Männlichkeit mit Herz

Große Bedürftigkeit: Warum Beziehungen scheitern

Felix Achcenich

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0:00 | 17:20

Ich zeige dir, wie Bedürftigkeit in Beziehungen entsteht, welche Signale darauf hindeuten und wie du mit drei klaren Schritten wieder in deine eigene Kraft kommst. Mit Beispielen aus dem Alltag, Kritik an gängigen Männer-Mythen und konkreten Übungen für mehr Stabilität.

• Unterschied zwischen Bedürfnissen und Bedürftigkeit
• Erwartungen als Auslöser von Enttäuschung
• Aufdringlichkeit, Geschenke und Überinvestieren
• Nice-Guy-Muster und versteckte Manipulation
• Selbstbeobachtung als erster Schritt
• Trigger durch starke Anziehung reflektieren
• Eigene Werte definieren und leben
• Beziehung als Bonus auf stabiler Basis
• Schlaf, Ernährung, Bewegung, Freunde, Hobbys stärken

0:55

Bedürfnisse versus Bedürftigkeit

3:02

Aufdringlichkeit

3:32

Beispiel: Geschenke

5:33

Nice-Guy-Muster

6:53

Kritik an Männertrainings

10:48

Schritt 1: Selbstbeobachtung

13:18

Schritt 2: Eigene Werte definieren

15:49

Schritt 3: Beziehung als Bonus

16:45

Starke Basis: Schlaf, Ernährung, Freunde und Hobbys

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SPEAKER_00

Bist du emotional sehr schnell investiert? Meldest du dich ständig und kümmerst du dich häufig darum, dass die Beziehungen laufen? Steckst du Unmengen an Energie rein, um den anderen zu gefallen? Hast du Angst, deine Meinung zu sagen, um einen Konflikt aus dem Weg zu gehen? Dann kann Bedürftigkeit ein Thema sein. Und in dieser Folge erkläre ich dir die Signale von Bedürftigkeit und gebe dir ganz konkrete Tipps, wie du wieder in deine eigene Kraft kommst. Also bleib dran!

SPEAKER_01

Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet.

Bedürfnisse versus Bedürftigkeit

Aufdringlichkeit

Beispiel: Geschenke

Nice-Guy-Muster

Kritik an Männertrainings

Schritt 1: Selbstbeobachtung

Schritt 2: Eigene Werte definieren

Schritt 3: Beziehung als Bonus

Starke Basis: Schlaf, Ernährung, Freunde und Hobbys

SPEAKER_00

Hi, schön, dass du wieder eingeschaltet hast und damit herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Männlichkeit mit Herz. Und vielleicht kennst du das, das Thema Bedürftigkeit. Und in Bedürftigkeit steckt ja das Wort Bedürfnis. Und Bedürfnisse hat jeder Mensch. Wir haben das Bedürfnis nach Trinken, nach Essen, nach Schlafen, auch natürlich nach sozialen Kontakten. Und es ist natürlich ganz normal, Bedürfnisse zu haben. Diese Bedürfnisse sind natürlich auch wichtig, dass sie befriedigt werden. Das Wort Bedürftigkeit geht nochmal ein bisschen weiter, nämlich du hast deine Bedürfnisse nicht befriedigt und bist insoweit bedürftig, dass du unbedingt was brauchst, damit du dich gut fühlst. Und das ist häufig in Beziehungen ein Thema, denn es gibt jemanden, der sehr bedürftig ist. Also das heißt, derjenige hat ein großes Loch in seinem Herzen oder allgemein, es geht ihm nicht gut. Und das kann ja auch unterbewusst sein, weil keiner geht ja bewusst in die Beziehung, vielleicht gibt es das auch, aber es ist eher ein unterbewusster Prozess, dass du bei einem Partner die Erwartung hast, der Partner muss so sein und das muss erfüllt sein, damit es mir gut geht. Das heißt also, du gehst mit einem, das ist so, als wenn du in den Supermarkt gehst mit leeren Magen einkaufen. Also völlig hungrig. Das heißt also, die Wahrscheinlichkeit, dass du dann viel mehr kaufst, dass du Kram kaufst, der eigentlich nicht gut für dich ist, ist tatsächlich viel höher. Und wenn du mit einer hohen Bedürftigkeit in deine Beziehung gehst, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass du zu viel investierst, zu viel reinsteckst, extrem erhöht. Und gleichzeitig auch dann die Enttäuschung natürlich auch, weil wenn deine Erwartungen nicht erfüllt werden, dass die andere Person so und so ist und das und das für dich tun muss, damit es dir gut geht, ist natürlich die Enttäuschung auch umso größer. Weil was ist Enttäuschung? Im Kern ist es, wenn unsere Erwartungen an eine bestimmte Situation nicht erfüllt worden sind, dann sind wir enttäuscht, weil wir wurden von unserer Erwartung getäuscht. Und dann sind wir halt enttäuscht, also die Täuschung endet dann damit, dass wir das erkennen. Und ich habe ja zu ganz Beginn zu dieser Folge gesagt, welche Signale erkennst du, auch bei dir selbst oder bei dem anderen? Und das ist häufig auch ein unterbewusster oder ein unbewusster Prozess, dass wir merken, oh, der andere ist aber extrem aufdringlich, der ist extrem anstrengend. Und das ist eine ganz normale Dynamik, dass dann jemand, der extrem nach vorne geht, die Dynamik beim anderen erzeugt, dass derjenige ein Stück zurückgeht. Also um das eben wieder auszugleichen. Und das kann mitunter sehr anstrengend sein. Also Signale. Welche Signale sind das? Du lernst zum Beispiel jemanden kennen und ich erinnere mich da noch an eine Situation, da war ich auf einem Weiterbildung, das war ein Bildungsurlaub eine Woche, da zum Thema Stressmanagement. Und da war ich mit zwei Frauen, die habe ich dort in diesem Training kennengelernt und dann hatten wir immer eine Mittagspause und dann war ich mit den zwei Frauen, war ich essen, und das war ein total netter Kontakt. Und da kann ich mich heute noch an diese eine Story erinnern, die mir die Frau erzählt hat. Nämlich sie meinte, ich habe jetzt jemanden kennengelernt, einen Mann, und der überhäuft mich mit Geschenken. Wir haben uns das erste Mal getroffen und dann hat er mir gleich einen großen Strauß Blumen mitgebracht, obwohl ich ihn gar nicht kenne. Und dann hat er mir noch irgendwelche Pralinen beim nächsten Mal mitgebracht und der meldet sich permanent bei mir und ist, ja, steht mir die ganze Zeit auf der Matte und ist super aufdringlich. Und das ist auch der erste Punkt. Also diese vielen Geschenke und anderen mit Aufmerksamkeit zu behäufen, das macht natürlich gleich den Eindruck auch auf die Frau. Das hat sie, sie konnte das gar nicht so greifen. Sie hat das so erzählt und mich dann eben gefragt, was ich davon halte. Ich als Mann, sie wollte dann Feedback von mir als Mann bekommen. Und dann habe ich auch nur zu ihr gesagt, dass ich das auch sehr viel finde. Also natürlich kaufe ich meiner Frau auch mal ein Strauß Blumen, zum Beispiel am Hochzeitstag. Oder wenn sie Geburtstag hat. Es ist ein besonderer Anlass, zum Beispiel bei der Geburt unserer Tochter, als dann meine Frau aus dem Krankenhaus nach Hause kam, da habe ich vorher auch einen Blumenladen, einen schönen Strauß Blumen geordert, weil 50 Euro, was das auch immer war, auf jeden Fall war ein schöner Strauß Blumen. Dann bei so einem besonderen Anlässen. Natürlich kaufe ich da auch mal einen Blumenstrauß. Dann ist das nicht so inflationär, dass das nichts wert ist. Aber er hat von Anfang an total viel gemacht und viel zu viel. Und das ist natürlich ihr auch aufgefallen. Das fällt Frauen auf. Und dir als Mann würde das auch auffallen, wenn du eine Frau kennenlernst und die beim ersten Date überhäuft dich mit Komplimenten und gib total viel rein, dann würdest du auch irgendwie ein bisschen ein komisches Gefühl bekommen. Dann natürlich, was auch so ein Thema ist, immer alles witzig zu finden, was der andere erzählt. Vielleicht war es auch gar nicht so witzig, aber du lachst am lautesten, du bist immer amüsiert, wenn derjenige oder diejenige was erzählt und du bist total auch da überinvestiert, indem du übertrieben eine Zuneigung aussendest, also über Sachen lachst, die vielleicht gar nicht so witzig sind und dann auch immer freundlich bist, immer grinst und im Kern alles dafür tust, dass der andere dich mag. Ein ganz großes Thema ist auch, was ich auch immer wieder erkenne, gerade bei uns Männern, wenn Männer in Beziehungen kommen, die haben meistens so, es ist ja häufig so, die Frau steht auf dich, weil du zum Beispiel machst du viel Sport, bist trainiert und hast einen großen Freundeskreis und sag mal, sie hat den Eindruck, du stehst mit beiden beiden im Leben, du hast einen guten Job, du, du machst auf sie einen stabilen Eindruck, wo sie sagt, hey, das finde ich attraktiv, der kümmert sich, der hat ein soziales Netzwerk, der hat eine gute Arbeit. Und dann fangen die Männer an, wenn sie in Beziehungen kommen, dass sie dann irgendwann anfangen, das alles aufzugeben. Dass sie dann nicht mehr ihre Freunde treffen, dass sie dann nicht mehr zum Sport gehen, dass sie auch bei der Arbeit irgendwie nur noch, sag ich mal, alles so 0815 machen und mit der Zeit sich immer mehr auf ihre Partnerin fixieren. Also dass die Partnerin der Mittelpunkt ihres Universums, ihres Lebens werden und damit auch diese Bedürftigkeit, die Partner muss dann immer mehr die Bedürfnisse erfüllen, weil der Mann oder also der Partner nichts mehr im Außen macht. Also er ist nicht mehr irgendwo im Freundeskreis unterwegs oder beim Sport oder weiß der Geier auch was. Also dass diese Verlagerung der Aufmerksamkeit immer mehr auf den Partner geht. Dann auch ein ganz großes Thema ist, seine eigene Meinung zurückzuhalten. Also das heißt, ich sage gar nicht, vielleicht habe ich auch eine andere Meinung, ich denke was anderes und habe eigentlich auch eine andere Wertvorstellung, aber ich halte es zurück, damit der andere vielleicht jetzt nicht irgendwie frustriert ist oder nicht genervt ist und dass es vielleicht zum Streit kommt, sondern ich halte meine Meinung zurück, um auch wieder zu gefallen, um freundlich zu sein. Das ist aber auch, es ist auch so dieses Nice-Guy-Thema, was damit so rein hergeht, aber es ist alles andere als freundlich, sondern es ist halt wieder sehr manipulativ, weil du machst es ja mit einem, mit einer, mit einer Absicht. Denn du bist freundlich, damit der andere sich so und so verhält. Also es ist auch eine Manipulation. Du zeigst nicht dein wahres Gesicht, sondern du spielst eine Rolle, du hast eine Maske auf, damit der andere eben ja so und so sich verhält. Also du versuchst auch mit deinem Verhalten den anderen in eine bestimmte Richtung zu lenken. Und ganz häufig ist es so, es fällt mit der Zeit auf. Und das ist, es ist eine, ne, dann, du spielst vor, dass du nicht bedürftig bist. Das ist eine, also du könntest sagen, du hast eigentlich eine Bedürftigkeit, aber du tust so, als wenn du nicht bedürftig bist. Und dieses Thema begegne ich auch ganz offen, da werde ich auch nochmal eine separate Folge von machen. Das Thema begegne ich ganz oft in der Männerarbeit auch, wo in Männertrainings den Männern erzählt wird, ihr dürft keine Bedürfnisse haben, ihr dürft nicht bedürftig sein. Was heißt bedürftig? Ihr dürft zum Beispiel nicht über eure Gefühle sprechen, ihr dürft zum Beispiel nicht mal sagen, wenn euch irgendwas zu viel ist oder ihr in Situationen seid, wo es brennt sich wird oder ihr habt zum Beispiel einen Konflikt mit eurer Partnerin oder eurer Freundin, dann ist es ganz wichtig, dass sie immer die Kontrolle behaltet und Dominanz zeigt und die Frau halt überbügelt und über sie bestimmt und immer wieder so zeigt, ja, ihr seid immer in der Kraft, ihr seid, habt nie Bedürftigkeit. Und das halte ich für total falsch, weil da baust du dir, das ist so wie so einer Pickup-Szene auch, wo eigentlich nur so Sachen auswendig gelernt werden. Ich bin der tolle Max und von außen ich habe dicke Muckis und die tollsten Sprüche. Ja, das mag dann funktionieren und dann wirst du wahrscheinlich auch die eine oder andere Frau kennenlernen, aber das wird, ruckzuck wird es, sag ich mal, ans Licht kommen, dass du doch eine starke Bedürftigkeit hast. Und deswegen werde ich dir heute drei Punkte nochmal an die Hand geben, wo du dich selber A mal reflektieren kannst und B, was du tun kannst, damit du deine eigene Bedürftigkeit besser kennenlernst, aber auch besser deine Bedürfnisse verstehst und danach handelst, sodass du deine Bedürftigkeit nicht mehr so stark in die Beziehung bringen wirst. Also, weißt du, jeder ist mal bedürftig und ich für meinen Teil auch. Ich habe nicht immer gleich gut geschlafen, ich habe nicht immer, sag ich mal, dann ist mal Stress, du hast vielleicht mal Streit und natürlich, es unterliegt auch Schwankungen, natürlich auch in meinem eigenen Leben. Und es gibt mal Phasen, wo ich natürlich mehr bedürftig bin als in anderen Phasen. Aber das dann immer wieder zu merken, oh, jetzt will ich gerade irgendwas von meiner Frau, was ich mir gerade selber nicht gegeben habe und da erstmal wieder bei mir selber anzufangen und dann mich auch mitzuteilen, hey, wie geht's mir gerade, was ist los? Aber lass uns zum ersten Punkt kommen und das ist ganz wichtig, da habe ich dir ja auch schon in anderen Folgen schon mal dazu gesagt, das ist diese Selbstbeobachtung auch. Ich kann mich jetzt gerade daran erinnern, beim Thema Porno habe ich das gesagt, diese Selbstreflexion, Selbstbeobachtung. Also schau mal, wo du anderen gefallen willst und wo hältst du dich zurück, wo investierst du auch eine Menge rein und schau da mal nach und was liegt dahinter? Ich meine, ganz oft liegt natürlich auch eine Angst dahinter oder auch ist es eine Selbstwehrthematik, ich fühle mich nicht wohl, deswegen muss ich jetzt besonders viel rein investieren. Also das kannst du ja am besten in Situationen selbst reflektieren. Wenn du dafür ein Bewusstsein hast und dann da reingehst, ah ja, stimmt, bei dem und dem mache ich das. Und gerade jetzt kommt wirklich das größte Thema, ich glaube, wo du es am meisten merkst, wie du eigentlich drauf bist von deiner Bedürftigkeit, das ist beim Thema attraktiven Frauen. Ich meine wirklich attraktive Frauen. Also wo du jetzt sagst und hat ja jeder seine eigenen Vorstellungen, der eine steht vielleicht auf blond, der andere auf Brunett, was auch immer, groß, klein, dick oder dünn. Deine attraktive Frau, wo du wirklich so sagst, das ist wirklich schon für mich sehr attraktiv, und da merkst du ganz schnell, werden alle Träger in Bewegung gesetzt um dieser Frau, weil sie ja so hübsch ist und du versprichst sie vielleicht mehr, da werden gleich alle Träger geschaltet, um ihr zu gefallen. Und das war am Anfang der Folge durch dieses Beispiel. Ja, mit den beiden Frauen, mit denen ich da essen war und die eine, die mir da erzählt hat, die war wirklich sehr attraktiv. Also, ne, ich war da zu der Zeit mit meiner Frau und alles zusammen, ne? Aber grundsätzlich kann ich dir, kann ich dir nur sagen, ich fand sie auch attraktiv. Und da kann ich, also ich konnte das gut nachvollziehen, dieses Verhalten des Mannes, dass er da so viel investiert hat. Weil, sag ich mal, das war jetzt auch, ja, das, sag ich mal, das hatte sich schon gelohnt, dass er da investiert hat, um es mal so zu sagen. Aber er hat einfach zu viel gemacht. Und gerade da kannst du dich reflektieren. Warum musst du jetzt gleich beim ersten Date ein großes Strauß Blumen kaufen? Warum musst du jetzt irgendwie ein riesen Apparat fahren und das Ganze ebenso groß auffahren? Welche Themen sind da in dir, die da hochkommen? Also reflektiere dich da, das ist ganz, ganz wichtig. Geh da nicht zu sehr eine Birne, aber schau, was macht es mit dir. Punkt Nummer zwei, ganz zentraler Punkt, dass du deine eigenen Werte kennst. Eigene Werte definieren. Was sind Werte? Zum Beispiel sind Werte Ehrlichkeit, ist mir wichtig. Offenheit, Disziplin, Freundlichkeit, Harmonie, Mitgefühl, Balance, um nur so ein paar Beispiele zu nennen. Familie, Freundschaften, Gemeinschaft. Da gibt es ganze Listen. Wenn du mal zum Beispiel bei Google einfach eingibst, Werteliste, also Werte definieren, eigene Werte definieren, Werteliste, dann findest du da sicherlich Listen mit ganz vielen Werten und da lade ich dich zu ein, schreib dir da mal fünf Werte auf, die wirklich ganz, ganz zentral für dich sind. Und die verinnerliche auch. Und so ein bisschen dein Lebenskonzept, also Ziele und Werte, das ist der Kompass in deinem Leben. Und wenn du natürlich das nicht definiert hast, ja, woher sollst du dann auch wissen, wo es lang geht? Also dann kommt irgendeiner um die Ecke, sag mal, zum Beispiel ist dein Wert, du willst auch mal entspannen, du willst zum Beispiel, also einfach das Beispiel auf Urlaub bezogen, du stehst zum Beispiel auf Strand und Meer und hast auch das Bedürfnis, mindestens zweimal im Jahr in Urlaub zu fahren und dann kommt zum Beispiel, du lernst jemanden kennen, der aber dann sagt, ja, ich habe gar keinen Bock auf Urlaub, kannst du mit mir voll vergessen und wenn Urlaub, dann will ich aber nur in die Berge fahren. So, und dann gibst du alles auf, um demjenigen dann zu gefallen. Und da liegt ja der Hase im Pfeffer. Also da muss man dann halt kommunizieren, Kompromisse finden. Natürlich ist dann schlecht, wenn du sagst, ich mach nur alles, das, was ich will, und der andere guckt dann auch nicht rüber, sondern da geht es dann an uns kommunizieren. Vielleicht musst du dann alleine und fährst mit Kumpelsanstrand und mehr und machst dann nochmal ein Zwischending und dann kann man sich einigen. Aber wenn du gar nicht weißt, was dir wichtig ist, was du eigentlich willst, ja dann funktioniert es überhaupt nicht. Und such dir da fünf Werte raus und reflektiere das auch. Und dann guck mal auch, ob du danach handelst. Punkt Nummer 3, siehe Beziehung als Bonus, wenn alles andere läuft. Das ist häufig so, wir sind in einer Riesenbedürftigkeit, unser Leben läuft eigentlich nicht gerade wirklich gut und ich rede jetzt hier nicht irgendwie, das Leben läuft perfekt oder sowas, sondern es läuft wirklich stabil, wo du sagst, ey, ich habe ein eigenes Freundeskreis, ich hab eigene Hobbys, ich hab einen Job, so, ich bin bereit. Ich habe selber meine Themen irgendwie geklärt, bin ganz gut unterwegs, und dann als Bonus eine Beziehung zu führen. Eine Beziehung zu einer Frau zu führen zum Beispiel. Und nicht mit diesem Bedürfnis reinzugehen, ja, ich brauch jetzt eine Freundin, ich fühle mich immer so alleine, ich fühle mich so schlecht, ich brauche jetzt eine Freundin, damit es mir besser geht. So, das ist ein ganz, ganz falscher Ansatz, weil da gehst du ja mit dieser Bedürftigkeit rein, der andere muss dafür sorgen, dass es mir gut geht. Und deswegen ist der Punkt Nummer 3, sorge erstmal selber für dich, dass es dir gut geht, dass du vernünftig, und da fangen wir wieder bei der Basis an, das habe ich dir schon in anderen Folgen gesagt, guter Schlaf, gutes Essen, gute Regeneration, Bewegung, einen guten Freundeskreis, auch Hobbys, die dir irgendwo Spaß machen. Und wenn du, sag ich mal, diese Punkte schon erfüllt hast, ja, dann würde ich sagen, stehst du schon ganz stabil da. Das ist jetzt kein Garant für lebenslange Zufriedenheit und irgendwie Glück und alles drum und dran. Das ist ja ein wandelnder Prozess. Aber es ist total wichtig, dass du daran arbeitest, an deiner eigenen Zufriedenheit, an deinen eigenen Bedürfnissen, dass du sie kennst und daran wächst und arbeitest. In dem Sinne, wenn dir die Folge gefallen hast, dann würde ich mich über eine ehrliche Bewertung von dir freuen. Und natürlich auch, wenn du einen anderen Mann kennst, der auch von dieser Folge profitieren könnte, dann freue ich mich natürlich auch, wenn du diese Folge weiterleist, wenn du es weiterempfiehlst. Nur so kann natürlich dieser Podcast hier wachsen und ich freue mich schon auf die nächste Folge mit dir. Bleib stark, bleib mit Herz.