Männlichkeit mit Herz

Neues Jahr? Erstmal tief durchatmen!

Felix Achcenich

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Neujahrsvorsätze klingen oft groß, fühlen sich aber schwer an. Wir drehen die Perspektive: Statt dich vom Kalender und der perfekten Außenwelt treiben zu lassen, holen wir Veränderung zurück zu dir, in deinem Tempo, mit deiner inneren Stimme als Kompass. Es geht um den Mut, klein anzufangen, um die Intelligenz der Gewohnheit und um die Freiheit, nicht jeden Trend mitzumachen.

Wir sprechen offen über den Druck durch Social Media und die Verlockung der schnellen Lösungen. Dann zerlegen wir Veränderung in machbare Mikro-Schritte: Ausrüstung besorgen, Tasche packen, kurze Routinen testen, 15 Minuten ins Gym, ohne Drama. Du lernst, warum das Gehirn Effizienz liebt, warum große Sprünge scheitern und wie ein sanftes Setup den Widerstand senkt. Der Schlüssel liegt im Design deiner Umgebung, in klaren Triggern und in der Entscheidung, nur eine Sache gleichzeitig zu bewegen.

Dazu kommt der Teil, den viele vergessen: Entspannung. Ein freundlicher Ton dir selbst gegenüber schafft Raum, in dem Fortschritt leicht passieren darf. Wir teilen konkrete Beispiele aus unserem Alltag, von neuen Medienprojekten bis zu BJJ-Training, und zeigen, wie soziale Nähe und klare Prioritäten den Rücken stärken. Stärke mit Herz heißt, innen geführt zu handeln und außen konsequent zu bleiben. Wenn du heute starten willst, wähle den kleinstmöglichen Schritt, der sich leicht anfühlt, und baue darauf auf.

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Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet.

Vorsätze Und Der Optimierungsdruck

Social Media Und Der Vergleich

Zurück Zur Eigenen Intuition

Warum Nicht Jetzt Statt 1.1.

Gewohnheiten, Stress Und Gehirn

Der Erste Schritt: Winzig Klein

Eine Sache Zurzeit

Entspanne Dich Und Bleib Sanft

Persönliche Ziele Für 2026

Abschluss Und Ermutigung

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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge bei Männlichkeit mit Herz mit deinem Host Felix 18. Und ich wünsche euch ein frohes, neues, gesundes Jahr. Und heute in dieser Folge sprechen wir über neues Jahr, neue Vorsätze. Also, du kennst das vielleicht, du hast das neue Jahr beginnt und irgendwie heißt es immer neues Jahr, neue Vorsätze, ich muss mir wieder was vornehmen. Irgendwie abnehmen oder ich sollte ins Fitnessstudio gehen oder ich sollte jetzt endlich mal anfangen mit meinem Business oder ich sollte jetzt mal endlich meine Frau kennenlernen oder endlich mal den Job wechseln oder was dir jetzt auch immer gerade einfällt. Vielleicht kennst du das, dieser soziale Druck und auch, was damit auch einhergeht in der heutigen Zeit, dieser ständige Selbstoptimierungswahnsinn. Also es reicht ja, gefühlt reicht es nie. Die Werbung suggeriert uns, du musst erst das und das kaufen, das und das machen, damit du überhaupt zufrieden wirst. Aber wenn du das dann gemacht hast, dann kommt schon wieder das nächste, was du machen solltest. Und deswegen bleibst du ja ewig unzufrieden. Und auch unter anderem durch soziale Medien befeuert, siehst du ja auch immer nur das Tollste und die schönsten Augenblicke, die schönsten Eindrücke, die schönsten Urlaube und es ist alles sehr perfekt. Und das erhöht natürlich auch wieder den Druck, noch weiter sich selbst zu optimieren, um da überhaupt standzuhalten. Und das ist ja heutzutage auch ein großes Phänomen, diese Selbstoptimierung. Überall, wir müssen nur in die Buchhandlung gehen oder auch bei YouTube schauen oder wo auch immer auf den Kanälen und du hast, und ich nehme mich da ja nicht aus, mein Podcast ist ja im Kern auch nichts anderes, die geht es ja auch darum, um Persönlichkeitsentwicklung, um Selbsthilfe, um Ratgeber. Da zähle ich mich ja auch zu. Und obwohl wir so eine Flut an Ratgebern, an Selbsthilfe haben, an allen möglichen Tools, also daran mangelt es auf gar keinen Fall, sind die Menschen, also rein von den Statistiken her, so unglücklich, depressiv, so einsam wie noch nie. Ja, und woran liegt das auch unter anderem? Das meines Erachtens, es hat natürlich viele Gründe, aber zum Teil auch an dieser ganzen Selbstaufnehmung, weil überall, du kannst zehn Bücher lesen und jeder erteilt dir einen tollen Ratschlag und du bist am Ende total überfordert mit der ganzen Situation und siehst dann auch nur noch in diesen sozialen Medien die tollen Gesichter und alle die tollen Buddies und die tollen Autos und und und und bist dann total frustriert, weil du denkst, ja, warum funktioniert das bei mir nicht, aber bei allen anderen? Die scheinen ja alle richtig glücklich zu sein. Dabei vergessen wir häufig, oder ich auch, wenn ich mir sowas anschaue, vergesse ich ja auch häufig, das ist ja nur der äußere Eindruck. Also, woher will ich wissen, wie geht es demjenigen tatsächlich oder derjenigen, die sich da schön ablichten lässt oder auch demjenigen, der sich da schön ablichten lässt. Da habe ich ja ehrlich gesagt gar keine Ahnung. Wie sieht es im Inneren bei dem aus? Wie geht es dem eigentlich? Weil das kann ich ehrlicherweise überhaupt nicht einschätzen. Und das erhöht natürlich auch wieder den Druck, weil so, ich glaube, ein bisschen geht der Trend auch weg davon, aber umso glatter alles ist und so unmenschlicher ist es dann ja auch manchmal, weil es gehört halt dazu, es gibt eben doch anstrengende Emotionen und es gibt einfach auch mal Zustände oder auch mal, dass man, wenn man morgens aufsteht, nicht so schön aussieht und das ist alles völlig normal und man hat auch nicht das Ganze ja über den Sixpack, wenn überhaupt. Und da wieder mehr reinzukommen und dann auch wieder mehr in das eigene Spüren kommen. Also, um das nochmal hier so abzuhaken, dieses Thema, neue Vorsätze, neues Jahr, dieser Selbstoptimierungsdruck, der da ganz klar entsteht. Und wir vergessen immer, wir sind viel zu viel im Außen auch, wir vergessen dann oft unsere eigenen Ressourcen, unsere inneren Ressourcen. Also diese tiefe Intuition auch. Das haben wir uns abtrainiert. Wir haben immer gelernt, in außen, wir gehen zur Schule, der Lehrer im Außen, der weiß, wie es funktioniert. Der, ich gehe zum Coach, der weiß, es funktioniert. Also ich habe auch eine gewisse Erfahrung gesammelt, aber ich weiß, ich bin auch ein ewig Lernender, ich bin ein ewiger Schüler, also des Lebens und der Selbsterfahrung und, und, und. Und darf selber lernen, mir wieder selber, also mehr zu vertrauen, auch meiner inneren Stimme, meiner inneren Weisheit. Und da wieder zurückzukommen, das haben wir völlig verlernt. Wir sind in einem absoluten, so ein Expertentum, bitte sag mir doch, was soll ich tun. Und wir haben unsere Kraft abgegeben, selbst für uns gute Entscheidungen zu treffen. Weil jeder ist unterschiedlich. Jeder ist ja sein Leben in seinen eigenen Schuhen gelaufen, in seinem eigenen Schuhwerk. Und woher soll ich auch wissen, was für dich oder für wen auch immer das Richtige ist? Also das kann man ja nur durch, natürlich durch viele Gespräche und Biografiearbeiten und so kann man dann irgendwie oder spezifische Themen, natürlich kann man irgendwie als Außenstehender drauf gucken und aus seiner eigenen Erfahrung darauf sprechen. Aber du mit deiner Lebensgeschichte weißt ja auch besonders genau, was tut dir gut, was tut dir nicht gut, auch so deine Intuition, da kannst nur du drauf zugreifen. Das ist eine unheimlich gute Ressource. Also, neues Jahr, neue Vorsätze. Warum sage ich dir das Ganze? Weil ich finde dieses Thema schwierig, zu sagen, jetzt ist ein neues Jahr, jetzt mache ich irgendwas neu. Da stelle ich immer die Frage, ja, warum muss es denn jetzt der erste Erste sein? Also ich sag mal, wenn ich was ändern will, dann kann ich das doch jetzt sofort machen. Also ich kann doch jetzt oder ab morgen kann ich sofort was ändern. Da ist immer die Frage, ich stelle mir da die Frage, warum warte ich auf den 1.1. Oder warum ist das so ein Datum? Und es zeigt ja auch, dass es eben auch nicht funktioniert. Also bei den meisten funktioniert es nicht mit dem guten Vorsatz. Und das ist halt auch ein Stück weit klar, weil es total von außen getrieben kommt. Und ich will dir heute so ein bisschen mit in der Folge zeigen, was kannst du tun, erstmal dieses Konzept überhaupt in Frage zu stellen, warum der Erste Erste, warum immer ständig diese Selbstoptimierung und warum nicht einfach mal jetzt tätig werden? Also auch wenn jetzt Anfang des Jahres ist, aber so dieses Warum verschieben, warum nicht jetzt tätig werden mit einem kleinen Schritt? Und da sind wir auch bei dem Punkt, den ich hier nochmal bringen will. Wir sind Gewohnheitstiere, also wir sind daran gewöhnt, in unseren Mustern, in unseren gewohnten Verhalten zu sein. Und alles das, was, wenn wir uns verändern, das ist erstmal Stress, das ist ungewohnt. Das ist erstmal anstrengend, fürs Gehirn zu verarbeiten. Vielleicht erinnert ihr euch noch an eure Fahrschule, an Führerscheinprüfungen. Wie anstrengend das erste Mal Autofahren war oder die ersten Male. Und wie sehr das jetzt in Fleisch- und Blutübergang ist, ohne dass es noch einer bewussten Anstrengung dazu gehört. Und darauf ist unser Gehirn auch programmiert. Wir wollen Energie sparen, wir wollen möglichst effizient sein und unsere Gewohnheiten halt abspulen, weil das ist das, was wir können, da fühlen wir uns wohl, das ist unsere Komfortzone und alles das, was Veränderung bedeutet, auch wenn unsere Gewohnheiten vielleicht jetzt nicht gerade gesundheitsfördernd sind oder uns schaden, trotzdem sind wir dran gewöhnt und wir wollen es weitermachen, weil es effizient ist. Und wenn du Gewohnheiten ändern willst, dann ist es immer so, dass das eine Anstrengung ist. Und das bedeutet erstmal Stress fürs System, diese Änderung anzustoßen. Und so eine Faustregel, so größer deine Veränderung, die du anstößt, umso mehr Stress hast du auch. Und das musst du dir bewusst machen, weil wenn du schon eh auf Limit läufst, weil du einen anstrengenden Job hast, du hast Familie, du hast Kinder oder du steckst gerade in einer schwierigen Lebensphase, dann bedeutet das, du hast eh schon eine hohe Anspannung. Und wenn du jetzt noch anfängst, noch Dinge zu ändern, also aus deinen Gewohnheiten auszusehen, Dinge radikal zu ändern, dann überlastest du in der Regel das System. Und da ist schon eines der Hauptprobleme, dass wir oft viel zu viel vornehmen und viel zu viel auf einmal wollen und machen. Also es gibt diesen Spruch ja, wir unterschätzen total, was wir kurzfristig schaffen und unterschätzen, was wir langfristig erreichen können. Und das nehme nochmal mit. Also, dass wenn du jetzt eine Veränderung anstößt, dann kannst du das natürlich und das auch immer meinen, dann mach es doch jetzt einfach mal. Also mach es jetzt und in einem kleinen Schritt. Also wenn du was verändern willst. Ich finde immer so, wenn ich, wenn ich das so das klassische Beispiel Anfang des Jahres, ja, ich will jetzt abnehmen und ich gehe jetzt ins Fitnessstudio. Ich habe zwar vorher noch gar nichts gemacht, also ich rede jetzt nicht von mir, sondern nur so allgemein, ich habe jetzt vorher noch gar nichts gemacht, aber ich will jetzt ins Fitnessstudio und ich will abnehmen, ich habe mir das so vorgestellt, 10 Kilo abzunehmen und dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Da kann ich dir jetzt schon sagen, das ist zu, ich sag mal, 90 Prozent der Leute werden daran scheitern, weil das einfach viel, viel zu hoch ist. Also wenn du vorher nichts gemacht hast, wenn du natürlich schon vorher auf Ernährung geachtet hast, du hast bist schon zweimal in der Woche zum Sport gegangen und willst jetzt noch ein drittes Mal gehen und gar nicht so viel noch verändern, bist vielleicht noch einmal mehr Training, das ist dann auch schon eine Menge, aber dann glaube ich eher schon, dass es realistisch und erreichbar. Aber wenn du dich total überfrachtest, dann ist es zum Scheitern verurteilt. Und wir wollen ja auch mit unseren Veränderungen, wollen wir ja auch was Gutes anstoßen. Also warum sollten wir irgendwas verändern, wenn wir dann mehr Stress reinholen, wenn wir uns noch mehr belasten als zuvor? Macht meines Erachtens gar keinen Sinn. Und natürlich auch eine kleine Gewohnheit zu ändern, ist vielleicht erstmal eine Überwindung und es kostet mir irgendwie ein bisschen Kraft, aber ja nicht so, dass ich mich völlig dabei ausbrenne und erschöpfe oder dann irgendwie in so eine Unzufriedenheit komme, weil ich das nur noch total mit Willensdruck mache. Deswegen, der Punkt Nummer eins, den ich hier mitgebe, ist, mache konstant kleine Schritte. Also wieder dieses klassische Beispiel, ich will mehr Sport machen. Ja, dann fang an, erstmal zum Beispiel dir eine Sporthose zu kaufen, ein T-Shirt zu kaufen. Mach da ganz kleine Schritte, dir Sportschuhe zu kaufen, dir eine Sporttasche zu kaufen. Also, dass du erstmal langsam die Sachen vorbereitest und dann kannst du ja anfangen im nächsten Schritt, zum Beispiel dir mal die Sachen rauszulegen. Das, was du brauchst fürs Training. Dann kannst du mal deine Tasche, deine Sporttasche packen und anfangen, diese Dinge mal reinzulegen. Mal eine Flasche Wasser bereitstellen. Und Stück für Stück, wenn du jetzt sagst, was, Sportsachen kaufen, Flasche Wasser bereitstellen, ja, diese kleinen Schritte. Weil dadurch bereitest du dich dann schon drauf vor, weil der nächste Schritt, dein Gehirn, arbeitet das schon, weil natürlich fragt sich dein Unterwußfall, was soll das Ganze jetzt? Und du spinnst die Story dann ja weiter. Also du gehst es schon imaginär, gehst du schon die Sachen durch, was dann als nächstes kommen könnte. Und damit bereitest du dich vor. Und da lass dir ruhig ein bisschen Zeit. Weil was bringt es sofort, ich marschiere sofort los, ich gehe die ersten Wochen, schaffe ich dreimal ins Fitnessstudio zu gehen und dann bin ich aber nach ein paar Wochen total ausgebrannt, es macht keinen Spaß mehr, ich habe nur Muskelkater und habe mich vielleicht noch notfalls verletzt und dann gehe ich gar nicht mehr. So, das ist das Ende vom Lied. Und wenn ich langsam anfange, Sportsachen kaufe, dann hast du doch schon Sportsachen, dann eine Tasche mal packen, dann nimm die Tasche mal mit ins Auto, dann nimm die Tasche mal wieder aus dem Auto raus, dann räum die Sachen mal wieder aus der Tasche, also dass du diese Gewohnheiten um deine eigentliche Tätigkeit schon mal anfängst zu etablieren. Und dann kannst du ja anfangen, nach ein paar Wochen, wenn du merkst, oh, das ist ja gar nicht mehr so anstrengend und jetzt, dann kannst du mal losgehen und mal zum Beispiel, du könntest mal deine Sportschuhe anziehen und gehst mal eine Runde raus damit. Oder du ziehst deine Sportsache mal an und fühlst mal so rein, ah, wie ist das so? Und kannst dir dann auch vorstellen, wie du dann dann im Fitnessstudio trainierst. Und das ist eigentlich unvorstellbar. Also wenn du das erzählst, dann denkst du, Felix, da komme ich ja gar nicht mehr voran. Also was erzählst du mir hier? Und das passt doch gar nicht zu unserer heutigen, zu unserer heutigen Zeit, denn es wird ja mal alles schneller, schneller, schneller, schneller und KI und wir machen jetzt nur noch KI-Inhalte und dann brauche ich noch weniger Zeit, hier irgendwie zu sitzen und so, wo ich mir dann immer denke, nee, ich setze mich hier noch hin und mache hier, hab hier auch so einen kleinen Zettel vorbereitet, ja, mach mir ein paar Notizen und nehme hier Zeit und mache hier nicht noch alles immer schneller. Es ist eh schon alles super schnell. Und darum geht's auch, diese, die die Zeit zu geben, wir sind keine Maschinen, wir sind keine Roboter, wir sind keine KI, die schnell, schnell in neue Gewohnheiten eintauchen kann, sondern wir brauchen da ganz viel Zeit. Deswegen, kleine Schritte. Und wenn du das dann alles gemacht hast, ein paar Wochen, dann, und auch wenn du auch mal merkst, du hast mal einen Tag keinen, dann gönn dir auch mal die Ruhe. Also dann mach auch mal nichts und dann kannst du irgendwann ins Fitnessstudio fahren und dann fangst du da auch easy an und fang erstmal mit einmal die Woche an und mach erstmal ein bisschen easy, wo dann jeder sagen würde, ja, da lohnt es dir geil, hinzufahren, so, aber das Hinfahren alleine schon und da dann zu trainieren, wenn es auch nur eine Viertelstunde sind, leichte Gewichte, du hast trotzdem bist du da und trotzdem hast du ja alle anderen Sachen gemacht. Du musst zwar überlegen, wie viele Schritte hast du getan, um im Fitnessstudio zu sein, um 15 Minuten zu trainieren. Das ist eine Menge, wenn du dabei anfängst, irgendwie, dass du deine Tasche zu Hause packst und und und dahin fährst und so weiter und so fort. Wenn man wahrscheinlich die Schritte im Einzelnen aufschreibt, vom Anfang bis zum Ende, dann hast du wahrscheinlich Dutzende von Schritten getan, um das zu tun. Das sehen wir immer gar nicht. Punkt Nummer zwei, konzentriere dich auch nur auf eine Sache. Also fang nicht an, ich will ins Fitnessstudio gehen und dann will ich noch ein Business anfangen und eine Freundin will ich auch noch suchen. Das wird auch überhaupt nicht funktionieren. Also, das ist total wichtig, dich auf eine Sache zu konzentrieren und dann auch in kleinen Schritten dran zu bleiben und dir da wirklich auch Zeit für zu nehmen. Also zwei, drei Monate, je nachdem, wie groß deine Veränderung ist, gib dir da die Zeit, bleib dran und fang nichts Neues an. Sondern nach der Zeit, du wirst da merken, oh, das ist jetzt schon relativ einfach und dann kannst du ja anfangen, auch etwas Neues zu etablieren. Aber schau immer da, ist es realistisch oder nicht. Bei mir jetzt zum Beispiel gerade, ich überlege jetzt gerade so noch mit Video-Podcast anzufangen. Ich habe mir jetzt irgendwie nochmal so eine Kamera gebraucht geholt und auch nochmal ein Objektiv. Das kommt jetzt irgendwie die nächsten Tage. Aber da habe ich dann auch schon wieder so ein bisschen in mich reingespült und dachte dann wieder so, ja, ich habe jetzt gerade erst mit dem Podcast hier angefangen, vor nicht allzu langer Zeit, und ich habe jetzt auch keine Lust, mich zu überfordern. Und es macht mir gerade noch Spaß, ich bin, also was heißt, es macht mir noch Spaß, es macht mir Spaß und ich bin gerade in gutem Modus und fange es jetzt auch ruhig an. Mach dann vielleicht mal einen kleinen Short für YouTube oder so, hatte ich gedacht. Und fange da mal wirklich mit kleinen Schritten an. Nehme ich erstmal so auf und gucke einfach mal, was draus wird, aber bin da wirklich völlig entspannt. Also das Erste, was ich mir so sage, entspanne. Ich entspanne mich total da rein. Und das kann ich dir auch nur mitgeben. Das ist der dritte Punkt. Entspanne dich dabei. Wir sind so, wir sind eh schon total gestresst. Und dann komme ich hier noch jede Woche mit einem Podcast um die Ecke und sage dir noch mit irgendwie tollen Tipps, was du noch tun kannst, und lade dann noch mehr in dein System. Und deswegen sage ich dir heute mal, entspanne dich. Wirklich entspanne dich und mache es dir bewusst, was diese Veränderung auch mit dir macht. Ist es tatsächlich das, was du auch willst, oder machst du jetzt wieder irgendwas, weil einer dir das gesagt hat, weil ich es dir gesagt habe, oder aber vielleicht passt es ja gar nicht zu dir. Und deswegen entspanne dich und spüre auch mal rein. Also mit so einem Bewusstsein auch. Dass du mal spürst, ah, okay, das ist gerade cool, wie ich das mache. Ich bin stolz auf mich. Das sind kleine Schritte, es fühlt sich gut an, es ist eine gute Veränderung, es ist gesund, es ist hilfreich, es ist dienlich. Und ich bin dabei entspannt. Also, du darfst jetzt mal entspannt sein. Ich sag dir das ganz ehrlich. Wenn ich gerade so entspannt sage, ich entspanne jetzt auch gerade eine Runde. Das tut mir auch mal gut, das von mir selbst auch mal zu hören, weil ich bin auch so ein Kandidat, der immer auf Anspannung ist, immer noch was machen, noch was machen. Und es fühlt sich einfach gerade echt gut an, einfach mal zu sagen, entspann dich. Punkt Nummer drei, entspann dich. Und ja, ich will es da heute auch mit belassen mit diesen drei Punkten. Also kleine Schritte, konstante kleine Schritte. Dann konzentriere dich auf eine Sache, mach das zwei, drei Monate. Und da hatten wir auch schon gesagt, immer kleine Schritte, die sich dann summieren. Und Punkt Nummer drei, entspanne dich auch. Also wir machen uns selber den meisten Druck. Natürlich kommt irgendwie auch Druck von außen, aber selber können wir ganz viel verändern auch. Also wir haben relativ viel in der Hand. Also wie sehr wir uns anpeitschen, wie sehr wir uns antreiben, wie wir mit uns sprechen und und und. Deswegen sage ich bei Punkt Nummer 3, entspanne dich und mach dir bewusst. Fühle mal rein, spüre mal rein, mach es bewusst, was es mit dir tut, deine Gewohnheitsänderung. Mit dir tut es auch gut. So, ja, wie ihr schon wisst, ist ja immer alles unscripted hier. Die Folgen werden nicht geschnitten, aber ich möchte dir zum Schluss nochmal sagen, aus meiner persönlichen Perspektive, was ich für Ziele habe jetzt für dieses Jahr. Weil ich sage mir, Vorsatz hin oder her, aber ich finde es extrem wichtig, Ziele zu haben. Und ich möchte dir hier einmal kurz teilen mit dir. Also ich habe mir jetzt einfach mal für drei Bereiche mein Ziel aufgeschrieben, zu jedem Bereich ein Ziel. Also meiner privaten Zeit, meinem Privatleben, möchte ich vor allem im Jahr 26 viel Zeit mit meiner Familie und mit guten Freunden verbringen. Das ist immer eine, was heißt viel Zeit, dass ich das priorisiere, dass ich das zu meiner Priorität mache in meiner privaten Zeit, dass ich diese Kontakte pflege, weil mir das sehr wichtig ist. Und weil mir das auch sehr gut tut. Ich werde nochmal eine weitere Folge machen zu Männerfreunden, wie wichtig das auch ist nochmal. Auch ich hatte schon mehrere Krisen und ich habe mich jetzt auch vor kurzem mit einem guten Freund getroffen und ihm das Anfang auch nochmal gesagt, mich auch bei ihm bedankt, dass ich auch gerade, auch gerade in so Krisen, dass mir das immer sehr, sehr geholfen hat. Also das ist so mein soziales Netz und das möchte ich tatsächlich nicht missen. Und dann beruflich habe ich mir hier aufgeschrieben, den Podcast weiterzugestalten, auch mit Videos anzufangen und dann hier auch in meiner Stadt eine Männergruppe zu gründen. Wobei ich das so lese, ist eine ganz schöne Menge. Also okay. Aber ich glaube, ja, es ist ja für 26 komplett. Ich denke, es ist in Ordnung. Und Hobbys habe ich hier geschrieben, natürlich weiter in mein BJJ, also mein Kampfschuhe Sin Ji Jitsu zu machen. Da gehe ich aktuell zweimal die Woche hin und habe aktuell einen blauen Gürtel mit zwei Streifen. Also ich arbeite gerade an meinem Purple Belt, also an meinen Lila Gurt, um es auf Deutsch zu sagen. Und ja, es macht mir total viel Spaß, ist auch sehr herausfordernd. Aber da möchte ich einfach auch weiter dranbleiben. Das ist mir total wichtig. Genau, das zu den Punkten. Und ja, ich hoffe, die Folge hat dir gefallen. Du konntest was rausziehen für deine neuen Vorsätze, für deine neuen Gewohnheiten, die du da gestalten willst. Und bleib stark und bleib im Herzen.