Warum de?!

Warum de?! - Folge 51 Zeig mir das Leben

Milena Knutti Episode 51

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 6:21

Wir haben das grosse Privileg unseren Kindern das Leben zu zeigen. 

Die Kinder wollen uns begleiten und entdecken, wie das Leben den geht und was wir darin so tun. Nehmen wir sie mit und erledigen unsere Arbeiten mit ihnen zusammen ermöglichen wir grosse Lernfelder. 

Es braucht aber unsere Bereitschaft zur Geduld und zum langsameren Durch-den-Alltag- gehen. 

Mehr Informationen und Angebote unter: www.milenaknutti.ch

SPEAKER_00

Hallo! Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungsimpulsen und turbulenten Alltagssituationen mit drei kleinen Buben. Herzlich willkommen, schön, dass du heute dabei. Meine Kinder sind bei meinen alltäglichen Arbeiten ums Haus oder im Haus eigentlich immer um mich herum. Entweder spielen sie etwas oder sie mit mir unterwegs. Wenn sie mit mir zusammen sind, will sie natürlich mithelfen. Sie wollen natürlich das machen, was ich auch mache. In den meisten Fällen ist es natürlich herzig und schön. Aber es gibt auch sehr viele Situationen, wo ich denke, ich wäre viel schneller, wenn ich es alleine. Und es ist ein Spagat zwischen meinen Sachen erledigen, die ich auf dem Hof oder im Garten oder im Haus zu teuer habe und gleichzeitig meine King und Lateil habe an meinem Leben, an meinem Schaffen. Und natürlich auch im Hinterkopf, am Vorleben vom Leben. Wir sind die ersten Instanz, die unsere Kinder die Welt erschließen können. Wir dürfen ihnen vormachen, vorleben, wie man das Leben lebt, wie man im Alltag etwas erreicht, etwas schafft. Die Kinder, die an uns nach. Sie lehren am Modell, also das, was wir ihnen vorleben vormachen, das übernehmen sie, versuchen sie auch nachzumachen. Es gibt eine soziale Nähe, weil Kinder an die Personen nach, die ihnen sozial auch nach sind, also die sich verbunden fühlen, für eine Zugehörigkeit signalisieren. Kinder kooperieren mit unseren Stimmungen, sie nehmen Gefühl wahr, sie spiegeln uns an. Das ist eine Art von Nachahmung. Und wir dürfen Vorbilder sein, sie schauen auf uns an, sie wissen sein wie wir, sie richten sich nach dem tatsächlichen Handeln von uns und nicht unbedingt nach unserem gesprochenen Wort. Also das Verhalten ist wichtiger oder prägender als unsere Wort. Widersprechen sich die Worte und die Taten gewinnt zu vorgelegten Verhalten. Wenn wir gerne eine Verhaltenssenderung wetten bei uns hin, dürfen wir uns ehrlich mal fragen, hey, wie verhalten wir uns diese etnigen Situationen? Vielleicht reagieren wir manchmal auch schroff. Und wir merken jetzt einfach beim Kind, dass wir nicht weiter zu so schroff reagieren. Also unser Vorleben mit innen durch das Alter gehen, hat ganz, ganz viel Einfluss auf die Entwicklung und auf die Prägung von unserer Kind. Es ist ein mega Privileg, dürfen wir so nach unserem Kind unterwegs sein. Aber es ist schon eine grosse Herausforderung, weil es braucht von uns sehr viel Flexibilität und Geduld. Aushalten, dass eine Arbeit, die in 10 Minuten gemacht wäre, mit ganz vielen Unterbrüchen und zeitweise anderen Aufgaben erledigen oder dort Chaos wieder auf rum, die währenddessen gemacht worden, unterbrochen werden und dort viel, viel länger durchen als normalerweise. Es ist für die Kinder essentiell wichtig, dass sie dürfen dabei sein. Und schon gerade als Bebe dürfen. Wir nehmen es manchmal gar nicht so wahr, dass die kleinen Bebäisse die Liebe oder bei sein. Sie finden schon in jungem Alter hoch spannend, weil sie nicht nur mehr mit Babyspielzeugen bespast werden, sondern mit Alltagsgegenständen, mit den Sachen der grösseren Geschwisterten oder aber auch einfach mit den Tätigkeiten von Mama und Papa konfrontiert werden. Dass sie dürfen dabei sein, weil sie, weil auch Spieler ist, ihre Welt erschließen und entdecken. Und das schon ganz fast von Anfang an. Obwohl dort natürlich ihre Möglichkeiten noch stark eingeschränkt sind, wo sie so noch mehr auf uns angewiesen sind, dass wir sie auch mitnehmen, wo ich einbinden. Wir ermutigen dich, dass du im Alltag mit deinen Kindern oder im Arbeiten ihnen zutraust, dass sie dir dürfen helfen, auch du hast mit dir selber und mit den Kind, dass sie dürfen auch etwas übernehmen, dass sie dürfen Erfahrungen sammeln und dich nachher ahmen, dass du ehrlich deine Verhaltensweise beobachtest und ich auch immer wieder darfst fragen, ist es das, was ich mein Kind vorleben kann, und gnädigt darfst sein, wenn du eben mal geduldet hast, dass wir darf wissen, hey, wir sind zusammen unterwegs, wir gehen zusammen zu leben durch den Alltag. Und dass wir dürfen in unserem Kind ein Vorbild sein, das echt ist, das einfach mit viel Liebe und Gnaden bepackt ist. Merci vielmals, bist du dabei. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.noti.ch. Dort findest du den aktuellsten Flyer zu meiner älteren Kurs oder auch meine weiteren Angebote. Hep's gut und bis gleich. Deine Milena.