Männlichkeit mit Herz

Dating-Apps machen dich einsam

Felix Achcenich

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Der Feed gibt dir Kicks, aber raubt dir Kraft. Wir gehen dorthin, wo es weh tut: Warum Dating-Apps Männer in die Einsamkeit ziehen, Selbstvertrauen zerfressen und echte Bindungsfähigkeit schwächen. Ohne Floskeln, ohne Ausreden – wir schauen auf Zahlen, Suchtmechanik und Algorithmen, die dich in der Jagd halten, statt in Beziehung zu führen. Und wir zeigen Wege heraus, die nicht von der nächsten Push-Nachricht abhängen.

Wir sprechen über den Konkurrenzdruck, wenn 80 Prozent der Männer um 15 Prozent der Top-Profile kämpfen, und die Folgen von Ghosting, endlosen Chats und abgesagten Treffen. Dazu kommen Fake-Profile, Beliebigkeit und die Optimierungsfalle, in der du dich präsentierst, aber nicht begegnest. Der Algorithmus belohnt Hochglanz und bestraft Stille, bis aus Hoffnung Resignation wird. Wer dann zur Betäubung zur nächsten Pornoseite scrollt, sitzt noch fester in der Frustspirale. Technik bleibt ein Werkzeug – nur nützlich, wenn du es führst, nicht umgekehrt.

Der Ausweg ist klar und unbequem: Apps löschen, rausgehen, Kontakt im echten Leben suchen. Wir teilen konkrete Schritte für spontane Gespräche, ehrliche Komplimente, Präsenz im Körper und Mikroerfolge statt Perfektion. Männergruppen und Energiearbeit geben Rückhalt, schärfen Grenzen und bauen Fokus auf. Vor allem aber brauchst du ein Wertegerüst: Wofür stehst du? Familie, Loyalität, Verantwortung, Mut – wenn du deine Reihenfolge kennst, triffst du klare Entscheidungen und ziehst Menschen an, die dasselbe wollen.

Wenn dich Swipen müde macht und du wieder führen statt getrieben sein willst, ist diese Folge dein Wendepunkt. Abonniere den Podcast, teile die Folge mit einem Freund, der feststeckt, und hinterlasse eine Bewertung, wenn dich das stärkt. Welche App löschst du heute zuerst?

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SPEAKER_00:

Herzlich willkommen bei einer neuen Folge Männlichkeit mit Herz mit deinem Host Felix 18. Und heute sprechen wir ein ganz brisantes Thema an, denn heute geht es um Dating-Apps und warum Dating-Apps dich alleine lassen, dich in der Einsamkeit halten und warum sie dein Selbstvertrauen als Mann zerstören. Und damit herzlich willkommen. Warum sind Dating-Apps im Allgemeinen so schlecht für dich als Mann? Weil ich habe mir das mal angeschaut und verschiedene Studien auch mal gelesen, mir verschiedene Zahlen angeschaut. Und eines der Hauptprobleme ist, dass du als Mann konkurrierst mit anderen Männern und da sind die Zahlen so erschreckend. Das heißt, 80% der Männer konkurrieren um 15% der Top-Frauen in Dating-Apps. Und das überleg dir mal. Du kämpfst mit 80% der anderen Männer um 15% der Top-Frauen. Und da ist es doch klar, dass das Spiel gegen dich ist. Da kannst du nur verlieren. Und wenn du vielleicht Glück hast und du hast sehr photogen, siehst gut aus, bist muskulös, dann hast du vielleicht gewisse Chancen. Aber das heißt dann auch lange nicht, dass es dann zu einem Treffen kommt. Also wenn du dann wieder super viel Zeit mit diesen Dating-Apps verbracht hast, in denen du dann erstmal überhaupt ins Chatten kommst und dann schreibst du hin und her, ja, und dann kann es auch mit hoher Wahrscheinlichkeit sein, dass du wieder eine Absage bekommst. Und dann fragst du dich natürlich jedes Mal, warum? Was stimmt mit mir nicht? Was ist nicht in Ordnung mit mir? Wo ist das Problem, dass ich hier keine Frauen kennenlernen kann? Ja, und da haben wir schon den Punkt Nummer eins. Und diese ganzen Wahlmöglichkeiten, die du da hast, dieses ständige Hin- und Herbst-Swipen, das ist meines Erachtens ist das eine Sucht. Es ist wie so ein Dopaminkick. Jedes Mal beim Swipen kriegst du einen kleinen Dopaminkick, dann kriegst du vielleicht mal ein Like oder fühlt man sich gut, dann chattet eine attraktive Frau mit einem, dann fühlt man sich noch besser und dann kriegt man wieder eine Abfuhr und dann fühlt man sich wieder miserabel. Das ist so ähnlich wie in so einer Drogensucht, dass man fährt zum Dealer und freut sich geil, ich besorge mir jetzt meinen Stoff. Dann haut man sich den rein, fühlt sich total gut und danach kommt dann der Riesencrash und man denkt, am liebsten will ich sterben und alles ist scheiße. Das ist vielleicht jetzt ein extremes Beispiel, aber im Kern in der Essenz ist es relativ ähnlich dazu. Diese ständigen Kicks und es ist auch eine Vermeidung, weil indem wir vor diesem Bildschirm sitzen, machen wir uns ja selber auch unangreifbar. Also ich gehe ja auch wenig Risiko ein. Dann swipe ich halt weiter und nehme den nächsten. Das ist auch ein weiteres großes Problem. Diese Beliebigkeit. Ja gut, wenn mir der eine nicht schreibt, dann scroll ich halt zum nächsten, dann ghoste ich denjenigen. Ist doch eh egal, weil um die nächste Ecke warten gleich wieder neue zehn Männer und dann wieder neue zehn Männer oder neue zehn Frauen. Das ist wie eine Ware, die nur noch gehandelt wird. Das ist wie bei Ebay Kleinanzeigen, dass wenn ich irgendwas suche, ich suche, für meinen Podcast war ich jetzt zum Beispiel auf der Suche für ein Mikrofon und dann gebe ich auch einen irgendwie ein Mikrofon, dann scroll ich da einfach durch die Gegend und schreibe den einen an oder den anderen und es ist doch egal, ob ich das jetzt bei dem einen oder bei dem anderen kaufe, wenn die Ware, sag ich mal, in Ordnung ist, der Preis stimmt, dann ist es mir doch egal, was für ein Name da drunter steht. Und mit den Dating-Apps ist es doch ähnlich. Das ist doch mittlerweile egal, welcher Mensch, welcher Person, mit welchem Charakter, mit welcher, mit welchen Stärken dahinter steht, mit welcher Persönlichkeit. Und das sind alles Probleme, die dein Selbstwertvertrauen massiv untermauern. Und durch diese Frustration, weil wir dann sowieso wieder die ganze Zeit nur am Handy sind, vor dem Bildschirm sitzen, was uns sowieso als Männer, gerade wie als Männer, extrem schwach werden lässt. Also das will ich hier auch nochmal sagen, ich verteufel in keinster Weise Smartphone oder Bildschirmnutzungen im Allgemeinen, sondern es sind alles Tools und Werkzeuge. Das habe ich auch von Erfolg rein. Ich glaube, das hat mal der Bill Gates gesagt. Er meinte, dass Bildschirme oder die Technik, die Technologie, dass es Werkzeuge sind. Und die Werkzeuge müssen wir nur richtig nutzen. Ich sag mal, hätten wir diese ganzen Werkzeuge nicht, dann würde dieser Podcast jetzt hier auch nicht veröffentlicht werden, dann hätten wir auch fette Möglichkeiten der Kommunikation, der Digitalisierung einfach nicht. Und an vielen Stellen macht es das Leben ja auch leichter. Aber es gibt einfach Sachen in der digitalen Welt, wie diese Dating-Apps, die dich zerstören. Absolut, weil wenn du dich dann total frustriert fühlst, du lernst kein kennen, kriegst immer nur Absagen. Ja, was machst du dann? Dann scrollst du doch auf die nächste Pornoseite, um die Frustration irgendwie ein bisschen besser zu verarbeiten. Und Pornos, da werde ich auch nochmal eine separate Folge zu machen. Pornos schwächen dich nochmal zusätzlich, dass du am Ende zu Hause bist, du bist frustriert, du lebst in Einsamkeit, du lernst keinen kennen. Ja, weil du in dieser Falle steckst, in dieser Dating-App-Falle, in dieser Porno-App-Falle und bist da einfach in die falsche Richtung gezogen worden. Und wenn wir uns nochmal weiter anschauen mit den Dating-Apps, ich habe dir jetzt schon ein paar Sachen genannt, wir haben super viele Möglichkeiten, es ist total beliebig und wir konkurrieren mit 80% der Männer um 15% der Top-Frauen. Ein großes Problem, was vielen auch nicht bewusst ist, die Apps, du musst überlegen, du bist der Kunde von denen, von dieser Firma, die diese Dating-Apps anlegt. Und was wollen diese Firmen natürlich von dir? Das ist überall dasselbe. Wenn du da weitere Informationen zu willst, dann kann ich dir tatsächlich nur diese Doku empfehlen auf Netflix. Die heißt das Dilemma der sozialen Netzwerke oder der sozialen Medien, also das Dilemma der sozialen Netzwerke. Super Doku auf Netflix, also guck dir die an. Wenn ich jetzt gerade so darüber spreche, ich habe sie einmal geschaut, ich gucke sie mir, glaube ich, noch ein zweites Mal an, weil sie wirklich so gut ist. Und worum geht es da? Und das ist das Ding auch bei Dating-Apps. Es geht darum, deine Nutzungszeit maximal hochzuhalten. Und würdest du eine Dating-App nutzen, wenn du in einer zufriedenen Partnerschaft bist? Natürlich nicht. Wenn du jemanden kennst und du bist in einer Beziehung oder es läuft alles gut, natürlich nutzt du keine Dating-Apps. Also überlege mal, sie profitieren davon, dass du alleine bist. Nämlich, es geht so, dass wenn du in diesem Algorithmus zum Beispiel, wenn du immer Dislikes bekommst, also die Frauen sagen, da mag ich nicht blödes Profil, du kriegst immer wieder, wirst du abgelehnt, abgelehnt, abgelehnt, dann merkt das der Algorithmus und dann denkt sich der Algorithmus, ja, das ist ja total uninteressant, dieses Profil, ich zeige es auch noch weniger an. Also die Leute kriegen es weniger oder die Frauen kriegen es weniger angezeigt. Das heißt, du hast noch weniger Sichtbarkeit, du kriegst eh noch weniger Rückmeldung und auf der anderen Seite bei diesen Top-Frauen, deswegen konkurrierst du auch mit den 15% der Top-Frauen, die werden immer mehr angezeigt. Weil natürlich jeder fast, also jeder zu 18, 90 Prozent, jeder Mann, oh, geil, finde ich geil, liken. Natürlich willst du die kennenlernen. Natürlich. Wer will nicht das Top-Model kennenlernen und am besten noch verführen und am gleichen Abend flachlegen? Natürlich, das will jeder in der Regel, der eine funktionierende Libido hat, der ein funktionierendes Sexualtrieb hat. Natürlich will das dann fast jedermann. Und das ist natürlich auch den Frauen bewusst. Und das ist auch diesen Dating-App entwickelt. Die schlafen ja nicht auf dem Baum, sondern die entwickeln die Apps genauso, dass die für dich zum Scheitern verurteilt sind. Und dann müssen wir uns ja auch gar nicht fragen, ist das alles realistisch? Natürlich ist es nicht realistisch. Man versucht sich ja natürlich selber auch nur aufgrund der Konkurrenz immer nur aus dem besten Licht darzustellen. Vielleicht gibt es auch Ausnahmen, aber natürlich will man gut dastehen, man will sich gut präsentieren, mit guten Bildern Lebenslauf. Bei den Frauen ist es doch genauso. Und ich habe das schon öfters gehört. Also ich nutze, ich bin ja auch schon seit 13, 14 Jahren in einer Partnerschaft verheiratet und ich habe ein Kind und ich habe da auch gar keine Zeit und auch gar keinen Bock zu und ja auch gar kein Bedürfnis, in so einer Dating-App unterwegs zu sein. Also wenn ich das für mich persönlich machen würde, wenn ich jetzt, sag ich mal, wir würden uns trennen, meine Frau und ich, dann würde ich das im echten Leben machen. Dann würde ich irgendwo echte Kontakte suchen, echte Frauen irgendwo ansprechen, weil da habe ich doch die sofortige Rückmeldung, ja, passt es überhaupt? Hat die überhaupt Interesse an mir? Kann ich mir das überhaupt auch mit ihr vorstellen, dass man mal ins Gespräch kommt? Hat die Humor? Ist die cool drauf? Matcht das auch mit unseren Wertvorstellungen und und und. Aber das erfahre ich ja auch gar nicht in so einer Dating-App und da ist doch Frustration vorprogrammiert. Und ich habe auch gelesen, dass viele Profile einfach auch fake sind. Dass es so ein richtiges Geschäftsmodell teilweise schon ist, dass da mit Fake-Profilen gearbeitet wird und dann werden noch irgendwelche Männer oder beziehungsweise auch Frauen, das geht ja auch auf Gegenseitigkeit, werden dann noch verführt und dann müssen auch irgendwelche Zahlungen getätigt werden. Also so richtiger Betrug, richtiger Bullshit wird da einfach noch gemacht. Und das ist ja absoluter Mist. Es hilft dir nicht weiter und da werden teilweise Monate, wenn nicht sogar Jahre verschwendet mit diesen Dating-Apps und du bleibst alleine und frustriert zurück. Und du bist ja auch, das ist, das stört ja auch deine Beziehungs- und deine Bindungsfähigkeit, wenn man immer nur abgewiesen wird, immer nur verletzt wird, immer nur frustriert ist. Ja, was macht das? Das nimmst du natürlich auch in deinen Alltag, in dein wirkliches Leben mit, dass du einfach misstrauischer wirst, dass du vorsichtiger wirst, dass du dich eher noch zurückziehst, weil du sagst, oh, Alter, ich will nicht wieder schon verletzt werden. Ich hab keinen Bock mehr drauf. Ich mach das alles nicht mehr. Und deswegen, also was ist die Quintessenz? Ich sage dir, lösch es. Lösch die Scheiße. Das Spiel ist gegen dich. Lösch die Dating-Apps, geh da raus, geh ins wirkliche Leben, mache wirkliche Kontakte. Weil das ist das, was wir Männer, insbesondere die Frauen, sind da in der Regel super aufgestellt. Also, wenn ich das so aus meinem Bekanntenkreis kenne, ich habe guten Kontakt zu mehreren Frauen, auch außerhalb jetzt von meiner Beziehung, wo ich dann immer wieder wecke, wow, die sind so gut aufgestellt, die haben irgendwie ihre Frauenkreise, dann machen sie Yoga, treffen sich mit ihren Freundinnen regelmäßig, gehen dann irgendwie einen Kaffee trinken, gehen zusammen shoppen und die tauschen sich auch über alles aus. Und bei uns Männern ist es eher immer so, wir fressen das in uns rein, wir hauen ab, wir stürzen uns in Arbeit, gucken Pornos, trinken unser Bier am Wochenende und vermissen aber den kompletten sozialen Kontakt. Und das ist so hilfreich. Also wenn ich eines in den letzten Jahren der Männerarbeit gelernt habe, und das merke ich jetzt auch wieder, ich gehe regelmäßig einmal im Monat zu einer Männergruppe aktuell und das ist zum Beispiel jetzt im letzten Monat konnte ich einmal nicht daran teilnehmen, weil ich einen anderen Termin an dem Wochenende habe und ich habe es sofort gemerkt. Und wir machen da nicht, das ist kein Männerredekreis, sondern wir machen da Energiearbeit. Natürlich reden wir auch miteinander, aber es geht auch darum, eine männliche Energie zu schaffen. Also so wie die Krieger früher, die dann vor einem Kampf sich nochmal aufgeladen haben mit Trommelmusik, mit Tanzen, mit Gesang, also so dieses Ursprüngliche, dieses Aarchische, dieses wirkliche Verbindung mit anderen Menschen. Und das kann ich dir auch nur empfehlen. Geh raus, lösch diese Apps, leg das Smartphone zur Seite, wenn es jetzt nicht für irgendwas Sinnvolles genutzt wird. Und geh raus und mache echte Kontakte. Und das fällt vielen Männern sehr schwer. Mach nicht nur Kontakte zu anderen Frauen, dass du sie ansprichst. Und da werde ich auch nochmal drauf eingehen, wie du das machen kannst. Weil das ist so wichtig, andere Frauen immer mal wieder in Kontakt zu treten, mal anzusprechen, mal ein Kompliment zu machen, aus deiner Komfortzone rauszugehen. Weil auf dem Handy rumzuscrollen, das ist Komfortzone, das ist absolute Komfortzone. Das habe ich ja schon relativ zum Beginn der Folge gesagt. Das ist kein Wachstum, das ist absoluter Stillstand und Rückschritt. Mache Kontakte zu Männern, zu deinen Kumpels, rufe gute Kumpels an. Öffne dich auch mal. Erzähl mal was von dir, weil in der Regel ist, so mehr du von dir selber preisgibst, umso mehr sind die anderen auch bereit, was zu erzählen. Du musst jetzt keinen Seelenstrip, die machen und irgendwie alles erzählen, aber öffne dich eine Runde. Geh auf Kontaktsuche. Mache echte Kontakte im echten Leben. Und frage dich auch, das war ja auch so ein Punkt, diese Beliebigkeit. Wir scrollen und es ist alles beliebig, wo kaufst du irgendwas oder wer gefällt dir? Ach, dann kommt der nächste, den ghoste ich. Ist doch alles eh völlig egal, ob der jetzt da ist oder der andere da ist. Wen interessiert es? Ehrlich gesagt, wen interessiert es? Es interessiert keine Sau. Und deswegen, du bist einfach verloren, wenn du diese ständiges Hin und Her, was interessiert schon? Welche Wertvorstellung haben wir? Dann bist du heutzutage absolut verloren. Deswegen hier nochmal die Einladung, da werde ich auch nochmal eine Folge zu machen. Welche Werte verfolgst du? Und das meine ich jetzt mal ernst gefragt, woran glaubst du? Woran, was ist deine Kraft? Ich will da nochmal eine kurze Geschichte zu erzählen zu dieser Wertestruktur. Ich habe eine Geschichte gelesen vor kurzem, die hat mich sehr angesprochen. Da habe ich über eine Geschichte gelesen, über so ein Samurai. Von das ist ein Samurai, deren Meister wurde getötet. Also sein Anführer, sein Shogun, so heißt es ja, der wurde umgebracht. Und der Samurai aufgrund seiner Ehre, er hat ja einen Ehrenkodex und der Ehrenkodex heißt dann, da Rache zu üben an dem Mörder seines Meisters. Und dann ist der Samurai losgezogen und hat den Mörder seines Meisters gesucht. Und hat diesen Mörder dann auch gefunden nach einer Zeit. Und als er den Mörder dann begegnet ist, hat der Mörder ihn direkt ins Gesicht gespuckt. Dem Samurai. Und der Samurai war dann so verärgert darüber, dass er dann weitergezogen ist. Er hat diesen Mörder nicht getötet. Weil er sich gesagt hat, wenn ich ihn jetzt töte, dann handel ich es aus einem niederen Beweggrund. Dann handel ich nicht aus meiner Ehre heraus, also aus einem klaren Verstand mit diesem Ehrenkodex meinen Meister zu rächen, sondern ich handel dann aus einem niederen Beweggrund, nämlich aus dieser Wut heraus, er hat mich ins Gesicht gespuckt, ich schlage ihn den Kopf ab. Und deswegen, wie krass ist das denn? Er geht die ganze Zeit, seinen Meister wurde getötet, er geht dann auf Suche, er war wochenlang unterwegs, dann begegnet er diesem Menschen, der spuckt ihn ins Gesicht und dann sagt er sich, nein, ich töte ihn jetzt nicht, sondern ich ziehe weiter. Wie krass ist das denn? Und das fehlt heutzutage völlig. Diese Wertekonstrukte. Es ist ja alles torpediert. Familie, was ist das schon wert? So ist doch egal, trennst du dich halt. Und dann heirast du nochmal zehnmal weiter und dann trennst du dich wieder. Es ist doch, es ist doch, oder arbeitest du nicht da, dann arbeitest du hier, ist doch alles egal. Es ist doch völlig, fährst du nicht das Auto, fährst du das Auto? Es ist doch alles völlig egal geworden, was die Wertekonstrukte anbelangt. Und deswegen überlege dir ganz genau, woran glaubst du, was ist dir wichtig und dann handle danach. Und du wirst merken, ist dein Wert Beliebigkeit, Austauschbarkeit. Möchtest du gerne ausgetauscht werden, wie in so einer Dating-App. Also ich persönlich nicht. Und deswegen zieh ich es mir auch nicht rein. Also, ich hatte auch schon mehrere Ehekrisen, also auch Probleme, auch in Freundschaften und so. Und natürlich muss man sich irgendwo mal trennen, auch von gewissen Freunden. Aber bei mir, was ganz oben in meiner Wertetabelle steht, ist Familie. Und auch Freundschaften, Gemeinschaften. Das steht ganz, ganz oben in meiner Werteliste. Und danach handle ich auch. Und wenn mal ein Sturm weht und man sich streitet, dann haue ich ja nicht gleich in Sack, sondern ich erinnere mich immer wieder daran, was ist mir wichtig. Und das will ich dir mitgeben. In der heutigen Zeit, Werte sind so wichtig. Also wenn du dir nur eine Sache aus der Folge oder zwei Sachen, würde ich dir vorschlagen, aus der Folge mitnimmst, lösch die Dating-Apps und kümmere dich um dein Wertekonstrukt. Woran hältst du fest, was ist dir wichtig? Und dann hast du ein super Fundament, wonach du handeln kannst. In dem Sinne, bleib stark und bleib im Herz.