Warum de?!

Warum de?! - Folge 52 Neue Chance

Milena Knutti Episode 52

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Der Alltag mit Kindern ist abwechslungsreich und meist nicht planbar. 

Viele Momente sind vollgepackt mit spontanen und meist herausfordernden Situationen, welche wir als Eltern aushalten, begleiten und auffangen oder lösen müssen. 

Es ist wichtig dabei immer wieder durchzuatmen und neue Chancen zu geben, den Kindern, aber auch sich selber. 

Mehr Informationen und Angebote unter: www.milenaknutti.ch 

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Der Podcast voller Wissen über die frühkindliche Entwicklung, Erziehungsimpulse und turbulente Alltagssituationen mit träumchen Boden. Herzlich willkommen, schön, dass du heute dabei. Wir sind gerade auf einem Spielplatz angekommen und dort ein bisschen spielen. Kommen wir hier an, wuseln alle in verschiedene Richtungen. Ich muss mich einfach orientieren, was alles stimmen. Die zwei grössen, die können schon selber. Der Kleiner hängen nachher erst sehr schnell. Aber natürlich nur mit Vorsicht zu genießen, was er alles schon kann. Und da bin ich mit meinen Jungs. Und dann merke ich, dass mein Mittler mir plötzlich ganz mit grossen Augen anschaut. Und drunnen etwas dabei ab, das ganz klar auf die WC gehört und nicht auf einen Spielplatz. Ich merke sofort, das ist Ausnahmezustand. Oh je, er hat durchgefallen. Gut, gehen wir her, putzen wir das Malur. Es ist ein grösser Maleur, aber wir haben ja immer genug Feuchtüche dabei und säklische und Ersatzkleider und ist. Und das Missgeschicks schnell behoben. Gut, dann kann ich, können wir weiterfahren und kurze Zeit später zwischen noch am jüngsten Willen beibringen, dass er eben noch nicht genau das Gleiche machen kann wie die Grossen. Mirke ich, dass es nochmal passiert beim Mittleren. Es tut mir sehr leid, weil immer es ohne Recht, dass ihm das passiert. Und dann putzen wir nochmal und eine ganze Packung Feuchtücher gebraucht und es noch recht gelassen können und das alles wegputzt und ihn frisch wieder angekleht. Vorsichtshalber auf ein Windelin montiert. Und dann haben wir da weitergespielt. Und dann haben wir heimwollen und wir haben noch Spielsachen mitgenommen und ich habe gefragt, wer das jetzt dreht zum Auto dreht oder mittlerweile meldet sich gerade Blitzschnell und zu tragen. Und es war ein Säckel mit Bauen, die der Gerüst gerade am Tag vorher überkommen. Und dann ist das nächste Haus wieder vor der Tür. Und zwar, meine Größe ist gar nicht damit einverstanden, dass sie Brüdsch jetzt einen Säckel dreht und protestiert und interveniert. Ich finde, es ist okay, weil er sich zuerst gemeldet hat und jemand muss er sie ertragen. Dann haben wir da eine kleine Diskussion, wo mein Grösser völlig aufgelöst ist und auch sehr wütig reagiert und nicht weiss, woher er mit sich ist. Seine Wut richtet sich dann schlussendlich an mich. Er wird mich hauen. Er wird Steine schießen. Er ist wie völlig überfordert mit der Situation. Ich merke dort, es ist so schwierig, das von mir fernzuhalten und nicht persönlich zu nehmen. Und dort den Schritt zurückzumachen. Irgendwie war es gar nicht ein toller Morgen auf diesem Spielplatz. Ich hatte allerhand zu Sachen, die ich nicht wollen, die einfach spontan wieder Alltag mit Kindern ist, eingeschnitten. Und das erlebe ich jeden Tag. Ich glaube, ganz viele Eltern Leute davon singen können sehr oft mit anderen Sachen und mühsamen Sachen beschäftigt, als man eigentlich geplant hat. Und dann kommen natürlich auch noch die Emotionen, die Willensmomente, die die Kinder protestieren, die die Kinder auf ihr Recht behaaren und ihre Gerechtigkeit suchen. Und das sind alle Alltagssituationen, die jeden Tag mehrmals vorkommen und uns als Eltern extrem herausfordern, dort Verantwortung überzunehmen und können die Kinder begleiten. Es ist so schwierig, weil wir ist extrem nach, emotional mit den Kindern verbunden. Man ist extrem nach, auch im Alltag inne, wir haben ein Segen zu erleben. Man sieht weiter und höher. Ein Kind versteht nicht. Wenn ich sage, ich mache alles für euch, ich putze das alles oder ich hole alles, was ihr weht und ihr seid so undankbar, für ein Kind ist das nicht greifbar. Ein kleines Kind kann das nicht verstehen, was wir damit meinen, weil sie einfach im Moment lebt in unserer eigenen Welt. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir genau in solche Situationen einfach gnädigt sind. Gnädig mit dem Kind. Versuchen, dort weiter drüber zu sehen, was eigentlich wirklich der Grund hinter diesem Verhalten ist. Gnädigt sie mit uns selber, dass wir manchmal einfach nicht mögen, das aushalten möchte, dass wir manchmal schon harsch reagieren, auch unsere Emotionen gefordert, auch unsere Selbstbeherrschung gefordert. Und auch gnädig mit dem Alltag, mit dem Kind, das so wunderschön ist, aber auch so herausfordernd und voller unbeplanten Zwischenfällen, die uns einfach herausfordern kann, dort drinnen zu stehen und nicht bleiben zu stehen. Dass wir uns nicht zurückziehen in ein Schneckeloch, wo wir uns entweder mit Wut umgeben, einem Groll umgeben, über uns Kind oder über unser Leben. Oder mit unserem Selbstmitleid, dass wir die Ärmsten sind, die umdüren müssen und so weiter, sondern dass wir die Situationen vorbeigehen, wieder durchschnaufen und neu starten. Das ist ja auch das Schöne. Die Kinder machen es uns extrem einfach. Oder dass wir dürfen ihnen sagen, hey, es tut mir leid, so kann ich nicht reagieren. Oder auch in einem ruhigen Moment mit ihnen anschauen können, hey, du bist hinnehmer. Mensch, gäbe es auch andere Möglichkeiten, als stehen zu schießen können? Oder würde dir etwas helfen können, was ihr anbieten könnt in dieser Situation anbieten könnte, dass wir ihnen auch reflektieren könnten und ihnen so lehren können, dass man anders reagieren kann. Aber auch, dass wir Eltern auch Menschen sind, die nicht immer so reagieren können, wie man es gerne hat. Ermutige dich, etwas genehmigt mit dir, mit deinen Kindern und mit deinem Alltag. Nimm eines nach dem anderen, wo nach solchen mühsamen Zwischenfällen, die sich vielleicht das Gas verdoppeln, für dreifach oder noch vervierfacht, das durchzuhalten, durchzustar, auszuschauen und zu wissen. Es kommen wieder andere Momente, wo wir tanken können und wo wir weitergehen können. Und Gott sei Dank können wir weiter sehen als Erwachsene, weil wir einfach auch schon die Fähigkeit haben, wo unser Hirn schon so weiterentwickelt ist und dass wir unseren Kindern dürfen vorleben dürfen, dass es wieder besser geht. Und weil sie im Moment in ihrer Welt völligen Zusammenbruch erleben können, in einem Wutausbruch oder ihrer Enttäuschung, dass wir dort klasse reagieren können und sagen, hey, Gaus schneckelt da. Ich bin da, wir holen es zusammen aus und es wird wieder besser. Merci vielmals, als du dabei war. Ich hoffe, du hast dich ermutigen und dein Wissen über die frühkindliche Entwicklung erweitern. Klicke doch auch noch rein auf meiner Homepage www.chnoti.ch. Dort filmmst du den aktuellsten Flyer zu meiner Elternkurs oder an meine weitere Angebote. Hab's gut und bis gleich. Deine Milena.