Handy, Herz & Hirn - für stressfreie Mediennutzung in der Familie
Zocken, scrollen, streamen – die Medienwelt unserer Kinder ist überall. Du möchtest dein Kind sicher durch den digitalen Dschungel begleiten, doch im stressigen Alltag fehlt dir oft die Zeit? Dann ist „Handy, Herz & Hirn“ genau richtig für dich.
Wir, Viola Hoffmann (Gesund digital aufwachsen) und Steven Pfeiffer (Im Hopserlauf), arbeiten seit über 20 Jahren mit Kindern, Eltern und Fachkräften. Ab Februar 2026 sprechen wir jeden Donnerstag darüber, wie du im Familienalltag gelassen mit Smartphone, Tablets & Co. umgehen kannst.
Wir nehmen dich mit in Themen wie erstes Handy, Klassenchat, Cybe
Handy, Herz & Hirn - für stressfreie Mediennutzung in der Familie
#03- Wie Medien die Gehirnentwicklung von Kindern beeinflussen
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Wir zeigen, wie digitale Reize das kindliche Gehirn beeinflussen, warum Begleitung wichtiger ist als Verbote und wie Bewegung, Handschrift und echtes Tun nachhaltiges Lernen fördern. Mit klaren Bildern, einfachen Routinen und einer Portion Humor schaffen wir Orientierung für den Familienalltag.
• Reizflut durch Smartphones und Überforderung kindlicher Gehirne
• Gleichwertig, aber nicht gleichberechtigt als pädagogische Leitplanke
• Zukunftskompetenzen: kritisch denken, kreativ lösen, Frust aushalten
• Lernzonen: Komfort, Angst, Lernen sinnvoll nutzen
• Multisensorisches Lernen statt passiver Bildschirmkonsum
• Handschrift und Wiederholung für tiefes Behalten
• Vorbildwirkung der Eltern im Umgang mit Medien
• Recherchekompetenz vor Suchmaschine und KI
• Bewegung als Basis von Entwicklung und Selbstregulation
• Bildschirmzeit als bewegungsfreie Zeit bewusst begrenzen
Hier geht es zur Studie
Wir verlosen:
👉3x den Online Kurs:
“Das erste eigene Smartphone - so begleitest du dein Kind sicher und Bewusst”
(Wert á 49€)
Von Steven @imhopserlauf
👉3x den Workshop:
”Smartphone Beziehungs-Check - Benutzt du dein Smartphone, oder benutzt es dich?”
(Wert á 69€)
von Viola @viola_hoffmann_
SO MACHST DU MIT:
1. Den Podcast "HANDY, HERZ & HIRN" auf deiner Lieblingsplattform hören🎧
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Hier kommst du zu unseren einzelnen Internet Auftritten:
Steven:
- Instagram: @imhopserlauf
- Website: www.imhopserlauf.de
Viola:
- Instagram: @Viola Hoffmann
- Website: http://www.gesund-digital-aufwachsen.de
Wir freuen uns über deine Nachricht und dein Feedback! ☺️
Liebe Grüße,
Steven und Viola
Warum Weniger Stress Mit Medien
SPEAKER_01Weniger Stress und mehr Leichtigkeit im Umgang mit den digitalen Medien. Das wünschen sich so viele Eltern. Aber wie klappt das eigentlich im vollen Familienalltag und was gibt es da alles zu beachten? Genau darum geht's hier bei uns im Podcast Handy, Herz und Hirn. Deine beiden Experten im Gespräch. Ich bin Viola Hoffmann, Gründerin von Gesund Digital Aufwachsen.
SPEAKER_00Und ich bin Steven Pfeiffer, Gründer des Bildungsunternehmens im Hopsterlauf. Jeden Donnerstag bekommst du hier eine neue Folge rund um die Welt der digitalen Medien. Wir bieten dir unser fundiertes Hintergrundwissen, erzählen aus unserem Arbeitsalltag mit Eltern und Kindern und teilen praktische Tipps für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Freude im Umgang mit Bildschirmmedien. Ganz nach dem Motto: bewusst begleiten statt verbieten.
Themenwahl: Gehirn Und Digitale Geräte
SPEAKER_01Und das alles ganz authentisch und mit einer Prise Humor. Aus unserem Alltag, für deinen Alltag und für eine gesunde Zukunft unserer Kinder. Mach's dir jetzt bequem und lass dich inspirieren.
SPEAKER_00Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge mit mir und der lieben Viola. Viola, du strahlst heute so. Was ist los? Wow, worüber freust du dich gerade?
SPEAKER_01Ich freue mich einfach immer mega mit dir über die Sachen zu sprechen hier. Über die Themen. Und ich bin gerade schon die Themenliste durchgegangen und habe gerade schon so gesagt, ich hätte Bock, alle aufzunehmen, weil ich einfach so Lust habe auf diese Themen und weil es mir Spaß macht, mit dir zu sprechen. Deswegen strahl ich. Und du? Okay.
SPEAKER_00Ich bin einfach mega gespannt, welches Thema du heute mitgebracht hast, weil es ist ja immer, ja, wir haben eine Themenliste. Wir sind in allen Themen drin, doch ich weiß halt nie, welches Thema du mitbringst. Genau. Welches Thema hat dich am meisten angesprochen? Worüber möchtest du heute mit mir sprechen?
SPEAKER_01Ich finde das Thema spannend, viele, aber wir haben jetzt in der letzten Podcast-Folge auch über, oder wir haben hier ja auch schon über das Thema Handy auf Klassenfahrten und so gesprochen. Und am Ende hattest du auch das Thema angesprochen, was so mit dem Gehirn passiert. Und da möchte ich gerne nochmal ein bisschen näher einhaken. Also ich glaube, was das Thema Gehirnentwicklung überhaupt angeht, werden wir noch öfters hier drüber sprechen. Aber mir geht es so ein bisschen jetzt drum um das Thema, wie entwickelt sich überhaupt. Ich glaube, das ist vielleicht vielen auch gar nicht so bewusst. Was braucht das kindliche Gehirn auch, um sich zu entwickeln? Und was tun die Medien dafür Gutes oder nicht? Oder die digitalen Geräte, sagen wir es mal so. Und auch dann so das Thema Abstumpfung mit dazu nehmen. Was sind deine Gedanken, deine ersten Gedanken dazu, Steven? Das ist ja keine richtige Frage, sondern so ein Themenfeld.
Reizflut Und Überforderung Am Smartphone
SPEAKER_00Ja, also das Themenfeld ist interessant, weil ich habe mich wirklich angefangen, so ein bisschen auch jetzt tiefer in das Thema KI reinzufuchsen, was ein Riesenthema ist und jetzt nicht hier den Platz einnehmen soll, darum geht es gar nicht. Aber auch angefangen, mich mit Studien zu beschäftigen und dem Gehirn, was das mit der Entwicklung macht. Oder generell Medien allgemein. Das Erste, was ich sage, Medien beeinflussen die kindliche Entwicklung, und zwar nicht nur die kindliche Entwicklung, sondern auch das Gehirn, nicht nur von klein aus, sondern bis ins hohe, also bis ins Erwachsenenalter, können Medien diese Entwicklung beeinflussen und glaube, dass viele sich dem gar nicht bewusst sind. Also über diese Auswirkungen, was es wirklich macht. So, ja, ich will jetzt mal kurz meine Ruhe haben, ich gebe den Kindesmerzen mal kurz vor dem Fernseher oder mittlerweile vor das Tablet vor einer YouTube, was auch immer. Und ich bin kein Fan von Manfred Spitzer. Also Viola, du kennst ihn wahrscheinlich, ne? Yeah, genau, der eine sehr konservative und klare Haltung, was den Medien gebraucht.
SPEAKER_01Er ist halt sehr spitz und provokant, aber nicht unbedingt immer.
SPEAKER_00Nein, aber er hat ja recht. Also er hat in gewissen Punkten ja einfach recht. Wenn wir zum Beispiel davon ausgehen, was also diese ganzen Reize, diese ganzen Reize, die ein Handy aussendet, mit dem Gehirn macht. Ist ja wie ein, keine Ahnung, du gehst, kannst du dir vorstellen, du gehst wie in so einen Europapark, wie heißt denn, einen Vergnügungspark, ja, und das Kind ist erst mit ganz vielen bunten, lauten Sachen, so links und rechts, oh, was weiß ich jetzt, ich will alles auf einmal machen. Und genau das passiert im Gehirn des Kindes, wenn es sich vor einem Medium setzt, vor einem Smartphone. Es ist einfach überfordert. Und du würdest dein Kind ja auch nicht in einem Vergnügungspark einfach sagen, hier bitte mach mal. Okay, wenn es 18 ist, wahrscheinlich schon. Aber wenn wir jetzt hier von so einem sechs- bis zwölfjährigen Kind reden, du würdest niemals ein sechs- bis zwölfjähriges Kind einfach sagen, hier bitteschön, wir sind im Vergnügungspark, mach mal, hab Spaß. Und es passiert aber mit Handys. Das passiert mit allen möglichen Sachen, die wir dann halt geben.
Gleichwertig Aber Nicht Gleichberechtigt
SPEAKER_01Ja, weil, glaube ich, da hatten wir auch schon mal angesprochen, weil wir, glaube ich, von unserer eigenen Nutzung auch oft ausgehen und denken, ja, was soll denn so schlimm sein daran? Wenn ich meinem Kind jetzt ein Smartphone gebe, ich glaube, viele Eltern sind sich einfach nicht bewusst, ja, oder hatte ich, glaube ich, auch schon gesagt, ich finde immer, dass, oder für mich gibt es immer so den Unterschied zwischen Eltern und Kind. Kinder, nee, ich glaube, ich habe es hier noch nicht gesagt. Ich habe es in anderen Gespräch noch nicht gesagt. Kinder sind gleichwertig, aber nicht gleichberechtigt. Finde ich immer einen wichtigen Punkt, sich klarzumachen, ja. Also mein Kind ist ein gleichwertiger Mensch wie ich. Aber mein Kind hat einfach nicht die gleichen Rechte wie ich. Und das liegt einfach daran, dass das Kind in der Entwicklung ist. Nicht umsonst habe ich als Eltern eine Aufsichtspflicht, ja, und kann ich mein Kind auch in anderen Bereichen nicht einfach alles Mögliche machen lassen, weil sie entwicklungsgemäß einfach noch gar nicht so weit sind, um gewisse Dinge überschauen zu können überhaupt. Und das hat nichts damit zu tun, dem Kind die Wertigkeit abzusprechen. Weil das Kind ist eben genauso wertig wie ich und wie jeder andere Mensch auch, aber es braucht einfach besonderen Schutz in gewissen Dingen, weil sie es einfach entwicklungsgemäß noch nicht können für sich selbst. So deswegen braucht es Begleitung.
SPEAKER_00Und du sagst was, sie brauchen Begleitung. Ich würde es mal gerne auf als Spezies, wir als Mensch, als Homo sapien, sind die unvollkommenste Version, wenn wir auf die Welt kommen. Wir sind die unvollkommenste Version, wenn wir auf die Welt kommen. Also, wir können nichts. Wir können nichts, wir können schreien, also wir haben so die normalen Funktionen, wir können atmen, wir können schreien. That's it. Mehr können wir nicht. Wir sind ja, wir sind, also Kinder abhängen, ja, wir sind abhängig. Wir sind abhängig. Kinder sind abhängig von Eltern. Und das ist schon krass. Und wenn wir uns dem uns mal bewusst werden und sagen, ja, okay, natürlich sorge ich mich für, also ich sorge für mein Kind. In allen Bereichen. Weil wir jetzt nicht nur vom Smartphone, vom Medium, sondern von allen Bereichen. Weil was die Liebe angeht, ja, wirklich die Zuneigung, das Verständnis, ja, und zwar um, dass Kinder sich perfekt optimal entwickeln, brauchen sie einfach von uns als Erwachsene, um von Eltern diese Annahme, ich bin gut so wie ich bin. Vielleicht nicht jedes Verhalten. Grenzen setzen, Konsequenzen, alles Mögliche. Aber erstmal, ich bin gut so wie ich bin.
Vorbildrolle Der Eltern Im Alltag
SPEAKER_01Das ist ganz wichtig, den Unterschied mache ich immer. Sag ich auch zu meinem Kind immer. Ich sage, du bist gut so wie du bist. Das Verhalten ist manchmal was, wo man vielleicht dran schrauben darf, was jetzt nicht in Ordnung ist. Und es ist auch in jedem Konflikt, sage ich das immer zu meinem Kind. Ich sage, du weißt, du bist gut so wie du bist und ich liebe dich so wie du bist. Das Verhalten, was jetzt gerade vorgefallen ist, da können wir jetzt drüber sprechen, wie du es nächstes Mal anders machen kannst. Aber das hat nichts mit dir als im Kern zu tun.
SPEAKER_00Und ich würde gerne nochmal zurück auf dieses: es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es den Kindern gut geht. Und dazu gehört auch sie auf ein Leben in einer Welt vorzubereiten, die wir uns nicht vorstellen können.
SPEAKER_01Vielen Dank.
SPEAKER_00Also das ist einfach so. Und da sind wir jetzt beim Thema Medien. Wir werden einfach immer omnipräsenter. KI wird ein Riesenthema werden.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00Auch der Umgang damit. Und deshalb einfach die Kinder dahin begleiten, sie zu befähigen. Ja, das heißt aber auch, neben die ganzen Elternaufgaben, die sowieso schon da sind, ach nein, jetzt kommt ja noch was hinzu. Aber wenn wir als Eltern möchten, dass es den Kindern gut geht, dann ist es einfach unsere Aufgabe, uns sie dahin zu führen.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00Und vielleicht nicht mal selbst als Elternteil nochmal eine Stunde durch TikTok zu scrollen. Und uns dann darüber wundern, warum findet mein Kind denn das Handy so interessant? Warum ist TikTok so interessant? Weil es vielleicht neben dir saß und gesehen hat, wie du durch TikTok scrollst.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Also reinständig.
Zukunftskompetenzen: Kritisch Und Kreativ Denken
Komfortzone, Angstzone, Lernzone
SPEAKER_01Da gibt es ja auch schon diese Bücher oder diese Studien drüber, ne, was passiert, wenn ich vor den Augen meines Kindes ein Buch lese oder wenn ich ein Tablet oder ein Handy in der Hand habe, dann was imitiert das Kind. Da haben wir auch schon drüber gesprochen, über Vorbild und so. Ich will nochmal ein bisschen zurück auch auf das Gehirn, also was oder eben auch nochmal ein bisschen übergeordnet zu überlegen, was hast du gerade angesprochener, was brauchen denn unsere Kinder für Fähigkeiten im Erwachsenenalter? Sie brauchen zum Beispiel solche Dinge wie ein kritisches Denken, kreatives Denken, kreative Lösungen finden. Also wenn wir uns jetzt vorstellen, dass unser jetzt kleines Kind ist irgendwann in der Berufswelt und hat vielleicht auch eine leitende Funktion, ich muss kritisch hinterfragen können, immer als Mensch. Ich muss kreative Lösungen finden. Und wenn ich als Kind nicht gelernt habe, also ich bin mit Problemen konfrontiert, wo ich vielleicht nicht gleich eine Lösung parat habe und vielleicht auch nicht ChatGPT fragen kann, ob man eine Lösung parat hat, sondern wenn ich in Leitungsfunktionen bin, dann gibt es auch zwischenmenschliche Themen, Team-Themen, wo man vielleicht nicht unbedingt Lösungen findet oder mit Kunden oder oder oder was auch immer der Beruf dann ist. Aber ich werde immer an den Punkt kommen, wo ich Lösungen finden muss in irgendeiner Form und wo mir auch kein Computerprogramm der Welt helfen kann, dann vielleicht eine Lösung zu finden, sondern wo ich als Mensch angehalten bin, mein Gehirn zu benutzen und Lösungen zu finden. Und wenn ich das als Kind nicht gelernt habe, auch mit mal schwierigeren Situationen konfrontiert worden zu sein, wo ich einfach Lösungen finden muss, wo ich niemanden fragen kann, altersgerecht natürlich, ja. Also es geht jetzt nicht darum, die Kinder irgendwo reinzuschmeißen und hoffnungslos zu überfordern. Aber es ist doch gut, ich habe neulich auch in einem Interview eine Mama gehört, die sich auch mit diesen Themen, so wie wir sehr kritisch auseinandersetzen. Und sie hat gesagt: Das fand ich auch einen schönen Satz, ich will nicht permanent erreichbar sein für mein Kind. Und zwar nicht, weil ich nicht möchte, dass mein Kind mich erreichen kann im Notfall, sondern weil ich möchte, dass mein Kind auch Situationen ausgesetzt ist, die vielleicht ein bisschen schwierig sind. Wo es aber altersgemäß wieder, wo ich weiß, es kann eine Lösung finden. Und ich bin nicht immer erreichbar als Mutter, um mein Kind aus jeder Situation rauszuziehen. So, und das sind genau diese Momente, wo ein Kind angehalten ist, ah, es kribbelt ein bisschen, es ist vielleicht jetzt auch ein bisschen, ich muss aus meiner Komfortzone rauskommen. Aber mein Gehirn macht einen riesen Schritt dann in dem Moment. Ich darf eine Lösung finden. Und es ist nicht gleich jemand da, den ich, ich ruf mal an und dann ist gleich jemand da und holt mich aus der Situation raus.
SPEAKER_00Ja, du hast es gerade so schön gesagt, das Gehirn macht einen riesen Sprung, wenn wir von der Komfortzone reden. Reden wir ja, oh ja, da fühlen wir uns wohl, da passiert nichts. In der Komfortzone gibt es kein Lernen. In der Komfortzone ist kein Lernen möglich.
SPEAKER_02Möglich.
SPEAKER_00Ja, ich lasse es einfach so stehen. Diskutiert in den Kommentaren mit mir darüber.
SPEAKER_01Wenn es ein bisschen kribbelt, das ist gut, ne? Ich merke, es kribbelt ein bisschen, dann erweitert sich.
SPEAKER_00Wenn ihr euch gerade getriggert fühlt, überlegt, seid ihr vielleicht in eurer Komfortzone und gebt niemals raus? Nein, aber darauf möchte ich gar nicht hinaus. Hinter der Komfortzone ist erstmal was, warum wir uns meist nicht rausbewegen. Und das ist die Angstzone. Hinter der Komfortzone ist die Angstzone. So, und dann ist es ja, oh, was passiert da? Das ist alles ungewiss, ich weiß nicht, was jetzt da passiert. Aber sobald wir aus der Angstzone rauskommen, passiert was. Da ist eine Riesenzone. Das ist die Lernzone. Und umso häufiger wir diese Schritte rausgehen aus der Komfortzone in die Angst und in die Lernzone, umso größer wird unsere Komfortzone. Umso mehr Verbindungen schaffen wir, also umso mehr neue Verknüpfungen schaffen wir in unserem Gehirn.
Gehirn Als Muskel: Trainieren Statt Betäuben
SPEAKER_01Damit verbunden auch Selbstvertrauen, ne? Also, wenn ich weiß, boah, die Situation habe ich gemeistert. Ich habe das geschafft. Ich habe es alleine geschafft aus meiner eigenen Kraft. Das ist ja ein unwahrscheinliches Selbstvertrauen, was wir unseren Kindern damit schenken. Das ist nicht etwas, wir nehmen unseren Kindern nichts weg in der Situation, sondern es ist ein Riesengeschenk, was wir denen machen. Und wenn ich aber halt immer dieses Gerät parat habe und präsent habe, für was auch immer, dann nehme ich dem Kind die Möglichkeit, diese Erfahrung zu machen und das Gehirn entsprechend zu entwickeln. Also das Gehirn ist ja wie ein Muskel, der so trainiert werden muss. Und wir wissen alle, so gerade in den ersten drei Jahren wissen wir, die Kinder lernen nie mehr wieder so viel wie in den ersten drei Jahren. Also es ist ja massiv. Jeder hat kleine Kinder gehabt wahrscheinlich hier. Oder beobachtet schon mal, wie massiv viel die lernen. Einfach von einem Tag auf den anderen. Plötzlich können die Sachen und machen massive Fortschritte. Ja, und ab da nimmt es stetig ab. Und grundsätzlich entwickelt sich ja das Gehirn bis Kortex, glaube ich, bis zum 25. Lebensjahr. Also du hast gerade gesagt, wir sind völlig unperfekt, wären wir geboren als Menschen. Und jetzt schaut mal, wie lange das dauert, 25 Jahre, bis das Gehirn da vorne mal fertig entwickelt ist. Danach lernen wir natürlich immer weiter und müssen unser Gehirn auch weiterhin benutzen, damit, wie der Muskel auch, die Kraft aufrechterhalten bleibt. Aber das ist eben der ganz, ganz große Unterschied von Kindern und Erwachsenen, ja, wie wir eingangs gesagt haben, warum ist es denn, ja, warum ist es denn jetzt so doof, wenn Kinder so viel Medienumgang haben, ja, weil sie in der Entwicklung stecken und weil es wichtig ist, dass das Gehirn auch trainiert wird, wie der Muskel, ja. Nochmal ein anderes Bild dazu ist auch. Vielleicht hat jemand schon mal ein Gipsbein oder einen Gipsarm gehabt. Das ist ein sehr, sehr plastisches Bild dafür, was mit einem Muskel ganz, ganz schnell passiert. Wenn der nur ein paar Wochen ruhig gestellt ist, dann geht der Gips ab und plötzlich hast du ein schrumpeliges kleines Bein da hängen, weil der Muskel sich zurückgebildet hat, weil es nicht benutzt hat, der wurde nicht benutzt so. Und jetzt müssen wir Muskelaufbau betreiben und so weiter, bis der dann irgendwann wieder da ist und Kraft hat. Und genauso ist es mit unserem Gehirn auch, nur dass wir das nicht so sehen wie im Gipsbein, dass es einfach diese Reize und die Auseinandersetzung braucht.
SPEAKER_00Und zwar verschiedene. Also ich sage jetzt ganz bewusst verschiedene, weil ich gehe aufs Beispiel Schule ein. Du sitzt frontal, du hast den Unterricht, wirst Bescheid. Dann hast du aber mittlerweile Kinder, die sind, wir werden immer neurodivergenter. Neurodiverser, nee, oder neurodivergenter, neurodiverser. Oh, ich kann jemanden nicht auseinanderhalten.
SPEAKER_01Ich glaube, divergent heißt es aber.
SPEAKER_00Wir werden immer verschiedener. Also auch Kinder lernen ja jeder hat einen primären Sinneskanal, den er zum Lernen nutzt. Und umso häufiger umso mehr verschiedene Methoden du benutzt, um einen Lerninhalt zu vermitteln, umso effektiver lernen die Kinder tatsächlich. Wie viel Sinne sprechen denn ein Lernvideo an? So ein YouTube-Video.
SPEAKER_01Liebe es.
Multisensorisches Lernen Statt Nur Bildschirm
SPEAKER_00Zwei, zwei, zwei, zwei Reiz, aber den visuellen, den auditiven. Das heißt also, ich werde über zwei Kanäle bespielt. Meinetwegen, ich mache das mal mit dem kleinen Einmal eins. Es ist jetzt ein gutes Beispiel, was mir in meinem Kopf kommt, ist mit einmal eins. So lerne ich, ja, keine Ahnung, zweimal zwei ist vier, zweimal, dreimal zwei ist sechs und so weiter und so fort. So, kann ich mal, kann ich alles wiederholen. Was ist denn jetzt aber, wenn ich mir zum Beispiel so ein Sprungfeld, also mit Kreide, so ein Feld aufmale und dann zum Beispiel richtig und falsche Antworten da reinpacke und es abhüpfe. Dann spüre ich diese Ergebnisse auch.
SPEAKER_01Jetzt so über die Bewegung, ja.
SPEAKER_00Ja, genau, dann spüre ich diese Ergebnisse. Oder ich nehme mir Bausteine und klebe da irgendwas rauf und dann baue ich die zusammen. Auch da wieder, dann, jetzt kommst du und es ist dein Übergang. Dann begreife ich diese Lösung. Du hast es so schön in der letzten Folge gesagt, Kinder lernen vom Begreifen.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Und deshalb ist es so wichtig, dass wirklich so viele sind.
Handschrift Schlägt Tastatur
SPEAKER_01Begreifen kommt vom Greifen, also vom Tastsinn oder vom eigenen Tun eigentlich, ja. Es geht immer ums eigene Tun. Also es gab schon vor vielen, vielen Jahren mal eine Untersuchung, eine Studie oder ja, nee, es war eine Untersuchung, ich glaube, für eine Doku eines Fernsehsenders, wo man Studenten in einer Vorlesung hat man die eine Hälfte von Handnotizen machen lassen, Schrift, und die anderen durften nur mit einem Laptop-Notizen machen. Und dann Haben die nur mit ihren Aufschrieben durften die lernen dann eben und sich auf eine Klausur vorbereiten und haben dann die Klausur geschrieben. Und dreimal darfst du raten, ein einmal darfst du raten, welche Gruppe besser abgeschnitten hat.
SPEAKER_00Ja, natürlich die mit dem Laptop ja noch Chat-GPT drauf, oder?
SPEAKER_01Das war noch in Zeiten vor Chat-GPT, aber da ging es nur darum, sie durften einfach nur Mitschriebe über die Tastatur machen und die anderen Mitschriebe mit dem Stift.
SPEAKER_00Ich wollte wieder lustig sein. Lass mir doch mal ein bisschen lustig sein. Natürlich weiß ich, dass es die Schrift. Also wer schreibt, der bleibt, und zwar handschriftlich. Ja, genau.
SPEAKER_01Und das ist einfach, es ist so simpel. Und für mich ist es auch oft so, wenn ich mich vorbereite auch auf einen Vortrag oder irgendwas, natürlich habe ich vielleicht auch eine Präsentation, habe es als digital, aber ich mache ganz oft, schreibe ich nochmal mir auch eine Einleitung oder mir kommen nochmal Gedanken. Ich schreibe mir das handschriftlich auf, habe ich heute Augen. Und dann lege ich mir das auch nochmal beim Vortrag hin, wenn ich mich vorbereite, das ist eine ganz andere Vorbereitung. Du hältst auch dein Sättel in die Kamera. Also, ne, wenn ich, und das kennt ihr vielleicht auch alle, wenn man sich da nochmal herholen möchte und man macht automatisch sich von Hand die Notizen.
Erinnern Durch Tun Und Wiederholen
SPEAKER_00Oh mein Gott, weißt du, was mir jetzt gerade in den Kopf kommt? Wieso konnten wir früher so viele Telefonnummern auswendig? Weil wir sie einfach tausendmal eingegeben haben. Eingetippt, ja. Wir haben sie eingetippt und wir haben sie auch aufgeschrieben. In Adressbuch. In Adressbuch, genau. Deshalb, ich muss mir wieder so ein Adressbuch anlegen.
SPEAKER_01Ja, habe ich jetzt gerade eins gekauft für meine Tochter.
SPEAKER_00Ja! Ah, spannend.
SPEAKER_01Ja, wir konnten alle Nummern auswendig. Und ich hatte diesen Fall, der einzige Mensch, dessen Handynummer ich auswendig kann, ist mein Bruder, weil der seit Anbeginn der Handyzeit immer die gleiche Handynummer hat.
SPEAKER_00Meine Mutter auch.
Leistungsniveau Und Schulrealität
SPEAKER_01Und die kann ich immer auch auswenden. Die ist die einzige, nicht mal von meinem Mann kann ich die Nummer auswählen, aber mein Bruder. Und es hat mir wirklich im wahrsten Sinne das Leben gerettet schon mal, wo ich mich ausgesperrt habe und mein Kind war in der Wohnung und ich draußen und keinen Schlüssel und so weiter. Und ich konnte nur eine Nummer auswendig und es war die meines Bruders und der konnte dann quasi wieder irgendwie andere Leute kontaktieren, sodass ein Schlüssel zu mir gekommen ist. Aber an dem Beispiel sieht man, wie wichtig das ist, dass man irgendeine Nummer auswendig kann, die nicht nur die Polizei ist, sonst wäre es, glaube ich, irgendwas peinlich gefunden.
SPEAKER_00Ja, hallo Polizei, ich habe mich ausgesperrt, ich komme nicht mehr rein, können Sie mir das nicht.
SPEAKER_01Oder ein Schlüsseldienst dann, ja. Aber ja, vollkommen recht, weil wir die eingetippt haben, immer die Nummern oder aufgeschrieben haben. Und das ist jetzt auch wieder kein, früher war es besser oder schlechter, es war anders, finde ich immer einfach. Aber man darf sich doch einmal bewusst machen, aus welchem Grund ist es denn anders gewesen oder was ist vielleicht besser gewesen, in Anführungszeichen, für unsere Entwicklung und für unser Gehirn, ja. Und es ist ja jetzt schon so, dass wir, oder das ja auch immer wieder diskutiert wird, dann auch zum Beispiel, dass die Kids die Abschlüsse gar nicht mehr schaffen, weil die die Anforderungen gar nicht mehr klar kriegen, die wir vor 20 Jahren in den Abschlüssen hatten, zum Beispiel, dass man. Irgendwer hat mir das neulich erzählt. Ich krieg's nicht mehr zusammen. Aber neulich hat mir jemand erzählt, die haben Mathe-Aufgaben fürs Abitur von vor 20 Jahren verglichen mit den Mathe-Aufgaben von jetzt. Ich müsste nochmal gucken, wer mir die Info zugespielt hat.
SPEAKER_00Dazu gibst einfach einen Insta-Post.
SPEAKER_01Mathe-Aufgaben vor 20 Jahren. Ich glaube, es war im Gespräch mit einer Lehrerin, wo ich.
SPEAKER_00Wir machen einen Insta-Post dazu. Achso, wir haben das nicht so.
SPEAKER_01Es war im Gespräch mit einer Lehrerin, die mir das erzählt hat, die auch die Abiturprüfungen beaufsichtigt hat und die hat gesagt, dass sie eben diese Aufgaben mal verglichen haben. Und es sind, die sind zu dem Schluss gekommen, dass die Kids von heute gar nicht mehr auf dem Stand wären, dass sie das lösen könnten.
SPEAKER_00Sehe ich auch nicht, bin ich ehrlich.
SPEAKER_01Ich auch nicht, aber ich bin da auch hinten, ja, wenn du in der Vorbereitung bist, ist es ja okay, wir wollen nicht über meinen Mathe Abi sprechen, aber trotz intensiver Vorbereitung. Aber das ist a different story for a different time. Aber das finde ich doch bezeichnend, dass man sich überlegt, dass man die Aufgaben schon anpassen muss, weil die Kids das nicht mehr schaffen, weil die Gehirnleistung einfach nicht mehr da ist.
SPEAKER_00Ja, ich glaube, weißt du was, ich stelle diese Studie in die Shownotes mit rein. Die Studie von Harvard, von der habe ich jetzt, glaube ich, schon ein paar Mal angesprochen, das zeigt einfach, wie krass es das Gehirn beeinflusst. Also auf einmal das Langzeitgedächtnis, die kognitive Leistung, die Konnektivität in unserem Gehirn, dass da gar keine Verbindung, also wenn du Chat-GPT benutzt, da finden gar keine richtigen Verbindungen mehr statt. Also keine neuronalen Verknüpfungen. Ja, also die kommen definitiv in die Show notes rein. Ja, und dann könnt ihr euch mal selbst eine Meinung bilden.
Richtig Recherchieren Lernen
SPEAKER_01Ja, und eben gerade, wo du ChatGPT dann auch ansprichst, ist ja auch dieses ChatGPT erweckt ja den Anschein, gerade als Kind und Jugendlicher, wo ich vielleicht noch nicht so sehr differenzieren kann wie wir Erwachsenen. Es erweckt ja den Anschein, dass ich mit jemandem chatte.
SPEAKER_00Ja, so ein bisschen. Schaffst du das kurz zu machen, weil das ist ein Riesenthema? Ich glaube, es ist ein bisschen.
SPEAKER_01Nein, wir müssen ChatGPT nochmal direkt auseinandernehmen. Aber und es wird ja viel auch als moderne Suchmaschine einfach benutzt, ja. Was es ja vielleicht gar nicht so sehr ist oder kann. Und was so ein bisschen verloren geht dadurch, ist auch das eigene Recherchieren, ja. Also manchmal, oder das ist eigentlich, was ich immer empfehle, was vorher kommen sollte, auch bevor ich jetzt Google oder ChatGBT oder wen auch immer befrage im Internet, sollte ich erstmal üben, wie recherchiere ich denn? Also wie komme ich denn zu der Antwort, die ich suche. Und der erste Vorschlag für Kids ist immer, nehmt euch ein Brockhaus. Guckt doch mal, also wirklich mal ganz, ja, weil das ist was, was Kinder nachvollziehen können. Also da muss ich alphabetisch suchen dann auch zum Beispiel. Ja, das ist eine ganz andere Gehirnleistung, als in Google irgendwas einzugeben. Und auch in Google oder in jegliche Suchmaschine muss ich ja die richtige Frage stellen erstmal, damit ich auch die richtige Antwort kriege. Also wenn ich nur irgendwas eingebe, dann komme ich vielleicht gar nicht zu dem Ergebnis, was ich suche. Also das ist, was vorher passieren muss, erstmal. Wie recherchiere ich richtig? Was brauche ich dafür? Welche Schlagworte, wie komme ich zu dem Thema, wo ich hinkommen will? Und ChatGPT ist dabei nicht immer die beste Lösung.
Vorschau Auf Inhalte Und Abstumpfung
SPEAKER_00Ne, also ich kann es immer ganz kurz machen. Es gibt zwei Sachen, die definitiv mit reinfallen. Das sind Halluzinationen. Also weil einfach die Datenbasis, die er hat, da keine konkreten, also zu wenig Daten einfach vorhanden sind. Und dann denkt er sich irgendwas aus, ja, also diese KI denkt sich irgendwas aus, sie halluziniert, diese Antwort. Und zweitens, auch ChatGPT hat einen gewissen Bias. Weil wenn die Trainingsdaten, also Chat-GPT ist nur so gut wie die Trainingsdaten, also jede KI. Jede KI ist nur so gut wie seine Trainingsdaten. Und wenn da Menschen hintersitzen und Trainingsdaten benutzen, die jetzt gesponnen jetzt, wa, eher nach rechts gehen, dann kriegst du halt rechte Antworten. Wenn du aber eher links hast, dann kriegst du eher linke Antwort, also auch da wieder, eine KI ist nur so gut wie seine Trainingsdaten.
SPEAKER_01Deswegen ist der Begriff eigentlich schon irreführend. Es ist keine künstliche Intelligenz, sondern die Intelligenz haben wir in unserem Gehirn, sofern wir es benutzen und trainieren.
SPEAKER_02Ja, genau.
SPEAKER_01Und eben auch wichtig ist zu wissen, ChatGBT ist darauf trainiert, dir keine Widerworte zu geben. Es will ja nur, es sagt dir das, was du wissen willst, was du hören willst eigentlich. Es wird nicht kritisch, dieses Tool wird dir nicht kritisch gegenüberstehen, wie vielleicht ein Mensch. Ich sagen würde, ey Steve, hör mal zu, jetzt stelle ich mal eine ganz provokante Frage. Wie ist das so? Und dann gehen wir in Austausch miteinander. Und dann kommen wir, vielleicht kommen wir auf einen Konsens hinterher. Vielleicht sagen wir aber auch, nee, pass mal auf, du die Meinung und ich habe die Meinung. So eine KI wird das nicht machen.
SPEAKER_00Okay, lass uns mal auf Konsens einigen. Wir machen eine Folge zu ChatGT. Okay.
SPEAKER_01That's the next one.
SPEAKER_00Genau.
SPEAKER_01Nee, aber ich glaube, auch zum Gehirn müssen wir nochmal nochmal sehen.
SPEAKER_00Ja, natürlich, da kannst du noch viel tiefer reingehen. Da können wir nochmal.
Bewegung Als Entwicklungsgrundlage
SPEAKER_01Also was mich auch noch reizen würde, ist auch über das Gehirn und das Thema Abstumpfen durch Inhalte zum Beispiel zu sprechen. Also wir haben ja jetzt gesprochen über einfach über das Gehirn als Muskel hauptsächlich und über die, was es auch braucht, damit wir unser Gehirn trainieren. Was brauchen unsere Kinder für Fähigkeiten im Erwachsenenalter und wie erlangen sie diese? Das ist auch was, wo wir immer wieder drauf eingehen werden. Ja, Stichwort Langeweile aushalten, zum Beispiel haben wir noch eine Folge zu geplant. Das gehört dann auch dazu. Das wäre jetzt mal so ein guter Überblick, oder? Den wir jetzt mal so hier gelegt haben. Also ich finde, ChatGBT darf nochmal vorkommen, kritisch denken, Gehirn finde ich auch, wie hätte ich Lust, direkt aufzunehmen noch in die Folge. Das Gehirn abstumpft auch durch gewisse Inhalte. Wenn wir jetzt auf Inhalte gucken, jetzt nicht nur auf die Geräte, wir haben jetzt ja über Gerätenutzung hauptsächlich gesprochen, ohne auf konkrete Inhalte einzugehen. Das ist auch nochmal ein Thema. Was machen eigentlich die Inhalte mit unserem Gehirn? Das ist der Thema von der nächsten Folge.
SPEAKER_00Okay, ja, ich habe es mir auf jeden Fall aufgeschrieben. Aber ja, also auch da wieder, guckt, dass ihr wirklich alle Sinne fördert. Nicht nur auditiv und visuell, sondern wirklich einfach alles, ne, durch Bewegung, wirklich auch Balancieren ist so, so wichtig fürs Gehirn. Also einfach wirklich diese Körperbalance zu haben. Ein bisschen Sachen mit bei.
Bildschirmzeit Ist Bewegungsfreie Zeit
SPEAKER_01Und Kinder brauchen, das würde ich gerne zum Abschluss noch sagen, warum das Thema Bewegung, wer auch immer so dieses Thema Bewegung ja viel kommt, ich komme ja aus einem entwicklungspsychologischen, physiologischen Hintergrund auch. Kinder brauchen Bewegung, um ihren Körper zu entwickeln überhaupt. Also Bewegung ist wichtig, damit sich der Körper entwickelt. Wir denken immer, warum sind die so hibbelig? Und die ganze Zeit müssen die sich bewegen und machen und tun. Und das hat den Hintergrund, das ist vielen auch nicht bewusst, dass wenn ich als Kind den Körper nicht benutze und permanent bewege, dann entwickelt der sich auch nicht so gut. Unser Körper ist fertig entwickelt. Wir brauchen die Bewegung, um zu erhalten, damit der Körper erhalten bleibt. Ja, Stichwort Gipsbein von vorhin. Also ich muss die Muskulatur und den Körper erhalten. Die Kinder brauchen tatsächlich das zur Entwicklung. Der Körper kann sonst sich nicht entwickeln, wenn wir nicht so viel den benutzen würden.
SPEAKER_00Ja, ich habe noch einen zweiten Aspekt, was die Bewegung angeht und auch um das Nervensystem zu regulieren.
SPEAKER_01Ja, weil raus damit.
SPEAKER_00Komplett über Reiz, Reiz, Reiz, Reiz, Reiz. Wie reguliere ich mich? Nicht mich raus damit. Also mein Wunsch ist nicht gar nicht mehr hier. Mein Hund schüttelt sich auch an Down- und Ab, der schüttelt den Stress ab. Aber ja, erzähl weiter.
SPEAKER_01Das ist ganz spannend zu sehen bei den ganz kleinen, mein kleiner Sohn macht es oft, der sitzt am Tisch und macht so ein schüttelt sich so. Wie wenn so ein Schauer uns über den Rücken läuft. Ich denke immer, was passiert? Und mein Mann sagt dann oft, alles, ne, jetzt ist es raus, kurz abgeschüttet. Nur nochmal wichtig, als zum Ende auch als Bild jetzt: Bildschirmzeit ist bewegungsfreie Zeit.
SPEAKER_00Wir können uns, also jetzt, oh, das challenge ich. Das ist spannend. Wir können uns nicht bewegen, weil selbst Atem ist Bewegung.
SPEAKER_01Genau, aber jetzt, wenn wir davon gesprochen haben, so Kinder brauchen Bewegung und die müssen ihren Körper benutzen, damit sie sich einfach positiv und gut entwickeln. Und es darf einfach, ne, das wird auch nochmal ein Thema sein, Medienzeit, wie viel Medienzeit waren und wie, aber dass man das schon mal im Hintergrund hat, wenn ich danach frage, wie viel Zeit es für mein Kind okay, vielleicht immer im Bewusstsein haben, Bildschirmzeit ist bewegungsfreie Zeit. Punkt. Das ist einfach ein Fakt. So, und wie viel Bewegung braucht mein Kind?
SPEAKER_00Boah, viel. Und jetzt stellen wir vor, man, so viele Themen und jetzt reden wir Schule. Du sitzt 5 und 5, ah, ei, ei, okay, will ich gar nicht ansprechen. Also gemerkt, da sind super viele Themen einfach so.
Merksatz: Vorbild Sein Verantwortung Übernehmen
SPEAKER_01Das sind Themen, ihr merkt, wir sind heiß und wir haben Bock, hier alles zu besprechen. Aber wir bleiben schön strukturiert, Steven, ne? Und eins nach dem anderen.
SPEAKER_00Ja. Genau, Gehirne lernen durchs Begreifen.
SPEAKER_01Und durch die Bewegung, ja.
SPEAKER_00Genau. Und wie können wir das am besten fördern? Na? Wie, wie, wie? Also für alle Zuhörer, ich habe hier gerade versucht, so ein VÜ zu machen. Viola, wofür steht denn VSVÜ?
SPEAKER_01Das ist auch cool, ne? Früher im Unterricht, wenn man sich eine geheime Nachricht schicken wollte, hat man kleine Zettelchen geschrieben. Oder mit den Fingern geschrieben.
SPEAKER_00Oh, Kommunikation, nächstes Thema.
SPEAKER_01Wenn man sich Nachrichten über das Smartphone unterm Tisch. VSVÜ. Verantwortung. Vorbild sein, Verantwortung übernehmen. Genau.
Abschluss Und Ausblick
SPEAKER_00Und mit diesen Worten, vielen, vielen Dank für diese Folge. Ich freue mich auf die nächste. Ich bin gespannt, was für ein Thema hochkommt. Und in dem Sinne, lasst uns rausgehen und Vorbilder sein und Verantwortung übernehmen. Ich wünsche einen wunderschönen Resttag, was auch immer. Resttag. Ich weiß ja nicht mal mehr, welche Uhrzeit es ist. Von daher hab einfach eine wunderschöne Restzeit, was auch immer du jetzt machen müsst nach dieser Aufnahme. Bis dann.
SPEAKER_01Danke dir. Ciao.
SPEAKER_00Tschüss.