren eigenen Stil herausfinden müssen und dürfen.

Die Menge der Informationen und gutgemeinten Ratschläge, welche man bekommt können schnell erschlagend wirken. 

Wichtig ist es herauszupicken, was für einen stimmt und herauszufinden, was ich oder wir als Paar wollen und unsere Erziehung an dem orientieren.

Für mehr Informationen und weitere Angebote: www.milenaknutti.ch

Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungsimpulsen und turbulente Alltagssituationen mit drei kleinen Buben. Herzlich willkommen! Schön, dass du heute dabei. Wenn ich mit den anderen Mütterungen unterwegs bin und wir mit dem Kind zusammen abmachen, dann dreht sich sehr viel von unserem Gespräch natürlich um die Kind oder um das Leben mit Kind und am Alltag mit dem Kind. Es ist gut und gesund, wenn man darüber austauscht, wie es ihm geht, wo man dran ist, vielleicht auch Fragen stellt. Und zeitgleich ist es auch etwas ein Feld, das Gefahren birgt, zum Beispiel vergleichen. Das ist etwas Natürliches, etwas, das auch okay ist, aber auch etwas, das sehr schnell kippen kann, zu einer ungesunden Schiene, was ganz wichtig ist und empfehlenswert, dass man dort wirklich ein Augenmerk darauf hat. Kind, Erziehen, mit dem wir weg sind, gestalten sich in jeder Familie ganz anders. Schon um, weil wir verschiedene Typen sind, verschiedene Persönlichkeiten, andere Familiengeschichten haben, die Prägungen mitbringen. Schon um das Paar entwickelt wieder eine neue Art von Erziehung, als noch die Eltern diesen Leuten erzogen oder Freunde erziehen würden. Es ist eine Vielfalt, die da zusammenkommt und eine Kunst, die das Ziel ist, dass Eltern dort einen gemeinsamen Weg gestalten können. Die Familie ist ähnlich das erste Band. Eine wichtige Instanz, so etwas wie ein Hafen, wo unsere Kinder ihre Reise ins Leben anführen. Bis sie dann selbstständig und selbstbestimmt und mutig und bestärkt den Haufen verloren, raus auf das Meer werden sie verschiedene Resebegleiter, Wegbegleiter haben, die das Kind ein Stück begleiten. Die Resebegleiter, unter anderem natürlich mehr Eltern, werden dem Kind Unterstützung sein, Handwerkszeuge an die Hand geben, Vorbilder sein und Orientierung, Halt und Mut geben. Und das weckt dem Kind einer Zehnsucht nach mehr. Mit all dies Erfahrungen, die Handwerkszeug im Gepäck in diesen ersten Jahren ihre Familie sammeln kann, kann sie aufbrechen zu neuen Aufrechen. Du bist dort auch gut vorbereitet. Wie du dein Kind erziehst, wie ihr zusammen eure Kinder zieht, das ist ganz individuell. Es gibt so viele verschiedene Erziehungsstile. Es gibt ganz viele Erziehungskonzepte, die sich sicher lohnen können, die um mal zu studieren, schon um herauszufinden, was entspricht mir, was entspricht unseren Werten, unserem Grundsatz, den wir anstreben. Ganz wichtig ist dir, dass ihr euch einig werden in den Grundsätzen, also das Bödel, wie könnt ihr sagen, das ist uns wirklich im Grundsatz wichtig, und an dem orientieren wir unsere Erziehung, wo unsere Grenzen, unsere Regeln. Es ist wichtig, dass Grenzen klargesteckt werden und dass die Werte auch vorgelegt werden. Wenn man zu den Erziehungsstilen kommt, es gibt autoritäre Erziehungsstile, autokratische Erziehungsstile, das ist eigentlich quasi nur eine Steigerung der autoritären Erziehung. Es gibt das Gegenteil, die antiautoritäre Erziehung. Da macht er sehr viele Angebote und Vorschläge für Aktivitäten und das Kind wird zu nichts gezwungen. Es gibt löslich Erziehungsstil, da ist eigentlich eine Steigerung der antiautoritären Erziehung dahinter, dass die Erwachsenen wenig vorgeben und Regeln, die Orientierung ausspielen kann, wo kein Abend da ist. Es gibt einen demokratischen Erziehungsstile, wo Erzieher und Kinder fast gleichberechtigte Teilnehmer sind, wo man zusammen bestimmen kann, sich ausprobieren, Vorschläge, Lösungsmöglichkeiten. Der Erwachsene gibt da keine klaren Regeln vor. Die Verantwortung liegt gleichermaßen wie Erwachsene und Kinder. Und das Kinder wird der Muttigt zu eigener Initiative zu entschädigen. Es gibt einen egalitären Erziehungsstil, da sind Erzieher und Kinder absolut gleichwertig. Es gibt keine Hierarchie und es ist eigentlich wieder eine Steigerung der demokratischer Erziehung. Es gibt einen negierenden Erziehungsstil, da ist der Erzieher so, dass er das Kind auf kein Weis beeinflusst. Er verhält sich absolut passiv und gleichgültig. Es gibt eigentlich keine Erziehung und dort ist die Grenzen zur körperlichen und seelischen Verwahrlosung von Kindern sehr naheliegend. Der permissive-Erziehungsstil ist so, dass der Erzieher sich entwickelte. Er ist passiv und greift sehr wenig ein, das Kind zu selber die Initiative ergreifen. Der Erzieher ist neutral, freundlich. Und im Gegensatz zur Lessefech-Erziehung werden hier aber ab und zu Grenzen gesetzt. Und dann gibt es noch Helikoptereltern. Der Begriff ist eigentlich so entstanden, weil wie ein Helikopter so ein Sinnbild ist, von wir überschult aus. Und es beschreibt einen Erziehungsstil vor Überbehütung. Das heißt Eltern und Erzieher sich sehr fest in den Angelegenheiten des Kindes einmischen und noch ganz lang. Die Kinder werden behütet, bewacht, kontrolliert. Der Erzieher kreist ständig wie einen Überwachungshelikopter über dem Kind. Der Erzieher ist überfürglich und ebenso häufig ist die Verwöhnung der Kindern da. Und dem Kind werden möglichst alle Wünsche erfüllt. Anstrengungen und Belastungen werden ihm erspart. Und dann gibt es noch Rasenheier Eltern. Das Phänomen kann als eine Art Steigerung der Helikoptereltern angeschaut werden. Dort ist es eigentlich so, dass der Erzieher alle hinter einem Kind aus den Weg rumt. Woher ist der Erzieher überfürsorglich, überbehütend und verwöhnend? Am Kind ist möglichst jede Art von Aufgaben, Anstrengung, Misserfolg, Belastung oder Konflikte abgenommen und der Erzieher erledigt und löst das alles für das Kind. Also die Hindernisse werden sozusagen weggemeint. Es gibt sicher noch mehr Erziehungsstile und hier ist wichtig, nicht jeder Erziehungsstil ist entwicklungsfördernd und gesund. Dann hat er einen Überfluss an Erziehungsstilen, an Informationen, an Meinungen an, die man einfach mitbekommt oder Austausch, über Medien, ist es sicher cool, wenn man etwas schaut, aha, was ist eigentlich der Grundsatz der gesunden Erziehung? Wie ist es jetzt richtig oder eben nicht richtig? Oder anders gefragt, wie entwickelt sich die individuelle Identität unserem Kind bestmöglichst? Es kommt eigentlich nicht so fest darauf an, wie du etwas umsetzt, ob du es gleich machst wie die anderen. Das ist nicht der primär Fokus, sondern die Eckpfehler von Erziehung. Eine Erziehung, ein Daheime an Familie, sollte Liebe und emotionale Wärme ausstrahlen. Achtung und Respekt sollte vorherrschen. Kooperation, Platz haben und auch beachtet werden. Struktur und Verbindlichkeit, das schafft Sicherheit und auch eine Förderung, die die individuellen Persönlichkeiten gefördert werden. Eigentlich unabhängig von der Frage, wie Erziehung geht, sollte einem bewusst sein, dass die eigentlichen ersten Erfahrungen mit Beziehung, Erzieh und Bildung, das macht ein Kind mit den Eltern. Gleich kommen die Weiterbezugspersonen dazu im Leben des Kind, vielleicht eine Tagesmutter, eine Erzieherin, ihre Kita oder die Lehrer, ihre Schule, die Freunde, die die Kinder finden. Die alle geben einen Einfluss in den Erfahrungsschatz des Kind und tragen somit auch einen Teil zur Erziehung bei. Das afrikanische Sprichwort, es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Das hat eigentlich ganz viel Wahrheit dran. Wir haben selber manchmal gestresst und gedacht, hey, sollen wir doch nie über drei reden, ich kann es dann schon, bei dort endlich auf der stolzen Seite unterwegs. Aber je länger Mama sein, merke ich wirklich, dass das Sprichwort Wahrheit hat und ohne Schatz birgt. Nur je mehr Menschen mit ihren unterschiedlichen Werten und Ideen und Vorstellungen dem Kind begegnen, umso vielfältiger wird sie Erfahrungsschatz. Die Familie ist die Wurzel des Kindes. Hier sammelt grundlegende Erfahrungen, die sie dürfen ins ganze Leben mitnehmen. Kinder, der allgemein einfach mehr Menschen, brauchen gute und stabile Wurzeln und erziehen, das sollte noch Flughafen verleihen. Nur Kinder und wir Eltern müssen auf dem Weg bestärkt werden, damit wir unsere Art von Erziehung und Beziehung zu unserem Kind finden. Dort wird sie dir ermutigen, bis im Austausch offen, verzähl von ihm daher und lass zu, wie sie anderen machen und feiert eure Unterschiede. Schämt euch nicht, wenn ihr es anders macht, weil ihr seid nicht die gleiche Person wie uns gegenüber. Und es ist auch gut so. Es birgt so einen grossen Schatz drin. Dass wir zusammen austauschen können, zusammen darüber philosophieren können, wie bei dir auch mit unserem Kind unterwegs sein kann. Und unsere Kinder merken, wie du authentisch bist. Und dann fühlen sie sich am Wünschen. Dort vor der Zeug und beziehst, das bestimmst du als Mama, als Papa. Unsere Wege, unsere Vorstellungen, die sind nicht immer gleich, auch nicht für alle richtig, aber es sollten das gleichen Ziel haben. Wie man so schön sieht, viele Wege für einen nachher um. Merci vielmals, bist du dabei. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.chnoti.ch. Dort findest du den aktuellsten Flyer zu meiner älteren Kurs oder auch meine weiteren Angebote. Hab's gut, und bis gleich. Devi Milena.