Handy, Herz & Hirn - für stressfreie Mediennutzung in der Familie

#05 - Der Entscheidungsfluch bei NetflixKids

Steven Pfeiffer und Viola Hoffmann Season 1 Episode 5

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

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Wir zeigen, wie Kinder bei Medien nicht an zu viel Auswahl scheitern, sondern innerhalb klarer, liebevoller Rahmen selbstwirksam entscheiden. Stöbern zählt zur Bildschirmzeit, Vorfiltern spart Stress und Inhalte wiegen mehr als Minuten.

• Auswahl begrenzen und Optionen kuratieren
• Stöbern als Teil der Bildschirmzeit verstehen
• Bedürfnisse und Gefühle vorab klären
• Inhalt vor Zeit als Faustregel nutzen
• Medien nicht zur Emotionsregulation einsetzen
• Rahmen geben, Sicherheit schaffen, Mitbestimmung erhalten
• Analoges Erleben als Basis digitaler Kompetenz
• Elternblick: aus Augen des Kindes entscheiden

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Steven:

Viola:


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Liebe Grüße,

Steven und Viola

Willkommen Und Anliegen Der Reihe

SPEAKER_01

Weniger Stress und mehr Leichtigkeit im Umgang mit den digitalen Medien. Das wünschen sich so viele Eltern. Aber wie klappt das eigentlich im vollen Familienalltag und was gibt es da alles zu beachten? Genau darum geht's hier bei uns im Podcast Handy, Herz und Hirn. Deine beiden Experten im Gespräch. Ich bin Viola Hoffmann, Gründerin von Gesund Digital Aufwachsen.

SPEAKER_00

Und ich bin Steven Pfeiffer, Gründer des Bildungsunternehmens im Hopsterlauf. Jeden Donnerstag bekommst du hier eine neue Folge rund um die Welt der digitalen Medien. Wir bieten dir unser fundiertes Hintergrundwissen, erzählen aus unserem Arbeitsalltag mit Eltern und Kindern und teilen praktische Tipps für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Freude im Umgang mit Bildschirmmedien. Ganz nach dem Motto bewusst begleiten statt verbieten.

Aufhänger: Frage Eines Vaters

SPEAKER_01

Und das alles ganz authentisch und mit einer Prise Humor. Aus unserem Alltag, für deinen Alltag und für eine gesunde Zukunft unserer Kinder. Mach's dir jetzt bequem und lass dich inspirieren. Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge mit dem lieben Steven und mit mir. Ich freue mich riesig. Ich bin sehr gespannt. Steven, wie geht's dir heute?

SPEAKER_00

Ja, also für die Leute, die mich nicht sehen, ich strahle über beide Ohren gerade. Weil ich freue mich, ich habe ein Thema mitgebracht.

SPEAKER_01

Yeah, yeah. Ich bin gespannt, ich weiß es noch nicht.

SPEAKER_00

Dir ist gerade ein Thema eingefallen oder mir ist eins eingefallen.

SPEAKER_01

Dir ist gerade ein Thema eingefallen und sofort haben deine Augen geleuchtet.

SPEAKER_00

Ja, ja, tatsächlich. Weil ich würde gerne, obwohl ich muss wieder ein bisschen zurückrudern, ich hatte letzte Woche einen Elternamt in der Kita. Also seit langem war ich mal wieder in der Kita und durfte einen Elternamt begleiten oder halten oder Vortrag halten. Und danach gab es so eine Fragerunde. Also wir machen ja natürlich 60 bis 70 Minuten Vortrag, also Input und dann dürfen die Eltern immer noch Fragen stellen. Und eine, ich weiß gar nicht, was die Frage war, aber dieser Austausch, der dadurch entstanden ist, war so wertvoll, wo ich auch wieder dachte, wie cool, wie cool ist das denn bitte? Und es kam von einem Vater. Es kam von einem Vater. Also, warum Viola auch tun? Ja, weil jetzt, weil meine Erfahrung ist, die meisten.

SPEAKER_01

Wir haben ja gerade drüber gesprochen.

Zählt Stöbern Zur Bildschirmzeit

Entscheidungsüberforderung Bei Kindern

SPEAKER_00

Ja, genau, die meisten Eltern, Teile, die in die Online-Kurse kommt, in meine Coachings kommen, und ich weiß, dass es bei dir auch so ist. Viola nickt auch schön, fleißig auch. Es sind meistens immer die Mütter. Es sind meistens die Mütter und deshalb habe ich mich gerade so gefreut, dass es ein Vater war. So, und was hat dieser Vater jetzt gefragt? Ich weiß es nicht mehr, aber es. Doch, jetzt, jetzt, der Vater hat gefragt, weil es ging um Bildschirmzeit. Wie viel Bildschirmzeit ist okay? Und ob dann, wenn das Kind jetzt fünf oder sechs und keine Ahnung, so eine halbe Stunde Bildschirmzeit am Tag hat und das Kind möchte irgendwas auf Netflix Kids gucken. Und dann hat er darüber gesprochen, dass ganz oft, aber das Kind erstmal ganz, ganz lange braucht, bis es irgendwie eine Serie gefunden hat, was es gucken möchte. Und die Frage war hinter, zählt denn das auch schon zur Bildschirmzeit? Ich habe erstmal gegrinst und meinte, ja, natürlich zählt es zur Bildschirmzeit. Ja, aber wie vermittle ich das denn meinem Kind? Ganz ehrlich, und du sitzt ja vor dem Bildschirm. Du sitzt ja vorne im Bildschirm. Also natürlich zählt es mit dazu. Und irgendwann ging es gar nicht mehr um den Bildschirm, sondern es ging darum, um Entscheidungen. Um Entscheidungen und wie viel Kraft es uns eigentlich kostet und wie überfordert wir als Menschen, oder vielleicht gibt es auch noch andere Menschen, ich bleibe mal bei mir, ich bin sehr oft überfordert, wenn ich zu viele Auswahlmöglichkeiten habe. Bestes Beispiel, Restaurant. Wenn es also eine Riesenkarte gibt, bin ich immer so so, was nehme ich? Und jetzt verrate ich dein Geheimnis. Ich gucke immer schon vorher auf der Internetseite, was es für Speisen gibt, damit ich dann nicht mehr überfordert bin. Okay, aber zurück zu dem Kind und den ganzen Sachen, dass es überfordert ist. Und es ist auch gar nicht fair dem Kind gegenüber mittlerweile, dass es diese ganze Entscheidung treffen muss.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Weil Kinder sollten nur entwicklungsbedingt Entscheidungen treffen müssen.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Und sobald wir Kindern zu viel Entscheidungsfreiheit geben, ist es einfach nur bei dem Kind gegenüber. Aus verschiedenen Gründen. Aber ja, Entscheidungen. Mein Thema ist heute Entscheidungen und digitale Medien. Und wie wir damit überfordert sind. So, das ist mein Thema.

SPEAKER_01

Nicht nur bei den digitalen Medien fällt mir sofort eigentlich.

SPEAKER_00

Ja, aber wir machen ja einen Podcast über digitale Medien.

SPEAKER_01

So, was mache ich aus Pausenbrot drauf morgens? Da fängt es ja schon an. Oder was ziehe ich an? Wie ein Pullover. Das ist ja bei Kindern einfach ein Riesenthema immer. Und ich sehe das genauso, also dieses zu viel Auswahl lassen. Also Kinder wollen mitentscheiden grundsätzlich und das ist auch wichtig.

SPEAKER_00

Und richtig.

SPEAKER_01

Und richtig. Und das geht auch sehr, sehr, sehr früh los. Also sehe ich bei meinem Sohn jetzt schon. Der ist noch nicht mal zwei. Da sagt auch mir schon, die Hose will ich nicht, will die andere. Also wehrt sich dann, wenn ich den anziehen möchte, solange bis ich die richtige Hose hole. Und das zeigt ja auch, oder das ist entwicklungspsychologisch auch so, dass wir wollen als Menschen, und Kinder natürlich sind ja auch kleine Menschen, kleine, vollwertige Menschen, wir wollen.

SPEAKER_00

Sie sind unvollkommen, sie sind ja noch gar nicht fertig. Also das müssen wir ganz klar sagen.

SPEAKER_01

Die sind vollwertig, habe ich gesagt. Vollwertige Menschen ist, okay.

SPEAKER_00

Ja, definitiv sind sie vollwertig.

Autonomie Ja, Auswahl Begrenzen

SPEAKER_01

Vollwertig. Ja, also Stichwort Adultismus oder sowas da. Also sie sind ja genauso wertvoll wie jeder andere auch. Und was wir wollen als Menschen, ist immer, wir wollen wirksam sein in der Welt, wir wollen hilfreich sein in der Welt, wir wollen tätig sein vor allen Dingen. Also, das sind so ganz grundlegende Tendenzen, die jeder Mensch hat, jeder Mensch mitbringt. Und bei den kleinen, besonders bei den kleinen Kindern, sieht man das enorm gut. Also diese Autonomiephase zum Beispiel. Da entwickelt sich das ja. Ich will es selber machen, ich will das selber schaffen. Kein Kind will da sitzen und sich ewig anziehen lassen, es will selbst den Knopf zumachen, es will selbst die Schuhe anziehen und so weiter. Und das sind ja diese Frustmomente, die dann entstehen, wenn es noch nicht so klappt. Und so wollen Kinder auch Entscheidungen treffen, aber sie sind eben überfordert, wenn es zu viel ist. Ja, also wenn ich alle Hosen hinlege morgens und sage, such dir eine aus, dann wird es eine Katastrophe wahrscheinlich. Aber wenn ich sage, pass mal auf, die oder die, grün oder blau, ja, dann wird es leichter. Und dann hat das Kind trotzdem das Gefühl, oder das hat ja dann mit, es hat entschieden, ja, heute grün und nicht blau. Und genauso ist es beim Umgang mit den Medien auch. Ja, ich mache ja immer so Alltagsbeispiele, die jeder nachvollziehen kann und die jedes Eltern erkennt. Und dann kann man es genauso auf die Medien auch ummünzen.

SPEAKER_00

Und jetzt komme ich wie zu den digitalen Medien versus analoge Medien. Bei den Büchern. Also wir gehen jetzt mal wirklich, weil ein Kind wächst ja nicht sofort mit digitalen Medien auf. Also hoffe ich zumindest. Also ich hoffe es wirklich. Liebe Eltern, liebe Zuhörenden, bitte, Kleinkinder, haltet sie fern. Also Kleinkinder, alles unter zwei, haltet sie fern von digitalen Medien, bitte. Ja, da hast du ja immer noch, du kannst ja immer wieder vor und zurück. Du kannst es in einem eigenen Tempo machen. Du kannst es selbstbestimmt machen, ja. Das, was du gerade gesagt hast, was so wichtig für sie ist. Und das kannst du halt nicht mehr. Und da jetzt, wenn du selbst mal irgendwie auf Netflix Kids gehst, ne, also ich habe es selbst mal durchgespielt, wollte ich gerade sagen. Hallo, liebe Zuhörerin, ich habe Netflix Kids durchgespielt. Komplett. Komplett. Nein. Und da selbst ich als Erwachsener bin da absolut überfordert. Also ich bin ja wirklich, wo ich denke, okay, was mache ich denn jetzt damit? Und ich komme jetzt wieder zurück zu dem Vater.

SPEAKER_01

Du hast ihm geantwortet.

Analog Vor Digital: Bücher Und Tempo

SPEAKER_00

Also auf seine Frage, ob das mit zur Bildschirmzeit zählt, ja. Und dann hat sie aber noch eine Erzieherin auch noch, dieses Beispiel mit den Entscheidungen und wie wichtig das ist eigentlich und wie überfordernd das ist. Hat es auch nochmal dem Vater aufgebröselt und ich meine, dann guck mal, wie wichtig das ist gerade, was sie gesagt hat. Und jetzt stell dir mal vor, was das mit deinem Kind macht. Wenn es wirklich allein entscheiden muss, wie überfordert es ist. Und du sitzt daneben, also das habe ich jetzt nicht gesagt, aber im Sinne, ja, ich habe es sehr lieb gesagt, sehr wohlwollend. Jetzt stell dir mal vor, du sitzt jetzt daneben und guckst zu, wie dein Kind überfordert ist. Ist das, wofür Eltern da sind? Nein, definitiv nicht. Die sind da, um das Kind, also nicht zu erziehen, hört sich jetzt immer so blöd, an zu begleiten. Zu begleiten in diesem Entwicklungsprozess.

SPEAKER_01

Ja, wahrscheinlich kann ich mir vorstellen, ist noch das Szenario so von, ja, hier such dir was aus und ich bin dabei selber an meinem eigenen Gerät und scroll mal so lang durch Social Media und warte mal, bis sich danach was ausgesucht hat, oder?

SPEAKER_00

Das könnte sein, dass es einige Zuhörende hier jetzt sagt, ja, stimmt.

SPEAKER_01

Das kenne ich auch.

Elternrolle: Begleiten Und Rahmen Halten

SPEAKER_00

Das kenne ich auch, genau. Und wenn, wenn, die lieben Zuhörerinnen, jetzt, wenn du jetzt sagst, okay, ich habe mich gerade wiedererkannt, ja, das mache auch ich, dann lade ich dich jetzt einfach mal ein und leg dein Handy mal beim nächsten Mal weg oder das eigene Gerät weg. Und guck mal, was es mit deinem Kind macht. Beobachte mal dein Kind. Und sprich doch einfach mal mit darüber. Was macht es denn mit dir, wenn du so viel Auswahl hast? Und genau das habe ich auch dem Vater gesagt. Rede doch mal vorher mit deinem Kind darüber. Also bevor überhaupt, hey, ich will irgendeine Serie gucken, alles klar, super. Kannst du. Du hast 30 Minuten Zeit am Tag, können wir sehr gerne machen. Worauf hättest du denn gerade Lust? Und zwar schon bevor Netflix-Kids angemacht wird. Einfach um erstmal in den Dialog zu gehen, dass das Kind auch erstmal merkt, ja, was will ich denn gerade? Oder auch fragen, hey, willst du jetzt einfach nur irgendwas gucken oder hast du Lust auf was Bestimmtes? Damit das Kind für sich auch erstmal lernt zu reflektieren, wofür bin ich, also jetzt da sind wir wieder beim Bedürfnis, für welches Bedürfnis möchte ich denn gerade mit diesen Netflix-Kids stillen. Und ja, ich benutze gerade Netflix-Kids, weil das an den Eltern einem vorkam. Es gibt natürlich auch ganz, ganz viele andere Speedings. Das ist hier keine Worte. Ganz klar sagen. Und ja, einfach wirklich mit dem Kind mal vorher ins Gespräch geben und sagen, okay, wofür? Worauf hast du Lust? Und wenn dem Kind nichts einfällt, gebt Input rein. Also dann würde ich mir wünschen, dass Eltern wirklich einfach mal Input reingeben. Und sagen, okay, würdest du jetzt lieber deine Lieblingsserie gucken? Ja, die kennt jedes Elternteil wahrscheinlich, hoffentlich. Ich gehe von aus.

SPEAKER_01

Ändert sich ja immer wieder mal auch, oder? Irgendwann was Neues, dann hat man andere Interessen.

SPEAKER_00

Genau. Und das war meine Antwort darauf. Wirklich, dieses einfach setze ich vorher hin, sprich mit ihm rüber und sagt, okay, ich würde jetzt drei Sachen für dich aussuchen. Wenn dir drei Sachen nicht gefallen, nenn mir eine vierte. Oder einfach über, also übernehm die Verantwortung erstmal für das Kind, damit das Kind in der übernommenen Verantwortung von den Erwachsenen, als Kind dann selbst im Rahmen.

Vorfiltern Statt Scrollen

SPEAKER_01

Genau, das ist der entscheidende Punkt. Vielen Dank. Das ist das Wort, was es braucht. Also wir als Eltern. Der Rahmen macht. Wir als Eltern sind dafür da, den Rahmen zu schaffen und zu halten, worin das Kind sich bewegen kann. Und das heißt nicht, dass ein Rahmen ultra abgrenzend ist, sondern ein Rahmen gibt Sicherheit. Und das ist das, was glaube ich in vielen Köpfen hier, wir müssen bedürfnisorientiert erziehen und möglichst freilassend und so weiter, was auch wichtig ist, bis zu einem gewissen Punkt, meiner Meinung nach, als Therapeutin und Mutter gesprochen. Kinder brauchen einfach, meiner Meinung nach, einen Rahmen, in dem sie sich orientieren können, wo sie Halt finden und was ihnen auch Vertrauen und Zuverlässigkeit gibt. Hey, da ist jemand da. Da ist jemand da, der hält mich. Und ich finde, das ist immer so ein Bild, bildlich gesprochen, so stelle ich mir das immer vor. Ich stehe als Erwachsener da, aufrecht und gerade. Und ich habe wie meine Arme, so, die strecke ich aus und mache wie so eine ganz große Umarmung, aber die freilassend ist. So in diesem Raum und Rahmen kann das Kind sich bewegen. Und wenn das Konflikt will, dann kann es knallt es halt da auf eine Grenze. Und da ist auch eine Grenze dann, die ist überall im Leben da. Und wenn es eben auch, wie du jetzt sagst, es sind viel zu viele Entscheidungen, ich würde es sogar noch knapper machen, ne? Nicht, was will zu gucken, ne, ne, ne, ne, ne. Das finde ich manchmal auch schon zu viel. Je nach Alter, also ja, je kleiner die Kinder, desto mehr Vorgabe sollte das, glaube ich, auch haben. Also zu sagen, pass mal auf, du kannst A oder B. Ja, und je größer die Kinder sind, werden die dann sagen, ey, ich will XY gucken vielleicht, oder ich will mal was Neues anschauen oder ich will mal was Neues rausfinden, was gibt es denn da. Dann kann man natürlich auch gucken gemeinsam, aber ich würde es immer runterbrechen oder vorher schauen, was gibt es in dem Themenbereich und was will ich überhaupt, dass mein Kind auch anschaut, ja. Also dass man das im besten Fall schon mal vorher ein bisschen runterbricht. Das gilt übrigens auch für Hörbücher und Hörspiele und solche Sachen, nicht nur für Filme, ja, dass man einmal vorher guckt, was will ich eigentlich meinem Kind anbieten. Das sind auch Dinge, die prägen werden. Und was möchte ich, ja, oder es werden Werte vermittelt auch natürlich. Und wie möchte ich, dass das, mit welchen Werten will ich, dass mein Kind konfrontiert ist, kann man sich fragen.

SPEAKER_00

Ja, voll spannend. Ich habe gerade mal nachgeguckt, weil wie viele Serien oder Filme glaubst du, gibt es auf Netflix Kids?

SPEAKER_01

Oh mein Gott, das ist. Fangfrage, ich habe keinen Netflix.

SPEAKER_00

Ah, sehr gut.

SPEAKER_01

Ich habe da schon, doch, ich habe es mal gehabt und ich habe da schon auch reingeguckt, auch in die Kids-Mechanismen und so, aber ich hab, ich gucke Netflix nicht. Okay. Keine Ahnung, ich bin völlig mehr. 12000. Nee, mehr wahrscheinlich.

Bedürfnischeck: Was Will Ich Wirklich

SPEAKER_00

Also ich auch nicht, weil es gibt keine genaue Zahl. So, ja, jetzt kommt es aber. Es umfasst umfasst tausende, also mehrere tausende Serien und Filme für verschiedene Altersklassen. So, und jetzt mal.

SPEAKER_01

Ich hätte jetzt fünfstellig gesagt, wahrscheinlich.

SPEAKER_00

Fünfstellig, weil fünfstellig sind ein Zehntausender Bereich, ne?

SPEAKER_01

Über Zehntausend, würde ich sagen.

SPEAKER_00

Ja, aber wenn es halt Filme und gibt, also auch da wieder, es wird ja andauernd aktualisiert. Es kommen ja immer und immer und immer und immer und immer wieder neue Angebote mit dazu. So, und jetzt mal die Frage an unsere Zuhörerinnen. Wie fair ist es einem Kind gegenüber, an den ich nicht fair will, möchte ich gar nicht sagen, aber glaubt ihr, dass ein Kind in der Lage ist, sich zwischen tausenden von Angeboten für eine Sache zu entscheiden?

SPEAKER_01

Ich frage mal andersrum, Steven, wenn du mit deiner Freundin einen Film gucken willst, abends, ne? Wie lange dauert es, bis ihr einen gefunden habt?

SPEAKER_00

Das ist privat, das sage ich nicht. Nein, ja, du hast vollkommen recht.

SPEAKER_01

Hab ich jetzt erst wieder so am Wochenende überlegt, da hätte ich, oh komm, jetzt, Kinder, früh komm, jetzt machen wir mal wieder einen Filmabend und so. Und dann sitzen wir erstmal da und denken, puh, keine Ahnung, was jetzt, ne? Also manchmal denke ich mir mit der Videothek, früher war das manchmal leicht. In die legale Genre, was will ich, okay, was ist da? Die Auswahl war, ne?

SPEAKER_00

Ja, aber auch da. Super spannend, was du gerade gesagt hast. Welches Genre? Aber auch da, ihr seid ja von Groß nach Klein gegangen. Ihr wusstet schon, okay, will ich jetzt auf Horror?

SPEAKER_01

Will ich Krimi, will ich Thriller, will ich vorher.

SPEAKER_00

Genau, dieses Vorfiltern ist ja so unfassbar wichtig. Aber da sind wir auch wieder. Was möchte ich eigentlich gerade? Also dieses mal wieder bei sich ankommen und ein Bewusstsein, ein gewisses Selbstbewusstsein zu haben. Und ich rede jetzt nicht von Selbstbewusstsein so, boah, hier bin ich, ich kann alles schaffen. Das meine ich nicht mit selbstbewusst, sondern ich meine mit Selbstbewusst wie so ein Anruf bei sich selbst. Ich rufe mich mal selbst an, ich nehme jetzt hier mein imaginäres Handy gerade ans Ohr und tue es, als ob ich mich selbst anrufe und.

SPEAKER_01

Nee, du nimmst den Hörer von Herr Gabel, das Handy sieht so aus.

SPEAKER_00

Achso, ja, Entschuldigung, das Handy ist ja flach.

SPEAKER_01

Flache Hand.

Gefühle Benennen Lernen

SPEAKER_00

Ich tu einfach so, ich nehme jetzt mein Handy in die echtes Handy in die Hand. Und rufe mich jetzt selbst an und frage, hey Steven, was möchtest du eigentlich gerade? Also welches Bedürfnis möchte ich gerade stillen? Also welche Erfahrung habe ich gemacht, woraus dann meine Bedürfnisse entstehen, meine Werte logischerweise, um zu gucken, okay, eigentlich habe ich voll Bock, mich mal wieder so richtig zu gruseln. Ja, natürlich wähle ich dann einen Horror oder einen Thriller. Eher den Horror als den Thriller. Thriller würde ich mir jetzt eher wählen, wenn ich mich irgendwie so angespannt da sitzen möchte, so, oh mein Gott, kann ich das noch machen. Kleiner Fun Fact, also die Skandinaven sind richtig gut, was Thriller angeht. Also, das ist auch ein ganz anderes Filmniveau als Hollywood oder so, Thriller, sondern es ist spannend.

SPEAKER_01

Ich kann halt alles nicht mehr gucken. Ich kann nur noch weichgespült gucken, bin ich ehrlich mit dir. Seit ich Kinder, also vorher konnte ich auch mehr, ich kann keine Krimis mehr gucken. Aber auch da du. Nein, er fand. Super.

SPEAKER_00

Also auch da wieder, Viola, du bist selbstbewusst. Du bist dir selbstbewusst und weißt.

SPEAKER_01

Ich weiß, das kickt mich für Tage raus. Also ich weiß nicht, was passiert ist, aber oder weiß ich nicht, vielleicht kennen das andere auch. Ich weiß von einigen Mamas, die ich kenne, dass es denen ähnlich geht. Wenn nur, äh, also ab der Schwangerschaft der ersten ging es los. Ich glaube, man wird einfach viel feinfühliger, weicher auf eine Art und dann, also ich kann das nicht mehr gut aushalten. Mir geht es nicht mehr gut tagelang. Deswegen furcht mir so Sachen nicht.

SPEAKER_00

Das ist auch voll gut, wie eine Natur uns gemacht hat. Also wie die Natur müte jetzt in dem Fall. Ich würde sagen, bewusst Mütter, wie die Natur.

SPEAKER_01

Subjektiv, ich habe keine Studie darüber gemacht, dass es allen so geht, aber das wäre mal spannend. Vielleicht geht es anderen auch so. Also ich kann es nicht mehr.

SPEAKER_00

Ja, wahrscheinlich, aber wenn sie selbstbewusst sind, wenn sie sich selbstbewusst sind und wirklich ein gespürt sind.

SPEAKER_01

Wenn man ehrlich zu sich ist. Also ich habe einfach gemerkt, so, puh, also mich gibt das so aus und latschen dann, ich suche mir dann andere Filme aus, die softer sind, wo man nicht so viel Blut und Zeug sieht, kann ich nicht mehr.

SPEAKER_00

Also ja, es gibt Studien dazu. Und ja, es gibt Studien dazu. Ich beschäftige mich sehr viel mit Trauma und Stress zurzeit, von daher weiß ja, dass es Studien dazu gibt. Unter anderem hat die Natur es eigentlich so gemacht, dass die Mütter ja an sich während der Schwangerschaft eigentlich absolut gar kein Stress ausgesetzt sein sollten, sollten, weil der Stress dich auf das Kind überträgt.

SPEAKER_01

Ja, stimmt.

Digitale Bildung Beginnt Analog

SPEAKER_00

Und wenn du jetzt schon sagst, dass so ein Film dich stresst, ja, und selbst im Nachhinein noch, ist ja trotzdem wichtig, dass du eigentlich stressfrei bist, also im negativen Stress frei, um für dein Kind da zu sein, um wirklich absolut für ein Kind da zu sein, wenn es dich braucht. Also deshalb, ja, es gibt Studien und so.

SPEAKER_01

Ah ja, spannend, ja, von der Sichtweise habe ich es noch nicht gesehen, aber ja.

SPEAKER_00

Ja, genau.

Aus Kindersicht Entscheiden

SPEAKER_01

Ja, ich glaube, es geht ja auch da, also ja, es wird ja alles ein bisschen softer und weicher und das geht einfach zu doll rein dann. Die Abgrenzung ist nicht so sehr da mehr in der Zeit. Es ist übrigens auch therapeutisch zu arbeiten in der Schwangerschaft. Auch nicht so eine gute Idee. Wenn du eigene Themen aufarbeitest? Ja, ich habe in meiner ersten Schwangerschaft, das ist klar, wir kommen gleich zurück, aber das ist noch spannend. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich noch gearbeitet, auch in einer Einrichtung für Jugendliche. Und da waren einfach ja auch mit psychischen Erkrankungen und ich habe auch mit essgestörten Mädels gearbeitet zum Beispiel. Was sehr interessant war, weil die eine Patientin dann, die ist ein Jugendliche, 14 oder 15 war sie dann, die hat mich so ausgesucht und ich habe dann mit meiner Kollegin gesprochen, habe gesagt, das ist ja interessant, weil ich bin ja quasi körperlich gesehen, also ich war schon sehr sichtbar schwanger, ich bin ja so körperlich das absolute Gegenteil von dem Mädchen, ja, die da ja sich runterhungert und da eben eine Essstörung hat. Und wir haben dann so im Gespräch, die Kollegin sagte, naja, aber das ist das, was sie suchen, ja in dem Moment. Sie wollen ja quasi eine, eigentlich wollen sie eine Bemutterung, eine mütterliche Rolle. Und du bist eigentlich gerade das Sinnbild dessen, was dieses Kind, die Jugendliche sucht. Was ich sagen wollte aber ist, ich habe gemerkt, dass ich das auch nicht mehr gut abgrenzen kann dann. Und ich habe dann auch früher aufgehört zu arbeiten, weil es einfach, ich habe gemerkt, ich schiebe mein Privatleben vor mir her, schiebe das Kind vor mir her, ich setze dem Kind ja auch, setze irgendwie das Kind so Situationen aus, die nicht so toll sind, um diesen psychischen Erkrankungen, die dann oft ja auch unberechenbar sind, vielleicht in so einem therapeutischen Setting. Also ja, das macht schon auch alles, was im Außen dann mit einem. Und so ist es eben bei Filmen, habe ich das massiv gemerkt. Und es ist eben bei mir jetzt auch immer noch nicht ganz wieder weggegangen. Also ich manchmal auch, wenn mein Mann einen Film aussucht, da sage ich, puh, wie viel kommt da jetzt irgendwie Gewalt drin vor oder ich muss da nicht weggucken und so.

SPEAKER_00

Ja, aber das ist ja wirklich, es ist so spannend. Wir als Erwachsene, wir haben die Erfahrungen schon gemacht. So, und wir wissen mittlerweile, was gut ist. Also wir spannen jetzt mal wieder den Punkt zurück. Wir wissen, was uns gut tut und was nicht. Wir können es verbalisieren.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

So, und die meisten Kinder können die Sachen noch nicht so gut, also ich sage bewusst noch nicht so gut, verbalisieren. Ja, wir sehen es an ihnen immer.

unknown

Ja.

SPEAKER_00

Also wir bleiben es wirklich bei jüngeren. Wir sind jetzt einfach wirklich hier, wir bleiben bei dem Kita Beispiel, wo ich den Vortrag habe.

SPEAKER_01

Aber das geht schon gut bis in die Grundschule hoch, auch noch so.

SPEAKER_00

Ich mache das beste Beispiel immer, wie viele Gefühle können die Eltern im Raum noch benennen. Und wahrscheinlich so fünf, sechs, sieben, wenn es hochkommt. Und wir haben also eine Bandbreite an Gefühlen eigentlich. Und wie wichtig es ist, auch diese kleinen Nuancen da drin irgendwie auch benennen zu können. So in der Grundschule gibt es arge Probleme, wenn ich mit den Kindern, das gibt eine Übung, Gefühlskompass. Lass uns mal kurz sammeln, gute, schlecht, unsere Gefühle zeigen uns den Weg wie ein Kompass. Und danach würde ich, ich spwange den Bungel zurück und würde dann auch zum Punkt kommen.

SPEAKER_01

Ja, ich habe gleich noch zwei Sachen, die man da gut mitnehmen kann.

SPEAKER_00

Und da sagen die mal, okay, welche Gefühle gibt es denn? Lass mal mit den guten Gefühlen anfangen und dann gehen wir zu den schlechten Gefühlen. So, ja, was ist ein gutes Gefühl? Ja, gut. Ja, okay, was meinst du damit? Also so geht es dann halt los. Ja, cool. Okay, was ist denn cool?

SPEAKER_01

Was ist denn das Gefühl dahinter?

Inhalt Vor Zeit Bei Medien

SPEAKER_00

Ja, genau, so. Und dann schlechte Gefühle. Ja, blöd. Was ist denn blöd? Und dann wird es halt aufgeabelt, dauert meist so zehn Minuten, bis wir dann wirklich fertig sind, um dann auch zu sagen, okay, gibt es denn wirklich gute und schlechte Gefühle? Nein, gibt es nicht. Alle Gefühle sind vollkommen okay, so wie sie sind. Punkt. Und um das den Eltern auch mal klarzumachen, wie wichtig es ist, warum auch bei der auch eigentlich schon vor, vor dem digitalen Medium es wichtig ist, die Kinder zu begleiten, wenn es um Gefühle geht. Und ich war am Dienstag auf einer digitale Schule-Konferenz, war virtuell, und ein Satz, der mir hängen geblieben ist, da ging es zwar um das Thema KI viel, aber digitale Bildung fängt im analogen Raum an.

SPEAKER_01

Unbedingt.

SPEAKER_00

Ja, also ganz wichtig, auch deshalb vorher hinsetzen und sagen, okay, worauf hast du Lust, Bedürfnis rausarbeiten, worauf hast du Bock, vorfiltern für das Kind und dem Kind helfen, um danach dem Kind die Entscheidung zu überlassen. Und zwar jetzt nicht mit, wie bei Netflix jetzt, Tausenden, sondern sagen, okay, maximal würde ich sagen, ey, drei. Ja, maximal so drei Satz zu sagen.

SPEAKER_01

Je nach Alter, ja.

SPEAKER_00

Ja, je nach Alter such die Rate.

SPEAKER_01

Aber zu deinem Satz, meine ist immer, Medienabstinenz führt zu Medienkompetenz.

Medien Nicht Zum Wegdrücken Von Gefühlen

SPEAKER_00

Ja, okay. Lass mal so eine Sammlung machen mit so Wörtern eigentlich.

SPEAKER_01

Mit den wichtigen Sätzen. Also wenn man eben die Kompetenzen in der realen Welt entwickelt hat, da haben wir auch schon öfters jetzt drüber gesprochen, dann kann man eben digital entsprechend gut umgehen damit. Ich habe noch zwei Sachen. Zum Abschluss. Drei kurze Sachen. Weißt du was?

SPEAKER_00

Dann darfst du heute die Folge beenden. Du darfst die Folge heute beenden.

SPEAKER_01

Ich habe sie ja auch angefangen. Also ich nehme meine Brille kurz ab. Und zwar nämlich dieses, du hast gerade gesagt, wenn die Kinder das noch nicht benennen können, dann muss ich das sehen für meine Kinder. Und ich sage immer, schau, nimm die, setz die Brille auf und guck aus den Augen deines Kindes mal. Ja, wo steht denn das Kind? Da muss man gar nicht viel wissen, entwicklungspsychologisch, was passiert gerade bei meinem Kind, sondern du als Elternteil kennst dein Kind am allerbesten.

SPEAKER_00

Vertreue dem Bauchgefühl einfach mal wieder.

Bewusst Gammeln Darf Sein

SPEAKER_01

So gut wie niemand, ja genau. Und dann guck einfach, auch wenn es um irgendwie Inhalte auswählen geht, guck aus den Augen des Kindes. Was hat das Kind schon erlebt in seinem Leben? Was hat es für einen Erfahrungsschatz? Du hast auch gerade gesagt, ja, Via, du hast schon so einen Erfahrungsschatz, dann kannst du eine Entscheidung treffen. Es ist unsere Aufgabe als Eltern zu gucken, wo steht denn mein Kind und basierend darauf, was würde im Wut tun. Also, wenn ich weiß, ich gucke jetzt, ich habe es schon mal gebrachtes Elsa-Beispiel. Also ich gucke das, ich gucke die, gucke jetzt den Elsa-Film an und sehe mein Kind daneben. Ich weiß nicht, ob es hier war, aber wir haben es. Ja, ja, hier war schon.

SPEAKER_00

Gibt es eine Kurzfassung von?

SPEAKER_01

Das ist ganz kurz. Also, ne, ich sehe einfach nur mein Kind und weiß, ah, das und das passiert in dem Film und ich sehe mein Kind daneben und weiß, das würde mein Kind jetzt halt verstören, quasi, ja, wenn ich weiß, die sieht die Bilder, also lass ich sein. Und das meine ich mit guck aus den Augen des Kindes. Und dann ist mein zweiter Tipp noch: Du hast gesagt jetzt vorhin auch, ja, du hast jetzt 30 Minuten Medienzeit, jetzt gucken wir, was geht. Ich würde auch, wenn es um Medienzeit geht, da werden wir auch nochmal drüber sprechen, aber schau mal als Faustregel aussagen, mach es immer am Inhalt fest und nicht an der Zeit. Also wenn die Serie jetzt 35 Minuten geht und nach 30 Minuten ist aus, ja, ist auch scheiße, ja. Also guckt vorher nach dem, welche Inhalte sollen und dann ist ganz klar das und danach Ende zum Beispiel. Da gehen wir nochmal auch drauf ein, würde ich sagen, wie man das auch anders gestalten kann. Und das Dritte, was ich noch sagen möchte, ist, vorhin hast du noch gesagt, welches Bedürfnis hat das Kind gerade. Da finde ich auch immer wichtig, dass die Medien nicht genutzt werden, um zu, sage ich den Eltern immer. Also um mich besser zu fühlen, um runterzukommen, um meine Trauer nicht zu fühlen, um meine Wut wegzumachen. Oder oder oder, ja. Sondern jetzt ist, also dass die Medienzeit quasi immer frei sein sollte von ich muss jetzt irgendwie gucken, um mich besser zu fühlen oder so. Das finde ich immer, dass es einfach ein neutraler Ort bleibt. Also dass die Medien immer neutral bleiben und auch nicht als Druckmittel oder sowas eingesetzt werden. Also gucke ich jetzt eine Serie, dann ist es, dann, that's it. Aber wenn es dem Kind gerade nicht gut geht oder wenn es gestresst ist oder wenn es aus der Schule schon zu viel hat oder oder oder irgendwas noch dran ist, auch wenn Medienzeit ist, finde ich, das keinen guten Zeitpunkt dann was anzugucken. Also das wären noch die drei Sachen, die ich noch zum Abschluss hätte.

Ausblick Und Verabschiedung

SPEAKER_00

Nee, ich bin da voll bei dir vollkommen richtig. Also nicht aus, ja, nicht um Gefühle wegzudrücken, sondern einfach sagen, diese Blödsinn, aber ganz ehrlich, wir lagen am Wochenende auf der Couch und haben so einen richtig schönen Format da gemacht. Wir haben irgendwie so The Voice geguckt, also Aufzeichnung von The Voice, kam und danach noch irgendwie ein Film. Ja, dann waren es halt drei oder vier Stunden, aber irgendwie lagen auf der Couch eingekuschelt und zwar voll, also nach dem Frühstück und es war richtig schön. Der Hund lag zwischen uns, also wir waren jetzt auch, da muss man zu sagen, vorher schon in der Natur draußen, waren auch zuerst mal schon zwei Stunden an der frischen Luft. Wir haben nach Hause gekommen, haben gefrühstückt. Einfach so, boah, lass uns doch jetzt mal so ein bisschen rumgammeln. Also es ist ja vollkommen.

SPEAKER_01

Solange es bewusst passiert, ist es ja, das sage ich immer, ne? Wenn es bewusst passiert, ist es gut.

SPEAKER_00

Vollkommen bewusst. Also deswegen. Aber das ist.

SPEAKER_01

Vollkommen bewusst gegammelt.

SPEAKER_00

Vollkommen bewusst gegammelt. Du beendest die Folge.

SPEAKER_01

Wir beenden jetzt die Folge. Ich habe auch aus dieser Folge ist mir schon das Thema für die nächste jetzt gekommen. Und seid gespannt.

SPEAKER_00

Ich bin sehr gespannt auf die nächste Folge. Hört unbedingt rein.

SPEAKER_01

Vielen Dank, dass du das Thema mitgebracht hast, Team. Also über Medienzeit und so weiter werden wir auch nochmal explizit austauschen. Immer mal wieder Entscheidungen treffen. Mega gut. Vielen Dank. Alles Gute und wir hören uns beim nächsten Mal.

SPEAKER_00

Bis dann.

SPEAKER_01

Tschüss. Tschüss.