Warum de?!
Der Podcast voller Wissen über die Frühkindliche Entwicklung und Situationen aus dem Alltag mit drei kleinen Jungs.
Für mehr Informationen oder die neusten Elternkurse, klick dich rein auf folgender Webseite:
www.milenaknutti.ch
Warum de?!
Warum de?! - Folge 44 Dranbleiben mit Loslassen
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Das Thema Loslassen begleitet uns Menschen durchs ganze Leben.
Wer gut loslassen kann, gewinnt viel Lebensqualität.
Im Alltag mit Kinder ist diese Eigenschaft von grossem Vorteil. Kinder wachsen so schnell und werden selbstständig, dabei ist es wichtig das Loslassen immer wieder zu üben und nicht zu meinen, man hätte noch viel Zeit, bis dahin.
Für mehr Informationen und Angebote: www.milenaknutti.ch
Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungsimpulsen und turbulente Alltagssituationen mit drei kleinen Buben. Herzlich willkommen! Schön, dass du heute dabei. Momentan hat unser jüngsten 1,5-Jährige Mühe, in einer Frontbetreuung zu bleiben. Es ist immer der gleiche Gott, wo wir in eine Frontbetreuung bringen. Und noch vor dem Zeitlich hat er dort ganz vergnügt gespielt. Und jetzt geht das irgendwie nichts mehr. Schon um, wenn wir uns rumnähern, Vaterschwaffe Klammern und Rennen, wir probieren immer wieder, in dort herzubringen, weil wir finden, ja, wir werden dort nicht aufgeben. Es kann ja sein, dass es einfach mal gerade eine Entwicklungsphase gibt oder irgendetwas, das das Kind ja selbst Bronika benennen ist, was uns unsicher macht, auch ein Minnie oder ein Papa seine Sicherheit stärker braucht als vorher. Es ist etwas, das sehr schwierig ist, auszuhalten, weil man wie äußerlich nicht sieht, was das Problem ist. Wir weiss, die Betreuungspersonen machen so gut. Und ich weiss auch, dass die Spielsachen ihm sehr gefallen. Er spielt an, wenn ich dabei bleibe. Er geht auch von mir weg, haltet mich schon immer wieder im Auge, aber er spielt selber an, wo nicht von außen keinen ersichtlichen Grund sieht, warum er Mühe hat. Es ist schon sehr schnell passiert, dass man sich etwas ärger oder auch frustriert ist, wenn man die anderen Mühe darauf erträgt. Man sieht, wo ihre Kinder da heransetzen, Tschüss sagen und wieder rausgehen. Ohne Theater, wie man so schön sieht. Aber gleichzeitig bewusst werden von, hey ja, da braucht mein Sohn jetzt gerade ein bisschen mehr Sicherheit von mir. Wir geben nicht auf, wir probieren es jedes Mal wieder. Und es ist überhaupt nicht schlimm oder unser Kind ist überhaupt nicht weniger gut oder unsere Erziehung ist überhaupt nicht weniger gut, nur weil das jetzt gerade nicht klappt. Ich weiss, ich bin sehr zuversichtlich, dass das in nächster Zeit wieder besser werden, auch je älter das er wird, desto besser. Er auch verstehen, dass wir wieder kommen. Aber der Übergang oder das Thema über die Främbetreuung, das ist immer wieder auch ein sehr emotionsglattes Thema. Einfach auch, weil man sich sehr schnell angegriffen fühlt oder man sich etwas fragt, was machen wir falsch, wenn unser Kind jetzt hier nicht bleiben will. Was ist eigentlich dein Problem? Fragen wir uns vielleicht innerlich oder vielleicht fragen wir auch direkt unser Kind, was eigentlich das Problem ist, aber meistens sind nicht in der Lage, das zu fassen können. Es ist wirklich etwas, das man nicht in den Tabellen fassen kann und jedes Kind ist so und so gestrickt, sondern wir sind wunderbare Einzigartig gewesen. Und da braucht jedes Kind eine unterschiedliche Begleitung. Manchmal sind auch die Abschiede, das man hat, nicht immer gleich. Manchmal geht es supergäg, dann kann man einfach tschüss sagen und man geht raus. Und manchmal muss das Kind noch etwas grennen. Das ist ohne Stressabbau, das ist ohne eine Strategie, für sich selber wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aber natürlich, wenn das Grenzen wirklich nicht aufhört oder das Kind nicht abholen von der Betreuerinnen oder Betreuer, dann macht es auch wenig Sinn, dass man das Ladl rennen kann, dass man dort wirklich auch heranschaut, weil das länger anderend sollte sein. Für ein Kind ist es sicher wichtig, dass es seine Betreuungsorte kennt, wo seine Betreuerinnen oder Betreuer nach einer Beziehung aufbauen kann, zuerst kennenlernen, vielleicht eben Mama auch noch dabei ist oder der Papa. Oder ein Üben von immer mehr, immer länger, wo die Eltern einfach anwesend sind. Es ist nicht nur für die Kinder eine emotionale Herausforderung, die viel Sicherheit nötig ist, sondern es ist auch für unsere Eltern ein Schritt. Ein Schritt mehr auf dem Weg des Loslachen, wo wir aus Eltern zwangsmäßig damit konfrontiert werden, wie Eltern, wo je selbstständiger unsere Kinder werden. Wenn wir weit Kinder erziehen, die selbstständig in ihr Leben meistern können, dann kommen wir um das Loslau nicht drumherum. Es ist ganz wichtig, dass wir an uns sehr genau beobachten, ob wir vielleicht auch Probleme haben mit diesem Loslassen oder sie uns etwas auslöst, was unsere Kinder natürlich auch wahrnehmen kann. Vielleicht spüren sie nicht genau, was es ist, aber sie spüren auch Unsicherheit, weil sie wiederum natürlich noch mehr verunsicher. Dort kann es manchmal schon helfen, wenn ich jetzt als Mama merke, es macht mir so Mühe, vielleicht mein jüngster Kind in die erste Betreuung zu geben oder eurem Kindsten abschätzte. Und ich merke auch als Mama, es ist sehr herausfordernd, auch wenn ich mich zusammennehme, auch wenn ich dort heute renne. Dort kann es so helfen, dass man vielleicht einmal den Papa schickt. Dass man dort über den Schatten springt und sagt, hey, es ist besser, wenn du das machst. Die Vettern sind in den meisten Fällen ein bisschen rational und können so besser trennen vom Emotionalen und vermitteln so einem Kind eine andere Sicherheit als die Mama, die sie vielleicht gerade in diesem Moment könnte. Da kann man sich auch selber Abhilfe arbeiten oder so mal ausprobieren. Es muss nicht heißen, dass es klappen kann, aber es ist, wo er weiss, dass die Kinder einfach kooperieren mit ihrem Gegenüber, mit ihrer Bezugsperson, wo sie merken, dass die Bezugsperson unsicher ist oder auch traurig oder mitzufrieden, dann schwingen sie da einfach mit. Ich würde dich ermutigen, wenn du gerade in so einer Situation hast, in der dein Kind nicht gerne ihre Freundbetreuung ist oder noch nie gern in ihrer Freundbetreuung und darum Mühe hast, vielleicht auch in den Kindergarten zu gehen. Oder du selber als Mama, als Papa, merkst du, du hast Mühe, deine Kinder loszulassen, dass du dich dann stellst, dass du dich wirklich mit dem auseinandersetzt und versuchst herauszufinden, was könnten wir selber helfen könnten. Oder wie können wir mit dem Kind kleine Schritte machen, mit Sachen abmachen, heute kann ich eine vierte Stunde früher raus, dann hast du mir eine Viertelstunde allein, bis ich die wiederkommen kann. Oder irgendwelche Sachen, die vielleicht mit der Betreuerin oder mit dem Betreuer abmachen oder mit der Lehrperson. Dass man dort einfach dran bleibt, dass man nicht resigniert, aber sie kann nicht entmutigen, sondern darf auch gnädigt mit sich sein, mit den Kind, mit den Umständen und einfach, was man darf in Geduld haben und eine positive Haltung hinein und sagen, das wird wieder besser kommen. Wir werden einen Weg finden, wie das auch immer mal aussehen. Bleib dran und gib nicht auf, weil du bist die beste Mami und du bist der beste Papa für deine Kinder. Merci vielmals, bist du dabei. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.chnoti.ch. Dort findest du den aktuellsten Flyer zu meiner Elternkurs oder auch meine weitere Angebote. Herb's gut und bis gleich. De Milena.