Männlichkeit mit Herz

Erfolg bedeutet - Wie viel Schmerz bist du bereit auszuhalten

Felix Achcenich

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Erfolg ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung für einen Preis, den wir wirklich tragen können. Wir prüfen die Widersprüche hinter Online-Business, Karriere, Trading und Beziehung und landen bei der Frage, welcher Schmerz uns am Ende stärker macht.

• Erfolg definiert als Bereitschaft, Schmerz auszuhalten
• Widerspruch zwischen „freiem Leben“ und 60-Stunden-Woche
• Kritik an „schnell reich werden“ Marketing und Kursversprechen
• Realität von Selbstständigkeit: Verantwortung ohne Sicherheitsnetz
• Trading und Börse als Stress-Test ohne Erfolgsgarantie
• Karriere versus Familie als Entscheidung mit Konsequenzen
• „Einfaches Leben“ als Risiko für Sinnkrise und Langeweile
• Podcast als Beispiel für kreativen Nutzen und Vermarktungsstress
• Partnersuche und Beziehung als unterschiedliche Formen von Schmerz
• Wachstum durch Reiz wie im Fitnessstudio, Klarheit durch Prioritäten

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Erfolg hat immer einen Preis

0:53

Was Erfolg wirklich bedeutet

2:51

Die Lüge vom schnellen Geld

6:29

Unlösbare Widersprüche

10:56

Die Schmerzen als Unternehmer

15:31

Bewusste Entscheidungen treffen

17:27

Wachstum durch Schmerz






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Erfolg hat immer einen Preis

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Erfolg hat immer einen Preis und bist du wirklich bereit, diesen zu bezahlen? Du willst ein erfolgreiches Online-Business führen? Bist du bereit, 60 Stunden plus zu arbeiten? Du willst eine Familie gründen? Bist du bereit, tausende von Stunden in Erziehung zu stecken, während deine Single-Freunde ihr Leben freier gestalten können? Du willst eine fette Karre fahren? Bist du bereit, zigtausende Euros für Instandhaltung, Anschaffung zu bezahlen und dir ständig Gedanken machen zu müssen, ob Kratzer in deine Felgen kommen, wenn du einparkst? Du willst eine glückliche Beziehung führen und bist du wirklich bereit, viel Zeit, Energie und Nerven in deine Partnerschaft zu stecken, auch wenn es mal nicht gerade läuft und ihr keinen Sex habt und ihr streitet und viele Dinge zu klären sind.

Was Erfolg wirklich bedeutet

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Willkommen bei Männlichkeit mit Herz. Hier lernst du, wie du Klarheit findest, Energie aufbaust und echte Stärke lebst. Mit Übungen, die dich fordern und mit Herz, das dich verbindet.

SPEAKER_01

Und damit herzlich willkommen bei einer neuen Folge bei Männlichkeit mit Herz mit deinem Host Felix. Und wir sprechen heute darüber, was Erfolg bedeutet. Denn ich meine, Erfolg bedeutet, wie viel Schmerz bist du bereit auszuhalten. Und wir leben in einer Welt voller Widersprüche. Zum Beispiel, ich sehe immer wieder diesen Fall, das hatte ich schon in einer vorigen Folge auch mal geteilt, diesen Fall, ich will endlich reich werden und aus meinem Job, aus diesem Hamsterrad angestellten Job ausbrechen und endlich ein freies und geiles Leben zu führen. Aber da frage ich dich oder da muss ich mich persönlich auch mal fragen, ja, was bedeutet das? Was für ein Profess bezahle ich, wenn ich ein Reichtum aufbauen will, ein geiles, freies Leben? Auf der einen Seite bedeutet das, viel zu arbeiten, weil irgendwo muss das Geld hierher kommen. Das fällt ja nicht vom Himmel. Also frage dich, wie du das anstellen willst. In der Regel, die Leute, die richtig Reichtum angehäuft haben, und ich rede jetzt nicht von Erbschaft und so, natürlich ist das auch der Fall, aber so diese Self-Mailed-Millionäre, die haben alle extrem viel gearbeitet. Und ich rede da jetzt nicht von, wie hier in Deutschland, eine 35-40-Stunden-Woche, sondern in der Regel haben die viel, viel, viel mehr gearbeitet, wie ich das schon im Intro gesagt habe, 60 Stunden. Und wo ist das ein freies Leben? Weil das ist ja der Widerspruch, wenn du 60 Stunden arbeitest oder 50, 60 Stunden, wo bleibt dann noch das freie, geile Leben? Ja, dann baust du dir vielleicht ein Business auf, du baust dir Reichtum auf, aber du führst dann erstmal die ersten Jahre, führst du alles andere als ein freies, geiles, leichtes Leben.

Die Lüge vom schnellen Geld

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Und da haben wir immer wieder die Widersprüche und das ist auch häufig zu dieser Marketing-Trick, wenn ich das dann so sehe, ich komme ja aus dieser Finanzbranche, ich liebe dieses Beispiel, von wegen, ja, schnell reich werden. Ich verkaufe dir diesen Kurs, wo du ganz schnell 5000 Euro im Monat verdienst und das geht super einfach, ohne großen Aufwand und das schafft jeder. Und das ist total der Bullshit. Weil keiner verdient mal ebenso nebenbei 5000 Euro irgendwie online mit Trading oder was auch immer. Und ich kann dir sagen, selbst wenn du es schaffen solltest, mal 5000 Euro zu verdienen, es ist A nicht konstant. Und das ist ja auch als selbstständiger Unternehmer, also du musst immer was reinbuttern. Das ist nicht so wie als Angestellter, wo du mal Urlaub hast, wo du mal krank bist und die Kohle kommt am Ende des Monats trotzdem rein, sondern du musst immer konstant Leistung bringen. Und auch so ist es mit dem Trading. Wenn du da regelmäßig was verdienen willst, dann musst du einfach auch dranbleiben und regelmäßig was machen. Und da hast du auch keinen Erfolgsgerand. Und auf der einen Seite ist es alles andere als einfach, weil wenn wir nochmal auf dieses Trading zurückkommen, wo ich auch viele irgendwie jetzt in meinem Umfeld auch mitbekomme, ja, ich mache jetzt wieder eine Ausbildung und dies und das, und ich habe das ja auch gemacht, und dann heißt es, ja, ich verdiene jetzt mal schnell ein bisschen Geld, ich habe zwar jetzt nicht viel Geld, aber aus meinen 5000 Euro mache ich ganz schnell 50.000 und so weiter. Da muss ich sagen, aber du hast dann einen hohen Preis, denn du hast, du wirst Verluste machen. Du hast diesen Stress, wenn du Orders offen hast, du hast Trades offen, du kannst nachts nicht schlafen, gerade wenn du mehr höhere Summen handelst, es wird dir so einfach dargestellt, aber das ist es nicht. Börsenanlage und man guckt mal auf die Kurse, hätte ich mal eine Apple-Aktie investiert, aber wie oft ist die Apple-Aktie abgestürzt? Und ich rede jetzt nicht von den letzten fünf Jahren, sondern auf dem langfristigen Korridor gesehen, Apple war mal kurz vor der Pleite und dann da durchzugehen durch diese Täler und dann machst du auch die Rendite, aber das wird oft vergessen. Und das ist auch wieder die Frage, wie viel Schmerz hältst du aus? Und das ist alles andere als einfach dieses Trading. Und natürlich, wie auch am Anfang gesagt, wenn du Reichtum aufbauen willst und du hast jetzt kein dickes Erbe oder bist jetzt der Universalgenie und hast jetzt irgendwie ein Patent angemeldet und verdienst da ganz viel Geld, keine Ahnung, sondern du bist ein ganz normaler Typ, so wie ich zum Beispiel, der hier diesen Podcast gestartet hat, dann ist es in der Regel so, dass du erstmal extrem viel irgendwo reinbuttern musst und dann ist alles andere, als ich fühle jetzt mal ein easy Leben. Da ist wirklich das Angestelltensein mit allen Herausforderungen, also dass du halt auch in so Hierarchien bist, dass du ja von ganz vielen Faktoren abhängig bist, ob du jetzt befördert wirst. Du kannst dir oftmals auch nicht aussuchen, was du jetzt konkret zu tun hast, sondern es gibt einfach Umstrukturierung und du bist einfach in so einem Apparat drin. Aber dafür musst du dir keine, wie gesagt, keine Gedanken machen, wenn du mal krank bist, wenn du mal im Urlaub bist oder wenn mal irgendwie sich ein Kunde beschwert, das läuft dann meistens in so einem großen Unternehmen, irgendwo an irgendeinem Kundenservice-Stelle, aber als Unternehmer, als Selbstständiger stehst du immer voll in der Verantwortung. Und das wird dir ganz oft nicht erzählt. Und jetzt muss ich mal ganz kurz auf meine Notizen gucken, bevor ich hier wieder völlig den Faden verliere, weil du merkst schon, ich rede mich wieder ein bisschen in

Unlösbare Widersprüche

SPEAKER_01

Rage. Genau, was so der Klassiker ist auch. Dieses, wie viel Schmerz bist du bereit, auszuhalten? Ganz oft ist es ja so, wir wollen eine Karriere machen. Also gerade bei uns Männern ist das ja ein extrem wichtiges Ding, diese Karriere zu machen. Und wenn du Familie hast, dann willst du auch gleichzeitig deine Kinder mehr sehen. Das ist oft ein ganz großer Widerspruch. Ich will mehr Zeit für meine Familie, aber ich will auch Karriere machen. Und das ist auch ein Riesenwiderspruch, weil da ist auch wieder, für welchen Schmerz entscheidest du dich? Da ist auch wieder die große Frage. Entscheidest du dich dafür, die Karriere zu machen? Ja, dann musst du auch mehr arbeiten, dann musst du mehr Leistung erbringen. In der Regel natürlich, dann hast du einfach mehr Verantwortung zu übernehmen, du sitzt mehr Zeit bei der Arbeit. Und das bedeutet ja auch, du hast mehr Stress. Du musst mit mehr Stress umgehen. Und das bedeutet auch mehr Schmerz am Ende des Tages. Und auch mit einer natürlich Ungewissheit, du weißt nicht, ob es dann auch wirklich klappt, ob du dann eine Gehaltserhöhung oder Beförderung kriegst oder was immer. Und ein zusätzlicher Schmerz ist ja auch, dass du deine Kinder weniger siehst, dass du weniger Zeit für deine Frau hast, für deine Kinder, auch für deine Hobbys, dass du da einfach unheimlich hohen Preis bezahlst, wenn du Karriere machen willst. Und alles unter einen Hut zu kriegen, wird sehr schwierig und da hast du dann auch wieder mehr Stress. Wenn du jetzt sagst, ja, ich mach Karriere, aber mach noch einen super Familienvater und mach noch eine super Partnerschaft und kümmere mich um alles, dann kann ich dir auch sagen, das ist auch sehr stressig und da wirst du auch einen hohen Preis für bezahlen. Das wird sehr schmerzhaft, weil du dann auch kaum mehr Zeit hast für dich selbst und wirklich für Ruhe. Also, das ist immer eine ganz entscheidende Frage. Für welchen Schmerz entscheidest du dich? Weil es gibt nicht dieses, was uns auch immer eingeredet wird, dieses, ja, ich will ein einfaches Leben und ein glückliches und zufriedenes Leben und ich muss mich einfach nur positiv denken und vor den Spiegel stellen und nochmal dreimal sagen, Tschaka, ich schaff das. Ich habe ja auch schon mal eine Folge zur Affirmation gemacht. Ja, das hat natürlich auch einen Mehrwert, wie wir auch mit uns selbst reden, aber nur darauf zu münzen, wird wirklich sehr dünne und sich dann immer nur darauf fokussieren, ich will ein einfaches und bequemes Leben. Ja, überleg doch, was heißt denn einfach und bequem? Also ich stelle mir das so vor, einfach und bequem, ich liege irgendwo am Strand den ganzen Tag, keine Ahnung, schlurf mein Cocktail, hab da irgendwie ein Haus, hab eine Familie und es läuft irgendwie alles, ich muss mich um nichts kümmern. Problem bei der ganzen Sache ist, ja, aber was für einen Sinn habe ich denn dann? Wenn ich schon alles habe, ich lebe im Reichtum, ich liebe am Strand, dann habe ich doch ein Sinnproblem. Also, wenn ich jetzt kein richtiges Ziel mehr habe, ich habe schon alles erreicht, ja, für was lebe ich denn dann noch? Nur um den Tag reinzuleben. Also ich merke das, wenn ich im Urlaub bin, in so einem Club-Urlaub, wir waren letztes Jahr auf Fotoventura im Urlaub, in so einem Club-Urlaub, das war ich ganz nett, aber nach einer Woche oder nach zehn Tagen fällt mir da wirklich die Decke auf den Kopf, wo ich sage, ey, jetzt ist ja schön und gut hier gewesen, aber reicht jetzt so langsam. Und das ist eben auch der Schmerz, dass du, wenn du dann irgendwie alles hast, oder wenn du dann, die meisten haben das ja nicht, irgendwie Strand und ein Haus, sondern sag mal, einfaches Leben, so ein Standardmäßig, ja, ich kann den ganzen Tag irgendwie tun und machen, was ich will, irgendwie Serien gucken und ins Fitnessstudio fahren. Ja, aber das wird auch schnell langweilig. Und dann hast du einfach den Schmerz der Langeweile und der Perspektivlosigkeit. Und das auch, muss einem immer bewusst sein, dass es, du hast immer einen Preis zu zahlen, weil wenn du sagst, ja, ich will jetzt alles easygoing machen und ich gucke jetzt abends immer nur noch Serien, ja, dann werden in der Regel, sag ich mal, du hast dann, du kümmerst dich vielleicht abends nicht darum, irgendwie mal vielleicht ein Buch zu lesen oder einen Kumpel anzurufen, also dich oder irgendwie zu Hause aufzuräumen. Also es bleibt immer irgendwas liegen und du entscheidest dich, deine Entscheidung hat immer eine Konsequenz. Wenn du zu Sachen Ja sagst, zum Beispiel zu einer Serie gucken, dann heißt das einfach zu anderen Dingen, du sagst nein. Und das hat dann einfach zur Konsequenz, dass du dann irgendwo einen Schmerz hast, weil du dich nicht um irgendwas kümmerst. Du wolltest eigentlich was erledigen, aber du guckst jetzt lieber eine Serie und dann hast du am nächsten Tag die Dinge nicht erledigt. Und das erzeugt dann natürlich wieder einen Schmerz. Also, es ist nichts ohne einen Preis.

Die Schmerzen als Unternehmer

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Und ich will dir nochmal von zum Beispiel von diesem Podcast-Projekt hier erzählen. Und diesen Podcast, den habe ich relativ lange vor mir hergeschoben. Also ich wollte damit schon vor, weiß ich nicht, vor ein, zwei Jahren oder so anfangen. Hab mich da immer vor gesträubt. Vielleicht war ich auch noch nicht so weit und hab das einfach dann später erst gemacht. Aber ich habe jetzt im letzten Jahr angefangen, auch mit ein bisschen Vorlauf, habe dann irgendwie so im August, September angefangen und meine erste Folge dann im November veröffentlicht. So, und da habe ich mir auch ganz viel Fantasien gemacht, wie das denn laufen wird und dann starte ich das alles und dann gibt es zig Downloads und ganz viel Kommentare und gleich eine ganz tolle Community und alles drum und dran. Und ja, zum Teil ist es auch so, aber jetzt meine anfängliche Motivation, das will ich dir auch ganz ehrlich sagen, so diese auch auf Fantasie aufgebaut, ne, und auch wieder so mit diesem Hintergrund, ja, ich mache Online-Business und online hier und online da, ist alles super einfach und super easy. Und ich sage dir ehrlich, also diese Podcast-Folgen aufzunehmen, wenn ich hier sitze, und ich hoffe mal, das kommt jetzt auch rüber, auch in den letzten Folgen, also mir macht Spaß und ich hau da Energie rein, und auch wenn ich manchmal ein bisschen hier abschweife und ein bisschen viel schwafe, ich hab Bock drauf und ich hoffe, das kommt auch rüber. Und gleichzeitig merke ich auch so diese ganze andere Sache, die dahinter hängt, ne, sag ich mal hier, so ein Editing, also ein Schneiden, irgendwie eine Nachbearbeitung, das Hochladen und auch das Vermarkten. Da muss ich sagen, ey, das nervt mich auch. Und wenn ich dann auch so meinen Instagram-Account angucke, gucke gerne meinen Instagram-Account an, ich habe irgendwie, weiß ich, nur, keine Ahnung, 30 Follower. Ich habe mich da auch nicht großartig mit beschäftigt, da habe ich irgendwie so keinen Bock drauf, muss ich sagen. Und da weiß ich aber auch so, hey, da müsste ich eigentlich mehr machen, um da einfach mehr Follower zu kriegen oder ich müsste eigentlich sogar, was heißt, ihr müsste aber sogar Video machen, den Podcast mich hier filmen und dann irgendwelche Reels und Shorts da hochladen. Ich mache ja aktuell nur so Audiogramme, wo ich dann einfach nur so eine Tonspur rüber klatsche. Ja, das ist momentan der einfache Weg. Und der Weg, wo ich sage, ja, ist irgendwie noch ein Kompromiss, richtig Bock, wie gesagt, habe ich auf diese Vermarktung nicht. Aber das ist halt auch der Schmerz, den ich dann aushalten muss. Wenn ich dann sehe, ja, oh, die Instagram-Follower-Zahlen gehen nicht hoch, die Klickzahlen, naja, bei YouTube irgendwie auch nur zwölf Abonnenten, da muss ich mir aber sagen, okay, Felix, das ist jetzt der Schmerz, den ich habe. Natürlich ist es nicht geil, wenn ich dann auf die Zahlen gucke. Aber dann denke ich mir auch so, ja, aber ich will nicht den Schmerz gehen, jetzt noch Video wieder zu machen, noch irgendwas zu verändern, weil ich jetzt sage, ey, mein Leben ist gerade voll genug. Und dann ist es halt so, dass ich mich für diesen Schmerz entschieden habe. Nämlich auszuhalten, dass ich da keine großen Abonnenten habe, dass dann kein großer Traffic drauf ist. Und das ist dann in Ordnung. Aber ich habe mich da bewusst zu entschieden. Und natürlich, wenn ich jetzt irgendwie Video machen würde, wüsste ich, ich hätte deutlich mehr Aufwand. Das heißt, ich hätte da auch mehr zu tun, mehr Schmerzen wieder. Und es wäre ja auch kein Garant. Ich würde erstmal wieder reinbuttern und keine Ahnung, ob dann da mehr Follower oder irgendwas kommen. Weiß der Geier. Nur das will ich dir sagen. Und auch dieses Podcast-Projekt, auch wenn mir diese Aufnahmen hier Bock machen und wenn das hier Spaß bringt, ich muss trotzdem ehrlich gestehen, diese ganze Vermarktung finde ich persönlich für mich anstrengend. Und das ist dann auch ein Schmerz. Obwohl ich die Sache hier gerne mache, habe ich auf der gleichen Seite wieder einen Schmerz. Und wenn ich jetzt sagen würde, ja, mich nervt jetzt noch alles, ich habe gar keinen Bock mehr, dann höre ich damit auf komplett. Und dann habe ich auch, sag ich mal, diesen Schmerz des Aufgebens oder dass ich einfach auch sage, ja, es ist hier auch eine kreative Zeit. Also ich habe jetzt heute wieder, um diese Folge aufzunehmen, mir zwei Blätter Notizen gemacht, mir Sachen aufgeschrieben und da merke ich auch immer richtig, da arbeite ich richtig kreativ und das tut mir richtig gut. Mal so raus aus diesem Standard, raus aus diesem 0815, in dem ich oft im Alltag stecke und ich glaube auch viele anderen, wo man einfach nur so Autopilot abspult. Und das ist bei diesem Podcast hier wirklich eine große, sag ich mal, ja, große Erleichterung oder auch ein großer Benefit dieses kreative Arbeiten. Und ich hoffe, an diesem Beispiel vom Podcast konnte ich dir das so ein bisschen erklären, dass ich natürlich damit auch Schmerzen habe und mich bewusst für irgendwas entscheide und da natürlich auch eine Konsequenz draus habe, wie mit diesen sozialen Medien, wo ich sage, ey, habe ich momentan keinen Bock drauf. Und ich muss damit halt klarkommen, dass da momentan nur eine Handvoll Follower am Start sind.

Bewusste Entscheidungen treffen

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Und zu guter Letzt, also überlege dir, welchen Schmerz willst du. Und überlege dir da auch, also es ist ja immer so, dieses von wegen, ja, ich will endlich mal eine Frau kennenlernen oder so. Zum Beispiel, höre ich, ich habe im Freundeskreis auch einige Männer, die Partnerin suchen. Und da ist es ja auch so, wenn du eine Partnerin suchst, dann hast du auch einen Schmerz. Weil du musst ja irgendwo, entweder im Online- oder draußen, Frauen ansprechen, Frauen anschreiben und was passiert in der Regel, du kriegst irgendwo einen Korb oder eine Ablehnung. Das ist sehr, sehr wahrscheinlich, dass du Körbe kassierst und mit dem Schmerz musst du halt leben. In einer langfristigen Partnerschaft, wenn du eine langfristige Partnerschaft pflegen willst, dann hast du da einfach auch immer wieder Meinungsverschiedenheiten, Streitereien, Phasen, wo es mal keinen Sex gibt, wo man sich nicht einer Meinung ist, wo man sich nicht mal riechen kann und das eben auch auszuhalten. Also du hast in allen Aspekten, als Single hast du deinen Schmerz, als Paar hast du deinen Schmerz. Und da ist immer die Frage so, oder als Familienvater hast du deine Schmerzen, aber als Mann ohne Kinder hast du auch deine Schmerzen. Und die Frage ist immer, mit welchen Schmerzen willst du dich konfrontieren? Welche Schmerzen bist du bereit auszuhalten? Und welchen Willen hast du? Wirklich, du brauchst ja eine innere Kraft, eine innere Überzeugung, also ein richtiges Herz, was da pocht für diese Entscheidung, weil die Schmerzen werden an einigen Tagen nicht leicht zu sein, auszuhalten. Und dann kommt es wirklich darauf an, was dir wirklich wichtig ist in deinem Leben. Und das ist so die Grundsatzentscheidung und das kann sich natürlich immer wieder justieren, auch dass du wirklich weißt, was du willst und welchen Schmerz du bereit bist auszuhalten. Also damit schließe ich auch diesen Podcast. Überlege dir,

Wachstum durch Schmerz

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welchen Schmerz willst du in deinem Leben, an welchen Schmerz willst du wachsen, weil Schmerzen sind auch immer Chancen auf Wachstum. Das ist wie im Fitnessstudio, ohne Reiz, kein Muskelwachstum und das ist erstmal ein Schmerz, darauf erfolgt ein Wachstum und in anderen Bereichen im Leben ist es sehr ähnlich. Wir wachsen mit unserem Schmerz, wir wachsen mit unseren Aufgaben. Ich freue mich, dass du bis zum Ende dran geblieben bist. Wenn dieser Podcast gefällt oder du irgendwas rausziehen konntest, dann empfehle ihn gerne weiter, verlinke den Podcast, lassen gerne ein ehrliches Feedback da, eine ehrliche Bewertung, da freue ich mich am meisten rüber, wenn dir irgendwas auffällt, schreib mir gerne, ich habe in den Shownotes meine E-Mail-Adresse hinterlegt und kannst du mich gerne kontaktieren. Ich freue mich auf die nächste Folge, bleib stark, bleib mit Herz.