Männlichkeit mit Herz
Ich bin Felix Achcenich – systemischer Coach, Personalentwickler und seit mehreren Jahren in der Männerarbeit aktiv. In meiner Arbeit verbinde ich moderne Psychologie, Embodiment und Spiritualität mit klarer, reifer Männlichkeit.
Hier geht es um Erfolg, Beziehungen und Männlichkeit – klar, ehrlich und auf den Punkt.
Ich zeige dir, wie du als Mann mehr Präsenz, Klarheit und Tiefe in dein Leben und in deine Beziehungen bringst. Schluss mit Unsicherheit, Spielchen oder oberflächlichen Tipps – hier geht es um echte Verbindung.
Jede Folge liefert dir praktische Impulse, inspirierende Storys und konkrete Übungen, die du sofort umsetzen kannst. Damit du als Mann nicht nur erfolgreicher im Job wirst – sondern auch erfüllter, kraftvoller und gelassener in Beziehungen wirst.
Wenn du bereit bist, dein Leben auf ein neues Level zu heben, dann ist dieser Podcast für dich.
Männlichkeit mit Herz
Pornos machen dich impotent
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Folge spreche ich Klartext über Pornokonsum als Droge: Die Antrieb, Libido und Beziehungen schwächt. Ich zeige dir drei konkrete Schritte, um auszusteigen und wieder echte Stärke zu leben.
• Pornoindustrie nutzt dein Sexualtrieb skrupellos aus
• Toleranzentwicklung, Dopaminabstumpfung, Verlust von Drive
• Zusammenhang mit Erektionsproblemen und früherem Kommen
• 30-Tage-Stop als ehrlicher Reset mit Entzugssymptomen
• Social Media als Trigger und Dopaminfalle
• Medienhygiene, Struktur und körperliche Routinen
• Echte Kontakte statt Ersatzbefriedigung
• Einfluss des Umfelds auf Gewohnheiten und Rückfälle
• Rückfallmanagement als Lernprozess
• Kompakte Wiederholung der Kernthesen und Ermutigung
0:39
Pornos als Droge
Toleranz, Verfügbarkeit, Abstumpfung
Erektionsprobleme
Schritt 1: Radikale Ehrlichkeit
30-Tage-Stop
Schritt 2: Social Media meiden
Schritt 3: Echte Kontakte pflegen
Soziales Umfeld prüfen
Zusammenfassung
Entzug, Rückbau Der Toleranz
Drei Schritte Kompakt
Abschluss
Und jetzt?
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Feedback, Themenwünsche oder persönliche Gedanken kannst du mir gerne schreiben an: maennlichkeitmitherz@posteo.de
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Pornos machen dich impotent. Ständig nur am Wichsen, du hast schon tausendmal aufgehört, dir geschworen, du machst es nie wieder, dann hängst du aber nach kurzer Zeit wieder am Bildschirm. Du fühlst dich matt, dein Kopf ist leer, du benutzt immer härtere Szenen, um dich noch zu spüren, denn Pornos haben dich am Haken. Und warum nun das so ist und wie du dann wieder rauskommst, das besprechen wir in dieser Folge.
SPEAKER_00:Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet.
SPEAKER_01:Und das ist mit das größte Problem der meisten Männer heutzutage. Das sind Pornos und auch Computerspiele an der Stelle. Das habe ich Ihnen schon in einer anderen Folge mal besprochen. Und das Problem mit Pornos ist ganz klar. Dein Sexualtrieb wird missbraucht. Eine ganze Branche, Milliarden werden damit verdient, dich an den Haken zu hängen, dich als Mann abhängig zu machen, weil sie genau wissen, wo sie ansetzen müssen, nämlich an deinem Sexualtrieb. Das ist der stärkste Trieb in uns Männern, in Menschen allgemein, aber gerade bei uns Männern. Und wir Männer werden da einfach schamlos ausgenutzt. Und Pornos ist keine Kleinigkeit, es ist nicht abzuwiegeln, es spricht keiner drüber. Es gibt keine Aufklärung, es ist traurig genug, du wirst als Mann komplett allein gelassen. Es interessiert keinen, wie es dir als Mann geht, was es mit deiner Libido macht, wie du sonst, was für einen Drive du hast. Es interessiert keinen. Und ich meine, dass ganz viele Selbstmord bei Männern, die übrigens viermal so hoch sind wie bei Frauen, auf Porno-Konsum zurückgeht, weil Pornos zermörben dich. Da gibt es Gehirnscans, die sagen, Pornos haben die gleiche Wirkung wie Koks. Die gleichen Gehirnareale für Belohnung werden aktiviert, als wenn du eine Nase Koks ziehen würdest. Und Pornos werden immer so abgewickelt, aber Pornos sind eine Droge. Punkt. Du hast das Problem der Toleranzentwicklung. Das ist wie bei einer Droge, du brauchst immer mehr, um den gleichen Effekt zu haben. Vielleicht hatte ich früher noch ein Erotikbild aus einem Quelle-Katalog oder wo auch immer getriggert. Heutzutage brauchst du richtig viele Videos, Hardcore-Szenen, du spulst schon rein, du hast keine großartige, du brauchst sehr große Reize, um überhaupt noch was zu spüren, dann bist du schon geruckt. Du hängst am Haken der Pornofalle. Die Verfügbarkeit ist super krass, dass so eine Droge frei verfügbar ist. Komplett legal. Du musst nur anklicken, ich bin über 18 und schon bist du auf einer Tube-Seite mit tausenden von Videos. Wenn ich Arbeittausende immer da, schnell verfügbar, im Smartphone, jederzeit erreichbar und du kannst es dir zwischendurch schnell mal reinziehen, um Pornos zu konsumieren und deinen nächsten Kick zu holen. Ja, was macht das alles mit dir? Du stumpfst ab, du wirst ein absoluter Zombie. Echte Frauen interessieren dich gar nicht mehr, du hast keinen Drive, auch irgendwelche anderen Sachen zu machen, weil du ja immer wieder diesen Dopaminrausch zu dir nimmst und du stumpfst einfach weiter ab. Dein Gehirn schaltet runter, deine normal gut funktionierenden Dopaminrezeptoren sind am Ende, du bist ausgelaugt, du hast keinen Drive mehr, du brauchst einfach nur noch mehr von der Droge, damit du überhaupt noch einigermaßen über die Runden kommst. Und zu guter Letzt, Pornos machen dich impotent. Ja, und ich unterschreibe dir das hier, weil es führt zu Erektionsproblemen. Du kriegst mit einer normalen Partnerin, wenn du nicht wieder in deinen Pornofantasien bist, kriegst du gar keinen mehr hoch und du wirst sogar noch früher kommen in der Regel, weil du total abgestumpft bist und überhaupt keine Empfindung mehr hast, über deine Erregung und damit passieren natürlich auch viel mehr Missgeschicke, wenn du überhaupt noch einen hochbekommst. Und jetzt sage ich dir ganz konkret drei Punkte, wie du damit aufhören kannst. Nämlich der erste Punkt, das ist die Ehrlichkeit. Ehrlichkeit ist immer der erste Schritt. Was soll ich dir hier erzählen? Ich kenne dich nicht, ich weiß nicht, was du machst, aber frag dich da selber, wenn du auch diese Folge hier schon hörst, ja, dann ist das vielleicht ein Thema bei dir und frage dich, wie hängst du drin? Wie oft guckst du Pornos? Was guckst du für Pornos? Hat der Konsum zugenommen? Ist es eigentlich schon seit Jahren so, dass du gar nicht mehr drüber nachdenkst und das standardmäßig einfach machst und hast gar nicht mehr, dich gar nicht mehr gefragt, warum bin ich eigentlich immer so müde, warum bin ich so schlapp, warum habe ich keinen Drive mehr? Das sind alles Symptome deines Pornokonsums. Warum fühlst du dich immer elend? Warum hast du kein Selbstwertgefühl? Das ist alles, diesen Pornokonsum zu verschulden. Und deswegen, mache da den ersten Schritt, mache eine Bestandsaufnahme. Guck dir genau an, wie viel Zeit, was für Videos und dann stoppe mal für 30 Tage diese ganze Pornoshow und schau mal, was es mit dir macht. 30 Tage mal durchzuziehen. Und ich sage dir, wenn du regelmäßig Pornos geguckt hast, es wird die Hölle werden. Weil du wirst merken, wie die Pornoszenen in deinen Kopf kommen, bist du wieder eingaukelt, du musst jetzt wieder in Porno gucken und du wieder ruckzuck am Tropf fängst und wieder dieses nächste Video anschaust. Und du wirst mit Entzugserscheinung zu kämpfen haben. 30 Tage, das ist eine harte Sache. Du wirst viel über dich selber kennenlernen. Ich habe das auch schon oft gemacht, auch von Pornos entzogen. Und es ist eine krasse Sache. Aber ich verspreche dir, wenn du diese 30 Tage durchhältst und in dieser Zeit andere Sachen integrierst, die ich dir gleich noch vorstelle, dann hast du eine gute Chance, dass du dauerhaft pornofrei bist, beziehungsweise nur noch sehr selten Pornos guckst. 30 Tage ist natürlich keine Garantie, aber es ist ein absoluter Anfang. Prüfe das. Und wenn du gleich von Anfang an sagst, 30 Tage, was für ein Blödsinn, ja, dann hast du erst recht ein Problem. Wenn du es noch nicht mal 30 Tage schaffst, dann sagt das auch schon alles aus. Dann musst du es auf jeden Fall erst recht probieren. Und wenn du von Anfang an jetzt Widerstände hast, dann hast du auch ein Problem. Nämlich da, wo der Widerstand ist, da ist der Weg. Wo Angst ist, ist der Weg. Dann Punkt Nummer 2. Meide Social Media. Wir müssen noch nicht mal ein Porno gucken oder irgendwas auf eine Pornoseite gehen. Es reicht schon, wenn man sich Instagram anguckt, wenn man YouTube anguckt, wenn du dir TikTok anguckst, wie viele sexualisierte Inhalte dort sind. Und gerade in dieser 30-Tage-Zeit, du wirst einfach merken, es trägern dich die kleinsten Sachen. Und du da gehst du schon an die Decke. Und der Absprung von Instagram oder von YouTube zu irgendeiner Pornoseite, der ist halt nicht weit. Und da kannst du ruckzuck, schwingst du wieder ab und hängst dann wieder auf der Pornoseite. Und viele, es ist heutzutage so, die Verpackung muss halt stimmen. Viele takeln sich auf, stellen sich dann da und es geht alles nur noch über Optik, über irgendeinen äußeren Eindruck, ja, und dann fahren die Leute drauf ab. Es ist natürlich auch verständlich, aber das kannst du gar nicht gebrauchen. Und ich merke auch, ich gucke jetzt auch schon seit längerer Zeit keine Pornos mehr. Ich merke auch, wie mich sowas triggert, weil der Gang ist nicht weit und ich vermeide das. Ich mache hier meinen Podcast, den veröffentliche ich hier bei Buzzspraut, das ist die Hosting-Plattform, da noch bei YouTube und bei Instagram mache ich auch ein bisschen was, aber mehr nicht, es interessiert mich dann auch nicht weiter. Ich mache da mein Content, aber ich surfe da nicht dran rum. Ich habe den einen Tag mal wieder irgendwie so ein bisschen gesurft und ich habe gedacht, das macht mich so bräsig in der Birne, weil das ist halt auch nichts anderes, dieses Social Media Doom-Scrawling, da kann ich auch gleich in Porno gucken, weil es meine Dopamin-Rezeptoren halt wieder komplett verarscht und mein Gehirn wieder komplett aushebelt, dass ich immer mehr von dieser stumpfen Scheiße brauche. Deswegen, meine Social Media, wenn du es wirklich ernst meinst, dann lösch deine Accounts oder fahr sie erstmal runter und selektier danach nochmal, was du dir angucken kannst. Aber ich kann es dir absolut empfehlen, das zu löschen. Und wie viel Zeit du dann auch hast, wie viel Zeit wir auch vergeuden mit irgendeiner blöden Social-Media-Nutzung und es macht dich als Mann erst recht schwach. Diese ganzen Konsumentenhaltung, das ist sowieso das Schlimmste, was du machen kannst als Mann, dieses Überkonsumieren und das machst du gerade, wenn du Social Media benutzt. Dann der Punkt Nummer 3, mache echte Kontakte. Weil Porno, das ist oftmals, ist es in so Phasen, wo ich auch wieder Pornos geguckt habe. Das sind meistens Phasen, wo ich alleine war, wo ich Stress in der Beziehung hatte oder Stress mit Kumpels, wo ich mir eigentlich Kontakt gewünscht hätte. Wo ich mir Kontakt gewünscht hätte zu anderen Menschen oder ich bin auch sexuell nicht befriedigt. Und dann suche ich diese Ersatzbefriedigung, diese Ersatzverbindung, diesen Ersatzkontakt über Bildschirme, über irgendwelche harten Inhalte und finde dann da meinen Trost. Aber das ist alles nur gespielt. Die sind Schauspieler, die werden dafür bezahlt und es ist keiner da. Ich frage mich immer so, und das frage dich auch selber, wer wird dich im Krankenhaus besuchen, wenn es dir nicht gut geht? Wer wird dich im Knast besuchen, wenn du mal Scheiße gebaut hast? Frage dich, wer wird da sein von den Bildschirmen, von den Leuten, bei Instagram, bei YouTube auf den Pornoseiten? Ich sag dir, es wird nicht einer da sein. Dafür brauchst du echte Kumpels, echte Leute, Familie, Leute mit Rückgrat, die wirklich was bedeuten, die auch dir wichtig sind und umgekehrt, die auch sagen, ey, dem geht's nicht gut, da gehe ich hin. Ich gehe den besuchen, ich unterstütze den. Und deswegen, das ist der dritte Tipp, mache Kontakte, pflege deine Kontakte. Gerade Leute, die dir guttun, gerade Leute, die dich pushen auch, die auch einen Weg gehen, die was voranbringen, die keine Pornos gucken, den ganzen Tag nur Computer spielen und bei Social Media rumscrollen. Also absolute Loser-Gewohnheiten pflegen. Da entferne dich auch von diesen Leuten, sondern such dir Leute, die dich voranbringen. Und das mag jetzt hier vielleicht hart klingen, aber die fünf Leute, mit denen du am meisten Zeit verbringst, die bilden deinen Charakter und deine Gewohnheiten. Und es ist viel leichter von Leuten runtergezogen zu werden, als hochgezogen zu werden. Und es ist super einfach, immer wieder aus Bequemlichkeit mit den gleichen Deppen sich zu umgeben und du bringst einfach nichts vorwärts und fragst dich dann, warum es dir so scheiße geht, warum du immer auf den Pornos hängst, weil sich das einfach mit deinen Kontakten auch eins zu eins in die Hand gibt. Wenn jeder das standardmäßig in einem Freundeskreis machst, ja, dann machst du es auch. Es wird gar nicht hinterfragt. Deswegen, suche, mache Kontakte, suche dir Kontakte, was vielleicht auch brachgelegen ist, ruf mal einen alten Kumpel an, wo du schon eigentlich mal länger gesagt hast, den will ich mal anrufen oder ruf deine Eltern an, ruf deine Großeltern an, ruf mal deine Geschwister an, auch wenn es vielleicht mal unbequem ist, wenn ein Streiter ist, geh die Sachen an. Klär was, weil mit Pornos wird man eingelullt. Mit Pornos findet keine Bewegung statt. Da hast nur den ganzen Tag eingelulle. Für nichtstun wird man noch belohnt, indem man einen Bildschirm auf, äh, eine Webseite anklickt auf den Bildschirmstart und sich einfach einen runterholt, hast du eine Belohnung, obwohl du nichts gemacht hast. Wenn du ehrlich bist, hast du nichts gemacht. Und deswegen, Pornos machen dich impotent. Das unterstreiche ich zweimal mit drei Ausrufzeichen, dass das Schlimmste, was du machen kannst, ist Pornokonsum. Wenn es um Männlichkeitsarbeit geht, dann ist das ein absolutes Killer-Kriterium. Es macht dich schwach. Und ich wiederhole nochmal zum Abschluss. Die Folgen sollen jetzt hier ein bisschen knackiger werden. Also das Problem ist, dein Sexualtrieb wird maximal ausgenutzt mit Pornos. Du wirst als Mann fremdgesteuert und du hängst total am Tropf. Pornos wie eine Droge. Lest das nachher. Es gibt Scans dazu, da haben die Leute, Männer haben Pornos geguckt und die gleichen Hirnareale wie beim Kokain wurden aktiviert. Überlege das, Kokain ist eine harte Droge, das steht unter Strafe, unter hohe Strafe, die Leute sind extrem abhängig, viele kommen da gar nicht mehr von los, gehen in die Kriminalität oder sind völlig abhängig davon und Pornos sind einfach frei verfügbar. Überall legal, jederzeit. Du musst nur irgendwo einmal billig anklicken, ich bin über 18 und dann kannst du schon Porno gucken. Überleg dir das mal, wie krank das eigentlich ist, wie pervers. Und da werden Milliarden von geschöffelt. Das ist eine Riesenindustrie und du bist der beste Kunde und fährst dein Leben komplett gegen die Wand. Du hast eine Toleranzentwicklung, genauso wie beim Drogenkonsum. Du machst immer mehr, du brauchst immer mehr und immer mehr oder du hast deinen regelmäßigen Rhythmus alle jede Woche zweimal, um dich überhaupt irgendwie noch gut zu fühlen. Ja, dann hängst du auch dran. Dann fangen wir oft an zu rationalisieren und sagen wieder, ja, so schlimm ist es ja bei mir gar nicht, ich gucke nur zweimal die Woche. Ja, aber hör mal aufzugucken. Und dann verspreche ich dir, wirst du merken, da wirst du selber sagen, wow, wie krass das ist, was für einen Suchtdruck ich habe, was für einen Tunnelblick. Gerade so in Stressmomenten merkst du, dass du die erste Zeit, die ersten zwei Wochen, sind die härtesten und nach zwei Wochen ist wirklich dein komplettes Gehirn ausgelaugt, weil das Dopamin kommt halt nicht mehr durch irgendeinen neuen Kick. Und dann hast du auch diese schönen Entzugssymptome und das dauert dann Woche für Woche, wird es dann wieder besser. Ich sag dir so, nach 30 Tagen hast du schon deutlich weniger Suchtdruck. Aber da musst du erstmal durch. Und es macht dich auch impotent, weil es führt zu Erektionsproblemen. Erstmal törnt dich keine normale Frau mehr richtig an. Du musst dann gleich wieder in deine Pornofantasien gehen, ob besonders harte Sachen machen. Du musst einen super Stimulus haben, am besten nur noch irgendwie einen getrunken haben, irgendwas, um überhaupt noch was zu empfinden und du spürst dich gar nicht mehr, richtig? Du bist gar nicht mehr im Körper, sondern du bist noch in deinen Augen vorm Bildschirm am Rubbeln und dann am Abspritzen, was dir auch nochmal sehr Sahm, August, der kostet dir auch nochmal genug Energie. Und was halt auch sein kann, dass du früher halt kommst, weil du nur noch dieses Raketenmäßige kennst. Du turnst dich schnell hoch, ganz schnell muss jetzt mal gehen und das hat dein Nervensystem gespeichert. Dieses Raketenmäßige erregt sein, dann schnell zum Höhepunkt kommen und dann ist fertig. Mal so schnell zwischendurch. Und das wirst du in deiner normalen Sexualität auch merken, dass du viel, viel schneller kommst, weil du darauf trainiert bist, immer deine Erregungskurve maximal hochzufahren. Der Punkt Nummer eins, der dir helfen wird, ist Ehrlichkeit. Frag dich selber, schau dich in den Spiegel an, frag selber so, wie konsumierst du, wie oft, was guckst du dir für Inhalte? Kannst du dir selber noch ins Spiegel gucken? Und dann stopp mal für 30 Tage und schau mal, was es mit dir macht. Das ist die beste Erfahrung, die du machen kannst, weil da verspreche ich dir, wird dir Porno mal zeigen, wie hart du am Haken von Pornos hängt und wie krass, was für eine krasse Droge eigentlich Porno ist. Vermeide, Punkt Nummer zwei, vermeide Social Media in der Zeit. Und auch im allgemeinen Social Media. Wir sagen immer, ja, wir verbinden uns da mit irgendwelchen Freunden und wir lernen irgendwas. Meines Erachtens zum Großteil ist es Bullshit. 80% verbringen wir da unsere Zeit mit irgendeinem Scrollen. Ich beobachte immer die Leute in der Bahn, wie die die ganze Zeit nur rumscrollen. Und Punkt Nummer drei, ganz wichtig, mache echte Kontakte. Oftmals ist es so, dass wir sehr in Einsamkeit sind, dass wir das gar nicht mehr spüren wollen, dass wir alleine sind, wir sitzen den ganzen Tag wieder nur vorm Bildschirm, vorm Handy, es vereinsamt dich, es macht dich müde, es macht dich traurig, du lernst, hast keine emotionale Verbindung mehr. Und mache Kontakte, auch wenn du meinst, du hast Streit mit jemandem, ruf an, melde dich bei demjenigen. Es ist total wichtig, dass du in Kontakt gehst und aus dieser Isolation, aus dieser Bildschirmscheiße rauskommst und mit echten Menschen echten Kontakt pflegst. Das ist so wichtig. Und da such dir die richtigen Kontakte aus an dieser Stelle nochmal, möchte ich nochmal betonen. Es ist so wichtig, mit dem du deine Zeit verbringst. Und da achte auch drauf. Und dann wird das auch was. Dann hast du eine Chance. Ich habe es auch geschafft, davon loszukommen. Und dann schaffst du das auch. Bleib stark, bleib mit Herz.