Männlichkeit mit Herz
Ich bin Felix Achcenich – systemischer Coach, Personalentwickler und seit mehreren Jahren in der Männerarbeit aktiv. In meiner Arbeit verbinde ich moderne Psychologie, Embodiment und Spiritualität mit klarer, reifer Männlichkeit.
Hier geht es um Erfolg, Beziehungen und Männlichkeit – klar, ehrlich und auf den Punkt.
Ich zeige dir, wie du als Mann mehr Präsenz, Klarheit und Tiefe in dein Leben und in deine Beziehungen bringst. Schluss mit Unsicherheit, Spielchen oder oberflächlichen Tipps – hier geht es um echte Verbindung.
Jede Folge liefert dir praktische Impulse, inspirierende Storys und konkrete Übungen, die du sofort umsetzen kannst. Damit du als Mann nicht nur erfolgreicher im Job wirst – sondern auch erfüllter, kraftvoller und gelassener in Beziehungen wirst.
Wenn du bereit bist, dein Leben auf ein neues Level zu heben, dann ist dieser Podcast für dich.
Männlichkeit mit Herz
Wer ist der FINANZIELLE Versorger der Familie?
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Ich spreche über finanziellen Druck, KI-Angst und enge Männerrollen und zeige Wege zu Klarheit, Stabilität und echter Stärke. Mit Inventur, Budget-Tools und lebendiger Gemeinschaft bauen wir Resilienz auf und senken den Stresspegel spürbar.
• Preissteigerungen und Unsicherheit durch KI
• Versorger-Mythos und schädliche Härte hinterfragen
• Druck, Empathieverlust und riskante Betäubungsstrategien
• Eigene Definition von Männlichkeit klären
• Finanzinventur als Basis
• Große Kostenhebel statt Kleinsparen fokussieren
• Beispiel Wocheneinkauf: Lieferservice vs Discounter
• Budget-Apps und monatliche Routinen nutzen
• Gemeinschaft als Resilienzfaktor pflegen
• Aktiv beitragen, Sinn erleben und Stress regulieren
1:00
Versorger-Mythos
3:07
Starre Rollenbilder hinterfragen
4:42
Druck, Betäubung und Empathieverlust
7:50
Eigene Definition von Männlichkeit schaffen
9:50
Regelmäßige Finanzinventur
12:25
Richtig sparen: Praxisbeispiel Einkauf
15:13
Große Kostenhebel Identifizieren
Und jetzt?
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Feedback, Themenwünsche oder persönliche Gedanken kannst du mir gerne schreiben an: maennlichkeitmitherz@posteo.de
Jeden Freitag gibt es eine neue Folge!
Bleib stark - bleib mit Herz!
Folge mir auch auf:
Alles teurer, Preissteigung in den letzten 5 Jahren, über 50%, ein Männerbild, was dich extrem unter Druck setzt, du musst für alle Sorgen, Karriere machen, immer mehr Geld verdienen. Dann kommt noch die KI, die vielleicht in 5 bis 10 Jahren deinen Job übernimmt, die starke Konkurrenz aus Fernost und das alles bedroht uns in unserer Sicherheit und macht unsere finanzielle Zukunft unsicher. Und ich versuche dir in dieser Folge Hoffnung zu geben und zeige dir, was du tun kannst, damit du diesen Herausforderungen begegnen kannst. Also bleib dran.
SPEAKER_00Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet.
Versorger-Mythos
Starre Rollenbilder hinterfragen
Druck, Betäubung und Empathieverlust
Eigene Definition von Männlichkeit schaffen
Regelmäßige Finanzinventur
Richtig sparen: Praxisbeispiel Einkauf
Große Kostenhebel Identifizieren
SPEAKER_01Und der Druck ist extrem groß. Ich hab jetzt wieder eine Studie gelesen. Ich beschäftige mich gerade sehr großartig mit Studien, also es macht mir irgendwie gerade Spaß. Und da habe ich gelesen auch, dass ein Großteil der Männer sich um die aktuelle finanzielle Zukunft Sorgen macht, also da besorgt ist, wie das in den nächsten fünf bis zehn Jahren und auch noch weiter gehen kann. Weil ich hatte das gerade schon im Intro gesagt, wir haben ja jetzt schon auch seit Corona, also da extrem, haben die Preise extrem angezogen. Also ich sehe das gerade, jetzt ist es ein bisschen Rückläufe, aber gerade so in den Bereichen Lebensmittel, aber auch gerade die ganzen Bereiche wie die ganzen Vermögensgegenstände. Also wenn du dir heutzutage noch ein Haus kaufen willst, das ist ja fast unmöglich oder auch eine Eigentumswohnung. Gerade hier in den Großstädten oder allgemein, es ist alles so teuer geworden, die Zinsen sind wieder höher, es kann sich doch kein normaler Mensch mehr noch eine Immobilie leisten. Und doch alles andere, die Aktienmärkte stehen auf Höchststände, Gold steht auf dem Höchstand, Silber steht auf dem Höchstand. Das Einzige, was zum aktuellen Zeitpunkt jetzt irgendwie gefallen ist in den letzten Monaten, das war irgendwie der Bitcoin. Aber der ist ja auch noch in Relation zu den letzten Jahren ist der ja auch extrem hoch. Also ich kann mich immer noch daran erinnern, da stand er, das ist jetzt einige Jahre her, oder stand er nochmal irgendwie bei 1.000, 2.000 Euro und dann vor nicht allzu langer Zeit auch mal bei 15.000 Euro. Also dafür immer noch sehr hoch. Und das führt natürlich zu extremem Druck und dann haben wir immer noch diese ganz starke, eine ganz starke Männerbewegung aktuell, die uns dann einreden will, du musst als Mann immer stark sein, immer hart sein und natürlich auch der Versorger. Also du musst du alleine bist dafür verantwortlich, dass das Geld reinkommt, dass die ganze Familie versorgt ist und dass alle glücklich und zufrieden sind. Und wie es dir geht, ist ganz egal, weil du darfst ja als Mann auch keine Gefühle zeigen. Das habe ich schon in einer vorigen Folge einmal besprochen. Also da höre gerne rein, die Folge heißt, warum traditionelle Männlichkeit gefährlich ist. Und da kommen wir auch gleich zum ersten Punkt. Überdenke diese starren Konzepte, die dir eingebläut werden, die wirklich nicht hilfreich sind. Also dieses starre Konzept, du als Mann musst der Versorger sein, du als Mann musst das Geld verdienen und ganz alleine für den Wohl deiner Familie sorgen. Dieses starre Konzept, also in einer Zeit, wo wir sowieso schon viele Herausforderungen bewältigen müssen, wir sind gestresster als je zuvor, weil wir die permanente Erreichbarkeit, Social Media, wir haben auch eine Vereinsamung, weil vieles nur noch irgendwie vor Bildschirmen stattfindet. Wir haben keinen wirklichen Kontakt mehr, also es wird auch immer weniger und dann haben wir noch so eine Konzepte, die uns noch sagen, ja, wir haben vielleicht eh schon, arbeiten schon Vollzeit und müssen noch einen nebenbei einen Job machen, sind schon total gestresst, bei der Arbeit wird auch immer mehr verlangt, weil da wird ordentlich eingespart, Personal wird eingespart, die Erwartungen werden immer höher, die Prozesse immer schneller und dann heißt es aber auch noch von einer Männerbewegung oder in dieser Männlichkeitsstruktur von wegen, ja du musst das Geld verdienen, reich zusammen, stell dich nicht so an, was hast du ja eigentlich zu beklagen, du bist wohl nicht mehr ganz richtig, du Weichei. Ja, und wenn das alles zusammenkommt, dann haben wir eine wirklich explosive Mischung. Dann ist richtig, richtig viel Druck auf dem Kessel. Dann ist das so ein Überdrucktopf, der fast vorm Explodieren ist und dann wundert es natürlich nicht, dass dann auch gewisse extreme Bewegungen, wenn man dann eh schon so verzweifelt ist und dann kommt einer und sagt, ja, ich weiß, wie es geht, du musst nur noch härter werden, dich noch mehr zusammenreißen und dann wird alles gut und noch mehr Druck machen, ja, dann mag das vielleicht vorübergehend funktionieren, aber es ist ja so, wenn man dann noch härter wird und noch mehr Druck macht, das Erste, was bei Stress und bei Druck nachlässt, das ist die Empathie auch für andere, vor allem für sich selbst gegenüber. Und dann wird man einfach nur noch so ein herzloser Krieger, dem alles egal ist. Und deswegen will ich dich einladen. Also, das ist ja auch nicht von heute auf morgen, das ist so eingebläugt, aber frag dich mal selber, mit welchen Konzepten, woran glaubst du, wenn ich hier mal die Frage stelle, was bedeutet für dich, ein Mann zu sein? Was bedeutet für dich, männlich zu sein? Und wenn ich da selber so mich selber reflektiere, dann denke ich auch immer so, und ich habe dir die letzten Jahre auch sehr viel in der Männerarbeit so ein bisschen geforscht und geguckt und da ist mir das ganz oft begegnet, dieses Konzept von wegen, ja, du musst der Versorger sein, du musst Geld verdienen, muss, muss, muss, immer duck, duck, duck. Ja, und dann denke ich mir auch so, und ich habe mir diesen Schuh auch eine Zeit lang angezogen und dann habe ich mir auch so echt gedacht, ja, und immer so, dieses reicht nicht. Ich arbeite ja und ich versorge auch meine, also ne, ich bring das Geld auch nach Hause auf, meine Frau arbeitet halt auch und das ist vollkommen in Ordnung, und aber dann dieses Konzept, es reicht nicht und es muss immer mehr sein. Und immer diese starren Konzepte und da möchte ich dich zu einladen. Also frag dich da mal selber und hast du da selber Konzepte in deinem Kopf, die dich da so stark unter Druck setzen? Und da möchte ich zu einladen, weil du kannst entscheiden, ob du diesen Konzepten glaubst oder nicht und ob du eine gesündere Alternative in dein Leben integrierst. Du kannst entscheiden, glaube ich das, ist es passes für mich oder ist es schädlich für mich? Weil wenn es noch mehr Druck eh noch oben drauf lädt, ja, dann am Ende müssen wir kompensieren. Mit was kompensieren wir dann? Wir suchen Betäubung, wir suchen einen Ausweg. Weil wir müssen ja immer Druck machen, immer funktionieren, wir dürfen keine Schwäche zeigen, nur stark sein, keine Gefühle zeigen. Ja, gut, dann verlieren wir uns in Betäubung. Dann ist es dann das eine Bier zu viel. Oder der Pornokonsum, die Computerspiele oder andere Drogen oder wir werden gewalttätig, weil wir einfach kein Ventil haben, diesen Druck abzubauen. Mit Emotionen zu zeigen, also gesunde Selbstregulation, dass wir auch Emotionen zeigen, dass wir uns anderen anvertrauen, dass wir gute Beziehungen führen, eine gute Partnerschaft, gute Freundschaften pflegen und dass wir einen Ausgleich dazu finden. Also vieles lässt sich einfach nicht ändern. Also geopolitische Krisen, die Preissteigerung, das habe ich jetzt nicht in der Hand, aber ich kann was an meiner Haltung, meine Einstellung ändern und was ich auch für Konzepte verfolge. Punkt Nummer zwei. Und das sehe ich auch immer wieder. Betreibe regelmäßig Inventur. Also auch für dich selber. Weil ein Geschäft, also nur wenn wir das aufs Geschäft beziehen, ein Geschäft, was keine Inventur betreibt, geht irgendwann pleite. Weil du hast ja gar keine, gar keinen Überblick mehr über deine Ausgaben, deine Einnahmen. Also da möchte ich dich einladen, auch wenn das jetzt vielleicht ein total drüges Thema ist. Ich hab, äh, wie du vielleicht schon weißt, aus einer anderen Folge, ich hab einen Finanzbackground, bin schon viele Jahre auch am Finanzmarkt unterwegs, Börse und hab auch in den Bereich beraten und hab da immer noch sehr viele, sag ich mal, Themen, die ich da beackere, auch in der Finanzwelt. Und das ist die absolute Basis. Also wenn du mich fragst, wo soll ich anfangen mit meinen Finanzen, dann kann ich dir sagen, fang mit dem Haushaltsplan an. Also vielleicht klingt das jetzt total dröge, aber dass du zumindest weißt, das sind meine Einnahmen, das kommt rein und das geht raus. Also das sind meine Fixkosten. Und dass du das halt auf dem Schirm machst und dann auch wirklich guckst, für was gibst du die Kohle aus? Und da geht es dann nicht darum, ich lese das immer wieder, ja, wenn ich dann meinen Kaffee morgen spare, ich spare 3 Euro jeden Morgen, das sind im Monat dann 90 Euro und auf dem Jahr, dann wird das so ein bisschen hoch gerechnet, dann habe ich, weiß nicht, so und so viel einen Tausender gespart oder ungefähr. Ja, das macht den Kohl auch nicht fett. 1000 Euro hin oder her, das klingt ja erstmal ganz schön, aber auf ein Jahr, aber oftmals sind es größere Ausgaben, die viel, viel mehr ins Gewicht hauen. Es ist immer die Frage, ne, was für einen Anspruch habe ich selber? Natürlich wird alles teurer und eine Unsicherheit, aber so aus meinem Leben zum Beispiel, wo ich einfach irgendwann gemerkt habe, und das auch, warum, deswegen Inventur, da habe ich dann einfach gemerkt, hey, wie kann das sein? Ich habe eine Zeit lang meine Lebensmittel mir liefern lassen. Also habe hier so einen Lieferservice gehabt und dann kamen die Lebensmittel nach Hause liefern und das war wirklich sehr bequem eine Zeit lang. Und dann habe ich irgendwie mir mal die Frage gestellt mit der Zeit, die Tüten wurden immer kleiner, also die Inhalte der Tüten wurden immer kleiner und der Preis wurde immer höher. Und teilweise war es dann so teuer, dass ich dann irgendwie auch schon angefangen habe, Sachen in einem anderen Supermarkt zu kaufen, weil das einfach niemand verhält soll. Dann habe ich irgendwann so gedacht, so jetzt reicht's mir aber. Und hab da mal einen Testeinkauf gemacht und bin dann, hab mal einen Lieferservice bestellt und hab dann mal den Einkauf nachgebildet beim Supermarkt hier um die Eco, das ist auch ein Discounter, und hab da auch dann in gleicher Qualität, also in vergleichbaren Produkte gekauft. Und dann habe ich bei einem Wocheneinkauf, also bei diesem Lieferservice hätte der Wocheneinkauf 180 Euro gekostet. 180 Euro, denkst du, boah, viel Geld, ja, aber ich esse halt auch Fleisch, ich esse Fisch, ich esse halt auch viele unverarbeitete und auch tierische Produkte, einfach auch Nahrungsmittel, die einfach auch ein bisschen was kosten. Und dann habe ich 180 Euro hätte das da gekostet und dann habe ich das bei dem Discounter in vergleichbarer Qualität gekauft und habe 140 Euro bezahlt. Das heißt also, ich habe 40 Euro weniger in der Woche bezahlt für den gleichen Inhalt. Also, und dann überlegt ihr das mal, das sind ja, wenn wir jetzt mal so wirklich ganz einfach rechnen, im Monat, sag ich mal, vier Wochen, das wird jetzt nicht ganz passen, aber dann sind das 160 Euro und das wird natürlich noch mehr sein. Wenn ich das jetzt mal rechne auf 52 Wochen, dann hast du jetzt 52, sag ich mal, mal 40, dann bist du bei 2080 Euro, die ich nur dadurch gespart habe. Ich habe ja keine, ich habe ja keinen Nachteil dadurch. Ja klar, okay, es wird mir nicht mehr geliefert, aber ich fahre dann da halt kurz hin, das ist hier um die Ecke, und hab mal so eben 2800 Euro gespart. Und mit dem Kaffee ist es ja so, wenn du gerne einen Kaffee trinkst für 3 Euro, ja, dann gönnen dir den auch. Natürlich kannst du dir auch zu Hause vielleicht einen selber kochen. Ja, da musst du immer gucken, was du gespart hast. Aber diese, meistens sind es einfach Ausgaben, wo du dann einfach gar nicht denkst, boah krass, mein Auto, ich zahle die Leasingrate 500 Euro, ich zahle die Versicherung 100 Euro, ich zahle die Steuern, ich muss eine Inspektion bezahlen, ich habe Spritkosten, ich habe irgendwie Verschleiß, ich muss dies und das bezahlen. Also so gerade die Punkte Auto, Wohnen, dann auch so das Thema Urlaube, da wirklich mal tiefer zu schauen und auch so die regelmäßigen Ausgaben zu kontrollieren und auf dem Schirm zu haben. Also das ist total zentral. Und da fange noch an. Ich zum Beispiel nutze diese App Daily Budget, heißt die. Also da, ich habe das einmal komplett gepflegt. Das, was ich einnehme, was rauskommt, und dann weiß ich auch immer, was habe ich im Monat noch zur Verfügung und ich track da einfach meine Ausgaben, das ist ruckzuck gemacht. Und das kann ich dir auch nur empfehlen, damit anzufangen, weil dann hast du einfach auch ein bisschen mehr Stabilität und du weißt halt auch so, du kommst mit der Kohle klar und weißt eben auch, was du ausgeben kannst, wie viel Budget du noch hast und du lernst auch so ein bisschen Disziplin und eine Klarheit über deine Finanzen kennen. Und da übernimmst du wieder Verantwortung und bist nicht in diesem Dilemma, am Ende des Monats vielleicht keine Kohle zu haben oder zu viel Geld auszugeben, nichts zur Seite legen zu können und so weiter und so fort. Punkt Nummer drei. Da auch in der heutigen Zeit, wir brauchen, und das ist auch eine kleine Wiederholung, aber wir brauchen Gemeinschaft. Wir brauchen Gemeinschaft, um unsere Resilienz zu erhöhen, also für unser Stressmanagement, Stressbewältigung. Wir brauchen andere Menschen um uns rum und Menschen, denen wir auch vertrauen können. Deswegen, es ist so wichtig, dass du Gemeinschaften angehörst. Also zum Beispiel, wenn ich überlege, ich besuche einmal im Monat eine Männergruppe, das ist meine Gemeinschaft, so die ich habe. Dann habe ich noch meinen Kampfsportverein. Da gehe ich auch in der Regel zweimal die Woche hin. Und da sind auch mal Veranstaltungen, da gibt es mal ein Sommerfest, da gibt es mal zum Winter trifft man sich, das ist jetzt nicht so viel, aber ich habe da zumindest eine Anlaufstelle und da treffe ich auch ein paar Freunde, da unterhält man sich und da kommen wir irgendwie zusammen miteinander. Natürlich habe ich auch einen privaten Paar Freunde. Das bedeutet aber auch alles, dass ich natürlich dafür dann auf meine Bildschirmzeit verzichte, auf meine Online-Zeit, auf irgendwelche Sachen und dann dort investiere. Also ich investiere dann aktiv in diese Gemeinschaft, also indem ich da irgendwie Sport mache oder indem ich in diese Männergruppe gehe. Und jetzt zum Beispiel die letzten Male habe ich dann zum Beispiel selber auch eine Session dort angeleitet. Da habe ich immer eine Stunde hier eine Session gemacht, eine Stunde da eine Session, um einfach das, was ich jetzt erhalten habe, auch in den letzten Jahren an Erfahrung, da einfach weiterzugeben. Ich arbeite da sehr körperlich, also Körperarbeit machen wir da sehr stark. Da geht es jetzt weniger so um die Theorie wie hier. Aber das ist total wichtig. Vielleicht gehst du gerne in die Kirche und hast da oder eine gemeinnützige Tätigkeit. Also es gibt ja so viele Möglichkeiten, auch für die Gesellschaft, fürs Gemeinwohl, eben tätig zu sein, irgendwo einen Verein beizutreten und da irgendwas Gutes zu machen und darüber einen Austausch zu erfahren. Und natürlich steht es dir auch mal frei, selber aktiv zu werden und irgendwie eine Gruppe zu gründen, vielleicht eine Männergruppe oder du hast ein anderes Thema, wo du sagst, hey, da wollte ich schon immer mal aktiv werden und da rufst du irgendwas ins Leben, dass du einfach ein Stück weit weg von dir selbst, weil wenn wir mit uns selbst die ganze Zeit alleine sind, dann kreisen wir noch mehr um diese Probleme, die alle da sind und die werden auch nicht von heute auf morgen verschwinden, also das, was wir nicht in der Hand haben. Wenn du dann rausgehst und irgendwie anderen unterhältst, dann kommst du da mal raus aus deinem Kopf und kannst eben anderen auch was Gutes tun und das führt natürlich wieder zu mehr Zufriedenheit, du hast mehr Sinn wieder, du stehst morgens auf und sagst, ja cool, heute ist ja wieder, weiß ich nicht, mein Tag, wo ich im Verein bin oder ich treffe mich mit Freunden. Und das kann einen großen, großen Unterschied machen. Ja, und ich hoffe, du konntest dir was rausziehen. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann lass gerne ein ehrliches Feedback da oder teil das mit einem anderen Mann, den das dir auch weiterhelfen kann. Und ja, ich freue mich auf die nächste Folge. Bleib stark, bleib mit Herz.