Männlichkeit mit Herz

Der schlimmste Fehler: Wie du dich als Mann klein hältst

Felix Achcenich

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0:00 | 27:33

In dieser Folge zeige ich dir, warum Aufgeben der größte Fehler ist und wie kleine Schritte, kluge Pausen und ein starkes Umfeld dich zum Dranbleiber machen. BJJ, Börse und Alltag liefern Beispiele, die Disziplin, Geduld und klare Standards greifbar machen.

• Der Hauptfehler: Zu früh aufhören
• BJJ als Spiegel für Motivation und Plateaus
• Warum Basics auch an der Börse funktionieren
• Drei Strategien: Langsam steigern, ausruhen, Umfeld wählen
• Regeneration als Voraussetzung für Fortschritt
• Freundschaften prüfen und Standards anheben
• Disziplin als Identität und Wettbewerbsvorteil

0:03

Begrüßung

0:16

Der Hauptfehler: Aufgeben

1:29

Beispiel BJJ: Motivationsfalle

3:12

Warum die meisten Menschen aufgeben

6:52

Die wenigsten werden Experten

7:18

Commitment statt Ausreden

8:37

Börse: Basics statt Zocken

11:27

Die Kosten des Hin und Her

13:15

Erfolgreich durch Langfristigkeit

14:25

Drei Strategien gegen Aufgeben

14:52

Strategie 1: Langsam Steigern

17:18

Strategie 2: Lerne dich zu entspannen

18:52

Strategie 3: Umfeld wählen

21:07

Freund

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Die Kosten des Hin und Her

Erfolgreich durch Langfristigkeit

Drei Strategien gegen Aufgeben

Strategie 1: Langsam Steigern

Strategie 2: Lerne dich zu entspannen

Strategie 3: Umfeld wählen

Freundschaften

Meisterschaft braucht Jahre

Disziplin

SPEAKER_00

Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet. Der schlimmste Fehler, wie du dich als Mann klein hältst. Und hast ständig das Gefühl, nicht richtig voranzukommen. Und egal, wie hart du es noch probierst und egal was du machst, es bringt dich nicht wirklich näher an dein Ziel. Und du bist frustriert und weißt nicht wirklich weiter. Dann sage ich dir in dieser Folge, woran es liegen wird. Und ich zeige dir auch Strategien auf, wie du dein Leben dauerhaft in die richtige Richtung bringen kannst. Und damit herzlich willkommen bei einer neuen Folge bei Männlichkeit mit Herz. Und lass uns da gleich ganz ehrlich sein und gleich zu Beginn sagen, ich sage dir gleich zu Beginn, woran es liegt. Nämlich, dass die Leute hinschmeißen, dass sie aufhören, Dinge voranzubringen. Und das ist auch der größte und schlimmste Fehler. Aber jetzt bleibe dran, weil ich erzähle dir ganz konkret, was ich damit meine und auch ganz konkrete Beispiele aus meinem Leben, aus meinem Alltag und aus meiner eigenen Erfahrung, aus meinen eigenen Fehlern auch. Und dann zeige ich dir noch drei Strategien auf, wie du es besser machen kannst als 98 oder 99 Prozent der Männer. Denn ich bin schon, und das ist so mein erstes Beispiel, was ich auch über drei Jahre jetzt so erlebt habe. Das ist mein Kampfsport. Wie du schon, wenn du jetzt regelmäßig gehört hast, dann weißt du das vielleicht schon aus einer anderen Folge, dass ich ja seit drei Jahren Brasilian Jiu-Jitsu mache und ich habe mittlerweile den blauen Gürtel und bin jetzt gerade dabei, hart an dem violetten, an dem lila Gürtel, das ist der nächste Gürtel, zu arbeiten. Und da beobachte ich natürlich, über die drei Jahre sind so viele Leute gekommen und gegangen. Die dann mal kommen, machen Probetraining, dann melden sich auch einige an und dann trainieren sie eine Zeit lang. Und was ich ganz oft beobachte, ist, dass die Motivation am Anfang immer extrem hoch ist. Die Leute übertreiben es sprichwörtig. Die gehen dann, die melden sich an und gehen dann gleich drei, viermal die Woche und gucken sich dann 30 Videos an bei YouTube und sind dann wirklich völlig auf dem Film. Und nach einer kurzen Zeit nimmt das dann schon so immer mehr ab. Dann siehst du, sie kommen immer weniger und dann kommen sie meistens gar nicht mehr. Das dauert in der Regel ein paar Monate und dann sind die meisten schon gar nicht mehr da oder haben auch kein richtiges Commitment. Das heißt also, sie kommen dann vielleicht nur nochmal gelegentlich. Und das zeigt sich auch in den Zahlen. Also ich habe das aus meiner eigenen, ich habe jetzt keine Strichliste oder irgendwas geführt. Ich habe ein bisschen nachgelesen im Internet und habe selber nochmal so reflektiert und hab mir nochmal so ein paar, mich auch mit ein paar anderen Kumpels ausgetauscht, die auch Kampfsport betreiben, beziehungsweise auch BJJ. Und ich kann dir sagen, acht von zehn Männern bleiben ewige Weißgurte. Die bringen es noch nicht mal zum blauen Gurt. Und da will ich dir sagen, das ist schon ziemlich schwer. Also wenn du BJJ gemacht hast oder machst aktiv, dann weißt du, von was ich rede. Das ist wirklich ein harter Sport. Auch wenn man da jetzt sagt, gut, man haut sich nicht wie beim Kickboxen oder Tieboxen und eine in die Fresse rein, ist es trotzdem, also wer mal wirklich ein Grappling eine Runde fünf Minuten gerollt hat beim Grappling, der weiß, von was ich spreche. Das ist sehr intensiv, weil wir auch viele Bewegungen durchführen, die nicht so im Alltag vorhanden sind. Und da kacken die meisten ab. Die gehen einmal hin oder machen ein paar Trainings. Wir hatten auch Leute, kann ich mich auch daran erinnern, das ist noch gar nicht so lange her, ein paar Monate her, da hatten wir auch jemanden zum Probetraining da, der war wirklich, der war richtig stark, der war groß, stark, der hat Fitness trainiert und da gibt es auch viele, die machen ordentlich Fitness und dann kommen die da hin und dann rollen die ein paar Trainings, machen da ein paar Trainings mit und dann sind die im Arsch, weil die merken, die arbeiten nur mit Kraft, die sind völlig im Eimer danach und dann brauchst du natürlich auch unheimlich lange, um zu regenerieren und das zieht einfach an deinen Kapazitäten. Und wenn du mit Kraft machst, lernst du auch nicht. Aber lass uns weiter beim Thema bleiben. Das heißt also, acht bleiben ewige Weißgurte, weil die aufhören, sie hören auf, sie machen nicht weiter. Und dann das Schlimmste ist aber, viele arbeiten auch und da hören dann die allerallermeisten auf. Also die zwei Leute von 10, die es geschafft haben, die den blauen Gurt geschafft haben, die hören dann in der Regel bei Blau auf. Da sind die Zahlen noch katastrophaler. Da würde ich jetzt mal behaupten, dass, und das hat auch unser Großmeister in Berlin mal gesagt, der hat eine super Rede mal gehalten, das ist jetzt auch schon über ein Jahr her, da waren wir in Berlin, haben wir den besucht und es ist wirklich eine krasse Persönlichkeit, der Großmeister da in Berlin. Und der hat dann gesagt, dass viele haben einen blauen Gurt dort gekriegt. Das ist so der Gurt, der am meisten verteilt wird. Also wenn man dann so schaut, also bei den Erwachsenen zumindest, dann wird die Luft deutlich dünner. Also da ist dann ein deutlicher Sprung. Da ist dann nicht mehr so, dass man so sagt, im Gym, sag ich mal, wenn du 100 Leute im Gym hast, dann hast du, sag ich mal, 50 Weißgurte, 40 Blaugurte, dann hast du eine Handvoll, sagen wir mal, hast du fünf lila Gurte, dann hast du drei Braungurte und dann hast du zwei Schwarzgurte. Das ist jetzt mal so ganz grob dahergesagt. Und das sieht man auch in diesem auf den Weitermachen. Viele kriegen dann den blauen Gürtel, sagen dann, ja, ich habe jetzt was gelernt, ich habe jetzt einen blauen Gürtel gekriegt, den kriegt man so, je nachdem, nach einem Jahr, vielleicht auch mal nach anderthalb oder zwei Jahren, je nachdem, wie streng das Gym ist, wie oft du trainierst, das ist ja auch vom Trainer abhängig. Aber dann hören die meisten auf. Sie haben ein oder zwei Jahre Zeit und Energie investiert und können schon mal, sage ich mal, ein bisschen was. Sie sind noch Anfänger mit Blaugurt, aber sie können schon zumindest was. Und dann hören sie auf. Das erlebe ich immer wieder und das erlebe ich ja auch bei mir. Dieser Schweinehund, der denn irgendwie dann einlabert von wegen, ja, auch so anstrengend und die Lernkurve ist nicht mehr so hoch. Und dann muss ich gegen andere Weißgurte kämpfen, die vielleicht dreimal in der Woche zum Training gehen und die auch noch zehn Jahre jünger sind, eine deutlich bessere Fitness haben und dann kriege ich als Blaugurt manchmal auch vom Weißgurt einen auf den Sack. Also ich habe bei Weißgurten auch schon tapppen müssen, weil die einfach, weil die einfach richtig gut sind. So. Und dann hören die meisten auf. Die haben dann die Oberkrise und denken, scheiße, was mache ich das hier eigentlich noch? Aber sie vergessen, dass mit dem Aufhören findet gar nichts mehr statt. Kein Fortschritt, nichts mehr. Und wenn man sich auch nochmal die Zahlen weiter anguckt, das kann man ja auch zum Beispiel bei offiziellen Wettkampfsplattformen oder so gucken, nur ein Prozent der Blaugurte werden jemals Schwarzgurte. Und das sagt doch schon mal alles aus. Das heißt also, ein Groß, groß, Großteil, eigentlich die große Masse, fast jeder hört auf und zieht es nicht durch und committet sich zu irgendwas. Und das ist eben auch das Problem bei uns Männern, dass wir uns nicht committen und bei Sachen dabei bleiben. Und da geht es nicht darum, mal was auszuprobieren und dann wieder aufzuhören, wenn du feststellst, das ist gar nichts für dich. Es muss ja auch ein bisschen Bock machen. Also natürlich, wenn ich jetzt, wenn BJJ mir keinen Bock machen würde, dann würde ich das jetzt schon, würde ich das keine drei Jahre machen. Aber ich musste mir trotzdem, obwohl es mir Spaß macht, musste ich mir oft auch in den Arsch treten, weil mir natürlich mein Verstand einreden wollte, dass es, dass es nichts bringt, es nur anstrengend ist, es ist lästig und natürlich gibt es so Phasen. Aber egal, ich gehe hin. Also das ist so, außer ich liege mit 40 Grad im Fieber im Bett. Aber ich gehe hin. Ich habe meinen festen Trainingstag, da gehe ich hin oder meine festen Trainingstage und wenn, sag mal, ab und zu fällt auch mal das Training aus, das Frühtraining zum Beispiel, weil mein Trainer muss arbeiten, dann mache ich zu Hause was. Dann mache ich zu Hause Drills. So, und ich bleibe dran. Bei mir ist das wichtig. Ich merke einfach, das stärkt meine Disziplin und meinen Willenskraftmuskel. Und das ist das Schlimmste, was du machen kannst, aufzugeben. Gerade wenn du schon lange irgendwo dabei bist. Also Fehler Nummer eins, aufzugeben. Und da kann ich dir noch eines aus meiner eigenen Erfahrung nochmal unabhängig vom Kampfsport. Nämlich bin schon seit 13 Jahren, oh ich muss mir überlegen, es sind schon jetzt 15 Jahre, bin ich an der Börse aktiv. Und ich habe in der Zeit super viele Fehler gemacht an der Börse. Ich habe sehr viel Rendite liegen lassen, ich hab viel Geld verloren und ich habe falsche Entscheidungen getroffen. Und da auch wieder wäre ich dran geblieben mit den einfachsten Sachen. Also hätte Fahrradkette, aber da will ich einfach nur sagen, es wird empfohlen, da gibt es zum Beispiel auch hier auch eine Buchempfehlung an der Stelle: Der reichste Mann von Babylon. Ein tolles Buch, weil da die Basics erklärt werden, was es bedeutet, Reichtum aufzubauen, unabhängig zu werden. Und da meine ich jetzt nicht irgendwie so ein Scam, so ein Betrug von wegen, da wird ja auch mal mit geworben, finanzielle Freiheit und dann sind wir alle, dann liegen wir noch auf dem Sofa und können nur noch den ganzen Tag rumliegen. Ja, das ist lächerlich. Da wirst du dumm, da wirst du wirst du bräsig, da wirst du schwach, du musst immer was machen. Also das ist doch Quatsch. Man kann nicht nur im Urlaub sitzen oder auf dem Sofa. Also diese finanzielle Freiheit, da frage ich mich oder finanzielle passives Einkommen, das ist alles Bullshit. Du musst immer was tun. Auch wenn du dein Geld irgendwo passiv angelegt hast, also passiv, was heißt, du hast, sag ich mal, irgendwo in so einem Indexfond, einen breiten Fonds angelegt. Also für die Leute, die es nicht wissen, das ist einfach ein Produkt, wo ganz viele Unternehmen Aktien drin sind, da hast du dann Apple drin, da hast du Microsoft drin, ein Nvidia, die großen Player, Amazon und so weiter. Und das ist alles in einem großen Topf. Du musst dann nur ein Produkt kaufen und du hast dann dort alle Aktien drin. Da gibt es auch Unterschiede. Aber in diesem Buch steht 10% sparen. 10% von deinem Einkommen sparen jeden Monat. Und wenn ich es überlege, hätte ich diese einfache Regel nur mal durchgezogen und da nicht aufgehört, 10% einfach jeden Monat ein paar hundert Euro gespart in so einen blöden, einfachen ETF, dann wäre ich jetzt schon, ich sag mal, nach 15 Jahren, die Börsen sind ja raketmäßig gelaufen, gerade in den letzten Jahren. Ja, dann hätte ich jetzt schon wahrscheinlich nur durch dieses Sparen von 10%, und was sind 10%, hätte ich jetzt bestimmt schon eine halbe Million. Sag ich mal, so dicke Daumen. Hätte ich eine halbe Million auf dem Depot. Mit nur 10%. Wenn ich jetzt, sag ich mal, in so einen SP500, also in den größten Aktienindex zum Beispiel in den USA investiert hätte. Aber was hab ich gemacht? Ich war natürlich der Schlauste und hab dann zig Börsenmagazine gelesen und hab dann irgendwie YouTube geguckt und dachte, ich bin immer der Schlau, also ich bin schlauer als alle anderen und hab dann angefangen, in irgendwelche Einzelaktien zu investieren und auch immer hin und her und ein bisschen Gewinne mitgenommen und wieder verkauft, gekauft und hab mich nicht an diese Basics gehalten, also bin nicht dran geblieben, sondern hab auch aufgegeben, diese einfache, simple, aber funktionierende Strategie zu verfolgen. Und ich bin oft auf die Nase gefallen. Ich habe auch richtig viel Geld ausgegeben, das will ich hier auch an der Stelle nochmal teilen. Ich habe so eine Börsenausbildung gemacht und habe da bestimmt 10.000 Euro ausgegeben, um da tollere oder bessere Strategien zu entwickeln als der Gesamtmarkt, als der Kapitalmarkt. Also dass ich schlauer bin als der Kapitalmarkt insgesamt. Also dass ich meine, ich performe besser als das große Aktienportfolio. Und das war natürlich nicht so. Ich habe viel Lehrgeld gezahlt, ich habe viele Fehler gemacht, ich habe viel Geld verbrannt. Ich muss sagen, ich war immer sehr risikoaffin. Das heißt also, ich habe jetzt keine großen, bin jetzt keine riesen Risiken und mache mein Geld jetzt nicht komplett gegen die Wand gefahren. Aber wenn ich so schaue, ich kann dir das ganz ehrlich sagen, ich hatte das in den letzten Jahren verglichen, ich habe dann diese Börsenausbildung gemacht und habe dann meine Anlagen getätigt und der SP500 ist in der Zeit um, das war jetzt auf einem Zeitraum von zwei Jahren, das ist jetzt auch noch gar nicht lange her, 40% gemacht und meine Kapitalanlage hat 5% gemacht in der Zeit. Also da will ich dir nur sagen, ich habe mit Optionen gehandelt, ich will das jetzt auch nicht weiter irgendwie ausführen, aber da sage ich dir nur, diese Basics, welche an diesen Basics einfach dran geblieben hätte, nicht aufgegeben und irgendeine Scheiße gemacht und wieder irgendwas Neues und was Neues und was Neues, dann hätte ich jetzt schon wahrscheinlich mein Kapital vervierfacht im Gegenzug zu diesen paar Prozent, die ich dann irgendwo mit einem riesen Aufwand, man muss ja auch mal den Aufwand sehen, den man für alles dort mitbringt. Das Geld, die Zeit und und und. Deswegen dranbleiben bei einer Sache mal, sich ein Commitment setzen, was will ich machen? Und da dranbleiben, sonst wirst du nie erfolgreich, sonst wirst du ewig ein Loser bleiben. Wenn du nicht irgendwo dranbleibst und Jahre dranbleiben, üben, üben, üben, Disziplin, die richtige Einstellung dazu haben und dran zu bleiben. Guck dir die erfolgreichen Leute an. Ich sage mir jetzt nicht nur Unternehmer oder irgendwelche Millionäre, aber guck dir Leute an, die Rechtsanwälte sind, die Ärzte sind, auch im Kampfsport, die Schwarzgurte sind, die sind alle dran geblieben. Die haben alle ein langes Studium gemacht, die haben alle geackert ohne Ende. Die sind alle dran geblieben mit Disziplin, mit Fleiß und haben die Arbeit reingesteckt. Und heutzutage wird dir ja verkauft, dass ja ist alles easy, du willst 5000 Euro im Monat verdienen, dann klicke hier an, lese das Buch, buche den Kurs. Ja, dann verdient derjenige auch, der dir die, der das verkauft, verdient dann wahrscheinlich auch 5000 Euro mehr. Aber du wirst es nicht verdienen von heute auf morgen. Du musst irgendwo dranbleiben. Und das ist die Botschaft hier. Die drei Strategien, die ich dir jetzt vorstelle, die werden auf jeden Fall deine Mentalität zum Aufgeben verändern. Das heißt nicht, und wir hier wieder auch, das heißt nicht, du änderst jetzt von heute auf morgen deinen Charakter und dann wirst du nicht mehr aufgeben, sondern motivier dich da mal irgendwo dran zu bleiben, setz dir mal ein Commitment und sage, das ziehe ich jetzt mal durch, aber fang nicht gleich an. Das ist nämlich Punkt Nummer eins, steigere dich langsam. Fang langsam an. Und wenn du vorher nur auf der Couch gesessen hast, Netflix guckst und Chips frisst, dann sag nicht, du gehst jetzt fünfmal ab nächster Woche ins Fitnessstudio trainieren. Das wird nicht funktionieren. Also da fahr langsam an. Das heißt, steiger dich langsam und fang an. Zum Beispiel, wenn es darum geht, du willst dich irgendein, du willst ein Experte werden zu einem Thema. Dann fang an zu lesen. Hier mein Vorschlag, weil Bücher sind günstig. Da kriegst du für 10, 20 Euro, kriegst du die Erfahrung von Menschen, die 30, 40 Jahre sich auf ein Thema spezialisiert haben. Und wenn du in irgendeinem Gebiet Spezialist werden willst, dann ist Lesen auf jeden Fall eine sehr, sehr wichtige Komponente. Und wenn du vorher gar nicht gelesen hast, dann wäre es jetzt blödsinnig zu sagen, ich lese jetzt ein Buch pro Woche. Ja, wie lange machst du das? Das wirst du wahrscheinlich noch nicht mal die erste Woche schaffen. Sondern fang an, dass du dir jeden Tag anfängst, erstmal ein Buch hinzulegen. Das habe ich schon mal in einer vorigen Folge gesagt. Ich will es ja nochmal wiederholen, wie wichtig es ist. Und dann fang mal an, eine Seite zu lesen. Und dass du da eine Routine hast. Buch hinlegen, dann nächsten Tag guckst du mal dir das Cover an, liest mal hinten die Beschreibung, blätterst mal ins Buch rein und dass du dich da langsam steigerst und dass du dann anfängst, jeden Tag liest du erstmal eine Seite oder eine Minute, sei da kreativ. Also dass du langsam anfängst und dann irgendwann über die Wochen sagst du, jetzt lese ich mal 5 Minuten, dann lese ich 10 Minuten am Tag und irgendwann ist das zur Routine geworden. Und dann liest du jeden Tag irgendwann vielleicht 15 Minuten, 20, 30, je nachdem, wie es deine Zeit herlässt zu einem gewissen Thema und dann wird sich Wissen automatisch aufbauen und dann bleibst du da auch dran und steigert langsam. Oder wenn du sagst, ich will ins Fitnessstudio gehen, ich will Kampfsport machen, dann fang langsam an. Aber wichtig ist, dass du dranbleibst, weil wenn du aufgibst und die meisten gehen dann auf, wenn es zu anstrengend wird, dann passiert ja gar nichts mehr. Dann hast du dein Ziel nicht erreicht. Also dann ist alles dahin. Punkt, die zweite Strategie ist, bevor du aufhörst, ruhe dich aus. Mach eine Pause. Die Leute kennen oft nur, ich mache Gas, 100% oder ich mach gar nichts. Das ist scheiße. Das ist die Einstellung eines Narren. Entweder mache ich gar nichts oder ich mach super viel. Oder ich will alles schnell, schnell und ganz kurzfristig den Erfolg. Das funktioniert nicht. Deswegen die Fähigkeit, sich auszuhen, gerade in der heutigen Zeit, das ist zentral. Also man nennt sowas dann auch Resilienz. Ich finde es einfach Ausruhen, wirkliches Faulenzen. Und das ist jetzt nicht, ich nehme das Handy in die Hand und scroll mit Social Media, sondern was ich unter Ausruhen, Faulenzen verstehe, ist mal ein kleiner Spaziergang. Das ist eine Atemübung. Das ist Meditation. Das ist mal früh ins Bett zu gehen, sich auszuschlafen. Das ist eine warme Badewanne oder ein Saunabesuch, sich mit guten Freunden zu treffen. Soziale Kontakte, also Leute, die dir wirklich guttun. Das ist für mich jetzt persönlich wirkliche Wiederholung. Alles andere hier so, was ja die Leute dann oft nutzen, natürlich kann man mal auf dem Sofa sitzen und einen Film oder irgendwas gucken. Aber da auch schon, wenn du abends irgendeinen Actionfilm guckst oder nur noch Doomscrawling bei Netflix oder bei Instagram irgendwas machst, dann hast du aders Blaulicht, du hast eine totale Überreizung, eine Stimmmodus, du willst ja abends runterfahren und entspannen und dann kackt deinen Schlaf ab, dein Schlaf wird unruhig, du wirst mehrmals die Nacht wach, du schläfst unruhig und dann bist du am nächsten Tag wie geredet und kriegst sowieso nichts auf die Kette. Das ist für mich jetzt keine Erholung. Punkt Nummer 3. Das ist der Kontakt mit anderen Menschen. Umgebe dich mit anderen Menschen, die deine Ziele teilen. Das ist so wichtig. Das hat doch schon die Oma gesagt. Sag mir, mit wem du gehst und ich sag dir, wer du bist. Und das ist ein ganz zentraler Punkt. Überlege dir, mit wem verbringst du deine Zeit? Und da geht es jetzt nicht nur um persönliche Kontakte. Wenn du zum Beispiel Podcasts hörst, wenn du Bücher liest, wenn du auch mal YouTube schaust oder Instagram, dann überlege dir, von welchen Leuten konsumierst du den Inhalt. Also motiviert dich das gerade, gib dir das mal in Ar-Schritt, gib dir das Drive oder siehst du auch, oh, der ist ja krass, der hat einen krassen Buddy oder der hat besonders viel Geld oder der hat besonders viel Ahnung von irgendwas, dann inspiriere dich das. Also eher so von wegen, dass du auch mal den Arsch hochkriegst und was umsetzt. Weil, wenn man sich nur mit Losern umgibt, und das habe ich auch immer wieder gemerkt, wie anstrengend ist es teilweise, also. Ich habe das schon in einigen Freundschaften, und da kann ich dir auch nur sagen, ich habe da Zeit verschwendet, wo ich auch gemerkt habe, das passt nicht mehr, und dann habe ich so für mich gedacht: Das ist noch, das ist jetzt viele Jahre her, das ist jetzt schon mit dem letzten Freund, also mit einem richtig guten Freund, da hat sich das tierisch auseinandergelegt, das ist sieben Jahre jetzt her, da kann ich heute noch dran erinnern, und da habe ich schon lange, lange vorher immer wieder gemerkt, oh, das passt nicht, man trifft sich immer nur und dann gammelt man irgendwie eine Runde rum und das ja, irgendwie guckt man an irgendwas, isst irgendein Fastfood und hast nicht gesehen, also habe ich auch gedacht, irgendwas, das passt nicht mehr so, es tut mir nicht gut. Das sind immer irgendwie so, man tritt auf der Stelle und es ist, es ist, zieht mich runter. Und das habe ich lange, lange Zeit noch irgendwie aufrechterhalten und ja, das hat dann, ja, mit einmal hat es dann geknallt, wir hatten einen Konflikt und dann hat sich auch einfach schon so gezeigt, dann hat sich das einfach entladen. Ich glaube, das war auf beiden Seiten. Mein Kumpel hat es auch schon so gemerkt, dass es irgendwie nicht mehr passt und mein ehemaliger Kumpel und ich auch, und dann hat es einmal geknallt, wir haben uns gestritten und dann war auch der Kontakt dahin, da hat sich keiner mehr beim anderen gemeldet. Und ja, wir haben das einfach so aufrechterhalten schon. Und da kann ich dir nur sagen, überlege dir das, mit wem verbringst du deine Zeit und hilft dir diejenige bei deinen Zielen. Ist es jemand, der dich hochzieht oder der dich runterzieht? Weil sich von Leuten runterziehen zu lassen, ist sehr einfach, dass diemand runterzieht. Und das darfst du nicht vernachlässigen, dass du genau guckst, mit wem verbringst du deine Zeit, mit welchen Inhalten verbringst du deine Zeit und deine Energie und deine Lebenszeit ist sehr begrenzt. Erinnere dich immer wieder daran, wir haben alle hier nur eine begrenzte Lebenszeit und irgendwann sind wir alle tot, wir haben nicht unendlich viel Zeit. Und damit wollen wir uns nicht beschäftigen. Und gerade da ist es wichtig, mit wem verbringen wir unsere Zeit? Das überlege dir. Also, Fehler Nummer eins, ist das Aufgeben. Man zieht nichts durch, man gibt immer auf, man bleibt ewig der Anfänger in allen Themen, man wird kein Experte, man wird kein Meister. Und das sind dann die Positionen, wo du auch wirklich was erreichen kannst. Und nicht nur Geld verdienen, sondern du kannst anderen was beibringen. Natürlich, und Geld ist dann immer ein Nebenprodukt. Natürlich, wenn du ein Meister bist im Kampfsport, dann kannst du theoretisch eine Schule aufmachen und dann kannst du auch Geld dafür verdienen. Aber du bist eine Persönlichkeit, du hast einen schwarzen Gürtel irgendwo in einem Kampfsport und du kannst anderen was weitergeben. Und das merken Leute einfach. Du bist auch gereift, keiner kriegt einen schwarzen Gürtel von heute auf morgen. Nee, da gehst du, je nach Kampfsport beim BJJ sind zehn Jahre. Da geh mal zehn Jahre hin. Und dann sag nicht, dass es von deiner Persönlichkeit ist, die dann so stehen geblieben ist. Nein, du hast dich weiterentwickelt. Du bist ein anderer Mensch geworden. Dann die drei Strategien. Steiger nicht langsam, fang mal langsam an. Und dann bleib dran. Committe dich selber. Schreib dir das auf. Und wenn du es mal nicht machst, dann guck in den Spiegel und gib dir eine Ohrfeige. Also es macht ja keiner mehr heutzutage. Guck mal ernst in den Spiegel und sagst, was ist das hier für eine. Was bin ich für eine Muschi, dass ich hier einfach aufgebe und nicht weitermache? Dann Punkt Nummer zwei, die zweite Strategie, bevor du aufhörst und sagst, ich schmeiße alles hin. Ruh dich aus. Mach mal eine Pause. Und das brauchst du sowieso auch, um irgendwo dran zu bleiben, um Power zu haben. Brauchst du Pausen. Da musst du dich ausruhen, sonst kannst du nicht dranbleiben. Wenn du immer nur auf Vollgas läufst, ja, machst du vielleicht ein, zwei Wochen, dann wirst du krank, wirst du schlapp. Gerade im Training, wenn du Kampfsport machst, Kraftsport, dann brauchst du die Regeneration absolut entscheidend. Weil nur dann bist du ja wieder fähig und fit, wieder neue Gewichte zu stemmen oder einen neuen Entsparring zu gehen, was auch immer, und wieder einen neuen Reiz zu setzen. Das ist klassische Trainingslehre und das zählt auch im normalen Leben so. Punkt Nummer drei. Suche dir die Menschen aus, mit denen du dich umgibst. Nicht mit irgendeinem Trottel oder irgendwelchen, die dich runterziehen, die nichts hinkriegen. Und die haben auch kein Interesse daran. Das ist ja häufig auch so. Natürlich, wenn dann Leute sehen, du bist, du entwickelst dich, du wirst besser, dann vielleicht inspiriert es die Leute. Aber meistens ist es eher immer so, dass dir das malig geredet wird. Es wird ja nicht schlecht geredet. Und da kannst du dann auch schon sehen, ist es wirklich ein Kumpel, ist es eine Freundin? Oder ist es jemand wirklich, der dich klein halten will, der dir immer sagt, ah, es wird sowieso nichts, kannst du nicht, schaffst du nicht. Oder ist es jemand, der sagt, geil, ey, mach weiter so und das motiviert mich auch. Und komm, lass uns mal zusammen was starten. Wollen wir mal zusammen ins Gym gehen? Komm, ich merke mich auch beim Kampfsport an. Oder lass uns mal zusammen mal kochen. Lass uns mal gucken, was gibt es für geile Fitnessrezepte. Also weißt du, geil was? Oder lass uns zusammen was starten. Business, hast du eine Idee? Also, weißt du, da gibt es ja ganz viele Sachen und es muss auch nicht unbedingt auch im emotionalen Kontext. Ist es jemand, wenn es dir mal scheiße geht, dem du auch mal anrufen kannst und sagen kannst, hey, hast du mal 10 Minuten für mich? Mir geht's gerade nicht so gut, ich hab Stress zu Hause, ich hab Stress bei der Arbeit, ich brauch mal, ich brauch mal ein offenes Ohr. Oder wer ist da, wenn du im Krankenhaus liegst? Frage dich, wer von deinen Kumpels ist da, wenn du im Krankenhaus liegst und es dir scheiße geht? Oder du bist im Gast, wer von deinen Buddies ist dann wirklich da für dich? Wenn du Scheiße gebaut hast, wer ist dann da für dich? Und da würde ich mal frage dich, frage dich, auf wen kannst du dich wirklich verlassen? Wer unterstützt dich und wo sind die Kräfte? Und auch wenn, da sind vielleicht nur ein paar Leute, wenn, gucke auch, wo du deine, sag ich mal, diese parasozialen Kontakte, also Instagram, YouTube und Podcasts und Filme, wo du da deinen Geist mit fütterst. Das ist auch total wichtig. Schaue da, sind das Leute, die dich inspirieren. Und dranbleiben. Das ist das A und O. Männlichkeit, Disziplin, dran zu bleiben. Ich habe jetzt vor kurzem den Film nochmal geguckt, der Genner General Patton. Also der Film heißt nur Patton. Hier auch nochmal eine Filmempfehlung an der Stelle. Und der hat erstmal aufgeräumt. Der ist da zu seiner Truppe nach Afrika gekommen, um gegen den Rommel zu kämpfen. Und der hat die Truppe erstmal auf Vordermann gebracht. Natürlich auch mit harten Methoden, aber da ging es auch um Disziplinen. Natürlich könnte man jetzt sagen, das ist jetzt Krieg und alles drum und dran. Aber wir hier, auch wenn das immer nicht so dargestellt wird, wir stehen hier im Wettkampf, die Unternehmen, wo du arbeitest, stehen im Wettkampf. Wenn du irgendwo Sport machst oder wenn du ein Unternehmer bist, du hast immer einen Wettkampf im Wettbewerb mit anderen. Und wenn du da nicht mitziehst oder mithältst, dann bist du irgendwann abgesägt. Und heutzutage, die Technologie ist so schnell im Wandel, es geht alles so schnell voran. Und wenn du da nicht deinen Krieger entwickelst und diszipliniert irgendwo dranbleibst, einen Expertenstatus aufbaust irgendwo, einen Skill erweiterst, dass du irgendwas in der Tasche hast, ja, dann auf was willst du dich verlassen? Auf Vater Staat, dass du dann, dass sie dann alles bezahlt bekommst und dass dann für dich gesorgt wird. Also da wäre ich mal ganz vorsichtig. Und dranbleiben. Das nochmal Abschlusslos. Fehler Nummer 1, aufgeben und ich sage dranbleiben. Und hiermit beende ich das auch. Bleib stark und bleib mit Herz.