Warum de?!

Warum de?! - Folge 50 Fantasie

Milena Knutti Episode 50

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Kinder leben in der Realität und in der Fantasie. Ihre Welten verschmelzen oft und es birgt wunderbare Momente mit einzutauchen und den Geschichten ihrer Kinder zu lauschen. 

Fantasie ist wichtig für die Entwicklung ihres Kindes und darf gerne gefördert werden. 


Mehr Informationen und Angebote unter: www.milenaknutti.ch 

SPEAKER_00

Hallo! Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungsimpulsen und turbulenten Alltagssituationen mit drei kleinen Buben. Herzlich willkommen! Schön, dass du heute dabei. Meine Buben erzählen wir oft mit den grossen Augen, was sie gerade am Spielen sind oder was ihre Figuren alles erleben. Und Figuren, die nicht töcken sind, sondern in ihrem Kopf stattfinden. Ich habe manchmal so in Erge vom Erzählen, was passiert in diesen Geschichten. Und es sprudelt die Fantasie aus ihnen raus, die nicht immer alles der Realität entspricht oder realistisch ist. Für mich als Erwachsene ist es extrem spannend, aber auch sehr herausfordernd, dass man nicht die Fantasie mit Füssen tritt, indem man reagiert, das kann ja gar nicht sein. Oder das ist im Fall nicht wahr. Im echten Leben gibt es das nicht. Manchmal aus Angst, dass das Kind das falsch lehren. Dabei ist die Phase von Fantasieentwicklung und Fantasiegebrauch so etwas Essenzielles für die Entwicklung des Kind. Die Fantasie wird heutzutage leider nicht so angekurbelt, wie das noch vor ein paar Jahr ist. Haute durch die vermehrte Mediennutzung oder Bespassung von schon kleinen Kindern, werden die Situationen, die sie für sich spielen und sich in eine Fantasiewelt begeben, immer weniger oder kürzer. Oder es wird wie viel schwieriger, wirklich dort reinzukommen, weil die Zeit fällt. Und das finde ich etwas mega schatz. Ich beobachte das leider auch im Schulalltag, dass die Fantasie ankurbeln, etwas gestalten, extrem viel Zeit braucht, extrem viel mehr Zeit braucht als früher. Die Phase der Fantasieentwicklung. Das kann man an charakteristischen Schritten festmachen. Es hat ganz viel mit der Spielentwicklung zu tun. Und zwar ab dem zweiten Lebensjahr plus minus für dich als Abspiele, das Nachahmen, von Gegenständen, die gar nicht die realistischen Gegenstände sein. Also zum Beispiel ein Klotz wird zum Auto oder ein Space wird mit einem Holzstäbe, wo das Löffel ist, gefüttert. Hier drinnen die Kinder zunehmend zwischen der realen Welt und ihrer Vorstellungskraft. Es wird wie wahrgenommen, natürlich unbewusst, das können sie nicht benennen. Dass eine reale Welt da ist, mit Alltagssituationen, aber auch in einer Vorstellungskraft kommt, wo sie uns Zeug nachher spielen, mit Sachen, die gar nicht die realistischen Gegenstände sind. Also solche, wie das Buben mit einem Bäbewegeligen mähen. Oder Mädchen einen Rucksäck anlegen und eine Schluch drei und am Bläsen oder am Staubsuchern, dort die Wohnung usw. Vom 3. bis etwa 6. oder 7. Lebensjahr kommt das magische Denken dazu, kann man sagen. Das ist eine Blütezeit von Fantasie. Die Kinder unterscheiden Fantasie und Realität in diesen Jahren oft nicht so strikt. Das ist schon das, was unser Erwachsenen manchmal schwierig macht zu erkennen, weißt du wirklich, wie es ist oder du jetzt am Spielen. Dort kann imaginäre Freunde oder Monster unter dem Bett für sie absolut real sein. Die Welt wird durch etwas Magisches oder kindliche Logik erklärt. Und dort finde ich manchmal so spannend, dort wirklich zuzulassen, was sich die Kinder überlegen, warum jetzt etwas passiert. Und ich finde, auch dort ist ein mega grosses Potenzial drin, mit deinen Kindern in Kontakt zu treten, in ein Gespräch hinein, in einer Diskussion und zu fragen, warum du denkst, dass da so das passiert. Und die Erklärungen, die zu gehören, um mit ihnen auch Schritt für Schritt und natürlich zu den realistischen Erklärungen zu kommen. Und gerade besonders in Natur oder Naturphänomene einfach zu stehen können, wie das so geht. Und ihnen dürfen auch wissen, weitergehen. Ab dem Schulalter kommt langsam, aber sicher die Abstraktion dazu. Eben um 6.7 Uhr entwickelt sich das realistische Denken. Die Fantasie verlagert sich vermehrt auf Geschichten, auf Rollenspiele und auf kreatives Problem lösen. All die Zahlen, die ich so gesagt habe, sind einfach gerichtwertig. Dein Kind kann sich natürlich früher oder auch etwas später in dieser Fantasieentwicklung bewegen können. Das ist alles völlig okay. Die Fantasie ist so wichtig, weil die Vorstellungskraft nicht ein reines Spielzeug ist, sondern eigentlich ein Werkzeug für ein kindliches Wachstum. Die soziale Kompetenz wird dabei gefördert, dass sie sich reinversetzen können in andere Rollen können, vor einer Figur oder vor einer Tätigkeit, oder leeren Kindern Empathie oder Umgang an mit Konflikten. Stressbewältigung und Resilienz werden auch gefördert, weil Fantasiegeschichten oder Traumreisen Kinder helfen, zur Ruhe kommen können, Sachen nochmal durchzugehen, die Ängste zu verarbeiten. Und Fantasie ist schon essentiell wichtig für die Kirchenentwicklung, dass das Erschaffen einer eigenen Welt trainiert, das vernetzte Denken und Kreativität. Ich ermutige dich, dass du die Fantasie von deinem Kind förderst, indem du vielleicht mit ihm zusammen in die Geschichte eintauchst, was du dir erzählt. Oder einfach auch gespannt und neugierig zulässt, was dein Kind dir verzählt, ohne Angst zu haben. Es wüsste eher nicht die richtige Realität. Und mit dem Zusammen ein Wechselspiel zwischen Fantasie und realistischem Wissen und Denken. Bleib dran und lass dich überraschen, was alles in diesem kleinen, wunderbaren Köpfel von deinem Kind vorgeht. Merci vielmals, bist du dabei. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.chnti.ch. Dort fängst du den aktuellsten Flyer zu meiner älteren Kurs oder auch meine weiteren Angebote. Hab's gut und bis gleich. De Milena.